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2019/0201

Nachhaltigkeitsbericht 2017 der Darmstädter Stadtwirtschaft

Magistratsvorlage 10.07.2019

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2019/0201

2334 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
29.07.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnete nversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Rechtsamt - Stadt-
wirtschaftskoordination   OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0201 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Nachhaltigkeitsbericht 2017 der Darmstädter Stadtwirtschaft  
 
Vorlage vom: 10.07.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Nachhaltigkeitsbericht der Darmstädter Stadtwirtschaft wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
 
Anlagen: Nachhaltigkeitsbericht 2017  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 10.07.2019 
 
Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht ist der um die Berichtsjahre 2016 und 2017 fortg e-
schriebene und um nachhaltige Kriterien erweiterte „Klimabericht“ der Darmstädter Stadtwirt-
schaft. Dieser wurde von der HEAG in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
und den Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft erstellt.  
 
Der Bericht orientiert sich mit seinen Leitlinien an den Vorgaben des Deutschen Nachhaltig-
keitskodex (DNK). Durch den Einbezug der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nat i-
onen wurde der Bericht vom Klima- zum Nachhaltigkeitsbericht weiterentwickelt. 
 
Ziel der im Bericht definierten Leitlinien ist es, die Treibhausgasemissionen der Darmstädter 
Stadtwirtschaft zu erfassen und durch Maßnahmen zu reduzieren, die regionale Wertschöpfung 
zu steigern und das gesellschaftliche Engagement zu sichern.  
 
Die Umsetzung der Maßnahmen soll regelmäßig überprüft werden. Daher wird der Nachhaltig-
keitsbericht regelmäßig fortgeschrieben, um das Engagement für Nachhaltige Entwicklung der 
Stadtwirtschaft den Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen. 
 
 
Darmstadt, den 10.07.2019 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister 
 
Anlage

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Punkt 34: Nachhaltigkeitsbericht 2017 der Darmstädter Stadtwirtschaft 
- Kenntnisnahme - 
 (V-Nr. 2019/0201) 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

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68484 Zeichen

NACHHALTIGKEITSBERICHT
der Darmstädter Stadtwirtschaft
BERICHTSJAHR 2016 / 2017
Den Nachhaltigkeitsbericht und mehr  
zu den Aktivitäten und Projekten  
der Stadtwirtschaft finden Sie unter: 
nachhaltigkeit.heag.de

3
NACHHALTIGKEITSBERICHT
der Darmstädter Stadtwirtschaft

4
 5
VORWORT   
DES HEAG-VORSTANDS
VORWORT  
DER WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
wir freuen uns, dass Sie sich für den Nachhaltigkeits-
bericht der Darmstädter Stadtwirtschaft interessieren. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist ein attraktiver 
Ort zum Wohnen und Arbeiten, von Grünflächen 
umgeben und von kultureller Vielfalt und Weltoffen-
heit geprägt. Genauso fördert sie seit langer Zeit den 
Klima- und Umweltschutz sowie die Biodiversität 
und setzt sich für gemeinwohlorientiertes Wirtschaf-
ten ein, um den zukünftigen Darmstädterinnen und 
Darmstädtern eine lebenswerte und den Herausforde-
rungen der Zukunft gewachsene Stadt zu hinterlas-
sen, auch im Sinne der 17 Ziele Nachhaltiger 
Entwicklung (Sustainable Development Goals– SDGs) 
der Vereinten Nationen. Die SDGs schreiben die 
1993 in Rio de Janeiro verabschiedete „Agenda 21“ 
fort, welche in ihrer lokalen Umsetzung in Darmstadt 
2018 ihren 20. Geburtstag gefeiert hat. Die Nach-
haltigkeitsziele benennen den aktuellen Verände-
rungsbedarf für eine Vielzahl an ökonomischen, 
sozialen sowie ökologischen Handlungsfeldern bis 
zum Jahr 2030, ein zentrales Ziel ist die Bekämp-
fung des Klimawandels.
 
Das Pariser Klimaabkommen aus dem Jahr 2017 hat 
hier gezeigt, dass es möglich ist die Auswirkungen 
des menschengemachten Klimawandels auf ein 
erträgliches Maß zu begrenzen. Doch dafür braucht 
es außergewöhnliche Anstrengungen auf allen 
Handlungsfeldern und das Engagement der gesamten 
Gesellschaft, sowohl weltweit, als auch herunterge-
brochen auf alle Städte und Kommunen. Für Darm- 
stadt und seine Stadtgesellschaft heißt dies z.B. 
nicht nur eine Verkehrswende umzusetzen oder 
Gebäude energetisch zu sanieren, sondern auch die 
Art des Wirtschaftens so zu gestalten, dass ökonomi-
sches Handeln mit sozialer und ökologischer Ver-  
antwortung Hand in Hand gehen. Das gilt natürlich 
auch für unsere Unternehmen der Stadtwirtschaft. 
Der Ihnen vorliegende Nachhaltigkeitsbericht für die 
SEHR GEEHRTE DARMSTÄDTERINNEN UND DARMSTÄDTER, 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Barbara Akdeniz 
Stadträtin der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt
die HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) will, gemeinsam 
mit den Unternehmen der Darmstädter Stadtwirt -
schaft, Wegweiser einer zukunftsfähigen und nachhal-
tigen Daseinsvorsorge sein. Sowohl privatrechtliche als 
auch kommunale Unternehmen verankern eine 
nachhaltige und klimabewusste Unternehmenskultur. 
Denn die Stakeholder der Unternehmen erwarten 
mehr als gute Qualität zu einem angemessenen Preis. 
Sie erwarten eine Unternehmensführung, die in der 
Region verwurzelt ist und aktiv für Nachhaltige 
Entwicklung und Klimaschutz eintritt.
Die dritte Auflage dieses Berichts legt einen Schwer-
punkt auf die politischen Zielsetzungen der Vereinten 
Nationen (UN). Damit einher geht auch die Umbe-
nennung des Berichts vom Klima- zum Nachhaltig-
keitsbericht der Darmstädter Stadtwirtschaft.
Mit der Veröffentlichung der Zahlen und der Good 
Practice-Beispiele für die Jahre 2016 und 2017 
werden der Status quo dieses Engagements in der 
Darmstädter Stadtwirtschaft zusammengefasst und 
die CO2-Emissionen der wesentlichen kommunalen 
Unternehmen veröffentlicht. 
Die HEAG und die Unternehmen der Darmstädter 
Stadtwirtschaft fördern eine Nachhaltige Entwicklung. 
So bringt sich die ENTEGA aktiv in die Umsetzung 
der Energiewende ein. Dazu hat sie ein ambitioniertes 
Investitionsprogramm zum Ausbau der erneuerbaren 
Energien aufgelegt und umgesetzt.
LIEBE DARMSTÄDTERINNEN UND DARMSTÄDTER,
Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend 
HEAG Holding AG 
– Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Dr. Markus Hoschek 
HEAG Holding AG 
– Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Berichtsjahre 2016 und 2017 ist dabei eine der 
Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt aus dem Jahr 2013.
Ziel dieses Berichtes ist, das Engagement der 
wesentlichen Unternehmen der Darmstädter 
Stadtwirtschaft für Klimaschutz und Nachhaltige 
Entwicklung gebündelt darzustellen. Dazu gehören 
auch, die Emissionen der Unternehmen zu quanti-
fizieren und offenzulegen sowie Good-Practice 
Beispiele der Stadtwirtschaft darzustellen. Besonders 
stolz sind wir auf die Fortschritte bei der Konversion 
der Lincoln-Siedlung. Denn sie zeigen, welche 
Potentiale sich durch Kooperationen innerhalb der 
Stadtwirtschaft heben lassen: die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt, die ENTEGA, die HEAG mobilo und im 
Besonderen der bauverein realisieren gemeinsam ein 
innovatives und ressourcenschonendes Mobilitäts-
konzept sowie modernen und zugleich bezahlbaren 
Wohnraum. 
Mit der regelmäßigen Veröffentlichung dieses Be- 
richts unterstreichen wir, dass die Unternehmen der 
Stadtwirtschaft sich dem Ziel verpflichtet haben, 
aktive Beiträge zu einer Nachhaltigen Entwicklung zu 
leisten. Diese Ausrichtung ist ein fester Bestandteil 
der Kultur der Wissenschaftsstadt Darmstadt und 
ihrer Unternehmen und zeigt, dass diese sich für ein 
lebenswertes und den Herausforderungen der Zu- 
kunft gewachsenes Darmstadt einsetzen. 
Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre und sind 
sicher, dass wir mit dem Nachhaltigkeitsbericht unse-
rer Stadtgesellschaft mit gutem Beispiel voran gehen. 
Bei Fragen und Anregungen können Sie gerne auf uns 
zukommen.
Mit freundlichen Grüßen
Der bauverein und der Eigenbetrieb Immobilien-
management der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
investieren kontinuierlich in die energetische 
Sanierung ihrer Immobilien und leisten einen 
wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion in der Darm-
städter Stadtwirtschaft. Außerdem schaffen Sie 
bezahlbaren und modernen Wohnraum in der 
Schwarmstadt Darmstadt.
Die HEAG mobilo betreibt ihre Straßenbahnen 
ausschließlich mit Ökostrom der ENTEGA, stellt die 
Busflotte sukzessive auf Elektroantrieb um und 
reduziert damit die CO2-, Lärm- und Feinstaub-
emissionen in Darmstadt und Umgebung. 
Das klare Bekenntnis der Unternehmen der Darmstädter 
Stadtwirtschaft zur regionalen Nähe und das Vertrauen 
der Bürgerinnen und Bürger in ihre Stadtwirtschaft 
bildet die Basis für eine nachhaltige Daseinsvorsorge. 
Wir möchten uns daher bei allen Beschäftigten der 
Unternehmen der Stadtwirtschaft bedanken, die 
durch ihr Engagement diese Ausrichtung der Stadt-  
 wirtschaft mit Leben füllen. Zugleich danken wir 
allen, die an der Erstellung des Nachhaltigkeits-
berichts mitgewirkt haben.
Haben Sie weitere Vorschläge, wie wir das Nachhal-
tigkeitsengagement im Stadtkonzern ausbauen 
können, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. 
Mit freundlichen Grüßen

