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V/0543/2008

Domplatz - Konzept Fahrradparken, Parken Kfz, ÖPNV-Haltestelle

Vorlagen 24.06.2008

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Mitte, Sitzung am 10.02.2009, TOP 4.2

Anlage1_Antrag

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Ansehen

Anlage2-Lageplan

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Ansehen

Anlage4_Fotos Domplatz

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Ansehen

Anlage3_Fotos Domplatz

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage1_Antrag

1617 Zeichen

Anlage 1 zur
Antrag A-M/0013/2007 Vorlage V/0543/2008
der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL

in der Bezirksvertretung Münster-Mitte
vom 16.10.2007

Bündnis 90/ Die Grünen/ GAL Münster
in der Bezirksvertretung Münster Mitte

Antrag

Die Bezirksvertretung Münster-Mitte möge beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt,

für den Domplatz ein Konzept für Fahrradabstellplätze, Parkplätze für den MIV und Haltestellen
für den ÖPNV sowie die Stadtrundfahrtenbahn zu entwickeln und zeitnah der Bezirksvertretung
vorzulegen.

Begründung:

Zur Inbetriebnahme der Stadtrundfahrtenbahn im Juni 2007 hatte die Verwaltung u.a. einige
Fahrradständer und Abstellplätze auf dem Domplatz im Bereich gegenüber des Landesmuseums
versetzt bzw. entfernt.

Dies war von der Bezirksvertretung Münster-Mitte kritisch bewertet worden. Bezirksvertretung
und Verwaltung haben sich daraufhin verständigt, dass nach Ablauf der ersten Monate des
Betriebs der Stadtrundfahrtenbahn und nach Vorlage eines Erfahrungsberichts (Berichtsvorlage
7653/2007) die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzepts beauftragt wird, dass u.a. die Zahl
der Abstellmöglichkeiten für Fahrräder erweitern und gegebenenfalls neu ordnen soll.

In diesem Zusammenhang soll auch das "wilde" Parken auf der Nord-Westseite des Domplatzes
außerhalb der Marktzeiten unterbunden werden und die Möglichkeit für ein erweitertes
Anliegerparken auf der Ostseite geprüft sowie eine Zugangsbeschränkung für den MIV für die
Süd-Ostseite an Markttagen umgesetzt werden.

Rudi Winter

Peter Fischer-Baumeister
Stephan Nonhoff
Stefanie Schardt

Ortwin Scheffler

BÜNDNIS 90
DIE GRÜNEN

Anlage2-Lageplan

376 Zeichen

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Anlage4_Fotos Domplatz

119 Zeichen

Fahrradparken Domplatz an einem Markttag
Fahrradparken Domplatz an einem Tag ohne Markt
Anlage 4 zur Vorlage V/543/2008

Anlage3_Fotos Domplatz

119 Zeichen

Fahrradparken Domplatz an einem Markttag
Fahrradparken Domplatz an einem Tag ohne Markt
Anlage 3 zur Vorlage V/543/2008

Beschlussvorlage

7380 Zeichen

V/0543/2008 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Domplatz - Konzept Fahrradparken, Parken Kfz, ÖPNV-Haltestelle 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
10.02.2009 Bezirksvertretung Münster-Mitte Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die Bezirksvertretung Münster-Mitte nimmt die Stellungnahme der Verwaltung zu den einzelnen 
Prüfergebnissen zur Kenntnis. 
 
2. Die Bezirksvertretung Münster-Mitte stimmt dem geplanten Standort für zusätzliche Fahrradan-
lehnbügel am Domplatz auf der Grundlage der Planung von November 2008 zu. 
 
