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2019/0051

Kostenentwicklung Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe

Magistratsvorlage 12.02.2019

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1831 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
22.02.2019 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
Dezernat IV 
 
Amt: Kulturamt 
Eigenbetrieb 
Kulturinstitute 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 42 
IV 20 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0051 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
88 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Kostenentwicklung Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe  
 
Vorlage vom: 12.02.2019 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Magistrat nimmt den Beschluss der Betriebskommission des Eigenbetriebs  Kulturinstitute 
zur Kenntnis und leitet ihn an die Stadtverordnetenversammlung zu Beschlussfassung weiter 
 
 
Anlagen: Beschlussvorlage Kostenentwicklung  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Beschluss des Magistrats vom 06.03.2019 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 12. Februar 2019:  
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebs  Kulturinstitute hat in ihrer Sitzung am  
5. Februar 2019 die als Anlage beigefügte Vorlage vom 31. Januar 2019 – Kostenentwicklung 
Sanierungsmaßnahmen Ausstellungshallen Mathildenhöhe – beschlossen. 
 
Der Magistrat nimmt den Beschluss zur Kenntnis und leitet ihn an die 
Stadtverordnetenversammlung zur endgültigen Beschlussfassung weiter.  
 
 
Darmstadt, den  
 
 
 
 
 
 
Jochen Partsch     André Schellenberg 
Oberbürgermeister     Stadtkämmerer

2019/0051

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
22.02.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Kulturamt 
Eigenbetrieb Kulturinst i-
tute 
 OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
42 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0051 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Kostenentwicklung Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe  
 
Vorlage vom: 12.02.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt den Beschluss der Betriebskommission des Eigenbetriebs  Kulturinstitute  
zur Kenntnis und leitet ihn an die Stadtverordnetenversammlung zu Beschlussfassung weiter 
 
 
 
 
Anlagen: Beschlussvorlage Kostenentwicklung  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 12. Februar 2019:  
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebs  Kulturinstitute  hat in ihrer Sitzung am  
5. Februar 2019  die als Anlage beigefügte Vorlage vom 31. Januar 2019 – Kostenentwicklung 
Sanierungsmaßnahmen Ausstellungshallen Mathildenhöhe – beschlossen. 
 
Der Magistrat nimmt den Beschluss zur Kenntnis und leitet ihn an die Stadtverordnetenve r-
sammlung zur endgültigen Beschlussfassung weiter.  
 
 
Darmstadt, den  
 
 
 
 
 
 
Jochen Partsch      André Schellenberg  
Oberbürgermeister      Stadtkämmerer

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Punkt 8: Kostenentwicklung Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe 
 (V-Nr. 2019/0051) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen.  
 
Gegenstimmen: UFFBASSE, UWIGA  
Stimmenthaltung: SPD, AfD und Die Linke.

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8471 Zeichen

Eigenbetrieb Kulturinstitute Darmstadt, den 31. Januar 2019
Betriebsleitung Herr Baum, @ 3336

An die
Mitglieder der Betriebskommission
des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Mit der Bitte um Beschlussfassung
Kostenentwicklung Sanierungsmaßnahmen Ausstellungshallen Mathildenhöhe

Beschluss:

1. Die Kostenentwicklung zur Sanierungsmaßnahme „Ausstellungshallen Mathildenhöhe“
wird zur Kenntnis genommen.

2. Der Berücksichtigung der neu bewerteten Vergabe- und Ausführungsrisiken wird zuge-
stimmt.

3, Die sich hieraus ergebenden Erhöhung des Gesamtbudgets wird beschlossen.

4. Zur Risiokoabsicherung werden im Wirtschaftsplan 2020 unter der Investitionsnummer
11391-5002 Mittel in Höhe von 2,5 Mio. € etatisiert.

5. Die Vorlage ist der Stadtverordnetenversammlung zur endgültigen Beschlussfassung
vorzulegen.

Begründung:

Mit Beschluss der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kultur vom 29.08.2017 und Be-
schluss der Stadtverordnetenversammlung vom 07.11.2017 (V-Nr. 2017/0312 Beschluss-Nr.
377) wurde für die Gesamtsanierung des Ausstellungsgebäudes auf der Grundlage der damals
aktualisierten Kostenberechnung von Schneider+Schumacher Architekten und dem Ingenieur-
büro INGPLAN mit Stand Juli/2017 ein Gesamtinvestitionsbudget von 20.445.000 € zuzüglich
eines Sicherheitsaufschlages für Kostenrisiken in Höhe von 1.560.000 € genehmigt. Diese
Budgeterhöhung wurde unter Berücksichtigung der damals vorliegenden Planungsergebnisse
und der daraus resultierenden Kostenfortschreibung beschlossen.