6
 7INHALTSVERZEICHNISVORWORT  
MARTIN FÜHR
Einleitung
17 UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung 
Unternehmensporträt der Darmstädter Stadtwirtschaft
Fortschrittsbericht zur Nachhaltigen Entwicklung  
in der Darmstädter Stadtwirtschaft
 Emissionsquelle Treibstoff
 Emissionsquelle stationäre Verbrennung
 Emissionsquelle Stromverbrauch
 Emissionsquelle Fernwärmenutzung
 Wasserverbrauch
 Zusammenfassung
Public Value – Mehrwert für Darmstadt
 Lokale und regionale Wertschöpfung
 Gesellschaftliches Engagement
 Einbezug der Öffentlichkeit
 Förderung der Gründungsregion
Anhang
 Umrechnungsfaktoren
 Zahlenhistorie
8
10
12
14
26
34
Wer im Jahre 2019 kurz inne hält – und der erste Nachhaltig-
keitsbericht der Darmstädter Stadtwirtschaft ist dafür vielleicht 
ein guter Anlass – und zurückblickt auf all das, was sich seit der 
ersten UN-Umweltkonferenz 1972 in Stockholm getan hat, dem 
gehen vielleicht zwei Gedankenstränge durch den Kopf. Zunächst 
tauchen bei älteren Zeitgenossen die Zustände Anfang der 70-er 
Jahre auf: Wilde Müllkippen im ganzen Land, Mülltrennung noch 
weitgehend ein Fremdwort, Ölkrise mit „autofreien“ Sonntagen 
bis hin zum Streit um Atomkraftwerke, um nur einige Schlaglichter 
zu benennen. Nicht zu vergessen die Nachwirkungen der Euphorie 
einer „autogerechten Stadt“, die u. a. zum Niedergang der Straßen-
bahnen in vielen deutschen Städten führte. Zumindest Letzterem 
hat sich Darmstadt widersetzt, wie man ja überhaupt zum typisch 
„Darmstädterischen“ nicht den Drang zählen dürfte, sich Hals 
über Kopf auf Neues einzulassen. 
Richtet man aktuell den Blick auf das Jahr 2030, wie es die 
Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen 
tun, so zeigt sich aber zugleich, dass trotz des in Vielem 
erstaunlichen Werte- und Bewusstseinswandels und der bereits 
erzielten Fortschritte die eigentlichen Herausforderungen noch 
zu bewältigen sind. Will man auch gegenüber den kommenden 
Generationen Fairness walten lassen, so sind an vielen Stellen 
durchgreifende Veränderungen geboten. Dies gilt etwa für unsere 
Produktionsweisen und Konsummuster (SDG 12), aber auch für 
Maßnahmen auf kommunaler Ebene, um die Zukunftsfähigkeit 
der Städte und Siedlungen zu wahren (SDG 11); und natürlich 
auch für den Klimaschutz (SDG 13) und ein darauf ausgerichtete 
Energiesystem (SDG 7). Mit den SDGs schafft die UN erstmals 
ein Zielbündel, welches für die anstehenden Veränderungsprozesse 
eine normative Orientierung bereitstellt, die sich auf einen breiten 
Konsens nicht nur der Staatengemeinschaft, sondern auch vieler 
gesellschaftlicher Akteure berufen kann. Dabei gilt es allerdings 
im Auge zu behalten, dass die SDGs zwar Ziele benennen, in jedem 
Einzelfall allerdings die unterschiedlichen Belange gegeneinander 
abzuwägen sind. Es handelt sich also, wie bei den Grundrechten 
des Grundgesetzes, um Prinzipiennormen, die untereinander ins 
Verhältnis zu setzen sind. Mit anderen Worten: Die SDGs vermitteln 
durchaus Richtungssicherheit, geben jedoch keinen klaren Kurs vor, 
wie die jeweiligen Ziele zu erreichen sind. Dazu bedarf es vielmehr 
gesellschaftliche Suchprozesse; und zwar auf allen Ebenen. 
Vor diesem Hintergrund ist es sowohl Ausdruck gesellschaftlicher 
Verantwortung als auch ein Gebot ökonomischer Klugheit, wenn 
sich die Unternehmen der Stadtwirtschaft den Herausforderungen 
stellen, die mit dem Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung 
einhergehen. Denn die damit verbundenen Veränderungsprozesse 
bieten durchaus auch wirtschaftliche Chancen. Sie zu nutzen, 
verlangt allerdings zusätzlich einen offenen Blick auf die techni-
schen, sozialen und organisatorischen Randbedingungen. Nicht 
SCHLAGLICHT DER WISSENSCHAFT – VORWORT VON MARTIN FÜHR* 
selten gilt es zudem, auch die rechtlichen Rahmenbedingungen 
neu zu justieren. In gewissem Rahmen, etwa über die kommunale 
Satzungshoheit, kann die Wissenschaftsstadt Darmstadt die 
„Angelegenheit der örtlichen Gemeinschaft (…) in eigener 
Verantwortung“ regeln. Oftmals sind jedoch Anpassungen auf 
Ebene des Landes Hessen, des Bundes oder der EU notwendig. 
Impulse dazu können aber durchaus auch von lokalen Akteuren 
ausgehen. Dabei bietet es sich an, die Hemmnisse, die sich für 
Unternehmen der Stadtwirtschaft auf ihrem Weg in Richtung einer 
Nachhaltigen Entwicklung auftun, auch aus wissenschaftlicher 
Perspektive zu analysieren, um Gestaltungsoptionen zu entwickeln, 
mit denen sich die Rahmenbedingungen so verändern lassen, dass 
hinreichende ökonomische Anreize bestehen, Geschäftsmodelle 
(weiter) zu entwickeln, die zu den SDGs beitragen. Besonders 
günstige Voraussetzungen in dieser Hinsicht bieten sich in der auf 
fünf Jahre angelegten Förderung der Hochschule Darmstadt im 
Rahmen des Bund-Länder-Programms „Innovative Hochschule“. 
Unter dem Titel „Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung“ 
(s:ne) arbeitet die Hochschule Darmstadt hier mit regionalen 
Akteuren daran, etablierte Routinen zu überschreiten und jenseits 
vermeintlicher Systemgrenzen nach neuen Lösungen zu suchen. 
In vielen Fällen eröffnen dabei digitale Anwendungen neue 
Potentiale. Dies gilt vor allem in Konstellationen, in denen 
Akteure auf Informationen und Handlungsbeiträge anderer 
angewiesen sind. Hier gilt es, nach Lösungen zu suchen, die 
einerseits den Schutz der Privatsphäre und berechtigter wirt-
schaftlicher Interessen gewährleisten, andererseits aber auch 
Geschäftsmodelle in Richtung nachhaltiger Entwicklung befördern. 
Als Experimentierfeld bieten sich Projekte der „Digitalstadt“ an. 
Dementsprechend kooperiert s:ne hier intensiv mit der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt und den Unternehmen der Stadtwirt-
schaft. Zu betonen ist in diesem Zusammenhang, dass es dabei 
nicht um „die“ Digitalisierung gehen kann, sondern immer nur 
um „digitale Lösungen“ für konkrete Probleme. In der Rückschau 
aus 2030 wird man dann vielleicht sagen können, dass Akteure 
in Darmstadt – wie etwa bei der Ökostrom-Strategie der ENTEGA – 
Konzepte entwickelt und erprobt haben, die in der Folge 
Nachahmer fanden und Anlass gaben, Geschäftsmodelle und 
deren Rahmenbedingungen auch an anderer Stelle weiter zu 
entwickeln. Dabei hilft es, sich des Ausspruchs von Großherzog 
Ernst Ludwig zu erinnern: „Habe Ehrfurcht vor dem Alten und 
Mut, das Neue frisch zu wagen“. Schließlich lassen sich ohne 
mutiges Voranschreiten die notwendigen Veränderungen zur 
Umsetzung der SDGs nicht bewerkstelligen. 
*  Der Autor ist seit 1994 Professor für Öffentliches Recht, Rechtstheorie und Rechtsvergleichung 
im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Hochschule Darmstadt. Er leitet dort die 
Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia) und das Teilvorhaben „Digitalstadt“ im 
Rahmen von s:ne. Er forscht u. a. zur Ökonomischen Analyse des Rechts und zur Gesetzes-
folgenabschätzung. Seit 1998 ist er Mitglied im wissenschaftlichen Kuratorium des 
Öko-Instituts (Freiburg / Darmstadt / Berlin).
Impressum
Herausgeber 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)  
Im Carree 1, 64283 Darmstadt 
Der Nachhaltigkeitsbericht der Darmstädter Stadtwirtschaft  
für die Berichtsjahre 2016 und 2017 ist CO2-neutral auf  
Recyclingpapier gedruckt, ermöglicht durch die ENTEGA.

8
 9EINLEITUNG
ie Verknappung von Ressourcen und die soziale Ungleichheit 
zählen neben der Anpassung an den Klimawandel und dessen 
Folgen zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen 
unserer Zeit. Nachhaltige Entwicklung ist so auch ein wichtiger 
Aspekt der Daseinsvorsorge, dem sich die Darmstädter Stadtwirt-
schaft besonders verpflichtet hat. Ihr diesbezügliches Engagement 
zeigt die Stadtwirtschaft auch durch die auf kommunaler Ebene 
führende Unterstützung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. 
Inzwischen haben die meisten Nationen die völkerrechtlich 
verbindliche Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen von 
1992 unterzeichnet, mit deren Hilfe eine weitere Beeinträchtigung 
des Klimasystems vermindert werden soll. In ihrer Folge wurden 
fortlaufend Verhandlungen über die Reduktionsziele von Treibhaus-
gasemissionen (THG-Emissionen), die im ursprünglichen Kyoto- 
Protokoll verzeichnet sind, geführt. 
Auf die weiteren Meilensteine auf diesem Weg konnte sich die 
Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN) im Dezember 2015 
verständigen. Die Mehrheit der Länder hat das Übereinkommen 
von Paris, in Nachfolge des Kyoto-Protokolls, ratifiziert und sich 
auf drei wesentliche Ziele geeinigt:
•  Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur 
auf deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau, 
wenn möglich auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau;
•  Die Stärkung der Fähigkeit, sich durch eine Förderung der 
Klimaresistenz und geringeren Treibhausgasemissionen an die 
nachteiligen Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. 
Dies soll in einer Weise geschehen, die nicht die Nahrungs-
mittelproduktion bedroht;
•  Vereinbarkeit der Finanzströme mit einem Weg hin zu niedrigen 
Treibhausgasemissionen und klimaresistenter Entwicklung.
Auf Ebene der Europäischen Union (EU) herrscht eine weitgehende 
Übereinstimmung über eine gemeinsame Klima- und Energiepolitik. 
Mit dem Artikel 194 des Vertrags über die Arbeitsweise der 
Europäischen Union (AEUV) verfügt die EU auch ausdrücklich 
über die Kompetenz, eine umfassende europäische Klima- und 
Energiepolitik zu gestalten. Die aktuelle Energieagenda sieht 
u. a. folgende energiepolitischen Ziele bis 2030 vor:
D •  Senkung der Treibhausgasemissionen um mindestens  
40 % im Vergleich zu 1990;
•  Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energieträger beim 
Energieverbrauch um 27 %;
•  Verbesserung der Energieeffizienz von 32,5 %;
Auch auf nationaler Ebene und auf Länderebene werden 
Klimaschutzziele und Nachhaltigkeitsstrategien ausgearbeitet.
Auch deswegen hat der Umweltschutz als Staatsziel Einzug in 
die deutsche Verfassung mit dem Artikel 20a des Grundgesetzes 
(GG) genommen. Das Gesetz richtet sich auf den Schutz der 
natürlichen Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen.
Auf Dauer soll so die deutsche Volkswirtschaft weitgehend  
frei und unabhängig von der Verbrennung von Kohlenstoffen 
sein – die sonst als THG-Emissionen ihre klimaschädliche 
Wirkung entfalten. 
Der vorliegende Bericht informiert über die THG-Emissionen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft und über die Maßnahmen,  
die in Bezug auf die Energie- und Verkehrswende, einer Nach-
haltigen Entwicklung, die Stärkung der Wertschöpfung sowie 
den Wirtschaftskreisläufen in Darmstadt und der Region 
verfolgt werden.
Dieser Bericht schreibt den Klimabericht der Darmstädter 
Stadtwirtschaft um zwei weitere Berichtsjahre (2016 / 2017) 
fort. Erstmalig wird auch über die UN-Ziele für Nachhaltige 
Entwicklung und den Beitrag der Darmstädter Stadtwirtschaft zu 
deren Zielerreichung berichtet.
Ergänzt wird der Bericht um Beispiele aus der unternehmerischen 
Praxis der Stadtwirtschaft, die den regionalen Beitrag zu den 
UN-Zielen für Nachhaltige Entwicklung aufzeigen.
Einzelne Unternehmen (z. B. ENTEGA, HEAG mobilo, bauverein) 
der Stadtwirtschaft veröffentlichen zudem eigenständige 
(Nachhaltigkeits-)Berichte, die über die Inhalte des gemein -
schaftlichen Nachhaltigkeitsberichts der Darmstädter Stadt-
wirtschaft hinausgehen. 
Sinisia Dukanovic

