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2040/2017

Anfrage der Fraktion Die Linke in der Sitzung des Ausschusses Umwelt und Grün

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 14.09.2017

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Anlage 2 - Mitarbeiterzahlen

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Anlage 1 - Zahlen Grünflächenkategorien

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Anlage 2 - Mitarbeiterzahlen

2536 Zeichen

1
Anlage 2 zur Vorlage 2040/2017
Personalentwicklung beim Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 
von 1957 - 2016 (zu Frage 3 der Anfrage)
Mitarbeiterzahlen des Amtes konnten anhand des vorliegenden Zahlenmaterials
rückwirkend bis 1963 recherchiert werden.
Beamte/innen Arbeiter/innen Beamte/innen Arbeiter/innen
Angestellte Angestellte
1957                                                                                             Verwertbare Daten liegen erst ab 1963 vor.
1963 100 776 7 140 1023
1965 102 771 23 140 1036
1970 134 809 25 155 1123
1971 138 809 28 155 1130
1972 124 693 28 155 1000
1973 124 693 28 155 1000
1974 119 535 37 343 1034
1975 124 535 37 344 1040
 Grün
Friedhöfe
insgesamtJahr

2
Mitarbeiterzahlen ab 1976
Im Rahmen der Gebietsreform 1975 wurde die Pflege und Unterhaltung der Grünflächen
dezentralisiert und durch die jeweiligen Bürgerämter wahrgenommen (eingemeindet wurden
Porz, Lövenich, Rodenkirchen, Sinnersdorf).
Für die Zeit der Dezentralisierung bei den Bürgerämtern existieren lediglich Angaben über
die Gesamtzahl der Stellen insgesamt je Bürgeramt. 
Die Stellenanzahl für die Grünpflege und Friedhöfe in den Bürgerämtern sind im vorliegenden 
Zahlenmaterial nicht gesondert ausgewiesen. Die Angaben des damaligen Grünflächenamtes
für den Zeitraum ab 1976 können daher nicht um die Zahlen aus den Bürgerämter vervoll-
ständigt werden. Somit sind die nachfolgenden Zahlen für die Zeit der Dezentralisierung 
nicht vergleichbar.
                     (ohne Bürgerämter)
Beamte/innen Arbeiter/innen Beamte/innen Arbeiter/innen
Angestellte Angestellte
1976 81 185 30 19 315
1980 84 182 34 2 302
1985 79 169 33 2 283
1990 98 163 29 13 303
1995 92 134 27 4 257
 Grün
Friedhöfe
insgesamtJahr

3
Mitarbeiterzahlen ab 2000
In den Jahren 1998/1999 wurde der Grünbereich wieder zentralisiert.
Ab 2000 können die Stellen der Verwaltungsmitarbeiter/innen, Ingenieure/innen 
und Meister/innen anhand des vorhandenen Zahlenmaterials auf die einzelnen
Aufgaben aufgeschlüsselt werden. Daher ist das Personal für die allgemeine
Verwaltung gesondert aufgelistet. Das Personal der Friedhofsverwaltung 
(z. B. für Terminvergaben bei Bestattungen) ist bei den Friedhöfen mit aufgeführt.
Verwaltung Grün Friedhöfe insgesamt
(allgemeine)
Beamte/innen Beamte/innen Beamte/innen
Angestellte Angestellte Angestellte
(Meister/innen u. (Meister/innen u.
Ingenieur/innen) Ingenieur/innen)
Arbeiter/innen Arbeiter/innen
2000 32 517 321 870
2005 41 471 289 801
2010 40 507 288 835
2015 42 507 283 832
2016 47 527 288 846
Jahr

