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Historisches Archiv - zu AN/1581/2018

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 3766/2018 vom 10.12.2018

Stand: Am 11.12.2018 im Ausschuss Kunst und Kultur beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 10.12.2018 3766/2018 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 11.12.2018 Historisches Archiv - zu AN/1581/2018 Die SPD-Fraktion stellte zur Sitzung am 13.11.2018 die folgende Anfrage: „Zum 31. Dezember 2019 wird das städtische Archiv die derzeitigen Räume verlassen müssen, da der Mietvertrag gekündigt wurde beziehungsweise er ohnehin befristet war. Dies bedeutet für das Archiv, dass es noch vor Einzug in das neue Gebäude eine Ersatzstätte benötigt. Wie inzwischen bekannt wurde hat die Verwaltung bisher keine geeignete Unterkunftsmöglichkeit gefunden. Daher bittet die SPD-Fraktion um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Wie ist der aktuelle Sachstand hinsichtlich der Suche nach Alternativräumen? 2. Wie schätzt die Verwaltung die möglicherweise eintretende Situation ein, dass das Archiv zwar die Räumlichkeiten verlassen muss, aber ohne eine Alternative dasteht? 3. Wie beabsichtigt die Verwaltung auch mit Blick auf die Situation der Mitarbeiterinnen und Mit- arbeiter mit der aktuellen Sachlage umzugehen? 4. Beabsichtigt die Verwaltung in Kauf zu nehmen, dass bei Fehlen einer Alternative das Archiv bis zum Einzug in das neue Gebäude faktisch nicht mehr vorhanden wäre und damit wichtige Veranstaltungen wie z.B. zum Offenbachjahr in 2019 nicht mehr durchgeführt werden kön- nen?“ Die Verwaltung antwortet darauf: Zu 1.) Mit Schreiben vom 29.6.2018 kündigte die Handwerkskammer zu Köln (HWK) das Mietverhältnis fristgerecht zum 31.12.2019. Um die Zeit bis zur Fertigstellung des Neubaus am Eifellwall in 2020 zu überbrücken, wurde die HWK um eine temporäre Verlängerung des Vertrages gebeten. Laut Antwort- schreiben der HWK vom 24.08.2018 ist eine Mietvertragsverlängerung aufgrund von dringend erfor- derlichen Sanierungsmaßnahmen nicht möglich. Unausweichlich für die Sanierung ist ein Leerstand des gesamten Gebäudes. Bis heute hat sich an diesem Sachstand nichts geändert. Die Verwaltung sucht selbstverständlich Alternativräumlichkeiten, wobei die Lage am Markt ange- spannt ist. Gegebenenfalls können die Anforderungen nicht 1:1 umgesetzt werden, da es sich nicht nur um Büroflächen, sondern auch um Sonderflächen wie Lesesaal und Ausstellungsflächen handelt. Hierzu werden Detailgespräche mit der Leitung stattfinden. Zu 2.) Zum jetzigen Zeitpunkt kann hierzu keine auskömmliche Aussage getroffen werden. Zu 3.) Zur Anmietung siehe die Antwort zu 1.) 2 Zu 4.) Die Verwaltung beabsichtigt dies nicht. Hier kommen beispielsweise die temporäre Nutzung von Aus- stellungsflächen in anderen städtischen Gebäuden beziehungsweise eine Kooperation mit anderen Ämtern in Betracht. Gez. Greitemann

Beratungsverlauf

  1. 11.12.2018

    Ausschuss Kunst und Kultur

    Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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