V/1056/2020
Statusbericht im Projekt "Digitallabor" (Schulung von Medien- und Digitalkompetenz von Lehrkräften)
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Berichtsvorlage
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V/1056/2020
V/1056/2020
Öffentliche Berichtsvorlage
Betrifft
Statusbericht im Projekt "Digitallabor" (Schulung von Medien- und Digitalkompetenz von
Lehrkräften)
Beratungsfolge
23.02.2021 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht
25.02.2021 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht
02.03.2021 Betriebsausschuss der citeq Bericht
02.03.2021 Ausschuss für Personal, Digitalisierung, Organisation, Sicherheit
und Ordnung
Bericht
10.03.2021 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Bericht
Bericht:
1. Ausgangssituation
Im Mai 2020 wurde der Grundsatzbeschluss für ein „digitales Labor“ zur Förderung der Medien-
und Digitalkompetenz von Lehrkräften (V/0077/2020) einstimmig vom Rat gefasst. Der Rat
sprach seinen Willen zur Einrichtung eines städtischen Digitallabors in Kooperation mit Fach-
partner/-innen aus den Bereichen Wissenschaft, Lehrkräftebildung, Zivilgesellschaft und Wirt-
schaft aus und beauftragte die Verwaltung, ein ausdifferenziertes Konzept für das Digitallabor
zu erstellen. Ferner legte der Rat fest, dass das Konzept zusammen mit den zur Inbetriebnah-
me notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen rechtzeitig zu den Etatberatungen für
das Jahr 2021 dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden soll, um die geplante Umsetzung ab
2021 zu gewährleisten.
Trotz coronabedingter Einschränkungen in der Ausgestaltung des kollaborativen Entwicklungs-
prozesses hat die Verwaltung gemeinsam mit Fachpartner/ -innen (Medienberater/ -innen im
Kompetenzteam der Stadt Münster, WWU Münster, FH Münster, VHS, Stadtbücherei,
CoderDojo, DigitalHub MünsterLAND e.V. u. w.) den Grundbaustein für den Aufbau eines inter-
disziplinären innovativen Netzwerks der Digitalen Bildung in und für Münster gelegt. Seit dem
Grundsatzbeschluss sind acht Monate vergangen, in denen viel erreicht wurde:
Amt für Schule und
Weiterbildung
18.01.2021
Ihr/e Ansprechpartner/in:
Frau Bahtovic
Telefon: 492-4032
Bahtovic@stadt-muenster.de
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- Das Netzwerk ist um drei weitere Fach partner/-innen gewachsen (hinzu gekommen sind
das Zentrum für Lehrerbildung der WWU, das Zentrum für schulpraktische Lehrerbildung
der Bezirksregierung Münster sowie das Institut für Berufliche Lehrerbildung der FH
Münster).
- Erste kooperative Bildungsangebote für da s Digitallabor sind entwickelt und ab Frühjahr
2021 umsetzbar.
- Eine erste räumliche Heimat für das Digitallabor ist in Kooperation mit der FH Münster am
Leonardo Campus gefunden und kann unmittelbar genutzt werden. Die FH hat sich bereit
erklärt, die Mietaufwendungen bis einschließlich September 2021 zu übernehmen.
- Damit könnten unter teilweisem Einsatz eigener lfd. Mittel oder der Beteiligung weiterer
Partner die Mietaufwendungen für 2021 aufgebracht werden. Für die Zeit ab 2022 stehen
keine Mittel zur Verfügung ebenso wie personelle Ressourcen, die bislang nicht vorgese-
hen sind.
Der aktuelle Sachstand im Projekt stellt sich wie folgt dar:
2. Konzept
2.1 Entstehungskontext
Münster versteht sich als Stadt der Bildung und Wissenschaft. Qualit ativ gute, nachhaltige und
zukunftsweisende Bildungs- und Lebensperspektiven für jetzige und heranwachsende Genera-
tionen sind aus städtischer Perspektive daher zentral. Im Kontext der Digitalisierung bedeutet
dies aus Sicht des städtischen Amtes für Schule und Weiterbildung, allen voran Münsters Schu-
len im digitalen Wandel bestmöglich zu unterstützen. Seit dem Ausbruch der Corona -Pandemie
schreitet die Digitalisierung von Schulen in größeren Schritten voran als je zuvor. Doch der viel-
fach zitierte „Brennglas-Effekt“, den die Pandemie ausgelöst hat, hat gleichzeitig die Lücken und
Nachholbedarfe in der digitalen Schulentwicklung offengelegt.
