2635/2018
Sport in Metropolen
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Beschlussvorlage Ausschuss
30474 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
IV/52/522
Vorlagen-Nummer
2635/2018
Freigabedatum 29.08.2018
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
Sport in Metropolen
hier: Übertragung der Sportnetzwerkarbeit
Beschlussorgan
Sportausschuss
Gremium Datum
Beschluss:
Der Sportausschuss nimmt den Bericht zur Übertragung der Sportnetzwerkarbeit im Rahmen von
Sport in Metropolen vom linksrheinischen Stadtbezirk Nippes auf den Stadtbezirk Chorweiler zur
Kenntnis und beauftragt die Verwaltung die Übertragung ab Ende 2018 umzusetzen.
Sportausschuss 18.09.2018
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 20.09.2018
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 20.09.2018
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Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Begründung:
Sport in Metropolen war im Rahmen der Sportnetzwerkarbeit, die durch die Sportverwaltung initiiert,
koordiniert und begleitet wird, von 2009 - 2017 im Stadtbezirk Nippes aktiv.
Mit Beschluss des Rates der Stadt Köln am 14.07.2011 wurde die Fortführung von Sport in Metropo-
len als dauerhafte Aufgabe der Stadt Köln beschlossen, der Projektstatus aufgehoben und die stu-
fenweise Fortführung im Rahmen des vorgelegten Zeit-Maßnahmen-Planes beschlossen.
Der Zeit-Maßnahmen-Plan und die weiteren Beschlüsse des Sportausschuss und der Bezirksvertre-
tung Nippes sahen vor, dass 2017 in Nippes der Ausstieg aus der Sportnetzwerkarbeit unter der
Maßgabe erfolgt, dass die Netzwerkarbeit durch selbsttragende Strukturen fortgesetzt werden kann.
Hierbei wird ein Monitoring über die Sportverwaltung sichergestellt.
1. Ausstieg von Sport in Metropolen aus dem Stadtbezirk Nippes
Ende des Jahres 2000 wurde auf Initiative des StadtSportBundes Köln e.V. (SSBK) und des Sportam-
tes der Stadt Köln das Forschungsvorhaben „Sport in Metropolen“ gestartet. Das Projekt wurde in den
Jahren 2003 bis 2006 durch das Institut für Sportsoziologie der Deutschen Sporthochschule Köln
(DSHS) unter enger Beteiligung von „Sportministerium“ NRW, LandesSportBund NRW, SSBK und
Sportamt der Stadt Köln entwickelt und durchgeführt.
Konkrete Zielsetzung von „Sport in Metropolen“ war es, in den Handlungsfeldern Sportentwicklung,
Sportversorgung, Lebensqualität, Standortpolitik und Sportpolitik im Rahmen einer integrierten Stadt-
entwicklung möglichst umfassend die Aspekte Gesundheit und Sport zu berücksichtigen. Diese Ziel-
setzung wurde im Rahmen der sogenannten „Metropolenforschung“ systematisch verfolgt, um auf
diesem Weg eine aktive Sportpolitik zu entwickeln, in Köln umzusetzen und auch nachhaltig zu festi-
gen.
Ein wichtiger Anspruch war es, die Ergebnisse aus dem Projekt möglichst handlungsorientiert und
alltagstauglich zu gestalten. Entsprechend dieser Vorgabe konnten und wurden Teilergebnisse im
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Projektverlauf in Köln-Mülheim im Jahr 2005-2006 direkt in einer aktivierenden Netzwerkarbeit umge-
setzt. Während der Projektdurchführung entstand hierüber ein intensiver Kontakt und Austausch zwi-
schen Vertretern nicht-sportbezogener und sportbezogener Bereiche. Die hierbei entstandenen Ko-
operationen und Vernetzungen in Köln-Mülheim wurden – auch nach Abschluss des Projektes im
Jahr 2006 – seit Anfang des Jahres 2007 fortgesetzt. Ende des Jahres 2014 wurde das Netzwerk in
Mülheim verselbstständigt und auf den ebenfalls rechtsrheinischen Stadtbezirk Kalk übertragen. Das
Netzwerk in Köln Mülheim ist weiterhin aktiv. Viele der damals auf den Weg gebrachten Kooperatio-
nen existieren noch heute oder konnten inzwischen in andere Aktionen integriert werden. Es konnten
vielfältige Synergien für Sport und Bewegung geschaffen werden.