Anlage 1 - Zahlen Grünflächenkategorien

435 Zeichen

Anlage 1 zur Vorlage 2040/2017
Entwicklung der Kölner Grünflächen
Grün-/Parkanlagen 1.428 ha 2.800 ha 1.372 ha
Kinderspielplätze (+ Schmuckplätze) 480 ha 746 Anzahl
Wasserflächen 52 ha 54 ha 2 ha
250 ha  ./. ./.
418 * ha 484 ha 66 ha
 28 * Anzahl 55 Anzahl 27 Anzahl
Dauergartenanlagen 102 ha 636 ha 534 ha
Straßenbäume 36.000 Anzahl 81.000 Anzahl 45.000 Anzahl
* Stand 1975 (vor der Gebietsreform)
Friedhöfe
Steigerung 50er Jahre 2017

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

12526 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/67/670 
 
Vorlagen-Nummer  14.09.2017 
 2040/2017 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Umwelt und Grün 14.09.2017 
 
Anfrage der Fraktion Die Linke in der Sitzung des Ausschusses Umwelt und Grün 
AN/0688/2017 - Entwicklung des Grünflächenamtes und der Grünflächen 
Anfrage: 
 
1. Wie haben sich die Anzahl, die Größe und die Qualität der Kölner Grünflächen seit 1957 ent-
wickelt? 
 
2. Welche Aufgaben des Kölner Grünflächenamtes wurden und werden in welchem Umfang an 
Externe vergeben und warum? 
 
3. Wie haben sich die Mitarbeiterzahlen im Grünflächenamt seit 1957 entwickelt? (Aufgeschlüs-
selt nach Aufgabengebiet und Qualifikation) 
 
4. Wie viele offene Stellen gibt es im Grünflächenamt und wie sieht die zukünftige Stellenplanung 
aus? 
 
5. Wie haben sich – inflationsbereinigt – die Ausgaben zur Pflege des öffentlichen Grüns seit 
1957 entwickelt und welchem Anteil am Gesamthaushalt entsprach dies jeweils? 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Frage 1: 
Wie hat sich die Anzahl, die Größe und die Qualität der Kölner Grünflächen seit 1957 entwi-
ckelt? 
Beantwortung der Verwaltung 
Bis in die 1960er Jahre hat sich die Stadt Köln beziehungsweise das damalige Garten- und Fried-
hofsamt primär mit der Beseitigung von Kriegsschäden und der Begrünung der Trümmerberge befas-
sen müssen. Die wiederhergestellten und ebenso die neu angelegten Grünflächen (wie beispielswei-
se der Kaiser-Wilhelm-Ring) zeigten einen sehr hohen Ausstattungs- und Pflegestand. Darüber hin-
aus war das Stadtbild noch bis in die 1980er Jahre durch eine Vielzahl aufwendig gestalteter und zu 
pflegender Blumenkübel geprägt. Die Ausstattungselemente in den Grünanlagen, wie z. B. die mit 
weiß gestrichenen Holzlatten bestückte „Kölner Parkbank“, mussten jeden Winter durch eine eigene 
Anstreicherkolonne aufgearbeitet werden. Blumenbeete waren in allen Stadtteilen vorhanden und 
wurden vom damaligen Garten- und Friedhofsamt aufwendig gepflegt. 
 
Mit der Kommunalen Gebietsreform 1975 kam es zu einer Ausweitung des Kölner Stadtgebietes. 
Hiermit verbunden war auch ein spürbarer Anstieg der Grünflächen und Friedhöfe.

2 
 
Seit Beginn der 1980er Jahre führen Einsparvorgaben dazu, dass zum Beispiel die städtische Baum-
schule und Anstreicherkolonne aufgelöst wurden. Die Aufgaben der Stadtgärtnerei wurden erheblich 
reduziert. 
 
Das Aufgabenspektrum des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen erweiterte sich im Jahre 
1965 um die Pflege und Verwaltung des Forstbereichen mit ca. 4000 ha Fläche, die bisher im Liegen-
schaftsbereich angesiedelt waren.  
 