10
 11
Die SDG wurden auch auf Länderebene in die Gestaltung der 
Nachhaltigkeitsstrategie einbezogen. Dazu hat die Hessische 
Landesregierung die Hessische Nachhaltigkeitsstrategie verfasst 
und in einem gemeinsamen Dialog mit Akteuren aus Wirtschaft, 
Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft fortgeschrieben. Im 
Jahre 2017 wurde ein Indikatorenset eingeführt, das sich direkt 
an den SDG orientiert und bei deren Erstellung auch die HEAG 
mitgewirkt hat. 
Wichtige Ansatzpunkte zur Erreichung der SDG findet man im 
Besonderen auch in den Geschäftsfeldern der Stadtwirtschaft. 
Beispiele sind die Gestaltung einer klimaneutralen, preisgünstigen 
und sicheren Energieversorgung, das Angebot von ökologischen 
und vernetzen Verkehrslösungen sowie die Verfügbarkeit von 
hochwertigem und bezahlbarem Wohnraum. 
Unternehmen sind zunehmend in der Verantwortung ihre 
Geschäftsmodelle nachhaltiger zu gestalten. Wichtige  
Bereiche sind das Angebot von ökologisch und / oder sozial 
verantwortlichen Leistungen, die ganzheitliche Betrachtung  
der Wertschöpfungsketten, sowie die Ansprache der Kunden 
für einen nachhaltigeren Lebensstil. 
Mit dem Beschluss des Leitbildes der klimaneutralen Stadt hat 
sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt den nationalen und 
regionalen Nachhaltigkeitsstrategien angeschlossen. Auch die 
Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft tragen Verantwor-
tung für den Klimaschutz und eine Nachhaltige Entwicklung in 
der Region – und darüber hinaus.
Für die Darmstädter Stadtwirtschaft sind die SDG auch im Sinne 
ihrer unternehmerischen Verantwortung von Bedeutung. Sie stellen 
einen Rahmen für Nachhaltige Entwicklung und gleichzeitig auch 
eine unternehmerische Chance für die Weiterentwicklung der 
Geschäftsmodelle der Darmstädter Stadtwirtschaft dar. Mit dem 
Handeln und Wirtschaften der Akteure der Darmstädter Stadt-
wirtschaft soll ein regionaler Beitrag zur Erreichung der SDG 
geleistet werden. 
Zur Identifizierung der relevanten SDG für die Darmstädter 
Stadtwirtschaft wurden die Unternehmen konkret nach dem 
Beitrag ihrer Unternehmensaktivität zur Erreichung der SDG 
befragt. Die fünf wesentlichen SDG sind die Folgenden:
Implizit wird auch dem SDG 17 „Partnerschaften zur Erreichung 
der Ziele“ in Darmstadt eine sehr hohe Bedeutung beigemessen. 
Die Zusammenarbeit der Unternehmen der Stadtwirtschaft, die 
Förderung der regionalen Wertschöpfung und die Kooperationen 
mit Wissenschaft und Wirtschaft haben mit dazu beigetragen, 
dass Darmstadt zum vierten Mal in Folge die Zukunftsstadt Nr. 1 
in Deutschland ist.
ie 17 UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable 
Development Goals – kurz „SDG“) gehen zurück auf die bereits 
1972 veröffentlichte Studie des Club of Rome „Grenzen des 
Wachstums“. Die zentrale These der Studie war, dass das 
aktuelle individuelle lokale Handeln aller globale Auswirkungen 
hat, die jedoch nicht dem Zeithorizont und Handlungsraum der 
Einzelnen entsprechen. 
Mit der Veröffentlichung des Brundtland-Berichts, den die 
Vereinten Nationen mit dem Titel „Unsere gemeinsame Zukunft“ 
in 1987 publizierten, begann ein weltweiter Gedankenaustausch 
über das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung. Einen frucht-
baren Nährboden für weitere Diskussionen lieferte der Bericht, 
indem die Brundtland-Kommission einen Konsens fand und Teile 
des Konzepts einer Nachhaltigen Entwicklung wie folgt definierte:
„Eine Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die   
die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, 
dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht 
befriedigen können.“ 
Wenn heute von einer Nachhaltigen Entwicklung gesprochen 
wird, dann ist auch die Gerechtigkeit zwischen der heutigen und 
der zukünftigen Generation ein wesentlicher Aspekt der Debatte.
Als eine der Folgen dieser Debatten luden die Vereinten Nationen 
im Jahr 1992 zu einer Konferenz über Nachhaltigkeitsentwicklung 
in Rio de Janeiro ein. Mit dem Leitbild der Nachhaltigen 
Entwicklung wurde durch die Rio-Konferenz 1992 erstmals ein 
ganzheitlicher und globaler Ansatz entwickelt. In Folge der 
Konferenz haben zahlreiche Akteure anerkannt, dass wirtschaftliche 
Entwicklung ohne Rücksichtnahme auf die drei Dimensionen der 
Nachhaltigkeit (soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Leistungs-
fähigkeit, ökologische Tragfähigkeit) unkalkulierbare Risiken mit 
sich bringt. 
Im Jahr 2002 verabschiedete die Generalversammlung der 
Vereinten Nationen acht Millenniums-Entwicklungsziele für das 
Jahr 2015. Die Agenda 2030 ist die Fortsetzung der Agenda 21 
und dabei werden im Rahmen der Agenda 2030 zwei Entwick-
lungsstränge miteinander verbunden: die Armuts- und Entwick-
lungsagenda der Millenniums-Entwicklungsziele und die 
Nachhaltigkeitsentwicklung aus Rio de Janeiro. Die so entworfenen 
17 globalen Ziele traten am 1. Januar 2016 mit einer Laufzeit 
von 15 Jahren (bis 2030) in Kraft. Die SDG gelten grundsätzlich 
für alle Staaten der Vereinten Nationen.
Folgende Abbildung zeigt die 17 Ziele der UN. Sie wurden in 
169 Unterziele untergliedert. Die Unterziele dienen als Fortschritts-
indikatoren, denn sie machen eine Nachhaltige Entwicklung durch 
Daten messbar und bringen die globalen Ziele in einen umsetzungs-
orientierten Kontext. Die globalen Ziele sollen national-, länder-, 
und kommunalspezifisch umgesetzt und, wenn sinnvoll, ergänzt 
werden. Die Basis für die Umsetzung der SDG in Deutschland ist 
die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie aus dem Jahre 2017. 
Die Bundesregierung überwacht den Erfolg ihrerseits anhand 
von 63 definierten Indikatoren und berichtet über den Fort-
schritt der Zielerreichung alle zwei Jahre in einem Bericht des 
Statistischen Bundesamtes 1. 
1  https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/Nachhaltigkeitsindikatoren/International/
Indikatorenbericht_SDG.pdf?__blob=publicationFile
Übersicht über die 17 UN-Ziele 
für Nachhaltige Entwicklung
D
17 UN-ZIELE  
FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
United Nations