Gleiches gilt für den Stadtbezirk Nippes. Seit der Einführung von „Sport in Metropolen“ im Rahmen
des Netzwerkes Sport und Bewegung Nippes ist in den Jahren 2009 bis 2017 im Bezirk Nippes viel
bewegt worden. Die Vernetzung erfolgte ebenfalls, wie zuvor beschrieben, mittels Ermöglichung von
Sportkooperationen und Sportangeboten der unterschiedlichen Institutionen mit den Sportvereinen,
Beteiligung an Veranstaltungen mit Sportbezug und Unterstützung von Sportvereinen. Insgesamt sind
im Stadtbezirk Nippes rund 100 unterschiedliche Sportkooperationsprojekte, Sportangebote, Sportak-
tionen und Sportveranstaltungen zwischen Sportvereinen und Jugendeinrichtungen, Sportvereinen
und Schulen, zwischen verschiedenen Sportvereinen, zwischen Sportvereinen und Kindertagesstät-
ten oder zwischen Sportvereinen und Seniorennetzwerken initiiert, begleitet und erfolgreich umge-
setzt worden. Es wurde immer mit Blick auf die Einbeziehung von Sportvereinen gearbeitet, damit
eine Nachhaltigkeit der Projekte ermöglicht und sichergestellt werden konnte. Zusätzlich sind die
(nicht sportlich verankerten) Institutionen untereinander in Kontakt gekommen, haben sich kennenge-
lernt und schließen sich selbständig zu Aktivitäten zusammen. Zudem konnte die Nachhaltigkeit der
vom Netzwerk initiierten Kooperationen durch „Sport in Metropolen“ sichergestellt werden. Etablierte
Veranstaltung wie die Herbstferienaktion „SportSpielFerienAktions Nippes oder der Sportaktionstag
„Mach Sport vor Ort“ können durch die in den vergangenen Jahren gewachsene gute Zusammenar-
beit zwischen der Sportsachbearbeitung, dem StadtBezirks-SportVerband Nippes, der Bezirksju-
gendpflege und den Sozialraumkoordinatoren nachhaltig sichergestellt und fortgesetzt werden.
2. Konkrete Überlegungen zur Übertragung
Bedingt durch das Auslaufen des Netzwerkes „Sport in Metropolen“ im Stadtbezirk Nippes ist es mög-
lich, die Übertragung der Netzwerkarbeit auf einen neuen linksrheinischen Stadtbezirk vorzunehmen.
Die Entscheidung, in welchem weiteren linksrheinischen Stadtbezirk das „intersektorale Sportnetz-
werk“ im Rahmen von „Sport in Metropolen“ geschaffen wird, sollte bedarfsorientiert erfolgen. Diese
Bedarfsanalyse erfolgt mit Blick auf die Forschungsergebnisse aus dem Projekt „Sport in Metropolen“,
die vorliegenden Erfahrungen der Netzwerkarbeit aus den Stadtbezirken Mülheim, Nippes und Kalk
und die strukturellen Parameter des jeweiligen Stadtbezirks. Mit Hilfe dieser Parameter erfolgt die
Zuordnung der unterschiedlichen Daten- und Erfahrungshintergründe.
Als Parameter der Entscheidungsfindung werden neben den strukturellen Bedingungen des Stadtbe-
zirkes (Anzahl der Sozialräume, Anzahl der Stadtteile, Einwohnerzahl und -struktur) auch die derzeiti-
gen „Sportstrukturen“ (Anzahl und Größe der Sportvereine, Sportaktivität im Bezirk, Sporträume) zu
Grunde gelegt. Nicht zuletzt sind insbesondere mit Blick auf mögliche Kooperationen die sozialen
Strukturen (Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Schulen, Senioreneinrichtungen) mitentschei-
dend.
Im Rahmen der Untersuchung verschiedener Parameter ist es unerlässlich im ersten Schritt auf die
Zielsetzung des Sportnetzwerkes im linksrheinischen Bereich einzugehen:
Ziele sollten in Anlehnung an bereits abgeschlossene Netzwerke sein:
• Die Erhöhung der Sportaktivität und hiermit verbunden die Förderung der gesunden Lebens-
weise für alle Altersgruppen, insbesondere für die Zielgruppen „Kinder und Jugendliche“ und
„Seniorinnen und Senioren“.