II. Kosten/Folgekosten 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass Kosten für die Anlehnbügel in Höhe von ca. 1.500 €, aber 
keine Folgekosten entstehen. 
 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: 
 
 
Aufwendungen 
 
 Nr. Bezeichnung Haus h.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 1201 „Bereitstellung von Verkehrsflä-
chen und –anlagen“ 
2008 1.500 Str-erh-baulich 
 
Teilergebnisplan (Zei-
le) 
     
 
Insgesamt: 1.500  
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0543/2008 
Auskunft erteilt: 
Herr Böhme 
Ruf: 
492 61 56 
E-Mail: 
Boehme@stadt-muenster.de  
Datum: 
16.01.2009 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
  V/0543/2008 
Begründung: 
 
Mit dem Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen/GAL in der Bezirksvertretung Münster-Mitte 
vom 16.10.2007 wurde die Verwaltung beauftragt, ein Konzept für zusätzliche Fahrradabstellplät-
ze, erweitertes Bewohnerparken, Unterbindung der Zufahrt des Domplatzes für den MIV und Ver-
besserung der Haltestellensituation zu erstellen. 
 
1. Fahrradparken
 
 
1.1. Bestand
 
Für den Radverkehr stehen im Bereich Domplatz derzeit 455 Abstellplätze in den Josta- Ständern 
und ca. 27 Stellplätze an den 8 Anlehnbügeln vor der Bezirksregierung zur Verfügung. 
 
Mit der Vorlage V/0378/2004 wurde durch die Bezirksvertretung Münster-Mitte die Aufstellung von 
zusätzlichen Fahrradständern im Domplatzbereich beschlossen. Insgesamt sollten in einer ersten 
Baustufe 95 Fahrradabstellplätze Typ Josta und in einer zweiten Ausbaustufe 13 Anlehnbügel er-
gänzt werden.  
 
Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt konnten nur 3 Fahrradständer mit 46 Abstellplätzen in Höhe der 
heutigen Haltestelle der Stadtrundfahrten und in Höhe des Anwohnerparkplatzes aufgestellt wer-
den. Im Bereich der Bezirksregierung wurden zudem nach erfolgtem Umbau 8 Anlehnbügel vorge-
sehen. Die geplanten 40 Abstellplätze vor dem Landesmuseum und 5 weitere Anlehnbügel vor der 
Bezirksregierung konnten bisher nicht umgesetzt werden. 
 
In der Vorlage V/0632/2005 „Fahrräder in der Altstadt“ wurden für den Standort Domplatz erneut 
Anlehnbügel vor dem Landesmuseum und der Bezirksregierung vorgeschlagen. Des Weiteren 
wurde als Option die Umnutzung von Parkplätzen im westlichen Teil des Parkplatzes für die Auf-
stellung von Fahrradständern in Betracht gezogen. 
 
Die Fahrradständer vor dem Landesmuseum wurden durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb 
des LWL mit dem Hinweis auf Beeinträchtigungen des hohen Besucheraufkommens und während 
regelmäßig notwendiger Hubsteigerarbeiten abgelehnt. 
 
Für die Einrichtung der Haltestelle für die Stadtrundfahrten wurde ein Fahrradständer mit 12 Ab-
stellplätzen im direkten Umfeld versetzt. 
 
1.2 Planung
 
Nach Prüfung in der Örtlichkeit und mit Zustimmung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW 
sowie des Bischöflichen Generalvikariats besteht aus Sicht der Verwaltung im Bereich der Theolo-
gischen Fakultät/Bischöfliches Palais die Möglichkeit zusätzliche Abstellplätze für ca. 24 Fahrräder 
zu schaffen. 
 
Aufgrund der städtebaulichen Bedeutung der angrenzenden Bebauung sollte trotz höherer An-
schaffungskosten der Aufstellung von 7 Anlehnbügeln gegenüber den üblichen Josta-Ständern 
Vorrang gegeben werden. 
 
Im Bereich der Theologischen Fakultät werden bereits unzählige Fahrräder an der Hauswand und 
an der Gehwegvorderkante abgestellt. Mit der Aufstellung von 7 Anlehnbügeln kann das beidseits 
der Gehwegfläche praktizierte Fahrradparken geordnet werden und somit eine ausreichende Auf-
enthaltsfläche im Bereich der Zuwegung zum Hintergebäude und des Eingangsbereichs der Fakul-
tät freigehalten werden. 
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW sowie das Bischöfliche Generalvikariat haben der Ver-
waltung ihre Zustimmung zur Maßnahme erklärt. 
 
