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2025/0311

Einführung der städtischen Geodatenstrategie

Magistratsvorlage 18.11.2025

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
03.12.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Vermessungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0311 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511070 
Kostenstelle:  062-030-1000 Investitionsnummer:  21062-2032 
Kostenträger:  5110-71 Sachkonto: 0241010 
 
Betreff: Einführung der städtischen Geodatenstrategie  
 
Vorlage vom: 18.11.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Die stadtweite Einführung der Geodatenstrategie der Wissenschaftsstadt Darmstadt einschließlich 
ihrer regelmäßigen Fortschreibung  wird beschlossen.  
 
 
Anlagen: Geodatenstrategie (wird nur digital zur Verfügung gestellt)  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 18.11.2025 
 
Für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung nehmen digitale und qualitativ hochwertige 
Geodaten und Geoinformationen eine zunehmende strategische Bedeutung ein, um effektive 
Entscheidungen für den städtischen Raum zu treffen. Dabei erfordern die fortschreitende 
Digitalisierung unserer Gesellschaft und eine zunehmende Komplexität urbaner Prozesse 
eine systematische, koordinierte und nachhaltige Nutzung von Geodaten.  
 
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind Geodaten elementare Bausteine zur 
Dokumentation, Planung und Steuerung der städtischen Abläufe und Prozesse. Sie 
beschreiben den historischen, aktuellen und zukünftigen Zustand der Stadt und bilden 
dadurch die Grundlage für Analysen, Planungen und Entscheidungen. Sie sind ein 
strategisches Fundament für nahezu alle kommunalen Aufgabenbereiche – von der 
Stadtplanung über das Umwel t– und Verkehrsmanagement bis hin zur Daseinsvorsorge und 
der Bürgerkommunikation. Sie werden für vielfältige Aufgabenstellungen in den 
verschiedenen Arbeitsprozessen von Ämtern, Dienststellen und Eigenbetriebe benötigt und 
helfen, erforderliche Entscheidu ngsprozesse (z.B. Bauleit –, Grünflächenplanung, 
Reaktionsmanagement im Krisenfall) zu beschleunigen.  
 
Für den generellen Umgang mit städtischen Geodaten fehlte jedoch bislang eine auf die 
stadtspezifischen Randbedingungen abgestimmte Geodatenstrategie. Die se dient dazu, eine 
allgemein gehaltene und in zeitlicher Hinsicht langfristige Vorgabe für das Management von 
städtischen Geodaten zu liefern. Die Strategie soll daher als verbindlicher 
Orientierungsrahmen dienen, um die städtische Geodateninfrastruktur z ukunftsfähig, 
effizient und nutzerorientiert weiterzuentwickeln. Mit ihrer Erstellung, die innerhalb der AG 
GDI-DA (Arbeitsgruppe Geodateninfrastruktur -Darmstadt) federführend von der 
Koordinierungsstelle GDI -DA im Vermessungsamt umgesetzt wurde, ist eine regelmäßig 
fortzuschreibende und einheitliche Arbeitsgrundlage für stadtentwicklungsrelevante und 
geodatenbasierte Anwendungen geschaffen worden. Gleichzeitig bedeutet dies, dass die 
Geodatenstrategie als Bestandteil einer übergreifenden Strategie der Wiss enschaftsstadt 
Darmstadt einen Beitrag für die Etablierung datenstrategischer Leitlinien der 
Kommunalentwicklung leistet.  
 
Die von dieser Strategie zum Betrachtungsgegenstand erhobenen Geodaten sind 
grundsätzlich städtische Daten mit einem direkten oder ei nem indirekten räumlichen Bezug 
zu einem bestimmten Standort oder geografischen Gebiet. Sie werden durch die jeweiligen 
zuständigen geodatenhaltenden Fachämter und Dienststellen der Stadt, erhoben und 
aktualisiert. 
 
Die Geodatenstrategie verfolgt das Ziel,  kommunale Geoinformationen als zentralen digitalen 
Rohstoff für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu etablieren. Sie fördert die transparente 
Bereitstellung und effiziente Nutzung von interoperablen und raumbezogenen Daten. Durch 
offene Datenformate, moder ne IT-Infrastrukturen, klare rechtliche Rahmenbedingungen und 
einheitliche Prozesse sollen Innovationen angestoßen, demokratische Teilhabe gestärkt und 
nachhaltige Entwicklungen unterstützt werden. Die Strategie setzt auf Kooperation zwischen 
der Stadtverw altung und ihren Partnern sowie auf die regionale Vernetzung, um 
Herausforderungen wie Klimawandel, wachsende Mobilität und zunehmendes 
Krisenmanagement datenbasiert zu bewältigen.

- 4 - 
 
Mit einer stadtweit verbindlichen Geodatenstrategie wird die Einhaltung notwendiger 
Datenstandards und die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen gewährleistet. Damit begleitet 
diese Strategie die Wissenschaftsstadt Darmstadt auf dem Weg zur datenorientierte n 
Kommune. 
 
 
Dezernat VI Dezernat V 
 
 
 
Paul Georg Wandrey  Holger Klötzner  
Stadtrat Stadtrat

anlage 1

73650 Zeichen

Vermessungsamt Postfach 11 10 61     
Abt. Stadtkartografie und GDI 64225 Darmstadt  
 
November 2025, Koordinierungsstelle GDI-DA, 62  
Der Magistrat 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Geodatenstrategie 2025 
für die  
Wissenschaftsstadt Darmstadt

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 
 
Inhaltsverzeichnis 
1. Einleitung..................................................................................................................... 3 
2. Ausgangssituation ........................................................................................................ 4 
 Rechtliche Rahmenbedingungen ............................................................................... 4 
 Begriffsdefinition Geodaten ....................................................................................... 5 
2.2.1 Geodaten ........................................................................................................... 5 
2.2.2 Offene Geodaten ................................................................................................ 5 
2.2.3 Metadaten ......................................................................................................... 6 
2.2.4 Standards / Normen.......................................................................................... 7 
 Die Geodaten der Wissenschaftsstadt Darmstadt ...................................................... 7 
3. Vision und Auftrag ...................................................................................................... 10 
4. Ziele .......................................................................................................................... 11 
 Zielkategorisierung ................................................................................................. 12 
4.1.1 Basisziele ........................................................................................................ 12 
4.1.2 Ziele aus kommunaler/städtischer Sicht (adressierte Ziele) ............................. 12 
4.1.3 Besondere Ziele ............................................................................................... 13 
 Abgrenzung Nichtziele ............................................................................................ 14 
5. Maßnahmen zur Zielerreichung .................................................................................. 14 
 Organisatorische Maßnahmen ................................................................................ 16 
5.1.1 Rollenverständnis ............................................................................................ 16 
5.1.2 Koordinierungsstelle GDI-DA ............................................................................ 17 
 Städtische Vereinbarungen und Regelungen ............................................................ 18 
 Aufbau neuer Prozessstrukturen ............................................................................. 19 
 Fachliche Maßnahmen ............................................................................................ 19 
 Technische Maßnahmen ......................................................................................... 20 
6. Organisatorische Umsetzungen .................................................................................. 22 
7. Ausblick ..................................................................................................................... 23 
8. Glossar (Schlüsselwörter) ........................................................................................... 25

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 3 
1. Einleitung 
Für eine moderne und zukunftsorientierte Stadtentwicklung nehmen digitale qualitativ 
hochwertige Geodaten und Geoinformationen eine zunehmende strategische Bedeutung ein, um 
nachhaltige und wirtschaftliche Entscheidungen für den städtischen Raum zu treffen. Sie sind 
mehr als reine Basis- und Fachdaten. Durch die intelligente Verknüpfung mit Sachinformationen 
werden sie „smarter“ und sind Bestandteil neuer Entwicklungen und Veredelungen. 
Wesentliche Themen wie demografischer Wandel, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Wohnen, 
Energieversorgung, nachhaltige Mobilität, Natur- und Umweltschutz und Öffentlichkeits-
beteiligung werden hierbei im Zusammenhang betrachtet und für sie integrierte Strategien 
entwickelt.  
In jüngster Zeit ist die Nachfrage nach digitalen 3D-Geodaten innerhalb der Stadtverwaltung 
kontinuierlich gewachsen. Planungsergebnisse lassen sich heute häufig durch virtuelle 3D-
Modelle anschaulicher und nachvollziehbarer darstellen, als durch traditionelle und analoge 
Lagepläne oder physische Tischmodelle. Dies trägt maßgeblich dazu bei, kommunalpolitische 
Zielsetzungen der Öffentlichkeit verständlich zu vermitteln. Die digitalen Modelle sind jederzeit 
über das Internet zugänglich und ermöglichen somit eine transparente Darstellung für alle 
Bürgerinnen und Bürger.  
Obige Themen benötigen qualifizierte und vernetzte raumbezogene Daten sowie Analysen als 
Grundlage zur Vorbereitung kommunaler Entscheidungen. Hierfür müssen die erforderlichen 
Kompetenzen bei den städtischen Beschäftigten weiterentwickelt, die vorhandenen IT-
Infrastrukturen in den Fachämtern ausgebaut und eine qualitativ hochwertige Datenbasis 
geschaffen werden. 
Mit der seit 2007 in Kraft getretenen europäischen Richtlinie INSPIRE ist ein wichtiger 
Grundstein zur Schaffung einer einheitlichen Geodateninfrastruktur in der Europäischen 
Gemeinschaft gelegt worden. Mit dem Zugriff auf länderübergreifende Daten sollen die 
Transparenz bei politischen Entscheidungen und die Sicherheit bei Planungen erhöht sowie das 
Katastrophenmanagement und Umweltschutzmaßnahmen auf europäischer Ebene besser 
koordiniert werden. 
Durch den Aufbau einer einheitlichen Geodateninfrastruktur Darmstadt (GDI-DA) werden die 
entscheidenden Strukturen für den standardisierten Datenaustausch zwischen verschiedenen 
Interessengruppen, den Stakeholdern aus Stadtverwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft gelegt. 
Die dann verwaltungsübergreifend eingeführte GDI-DA wird die Stadtentwicklung langfristig 
positiv beeinflussen und die Wissenschaftsstadt Darmstadt dabei unterstützen, sich auf dem 
Weg zur erfolgreichen „Smart City“ weiter zu entwickeln. Für die erste Aufbaustufe der GDI-DA 
werden zunächst ausschließlich offene Geodaten betrachtet. Diese sind zur Veröffentlichung 
unter festgelegten Lizenz- und Nutzungsbedingungen vorgesehen. 
Die Erarbeitung der vorliegenden Geodatenstrategie basiert auf einem Projektauftrag1. Sie folgte 
dabei einem etablierten Ansatz auch unter Berücksichtigung von best practices anderer 
Kommunen. Nach der Beschreibung der Ausgangssituation im folgenden Abschnitt wird eine 
strategische Vision für die Zukunft der Stadt vorgestellt. Anschließend werden eine Aufstellung, 
 
1 Projektauftrag zur Einrichtung der AG GDI-DA, Projektziel u.a. eine einheitliche Datenstrategie für die GDI-DA und somit 
für alle Geodaten der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu erarbeiten.

