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V/1056/2020

Statusbericht im Projekt "Digitallabor" (Schulung von Medien- und Digitalkompetenz von Lehrkräften)

Vorlagen 16.12.2020

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Nächste Beratung: Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft, Sitzung am 10.03.2021, TOP 8.1.1

Berichtsvorlage

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Ansehen

Anlage 2_Übersicht kooperative Angebotskonzepte im Digitallabor

· application/pdf

Ansehen

Anlage A

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1_Raumübersicht Digitallabor am Leonardo Campus

· application/pdf

Ansehen

Berichtsvorlage

20105 Zeichen

V/1056/2020 
V/1056/2020 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Statusbericht im Projekt "Digitallabor" (Schulung von Medien- und Digitalkompetenz von 
Lehrkräften) 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   23.02.2021 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht 
   25.02.2021 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
   02.03.2021 Betriebsausschuss der citeq Bericht 
   02.03.2021 Ausschuss für Personal, Digitalisierung, Organisation, Sicherheit 
und Ordnung 
Bericht 
   10.03.2021 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Bericht 
 
 
Bericht: 
 
1. Ausgangssituation 
 
 Im Mai 2020 wurde der Grundsatzbeschluss für ein „digitales Labor“ zur Förderung der Medien- 
und Digitalkompetenz von Lehrkräften (V/0077/2020) einstimmig vom Rat gefasst. Der Rat 
sprach seinen Willen zur Einrichtung eines städtischen Digitallabors in Kooperation mit Fach-
partner/-innen aus den Bereichen Wissenschaft, Lehrkräftebildung, Zivilgesellschaft und Wirt-
schaft aus und beauftragte die Verwaltung, ein ausdifferenziertes Konzept für das Digitallabor 
zu erstellen. Ferner legte der Rat fest, dass das Konzept zusammen mit den zur Inbetriebnah-
me notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen rechtzeitig zu den Etatberatungen für 
das Jahr 2021 dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden soll, um die geplante Umsetzung ab 
2021 zu gewährleisten. 
 
 Trotz coronabedingter Einschränkungen in der Ausgestaltung  des kollaborativen Entwicklungs-
prozesses hat die Verwaltung gemeinsam mit Fachpartner/ -innen (Medienberater/ -innen im 
Kompetenzteam der Stadt Münster, WWU Münster, FH Münster, VHS, Stadtbücherei, 
CoderDojo, DigitalHub MünsterLAND e.V. u. w.) den Grundbaustein für den Aufbau eines inter-
disziplinären innovativen Netzwerks der Digitalen Bildung in und für Münster gelegt. Seit dem 
Grundsatzbeschluss sind acht Monate vergangen, in denen viel erreicht wurde:  
Amt für Schule und 
Weiterbildung 
 
18.01.2021 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Bahtovic 
Telefon: 492-4032 
Bahtovic@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/1056/2020 
- Das Netzwerk ist um drei weitere Fach partner/-innen gewachsen (hinzu gekommen sind 
das Zentrum für Lehrerbildung der WWU, das Zentrum für schulpraktische Lehrerbildung 
der Bezirksregierung Münster sowie das Institut für Berufliche Lehrerbildung der FH 
Münster). 
 
 - Erste kooperative Bildungsangebote für da s Digitallabor sind entwickelt und ab Frühjahr 
2021 umsetzbar. 
 
 - Eine erste räumliche Heimat für das Digitallabor ist in Kooperation mit der FH Münster am 
Leonardo Campus gefunden und kann unmittelbar genutzt werden. Die FH hat sich bereit 
erklärt, die Mietaufwendungen bis einschließlich September 2021 zu übernehmen. 
 
 - Damit könnten unter teilweisem Einsatz eigener lfd. Mittel oder der Beteiligung weiterer 
Partner die Mietaufwendungen für 2021 aufgebracht werden. Für die Zeit ab 2022 stehen 
keine Mittel zur Verfügung ebenso wie personelle Ressourcen, die bislang nicht vorgese-
hen sind.  
 
Der aktuelle Sachstand im Projekt stellt sich wie folgt dar:  
 
2. Konzept  
 
2.1 Entstehungskontext  
 
 Münster versteht sich als Stadt der Bildung und Wissenschaft. Qualit ativ gute, nachhaltige und 
zukunftsweisende Bildungs- und Lebensperspektiven für jetzige und heranwachsende Genera-
tionen sind aus städtischer Perspektive daher zentral. Im Kontext der Digitalisierung bedeutet 
dies aus Sicht des städtischen Amtes für Schule und Weiterbildung, allen voran Münsters Schu-
len im digitalen Wandel bestmöglich zu unterstützen. Seit dem Ausbruch der Corona -Pandemie 
schreitet die Digitalisierung von Schulen in größeren Schritten voran als je zuvor. Doch der viel-
fach zitierte „Brennglas-Effekt“, den die Pandemie ausgelöst hat, hat gleichzeitig die Lücken und 
Nachholbedarfe in der digitalen Schulentwicklung offengelegt.  
 
