V/0543/2008
Domplatz - Konzept Fahrradparken, Parken Kfz, ÖPNV-Haltestelle
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Anlage1_Antrag
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Anlage 1 zur Antrag A-M/0013/2007 Vorlage V/0543/2008 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL in der Bezirksvertretung Münster-Mitte vom 16.10.2007 Bündnis 90/ Die Grünen/ GAL Münster in der Bezirksvertretung Münster Mitte Antrag Die Bezirksvertretung Münster-Mitte möge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt, für den Domplatz ein Konzept für Fahrradabstellplätze, Parkplätze für den MIV und Haltestellen für den ÖPNV sowie die Stadtrundfahrtenbahn zu entwickeln und zeitnah der Bezirksvertretung vorzulegen. Begründung: Zur Inbetriebnahme der Stadtrundfahrtenbahn im Juni 2007 hatte die Verwaltung u.a. einige Fahrradständer und Abstellplätze auf dem Domplatz im Bereich gegenüber des Landesmuseums versetzt bzw. entfernt. Dies war von der Bezirksvertretung Münster-Mitte kritisch bewertet worden. Bezirksvertretung und Verwaltung haben sich daraufhin verständigt, dass nach Ablauf der ersten Monate des Betriebs der Stadtrundfahrtenbahn und nach Vorlage eines Erfahrungsberichts (Berichtsvorlage 7653/2007) die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzepts beauftragt wird, dass u.a. die Zahl der Abstellmöglichkeiten für Fahrräder erweitern und gegebenenfalls neu ordnen soll. In diesem Zusammenhang soll auch das "wilde" Parken auf der Nord-Westseite des Domplatzes außerhalb der Marktzeiten unterbunden werden und die Möglichkeit für ein erweitertes Anliegerparken auf der Ostseite geprüft sowie eine Zugangsbeschränkung für den MIV für die Süd-Ostseite an Markttagen umgesetzt werden. Rudi Winter Peter Fischer-Baumeister Stephan Nonhoff Stefanie Schardt Ortwin Scheffler BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN
Anlage2-Lageplan
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Anlage4_Fotos Domplatz
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Fahrradparken Domplatz an einem Markttag Fahrradparken Domplatz an einem Tag ohne Markt Anlage 4 zur Vorlage V/543/2008
Anlage3_Fotos Domplatz
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Fahrradparken Domplatz an einem Markttag Fahrradparken Domplatz an einem Tag ohne Markt Anlage 3 zur Vorlage V/543/2008
Beschlussvorlage
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V/0543/2008
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Betrifft
Domplatz - Konzept Fahrradparken, Parken Kfz, ÖPNV-Haltestelle
Beratungsfolge
10.02.2009 Bezirksvertretung Münster-Mitte Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
1. Die Bezirksvertretung Münster-Mitte nimmt die Stellungnahme der Verwaltung zu den einzelnen
Prüfergebnissen zur Kenntnis.
2. Die Bezirksvertretung Münster-Mitte stimmt dem geplanten Standort für zusätzliche Fahrradan-
lehnbügel am Domplatz auf der Grundlage der Planung von November 2008 zu.
II. Kosten/Folgekosten
Es wird zur Kenntnis genommen, dass Kosten für die Anlehnbügel in Höhe von ca. 1.500 €, aber
keine Folgekosten entstehen.
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung
Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren:
Aufwendungen
Nr. Bezeichnung Haus h.-
jahr
Betrag
€
Bemerkungen
Produktgruppe 1201 „Bereitstellung von Verkehrsflä-
chen und –anlagen“
2008 1.500 Str-erh-baulich
Teilergebnisplan (Zei-
le)
Insgesamt: 1.500
Vorlagen-Nr.:
V/0543/2008
Auskunft erteilt:
Herr Böhme
Ruf:
492 61 56
E-Mail:
Boehme@stadt-muenster.de
Datum:
16.01.2009
Öffentliche Beschlussvorlage
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V/0543/2008
Begründung:
Mit dem Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen/GAL in der Bezirksvertretung Münster-Mitte
vom 16.10.2007 wurde die Verwaltung beauftragt, ein Konzept für zusätzliche Fahrradabstellplät-
ze, erweitertes Bewohnerparken, Unterbindung der Zufahrt des Domplatzes für den MIV und Ver-
besserung der Haltestellensituation zu erstellen.
1. Fahrradparken
1.1. Bestand
Für den Radverkehr stehen im Bereich Domplatz derzeit 455 Abstellplätze in den Josta- Ständern
und ca. 27 Stellplätze an den 8 Anlehnbügeln vor der Bezirksregierung zur Verfügung.
Mit der Vorlage V/0378/2004 wurde durch die Bezirksvertretung Münster-Mitte die Aufstellung von
zusätzlichen Fahrradständern im Domplatzbereich beschlossen. Insgesamt sollten in einer ersten
Baustufe 95 Fahrradabstellplätze Typ Josta und in einer zweiten Ausbaustufe 13 Anlehnbügel er-
gänzt werden.
Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt konnten nur 3 Fahrradständer mit 46 Abstellplätzen in Höhe der
heutigen Haltestelle der Stadtrundfahrten und in Höhe des Anwohnerparkplatzes aufgestellt wer-
den. Im Bereich der Bezirksregierung wurden zudem nach erfolgtem Umbau 8 Anlehnbügel vorge-
sehen. Die geplanten 40 Abstellplätze vor dem Landesmuseum und 5 weitere Anlehnbügel vor der
Bezirksregierung konnten bisher nicht umgesetzt werden.
