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V/0323/2018

Jahresabschluss 2017 der Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH (WPM)

Vorlagen 16.04.2018

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Nächste Beratung: Haupt- und Finanzausschuss, Sitzung am 16.05.2018, TOP 6

JA2017_Bil_GuV_LB_Anlage_zu_323aus2018

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Ansehen

Anlage A

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Beschlussvorlage

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Ansehen

JA2017_Bil_GuV_LB_Anlage_zu_323aus2018

14312 Zeichen

4

Anlage 1 zur Vorlage V/0323/2018

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Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH

Anlage 2 zur Vorlage V/0323/2018

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2017

Vorjahr
EUR TEUR
1. Spendeneinnahmen 53.681,41 86,3
2. Umsatzerlöse 725,861,72 808,8
3, sonstige betriebliche Erträge 101.495,53 104,6
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für
bezogene Waren 32.376,64 38,4
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 250.981,31 266,4
soziale Abgaben und Aufwendungen
b) für Altersversorgung und
für Unterstützung 61.991,38
312.972,69 332,1
6, Abschreibungen
I auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens
und Sachanlagen 200.174,30 204,3
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 263.254,26 718,0
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3,02 0,0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.774,24 81,0
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 57.489,55 "374,1
11. Verlustvortrag/Gewinnvortrag -195.054,50 40
12. Entnahme aus Gewinnrücklagen 0,00 175,0
13. Bilanzverlust -137.564,95 -195,1

Anlage 3 zur Vorlage V/0323/2018

Blatt 1
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH

Lagebericht zum Jahresabschluss 2017

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs
1. Allgemeine Geschäftstätigkeit

Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich. im Laufe des Jahres 2017 verbessert. In einem
schwierigen internationalen Umfeld hat die deutsche Wirtschaft zu einem moderaten Wachstums-
kurs zurückgefunden. Das Bruttoinlandsprodukt ist gegenüber dem Vorjahr um 2,2 % gestiegen.
Gestützt durch die Binnenwirtschaft dürfte das Bruttoinlandsprodukt in 2018 ebenfalls um 2,2 % zu-
legen.

Die "Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH" mit Sitz in Münster wurde durch notariellen
Vertrag vom 17. Oktober 2000 gegründet.

Unternehmensgegenstand der Gesellschaft ist die Förderung, die Einrichtung und der Betrieb
des Westfälischen Pferdemuseums in Münster.

Nachdem im Jahr 2002 die Fertigstellung des Museums und der Einrichtung erfolgte, wurde die
operative Tätigkeit des Museumsbetriebes im Rahmen einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung
am 27.10.2002 aufgenommen.

Das Museum wird auf einer Teilfläche des Geländes des Westfälischen Zoologischen Gartens in
Münster (Zoo) betrieben. Zu diesem Zweck wurde mit der Westfälischer Zoologischer Garten
Münster gGmbH im Jahr 2000 ein Erbbaurechtsbestellungsvertrag geschlossen,

Der laufende Museumsbetrieb wird vor allem durch die anteilige Weiterleitung von durch den Zoo
vereinnahmten Eintrittsgeldern der Zoobesucher an die Gesellschaft gesichert. Der Zoo in
Münster und die Gesellschaft erwarten durch einen aufeinander abgestimmten Betrieb ein
steigendes Besucherinteresse und damit steigende Besucherzahlen. Das Westfälische Pferde-
museum ist dazu an dem Projekt "Pferdepark" des Zoos beteiligt. Voraussetzung für den
gemeinsamen Erfolg ist eine enge Zusammenarbeit der Partner, die in einem Kooperations- und
Zusammenarbeitsvertrag im Jahre 2000 geregelt wurde. Dieser Vertrag wurde im März 2017 durch
einen Nachtrag und eine Zusatzvereinbarung ergänzt. Die maßgebliche Anderung betrifft eine ge-
änderte Abrechnung der Eintrittsgelder, wodurch das Pferdemuseum geringere Umsätze bezogen
auf die anteiligen Zooeintrittsgelder erzielt.

Das Projekt Pferdemuseum umfasste in der ersten Baustufe ein Ausstellungsgebäude mit Foyer,
Museumsshop und Magazin/Versorgung sowie einen Verwaltungsteil. In einer anschließenden
zweiten Baustufe ist eine Manegenhalle zunächst ohne vollständigen Innenausbau mit zugehörigen
Ställen errichtet worden. "

Die erste Baustufe wurde im Wesentlichen durch Zuschüsse des Landes Nordrhein Westfalen,
der Nordrhein-Westfalen-Stiftung und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe finanziert.