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 4 
Kategorisierung und Beschreibung strategischer Ziele vorgenommen. In einem weiteren Schritt 
werden Maßnahmen definiert, mit denen die strategischen Ziele zu erreichen sind. 
Alle genannten Teilschritte sind dabei als Bestandteil eines kontinuierlichen und sich in festen 
Zyklen wiederholenden Prozesses zu verstehen, denn die Strategie endet nicht mit dem 
Beschluss ihrer Umsetzung. Damit wird die Strategie in einem bestimmten Umfang auch zu 
einem dynamischen Dokument, das einer regelmäßigen Fortschreibung bedarf.  
Mit ihrer Erstellung wird eine einheitliche Arbeitsgrundlage für stadtentwicklungsrelevante und 
geodatenbasierte Anwendungen geschaffen. Gleichzeitig bedeutet dies, dass die 
Geodatenstrategie als Bestandteil einer übergreifenden Strategie der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt einen Beitrag für die Etablierung datenstrategischer Leitlinien der Kommunal-
entwicklung leistet. Eine orientierungsgebende Empfehlung erfolgte durch die Berücksichtigung 
der durch den Bund erstellten NGIS 2.0 von der GDI-DE 2. 
 
2. Ausgangssituation  
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind Geodaten und Geoinformationen elementare 
Bausteine zur Dokumentation, Planung und Steuerung der städtischen Abläufe und Prozesse. 
Sie beschreiben den historischen, aktuellen und zukünftigen Zustand der Stadt und bilden 
dadurch die Grundlage für Analysen, Planungen und Entscheidungen sowie für interne und 
externe Auskünfte. Ihre Verfügbarkeit wird auch als Bestandteil der Daseinsfürsorge verstanden. 
 
 Rechtliche Rahmenbedingungen 
Grundsätzlich besteht und bleibt die Datenhoheit bei den jeweiligen datenhaltenden Stellen, den 
Fachämtern, Verwaltungsstellen sowie Eigenbetrieben der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Zu 
den im Kontext der Verwendung von Geodaten wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen 
zählen nachstehende gesetzliche Bestimmungen, Regelungen sowie Richtlinien: 
 INSPIRE (Infrastructure für Spatial Information in Europe) 
- Aufbau einer europäischen einheitlichen Geodateninfrastruktur (GDI) zum Zwecke 
einer gemeinschaftlichen Umweltpolitik 
- Regelt den Zugang zu Geodaten 
- Betrifft Daten aus 34 Themenfeldern, die über ein Geoportal auf open source Basis 
interoperabel und verlustfrei zur Verfügung zu stellen sind 
 Durchführungsbestimmungen und Umsetzungsanleitungen zur INSPIRE Richtlinie 
 Bundesgesetz: Geodatenzugangsgesetz (GeoZG), Datenschutz nach DSGVO 
 § 12a Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung, E-Government-Gesetz – EgovG, 
(umgangssprachlich Open Data-Gesetz) 
 Hessisches Gesetz: Hessisches Vermessungs- und Geoinformationsgesetz (HVGG) 
 
2 NGIS 2.0 -Nationale Geoinformationsstrategie Version 2.0, Stand 05/2024, GDI-DE Geodateninfrastruktur Deutschland

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 5 
 Normen und technische Standards (z.B. OGC, ISO, XPlanGML…) 
 Richtlinien zu Metadaten, Geodatendiensten, HVD High Value Data, Open Data  
 Gesonderte Bedingungen zu besonders schützenswerten Daten 
 
 Begriffsdefinition Geodaten  
2.2.1 Geodaten 
Die von dieser Strategie zum Betrachtungsgegenstand erhobenen Geodaten sind grundsätzlich 
städtische Daten mit einem direkten oder einem indirekten räumlichen Bezug zu einem 
bestimmten Standort oder geografischen Gebiet . Geodaten können im Kontext von Datenschutz 
und Sicherheit in offene und schützenwerte, d.h. personenbezogene und die kritische 
Infrastruktur betreffende Geodaten unterschieden werden. Zum Zeitpunkt der 
Strategieerarbeitung werden ausschließlich offene Geodaten betrachtet. Diese stellen wiederum 
eine Teilmenge der bei den datenhaltenden Stellen, den Fachämtern der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt, vorhandenen städtischen Datenmenge dar. Zu den kategorisierbaren Geodaten 
zählen sowohl zwei- und dreidimensionale Daten (2D, 3D), als auch Sensor- oder Echtzeitdaten 
mit räumlichem Bezug. Dies unterstreicht die Vielfältigkeit städtischer Geodaten in zudem 
unterschiedlichsten vorliegenden Datenformaten (u.a. shape, tab, dwg) oder -kategorien (Vektor- 
oder Rasterdaten) bei stark differierenden Datenqualitäten. 
 
2.2.2 Offene Geodaten 
Als offene Geodaten werden in dieser Strategie Daten bezeichnet, die sich grundsätzlich auf 
geografische Daten beziehen, die frei verfügbar sind und von jedermann verwendet, analysiert 
und weiterverbreitet werden können. Sie sind damit Teilmenge der offenen Daten. Offene Daten 
sind umfassend in der Open-Data-Strategie der Wissenschaftsstadt Darmstadt3 beschrieben. Die 
nachstehenden Erläuterungen innerhalb dieses Kapitels sind dieser entnommen. 
Bislang existiert keine einheitliche Definition des Begriffs Open Data. Es besteht jedoch 
weitgehend Einigkeit über die Grundsätze offener Daten. International anerkannt ist die 
Definition der Open Knowledge Foundation: „Offene Daten sind Daten, die von jedermann frei 
verwendet, nachgenutzt und verbreitet werden können – maximal eingeschränkt durch Pflichten 
zur Quellennennung und dem Prinzip des „share-alike”4 5. Open Data beschreibt also ein Prinzip 
bzw. eine Kultur der Öffnung von Daten und des Zugangs zu Wissen. Die Art der 
Weiterverwendung ist dabei nicht beschränkt und kann von bloßer Information und Auswertung 
bis hin zu wirtschaftlicher Nutzung reichen.  
Davon ausgenommen sind persönliche Daten 6 oder Daten, die dem Datenschutz unterliegen. 
Offene Daten sind demnach Daten, die keinen Personenbezug aufweisen bzw. anonymisiert sind 
 
3 Open-Data-Strategie der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom 25.02.2021 
4 „Share-alike“ heißt: Weitergabe unter gleichen Bedingungen: Daten dürfen nur unter unveränderten urheberrechtlichen 
Nutzungsmöglichkeiten geteilt werden. 
5 Open Knowledge Foundation Deutschland, https://okfn.de/themen/open_data/ 
6 Open Knowledge Foundation Deutschland, https://okfn.de/themen/open_data/

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 6 
und deren Verarbeitung und Veröffentlichung nicht unter die Datenschutz-Grundverordnung 
(DSGVO) fällt.  
Open Data können z.B. aus der Wissenschaft, der Wirtschaft oder auch von Privatpersonen 
stammen. Sind Datensätze der öffentlichen Hand (Politik, Verwaltung) gemeint, so spricht man 
von „Open Government Data“. Für Open Government Data hat sich eine Definition etabliert, nach 
der offene Verwaltungsdaten jene Datenbestände des öffentlichen Sektors sind, die von Staat 
und Verwaltung im Interesse der Allgemeinheit ohne jedwede Einschränkung zur freien Nutzung, 
zur Weiterverbreitung und zur freien Weiterverwendung frei zugänglich gemacht werden. 7  
Für offene Daten und auch damit auch offene Geodaten der Wissenschaftsstadt Darmstadt gilt, 
dass sie möglichst einfach von vielen Nutzenden weiterverwendet (Mehrfachnutzung) werden 
können.  
 
2.2.3 Metadaten 
Unter Metadaten werden einfach gesagt Daten zu den Daten oder zusätzliche 
datenbeschreibende Informationen zu Geodaten verstanden. Dies können beispielsweise die 
verwendete Mess- oder Erhebungsmethode (Aufnahmeverfahren), der Erfassungsanlass, 
Aufnahmezeitpunkt und Lokalität, Datenqualität, Abgaben zu Lizenz- Nutzungsbedingungen und 
viele weitere Informationen sein. Sie erschließen den Informationsgehalt zu Geodaten, 
klassifizieren diese und beinhalten Angaben, die zum Nachweis und Zugriff auf die vorhandenen 
Datenbestände erforderlich sind. 8. Erfasst in einem durchsuchbaren Geodatenkatalog wird die 
ergebnisorientierte Suche nach Geodaten (Herkunft, Titel, Schlüsselwörter), das heißt deren 
Auffindbarkeit gewährleistet.  
Metadaten beinhalten gewissermaßen strukturierte und standardisierte „Hintergrund-
informationen“, welche die vielfältigen Merkmale von Datenbeständen beschreiben und dadurch 
den inhaltlichen Kontext (Kontextualisierungsfunktion) herstellen (Beschreibungs- und 
Erklärungsfunktion). Durch diese den Datensatz ergänzenden Angaben (z.B. Titel, Name der 
veröffentlichen Stelle / Datenquelle, Veröffentlichungsdatum) können Daten schnell gefunden 
und richtig eingeordnet werden.  
Darüber hinaus ermöglichen Metadaten durch ihre standardisierte Struktur, Geodatenbestände 
leichter miteinander zu verknüpfen und in komplexe Informationssysteme zu integrieren. Somit 
fördern sie die Interoperabilität und erleichtern die effiziente, ergebnisorientierte Suche über 
durchsuchbare Metadatenkataloge. Dies gewährleistet eine schnelle und gezielte Auffindbarkeit 
relevanter Geodaten für die Nutzenden9. 
 
