2019/0001
Klimaschutzpreis 2019 – „Nachhaltiges Bauen“
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Punkt 5: Klimaschutzpreis 2019 – „Nachhaltiges Bauen“ (V-Nr. 2019/0001) Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Gegenstimmen: UWIGA Stimmenthaltung: UFFBASSE
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Punkt 12: Klimaschutzpreis 2019 – „Nachhaltiges Bauen“ (V-Nr. 2019/0001) Stadträtin Akdeniz erläutert die Beratung der Vorlage im Umwelt-Ausschuss und schlägt vor, folgende Kriterien für die Vergabe des Preises in die Vorlage mit aufzunehmen. Für die Bewertung, ob eine Maßnahme im Sinne des Klimaschutzpreises „Nachhaltiges Bauen“ förderwürdig ist, sind - Relevanz für den Klimaschutz im Stadtgebiet Darmstadt - Beitrag zu den städtischen Klimaschutzzielen - Messbarkeit von Energie- und Treibhausgas-Einsparungen - Kosteneffizienz - Kreativität und Innovationsgehalt - Übertragbarkeit und Vorbildcharakter. Weiterhin wird festgestellt, dass der Klimaschutzpreis jährlich ausgelobt werden soll. Der Vorlage wird inklusive dieser Ergänzungen zugestimmt. Stimmenthaltung: 1 Stimme aus AfD
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Punkt 4: Klimaschutzpreis 2019 – „Nachhaltiges Bauen“ (V-Nr. 2019/0001) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
2019/0001
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
11.02.2019
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Dezernat IV
Amt: Umweltamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2019/0001
Magistratsbeschluss-Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 561010
Kostenstelle: 056-010-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5610-41/Klimaschutz Sachkonto: 6861000
Betreff: Klimaschutzpreis 2019 – „Nachhaltiges Bauen“
Vorlage vom: 31.01.2019
Beschlussvorschlag:
Der Einführung eines Klimaschutzpreises „Nachhaltiges Bauen“ wird zugestimmt.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
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Beschluss des Magistrats vom
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Begründung zur Magistratsvorlage vom 31.01.2019:
In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 10.10.2013 wurde das integrierte
Klimaschutzkonzept (KSK) der Stadt als Leitfaden für die Umsetzung von
Klimaschutzmaßnahmen billigend zur Kenntnis genommen (Magistratsvorlage Nr.
2013/0309). Das KSK unterstützt die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rahmen der eigenen
kommunalen Möglichkeiten durch eigenes, aktives Handeln sowie Einwirken auf alle im
Einflussbereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt liegenden Wirtschafssektoren, Institutionen,
Firmen und Privathaushalte die von der Bundesregierung veröffentlichten Ziele zur Senkung
der Treibhausgasemissionen.
Diesem Ziel folgend beschreibt das KSK insgesamt 138 Einzelmaßnahmen. Unter anderem
beziehen diese sich auf die übergreifende Öffentlichkeitsarbeit und Bildung. Ein Beispiel hierfür
ist:
Durchführung von Klimaschutzwettbewerben (Maßnahme 133)
Wettbewerbe schaffen nicht nur Anreize besondere Anstrengungen zu unternehmen, sondern
sie tragen auch durch eine erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit dazu bei, das Thema
Klimaschutz immer wieder ins Bewusstsein zu rufen. Wettbewerbe machen Vorbilder bekannt
und geben auch Anregungen für neue Ideen, wie Klimaschutz in Darmstadt noch besser
unterstützt werden kann. In der Wissenschaftsstadt Darmstadt gibt es mit dem Umweltdiplom
oder auch dem Stadtradeln gute Vorbilder. Das im Folgenden ausgeführte Konzept wurde also
Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Darmstadt und der Lokalen Agenda 21 Themengruppe
„Klimaschutz“ erarbeitet.
