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A-R/0069/2017

Kriterien für eine Priorisierung stadtregionaler Velorouten

Antrag an den Rat 10.10.2017

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 18.10.2017, TOP 42.3

a-r-0069-2017-Velorouten

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a-r-0069-2017-Velorouten

2641 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0069/2017  
 
 
 
 
 
Bündnis 90/Die Grünen/GAL    CDU 
Ratsfraktion Münster    Ratsfraktion Münster 
 
Ratsantrag     10. Oktober 2017 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
1.  Die Verwaltung wird beauftragt, Kriterien für eine Priorisierung stadtregionaler Velorouten 
zu erarbeiten, um bis zum II. Quartal 2018 eine Musterstrecke zu identifizieren und zu 
realisieren. 
2.  Bei der Kriterienentwicklung werden relevante Belange wie erreichbare Mantelbevölkerung 
im 15 km-Radius zur Innenstadt, Sicherheitsaspekte im Streckenverlauf, Qualität bisheriger 
Strecken, Verhältnis der Radwegestandards zur Nutzung oder Höchstgeschwindigkeit auf 
parallel verlaufenden Straßen sowie Reisezeitverbesserungen berücksichtigt, auf deren 
Grundlage ein Koeffizient errechnet wird, aus dem die Prioritäten für eine Streckenbe-
stimmung gebildet werden. 
 
 
Begründung : 
 
Mit der Vorlage V/0650/2016 wurde die Implementierung stadtregionaler Velorouten in der 
Stadtregion Münster beschlossen. Die Bewältigung der daraus resultierenden Fragen und 
Herausforderungen erfordert konkrete Schritte für eine unter den vorgegebenen Kriterien zu 
identifizierende Streckenpriorisierung, die nunmehr umzusetzen ist.  
 
Die Bevölkerungsentwicklung in Münster und der Stadtregion weist steigende Tendenzen auf. Die 
umliegenden Gemeinden profitieren stark von dem vielfältigen Wachstum, das in Münster seit 
einigen Jahren zu verzeichnen ist. Herausforderungen der wachsenden Stadt und ihrer 
Erreichbarkeit in der Region machen es erforderlich, dringend eine Priorisierung vorzunehmen, um 
eine Grundlage für ein geplantes Streckennetz zu schaffen. Münster ist in seiner Funktion als 
Oberzentrum des Münsterlandes ein Ziel für tausende Pendler aus dem direkten Umland. Der 
Radverkehr soll auf Kurz- und Mittelstrecken gefördert werden, um die Attraktivität des Radfahrens 
zu steigern, damit das Rad als ein günstiges, umweltfreundliches Verkehrsmittel zur echten 
Alternative zum Auto oder Bus wird. Für eine optimale Nutzung dieses Potenzials bedarf es einer 
zügig zu entwickelnden sicherer, durchgängiger und komfortabler Radverkehrsinfrastruktur. 
Bei der Streckenpräferenz sind ebenfalls finanzielle Aspekte zu berücksichtigen. Eine umfangreiche 
Investition im städtischen Haushalt zu verankern, setzt intensive Überlegungen über finanzielle 
Spielräume für aktuelle Entscheidungen voraus. Durch eine klare Priorisierung können Mittel 
besonders effizient eingesetzt werden. Eine lösungsorientierte Weiterentwicklung des 
Radverkehrssystems muss das Gesamtziel sein. 
 
Stefan Weber   Otto Reiners 
und Fraktion    und Fraktion

Beratungsverlauf (1)

18.10.2017 Rat
TOP 42.3 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
A-R/0069/2017
Typ
Antrag an den Rat
Datum
10.10.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37