Das Amt für Schule und Weiterbildung trägt für die Stadt Münster als Schulträger die Verantwor-
tung für die infrastru kturelle digitale Schulentwicklung. Dementsprechend steuert und begleitet
es die Umsetzung des Digital -Pakts des Bundes seit Mitte letzten Jahres in enger Abstimmung
mit den münsterschen Schulen, der Bezirksregierung und der citeq, die parallel dazu das sc hu-
lische Personal in der Anwendung von Endgeräten schult. Ergänzend bieten die Medienbera-
ter/-innen sowie die Fachmoderatoren/ -innen des Kompetenzteams Münster Fortbildungen an,
die die erforderliche Verknüpfung von Curricula, Pädagogik und technischen Anw endungen
herstellen. In diesem bereits interdisziplinär angelegten Setting ist die Idee eines Digitallabors
für Münster entstanden, die stetig seit Herbst 2019 mit den Fachpartnern/ -innen weiter ausge-
arbeitet wird.
2.2 Vision Digitallabor
Was?
Die Gründung des Digitallabors hat zum Ziel, die digitale Schulentwicklung in Münster zu be-
schleunigen und eine breite Wirkung in der Bildungslandschaft zu entfalten. Idealerweise ist es
neben einem hohen Nutzer /-innenwert auch ein Vernetzungspunkt für die in Mü nster ansässi-
gen Digitalisierungs- und Bildungsakteure/-innen. Im Digitallabor werden zukunftsorientierte Bil-
dungs- und Diskursräume entstehen, in denen Lehrkräfte sowohl selbstständig als auch ange-
leitet in einem Schonraum lernen und experimentieren, sich über ihre Erfahrung in der digitalen
Bildung austauschen oder von sachkundigen Ansprechpersonen im Digitallabor beraten lassen
können. Dies geschieht im Sinne der Beförderung von ganzheitlichen und transparenten Schul-
entwicklungsprozessen.
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Mit wem?
Das Digitallabor bündelt zahlreiche treibende Akteure/-innen und Disziplinen aus den Bereichen
Lehrerbildung, Digitale Transformation, Technologie, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirt-
schaft aus Münster. Dadurch kann es zahlreiche variierende , niedrigschwellige und fachspezifi-
sche Bildungs- und Veranstaltungsformate anbie ten, die teilweise singulär und / oder gemein-
schaftlich von den jeweiligen Beteiligten konzipiert und umgesetzt werden. Ziel ist es, lebens-
langes Lernen mit- und voneinander und die konsequente (Weiter-)Entwicklung und Anpassung
von Bildungs- und Unterstützungsangeboten entlang der tatsächlichen Bedarfe im schulischen
Alltag zu professionalisieren und zu verstetigen.
Aktuelle Kooperationspartner/-innen sind:
- Bezirksregierung Münster mit dem Zentrum für schulpraktische Lehrerbildung
- Westfälische Wilhelms-Universität Münster - d.h. das Zentrum für Lehrerbildung und die
verschiedenen Fachdidaktiken
- Fachhochschule Münster und das dort angesiedelte Institut für Berufliche Lehrerbildung
sowie weitere Fachbereiche
- Untere Schulaufsicht mit den Medienberatern/-innen im Kompetenzteam der Stadt Müns-
ter
- Volkshochschule Münster
- Stadtbücherei Münster
- FILM+SCHULE NRW
- DigitalHub münsterLAND e.V.
- CoderDojo Münster
- Smart City Münster
Wie?
Das Herzstück des Digitallabors stellt der sog. Erprobungsraum dar. Hier sollen Lehrkräfte
verschiedener Schulformen und -stufen mit und ohne Schüler/ -innen sowie Schulleitungen und
Schulträger im geschützten Rahmen neue Technologien und Werkzeuge kennenlernen und
ausprobieren können, kreativ und fehlertolerant, als Lehrende und Lernende zugleich. Themen
wie Coding, digitale Souveränität und Open Source Ansätze sollen die nachhaltige alte rsunab-
hängige „Technological“ und „Digital Literacy“ in der Wissensgesellschaft auf Dauer gewährleis-
ten. Der Raum steht jeden Werktag und an ausgewählten Wochenenden im Jahr von 9 - 17 Uhr
Lehrkräften und ihren Schulklassen offen. Es ist angestrebt, dass d ie im Erprobungsraum aus-
gestellten digitalen Werkzeuge (Endgeräte) weitestgehend durch Lehrkräfte für den Einsatz in
Schule ausgeliehen werden können.
Zum Start des Digitallabors soll sich der Erprobungsraum mit dem Thema „Problemlösen und
Modellieren“ des Medienkompetenzrahmens , also dem Thema „Coding“, auseinandersetzen.
Damit leistet das Digitallabor einen wichtigen Beitrag dazu, den Schülern/-innen die geforderten
Kompetenzen im Bereich Informatik zu vermitteln. Dies ist an vielen Schulen derzeit pro blema-
tisch im Rahmen der Umsetzung des Medienkompetenzrahmens. Geplant sind unterschiedliche
Stationsangebote im Selbstlernprinzip zu folgenden inhaltlichen Aspekten/Kompetenzen:
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- Grundlegende Prinzipien und Funktionsweisen der digitalen Welt identifizie ren, kennen,
verstehen und bewusst nutzen.
- Algorithmische Muster und Strukturen in verschiedenen Kontexten erkennen, nachvollzie-
hen und reflektieren.
