4001/2018
Bericht vom Treffen des "Rainbow Cities Network" 2018
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Anlage 1 "One pager"- Bericht LGBT Policies Cologne
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One pager on Overview Policies 2018 Cologne - Germany Policy The City of Cologne has an LGBT Office (“Fachstelle LST”) staffed with one full-time and one part- time position. In order to increase the political representation of the LGBT community, the Cologne City Council has an LGBT Advisory Committee. It has an advisory function towards related council committees, meets about four times a year and consists of representatives of LGBT NGOs, members of the political parties elected into the Cologne City Council and members of the city administration. Goal The LGBT office’s main goals are to reduce discrimination of LGBT in Cologne; to improve equal opportunities for LGBT in Cologne and to increase acceptance of LGBT in Cologne. For how long has there been a specific LGBT emancipation policy? In 2006 the Cologne City Council decided to establish the LGBT Advisory Committee. In 2007 Cologne signed Germany’s diversity charter (“Charta der Vielfalt”). The LGBT Office was established in 2010. In 2016 the City Council published a “Diversity Concept”. Key focus areas (short term and long term) The main tasks of the LGBT Office are: to represent the interests of the LGBT people inside and outside the city administration to mediate between politics, the city administration and members of the LGBT communities to organise and support public events reducing homo- and trans*phobia and promoting diversity to administer the LGBT Advisory Committee and implement its decisions Within the last two years the LGBT office has worked to develop a local action plan against homo- and trans*phobia; to administer a study about the city’s LGBT community as an economic location factor to organise suitable accommodation for LGBT refugees to increase the visibility of lesbians and rainbow families to re-establish a network for LGBT employees within the city administration to increase lesbian visibility and to empower LGBT activists (mainly lesbians) of Cologne’s sister cities (e.g. Volgograd/Russia, Cluj/Romania, Katowice/Poland, Rio de Janeiro/Brazil, Tu- nis/Tunisia, Istanbul/Turkey) by organising an international exchange during Cologne Pride Municipal sectors/services involved The LGBT office is part of the Diversity Unit within the Department for Social Affairs. Depending on the agenda other municipal sectors and services are involved as well. Collaboration with advocacy/interest groups With all members of the city’s LGBT Advisory Committee including:, an advisory and counselling center for LGBT, a youth center for LGBT, the organisers of the Cologne Pride event, the Cologne AIDS foundation, an LGBT sports club, a gay fetish group, a network of gay managers, a support group for trans* people, an organisation for LGBT rights, a traditional shooting club for gays and lesbians and a gay and lesbian business network. In addition: Dyke March Cologne, a gay history group and various support groups for LGBT refugees. Collaboration with social and/or health-care and welfare organisations Depending on the agenda, different organisations will be invited into the LGBT Advisory Committee. Other collaboration partners There is a regular exchange with other LGBT offices on a regional and national level. Contact person at the municipality Susanne Bonnemann (susanne.bonnemann@stadt-koeln.de or LST@stadt-koeln.de) URL to (information on) local LGBT policy on municipal site www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/lesben-schwule-transgender
