2020/0269
Jahresberichte 2019 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals
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Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt Petra Diefenbach Bärbel Freund Ilse Marie Willimezik Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt - Dezernat IV - Herrn Stadtkämmerer Andre Schellenberg Postfach 111061 64225 Darmstadt August 2020 Jahresbericht 2019 der Patientenfürsprecherinnen Klinikum Darmstadt GmbH Das Klinikum Darmstadt ist das kommunale Krankenhaus der Maximalversorgung in Südhessen. Im Berichtszeitraum 2019 haben dem Krankenhaus mehr als 150.000 Patientinnen und Patienten ihre Gesundheit anvertraut. Sie werden in 21 Fachkliniken und Instituten, insgesamt zehn zertifizierten Zentren mit interdisziplinären Schwerpunkten auf höchstem Niveau mit modernsten diagnostischen und therapeutischen Verfahren behandelt. Dabei sind dem Krankenhaus hohe hygienische Standards und ständige Qualitätssicherungen besonders wichtig. Gute Medizin in guter Architektur - das ist das Ziel und so war auch das Jahr 2019 gekennzeichnet von Bauarbeiten auf dem Gesundheitscampus in der Innenstadt. Der Rohbau des Zentralen Neubaus konnte fertiggestellt werden, ebenso wie die Errichtung eines Hubschrauberlandeplatzes auf dem höchsten Klinikgebäude. Diese Bauarbeiten am Standort Grafenstraße brachten Lärm, Staub und auch Bauarbeiten in der Nacht mit sich. Doch diesen Unannehmlichkeiten wurde von Seiten der Patienten und deren Angehörigen mit sehr viel Verständnis begegnet. Gemäß den Richtlinien des Hessischen Krankenhausgesetzes waren im Jahr 2019 drei Patientenfürsprecherinnen im Klinikum tätig Petra Diefenbach Klinikum Grafenstraße / Darmstadt Bärbel Freund Klinikum Grafenstraße / Darmstadt Ilse Marie Willimczik Klinikum Eberstadt Während unserer Sprechzeiten waren wir jeweils persönlich vor Ort erreichbar: in Darmstadt montags 15:00 - 17:00 Uhr in Eberstadt mittwochs 09:00 - 11:00 Uhr In dringenden Fällen, wenn eine zeitnahe Bearbeitung notwendig war, konnten wir über unsere privaten Telefonnummern erreicht werden, diese wurden beim Sozialdienst hinterlegt. Schriftliche Beschwerden gelangten über die dafür vorgesehenen Briefkästen an den Klinikeingängen zu uns. Um den Patienten oder den Angehörigen die Möglichkeit zu geben, direkt und unbürokratisch sowohl Anregungen als auch Kritik zu äußern, dient eine Fragebogen "Ihre Meinung ist uns wichtig", den das Lob- und Beschwerdebüro auswertet. Der Fragebogen ist in vier Kategorien (Erstkontakt, Ärztliche Versorgung, Pflegerische Versorgung und Service) unterteilt. Wer die Anonymität durchbrechen möchte, kann seine Kontaktdaten für eine Rückmeldung mitteilen. Ganz wichtig ist die abschließende Frage hinsichtlich der Weiterempfehlung des Klinikums Darmstadt. Im Jahr 2019 gaben 3494 Patienten einen Fragebogen ab (im Jahr 2018 waren es 4358 Fragebogen), wobei die Bewertung nach dem Notensystem erfolgt: 1 ist die beste und 6 die schlechteste Bewertung. Die ärztliche Versorgung und die pflegerische Leistung wurden als. besonders gut bewertet. Dieses gute Ergebnis der Patientenbefragung spiegelt sich auch in der Weiterempfehlungsquote des Klinikums, von 91,4%, wider. Wie in den vorigen Jahren wurde die hilfsbereite und liebenswerte Art des Pflegepersonals besonders hervorgehoben. Es verstärkt sich der Eindruck der Beschwerdeführer, dass es zu wenig Pflegepersonal gibt. Die Schwestern und Pfleger seien zeitlich und arbeitsmäßig überlastet. Umso größer ist dieses Lob, hinsichtlich der Freundlichkeit des Personals, zu bewerten. Beschwerden hinsichtlich langer Wartezeiten in der Notaufnahme, besserer zeitlicher Organisation der medizinischen Abläufe (Erhalt des Arztbriefes, Bezug des Krankenhaus-bettes, Warten in der Notaufnahme hinsichtlich der Ergebnisse und der damit einhergehenden weiteren Vorgehensweise), Erreichbarkeit in der Augen- und Hautklinik, galt es im Jahr 2019 zu bearbeiten. Das bereits im Jahr 2018 zu verzeichnende veränderte Kommunikationsverhalten hat sich im Jahr 2019 noch verstärkt. Die Beschwerdeführer übten ihre Kritik in schriftlichen