3580/2019
Kinderfreundliche Kommune Köln
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/51/512 Vorlagen-Nummer 25.10.2019 3580/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 29.10.2019 Sportausschuss 23.01.2020 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 27.01.2020 Finanzausschuss 03.02.2020 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 17.02.2020 Integrationsrat 03.03.2020 Ausschuss Soziales und Senioren 05.03.2020 Ausschuss Schule und Weiterbildung 09.03.2020 Verkehrsausschuss 12.03.2020 Stadtentwicklungsausschuss 19.03.2020 Ausschuss Kunst und Kultur 28.04.2020 Ausschuss für Umwelt und Grün 30.04.2020 Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender 03.03.2020 Kinderfreundliche Kommune Köln Erster internationaler Child Friendly Cities Summit in Köln, veranstaltet durch UNICEF und der Stadt Köln / Halbzeitbilanz "Kinderfreundliche Kommune" 1. Erster internationaler Child Friendly Cities Summit in Köln Vom 15. bis zum 18. Oktober 2019 fand in Köln das erste internationale Gipfeltreffen Kinderfreundlicher Kommunen statt (Child Friendly Cities Summit)- ein internationaler Höhepunkt im Kinderrechtsjahr 2019. Die mit dem Siegel "Kinderfreundliche Kommune" (Child Friendly Cities) ausgestatteten Kommunen verfolgen weltweit das Ziel, die Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen zu verbessern und das Lebensumfeld kinderfreundlicher zu gestalten. Der Einladung von UNICEF und der Stadt Köln sind mehr als 550 internationale Gäste gefolgt, um am ersten internationalen Child Friendly Cities Summit teilzunehmen. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Fachleute sowie Kinder und Jugendliche aus Städten und Gemeinden aus mehr als 50 Ländern im Kölner „Gürzenich“ zusammen. Im Mittelpunkt des Gipfels standen mehr als 60 Kinder und Jugendliche aus Ländern wie Brasilien, Guinea, China und Spanien, die sich im Rahmen von 2 Vorbereitungstreffen in verschiedenen Arbeitsgruppen auf den ersten internationalen Child friendly Cities Summit über ihre Forderungen austauschten. Diese wurden in einem Manifest zusammengefasst, in das auch die Botschaften von rund 120.000 jungen Menschen einflossen, die sich im Vorfeld des Gipfels an weltweiten Umfragen und Diskussionsrunden zum Aufwachsen in Städten beteiligten. Das Manifest wurde im Rahmen des Jugendprogramms von den teilnehmenden Jugendlichen auf dem Child Friendly Cities Summit finalisiert. Die jungen internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten in der Freizeit an verschiedenen Freizeitaktivitäten teilnehmen, u.a. einen Abend in den Abenteuerhallen Kalk, in dem ein erstes Kennenlernen der Jugendlichen sowie diverse sportliche und kreative Workshops angeboten wurden. Das Freizeithighlight der Woche bestand in einer Abendveranstaltung, die die Stadt Köln gemeinsam mit dem Theaterpädagogischen Zentrums Köln e.V. (TPZAK) durchführte. Zirkuspädagogische Workshops wie Feuerakrobatik, Luftakrobatik und Jonglage mündeten in eine gemeinsame Party, in der alle teilnehmenden Jugendlichen zusammen gefeiert haben. Auch die Repräsentanten und Fachkräfte des Gipfels hatten zudem die Möglichkeit an verschieden Exkursionen in Köln teilzunehmen und sich somit einen Einblick in die Praxis der Jugendhilfe in Köln zu erhalten. So konnten Jugendeinrichtungen besucht werden, Bürgerzentren standen auf dem Programm, Kitas sowie Spiel- und Bolzplätze im öffentlichen Raum. Einzelpersonen und einige Gruppen informierten sich über die Arbeit der „Kinderfreundlichen Kommune Köln“ im Jugendbüro. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Es kam zu interessanten Gesprächen in zahlreichen Begegnungen. Die teilnehmenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Städten wie z.B. Lima, Montpellier, Recife, Surayaba und Kölns Partnerstadt Barcelona suchten im Rahmen des Gipfels gemeinsam nach Wegen, die UN-Kinderrechtskonvention in ihren Alltag umzusetzen und die Kinderrechte auf lokaler Ebene zu stärken. Die Teilnehmenden diskutierten in verschiedenen Veranstaltungen und Workshops Erfahrungen, Strategien und die Umsetzung innovativer Konzepte auf lokaler Ebene. Von dem „Child Friendly Cities Summit“ ging ein wichtiges internationales Startsignal für die Stärkung von Kinderfreundlichkeit in Kommunen auf der ganzen Welt aus. Mehr als 100 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus über 40 Ländern weltweit haben beim ersten Gipfeltreffen Child Friendly Cities eine Kölner-Erklärung für mehr Kinderfreundlichkeit veröffentlicht. In der Kölner Erklärung verpflichten sich die Stadtoberhäupter