 Das Amt für Schule und Weiterbildung trägt für die Stadt Münster als Schulträger die Verantwor-
tung für die infrastru kturelle digitale Schulentwicklung. Dementsprechend steuert und begleitet 
es die Umsetzung des Digital -Pakts des Bundes seit Mitte letzten Jahres in enger Abstimmung 
mit den münsterschen Schulen, der Bezirksregierung und der citeq, die parallel dazu das sc hu-
lische Personal in der Anwendung von Endgeräten schult. Ergänzend bieten die Medienbera-
ter/-innen sowie die Fachmoderatoren/ -innen des Kompetenzteams Münster Fortbildungen an, 
die die erforderliche Verknüpfung von Curricula, Pädagogik und technischen Anw endungen 
herstellen. In diesem bereits interdisziplinär angelegten Setting ist die Idee eines Digitallabors 
für Münster entstanden, die stetig seit Herbst 2019 mit den Fachpartnern/ -innen weiter ausge-
arbeitet wird. 
 
2.2 Vision Digitallabor 
 
 Was?  
 
 Die Gründung des Digitallabors hat zum Ziel, die digitale Schulentwicklung in Münster zu be-
schleunigen und eine breite Wirkung in der Bildungslandschaft zu entfalten. Idealerweise ist es 
neben einem hohen Nutzer /-innenwert auch ein Vernetzungspunkt für die in Mü nster ansässi-
gen Digitalisierungs- und Bildungsakteure/-innen. Im Digitallabor werden zukunftsorientierte Bil-
dungs- und Diskursräume entstehen, in denen Lehrkräfte sowohl selbstständig als auch ange-
leitet in einem Schonraum lernen und experimentieren, sich über ihre Erfahrung in der digitalen 
Bildung austauschen oder von sachkundigen Ansprechpersonen im Digitallabor beraten lassen 
können. Dies geschieht im Sinne der Beförderung von ganzheitlichen und transparenten Schul-
entwicklungsprozessen.

- 3 - 
V/1056/2020 
 
 Mit wem?  
 
 Das Digitallabor bündelt zahlreiche treibende Akteure/-innen und Disziplinen aus den Bereichen 
Lehrerbildung, Digitale Transformation, Technologie, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirt-
schaft aus Münster. Dadurch kann es zahlreiche variierende , niedrigschwellige und fachspezifi-
sche Bildungs- und Veranstaltungsformate anbie ten, die teilweise singulär und / oder gemein-
schaftlich von den jeweiligen Beteiligten konzipiert und umgesetzt werden. Ziel ist es, lebens-
langes Lernen mit- und voneinander und die konsequente (Weiter-)Entwicklung und Anpassung 
von Bildungs- und Unterstützungsangeboten entlang der tatsächlichen Bedarfe im schulischen 
Alltag zu professionalisieren und zu verstetigen.  
 Aktuelle Kooperationspartner/-innen sind:  
 
 - Bezirksregierung Münster mit dem Zentrum für schulpraktische Lehrerbildung  
 
 - Westfälische Wilhelms-Universität Münster - d.h. das Zentrum für Lehrerbildung und die 
verschiedenen Fachdidaktiken 
 
 - Fachhochschule Münster und das dort angesiedelte Institut für Berufliche Lehrerbildung 
sowie weitere Fachbereiche 
 
 - Untere Schulaufsicht mit den Medienberatern/-innen im Kompetenzteam der Stadt Müns-
ter 
 
 - Volkshochschule Münster 
 
 - Stadtbücherei Münster 
 
 - FILM+SCHULE NRW 
 
 - DigitalHub münsterLAND e.V. 
 
 - CoderDojo Münster 
 
 - Smart City Münster 
 
 Wie? 
 
 Das Herzstück des Digitallabors stellt der sog. Erprobungsraum dar. Hier sollen Lehrkräfte 
verschiedener Schulformen und -stufen mit und ohne Schüler/ -innen sowie Schulleitungen und 
Schulträger im geschützten Rahmen neue Technologien und Werkzeuge kennenlernen und 
ausprobieren können, kreativ und fehlertolerant, als Lehrende und Lernende zugleich. Themen 
wie Coding, digitale Souveränität und Open Source Ansätze sollen die nachhaltige alte rsunab-
hängige „Technological“ und „Digital Literacy“ in der Wissensgesellschaft auf Dauer gewährleis-
ten. Der Raum steht jeden Werktag und an ausgewählten Wochenenden im Jahr von 9 - 17 Uhr 
Lehrkräften und ihren Schulklassen offen. Es ist angestrebt, dass d ie im Erprobungsraum aus-
gestellten digitalen Werkzeuge (Endgeräte) weitestgehend durch Lehrkräfte für den Einsatz in 
Schule ausgeliehen werden können.  
 
 Zum Start des Digitallabors soll sich der Erprobungsraum mit  dem Thema „Problemlösen und 
Modellieren“ des Medienkompetenzrahmens , also dem Thema „Coding“,  auseinandersetzen. 
Damit leistet das Digitallabor einen wichtigen Beitrag dazu, den Schülern/-innen die geforderten 
Kompetenzen im Bereich Informatik zu vermitteln.  Dies ist an vielen Schulen derzeit pro blema-
tisch im Rahmen der Umsetzung des Medienkompetenzrahmens. Geplant sind unterschiedliche 
Stationsangebote im Selbstlernprinzip zu folgenden inhaltlichen Aspekten/Kompetenzen:

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V/1056/2020 
- Grundlegende Prinzipien und Funktionsweisen der digitalen Welt identifizie ren, kennen, 
verstehen und bewusst nutzen. 
 
 - Algorithmische Muster und Strukturen in verschiedenen Kontexten erkennen, nachvollzie-
hen und reflektieren. 
 