Beispielsweise durch:
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- die Initiierung, Förderung, Vermittlung und Begleitung von Sportkooperationen und Zu-
sammenarbeit; insbesondere mit den Sportvereinen des Stadtbezirkes zur Sicherstellung
der Nachhaltigkeit
- die Informationsbereitstellung und Weitergabe zu vereins- und sportrelevanten Themenstel-
lungen für Organisationen und die Bevölkerung (z.B. Qualifizierungsoffensive im Sport,
Kids in die Clubs, BuT im Sport, Fit durch die Schule, Bauhilfen für Vereine, spezielle För-
dermöglichkeiten des LSB, Fit für 100, Generation 65 plus, Bewegt älter werden)
- die Beratung und Expertise im Bereich Sport und Bewegung
- die Anregung zur gemeinsamen Nutzung von Sporträumen
• Die Förderung der innovativen Vereinsentwicklung (gemeinsam mit dem organisierten Sport)
Dies kann nur erreicht werden, wenn die Möglichkeiten bzw. Rahmenbedingungen für das Zusam-
menbringen der Akteure im „Quartier“ geschaffen werden und die Kontaktaufnahmen, Zusammenar-
beit und auch die Kooperationen insbesondere in der Anfangszeit begleitet und unterstützt werden.
Aufgrund der folgenden Bedarfsanalyse wird von Seiten der Sportverwaltung die Übertragung des
Sportentwicklungsprojektes „Sport in Metropolen“ auf den Stadtbezirk 6 / Chorweiler vorgeschlagen.
Die Gründe für den Vorschlag der Übertragung werden im Folgenden dargestellt.
2.1 Strukturen im Stadtbezirk Chorweiler
Der Stadtbezirk Chorweiler erstreckt sich im Norden des linksrheinischen Stadtgebiets. Er besteht
aus zwölf Stadtteilen und weist eine Gesamtfläche von 67,17 Quadratkilometern auf.
Durch die Randlage – der eigentliche Stadtteil Chorweiler liegt ca. 14 Kilometer vom Kölner Stadt-
zentrum entfernt – ist der Stadtbezirk in Norden und Westen umgeben von Wald- und Ackerflächen
und den Rheinwiesen, welche den Bezirk östlich begrenzen. Der Stadtbezirk Chorweiler ist der einzi-
ge Kölner Außenstadtbezirk, der nicht an den Stadtbezirk Innenstadt angrenzt.
Am 21. April 1964 beschloss der Rat der Stadt Köln, das Baugebiet im Kölner Norden „Köln-
Chorweiler“ zu benennen. Bauplanungen unter dem städtebaulichen Leitbild „Urbanität durch Dichte“
sahen bis zu 100.000 Einwohner vor. Zunächst realisierte man Wohnraum für 40.000 Einwohner auf
einer Fläche von 80 Hektar. Der meist im Plattenbau mit bis zu 24 Geschossen ab 1966 errichtete
Stadtteil avancierte zur größten Plattenbausiedlung in Nordrhein-Westfalen.
Der Stadtbezirk ist durch den scharfen Kontrast zwischen den verbliebenen dörflichen Bestandteilen,
wie beispielsweise Weiler, Roggendorf/Thenhoven, Fühlingen oder Esch, und den in der zweiten
Hälfte des 20. Jahrhunderts neu entstandenen Trabantensiedlungen geprägt. Der Stadtbezirk ist we-
gen der vorherrschenden Prekariat-Bedingungen sowie des überdurchschnittlich hohen Ausländeran-
teils oftmals negativ konnotiert. Wesentliche sozialdemografische Kennzahlen des Stadtbezirks sind
aufgrund der starken Konzentration sozial benachteiligter Einwohnergruppen gravierend schlechter
als in weiten Teilen des Kölner Stadtgebiets.
Stadtteile
Der Stadtbezirk Chorweiler besteht aus den zwölf Stadtteilen Blumenberg, Chorweiler, Esch/ Auwei-
ler, Fühlingen, Heimersdorf, Lindweiler, Merkenich, Pesch, Roggendorf/ Thenhoven, Seeberg, Volk-
hoven/ Weiler und Worringen.
Da die bisherige Sportnetzwerkerfahrung gezeigt hat, dass es neben der themenorientierten Ausrich-
tung notwendig ist, die Netzwerke kleinräumig anzulegen (stadtteilbezogen - Stichwort: Nähe des
Sportangebots zum Wohnort ist laut Bevölkerungsbefragung im Rahmen des Projekts „Sport in Met-
ropolen“ (2003) einer der drei wichtigsten Rahmenbedingungen in Bezug auf die Sportausübung der
Kölnerinnen und Kölner), dürfte es notwendig sein, den Stadtbezirk mit seinen insgesamt zwölf Stadt-
teilen in drei bis vier Arbeitsbereiche aufzuteilen. Dieses Verfahren ist in der Vergangenheit sehr er-
folgreich praktiziert worden.
