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AN/0479/2026

Finanzierung der Beratung von Stalkingopfern – linksrheinisch und rechtsrheinisch

Die Linke. Anfrage nach § 4 11.03.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 29.06.2026, TOP 1.6

Linke Anfrage nach § 4

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Linke Anfrage nach § 4

2693 Zeichen

Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln  
 
An den Oberbürgermeister 
Herrn Torsten Burmester 
 
An die Vorsitzende des Ausschusses für die 
Gleichstellung von Frauen und Männern 
Frau Jasna Ibric 
 
Rathaus, Spanischer Bau  
 50667 Köln 
Postanschrift:  
Postfach 103564 · 50475 Köln  
Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841  
E-Mail: DieLinke@stadt -koeln.de 
Fraktionsvorstand  
 
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 11.03.2026 
AN/0479/2026 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 16.03.2026 
 
Finanzierung der Beratung von Stalkingopfern – linksrheinisch und rechtsrheinisch 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende, 
die Fraktion Die Linke bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung 
des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern zu setzen. 
Stalking ist ein Delikt, bei dem die Täter fast ausschließlich männlich und die Opfer weit 
überwiegend Frauen sind. Laut Bundeskriminalamt erreichten die Fallzahlen 2024 (neuere Zahlen 
liegen nicht vor) einen Höhepunkt, nachdem sie 5 Jahre in Folge gestiegen waren. Im letzten 
Städtevergleich bezogen auf die Anzeigen wegen Stalking von 2010 nimmt Köln mit 142,7 
Anzeigen pro 100.000 Einwohner stadtweit mit großem Abstand den Spitzenplatz ein.  
Am häufigsten sind Frauen betroffen, die eine Beziehung mit dem Täter beendet oder einen 
Beziehungswunsch zurückgewiesen haben. Stalking ist ein Warnzeichen für drohende Gewalt. In 
90 % der Femizide kam es vorher zu Stalking seitens des Täters. 
In Köln finden Stalkingopfer Unterstützung durch den Sozialdienst Katholischer Frauen SKF, der 
seinen Sitz linksrheinisch hat. Aber auch die rechtsrheinisch gelegene 
Gewaltschutzberatungsstelle „Der Wendepunkt“ berät Ratssuche bei Bedarf zu Stalking. In den 
letzten Jahren ist der Bedarf an Beratung und Unterstützung gestiegen. 
Dazu hat die Fraktion Die Linke folgende Fragen: 
1. Betrachtet die Verwaltung die Beratung von Stalkingopfern als notwendigen Baustein im 
Gewaltschutz?

2. Wie haben sich die Zahlen der Stalkingberatungen in den letzten zehn Jahren verändert? 
Bitte auch die Beratungen beim „Der Wendepunkt“ mit abfragen.  
3. Sieht die Verwaltung aufgrund der hohen Zahlen in Köln besonderen Handlungsbedarf? 
4. Warum wird allein die linksrheinische Beratungsstelle mit kommunalen Mitteln für 
Stalkingberatung gefördert, nicht aber die rechtsrheinische? 
5. Beabsichtigt die Verwaltung, diese Schieflage im kommenden Haushaltsentwurf zu 
verändern? 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Gez. 
Hans Günter Bell 
Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

29.06.2026 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 1.6 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0479/2026
Typ
Die Linke. Anfrage nach § 4
Datum
11.03.2026
Erstellt
11.03.2026 10:45