V/0958/2014
Umbau und Erweiterung des Verwaltungsgebäudes Rösnerstraße 10
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Anlagen 1 - 3
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- 7 - V/0958/2014 - 8 - V/0958/2014 - 9 - V/0958/2014 - 10 - V/0958/2014 - 11 - V/0958/2014 - 12 - V/0958/2014 - 13 - V/0958/2014 - 14 - V/0958/2014 - 15 - V/0958/2014 - 16 - V/0958/2014 - 17 - V/0958/2014 - 18 - V/0958/2014
Beschlussvorlage
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V/0958/2014 DER OBERBÜRGERMEISTER Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Betrifft Umbau und Erweiterung des Verwaltungsgebäudes Rösnerstraße 10 - Baubeschluss Beratungsfolge 20.01.2015 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung 27.01.2015 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung 29.01.2015 Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Vorberatung 04.02.2015 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Umbau und die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes Rösnerstraße 10 wird nach den Plänen des Architekten BDA Klaus Grahl ausgeführt (Anlage 1 bis 4). 2. Die Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien wird zur Kenntnis genommen (Anlage 5). 3. Die Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen werden zur Kenntnis genommen (Anlage 6). 4. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster werden beauftragt, die entsprechenden Bauleistungen auszuschreiben. II. Finanzielle Auswirkungen: Die ursprünglich vorgesehenen Mittel in Höhe 2.000.000 € incl. MwSt . sind im Wirtschaftsplan 2014 der AWM enthalten. Die nach Überplanung vorgesehenen zusätzlichen Mittel in Höhe 500.000 € incl. MwSt. sind im Wirtschaftsplan 2015 der AWM enthalten. Kostenschätzung: 2.500.000,- € Vorlagen-Nr.: V/0958/2014 Auskunft erteilt: Herr Hasenkamp Ruf: 60 52 10 E-Mail: Hasenkamp@awm.stadt- muenster.de Datum: 12.01.2015 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0958/2014 Begründung: In den 1960er Jahren entstand auf dem ehemaligen Flugpla tzgelände Loddenheide das Verwa l- tungsgebäude der heutigen AWM, welches zunächst nur mit 2 Obergeschossen errichtet worden war. In den 1990er Jahren wurde das Gebäude um eine weitere Etage aufgestockt und das Treppe n- haus im Zuge der Umbauarbeiten erneuert . Dieser massive Eingriff in die Gebäudestruktur war seinerzeit erforderlich, um die Lasten der Aufstockung in den Baugrund abzuleiten. Im Zuge dieser Umbaumaßnahme entstand die Rampe auf der westlichen Seite. Für das Dach und für die Fass a- de wurden leichte Bauelemente aus Stahl und Holz verwendet. In den 90er Jahren wurde noch kein Schwerpunkt auf Integration von Menschen mit Behind erung gelegt. Auch waren die Bestimmungen des Gesundheitsschutzes und des Brandschutzes noch nicht so eng gefasst. 