Auf Basis dieser Beschlusslage wurden die Planungen intensiv fortgeführt und im November
2017 mit der Ausführung der Rohbauarbeiten begonnen. Das gesamte Gebäude ist unter Wah-
rung diffiziler Aspekte des Denkmalschutzes in seiner Grundsubstanz zu überarbeiten.

Im Zuge der weiteren Planung und des Baufortschrittes wurde deutlich, dass eine. Neubewer-
tung der Kostenprognose einschließlich des Gesamtkostenrisikos bis zur Fertigstellung vorge-
nommen werden muss.

Bei der Bewertung durch die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH (DSE) in enger Zusam-
menarbeit mit dem Eigenbetrieb Kultur wurden die Themenbereiche zusätzliche Maßnahmen,
Vergabe- und Ausführungsrisiken in Bezug auf die Gesamtkosten vertieft betrachtet:

1. Zusätzlichen Maßnahmen

Insbesondere im Gewerk Rohbau sind deutliche und in dieser Höhe nicht erwartete Kostenstei-
gerungen von ca. 850 T€ zu verzeichnen. Diese resultieren u.a. aus dem auf Grund des
schlechten Erhaltungszustandes notwendig gewordenen kompletten Abbruch und Neubau der
westlichen Terrasse und des Treppenaufgangs, dem Abbruch und Neubau aller gewölbten
Rabitzdecken in den Ausstellungshallen sowie der kompletten Erneuerung der zum Teil bau-
zeitlichen Grundleitungen. Darüber hinaus führten z.B. Freilegungen von schützenswerten Bau-
teilen zu Umplanungen auch in den technischen Gewerken und damit verbundenem Mehrauf-
wand und zeitliichem Verzug, um dem Aspekt des Denkmals gerecht werden zu können.

Zusätzliche Mehraufwendungen sind u.a. auch bei den Lichtdeckenkonstruktionen in den Aus-
stellungshallen 1 und 3 zu erwarten. Diese Konstruktionen konnten erst nach dem Erstellen
der Raumgerüste in den Ausstellungshallen genauer begutachtet werden. Bei diesen bauzeitli-
chen und unter denkmalpflegerischen Aspekten unbedingt zu erhaltenden Konstruktionen
wurden in der Vergangenheit unsachgemäße statisch relevante Eingriffe vorgenommen, welche
im Zuge der Sanierungsmaßnahme handwerklich aufwändig aufgearbeitet werden müssen, um
die Stabilität der Konstruktion gewährleisten zu können.

Alle zusätzlichen Bauleistungen, einschließlich von Mehrmengen und -massen aus Positionen
des jeweiligen Hauptauftrages werden im Rahmen des Nachtragsmanagements transparent
erfasst und in der Kostenfortschreibung mitgeführt.

Über die Planung und Ausführung von zusätzlichen Maßnahmen, die sich aus dem Planungs-
und Baufortschritt ergeben, entscheidet die Betriebsleitung im Rahmen von jeweiligen Ent-
scheidungsvorlagen. Diese Maßnahmen wurden im Rahmen des bisher beschlossenen Sicher-
heitsaufschlages bereits beauftragt bzw. zur Planung und Ausführung freigegeben.

Da die Bausubstanz aber erst im laufenden Baufortschritt freigelegt und damit final begutach-
tet werden kann bzw. konnte, waren diese Maßnahmen trotz umfangreicher Vorgutachten

nicht in vollem Umfang absehbar und wurden nun vor dem Beginn der technischen Gewerke
auf dem Bau neu bewertet.

