3852/2021
Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die Sicherungsmaßnahmen Römerturm
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Anlage 12_Zusammenfassung Ein-und Ausgaben Verein Römische Stadtmauer Köln e. V.
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Anlage 12
Anlage 3_Protokoll Termin 23.06.2020 Auswahl Ankerplatten
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4512 Anlage 3 Köln, den 23. 06. 2020 CHsTWatrin Dipl. Rest. Protokoll zum Ortstermin am Römerturm vom 23. 06. 2020 Anwesende: Allgemein: die als Vorsitzende des Fördervereins Römische Stadtmauer Köln zu diesem Termin eingeladen hat, begrüßt die Anwesenden vor Ort am Römerturm. Drei Haupttagesordnungspunkte werden benannt: TOP 1: Auswahl der Form und des Materials der Ankerplatten. Top 2: Konservatorische Vorbereitung der Ankerpunkte im römischen Mauerwerk TOP 3: Planung und Installation des Stütz- und Arbeitsgerüst. TOP 4: Methode zum Setzen von Ankerstäben und -platten. TOP 1: Auswahl der Form und des Materials der Ankerplatten 1 Z^efFhoßpfiEpräsentiert eine Mustertafel mit Ankerplatten in verschieden Formen und Materialien. Zur Auswahl stehen runde (0 ca. 7 cm) sowie quadratische Platten (ca. 7x7 cm) in Edelstahl und aus Bronze. Farbliche Varianzen der Metalloberflächen können sowohl bei Edelstahl, als auch bei Bronze durch den Auftrag von Beizen herbeigeführt werden. Außerdem werden diverse Schraubsysteme präsentiert (vgl. Abb, im Anhang). Ta^LemkEpräsentiert zusätzlich weitere Formen als Muster aus Pappe. Neben kreuzförmigen sowie runden mit rechteckigen, riegelartigen Anschlüssen zeigt sie auch eine rautenförmige Musterplatte. Durch Anhalten der verschiedenen Ankerplattenmuster an das musivische Mauerwerk der Turmoberfläche wird von den Anwesenden gemeinschaftlich eine Auswahl getroffen. Mehrheitlich wird der runden Form gegenüber den diversen eckigen Formen aus technischen und ästhetischen Gründen der Vorzug gegeben. Für das zur Anwendung kommende Material wird Bronze ausgewählt. 1 Auch wenn es sich bei den Ankerplatten um eine notwendige moderne technisch- konstruktive Zutat handelt, so ist der Werkstoff Bronze doch bereits in römischer Zeit bekannt. Dem Schraubsystem mit einem runden Schraubenkopf, der flach auf dem Niveau der Oberfläche der Ankerplatte liegt, wird der Vorzug gegeben. Um Manipulationen an den Ankerplatten und/ oder dem Diebstahl dieser entgegen zu wirken, ist es möglich das Schraubenloch nach Montage mit einer Art Niete zu verschließen. Laut Aussage von f^fiTHöppenjÖauert die Herstellung der benötigten Menge an Ankerplatten (91 Stck.) ca. zwei Arbeitswochen. ®FTjrma Hoppe^n7A/ird für Material und Herstellung der Ankerplatten so bald wie möglich eine Kostenermittlung vorlegen. TOP 2: Konservatorische Vorbereitung der Ankerpunkte im Mauerwerk Um einen möglichst flächigen Druckausgleich zu erzeugen werden als Puffer zwischen Ankerplatten und Mauerwerk bzw. Ausgleichsmörtel und Ankerplatte Bleiplatten platziert. Die Vorkonservierung kann erst nach der Installation des Stützgerüstes erfolgen und muss dann nach erster Ankersetzung und Umbau des Stützgerüstes in einem zweiten Bauabschnitt fertig gestellt werden, um die verbleibenden Ankerstäbe setzten zu können. Die Vorkonservierung der Fugen und des Mauerwerks im Bereich der Ankerpunkte wird wo notwendig eine Krustenbehandlung erforderlich machen. Krusten werden mechanisch gedünnt bzw. abgetragen. Verschmutzungen durch Mikropartikelstrahlverfahren entfernt. Beide Bauabschnitte mit Vorkonservierung und Ankersetzung werden einen Zeitraum von ca. drei Monaten in Anspruch nehmen. Frau Heymj^wird in den kommenden Tagen mit der „Mowilith- Schlämme" und dem kunstharzgebundenen „Ausgleichsmörtel" eine Probefläche am Dummy anlegen, um die Materialverträglichkeit beider Komponenten miteinander zu überprüfen. (TraüTIeym.shhlägt für die notwendige konservatorische Vorbehandlung im Bereich der Ankerpunkte eine Fugenrestaurierung mit sulfatbeständigem Restaurierungsmörtel der Firma TUBAG vor. Außerdem möchte sie wo notwendig, zur strukturellen Verfestigung vorgeschädigter Natursteine, eine polyvinylacetatgebundene (z.B. Mowilith®) Schlämme aufbringen. Zum Ausgleich von Niveauunterschieden im Bereich der Ankerpunkte kann eine Unterfütterung mit einem kunstharzgebundenen Mörtel in maximaler Stärke von 3 cm angetragen werden. Außerdem wird einige Probeankerplatten zur Verfügung stellen, damMMP * igj^flBetwaige Veränderungen an den Metalloberflächen durch Einwirkung des alkalischen Fugenmörtels beobachten kann. 2 TOP 3: Anbringen des Stütz- und Arbeitsgerüstes Vor der Installation des Stütz- sowie des Arbeitsgerüste^^ßjCaune? Besitzer der an den Turm angrenzenden Immobilie, darüber zu informieren, dass das über drei Monate vorzuhaltende Arbeitsgerüst Teile seines Eingangsbereich Überspannen wird. Dazu ist sein Einverständnis einzuholen. Die statische Planung und Konzeption zur Montage des Stützgerüstes wird vom Ingenieurbüro Schwab/ Lemke ausgeführt. Das Stützgerüst wird in das „gesunde" Mauerwerk verankert. Dazu werden acht Bohrungen am Mauerfuß und acht unterhalb des Kranzgesimses angebracht. Das Stützgerüst aus einer Holzbalkenkonstruktion wird über ins Kernmauerwerk versetzte Ankerstäbe (0 10 mm) und- platten fixiert. Die Anbringung des Stützgerüstes soll durch di^^^HBB^FerfoTgerü (^EaiEHeySregt an, die Planung und Aufstellung des Arbeitsgerüstes durch die ßjma^jldendahl-j umsetzen zu lassen, da diese bereits mit der speziellen Thematik und Fragestellung am Objekt vertraut ist. TOP 4: Methode zum Setzen von Ankerstäben und -platten Zum Versetzen der 10 mm starken Ankerstäbe müssen 40-50 cm tiefe Bohrung in das hinter dem Hohlraum und Schalmauerwerk liegende römische Kernmauerwerk gesetzt werden. Die Bohrungen sollen mit 20 mm starken Bohrern erfolge. Die Bohrlöcher müssen vor dem Versetzen der Ankerstäbe mit einem Verbundstoff durch Ausblasen von losem Baumaterial befreit werden. f ■BBESBSS$bt vor, dass der Kleber (Verbundmörtel dgl.) für die Ankerstäbe mit Siebhülsen eingebracht werden muss, da der ca. 20 cm tiefe Hohlraum beim Einbringen so zu überwinden ist, dass so wenig wie möglich von dem Verbundstoff in den Hohlraum gelangt. Zur Erprobung der genauen Vorgehensweise beim Anlegen der Bohrungen für die Ankerstäbe werden die Mitarbeiter der^gjaHopperlin einer eintägigen Maßnahme direkt rechts im Anschluss an das z. Z. vorgehaltene Sicherungsgerüst (i. Bereich der fünften Zinne) drei Probebohrungen ausführen. Durch wen die Bohrungen für die Ankerstäbe zur Sicherung der vorgewölbten Mauerschale zur Ausführung kommen sollen, wird noch festzulegen sein. 3 Abbildungen zur Bemusterung der Ankerplatten/ Anfertigung Kunstschmiede Hoppen Öjjrl’al Srof« jtwa Kumtstol! Untrtlaqe Mutt*r rund G«*md«ae<loch Auswahl: runde Ankerplatte in Bronze gebeizt -delstahl gebeizt rund Muster R_Of> t-Bmni Auswahl: Art der Verschraubung; versenkter Schraubenkopf 4
Anlage 6_1875_Arbeitsablauf_20201007
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enieurbüro GmbH Köln, Römerturm Anlage 6 Arbeitsablauf WWW. Abbau vorhandener Abstützung durch Firmat^^endahD 2) Aufbau Gerüst ohne Verankerung einschließlich - Wetterschutzdach - Tunnel für Fußgänger - Genehmigung bei der Stadt Köln - Baustellenabsperrung - Einbruchschutz - Baustelleneinrichtung Gerüstbauer 3) Aufbau Notabstützung (Holzkorsett) Zimmermann 4) Vorbehandlung Mauerwerk durch Restaurator (Unter Unterlegscheibe) Restaurator 5) Einbau Verankerungen (abschnittsweise) zwischen Holzabstützung 6) Abbau Holzabstützung (Korsett) Stahlbauer Zimmermann GESCHÄFTSFÜHRER INGENIEUR VBI AMTSGERICHT KÖLN HRB 23867 Anlage 6 2 ... «s .-i-JMIK« 7) Ergänzung Gerüste, um Abstand zwischen Gerüst und Mauerwerk zu verringern einschließlich innerer Brüstung Gerüstbauer 8) Ergänzung restlicher Anker Stahlbauer 9) Abbau Gerüste und Baustelleneinrichtung Gerüstbauer Aufgestellt, Köln den 07.10.2020 Le/Ik (Projekt-Nr. 1875) LJ I
Anlage 14_Stellungnahme Verwaltung zur Stellungnahme Rechnungsprüfungsausschuss
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Anlage 14 Beschlussvorlage 3852/2021 – Sicherungsmaßnahmen Römerturm hier: Stellungnahme der Verwaltung zum Schreiben des Rechnungsprüfungsamtes Durch das nicht hoch genug zu bewertende bürgerschaftliche Engagement des Förderver- eins Römische Stadtmauer Köln e. V. liegt der Stadt Köln die vom Verein finanzierte Entwurfsplanung zur Sicherung des Römerturms vor, auf deren Basis die Sicherungsmaß- nahmen nach Beschluss durch den Rat nun begonnen werden können. Da der Römerturm sowohl ein eingetragenes Baudenkmal, als auch ein eingetragenes Bo- dendenkmal der Stadt Köln darstellt, hat die Verwaltung, hier: das Römisch-Germanische Museum als Untere Denkmalbehörde in enger Abstimmung mit dem Stadtkonservator die Federführung für den Fortgang des Projektes übernommen. Unterstützt wird das Museum durch die Gebäudewirtschaft, die als städtischer Dienstleister die technische Unterstützung leistet, wie auch durch den Förderverein in beratender Funktion. Hinsichtlich der zeitlichen Umsetzung der Sicherungsmaßnahmen ist anzumerken, dass diese nur in der frostfreien Zeit erfolgen kann. Unter Berücksichtigung des Zeitrahmens für die Ausschreibung und Vergabe der Sicherungsmaßnahmen nach Beschlussfassung durch den Rat, rechnet die Verwaltung mit einem Maßnahmenbeginn im Frühjahr/Frühsommer die- sen Jahres. Bezüglich der Sanierung des Römerturms wird die Verwaltung gemeinsam mit dem Förder- verein Römische Stadtmauer Köln e. V. und den städtischen Fachämtern ein gemeinsames Konzept für die Umsetzung erarbeiten, um den Römerturm dauerhaft zu erhalten. Vorbehalt- lich der Sicherstellung der Finanzierung für die Sanierung des Römerturms würden anschlie- ßend zu einer entsprechenden Zeit die notwendigen Planungs- bzw. Baubeschlüsse einge- holt. Die Verwaltung beabsichtigt, in enger Abstimmung mit dem Förderverein Römermauer e.V., Drittmittel aus dem Bereich der Denkmalförderung zur anteiligen Refinanzierung der Sanierung einzuwerben.