 
7 Vgl. Christian P. Geiger, Jörn von Lucke im 2010 publizierten Text „Open Government Data - Frei verfügbare Daten des 
öffentlichen Sektors“. 
8 Vgl. de Lange, Geoinformatik in Theorie und Praxis, 2020 
9 https://www.bmz.de/resource/blob/216820/kernthemenstrategie-frieden-und-gesellschaftlicher-zusammenhalt.pdf

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 7 
2.2.4 Standards / Normen 
Grundsätzlich erfordert die Digitalisierung ein Mindestmaß an Standardisierung, 
prozessorientierten Grundlagen und interoperable technische Infrastrukturen. Dabei sollen nach 
Möglichkeit offene Standards und Software auf der Basis von Open Source verwendet werden. 
Die Verwendung von offenen Standards und von Open Source Produkten verhindert 
Abhängigkeiten und führt zu mehr technologischer Souveränität. Software mit offenem Quellcode 
kann von allen eingesehen werden, wird dadurch sicherer und kann kontinuierlich zum besten 
Nutzen der Stadt weiterentwickelt werden. Abhängigkeiten von einzelnen Unternehmen werden 
dadurch vermieden. Die Kollaboration und der Austausch zwischen dem Bereich der 
kommunalen Verwaltung und der Stadtgesellschaft wird gefördert. Demnach müssen 
veröffentlichte Geodaten so zugänglich und lesbar sein, dass die Anschaffung von bestimmter, 
kostenpflichtiger Software entfällt und somit auch keine damit verbundenen Lizenzkosten 
entstehen.  
Zu den Standards gehört die Verwendung OGC-konformer Services und Standards (OGC: Open 
Geospatial Consortium), die Interoperabilität durch standardisierte Webservices herstellen. Zu 
diesen Services gehören die CSW – Catalog Services (Suchdienste), WMS – Web Map Service und 
WMTS – Web Map Tile Service (Darstellungs-/Visualisierungsdienste), WFS – Web Feature 
Services und WCS – Web Coverage Services (beides Downloaddienste).  
Aus dem Bereich Normung ist die DIN ISO 19115 zu nennen. Sie definiert einen international 
gültigen Standard zur Beschreibung geographischer Informationen und zugehöriger 
Dienstleistungen. Mit dieser Norm soll es ermöglicht werden, Geodaten anhand von Metadaten 
so zu beschreiben, dass damit ihre Eignung für bestimmte Anwendungszwecke beurteilt oder 
auch sinnvolle Präsentations- und Verarbeitungsmethoden abgeleitet werden können. Das 
Schema der ISO 19115 beinhaltet u.a. Informationen über den Inhalt, räumlich-zeitliche Bezüge, 
Datenqualität, Datenzugangsmöglichkeit oder Nutzungsrechte 10. 
Darüber hinaus sind die durch das technische Komitee Nr. 211 der ISO (ISO/TC 211) 
herausgegebenen Ergebnisse der Bearbeitung von Normenserien zu Geodaten-Standards von 
Bedeutung.  
 
 Die Geodaten der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Die Geodaten der Wissenschaftsstadt Darmstadt werden für vielfältige Aufgabenstellungen in 
den verschiedenen Arbeitsprozessen der Ämter, Dienststellen und Eigenbetriebe benötigt und 
helfen der Stadt, erforderliche Entscheidungsprozesse (z.B. Bauleit-, Grünflächenplanung, 
Reaktionsmanagement im Krisenfall) zu beschleunigen. 
Sie werden durch die jeweiligen zuständigen Fachämter, die geodatenhaltenden Stellen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, erhoben und aktualisiert. Die Datenerhebung und Speicherung 
erfolgt über verschiedene Fachanwendungen und auf verteilte Datenbanken. Zu räumlichen 
Datenanalysen, wie z.B. das Erstellen von thematischen Karten stehen unterschiedliche 
Geoinformationssysteme (GIS) zur Nutzung bereit. 
 
10 https://de.wikipedia.org/wiki/ISO_19115

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 8 
Diese heterogene Systemlandschaft führt dazu, dass die Geodaten und Geoinformationen 
unterschiedliche Datenformate aufweisen, teilweise redundant geführt werden und zum 
überwiegenden Teil nicht vernetzt sind. Dadurch ist der Datenaustausch stark eingeschränkt.  
Bislang existieren mehrere voneinander getrennte zentrale städtische Systeme, die 
raumbezogene Daten zusammen mit ihren Sachdaten visualisieren: das geografische 
Auskunftssystem (GMSC11) im Intranet der Stadtverwaltung und der Stadtatlas im Internet sowie 
ein Viewer für 3D-Geodaten. Darüber hinaus werden in der Stadtverwaltung zahlreiche historisch 
gewachsene und dezentral verteilte Anwendungssysteme auf Basis der Softwarelösung MapInfo 
genutzt. 
Ein direkter Zugriff auf die Originaldatensätze der Fachämter war bisher nicht vorgesehen, was 
zu ineffizienter und sogar dreifachen Datenhaltung führt. Aber auch in mittelbarer Zukunft 
werden nicht alle Daten der Fachämter vollständig über Dienste direkt eingebunden sein. Für 
einen Übergangszeitraum wird es doppelte Datenhaltungen (bei Fachämtern und GDI) geben. In 
der Langfristbetrachtung wird die generelle Abschaffung von Datenredundanzen angestrebt.  
In der folgenden Abbildung wird die gegenwärtige stark heterogene Ausprägung auf der die 
Geodaten verarbeitenden kommunalen Anwendungsseite hinsichtlich der verwendeten 
Fachsysteme, vorliegenden Datenformate und der realen Datenhaltungspraxis verdeutlicht. 
 
Abb. 1 Ist-Situation der Geodaten-Anwendungs-Ebene in der Stadtverwaltung 
Quelle: eigene Darstellung  
 
Zukünftig soll durch die Etablierung der GDI-DA die Bereitstellung und der Austausch 
harmonisierter und interoperabler Geodaten gefördert werden. Tägliche Arbeitsprozesse in den 
Fachämtern werden hierdurch unterstützt und besser vernetzt. Zentrale Aspekte wie 
Datenkooperation, -souveränität, -kompetenz und -zuständigkeit müssen dabei berücksichtigt 
werden. 
Zusätzlich gewinnt der Einsatz dreidimensionaler Geodaten in der Stadtverwaltung kontinuierlich 
an Bedeutung. Die technischen Möglichkeiten zur Erfassung, Verarbeitung und Visualisierung 
von 3D-Geodaten entwickeln sich stetig weiter und finden insbesondere in kommunalen 
 
11 GMSC: GeoMediaSmartClient, Hexagon (2003)

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 9 
Verwaltungen verstärkt Anwendung. Insbesondere durch die Integration von Datenstrukturen, 
wie sie z.B. im Building Information Modeling (BIM) 12 verwendet werden, lassen sich 
raumbezogene Informationen nicht nur räumlich darstellen, sondern auch inhaltlich intelligent 
verknüpfen und nutzen. Diese fortschrittlichen 3D-Geodaten eröffnen vielseitige Chancen, etwa 
in der digitalen Stadtplanung, der Infrastrukturverwaltung, der kollaborativen Projektabwicklung 
oder bei Beteiligungsprozessen durch anschauliche Visualisierungen, die Bürgerinnen und 
Bürger aktiv einbinden. Durch diese Entwicklung kann das kommunale Handeln effizienter und 
transparenter gestaltet werden und die Interaktion zwischen Verwaltung und Bürgerschaft auf 
eine neue, partizipative Ebene gehoben werden. Ein Beispiel hierfür ist die Visualisierung neuer 
Bauvorhaben als interaktive 3D-Modelle 13, die online zugänglich gemacht werden, um 
Bürgerbeteiligung und Akzeptanz zu fördern. 
Ein zukunftsweisendes Konzept für die Stadtverwaltung ist auch die Weiterentwicklung des 
vorhandenen 3D-Stadtmodells in Richtung eines Urbanen Digitalen Geobasiszwillings (UDZ) mit 
der Möglichkeit, weitere fachspezifische Urbane Zwillinge anzuschließen. Ein UDZ ist ein 
virtuelles, semantisch angereichertes Abbild der realen Stadt, das unterschiedliche städtische 
Prozesse und Infrastrukturen digital vernetzt darstellt. Er basiert auf standardisierten Modell- 
und Datenstrukturen, wie sie in der DIN SPEC 91607 14 beschrieben sind. 
Für den generellen Umgang mit städtischen Geodaten fehlte jedoch bislang eine auf die 
stadtspezifischen Randbedingungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt abgestimmte 
Geodatenstrategie. Diese dient dazu, eine allgemein gehaltene und in zeitlicher Hinsicht 
langfristig ausgelegte Vorgabe für vorgesehene Aktivitäten im Zusammenhang mit der 
Verarbeitung städtischer Geodaten zu liefern. Ihre Aufstellung wurde als Auftrag an die 
Projektgruppe AG GDI-DA formuliert. 
Auch in Darmstadt wurde erkannt, dass Daten generell als wesentliche Schlüsselressource und 
zunehmend auch als immaterielles Wirtschaftsgut verstanden werden 15 können. Es gibt eine 
generelle Verständigung darüber, diese Daten deshalb entsprechend zu behandeln und durch 
geeignete Formen ihrer Zurverfügungstellung grundsätzlich nutzbar zu machen, damit sie einen 
größtmöglichen Effekt hinsichtlich gesetzter Ziele einer Organisation generieren.  
Allgemein betrachtet werden von einem derartigen Ansatz sowohl Wirtschaftsunternehmen 
angesprochen, die vorrangig mehrheitlich offensive 16 Strategieansätze befolgen, als auch 
 
12 BIM ist eine digitale Methode zur modellbasierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken, bei der 
geometrische und semantische Daten in einem gemeinsamen Modell integriert werden. 
13 Allerdings ist ein 3D-Stadtmodell nicht gleichbedeutend mit einem Urbanen Digitalen Zwilling. Es ist vielmehr ein 
Geodatenprodukt, das aus thematischen Geodatensätzen (Gebäude, Oberflächen, Topografie usw.) bestehen kann und 
stellt demnach eine Basis für verschiedene Zwecke wie z.B. Visualisierungen, Analysen oder Simulationen dar. (Jörg 
Lüthy, Der urbane digitale Zwilling der Stadt Zürich – Mehrwert für Gesellschaft und Verwaltung,  
avn / 132 (2025) 3 
14 Die DIN SPEC 91607 erweitert das Prinzip der BIM-Methode auf den urbanen Maßstab und legt Rahmenbedingungen 
und Standards für UDZ in städtischen Umgebungen fest. Diese Norm dient dabei als Orientierung für die Entwicklung 
interoperabler digitaler Zwillinge im urbanen Raum. Im Zuge der Einführung einer modularen Plattformarchitektur 
gewinnt der digitale Zwilling zunehmend an Bedeutung, da er wichtige kommunale Prozesse und Systeme in einem 
umfassenden, miteinander verbundenen Modell zusammenführt. Dadurch werden Planung, Analyse und Steuerung 
städtischer Aufgaben verbessert. 
15 Vgl. Gluchowski, Datenmanagement und Datenanalyse, 2024 
16 So können Daten auch als wertvolle Ressource betrachtet werden, durch die sich ein Mehrwert generieren lässt, wobei 
unternehmerische Ziele wie z.B. die Steigerung der Profitabilität, eine verbesserte Wettbewerbsposition etc. verfolgt 
werden.

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 10 
kommunale Gebietskörperschaften, in denen wesentlich defensivere 17 strategische Ansätze 
präferiert werden. Der grundlegende Unterschied im „Geschäftsmodell“ der Organisation 
determiniert auch die Ausrichtung der Geodatenstrategie der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Sie 
bietet die Chance, auf Basis einer Art datendemokratischen Informationsangebotes den 
Bedürfnissen von Stadtgesellschaft und -politik in Zukunft besser gerecht zu werden und ohne 
dabei deren Datenautonomie und -integrität aufzugeben. 
Mit anderen Worten lässt sich auch deutlich sagen: 
„Wenn man kein Modell hat, wie man diese Dateninfrastruktur verwaltet und was man damit tun 
kann, dann gibt man den vielleicht größten kollektiven Schatz einer Gesellschaft des 
Digitalzeitalters in die Hände von Privaten […]. Die Stadt verliert so langsam ihr Knowhow und 
ihre Fähigkeit, eine Gesellschaft in ihrem Sinne – und nicht im Sinne der Tech-Firmen – zu 
steuern und zu gestalten“18.  
 