1. Derzeitiger Gebäudezustand / Sanierungsbedarf Seitens des Bauordnungsamtes/Vorbeugender Brandschutz der Berufsfeuerwehr wird das Fehlen eines gesicherten zweiten Rettungswegs beanstandet und lediglich geduldet. Abhilfe: Ein Treppenturm aus Stahl vor dem Ostgiebel inkl. Fundamente Ausbau der Fenster, Abbruch der Brüstungen und Einbau neuer Rettung s- wegtüren Kosten ca. 65.000 € inkl. Mehrwertsteuer Alle oberen Etagen sind für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer nicht erreichbar. Lediglich das Erdgeschoss ist über die Rampe an der Westseite erschlossen. Ein behindertengerechtes WC wurde anstelle der Damentoilette im Erdgeschoss eingerichtet. Ein Aufzug ist in dem Gebäude nicht vorhanden. Abhilfe: Einbau eines Aufzuges im Auge des Treppenhauses mit 5 Haltestellen Umrüsten der Treppenhaustüren mit automatischen Türöffnern Hinweis: Aufgrund der Platzverhältnisse kann kein behindertengerechter, son- dern nur ein behindertenfreundlicher Aufzug eingebaut werden. Hinweis: Die Zugangstüren z um Treppenhaus sind noch nicht behinderteng e- recht. Ggf. ist je Etage mindestens eine Tür mit einem automatischen Türöffner nachzurüsten. Kosten ca. 120.000 € inkl. Mehrwertsteuer Die vorhandenen sanitären Anlagen sind zum einen beengt und für die An zahl der Beschäftigten nicht ausreichend. Mit dem Einbau eines Aufzuges bietet sich an, auch in den oberen Etagen j e- weils eine WC-Anlage für Behinderte einzurichten. Abhilfe: Kernsanierung aller sanitären Anlagen. Der Raum zwischen den Fluren auf der Ostseite (Teeküchen) muss für die WC -Räume mit e inbezogen werden. Eine Teeküche/Pausenraum kann dann in einem noch zu bestimmenden Bür oraum installiert werden. Hinweis: Durch diese Maßnahme entfällt Bürofläche mit der Folge, dass Bür o- raum für 8 -10 Mitarbeiter wegfällt. Kosten ca. 65.000 € inkl. Mehrwertsteuer - 3 - V/0958/2014 Kosten für allgemeine Arbeiten insgesamt 250.000 € Nebenkosten 35.000 € Kosten für allgemeine Arbeiten inkl. Nebenkosten 285.000 € 2. Besondere Problematik im 3. Obergeschoss Im dritten Obergeschoss durchstoßen die Kragarmstützen die Fassade. Die Stützen aus verzin k- tem Stahl tragen zum einen die Dachkonstruktion, zum zweiten den starren Sonnenschutz und zum dritten die Fensterelemente. Die Kragarmstützen stehen ca. 50 cm nach innen versetzt, wodurch eine breite, umlaufende Fensterbank notwendig wurde. Im Bereich des dritten Obergeschosses traten in immer wiederkehrenden Zeitabständen Undic h- tigkeiten im Bereich der breiten Fensterbank auf. Aufgrund der starken Temperaturdifferenzen wird man das Problem nicht nachhaltig in den Griff bekommen, da die Blechverkleidung sich durch Temperaturschwankungen ausdehnt und zusammenzieht. Fugen reißen wieder auf und eindri n- gende Feuchtigkeit kann das Mauerwerk in den darunterliegenden Etage n durchfeuchten und zu Schimmelbefall führen. Die Fugen zwischen Fenster und Fassadenkragstützen wurden immer wieder abgedichtet und verkleidet. Die ungedämmten Stahlelemente transportieren nicht gewünschte Temperaturen nach innen. Gerade in den kalten W intermonaten schlägt sich an den Stahlstützen Tauwasser niede r und tropft ab. Eine funktionstüchtige Dampfsperre fehlt. Die Lichtgitterelemente auf den Kragstützen dienen als architektonisches Element und dem So n- nenschutz. Es muss dringend geprüft werden, ob im Bereich der Befestigung dieser Elemente Kor- rosionsschäden vorhanden sind. Es ist zu befürchten, dass korrodierte Verschraubungen reißen und Elemente abstürzen könnten. Die vorhandenen Fenster erfüllen nicht mehr die aktuellen Anforderungen. Der Bereich der Dachdämmung wäre noch zu prüfen, jedoch kann auch angenommen werden, dass diese die aktuellen Anforderungen hinsichtlich Qualität und Dampfsperre