Anlage 11_2021 Römerturm Kostenzusammenstellung Ankergrundkonservierung KG300
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Projekt: 20201112 LV Römerturm Ankerkonservierung mit BE LV: Römerturm Notsicherungsarbeiten Ankerkonservierung Seite 1 25.02.2021 Pos.Nr. Menge Einheitspreis Gesamtpreis LV Römerturm Notsicherungsarbeiten Ankerkonservierung Bereich 1. Allgemeine Arbeiten/Kosten Titel 1.1. Maßnahmendokumentation Maßnahmendokumentation (Text, Foto und 1.000,00 €1,00 1.000,00 €1.1.1. Psch Kartierung) 2-fach Mehrausfertigung der vollständigen 150,00 €1,00 150,00 €1.1.2. Stk Dokumentation Untersuchung / Festlegung der Maßnahmen 1.500,00 €1,00 1.500,00 €1.1.3. Psch Summe Titel 1.1. Maßnahmendokumentation 2.650,00 € Titel 1.2. Baustelleneinrichtung und Erschwernisse Einrichten der Baustelle 1.500,00 €1,00 1.500,00 €1.2.4. Stk Materialcontainer 1.900,00 €1,00 1.900,00 €1.2.5. St Vorhaltung Materialcontainer 85,00 €32,00 2.720,00 €1.2.6. St Summe Titel 1.2. Baustelleneinrichtung und Erschwernisse 6.120,00 € Titel 1.3. Schuttbeseitigung Bauschutt 250,00 €1,00 250,00 €1.3.7. m3 Summe Titel 1.3. Schuttbeseitigung 250,00 € Titel 1.4. Schutzmaßnahmen Schutz von Flächen / Schutzmaßnahmen / 750,00 €3,00 2.250,00 €1.4.8. St Staubschutz Abschlussreinigung Gerüst- und 250,00 €3,00 750,00 €1.4.9. St Bodenflächen Summe Titel 1.4. Schutzmaßnahmen 3.000,00 € Summe Bereich 1. Allgemeine Arbeiten/Kosten 12.020,00 € Bereich 2. Natursteinrestaurierungsarbeiten Titel 2.1. Reduzierende Arbeiten Abnahme von schwarzen Krusten mit 150,00 €100,00 15.000,00 €2.1.10. St Mikropartikelstrahlverfahren Zulage Erschwernis Arbeiten im beengtem 1.500,00 €1,00 1.500,00 €2.1.11. St Raum Summe Titel 2.1. Reduzierende Arbeiten 16.500,00 € Titel 2.2. Konservierungsmaßnahmen Ankerplattenuntergrundkonservierung 185,00 €100,00 18.500,00 €2.2.12. St Zulage Erschwernis Arbeiten in beengtem 1.200,00 €1,00 1.200,00 €2.2.13. Psch Raum Summe Titel 2.2. Konservierungsmaßnahmen 19.700,00 € Titel 2.3. Stundenlohnarbeiten Stunden für einen ltd. Restaurator 60,00 €20,00 1.200,00 €2.3.14. h Stunden für einen Restaurator 55,00 €10,00 550,00 €2.3.15. h Stunden für einen Facharbeiter 50,00 €10,00 500,00 €2.3.16. h Summe Titel 2.3. Stundenlohnarbeiten 2.250,00 € *alle Beträge ohne Auszeichnung = netto Anlage 11 Projekt: 20201112 LV Römerturm Ankerkonservierung mit BE LV: Römerturm Notsicherungsarbeiten Ankerkonservierung Seite 2 25.02.2021 Pos.Nr. Menge Einheitspreis Gesamtpreis Summe Bereich 2. Natursteinrestaurierungsarbeiten 38.450,00 € Summe netto 50.470,00 € *alle Beträge ohne Auszeichnung = netto Projekt: 20201112 LV Römerturm Ankerkonservierung mit BE LV: Römerturm Notsicherungsarbeiten Ankerkonservierung Seite 3 25.02.2021 Zusammenfassung 2.650,00 € Titel 1.1. Maßnahmendokumentation 6.120,00 € Titel 1.2. Baustelleneinrichtung und Erschwernisse 250,00 € Titel 1.3. Schuttbeseitigung 3.000,00 € Titel 1.4. Schutzmaßnahmen 12.020,00 €Bereich 1. Allgemeine Arbeiten/Kosten 16.500,00 € Titel 2.1. Reduzierende Arbeiten 19.700,00 € Titel 2.2. Konservierungsmaßnahmen 2.250,00 € Titel 2.3. Stundenlohnarbeiten 38.450,00 €Bereich 2. Natursteinrestaurierungsarbeiten 60.059,30 €Gesamt brutto zzgl. 19,0 % MwSt. 9.589,30 € 50.470,00 €Gesamt netto Ort/Datum/Stempel/rechtsverbindliche Unterschrift *alle Beträge ohne Auszeichnung = netto
Anlage 5_1875_K1_Montagesicherung_05022020
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Schnitt A-A Abwicklung M. 1:50 Detail Verankerung M 1:10 Alle Arbeiten vorsichtig in Zusammenarbeit mit dem Restaurator ausführen! Ankertragfähigkeit durch Zugversuch prüfen. BAUSTOFFE Holz: KVH-NSi C24 Gewindestange: Edelstahl eingeklebt mit Fischer FIS V oder gleichwertig, im Bereich des Mauerwerks mit Ankerhülse (Edelstahl) Ankerplatte: Edelstahl 1.4401 Dieser Plan hat nur Gültigkeit in Verbindung mit den Architektenplänen! Alle Maße verantwortlich am Bau prüfen! "I nra = 594/841 (0 Mrrf) ____________________________ 11 11 Anker bIO eingeHebt X10/10 gegen das Mauerwerk abgekeilt i 2x10/16 Artcer bIO eingeMebt _______________________________________________________________________._____________r^" i i i Allplan 2019 Planverteilung | 7 Datum / /// Ind. Date Name Änderung 1875 Blatt Nr.: ///Xv/////---- _ tMI ki Maßstab: PROJEKT: M150 Köln, Römerturm Anlage 5 MI'.IO Dat.05.02.20 BAUTEIL: „„. He Montagesicherang -------------- Mauerwerksbeule ENTWURF Anlage 4
Anlage 4_1875_D1_Detail Verankerung_02102020
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Detail Verankerung M 1:5 BAUSTOFFE Gewindestange: Edelstahl eingeklebt mit Fischer FIS V oder gleichwertig, im Bereich des Mauerwerks mit Ankerhülse (Edelstahl) Ankerplatte: Bronze gebohrt Maßstab: M1:5 PROJEKT: Köln, Römerturm Anlage 4 Dat. 02.10.20 gez.: He BAUTEIL: Detail Verankerung Beule ENTWURF ] H/B = 297/420 (0.12m2) Allplan 2019
Anlage 7a_AnkerLageplan
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8 m 7 m Anlage 7a
Anlage 13_Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt
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Anlage 13
Anlage 1 a_Schadensfeststellung 1875_Römerturm_20200127
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Förderverein Römische Stadtmauer Hohenzollernring 71-73 50672 Köln Römerturm Zeughausstr. 13, Köln Anlage 2 27.01.2020 @Le5 Projekt Nr. 1875 per E-Mail/Post Sehr geehrte im Rahmen der statisch-konstruktiven Untersuchung des Römerturm wurden an drei Stellen Sondagen zur Feststellung des Maueraufbaus durchgeführt. Hierbei wurde auch der Mauerbereich der „Beule" untersucht. Die Ablotung in diesem Wandteil ergab eine Ausbauchung von ca. 16 cm. Nach Ausbau eines Steines konnte ein Hohlraum von 16 cm Tiefe erkundet werden. Der Abriss befindet sich zwischen der äußeren Schale und dem Kernmauerwerk. Es besteht kein Verbund mehr zwischen den beiden Bauteilen. An Hand der Georadarmessung weist der Hohlraum eine Fläche von ca. 10-12 m2 auf. Bei 'der festgestellten Dicke der äußeren Schale von 20 cm bei einer Ausbauchung von 16 cm besteht die Gefahr, dass die Schale schlagartig versagt und einstürzt. Es ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Das bestehende Gerüst ist umgehend als Schutzgerüst umzubauen und verkehrssicher auszulegen.^^IHH^wIrd diesbezüglich Kontakt mit dem Gerüstbauer aufnehmen. Im Anschluss an die Schutzsicherung durch das Gerüst muss die Notsicherungsmaßnahme bestehend aus einer hölzernen Stützkonstruktion eingebaut werden. Im Schutz dieser Konstruktion kann dann die endgültige Sicherung der Mauerschale ausgeführt werden. Mit freundlichen Grüßen 0
Anlage 2_1875_2020-03-03 Protokoll Römerturm1
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Anlage 2 4512 Köln, den 04. 03. 2020 c^EiOest?^) EK2283gZL Protokoll zum Ortstermin am Römerturm vom 03. 03. 2020 Anwesende: Allgemein: Frau RKoJ^Scliock:Werrier?die als erste Vorsitzende des Fördervereins Römische Stadtmauer Köln zu diesem Orttermin geladen hat, lässt sich wegen Krankheit entschuldigen. ist durch die Teilnahme am Ausschuss Kulturbauten verhindert. HMb begrüßt die Anwesenden vor Ort am Römerturm und bedankt sich bei den Geldgebern (stellvertretend zur Finanzierung der von fl^^^^^bereits geleisteten Maßnahmen hinsichtlich der Zustandserfassung und der Ausarbeitung einer Maßnahmenempfehlung am genannten Objekt. Außerdem bedankt er sich für die äußerst qualifizierte Ausarbeitung der Untersuchung des Römerturms be| Zwei Haupttagesordnungspunkte werden benannt: TOP 1 Statische Sicherung der Mauerschale im Nordosten des Turms. TOP 2 Maßnahmendurchführung zur Konservierung und Restaurierung aller Materialen an der gesamten Turmfläche. 