- Einflüsse von Algorithmen und Auswirkung der Automatisierung von Prozessen in der
digitalen Welt beschreiben und reflektieren.
- Probleme formalisiert beschreiben, Problemlösestrategien entwickeln und dazu eine
strukturierte, algorithmische Sequenz planen.
Um einen zeitgemäßen und agilen Ort der digitalen Bildung in Münster zu schaffen und sichtbar
zu machen, soll das ständige Angebot durch innovative bedarfsorientierte Bildungsangebo-
te erweitert werden, die die Fachpartner/ -innen kooperativ entwickeln und umsetzen. Für die
Konzeptentwicklung und Koordinierung der Umsetzung übernimmt das Amt für Schule und Wei-
terbildung bzw. die zukünftigen Mitarbeiter/ -innen im Digitallabor , in engem Zusammenschl uss
mit Kooperationspartnern/-innen, die Verantwortung.
Die kooperativen Angebote zeichnen sich durch das Bündeln von Wissen und Know -How der
Fachpartner/-innen, die darüber gegebene Interdisziplinarität und Multiprofessionalität sowie die
eröffnete Möglichkeit des Wissensaustauschs und des gemeinsamen Lernens zwischen Lehr-
amtsanwärtern/-innen und berufstätigen Lehrkräften (Zielgruppenerweiterung durch Ein bezug
bestimmter Fachpartner/-innen) aus. Aktuell arbeiten die oben gelisteten acht „Partnerorganisa-
tionen“ an zehn kooperativen Angebotskonzepten, die perspektivisch ab April/Mai 2021 in die
Umsetzung gehen können. Die Angebote richten sich mehrheitlich a n berufstätige Lehrkräfte,
einige Angebote richten sich neben Lehrkräften auch an angehende Lehrkräfte, Schulsozialar-
beiter/-innen oder Schüler/-innen. Eine detaillierte Übersicht zu den geplanten kooperativen Bil-
dungsangeboten mit unterschiedlichen themat ischen Schwerpunkten ist im Anhang zusam-
mengestellt (Übersicht Angebote Digitallabor).
Zudem ist das Digitallabor ein Ort, der hybride Möglichkeiten für Austausch, Lernen und Begeg-
nung bietet: physische Anwesenheit und digitale Vernetzung. Das Digitallabor soll eine offen
zugängliche Wissens- und Kommunikationsplattform zur Digitalen Bildung sein. Über die Platt-
form werden verschiedene Angebote im Bereich digitaler Bildung zugänglich gemacht: Fortbil-
dungen on demand, Unterrichtsmaterialien, Anleitungen f ür schulische Forschungsprojekte,
Handlungsanleitungen für digitale Schulentwicklung sowie ein digitaler Veranstaltungskalender
mit Buchungsfunktion. Auch der Verleih von Technik soll digital organisiert werden können.
Darüber hinaus soll ein Lernmanagementsystem für die Nutzer/-innen bereitgestellt werden, mit
Hilfe dessen sie ihre Arbeit im Digitallabor organisieren und dokumentieren können.
Das Digitallabor soll auch den Blick „über den Tellerrand“ ermöglichen. Das heißt, hier werden
Veranstaltungsformate zum übergreifenden Themenfeld digitaler Wandel in der Bildung und
Stadtgesellschaft angeboten, zu denen externe Experten/-innen eingeladen werden.
Wo?
Mit Blick auf die rasant voranschreitenden Entwicklungen und Neuerungen im technologischen
Bereich soll das Digitallabor in seiner inhaltlichen Ausrichtung sowie in seiner technischen und
räumlichen Ausstattung flexibel sein, um regelmäßig neue Themen erschließen zu können. Die
Räumlichkeiten sollen diesem Prinzip als auch den oben gelisteten Angeb otsformaten dienen.
Grundsätzliche Eigenschaften:
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- Die Räume sollen von 9 bis 17 Uhr für Schulen, primär für berufstätige Lehrkräfte und ggf.
ihre Klassen zugänglich sein (Hauptnutzung).
- Die Räume können von Fachpartnern/-innen für Veranstaltungen „gebucht“ werden (Stei-
gerung der Nutzung, Erweiterung von Zielgruppen).
- Die Räume sind f lexibel und bedarfsgerecht gestaltbar, d.h. flexible Gestaltung von Ar-
beits-, Experimentier-, Begegnungs- und Lernräumen (Möbel und Technik).
Pavillons am Leonard o Campus in Kooperation mit der FH Münster, Institut für Berufli-
che Lehrerbildung
Die FH Münster hat die Schulverwaltung bei der Suche nach geeigneten und verfügbaren
Räumlichkeiten maßgeblich unterstützt. Das Digitallabor kann ab April 2021 Räumlichkeiten am
Leonardo Campus beziehen. Dabei handelt es sich um sog. Pavillons, die eine Gesamtfläche
von 600m² umfassen. Die räumliche Nähe zu den am Leonardo Campus versammelten Fach-
bereichen (Berufliche Lehrkräftebildung, Design, Architektur, TAFH, Sozialwesen) wird eine en-
ge fachliche, interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglichen. Für eine detaillierte Information zur
Lage, Raumaufteilung und Ausstattung siehe Anlage: Raumübersicht - Digitallabor am Leonar-
do Campus.