dazu, konkrete, nachhaltige und messbare Resultate für Kinder zu erzielen, die Beteiligung von Kindern und jungen Menschen am gesellschaftlichen und politischen Leben zu fördern sowie die Meinung von Mädchen und Jungen in politischen Prozessen zu berücksichtigen. Zum Abschluss des Gipfels präsentierten die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen ihre Forderungen in einem Manifest unter dem Namen "Our cities. Our lives. Our future". Das Manifest beinhaltet Eckpunkte, um die Kinderrechte zum Maßstab kommunaler Politik zu machen. Der Kölner Gipfel brachte erstmalig weltweit Städte und Kommunen zusammen, um die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention weiter voranzutreiben. 2. Halbzeitbilanz „Kinderfreundliche Kommune“ Im Februar 2018 hat sich die Stadt Köln erfolgreich um das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ beworben, nachdem die Verwaltung einen umfassenden und mit allen Ämtern abgestimmten Aktionsplan „Kinder- und jugendfreundliches Köln“ vorgelegt hat. Der Verein Kinderfreundliche Kommunen zeichnet die Stadt mit diesem Siegel zunächst für drei Jahre aus. Im September 2019 konnte nun nach eineinhalb Jahren der Umsetzung des Aktionsplans „Kinder- und jugendfreundliches Köln“ eine erste Bilanz gezogen werden. Diesbezüglich fand am 19.09.2019 ein Halbzeitgespräch im Kooperativen Kinder- und Jugendbüro mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen statt. Hierzu lud Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Kölner Jugendliche, Träger der freien Jugendhilfe, Vertreterinnen und Vertreter der Jugendpolitik und der Jugendverbände sowie Akteurinnen und Akteure der Verwaltung ein. Die detaillierten Ergebnisse zur Halbzeitbilanz des 3 Vorhabens liegen nun in Form eines Zwischenberichts vor. In Bezug auf den bisherigen Umsetzungszeitraum zur Realisierung des Vorhabens „Kinderfreundliche Kommune“ wurde eine Vielzahl von Maßnahmen bereits erfolgreich umgesetzt. Weitere Maßnahmen, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Integration, Umwelt und Sport, konnten initiiert, verstetigt oder ausgebaut werden Ein wesentlicher Meilenstein ist die Aufnahme der Kinder- und Jugendfreundlichkeit unter §12b in die Hauptsatzung der Stadt Köln: „Die Stadt Köln ist eine kinder- und jugendfreundliche Stadt. Sie wirkt im Rahmen ihrer Befugnisse auf die Berücksichtigung der Rechte von Kindern und Jugendlichen hin. In den Bezirken werden geeignete Beteiligungsforen für Kinder und Jugendliche eingerichtet.“ Ende 2018 konnte das Stellenbesetzungsverfahren sowie die Anmietung einer Immobilie für das Kooperative Kinder- und Jugendbüro erfolgreich abgeschlossen werden. Im März 2019 eröffnete die Stadt Köln gemeinsam mit dem Kölner Jugendring e.V. das Kooperative Kinder- und Jugendbüro am Alter Markt 62 – 64. Im Rahmen der Qualitätsoffensive der städtischen Kindertageseinrichtungen ist die Beteiligung von Kindern, aber auch Eltern und Fachkräften, aktiv in Angriff genommen worden. In den Handlungsleitlinien im Bereich der Spielraumplanung ist die Partizipation von Kindern und Jugendlichen fest verankert. Sämtliche Projekte zur Gestaltung von Spiel- Bolz- und Bewegungsflächen werden mit Beteiligung von Kindern und Jugendlichen umgesetzt. Im Feld der stationären Hilfen ist durch das Etablieren eines Beschwerdemanagements bzw. einer Einrichtung einer Ombudsstelle ein wichtiger Meilenstein für die Partizipation von Kindern und Jugendlichen im stationären Setting gesetzt worden. Die Ergebnisse der breit angelegten Kölner Jugendbefragung geben wichtige Impulse für die weitere Schwerpunktsetzung im Vorhaben „Kinderfreundliche Kommune“. Im September 2019 tagte erstmals eine Steuerungsgruppe zur Gesamtkoordination des Vorhabens Kinderfreundliche Kommune. Die Zusammensetzung der Steuerungsgruppe wird im zukünftigen Verlauf der Umsetzung des Aktionsplans weiter entwickelt. Als ersten zukünftigen Themenschwerpunkt setzte die Steuerungsgruppe die Einarbeitung der Kinder- und Jugendrechte in das Verkehrskonzept. Hierzu wird sich eine Arbeitsgruppe bilden. Die Träger der freien Jugendhilfe, die in der Arbeitsgemeinschaft Offene Türen zusammen geschlossen sind, haben sich mit Partizipation in den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit auseinandergesetzt und laden am 26.11.2019 zu einem Fachtag ein: „Wenn nicht jetzt, wann dann!