1 TOP 1 Statische Sicherung der Mauerschale: führt kurz in die Thematik am Turm ein, in dem er die Datierung, sowie Lage und Abmessungen des Turms benennt. Außerdem zeigt er Folien mit Abbildungen aus dem Bericht von ^mmp^u den Themen: • Lage der Mauerschale am Objekt; • Lage der Entnahmestellen für einzelne Steine (Sondagen) zu Untersuchungszwecken; • Abbildungen der Mauerschale aus den Georadarmessungen vom Ingenieurbüro IGP. ^errTemk^stellt kurz die Situation im Bereich der Mauerschale dar, die er vor der Entnahme der drei Sondagen am Objekt angetroffen hat. Danach erläutert ((]errTemE§) die Ergebnisse aus den Sondagen und beschreibt die Situation im Bereich der „Ausbeulung". Nach Messung hat sich ein ca. 16 cm starker Hohlraum zwischen Kernmauerwerk aus opus caementicium und dem 20 cm starken äußeren Schalmauerwerk (musivisches Mauerwerk) ausgebildet. Er erläutert, dass man im Rahmen der Untersuchung keinerlei Hinweise auf die Ausbildung einer bauzeitlich, willentlich angelegten Verzahnung der beiden Mauerteile finden kann. Die flächige Ausdehnung der Ablösung wird mit ca. 10- 12 qm beziffert. Man weist jedoch darauf hin, dass sich auch geringere Ablösungserscheinungen im Bereich der Randzonen der Schale auf ca. insgesamt 20 qm erstrecken. fHerr_Lern)kf) zeigt mittels statischer Berechnung die'mangelnde Standfestigkeit der vorgewölbten Mauerschale auf und weist ausdrücklich auf den notwendigen Handlungsbedarf zur erneuten Befestigung der Schale am Kernmauerwerk hin. Z.Z. ist im Bereich der Schale die Verkehrssicherheit am Objekt nicht mehr gegeben. ^errTemRß^rklärt den Anwesenden die Konstruktion und Funktionsweise des derzeitig am Turm installierten Übergangsgerüstes zur Notsicherung der Mauerschale. weist darauf hin, dass während der Arbeiten zur Konsolidierung der Mauerschale ein Arbeitsgerüst mit Schutzfunktion dauerhaft vorgehalten werden muss. (jHerrJ-emke^benennt vier mögliche Varianten, um die abgelöste Mauerschale wieder statisch sicher mit dem Kernmauerwerk zu verbinden (statisch- konstruktive Sicherungsmaßnahmen): 1. Vollständiges Abtragen aller Steine im Bereich der Mauerschale und erneutes versetzen der Steine in ihre ursprüngliche Lage. 2. Versetzten von Klebeankern ohne Ankerplatten, die irvdie Natursteine gesetzt werden. 3. Versetzen von Klebeankern mit 6 x 6 cm großen Ankerplatten (4-5 Stück pro qm) in konsolidiertes Fugenwerk im Bereich der „Ausbeulung" 4. Versetzen von Klebeankern in das vorab konsolidierte Fugenwerk im Bereich der „Ausbeulung" ohne Ankerplatten. Tfäu^NaraghRj schlägt vor, zur statisch-konstruktiven Sicherung des Schalenbereichs, über die Anbringung von Ringankern nachzudenken. Sie regt an, dass dazu auch Drahtseile Verwendung finden könnten. 2 erklärt, dass aufgrund des Anschnittes zum angebauten Bauwerk aus dem 19. Jh. diese Lösung ungeeignet ist, da hier keine ausreichende Zugfestigkeit auf den Ringanker gebracht werden kann._______________________________________________________________________________ fragt/ ob zukünftig in anderen Bereichen der Turmoberfläche noch mit ähnlichen Ablösungen und der Bildung von Mauerschalen zu rechnen ist. ^rauJfeyS) erklärt, wie es vermutlich zur Ablösung der Mauerschale im Nordosten des Turms gekommen ist. Als Gründe werden hier einerseits das Offenstehen der beschädigten Mauerkrone im späten Mittelalter, mit Eindringen von großen Mengen an Feuchtigkeit, und dem daraus resultierenden Bewuchs mit Höheren Pflanzen (Wurzelsprengung) genannt, sowie die statische Belastung durch eine zweigeschossige Überbauung, die man auf einer Zeichnung des 18. Jh. sieht und die dreigeschossige Überbauung des geschleiften Turms aus dem 19. Jh. Alle Anwesenden beraten darüber, welche der vier Varianten, die durch^fmTemk^ vorgeschlagen wurden, die zielführendste und gleichzeitig denkmalverträglichste Lösung ist, um die Mauerschale statisch-konstruktiv zu sichern. 1. Variante: ungeeignet; da vollständig bauzeitliche Mörtelreste unwiederbringlich verloren gehen; vorgeschädigte Naturstein aller vorkommenden Varietäten können beim Ausbau so stark beschädigt werden, dass Einbau nicht möglich ist. 2. Variante: fragwürdig, ob die benötigte Zugfestigkeit im Bereich der Schale erzielt werden kann. Außerdem gibtiffgrrScfiää^zu bedenken, dass das Bohren in den Stein von der Frontseite, oft zu schichtstarken Ausbrüchen auf der Steinrückseite führt, was sich in der Folge problematisch auswirkt. Etliche der Steine im Bereich der Ausbeulungen sind strukturell so stark entfestigt, dass sie sich nicht zum Befestigen eines Ankers eignen. 3. Variante: technische Lösung, die ästhetische Fragestellungen aufwirft. Auf einer Fläche von ca. 20 qm Ausbeulung werden sich ca. 80 Stück 6 x 6 cm große Ankerplatten befinden. 4. Variante: gibt aus seiner langjährigen Erfahrung aus der beruflichen Praxis als Dipl. Steinrestaurator zu bedenken, dass nicht sichtbare statisch- konstruktive Verankerungen schlecht langfristig auf ihre Wirksamkeit und Funktionstüchtigkeit hin überprüfen werden können. Weiterhin kann I^H^Ha^bberichten, dass bei Maßnahmen, die er in seinem beruflichen Alltag über einen Zeitraum von über 20 Jahren betreut, ästhetische Lösungen gegenüber technischen Lösungen oft weniger Nachhaltigkeit aufweisen und somit früher einer Erneuerung bedürfen. Nach Abwägung aller gehörten Argumente schlägt^fäinjgijgpine technische Lösung, wie sie in Variante 3 angeboten wird, als die geeignetste Lösung vor. Mehrheitlich wird dieser Anregung zugestimmt. tJerFündTfäuTernkelgeben hinsichtlich ästhetischer Überlegungen zu bedenken, dass Ankerplatten sowohl in Form als auch in Farbe/ Oberflächenbeschaffenheit einer großen Variationsbreite unterliegen. ^^■^feregt an, dass die Lage der Ankerplatten auf der Kartierungsunterlage mit 1:1 Steinumzeichnung, die von Frau Heym erstellt wurde, vorab festgelegt werden kann. Die Ankerplatten sollen so platziert werden, dass sie optisch keine zu starke Eigendynamik entwickeln. Einheitlich wird festgestellt, dass zur letztendlichen und genauen Festlegung der Art der Umsetzung der 3. Variante eine Musterfläche von einer Fachfirma angelegt werden sollte. Zur Beauftragung des Anlegens einer Musterfläche, die Verankerung der Mauerschale am Mauerkern mittels Ankerplatten betreffend, erklärt ^TTNara^fiT) wie bei bestimmten finanziellen Schwellenwerten eine Finanzierung und eine Ausschreibung rechtlich richtig geplant und ausgeführt werden kann. 3 «EerrTernkg)schlägt eine Vor- Ort- Begehung mit drei Fachfirmen vor, um so zu einer Prognose für die etwaig anfallenden Kosten bei der statisch- konstruktiven Sicherung zu kommen. Festgestellt wird mehrmals von verschiedenen Seiten, dass die Ertüchtigung des Fugenwerks im Bereich der Ausbeulung eine Vorrausetzung auch für die Umsetzung der statisch-konstruktiven Sicherung der 3. Variante ist. In allen Fällen muss zunächst das Fugenwerk eine Ertüchtigung erfahren. , Von Seiten der Steinrestaurierung des RGM, von ^J^ey^und^effnSchaäß^tellt sich die Frage, in welcher Weise das Fugenwerk im Bereich der „Ausbeulung" bearbeitet werden muss, damit es eine ausreichende Festigkeit aufweist und als tragfähiges Material für die Verankerung fungieren kann. Dies bezieht sich hauptsächlich auf die Beschaffenheit des einzubringenden Mörtels, um auch Abrisse im Bereich der Fugen vom Naturstein kraftschlüssig zu überbrücken und zu verschließen. Hier werden faserarmierte Mörtel zum Einsatz kommen müssen. (fierrLem^g soll die Planungsleistung für die Ausführung der technisch- statischen Sicherung der Ausbeulung übernehmen. TOP 2: Maßnahmendurchführung zur Konservierung und Restaurierung aller Materialen an der gesamten Turmfläche. ffaujjeyn]! stellt die Musterfläche zum Thema Reinigung der Kalksteinoberflächen mittels Laser Technologie dar. Das Verfahren hat laut ihrer Aussage ein besonders gutes Ergebnis im Bereich der Kalksteine erzielt, da nach Entfernung der verschwärzten Gipskrusten die natürliche, leicht gelbliche Patina der Kalksteine erhalten geblieben ist. Grundsätzlich funktioniert die Reinigung von Oberflächen mittels Laser auf hellen Untergründen besser. Dieses hängt mit Reflexionserscheinungen des Laserstrahls auf dem hellen Untergrund zusammen. Dunkle Oberflächen absorbieren einen Teil der Energie des Laserstrahls und dämmen somit seine Wirksamkeit. (gerFSchaäß^weist darauf hin, dass ohne eine erfolgreiche Reinigung respektive Krustenabnahme der Naturstein- und Mörteloberflächen keine Konservierungsmaßnahme möglich ist. Z.B. das Aufbringen von strukturell wirkenden Steinfestigern kann' nur über offenporige Oberflächen erfolgen. ^HUB^erläutert von konservatorischer Seite für alle Anwesenden, wie und vermutlich wann es bereits zur Ausbildung der schwarzen Gipskruste am Römerturm gekommen ist. Er erläutert den Zusammenhang des sauren Regens mit Lösungserscheinungen aus dem calcitisch gebundenen Kalkstein und den Fugen, und in deren Folge die Ausbildung von Gipskrusten. Über den Vergleich mit anderen Objekten vermutet er, dass die Gipskrusten am Römerturm bereits mit Beginn der Industrialisierung, also Anfang des 20. Jh. entstanden sind. Die Umgebungsluft ist heute wesentlich weniger mit Schadstoffen belastet, so dass zu vermuten ist, dass es nach der Reinigung und der Krustenabnahme nicht erneut zu diesem Ausmaß an verschwärzten Oberflächen kommen wird. erklärt kurz, warum ein nass-chemisches Verfahren zur Krustenentfernung und Reinigung der Oberflächen am Römerturm nicht geeignet ist. Aufgrund der Salzbelastung ist jeglicher Eintrag von Feuchtigkeit zu vermeiden. Durch einen Feuchteeintrag würden die im Porengefüge von Natursteinen und Mörteln etwaig auskristallisiert vorliegende Salze in Lösung gebracht und erneut mobilisiert. 