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/5001/3 Vorlagen-Nummer 03.12.2018 4001/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender 04.12.2018 Ausschuss Soziales und Senioren 06.12.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 10.12.2018 Bericht vom Treffen des "Rainbow Cities Network" 2018 Am 08. und 09. November 2018 fand im historischen Rathaus von Barcelona das sechste Jahrestref- fen des internationalen „Rainbow Cities Network“ (RCN) statt, bei dem die Fachstelle für Lesben, Schwule und Transgender die Stadt Köln vertreten hat. (Stadtratsbeschluss vom 12.05.2015, Vorlage 0611/2015) Das RCN ist ein internationales Netzwerk von Städten, das 2011 auf Initiative der Städte Amsterdam, Köln, Turin und Barcelona gegründet wurde. Die Mitgliedsstädte haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich für Diskriminierungsfreiheit und Chancengleichheit von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- geschlechtlichen und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) einzusetzen. Teilnehmende Städte Bei der diesjährigen Konferenz waren Kolleginnen und Kollegen aus den folgenden Städten vertreten: - aus Norwegen: Bergen und Oslo; - aus den Niederlanden: Amsterdam und Rotterdam; - aus Belgien: Brügge, Gent, Leuven und Brüssel; - aus Frankreich: Paris; - aus Spanien: Barcelona; - aus Italien: Turin; - aus Slowenien Ljubljana, - aus Österreich: Wien; - aus der Schweiz: Zürich und Genf; - aus Brasilien: Sao Paulo - aus Deutschland: Hamburg, Berlin, Hannover, Mannheim, Nürnberg und Köln. Entschuldigt fehlten u.a. die Städte München, Brighton (UK), Esch-zur Alzette (Luxemburg) und Mexi- co City. Potentielle neue Mitgliedsstädte in 2019 Toronto, Reykjavík, Helsinki, Lissabon, Frankfurt/Main und Kölns Partnerstadt Lille. Inhalte der Tagung Auf der Tagesordnung der eineinhalbtägigen Konferenz standen fünf „Working Sessions“ in denen ein inhaltlicher Austausch stattfand und organisatorische Vereinbarungen getroffen wurden. Neben einem wissenschaftlichen Vortrag von Dr. Lucas Platero zum Thema „Intersektionalität“ gab es einen Aus- tausch in Arbeitsgruppen zu den Bereichen „Challenges of Gender Diversity for Local Governments“, „Actions of Local Governments to Increase Lesbian Visibility“, „Actions of Local Governments to Im- 2 prove the Situation of LGBTI Seniors“ und „The Importance of Intersectionality for LGBT Policies of Local Governments“. Ebenso stellten drei in Barcelona ansässige LSBTI-Organisationen zu den Themenfeldern „Reproduktionsrechte von Lesben“, „Bekämpfung von Homo-, Bi- und Transfeindlich- keit“ und „Queere Geflüchtete“ arbeiten, ihre Arbeit vor. Best Practice Beispiel aus Köln In der Arbeitsgruppe „Actions of Local Governments to Increase Lesbian Visibility“ konnte die Stadt Köln mit dem Good-Practice-Beispiel „Sister Cities stand Together“, dem internationalen Austausch- programm mit LSBTI-Menschenrechtsaktivistinnen aus Kölner Partnerstädten, auch eine Vorbildrolle für andere Städte einnehmen (Anlage 2). Formalisierung des Netzwerks Das bisher informelle Netzwerk hatte eine Anschubfinanzierung durch die Regierung der Niederlande die inzwischen ausgelaufen ist. Die niederländische Koordinatorin des Netzwerks musste daher zu Beginn des Jahre 2018 ihre Arbeit einstellen. Aus diesem Grund wird das Rainbow Cities Netzwerk in ein offizielles Städtenetzwerk übergehen müssen. Die sich daraus ggf. ergebenden Veränderungen z.B. Beitragszahlung der Städte, wird die Verwal- tung zu gegebener Zeit in einer Vorlage für den Rat der Stadt Köln darstellen. Wahl des Vorstands In den fünfköpfigen Vorstand wurden für einen Zeitraum von zwei Jahren die Vertreterinnen bzw. Ver- treter der Städte Hannover, Mannheim, Rotterdam, Brüssel und Paris gewählt. Koordination des Netzwerks Es wurde ebenfalls vereinbart, dass die zukünftige Koordination des Netzwerks, die aus den Mit- gliedsbeiträgen finanziert werden wird, wie bisher bei einem freien Träger angegliedert sein soll, um unabhängig von einzelnen Mitgliedsstädten zu sein. Der Vorschlag der Stadt Hannover, die Stelle des zukünftigen Koordinators bzw. der zukünftigen Koordinatorin bei dem in Hannover ansässigen ge- meinnützigen LSBTI-Verein „andersraum“ auszuschreiben, sobald die Formalisierung des Netzwerks vollzogen