 - Einflüsse von Algorithmen und Auswirkung der Automatisierung von Prozessen in der 
digitalen Welt beschreiben und reflektieren. 
 
 - Probleme formalisiert beschreiben, Problemlösestrategien entwickeln und dazu eine 
strukturierte, algorithmische Sequenz planen. 
 
 Um einen zeitgemäßen und agilen Ort der digitalen Bildung in Münster zu schaffen und sichtbar 
zu machen, soll das ständige Angebot durch innovative bedarfsorientierte Bildungsangebo-
te erweitert werden, die die Fachpartner/ -innen kooperativ entwickeln und umsetzen. Für die 
Konzeptentwicklung und Koordinierung der Umsetzung übernimmt das Amt für Schule und Wei-
terbildung bzw. die zukünftigen Mitarbeiter/ -innen im Digitallabor , in engem Zusammenschl uss 
mit Kooperationspartnern/-innen, die Verantwortung.  
 
 Die kooperativen Angebote zeichnen sich durch das Bündeln von Wissen und Know -How der 
Fachpartner/-innen, die darüber gegebene Interdisziplinarität und Multiprofessionalität sowie die 
eröffnete Möglichkeit des Wissensaustauschs und des gemeinsamen Lernens zwischen Lehr-
amtsanwärtern/-innen und berufstätigen Lehrkräften (Zielgruppenerweiterung durch Ein bezug 
bestimmter Fachpartner/-innen) aus. Aktuell arbeiten die oben gelisteten acht „Partnerorganisa-
tionen“ an zehn kooperativen Angebotskonzepten, die perspektivisch ab April/Mai 2021 in die 
Umsetzung gehen können. Die Angebote richten sich mehrheitlich a n berufstätige Lehrkräfte, 
einige Angebote richten sich neben Lehrkräften auch an angehende Lehrkräfte, Schulsozialar-
beiter/-innen oder Schüler/-innen. Eine detaillierte Übersicht zu den geplanten kooperativen Bil-
dungsangeboten mit unterschiedlichen themat ischen Schwerpunkten ist im Anhang zusam-
mengestellt (Übersicht Angebote Digitallabor).  
 
 Zudem ist das Digitallabor ein Ort, der hybride Möglichkeiten für Austausch, Lernen und Begeg-
nung bietet: physische Anwesenheit und digitale Vernetzung. Das Digitallabor soll eine offen 
zugängliche Wissens- und Kommunikationsplattform zur Digitalen Bildung sein. Über die Platt-
form werden verschiedene Angebote im Bereich digitaler Bildung zugänglich gemacht: Fortbil-
dungen on demand, Unterrichtsmaterialien, Anleitungen f ür schulische Forschungsprojekte, 
Handlungsanleitungen für digitale Schulentwicklung sowie ein digitaler Veranstaltungskalender 
mit Buchungsfunktion. Auch der Verleih von Technik soll digital organisiert werden können. 
Darüber hinaus soll ein Lernmanagementsystem für die Nutzer/-innen bereitgestellt werden, mit 
Hilfe dessen sie ihre Arbeit im Digitallabor organisieren und dokumentieren können.  
 
 Das Digitallabor soll auch den Blick „über den Tellerrand“ ermöglichen. Das heißt, hier werden 
Veranstaltungsformate zum übergreifenden Themenfeld digitaler Wandel in der Bildung und 
Stadtgesellschaft angeboten, zu denen externe Experten/-innen eingeladen werden.  
 
 Wo?  
 
 Mit Blick auf die rasant voranschreitenden Entwicklungen und Neuerungen im technologischen 
Bereich soll das Digitallabor in seiner inhaltlichen Ausrichtung sowie in seiner technischen und 
räumlichen Ausstattung flexibel sein, um regelmäßig neue Themen erschließen zu können.  Die 
Räumlichkeiten sollen diesem Prinzip als auch den oben gelisteten Angeb otsformaten dienen. 
Grundsätzliche Eigenschaften:

- 5 - 
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 - Die Räume sollen von 9 bis 17 Uhr für Schulen, primär für berufstätige Lehrkräfte und ggf. 
ihre Klassen zugänglich sein (Hauptnutzung). 
 
 - Die Räume können von Fachpartnern/-innen für Veranstaltungen „gebucht“ werden (Stei-
gerung der Nutzung, Erweiterung von Zielgruppen). 
 
 - Die Räume sind f lexibel und bedarfsgerecht gestaltbar, d.h. flexible Gestaltung von Ar-
beits-, Experimentier-, Begegnungs- und Lernräumen (Möbel und Technik). 
 
 Pavillons am Leonard o Campus in Kooperation mit der FH Münster, Institut für Berufli-
che Lehrerbildung 
 
 Die FH Münster hat die Schulverwaltung bei der Suche nach geeigneten und verfügbaren 
Räumlichkeiten maßgeblich unterstützt. Das Digitallabor kann ab April 2021 Räumlichkeiten am 
Leonardo Campus beziehen. Dabei handelt es sich um sog. Pavillons, die eine Gesamtfläche 
von 600m² umfassen. Die räumliche Nähe zu den am Leonardo Campus versammelten Fach-
bereichen (Berufliche Lehrkräftebildung, Design, Architektur, TAFH, Sozialwesen) wird eine en-
ge fachliche, interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglichen. Für eine detaillierte Information zur 
Lage, Raumaufteilung und Ausstattung siehe Anlage: Raumübersicht - Digitallabor am Leonar-
do Campus.  
 