Des Weiteren wurden Teilbeträge über langfristige Darlehn finanziert. Die vorgezogenen Bau-
tätigkeiten der Managenhalle wurden ebenfalls über ein langfristiges Darlehn finanziert. Restbe-
träge wurden durch Spenden von Wirtschaftsunternehmen und anderen Förderern erbracht.

Blatt 2

Nach dem zuletzt vorliegenden Körperschaftsteuerbescheid fördert die Gesellschaft besonders ,
förderungswürdig anerkannte gemeinnützige Zwecke und ist daher grundsätzlich von der Körper-
schaft- und Gewerbesteuer befreit. Die Steuerbefreiung gilt nicht für wirtschaftliche Geschäftsbe-
triebe. Damit ist die Gesellschaft berechtigt für Spenden, die ihr zur Verwendung für diese Zwecke
zugewendet werden, förmliche Zuwendungsbestätigungen auszustellen.

‚2. Umsatzentwicklung

Der Umsatz 2017 verringerte sich durch eine geänderte Abrechnung der Eintrittsgelder um 83 €
von 809 T€ im Vorjahr auf 726 TE.

3. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2017 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 13 T€ getätigt,
die auf Betriebsausstattung, Ausstellungsobjekte, Geschäftsausstattung, geringwertige Wirt-
schaftsgüter und Büroeinrichtung entfallen.

4. Personal- und Sozialbereich

Die Gesellschaft beschäftigte in 2017 im Durchschnitt 18 Angestellte (hiervon durchschnittlich
4 Vollzeitkräfte, 2 Teilzeitkräfte sowie 12 geringfügig Beschäftigte).

Der Personalbestand zum Stichtag des Geschäftsjahres umgerechnet auf Vollzeitkräfte hat sich im
Vergleich zum Vorjahr um 1 Angestellten verändert. Dies ist auf die Erhöhung des Mindestlohns im
Januar 2017 sowie durch den erhöhten Personalbedarf (450 Euro-Kräfte) durch die wiedereröffnete
Arena mit den zu betreuenden Pferdeshows zurückzuführen. Insgesamt haben sich die Kosten für
den Personalaufwand aber verringert. Eine Tarifbindung besteht nicht.

B. Darstellung der Lage

Aufgrund von Rundungen können sich geringfügige Differenzen in Höhe von 1 T€ ergeben.

1. Vermögenslage
a) Bilanzvergleich

Die Aktivseite der Bilanz (2.033 T€) besteht aus lang- und mittelfristig gebundenem Vermögen
(Anlagevermögen 1.798 T€) sowie kurzfristig gebundenem Vermögen (Vorräte 17 T€, Ford-
erungen und RAP 60 T€ und liquide Mittel 71 T€). Zudem ist ein nicht durch Eigenkapital gedeckter
Fehlbetrag in Höhe von 88 T€ auf der Aktivseite auszuweisen.

Die Passivseite der Bilanz umfasst den Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagever-
mögen (947 T€), mittel- bis langfristige Bankverbindlichkeiten (955 T€) und kurzfristige
Fremdmittel (131 TE).

Zum 31.12.2017 wird ein Eigenkapital von -88 TE (-145T€) ausgewiesen. Zu beachten ist, dass die
im gesonderten Posten passivierten Zuschüsse zum Anlagevermögen (947 T€) ebenfalls

zum überwiegenden Teil Eigenkapitalcharakter haben, da aufgrund der vorliegenden Steuerbe-
reiung die Auflösung des Postens in Folgejahren grundsätzlich keine Steuerbelastung her-
vorruft.

Das negative Eigenkapital ist im Wesentlichen durch die Aufwendungen für die durchgeführte
Dachsanierung von.382 T€ in 2016 verursacht.

Die Bankverbindlichkeiten konnten in 2017 planmäßig getilgt werden und betragen 1.045 TE.

Blatt 3
b) Bilanzkennziffern
Die Eigenkapitalquote ist zum Bilanzstichtag, ebenso wie im Vorjahr, negativ.