12
 13
ie Darmstädter Stadtwirtschaft zählt zu den größten 
Arbeitgebern der Region und bietet mehr als 8.000 Menschen 
einen Arbeitsplatz und erwirtschaftete in 2017 eine Gesamt-
leistung (d.h. im Besonderen Umsatzerlöse, zzgl. Bestands-
veränderungen und anderer aktivierter Eigenleistungen) von  
2,2 Mrd. Euro bei einer Bilanzsumme von 4,5 Mrd. Euro. Nähere 
Informationen, wie die Anteilsquote der Beteiligungsunternehmen 
entnehmen Sie dem Darmstädter Beteiligungsbericht 2.
Die HEAG befindet sich in kommunaler Hand. Sie versteht sich 
als aktives Beteiligungsmanagement und verankert vor allem bei 
den Mehrheitsbeteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt die 
städtischen Ziele. Somit ist die HEAG der zentrale und maßgebliche 
Berater der Wissenschaftsstadt Darmstadt in allen wirtschaftlichen 
Angelegenheiten der Stadtwirtschaft. Sie entwickelt die Geschäfts-
felder der Stadtwirtschaft strategisch weiter. Eine nachhaltige 
Konzernpolitik und die Steigerung der Wertschöpfung in der 
Region sind Grundlagen der strategischen Ausrichtung.
Einbezogene Unternehmen
Der Nachhaltigkeitsbericht der Darmstädter Stadtwirtschaft 
berücksichtigt die wesentlichen Beteiligungen der Wissenschafts-
stadt Darmstadt. Als wesentliche Beteiligung gilt grundsätzlich 
ein Unternehmen, an dem die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
mittelbar oder unmittelbar eine Anteilsquote von mehr als 50 
Prozent hält.
Unabhängig von der Anteilsquote wird auch das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg in 
die Berichterstattung einbezogen.
Für die Berichterstattung der ökologisch und der gesellschaft-
lich relevanten Aspekte sowie Kennzahlen gilt, dass diese zu 
100 Prozent abgebildet werden. Eine Ausnahme bilden Beteili-
gungen an Kraftwerksgesellschaften. Diese werden immer, also 
auch im Falle einer Minderheitsbeteiligung, entsprechend der 
Höhe der Beteiligung einbezogen. 
Beim bauverein werden nur die Emissionen der Hauptverwaltung 
und beim Klinikum Darmstadt die Emissionen der Standorte 
Darmstadt-Mitte, Eberstadt und seit 2016 auch die Emissionen 
des Marienhospitals erfasst. Die Emissionen des Eigenbetriebs 
Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
umfassen den Verbrauch von Schulen, Kindertagesstätten und 
-gärten, Jugendzentren, gemeinnützigen Gebäuden, Sportstätten, 
Erstwohnheimen, Friedhöfen und weiteren Gebäuden im städti-
schen Besitz. Abweichungen von den vorgenannten Definitionen 
des Berichtsumfangs sind im Text kenntlich gemacht.
Berichtsansatz
Der Nachhaltigkeitsbericht der Darmstädter Stadtwirtschaft 
gliedert die einbezogenen Emissionsquellen nach dem Greenhouse 
Gas Protocol, dem etablierten weltweiten Standard zur betrieb-
lichen Bilanzierung und Berichterstattung. Berücksichtigung im 
Rahmen des Berichts finden nur die direkten (Scope 1) und 
indirekten THG-Emissionen der Unternehmen durch die 
Bereitstellung von Energie (Scope 2). 
Dabei umfasst Scope 1 konkret alle THG-Emissionen, die direkt 
in den Unternehmen anfallen und somit deren direktem Einfluss 
unterliegen. Das sind z. B. THG-Emissionen aus der Verbrennung 
durch stationäre (z. B. Heizkessel) oder mobile Quellen (z. B. 
unternehmenseigener Fuhrpark). Scope 2 umfasst alle indirekten 
THG-Emissionen, die durch die Bereitstellung von Energie 
außer halb der Organisation durch ein Energieversorgungsunter-
nehmen entstehen. Dazu gehören Strom, Fernwärme und Fernkälte. 
Berichtsprofil
Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht bezieht sich auf die 
Geschäftsjahre 2016 und 2017. Das Geschäftsjahr 2018 wurde 
nicht berücksichtigt, da die Verbrauchswerte für 2018 noch 
nicht vollständig ermittelt werden konnten. Die Entwicklung der 
THG-Emissionen sowie der regionalen Wertschöpfung wird für 
den Zeitraum von 2012 bis 2017 dargestellt. Die Ansprechpartner 
für den Nachhaltigkeitsbericht der Darmstädter Stadtwirtschaft 
sind Daniel Pfeffer (daniel.pfeffer@heag.de), Nachhaltigkeits-
manager der HEAG, sowie Lion Roßbach (lion.rossbach@
darmstadt.de), Klimaschutz- und Fluglärmbeauftragter der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Datenerhebung und Darstellung von Informationen 
Die Erhebung der Daten für den Nachhaltigkeitsbericht der 
Darmstädter Stadtwirtschaft erfolgte über direkte Ansprache der 
einbezogenen Unternehmen. In einem Auftaktworkshop wurden 
gemeinsam mit den Unternehmen die Struktur des Nachhaltig-
keitsberichts, die einzubeziehenden Unternehmen sowie die zu 
berichtenden Emissionsquellen abgestimmt. Die Erfassung der 
Emissions- und umweltrelevanten Daten erfolgte unternehmens-
intern über ein seitens der HEAG zur Verfügung gestelltes 
Formular. Für die Datenerfassung wurden folgende Emissions-
quellen identifiziert: 
•  Treibstoffverbrauch (Scope 1) 
• Energieverbrauch durch stationäre Verbrennung (Scope 1) 
• Stromverbrauch (Scope 2)
• Fernwärmenutzung (Scope 2)
Darüber hinaus wurden folgende umweltrelevante Indikatoren 
erfasst:
• Prozentualer Anteil klimaneutrales Erdgas [NEU]
• Anzahl Ladesäulen [NEU]
• Anzahl Dienstfahrräder [NEU]
•  Nutzungsquote Jobticket  
(Beschäftigte mit Jobticket / Beschäftigte) [NEU]
• Gesamtwasserentnahme 
Die Umrechnung der den Emissionen zugrunde liegenden 
Aktivitätsdaten in Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) 
erfolgte auf Basis der in Anlage 1 beigefügten Umrechnungs-
tabelle in CO2-äquivalente Emissionen 3. In der Folge wird bei 
den ausgewiesenen CO2-Emissionen immer das CO2-Äquivalent 
(CO2e) verstanden. 
Als Teil des Nachhaltigkeitsberichts sind folgende Schwerpunkte 
berücksichtigt:
• Lokale und regionale Wertschöpfung
• Einbezug der Öffentlichkeit
• Förderung der Gründungsregion
• Gesellschaftliches Engagement
2 https://www.heag.de/stadtwirtschaft/beteiligungsbericht/ 
 
3  Das Treibhausgaspotenzial (THP) ist das massebezogene Äquivalent der Treibhauswirkung von 
Treibhausgasen, bezogen auf das festgelegte Leitgas CO2. Es wird als CO2-Äquivalent angegeben 
(CO2e, e steht für engl. equivalent). In den CO2-Äquivalenten sind die wesentlichen 
treibhauswirksamen Gase wie Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Distickstoffoxid (N2O /
Lachgas) in ihrer Treibhauswirkung zusammengefasst.
D
UNTERNEHMENSPORTRÄT 
DER DARMSTÄDTER STADTWIRTSCHAFT
Energie & Wasser
• ENTEGA AG
• Beteiligungen der ENTEGA AG
Immobilien
• bauverein AG
•  Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA)
•  Wissenschafts- und Kongresszentrum  
Darmstadt GmbH & Co. KG
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte (Bürgerhäuser)
Mobilität
• HEAG mobilo GmbH
• Beteiligungen der HEAG mobilo GmbH
Gesundheit & Soziales
• Klinikum Darmstadt GmbH
•  Zweckverband Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg
• Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Kultur & Freizeit
• Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
•  Zoo Vivarium (EAD)
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkt (Märkte)
Telekommunikation & IT
• ENTEGA Medianet GmbH
• Beteiligungen der Medianet GmbH
• COUNT+CARE GmbH & Co. KG
Entsorgung & Abwasser
•  Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben  
und Dienstleistungen (EAD)
Beteiligungs management
•  HEAG Holding AG
• Sparkasse Darmstadt
In den Nachhaltigkeitsbericht einbezogene Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft und Zuordnung zu  
den Geschäftsfeldern

26
20
21
20
14 15FORTSCHRITTSBERICHT ZUR NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG  
IN DER DARMSTÄDTER STADTWIRTSCHAFT
EMISSIONSQUELLE  
TREIBSTOFF
nsgesamt sind auf die Unternehmen der Darmstädter Stadt-
wirtschaft 1.229 Kraftfahrzeuge (Vj.: 1.379), 21 Elektrofahr -
zeugen (Vj.: 23) und 20 Dienstfahrräder (Vj.: 20) zugelassen. 
Damit sank die Zahl um 152 Fahrzeuge (-10,7 %).
58 % der Firmenfahrzeuge befinden sich im Fuhrpark der 
ENTEGA. Einen weiteren signifikanten Anteil am Fuhrpark der 
Stadtwirtschaft haben der EAD (17,7 %) und die HEAG mobilo 
(13,3 %). Bei der ENTEGA wird der Fuhrpark durch Fahrzeuge 
im Geschäftsfeld Netze dominiert (Montagefahrzeuge, LKW, 
selbstfahrende Arbeitsmaschinen etc.). Die Fahrzeuge des EAD 
werden zur Müllentsorgung, Straßenreinigung, Kanalreinigung 
und Schulessensversorgung im Darmstädter Stadtgebiet eingesetzt. 
Bei den Fahrzeugen der HEAG mobilo handelt es sich zu einem 
Großteil um Busse für den Linien- bzw. Reisebusverkehr sowie 
um Montage- und Reparaturfahrzeuge.
Neben den Elektrofahrzeugen der ENTEGA (zwei Nutzfahrzeuge 
und sechs PKW zur Erprobung von Elektromobilität im gewerb-
lichen Bereich) setzen auch der EAD und das Klinikum Darmstadt 
Elektrofahrzeuge ein. Für den elektrischen Fuhrpark der Unterneh-
men der Stadtwirtschaft und die Förderung der Elektromobilität in 
Darmstadt und der Region standen 128 Ladesäulen in 2017 zur 
Verfügung (Vj.: 12). >>>Elektromobilität bei der ENTEGA
Mit Unterstützung des Landes Hessen bringt ENTEGA die Elektromobilität 
in der Region voran. 2017 lag der Schwerpunkt auf der Ladeinfrastruktur. 
Rund eine Million Euro haben die ENTEGA, das Land und die beteiligten 
Kommunen im Rahmen des Projektes „Elektromobilität für Südhessen“ 
investiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 109 Elektrotankstellen 
mit 218 Ladepunkten in 48 Kommunen wurden in nur einem Jahr errichtet. 
20 Ladesäulen davon stehen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Nach dem erfolgreichen Ausbau der Ladeinfrastruktur starteten die 
ENTEGA und das Land 2018 ein weiteres Projekt. Kommunen können 
dabei von ENTEGA E-Autos zum Preis eines vergleichbaren Fahrzeuges 
mit Verbrennungsmotor mieten. Auch Carsharing ist optional möglich. 
Falls sich die Verwaltungen dazu entscheiden, können Bürgerinnen und 
Bürger das Elektrofahrzeug außerhalb der Dienstzeiten der Verwaltung 
nutzen und das Fahrzeug bequem per App buchen, öffnen und schließen. 
Zum Einsatz kommen 39 Opel Ampera E und elf BMW 
i3. 34 Kommunen, der Landkreis Darmstadt Dieburg, 
der Odenwaldkreis und die Handwerkskammer 
Frankfurt-Rhein-Main, beteiligen sich. (SDG 9, 11, 13)
Abb. 1 Firmenfahrzeuge der  
Darmstädter Stadtwirtschaft
Fahrräder
Nutzfahrzeuge
Personenwagen
Busse
Weitere
2016 
insgesamt 
1.422
2017 
insgesamt 
1.270
-10,7 %
507
533
118
71
584
586
121
88
Abb. 2 Treibstoffverbrauch  
nach Fahrzeugart in 2017 (in Tsd. Liter)
84
Pkw 
insgesamt 
596
Nfz 
insgesamt 
1320
Busse 
insgesamt 
2821
2821
Diesel
Benzin
Erdgas
Sonstige 
insgesamt 
84
Fahrzeuge 
insgesamt 
4821
-229 Tsd.  
Liter
107
463
75
1181
64
I
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Elektrofahrzeuge
23
ENTEAG ENERGIE GmbH / Jürgen Mai

