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3105/2024

Beteiligungskonzept zum Aktionsplan Essbare Stadt

Mitteilung Ausschuss 28.10.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 31.10.2024, TOP 7.9

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 2 Zeitstrahl Beteiligungskonzept

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Anlage 1 Beteiligungskonzept Essbare Stadt

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Mitteilung Ausschuss

910 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/671/21 
 
Vorlagen-Nummer 28.10.2024 
 3105/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 31.10.2024 
 
Beteiligungskonzept zum Aktionsplan Essbare Stadt 
Die Verwaltung informiert den Ausschuss für Klima Umwelt und Grün, dass ab dem 
28.10.2024 eine systematische Öffentlichkeitsbeteiligung zur Weiterentwicklung des Aktions-
planes Essbare Stadt auf der Grundlage des beigefügten Beteiligungskonzeptes durchführt 
wird. Aufgrund der terminlichen Situation, wurde hier der Weg der Mitteilung gewählt, um die 
Öffentlichkeitsbeteiligung noch in 2024 durchführen zu können.  
Dem Ausschuss Klima, Umwelt und Grün wird im ersten Halbjahr 2025 die Weiterentwicklung 
des Aktionsplanes Essbare Stadt zum Beschluss vorgelegt. 
 
Gez. Wolfgramm 
 
Anlagen 
 
Anlage 1 Beteiligungskonzept Essbare Stadt Köln 
Anlage 2 Zeitstrahl Beteiligungskonzept

Anlage 2 Zeitstrahl Beteiligungskonzept

1051 Zeichen

INHALTLICHE 
MEILENSTEINE
BETEILIGUNGS-
PROZESS
KOMMUNIKATIONS-
PROZESS
begleitende zielgruppenorientierte Kommunikation
Entscheidung
Evaluation des 
Beteiligungs-
prozesses
Information über 
Projektende
Ergebnisse
Umsetzung
Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung
Zeitstrahl Öffentlichkeitsbeteiligung Projekt Aktionsplan Essbare Stadt Köln
Entwurf für 
Forderungen und 
Ziele liegt vor
Beschlussvorlage 
für den 
Ausschuss Klima, 
Umwelt und Grün 
ist abgestimmt
Beschluss zur 
Fortschreibung 
des Aktionsplans 
Essbare Stadt 
liegt vor
Beteiligungsphase 1
Online-Beteiligung: 
Feedback zum Entwurf einholen
Beteiligungsphase 2
Öffentlicher Workshop zur weiteren 
Ausarbeitung der Forderungen und Ziele
Einladung zur 
Beteiligung:
• Pressemitteilung
• Städtischer 
Newsletter
• Social Media 
(Ernährungsrat)
• Ansprache von 
Multiplikator*innen
Information über Ergebnisse 
der Beteiligungsphase 1 auf 
dem Beteiligungsportal
Information über 
Beschlussfassung
Einladung zum 
Workshop
• Social Media 
(Ernährungsrat)
• Ansprache von 
Multiplikator*innen