Rahmenbedingungen:
- Immobilie ab April 2021 beziehbar, aktuell werden die Räumlichkeiten vom Institut für Be-
rufliche Lehrerbildung genutzt.
- Die FH hat die Bereitschaft erklärt, die Mietaufwendungen bis einschließlich September
2021 zu übernehmen, da auch eine gemeinschaftliche Nutzung eine s der großen Semi-
narräume im 1. OG geplant ist.
- Zudem hat die FH in Aussicht gestellt, dass ihre über Landesfördermittel im Bereich digi-
taler Lehre angeschaffte Technik auch durch das Digitallabor gegen eine noch festzuset-
zende Nutzungspauschale genutzt werden kann.
2.3 Perspektive ab 2024/25 - Urbaner Ort am Servatiiplatz (WDR-Gebäude)
Die Stadt Münster plant in Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk die Bebauung einer
ca. 1.000 m² großen zentral gelegenen Fläche am Servatiiplatz in Münster. De r Standort stellt
eine städtebaulich besonders prägnante Situation in unmittelbarer Nähe von Hauptbahnhof,
Promenade und Innenstadt dar. In diesem städtischen Kontext soll mit einem modernen Solitär-
gebäude ein qualitätsvoller, urbaner Ort entstehen, der vi elfältige, hybride und flexible Nut-
zungsmöglichkeiten bietet.
Neben dem WDR ist geplant , dass das Digitallabor zusammen mit Smart City und Angeboten
der VHS zur digitalen Bildung eine Heimat am Servatiiplatz findet. In Kooperation mit der VHS
und Smart City soll dies ein zentraler Ort für Begegnung, Austausch, Bildung, Kollaboration und
Co-Kreation im Themenfeld Digitalisierung in der Stadtgesellschaft werden. Dieser soll gleich-
ermaßen Fachpartner/-innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Zivilgese llschaft, Kunst
und Kultur sowie Bürger/-innen zusammenbringen mit dem Ziel, gemeinsam von- und miteinan-
der über digitalen Wandel zu lernen, neueste Entwicklungen zu diskutieren und darüber die Di-
gitalisierungsprozesse in der Stadt mitzugestalten. Aktuell läuft der Architektenwettbewerb,
Smart City, VHS und Digitallabor haben ein gemeinsames Raumnutzungskonzept eingereicht
(s. Vorlage „ Verlagerung des Landesstudios Münster des Westdeutschen Rundfunks (WDR):
Ein vielfältig und urbaner Ort am Servatiiplatz und ein neues Wohnquartier auf dem WDR -
Gelände an der Mondstraße“, Vorlage V/0160/2020).
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2.4 Übersicht: Personeller und finanzieller Ressourcenbedarf
Personal: Enger Schulterschluss zwischen Stadt und Land
Für den Fall einer Realisierung bedarf das Digitallabor, das organisatorisch an der neuen
Stabsstelle Digitale Bildung und Medienentwicklungsplanung im Amt für Schule und Weiterbil-
dung angedockt werden soll, einer Leitung / päd. Co.Leitung, ergänzt um Honorar- oder studen-
tische Hilfskräfte, idealerwei se aus den Bereichen (Medien -)Pädagogik, Lehramt, Technik, In-
formatik o. ä. Die Stellen sind im Entwurf des Haushaltsplanes 2021 nicht enthalten.
Als Landespersonal werden die Medienberater/-innen des Kompetenzteams für die Stadt Müns-
ter vor Ort präsent sein für Konzeption und Umsetzung von Lehrkräftefortbildungen im Bereich
Medien- und Digitalkompetenz. Sie sind räumlich sowohl in der Stabsstelle des Amtes für Schu-
le und Weiterbildung als auch im zukünftigen Digitallabor angesiedelt. Ihr Fortbildungsport folio
ist vielseitig, es setzt sich aus schulinternen und externen Präsenzveranstaltungen als auch di-
gitalen Angeboten zusammen. Die Fortbildungen werden je nach Kontext im Digitallabor umge-
setzt.
Die Inbetriebnahme des Digitallabors erfordert Investitions- und laufende Sachkosten.
Investitionen:
Im Einrichtungsjahr 2021 fällt der Großteil der Investitionen an, da die Räumlichkeiten möbliert
und mit technischen Geräten zur Umsetzung der Lehrkräftefortbildungen ausgestattet werden.