2. Vergaberisiko
Sämtliche Bauleistungen an der Mathildenhöhe sind in öffentlichen Verfahren zu vergeben.

- Stand der bisherigen Auftragserteilung bis I. Quartal 2019 KGR 300 (Baukonstruktion):
ca. 40 % des Bauvolumens

- Stand der bisherigen Auftragserteilung bis I. Quartal 2019 KGR 400 (techn. Gebäude-
ausstattung): ca. 85 % des Bauvolumens

Trotz des bisher im Rahmen des jeweiligen Kostenbudgets vergebenen Auftragsvolumens in
den Kostengruppen 300 und 400, kann eine Kostenüberschreitung bei den noch auszuschrei-

benden Leistungen auf Grund der sehr guten Konjunkturlage Im Baugewerbe sowie weiterer
Teuerungen im Lohn- und Materialbereich nicht ausgeschlossen werden.

Vom Zeitpunkt der Kostenberechnung (Juli/2017) bis heute stieg der Baupreisindex um ca.
7%. Bei der Bewertung des Vergaberisikos ist davon ausgegangen worden, dass die Beauftra-
gung des noch nicht vergebenen Bauvolumens bis Ill. Quartal 2019 weitgehend erfolgt ist. Die
verbleibenden Vergaberisiken wurden gewerkeweise betrachtet und in die Kostenprognose
aufgenommen.

Danach muss das Vergaberisiko für die noch zu vergebenden Leistungen aus heutiger Sicht
auf ca. 634.000 € beziffert werden.

3. Ausführungsrisiko

Auf Grund des bisherigen Bauverlaufs und der Notwendigkeit, Planung und Ausführung an die

tatsächlichen Gegebenheiten der historischen denkmalgeschützten Bausubstanz anzupassen,

wurde aus den spezifischen Erfahrungswerten der Baustelle ein Ausführungsrisiko gewerkewei-
se ermittelt und in die zusammenfassende Kostentabelle (s. Anhang) übertragen.

Das Ausführungsrisiko beziffert-die zu erwartenden Kosten von-Nachtragsbeauftragungen, wel-
che aus berechtigten Mehraufwendungen bei der Ausführung von Bauleistungen resultieren.
Das Ausführungsrisiko wird hier mit ca. 10 - 15 % der vergebenen Auftragssumme ausgewie-
sen.

Die Baumaßnahme Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe hat sich vom Projektbeginn bis heute
radikal geändert. Aus der Überarbeitung der Lüftungsanlage wurde eine komplette denkmalge-
rechte Sanierung und Aufarbeitung der gesamten Gebäudesubstanz. Diese Substanz ist nun
weitestgehend bekannt und begutachtet und Grundlage der fortgeschriebenen Kostenprogno-
se.

Das Ausführungsrisiko für die noch nicht abgeschlossenen Bauleistungen wird aus heutiger
Sicht auf ca. 1.830.000 € beziffert.

4. Anmerkungen

Die Kostenentwicklung ist auf der als Anlage beigefügten Tabelle zu den einzelnen Kosten-
"gruppen dargestellt.

Hierzu ist anzumerken, dass die unter. - Zusätzliche Maßnahmen - aufgeführten Mehrkosten
durch den in der letzten Beschlussvorlage vorgesehenen Sicherheitszuschlag finanziert sind.

Neu hinzukommen aber die Ausgaben an die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH (DSE), die
nunmehr für die Projektsteuerung zuständig sind.

Es verbleiben somit rd. 160.000 €, die zusammen mit den Bedarf zur Absicherung des Verga-
 be- und Ausführungsrisikos eine Budgetanpassung um 2,5 Mio. € erforderlich machen.

Diese Mittel sind deshalb im Rahmen der Aufstellung des Wirtschaftsplans 2020 entsprechend
zu etatisieren.

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Baum

Prof. Dr, Ludger Hünnekens'
Kaufmännischer Betriebsleiter

1. Betriebsleiter

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Anlage

anlage 5

254 Zeichen

Punkt 3: Kostenentwicklung Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe 
 (V-Nr. 2019/0051) 
 
 
                  Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage  
                  zuzustimmen. 
   
   Stimmenthaltung: Fraktion UWIGA

anlage 4

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Punkt 10: Kostenentwicklung Sanierung Ausstellungshallen Mathildenhöhe 
 (V-Nr. 2019/0051) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Gegenstimmen: UFFBASSE und 2 Stimmen aus UWIGA und 2 Stimmen aus AfD  
Stimmenthaltung: Die Linke. und 1 Stimme aus UWIGA

Beratungsverlauf (4)

TOP 8
TOP 88
TOP 3
TOP 10

Details

Vorlagen-Nr.
2019/0051
Typ
Magistratsvorlage
Datum
12.02.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00