 
Seit den 1960er Jahren steigen die zu betreuenden Flächen durch Ausbau neuer Grünflächen und 
durch Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung kontinuierlich an. Seit Anfang der 1990er Jahre 
wird durch Einführung der Eingriffsregelung in das Bundesnaturschutzgesetz und später in das Bau-
gesetzbuch das Thema der Kompensationsflächenverwaltung aktuell. So weist z. B. das seit 1999 
geführte Ausgleichsflächenkataster eine Zunahme der zu pflegenden Ausgleichsflächen (zum großen 
Teil Grünflächen in Bebauungsplangebieten) um 800 ha auf. Aufgrund des für die kommenden Jahre 
prognostizierten Bevölkerungswachstums und der damit verbundenen Neuausweisung von Wohn-
baugebieten ist davon auszugehen, dass die Anzahl von Grünflächen, Spielplätzen und Straßenbäu-
men auch weiterhin stetig zunehmen wird. Es kann davon ausgegangen werden, dass pro Jahr mit 
der Anlage neuer Grünflächen in einer Größenordnung von mindestens 15 ha zu erwarten ist. Dies  
bedeutet gleichzeitig, dass sich der Anteil aufwendig zu pflegender Flächen weiter erhöhen wird. 
Auch der Straßenbaumbestand steigt kontinuierlich an. Alleine in den letzten 10 Jahren hat die An-
zahl der Straßenbäume von 76.000 Stück auf 81.000 Stück zugenommen. 
 
Trotz der o. g. Einsparungen, der Erweiterung der Aufgaben und dem anhaltenden Anstieg der zu 
unterhaltenden Flächen konnte in den stark frequentierten Grünanlagen die erforderliche Erholungs-
funktion erhalten werden. Dies war durch eine Extensivierung der Pflege in großen Teilen der Grün-
anlagen (z.B. durch Beweidung sowie Anlegung von Langgraswiesen etc.) und vor allem durch die 
Optimierung der Maschinenausstattung mit einem entsprechenden Maschinenkonzept möglich. 
Die Wahrnehmung und Bedeutung der Friedhöfe hat sich insbesondere in den letzten Jahren geän-
dert. Dienten Friedhöfe in den vergangenen Jahrzehnten primär als Ort der Bestattung, sind Friedhö-
fe heutzutage Orte des Abschieds, der Trauerbewältigung und des Erinnerns geworden. Aufgrund 
ihrer Gestaltung und Pflege sind gerade die größeren Friedhöfe in Köln ebenso als Park- und Erho-
lungsanlagen zu bewerten. Sie sind wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen und erhalten auch 
als Zeitzeugen der Kölner Stadtgeschichte eine ganz besondere Bedeutung. 
Prägend für die Friedhofsverwaltung ist derzeit, dass die Verwaltung mit der sich immer stärker ver-
ändernden Trauer- und Bestattungskultur Schritt halten muss. Dazu gehören die steigenden Nachfra-
gen für Urnenbestattungen sowie die Anfragen nach pflegeleichten Bestattungsangeboten. 
Neben der Schaffung entsprechender Grabangebote, wie z. B. Ausweitung der Baumgrabstätten und 
der pflegefreien Grabkammern, wurde in Köln die Möglichkeit eingeführt, vielfältige Grabarten für die 
unterschiedlichen Bedürfnisse in Form der sogenannten Kooperationsgrabfelder anzubieten.  
Die Anlage 1 zeigt den Anstieg der verschiedenen Grünflächenkategorien von den 1950er Jahren bis 
heute.  
 
Frage 2: 
Welche Aufgaben des Kölner Grünflächenamtes wurden und werden in welchem Umfang an 
Externe vergeben und warum?

3 
 
Beantwortung der Verwaltung 
Aussagekräftige Angaben hinsichtlich der Aufgabenvergabe in der Vergangenheit sind mangels ermit-
telter statistischen Kennzahlen nicht möglich. Die Beantwortung fokussiert sich daher auf die Tätigkei-
ten und Aufgaben, die derzeit an externe Dienstleister vergeben werden. 
Grundsätzlich werden heute alle Leistungen, die die Pflege der Grün- und Parkanlagen umfassen, 
ausschließlich durch eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. 
 