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Einwohnerdichte und Erholungsstruktur
Im Stadtbezirk Chorweiler leben 83.036 Menschen (Quelle: Statistisches Jahrbuch Köln 2017). Dies
bedeutet, dass pro Quadratkilometer durchschnittlich 1.239 Personen leben. Der Vergleich zum ge-
samten Kölner Stadtgebiet, in dem 2.577 Personen pro Quadratkilometer leben, zeigt, dass die Be-
siedlungsdichte in Chorweiler vergleichsweise gering ist. Dies ist mit den zum Teil bestehenden dörf-
lichen Strukturen in Gebieten des Stadtbezirks zu erklären, die jedoch in starkem Kontrast zu den
Strukturen in den von stark verdichteter Bauweise geprägten Stadtteilen stehen. Hier liegt die Ein-
wohnerzahl pro Quadratkilometer dementsprechend deutlich höher.
Abb. 1: Anteil der Freizeit- und Erholungsflächen (Quelle: Statistisches Jahrbuch Köln 2017)
Bei Betrachtung des Anteils der Freizeit- und Erholungsflächen im Stadtbezirk Chorweiler wird deut-
lich, dass der prozentuale Anteil solcher Flächen mit 5,9 bis 9,9 Prozent gemessen am städtischen
Durchschnitt (12,3 Prozent) im unteren Bereich liegt. Im innerstädtischen Vergleich stehen in den
Stadtbezirken Chorweiler und Porz vergleichsweise die wenigsten Freizeit- und Erholungsflächen zur
Verfügung. In den Stadtteilen Chorweiler und Seeberg beträgt der prozentuale Anteil solcher Flächen
zwar mehr als 20 Prozent, dafür stehen in Merkenich und Esch/Auweiler weniger als fünf Prozent der
Gesamtfläche für Freizeit und Erholung zur Verfügung. Dies bedeutet, dass die hier nur einge-
schränkt zur Verfügung stehenden Außenflächen für Angebote im Bereich Sport und Bewegung
(Parks, Wiesen etc.) bestmöglich genutzt werden sollten und hier ggf. auch „kreative“ Lösungen ge-
fragt sein werden.
Altersstruktur
Die Analyse der Einwohnerstruktur im Stadtbezirk Chorweiler bietet, in Verbindung mit den im Rah-
men einer Bevölkerungsbefragung erhobenen Daten bezüglich „Sport in Metropolen“, Ansatzpunkte
für die zu berücksichtigenden Zielgruppen.
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Insgesamt leben 18.961 Kinder und Jugendliche (bis 20 Jahre) im Stadtbezirk Chorweiler. Dement-
sprechend beträgt ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung 22,8 Prozent. Der Anteil der 6 bis 14-
Jährigen beträgt 9,4 Prozent. Zum Vergleich: der Anteil der bis 20-Jährigen an der Gesamtbevölke-
rung der Stadt Köln beträgt 19,2 Prozent.
Im Stadtbezirk leben insgesamt 21.235 Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahre. Dies entspricht einem
prozentualen Anteil von 31,5 Prozent. Zum Vergleich: der Anteil der ab 60-Jährigen an der Gesamt-
bevölkerung der Stadt Köln beträgt 22,7 Prozent.
Abb. 2: Einwohnerinnen und Einwohner nach Altersgruppen (Quelle: Statistisches Jahrbuch Köln 2017)
Somit weist die derzeitige Einwohnerstruktur im Bezirk Chorweiler hinsichtlich der Zielrichtungen
„Förderung Seniorensport und Förderung von Hochaltrigensport ab 80 Jahren“ sowie „Förderung der
sportlichen Aktivität bei Kindern und Jugendlichen“ entsprechende Anknüpfungspunkte und Gestal-
tungsmöglichkeiten auf.
Diese beiden formulierten Zielrichtungen lassen sich im Stadtbezirk Chorweiler im innerstädtischen
Vergleich besonders gut verfolgen, wie die folgenden Abbildungen belegen. So weist der Stadtbezirk
Chorweiler den höchsten Jugendquotienten aller neun Stadtbezirke auf. Von 100 Einwohnerinnen
und Einwohner sind mindestens 30 Personen 18 Jahre alt oder jünger. Im gesamten Stadtgebiet sind
es im Durchschnitt 24 Personen. Des Weiteren leben in einem Viertel aller Haushalte im Stadtbezirk
Kinder (25 bis 29,9 Prozent). An diese Quote kommt kein anderer Bezirk auch nur annähernd heran.
Im städtischen Durchschnitt leben sogar nur in 18,5 Prozent aller Haushalte Kinder.