 Rahmenbedingungen: 
 
 - Immobilie ab April 2021 beziehbar, aktuell werden die Räumlichkeiten vom Institut für Be-
rufliche Lehrerbildung genutzt. 
 
 - Die FH hat die Bereitschaft erklärt, die Mietaufwendungen bis einschließlich September 
2021 zu übernehmen, da auch eine gemeinschaftliche Nutzung eine s der großen Semi-
narräume im 1. OG geplant ist.  
 
 - Zudem hat die FH in Aussicht gestellt, dass ihre über Landesfördermittel im Bereich digi-
taler Lehre angeschaffte Technik auch durch das Digitallabor gegen eine noch festzuset-
zende Nutzungspauschale genutzt werden kann. 
 
2.3 Perspektive ab 2024/25 - Urbaner Ort am Servatiiplatz (WDR-Gebäude) 
 
 Die Stadt Münster plant in Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk die Bebauung einer 
ca. 1.000 m² großen zentral gelegenen Fläche am Servatiiplatz in Münster. De r Standort stellt 
eine städtebaulich besonders prägnante Situation in unmittelbarer Nähe von Hauptbahnhof, 
Promenade und Innenstadt dar. In diesem städtischen Kontext soll mit einem modernen Solitär-
gebäude ein qualitätsvoller, urbaner Ort entstehen, der vi elfältige, hybride und flexible Nut-
zungsmöglichkeiten bietet. 
 
 Neben dem WDR ist geplant , dass das Digitallabor zusammen mit Smart City und Angeboten 
der VHS zur digitalen Bildung eine Heimat am Servatiiplatz findet. In Kooperation mit der VHS 
und Smart City soll dies ein zentraler Ort für Begegnung, Austausch, Bildung, Kollaboration und 
Co-Kreation im Themenfeld Digitalisierung  in der Stadtgesellschaft werden. Dieser soll gleich-
ermaßen Fachpartner/-innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Zivilgese llschaft, Kunst 
und Kultur sowie Bürger/-innen zusammenbringen mit dem Ziel, gemeinsam von- und miteinan-
der über digitalen Wandel zu lernen, neueste Entwicklungen zu diskutieren und darüber die Di-
gitalisierungsprozesse in der Stadt mitzugestalten. Aktuell läuft der Architektenwettbewerb, 
Smart City, VHS und Digitallabor haben ein gemeinsames Raumnutzungskonzept eingereicht 
(s. Vorlage „ Verlagerung des Landesstudios Münster des Westdeutschen Rundfunks (WDR): 
Ein vielfältig und urbaner Ort am Servatiiplatz  und ein neues Wohnquartier auf dem WDR -
Gelände an der Mondstraße“, Vorlage V/0160/2020).

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2.4 Übersicht: Personeller und finanzieller Ressourcenbedarf 
 
 Personal: Enger Schulterschluss zwischen Stadt und Land 
 
 Für den Fall einer Realisierung bedarf das Digitallabor, das organisatorisch an der neuen 
Stabsstelle Digitale Bildung und Medienentwicklungsplanung im Amt für Schule und Weiterbil-
dung angedockt werden soll, einer Leitung / päd. Co.Leitung, ergänzt um Honorar- oder studen-
tische Hilfskräfte, idealerwei se aus den Bereichen (Medien -)Pädagogik, Lehramt, Technik, In-
formatik o. ä. Die Stellen sind im Entwurf des Haushaltsplanes 2021 nicht enthalten. 
 
 Als Landespersonal werden die Medienberater/-innen des Kompetenzteams für die Stadt Müns-
ter vor Ort präsent sein für Konzeption und Umsetzung von Lehrkräftefortbildungen im Bereich 
Medien- und Digitalkompetenz. Sie sind räumlich sowohl in der Stabsstelle des Amtes für Schu-
le und Weiterbildung als auch im zukünftigen Digitallabor angesiedelt. Ihr Fortbildungsport folio 
ist vielseitig, es setzt sich aus schulinternen und externen Präsenzveranstaltungen als auch di-
gitalen Angeboten zusammen. Die Fortbildungen werden je nach Kontext im Digitallabor umge-
setzt.  
 
 Die Inbetriebnahme des Digitallabors erfordert Investitions- und laufende Sachkosten. 
 
 Investitionen:  
 
 Im Einrichtungsjahr 2021 fällt der Großteil der Investitionen an, da die Räumlichkeiten möbliert 
und mit technischen Geräten zur Umsetzung der Lehrkräftefortbildungen ausgestattet werden. 
Dies umfasst beispielsweise konkret die Einrichtung von bis zu vier Co -Working Arbeitsplätzen 
für die Medienberater/-innen, die Anschaffung von Notebooks und iPads, technische Geräte für 
den Bereich Maker -Space sowie für den Verleih von Geräten für schulisches Personal. Geg e-
benenfalls sind auch Aufwendungen für die technische Infrastruktur (Server, div. einmalig anfal-
lende Lizenzkosten, ggf. anfallende bauliche Maßnahmen) erforderlich. Im Entwurf des Haus-
haltsplanes für 2021 sind dafür 100.000 € in 2021 und jeweils 50.000 € für die Folgejahre vor-
gesehen. 
 