Der Anteil der eigenen Mittel (Eigenkapital + Sonderposten für Investitionszuschüsse
zum Anlagevermögen) an der Bilanzsumme beträgt 44,2 % gegenüber 42,4 % im Vorjahr.

Die Deckungsverhältnisse bezüglich des Anlagevermögens betragen: °
(1) Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital: -4,8 % (Vorjahr: -7,3 %)

(2) Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital und passivierte Sonderposten (Zu-
schüsse): 47,9 % (Vorjahr: 45,4 %)

(3) Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital, passive Sonderposten (Zuschüsse)
sowie mittel- bis langfristig Fremdmittel: 100,9 % (Vorjahr: 98,1 %).

Der Liquiditätsgrad ist definiert als Differenz zwischen den kurzfristig realisierbaren Vermögens-
werten und den kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten.

2017 2016 2015 2014 2013

Kurzfristig
realisierbare
Vermögenswerte 131 125 204 231 197
Kurzfristig fällige
Schuldposten -131 -180 -205 -204 -184
Dieidität Grades Kl 5 Ri 27 2

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Liquidität II. Grades ur 37 —— it ——

Die Liquidität I. Grades zum Stichtag 31.12.2017 hat sich gegenüber dem Vorjahr von - 55 T€
um 55 T€ auf 0 T€ verbessert.

Die Liquidität Il. Grades beträgt nach Hinzurechnung der Vorräte zum 31.12.2017 17 T€ (-37 TE).

2. Finanzlage

Der cash-flow der Gesellschaft, der sich aus dem Jahresüberschuss (57 T€), erhöht um die Ab- |
schreibungen (200 TE), gemindert um die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten (100 TE),
ermittelt, beträgt im Geschäftsjahr 159 TE gegenüber -272 T€ im Vorjahr. Die Verbesserung ist im
Wesentlichen auf das schlechtere Vorjahresergebnis aufgrund der Dachsanierung zurückzuführen. |

Im Vorjahr wurde das alte Darlehn unter Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung abgelöst.
Das neu aufgenommene Darlehn bei der Sparkasse Münsterland Ost wurde im Geschäftsjahr
planmäßig getilgt. \
Unter Berücksichtigung des unverändert zur Verfügung stehenden Kontokorrentrahmen wird die Ge-
sellschaft auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Zahlungsausfallrisiken aus der anteiligen Weiterleitung von durch den Zoo vereinnahmten Eintritts-
geldern an die Gesellschaft werden im Wesentlichen durch monatliche Abschlagszahlungen ver-
mieden.

Blatt 4
3. Ertragslage

Im Berichtsjahr wurde ein im Vergleich zum Vorjahr um 431 T€ besseres Jahresergebnis in Höhe
eines Überschusses von 57 T€ erwirtschaftet.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 83 T€ gesunken. Hierzu wird auf die Angaben
zur Umsatzentwicklung hingewiesen.

Der Personalaufwand konnte um 19 T€ reduziert werden.
Die Abnahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 454 T€ resultiert hauptsächlich aus

den Kosten für die Dachsanierung von 382 T€ im Vorjahr.
Ebenfalls verringerten sich auch die Kosten für Sonderausstellungen.

Das Betriebsergebnis hat sich um 397 T€ auf 18 T€ (Vorjahr: -379 T€) verbessert.

2017 2016

Umsatzerlöse 726 809
Sonstige betriebliche Erträge 1 4
727 813

Materialeinsatz/Bestandsveränderung -32 -39
Personalaufwand -313 -332
Nettoabschreibungen -100 -103
Sonstige betriebliche Aufwendungen -264 -718
18 37T

Das Finanzergebnis hat sich um 66 T€ auf -15 TE (Vorjahr: -81 T€) verbessert. Dies liegt im
Wesentlichen in der Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung im Vorjahr in Höhe von 51 T€ im
Rahmen einer Umfinanzierung begründet.

C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Durch monatlich erstellte betriebswirtschaftliche Auswertungen können insbesondere Preisänderungs-,
Ausfall- und Liquiditätsrisiken frühzeitig erkannt sowie ggfs. geeignete Maßnahmen ergriffen werden.

Da im laufenden Betrieb die Einnahmen wesentlich von der jährlichen Gesamtbesucherzahl des
Zoos in Münster abhängen, liegt ein grundsätzliches Risiko in abnehmenden Besucherzahlen.
Es ist derzeit aber nicht abzusehen, dass die den Kalkulationen zu Grunde liegenden Besucher-
zahlen unterschritten werden. Steigende Besucherzahlen würden entsprechend zu höheren Ein-
nahmen führen.

Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein Nachtrag zum Kooperations- und Zusammenarbeitsvertrag mit

der Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH geschlossen, nachdem sich eine geänderte
Vergütungsstruktur ergeben wird. Es wird mit jährlichen Mindereinnahmen in Höhe von rund 100 TE p. a.
ab 2017 gerechnet.

Als Gegenmaßnahmen sind Kosteneinsparungen vorgesehen, insbesondere im Personalbereich und im
Bereich der Sonderausstellungen.

Zum 31.12.2017 weist die Gesellschaft ein negatives Eigenkapital in Höhe von 86 T€ aus. Trotz der
bilanziellen Überschuldung liegt eine insolvenzrechtliche Überschuldung nicht vor, weil durch die Geschäfts-
führung eine positive Fortführungsprognose erstellt worden ist. Voraussetzung für den Fortbestand der
Gesellschaft ist, dass die prognostizierten Werte der Geschäftsführung auch eintreffen.

Die Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH unterhält seit Eröffnung am 27.10.2002 einen
steusrpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (Museumsshop / Kaffee- und Eisautomat).
Verluste im steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb sind grundsätzlich gemeinnützigkeits-
schädlich. Solche Verluste sind innerhalb des Folgejahres auszugleichen.

Innerhalb der nächsten Jahre muss die Lüftungsanlage im gesamten Pferdemuseum ausgetauscht werden.
Der Investitionsrahmen wird ausweislich eines vorliegenden Angebots rund 250 T€ betragen.

| Blatt 5
D. Sonstige Angaben
1. Vorraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird grundsätzlich positiv gesehen.

Im Rahmen einer Fortführungsprognose rechnet die Geschäftsführung in den kommenden Jahren

\ mit folgender Entwicklung
\ 2018 2019
Umsatzerlöse 720 721
Jahresüberschuss 22 12

2. Forschung und Entwicklung sowie bestehende Zweigniederlassungen

Auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung finden keine Aktivitäten statt, Zweignieder-
lassungen werden nicht unterhalten.

Münster, den 13 Dt MW

Geschäftsführerin Geschäftsführer

Anlage A

1847 Zeichen

Anlage A zur V/0323/2018 
Kurzüberblick 
Jahresabschluss 2017 der Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH. Die Stadt Münster ist 
mit 1 % am Stammkapital der Gesellschaft beteiligt. Die Gesellschaft erzielte in 2017 einen Jah-
resüberschuss von 57 T€. Sie ist zwar (weiterhin) bilanziell überschuldet; kann aber fortgeführt 
werden. 
2 
3 
4 
5 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Nach den gesellschaftsvertraglichen und gesetzlichen Regelungen entscheidet die Gesellschaf-
terversammlung über den Jahresabschluss. Der Vertreter der Stadt Münster in der Gesell-
schafterversammlung (AL 20) bedarf zu einer entsprechenden Beschlussfassung in der Ge-
sellschafterversammlung einer Ermächtigung durch den HFA. 
 
 
 
Finanzierung 
 
Finanzielle Auswirkungen ergeben sich für die Stadt Münster nicht. Es sind für die Gesellschaft kei-
nerlei Mittel im Haushalt 2018 (und in den Folgejahren) veranschlagt.

Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja x Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja  Nein   
Die Höhe der Aufwendungen oder Auszahlungen sind unabhängig von der vorhandenen Mittelbe-
reitstellung im Beschlussvorschlag zu nennen. Eine Angabe an dieser Stelle oder bei den Zielen 
reicht nicht aus. 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig frei-
willig 
S.o. (gesetzliche Verpflichtung nach dem GmbHG zur Beschlussfassung) 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Keine

Beschlussvorlage

4069 Zeichen

V/0323/2018 
V/0323/2018 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Jahresabschluss 2017 der Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH (WPM) 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   16.05.2018 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
 
1. Die Bilanz, die Gewinn - und Verlustrechnung (GuV) sowie der Lagebericht der G e-
schäftsführung der WPM für das Geschäftsjahr 2017 (Anlagen 1 – 3) werden zur Kennt-
nis genommen. 
 
