2164/2017
Patenschaft der Initiative Stadtwinzer an der Severinstorburg
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Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung
4315 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle / Vorlagen-Nummer 2164/2017 Freigabedatum Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Entscheidung durch den Bezirksbürgermeister und ein Mitglied der Bezirksvertretung gemäß § 36 Absatz 5, Satz 2 GO NRW und Genehmigung durch die Bezirksvertretung. Betreff Patenschaft der Initiative Stadtwinzer an der Severinstorburg Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 14.09.2017 Begründung: Die Fraktionen B90/Grüne, CDU-Fraktion und SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Innenstadt haben per Dringlichkeitsantrag den genannten Beschluss beantragt, der somit von der Mehr- heit der Bezirksvertretung unterstützt wird (s. Anlage). Begründung für die Dringlichkeit: Bei einem Ortstermin am 10. Juli wurde festgestellt, dass eine Patenschaft für den Stadtwin- zer seitens der anwesenden Politik der Bezirksvertretung 1 gewünscht und gewollt ist. Da die Bestellungen der Weinreben einen Vorlauf haben und der Stadtwinzer noch vor der Sommerpause aktiv werden muss, ist eine Dringlichkeitsentscheidung der BV1 noch vor der Sommerpause erforderlich. Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt beauftragt die Verwaltung, eine Patenschaft für die südliche Hang-Grünfläche an der Severinstorburg an Herrn Thomas Eichert (Initiative Stadtwinzer) zu vergeben. Die Patenschaft ist gebunden an die Pflanzung und Pflege eines Schau-Weinberges mit ca. 50 Rebstöcken an dieser Stelle. Pflegemaßnahmen, einschließlich aller Pflanzenschutz und Düngevorgänge richten sich nach den Kriterien des biologischen Weinbaus. Als symbolische Pacht werden 50% des Ernteertrages an die Stadt Köln, für soziale Zwecke, abgeführt. Datum Abstimmungsergebnis Unterschrift Unterschrift 11.07.2017 Zugestimmt Gez. A. Hupke Gez. G. Leitner 2 Fraktion B90/Grüne CDU-Fraktion SPD-Fraktion AN/0806/2017 Dringlichkeits-Antrag / Entscheidung auf Patenschaft der Initiative Stadtwinzer an der Severinstorburg Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Herren, wir beantragen, eine Patenschaft für die südliche Hang-Grünfläche an der Severinstorburg an Herrn Thomas Eichert (Initiative Stadtwinzer) zu vergeben. Die Patenschaft ist gebunden an die Pflanzung und Pflege eines Schau-Weinberges mit ca. 50 Reb- stöcken an dieser Stelle. Pflegemaßnahmen, einschließlich aller Pflanzenschutz und Düngevorgänge richten sich nach den Kriterien des biologischen Weinbaus. Als symbolische Pacht werden 50% des Ernteertrages an die Stadt Köln, für soziale Zwecke, abgeführt. Begründung: Die südliche Hang-Grünfläche an der Severinstorburg bereitet seit langem Probleme als „Uriniergebüsch“. In der Folge wurde der Hang gerodet und soll zukünftig u.a. durch eine abschre- ckende Bepflanzung vor Wildpinklern geschützt werden. Die Anlage eines kleinen Weinberges könnte die Gesamtsituation an dieser Stelle erheblich aufwer- ten. Auch der historische Hinweis auf die zahlreichen ehemaligen Weinbauflächen entlang des Kar- täuserwalls, und des Ferkulums etc. würde dem Severinsviertels eine würdi-ge Eingangspforte bieten. Durch die Hangneigung sowie der max. Höhe der Bestockung von ca. 170 cm, bleibt der Blick auf die historische Mauer frei. Ein solcher Schau-Weinberg findet mit Sicherheit mehr Schutz durch die um- gebende Allgemeinheit. Dennoch wäre ein schmiedeeiserner Zaun als zusätzlicher Schutz sicherlich von Nutzen. Die Initiative Stadtwinzer pflegt seit vielen Jahren Weinreben im Stadtgebiet gegen 50% Erntebeteiligung. Das soziale Projekt trägt u.a. zur Verwirklichung der Ziele der “essbaren Stadt”, zur Stadtbegrünung, sowie durch zahlreiche Führungen und Veranstaltungen, zur kulturellen Identität der Stadt bei. Begründung der Dringlichkeit: Bei einem Ortstermin am 10. Juli wurde festgestellt, dass eine Patenschaft für den Stadtwinzer sei- tens der anwesenden Politik der BV1 gewünscht und gewollt ist. Da die Bestellungen der Weinreben einen Vorlauf haben und der Stadtwinzer noch vor der Sommer- pause aktiv werden muss, ist eine Dringlichkeitsentscheidung der BV1 noch vor der Sommerpause erforderlich. Mit freundlichen Grüßen Gez. Antje Kosubek Ralf Uerlich Regina Börschel B90/Grüne CDU-Fraktion SPD-Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2164/2017
- Typ
- Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 11.07.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27