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Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 36 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Häusliche Gewalt verhindern - bevor sie entsteht

Gem. Anfrage nach § 4 (Rat) AN/0445/2026 vom 09.03.2026

Stand: Am 29.06.2026 im Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern vertagt. Ein neuer Termin ist nicht bekannt.

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    Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln An den Vorsitzenden des Rates Herr Oberbürgermeister Torsten Burmester An die Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern Jasna Ibric Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 09.03.2026 AN/0445/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 16.03.2026 Häusliche Gewalt verhindern - bevor sie entsteht Sehr geehrte Frau Vorsitzende, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die o.g. Fraktionen bitten darum, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern am 16.03.2026 zu setzen. Die Kampagne „Reden kann retten“, hervorgegangen aus dem Beschluss des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern „Gewaltprävention: Angebote für Täter*innenarbeit sichtbar machen“ (AN/0937/2024) vom 24. Juli 2024, leistete wichtige Öffentlichkeitsarbeit in der Ansprache von Täter*innen. Um wirksam gegen häusliche Gewalt vorzugehen, braucht es neben Angeboten, die sich auf den Schutz und die Unterstützung von Betroffenen konzentrieren (z. B. EDELGARD), und der Täter*innenarbeit auch präventive Ansätze, die sich gezielt mit gewaltfördernden Rollenbildern von Männlichkeit („toxische Maskulinität“) befassen. Denn zahlreiche Studien zeigen, dass Gewalt – insbesondere im häuslichen und sexualisierten Kontext – überwiegend von Männern ausgeht. Diese präventiven Ansätze sind in der kommunalen Praxis bislang wenig sichtbar. Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Setzt die Stadt Köln eigenständig oder in Kooperation mit freien Trägern Pro- gramme oder Projekte um, die sich präventiv mit gewaltfördernden Männlichkeits- bildern auseinandersetzen? Falls ja, in welchem Kontext finden diese Programme statt und an welche Zielgruppe richten sie sich? 2. Liegen der Verwaltung Erkenntnisse oder fachliche Einschätzungen vor, welchen präventiven Einfluss eine gezielte Ansprache von Männern in männerdominierten Kontexten (z. B. Betriebe, Sportvereine, Jugendhilfe, Justizvollzug) haben kann? - 2 - 3. Unter der Kampagnen-Homepage „Reden kann retten“ werden zwei Angebote der Täter*innenarbeit aufgeführt. Gibt es darüber hinaus weitere bestehenden An- gebote der Täter*innenarbeit oder Therapie für Gewalttäter in Köln? Inwiefern the- matisieren die Angebote der Täter*innenarbeit explizit geschlechtsspezifische Rollenbilder und Verhaltensmuster? 4. Welche rechtlichen und fachlichen Möglichkeiten bestehen auf kommunaler Ebene, Täter im Rahmen bestehender gesetzlicher Regelungen zu therapeuti- schen oder beratenden Maßnahmen zu verpflichten oder diese verbindlich zu empfehlen – insbesondere bei geschlechtsspezifischer Gewalt? Mit freundlichen Grüßen gez. gez. Lino Hammer Grüne-Fraktionsgeschäftsführer Lucas Sickmöller Volt-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf

  1. 29.06.2026

    Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern

    TOP 1.3, Antrag / Anfrage. Ergebnis: vertagt

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