Pflichtaufgaben zur Gewährleistung von Verkehrssicherheiten (z. B. Baumkontrollen oder Kontrollen 
auf Kinderspielplätzen) werden ausschließlich durch eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erledigt. 
Lediglich die hieraus resultierenden Maßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherheit (insbesonde-
re bei Bäumen) werden zu einem großen Anteil durch externe Dienstleister durchgeführt. 
Die Pflege der Straßenbäume erfolgt zu etwa 25 % durch eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 
zu 75 % durch externe Dienstleister. Der Rechnungsprüfungsausschuss hat die Verwaltung beauf-
tragt dieses Verhältnis im Rahmen eines „make or buy – Vergleiches“ zu überprüfen. Zurzeit werden 
die Grundlagendaten hierfür erfasst. 
 
Maßnahmen zur Sanierung und zum Neubau von Grünflächen führen externe Dienstleister durch. 
Allerdings werden kleinere Sanierungs- und Neubaumaßnahmen im Rahmen der Ausbildung von 
Ausbildungskräften der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau durch eine Auszubildendenkolonne 
umgesetzt. 
 
Die Pflege der Grünanlagen sowie Platz- und Wegeflächen auf den Friedhöfen wird weitestgehend 
durch eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geleistet. Fremdvergaben erfolgen nur in geringem 
Ausmaß in Zeiten mit hohen Arbeitsspitzen, z. B. vor Allerheiligen, zur Unterstützung bei der Ausfüh-
rung von termingerechten Formschnitten an Hecken oder Laubbeseitigung auf Friedhöfen.  
Fremd vergeben werden im Einzelnen Leistungen zur Herstellung der Verkehrssicherheit an Bäumen 
auf Friedhöfen sowie Neubau und Sanierung von Platz- und Wegeflächen. Darüber hinaus werden 
Reparaturen an und in Gebäuden, an Einfriedungen, an Wasserschöpfstellen, sonstigen technischen 
Anlagen, Reparaturen an Kraftfahrzeugen, Reparaturen an Spezialarbeitsmaschinen, verkehrssi-
chernde Arbeiten an denkmalgeschützten Grabanlagen ohne Nutzungsrechte sowie die Abfallentsor-
gung aufgrund der erforderlichen, besonderen Fachkenntnisse auf den Friedhöfen durch externe 
Dienstleister durchgeführt. 
Überwiegend an Externe vergeben werden darüber hinaus Leistungen zur Abräumung von abgelau-
fenen Wahl- und Reihengräbern. 
 
Frage 3: 
Wie haben sich die Mitarbeiterzahlen im Grünflächenamt seit 1957 entwickelt? (Aufgeschlüs-
selt nach Aufgabengebiet und Qualifikation) 
Beantwortung durch die Verwaltung 
Mitarbeiterzahlen des Amtes konnten anhand des vorliegenden Zahlenmaterials rückwirkend bis 1963 
recherchiert werden.  
Im Rahmen der Gebietsreform im Jahre 1975 wurde die Pflege und Unterhaltung der Grünflächen 
dezentralisiert und durch die jeweiligen Bürgerämter wahrgenommen. Für die Zeit der Dezentralisie-

4 
 
rung existieren lediglich Angaben über die Gesamtzahl der Stellen im jeweiligen Bürgeramt – die Stel-
lenanteile für die Grünpflege und Friedhöfe werden im vorliegenden Zahlenmaterial nicht gesondert 
ausgewiesen und sind daher für die Zeit der dezentralen Aufgabenwahrnehmung ab 1976 nicht ver-
gleichbar. 
In den Jahren 1998/1999 wurde die Pflege und Unterhaltung der Grünflächen wieder beim Amt für 
Landschaftspflege und Grünflächen zentralisiert und die in den Bürgerämtern vorhandenen Stellen 
des Grünbereichs zum Fachamt verlagert, so dass ab 2000 wieder vergleichbare Mitarbeiterzahlen 
vorliegen und aufgearbeitet werden konnten. 
 