3. Vision und Auftrag 
Unter den gegebenen fachlichen, technischen und finanziellen Voraussetzungen ist zu 
bestimmen, was mit der Strategie zukünftig erreicht werden soll. Hierzu dient die Postulierung 
einer Vision für den Umgang mit den städtischen Geodaten. Damit soll eine langfristige und 
ambitionierte, aber erreichbare Vorstellung über die zukünftige Datensituation hergestellt 
werden. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt gewährleistet mit einer stadtweit verbindlichen 
Geodatenstrategie die Einhaltung notwendiger Datenstandards und die Erfüllung gesetzlicher 
Anforderungen bei der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen und zuverlässigen 
Geoinformationen.  
Diese Strategie unterstützt die städtische Verwaltung und Wirtschaft bei der Bereitstellung 
interoperabler Geoinformationen und Geodaten. Auf der Grundlage eines besseren 
Verständnisses für komplexe Zusammenhänge dient dies dazu, datenbasierte Entscheidungen 
zu treffen und somit die gesellschaftlichen Herausforderungen wie den Klimawandel, die 
Energiewende oder den demografischen Wandel durch gezielte Planung und Umsetzung von 
Maßnahmen anzugehen. Damit begleitet diese Strategie in zentraler Verantwortung die 
Verwaltungseinrichtungen, Ämter und Eigenbetriebe der Stadtwirtschaft auf dem Weg zur 
datenorientierten Kommune. Mit dem wachsenden Verantwortungsbewusstsein für ihre digitalen 
Geoinformationen, den klaren und einheitlichen Regelungen und Prozessen, der Verwendung 
offener Datenstandards und dem Einsatz einer modernen Geodateninfrastruktur sollen 
Innovationen angestoßen, demokratische Teilhabe gestärkt und nachhaltige Entwicklungen 
unterstützt werden. Die Anwendung der Strategie führt zu einer stärkeren Kooperation und 
Vernetzung zwischen der städtischen Verwaltung und ihren Partnern.  
 
17 Vermeidung von Datenrisiken, Konzentration auf Daten-Themen wie z.B. Integrität, Standardisierung, Konsistenz, 
Sicherheit etc. Beide Ansätze schließen sich jedoch nicht gegenseitig aus, sondern es ist in der Praxis eher so, dass ein 
für die jeweilige Organisation geeigneter und vor allem ausgewogener Strategieansatz (zwischen defensiv und offensiv) 
gewählt wird. 
18 Zitat: Francesca Bria, ChiefDigitalTechnology+Innovation Officer, Barcelona

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 11 
Hochqualifizierte Geodaten der Stadt können nun von den zuständigen Fachstellen optimal 
bereitgestellt, mehrfach genutzt und über die Geodateninfrastruktur zentral und schnell 
zugänglich gemacht werden. Durch ihre Interoperabilität 19 wird gewährleistet, dass sie einfach 
und standardisiert in verschiedenen Anwendungen oder Szenarien (Simulationen) wie z.B. im 
Urbanen Digitalen Zwilling eingebunden und genutzt werden. Sie leisten somit einen Beitrag auf 
dem Weg zu besseren Entscheidungen bei der Bewältigung der skizzierten gesellschaftlichen 
Herausforderungen. 
In Anlehnung an die Nationale Geoinformationsstrategie (NGIS 2.0) wird deshalb in diesem 
Zusammenhang auch davon gesprochen, dass Geoinformationen als wesentlicher digitaler 
Rohstoff einer digitalen Gesellschaft  zu betrachten sind. Sie sollen als Grundlage für 
strategisches Planen, Entscheiden und Handeln in allen Lebensbereichen dienen. 
 
Zusammengefasst: 
Geodaten und Geoinformationen werden mittels standardisierter Geodatendienste und 
Netzdienste interoperabel zugänglich und mehrfach verfügbar gemacht. Sie sind somit 
nutzbringend und nachhaltig verwendbar. 
 
4. Ziele 
Datenstrategien folgen mit ihrer Aufstellung regelmäßig zentralen Aspekten oder 
datenstrategischen Leitlinien der Kommunalentwicklung, entlang derer sich in einem weiteren 
Schritt die zu verfolgenden Ziele kategorisieren lassen. Zentrale Aspekte20 der Geodatenstrategie 
sind zum Beispiel: 
 die Einhaltung von Festlegungen zur Datenzuständigkeit  
zentrale / dezentrale Strukturen, zentrales Rollenmodell 
 die Förderung von Datenkooperation  
klare Strukturen der Zusammenarbeit, Schnittstellen intern: zur Kommune / -extern: zu 
verschiedenen Akteuren 
 die Ermöglichung von Datenkompetenz  
Schulungen Personal, Organisations- und Führungskultur, Bildung einer zentralen 
datenkompetenten Stelle zum internen Wissensaufbau 
 die Herstellung / Gewährleistung von Datensouveränität  
Standards, Schnittstellen, Datennutzungsrechte 
 
19 Vgl. de Lange, Geoinformatik in Theorie und Praxis, 2020 
Interoperabilität umschreibt die Fähigkeit, auf verteilte Datenressourcen zuzugreifen und die Daten nutzen zu können, 
die in unterschiedlichen Softwaresystemen erzeugt werden, in verschiedenen Datenformaten vorliegen und die 
unterschiedlich modelliert sein können. Interoperabilität ist Datenaustausch und Datennutzen über Systemgrenzen. 
20 Vgl. Datenstrategien in Kommunen, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, BBSR

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 12 
Die Ziele der Geodatenstrategie der Wissenschaftsstadt Darmstadt orientieren sich einerseits an 
den vorgenannten Aspekten, jedoch auch an Zielen der unterschiedlichen Stakeholder 21 im 
städtischen Umfeld. Aus einer Erfahrungsanalyse22 von mehreren mit Darmstadt vergleichbaren 
Kommunen (sog. best practices) resultiert ein breites Spektrum von möglichen Zielen. Die 
verschiedenen Stakeholder verfolgen naturgemäß jeweils eigene Zielperspektiven. Insgesamt 
bietet sich die Ableitung geeigneter Zielkategorien an, durch die die Berücksichtigung mehrerer 
Zielperspektiven deutlicher wird. 
 
 Zielkategorisierung 
Aus den vorgenannten Leitlinien ist ein breites Spektrum an denkbaren Zielen ableitbar. Um den 
Fokus jedoch auf einen erreichbaren Zielkatalog und damit auf die kommunale Anwendbarkeit 
zu legen, bietet sich die Bildung von Zielkategorien an. Als Zielkategorien für eine 
Geodatenstrategie der Stadt haben sich kommunale Ziele, das heißt Ziele aus städtischer Sicht 
sowie Basis- oder Kernziele einer Geodatenstrategie herauskristallisiert. Darüber hinaus gibt es 
besondere Ziele, die es ebenfalls zu verfolgen gilt. 
 
4.1.1 Basisziele 
Unter Basis- oder Kernzielen sind Ziele zusammengefasst, die einen allgemeinen Charakter 
haben. Mit ihnen wird beschrieben was mit der Geodatenstrategie grundsätzlich erreicht werden 
soll. Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt wurden die folgenden Basisziele erarbeitet: 
 Interoperabilität, Standardisierung, Transparenz 
 Effizienzsteigerungen durch Mehrfachnutzung der Geodaten  
(Synergien, Netzwerkeffekte, Redundanzvermeidung, Bewältigung exponentiellen 
Datenaufkommens) 
 Innovationsförderung 
 Sicherstellung von Datenqualität und -aktualität unter Einhaltung definierter Standards und 
rechtlicher Rahmenbedingungen 
 Erhöhung der Datenkompetenz 
 
4.1.2 Ziele aus kommunaler/städtischer Sicht (adressierte Ziele) 
Neben den Basiszielen wurden kommunale Ziele definiert. Diese Ziele sprechen die 
Vorstellungen der kommunalen und lokalen Stakeholder an. Zu ihnen gehören die Darmstädter 
Bürgerinnen und Bürger, die städtische Wirtschaft (Kommunale Unternehmen, lokale IT-
Dienstleister) und Verwaltung, die lokale Wissenschaft und Forschung und allgemein die Stadt-
 
21 Zivilgesellschaft (Bürger, Interessengruppen, Vereine, Verbände), Forschung und Wissenschaft,  Verwaltung (Ämter, 
V.-Stellen), Politik (Politische Entscheidungsträger, Gremien), Wirtschaft (Privatwirtschaft, kommunale Wirtschaft 
einschließlich Eigenbetriebe der Stadt), Wissenschaft (Innovationstransfer) 
22 Mittelzentren Soest, Bergisch Gladbach, Freiburg, aber auch Oberzentren Frankfurt, Stuttgart

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 13 
gesellschaft, wozu auch lokale Vereine und Verbände oder die Lokalpolitik gehören. Die Ziele 
können daher auch als adressierte Ziele angesehen werden. Ziele aus kommunaler Sicht sind: 
 Die Förderung der Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Standortes, was sich in 
attraktiven Standortfaktoren, verbesserten Positionen bei periodischen Rankings 
widerspiegelt und u.a. durch die Anwendung eines Data Driven Government 23 erreicht 
werden kann, 
 die Herstellung von datenbasierten Grundlagen für Nachhaltigkeit, Umweltschutz, 
Widerstandsfähigkeit (Krisensicherheit, Resilienz), 
 die Sicherung der Zukunftsfähigkeit (Stadtverwaltung der Zukunft), die Bewältigung des 
Strukturwandels, die Etablierung eines städtischen Datenökosystems, 
 die Förderung von Teilhabe (Partizipation)  
 
4.1.3 Besondere Ziele 
Zu den besonderen Zielen, die mit der Geodatenstrategie verfolgt werden sollen, zählen die 
Gewährleistung eines hohen Maßes an Datensicherheit und Datenschutz im Sinne eines 
Qualitätsmerkmals. Ein weiteres wesentliches strategisches Ziel ist die Förderung einer gelebten 
Datensouveränität.  
Dabei geht es vor allem  um die Schaffung eines Verantwortungsbewusstseins für die zu 
veröffentlichenden Geodaten. Denn ein selbstbestimmtes Handeln und Entscheiden im Umgang 
mit Daten geht über eine offene Bereitstellung von städtischen Verwaltungsdaten hinaus. 
Folgende Überlegungen sind für das strategische Ziel Datensouveränität relevant: 
 Summe aller Fähigkeiten und Möglichkeiten von Individuen und Institutionen, ihre Rolle(n) 
in der digitalen Welt selbstständig, selbstbestimmt und sicher ausüben zu können, in die 
Betrachtung einbeziehen (kennen, pflegen, aktiv managen), 
 Berücksichtigung verschiedener Ebenen: Bürger / Verwaltung / Stadtwirtschaft, 
 Schaffung vertraglicher Regelungen zur rechtlichen und wirtschaftlichen Verfügungsgewalt 
über kommunale Daten, stärkt Kommunen als Nutzer / Bereitsteller / Auftraggeber 
(definierte Standards, einheitliche Nutzungsbedingungen, Schnittstellen), 
 Berücksichtigung, dass eine respektierte Datenhoheit die Handlungsfähigkeit und die 
Daseinsfürsorge der Kommune stärkt (Standortfaktor, kommunale Datenkompetenz), 
 Gewährleistung eines barrierefreien Zugangs (einfacher und effizienter Datenzugang) zum 
Angebot durch Standards, 
 Schaffung vernetzter Datenquellen und die Dienste basierte Sichtbarmachung 
(Transparenz, Metadaten) ihrer Nutzung. 
 