16
 17
FORTSCHRITTSBERICHT ZUR NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG  
IN DER DARMSTÄDTER STADTWIRTSCHAFT
Mobicheck der HEAG Mobilo
Wer mitten in der Stadt wohnt, ist nur selten 
auf das eigene Auto angewiesen, denn das 
Angebot an alternativen Verkehrsmitteln ist 
groß. Regelmäßig sind diese sogar günstiger, 
schneller und flexibler. Wer daher sein 
Mobilitätsverhalten überprüfen möchte, kann 
sich von den Experten der HEAG mobilo 
kostenlos beraten lassen und gleich seinen 
persönlichen „MobiCheck“ machen.
Dabei werden nicht nur die Kosten, sondern 
auch der Zeitaufwand der Mobilitätsalternativen 
berechnet. Grundlage für die individuelle 
Beratung ist ein Fragebogen, in dem der 
persönliche Mobilitätsbedarf ermittelt wird: 
Wie lang sind die täglichen Reisezeiten? 
Werden Zeitkarten genutzt? Auch der Besitz 
eines Pkw, die Entfernung zum Arbeitsplatz 
und Freizeitaktivitäten werden in die Analyse 
mit einbezogen. Selbst Urlaubsplanungen 
werden auf Wunsch in der individuellen 
Mobilitätsanalyse berücksichtigt.  
(SDG 9, 11, 12)
Der Treibstoffverbrauch betrug in 2017 insgesamt 
4,82 Mio. Liter. Im Vergleich zum Vorjahr sank der 
Treibstoffverbrauch um ca. 229 Tsd. Liter (-4,7 %).
Knapp 60 % des Verbrauchs entfällt dabei auf den 
Linienbusverkehr des ÖPNV, der durch die HEAG 
mobibus, einem Tochterunternehmen der HEAG mobilo, 
angeboten wird. 
Für den Treibstoffverbrauch 4 des Fuhrparks der 
Darmstädter Stadtwirtschaft ergeben sich Emissionen 
von 12.318 Tonnen CO2 in 2017 (Vj.: -652 t) (-5 %). 
Durch die weitere kontinuierliche Ersatzbeschaffung 
von energieeffizienteren Fahrzeugen sollen die THG- 
Emissionen langfristig reduziert werden. So sollen neue 
Fahrzeuge nach Möglichkeit mit Erdgas oder Elektro-
antrieb ausgestattet, die Nutzfahrzeugflotte regelmäßig 
auf Erneuerungsbedarf hin überprüft und durch eine 
Optimierung im Flottenpooling weniger neue Fahrzeuge 
beschafft werden. Im Bereich des ÖPNV soll die 
Einführung von Elektrobussen weiter vorangetrieben 
werden. Der Anteil an Elektrofahrzeugen am Fuhr -
parkbestand soll kontinuierlich ausgebaut werden. 
4 1 kg Erdgas = 1,5 Liter Benzin
Elektromobilität beim EAD
In der Straßenreinigung und Abfallentsorgung nutzt der 
EAD bereits seit über 15 Jahren umweltfreundliche, 
mit Strom betriebene Fahrzeuge. Aktuell sind täglich 
neun emissionsfreie, leise Elektrofahrzeuge des 
Eigenbetriebes und sechs weitere Fahrzeuge im 
städtischen Fuhrpark im Einsatz. Das Ziel des EAD  
ist es, mit den Fördergeldern den städtischen Fuhrpark 
nach und nach um weitere Elektrofahrzeuge zu erweitern 
und im Rahmen der Elektromobilität zu einer geringeren 
Schadstoffbelastung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
beizutragen. (SDG 9, 11, 13)
Abb. 3 Treibstoffverbrauch nach Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft
2016 2017
HEAG mobilo: 58,8 %
ENTEGA: 20,7 %
EAD: 17,9 %
Weitere: 2,6 %
HEAG mobilo: 58,8 %
ENTEGA: 21,5 %
EAD: 17,4 %
Weitere: 2,3 %
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Abb. 4 CO2-Emissionen  
in Tonnen nach Fahrzeugart
Weitere
Busse
Nutzfahrzeuge
Personenwagen
2016 
insgesamt 
12.970
2017 
insgesamt 
12.318
-5,1 %
1.477
3.333
7.290
7.652
3.484
1.649
185
218
Abb. 5 CO2-Emissionen  
in Tonnen nach Treibstoffart
2016 
insgesamt 
12.970
2017 
insgesamt 
12.318
-5,1 %
Diesel: 12.302
Benzin: 479
Erdgas: 189
Diesel: 11.757
Benzin: 397
Erdgas: 164
feedback werbeagentur GmbH

18
 19
FORTSCHRITTSBERICHT ZUR NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG  
IN DER DARMSTÄDTER STADTWIRTSCHAFT
EMISSIONSQUELLE  
STATIONÄRE VERBRENNUNG
er Energieverbrauch 5 durch Energieerzeugung vor Ort 
(stationäre Verbrennung) beträgt in 2017 in der Darmstädter 
Stadtwirtschaft 400 Gigawattstunden. Dominiert wird der Energie-
verbrauch von den Erzeugungsanlagen der ENTEGA. Im Vergleich 
zu 2016 ist der Energieverbrauch um 5,3 Prozent gestiegen. Im 
Wesentlichen ist der Anstieg durch den häufigeren Abruf des 
ENTEGA-Gasturbinenkraftwerks im Rahmen der Netzreserve 
sowie einen im Vorjahresvergleich höheren Brennstoffeinsatz im 
Heizwerk Frankfurter Straße begründet. Letzterer resultiert aus 
einer mehrwöchigen geplanten Revision des Müllheizkraftwerks, 
dass in diesem Zeitraum nicht als Erzeugungsanlage für das 
Fernwärmenetz zur Verfügung stand.
Im Vergleich zu 2012 wurden die CO2-Emissionen im Bereich 
stationäre Verbrennung insgesamt um 67 Prozent reduziert. 
Unter Berücksichtigung der Umstellung auf klimaneutrales 
Erdgas und der damit verbundenen Kompensationsmaßnahmen 
wurden die CO2-Emissionen um 72 Prozent reduziert.
Hauptenergieträger bei der stationären Verbrennung ist Erdgas. 
Im Bereich Energieverbrauch Büro durch stationäre Verbrennung 
liegt der Anteil von klimaneutralem Erdgas bei ca. 90 Prozent. 
Im Bereich Produktion liegt der Anteil bei ca. 12 Prozent.Weitere 
Energieträger sind unter anderem leichtes Heizöl und Biogas. 
Hauptverbraucher ist aufgrund des Einsatzes von fossilen 
Energieträgern in Erzeugungsanlagen die ENTEGA, gefolgt von 
dem Klinikum Darmstadt, das klimaneutrales Erdgas zur 
umweltfreundlichen Energieversorgung mittels Blockheizkraft-
werken (Standort Stadtmitte) nutzt, und dem Eigenbetrieb IDA. 
Durch die stationäre Verbrennung entstehen CO2-Emissionen von 
insgesamt 44.612 Tonnen.
Um die CO2-Emissionen mittel- bis langfristig zu reduzieren, sollen 
weitere Effizienzverbesserungsmöglichkeiten in den betrieblichen 
Abläufen geprüft werden. Darüber hinaus sind die Energiekonzepte 
der Unternehmen sowie die Möglichkeit der Umstellung von fossilen 
auf regenerative Energieträger regelmäßig zu überprüfen. 
5 siehe Umrechnungsfaktoren im Anhang
D
Seit Spätsommer 2018 modernisiert der bauverein ein 
1956 erbautes Wohnheim in der Viktoriastraße 42 mit 
17 Wohnungen. Bei der Dämmung setzt der bauverein 
erstmals auf ein natürliches Material: Hanf. Als nach-
wachsender Rohstoff gilt er als interessante ökologische 
Alternative zu herkömmlichen Dämmstoffen. Zum einen 
bindet die Pflanze schon während ihres Wachstums 
erhebliche Mengen Kohlendioxid. Zum anderen verfügt 
Hanf über hervorragende Dämmeigenschaften, eine hohe 
Abb. 6 Energieverbrauch in GWh durch 
stationäre Verbrennung (oben) und 
induzierte CO2-Emissionen in Tonnen (unten)
Weitere: 40
Biogas: 77
Erdgas: 279
2016 
insgesamt 
380
Weitere: 41
Biogas: 76
Erdgas: 259
2017 
insgesamt 
400
Weitere: 2.765
Biogas: 2.024
Erdgas: 39.823
Weitere: 3.041
Biogas: 1.950
Erdgas: 35.585
2016 
insgesamt 
40.576
2017 
insgesamt 
44.612
mein lincoln mobil
In der Lincoln-Siedlung, einer Konversionsfläche in der Größe von  
35 Fußballfeldern realisiert der bauverein seit 2014 ein modernes, 
urbanes und verkehrsberuhigtes Quartier mit Wohnraum für rund 
5.000 Menschen. Hier wird die Darmstädter Vision einer wirtschaft-
lich starken, vielfältigen, kulturell reichhaltigen und ökologisch 
orientierten Stadt deutlich. Das Quartier bietet Bewohnern ein 
vielfältiges und modernes Mobilitätsangebot, bestehend aus vielen 
Mobilitätsbausteinen. Vor Ort können Fahrräder und Lastenräder 
geliehen werden. Im Quartier sind vielerorts Stelleplätze für Car 
Sharing-Autos vorhanden. Mit mein lincoln mobil stehen Mietern 
mehrere mit Ökostrom betriebene Elektroautos zur Verfügung. 
Die öffentlichen Grünflächen des Stadtteils – sie machen 15 % der 
Gesamtfläche aus – sollen durch Kinderspielplätze und Bewegungs-
flächen aufgewertet werden. (SDG 11, 13)
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Diffusionsoffenheit und bietet zudem einen verbesserten 
Schall- und Hitzeschutz. Darüber hinaus lässt sich das 
Material gut recyceln. Über den Einsatz des nachhaltigen 
Dämmmaterials hinaus wird bei dem gesamten Projekt 
auf den Einsatz zertifizierter schadstofffreier und gut 
recycelbarer Materialien geachtet. Alle im Rahmen der 
Modernisierung verwendeten Materialien werden vor 
Baubeginn einem Gutachter vorgelegt und von ihm für 
den Einbau freigegeben. (SDG 11, 12, 13)
Energetische Gebäude-Sanierung  
mit Hanfdämmstoff
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
+5 %
+9,9 %
bauverein AG / Andreas Kelm