4 Außerdem, stellt Reinigungsproben auf den dunklen Gesteinsvarietäten wie Grauwacken und Trachyten vor, die durch die Anwendung des sog. Mikropartikelstrahlverfahrens erzielt wurden. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass stark strukturell gestörte Trachyt Oberflächen, mit immenser Schuppenbildung, nahezu ohne Substanzverlust gereinigt werden konnten. weist darauf hin, dass beiden Reinigungsverfahren, sowohl die Reinigung mittels Laserreinigung, als auch die Reinigung mit dem Mikropartikelstrahlverfahren extrem zeit- und damit kostenintensiv ausfallen. ^gu^^®D erläutert die Notwendigkeit, die Wasserführung über den Zinnenkranz und das Grünsandsteingesims am Turm zu optimieren. Dazu müssen neue Abdeckungen angebracht und das Fugenwerk in dem gesamten Bereich erneuert werden. Abschließend allgemein: Anmerkungen der Verfasserin Nach einer angeregten, mehrstündigen interdisziplinären Auseinandersetzung mit den Ergebnissen aus den Untersuchungen von dem sowie den Anregungen, die von Seiten des Stadtkonservators und den beteiligten des LVR- Amt für Denkmalpflege im Rheinland gegeben werden konnten, zeigt sich die Komplexität vor allem in der Fragestellung, wie löst man das statisch- konstruktive Problem der „Ausbeulung" relativ zeitnah unter Beachtung des verzahnt seins mit der Konsolidierung des Fugenwerks und den verschiedenen Natursteinvarietäten am Römerturm. Man kann abschließend festhalten, dass die technisch- statische Sicherung der Mauerschale, die sich in der Schicht des musivischen Mauerwerks durch Ablösung vom Kernmauerwerk gebildet hat, in einem Bereich von ca. 20 qm mittels Verankerung über Dübel und oberflächlich aufliegenden Ankerplatten erst dann erfolgen kann, wenn das Mauerwerk im Bereich der Schale soweit ertüchtig wurde, dass es einen tragfähigen Untergrund bildet. Nach Abschluss der statischen Sicherungsmaßnahme muss der Bereich der Mauerschale nach entsprechender Prüfung eine ausreichende Zugfestigkeit aufweisen. Die restauratorische Bearbeitung des Mauerwerks im Bereich der „Ausbeulung" steht allerdings auch in einer gewissen Abhängigkeit zur statischen Sicherheit des Mauerwerks eben dort. Um hier Stück für Stück jeweils das eine dem anderen zuzuführen, wäre die optimale Lösung für die Durchführung dieser Maßnahme eine restauratorische Fachfirma zu beauftragen, die gleichzeitig eine gewisse Expertise in der Durchführung von Maßnahmen im Bereich von technisch- statischen Sicherungsmaßnahmen vorweisen kann. Nachtrag: Eine gleichzeitige Befestigung der Mauerschale am Kernmauerwerk (TOP 1) und die Naturstein- und Fugenkonservierung des gesamten Römerturms einschließlich der Änderung der Wasserführung (TOP 2) ist aus arbeitstechnischer Sicht nicht möglich, wie Frau Heym im Nachgang telefonisch darlegte. 5
Anlage 1 c_1875_Stellungnahme statisch-konstruktiver Zustand_20200204
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Köln, Römerturm - Zeughausstraße 13 Anlage 1 Stellungnahme zum statisch-konstruktiven Zustand Vorbemerkungen Äußere Bauwerksschäden waren Anlass den Römerturm restauratorisch zu unter suchen, um ein Konservierungskonzept zu planen. Diese Untersuchungen werden durch das Denkmalteam fmk, vertreten durch dfefiS^durchgeführt. Das Ergebnis der Zustandserfassung ist im Bericht von^B i^eyjrjLüber den Zeitraum von Oktober 2018 bis Dezember 2019 festgehalten. Während der Bestandsaufnahme durch^Frau Heyrh wurden auffällige Rissbildun- gen und eine Ausbauchung in einem Teilbereich der Turmflächen festgestellt (Abb. 1). Abb. 1: ca. 16 cm Ausbauchung'der Außenfläche 2 Aus diesem Grund wurde der Unterzeichner hinzugezogen, um den statisch konstruktiven Zustand des Turms zu beurteilen. Statisch-konstruktiver Zustand Detaillierte Untersuchungen mittels Radarsensoren durch das gGrölGPKärlsrühep ergaben abgelöste Mauerschalen im „Bauchungsbereich". Unterhalb des Gesims bandes wurden Abschalungen vermutet, die jedoch mittels Radars nicht eindeutig nachgewiesen werden konnten. In den übrigen Flächen waren keine Ablösungen zu erkennen. Um zusätzlich zum geophysikalischen Radarverfahren Kenntnisse über den Auf bau des Mauerwerks zu erhalten, wurden bei einem gemeinsamen Besprechungs termin am 18.06.2019 (siehe Aktenvermerk von festgelegt drei Mauer- werkssondagen zu beantragen. . ..Das für die Sondagen und die weiteren Detailuntersuchungen notwendige Gerüst wurde bis zum 20.01.2020 aufgebaut, so dass die Arbeiten am 21.01.2020 beginnen konnten. • Die Mauerwerkserkundungen wurden in drei unterschiedlich bewerteten Radar bereichen ausgeführt, so dass eine Abgrenzung des Schadensgrades nachvoll zogen werden kann. Für die drei Öffnungen der Mauerflächen wurde jeweils ein Stein des äußeren Schalenmauerwerks ausgebaut, so dass das Kernmauerwerk sichtbar wurde. Im ungestörten Wandteil konnte kein Abriss zwischen Schale und Kern festgestellt werden (Abb. 2). Abb. 2: „Sondage 1“ ungestörter Wandbereich 3 Der Kalkmörtel weist grobe Zuschlagstoffe auf und wurde offensichtlich vollvolumig eingebaut. Es sind keine Hohlstellen sichtbar. Unter dem Gurtgesims erfolgte die zweite Öffnung, wo laut Georadarmessung eine Hohllage vermutet wird. Es konnten jedoch keine Abrisse bzw. Hohlstellen gefunden werden (Abb. 3). Abb. 3: Abb. 4: „Sondage 2" unterhalb Gesims, spätere Aufmauerung mit Kernmauerwerk aus Ziegelsteinen Dieses Mauerwerk stammt nicht aus der Erbauungszeit und ist jünger (19. Jahr hundert). Die äußeren Natursteine stehen im Verband mit dem dahinter befindlichen Ziegelmauerwerk. Das Mauerwerk ist sehr feucht. Das Wasser dringt hier über die Gesimsflächen ins Mauerwerk ein (Abb. 3 + 4). 4 Die dritte Sondage wurde unmittelbar in der „Beule“ hergestellt. Auch hier wurde nur ein Stein entnommen. Abb. 5: „Sondage 3" Beulenbereich äußere Schale d ~20 cm, Hohlraum d ~ 16 cm Die äußere Schale weist eine Dicke von ca. 20 cm auf. Dahinter befindet sich ein Hohlraum, der im Öffnungsbereich eine Tiefe von 16 cm besitzt. Der Hohlraum entspricht auch der Lotabweichung an dieser Stelle. Der Hohlraum wurde mittels Endoskops erkundet. Die Schale hat sich großflächig abgesetzt. Die äußere Schale und das Kernmauerwerk sind offensichtlich nur mit sehr geringem Verband hergestellt worden. Entsprechend der Georadarauswertung ergibt sich eine Hohl raumfläche von 10 bis 12 m2 und eine Abrissfläche von ca. 17-20 m2. . Bei der festgestellten Dicke der äußeren Mauer von 20 cm und einer Ausbauchung von 16 cm, besteht die Gefahr, dass die Schale schlagartig versagt und einstürzt. Mit Schreiben vom 27.01.2020 wurde der dringende Handlungsbedarf dem Auftraggeber mitgeteilt (Anlage 1). Auf die hierfür erforderlichen Notsicherungsmaßnahmen wird an dieser Stelle nicht eingegangen, sondern nur auf das Schreiben vom 29.01.2020 verwiesen (Anlage 2). 5 Schadensursache Bei dem vorgefunden Mauerwerksaubau handelt es sich um eine typische Mauer technik aus römischer Zeit. Die Außenseiten bestehen aus Schalen, in diesem Fall Naturstein und einem Füllmauerwerk aus einem Gemisch aus Bruchsteinen und Mörtel. Im ausgebauchten Mauerbereich sind keine Bindersteine zwischen äußerer Schale und dem Kern zu erkennen. Die Oberfläche des inneren Kernmauerwerks ist unregelmäßig mit einzelnen Vertiefungen, die einen schlechten Verband darstellen. Bei hohen Lasten besteht die Gefahr, dass sich die äußere Schale vom Kern mauerwerk absetzt. Dies könnte durch den Aufbau des dreigeschossigen Ziegelaufbaus aus dem 19. Jahrhundert der Fall sein. Auch massiver Feuchtigkeitsanfall in Verbindung mit Frost sowie Bewuchs kann zu Schäden und Ausknicken der äußerer Schalen führen. Vermutlich führte am Römerturm eine Kombination von allen vor beschriebenen Szenarien zu den vorliegenden Schäden. Eine eindeutige Ursachenzuweisung zumindest im derzeitigen Untersuchungsstadium ist nicht möglich. Gegebenenfalls ergeben sich weitere Erkenntnisse im Zuge der Sanierungsmaß nahme. Statisch-konstruktive Sicherungsmaßnahmen Der ausgebauchte Mauerbereich einschließlich der Abrissfläche muss statisch konstruktiv gesichert werden. Die übrigen Mauerflächen, auch die unterhalb des Gesimsbandes, bei der eine Schalenbildung vermutet wurde, benötigen keine zusätzlichen statischen Maßnahmen. Nachfolgend werden statische Sicherungsvarianten aufgeführt und bewertet. Auf die restauratorischen Maßnahmen wird an dieser Stelle nicht eingegangen. Unabhängig von der gewählten Version muss eine Sicherungskonstruktion als Montageabstützung vorab eingebaut werden, in dessen Schutz die Sicherungs arbeiten ausgeführt werden können. Diese Abstützkonstruktion wird „korsettartig“ an das Mauerwerk im Bereich der „Beule“ angebracht. Sie besteht aus Hölzern, die lotrecht