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A-R/0034/2013

Stadthaus I - die wirtschaftlichste Sanierungs-Variante wählen

Antrag an den Rat 02.07.2013

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 10.07.2013, TOP 43.5

Originalantrag

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Originalantrag

4001 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0034/2013 
 
 
 
 
 
 
 
 
F DP - RATSFRAKTION  MÜNSTER – DIE LIBERALEN  
Die FDP  - Fraktion im Internet: http://www.fdp-ms.de Email: fraktion@fdp-ms.de 
FDP - Ratsfraktion 
 Geringhoffstraße 48 
 48163 Münster 
 Tel.: 0251 - 987 30 60 
 Fax: 0251 - 987 30 61 
 Email: fraktion@fdp-ms.de 
 
 
 
 
 
 
Münster, 02.07.2013 
 
 
Antrag 
 
 
Stadthaus I - 
die wirtschaftlichste Sanierungs-Variante wählen 
 
 
Der Rat möge beschließen: 
1. Vor der eigentlichen Sanierung des Stadthauses I  soll die wirtschaftlichste und den 
Belangen der Stadt und der Bürgerinnen und Bürger a m weitesten Rechnung 
tragende Sanierungs-Lösung ermittelt werden. Dazu w ird die Verwaltung aufgefordert, 
zu prüfen, ob Münster in die Gruppe der Städte aufg enommen werden kann, mit 
denen das Finanzministerium NRW derzeit im Rahmen v on Pilotprojekten eine 
Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zu prüfender Sanier ungs-Varianten durchführt. Im 
Finanzministerium NRW wurde dazu ein umfassendes Pr üfschema entwickelt, das 
vom Ministerium schon in verschiedenen mittleren St ädten bei der Prüfung von 
Sanierungsvarianten für Verwaltungs- und Schulgebäu den unter Einbindung der 
zuständigen Bezirksregierung und unabhängiger Wirts chaftsprüfungsunternehmen 
abgearbeitet wurde und auch gegenwärtig noch abgear beitet wird. Das Prüfschema 
stellt speziell auf die besonderen Gegebenheiten de s NKF und eines Gebäude-
Lebenszeitzyklusses von 25 Jahren ab. Die Sanierung s-Varianten unter 2. a - c 
werden dabei berücksichtigt. 
2. Sollte der Abschluss dieser Pilotvereinbarung ni cht möglich sein, wird die Verwaltung 
beauftragt, ein unabhängiges Wirtschaftsprüfungsunt ernehmen (insbesondere aus 
dem Kreis der Prüfungsunternehmen, die in den unter  1. genannten Prozess 
eingebunden sind) mit der Untersuchung der nachfolg enden Sanierungs-Varianten 
unter der Berücksichtigung der besonderen Gegebenhe iten des NKF und eines 
Gebäude-Lebenszeitzyklusses von 25 Jahren zu beauftragen: 
a. Nach einer Sanierung des Stadthauses I nutzt die  Stadt es unter Berücksichtigung 
einer möglichen Nutzungsverdichtung weiter wie bisher. 
b. Alternativ dazu hält die Stadt nach einer Sanier ung des Stadthauses nur noch die 
unmittelbar bürgerorientierten Dienstleistungen in einem barrierefrei zu 
erreichenden Erdgeschoss-Bereich des Stadthauses I vor. Alle anderen Bereiche, 
die bisher nicht in den Stadthäusern II und III unt ergebracht waren, werden unter 
Berücksichtigung einer möglichen Nutzungsverdichtun g in einem modernen und

- 2 - 
den heutigen Ansprüchen gerecht werdenden Verwaltun gsgebäude in einer 
preiswerteren Lage zusammengefasst, das entweder 
• von der Stadt selbst errichtet 
• oder angemietet wird. 
Frei werdende sanierte stadteigene Flächen im Stadt haus I werden zu 
anderweitiger Nutzung an Dritte vermietet. Bisher a ngemietete Flächen werden 
aufgegeben.  
c. Die Sanierung wird entweder vom Bau- und Immobil ienmanagement der Stadt 
geplant und durchgeführt, oder die Stadt gibt zu Be ginn des Planungsprozesses 
Eckwerte vor und ein auf diese Fälle spezialisierte s Unternehmen führt die 
Sanierungsmaßnahmen nach eigener Planung aus. 
3. Die Verwaltung stellt dem Wirtschaftsprüfungsunt ernehmen alle entscheidungs-
relevanten Daten zur Verfügung. Hauptentscheidungsk riterien sind neben den reinen 
Sanierungskosten die Folgekosten der Alternativents cheidung und mögliche 
Einnahmen. In diese Betrachtungen fließt auch ein, dass im Vergleich mit einer 
Sanierung im Bestand ein Neubau Vorteile hinsichtli ch des künftigen 
Ressourcenverbrauchs und der Restnutzungsdauer mit sich bringen kann. Weitere 
Kriterium sind eine mögliche Verbesserung der Servi ce-Qualität für die Bürgerinnen 
und Bürger und die angemessene Verbesserung der Arb eitsbedingungen der 
Verwaltungs-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter. 
 
Begründung: 
erfolgt mündlich 
 
gez. 
 
Carola Möllemann-Appelhoff Gisela Geschkewitz 
Hans Varnhagen Jens Lenski 
Jürgen Reuter Sandra Wübken 
Dr. Karin Obst

Beratungsverlauf (1)

10.07.2013 Rat
TOP 43.5 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Geringhoffstraße 48

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Details

Vorlagen-Nr.
A-R/0034/2013
Typ
Antrag an den Rat
Datum
02.07.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37