V/0073/2012
Antrag der FDP-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0066/2011 "Kunst trifft Sport - Wettbewerb zur Gestaltung der Westkurve im Preußenstadion"
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
a-r-0066-2011
3523 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0066/2011 F DP - RATSFRAKTION MÜNSTER – DIE LIBERALEN Die FDP - Fraktion im Internet: http://www.fdp-ms.de Email: fraktion@fdp-ms.de FDP - Ratsfraktion Geringhoffstraße 48 48163 Münster Tel.: 0251 - 987 30 60 Fax: 0251 - 987 30 61 Email: fraktion@fdp-ms.de Münster, 20.10. 2011 Antrag Kunst trifft Sport – Wettbewerb zur Gestaltung der Westkurve im Preußenstadion Der Rat möge beschließen: Um die unansehnliche Westkurve des Preußenstadions aufzuwerten, lädt die Stadt Münster gemeinsam mit dem SC Preußen die Kunsthochs chule sowie interessierte Künstler und Designer der Stadt zu einem Gestaltung s-Wettbewerb ein. Ziel soll es sein, die marode gesperrte Fläche unter dem Motto „Treffp unkt Kunst und Sport“ optisch aufzuwerten. Dabei soll sowohl für die Stadionbesuc her als auch für die Zuschauer bei Ferrnsehübertragungen eine wenig aufwändige, dafür aber spannende und kreative Lösung für diesen Bereich gefunden und umgesetzt werden. Begründung: Es gibt derzeit keinen zwingenden Grund, die bröcke lnde Westkurve im Preußen-Stadion für den Zuschauer-Betrieb zu sanieren: Ihre Stehplä tze werden nämlich nicht gebraucht, um die aus Lärmschutz-Gründen zulässigen 15.000 Bes ucherinnen und Besucher unterzubringen. Und auch die in wenigen Ausnahmefällen erlaubte Höchstzahl von 18.500 Fans findet – wie in der Aufstiegssaison gerade erlebt – problemlos Platz. Dennoch ist dieses Stück Stadion ein steter Dorn im Auge von Fans, Verein und Stadt: Die leeren Ränge wirken bei jedem Spiel wie ein Stimmun gstöter. Und gibt es künftig in einem spannenden Drittliga-Derby im ansonsten ausverkauft en Haus einen landesweiten Fernsehkamera-Schwenk über Unkraut und Unansehnlic hes, sind Irritation, Mitleid oder gar Spott vermutlich unausweichlich. - 2 - Das Geld für die unnötige Sanierung hat Münster der zeit nicht – und wird es, anders als andere Städte, die zum Teil sogar in der Haushaltss icherung sind, auch nicht über Kredite besorgen. Wie könnte also eine Lösung aussehen? Ang esichts der Überzeugung, dass Münsters andere Sportvereine nicht durch den erfreulichen Aufstieg der Preußen finanziell benachteiligt werden sollen, weil ihre Stücke vom o hnehin mageren Budget-Kuchen kleiner würden, muss die Stadt eben andere Ideen su chen. Ihr Kapital könnten dabei die vielen klugen und kreativen Köpfe sein, die in Kuns thochschulen, in Werkstätten und Ateliers arbeiten. Genau jene sollten in einem Wettbewerb angesprochen werden: Welche Antwort hat die (Gebrauchs-) Kunst auf diese Herausforderung? Wie l ässt sich Gemeinsames zwischen Kunst und Sport visualisieren und an exakt diesem O rt umsetzen? Wie macht künstlerisches Denken aus der Not eine Tugend und schafft Unverwechslbares, das nichts verstecken, sondern neu sehen lassen will? Die bisher mit dem SCP gemeinsam gegangenen Wege zu tragfähigen Kompromissen waren auch nicht immer „Lösungen von der Stange“ – aber sie waren letztlich von Erfolg gekrönt. Dies sollte auch für die „Problematik West kurve“ gelten. Münster geht häufig andere Wege als andere Städte: Deshalb wird man mit einem entsprechenden Wettbewerb – über dessen Modalitäten wie Teilnehmer , Preise, Ankauf etc. man gemeinsam mit dem SCP entscheiden sollte – auch wie der ein „Münster-Spezifikum“ finden. gez. Carola Möllemann-Appelhoff Gisela Geschkewitz Hans Varnhagen Jens Lenski Jürgen Reuter Robert Fraude Dr. Karin Obst