Dies umfasst beispielsweise konkret die Einrichtung von bis zu vier Co -Working Arbeitsplätzen
für die Medienberater/-innen, die Anschaffung von Notebooks und iPads, technische Geräte für
den Bereich Maker -Space sowie für den Verleih von Geräten für schulisches Personal. Geg e-
benenfalls sind auch Aufwendungen für die technische Infrastruktur (Server, div. einmalig anfal-
lende Lizenzkosten, ggf. anfallende bauliche Maßnahmen) erforderlich. Im Entwurf des Haus-
haltsplanes für 2021 sind dafür 100.000 € in 2021 und jeweils 50.000 € für die Folgejahre vor-
gesehen.
Sachaufwand:
Laufende Sachaufwendungen werden sein: Lizenzgebühren (Software), Dienstleistungen
(bspw. IT-Support), für die Umsetzung von Fortbildungen, Entwicklung und Publikation von Un-
terrichtsmaterial, Website, Veranstaltungen sowie Honorarkosten für das Engagieren von exter-
nen Referenten/-innen. Im Entwurf des Haushaltsplans sind dafür 40.000 € in 2021, 50.000 € in
2022, 52.000 € in 2023 und 55.000 € in 2024 vorgesehen.
Der Mietaufwand für die Anmietung der Räumli chkeiten am Leonardo Campus wird bei rd.
60.000 € p.a. liegen. Mittel dafür sind im Entwurf des Haushaltsplanes 2021 nicht vorgesehen.
Die Fachhochschule Münster bietet an, das Digitallabor ab April 2021 einziehen zu lassen bei
Fortzahlung der Mietkosten bis Ende September. Die darüber hinaus in 2021 anfallenden Miet-
kosten können aus lfd. Mitteln gedeckt werden. Für die Gewährleistung des Betriebes über
2021 hinaus sind bisher keine Mittel eingeplant.
3. Unterstützung durch e.V.
Aus dem Kreis der Koopera tionspartner und Unterstützer/-innen aus der Wirtschaft ist die Idee
entstanden, das Digitallabor und die digitale Bildung in Münster mit einem Verein zu unterstüt-
zen, der Maßnahmen zur Verbesserung der digitalen (Schul-)Bildung in Münster aktiv fördert.
Durch eine enge inhaltliche Anbindung an die Schulverwaltung und das kommunale Digitallabor
kann der Verein eine sinnvolle Unterstützung überall dort sein, wo es in den bestehenden Struk-
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turen schwerer ist oder Kapazitätsengpässe bestehen. Bei spielsweise kann der Verein sein
Know-How im Digitallabor bereitstellen oder durch Einwerbung von Fördermitteln und die Ak-
quise von Sponsoren aus der Öffentlichkeit die Durchführung von zusätzlichen Pilotprojekten
ermöglichen und ggf. beschleunigen.
Weitere Tätigkeitsfelder können sein:
- Unterstützung bei Schulungen/Fortbildungen
- Anschaffung und Bestückung eines mobilen Busses der mit modularer Technik
ausgestattet werden kann, um Angebote auch dezentral vorhalten zu können
Um die Verbindung zum Digitallabor und den städtischen Angebotsstrukturen zu gewährleisten,
sollte auch eine Mitgliedschaft der Stadt Münster angestrebt werden.
Die Verbindung von Digitallabor und dem Netzwerk, Medienberatern, citeq, der Stabsstelle „Di-
gitale Bildung“ und dem Verei n stellt nach Einschätzung der Verwaltung die professionelle und
agile Struktur dar, die es zur zielgerichteten Weiterentwicklung in diesem Bereich bedarf.“
I. V.
Thomas Paal
Stadtdirektor
Anlagen:
Anlage A
Anlage 1 Raumübersicht „Digitallabor am Leonardo Campus“
Anlage 2: Übersicht „Kooperative Angebotskonzepte im Digitallabor“
Anlage 2_Übersicht kooperative Angebotskonzepte im Digitallabor