in einem Abstand von 0,10 bis 0,30 m vor dem Mauerwerk aufgestellt werden und vom Boden bis zur 6 Unterkante Gesimsband reichen. Am oberen Ende und ca. 1,50 m vom Boden entfernt erfolgt die Anbindung der Hölzer mittels Verankerung an das Mauerwerk. Für die Verankerung der Hölzer müssen Bohrungen bis ins Kernmauerwerk ca. 60 cm tief hergestellt werden, die nach Ausblasen mit Luft mit auslaufstabilem Injektionsmörtel geschlossen und mit Edelstahlanker versehen werden. Nachdem die vertikalen Hölzer mittels der Anker fixiert sind, werden horizontale Hölzer jeweils zwischen den senkrechten Balken eingelegt und gegen das Mauerwerk vorsichtig abgekeilt. Hiermit ist die Mauerschale gegen Ausknicken gesichert und die nachfolgenden Sicherungsarbeiten können ausgeführt werden. Variante 1 Eine Möglichkeit die vorhandene Beule in sito zu sichern besteht darin, die äußere Schale mit dem Kernmauerwerk zu verankern. Die Beule wird nicht zurückgebaut, sondern ist auch nachher als Beule erkennbar. Wird die Verankerung in der Mörtelfuge ausgeführt, um die Steinsubstanz zu schonen, muss von außen eine Ankerplatte in der Größe von 60/60 mm vorge sehen werden. Es werden ca. drei bis vier Anker pro Quadratmeter erforderlich. Die Verankerung erfolgt ähnlich wie vor für die Notsicherung beschrieben, das heißt, es muss gebohrt, gesäubert und ein auslaufstabiler Injektionsmörtel eingebaut werden. Zusätzlich muss eine Siebhülse vorgesehen werden, die den Hohlraum überbrückt, damit kein Injektionsmaterial in diesen Hohlraum laufen kann. Da der bestehende Mauermörtel der Schale nicht in der Lage ist die Haftung mit dem Verpressmaterial zu gewährleisten, muss die vor beschriebene, sichtbare Ankerplatte eingebaut werden. Variante 2 Auf eine Ankerplatte kann verzichtet werden, wenn die Verankerung in standfesten Steinen erfolgt. Ansonsten entsprechen sie der Variante 1. Das bedeutet jedoch, dass die Bohrungen durch den Stein ausgeführt werden muss. Innerhalb des Steins können ausreichende Haftungsfestigkeiten erreicht werden, die durch Auszugsversuche kontrolliert werden. Durch das Bohren im Stein werden zusätzliche Beanspruchungen ins Mauerwerk abgetragen, die dazu führen können, dass Steinsubstanz beschädigt und unter Umständen einzelne Steine ausgebaut werden müssen. Der Substanzverlust wird höher sein, als bei der Variante 1. 7 Variante 3 Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Beulenbereich und die Abrissflächen komplett rückzubauen. Hierzu wird die äußere Mauerschale vom Gurtgesims abwärts bis Unterkante Beule akribisch und vorsichtig ausgebaut und jeder einzelne Stein markiert und in die bestehenden steingerechten Darstellungen kartiert. Eine flächige Lagerung des Ausbaumaterials vor Ort ist aus räumlichen Gründen nicht möglich. Das bedeutet, dass die einzelnen Steine geschützt in Kisten und Paletten zur Lagerfläche transportiert werden müssen. Nach Rück transport werden die Steine an gleicher Stelle wie ursprünglich eingebaut, so dass nachher keine Beule mehr existiert. Damit die Schale nicht wieder abreißt, werden beim Aufbau dünne, kurze, nicht sichtbare Anker in die Fugen eingebaut. Zur Sicherung der Gesimssteine während der Bauphase sind zusätzliche Abstützungen notwendig. Variante 4 Die Variante 4 entspricht einer Kombination aus Variante 1 und 2. Die Verankerung in der Blendschale erfolgt in der Fuge mit Klebemörtel. Inwieweit dies jedoch bei den aufgerissenen und zum Teil lockeren Fugenmörtel tatsächlich funktioniert, muss durch Versuche ermittelt werden. Zunächst muss der Fugmörtel restauratorisch gefestigt werden und der lockere Mörtel ausgebaut werden. Anschließend müssen die Bohrungen für die Probe verankerungen hergestellt und die Anker in der Mörtelschicht verklebt werden. Im Anschluss hieran sind die Auszugsversuche der Anker auszuführen. Falls das Ergebnis ausreichende Zugfestigkeiten ergibt, kann auch diese Variante gewählt werden. Sie stellt die Möglichkeit mit den geringsten Verlusten an historischer Substanz dar. 8 Beurteilung der Varianten Alle vier Varianten besitzen aus statischer Sicht ausreichende Standsicherheiten gegen ein Ausbrechen der äußeren Schale, wobei die Variante 4 nur dann zutrifft, wenn diese vorher erprobt wird. Sie ist nur möglich, wenn der Fugenmörtel ausreichende Festigkeiten aufweist bzw. entsprechend gesichert werden kann. Die größten statischen Sicherheiten besitzt der Rückbau und Wiederaufbau ohne Beule (Variante 3). Allerdings ist hierbei der Substanzverlust am höchsten. Außer dass der Mörtel komplett verloren geht, werden auch durch den Abbau Steine, die vorher im Verband noch fest waren unter Umständen auseinanderfallen. Auch der Aufwand der Kartierung, der Lagerung und dem Einbau der Steine an gleicher Stelle wie vorher, ist hierbei am höchsten. Neben der Variante 4 weist die Variante 1 mit den Ankerplatten den geringsten Substanzverlust auf. Die Bohrungen erfolgen durch die Mörtelfugen, an die keine besonderen statischen Anforderungen notwendig sind. Die Sicherung des Mauerwerks (Steine und Mörtel) beschränken sich auf restauratorische Maßnahmen. Bei der Verankerung im Stein (Variante 3) besteht die Gefahr, dass durch das Bohren durch den Stein das Gefüge gelockert wird. Er muss mit Verlust von Stein und Mörtel gerechnet werden. Aufgestellt, Köln den 04.02.2020[LöTIR? (Projekt-Nr. 1875) Anlagen 1 + 2
Anlage 10_1875_Kostenaufstellung_detailliert_250221
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genieurbüro fürfeaukonstruktionen GmbH^51107 Köln J“3 Projekt 1875 Köln_Römerturm LV-Kostenaufstellung Leistungsverzeichnisse (LV) "Groppersgasse 1 ~TeTF0221 49 44 22 Fax: 0221 497 34 46 Bauvorhaben Köln, Römerturm - Zeughausstraße Bauherr Bauleitung ;Tür BäüKonstruktionen »PPersgas^trZz: Auswertung nach Leistungsverzeichnissen Kostenaufstellung Wir bitten Sie, diese Kostenaufstellung zur Kenntnis zu nehmen. - Gesamt, Netto: 234.855,00 EUR - zzgl. MwSt: 44.622,45 EUR - Gesamt, Brutto: 279.477,45 EUR Gezeichnet (Kostenaufstellung erstellt von - Unterschrift) Seiten ohne Anlage(n) Seiten: 3 LV-Kostenanfstellung 25.02.2021 - Seite 1 Anlage 10 LV-Kostenaufstellung Köln_Römerturm (1875) Leistungsverzeichnisse (LV) - Kennzeichen für Bedarfs- bzw. Eventualpos.: - Gesamt, Netto: 234.855,00 EUR J - zzgl. MwSt: 44.622,45 EUR - Gesamt, Brutto: 279.477,45 EUR Alle Einzelbeträge Netto in EUR 25.02.2021 - Seite 2 Nr. 1 OZ Bezeichnung Menge/Einheit EP Gesamt (GP) 01 Baustelleneinrichtung 26.480,00 Gesamt (inkl. MwSt. 19,0%), Brutto: 31.511,20 Vorbemerkungen 01.1 Bauzaun 50 m 22,00 1.100,00 01.2 Vorhaltung Bauzaun 1.400 VE 0,20 280,00 01.3 Straßenabsperrungen 1 Psch 14.000,00 14.000,00 01.4 Umbau Mülleimer 1 Psch 1.200,00 1.200,00 01.5 Schutz Eingang 1 Psch 1.500,00 1.500,00 01.6 Stromkasten 1 Stk 1.500,00 1.500,00 01.7 Baustellentoilette 2 Stk 2.200,00 4.400,00 01.8 Baustellenreinigung 1 Stk 2.500,00 2.500,00 02 Gerüstbauarbeiten 42.400,00 Gesamt (inkl. MwSt. 19,0%), Brutto: 50.456,00 Vorbemerkungen 02.1 Standgerüst als Raumgerüst, 1 Psch 7.200,00 7.200,00 02.2 Vorhaltung Raumgerüst 28 VE 160,00 4.480,00 02.3 Fußgängertunnel 1 Psch 3.000,00 3.000,00 02.4 Miete für vorgenannte Position 28 VE 50,00 1.400,00 02.5 Staubschutznetz; Kunststoffgewebe. ; 1 Psch 950,00 950,00 02.6 Miete für vorgenannte Position 28 VE 35,00 980,00 02.7 Behebung Sturmschäden Staubschutznetz 2 Psch 950,00 1.900,00 02.8 Überkopfverplanung aus Kunststoffplane 1 Psch 2.500,00 2.500,00 02.9 Miete für vorgenannte Position 16 VE 90,00 1.440,00 02.10 Behebung Sturmschäden Überkopfverplanung 2 Psch 2.500,00 5.000,00 02.11 Innenliegender Rückenschutz, 1 Psch 350,00 350,00 02.12 Miete für vorgenannte Position 28 VE 17,50 490,00 02.13 Konsole 0,36 für innen oder außen, 1 Psch 900,00 900,00 02.14 Miete für vorgenannte Position 28 VE 22,50 630,00 02.15 Verkleidung des bestehenden Gerüstes 1 Psch 2.200,00 2.200,00 02.16 Miete für vorgenannte Position 16 VE 80,00 1.280,00 02.17 Schottlage 1 Psch 1.500,00 1.500,00 02.18 Umbau Gerüst im Bereich Holzkorsett 1 Psch 1.500,00 1.500,00 02.19 Umbau Gerüste im Bereich Tunnel 1 Psch 2.500,00 2.500,00 02.20 Statischer Nachweis der Gerüstkonstruktion 1 Psch 2.200,00 2.200,00 03 Zimmerarbeiten 26.180,00 Gesamt (inkl. MwSt. 19,0%), Brutto: 31.154,20 Vorbemerkungen 03.1 Zuganker 010mm 16 Stk 40,00 640,00 03.2 Ankerplatten Stahl 16 Stk 40,00 640,00 03.3 Lieferung Nadelholz KVH-NSi 2,5 m3 1.200,00 3.000,00 03.4 Einbau Längshölzer 100 m 80,00 8.000,00 03.5 Einbau Querhölzer 60 m 120,00 7.200,00 03.6 Einbau Schutzflies 1 Psch 1.800,00 1.800,00 03.7 Rückbau der Holzkonstruktion 1 Psch 4.900,00 4.900,00 04 Schlosserarbeiten 90.795,00 Gesamt (inkl. MwSt. 19,0%), Brutto: 108.046,05 Vorbemerkungen 04.1 Bohrungen 016mm 16 Stk 300,00 4.800,00 04.2 Bohrungen 012mm 100 Stk 250,00 25.000,00 04.3 Injektions-Ankerhülsen 016mm 16 Stk 25,00 400,00 ScTiwab Lemke Ingenieurbüro für Baukonstruktionen GmbH, SIlÖTRöln LV-Kostenaufstellung Köln Römerturm (1875) Nr. / OZ Bezeichnung Menge/Einheit EP Gesamt (GP) 04.4 Injektions-Ankerhülsen 012mm 100 Stk 20,00 2.000,00 04.5 Klebeanker M10 16 Stk 45,00 720,00 04.6 Klebeanker M8 100 Stk 40,00 4.000,00 04.7 Ankerplatten Bronze 100 Stk 105,00 10.500,00 04.8 Hülsenmuttern Bronze 100 Stk 50,00 5.000,00 04.9 Injektionsmörtel 25.000 ml 0,25 6.250,00 04.10 Bleiarbeiten 100 Stk 250,00 25.000,00 04.11 Belastungsprobe Klebeanker 28 Stk 150,00 4.200,00 04.12 Dokumentation 1 Psch 2.925,00 2.925,00 05 Nebenkosten 49.000,00 Gesamt (inkl. MwSt. 19,0%), Brutto: 58.310,00 05.1 Architekten und Ingenieurleistungen 1 Psch 49.000,00 49.000,00 Gesamtsumme: Köln_Römerturm Gesamt, Netto: 234.855,00 EUR zzgl. MwSt: 44.622,45 EUR Gesamt, Brutto: 279.477,45 EUR Alle Einzelbeträge Netto in EUR 25.02.2021 - Seite 3