Beschlussvorlage
3250 Zeichen
V/0073/2012 DER OBERBÜRGERMEISTER Dezernat III Betrifft Antrag der FDP-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0066/2011 "Kunst trifft Sport - Wettbewerb zur Gestaltung der Westkurve im Preußenstadion" Beratungsfolge 08.02.2012 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Hauptausschuss nimmt zur Kenntnis, dass di e Verwaltung in Abstimmung mit dem SC Preußen Münster beabsichtigt, die marode Westkurve im Preußenstadion mit einem „blowUp-Banner“ zu überdecken. 2. Der Hauptausschuss nimmt zur Kenntnis, dass die Westkurve in Abhängigkeit von den Kosten ggfs. sukzessive saniert wird. 3. Der Hauptausschuss stimmt zu, dass kein Wettbewerb zur Gestaltung der Wes t- kurve im Preußenstadion ausgelobt wird. 4. Der Antrag der FDP-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0066/2011 ist damit erledigt. II. Finanzielle Auswirkungen: keine Begründung: Die Westkurve des Preußenstadions befindet sich baulich und optisch in einem sehr schlechten Zustand. Seit vielen Jahren kann dieser Bereich nicht als Zuschauertribüne genutzt werden. Eine umfassende Sanierung der Stehränge hat aufgrund der hohen Ko s- ten und einer Vielzahl dringlicher Maßnahmen nicht die erste Priorität (siehe HA -Vorlage V/0071/2012). Die ohne zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen maximal zulässige Bes u- cherzahl von 18.500 kann ohne Nutzung der Westkurve auf den vorhandenen Zuschaue r- rängen unter gebracht werden. Allerdings gibt die Westkurve optisch ein sehr schlechtes Bild ab. Insbesondere bei Fernsehübertragungen steht dieser Bereich im Fokus der Ö f- fentlichkeit. Vorlagen-Nr.: V/0073/2012 Auskunft erteilt: Herr Schultheiß Ruf: 492-7070 E-Mail: Schultheiss@stadt-muenster.de Datum: 20.01.2012 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0073/2012 Um die Ansehnlichkeit der Westkurve zu verbessern, prüft die Verwaltung in enger A b- stimmung mit der Vereinsspitze die Möglichkeit, die Stehränge durch ein groß dimensi o- niertes blowUp -Banner o ptisch zu überdecken. Die Rahmenbedingungen dazu werden derzeit erstellt und die entstehenden Kosten ermittelt. Die Kostenschätzung wird anschli e- ßend einer Kosten -/Nutzen-Analyse durch die Verwaltung und den SCP unterzogen. In Abhängigkeit vom Ergebnis und in Zusammenhang mit den anstehenden Sanierung s- maßnahmen im Preußenstadion soll mit der Vereinsspitze die Umsetzung einer solchen provisorischen Maßnahme entschieden werden. Parallel wird die von der Verwaltung vorgelegte Kostenschätzung zur Sanierung der Wes t- kurve (ca. 800.000 €) nochmals kritisch überprüft. Ggf. bietet sich auch eine sukzessive Sanierung der Westkurve in Abstimmung mit dem Verein an. In der Märzsitzung legt die Verwaltung dem Rat einen Katalog der erforderlichen, mit Prioritäten versehenen Sa nie- rungsmaßnahmen zur Beschlussfassung vor. In diesem Zusammenhang erscheint ein mit zusätzlichen Kosten verbundenes Wettb e- werbsverfahren nicht der adäquate Weg zur Lösung des Problems. Verein und Verwaltung greifen jedoch mit dem gemachten Vorschlag die in der Begründung des Ratsantrages angeführten Argumente auf. In Vertretung Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: FDP-Antrag an den Rat Nr. A-R/0066/2011
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Geringhoffstraße 48
- Preußenstadion
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0073/2012
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 27.01.2012
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37