ist, wurde angenommen. Zu den Aufgaben der Koordinierungsstelle gehört u.a.: Mitglieds- städte zu unterstützen und zu beraten, potentielle Neumitglieder zu informieren und zu werben, den Emailverteiler und die Webseite des Netzwerks zu moderieren, Newsletter zu verfassen, Good- Practice-Beispiele zu sammeln, “die Jahrestreffen mit zu organisieren und ggf. das RCN mit anderen internationalen Organisationen zu vernetzen und bei internationalen Konferenzen zu vertreten. Nächste Jahrestreffen Nachdem bereits letztes Jahr auf der Konferenz in Ljubljana beschlossen wurde, dass das Treffen im November 2019 in der Kölner Partnerstadt Esch- zur Alzette in Luxemburg stattfinden wird, wurde dieses Jahr das Angebot der norwegischen Stadt Bergen angenommen, im November 2020 Gastge- berin der RCN-Konferenz zu sein. „Focus on LGBTIQ+-Seniors“ Konferenz Zusätzlich wird die Stadt Amsterdam am 25./26. April 2019 in Kooperation mit dem Rainbow Cities Network und dem niederländischen Verein „Rose50plus“ eine internationale Konferenz zum Thema „Focus on LGBTI Seniors“ ausrichten. Motto der jährlichen RCN Ausstellung für 2019 Seit 2017 gibt es jährlich zum „Internationaler Tag gegen Homo- Bi- und Transphobie“ (IDAHOBIT) eine gemeinsame Fotoausstellung des Netzwerks, bei der die verschiedenen Mitgliedsstädte zu ei- nem bestimmen Thema je ein Foto beisteuern. „After Stonewall – 50 Years of Pride“ wurde als Aus- stellungsthema für 2019 in Anlehnung an das 50-jährige Jubiläum der New Yorker „Stonewall- Aufstände“ festgelegt. 3 Weitere Hintergrundinformationen zum „Rainbow Cities Network“ Voraussetzungen für die Mitgliedschaft Als Voraussetzung für die Mitgliedschaft im internationalen Rainbow Cities Network müssen die zu- gehörigen Städte über eine eigene Dienststelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und ge- schlechtliche Vielfalt (oder einen oder mehrere „LSBTI-Beauftragte“) verfügen, die ein bis zwei Vertre- terinnen oder Vertreter zu den jährlichen Konferenzen entsendet. Mit der Unterzeichnung des „Memo- randum of Understanding“ am 17.05.2015 hat sich die Stadt Köln verpflichtet, eine aktive LSBTI- Politik zu betreiben und zu fördern, bzw. LSBTI-Themen in ihre allgemeine strategische Ausrichtung einzugliedern. Ziel der jährlichen Treffen Ziel der jährlichen Tagung ist eine Vernetzung der kommunalen Dienststellen auf internationaler Ebe- ne mit der Möglichkeit des Austauschs bewährter Praktiken („Good Practice Beispiele“), Maßnahmen und Initiativen. Dabei sollen die beteiligten Städte wechselseitig von Erfahrungen profitieren, um Sy- nergieeffekte zu erzielen. Neben dem Austausch von Fachwissen besteht durch das Netzwerk auch die Möglichkeit, in der Zukunft gemeinsame Aktionen zu planen und durchzuführen oder sich gemein- sam um EU-Projekte zu bewerben. „One-Pager“-Berichte Die Mitglieder des Netzwerks stellen zu den jährlichen Tagungen zwei sogenannten „One-Pager“ bereit, in denen a) die Arbeit der Dienststellen und Fortschritte ihrer lokalen LSBTI-Strategien zu- sammengefasst und b) Good Practice Beispiele vorgestellt werden. Diese „One-Pager“ sind die Grundlage für die Reflexion und den Austausch zu bestimmten Themen. Internationaler Auftrag Die Mitglieder der StadtAG LST und die hier vertretenen Ratsfraktionen haben seit der Gründung des Gremiums 2007 auf eine stärkere internationale Vernetzung und eine intensivere Zusammenarbeit mit den Partnerstädten der Stadt Köln hingewirkt. Dieser Bemühung wird mit der Beteiligung im inter- nationalen RCN Rechnung getragen, da auch einige Partnerstädte der Stadt Köln (wie Rotterdam, Turin, Barcelona, Esch-zur Alzette) Mitglieder im RCN sind. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hat der Rat bei Einrichtung Referats für Lesben, Schwule und Transgender im Jahre 2012 u.a. die interkommunale und internationale Zusammenarbeit als Aufgabe des Referates definiert. Unterstützt wird dieser internationale Auftrag - auch in Bezug auf die Menschenrechte von LSBTI - nochmals durch einen Ratsbeschluss vom 10.05.2016, in dem die Verwaltung mit der Stärkung der menschen- rechtlichen Verantwortung in der Städtepartnerschaftsarbeit und internationalen Städtekooperationen der Stadt Köln beauftragt wird. Anlagen Die beiden diesjährigen „One-Pager“-Berichte der Stadt Köln sind als Anlagen beigefügt. Gez. Dr. Rau