 Sachaufwand:  
 
 Laufende Sachaufwendungen werden sein: Lizenzgebühren (Software), Dienstleistungen 
(bspw. IT-Support), für die Umsetzung von Fortbildungen, Entwicklung und Publikation von Un-
terrichtsmaterial, Website, Veranstaltungen sowie Honorarkosten für das Engagieren von exter-
nen Referenten/-innen. Im Entwurf des Haushaltsplans sind dafür 40.000 € in 2021, 50.000 € in 
2022, 52.000 € in 2023 und 55.000 € in 2024 vorgesehen.  
 
 Der Mietaufwand für die Anmietung der Räumli chkeiten am Leonardo Campus wird bei rd. 
60.000 € p.a. liegen. Mittel dafür sind im Entwurf des Haushaltsplanes 2021 nicht vorgesehen. 
Die Fachhochschule Münster bietet an, das Digitallabor ab April 2021 einziehen zu lassen bei 
Fortzahlung der Mietkosten bis Ende September. Die darüber hinaus in 2021 anfallenden Miet-
kosten können aus lfd. Mitteln gedeckt werden. Für die Gewährleistung des Betriebes über 
2021 hinaus sind bisher keine Mittel eingeplant. 
 
3.  Unterstützung durch e.V. 
 
Aus dem Kreis der Koopera tionspartner und Unterstützer/-innen aus der Wirtschaft ist die Idee 
entstanden, das Digitallabor und die digitale Bildung in Münster mit einem Verein zu unterstüt-
zen, der Maßnahmen zur Verbesserung der digitalen (Schul-)Bildung in Münster aktiv fördert. 
              
Durch eine enge inhaltliche Anbindung an die Schulverwaltung und das kommunale Digitallabor 
kann der Verein eine sinnvolle Unterstützung überall dort sein, wo es in den bestehenden Struk-

- 7 - 
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turen schwerer ist oder Kapazitätsengpässe bestehen. Bei spielsweise kann der Verein sein 
Know-How im Digitallabor bereitstellen oder durch Einwerbung von Fördermitteln und die Ak-
quise von Sponsoren aus der Öffentlichkeit die Durchführung von zusätzlichen Pilotprojekten 
ermöglichen und ggf. beschleunigen.  
 
Weitere Tätigkeitsfelder können sein: 
 
- Unterstützung bei Schulungen/Fortbildungen 
- Anschaffung und Bestückung eines mobilen Busses der mit modularer Technik  
  ausgestattet werden kann, um Angebote auch dezentral vorhalten zu können 
 
Um die Verbindung zum Digitallabor und den städtischen Angebotsstrukturen zu gewährleisten, 
sollte auch eine Mitgliedschaft der Stadt Münster angestrebt werden. 
 
Die Verbindung von Digitallabor und dem Netzwerk, Medienberatern, citeq, der Stabsstelle „Di-
gitale Bildung“ und dem Verei n stellt nach Einschätzung der Verwaltung die professionelle und 
agile Struktur dar, die es zur zielgerichteten Weiterentwicklung in diesem Bereich bedarf.“ 
 
 
 
 
 
I. V. 
 
 
 
Thomas Paal 
Stadtdirektor 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage A 
Anlage 1 Raumübersicht „Digitallabor am Leonardo Campus“ 
Anlage 2: Übersicht „Kooperative Angebotskonzepte im Digitallabor“

Anlage 2_Übersicht kooperative Angebotskonzepte im Digitallabor

8547 Zeichen

Kooperative Angebotskonzepte in Entwicklung, Stand 10.12.2020 
 
Titel (AT): Digitalskills (Coding) für junge Menschen 
 
Verantwortliche:   CoderDojo Münster, Christian Hanster 
 Medienberatung, Kompetenzteam  
Zielgruppe:  Schüler/-innen, junge Menschen 
Kurzbeschreibung: Das Ziel: Begleitetes Erlernen von Digitalskills für junge 
Menschen durch ein fachlich versiertes Mentor/-innen-
Netzwerk an Ehrenamtlichen. 
 
Das CoderDojo kooperiert mit dem Digitallabor und dem 
Fachpartner Medienberatung mit dem Ziel, im Digitallabor eine 
offene Umgebung für Schüler/-innen zum Ausprobieren und 
Lernen im Bereich „Technological Literacy“ zu schaffen. Die 
fachliche Begleitung erfolgt durch Ehrenamtliche (meist 
Studierende FB Informatik).  
 
Das Angebot findet vorrangig am Wochenende (Mentoren im 
Ehrenamt). 
 
Die Inhalte sollen gemeinsam mit der Fachexpertise der 
Medienberatung vor- und nachbereitet werden, um sie für den 
Transfer in Schule aufzubereiten. Ggfs. soll es die Möglichkeit 
für Lehrer/-innen geben, als Beobachter/-innen teilzunehmen.  
 
Titel (AT): Digital gegen Hass! – Soziales Lernen und Demokratiebildung 
mit digitalen Medien 
 
Verantwortliche:   FH Münster, Fachbereich Sozialwesen, Prof. Dr. Eik-
Henning Tappe 
 Zentrum für schulpraktische Lehrerbildung Münster (ZfsL), 
Klaus Brenken 
 
Zielgruppe: Studierende der Sozialen Arbeit (FH Münster) und 
Referendar/-innen (ZfsL Münster) gestalten in einem 
Pilotprojekt gemeinsam medienpädagogische Methoden und 
Projekte für den Geschichtsunterricht zur Stärkung der 
Demokratiekompetenz. 
 
