1304/2021
Sportanlage Apenrader Straße - Kunststoffrasen Belagswechsel
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Anlage 01 Kostenberechnung
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Kostenberechnung
Zusammenstellung
Projekt: 4002 SpA Apenrader Straße
LV: 01 Belagserneuerung Kunststoffrasen
Ordnungszahl Leistungsbesch reibung Betrag in EUR
LV 01
1. Baustelleneinrichtung 2.785,00
2. Entsorgung Kunststoffrasenbelag und EL-Schicht 45.510,00
3. Kunststoffrasenbelag und EL-Schicht 192.587,50
4. weitere Arbeiten 12.940,00
5. Regiearbeiten 787,50
Summe LV 01 Belagserneuerung Kunststoffrasen 254.610,00
Zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer aus 254.610,00 EUR
in Höhe von 19,00 % 48.375,90 EUR
302.985,90 EUR
Druckdatum: 08.04.2021 Seite: 1 von 1
Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/52/521 Vorlagen-Nummer 1304/2021 Freigabedatum 21.04.2021 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Sportanlage Apenrader Straße - Kunststoffrasen Belagswechsel Beschlussorgan Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung mit der Durchführung einer Kunststoffra- sen-Belagserneuerung auf der Sportanlage Apenrader Straße in Köln-Neuehrenfeld auf Grundlage der vorgelegten Kostenermittlung. Sportausschuss 29.04.2021 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 31.05.2021 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 303.000,- € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Die Sportanlage Apenrader Straße ist im Grundbesitz der Stadt Köln. Das Kunststoffrasenspielfeld ist an den Verein SC West Köln 1900/11 e.V. vermietet. Das Kunststoffrasenspielfeld wurde im Jahr 2011 errichtet und befindet sich auf Grund der starken Beanspruchung und des Alters in einem sanierungsbedürftigen Zustand (s. Anlage 03). Vor dem Hin- tergrund der weiterhin bestehenden Nutzungsintensität, beabsichtigt die Verwaltung den Austausch des bestehenden Kunststoffrasenbelags. Damit die Betriebseinschränkungen möglichst gering gehalten werden, soll die Belagserneuerung in der spielfreien Zeit im Sommer 2021 erfolgen. Dies bedingt eine kurzfristige Beschlussfassung, da die Ausschreibungszeit mit berücksichtigt werden muss. Derzeit wird die Beschlussvorlage zur neuen Kunststoffrasenprioritätenliste 2021-2025 (0043/2021) in den zuständigen Gremien behandelt. Aktuell ist die Entscheidung im Sportausschuss am 17.06.2021 vorgesehen. Um den Zeitplan für die Be- lagserneuerung aufrecht zu erhalten, wird diese Beschlussvorlage losgelöst von der Vorlage zur Prio- ritätenliste 2021-2025 behandelt. Kosten und Finanzierung: 3 Nach erfolgter Begehung der Anlage durch Mitarbeiter des Sportamtes aus der Abteilung Sportstät- tenbau und -pflege, wurde eine Kostenberechnung auf Grundlage eines Leistungsverzeichnisses er- stellt. Die Brutto-Gesamtkosten belaufen sich, inkl. Nebenkosten, für die gesamte Maßnahme auf voraussichtlich ca. 303.000,- €. Im Haushaltsplan 2020/2021 sind im Haushaltsjahr 2021 im Teilergebnisplan 0801 - Sportförde- rung/Unterhaltung von Sportstätten, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Aufwandsermächtigungen für die Belagssanierung auf der Sportanlage Apenrader Straße in Höhe von 303.000,- € veranschlagt. Die Maßnahme ist dringend erforderlich, um die bestehende Infrastruktur zu sichern und den Betrieb der Sportanlage aufrechterhalten zu können. Sollte die Maßnahme nicht erfolgen, würde dies in ab- sehbarer Zeit aus Verkehrssicherungsgründen zur Sperrung der Anlage führen. Zudem würde durch eine Weiternutzung auch die elastifizierende Schicht unterhalb des Kunststoffrasenbelags in Mitlei- denschaft gezogen, wodurch ein noch größerer und kostenintensiverer Sanierungsbedarf entstehen würde. Aus diesen Gründen ist die Maßnahme auch im Sinne der Bewirtschaftungsverfügung vom 25.03.2020 notwendig und unabweisbar. Die Ausschreibung und Bauüberwachung wird durch Mitarbeiter des Sportamtes durchgeführt. Als Einstreumaterial ist Quarzsand und Kork vorgesehen. Klimafolgeabschätzung: Auf Grund des am 09.07.2019 durch den Rat der Stadt Köln ausgerufenen Klimanotstands, weist die Sportverwaltung der Stadt Köln hiermit auf die Maßnahmen hin, welche von ihr zur Vermeidung nega- tiver Auswirkungen auf das Stadtklima und auf die Umwelt beim Bau von Kunststoffrasenplätzen er- griffen werden. Die Baumaßnahme wird in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltamt geplant. Im Folgenden sind die Maßnahmen aufgelistet, die der Verbesserung des Stadtklimas sowie dem Schutz der Umwelt in Bezug auf Ökologie und Nachhaltigkeit dienen: Füllstoff Kunstrasen: Seit der RAL Zertifizierung des Materials Kork Ende 2018 verwendet die Sportverwaltung der Stadt Köln für ihre Baumaßnahmen als Füllstoff das Material Kork, um sporttechnische und umweltscho- nende Qualitäten