20
 21FORTSCHRITTSBERICHT ZUR NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG  
IN DER DARMSTÄDTER STADTWIRTSCHAFT
EMISSIONSQUELLE  
STROMVERBRAUCH
ie Darmstädter Stadtwirtschaft bezieht ihren 
Strom nahezu ausschließlich von der ENTEGA Energie. 
Insgesamt beläuft sich der Stromverbrauch der wesent-
lichen Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
auf 73,9 Gigawattstunden. Im Vergleich zum Vorjahr 
blieb der Stromverbrauch fast konstant (73,7 GWh). 
Die Unternehmen beziehen nahezu zu 100 Prozent 
Ökostrom. Daher fallen, unter Berücksichtigung des 
Betrachtungswinkels (Fokussierung auf Scope 1 und 2), 
keine CO2-Emissionen an. Der Stromverbrauch nach 
Unternehmen stellt sich gemäß Abbildung 7 wie folgt dar.
Um den Stromverbrauch mittel- bis langfristig weiter 
zu reduzieren, sollen zusätzliche Energieeinsparmög-
lichkeiten zum Beispiel im Bereich IT oder Gebäude-
technik geprüft werden. Darüber hinaus sollen die 
Hauptstromverbraucher in den Unternehmen identi-
fiziert und energieeffizient modernisiert werden.
D
Elektrobusse auf dem Vormarsch
Die HEAG mobilo blickt auf eine lange Straßenbahntradition 
zurück. Und so betreibt sie schon heute gut die Hälfte ihres 
Nahverkehrsangebots elektrisch. Bis 2025 sollen auch die 
Busse folgen. Insgesamt ist geplant, über 80 batteriebetrie-
bene vollelektrische Busse zu beschaffen. Sie bieten mehr 
Fahrkomfort, sind insbesondere bei niedrigen Geschwindig-
keiten wie in Fußgängerzonen und an Haltestellen deutlich 
leiser und ermöglichen dank dem Ökostrom der ENTEGA 
emissionsfreie Mobilität. (SDG 11, 13)
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Bis vor Kurzem bestand die Beleuchtung der Kompostierungs-
anlage in Darmstadt Kranichstein überwiegend aus Halogen-
strahlern und Leuchtstoffröhren. Doch mit Förderung durch 
das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und 
Reaktorsicherheit wurden diese durch energieeffiziente 
LED-Beleuchtungssysteme ausgetauscht. (SDG 13)
Abb. 7 Stromverbrauch in GWh
Weitere: 7,8
IDA: 10,3
Klinikum: 10,3
HEAG mobilo: 14,8
ENTEGA: 30,3
2016 
insgesamt 
73,7
Energieeffiziente Beleuchtung  
für Kompostierungsanlage
Weitere: 8,1
IDA: 11,0
Klinikum: 9,2
HEAG mobilo: 15,0
Entega: 31,1
2017 
insgesamt 
73,9
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
HEAG mobilo GmbH / Thomas Klewar +0,29 %

22
 23FORTSCHRITTSBERICHT ZUR NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG  
IN DER DARMSTÄDTER STADTWIRTSCHAFT
EMISSIONSQUELLE 
FERNWÄRMENUTZUNG
on den wesentlichen Unternehmen der Darmstädter Stadt-
wirtschaft sind neun Unternehmen ganz oder teilweise an das 
kommunale Fernwärmenetz angeschlossen: 
•  Darmstadt Marketing
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen
•  Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
• ENTEGA und Tochtergesellschaften 
• Klinikum Darmstadt
• Sparkasse Darmstadt
•  Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt
•  Zweckverband Gesundheitsamt
Der Energieverbrauch durch Fernwärmenutzung der Darmstädter 
Stadtwirtschaft beläuft sich auf insgesamt 30.945 MWh in 2017. 
Im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme von 3 Prozent. Der 
Energie verbrauch durch Fernwärmenutzung korreliert in hohem 
Maße mit der durchschnittlichen Außentemperatur. Je kälter der 
Winter, umso höher der Bedarf an Energie und damit auch die 
CO2-Emissionen. 
Um den Energieverbrauch bzw. die induzierten CO2-Emissionen 
mittel- bis langfristig zu reduzieren, sollen weitere Effizienz-
verbesserungsmöglichkeiten in den betrieblichen Abläufen geprüft 
werden. Darüber hinaus soll von Unternehmensseite eine 
Prioritätenliste in Bezug auf die weitere energetische Sanierung 
von Bestandsgebäuden aufgestellt werden. 
Die Abnahmemenge der Darmstädter Stadtwirtschaft verteilt 
sich wie folgt: 
Abb. 8 Energieverbrauch in MWh durch Fernwärmenutzung (oben)
und induzierte CO2-Emissionen in Tonnen (unten)
+3,3 %
+3,3 %
V
EMISSIONSQUELLE 
WASSERVERBRAUCH
2016 
insgesamt 
6.699
2016 
insgesamt 
29.960
Weitere: 2.756
Klinikum: 3.295
ENTEGA: 6.525
IDA: 17.384
2017 
insgesamt 
30.945
Weitere: 3.007
Klinikum: 3.116
ENTEGA: 7.138
IDA: 17.684
2017 
insgesamt 
6.919
eben den vorgenannten Emissionsquellen ist auch der 
Wasserverbrauch eine Kennzahl der Nachhaltigkeitsbericht-
erstattung. Die Unternehmen der Stadtwirtschaft verbrauchen 
insgesamt 332.329 Kubikmeter Wasser (+14 %). Der Anstieg 
liegt u. a. begründet in einem Wasserrohrbruch bei der HEAG 
mobilo sowie in der Wasserversorgung der Erstwohnheime 
Jefferson (2016 und 2017) sowie Otto-Röhm-Straße (2017). 
Die Verteilung des Gesamtwasserverbrauchs in der Stadtwirt-
schaft stellt sich wie folgt dar: 
N Abb. 9 Gesamtwasserverbrauch in m3  
(ohne Berücksichtigung der Verbräuche der ENTEGA) 
+14 %
2016 
insgesamt 
291.248
HEAG mobilo: 6.133
EAD: 25.782
Weitere: 15.571
Klinikum: 107.855
IDA: 135.907
2017 
insgesamt 
332.329
HEAG mobilo: 13.274
EAD: 29.057
Weitere: 15.381
Klinikum: 114.288
IDA: 162.902
Trinkwasser ist ein hohes Gut und für die Gesundheit der 
Menschen von großer Bedeutung. Für die Trinkwasserversorgung 
im Klinikum Darmstadt wurden über 50 Trinkwasserzapf-
anlagen installiert. In diesen Anlagen wird das vorhandene 
Leitungswasser so aufbereitet, dass sich Patienten, Besucher 
und Personal jederzeit an gekühltem und bei Bedarf karboni-
siertem Wasser kostenfrei bedienen können. Eine Begleit-
kühlung bis zum Zapfhahn und eine regelmäßige Wartung, 
Reinigung und Desinfektion der Anlagen gewährleisten die 
Einhaltung des hohen Hygienestandards im Hause.
Neben dem Komfortgewinn tragen die über 50 im Klinikum 
Darmstadt betriebenen Trinkwasserzapfanlagen in einem nicht 
unerheblichen Maße zum Gesundheits- und Klimaschutz bei. 
Durch die Umstellung von üblichen Mineralwasserflaschen in 
Getränkekästen auf Trinkwasserzapfanlagen vor Ort entfallen 
die LKW-Transporte für Anlieferung und Leergutabholung von 
jährlich ca. 550.000 Liter Mineralwasser. Hieraus resultiert 
nicht nur eine Verminderung des Energie- und Ressourcen-
verbrauchs, sondern auch eine erhebliche Reduzierung des 
Ausstoßes von gesundheitsschädlichen und klimarelevanten 
Schadstoffen. (SDG 6, 9, 12)
Trinkwasserzapfanlagen  
schonen Ressourcen
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
50

24
 25FORTSCHRITTSBERICHT ZUR NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG  
IN DER DARMSTÄDTER STADTWIRTSCHAFT
ZUSAMMENFASSUNG
m Rahmen des Nachhaltigkeitsberichts wurden folgende 
Emissionsquellen der Unternehmen der Darmstädter Stadt-
wirtschaft analysiert: 
• Treibstoffverbrauch Fuhrpark
• Stationäre Verbrennung
• Stromverbrauch
• Fernwärmenutzung
I
Ohne Berücksichtigung der Netzverluste sind die CO2-Emissionen 
in 2017 um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
Durch die weitgehende Umstellung auf klimaneutrales Erdgas 
sind die CO2-Emissionen nach Berücksichtigung der damit 
verbundenen Kompensationsmaßnahmen im Vergleich zu 2012 
um 63 Prozent gesunken.
Unter Berücksichtigung der Netzverluste sind die CO2-Emissionen 
im Vergleich zu 2016 um 2 Prozent gestiegen. Im Vergleich zu 
2012 wurden die CO2-Emissionen um 34 Prozent reduziert.
Um die CO2-Emissionen der Unternehmen der Stadtwirtschaft 
mittel- bis langfristig zu reduzieren, sollen die kontinuierliche 
Ersatzbeschaffung von energieeffizienteren Fahrzeugen und die 
Erhöhung des Anteils an Elektrofahrzeugen im Fuhrpark sowie 
die Förderung des Fahrradverkehrs geprüft werden. Darüber 
hinaus sollen in den betrieblichen Abläufen mögliche weitere 
Effizienzverbesserungsmöglichkeiten identifiziert und umgesetzt 
werden. Durch die kontinuierliche Umstellung von fossilen auf 
regenerative Energieträger und die Analyse weiterer Energieein-
sparmöglichkeiten zum Beispiel im Bereich IT oder Gebäude-
technik sollen die CO2-Emissionen weiter gesenkt werden.
Abb. 11 CO2-Emissionen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
in Tonnen ohne Netzverluste
Abb. 10 CO2-Emissionen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
in Tonnen mit Netzverlusten
Netzverluste
Fernwärme
Treibstoffverbrauch
Energieverbrauch durch 
stationäre Verbrennung
2012 
insgesamt 
183.399
2013 
insgesamt 
187.636
2014 
insgesamt 
113.209
2015 
insgesamt 
122.089
2016 
insgesamt 
119.121
2017 
insgesamt 
121.794
Ergänzt wird die Aufstellung um die gesamten Netzverluste der 
e-netz Südhessen, die durch die Verteilung von Fernwärme und 
Strom entstehen.
Insgesamt emittierte die Darmstädter Stadtwirtschaft 63.850 
Tonnen CO2 ohne die Berücksichtigung der Netzverluste und 
121.794 Tonnen CO2 unter Berücksichtigung dieser. Die 
Verteilung auf die Emissionsquellen stellt sich wie folgt dar: 6 
6  Abweichungen bei den Vorjahreszahlen ergeben sich aufgrund von Korrekturmeldungen seitens 
der Unternehmen.
2012 
insgesamt 
172.895
2013 
insgesamt 
124.079
2014 
insgesamt 
53.871
2015 
insgesamt 
68.743
2016 
insgesamt 
60.245
2017 
insgesamt 
63.850
Fernwärme Treibstoffverbrauch
Energieverbrauch durch 
stationäre Verbrennung
Der Mensch steht für das Klinikum Darmstadt im 
Mittelpunkt. Und für eine noch bessere medizinische 
Versorgung der Patienten wird auch der Zentrale 
Neubau in der Grafenstraße sorgen, der Anfang 
2022 abgeschlossen sein wird. Mit dem Neubau 
wird auch die gesamte Energieversorgung des 
Klinikums modernisiert. Die Wärmeversorgung wird 
auf Fernwärme umgestellt und es werden zwei neue 
Blockheizkraftwerke (BHKW) mit insgesamt 750 kW 
elektrischer Leistung in Betrieb genommen. 
Das Klinikum Darmstadt hat außerdem die bislang 
größte solarthermische Anlage zur Warmwasser-
bereitung von Trinkwasser in Darmstadt errichtet.  
(SDG 7, 12, 13)
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hier am Ziel: 
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hier am Ziel: 
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hier am Ziel: 
Komplett neue Energieversorgung  
des Klinikums
KDA-Darmstadt / Christoph Czarniak

26
 27PUBLIC VALUE
MEHRWERT FÜR DARMSTADT
LOKALE UND REGIONALE 
WERTSCHÖPFUNG
ls wesentliche Werttreiber für den Public Value können neben 
dem ökologischen Mehrwert, der bereits im vorangegangenen 
Kapitel beschrieben wurde, folgende weitere Komponenten 
genannt werden: 
• lokale und regionale Wertschöpfung 
• gesellschaftliches Engagement
• Einbezug der Öffentlichkeit
• Förderung der Gründungsregion 
In den folgenden Kapiteln werden diese Werttreiber beschrieben 
und, wenn möglich, quantifiziert.
 