 
23 Data Driven Government (DDG): datenbasierte Verwaltung, das Fällen von Verwaltungs- oder Regierungs-
entscheidungen auf Grundlage von Datenanalysen. Voraussetzung hierfür ist ein funktionierendes Datenmanagement.

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 14 
 Abgrenzung Nichtziele 
Im Gegensatz zu denen in 4.1. genannten Zielen sollen die nachstehend aufgeführten Punkte mit 
der Geodatenstrategie ausdrücklich nicht verfolgt werden: 
 Aufbau von Datensilos (mehrfache Datenhaltung) 
 interne / externe Datenmonopolisierung  
(Abgrenzung zu bisheriger kommerzieller Praxis, zentrale Erfassung und Pflege der 
Geodaten bei einer einzelnen Stelle) 
 weitere Überwachung, Ausübung von Kontrolle  
 Erhöhung der Komplexität 
 Verfolgung nur kurzfristig wirksamen Lösungen 
 Einführung der Technologie um ihrer selbst Willen 
 Begehung von strategischen Irrtümern: eine einzige Strategie löst alle Probleme 
 
5. Maßnahmen zur Zielerreichung 
Zur Erreichung der vorgenannten strategischen Ziele werden anwendbare Maßnahmen benötigt, 
deren Wirksamkeit anhand von definierten Kriterien sichergestellt werden soll. Bezogen auf eine 
Langfristbetrachtung bedeutet dies, dass die Summe aller aus den gesetzten Zielen 
abzuleitenden Maßnahmen im Idealfall für messbare Ergebnisse wie in der nachfolgenden 
Aufzählung sorgen.  
Anwendungsergebnisse abgeleiteter Maßnahmen 24 fördern die kommunalen Digitalisierungs-
bestrebungen bei der Verwendung von Geodaten, denn es  
 werden E-Government-Prozesse unterstützt, 
 entsteht ein Mehrwert durch einen einfachen und zentralen Zugang zu den Geodaten,  
 werden kommunale Entscheidungen auf Basis aktueller Informationsgrundlagen getroffen, 
 liegen harmonisierte Geodatenbestände vor, 
 werden Geodaten über einen Katalog auffindbar und transparent,  
 können Geodaten mehrfach genutzt werden,  
 wird ein Qualitätsmanagement der vorhandenen Geodaten möglich. 
 
Um die aus den Zielkategorien abgeleiteten Einzelziele für die Stadt nutzbringend umzusetzen, 
ist die Herstellung einer in technischer und fachlicher Hinsicht geeigneten (einheitlichen) 
 
24 best practice am Beispiel der Stadt Frankfurt am Main

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 15 
Geodateninfrastruktur Darmstadt 25 (GDI-DA) als Grundvoraussetzung im Sinne einer 
strategischen Anforderung vorgesehen. 
Die GDI-DA dient der effizienten Bereitstellung interoperabler städtischer Geodaten der 
geodatenhaltenden Stellen (Fachämter) mittels Geodatendiensten einschließlich der zu-
gehörigen Metadaten auf einem kontinuierlich verfügbaren Geoportal 26.  
Die grundsätzlich notwendigen Komponenten und Rahmenbedingungen einer GDI sind in der 
folgenden Abbildung dargestellt: 
 
Abb. 2 Komponenten und Rahmenbedingungen einer Geodateninfrastruktur 
Quelle: Architektur der GDI-DE, Ziele und Grundlagen, Arbeitskreis Architektur GDI-DE, 2024, 
Vers. 4.01, www.gdi-de.org 
 
Als Antwort auf diese strategische Anforderung werden im Kontext des Aufbaus der 
Geodateninfrastruktur organisatorische, fachliche und technische Maßnahmen zur Anwendung 
gebracht. Damit verbunden sind der Aufbau von neuen Prozessstrukturen sowie die 
Inkraftsetzung zusätzlicher städtischer Vereinbarungen und Regelungen. Die auf die jeweiligen 
Kategorien verteilten Maßnahmen sind im Maßnahmenkatalog zusammengefasst. 
 
 
25 Mit der Magistratsvorlage (Vorlage-Nr. 2021/0175) vom 16.06.2021 hat der Magistrat dem Aufbau einer einheitlichen 
Geodateninfrastruktur Darmstadt zugestimmt. 
26 Dieses Portal wird in einer externen Cloud betrieben und gehostet.

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 16 
 
Abb. 3 Übersicht von Maßnahmen (Maßnahmenkatalog)  
Quelle: eigene Darstellung  
 
 Organisatorische Maßnahmen 
Einen grundlegenden Schwerpunkt einzuleitender Maßnahmen zur Zielerreichung bilden 
Maßnahmen mit organisatorischem Charakter. Basis hierfür ist die Einhaltung eines bestimmten 
Rollenverständnisses unter den beteiligten Organisationseinheiten. Eine damit in engem 
Zusammenhang stehende Maßnahme stellt die Einrichtung der Koordinierungsstelle GDI-DA dar. 
 
5.1.1 Rollenverständnis 
Unter der Berücksichtigung der in der Stadtverwaltung bereits vorhandenen Strukturen ist die 
Schaffung, Förderung und Einhaltung eines einheitlichen Rollenverständnisses, einem 
Agreement über die Art und Weise der Zusammenarbeit beim Aufbau sowie der späteren 
Nutzung der GDI essentiell. Zu den hauptsächlich von diesem Rollenverständnis erfassten 
derzeitigen Organisationseinheiten zählen 
 das Vermessungsamt (62), Lenkungsgremium GDI-DA, Koordinierungsstelle GDI-DA, 
 das Amt für IT (18), Lenkungsgremium GDI-DA,  
 die geodatenhaltenden Stellen (Fachämter/Verwaltungsstellen/Eigenbetriebe), jeweilige 
Geodaten-Koordinatoren, 
 das Amt für Interne Dienste (10), Organisationsabteilung, 
 die städtischen Beauftragten für Open Data sowie für Datenschutz. 
 
Zur Bewältigung des Aufbaus der GDI-DA wurde

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 17 
 ein Lenkungsgremium GDI-DA zur Führung und Steuerung der Koordinierungsstelle und als 
zentrale Ansprechpartner,  
 die Koordinierungsstelle GDI-DA selbst sowie  
 die AG GDI-DA als ämterübergreifende und projektbegleitende Arbeitsgemeinschaft, die 
zugleich eine integrierende Funktion innerhalb der Stadtverwaltung einnimmt 
geschaffen, um den Aufbau der Geodateninfrastruktur zu gewährleisten.  
Die nachstehende Abbildung verdeutlicht diesen Zusammenhang und bezieht zusätzlich die 
zukünftigen internen und externen Nutzer der GDI-DA mit ein. 
 
 
Abb. 4 Rollenverständnis  
Quelle: eigene Darstellung  
 
5.1.2 Koordinierungsstelle GDI-DA 
Die Koordinierungsstelle GDI-DA im Vermessungsamt ist federführend für die 
Geodateninfrastruktur in der Wissenschaftsstadt Darmstadt zuständig und direkt dem 
Lenkungsgremium GDI-DA unterstellt. Dessen Vorsitz bilden die jeweiligen Amtsleitungen des 
Vermessungsamtes und des Amtes für IT. Die Koordinierungsstelle GDI-DA koordiniert alle 
Prozesse und Verfahren, die mit der Bereitstellung interoperabler Geodaten verbunden sind. In

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 18 
diesem Zusammenhang berät sie fachlich und koordinierend alle Fachämter, Verwaltungsstellen 
und Eigenbetriebe zu Fragen hinsichtlich der Bereitstellung von interoperablen Geodaten. 
 
Zusammenfassend werden zu den Maßnahmen organisatorischer Art die  
 Einrichtung der Koordinierungsstelle GDI-DA (KST GDI-DA im Vermessungsamt) sowie 
einem zugehörigen Lenkungsgremium GDI-DA unter der Führung durch das Vermessungs-
amt und dem Amt für IT, 
 die Implementierung der AG GDI-DA unter Beteiligung der KST GDI-DA, Vertretern vom Amt 
für IT, Organisationsabteilung, den Beauftragten für Open Data sowie Datenschutz, 
Fachämtern, Personalrat sowie  
 die Schaffung von Koordinatoren für die GDI-DA bei den geodatenhaltenden Stellen (zentrale 
Ansprechpartner in den jeweiligen Fachämtern) 
unter Wahrung eines vereinbarten Rollenverständnisses gezählt. 
 
 Städtische Vereinbarungen und Regelungen 
Neben der einzuführenden Geodatenstrategie selbst müssen alle mit ihr in Zusammenhang 
stehenden bereits festgelegten und noch zu treffenden städtischen Regelungen und 
Vereinbarungen im Maßnahmenkatalog berücksichtigt werden. In der kommunalen Praxis sind 
dies Hausmitteilungen, Rundverfügungen, Dienstanweisungen, aber auch beispielsweise 
Handreichungen für die jeweiligen geodatenhaltenden Stellen. Hierzu ist eine begleitende 
Kommunikation erforderlich, um die Akzeptanz durchzuführender Maßnahmen innerhalb der 
städtischen Verwaltung zu unterstützen. Für die Förderung der Kommunikation mit internen und 
externen Netzwerkpartnern sind ebenfalls regelnde und einheitliche Vorkehrungen wie z.B. 
Leitfäden oder Anwendungsvereinbarungen durch die Koordinierungsstelle GDI-DA zu treffen. 
Um die Akzeptanz in der Öffentlichkeit weiter zu stärken und Informationen zielgerichtet 
bereitzustellen, sind auch marketingbezogene Maßnahmen zu entwickeln, beispielsweise der 
Aufbau eines abgestimmten Internetauftritts oder einer themenspezifischen Landingpage. 
Zu den städtischen Regelungen zählen insbesondere 
 die Geodatenstrategie, 
 Hausmitteilungen, 
 Rundverfügungen und Dienstanweisungen, 
 Handreichungen, 
 Kommunikation / Netzwerk / Kooperation intern/extern. 
Für den Fall einzugehender Datenkooperationen mit Dritten sind  
 klare Strukturen der Zusammenarbeit durch standardisierte Kooperationsverträge (Data- 
Sharing Agreements) sowie  
 Schnittstellen zu weiteren Kommunen und zu externen Akteuren

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 19 
zu definieren. Die Zusammenarbeit mit bestehenden kommunalen Dienstleistern kann die 
Gestaltung von Datenkooperationen erleichtern. 
 
