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1331/2017

Leitprojekt: Strategisches Stadtentwicklungskonzept "Kölner Perspektiven 2030" Beschluss zur Erarbeitung der "Kölner Perspektiven 2030" auf Grundlage des vorgeschlagenen Verfahrens (siehe Anlage 1) Beschluss zur Vergabe und Beauftragung der notwendig

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 29.06.2017

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Anlage 1_ Prozessgrafik Kölner Perspektiven 2030

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Anlage 0 Dringlichkeitsbegründung

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Ansehen

Anlage 2_Prozessbeschreibung

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Ansehen

Anlage 1_ Prozessgrafik Kölner Perspektiven 2030

1237 Zeichen

WORKSHOP
AUSWERTUNG
FORUM 1
WORKSHOP
AUSWERTUNG
FORUM 2
WORKSHOP
AUSWERTUNG
FORUM 3
WORKSHOP
AUSWERTUNG
FORUM 4
FORUM 1
FORUM 2
FORUM 3
FORUM 4
EXPERTENPOOL
POLITIK
VERWAL TUNGS-
VORSTAND
PRODUKTE
ÖFFENTLICHE 
BETEILIGUNG
INHAL TLICHE
BEARBEITUNG
STEUERUNG
STADTENTWICKLUNGSTEAM
EXTERN 
2017 EINSTIEG BEARBEITUNG
BÜRO 
XY
ZUSAMMEN-
FÜHRUNG
ZUKUNFTSRÄUME
4 TEIL-
STRATEGIEN
ENTWURF
KP 2030
DOKU
FORUM 1
AUSSCHREIBUNG STANDORT-
BESTIMMUNG
DOKU
FORUM 2
DOKU
FORUM 3
DOKU
FORUM 4
KP
2030
ZielstellungGrundlagen
ENTWICKLUNG
PROZESS
SCHLÜSSEL -
PROJEKTE
TEILGEBIETS-
PLANUNGEN
THEMATISCHE 
WORKSHOPS
ENTWICKLUNG 
THEMENFELDER
Strategie
Projekte & 
Maßnahmen
SYNTHESE2018 2019 2020
IIIOB III IV
V VI VII VIII
KLAUSUR 
02.05.17
ABSTIMMUNG
PROZESS
MAI
AUFTAKT
VERWALTUNG
URBANES
KÖLN
PRODUKTIVES
KÖLN
VERNETZTES 
KÖLN
OFFENES 
KÖLN
11.07.
28.01.17
STADTGESPRÄCHE
TEAM A
TEAM B
TEAM C
TEAM D
WORKSHOP
FINALISIERUNG
STEK
WORKSHOP
ZUKUNFTSRÄUME
VORBEREITUNG
FORUM 1
VORBEREITUNG
FORUM 2
EMPFEHLUNGEN
EMPFEHLUNGEN
EMPFEHLUNGEN
VORBEREITUNG
FORUM 2
VORBEREITUNG
FORUM 2
RATSBESCHLUSS RATSBESCHLUSS
KP 
2030
PRÄSENTATIONEN
KP 2030
STANDORTBESTIMMUNG
ENTWURF 19.04.2017 / URBAN CATALYST STUDIO & SCHEUVENS+WACHTEN plus
KÖLNER PERSPEKTIVEN 2030 / PROZESS

Beschlussvorlage Rat

7891 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/15/151 
151 
Vorlagen-Nummer 
 1331/2017 
Freigabedatum 
28.06.2017 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Leitprojekt: Strategisches Stadtentwicklungskonzept "Kölner Perspektiven 2030"  
Beschluss zur Erarbeitung der "Kölner Perspektiven 2030" auf Grundlage des 
vorgeschlagenen Verfahrens (siehe Anlage 1)  
Beschluss zur Vergabe und Beauftragung der notwendigen externen Unterstützung 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat beschließt das Verfahren zur Erstellung des Strategischen Stadtentwicklungskonzeptes 
„Kölner Perspektiven 2030“ (siehe Anlagen 1 und 2) und beauftragt die Verwaltung mit der Um-
setzung. 
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung die für das Verfahren notwendigen externen Unterstützungs-
leistungen zu vergeben und zu beauftragen.  
Alternative 
Der Rat verzichtet auf die Erarbeitung des Strategischen Stadtentwicklungskonzeptes „Kölner Per-
spektiven 2030“. 
 