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Kooperative Angebotskonzepte in Entwicklung, Stand 10.12.2020 Titel (AT): Digitalskills (Coding) für junge Menschen Verantwortliche: CoderDojo Münster, Christian Hanster Medienberatung, Kompetenzteam Zielgruppe: Schüler/-innen, junge Menschen Kurzbeschreibung: Das Ziel: Begleitetes Erlernen von Digitalskills für junge Menschen durch ein fachlich versiertes Mentor/-innen- Netzwerk an Ehrenamtlichen. Das CoderDojo kooperiert mit dem Digitallabor und dem Fachpartner Medienberatung mit dem Ziel, im Digitallabor eine offene Umgebung für Schüler/-innen zum Ausprobieren und Lernen im Bereich „Technological Literacy“ zu schaffen. Die fachliche Begleitung erfolgt durch Ehrenamtliche (meist Studierende FB Informatik). Das Angebot findet vorrangig am Wochenende (Mentoren im Ehrenamt). Die Inhalte sollen gemeinsam mit der Fachexpertise der Medienberatung vor- und nachbereitet werden, um sie für den Transfer in Schule aufzubereiten. Ggfs. soll es die Möglichkeit für Lehrer/-innen geben, als Beobachter/-innen teilzunehmen. Titel (AT): Digital gegen Hass! – Soziales Lernen und Demokratiebildung mit digitalen Medien Verantwortliche: FH Münster, Fachbereich Sozialwesen, Prof. Dr. Eik- Henning Tappe Zentrum für schulpraktische Lehrerbildung Münster (ZfsL), Klaus Brenken Zielgruppe: Studierende der Sozialen Arbeit (FH Münster) und Referendar/-innen (ZfsL Münster) gestalten in einem Pilotprojekt gemeinsam medienpädagogische Methoden und Projekte für den Geschichtsunterricht zur Stärkung der Demokratiekompetenz. Gruppengröße bis ca. 30 Personen (max. 20 Studierende, 5 bis 10 Lehrer/-innen / Schulsozialarbeiter/-innen) Kurzbeschreibung: Das Ziel: Gemeinsam mit Schüler/-innen über verschiedene mediale Angebote (Social Media-Kanäle, VR-Räume, Games, Podcasts etc.) das Themenfeld Hass und Extremismus im Internet aufgreifen und aktive Lösungsansätze zur Prävention und für ein gesellschaftliches Handeln erarbeiten. Dabei sollen digitale Nuggets entwickelt werden, die direkt an dem Lebenswelt- und Kulturraum von Kindern und Jugendlichen ansetzen und deren mediale Lebenswelten erschließen und sowohl Methoden aus der Sozialarbeit sowie didaktische Zugänge aus der Geschichtswissenschaft berücksichtigen und anwenden. Das kommunale Digitallabor dient dabei als zentraler Fixpunkt, um einen zeitgemäßen und agilen Workspace für Projektentwicklung und Prozessteuerung zur Verfügung zu stellen, um Expertise für die technischen, methodischen und (fach)didaktischen Fragestellungen und Herausforderungen zur generieren, um die technische Unterstützung für die Realisierung der Projekte zu garantieren. Weitere Entwicklungsperspektive: In einem Digitallabor- Workshop schulen die Studierende interessierte Lehrkräfte in den diversen Themenfeldern und bringen ihnen praxisnahe Einsatzideen nahe. Darauf aufbauend entwickeln Lehrer/-innen und Studierende gemeinsam im Workshop Unterrichts- und Schulprojekte zu den div. Themenfeldern und setzen dieses zusammen in der Praxis um. Titel (AT): Angebotsportfolio der Medienberatung verortet im Digitallabor Verantwortliche: Medienberatung, Kompetenzteam Münster Zielgruppe: Lehrkräfte Schüler/-innen Kurzbeschreibung: Fortbildungsangebote Feste Fortbildungstage (1-2 pro Woche, 8 Uhr - 16 Uhr) Themenbezogene Fortbildungsangebote zu digitalen Lehr- und Lernwerkzeugen Orientierung an den aktuellen Lehrplänen, stufen- wie fachspezifischen Kompetenzerwartungen oder den Kompetenzen des Medienkompetenzrahmens Kontinuierlich Neues und sofort Anwendbares kennenlernen Rahmenbedingungen: Bevorzugte Tage: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Gruppengröße bis ca. 30 Personen Räumlichkeiten: 1 großer Gruppenraum mit Präsentationsmöglichkeit und Arbeitsplätzen für Kleingruppen 1-2 weitere Arbeitsräume für Kleingruppen Offene Angebote Mediencafe (1x alle 1-2 Wochen) Hinweise und Hilfen zur Nutzung digitaler Lehr- und Lernmittel Individuelle Beratungsgespräche Vorstellung schulspezifischer Umsetzungs- und Unterrichtsbeispiele durch die Teilnehmer/-innen Erprobung von Best-Practice-Beispielen Erleben neuer Technik Rahmenbedingungen: Digital und analog Bevorzugte Tage: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Räumlichkeiten: Ein großer „Showroom“ mit Präsentationsmöglichkeit und unterschiedlichen digitalen Arbeitsmaterialien zum Erklären/Erproben/Erleben sowie weitere