A-R/0071/2019
Blumen statt Beton
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a-r-0071-2019-Blumen statt beton
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Antrag an den Rat Nr.: A-R/0071/2019 AfD -Ratsgruppe Münster Mitglieder Leostraße 16 B 48153 Münster Marrtin Schiller (Sprecher) Richard Frederik Mol +49(251) 60688623 martin.schiller@afd-muenster.de www. afd -muenster.de Blumen statt Beton AfD-Ratsgruppe im Rat der Stadt Münster Leostr. 16-B 48153 Münster Tel. (0251) 60688623 martin.schiller@afd-muenster.de Antrag an den Rat der Stadt Münster Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: Der Rat beauftragt die Verwaltung, die Luftaufnahmen der Landesregierung NRW zur Eruierung möglicher Flächen mit Entsiegelungspotential auszuwerten. Die Verwaltung legt dem Rat im Anschluss in einer Vorlage eine Liste mit entsiegelbaren Flächen vor. Hierbei ist zwischen Flächen im städtischen Besitz und privatem Besitz zu unterscheiden. Die Verwaltung wird weiter beauftragt, für entsiegelbare kommunale Flächen, Fördermittel des Landes NRW für Programme zur Flächenentsiegelung zu beantragen. Die Verwaltung wird beauftragt darzulegen, wie private Eigentümer bei der Entsiegelung bebauter Flächen unterstützt und gefördert werden können. Begründung: In der Vergangenheit wurden viele Flächen in Münster versiegelt, indem sie betoniert und asphaltiert wurden. Täglich werden in NRW 5 Hektar an Fläche durch eine wasserundurchlässige Bebauung versiegelt. Freie Flächen werden daher immer knapper. Die Umwelt und der natürliche Lebensraum wird dadurch zerstört. Dies muss nicht sein. Denn oft erfolgt die Versiegelung ohne zwingende Notwendigkeit. Gerade in den vergangenen Jahren wurden Flächen oft ohne zwingende Notwendigkeit versiegelt. Daher gilt es diese Fehlentscheidungen der Vergangenheit heute zu überprüfen. Und wo möglich bereits eingetretene Versiegelungen wieder rückgängig zu machen. Denn es ist besser versiegelte Flächen wieder zu entsiegeln, als weiter unberührte Naturflächen bedenkenlos weiter zu versiegeln. Hierfür hat das Land NRW bereits ein Stück weit eine gute Vorarbeit geleistet. Die Landesregierung hat Luftaufnahmen von sämtlichen Kommunen in NRW anfertigen lassen. Und daraus Karten stellt, die versiegelte Flächen aufzeigen. Mit Hilfe dieser Karten kann jede Kommune feststellen, wo Asphalt oder Beton entfernt werden kann. Das Land stellt für die Maßnahmen Fördermittel zur Verfügung. Die Stadt sollte bei der Entsiegelung eine Pilotfunktion übernehmen. Und durch die Entsiegelung städtischer Flächen das Potential für diese Maßnahme zur Renaturierung aufzeigen. Und damit dann einen Anreiz für private Eigentümer schaffen, sich ebenfalls an der Entsiegelung bebauter Flächen zu beteiligen. gez. Martin Schiller Richard Mol
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Leostraße 16B
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Details
- Aktenzeichen
- A-R/0071/2019
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 01.10.2019
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37