 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 03.07.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 06.07.2017 
Finanzausschuss 10.07.2017 
Rat 11.07.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  siehe Begründung 
über 4. Finanzen € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung 
1. Ausgangslage 
Die Stadt Köln steht in den kommenden Jahren vor vielfältigen Veränderungen: Ein starkes Bevölke-
rungswachstum und Veränderungen in der Altersstruktur, Klimawandel und Klimaschutz, veränderte 
Mobilitätsbedürfnisse, Digitalisierung und wirtschaftlicher Wandel sind nur einige Herausforderungen, 
die sich für die Stadtentwicklung ergeben. Um die damit verbundenen Chancen frühzeitig einzuschät-
zen, für Köln zu nutzen und die Wechselwirkungen mit anderen Entwicklungstrends in ihren Konse-
quenzen für das städtische Handeln aufzuzeigen, soll als Leitprojekt ein integriertes Strategisches 
Stadtentwicklungskonzept unter dem Titel „Kölner Perspektiven 2030“ mit einem konsistenten Ziel-
system und einem räumlichen Leitbild erarbeitet werden. Das Leitprojekt „Kölner Perspektiven 2030“ 
ist eng mit der Verwaltungsreform verbunden und bildet die Grundlage für die strategische Ausrich-
tung der Stadt Köln. 
2. Ziel und Inhalt der „Kölner Perspektiven 2030“ 
Das Leitprojekt „Kölner Perspektiven 2030“ bildet für die Stadt Köln die zentrale Grundlage für eine 
zukunftsgerichtete, strategische und nachhaltige Stadtentwicklung. Für die gesamtstädtische Ebene 
werden integrierte Ziele, Leitlinien und Handlungsschwerpunkte unter Beachtung von Wirkungszu-
sammenhängen und regionalen Verflechtungen erarbeitet. Bislang weitgehend sektoral angelegte 
Zielsetzungen, Konzepte und Leitlinien der Dezernate und Fachämter werden aufeinander abge-
stimmt und um gesamtstädtische Strategien ergänzt; Leitprojekte und Maßnahmen zur Umsetzung

3 
der Ziele mit einer Zielpriorisierung harmonisiert.  
Teil des Strategischen Stadtentwicklungskonzeptes „Kölner Perspektiven 2030“ ist ein räumliches 
Leitbild, dessen Aufgabe die Identifizierung von Entwicklungsschwerpunkten (sogenannte Zukunfts-
räume) und von konkreten Leitprojekten in Abstimmung mit der regionalen Entwicklung ist.  
Die „Kölner Perspektiven 2030“ bauen dabei auf den Ratsbeschlüssen zum „Leitbild 2020“ (aus 
2003), zur „Nachhaltigen Stadtentwicklung1“ (aus 2011) sowie zur „wachsenden Stadt“ (aus 2015) auf 
und entwickeln diese im Hinblick auf eine konkrete Handlungsorientierung weiter. 
Für die Erstellung und eine kontinuierliche Evaluierung ist ein umfassendes Datenangebot über alle 
relevanten Themen notwendig. Das beim Amt für Stadtentwicklung und Statistik betriebene Data Wa-
rehouse und das auf dieser Basis entwickelte Monitoring Stadtentwicklung sollen hierzu ebenso wie 
die Ergebnisse des Projektes „Optimierung und Fortentwicklung des Datenmanagements“ verwendet 
werden. 
Die „Kölner Perspektiven 2030“ stellen einen Handlungsrahmen für alle an der Stadtentwicklung in-
tern und extern beteiligten Akteure dar. Für die intern beteiligten Akteure aus Stadtverwaltung und 
Politik hat das Konzept einen verbindlichen Charakter. Es bildet somit ein wichtiges Planungsinstru-
ment und wird zunehmend Voraussetzung für die Haushaltsplanung, für die Einwerbung von Förder-
mitteln und die Koordination stadtentwicklungsbedeutsamer Projekte.  
                                                 
1 Die “Kölner Perspektiven 2030“ berücksichtigen Ergebnisse verschiedener, derzeit noch nicht abgeschlosse-
ner Arbeiten zur Nachhaltigkeit (Kölner Nachhaltigkeitsziele, Kölner Indikatorenset zur qualitativen Analyse von 
Nachhaltigkeitsprozessen und die ab 2017 stattfindenden Nachhaltigkeitskonferenz der Oberbürgermeisterin).