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Abb. 3: Jugendquotient der Kölner Stadtteile (Quelle: Statistisches Jahrbuch Köln 2017)
Auch die Bevölkerungsgruppe der Seniorinnen und Senioren ist im Stadtbezirk Chorweiler ver-
gleichsweise stark vertreten. Dies belegt Abbildung 4 eindrucksvoll. Demnach leben in einem Viertel
aller Haushalte im Stadtbezirk Personen ab 60 Jahre (25 bis 29,9 Prozent). Im städtischen Durch-
schnitt sind es 23 Prozent. Von 100 Einwohnerinnen und Einwohner im Bezirk sind im Durchschnitt
mindestens 30 Personen sogar 65 Jahre alt oder älter. Im gesamten Stadtgebiet sind es im Durch-
schnitt 26 Personen.
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Abb. 4: Seniorenhaushalte Kölner Stadtteile (Quelle: Statistisches Jahrbuch Köln 2017)
Es ist zudem davon auszugehen, dass diese Gruppe im Rahmen des demografischen Wandels im
Laufe der kommenden Jahre und Jahrzehnte weiter wachsen wird. Dies führt zu einer besonderen
Verantwortung dieser Altersgruppe gegenüber.
So belegen Forschungsergebnisse, dass Gesundheit, Beweglichkeit, Abwehrkraft etc. nur dann er-
folgreich bis ins hohe Alter erhalten bleiben, wenn frühzeitig und dauerhaft Sport und Bewegung in
den Alltag integriert werden. Eine Studie der Deutschen Sporthochschule Köln belegt, dass 30 Pro-
zent der derzeit bekannten Demenzerkrankungen durch Sport und Bewegung hätten verhindert wer-
den können.
Auch der Abgleich mit der Datenlage des Projektberichts „Sport in Metropolen“ aus dem Jahr 2003
besagt, dass die Zielsetzung, den Sport für Seniorinnen und Senioren zu fördern, absolut gerechtfer-
tigt ist. So geben im Rahmen der Befragung zwar 59 Prozent der Kölnerinnen und Kölner an, sportlich
aktiv zu sein. Die Sportaktivität nimmt jedoch im Alter ab, wie folgende Abbildung zeigt:
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Abb. 5: Sportaktivität nach Alter (Quelle: Bericht „Sport in Metropolen“ 2003)
Sozialdaten
Die Sozialdaten weisen den Stadtbezirk Chorweiler in weiten Teilen als ein Gebiet mit überdurch-
schnittlichem Problemdruck auf. Kennzeichnend dafür sind unter anderem der, im Vergleich zum ge-
samten Stadtgebiet, hohe Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund sowie der hohe Anteil an
SGB II leistungsberechtigten Personen.
Der Anteil der Migrantinnen und Migranten beträgt im Stadtbezirk Chorweiler 49,6 Prozent und liegt
damit deutlich über dem Durchschnitt des gesamten Stadtgebiets (38,2 Prozent). Damit gehört Chor-
weiler im stadtinternen Vergleichen zu den Bezirken mit der höchsten Quote an Einwohnerinnen und
Einwohnern mit Migrationshintergrund. Der Anteil der unter 18-jährigen Personen mit Migrationshin-
tergrund an allen unter 18-jährigen Einwohnern beträgt gar 63,5 Prozent, was ebenfalls klar über dem
innerstädtischen Durchschnitt liegt.
Abb. 6: Einwohnerinnen und Einwohner nach Migrationshintergrund (Quelle: Statistisches Jahrbuch Köln 2017)
Ein Abgleich mit der Datenlage aus der Bevölkerungsbefragung im Rahmen von „Sport in Metropo-
83,5
67,9 64,9 62,9
52,1 56,1
26,8
14-19 Jahre20-29 Jahre30-39 Jahre40-49 Jahre50-59 Jahre60-69 Jahre
über 70
0
20
40
60
80
100
%
n=4.017
10
len“ im Jahr 2003 ergab, dass Einwohnerinnen und Einwohner mit Migrationshintergrund in Köln in
etwa genauso sportaktiv sind wie Personen ohne Migrationshintergrund. Es treiben jedoch mehr
Männer (58,3 Prozent) als Frauen (52,8 Prozent) mit Migrationshintergrund Sport. Personen mit Mig-
rationshintergrund sind im Vergleich zu Menschen ohne Migrationshintergrund (24 Prozent) weniger
häufig Mitglied in einem Sportverein (20 Prozent). Nur 13,4 Prozent der sportlich aktiven Frauen mit
Migrationshintergrund sind Mitglied in einem Sportverein, bei den Männern sind es immerhin 25,6
Prozent.