2. Weiter wird zur Kenntnis genommen, dass dem Jahresabschluss 2017 der WPM durch 
den beauftragten Wirtschaftsprüfer am 02.03.2018 der uneingeschränkte Bestätigungs-
vermerk erteilt wurde. 
 
3. Die Stadt Münster ermächtigt ihren Vertreter in der Gesellschafterversammlung der WPM 
für das Geschäftsjahr 2017 folgende Entscheidungen zu treffen: 
 
a) Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss der WPM für das G e-
schäftsjahr 2017, abschließend 
 
in der Bilanz bei Aktiva und Passiva mit    2.032.895,04 € 
 
sowie einem in der GuV ausgewiesenen 
Jahresüberschuss von          57.489,55 € 
 
wird festgestellt. 
 
b) Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2017 Entlastung erteilt. 
 
c) Der Bilanzverlust in Höhe von 137.564,95 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
d) Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2018 wird die Wirtschaftsprüfungsgesel l-
schaft Dr. Schumacher & Partner in Münster bestellt. 
Amt für Finanzen und 
Beteiligungen 
 
16.04.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Scholz 
Telefon: 492 20 43 
ScholzT@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0323/2018 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Keine 
 
 
 
Begründung: 
 
 
Die Stadt Münster ist mit 1 % (500 €) am Stammkapital der WPM beteiligt. Nach Ziffer 13.2 des G e-
sellschaftsvertrages der WPM i.V.m. § 45 GmbHG fällt die Beschlussfassung über den Jahresa b-
schluss in den Entscheidungsber eich der Gesellschafterversammlung, die gem. Ziffer 13.1 des G e-
sellschaftsvertrages auch den Abschlussprüfer bestimmt. 
 
 
Der Umsatz der WPM verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 83 T€ (10,3 %) auf 726 T€. 
Während die Erlöse aus dem Warenverkauf („Shop“) mit 63 T€ und auch die sonstigen Umsatzerlöse 
mit 22 T€ nahezu konstant blieben verringerten sich die anteiligen Zooeintrittsgelder aufgrund des 
neuen Kooperationsabkommens mit dem Allwetterzoo um 84 T€. Das Spendenaufkommen ermäßigte 
sich auf 54  T€. Es lag damit zwar um 32 T€ unter dem Vorjahresniveau, aber immer noch deutlich 
über dem Aufkommen der Geschäftsjahre bis einschließlich 2015. 
 
Geprägt ist die GuV durch den enormen Rückgang der „Sonstigen betrieblichen Aufwendungen“, die 
sich um 455 T€ auf 263 T€ ermäßigten. Im Jahresabschluss 2016 waren hier die (einmaligen) Kosten 
für die Dachsanierung in Höhe von 382 T€ enthalten. Ferner waren auch die Aufwendungen für So n-
derausstellungen in 2017 deutlich rückläufig. 
 
Unter dem Strich erzielte die W PM einen Jahresüberschuss in Höhe von 57 T€. Dieser wird mit dem 
zum 31.12.2016 bestehenden Verlustvortrag von 195 T€ verrechnet. Es verbleibt ein Bilanzverlust in 
Höhe von 138 T€. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag geht damit zum 31.12.2017 auf 
88 T€ zurück. Gleichwohl ist die Gesellschaft nach wie vor  (vgl. Vorlage V/0373/2017 zum Jahresab-
schluss 2016 der WPM) in dieser Höhe bilanziell überschuldet.  Aufgrund der von der Geschäftsfü h-
rung aufgestellten positiven Fortführungsprognose, die für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 positive 
Geschäftsergebnisse vorhersagt, m uß sie aber weiterhin keine Insolvenz anmelden. Die Fortfü h-
rungsprognose ist laufend fortzuschreiben um bei unerwarteten, negativen Entwicklungen unmittelbar 
reagieren zu können. Die Aussagen in der Fortführungsprognose sind nach den vom Wirtschaftspr ü-
fer im Rahmen seiner Jahresabschlussprüfung gewonnenen Erkenntnissen zutreffend. 
 
 
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
 
 
Anlagen: 
 Bilanz zum 31.12.2017 
 Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) für die Zeit vom 01.01. – 31.12.2017 
 Lagebericht zum Jahresabschluss 2017

- 3 - 
V/0323/2018

Beratungsverlauf (1)

16.05.2018 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 6 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0323/2018
Typ
Vorlagen
Datum
16.04.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37