 Aufbau neuer Prozessstrukturen 
Um die GDI-DA innerhalb der kommunalen Prozessstrukturen zu integrieren, sind völlig neue 
prozessorientierte Workflows aufzustellen und zu etablieren Der Aufbau der GDI-DA ist deshalb 
mit der stadtweiten Etablierung einer Reihe neuer und nachstehend beispielhaft aufgeführter 
Prozesse fachlicher und technischer Art verbunden. 
 
Fachliche Prozesse 
 Bereitstellung interoperabler Geodaten über die GDI-DA, 
 Technisches und administratives Monitoring (qualitatives/quantitatives Nutzencontrolling), 
 Langzeitspeicherung von Geoinformationen, 
 Erfassung von hochwertigen Geodaten (Vorgaben für die geodatenhaltenden Stellen), 
 Qualitätssicherung hochwertiger Geodaten (Einhaltung bestimmter Qualitätsstandards). 
 
Technische Prozesse 
 Dienste-Erstellung, 
 Metadatenerfassung, 
 Datenbankerstellung- und Aktualisierung, 
 Zugang zu den Geodaten, 
 Rollenmanagement (rollenbasiertes Berechtigungskonzept), 
 Störungsmanagement. 
 
Parallel zum Aufbau neuer Prozessstrukturen ist zu prüfen, ob bisherige technisch/ 
organisatorische Strukturen oder Verfahren redundant sind und möglichst frühzeitig ersetzt 
werden können. Grundsätzlich ist sicher zu stellen, dass alle Implementierungen hinsichtlich der 
Bereitstellung von interoperablen Geodaten die Vorgaben der GDI-DA einhalten müssen. 
 
 Fachliche Maßnahmen 
Bei den Maßnahmen fachlicher Art sind die nachstehenden Aspekte relevant: 
 Festlegung von einheitlichen Bedingungen (Lizenzen und Nutzungsbedingungen) für 
städtische Geodaten, Regeln und Standards für die Erfassung interoperabler Geodaten 
(Formate, Metadaten, Bereitstellung standardisierter Geodatendienste), 
 Monitoring und Berichterstattung,

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 20 
 Sensibilisierung und Aufbau von Wissen (Training, Kompetenzaufbau), 
 Gewährleistung der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (Datenschutz 27, INSPIRE, HVD 28 
DVO), 
 Erstellung von Leitfäden und Handreichungen sowie Dokumentationen, 
 Bedarfsweiser Aufbau von standardisierten Schnittstellen und Verlinkungen zu vorhandenen 
Portalen der Stadt29 (z.B. zum städtischen Open Data Portal), 
 Förderung von Strukturen, die ein wirksames Datenmanagement gewährleisten: 
Das bedeutet, interoperable Geodaten sind auf transparentem Wege in hoher 
Geodatenqualität bereitzustellen. Der Zugang und die Auffindbarkeit zu diesen Daten und 
ihre Erreichbarkeit müssen barrierefrei und offen sein. Die Beschreibung der 
Geodatenqualität erfordert die Formulierung von objektiven und prüfbaren Kriterien. 
Angewendet bedeutet dies die Definition eines Qualitätslevels für ein aufzubauendes 
Geodaten-Qualitätsmanagement mit prüfbaren Kriterien. Demnach können die zehn 
wichtigsten Datenqualitätselemente durch die nachstehenden Punkte abgebildet werden: 
- Zugänglichkeit, 
- Aktualität, 
- Vollständigkeit (redundanzfrei),  
- Thematische Genauigkeit, 
- Datenstrukturelle Eignung, 
- Interpretationssicherheit, 
- Logische Konsistenz, 
- Relevanz, 
- Geometrische Genauigkeit, 
- einfache Nutzungsbedingungen (einfaches Preismodell/kostenfrei). 
Ein nach diesen Kriterien effizient arbeitendes Datenmanagement ist in der Lage, den 
Herausforderungen eines erwartbaren exponentiellen Datenaufkommens, kürzer werdenden 
Datenlebenszyklen sowie steigenden Anforderungen aufgrund gesetzlicher Vorgaben 
gerecht zu werden.  
 
 Technische Maßnahmen 
Zu diesen Maßnahmen werden die technischen Teilmaßnahmen des Aufbaus und der 
Implementierung der GDI-DA sowie die auf Open Source-Technologie basierende Bereitstellung 
geeigneter IT-Lösungen gezählt. Hinzu kommen Maßnahmen, die in den Bereichen 
Datenhaltung, -speicherung und -harmonisierung wirksam werden. Nicht zuletzt zählen zu den 
 
27 Angestrebt werden zudem neue Lösungsfindungen im Datenschutz: z.B. eine zukünftige Kombinierbarkeit 
Thematischer Karten mit Katasterdaten unter Ausschluss der Personenbeziehbarkeit. Es gilt dabei einheitliche 
Auslegungen für bestimmte Anwendungsfälle zu definieren, um die Belange des Datenschutzes als auch die des 
öffentlichen Interesses bestmöglich zu berücksichtigen. 
28 High Value Datasets – hochwertige Datensätze, Bereitstellung und Organisation gemäß HVD DVO 
29 z.B. Datenplattform Digitalstadt Darmstadt, Open Data Portal

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 21 
technischen Maßnahmen auch die Erstellung von technischen Dokumentationen und die 
Automatisierung von Workflows. 
 
Aufbau und Implementierung der GDI-DA 
 Geoportal (Zugang zu den Geodaten), 
 Geodatenkatalog (Metadatenkatalog), 
 Geoserver (Bereitstellung standardisierter Geodatendienste), 
 Datenbank. 
 
Bereitstellung geeigneter IT-Lösungen möglichst auf Basis von Open Source 
 zur Geodatenerfassung, -aufbereitung und -transformation, 
 zur Realisierung von GIS-Anwendungen, 
 für 3D-Geodaten, 
 für digitale Zwillinge (z.B. BIM und UDZ). 
 
Aufsetzen strategiekonformer Systeme  
 zur Datenhaltung und -speicherung, 
 Datenharmonisierungstools. 
 
Betrieb der GDI-DA als Cloud Lösung 
 BSI (Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik) und DGSVO konformes 
externes Hosting  
 
Erstellung von technischen Dokumentationen 
 Systemarchitektur 
 
Automatisierung von Workflows  
 Metadaten, 
 Aktualisierung, 
 Speicherung, 
 Sicherung.

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 22 
6. Organisatorische Umsetzungen  
Nachdem die erarbeitete Strategie in den zuständigen Gremien vorgestellt und bestätigt wurde, 
ist eine Verankerung und Verabschiedung der Strategie im Sinne einer Projektabnahme 
vorgesehen. Damit kann die Geodatenstrategie auch formell durch den Magistrat der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt in Kraft gesetzt werden.  
Für die zeitliche Gültigkeit der Strategie wird in einem ersten Schritt eine Laufzeit von 4 Jahren 
empfohlen. Nachdem die Inkraftsetzung der Strategie erfolgt ist, wird ein Prozess der 
regelmäßigen Strategiefortschreibung im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungs-
managements angestoßen. Die erste geplante Revision und Fortschreibung der Strategie ist im 
Jahr 2029 vorgesehen. 
Für die stadtweite Einführung und Umsetzung der Geodatenstrategie wird eine 
organisationssensible Herangehensweise empfohlen. Grundsätzlich gilt dabei für alle Beteiligten 
die Einhaltung der Einnahme von definierten Rollen (siehe 5.1.1. Rollenverständnis). Die 
Kommunikation in kontinuierlichen Abstimmungsprozessen zwischen den Rollenträgern ist eine 
Voraussetzung für den Implementierungserfolg. Mindestens kurz- bis mittelfristig wird in diesem 
Kontext eine geeignete stadtweite Aufklärungsarbeit zu leisten sein. Begleitet werden muss diese 
durch die konsequente Hervorhebung des Nutzwertes einer erfolgreich umgesetzten 
Geodatenstrategie30.  
Ein wesentlicher Aspekt bei der Anwendung aller mit der Geodatenstrategie einhergehenden 
Digital-Themen ist die Vermittlung von Fachwissen im Umgang mit Geoinformationen innerhalb 
der städtischen Verwaltung. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung und Generierung des 
hierfür notwendigen Know-hows und der digitalen Kompetenzentwicklung bei den Anwendern. 
Für den notwendigen Wissensaufbau und die Erarbeitung einer hinreichenden Datenkompetenz 
(z.B. durch Fortbildungen / Schulungen, Unterstützung durch ein aufzubauendes städtisches 
Wiki GDI-DA und weitere zielgerichtete Maßnahmen 31) sind für die zu unterstützenden Ämter 
bedarfsorientierte Angebote zu erstellen. Dies alles dient dem Ziel, die Transparenz und 
Akzeptanz seitens der Fachämter zu fördern.  
Durch die Benennung von GDI-Koordinatoren bei den jeweiligen geodatenhaltenden Stellen 
besteht für die Fachämter zudem die Möglichkeit, eigene Kompetenz aufzubauen, zu bündeln 
sowie zielgerichtet mit der Koordinierungsstelle GDI-DA Kontakt aufzunehmen. Darüber hinaus 
können sie bei Bedarf in der AG GDI-DA mitwirken bzw. zur Erörterung fachlicher Fragen 
eingeladen werden. Über die AG GDI-DA als Medium für den fallbezogenen und regelmäßigen 
fachlichen Austausch und Kommunikation besteht für sie das Angebot Feedback zu geben und 
für sie relevante Themen zu platzieren. 
Die Koordinierungsstelle GDI-DA ist ihrerseits durch kontinuierliche Netzwerkarbeit und aktive 
Mitgliedschaften32 bestrebt, dafür zu sorgen, dass neben der Bereitstellung einer auf Internet-
Technologie basierenden GDI-DA der Transfer von Fachwissen zwischen den städtischen 
Verwaltungsebenen gefördert und vereinfacht wird.  
 