Anlage 2 "One pager"-Bericht "Current good practice" Cologne
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One pager on 3 current projects or good practice examples in 2018 Cologne - Germany 1. Good practise: “Sister Cities stand together” – Lesbian Rights are Human Rights International Exchange with lesbian/queer LGBT activists from Cologne’s Sister Cities In July 2018, during Cologne Pride, the City of Cologne hosted a 5-day international exchange pro- gramme for LGBT human rights activists from 5 of Cologne’s 22 sister cities including guests from Istanbul (Turkey), Katowice (Poland), Cluj-Napoca (Romania), Rio de Janeiro (Brazil) and Tunis (Tu- nisia) – focusing on lesbian visibility, international solidarity, networking and empowerment of lesbians: 9 out of these 10 international guests were lesbian/queer women. A similar exchange programme was held already in 2017. Goals Empowering and supporting human rights activists in Cologne’s sister cities - mostly from countries with high rates of discrimination and low social acceptance of LGBT Highlighting the situation of lesbians in these countries and increasing lesbian visibility Inspiring local lesbian activists as well as in- ternational lesbian activists Building networks and connecting lesbians on an international level Target audience LGBT activists and other human rights activists – les- bian/queer women – from Cologne’s sister cities and from Cologne itself Partners The exchange was a successful collaboration between the city’s LGBT office, the city’s Office for I n- ternational Affairs, local NGOs and lesbian activists from Cologne. Duration of the project While the planning phase started about 9 months beforehand, the actual exchange programme in- cluded 4 days (arrival Wednesday afternoon, departure Monday morning). The programme included: a welcome dinner; a half-day conference (attended by approx. 90 people, where the lesbian guests spoke about the situation for LGBT in their home countries and the volunteer work they engage in ); an official reception in the town hall, visiting two LGBT NGOs, exploring the Cologne Pride street festival and participating in Cologne’s Pride Parade with amnesty international (see photo below) and as a group with its own banner accompanied by the Mayor of Cologne (see photo above). Role of the City The City of Cologne was the main body responsible for organising, hosting and funding this exchange. About 7500 Euros were available to pay for flights, hotel accommoda- tion and the half-day conference. Outcome/results The international guests as well as everyone involved from the German side, felt inspired and empowered for their work as activists by this mutually beneficial exchange. The exchange programme received good me- dia coverage (newspaper and TV). Following the exchange in 2017, LGBT activists from to two of these sister-cities (Katowice/Poland and Cluj/Romania) invited to Mayor of Cologne to visit their local pride event. On behalf of the Mayor, one Vice Mayor of Cologne made official visits to support these local pride demonstrations, which received a lot of media coverage. Cologne is planning to continue this exchange programme with LGBT activists from different sister cities in 2019. Other German cities felt inspired and are planning a similar exchange next year. 2. Developing an Action Plan for more acceptance of sexual and gender diversity 3. Publishing a study about the city’s LGBT community as an economic location factor
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 4001/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 05.12.2018
- Erstellt
- 30.11.2018 12:15