Rückzugsmöglichkeiten für Kleingruppen Projekte Gruppenerfahrungen mit Schüler/-innen (Ergänzendes Angebot zu den Fortbildungen – mehrmals im Jahr) Lehrer*innen und Schüler*innen lernen gemeinsam Rückkopplung von Fortbildungsthemen an die Lerninhalte des schulischen Unterrichts Ermöglichung des Einsatzes besonderer und innovativer Technik des Digitallabors für unterrichtliche Fragestellungen Unterrichtscoaching für Lehrerinnen und Lehrer Rahmenbedingungen: Bevorzugte Tage: egal Gruppengröße bis ca. 30 Personen Räumlichkeiten: Ein großer Gruppenraum mit Präsentationsmöglichkeit und Arbeitsplätzen für Kleingruppen und weitere Arbeitsräume für Kleingruppen Titel (AT): Physical Computing, Progammieren lernen Verantwortliche: Institut für Geoinformatik, WWU Münster, Schülerlabor GI@School Reedu GmbH & Co. KG Zielgruppe: MINT-Lehrer*innen + Geographie + Kunst/Gestaltung Schüler/-innen, junge Menschen Kurzbeschreibung: Inhalt: senseBox: Umweltdaten aufnehmen, Umweltbildung, Nachhaltigkeitsziele, Citizen Science, CO2-Ampel, Smart City Robotik 3D-Druck App-Entwicklung Geographische Informationssysteme Orientierung mit Apps Angebotszeiten: flexibel, mobil, Schule, Uni Titel (AT): Social Media in Grundschule Verantwortliche: Stadt Münster, Film und Schule NRW, Kompetenzteam Zur Mitarbeit eingeladen: FH, ZfL, ZfsL, Land NRW (Medienscouts) Zielgruppe: Sozialarbeiter/-innen, Studierende, Lehrkräfte, Schüler/- innen, Eltern, Schulen Kurzbeschreibung: Schulung zum (eigen-)verantwortlichen, reflektierten Umgang mit Medien, vor allem mit Social Media. Dafür werden zunächst zielgruppenspezifische Angebote zu den Themen Hate Speech, Fake News, Cybermobbing, Meinungsbildung im Internet, Rollenbilder, Werbung, Kinderrechte (Medien) etc. entwickelt (Rahmung als Medienscouts reloaded: Patensystem GS – WS). Aktuell wird eine Bestandsanalyse (Was gibt es schon?) durchgeführt, um daraufhin in die konkrete Planung der Angebote ab Januar 2021 zu gehen. Das Digitallabor ist für die Steuerung und Umsetzung zuständig. Titel (AT): Coding + Making + Gaming Verantwortliche: Stadtbücherei Münster, DigitalHub münsterLAND e.V., Reedu GmbH & Co. KG / Geoinformatik WWU, Zentrum für Lehrerbildung WWU, FH Münster Zielgruppe: Lehrkräfte, Schüler/-innen, Bildungseinrichtungen/Wissenschaft, Vereine, Unternehmen, Stadtverwaltung, ältere Personen, Eltern, Mädchen/Jungen jeder Altersgruppe Kurzbeschreibung: Dezentrale, mobile sowie digitale Schulungen in den Bereichen Coding, Making und Gaming („Wanderndes Stationenlernen“ wie im Erprobungsraum Digitallabor) Zentral: Digitallabor Erprobungsraum Dezentral bei Fachpartner/-innen: Digital Hub, Stadtbücherei, WWU, FH Mobil mit einem Bus, der Schulen, Stadtviertel anfährt (vormittags werden Angebote für Schüler/-innen gemacht, nachmittags für Lehrkräfte) Digital/ on demand: Online Tutorials „Shop“, Online Sprechstunde Schulungsinhalte: Umwelt/Nachhaltigkeit, Do it yourself, Reparieren statt wegwerfen, Smart City/Smart Home, Games, App- Entwicklung Schulungsziele: Ängste abbauen, Fehlerkultur, Empowerment und Teilhabe, Lebensweltbezug herstellen, Gamification, Arbeitsausstattung: SenseBox, Arduinos, Raspberry Pie, Caliope Mini, 3D- Drucker, Laptops mit Tutorials und Software, Fischer Technik, Lego Technik, Robots, etc. Titel (AT): Forum für digitale Innovation im Digitallabor Verantwortliche: FH Münster, Prof. Dr. Marc Krüger, WWU, Wilhelm Koschel, ZfL, Dr. Martin Jungwirth, Medienberatung, Anne Schoppmeier-Söhrn Zielgruppe: Schulen, Hochschulen und weitere Partner/-innen (z.B. Unternehmen, Stiftungen, Kammern) Kurzbeschreibung: Schaffung eines Forums für digitale Innovation für die digitale und analoge Kontaktanbahnung und Netzwerkarbeit. Hier entstehen innovative Bildungs- und Kooperationsangebote. Die Netzwerkarbeit wird vom Digitallabor organisiert und begleitet.