Mit der Durchführung des Wettbewerbs „Klimaschutzpreis 2019 – Nachhaltiges Bauen“ sollen
herausragende, energetisch sanierte Objekte bzw. energetisch innovative Neubauten prämiert
werden. Der Wettbewerb verfolgt das Ziel, durch eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit und eine
Abschlussveranstaltung mit einer Präsentation der Preisträger*innen, die energetische
Sanierungsquote zu erhöhen. Bewerber*innen, die private/ öffentliche Bauherr*innen oder
Wohnungsbaugesellschaften/ Genossenschaften sein können, sollen sich in den Kategorien
Neubauten, Bestandssanierungen und Einzelmaßnahmen bewerben können. Der
Klimaschutzpreis 2019 soll durch die bekannten Werbekanäle (u.a. Presse, Homepage,
Plakate, Flyer) beworben werden.
Die Voraussetzungen für die Teilnahme am Klimaschutzpreis 2019 sind, dass das Projekt/ die
Maßnahme über die gesetzlich vorgeschriebenen Erfordernisse hinaus reichen, vorbildlich oder
innovativ sind und hinreichend beschrieben werden können. Weiterhin sollen
Betriebserfahrungen aus mindestens einer Heizperiode oder den vergangenen 12 Monaten
vorgelegt werden.
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Es wird erwartet, dass Angaben zu Energie-Verbrauchswerten und - sofern vorhanden - CO2-
Einsparungen (bei Sanierung im Vorher/Nachher-Vergleich; bei Neubauten im Vergleich zum
gesetzlichen Standard), Zeitpunkt der Betriebsbereitschaft, Investitionskosten, Fördermitteln
sowie ausführenden Architekten*innen und Fachfirmen aufgeführt werden. Aussagefähige und
überprüfbare Unterlagen sollen als Anlage zur Bewerbung eingereicht werden.
Die Preisträger*innen werden durch eine Fachjury, die aus Vertreter*innen der
Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Lokalen Agenda 21 sowie Fachleuten der betroffenen
Fachgebiete, welche von der Lokalen Agenda 21 bzw. dem Umweltamt angesprochen wurden,
zusammensetzt, ausgewählt. Die Erfahrungen hinsichtlich Bewerbung, Kategorien, Kriterien
etc. aus dem Wettbewerb „Klimaschutzpreis 2019“ sollen die Grundlage für die Fortführung
des Formats darstellen.
Kostenübersicht
Kosten entstehen lediglich für die Preisverleihung (Raummiete inkl. Technik), Bewerbung und
die zu vergebenen Preise, da die Organisation durch das Umweltamt und der Lokalen Agenda
21 erfolgt. Für die Fachjury werden ebenfalls keine Kosten anfallen, da diese, neben dem/der
Klimaschutzbeauftragten der Stadt durch ehrenamtliche Fachkräfte besetzt wird. Die
Besetzung der Fachjury erfolgt durch Vertreterinnen und Vertreter folgender Institutionen:
Institution
Lokale Agenda 21 Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt
– Klimaschutzbeauftragte/r –
IWU – Institut für Wohnen und Umwelt (Darmstadt)
A-Z Architekturbüro Zielke
(Darmstadt)
Energie Planer Team
(Seeheim-Jugenheim)
Passivhaus Institut Darmstadt
Es sollen „Sachpreise“ ausgelobt werden, die das gemeinsame Ziel „Nachhaltiges Bauen/
Klimaschutz“ unterstützen. (z.B.: Stromkosten- Erstattung, PV Balkon-Modul oder ÖPNV-Ticket
o.ä.). Folgende Mittel stehen auf der Kostenstelle 056-010-1000 (Kostenträger 5610-41/
Klimaschutz, SK 6861000) zur Verfügung:
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Kosten Position in Euro
Raummiete (inkl. Technik) 500,00
Bewerbung (Flyer, Plakate, Anzeigen etc.) 1.500,00
Preise 3.000,00
Gesamtsumme (brutto) 5.000,00
Darmstadt, 31.01.2019
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Dezernat I: Dezernat V:
Jochen Partsch Barbara Akdeniz
Oberbürgermeister Stadträtin
Dezernat IV:
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (3)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2019/0001
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 17.12.2018
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00