In der Vorlage V/0632/2005 „Fahrräder in der Altstadt“ wurden für den Standort Domplatz erneut
Anlehnbügel vor dem Landesmuseum und der Bezirksregierung vorgeschlagen. Des Weiteren
wurde als Option die Umnutzung von Parkplätzen im westlichen Teil des Parkplatzes für die Auf-
stellung von Fahrradständern in Betracht gezogen.
Die Fahrradständer vor dem Landesmuseum wurden durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb
des LWL mit dem Hinweis auf Beeinträchtigungen des hohen Besucheraufkommens und während
regelmäßig notwendiger Hubsteigerarbeiten abgelehnt.
Für die Einrichtung der Haltestelle für die Stadtrundfahrten wurde ein Fahrradständer mit 12 Ab-
stellplätzen im direkten Umfeld versetzt.
1.2 Planung
Nach Prüfung in der Örtlichkeit und mit Zustimmung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW
sowie des Bischöflichen Generalvikariats besteht aus Sicht der Verwaltung im Bereich der Theolo-
gischen Fakultät/Bischöfliches Palais die Möglichkeit zusätzliche Abstellplätze für ca. 24 Fahrräder
zu schaffen.
Aufgrund der städtebaulichen Bedeutung der angrenzenden Bebauung sollte trotz höherer An-
schaffungskosten der Aufstellung von 7 Anlehnbügeln gegenüber den üblichen Josta-Ständern
Vorrang gegeben werden.
Im Bereich der Theologischen Fakultät werden bereits unzählige Fahrräder an der Hauswand und
an der Gehwegvorderkante abgestellt. Mit der Aufstellung von 7 Anlehnbügeln kann das beidseits
der Gehwegfläche praktizierte Fahrradparken geordnet werden und somit eine ausreichende Auf-
enthaltsfläche im Bereich der Zuwegung zum Hintergebäude und des Eingangsbereichs der Fakul-
tät freigehalten werden.
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW sowie das Bischöfliche Generalvikariat haben der Ver-
waltung ihre Zustimmung zur Maßnahme erklärt.
Darüber hinaus bleibt festzustellen, dass es aus gestalterischen und wirtschaftlichen Gründen
nicht zweckmäßig ist, dem an Markttagen temporär bestehenden Bedarf an Fahrradstellplätzen
- 3 -
V/0543/2008
Rechnung zu tragen. Das Ergebnis wäre eine große Anzahl leer stehender Fahrradständer an den
übrigen Tagen. Demgegenüber hat es sich bewährt, die täglich anfallende Nachfrage abzudecken
und für den Spitzenbedarf an Markttagen das freie Abstellen auf Gehwegflächen wie vor der Be-
zirksregierung oder dem Landesmuseum zuzulassen. Diese Praxis gehört zum Erscheinungsbild
in Münster.
Die in der Vorlage V/0632/2005 zunächst angedachte Option, PKW-Stellplätze auf dem öffentli-
chen Parkplatz auf dem Domplatz in Fahrradstellplätze umzuwandeln, sollte aufgegeben werden.
2. Bewohnerstellplätze
Für die Bewohner stehen insgesamt 64 Stellplätze im Bereich Domplatz zur Verfügung. Im Bereich
des östlichen Bewohnerparkplatzes konnten durch die Versetzung des VZ 314-50 (Parkplatz) zwei
zusätzliche Stellplätze geschaffen werden. Im Zusammenhang mit der in 2008 durchgeführten
Aufstellung von Sperrpfosten im Bereich des Domplatzes wurden die vorhandenen Bodenhülsen
so genutzt, dass die zum Domplatz liegende Parkreihe verlängert werden konnte.
Weitere Stellplätze könnten nur unter Wegfall von vorhandenen Fahrradständern angeordnet wer-
den.
3. Unterbindung „wildes Parken“ und Durchfahrtbeschränkung für den MIV
Der historische Platz vor dem Dom wurde, insbesondere sonntags, durch zahlreiche widerrechtlich
parkende Fahrzeuge zweckentfremdet.
Seitens der Verwaltung sind die vormals vorhandenen Absperrpfosten im gesamten Bereich des
Domplatzes in 2008 erneuert worden. Hierüber sind alle Betroffenen in Kenntnis gesetzt und über
die neuen Regelungen informiert worden.
Zur Verkehrsregelung auf dem Domplatz bezüglich Zufahrtverbot für den MIV mit Einschränkung
für den Lieferverkehr sowie Privat- Schwerbehinderten- und Bewohnerparkplätze wird auf die Stel-
lungnahme der Verwaltung zur Anfrage AFM/0010/2007 verwiesen.
4. ÖPNV- Haltestelle
Die vorhandene Haltestelle des ÖPNV ist in ihrer Lage bewährt. In ihrer Funktion ist diese für die
Nutzung durch mobilitätseingeschränkte Personen aufgrund der Pflasterung und des zu niedrigen
Hochbords allerdings eingeschränkt. Mit dem Einbau eines 16 cm Niederflurbusbordstein, sowie
einer behinderten- aber gleichzeitig auch stadtgestalterischen Ansprüchen gerechten Pflasterung
könnte dieser Standort erheblich aufgewertet werden.
Der behindertengerechte Ausbau der Haltestelle ist in die Prioritätenliste „Verbesserung an Halte-
stellen“ aufgenommen worden und soll im Rahmen des Zusatzprogramms „Barrierefreie Bushalte-
stellen“ (V/0972/2008) in 2010 umgesetzt werden.
In Vertretung
gez.
Schultheiß
Stadtdirektor
Anlagen:
Anlage 1: Antrag A-M/0013/2007 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL vom 16.10.2007
Anlage 2: Lageplan
Anlage 3 + 4: Fotodokumentation
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Domplatz
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0543/2008
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 24.06.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37