Anlage 7b_Ankerplatte Test
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Anlage 7b
Anlage 8_Kostenermittlung Gebäudewirtschaft_Römerturm_02.03.21
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Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Bauten / Management/ Service Kostenermittlung für Planungs- und Baubeschluss Dienststelle: 26 Datum: PS/PL Telefon: | Römisch-Germanisches-MuseumBauherr. Bauherr. Stadt Köln (vertreten durch Gebäudewirtschaft der Stadt Köln ) Baumaßnahme: PLZ: Ort: 50667 Köln 1 13 | 5 | 7 19 zuschußfähig Projektnummer: 47-82013-001 2|4|6|8|0 nicht zuschußfähig Haushaltsstelle WE/IH Summe 100 Grundstück 0,00 EUR Summe 200 Herrichten und Erschließen 0,00 EUR Summe 300 Bauwerk- Baukonstruktionen 249.715,00 EUR Summe 25% Risiko 62.428,75 EUR Summe 400 Bauwerk- Technische Anlagen 0,00 EUR Summe 500 Außenanlagen 0,00 EUR Summe 600 Ausstattung und Kunstwerke 0,00 EUR Summe 700 Baunebenkosten ca.30% 74.000,00 EUR Summe 25% Risiko 18.500,00 EUR Zwischensumme netto 404.643,75 EUR Mehrwertsteuer 19% 76.882,31 EUR Summe Honorar 26 von 404.643,75 20.232,19 EUR Summe 25% Risiko 5.058,05 EUR Gesamtkosten brutto 506.816,30 EUR Fachtechnisch geprüft: Fachlechnisch erstellt: Seite 1 von 9 02.03 2021 Anlage 8 I KGR Teilbetrag Zwischcnbctiag Gesamtbetrag 100 Grundstück Kosten werden nachgereicht, da separater Auftrag und Abrechnung 110 Grundstückswert 110 Grundslückswert Grundstückswert Summe 110 0,00 EUR| 120 Grundstücksnebenkosten 121 Vermessungsgebühren 122 Gerichtsgebühren 123 Nolariatsgebühren 124 Maklerprovisionen 125 Grunderwerbssteuer 126 Wertermittlungen. Untersuchungen 127 Genehmigungsgebühren 128 Bodenordnung / Grenzregulierung 129 Grundstücksnebenkosten, sonstiges Grundstücksnebenkosten Summe 120 0,00 EUR| 130 Frclmachen 131 Abfindungen 132 Ablösen dinglicher Rechte 139 Freimachen, sonstiges Freimachen Summe 130 ____________________1 _______Summe 100| -EUR 200 Herrichten und Erschließen 210 Herrichten 211 Sicherungsmaßnahmen (Schutzgerüst) 212 Abbruchmaßnahmen 213 AlUastenboseitigung 214 Herrichten der Geländeoberfläche 219 Herrichten, sonstiges Herrichten Summe 210 0,00 EUR | 220 Öffentliche Erschließung 221 Abwasserentsorgung 222 Wasserversorgung 223 Gasversorgung 224 Femwärmeversorgung 225 Stromversorgung 226 T elekommunikation 227 Verkehrserschließung 228 öffentliche Erschließung, sonstiges Öffentliche Erschließung Summe 220 0,00 EUR) 230 Nichtöffentliche Erschließunq 230 Nichtöffentliche Erschließung Nichtöffentliche Erschließung Summe 230 0,00 EUR| 240 Ausqleichsabqaben 240 Ausgleichsabgaben Ausgleichsabgaben Summe 240 0,00 EUR| Summe 2001 - EUR Seite 2 von 9 02.03.2021 310 311 312 313 319 320 321 322 323 324 325 326 327 329 330 331 332 333 334 335 336 337 330 339 340 341 342 343 344 345 346 349 350 351 352 353 359 KGR Teilbetrag Zwtsclienbclrag Gesamtbetrag 300 Bauwerk - Baukonstruktionen Baugrube Baugrubenerslellung Baugrubenumschließung Wasserhaltung Baugrube sonstiges Baugrube Gründung Baugrundvorbosserung Flachgründungen Tiefgründungen Unterböden und Bodenplatten Bodenbeläge Ba uwerksabdichtung Bauwerksabdichlung Gründung, sonstiges ( Stützenfundamente ) Gründung Außenwände Tragende Außenwände Nichttragende Außenwände Außenslützen Außentüren und -fenster AuOenwandbekleldungen außen (WDVS) Außenwandbekleidungen innnen Elementierte Außenwände Sonnenschutz Außenwände, sonstiges Außenwände Innenwände Tragende Innenwände Nichttragende Innenwände Innenslülzen Innenlüren und -fenster InnenwandbeWeidungen Elementierte Innenwände Innenwände, sonstiges Innenwände Decken Deckenkonstruktionen Deckenbeläge Deckenbekleidungen Decken, sonsüges ( Brüstungen. Fertigteile) Decken Seite 3 von 9 02 03 2021 KGR Teilbclraq Zwischenbetraq Gesamtbetrag | 360 Dächer 361 Dachkonslnjkllonen 362 Dachfenster 363 Dachbelage 364 Dachbekleidungen 369 Dächer, sonstiges Dächer Summe 360 0.00 EUR] 370 Baukonstruklivc Einbauten 371 Allgemeine Einbaulen 372 Besondere Einbaulen 379 Baukonstrukt. Einbaulen, sonstiges Baukonstruktive Einbauten Summe 370 0,00 EUR| 390 Sonst. Maßn. für Baukonstruktloncn 391 Baustelleneinrichtung 26.480.00 EUR 392 Gerüste 42.400,00 EUR 393 Sicherungsmaßnahmen 26.180,00 EUR 394 Abbruchmaßnahmen 395 Instandsetzung 90.745,00 EUR 396 RecyclinglZwischendepo..Entsorgung 397 Schlechtwetterbau 398 Zusätzliche Maßnahmen 50.470,00 EUR Restaurator 399 Sonst. Maßn. f. Baukonslr., sonstiges 13.440.00 EUR erste Sicherung durch Restaurator Sonst. Maßn.Baukonstruktioncn Summe 390 249.715,00 EUR| Summe 300| 249.715 EUR | Seite 4 von 9 02.03.2021 KGR Teilbetrag Zwischcnbclrag Gesa ml betrag 400 Bauwerk - Technische Anlagen 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlaqen 411 Abwasseranlagen 412 Wasseranlagen 413 Gasanlagen 414 Feuerlöschanlagen 1) 419 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen.sonst. Abwasser-, Wasser-, Gasanlagcn Summe 410 0,00 EUR) 420 Wärmeversorqunqsanl a gen 421 Wanrteerzeugungsanlagen 422 Wärmeverteilnclzc 423 Raumheizflächen 429 Wärmeversorgungsanlagen. sonstiges Wärmevcrsorgungsanlagcn Summe 420 0,00 EUR| 430 Lufttechnische Anlagen 431 LOftungsanlagen 432 Teilklimaanlagen 433 Klimaanlagen 434 Prozeßlufüechnische Anlagen 435 Kaileanlagen 439 Lufltechnische Anlagen, sonstiges Lufttechnische Anlagen Summe 430 0,00 EUR) 440 Starkstromanlaqen 441 Hoch- und Milteispannungsanlagen 442 Eigenslromversorgungsanlagen (Fotovoltaik) 443 Niederspannungsschaltanlagen 444 Niederspannungs- Installationsanlagen 445 Beleuchtungsanlagen 2) 446 Blitzschutz- und Erdungsanlagen 449 Slarkstromanlagen. sonstiges Starkstromanlagen Summe 440 0,00 EUR| 450 Fcrnmelde- und Informationstechnische Anlagen 451 Telekommunikalionsanlagen 452 Such- und Signalanlagen 453 Zeitdienstanlagen 454 Eleklroakuslische Anlagen 455 Femseh- und Anlennenanlagen 456 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen 457 Übertragungsnetze 459 Femmelde-und infolechn. Anlagen Fcrnmelde- und informationstech. Anl. Summe 450 0,00 EUR) 460 Förderanlagen 461 Aufzugsanlagen 462 Fahrtreppen und -steige 463 Befahranlagen 464 Transportanlagen 465 Krananlagen 469 Förderanlagen, sonstiges Förderanlagen Summe 4G0 0,00 EUR| Seile 5 von 9 02.03 2021 470 471 472 473 474 475 476 477 470 479 480 481 482 483 489 490 491 492 493 494 495 495 497 498 499 Nutzunqsspezifische Anlagen Küctientechnische Anlagen Wascherei- und Reinigungsanlagen Medienversorgungsanlagen Medizintechnische Anlagen Labortechnische Anlagen Badelechnische Anlagen Kälteanlagen Entsorgungsanlagen Nutzungsspezifische Anlagen, sonstiges Nutzungsspezlfische Anlagen Geba tideautomation Gebäudeleitlechnik Leislungsleile Zentrale Einrichtungen Gebäudeaulomation. sonstiges Gebüudeautomatlon Summe 470 0,00 EUR| Summe 480 0,00 EUR j Sonstige Maßnahmen für Technische Anlagen Bauslelleneinrichlung Gerüste Sicherungsmaßnahmen Abbruchmaßnahmem Instandsetzungen Recycling. Entsorgung Schlechtwetlerbau Zusätzliche Maßnahmen Sonst. Maßnahmen (ürTechn. Anlagen 1) Sonstige Maßnahmen für Technische Anlagen Summe 490 0.00 EUR| Summe 400[ -EUR | Seite 6 von 9 02.03.2021 KGR Tcilbcttag Zwisctienbctrag Gesamlbctfag 500 Außenanlagen Geiandenächcn 510 Geiandebearbeilung 511 Vegetalionstecbnische Bodenbearbeilung 512 Sicherungsbauweisen 513 Pflanzen 1) 514 Rasen 515 Begrünung unterbauter Flachen 2) 516 Wasserflächen 517 Gelandeflächen. sonstiges 3) 519 Geländenachen Summe 510 0,00 EUR| Befestigte Flachen 520 Wege 521 Straßen 522 Platze. Höfe 523 Stellplätze 524 Sportplatzflachen 525 Spielplatzflächen 526 Gleisanlagen 527 Befestigte Flächen. (Pflaster beiarbeiten ) 529 Befestigte Flächen Summe 520 0,00 EUR| Baukonstruktionen