• Personalaufwand (exkl. Lohnsteuer) 
• Aufwendungen für bezogene Leistungen
• Sonstige betriebliche Aufwendungen
• Investitionen in Sachanlagen
• Steuern
 I. Kapitalertragsteuer 
 II. Gewerbesteuer
 III. Lohnsteuer
 IV. Umsatzsteuer
• Dividende
In Bezug auf die Steuerarten (Gemeindesteuern- und Gemein-
schaftssteuern) wurden für die Wertschöpfung die kommunalen 
Anteile an der Gesamtposition berücksichtigt. 9 Bei den weiteren 
Positionen wurden die lokalen und regionalen Anteile an der 
Gesamtposition unternehmensspezifisch ermittelt.
Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Region haben die 
Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft eine besondere 
Bedeutung. Die lokale und regionale Wertschöpfung zu steigern 
ist erklärtes Ziel der Darmstädter Stadtwirtschaft. Dies impliziert, 
den Anteil an Auftragsvergaben an die lokale und regionale 
Wirtschaft weiter auszubauen und Investitionen in der Region 
gegenüber Investitionen außerhalb der Region zu bevorzugen. 
Um den Nutzen für die lokale und regionale Wirtschaft zu 
beschreiben und zu messen, wurde die lokale und regionale 
Wertschöpfung 7,8 unter Berücksichtigung folgender Gebiets-
körperschaften und Positionen berechnet:
Einbezogene Gebietskörperschaften in die Berechnung  
der regionalen Wertschöpfung
A
Für die Darmstädter Stadtwirtschaft ergibt sich durch Aggregation 
der Daten eine Wertschöpfung von 748 Mio. EUR für 2017 
(+10 %). Werttreiber für die lokale und regionale Wertschöpfung 
sind im Besonderen Löhne und Gehälter. Diese tragen knapp 
49 Prozent zur Wertschöpfung bei. In Bezug auf die gesamte 
lokale und regionale Wertschöpfung der Darmstädter Stadtwirt-
schaft steuert das Klinikum Darmstadt mit 30 Prozent den 
größten Anteil bei. Gefolgt von der ENTEGA (27 %), dem 
bauverein (15,6 %), der HEAG mobilo (8,1 %) dem Eigenbetrieb 
IDA (7,6 %), und dem EAD (5,7 %). Auf die weiteren Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft entfallen ca. 6 Prozent der 
lokalen und regionalen Wertschöpfung.
7  Zur Berechnung der Wertschöpfung wird als Region folgendes Gebiet definiert: Die Region wird 
westlich begrenzt durch den Rhein, nördlich durch den Main, südlich durch den Neckar und im 
Osten durch die hessische Landesgrenze. Darüber hinaus werden die Städte Frankfurt, Mainz, 
Wiesbaden und Aschaffenburg ebenfalls als Teil der Region im Sinne dieser Definition verstanden. 
8 definiert als regionaler Cashflow 
 
9 Kapitalertragsteuer: 12 %; Gewerbesteuer: ca. 84 %; Lohnsteuer: 15 %; Umsatzsteuer: 2 %
748
Mio. Euro Wertschöpfung 
für die Darmstädter 
Stadtwirtschaft 2017
Wiesbaden
Mainz
Frankfurt am Main
Darmstadt
Aschaffenburg
Michelstadt
Heidelberg
Mannheim
iStock / ollo

28
 29PUBLIC VALUE
MEHRWERT FÜR DARMSTADT
GESELLSCHAFTLICHES 
ENGAGEMENT
ls gesellschaftliches Engagement wird im Sinne des Public 
Value das unternehmerische Engagement für das Gemeinwohl 
verstanden. Die wesentlichen Unternehmen der Darmstädter 
Stadtwirtschaft engagieren sich regional durch Sponsoring und 
Spenden in den Bereichen Soziales, Kunst, Musik, Bildung, 
Geschichte und Sport. 
Neben den Zuwendungen wirkt das gesellschaftliche Engage-
ment der Darmstädter Stadtwirtschaft auch durch dafür 
errichtete Organisationseinheiten, wie z. B. die ENTEGA 
Stiftung oder das ENTEGA NATURpur Institut. Ein weiterer 
gesellschaftlicher Beitrag liegt im Engagement für junge 
Menschen durch das Angebot von Ausbildungsplätzen. Die 
Vielfältige Gesundheitsdienste für alle Bürger
Das Gesundheitsamt Darmstadt-Dieburg ist für den öffentlichen Gesundheitsdienst zuständig und 
hat eine Vielzahl von Aufgaben inne, die ein gesundes Leben für alle Menschen jedes Alters 
gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern sollen. Dazu zählen vielseitige Informations- und 
Beratungsangebote für alle Bürgerinnen und Bürger, wie zum Beispiel über Infektionskrankheiten, 
Ernährungs- und Sprachheilberatungen. Zu den Aufgaben gehören neben der Trinkwasser- und 
Badegewässerüberwachung, aber auch die Überwachung der Einhaltung hygienischer Vorschriften 
in medizinischen Betrieben und Einrichtungen, sowie die Hygieneüberwachung von Gemeinschafts-
einrichtungen, wie z. B. Schulen, Kindergärten, Altenheimen etc. Außerdem werden amtsärztliche 
Untersuchungen vorgenommen und die Schuleingangsuntersuchungen durchgeführt. Auch eine 
sozialpsychiatrische Beratung und Unterstützung wird angeboten. (SDG 3)
wesentlichen Unternehmen  der Darmstädter Stadtwirtschaft 
boten in 2017 in Summe 287 Ausbildungsplätze an und 
steigerten das Angebot im Vergleich zu 2016 um 30 Ausbil-
dungsplätze (+ 11 %). 
Auch das Angebot von Praktika, dualen Studienplätzen, Job-  
tickets (Nutzungsquote bei teilnehmenden Unternehmen 
zwischen 10 und 56 %) sowie die Unterstützung der Beschäftigten 
bezogen auf deren Weiterbildung und Gesundheitsförderung gilt 
als gesellschaftliches Engagement. 
Das Volumen an Spenden und Sponsoring der Darmstädter Stadt-
wirtschaft beträgt im Jahr 2017 insgesamt 9 Mio. Euro (+ 6 %).
Darmstädter Werkstätten
Menschen mit Behinderungen fördert der Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen (EDW). Durch die Unterstützung 
der Menschen mit Behinderung bei der Nutzung des öffentlichen 
Personennahverkehrs wird die Mobilität nachhaltiger ausgerichtet. In 
2018 wurde ein Rollstuhl-E-Bike-Tandem für Ausflüge und für 
innerstädtische Alltagsfahrten angeschafft. Das macht deutlich, wie 
praxisorientiert nachhaltige Entwicklung umgesetzt werden kann und 
jede Person mit ihren individuellen Möglichkeiten ihren Beitrag zur 
Nachhaltigkeit leisten kann. (SDG 3, 8, 9)
9,0
Mio. Euro beträgt das 
Volumen an Spenden 
und Sponsoring  
der Darmstädter  
Stadtwirtschaft
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A
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HEAG-Vereinscoaching 
Ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger leisten in den über 900 Darmstädter 
Vereinen Hervorragendes und fördern durch ihre Arbeit den Zusammenhalt unserer 
Gesellschaft. Doch mitunter stehen die Verantwortlichen vor Fragen, die nur mit 
externer Unterstützung gelöst werden können. Hier setzt das HEAG-Vereinscoaching 
an. Neben persönlichen Beratungsterminen zwischen Vereinsführung und den 
Experten lädt die HEAG regelmäßig zum Runden Tisch für Vereine ein. Neben einem 
fachlichen Vortrag bietet der Runde Tisch allen Anwesenden auch die Gelegenheit, 
Vertreter aus anderen Vereinen zu treffen und kennen zu lernen. Die Veranstaltung 
richtet sich an alle Vereine aus Darmstadt, egal ob klein oder groß, traditionell oder 
gerade neu gegründet. (SDG 11,16,17)
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iStock / cyano66
iStock / Stock Rocket

