A-R/0018/2022
Städtische Digitalisierung endlich steuern können
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
a-r-0018-2022-CDU-Städtische Digitalisierung endlich steuern können
3885 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0018/2022 06. April 2022 RATSANTRAG Städtische Digitalisierung endlich steuern können Der Rat möge beschließen: 1. Der Rat der Stadt Münster stellt fest, dass das bisherige Finanzierungssystem, den Eigenbetrieb Citeq und die Weiterentwicklung der Digitalisierung zu steuern, neben der hohen Zahl unbesetzter Stellen, keine ausreichende politische Priorisierung für die Aufgabenerledigung durch die Citeq ermöglicht. 2. Der Rat der Stadt Münster beschließt, dass künftig, rechtzeitig zur Einbringung des Haushaltsplanentwurfs 2023, im Haushaltsplan aufgeschlüsselt wird, welche neuen IT- Maßnahmen in welcher Zeit finanziert werden sollen, um eine tatsächliche Steuerung über den Haushaltsbeschluss zu ermöglichen. Ebenso soll der Projektfortschritt mit den Quartalsberichten dargestellt werden. Begründung: Aufgrund der bestehenden IT-Dynamik lassen sich IT-Maßnahmen nicht auf Jahre im Voraus planen. Die Planung der im Folgejahr anzugehenden städtischen IT-Maßnahmen (entstehender Nutzen, voraussichtliche Ressourcenbedarf, grobe Projektplanung) ist heute sehr aufwändig und für die Politik intransparent. Im Haushaltsplanentwurf ist heute bislang eine Position „IT-Mittel“ vorgesehen, die zu der Annahme verleitet, dass damit alle Aktivitäten der Citeq finanziert sind. Erst mit der Einbringung des Wirtschaftsplans werden die Gremien dann konkretisiert informiert, welche neue IT-Maßnahmen im Folgejahr angegangen werden sollen. Dieser Wirtschaftsplan wird regelmäßig zur Dezember- Sitzung des Rates vorgelegt. Um für das Folgejahr eine tatsächliche Steuerung über neue IT- Maßnahmen möglich zu machen, ist dies zu spät, da dann Änderungen im Stellen- und Haushaltsplan nicht mehr berücksichtigt werden können. Dieses Verfahren hat dazu geführt, dass die Finanzvorgaben der Kämmerei an die Citeq übererfüllt wurden: Die zu erheblichen Teilen durch eingesparte Personalkosten entstandenen Überschüsse der vergangenen Jahre sind ein Warnsignal dafür, dass die Digitalisierung der Stadt Münster unzureichend vorankommt. Die zur Verfügung gestellten Ressourcen konnten zudem nur zum Teil für die geplanten Maßnahmen genutzt werden. In den letzten beiden Jahren wurden erhebliche Kapazitäten durch zusätzliche priorisierte Projekte gebunden, wie beispielsweise die IT-Unterstützung der Fachämter und Einrichtungen bei der Bewältigung der Corona- und Ukraine-Krise sowie für die Erhöhung der IT-Sicherheit, die aufgrund der massiv gestiegenen Gefährdungslage erforderlich wurde. Letztlich wurden von den städtischen Ämtern und Einrichtungen teilweise dringend geforderte IT- Maßnahmen verschoben oder ausgesetzt. Im Ergebnis schiebt die citeq mittlerweile einen Aufgabenberg vor sich her, der nur mittel- bis langfristig abgebaut werden kann. Die Stadt Münster droht den Anschluss an die digitale Entwicklung zu verlieren. Eine rechtzeitige Priorisierung ist notwendig, um Münster mit einer noch neu in den Gremien zu vereinbarenden Digitalisierungsstrategie auf diesem Themenfeld voranzubringen. Deshalb sollte die zum Zeitpunkt der Einbringung des Haushaltsentwurfs vorzulegende Liste die IT-Maßnahmen enthalten, die nach der Abstimmung im Folgejahr umgesetzt werden sollen. Darüber hinaus sollten die IT-Maßnahmen benannt werden, die zwar aus Verwaltungssicht als sinnvoll bewertet wurden, die aber aufgrund nicht zur Verfügung gestellter Ressourcen im Folgejahr nicht umgesetzt werden können. Die politischen Gremien erwarten einerseits die verbesserte Transparenz und Steuerung, um die Möglichkeit zu erlangen, andere Prioritäten zu setzen oder auch konkrete Maßnahmen durch Freigabe zusätzlicher Mittel zu beschleunigen. Die Erfahrungen sollen in den Zukunftsprozess der citeq zur verbesserten Steuerung der städtischen IT einfließen. Gez. Stefan Weber und Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- A-R/0018/2022
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 07.04.2022
- Erstellt
- 07.04.2022 16:02