Gruppengröße bis ca. 30 Personen (max. 20 
Studierende, 5 bis 10 Lehrer/-innen / 
Schulsozialarbeiter/-innen) 
 
Kurzbeschreibung: Das Ziel: Gemeinsam mit Schüler/-innen über verschiedene 
mediale Angebote (Social Media-Kanäle, VR-Räume, Games, 
Podcasts etc.) das Themenfeld Hass und Extremismus im 
Internet aufgreifen und aktive Lösungsansätze zur Prävention 
und für ein gesellschaftliches Handeln erarbeiten. Dabei sollen 
digitale Nuggets entwickelt werden, die direkt an dem 
Lebenswelt- und Kulturraum von Kindern und Jugendlichen

ansetzen und deren mediale Lebenswelten erschließen und 
sowohl Methoden aus der Sozialarbeit sowie didaktische 
Zugänge aus der Geschichtswissenschaft berücksichtigen und 
anwenden. 
 
Das kommunale Digitallabor dient dabei als zentraler Fixpunkt,  
 um einen zeitgemäßen und agilen Workspace für 
Projektentwicklung und Prozessteuerung zur Verfügung 
zu stellen, 
 um Expertise für die technischen, methodischen und 
(fach)didaktischen Fragestellungen und 
Herausforderungen zur generieren, um die technische 
Unterstützung für die Realisierung der Projekte zu 
garantieren.  
 
Weitere Entwicklungsperspektive: In einem Digitallabor-
Workshop schulen die Studierende interessierte Lehrkräfte in 
den diversen Themenfeldern und bringen ihnen praxisnahe 
Einsatzideen nahe. 
 Darauf aufbauend entwickeln Lehrer/-innen und 
Studierende gemeinsam im Workshop Unterrichts- und 
Schulprojekte zu den div. Themenfeldern und setzen 
dieses zusammen in der Praxis um. 
 
Titel (AT): Angebotsportfolio der Medienberatung verortet im Digitallabor 
 
Verantwortliche:   Medienberatung, Kompetenzteam Münster 
Zielgruppe:  Lehrkräfte 
 Schüler/-innen 
 
Kurzbeschreibung: Fortbildungsangebote 
 
Feste Fortbildungstage (1-2 pro Woche, 8 Uhr - 16 Uhr) 
 Themenbezogene Fortbildungsangebote zu digitalen Lehr- 
und Lernwerkzeugen 
 Orientierung an den aktuellen Lehrplänen, stufen- wie 
fachspezifischen Kompetenzerwartungen 
 oder den Kompetenzen des Medienkompetenzrahmens 
 Kontinuierlich Neues und sofort Anwendbares 
kennenlernen 
 
Rahmenbedingungen: 
 Bevorzugte Tage: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 
 Gruppengröße bis ca. 30 Personen 
 Räumlichkeiten: 
 1 großer Gruppenraum mit Präsentationsmöglichkeit und 
Arbeitsplätzen für Kleingruppen 
 1-2 weitere Arbeitsräume für Kleingruppen

Offene Angebote 
Mediencafe (1x alle 1-2 Wochen) 
 Hinweise und Hilfen zur Nutzung digitaler Lehr- und 
Lernmittel 
 Individuelle Beratungsgespräche 
 Vorstellung schulspezifischer Umsetzungs- und 
Unterrichtsbeispiele durch die Teilnehmer/-innen 
 Erprobung von Best-Practice-Beispielen 
 Erleben neuer Technik 
 
Rahmenbedingungen: 
 Digital und analog 
 Bevorzugte Tage: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 
 Räumlichkeiten: Ein großer „Showroom“ mit 
Präsentationsmöglichkeit und unterschiedlichen digitalen 
Arbeitsmaterialien zum Erklären/Erproben/Erleben sowie 
weitere Rückzugsmöglichkeiten für Kleingruppen 
 
Projekte 
Gruppenerfahrungen mit Schüler/-innen (Ergänzendes 
Angebot zu den Fortbildungen – mehrmals im Jahr) 
 Lehrer*innen und Schüler*innen lernen gemeinsam 
 Rückkopplung von Fortbildungsthemen an die Lerninhalte 
des schulischen Unterrichts 
 Ermöglichung des Einsatzes besonderer und innovativer 
Technik des Digitallabors für unterrichtliche 
 Fragestellungen 
 Unterrichtscoaching für Lehrerinnen und Lehrer 
 
Rahmenbedingungen: 
 Bevorzugte Tage: egal 
 Gruppengröße bis ca. 30 Personen 
 Räumlichkeiten: Ein großer Gruppenraum mit 
Präsentationsmöglichkeit und Arbeitsplätzen für 
Kleingruppen und weitere Arbeitsräume für Kleingruppen 
 
Titel (AT): Physical Computing, Progammieren lernen  
 
Verantwortliche:   Institut für Geoinformatik, WWU Münster, Schülerlabor 
GI@School 
 Reedu GmbH & Co. KG 
 
Zielgruppe:  MINT-Lehrer*innen + Geographie + Kunst/Gestaltung 
Schüler/-innen, junge Menschen 
 
Kurzbeschreibung: Inhalt: 
 senseBox: Umweltdaten aufnehmen, Umweltbildung, 
Nachhaltigkeitsziele, Citizen Science, CO2-Ampel, Smart 
City 
 Robotik 
 3D-Druck 
 App-Entwicklung