Anlage A
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Anlage A zur V/1056/2020 Anlage A zur V/1056/2020 Kurzüberblick Im Zeitalter der Digitalisierung und durch die Umsetzung des DigitalPakts Schule kommt derzeit und perspektivisch (neueste) digitale Technik in die Schulen. Neben den Chancen durch den digi- talen Wandel ergeben sich für Lehrkräfte auch Herausforderungen, die bundes- und landesweiten Zielsetzungen hinsichtlich einer digitalen Unterrichtsgestaltung bestmöglich zu verwirklichen. Ein „digitales Labor“ der Stadt Münster unterstützt bedarfsgerecht und nachhaltig bei der didaktisch- methodischen Aufbereitung digitaler Medien und Tools für den Fachunterricht und soll zugleich Begegnungsstätte unterschiedlichster Disziplinen und Professionen sein, durch welche Innovatio- nen und Vernetzung vorangetrieben werden können. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Mit der Realisierung eines kommunalen „Digitallabors“ ist das Ziel verbunden, digitale Bildung im Kontext Schule in Münster weiter voranzutreiben und sie anhand der Kooperationen mit unter- schiedlichen Partnern aus Kommune, Land, Wissenschaft und Wirtschaft interdisziplinär und ste- tig innovativ zu denken. Aufgrund dieser Zusammenarbeiten sollen Synergieeffekte mit Blick auf das inhaltliche Konzept des Digitallabors und auf die räumliche Nutzung erwachsen und genutzt werden. Im Vorfeld zur räumlichen Verortung des Digitallabors in 2021 ist vorgesehen, dass bereits ver- einzelte Angebote mit derselben Zielrichtung (durch die Kooperationspartner oder Dritte) umge- setzt werden können und das Projekt Digitallabor so schon vielfältige positive Effekte für die un- mittelbare Zielgruppe der Lehrkräfte und auch für die Stadtgesellschaft mit sich bringt. Finanzierung Produktgruppe: 0302 Zentrale Leistungen für am Schulleben Beteiligte Auswirkungen auf den Ergebnisplan x Ja Nein Auswirkungen auf den Finanzplan x Ja Nein Im Entwurf des Haushaltsplans 2021 enthalten? Ja Nein x teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja Nein Bereits veranschlagt? Ja Nein x teilw. Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig x vollständig freiwillig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstel- lung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Ein digitales Labor zur Förderung der Medien- und Digitalkompetenz ist ein kostenfreier Service für lokale Lehrkräfte als Hauptzielgruppe und für die gesamte Stadtgesellschaft, sich im Themen- komplex „Digitalisierung und Bildung“ fort- und weiterzubilden, innovativ(er) zu sein und sich in- terdisziplinär zu vernetzen. Das digitale Labor entwickelt sein Angebotsprogramm ausgehend von den Bedarfen der Schulen / Lehrkräfte und bietet somit eine kundenorientierte Lösung an. Es ermöglicht zudem eine weitaus differenziertere Unterrichtsgestaltung durch digitale Medien und Tools im Hinblick auf bspw. Inklusion und Sprachförderung. Zudem ist es nachhaltig, da Lehrkräf- te nach eigener Kompetenzerweiterung ihr Wissen an ihre Schülerschaft weitergeben können. Das Digitallabor trägt aufgrund seiner agilen Vorgehensweise in der Planung, Konzipierung sowie technischen Ausstattung auch dazu bei, technische Fehlausstattungen und -investitionen in Schu- le zu vermeiden und Mittel zielgerichtet einsetzen zu können. Mit dem Digitallabor entwickelt die Stadt Münster ein innovatives Vorhaben und stellt sich als „smarte Bildungsstadt“ im interkommu- nalen Vergleich breiter auf. Im Nachgang zu der grundsätzlichen Beschlussfassung zum Digitallabor (Vorlage V/0077/2020) hat die Verwaltung entsprechend dem Ratsauftrag intensiv an der Realisierung des Digitallabors weitergearbeitet. Das allein durch die Angebots- und Konzeptentwicklung entstandene Netzwerk trägt die Idee und auch die Umsetzung mit.
Anlage 1_Raumübersicht Digitallabor am Leonardo Campus
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Digitallabor - Pavillons am Leonardo-Campus 2021 bis 2023 Verfügbarkeit: März 2021 - Ende offen Gesamtfläche: bis zu 600m² Erdgeschoss: - 3 Seminarräume bzw. Seminar- und Büroräume inkl. Toiletten, Lagerraum und Teeküche Obergeschoss: - 2 Räume à 150m²: Erprobung, Austausch, Seminare, (Netzwerk-)Veranstaltungen, etc. Bild: Die Standortanzeige wurde unter Verwendung von Ressourcen von Flaticon.com erstellt. Büroräume Seminarraum 1 Seminarraum 2 Teeküche Film-/ Lagerraum Digitallabor - Pavillons am Leonardo-Campus 2021 bis 2023 Erprobung Bildung Austausch Inspiration Seminar Experiment Begegnung Netzwerk Innovation *Auf den Bildern ist die aktuelle Ausstattung der großen Seminarräume im 1. OG zu sehen (Stand Herbst 2020). Digitallabor - Pavillons am Leonardo-Campus 2021 bis 2023 Digitallabor - Urbaner Ort am Servatiiplatz Fertigstellung: 2025 Gesamtfläche für städtische Nutzung: ca. 1000m² Aktuelle Nutzungsideen: VHS, Smart City Münster und Digitallabor Erdgeschoss: - Veranstaltungsfoyer inkl. Gastronomie (350 bis 500m²) Obergeschoss: - Büroräume, Konferenzräume, Co-Working, Teeküche - Seminarräume (ca. 150m²) - Erprobungsraum Digitallabor (150m²) - Server-, Lagerräume, etc. Bild: Die Standortanzeige wurde unter Verwendung von Ressourcen von Flaticon.com erstellt.
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (4)
- Mondstraße
- Servatiiplatz
- Leonardo-Campus 2021
- Promenade
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/1056/2020
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 16.12.2020
- Erstellt
- 16.12.2020 14:49