Die Entwicklung der Mitarbeiterzahlen bis 2016 ist in Anlage 2 dargestellt. 
Ausgehend von den Mitarbeiterzahlen der Jahre 1963 und 1975 hat sich in diesem Zeitraum der Ge-
samtpersonalbestand um rund 1,6 % erhöht. Werden Mitarbeiterzahlen ab Zentralisierung bis 2016 
für einen Vergleich zugrunde gelegt, so reduziert sich der Gesamtpersonalbestand beim Amt für 
Landschaftspflege und Grünflächen seit 2000 um rund 2,76 %. 
Bei einem Vergleich der Gesamtmitarbeiterzahlen der Jahre 1963 und 2016 hat sich die Anzahl der 
Beschäftigten in diesem Zeitraum insgesamt um rund 17 % reduziert. 
 
Betrachtet man jedoch nur die Anzahl der Arbeiter/innen im Bereich Grün, so ist hier eine drastische 
Abnahme in den letzten Jahrzehnten zu verzeichnen. 
Frage 4: 
Wie viele offene Stellen gibt es im Grünflächenamt und wie sieht die zukünftige Stellenplanung 
aus? 
Beantwortung der Verwaltung 
Im Rahmen der Stellenplananmeldungen 2018 können derzeit nur neue Stellen beantragt werden, 
wenn diese zu 100% durch die Einsparung bei anderen Stellen refinanziert werden können. Ausge-
nommen von dieser Regelung sind Stellen in den Bereichen Feuerwehr und Kindertagesstätten. Da-
her plant das Amt in 2018 mit den derzeit vorhandenen Stellen. 
Mit Stand vom 31.07.2017 sind im Amt insgesamt 31 Stellen vakant. Alle Vakanzen sind zur Nachbe-
setzung vorgesehen bzw. Stellenbesetzungsverfahren sind bereits eingeleitet worden oder werden in 
Kürze eingeleitet. Die Vakanzen verteilen sich auf die Abteilungen des Amtes wie folgt: 
 
670/Verwaltung   3 Stellen 
671/Stadtgrün    12 Stellen 
672/Friedhöfe    16 Stellen (davon 9 Pförtnerstellen) 
  
Frage 5: 
Wie haben sich – inflationsbereinigt – die Ausgaben zur Pflege des öffentlichen Grüns seit 
1957 entwickelt und welchem Anteil am Gesamthaushalt entsprach dies jeweils? 
Beantwortung der Verwaltung 
Die Stadt Köln hat zum 01.01.2008 das „Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF)“ eingeführt und 
damit das frühere kamerale Finanzsystem abgelöst. Aufgrund der unterschiedlichen Methoden der 
beiden Finanzsysteme ist ein direkter Vergleich der Ausgaben von 1957-2007 systembedingt nicht

5 
 
möglich. Bei der Kameralistik wurden lediglich Einnahmen und Aussagen dargestellt, beim NKF er-
folgt eine vollständige und periodengerechte Darstellung des Ressourcenaufkommens (Erträge) und 
Ressourcenverbrauchs (Aufwendungen) im Ergebnisplan. 
Aufgrund dessen können die Aufwendungen für „Öffentliches Grün, Forst und Waldwirtschaft“ (Teiler-
gebnisplan 1301) nur der Jahre 2008 bis 2016 für die Darstellung der Entwicklung herangezogen 
werden.  
Nach der Ergebnisrechnung sind Aufwendungen für „Öffentliches Grün, Forst und Waldwirtschaft“ 
von 39,2 Mio. € (2008) auf 50,7 Mio. € (2016) gestiegen. Dies entspricht in diesen Jahren einer Stei-
gerung von 29,3 %. 
Im Vergleich mit dem Gesamthaushalt der Stadt Köln der Jahre 2008 bis 2016 betragen die Aufwen-
dungen für „Öffentliches Grün, Forst und Waldwirtschaft“ im Durchschnitt 1,17 % (2008 – 1,25 %, 
2012 – 1,16 %, 2016 – 1,10 %). 
 
 
 
Gez. Höing

Beratungsverlauf (1)

12.10.2017 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.2.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Kaiser-Wilhelm-Ring

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Details

Aktenzeichen
2040/2017
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
14.09.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27