nicht erfüllt. Die Dach-/ Wandanschlüsse an den Treppenhauskern sind in der Vergangenheit häufig undicht ge- worden und mussten nachgedichtet werden. Abhilfe: Ausbau der Fensterelemente, Demontage des starren Sonnenschutzes, Kürzen der Stahlkragarme, Freilegen der umlaufenden Attika Liefern und montieren neuer Fenster - und Fassadenelemente mit So nnen- schutz, Dämmung und Verkleidung mit Alu -Profilen (Sinuswelle) waag erecht, liefern und montieren einer neuen Innenfensterbank Verlängerung der Dachsparren Demontage der Dachabdichtung einschließlich der Rinnen. Einbau der Dä m- mung zwischen den Sparren einschließlich Dampfsperre und Aufdoppelung. Hinweis: Durch diese Maßnahme entfällt für die Dauer der Umbauarbeiten die Bürofläche im 3. Obergeschoss mit der Folge, dass Büroraum für die dort beschäftigten Mitarbeiter in einem Behelfsbüro angemietet wer- den muss. - 4 - V/0958/2014 Hinweis: Im Anschluss an die Umbauarbeiten werden Maler - und Bodenb e- lagsarbeiten in allen Büroräumen notwendig Hinweis: Für die Umbauarbeiten wird ein Zeitfenster von 3 - 4 Monate benötigt. Auch muss der Witterungsschutz einkalkuliert werden. Kosten für den Rückbau Fassade und Dach ca. 40.000 € Kosten für Staub und Witterungsschutz ca. 10.000 € Kosten für neue Fensterfassade ca. 70.000 € Kosten für Dachflächenerneuerung ca. 85.000 € Kosten für Renovierung nach Fertigstellung ca. 40.000 € Kosten für die Anmietung von Bürocontainern ca. 50.000 € Nebenkosten ca. 55.000 € Kosten nur für das 3. Obergeschoss ca. 350.000 € zzgl. Kosten für allgemeine Arbeiten (siehe oben) ca. 285.000 € Insgesamt aufgerundet: ca. 650.000 € inkl. MwSt. Die vorgenannten Kosten fallen an, wenn auf eine Erweiterung des Verwaltungsgebäudes verzich- tet wird. 3. Abwägung zwischen Sanierung und Umbau / Neubau Eine Sanierung des vorhandenen Verwaltungsgebäudes löst nicht die vorhandene Gesamtprobl e- matik. Durch die zwingend notwendige Kernsanierung aller sanitären Anlagen im Altbestand wür- den 8 - 10 Büroarbeitsplätze entfallen. Da derzeit alle Büros genutzt sind und weitere Möglichke i- ten der Telearbeit bei den AWM kaum bestehen, würde sich eine erhebliche Verschlechterung der räumlichen Situation ergeben. Für den Kundenservice/Empfangsbereich der Abfallwirtschaftsbetriebe werden aufgrund räuml i- cher Engpässe einhergehend mit Lärmschutz-/Gesundheitsaspekten sowie mit Blick auf Arbeitsef- fizienz und Repräsentationsfunktion dringend neue Räumlichkeiten benötigt. Räumlicher Engpass: Aus Sicherheitsgründen werden Besucher nur dann zu den entspreche nden Mitarbeitenden im Verwaltungsgebäude gelassen, wenn sie sich vorab bei diesen Mitarbe itenden angemeldet haben. Aus der Fachabteilung w ird dann die Information über den Zeitpunkt des B e- suchs an die Mitarbeitenden des Servicecenters weitergegeben. Haben sich Besucher nicht a n- gemeldet, müssen sie zunächst im Eingangsbereich warten. Der Einlass erfolgt erst nach Bestät i- gung durch den Mitarbeiter aus der Fachabteilung. Häufig warten so mehrere Personen gleichze i- tig im sehr eng bemessenen Eingangsbereich und behindern so den Durchgangsverkehr für Mitar- beitende und Gäste, die das Gebäude verlassen oder betreten möchten. Als Wartezone wird de s- halb dringend ein separater Aufenthaltsbereich