 Geographische Informationssysteme 
 Orientierung mit Apps 
 
Angebotszeiten: flexibel, mobil, Schule, Uni 
 
Titel (AT): Social Media in Grundschule 
 
Verantwortliche:   Stadt Münster, Film und Schule NRW, Kompetenzteam 
 Zur Mitarbeit eingeladen: FH, ZfL, ZfsL, Land NRW 
(Medienscouts) 
 
Zielgruppe:  Sozialarbeiter/-innen, Studierende, Lehrkräfte, Schüler/-
innen, Eltern, Schulen 
 
Kurzbeschreibung: Schulung zum (eigen-)verantwortlichen, reflektierten Umgang 
mit Medien, vor allem mit Social Media. Dafür werden zunächst 
zielgruppenspezifische Angebote zu den Themen Hate 
Speech, Fake News, Cybermobbing, 
Meinungsbildung im Internet, Rollenbilder, Werbung, 
Kinderrechte (Medien) etc. entwickelt (Rahmung als 
Medienscouts reloaded: Patensystem GS – WS). 
 
Aktuell wird eine Bestandsanalyse (Was gibt es schon?) 
durchgeführt, um daraufhin in die konkrete Planung der 
Angebote ab Januar 2021 zu gehen.  
 
Das Digitallabor ist für die Steuerung und Umsetzung 
zuständig.  
 
Titel (AT): Coding + Making + Gaming 
 
Verantwortliche:   Stadtbücherei Münster, DigitalHub münsterLAND e.V., 
Reedu GmbH & Co. KG / Geoinformatik WWU, Zentrum für 
Lehrerbildung WWU, FH Münster 
 
Zielgruppe:  Lehrkräfte, Schüler/-innen, 
Bildungseinrichtungen/Wissenschaft, Vereine, 
Unternehmen, Stadtverwaltung, ältere Personen, Eltern, 
Mädchen/Jungen jeder Altersgruppe 
 
Kurzbeschreibung: Dezentrale, mobile sowie digitale Schulungen in den Bereichen 
Coding, Making und Gaming („Wanderndes Stationenlernen“ 
wie im Erprobungsraum Digitallabor) 
 
 Zentral: Digitallabor Erprobungsraum

 Dezentral bei Fachpartner/-innen: Digital Hub, 
Stadtbücherei, WWU, FH  
 Mobil mit einem Bus, der Schulen, Stadtviertel anfährt 
(vormittags werden Angebote für Schüler/-innen gemacht, 
nachmittags für Lehrkräfte) 
 Digital/ on demand: Online Tutorials „Shop“, Online 
Sprechstunde 
 
Schulungsinhalte:  
 Umwelt/Nachhaltigkeit, Do it yourself, Reparieren statt 
wegwerfen, Smart City/Smart Home, Games, App-
Entwicklung 
 
Schulungsziele:  
 Ängste abbauen, Fehlerkultur, Empowerment und 
Teilhabe, Lebensweltbezug herstellen, Gamification,  
 
Arbeitsausstattung:  
 SenseBox, Arduinos, Raspberry Pie, Caliope Mini, 3D-
Drucker, Laptops mit Tutorials und Software, Fischer 
Technik, Lego Technik, Robots, etc. 
 
Titel (AT): Forum für digitale Innovation im Digitallabor 
 
Verantwortliche:   FH Münster, Prof. Dr. Marc Krüger, WWU, Wilhelm 
Koschel, ZfL, Dr. Martin Jungwirth, Medienberatung, Anne 
Schoppmeier-Söhrn 
 
Zielgruppe:  Schulen, Hochschulen und weitere Partner/-innen (z.B. 
Unternehmen, Stiftungen, Kammern) 
 
Kurzbeschreibung: Schaffung eines Forums für digitale Innovation für die digitale 
und analoge Kontaktanbahnung und Netzwerkarbeit. Hier 
entstehen innovative Bildungs- und Kooperationsangebote. Die 
Netzwerkarbeit wird vom Digitallabor organisiert und begleitet.

Anlage A

3844 Zeichen

Anlage A zur V/1056/2020 
Anlage A zur V/1056/2020 
 
Kurzüberblick 
 
Im Zeitalter der Digitalisierung und durch die Umsetzung des DigitalPakts Schule kommt derzeit 
und perspektivisch (neueste) digitale Technik in die Schulen. Neben den Chancen durch den digi-
talen Wandel ergeben sich für Lehrkräfte auch Herausforderungen, die bundes- und landesweiten 
Zielsetzungen hinsichtlich einer digitalen Unterrichtsgestaltung bestmöglich zu verwirklichen. Ein 
„digitales Labor“ der Stadt Münster unterstützt bedarfsgerecht und nachhaltig bei der didaktisch-
methodischen Aufbereitung digitaler Medien und Tools für den Fachunterricht und soll zugleich 
Begegnungsstätte unterschiedlichster Disziplinen und Professionen sein, durch welche Innovatio-
nen und Vernetzung vorangetrieben werden können.  
 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 
Mit der Realisierung eines kommunalen „Digitallabors“ ist das Ziel verbunden, digitale Bildung im 
Kontext Schule in Münster weiter voranzutreiben und sie anhand der Kooperationen mit unter-
schiedlichen Partnern aus Kommune, Land, Wissenschaft und Wirtschaft interdisziplinär und ste-
tig innovativ zu denken. Aufgrund dieser Zusammenarbeiten sollen Synergieeffekte mit Blick auf 
das inhaltliche Konzept des Digitallabors und auf die räumliche Nutzung erwachsen und genutzt 
werden.    
 
