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Stellplätze für Fahrräder in Köln

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 2207/2017 vom 08.08.2017

Stand: Am 05.09.2017 im Verkehrsausschuss beraten. Ergebnis: Sache ist erledigt.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661/5 08.08.2017 Vorlagen-Nummer 2207/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 05.09.2017 Stellplätze für Fahrräder in Köln hier: Anfrage der Piraten-Gruppe zur Sitzung des Verkehrsausschusses am 27.06.2017, TOP 1.7 Die Piraten-Gruppe bittet um die Beantwortung folgender Fragen: 1. „Wo gibt es – nach Einschätzung der Verwaltung – dringenden Bedarf an weiteren Stellplät- zen? 2. Wie viele Stellplätze wurden 2017 neu angelegt, und wie viele davon sind überdacht? 3. Wie viele Stellplätze sind für dieses und nächstes Jahr geplant, und wie viele davon sollen überdacht sein? 4. Wie ist die Stellplatz-Situation an Kölner Schulen? Gab es hierzu Anregungen oder Be- schwerden von Eltern, Lehrerinnen, Lehrern, Schülern oder Schülerinnen? 5. Was ist für die bessere Versorgung mit Fahrradständern in Köln geplant?“ Antwort der Verwaltung zu Frage 1: Insbesondere in den Stadtbezirken Innenstadt, Lindenthal, Ehrenfeld und Nippes besteht ein sehr hoher Bedarf an zusätzlichen Fahrradabstellplätzen im öffentlichen Raum. Aus diesen Stadtbezirken stammen die meisten Anfragen und Hinweise aus der Bürgerschaft zum Fahrradparken. Daher sind diese Stadtbezirke bereits seit Jahren Arbeitsschwerpunkte der Verwaltung für die Schaffung von zusätzlichen Möglichkeiten zum Fahrradparken. zu Frage 2: Im ersten Halbjahr 2017 wurden bereits über 1.200 zusätzliche Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum geschaffen. Diese Anlagen sind in der Regel nicht überdacht. Überdachte Fahrradabstellanla- gen werden derzeit ausschließlich an Bike-and-Ride-Standorten geschaffen. zu Frage 3: Die Zielmarke der Verwaltung von 1.000 zusätzlichen Fahrradabstellplätzen pro Jahr wurde bereits voll erreicht. Für die zweite Jahreshälfte sind dennoch weitere Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum vorgesehen. Die Verwaltung strebt an, auch dieses Jahr wieder mehr als 2.000 Plätze zum Fahrradparken im öffentlichen Raum zu schaffen. Dieses Arbeitsprogramm wird in den nächsten Jah- ren weiter fortgeführt. Zur Förderung von Bike-and-Ride sind rund 300 überdachte Fahrradabstellplätze an 16 Stadtbahn- haltestellen und ein Radhaus mit 120 Fahrradabstellplätzen am S-Bahn- und Stadtbahnhaltepunkt Weiden-West vorgesehen. Für die Umsetzung sind noch politische Beschlüsse sowie die Förderzu- 2 sage des NVR erforderlich. Dieser Arbeitsschritt soll im dritten Quartal 2017 erfolgen. zu Frage 4: Das Team des Fahrradbeauftragten erhält auch Anfragen bezüglich der Aufstellung von Fahrradab- stellanlagen an Schulen. Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik darf jedoch nur im öffentlichen Straßenland tätig werden. Hinweise dieser Art werden daher an das Gebäudemanagement zur Bear- beitung weitergeleitet, da zunächst auf dem Schulgelände entsprechende Möglichkeiten geschaffen werden sollten. In der Regel werden bei entsprechendem Bedarf und fehlenden Flächen auf dem Schulgelände auch im öffentlichen Straßenland vor den Schulen Fahrradabstellanlagen geschaffen. zu Frage 5: Grundsätzlich haben Hauseigentümer eine entsprechende Fläche für das Fahrradparken der Bewoh- ner vorzuhalten. Aus diesem Grunde soll für den Neubau von Häusern die bestehende Richtzahlenlis- te zum Fahrradparken aktualisiert werden. Auch soll die Broschüre „Wo parke ich mein Fahrrad“ neu aufgelegt werden, um Hauseigentümer, Investoren und Bauherren über die Belange des bedarfsge- rechten Fahrradparkens zu informieren. Aufgrund vieler Anfragen zur Schaffung von wettergeschützten und gesicherten Fahrradabstellplätzen im öffentlichen Raum soll die Angebotspalette zum Fahrradparken der Stadt Köln ausgeweitet wer- den. Es ist vorgesehen, ein Modell für einen Fahrradpavillon in den Stadtquartieren zu entwickeln und die Rahmenbedingungen für die Aufstellung und den Betrieb festzulegen. Hierzu wird die Verwaltung einen Vorschlag erarbeiten. gez. Blome

Beratungsverlauf

  1. 05.09.2017

    Verkehrsausschuss

    TOP 6.4, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Sache ist erledigt

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