Oftmals werden Migrantinnen und Migranten durch die Angebote der Sportvereine nicht speziell an-
gesprochen. Dies erhöht möglicherweise die Hemmschwelle, in Vereinen Sport zu treiben. Auch die
soziale Ausrichtung der Angebote wird zu oft als gegeben vorausgesetzt und nicht explizit herausge-
stellt. Hier gilt es, den Sportvereinen im Stadtbezirk Chorweiler durch Beratung, Information und den
Austausch mit weiteren Akteuren in den unterschiedlichen Handlungsfeldern Hilfestellungen anzubie-
ten.
In Anbetracht der hohen Zahl an Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Stadtbezirk
Chorweiler ist explizit darauf hinzuweisen, dass von Seiten der Wissenschaft regelmäßig hervorgeho-
ben wird, dass problematische Entwicklungen wie steigende Jugendkriminalität und die Zunahme
adipöser (fettleibiger) Kinder durch sportliche Aktivität positiv beeinflusst werden können (z.B. durch
Mitternachtssport, Bewegungsangebote und Ernährungsberatung in Schulen und Kindertagesstätten).
Da insbesondere Übergewicht häufiger bei Kindern aus Familien mit niedrigem Sozialstatus und Kin-
dern, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, auftritt, ist es nicht verwunderlich, dass das Gesundheits-
amt der Stadt Köln im Jahr 2013 erhoben hat, dass der Anteil der Kinder mit Übergewicht oder erheb-
lichem Übergewicht in den Stadtteilen Chorweiler, Seeberg, Volkhoven/Weiler, Heimersdorf, Lindwei-
ler und Worringen zwischen 14,7 und 29,5 Prozent liegt. Die durchschnittliche Quote Kölner Stadtge-
biet beträgt im zwölf Prozent. Diese Zahlen weisen ebenfalls auf den erhöhten Bedarf an Sportange-
boten im Stadtbezirk hin.
Bezüglich der sozialen Situation im Stadtbezirk kann davon ausgegangen werden, dass die finanziel-
le Leistungsfähigkeit der Einwohnerinnen und Einwohner mit Blick auf die Zahlen der Leistungsbe-
rechtigten in der Grundsicherung nach SGB II (zwischen 15 und 19,9 Prozent) nicht sehr hoch ist. In
einzelnen Stadtteilen wie Chorweiler, Seeberg, Lindweiler und Roggendorf/Thenhoven liegt der Anteil
der Leistungsberechtigten in der Grundsicherung nach SGB II an allen Einwohnern unter 65 Jahre
sogar über 20 Prozent. Der durchschnittliche Anteil im Kölner Stadtgebiet liegt mit 13 Prozent deutlich
darunter.
Aufgrund der niedrigen ökonomischen Leistungsfähigkeit wird insbesondere der Beratungsbedarf in
Bezug auf Sportförderprojekte wie beispielsweise „Kids in die Clubs“ oder „Bildung und Teilhabe“ sehr
hoch sein. In diesem Zusammenhang ist es als positives Signal zu werten, dass „Kids in die Clubs“
auf zweierlei Wegen ausgeweitet wurde. Zum einen können nun Menschen bis 27 Jahren unterstützt
werden, zum anderen wurde das Projekt auch für Seniorinnen und Senioren (ab 60 Jahre) geöffnet.
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Abb. 7.: Anteil Leistungsberechtigte SGB II (Quelle: Statistisches Jahrbuch Köln 2017)
Sozialräume
Aufgrund der vergangenen Erfahrungsberichte aus den elf Sozialräumen Kölns (Handlungsprogramm
„Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung“) soll die Arbeit vor Ort „offensiv“ um die
Einbindung des Sports und des Vereinssports erweitert werden. Auch die bisherigen Erfahrungen aus
der Sportnetzwerkarbeit zeigen, dass insbesondere in den Sozialräumen zusätzliche Angebote und
Sportprojekte notwendig sind, um die allgemeine Sport- und Bewegungsaktivitäten zu erhöhen.
Aufgrund der stark verdichteten Bauweise zählt der im Stadtbezirk Chorweiler ansässige Sozialraum
Chorweiler/ Chorweiler Nord/ Seeberg/ Blumenberg mit 27.068 Einwohnerinnen und Einwohnern zu
den einwohnerstärksten Gebieten des Programmgebietes. Auffällig ist der hohe Anteil an Bewohne-
rinnen und Bewohnern mit Migrationshintergrund, der im Sozialraum etwa 75 Prozent beträgt und in
einzelnen Quartieren sogar bei über 80 Prozent liegt (Chorweiler Nord Geschosswohnungen, West
und Chorweiler-Mitte Bezirkszentrum).
