A-R/0012/2006
Bezahlbaren Wohnraum in der Innenstadt stärken - Stadtreparatur vorantreiben
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Originalantrag
3310 Zeichen
CDU-Fraktion und FDP-Fraktion Antrag Nr. A-R/0012/2006 im Rat der Stadt Münster RATSFRAKT ION 28.03.2006 Antrag Bezahlbaren Wohnraum in der Innenstadt stärken – Stadtreparatur vorantreiben! Der Rat möge beschließen: 1. Im Rahmen einer fortschreitenden Stadtteilrepara tur erarbeitet die Verwaltung ein Konzept zur schrittweisen Entwicklung des Endes der Grevene r Straße (ab Hausnummer 59 bis Steinfurter Straße) zu einem Wohnstandort mit einer attraktiven Mischung aus öffentlich- gefördertem und frei finanziertem Wohnraum sowie Gewerbe. 2. Die derzeitigen Wohnungs- und Gewerbemieter sind mit dem Ziel zu beteiligen, an ihrem alten Wohnstandort auch zukünftig wohnen zu bleiben bzw. ihr Gewerbe zu betreiben. 3. Das Handlungskonzept legt seinen Schwerpunkt auf eine tragfähige Mischung aus öffentlich-gefördertem und frei finanziertem Wohnun gsbau. Die Belange junger Familien, Studierender und Senioren werden besonders betont. Begründung: Für die CDU/FDP ist ein lebendiger, bunter, sozial ausgewogener und familienfreundlicher Wohnstandort „Innenstadt“ von nicht zu unterschätzender Bedeutung für eine lebendige, attraktive und lebensfähige Stadt Münster. Dies auch in Zukunf t sicherzustellen ist ein bedeutender Auftrag an Rat und Verwaltung! Durch die Rückzahlung öffentlicher Mittel bzw. das Auslaufen der Belegungsbindungen sinkt die Zahl der „Sozialwohnungen“, gerade in Innenstadtnäh e in Münster dramatisch. Der derzeitige Neubau preisgebundenen Wohnraumes kann diese Entwic klung erkennbar nicht auffangen und findet in der Regel eher am Rand der Innenstadt bzw . in den Neubaugebieten der Außenstadtteile statt. Dadurch verändert sich die soziale Durchmisc hung der Stadt negativ. Hier sehen CDU und FDP Handlungsbedarf. CDU und FDP sind der Meinung, dass im Rahmen der be reits laufenden Bemühungen, den Wohnstandort innerhalb des zweiten Tangentenringes zu stärken, die Bereiche „preisgebundener Wohnraum“ „junge Familien“, „Studierende“ stärker in den Blick genommen werden müssen. Die Schaffung von geeignetem, innenstadtnahem Wohnraum für Senioren bleibt darüber hinaus einer der wichtigsten Punkte. Entlang der Gasselstiege zwischen Grevener Straße u nd Steinfurter Straße ist in den letzten Jahren ein attraktives innenstadtnahes Wohnquartier mit ausgewogener sozialer Mischung entstanden. Diese Entwicklung wollen CDU und FDP mi t diesem Antrag weiter fördern. Nach der Errichtung von bezahlbarem Wohnraum u.a. für Studie rende und junge Familien entlang der Steinfurter Straße ist es nach Meinung von CDU/FDP nur konsequent, das südliche Ende der Grevener Straße in den Blick zu nehmen. Hierbei kom mt der Beteiligung der derzeit dort lebenden und arbeitenden Menschen an der Planung und Entwick lung eine große Bedeutung zu. Eine Entwicklung an diesem Standort muss diesen Menschen die Chance eröffnen, weiterhin dort leben zu können. Die Grundstruktur dieses Antrages trägt gerade diesem Anliegen besonders Rechnung. Die weitere Entwicklung des Baublockes Schulstraße wird aus Sicht von CDU/FDP ebenfalls positiv durch Aussagen zur Entwicklung am südlichen Ende der Grevener Straße beeinflusst. gez. Heinz-Dieter Sellenriek gez. Carola Möllemann - Appelhoff CDU - Fraktion FDP - Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Orte (4)
- Steinfurter Straße
- Grevener Straße
- Gasselstiege
- Schulstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- A-R/0012/2006
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 28.03.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37