30 z.B. mit Synergieeffekten verbundene Einsparung von Kosten durch die Kombination von Datenautonomie bei den 
geodatenhaltenden Stellen und einer zentralen GDI-DA für alle Querschnittsaufgaben 
31 Die Bereitstellung von Bildungsangeboten für die städtische Verwaltung verfolgt das Ziel der Schaffung einer „Daten“-
kompetenten Verwaltung und Zivilgesellschaft und fördert gleichzeitig die urbane Datenökonomie. 
32 z.B. in der Implementierungspartnerschaft Masterportal sowie Austausch in der GDI Hessen, regional GDI Südhessen

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 23 
Für eine zukünftige und vor allem einheitliche Bereitstellung von Geodaten sind 
verwaltungsübergreifende Regelungen zu erarbeiten und zu etablieren 33. Demnach sind alle 
Ämter und Einrichtungen, die Geodaten erheben und nutzen, durch Vereinbarungen an 
Standards zu binden bzw. bereits bei der Erarbeitung der Standards und Vorgaben einzubinden. 
Das heißt in solchen Fällen, wie auch bei allen anderen mit Geodaten in Verbindung stehenden 
Neuprojekten ist die Koordinierungsstelle GDI-DA rechtzeitig anzusprechen und zu informieren. 
Nach dem für Ende des Jahres 2025 vorgesehenen Abschluss der fachlichen und technischen 
Implementierung der GDI-DA, wird diese zukünftig für den zentralen Zugang zu den 
interoperablen Geodaten der Stadt sorgen. 
 
7. Ausblick 
Ausblick der Geodatenstrategie aus kommunaler Sicht 
Die Geodatenstrategie der Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt das Ziel, kommunale 
Geoinformationen als zentralen digitalen Rohstoff für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu 
etablieren. Sie fördert die transparente Bereitstellung und effiziente Nutzung raumbezogener 
Daten in Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. Durch offene Datenformate, moderne IT-
Infrastrukturen, klare rechtliche Rahmenbedingungen und einheitliche Prozesse sollen 
Innovationen angestoßen, demokratische Teilhabe gestärkt und nachhaltige Entwicklungen 
unterstützt werden. Die Strategie setzt auf Kooperation zwischen den städtischen Fachämtern 
und ihren Partnern sowie auf die regionale Vernetzung, um Herausforderungen wie den 
Klimawandel, eine wachsende Mobilität und ein zunehmendes Krisenmanagement datenbasiert 
zu bewältigen.  
Mit Hilfe der Geodatenstrategie soll eine Verbesserung in folgenden Handlungsfeldern erzielt 
werden: 
Digitale Daseinsvorsorge stärken 
 Hochqualifizierte Geodaten werden zur Grundlage für Planung, Steuerung und 
Entscheidungsfindung in Bereichen wie Infrastruktur, Mobilität, Umwelt und Bildung. 
 Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kann datenbasiert auf Herausforderungen wie 
Klimawandel, demografischen Wandel oder Energiewende effizienter reagieren. 
Effizienz und Transparenz in der Verwaltung 
 Durch die Integration von Geodaten in Verwaltungsprozessen werden Abläufe optimiert und 
Entscheidungen nachvollziehbar. 
 Bürgerinnen und Bürger erhalten über Geoportale und digitale Zwillinge direkten Zugang zu 
relevanten Informationen (z. B. Bebauungspläne, Baustellenübersicht). 
  
 
33 Dies kann in einer mehrschichtigen Form aus Rundverfügung, Prozessablauf zur Aufnahme und zum Austausch 
interoperabler Geodaten einschließlich Erfassungsformularen zur Bereitstellung von Metadaten und erklärenden 
Handlungsempfehlungen erfolgen.

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
  Seite 24 
Datensouveränität und Kompetenzaufbau 
 Kommunen streben nach Kontrolle über ihre Daten durch klare Zuständigkeiten, Standards 
und Schnittstellen. 
 Der Aufbau von Datenkompetenz in der Verwaltung wird zur Schlüsselaufgabe – etwa durch 
Schulungen und zentrale Datenmanagement-Einheiten. 
Interkommunale und externe Kooperationen 
 Zusammenarbeit mit anderen Kommunen, Dienstleistern und Forschungseinrichtungen 
ermöglicht Synergien und nachhaltige Datenzugänge. 
 Standardisierte Datenkooperationen (z.  B. Data-Sharing Agreements) erleichtern die 
Integration externer Datenquellen. 
Bürgernähe und Partizipation 
 Geodaten fördern die Bürgerbeteiligung durch visuelle Aufbereitung komplexer Themen 
(z. B. Stadtentwicklung, Verkehrsplanung). 
 Digitale Werkzeuge wie interaktive Karten oder Apps stärken die Mitwirkung und das 
Vertrauen in kommunalen Entscheidungen. 
 
Zusammenfassend bedeutet dies:  
Unsere Kommune entwickelt sich zu einem aktiven Datenakteur. Die Geodatenstrategie bietet 
uns die Chance, unsere Rolle in der digitalen Transformation zu stärken, unsere Leistungen zu 
verbessern und die Lebensqualität in der Wissenschaftsstadt Darmstadt nachhaltig zu erhöhen. 
Bei einer konsequenten Umsetzung der vorliegenden Geodatenstrategie kann sich die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt einen der vorderen Plätze in bundesweiten Wettbewerben sowie 
bei der Bewältigung der Zukunftsaufgabe Digitalisierung städtischer Verwaltungen sichern. Die 
integrierte Geodateninfrastruktur und die Vernetzung mit einem zukünftigen Urbanen Digitalen 
Zwilling unterstützen zukunftsweisende Projekte der Smart City Darmstadt, verbessern die 
Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger und fördern eine nachhaltige und vernetzte 
Stadtentwicklung.

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
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8. Glossar (Schlüsselwörter) 
Data Governance (Gluchowski, Datenmgt. u. -analyse, Springer, 2024)  
Auf Grundlage einer (Geo)Datenstrategie definiert sich Data Governance als Summe 
verbindlicher Vorgaben für die Aufbau- und Ablauforganisation beim grundsätzlichen Umgang 
mit (Geo)Daten. Dies drückt sich in Regeln, Prozessen sowie Verantwortlichkeiten und 
Zuständigkeiten aus. 
Geodaten (J. Klaus (Hrsg.), Geomatik, Springer, 2023)  
Geodaten bezeichnen alle Daten, die einen direkten oder indirekten räumlichen Bezug zu einem 
bestimmten Standort haben. Umgangssprachlich bedeutet Raumbezug eine eindeutige Lage von 
Objekten innerhalb eines Raumes. Sie bestehen aus Geobasisdaten und Geofachdaten. Beide 
Typen besitzen Metadaten, als beschreibende Informationen über die vorliegenden Geodaten. 
Während ein direkter Raumbezug üblicherweise über Koordinaten hergestellt wird, kann ein 
indirekter Bezug beispielsweise durch eine Adresse oder eine statistische Einheit gegeben sein. 
Die Bereitstellung und Speicherung von Geodaten sind zeitlich versioniert und dauerhaft 
sicherzustellen (GDI-DE). 
Offene (Geo)Daten / Open Data 
Offene Daten sind Daten, die von den Usern frei benutzt, weiterverwendet und geteilt werden 
können. Beschränkungen bestehen lediglich in der Verpflichtung der Nennung der/des Urhebers. 
Von international anerkannten Organisationen wurden Prinzipien und Empfehlungen entwickelt, 
die Regierungen und Verwaltungen dabei helfen sollen, ihre Datenbestände für die Allgemeinheit 
zu öffnen. Als Standard für Open Data gelten die 10 Prinzipien der Sunlight Foundation34. Diese 
Prinzipien stellen grobe Zielwerte dar und folgen den nachstehenden der Open-Data-Strategie 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt entnommenen Grundsätzen: 
1. Keine dem Datenschutz unterliegenden / keine personenbezogenen Daten 
Per Open-Data-Definition sind personenbezogene oder dem Datenschutz unterliegende Daten 
von einer Veröffentlichung auf den städtischen Portalen ausgeschlossen.  
2. Vollständigkeit  
Die Datensätze sollen so vollständig wie möglich veröffentlicht werden – soweit dies die 
geltenden Bestimmungen zum Datenschutz zulassen. Die Daten sollen dabei möglichst im 
Rohformat (also unbearbeitet) – und wenn machbar, inklusive der Metadaten 35, die die Inhalte 
und Eigenschaften der Daten beschreiben, der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.  
3. Aktualität der Daten / zeitliche Nähe  
Die Datensätze sollen der Öffentlichkeit innerhalb eines angemessenen Zeitraums zugänglich 
gemacht werden. Wenn möglich, sollen sie möglichst zeitnah nach ihrer Erhebung oder 
Aktualisierung veröffentlicht werden.  
4. Leichter Zugang  
 
34 Die Sunlight Foundation hat 2010 zehn Prinzipien für die Offenheit behördlicher Daten definiert und 2014 
fortgeschrieben: https://sunlightfoundation.com/policy/documents/ten-open-data-principles/ 
35 Siehe Abschnitt 2.2.3 Metadaten

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
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Die Datensätze sollen ohne physische und technische Hürden barrierefrei zugänglich sein. 36  
Programmierschnittstellen (APIs 37), eine einfache Suche und eine leichte Auffindbarkeit der 
Daten unterstützen die Zugänglichkeit.  
5. Maschinenlesbare Datenformate  
Informationen sollen in etablierten Dateiformaten abgespeichert werden, die maschinenlesbar 
sind, d.h. von einem Rechner weiterverarbeitet werden können. Als maschinenlesbar gelten u. a. 
die folgenden Formate: .txt, .csv, .json, .xml, .rss.  
6. Diskriminierungsfreiheit  
Jede Person soll zu jedem Zeitpunkt Zugriff auf die Daten haben, ohne sich dabei identifizieren 
/ registrieren oder eine Rechtfertigung für ihr Handeln abgeben zu müssen.  
7. Verwendung offener Standards  
Die veröffentlichten Daten müssen so zugänglich und lesbar sein, dass keine Anschaffung einer 
bestimmten Software erforderlich wird und keine damit verbundenen Lizenzkosten entstehen.  
8. Offene Lizenzen  
Die Daten werden für die Allgemeinheit ohne Restriktionen oder Barrieren zugänglich gemacht. 
Es werden also keine Einschränkungen in der Verwendung, Weiterentwicklung oder Verbreitung 
der Daten auferlegt. Einzige Nutzungsbedingung ist lediglich die Pflicht zur Namensnennung: 
Die gewählte Datenlizenz „Deutschland Namensnennung 2.0“ erlaubt eine uneingeschränkte 
Nutzung der über die Open-Data-Plattform der Wissenschaftsstadt bereitgestellten Daten, sofern 
der Name des Datenbereitstellers in Form eines Quellenvermerks genannt wird. 
9. Dauerhafte Verfügbarkeit  
Die online gestellten Informationen sollen über eine längere Zeit hinweg verfügbar sein.  
10. Ohne Nutzungskosten / gebührenfrei  
Es werden keine Nutzungskosten für den Zugriff oder die Verwendung der Daten erhoben.  
11. Richtigkeit der Daten  
Die Daten sollen in hochwertiger Qualität bzw. fehlerfrei erfasst und veröffentlicht werden.  
Schützenswerte Daten  
Dies sind Daten mit unterschiedlicher Schutzwürdigkeit (nach Schultze u. Franzke, 2017) 
Stufe 1 identifizierbare Attribute:  
Daten mit direktem Personenbezug durch identifizierbare Attribute, z.B. Name und Adresse 
Stufe 2 Quasi-identifizierbare Attribute: 
nicht direkt identifizierende Attribute, aber mit engem Personenbezug, z.B. Alter, Geschlecht 
Stufe 3 direkter oder indirekter Personenbezug:  
z.B. Anzahl Anrufe beim Callcenter-Agent 
 
36 Beispiel für physische Hürden: Ersuchen um Daten z. B. durch Ausfüllen von Formularen, Beispiel für technische 
Hürden: Zugang zu Daten nur über ausgefüllte Eingabemasken oder Systeme, die browserorientierte Technologien 
erfordern (z. B. Flash, Javascript)  
37 API = eine Schnittstelle, Abkürzung für „Application Programing Interface“: Eine API erlaubt es anderen 
Softwareanwendungen, gezielt und automatisiert maschinenlesbare Daten abzufragen.