4 
 
3. Prozess 
Die Ergebnisse einer Klausurtagung des Verwaltungsvorstand Ende Januar 2017 bilden die Grundla-
ge für den hier vorliegenden Verfahrensvorschlag der Büros Urban Catalyst Studio und scheuvens + 
wachten plus.  
 
Das Verfahren sieht vier interdisziplinär besetzte Teams vor, die in den Themenfeldern Urbanes Köln, 
Produktives Köln, Vernetztes Köln und Offenes Köln arbeiten. Sie erarbeiten Grundlagen, Zielstellun-
gen, Strategien sowie Projekte und Maßnahmen und verantworten die vier Teilkonzepte. In dieser 
Phase werden die Öffentlichkeit, Akteure und Politik über unterschiedliche Beteiligungsformate akti-
viert und eingebunden. In der Synthese entstehen aus den vier thematischen Teilkonzepten das Stra-
tegische Stadtentwicklungskonzept „Kölner Perspektiven 2030“ mit einem räumlichen Leitbild. 
Für die Umsetzung des geplanten Verfahrens benötigt die Verwaltung die Unterstützung eines exter-
nen Büros. Es berät die Verwaltung in fachlichen Fragen und übernimmt planerische, moderierende 
und prozessnavigierende sowie bündelnde Aufgaben. Es bildet die Klammer über den Gesamtpro-
zess. Das externe Büro muss über umfassende Kenntnisse zu stadtentwicklungspolitischen und 
stadträumlichen Entwicklungen und Trends sowie über Erfahrungen in der Umsetzung komplexer 
Prozesse mit einer vielschichtigen Akteurslandschaft verfügen. Es gibt mit Blick von außen wichtige 
Impulse in den Prozess.

5 
 
4. Finanzen 
Für das dargestellte Vorgehen wurden Sachkosten in Höhe von rund 620.000,00 € kalkuliert. Diese 
fallen für die Beauftragung externer Experten, des koordinierenden externen Büros, die interdiszipli-
nären Teams und für weitere Kosten (Druck, Catering, Grafik, Raummieten, etc.) an.  
Es ist folgende Verteilung vorgesehen:  
2017: 200.000 € 
2018: 200.000 € 
2019: 100.000 € 
2020:   60.000 € 
2021:   60.000 € 
Für die Umsetzung der Maßnahmen wurden im Vorgriff auf den Stellenplan 2018 zwei Stellen einge-
richtet (1,0 Stelle EG 13 und 1,0 Stelle EG 11). Für die zwei Stellen entstehen jährliche Personalkos-
ten in Höhe von 154.600 €. 
Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgt aus Teilergebnisplan, 0902, Stadtentwicklung, Teilplanzeile 
13 – Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen (Sachkosten) sowie Teilplanzeile 11 – Personal-
aufwendungen. Die im Haushaltsjahr 2017 für das Projekt „Strategische Stadtentwicklung“ veran-
schlagten konsumtiven Aufwandsermächtigungen und die Anmeldungen zum Haushaltsplan 2018 
inklusive mittelfristiger Finanzplanung bis 2021 decken die kalkulierten Gesamtkosten ab.  
 
Anlagen

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

907 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/15/151 
151 
 
Vorlagen-Nummer 
1331/2017
Stand: 10.07.2023 
Sachstandsbericht  
Leitprojekt: Strategisches Stadtentwicklungskonzept "Kölner Perspektiven 2030"  
Beschluss zur Erarbeitung der "Kölner Perspektiven 2030" auf Grundlage des 
vorgeschlagenen Verfahrens (siehe Anlage 1)  
Beschluss zur Vergabe und Beauftragung der notwendigen externen Unterstützung 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Die Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ wurde gemäß Ratsbeschluss mit externer Un-
terstützung erarbeitet. Der Rat der Stadt Köln hat am 14.12.2021 die Stadtstrategie beschlos-
sen. 
Nächste Schritte: 
Die Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ wird durch so genannte Schlüsselprojekte 
fortlaufend umgesetzt.  
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
Es sind zu dieser Vorlage keine weiteren Statusberichte geplant.