mit ausreichend Sit zmöglichkeiten benötigt. Aktuell bietet der Eingangsbereich lediglich Platz für zwei dicht aneinandergestellte Stühle. Gesundheits-/Lärmschutzaspekte: Aktuell befindet sich das Servicecenter in einer extrem lärmb e- lasteten Zone. Der oben g enannte Durchgangsverkehr (Besucher, Mitarbeitende) ist dafür nur ein Grund. Hinzu kommt der Lärm, der durch vorbeifahrende schwere Fahrzeuge (Müllfahrzeuge, Straßenkehrmaschinen, LKW) verursacht wird. Unmitte lbar vor dem Servicecenter / Eingangsb e- reich befindet sich die Schranke, die diese Fahrzeuge passieren müssen, um auf das Werksgelän- de zu kommen. Die hohe Lärmbelastung führt dazu, dass Kundengespräche am Tel efon und im Eingangsbereich nicht ungestört und konzentriert geführt werden können. Der Stres sfaktor, dem die Mitarbeitenden insbesondere im Rahmen des Beschwerdemanag ements ohnehin ausgesetzt sind, wird so zusätzlich erhöht. - 5 - V/0958/2014 In den beiden engen Büros des Servicecenters direkt am Eingangsbereich sind v ier Mitarbeitende untergebracht. Die räumliche Enge begrenzt die Bewegungsfreiheit stark und bewirkt so auch Ei n- schränkungen aus gesundheitsergonomischer Sicht. Arbeitseffizienz: Der Kundenservice der Abfallwirtschaftsbetriebe ist zum Teil im direkten Ei n- gangsbereich des Verwaltungsgebäudes, zum anderen Teil in der ersten Etage untergebracht. Die Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden wird so erschwert. Viele Informationen müssen u n- mittelbar untereinander ausgetauscht werden, um zeiteffizient und gleic hzeitig im Sinne einer hochwertigen Kundenberatung arbeiten zu können. Diese Möglichkeit kann ein Großrau mbüro bieten, das zur individuellen Abfallberatung und Hintergrundarbeit abgetrennte, lärmg eschützte Arbeitszonen bietet. Repräsentationsfunktion: Da sich das Servicecenter direkt im Eingangsbereich des Verwaltung s- gebäudes befindet, hat es den Charakter einer „Pforte“, nicht aber die repräsentative Funktion e i- nes Empfangsbereichs, wie sie dem Kundenverständnis der Abfallwirtschaftsbetriebe entspricht. Die Büroarbeitsplätze der Disposition Abfallabfuhr und der Stadtreinigung sind für die stetig wac h- senden Aufgaben und der steigenden Belegschaft in beiden Bereichen nicht mehr tragbar, so dass auch hier Bürofläche benötigt wird. Kundengespräche und Mitarb eitergespräche müssen in einem nicht zumutbaren Raum stattfinden. Darüber hinaus fehlen für regelmäßig anfallende Weiterbi l- dungsmaßnahmen/Unterweisungen und gesetzlich vorgeschriebene Inhouse-Schulungen geeigne- te Schulungsräume. Dienstbesprechungen mit grö ßeren Mitarbeitergruppen, die Sitzungen des Betriebsausschusses und der Empfang von Besuchergruppen müssen im improvisierten Kant i- nenbereich stattfinden, in dem für derartige Veranstaltungen keine zeitg emäße Einrichtung und auch keine sanitären Anlagen zur Verfügung stehen. All diese Aspekte wären trotz des erheblichen finanziellen Aufwandes von ca. 650.000 € auch nach erfolgter Sanierung (Reduktionsvariante im Sinne des Handlungsprogramms 2012 – 2017 / Nachhaltige kommunale Haushaltspolitik) ungelöst. Aus Sicht der Verwaltun g ist daher n e- ben Umbaumaßnahmen im Altbau eine Erweiterung des Gebäudes erforderlich. Trotz des höheren finanziellen Aufwandes ist die Maßnahme langfristig wirtschaftlicher. 