Im Vorfeld zur räumlichen Verortung des Digitallabors in 2021 ist vorgesehen, dass bereits ver-
einzelte Angebote mit derselben Zielrichtung (durch die Kooperationspartner oder Dritte) umge-
setzt werden können und das Projekt Digitallabor so schon vielfältige positive Effekte für die un-
mittelbare Zielgruppe der Lehrkräfte und auch für die Stadtgesellschaft mit sich bringt. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0302 Zentrale Leistungen für am Schulleben Beteiligte 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan x Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan x Ja  Nein   
Im Entwurf des Haushaltsplans 2021 enthalten?  Ja  Nein x teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja  Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja  Nein x teilw. 
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
x vollständig  
freiwillig

Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen  (Demographie, Gleichstel-
lung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
 
Ein digitales Labor zur Förderung der Medien- und Digitalkompetenz ist ein kostenfreier Service 
für lokale Lehrkräfte als Hauptzielgruppe und für die gesamte Stadtgesellschaft, sich im Themen-
komplex „Digitalisierung und Bildung“ fort- und weiterzubilden, innovativ(er) zu sein und sich in-
terdisziplinär zu vernetzen. Das digitale Labor entwickelt sein Angebotsprogramm ausgehend von 
den Bedarfen der Schulen / Lehrkräfte und bietet somit eine kundenorientierte Lösung an. Es 
ermöglicht zudem eine weitaus differenziertere Unterrichtsgestaltung durch digitale Medien und 
Tools im Hinblick auf bspw. Inklusion und Sprachförderung. Zudem ist es nachhaltig, da Lehrkräf-
te nach eigener Kompetenzerweiterung ihr Wissen an ihre Schülerschaft weitergeben können. 
 
Das Digitallabor trägt aufgrund seiner agilen Vorgehensweise in der Planung, Konzipierung sowie 
technischen Ausstattung auch dazu bei, technische Fehlausstattungen und -investitionen in Schu-
le zu vermeiden und Mittel zielgerichtet einsetzen zu können. Mit dem Digitallabor entwickelt die 
Stadt Münster ein innovatives Vorhaben und stellt sich als „smarte Bildungsstadt“ im interkommu-
nalen Vergleich breiter auf. 
Im Nachgang zu der grundsätzlichen Beschlussfassung zum Digitallabor (Vorlage V/0077/2020) 
hat die Verwaltung entsprechend dem Ratsauftrag intensiv an der Realisierung des Digitallabors 
weitergearbeitet. Das allein durch die Angebots- und Konzeptentwicklung entstandene Netzwerk 
trägt die Idee und auch die Umsetzung mit.

Anlage 1_Raumübersicht Digitallabor am Leonardo Campus

1385 Zeichen

Digitallabor - Pavillons am Leonardo-Campus 2021 bis 2023 
 
Verfügbarkeit: März 2021 - Ende offen  
 
Gesamtfläche: bis zu 600m² 
 
Erdgeschoss:  
-  3 Seminarräume bzw. Seminar- und 
 Büroräume inkl. Toiletten, Lagerraum 
 und Teeküche 
 
Obergeschoss:  
-  2 Räume à 150m²: Erprobung, 
Austausch, Seminare, 
(Netzwerk-)Veranstaltungen, etc. 
Bild: Die Standortanzeige wurde unter Verwendung von Ressourcen von Flaticon.com erstellt.  
Büroräume Seminarraum 1 
Seminarraum 2 Teeküche       Film-/
Lagerraum

Digitallabor - Pavillons am Leonardo-Campus 2021 bis 2023 
Erprobung   
 
Bildung 
 
Austausch   
 
Inspiration 
 
Seminar 
 
Experiment 
 
Begegnung 
 
Netzwerk 
 
Innovation 
*Auf den Bildern ist die aktuelle Ausstattung der großen Seminarräume im 1. OG zu sehen (Stand Herbst 2020).

Digitallabor - Pavillons am Leonardo-Campus 2021 bis 2023

Digitallabor - Urbaner Ort am Servatiiplatz  
Fertigstellung: 2025 
Gesamtfläche für städtische Nutzung: ca. 1000m² 
Aktuelle Nutzungsideen: VHS, Smart City Münster und Digitallabor 
 
Erdgeschoss:  
-  Veranstaltungsfoyer inkl.  
 Gastronomie  
 (350 bis 500m²) 
 
Obergeschoss:  
-  Büroräume, Konferenzräume,  
 Co-Working, Teeküche  
-  Seminarräume (ca. 150m²) 
-  Erprobungsraum Digitallabor 
 (150m²) 
-  Server-, Lagerräume, etc. 
Bild: Die Standortanzeige wurde unter Verwendung von Ressourcen von Flaticon.com erstellt.

Beratungsverlauf (5)

23.02.2021 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 14 Bericht Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
25.02.2021 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 15 Bericht Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
02.03.2021 Betriebsausschuss der citeq
TOP 6.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.03.2021 Ausschuss für Personal, Digitalisierung, Organisation, Sicherheit und Ordnung
TOP 6 Bericht
Zur Sitzung
10.03.2021 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft
TOP 8.1.1 Bericht
Zur Sitzung

Orte (4)

  • Mondstraße
  • Servatiiplatz
  • Leonardo-Campus 2021
  • Promenade

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/1056/2020
Typ
Vorlagen
Datum
16.12.2020
Erstellt
16.12.2020 14:49