Anlage 0 Dringlichkeitsbegründung

1130 Zeichen

Anlage 0
Dringlichkeitsbegründung zur Ratsvorlage „Kölner Perspektiven 2030“

Mit der Vorlage beabsichtigt die Verwaltung den Beschluss zur Erarbeitung der Kölner Per-
spektiven 2030 auf Grundlage des vorgeschlagenen Verfahrens sowie den Beschluss zur
Vergabe und Beauftragung der notwendigen externen Unterstützung durch den Rat zu erwir-
ken. Mit dem Ratsbeschluss wird die Verwaltung in die Lage versetzt, das Verfahren zur
Entwicklung der Kölner Perspektiven 2030 zu starten.

Am 13.09.2016 wurde im Verwaltungsvorstand die Vorlage zur Entwicklung einer gesamt-
städtischen Strategie beschlossen. Dezernat VI / 15 wurde mit der Bearbeitung einer „Pro-
jektskizze zur Entwicklung einer umfassend angelegten Stadtstrategie“ (Kölner Perspektiven
2030) beauftragt. Diese Projektskizze wurde dem Verwaltungsvorstand am 02.05.2017 vor-
gestellt. Der Verwaltungsvorstand hat den Prozess zur Kenntnis genommen und die Verwal-
. tung um Änderungen in der Vorlage gebeten.

Eine fristgerechte Einreichung der Ratsvorlage durch die Verwaltung konnte aufgrund der im
Verwaltungsvorstand am 02.05.2017 getätigten Änderungen nicht erfolgen.

Anlage 2_Prozessbeschreibung

8537 Zeichen

1 
 
KÖLNER PERSPEKTIVEN 2030 
PROZESSGESTALTUNG FÜR DAS STRATEGISCHE STADTENTWICKLUNGSKONZEPT 
Klaus Overmeyer, Kunibert Wachten 
 
WARUM BENÖTIGT KÖLN EIN STRATEGISCHES STADTENTWICKLUNGSKONZEPT?  
Städte sind derzeit einer Vielfalt von Herausforderungen und Transformationen ausgesetzt. Dazu 
zählen zum Beispiel das Bevölkerungswachstum und der Demographische Wandel, der Klimawandel, 
der ökonomische Strukturwandel und die Digitalisierung.  
Die besondere Herausforderung für die großen Städte und die Universitätsstädte besteht in der Be-
wältigung des Bevölkerungswachstums. Auch wenn dies keine spezifische Kölner Note besitzt, so ist 
das erwartete Wachstum für Köln im Vergleich zu anderen Großstädten schon sehr markant. Bis 
2030 ist ein Einwohnerzuwachs von rund 15 % und bis 2040 gar von 20% zu erwarten. Vergegenwär-
tigt man sich, dass dies bedeutet, dass in den nächsten 20 Jahren zum heutigen Köln eine Stadt in der 
Größenordnung wie Mainz oder Rostock hinzukommt, dann lässt sich die besondere Herausforde-
rung ermessen. 
Dann wird auch prägnant anschaulich, dass diese Herausforderung nicht nur Baulandmobilisierung 
und Schaffung von neuem Wohnraum zur Folge hat. Sondern dieses Wachstum schlägt sich in allen 
Daseinsbereichen nieder, im Angebot von Kindergärten und Schulen, von Arbeitsplätzen, von sozia-
len und kulturellen Einrichtungen, in der Sicherstellung von Frei- und Erholungsräumen, in der tech-
nischen Infrastruktur und in der Organisation der Mobilität. 
Um bei diesen Herausforderungen die Zukunftsfähigkeit und Attraktivität Kölns sicherzustellen, gilt 
es diese Transformationen integriert, kooperativ und wettbewerbsorientiert zugleich zu steuern und 
sich zu positionieren. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wie wollen wir in Köln in 2030 leben? Wie 
positionieren wir uns im regionalen und internationalen Kontext?  
Aufgabe eines Strategischen Stadtentwicklungskonzeptes ist es, der Stadtgesellschaft und der Politik 
eine sichere Zukunftsperspektive zu geben und sektorale Sichten stärker zusammenzubringen. Mit 
Hilfe eines Strategischen Stadtentwicklungskonzeptes werden politische Handlungsfelder verknüpft 
sowie eine Priorisierung langfristiger, strategischer Ziele und Umsetzungsstrategien vorgenommen. 
Dazu zählen auch die Befassung mit räumlichen Schwerpunkten und die Identifizierung sogenannter 
Zukunftsräume.  
 
