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A-R/0071/2019

Blumen statt Beton

Antrag an den Rat 01.10.2019

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 09.10.2019, TOP 43.7

a-r-0071-2019-Blumen statt beton

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a-r-0071-2019-Blumen statt beton

2681 Zeichen

Antrag an den Rat Nr.: A-R/0071/2019  
 
AfD -Ratsgruppe Münster  Mitglieder    
Leostraße 16 B  
48153 Münster 
Marrtin Schiller (Sprecher)  
Richard Frederik Mol 
  +49(251) 60688623  
 
 martin.schiller@afd-muenster.de 
www. afd -muenster.de  
 
 
Blumen statt Beton  
AfD-Ratsgruppe 
im Rat der Stadt Münster 
 
Leostr. 16-B 
 
48153 Münster 
Tel. (0251) 60688623 
martin.schiller@afd-muenster.de 
 
Antrag an den Rat der Stadt Münster 
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 
Der Rat beauftragt die Verwaltung, die Luftaufnahmen der Landesregierung NRW zur 
Eruierung möglicher Flächen mit Entsiegelungspotential auszuwerten. Die Verwaltung 
legt dem Rat im Anschluss in einer Vorlage eine Liste mit entsiegelbaren Flächen vor. 
Hierbei ist zwischen Flächen im städtischen Besitz und privatem Besitz zu 
unterscheiden. Die Verwaltung wird weiter beauftragt, für entsiegelbare kommunale 
Flächen, Fördermittel des Landes NRW für Programme zur Flächenentsiegelung zu 
beantragen. Die Verwaltung wird beauftragt darzulegen, wie private Eigentümer bei der 
Entsiegelung bebauter Flächen unterstützt und gefördert werden können. 
 
Begründung: 
In der Vergangenheit wurden viele Flächen in Münster versiegelt, indem sie betoniert 
und asphaltiert wurden. Täglich werden in NRW 5 Hektar an Fläche durch eine 
wasserundurchlässige Bebauung versiegelt. Freie Flächen werden daher immer 
knapper. Die Umwelt und der natürliche Lebensraum wird dadurch zerstört. 
Dies muss nicht sein. Denn oft erfolgt die Versiegelung ohne zwingende Notwendigkeit. 
Gerade in den vergangenen Jahren wurden Flächen oft ohne zwingende Notwendigkeit 
versiegelt. Daher gilt es diese Fehlentscheidungen der Vergangenheit heute zu 
überprüfen. Und wo möglich bereits eingetretene Versiegelungen wieder rückgängig zu 
machen. 
Denn es ist besser versiegelte Flächen wieder zu entsiegeln, als weiter unberührte 
Naturflächen bedenkenlos weiter zu versiegeln. 
Hierfür hat das Land NRW bereits ein Stück weit eine gute Vorarbeit geleistet. Die 
Landesregierung hat Luftaufnahmen von sämtlichen Kommunen in NRW anfertigen 
lassen. Und daraus Karten stellt, die versiegelte Flächen aufzeigen. Mit Hilfe dieser 
Karten kann jede Kommune feststellen, wo Asphalt oder Beton entfernt werden kann.

Das Land stellt für die Maßnahmen Fördermittel zur Verfügung. Die Stadt sollte bei der 
Entsiegelung eine Pilotfunktion übernehmen. Und durch die Entsiegelung städtischer 
Flächen das Potential für diese Maßnahme zur Renaturierung aufzeigen. 
Und damit dann einen Anreiz für private Eigentümer schaffen, sich ebenfalls an der 
Entsiegelung bebauter Flächen zu beteiligen. 
 
gez. 
Martin Schiller 
Richard Mol

Beratungsverlauf (1)

09.10.2019 Rat
TOP 43.7 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Leostraße 16B

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Details

Aktenzeichen
A-R/0071/2019
Typ
Antrag an den Rat
Datum
01.10.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37