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Abb. 8: Demografische Struktur der Sozialräume (Quelle: Starke Veedel – Starkes Köln 2015)
Der Sozialraum ist zudem durch seine junge Bevölkerungsstruktur gekennzeichnet. In etwa zwei Drit-
tel der Haushalte leben Kinder, im Kölner Durchschnitt sind dies weniger als ein Viertel der Haushal-
te. Häufig wachsen diese Kinder und Jugendlichen jedoch in prekären finanziellen Verhältnissen auf:
Knapp die Hälfte der Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren leben in SGB II-
Bedarfsgemeinschaften. Unter den Erwachsenen bezieht jede dritte Person Leistungen nach dem
SGB II. In den Quartieren Chorweiler-Nord Geschosswohnen West und Chorweiler-Mitte Bezirkszent-
rum betrifft dies jede vierte Einwohnerin beziehungs-weise jeden vierten Einwohner. In den Reihen-
haussiedlungen liegt die Quote hingegen bei zwei bis drei Prozent.
Auch die Betroffenheit von Altersarmut ist im Sozialraum sehr hoch, da jede dritte Person Grundsi-
cherung im Alter bezieht. Im Quartier Chorweiler-Mitte Bezirkszentrum sind dies sogar zwei Drittel der
Bevölkerung. Die Kinderbetreuungsquote liegt leicht unter dem städtischen Durchschnitt und auch die
Bildungsteilhabe ist geringer ausgeprägt als im Kölner Mittel. Der Sozialraum ist ein „Ankommens-
stadtteil“, in den vielfach Menschen von außerhalb zu-ziehen und nach erfolgreicher Integration in
den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft den Raum wieder verlassen.
2.2 Sportstrukturen im Stadtbezirk
Aufgrund der positiven Effekte von Sport und Bewegung – insbesondere bei Kindern und Jugendli-
chen (u.a. Stärkung des Selbstwertgefühls, Aggressions- und Frustabbau, Bewusstsein von Team-
geist und Fairplay, sozialer Zusammenhalt, positiver Umgang miteinander) ist es ein grundlegendes
Ziel der Sportnetzwerkarbeit, die Erhöhung der Sportaktivität zu ermöglichen.
13
Sportaktivität
Die Sportaktivität im Stadtbezirk Chorweiler weist mit 55 bis 60 Prozent einen durchschnittlichen An-
teil auf. Da der Stadtbezirk jedoch, wie bereits ausgeführt, in seiner Struktur sehr heterogen aufge-
baut ist, ist davon auszugehen, dass der Aktivitätsgrad der Bevölkerung insbesondere in den Stadttei-
len, in denen der Sozialraum liegt, deutlich geringer ausfallen dürfte.
Abb. 9: Aktivitätsgrad der Bevölkerung (Quelle: Bericht „Sport in Metropolen“ 2003)
Dementsprechend erscheint der Handlungsbedarf insgesamt offensichtlich. Da zudem sozial schwa-
che Stadtgebiete zunehmend durch Gewaltbereitschaft, wachsende Integrationsproblematik, anstei-
gende Gesundheitsproblematiken. Bildungsdefizite etc. gekennzeichnet sind, ist davon auszugehen,
dass die bezirksweit unterschiedlichen Aktivitätsgrade im Wesentlichen auf sozio-ökonomische Fakto-
ren, aber auch die lokale Sportinfrastruktur zurückzuführen sind.
Es erscheint daher mehr als sinnvoll, dass die Sportnetzwerkarbeit im Stadtbezirk Chorweiler zusätz-
liche Aktivierungsimpulse geben kann.
Anzahl und Größe der Sportvereine
Eine aktuelle Bestandserhebung hat ergeben, dass derzeit 51 Sportvereine im Stadtbezirk Chorweiler
aktiv sind, sprich dort ihren Hauptstandort haben oder mindestens ein Sportangebot im Stadtbezirk
anbieten. Die Vereine wurden bei der Analyse u.a. auf die Größe bzw. Anzahl der Mitglieder und die
unterschiedlich angebotenen Sparten untersucht.
Im Hinblick auf die Struktur der jeweils tätigen Vereine ist erkennbar, dass der Bezirk 6 / Chorweiler
mit vier Groß-Vereinen (>1.000 Mitglieder), sechs mittelgroßen Vereinen (>500 Mitglieder) und 14
Mehr-Sparten-Vereinen auf den ersten Blick eine gute Vereins-Ausstattung aufweist. Generell bieten
in diesem Zusammenhang Mehr-Sparten-Vereine durch ihre breite Angebotspalette gute Kooperati-
onsmöglichkeiten.