4. Geplante und überarbeitete Baumaßnahme Die Verwaltung schlägt vor, das star k sanierungsbedürftige 3. Obergeschoss (siehe Ziff. 2.) grö ß- tenteils zurückzubauen. Die dadurch wegfallenden Flächen sowie weitere Büroflächen, Multifunkt i- onsräume, behindertengerechte Sanitärräume sowie ein behindertengerechter Aufzug sollen in einem neuen Anbau untergebracht werden. Mit den Planungsarbeiten wurde zunächst ein externes Ingenieurbüro beauftragt. Dieser Entwurf wurde vom Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen aus funktionalen, gestalte- rischen und technischen Gründen jedoch abgelehnt. Daraufhin wurde in einer 2. Phase der Architekt BDA Klaus Grahl (s. Vorlage V/0832/2014) beauf- tragt einen neuen Entwurf zu erstellen, der in der Anlage dargestellt ist. Dabei wurden wesentliche Elemente anders gelöst: 1. Der Erweiterungsbau wurde in einem Abst and von ca. 8 m neben dem Altbau geplant. Die Zone zwischen den Baukörpern ist als Foyer mit Treppenhaus, Aufzug und Wartezone vor dem Empfang ausgebildet. Von hier aus werden die bestehenden und die neuen Bürorä u- me erschlossen. Von der Gebäuderückseite ist auch die Anlieferung möglich und damit ein kurzer Weg zum Aufzug. Die Eingangshalle ist verglast und im vorderen Bereich durch eine Galerie mit einem zweigeschossigen Luftraum ausgebildet. - 6 - V/0958/2014 2. Die Bürogrößen entsprechen denen des Bestandsgebäudes und bieten mit ca. 6 m eine ausreichende Belichtungstiefe. Die Büros sind in einer zweibündigen Fluranlage erschlo s- sen. Im Altentwurf waren diese Büros größer und hatten zudem eine Belichtungstiefe von ca. 8 m, was als ungünstig zu bewerten ist. Aus dem Grund wurde die zweibündige Flura n- lage mit Achsmaßen von 2 m ausgeführt. Dies führt insgesamt zu einem Baukörper der länger und weniger tief ist. 3. Das Treppenhaus wurde in den Schnittpunkt zwischen Alt - und Neubau gelegt und ermög- licht so kurze Wege, während bei dem Altentwurf die Treppe am Gebäudeende zu finden war und sich somit weit entfernt vom Eingang befindet. 4. Beide Gebäude erhalten geneigte Dächer in Form von Pultdächer n. Im Bestandsgebäude soll dann die Lüftungsanlage für den Neubau angeordnet werden. Aufgrund der Ausric h- tung des Pultdaches ist es möglich, diese Dächer als großflächige Photovoltaikanlagen auszubilden. Im Zuge der weiteren Planung wird hierüber noch zu entscheiden sein. 5. Im Dachgeschoss kann dann auch der variabel zu nutzende Sitzungssaal angeordnet we r- den, dessen lichte Höhe das Raumangebot des Neigungsdaches voll ausnutzt und damit ein angenehmes Raumvolumen für den Sitzungsbereich schafft. 6. Die Fassade wurde dem Altbau angelehnt als Wärmdämmverbundsystem gestaltet. Dabei sind die Fenster rhythmisiert und bodentief angelegt. Der Foyerbereich und das Staffelg e- schoss bilden durch die geplante Pfostenriegelphase ein leichtes Verbindungselement zw i- schen dem Alt- und Neubau. 7. Die Gebäudeleitlinien der Stadt Münster werden berücksichtigt. Weitergehende Erläuteru n- gen zur Barrierefreiheit und zu ökologischen Maßnahmen sind den beigefügten Anlagen 5 und 6 zu entnehmen. 5. Zeitplan / Sonstiges Unmittelbar nach Vorliegen des Baubeschlusses und der Baugenehmigung werden die erforderl i- chen Ausschreibungen vorbereitet. Es wird angestrebt, die Umbau - und Neubaurealisierung vor Beginn des Winters 2015/2016 zu erreichen. Liegenschaftliche Regelungen sind nicht erforderlich; das Grundstück befindet sich in städt. Eigen- tum bzw. im Anlagevermögen der AWM. I. V. gez. Reinkemeier Stadtkämmerer Anlagen: 1. Lageplan 2. Ansichten, Gebäudeschnitt 3. Übersicht der Büroflächen 4. Kostenermittlung 5. Checkliste Bauökologie 6. Checkliste Barrierefreiheit