sicher zu stellen. Die Stadt Köln verfüllt ihre Kunststoffrasenplätze nun ausschließ- lich mit dem Material Kork und verzichtet auf Kunststoffgranulat als Infill. Neben der geringeren Aus- bringung von potentiellem Mikroplastik hat Korkgranulat zudem den Vorteil, dass es sich weniger stark erwärmt als Kunststoffgranulate wie EPDM, TPE und SBR. Optimierung der Nachhaltigkeit: Der gebrauchte Kunststoffrasen wird einer hochwertigen stofflichen Verwertung zugeführt, bei der – soweit enthalten – Kunststoffe und Sand zurückgewonnen werden und diese anschließend einem ordnungsmäßen und schadlosen Stoffkreislauf zurückgeführt werden können. Die stoffliche Verwertung wird in einem anschaulichen Stoffflussdiagramm (Art, Menge und Verbleib der Stoffströme mit Angabe des Namens und Anschrift der Verwertungsunternehmen) im Angebot dokumentiert. Nach durchgeführter Entsorgung des Kunststoffrasens verlangt die Sportverwaltung einen Bericht inkl. Belege (zum Beispiel Lieferschein) über Art, Menge und Verbleib der Stoffströme mit Namen und Adresse der Verwertungsanlagen. Die Vorlage wird verfristet vorgelegt, da bei der Begehung zahlreiche Mängel mit Auswirkung auf die Verkehrssicherheit festgestellt wurden. Zahlreiche offene Nahtstellen und Löcher im Belag stellen Unfallgefahren dar. Zur Aufrechterhaltung eines Trainingsbetriebes und soweit möglich eines Spielbetriebes ist ein zügiger Belagswechsel notwendig. Anlagen 4
Anlage 03 Zustandsbericht KSR
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1 Zustandsbericht Sportamt Kunststoffrasenspielfeld Sportanlage Apenrader Straße 1. Datum der Begehung Do. 25. März.2021 2. Durchgeführt von Benjamin Müller, M.Eng. 52 / 521, R-31808 Im Zuge der geplanten Belagserneuerung wurde eine Begehung des Kunststoffrasenspielfel- des durchgeführt um den Zustand zum o.g. Stichtag festzuhalten. Kunststoffrasensystem Der Kunststoffrasenplatz wurde 2011 fertiggestellt. Die Platzgröße beträgt 1 07,40 m x 67,40 m (brutto). Der Kunststoffrasenteppich ist ein „ Desso, Soccrilan“ mit 5 kg/m² TPE und 20 kg/m² Quarz- sandverfüllung. Als elastifizierende Schicht wurde eine „BSW EL 30 mm“ eingebaut. Zustandsbeschreibung Am 25.03.2021 wurde der Kunststoffrasenplatz durch Herrn Benjamin Müller, M.Eng. (521) in Augenschein genommen und alle sichtbaren Beschädigungen dokumentiert. Ein Lageplan mit den gefundenen Schadstellen liegt als Anlage bei. Weiterhin liegt eine Fotodokumenta- tion bei. Bei beiden Torräumen weisen die Fasern einen hohen Verschleiß auf. Es wurden Zerfase- rungen und Faserabbrüche festgestellt. Im gesamten Bereich wurde geringfügig verklumptes TPE-Granulat vorgefunden. Im Spielfeld gibt es Bereiche mit erneuertem Belag. Diese Bereiche sind im Lageplan rot um- randet. An den Schnittkanten gibt es bis zu 2 cm große Stoßfugen (siehe Fotodokumenta- tion). Zwischen den ausgetauschten Kunststoffrasenbereichen und dem alten Kunststoffra- senteppich gibt es eine sicht- und deutlich spürbare Höhendifferenz aufgrund der unter- schiedlichen Faserlängen. Über das gesamte Spielfeld hinweg lösen sich Klebenähte der miteinander verklebten Kunst- stoffrasenbahnen. Es entstehen sogenannte „offenen Nähte“. Diese Bereiche sind im Lage- plan mit violetten Linien gekennzeichnet. Der Kunststoffrasen weist an 2 Stellen Löcher auf (siehe Fotodokumentation). Im Lageplan sind die Stellen durch einen orangen Punkt gekennzeichnet. Zusammenfassung. Der Kunststoffrasenteppich mit TPE-Kunststoffgranulat weist zahlreiche Verschleißerschei- nungen auf. Die Zerfaserung hat besonders in den Torräumen stark eingesetzt. Löcher, of- fene Nähte und Höhendifferenzen im Kunststoffrasenspielfeld stellen zudem Unfallgefahren dar. i.A. Benjamin Müller Köln, 01.04.2021 Seite 2 von 3 Fotodokumentation Ausgebesserte Bereiche im Strafraum und des Strafstoßpunktes mit bis zu 2 cm großen Stoßfugen. Offene Nähte an mehreren Stellen des Kunststoffrasenteppichs. Die Abbildungen zeigen eines von zwei Löchern im Kunststoffrasenspielfeld. Seite 3 von 3 Links ist eine Detailaufnahme des Kunststoffrasens mit Zerfaserung im Halbfeld zu erken- nen. Im rechten Bild sind deutlich beschädigte Fasern im Torraum zuerkennen. Höhendifferenz durch unterschiedlich lange Kunststoffrasenfasern. Lageplan | KSR SpA Apenrader Straße Mittelpunkt: 353690, 5647937 1:625 Herausgeber: Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Erstellt am: 30.03.2021Seite 1 / 1
Anlage 02 Luftbild
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Sportanlage Apenrader Straße Mittelpunkt: 353703, 5647967 1:2000 Herausgeber: Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Erstellt am: 08.04.2021Seite 1 / 1
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1304/2021
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 21.04.2021
- Erstellt
- 08.04.2021 08:18