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PUBLIC VALUE
MEHRWERT FÜR DARMSTADT
EINBEZUG  
DER ÖFFENTLICHKEIT
it dem Begriff des Public Value wird auch der Einbezug 
der Öffentlichkeit durch eine aktive Informationspolitik und 
Teilhabe an der Entwicklung des Unternehmens verbunden. 
Dabei erstreckt sich der Begriff der Öffentlichkeit nicht nur auf 
die Kundinnen und Kunden der Unternehmen, sondern auch auf 
die mittelbaren Eigentümer des Unternehmens und damit bei 
kommunalen Unternehmen auf die Bürgerinnen und Bürger. 
Die wesentlichen Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
nutzen u. a. folgende Medien zum Einbezug der Öffentlichkeit:
•  CSR- bzw. Nachhaltigkeitsberichterstattung, z. B. bauverein, 
ENTEGA, HEAG
•  Darmstädter Beteiligungsbericht
•  Kundenbeirat, z. B. bauverein, HEAG mobilo, Klinikum
•  Stakeholderbeirat, z. B. ENTEGA 
•  Stakeholderbefragung, z. B. bauverein, ENTEGA, HEAG mobilo
•  Mieterbefragung, z. B. bauverein
•  Darmstädter Feste, z. B. Jugendstiltage, Weinfest,  
Kunsthandwerkermarkt
•  Beratungsangebote, z. B. ENTEGA (Energieberatung)
•  Bürgerbeteiligung, z. B. bauverein, ENTEGA
•  Veranstaltungen, z. B. Tag der Stadtwirtschaft, HEAG Bytes & 
Brezeln, Vortragsreihe „Energie für die Zukunft“ des ENTEGA 
NATURpur Instituts, EAD Umwelt- und Familientag, Werks-
geländebesichtigungen, Tag der offenen Tür
•  Soziale Netzwerke 
•  Fallstudien, Wettbewerbe und Preisverleihungen,  
z. B. Darmstädter Impuls
•  Mobilitätsberatung und ÖPNV-Training der HEAG mobilo
Darüber hinaus wird auch das Engagement von Beschäftigten 
 im Rahmen von gemeinnützigen gesellschaftlichen Aufgaben 
gefördert. Dies umfasst z. B. Vereinsarbeit, Bildungsaufgaben, 
soziale Projekte, kulturelle Aktivitäten und politische Mandate. 
Dabei verdeutlicht die Wahrnehmung von Ehrenämtern durch 
Mitglieder der Organisation die enge Bindung des Unternehmens 
mit der Region. Ergänzt wird der Einbezug der Öffentlichkeit 
seitens der Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft durch 
die Kooperation und die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen 
und Institutionen in der Region.
Die Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft unterhalten 
u. a. Kooperationen (auch im Rahmen von Praktika oder 
Exkursionen) mit: 
•  Technische Universität Darmstadt 
•  Hochschule Darmstadt
•  Evangelische Hochschule Darmstadt 
•  Forschungseinrichtungen (z. B. Fraunhofer-Institute) 
•  Kulturinstitutionen (z. B. Staatstheater, Hessisches  
Landesmuseum)
•  Verbände (z. B. Industrie- und Handelskammer Frankfurt  
am Main, Handwerkskammer Rhein-Main)
•  Bürgerstiftungen (z. B. Bürgerstiftung Darmstadt)
•  Organisationen der Zivilgesellschaft (z. B. CBF-Darmstadt e. V.)
Eine Quantifizierung der Effekte aus dem Einbezug der Öffent-
lichkeit ist nicht möglich. Dieser dient aber einer lokalen und 
regionalen Kundenbindung. Das Ziel der Darmstädter Stadtwirt-
schaft ist es, die Öffentlichkeit durch eine aktive Informations-
politik und Teilhabe an der Entwicklung der Unternehmen 
einzubinden. Dazu wurde für die Bürgerinnen und Bürger eine 
Informationsbroschüre über die Produkte und Dienstleistungen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft veröffentlicht. Ergänzt wird 
dieses Angebot um das Internetportal „Darmstadt im Herzen“.
Darmstadt im Herzen
Auf dem Stadtwirtschaftsportal www.darmstadtimherzen.de finden 
Bürgerinnen und Bürger alle Leistungen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
gebündelt. Die Leistungen werden vorgestellt und nach zielgruppenspezifi-
schen Angeboten für Studierende, Familien, Berufstätige, Senioren oder 
Menschen, die nur auf Zeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt verweilen, 
unterteilt. Das Portal bietet darüber hinaus noch eine Vereinsdatenbank, 
in der man nach seinem künftigen Darmstädter Verein suchen kann.
Außerdem werden viele regionale und nachhaltige Partner, einige von 
ihnen auch mit kurzen Filmbeiträgen in der Reihe „zu Gast bei…“, 
vorgestellt. (SDG 11,16,17)
M
feedback werbeagentur GmbH

32 33PUBLIC VALUE
MEHRWERT FÜR DARMSTADT
FÖRDERUNG  
DER GRÜNDUNGSREGION
eugründungen aus regionalen Hochschulen bzw. Ausgrün-
dungen aus der Unternehmensgruppe tragen zur regionalen 
Beschäftigung und Wertschöpfung bei. Darüber hinaus kann die 
Stadtwirtschaft auch durch die Förderung junger und nachhaltiger 
Unternehmen einen Beitrag zur Standortentwicklung leisten. 
Die Darmstädter Stadtwirtschaft bietet für Unternehmensgründe-
rinnen und -gründer sowie junge Unternehmen, die Anknüpfungs-
punkte zu den Geschäftsfeldern der Stadtwirtschaft haben, u. a. 
folgende Angebote: 
•  HEAG Gründercoaching
• ENTEGA Startup-Programm
•  Beratung und Vorträge für Gründerinnen und Gründer
•  Beteiligung und Ausrichtung von Ideen- und Gründer-
wettbewerben
•  Mitwirkung in Gründernetzwerken,  
z. B. HIGHEST der Technischen Universität Darmstadt
•  Schaffung des Zugangs zu Netzwerken in der Stadtwirtschaft 
über die HEAG
•  Kontaktpflege zu Gründungsförderern, insbesondere zur 
kommunalen Wirtschaftsförderung und IHK
•  Bereitstellung von Räumlichkeiten, technischer Infrastruktur 
und weiteren Sachleistungen in der Stadtwirtschaft.
N
HEAG Gründercoaching
Mit dem HEAG Gründercoaching unterstützt die 
HEAG Gründerinnen und Gründer und stärkt die 
Gründungskultur in Darmstadt und der Region. Im 
Rahmen einer Kooperation mit dem HIGHEST- 
Gründungszentrum der TU Darmstadt stellt die 
HEAG interessierten Gründerinnen und Gründern 
einen Zugang zum Netzwerk der Darmstädter 
Stadtwirtschaft zur Verfügung. Darüber hinaus hat 
die HEAG auf ihrer Homepage (www.heag.de) weitere 
Informationen zum Thema Unternehmensgründung 
gesammelt. Für Gründerinnen und Gründer besteht 
auch die Möglichkeit, direkt mit der HEAG Kontakt 
aufzunehmen und einen Termin für ein persönliches 
Beratungsgespräch zu vereinbaren. Ziel eines 
solchen Beratungsgesprächs kann u. a. die Plausibi-
lisierung des Businessplans aus unternehmerischer 
Sicht oder die Unterstützung in wirtschaftlichen oder 
rechtlichen Fragen sein. (SDG 9,17)
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Wir arbeiten  
hier am Ziel: 
iStock / seb_ra

34 ANHANG
UMRECHNUNGS-
FAKTOREN10
NACHHALTIGKEITSBERICHT DEFRA-FAKTOR 11
SCOPE
POSITION EINHEIT FAKTOR EINHEIT
Energieverbrauch durch stationäre Verbrennung
Leichtes Heizöl kWh  0,2466 kg CO2e/kWh Scope 1
Benzin kWh  0,2334 kg CO2e/kWh Scope 1
Diesel kWh  0,2452 kg CO2e/kWh Scope 1
Flüssiggas kWh  0,2145 kg CO2e/kWh Scope 1
Erdgas kWh  0,1842 kg CO2e/kWh Scope 1
Schweres Heizöl kWh  0,2679 kg CO2e/kWh Scope 1
Erdgaskonzentrat kWh  0,1842 kg CO2e/kWh Scope 1
Biodiesel kWh  0,6 kg CO2e/kWh Scope 1
Biogas kWh  0,0002 kg CO2e/kWh Scope 1
Klärgas kWh  0,115 kg CO2e/kWh Scope 1
Holz und Holzschnitzel kWh  0,013 kg CO2e/kWh Scope 1
Pellets kWh  0,013 kg CO2e/kWh Scope 1
Treibstoffverbrauch
Diesel l 2,6002 kg CO2e/l Scope 1
Benzin l 2,1984 kg CO2e/l Scope 1
Flüssiggas kg 2,9404 kg CO2e/kg Scope 1
Erdgas kg 2,8140 kg CO2e/kg Scope 1
Biodiesel l 0,02 kg CO2e/l Scope 1
Energie kWh 489 g CO2/kWh Scope 2
Sonstiges
Stromverbrauch (Graustrom) kWh 489 g CO2/kWh Scope 2
Stomverbrauch (Ökostrom) kWh 0 g CO2/kWh Scope 2
Fernwärme kWh 0,1974 kg CO2e/kWh Scope 2
10 Angaben zum Stromverbrauch basieren auf den Annahmen des bundesdeutschen Strommix 
 
11 Auf Basis der DEFRA – Department for Environment Food & Rural Affair – UK 
POSITION EINHEIT 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Fahrzeuge [n] 1.418 1.375 1.401 1.373 1.422 1.270
Elektrofahrzeuge [n] k.A. k.A. k.A. k.A. 23 21
Kraftfahrzeuge [n] 1.418 1.375 1.401 1.373 1.379 1.229
Fahrräder [n] k.A. k.A. k.A. k.A. 20 20
Treibstoffverbrauch [Tsd. Liter] 4.556 4.436 5.273 5.056 5.050 4.821
Treibstoffverbrauch [Tonnen CO2] 11.531 11.247 13.428 12.874 12.970 12.318
Elektroladesäulen [n] k.A. k.A. k.A. k.A. 12 128
Energieverbrauch durch  
stationäre Verbrennung [GWh] 968 663 352 423 380 400
Energieverbrauch durch  
stationäre Verbrennung [Tonnen CO2] 154.291 105.178 34.398 48.913 40.576 44.612
Stromverbrauch [GWh] 81,3 78,2 74,5 72,6 73,7 73,9
davon Ökostrom [%] 100 100 100 100 100 100
Energieverbrauch 
durch Fernwärmenutzung [GWh] 31,6 34,2 27,0 31,1 30,0 30,9
Energieverbrauch 
durch Fernwärmenutzung [Tonnen CO2] 7.073 7.655 6.045 6.955 6.699 6.919
Gesamtwasserverbrauch [m3] 316.642 302.827 283.742 334.616 291.248 332.329
CO2-Emissionen 
mit Netzverluste [Tonnen CO2] 183.399 187.636 113.209 122.089 119.121 121.794
CO2-Emissionen 
ohne Netzverluste [Tonnen CO2] 172.895 124.079 53.871 68.743 60.245 63.850
Wertschöpfung in der Region [Mio. EUR] 722 740 736 748 679 748
Spenden & Sponsoring [Mio. EUR] 7,1 7,8 8,7 8,6 8,5 9,0
ZAHLENHISTORIE
35

HEAG Holding AG –  
Beteiligungsmanagement der  
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Im Carree 1
64283 Darmstadt 
www.heag.de
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Luisenplatz 5 A
64283 Darmstadt
www.darmstadt.de

anlage 4

175 Zeichen

Punkt 38: Nachhaltigkeitsbericht 2017 der Darmstädter Stadtwirtschaft 
- Kenntnisnahme - 
 (V-Nr. 2019/0201) 
 
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

anlage 2

156 Zeichen

Punkt 3: Nachhaltigkeitsbericht 2017 der Darmstädter Stadtwirtschaft 
 (V-Nr. 2019/0201) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

Beratungsverlauf (4)

TOP 278
TOP 38 zur Kenntnis
TOP 3
TOP 34 zur Kenntnis

Orte (6)

  • Viktoriastraße 42
  • Otto-Röhm-Straße
  • Grafenstraße
  • Frankfurter Straße
  • Im Carree 1
  • Luisenplatz 5a

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2019/0201
Typ
Magistratsvorlage
Datum
10.07.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00