Anlage 5
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Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien | Energetische Standards 1: Darstellung des Energiesparkonzeptes Das Gebäude wird als Niedrigstenergiehaus konzipiert. Die Fassade erhält ein Wärmedämmverbundsystem. Die Fenster werden 3 Scheiben isolier verglast. Das Gebäude erhält eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Planung des Energiestandards durch einen Sonderingenieur ist noch nicht beauftragt. Das Anforderungsniveau des sommerlichen Wärmeschutzes ist in der DIN 4108- 2013 deutlich gestiegen. Die Bewertung des Gebäudes soll in einem Handrechenverfahren sowie mittels Simulation erfolgen. 2. Die Anforderungen des Gesetzes zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich in der Fassung 2011 werden über nachstehende Kriterien erfüllt: Wärmeschutz Jahres-Heizwärmebedarf gem. Rechenverfahren PHPP 2014 Geplant: qh =< 20 kWh /( m?) bezogen auf Bruttogrundfläche (BGF) Auf Grundlage des Gebäudeleitlinien beschlossen mit Vorlage 812/2011 Berechnet: kWh /( m?) Erläuterung: 3. Luftdichtigkeit des Gebäudes (gem. DIN 4108 T2 und T7) n50 =< 1,0” D] n50 =< 0,6 * Wärmeerzeugung mit [] Gas, [] Oel, [] Strom , m Biomasse, [] Geothermie, [] Sonstiges sonstige Wärmelieferung KWK-Nahwärmesystem X GUD-Fernwärmesystem X bestehende Anlage 4. Solarenergienutzung, aktiv RX] Sonnenkollektoren 336 m? zur [] Warmwassererzeugung [|] Beheizung X Stromerzeugung optional in der Planung angedacht FB23-04_04-11_Oeko-Checkliste.dot// 12.06.13// Änd. 03 Seite 1 von2 5. Wärmeübertragende Bauteile: Fassade 1. Wärmedämmverbundsystem U-Wert: 0,15 W/m? K 2. U-Wert: W/m?K Dach Pultdach U-Wert: 0,15 W/m? K Fenster Holz oder Alufenster Gesamt U,-Wert: 0,9 W/m? K Glas: Us-Wert: W/m? K Rahmen: U--Wert: W/m?K Sonstige ökologische Kriterien 1. Einsatz von durch Ratsbeschlüsse indizierte Baustoffe PVC [J Tropenholz Begründung für Einsatz: Wird beides nicht verwendet. 2: Haustechnik / Technische Gebäudeausrüstung (Es sind jeweils die Kenndaten Beleuchtung, Lüftung, Kühlung, Bürogeräte und Heizungspumpe aufzuführen.) Wesentliche Komponenten des Heizsystems Bestehende Heizungsanlage Lüftungsanlagen Mit Wärmerückgewinnung Einsparungsmaßnahmen in der Elektro- und Beleuchtungstechnik Tageslichtabhängige Steuerung der Beleuchtung Wasserspartechniken Wassersparamrmatuteren. 3; sonstige Erläuterungen: (z.B. Regenwassernutzung, Recyclingbaustoffe etc.) er AA. A, g| 5 geprüft: ! Kla aus Mu, An nat Hr I 50) Architekt ı Art 4 is N Münster Amt für Immobilienmanagement RS Ford FB23-04_04-11_Oeko-Checkliste.dot// 12.06.13// Änd. 03 Seite 2 von 2
Anlage 6
