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A-R/0011/2026

Digitaloffensive Münster: Zusätzliches Digitalbudget für die Stadtverwaltung einrichten

Antrag an den Rat 17.03.2026

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A-R-0011-2026

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A-R-0011-2026

2255 Zeichen

Münster, 16.03.2026
Ratsantrag
Digitaloffensive Münster: Zusätzliches Digitalbudget für die Stadtverwaltung einrichten
Der Rat möge beschließen:
1.
Im Haushalt 2026 werden 800.000 Euro als neues Digitalisierungsbudget bereitgestellt. In den
 
Jahren 2027 bis 2030 werden jährlich 250.000 Euro veranschlagt.
2.
Das Budget dient als Förderinstrument für die Digitalisierung in Fachämtern mit dem Ziel der 
Prozessoptimierung sowie von Effizienz- und Effektivitätsgewinnen. Geförderte Vorhaben 
sollen sich mittelfristig amortisieren. Darüber hinaus soll das Budget dazu beitragen, den 
Bürgerinnen- und Bürgerservice verständlicher und zugänglicher zu gestalten. Dazu zählen 
insbesondere die Weiterentwicklung des Serviceportals und KI-Unterstützung im 
Bürgerservice.
3.
Konkrete Digitalisierungsvorhaben werden nach den oben genannten Kriterien durch die 
Verwaltung auf Vorschlag von Fachämtern und Politik ausgewählt sowie unkompliziert und 
praxisorientiert umgesetzt.
 
4.
Im Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen, Liegenschaften und Digitalisierung wird zusätzlich 
regelmäßig über erzielte Ergebnisse berichtet.
Finanzielle Aufwendungen:
2026
2027
2028
2029
2030
Digitalisierungsbudget
800.000 €
250.000 €
250.000 €
250.000 €
250.000 €
Begründung:
Digitalisierungsvorhaben brauchen einen Schub in der Stadtverwaltung, deshalb stärken wir die 
Anschubfinanzierung. Fachämter und Politik können Vorhaben einbringen und zeitnah umsetzen.
Die Impulse sollen aus der Verwaltung selbst kommen. Die Menschen in den Ämtern kennen die 
Prozesse und wissen, wo digitale Lösungen wirklich helfen. Ergänzt durch Vorschläge aus der Politik 
und bewertet gemeinsam mit citeq entstehen so Lösungen, die in der Praxis tragen und zur 
bestehenden IT-Infrastruktur passen.
Ein konkretes Beispiel ist die KI-Automaistierung der Wohngeldbearbeitung, der die Koalition mit 
einem dezidierten Mittel Rechnung trägt. Die Optimierung personalintensiver Prozesse mit klar 
absehbarem Optimierungspotenzial, die im laufenden Haushaltsvollzug bislang nicht angegangen 
werden konnten, sollen künftig über dieses Instrument finanzierbar sein.
gez.
Andrea Blome
Lia Kirsch
Maren Berkenheide
Albert Wenzel
und Fraktion
und Fraktion
und Fraktion
Antrag an den Rat Nr. A-R/00011/2026

Beratungsverlauf (1)

25.03.2026 Rat
TOP 48.2 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
A-R/0011/2026
Typ
Antrag an den Rat
Datum
17.03.2026
Erstellt
17.03.2026 17:02