in AuBenanlaqcn 530 Einfriedungen 531 Schutzkonstruktionen 532 Mauern. Wände 533 Rampen, Treppen. Tribünen 534 Überdachungen 535 Brücken. Stege 536 Kanal- und Schachtbauanlagen 537 Wasserbauliche Anlagen 538 Baukonstruklionen in Außenanl.. sonstiges 539 Baukonstruktionen In Außenanlagen Summe 530 0,00 EUR| Technische Anlagen in Außenanlaqen 540 Abwasseranlagen 541 Wasseranlagen 542 Gasanlagen 543 Wärmeversorgungsanlagen 544 Lufttechnische Anlagen 545 Slarkstromanlagen 546 Femmelde- und Informationstechn. Anlagen 547 Nutzungsspezifische Anlagen 546 Techn. Anlagen in Außenanlagen, sonstiges 549 Technische Anlagen In Außenanlagen Summe 540 0,00 EUR| Einbauten in Außenanlaqen 550 Allgemeine Einbauten 4) 551 Besondere Einbauten 5) 552 Einbaulen in Außenanlagen, sonstiges 559 Einbauten in Außcnanlagen Summe 550 0,00 EUR] Sonstige Maßnahmen für Außenanlaqen 590 Baustelleneinrichtung 591 Gerüste 592 Sicherungsmaßnahmen 593 Abbruchmaßnahmem 594 Instandsetzungen 595 Recycling, Entsorgung 596 Schlechtwetterbau 597 Zusätzliche Maßnahmen 598 Vorabeiten 599 Sonstige Maßnahmen für Außenanl. Summe 590 0.00 EUR] Summe 500 j -EUR | Seile 7 von 9 02.03.2021 j KGR Teilbetrag Zwischenbelrag Gesamtbetrag| 600 Ausstattung und Kunstwerke 610 Ausstattung 611 612 Allgemeine Ausslattung 1) Besondere Ausstattung 2) Stühle Theke, Küche 619 Ausstattung, sonstiges (Beschilderung) Ausstattung 620 Kunstwerke 621 Kunstobjekle 622 Künstl. gestaltete Bauteile des Bauwerks 3) 623 Künstl. gestaltete Bauteile der Außenanl. 3) 629 Kunstwerke, sonstiges Kunstwerke Summe 620 0,00 EUR| Summe 60t ■EUR | Seite 6 von 9 □2.03.2021 KGR Teilbetrag Zwischcnbctraq Gcsamlbclraq 710 Bauhcrrcnaufgaben 711 Projeklleilung 712 Projeklsteuerung 713 Betriebs- und Organisationsberatung 719 Bauherrenaufgaben. sonstiges Bauherrenaufgaben Summe 710 o.oo eur| 720 Vorbereitung der Ob|ektplanunq 721 Untersuchungen 722 Wertermittlungen 723 Städtebauliche Leistungen 724 Landschaftsplanerische Leistungen 725 Wettbewerbe 729 Vorbereitung der Objektplanung, sonstiges Vorbereitung der Objektplanung Summe 720 0.00 eur| 730 Architekten- und Ingenlcrieistunqen 731 Gebäude 49.000,00 EUR 732 Freianlagen 733 Raumbildende Ausbauten 734 Ingenierbauwerke u. Verkehrsanlagen 735 Tragwerkplanung 736 Technische Ausrüstung 739 Architekten- u. Ingenier-Leistungen, sonstiges Architekten- und Ingenierlelstungen Summe 730 49.000,00 EUR| 740 Gutachten und Beratung 741 Thermische Bauphysik 742 Schallschutz und Raumakustik . 743 Bodenmechanik. Erd-und Grundbau 744 Vermessung 745 Lichttechnik, Tageslichtlechnik 749 Gutachten und Beratung, sonstiges Gutachten und Beratung Summe 740 0,00 EUR) 750 Kunst 751 Kunstweltbewerbe 752 Honorare 759 Kunst, sonstiges Kunst Summe 750 0,00 eur| 760 Finanzierung 761 Finanzierungskosten 762 Zinsen vor Nulzungsbeginn 769 Finanzierung, sonstiges Finanzierung Summe 760 0,00 EUR| 770 Allgemeine Baunebenkosten 771 Prüfungen. Genehmigungen, Abnahmen 772 Bewirtschaftungskosten 773 Bemusterungskoslen 774 Betriebskosten wahrend der Bauzeit 779 Allgemeine Baunebenkosten. sonstiges 25.000.00 EUR Allgemeine Baunebenkosten Summe 770 25.000,00 EUR| 790 Sonstige Baunebenkosten Sonstige Baunebenkosten Summe 790_________________I Summe 7001 74.000 EUR Seile 9 von 9 02.03.2021
Anlage 9_Stellungnahme Gebäudewirtschaft zur Kostenermittlung Römerturm
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26 261/47 03.03.2021 20106 .~J Stellungnahme zur Kosten ermittlung Römerturm.docx Kostenermittlung Sicherungsmaßnahme Römerturm Die in den Anlagen beschriebenen Maßnahmen zur Sicherung des betroffenen Fassaden teils stellen alle Beteiligten voreine große Herausforderung. Dies begründet sich zum einen im Alter des Bauwerk, aber auch in Erhaltungsmaßnahmen der letzten Jahrhunderte, die zum größten Teil nicht dokumentiert sind. Daher ist nicht bekannt, welche Maßnahmen und Materialen bei Sanierungen Anwendung fanden, unabhängig von richtigen oder falschen. Hieraus ergibt sich ein erhöhtes Risiko wäh rend der Umsetzung der Maßnahme auf unvorhergesehene bzw. unvorhersehbare Probleme zutreffen. Dieses Risiko habe ich mit. 25% beziffert. Als Beispiel möchte ich hier die 100 An ker auf 20 m2 anfügen. Wenn sich während der Arbeiten weitere Fassadenteile z.B. in der Größe von 5m2 lösen, würden hierfür ca. 20-25 Anker mehr benötig, also auch 25% höhere Kosten. Ich halte daher ein Risiko von 25% für vertretbar. Diese Sicherungsmaßnahme hat auch Charakter eines Pilotprojektes für die weiteren Sanie rungsmaßnahmen am Römerturm und an ähnlichen Bauwerken dieser Zeit. Mit den Erkennt nissen aus der Sicherungsmaßnahme, lassen sich die Kosten für die spätere Sanierung des 2. Bauabschnitts wesentlich genauer fassen. Anlage 9
Anlage 1 b_Erläuterungsbericht_20201007
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Köln, Römerturm TEL Erläuterungsbericht ■ zum statisch-konstruktiven Zustand und die notwendigen statischen Sicherungsmaßnahen Im Rahmen der restauratorischen Untersuchung wurden Rissbildungen mit einer Ausbauchung des Mauerwerks festgestellt, die statisch-konstruktive Ursachen besitzen (siehe Stellungnahme vom 04.02.2020 - Anlage 1). Radarsondierungen ergaben abgelöste Mauerschalen auf einer Fläche von ca. 15-20 m2. Zusätzlich zu den geophysikalischen Radaruntersuchungen wurden an drei Stellen Sondierungen durchgeführt, um den Mauerwerksaufbau zu erkunden und den Schadensbereich einzugrenzen. Festgestellt wurde eine äußere Schale von ca. 20 cm bei einer Ausbauchung von 16 cm. Zwischen der äußeren Schale und dem inneren Kernmauerwerk klafft ein Hohlraum von bis zu ca. 16 cm. Die statische Situation ist als kritisch anzusehen, da die Schale droht nach außen wegzubrechen. Als Notsicherung wurde ein nicht mit dem Mauerwerk verbundene Abstützkonstruktion bestehend aus Holzträgern mit Abspannungen über die obere Plattform auf die Rückseite des Turms eingebaut. Als endgültige Sicherungsmaßnahme wurden vier Varianten vom Unterzeichner konzipiert und bei dem Ortstermin am 03.03.2020 den Beteiligten vorgestellt. Bei dieser Besprechung wurde die Variante mit den aufliegenden Rückverankerungs platten als die geeignetste Lösung favorisiert (siehe Protokoll vom 04.03.2020, aufgestellt von DipiT^RejpTFTwätrin^Anlage 2). 2 Ferner wurde beschlossen Muster für die mögliche Rückverankerungslösung vor zulegen. Dies erfolgte am 23.06.2020 (siehe Protokoll vom 23.06.2020, aufgestellt von Frau ßipkJ^.sLN^Vairib-Änlage 3). Es wurden insgesamt neun unterschiedliche Ankerplattenmuster in Bronze und Edelstahl an musivische Mauerwerk angelegt, so dass eine Auswahl getroffen werden konnte. Mehrheitlich wurde der runden Form in Bronze der Vorzug gegeben. Um die technischen Voraussetzungen nach dem Kostenrahmen zu erfassen, wurde am 06.10.2020 drei Probeanker versetzt. Die Auszugswerte ergaben ausreichende Werte, so dass die geplante Variante ausgeführt werden kann. Diese sieht vor, dass zunächst in ein vorgegebenes Raster zwischen vier bis fünf Anker pro Quadratmeter vorgesehen sind. Die Bohrungen müssen erschütterungs frei ausgeführt und gesäubert werden. Anschließend wird das Verpressmaterial in die Hintermauerung eingefüllt. Damit kein Material in den Hohlraum fließt, wird dieser mit einer Hülse geschützt. Nachdem der Edelstahlanker <|) 8 mm eingebaut wurde, wird die Ankerplatte aufgesetzt. Die Fläche hinter der Platte wird mit Blei hintergossen, so dass eine vollflächige Auflagerung gewährleistet wird (Zeichnung D1 - Anlage 4). Um die Verankerungen einzubauen, sind Vorarbeiten erforderlich. Zunächst ist ein hölzernes Stützkorsett erforderlich, damit die Arbeiten gefahrlos ausgeführt werden können (Zeichnung K1 - Anlage 5). Im Anschluss daran erfolgt die restauratorische Sicherung des Mauerwerks unterhalb der Ankerplatten. Hierzu wird die Restauratorin^miBi Erläuterun gen abgeben. Danach werden die Anker wie vor beschrieben eingebaut. Die genaue Reihenfolge der Arbeiten ist dem Arbeitsablaufplan (Anlage 6) zu entnehmen. Aufgestellt, Köln den 07.10.2020 Le/Ik (Projekt-Nr. 1875) Anlage 1 bis 6
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
VII/4512
Vorlagen-Nummer
3852/2021
Freigabedatum
07.01.2022
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die Sicherungsmaßnahmen
Römerturm
Beschlussorgan
Rat
Gremium Datum
Beschluss:
1. Der Rat stellt den Bedarf für die Sicherungsmaßnahmen am Römerturm fest und beauftragt die
Verwaltung mit der Durchführung der Leistungsphase 4 – Genehmigungsplanung bis Leistungs-
phase 9 – Objektbetreuung. Die Kosten für die Sicherungsmaßnahmen des Römerturms belaufen
sich auf insgesamt 725.282,59 €. Hiervon entfallen auf die Leistungsphase 4 – 9 rd. 506.816,30 €.