Große und mittelgroße Vereine mit einer Mitgliederzahl ab 500 sind meist durch vermehrt hauptamtli-
che Strukturen gekennzeichnet. Diese hauptamtlichen Strukturen bieten in der Regel bessere Bedin-
gungen für Kooperationen, als sie in ausschließlich ehrenamtlich geführten Vereinen vorzufinden
sind. Die Erfahrungen aus der Netzwerkarbeit Sport und Bewegung in Köln-Mülheim und Köln-Nippes
zeigen, dass Gründe hierfür beispielsweise die schwere Erreichbarkeit der ehrenamtlichen Mitglieder
und das – zeitlich bedingt – eingeschränkte Interesse an Kooperationen sind.
14
Die hohe Anzahl an Klein- und Kleinstvereinen in Chorweiler lässt vermuten, dass der Beratungsbe-
darf der Sportvereine in erster Linie in den Bereichen Informationen über die Nutzung von Sportför-
derprogrammen, Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Qualifizierung von
Übungsleiterinnen und Übungsleitern liegt.
Aufgrund der aktuellen Datenlage kann die Vereinsstruktur in Chorweiler für die Netzwerkarbeit ins-
gesamt eine gute Basis bieten.
Sporträume
Die Sporträume werden im Folgenden gegliedert in Sportanlagen (städtisch vermietete/ städtisch be-
triebene Sportanlagen), Bolzplätze und Spielplätze. Eine große Anzahl von Sportanlagen in einem
Bezirk bietet den Vereinen und Institutionen vor Ort vielfältige Möglichkeiten, um Sport und Bewe-
gung auszuüben.
Bezirk
Sportanlagen
Bolzplätze Spielplätze Gesamt Vermietet Städtisch
betrieben
Chorweiler 11 9 2 21 81
2.3 Soziale Strukturen im Stadtbezirk
Mit Blick auf die Zielrichtung bei der Übertragung der Netzwerkarbeit Sport und Bewegung, die
Sportaktivität durch Kooperationen – beispielsweise zwischen sozialen Einrichtungen und Sportverei-
nen – zu fördern, ist es zielführend, wenn die sozialen Einrichtungen in entsprechender Anzahl vor-
handen sind.
Soziale Strukturen im Stadtbezirk Chorweiler
- Jugendeinrichtungen
13 Jugendeinrichtungen = 12 Jugendeinrichtungen der JukoBox
= 1 Jugendeinrichtung der Jugendzentren
Köln gGmbH
- Kindertagesstätten (Kitas)
46 Kindertagesstätten = 22 Kitas freier Träger
= 24 Kitas der Stadt Köln
- Schulen = 21 Grund-, weiterführende und sonstige Schulen
Abb. 10: Schulformen in Kölner Stadtbezirken (Quelle: Statistisches Jahrbuch Köln 2017)
- Senioreneinrichtungen
15
8 Wohneinrichtungen und insgesamt über 20 Treffpunkte, Begegnungsstätten, Clubs und
Gruppen für Senioren, unter anderem:
Seniorennetzwerk Chorweiler (Caritas)
Seniorennetzwerk Seeberg/Chorweiler (DTVK)
dazu: Seniorenvertretung im Stadtbezirk 6
3. Fazit
Die Darstellung und Analyse der betrachteten Parameter zeigt deutlich, dass der Bedarf eines
Sportnetzwerkes wie „Sport in Metropolen“ mit Fokus auf Kinder und Jugendliche sowie Seniorinnen
und Senioren im Stadtbezirk Chorweiler vorhanden ist. Zudem konnte herausgearbeitet werden, dass
auch die Voraussetzungen für den Aufbau eines solchen Netzwerkes grundsätzlich vorhanden sind.
Dementsprechend wird vorgeschlagen, die Netzwerkarbeit von „Sport in Metropolen“ auf den links-
rheinischen Stadtbezirk Chorweiler zu übertragen.
Bei Beschlussfassung durch den Sportausschuss wird die Sportverwaltung zur Initiierung eines „in-
tersektoralen Sportnetzwerkes“ im Stadtbezirk Chorweiler Gespräche mit Akteuren und Multiplikato-
ren aus Sport, Verwaltung und den sozialen Institutionen führen und anhand konkreter Bedarfsnen-
nungen ein Konzept entwickeln, das dem Sportausschuss im Anschluss zur Verfügung gestellt wird.
Um die Nachhaltigkeit dieses Konzeptes zu gewährleisten, sollen die für den jeweiligen Bezirk zu-
ständigen Sportsachbearbeitungen frühzeitig eingebunden werden. Dies wurde im Stadtbezirk Nippes
bereits erfolgreich praktiziert und soll auch in Chorweiler Anwendung finden.
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2635/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 29.08.2018
- Erstellt
- 08.08.2018 10:46