INHALTLICHE AUSRICHTUNG 
Die vorgeschlagene inhaltliche Ausrichtung des Strategischen Stadtentwicklungskonzeptes „Kölner 
Perspektiven 2030“ nimmt die Ergebnisse einer Stadtvorstandklausur Ende Januar dieses Jahres auf 
und verdichtet sie zu vier Themen- und Handlungsfeldern:  
Urbanes Köln, Produktives Köln, Vernetztes Köln und Offenes Köln  
Die Konzentration auf wenige Handlungsfelder soll eine interdisziplinäre, integrierte Betrachtung der 
Aufgaben der Stadtentwicklung und eine ressortübergreifende Erarbeitung des Stadtentwicklungs-
konzeptes bewirken. Überdies hilft eine thematische Fokussierung bei der Einbindung von Schlüssel-
akteuren und der Stadtgesellschaft und erleichtert die Vermittlung. 
Die Umsetzung der vier Handlungsfelder verlangt eine weitsichtige, effiziente und kooperative Steue-
rung der Stadtentwicklung: Dafür sind ein gesicherter Finanzrahmen, effizientes Verwaltungshandeln 
sowie Dialog- und Kooperationsfähigkeit der Stadt Köln das Fundament. 
Das Themenfeld Urbanes Köln geht der Frage nach einem zukunftssicheren Raum- und Funktionsge-
füge Kölns nach und spricht das Verhältnis der Gesamtstadt zu ihrer City, zu ihren Bezirken und zu

2 
 
ihren Quartieren sowie zu ihrem Umland an. Es fragt beispielsweise nach den unverwechselbaren 
Prägungen und zukunftsorientierten räumlich-funktionalen Akzentsetzungen. 
Das Themenfeld Produktives Köln stellt die Frage, was neue Arbeits- und Schaffenswelten ausmacht 
und thematisiert beispielsweise das Zusammenwirken der Themenfelder Urbane Produktion, Kultur 
und Kreatives, Wissenschaft und Bildung, Sport- und Freizeitwelten und Digitalisierung. 
Das Themenfeld Vernetztes Köln spricht die Fragen einer zukunftssicheren „Infrastruktur“ im umfas-
senden Sinne an und setzt sich beispielsweise vom Klima, über die biologische Vielfalt, die Grünver-
sorgung, Mobilität und Stadttechnik bis hin zur Digitalisierung mit allen wichtigen Themen der natür-
lichen und technischen Daseinsvorsorge auseinander. 
Das Themenfeld Offenes Köln geht den lebensweltlich bedeutsamen Gerechtigkeitsfragen nach und 
spricht die sozialen Erfordernisse von Teilhabe- und Zugangsmöglichkeiten an, beispielsweise die 
Wohnungsversorgung, die alltägliche und medizinische Versorgung, Bildungszugang, Integration und 
Sicherheit. 
 
PROZESSEINSTIEG  
Zu diesen vier Themenfeldern liegen in den Dezernaten und Fachdienststellen umfangreiche Mate-
rialien mit Ziel- und Maßnahmenaussagen vor. Diese gilt es zu sammeln, zu sichten und zusammen-
zuführen und schließlich vor dem Hintergrund der künftigen Herausforderungen der Stadtentwick-
lung Kölns mit notwendigen Aktualisierungen und neuen Akzentsetzungen zu versehen.  
In einer Einstiegsphase 2017 gilt es, die Feinjustierung des Prozesses mit all seinen Arbeitsschritten 
und Informations- und Beteiligungsformaten vorzunehmen. In einem weitgehend verwaltungsinter-
nen Prozess erfolgen die Erarbeitung einer Standortbestimmung an den vier Themenfeldern sowie 
die Vorbereitung einer europaweiten Ausschreibung für die Beauftragung einer externen Unterstüt-
zung.  
 