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
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Stufe 4 ohne Personenbezug:  
z.B. Daten zur Auslastung der Büroflächen 
Stufe 1 und 2 repräsentierende Daten sind besonders schützenswert. Darüber hinaus gibt es 
weitere sensible Daten, mit mehr oder weniger negativen Folgen im Falle der Veröffentlichung 
z.B. Daten der kritischen Infrastruktur oder Patentdaten. 
Geobasisdaten (BMI (Hrsg.) 2020 Lexikon)  
Als Geobasisdaten werden grundlegende amtliche Geodaten bezeichnet, welche die Landschaft 
(Topographie), die Grundstücke und die Gebäude anwendungsneutral in einem einheitlichen 
geodätischen Bezugssystem beschreiben. Sie werden von der Vermessungsverwaltung erhoben 
und bereitgestellt und dienen als Grundlage für Geofachdaten. 
Geofachdaten (BMI (Hrsg.) 2020a Lexikon)  
Geofachdaten repräsentieren die in den jeweiligen Fachdisziplinen erhobenen Daten mit 
fachlichem Hintergrund. Versehen mit dem Zusatz „Geo“ wird deutlich, dass diese Daten eine 
Raumbezug besitzen. 
Geodateninfrastruktur (Architektur der GDI-DE, Ziele und Grdl., Arbeitskreis Architektur GDI-DE, 
2024, Vers. 4.01, www.gdi-de.org)  
Eine grundlegende Definition des Begriffs „Geodateninfrastruktur" findet sich in dem 2009 
erlassenen und 2021 zuletzt geänderten Geodatenzugangsgesetz des Bundes (GeoZG, 2021): 
„Geodateninfrastruktur ist eine Infrastruktur bestehend aus Geodaten, Metadaten und 
Geodatendiensten, Netzdiensten und -technologien, Vereinbarungen über gemeinsame Nutzung, 
über Zugang und Verwendung sowie Koordinierungs- und Überwachungsmechanismen, -
prozesse und -verfahren mit dem Ziel, Geodaten verschiedener Herkunft interoperabel verfügbar 
zu machen.“ 
Eine Geodateninfrastruktur besteht demnach im Kern aus Geodaten, Geodatendiensten, 
Metadaten sowie Netzen. Sie wird von einer Vielzahl an Akteuren entwickelt und betrieben. Dazu 
bedarf es ergänzender Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit: 
 Rechtsnormen legen die notwendigen rechtsverbindlichen Grundlagen zur Bereitstellung 
von Geodaten und Geodatendiensten fest; 
 Zugang und Nutzung der Geodaten und Geodatendienste werden durch Vereinbarungen 
zwischen Bereitstellern und Nutzern geregelt; 
 Koordinierungs- und Überwachungsmechanismen gewährleisten die Funktionsfähigkeit der 
Geodateninfrastruktur; 
 Normen, Standards und Spezifikationen definieren die Voraussetzungen für Interoperabilität 
von Geodaten, Metadaten und Geodatendiensten. 
Metadaten (Arbeitskreis Architektur der GDI-DE) 
Metadaten sind Informationen, die Geodaten oder Geodatendienste beschreiben und es 
ermöglichen, Geodaten und Geodatendienste zu ermitteln, in Verzeichnisse aufzunehmen und 
zu nutzen. 
Sie bestehen aus technischen (liefern formale Infos über Systemstrukturen und -prozesse, 
beschreiben welche Attribute es gibt, wie Tabellen aufgebaut sind, Datentypen, -volumen),

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
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fachlichen (Angaben zu Bedeutung, Definition, Einsatzzweck, Merkmalsbeschreibungen), und 
organisatorischen Metadaten (Rollen, Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten, Freigaben). 
Geodatendienste (Arbeitskreis Architektur der GDI-DE) 
Geodatendienste sind vernetzbare Anwendungen, welche Geodaten und Metadaten in 
strukturierter Form zugänglich machen. Dies sind im Einzelnen:  
 Suchdienste, die es ermöglichen, auf der Grundlage des Inhalts entsprechender Metadaten 
nach Geodaten und Geodatendiensten zu suchen und den Inhalt der Metadaten anzuzeigen, 
 Darstellungsdienste, die es zumindest ermöglichen, darstellbare Geodaten anzuzeigen, in 
ihnen zu navigieren, sie zu vergrößern oder zu verkleinern, zu verschieben, Daten zu 
überlagern sowie Informationen aus Legenden und sonstige relevante Inhalte von Metadaten 
anzuzeigen, 
 Dienste, die das Herunterladen und wenn durchführbar, den direkten Zugriff auf Kopien von 
Geodaten ermöglichen (Downloaddienste), 
 Transformationsdienste zur geodätischen Umwandlung von Geodaten. 
Geoportal (Arbeitskreis Architektur der GDI-DE) 
Geoportal ist eine elektronische Kommunikations-, Transaktions- und Interaktionsplattform, die 
über Geodatendienste und weitere Netzdienste den Zugang zu den Geodaten ermöglicht. Nutzer 
können im Geoportal mittels Recherche- und Visualisierungswerkzeugen städtische Geodaten 
suchen, visualisieren und verknüpfen. Bedarfsweise können die Geoinformationen auch über 
Downloaddienste heruntergeladen werden. 
Geodatenkatalog 
Im Geodatenkatalog werden die Metadaten zu den Geodaten zentral geführt und er ermöglicht 
das schnelle Auffinden der Daten und Dienste im Geoportal. Neben Angaben wie z.B. Titel, 
Kurzbeschreibung, Herkunft usw. werden auch Informationen zu den Zugangs- und 
Nutzungsbedingungen eingetragen.  
High Value Datasets (Hochwertige Datensätze, HVD)  
HVD sind ausgewählte Daten des öffentlichen Sektors, die die Europäische Kommission aufgrund 
ihres hohen sozioökonomischen Potenzials als besonders wertvoll für Gesellschaft, Umwelt und 
Wirtschaft einstuft. Die Bereitstellung solcher Daten soll beispielsweise als Grundlage für 
Forschung oder Softwareentwicklung Innovationen fördern, die Effizienz öffentlicher 
Dienstleistungen verbessern und die Transparenz gegenüber der Zivilgesellschaft erhöhen.  
Zu beachten ist die bereits bestehende Verpflichtung  (EU-Richtlinie) behördlicherseits alle 
vorhandenen Datensätze aus der Liste der HVD ab Juni 2024 unter wiederverwendbaren 
Bedingungen verfügbar zu machen. Dies hat kostenlos, in maschinenlesbaren Formaten, usw. 
zu erfolgen (über Application Programing Interfaces und gegebenenfalls als Massendownload). 
Die Richtlinie über offene Daten enthält sechs Kategorien von HVD: Georaum, Erdbeobachtung 
und Umwelt, Meteorologie, Statistik, Unternehmen und Eigentümerschaft von Unternehmen 
sowie Mobilität. Die Liste hochwertiger Datensätze bezieht sich grundsätzlich nicht auf 
personenbezogene Daten.

Geodatenstrategie 2025 für die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
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Integrität  
(Daten)Integrität, als in dieser Geodatenstrategie verwendeter Begriff bezeichnet die 
Sicherstellung der Korrektheit (Unversehrtheit) von Daten und der korrekten Funktionsweise von 
Systemen. Wenn der Begriff Integrität auf "Daten" angewendet wird, drückt er aus, dass die Daten 
vollständig und unverändert sind. In der Informationstechnik wird er in der Regel aber weiter 
gefasst und auf "Informationen" angewendet. Der Begriff "Information" wird dabei für "Daten" 
verwendet, denen je nach Zusammenhang bestimmte Attribute wie z. B. Autor oder Zeitpunkt 
der Erstellung zugeordnet werden können. Der Verlust der Integrität von Informationen kann 
daher bedeuten, dass diese unerlaubt verändert, Angaben zum Autor verfälscht oder 
Zeitangaben zur Erstellung manipuliert wurden. Das heißt, Daten sollen in ihrem Zustand seit 
der letzten berechtigten Modifikation korrekt und vollständig sein. 
Verfügbarkeit  
Verfügbarkeit von Dienstleistungen, Funktionen eines IT-Systems, IT-Anwendungen oder IT-
Netzen oder auch von Informationen ist vorhanden, wenn diese von den Anwendern stets wie 
vorgesehen genutzt werden können. 
Vertraulichkeit  
Unter Vertraulichkeit wird der Schutz vor unbefugter Preisgabe von Informationen verstanden. 
Vertrauliche Daten und Informationen dürfen ausschließlich Befugten in der zulässigen Weise 
zugänglich sein. 
Interoperabilität  
Interoperabilität (als Schlüsselbegriff in dieser Geodatenstrategie) umschreibt die Fähigkeit, auf 
verteilte Datenressourcen zuzugreifen und die Daten nutzen zu können, die in unterschiedlichen 
Softwaresystemen erzeugt werden, in verschiedenen, das heißt vor allem proprietären 
Datenformaten vorliegen und die unterschiedlich modelliert sein können (de Lange, 
Geoinformatik in Th.+Praxis, Springer, 4. Aufl. 2020). 
Interoperabilität wird durch standardisierte Webservices hergestellt. Sie werden durch die OGC 
(Open Geospatial Consortium) definiert. Sie ist eine 1994 gegründete gemeinnützige 
Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Entwicklung von raumbezogener 
Informationsverarbeitung und insbesondere Geodaten auf Basis allgemeingültiger Standards 
zum Zweck der Interoperabilität festzulegen. 
Zu den OpenGIS Web Services gehören die nachstehenden Dienste: 
CSW – Catalog Services, zur Suche auf Metadaten 
WMS – Web Map Service und WMTS – Web Map Tile Service,  
Darstellungsdienste, zur visuellen Darstellung von Geodaten als Karten 
WFS – Web Feature Service  
Downloaddienst zum Herunterladen von Feature-Daten 
WCS – Web Coverage Service,  
Downloaddienst zum Herunterladen von Coverage-Daten (d.h. raum-zeitliche Raster-, 
Punktwolken-, TIN- und Mesh-Daten)

Beratungsverlauf (4)

TOP 6
TOP 26
TOP 9
TOP 402

Details

Vorlagen-Nr.
2025/0311
Typ
Magistratsvorlage
Datum
18.11.2025
Erstellt
29.09.2026 00:00