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Anlage zur Vorlage V/958/2014 „Barrierefreiheit / Design für alle“ Mit der Realisierung der Baumaßnahme erhält das Gebäude folgende barrierefreie Erschließung/Ausstattung: Behindertenstellplätze X x ii) DO R ja, Anzahl: 1 Gebäudezugang ebenerdig schwellenfrei Automatiktür Sonstiges: Erreichbarkeit der Geschosse alle Etagen barrierefrei erreichbar Aufzüge X] Aufzug/Aufzüge (Gestaltung entspricht den Vorgaben der DIN 18040) Insbesondere: X Sprachausgabe der Etagen IX] Notrufsystem auch für Menschen mit Hörbehinderung nutzbar nein, Erläuterung: Toilettenanlagen nach Geschlecht getrennte barrierefreie Toilette in jeder Sanitäranlage Gestaltung entspricht den Vorgaben der DIN 18040 Liege / Wandklappliege vorhanden nein, Erläuterung: Orientieren - Informieren - Leiten - Warnen X Ü J tetes Leitsystem für blinde und sehbehin- derte Menschen vom Eingang zu wichtigen Bereichen im Gebäude Orientierungstafeln in großer Schrift und in gut verständlicher Sprache (vgl. DIN 32975) Notrufsystem / Alarmsystem für hörbehin- derte Menschen nein, Erläuterung: Technik für schwerhörige Menschen nein, Erläuterung: Rampe Bewegungsfläche vor der Tür Maße: 2,9m x 5,3m RI] Oo Etagen teilweise barrierefrei erreichbar Erläuterung: IX] Spiegel an der Wand gegenüber der Tür X separate geschlechtsneutrale barrierefreie Toilette in jeder Sanitäranlage X Wickelmöglichkeit für Kinder in einer Sanitäranlage [] Taktil erfassbares und kontrastreich gestal- X] Beschriftung von Türschildern in ausrei- chend großer Schrift sowie taktil erfassbar in Profilschrift und Braille X kontrastreiche Gestaltung der Bodenbeläge [] Induktionsschleife (vgl. DIN 18040), Raumbezeichnung: [_] Raumakustische Maßnahmen (vgl. DIN 18041), Erläuterung: Ggf. Erläuterungen zur sonstigen Ausstattung, zu speziellen Räumen und Details: FB23-04_04-55_Barrierefreiheit-Checkliste.dot// 09.11.11// Änd. 01 Seite 1 von 1
Anlage 4
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Ermittlung des Kostenrahmens nach DIN 276 Bürogebäude allgemein BKI Standart 2014 100 200 300 400 300 400 500 600 700 Grundstück 0 m? 0,0 €/m? Herrichten und Erschließen 0 m? 0,0 €/m? Vergleichrechnung BKI einfacher Standart BRI Bauwerk + Techn. Ausrüstung m? 4677,81 300,0 €/m® BGF % 1423,2 m? 960,0 €/m? NF Bauwerk + Techn. Ausrüstung m? % 987,99 m? 1370,0 €/m? Mittelwert aus BRI,BGF,NF 300 + 400 Unsere Schätzung BRI Bauwerk + Techn. Ausrüstung m? 4677,81 350,0 €/m® BGF % 1423,2 m? 1250,0 €/m? NF Bauwerk + Techn. Ausrüstung m? % 978,6 m? 1750,0 €/m? Mittelwert aus BRI,BGF,NF 300 + 400 Umbauarbeiten pauschal Dacherneuerung Altbau siehe Anlage Außenanlagen 3,0% Einrichtung Baunebenkosten 18,0 % Zwischensumme Zur Rundung Geschätzte Gesamtkosten 1.403.343,00 € 1.366.272,00 € 1.353.546,30 € 1.374.387,10 € 1.637.233,50 € 1.779.000,00 € 1.712.550,00 € 1.709.594,50 € Dipl.-l Grahl & Partner Architekten BDA Annette-Allee 50 48149 Münster Tel98108-0 Fax98108-4 1.709.594,50 € 117.500,00 € 285.000,00 € 51.287,84 € - € 316.958,82 € 2.480.341,16 € 19.658,84 € 2.500.000,00 € -Grahl, Architekt BDA
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: entfällt
Zur SitzungBeschluss: entfällt
Zur SitzungOrte (3)
- Annette-Allee 50
- Rösnerstraße 10
- Loddenheide
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0958/2014
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 03.12.2014
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37