Darüber hinaus bleibt festzustellen, dass es aus gestalterischen und wirtschaftlichen Gründen 
nicht zweckmäßig ist, dem an Markttagen temporär bestehenden Bedarf an Fahrradstellplätzen

- 3 - 
  V/0543/2008 
Rechnung zu tragen. Das Ergebnis wäre eine große Anzahl leer stehender Fahrradständer an den 
übrigen Tagen. Demgegenüber hat es sich bewährt, die täglich anfallende Nachfrage abzudecken 
und für den Spitzenbedarf an Markttagen das freie Abstellen auf Gehwegflächen wie vor der Be-
zirksregierung oder dem Landesmuseum zuzulassen.  Diese Praxis gehört zum  Erscheinungsbild 
in Münster. 
 
Die in der Vorlage V/0632/2005 zunächst angedachte Option, PKW-Stellplätze auf dem öffentli-
chen Parkplatz auf dem Domplatz in Fahrradstellplätze umzuwandeln, sollte aufgegeben werden. 
 
2. Bewohnerstellplätze
 
 
Für die Bewohner stehen insgesamt 64 Stellplätze im Bereich Domplatz zur Verfügung. Im Bereich 
des östlichen Bewohnerparkplatzes konnten durch die Versetzung des VZ 314-50 (Parkplatz) zwei 
zusätzliche Stellplätze geschaffen werden. Im Zusammenhang mit der in 2008 durchgeführten 
Aufstellung von Sperrpfosten im Bereich des Domplatzes wurden die vorhandenen Bodenhülsen 
so genutzt, dass die zum Domplatz liegende Parkreihe verlängert werden konnte. 
 
Weitere Stellplätze könnten nur unter Wegfall von vorhandenen Fahrradständern angeordnet wer-
den. 
 
3. Unterbindung „wildes Parken“ und Durchfahrtbeschränkung für den MIV
 
 
Der historische Platz vor dem Dom wurde, insbesondere sonntags, durch zahlreiche widerrechtlich 
parkende Fahrzeuge zweckentfremdet.  
Seitens der Verwaltung sind die vormals vorhandenen Absperrpfosten im gesamten Bereich des 
Domplatzes in 2008 erneuert worden. Hierüber sind alle Betroffenen in Kenntnis gesetzt und über 
die neuen Regelungen informiert worden. 
 
Zur Verkehrsregelung auf dem Domplatz bezüglich Zufahrtverbot für den MIV mit Einschränkung 
für den Lieferverkehr sowie Privat- Schwerbehinderten- und Bewohnerparkplätze wird auf die Stel-
lungnahme der Verwaltung zur Anfrage AFM/0010/2007 verwiesen. 
 
4. ÖPNV- Haltestelle
 
 
Die vorhandene Haltestelle des ÖPNV ist in ihrer Lage bewährt. In ihrer Funktion ist diese für die 
Nutzung durch mobilitätseingeschränkte Personen aufgrund der Pflasterung und des zu niedrigen 
Hochbords allerdings eingeschränkt. Mit dem Einbau eines 16 cm Niederflurbusbordstein, sowie 
einer behinderten- aber gleichzeitig auch stadtgestalterischen Ansprüchen gerechten Pflasterung 
könnte dieser Standort erheblich aufgewertet werden.   
Der behindertengerechte Ausbau der Haltestelle ist in die Prioritätenliste „Verbesserung an Halte-
stellen“ aufgenommen worden und soll im Rahmen des Zusatzprogramms „Barrierefreie Bushalte-
stellen“ (V/0972/2008)  in 2010 umgesetzt werden.  
 
In Vertretung 
 
gez. 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1:  Antrag A-M/0013/2007 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL vom 16.10.2007 
Anlage 2:  Lageplan 
Anlage 3 + 4: Fotodokumentation

Beratungsverlauf (1)

10.02.2009 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 4.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Domplatz

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0543/2008
Typ
Vorlagen
Datum
24.06.2008
Erstellt
06.10.2020 14:37