STEUERUNG UND BETEILIGUNG 
Ziel muss es sein, die Kölner Perspektiven 2030 gut begründet, nachvollziehbar und eingängig mit 
einem deutlichen Blick nach vorne darzustellen.  
Der dafür notwendige Arbeitsprozess sieht die erforderliche Mischung aus verwaltungsinternem 
Wissen und Know-how und externem Sachverstand vor.  
Verwaltungsvorstandvorstand und Politik übernehmen die Aufgaben der strategischen Steuerung 
und der Entscheidung. In regelmäßig stattfindenden Beteiligungsformaten wird die Öffentlichkeit 
aktiv in den Prozess eingebunden. Für die Verwaltung bietet der Prozess die große Chance, durch 
aktive Beteiligung eine ressortübergreifende Handlungspraxis weiter zu entwickeln. 
 
PROZESSGESTALTUNG 
Der Vorschlag für die Prozessgestaltung geht bis Ende des Jahres 2019 von zwei unterschiedlich an-
gelegten Arbeitsphasen aus: Bearbeitungs- und Synthesephase. Der Prozess ist kompakt und flexibel 
organisiert. Er kann um inhaltliche und kommunikative Komponenten ergänzt werden. 
Den Kern des Prozesses bildet die Bearbeitungsphase. In dieser Kernphase ist der Prozess von vor-
neherein dialogorientiert angelegt und bindet die Öffentlichkeit intensiv ein. Die inhaltliche Arbeit 
orientiert sich an den zuvor definierten vier Themenfeldern und durchläuft die Etappen „Schaffung 
der Grundlagen, „Formulierung der Zielstellungen“, „Erarbeitung von Strategien“ und „Herausstellen 
von Leitprojekten, Projekten und Maßnahmen“. Diese Etappen strukturieren den Gesamtprozess und 
sind jeweils Gegenstand eines öffentlichen Forums, bei dem querschnittsorientiert die Arbeitsergeb-

3 
 
nisse der vier Themenfelder präsentiert, zur Diskussion und auf den Prüfstand gestellt werden. Die 
Auswertung der jeweiligen Foren erfolgt im Rahmen von Workshops mit Politik und Verwaltungsvor-
stand. Hier werden auch die Empfehlungen für die kommende Arbeitsetappe in jedem der vier The-
menfelder formuliert. So lässt der Prozess auch Zwischenbilanzen, Korrekturen und Weichenstellun-
gen zu. Dieses Vorgehen ermöglicht es auch, gegebenenfalls schon einzelne Ziele, Strategien und 
Projekte mit „erhöhter Geschwindigkeit“ voranzutreiben. Jedes Forum wird dokumentiert und kann 
so auch Nährboden für weitere Verfahren, Beteiligungs- und auch zivilgesellschaftliche Prozesse sein. 
In der Synthesephase werden die Arbeitsergebnisse der vier Themenfelder als Teilstrategien zu ei-
nem stimmigen Gesamtkonzept zusammengeführt, zu einem Entwurf für die Kölner Perspektiven 
2030. Dieser ist Grundlage für einen Workshop, der zum Ziel hat, thematische und räumliche 
Schwerpunkte als „Zukunftsräume“ zu definieren, um eine Konzentration der Stadtentwicklungsakti-
vitäten zu erreichen. Der Entwurf des strategischen Stadtentwicklungskonzeptes und der Vorschlag 
für die Zukunftsräume wird sowohl mit Verwaltungsvorstand und Politik als auch mit der Öffentlich-
keit diskutiert, bevor die Kölner Perspektiven 2030 im Rat der Stadt Köln beschlossen werden sollen. 
Ziel des Beschlusses ist die Umsetzung von konkreten Maßnahmen in Form von Schlüsselprojekten 
und Teilgebietsplanungen.

Beratungsverlauf (4)

03.07.2017 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 10.10 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
06.07.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.5 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
10.07.2017 Finanzausschuss
TOP 12.24 Vorberatung (Fachausschuss)

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
11.07.2017 Rat
TOP 10.36 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1331/2017
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
29.06.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27