Anlage 1 Beteiligungskonzept Essbare Stadt

4927 Zeichen

1 von 3 
Beteiligungskonzept Aktionsplan Essbare 
Stadt Köln 
 
Stand: 15.10.2024  
Das vorliegende Konzept dient als Entscheidungsgrundlage über die Durchführung  und 
grundsätzliche Ausgestaltung einer Öffentlichkeitsbeteiligung. Die einzelnen Umsetzungsschritte 
werden auf dieser Basis weiter konkretisiert. 
I. Grundlagen 
Kontext 
Bei dem Konzept „Essbare Stadt Köln für Mensch und Tier“ geht es nicht nur um die 
Lebensmittelerzeugung, sondern auch um die Schaffung von ökologisch aufgewerteten Flächen zum 
Nahrungserhalt und Ausbau für Tiere im Sinne der Erhaltung der Biodiversität in Köln. Dies soll 
gemeinsam mit Menschen in der Stadt und im städtischen Umfeld passieren. Eine wesentliche 
Grundlage der Arbeit ist ein Aktionsprogramm, das nach breiter Beteiligung in der Zivilgesellschaft 
2020 im Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün der Stadt Köln beschlossen wurde. Der Aktionsplan 
hatte zunächst den zeitlichen Zielhorizont bis zum Jahr 2025. Der bisherige Aktionsplan Essbare Stadt 
soll jetzt für das Jahr 2025 und darüber hinaus wieder mit breiter Beteiligung der Kölner*innen 
aktualisiert und weiterentwickelt werden. Dazu erarbeitet eine Arbeitsgruppe des Ernährungsrats der 
Stadt Köln auf der Grundlage der bisher erreichten konkreten Ziele einen Aktionsplan für den Zeitraum 
bis zum Jahr 2030.  
Gestaltungsspielraum 
Die Kölner*innen können zu bereits entworfenen Forderungen und Zielen des Ernährungsrates der 
Stadt Köln bis zum Jahr 2030 Feedback geben. Auf Basis des Feedbacks werden die Forderungen  
und Ziele für den Aktionsplan weiter ausgearbeitet. 
Umsetzungsbedingungen 
Ernährungsrat/Arbeitsgruppe Aktionsplan: Initiative zum ersten Aktionsplan und zur Fortschreibung, 
hauptverantwortlich für die Fortschreibung und die inhaltliche Ausrichtung des Akt ionsplans sowie für 
die Gestaltung des Beteiligungsprozesses. 
Amt für Landschaftspflege und Grünflächen: Kooperationspartner des Ernährungsrates in der 
Fortschreibung, stimmt mit dem Ernährungsrat die Inhalte des Aktionsplans ab, ermöglicht Online-
Beteiligung und bereitet Beschlussvorlagen vor. Zusammenarbeit mit Umwelt- und 
Verbraucherschutzamt der Stadt Köln. 
Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung I Stadt: Unterstützt das Grünflächenamt und den Ernährungsrat bei 
der Durchführung der Online-Beteiligung auf meinungfuer.koeln. 
Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung I Kölner Freiwilligen Agentur: Unterstützt den Ernährungsrat bei der 
Umsetzung des Stakeholder-Workshops und bei der Aktivierung von zivilgesellschaftlichen 
Netzwerken.

2 von 3 
II. Inhalte, Beteiligungsstufe und Zielgruppen 
Beteiligungsziele 
Hauptverantwortlich für die Umsetzung des Aktionsplans Essbare Stadt Köln sind die Verwaltung und 
der Ernährungsrat. Um Köln „essbar“ zu machen, braucht es jedoch auch viel privates und 
organisiertes Engagement der Kölner*innen. Daher sollen die Kölner*innen bereits an den Zielen, die 
mit dem Aktionsplan verfolgt werden sollen, mitarbeiten können. Dafür sollen die Kölner*innen 
zunächst verstehen, was der Aktionsplan Essbare Stadt Köln ist und warum dieser weiterentwickelt 
wird. Sie sollen die Initiative der Verwaltung und des Ernährungsrates bestenfalls unterstützen.  
 
Beteiligungsstufe 
Anhörung/Beratung: Die Öffentlichkeit wird eingeladen, sich zu einem städtischen Vorhaben zu 
äußern. 
 
Zielgruppen 
Nutzer*innen: Alle Kölner*innen, die bereits aktiv Maßnahmen für eine essbare Stadt umsetzen, 
stehen dem Vorhaben positiv gegenüber. 
Betroffene: Überall, wo Maßnahmen für eine essbare Stadt konkret im Stadtbild umgesetzt werden, 
wird es Befürworter*innen und auch Kritiker*innen geben. Kritiker*innen würden die vorhandenen 
Ressourcen (z.B. Platz) voraussichtlich lieber für etwas Anderes nutzen (z.B. für Parkplätze). 
Interessierte: Umweltverbände und viele Bürgervereine stehen dem Vorhaben voraussichtlich positiv 
gegenüber. Vertreter*innen der Gewerbetreibenden stehen dem Vorhaben voraussichtlich eher 
kritisch gegenüber, da Flächen entsiegelt werden und damit Parkplätze entfallen.

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III. Ablauf der Beteiligung, Methoden und Prozessschritte 
Der Beteiligungsprozess sieht folgende aufeinander folgende Schritte vor: 
 
IV. Evaluation 
Die Evaluation soll eine hilfreiche Untersuchung und Bewertung der Öffentlichkeitsbeteiligung und 
ihrer Formate sein. Ziel ist es, eine noch laufende Öffentlichkeitsbeteiligung zu verbessern, aus einer 
abgeschlossenen Öffentlichkeitsbeteiligung für zukünftige Verfahren zu lernen und generell die 
Beteiligungskultur in Köln zu professionalisieren und zu verbessern. 
Grundlage der Evaluation sind die vom Rat der Stadt beschlossenen Qualitätsstandards für gute 
Öffentlichkeitsbeteiligung.  
 
Die Leitfrage lautet: Inwieweit 
wurden bei Vorbereitung, 
Durchführung und 
Nachbereitung der 
Öffentlichkeitsbeteiligung die 
Qualitätsstandards eingehalten 
bzw. erreicht? 
Auf eine darüber hinaus 
gehende Evaluation wird 
verzichtet.

Beratungsverlauf (1)

31.10.2024 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
3105/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
28.10.2024
Erstellt
08.10.2024 17:22