“ – Partizipation in den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Somit wurde Partizipation als Querschnitt nicht nur durch die Wirksamkeitsdialoge diskutiert und vorangebracht sondern auch durch die intensive Bearbeitung im gesamten Trägerzusammenverbund. Die Partizipation in den Bezirken wird zudem in der zweiten Umsetzungsphase weiter unterstützt. Auf der strukturellen Ebene werden im nächsten Jahr ein Kinderrechteworkshop für die Steuerungsgruppe sowie eine Zukunftswerkstatt zur Entwicklung eines Verwaltungsleitfadens umgesetzt. Schulungen für Fach- und Verwaltungskräfte zum Thema „Kinderrechte im Verwaltungshandeln“ sowie Workshops für die Auszubildenden der Stadt Köln werden weiter verstärkt durchgeführt. Es muss gemeinsam geschaut werden wie der Aktionsplan weiter mit Leben gefüllt werden kann und neue Schwerpunkte sind zu entwickeln. So ist das Feld der Partizipation weiter ausbaufähig, um hier auch gute Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche für alle Bereich zu finden. Gez. Voigtsberger
Anlage 3 ,,mayors_declaration_final"
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Cities and communities are increasingly taking centre stage in advancing child rights and are crucial drivers in building the sustainable, child-friendly cities of tomorrow. We, mayors and city leaders from around the globe, gathered at the first Child Friendly Cities Summit in Cologne, Germany, on 17–18 October 2019 to celebrate the 30th anniversary of the Convention on the Rights of the Child and the growing commitment to improving the lives, opportunities and well-being of every child through the Child Friendly Cities Initiative. We welcome the Child Friendly Cities Manifesto, presented by child and youth representatives from child-friendly cities and beyond at the Summit. We recognize that the Convention on the Rights of the Child and the Sustainable Development Goals (SDGs) go hand in hand and that children’s rights cannot be realized without the successful implementation of the SDGs and vice versa. We declare our commitment to implementing the Convention on the Rights of the Child for every child together with all relevant stakeholders within our cities and communities to ensure comprehensive solutions and fulfilment of the Convention. We commit to implementing the Child Friendly Cities Initiative and ensuring that every child and young person enjoys their full potential through equal realization of their rights within their cities and communities, by reaching the following goals: 1. Every child and young person is valued, respected and treated fairly within their communities and by local authorities; 2. Every child and young person has their voice, needs and priorities heard and considered in public laws, policies, budgets and decisions affecting them; 3. Every child and young person has access to quality essential services (including health care, education, nutrition support, early childhood development, justice and family support); 4. Every child and young person lives in a safe, healthy and clean environment; 5. Every child and young person has opportunities to enjoy family life, play and leisure. The Cologne Child Friendly Cities Mayors’ Declaration To realize these goals, we are particularly committed to: • Demonstrating concrete, sustainable and measurable results for children; • Advancing meaningful and inclusive child participation; • Eliminating discrimination against children and young people in policies and actions. We call on national and sub-national authorities to support cities and communities in their commitment to becoming child-friendly by ensuring that every child and young person reaches their full potential through equal realization of their rights within their cities and communities. We call on all stakeholders that directly and indirectly have an impact on the lives of children and young people, including the United Nations family, the private sector, civil society organizations, unions, academia and the media, to respect and support the rights and well-being of children in fulfilling their respective roles and mandates. Adopted unanimously on 18 October 2019 in Cologne, Germany, and declared by the Mayor of Cologne, Henriette Reker, and mayors and leaders of the following cities and communities: Lorem Ipsum, Dolor sit amit Lorem Ipsum, Dolor sit amit Lorem Ipsum, Dolor sit amit Lorem Ipsum, Dolor sit amit Henriette Reker, Mayor of Cologne Lorem Ipsum, Dolor sit amit Lorem Ipsum, Dolor sit amit Lorem Ipsum, Dolor sit amit
Beratungsverlauf (13)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
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Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3580/2019
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 13.02.2020
- Erstellt
- 14.10.2019 11:45