2. Der Rat beschließt bei gleichzeitiger Mittelfreigabe überplanmäßige Aufwendungen in Höhe von
506.816,30 € für die Sicherungsmaßnahmen im Teilergebnisplan 1002 – Denkmalpflege in Teil-
planzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen im Haushaltsjahr 2022. Die De-
ckung erfolgt in gleicher Höhe und im selben Haushaltsjahr durch Minderaufwendungen im Teil-
ergebnisplan 0401 – Museumsreferat in Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienst-
leistungen.
3. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die Nutzung der durch den Förderverein Römische Stadtmau-
er Köln e. V. zur Verfügung gestellten Planungsleistungen (Leistungsphase 1 –
Grundlagenermittlung, Leistungsphase 2 – Vorplanung und Leistungsphase 3 – Entwurfsplanung)
mit einem Wert in Höhe von 218.466,29 € sicherzustellen.
Bauausschuss 24.01.2022
Ausschuss Kunst und Kultur 25.01.2022
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 27.01.2022
Finanzausschuss 31.01.2022
Rat 03.02.2022
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Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 506.816,30 €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Auswirkungen auf den Klimaschutz
Nein
Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)
Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)
Begründung:
Ausgangslage
Der Römerturm an der Zeughausstraße 13/Ecke St.-Apern-Straße bedarf aufgrund witterungs- und
umweltbedingter Schäden der dringenden Sicherung und Sanierung. Er ist der einzige Rundturm der
römischen Stadtmauer von Köln, der mit seinem mosaikartigen Mauerwerk aus verschiedenen Natur-
steinen von der Antike bis in die Gegenwart fortwährend im Stadtbild erfahrbar geblieben ist. Der
Römerturm markiert die Nordwestecke des römischen Stadtkerns und ist wie der gesamte Befesti-
gungsring am Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus errichtet worden. Bis heute prägt der Römer-
turm das kulturelle Gedächtnis der Stadt und gilt als ein Wahrzeichen der über 2000jährigen Stadtge-
schichte von Köln. Er befindet sich im Eigentum der Stadt Köln (Flurstück 672) und wurde am
01.07.1980 als Baudenkmal (laufende Nr. 171) und am 09.07.1991 auch als Bodendenkmal (Nummer
240) in die Denkmalliste der Stadt Köln eingetragen. Gemäß Denkmalschutzgesetz NRW § 7 (1) ist
der Eigentümer für die Erhaltung und Pflege des Denkmals zuständig. Der Römerturm ist über das
angrenzende private Wohnhaus Zeughausstraße 13 zugänglich.
Aufgrund der witterungs- und umweltbedingten Schäden am Römerturm hat der Förderverein Römi-
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sche Stadtmauer Köln e.V. im August 2018 eine umfängliche Bestandserfassung beauftragt, die unter
der Fachaufsicht der zuständigen Dienststellen der Stadt Köln ausgeführt wurde. Die restauratorisch-
konservatorischen Untersuchungen schlossen unter anderem ein steingerechtes Aufmaß, eine Scha-
denskartierung, chemisch-analytische Voruntersuchungen und eine Maßnahmenempfehlung ein. Auf
dieser Grundlage wurde seitens des Fördervereins Römische Stadtmauer Köln e.V. im Oktober 2019
eine Entwurfsplanung für die dringend erforderlichen Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten
beauftragt.
Im Ergebnis liegt an der Nordostseite des Römerturms unmittelbar neben dem Eingangsbereich zum
Wohnhaus Zeughausstraße 13 eine deutliche Ausbauchung des Turmes vor. In Abstimmung zwi-
schen den beteiligten Dienststellen der Stadt Köln mit der Bezirksregierung Köln, dem LVR-Amt für
Denkmalpflege im Rheinland und dem Förderverein Römische Stadtmauer Köln e. V. wurde sich ein-
stimmig für eine Sicherung der sogenannten Ausbeulung am Römerturm durch eine Verankerung der
äußeren Mauerschale mit dem Kernmauerwerk ausgesprochen. Die Ausbeulung wird also nicht
steingerecht zurückgebaut, was zu einem erheblichen Verlust der originalen Bausubstanz führen
würde. Stattdessen soll die Verankerung in den Mörtelfugen ausgeführt werden, um die Steinsub-
stanz zu schonen. Laut statischem Gutachten müssen drei bis vier Anker pro Quadratmeter gesetzt
werden. Das sind insgesamt circa 90 Anker im Bereich der statisch kritischen Ausbeulung. Zur Kon-
zeptionierung der nachhaltigen Sicherungsmaßnahmen wurden im Auftrag des Fördervereins Römi-
sche Stadtmauer Köln e. V. in Abstimmung mit den vorgenannten Beteiligten drei Probeanker einge-
bracht, um die Einbaubarkeit von insgesamt 90 Mikroankern zu prüfen. Die Einbringung der Probean-
ker und die nachfolgenden Zugversuche im Oktober 2020 waren erfolgreich.
Auf Kosten des Fördervereins Römische Stadtmauer Köln e. V. wurde eine vorläufige Notsicherung
errichtet, die jedoch keinen Dauerzustand darstellen kann. Um die antike Mauerschale im Bereich der
Ausbauchung längerfristig zu sichern, müssen im Schutze eines Montagegerüstes nun die obenge-
nannten 90 Mikroanker gesetzt werden. Erst nach dieser Sicherung kann die eigentliche und erforder-
liche Restaurierung/Sanierung des Römerturms erfolgen.
Der Förderverein Römische Stadtmauer Köln e.V. hat für die restauratorischen Voruntersuchungen,
die Schadensdokumentation, den hieraus resultierenden Maßnahmenkatalog und für die Planungs-
leistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 sowie für die Arbeitsgerüste, das derzeitige Schutzgerüst und
die Ausführung der drei Probeanker zur statisch-konstruktiven Sicherung der Ausbeulung am Römer-
turm private Spenden und öffentliche Fördergelder eingeworben und insgesamt 218.466,29 € veraus-
gabt. Die Nutzungsrechte der dazugehörenden Unterlagen werden von der Verwaltung zeitnah ge-
klärt.
Die Kostenermittlung der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln für die Sicherungsmaßnahmen des Rö-
merturms (ohne die Leistungsphasen 1 bis 3) beläuft sich auf 506.816,30 €.
Kosten und Finanzierung:
Die Kosten für die Sicherungsmaßnahmen Römerturm belaufen sich auf insgesamt 725.282,59 €.
Hierin sind die bereits durch den Förderverein Römische Stadtmauer Köln e. V. getätigten Kosten für
die Planungsleistungen einschließlich Entwurfsplanung (LPH 1 – 3) in Höhe von 218.466,29 € enthal-
ten. Die übrigen Kosten in Höhe von 506.816,30 € für die Leistungsphasen 4 – 9 trägt die Stadt Köln.
Die im Teilergebnisplan 1002 – Denkmalpflege in Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und
Dienstleistungen im Jahr 2022 entstehenden überplanmäßigen Aufwendungen in Höhe von
506.816,30 € können durch entsprechende Minderaufwendungen im Teilergebnisplan 0401 – Muse-
umsreferat in Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen gedeckt werden.
Die Deckung erfolgt aus dem jährlichen Etat für Technische Infrastruktur. Zur Verwendung dieser
Mittel bedarf es einer gesonderten Mittelfreigabe, welche zeitgleich beantragt wird.
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Anlagen:
Anlage 1 a: Schadensfeststellung Römerturm
Anlage 1b: Erläuterungsbericht
Anlage 1c: Stellungnahme zu statisch-konstruktivem Zustand
Anlage 2: Protokoll Termin Römerturm 03.03.2020
Anlage 3: Protokoll Termin Römerturm 23.06.2020, Auswahl Ankerplatten
Anlage 4: Detail Verankerung
Anlage 5: Montagesicherung
Anlage 6: Arbeitsablauf
Anlage 7 a: Ankerlageplan
Anlage 7 b: Ankerplatte Test
Anlage 8: Kostenermittlung der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Anlage 9: Stellungnahme der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln zur Kostenermittlung
Anlage 10: Kostenaufstellung detailliert 25.02.2021
Anlage 11: Kostenzusammenstellung Ankergrundkonservierung
Anlage 12: Zusammenfassung Einnahmen/Ausgaben des Fördervereins
Römische Stadtmauer Köln e. V.
Anlage 13: Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes der Stadt Köln
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3852/2021
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 07.01.2022
- Erstellt
- 03.11.2021 10:33