Anschreiben oder die Beschwerde wurde telefonisch vorgetragen, mit der Erwartungshaltung, einer sofortigen Klärung. Dieser geänderten Verhaltensstruktur konnte nur durch das erstklassige Zusammenspiel, und die damit einhergehende Unterstützung, der Hausdame Frau Rodehau, dem Lob- und Beschwerdebüro und hier besonders zu erwähnen Frau Haida-Langendorf und den Patientenfürsprecherinnen begegnet werden. Diese exzellente Zusammenarbeit führte dazu, dass jeder Beschwerde fundiert und zeitnah nachgegangen werden konnte, allerdings hatten wir im Berichtszeitraum weit weniger Beschwerden oder Wünsche zu bearbeiten als in den vergangenen Jahren. Ein signifikanter Rückgang von über 70%, gegenüber dem Jahr 2018 war zu verzeichnen. Der Patientenfürsprecher als unabhängige und somit nicht weisungsgebundene Ansprechperson ist ein wichtiges Bindeglicd zwischen Paticnten/Angchörigen, Pflegekräften und Ärzten. Gerade diese Unabhängigkeit schafft Vertrauen, Akzeptanz und Glaubwürdigkeit bei den Patienten und dem Krankenhauspersonal. Dies sollte noch mehr in den Vordergrund gestellt werden und wäre gleichzeitig als Abgrenzung zum Lob- und Beschwerdebüro zu sehen. Wie bereits in den Jahren zuvor, bitten wir das Aufgabenfeld, die Funktion und der damit einhergehende Einsatz der Patientenfürsprecher, der neuen Situation anzupassen. Nur so ist ein effizienter Einsatz unserer Tätigkeit gegeben. Freud Pefra Diefenbach Bärbel Freund Ilse Marie Willimezik
2020/0269
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
14.09.2020
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnet enversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Dezernat IV
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2020/0269
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Jahresberichte 2019 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals
Vorlage vom: 10.09.2020
Beschlussvorschlag :
Die Jahresberichte 2019 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des
Alice-Hospitals werden zur Kenntnis genommen.
Anlagen: Jahresbericht 2019 Klinikum Darmstadt
Jahresbericht 2019 Alice -Hospital
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 10.09.2020
Nach § 7 Abs. 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes (HKHG) sind die zu erstellenden
Jahresberichte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung
vorzulegen.
Aufgaben und Funktion der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher werden
ebenfalls im § 7 Abs. 3 HKHG geregelt. Danach prüfen die Patientenfürsprecherinnen und
Patientenfürsprecher Anregungen und Beschwerden der Patientinnen und Patienten und
vertreten deren Anliegen. Hierzu können sie sich mit Einverständnis der Betroffenen jederzeit
und unmittelbar an die zuständigen Stellen wenden. Eine weiterführende Regelung der
Aufgaben und Funktion der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher durch
andere Stellen sieht das HKHG nicht vor.
Die Jahresberichte 2019 werden beigefügt als Anlagen zur Kennt nis gegeben.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt liegt dessen
Geschäftsführung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und
verzichtet daher auf eine Stellungnahme.
Der Jahresbericht der Patientenf ürsprecherinnen des Alice -Hospitals liegt dessen
Geschäftsführung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und
verzichtet daher auf eine Stellungnahme.
Darmstadt, 10.09.2020
Dezernat IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
anlage 3
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- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
14.09.2020
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Dezernat IV
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
IV
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2020/0269
Magistratsbeschluss-Nr.
266
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Jahresberichte 2019 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals
Vorlage vom: 10.09.2020
Beschlussvorschlag:
Die Jahresberichte 2019 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des
Alice-Hospitals werden zur Kenntnis genommen.
Anlagen: Jahresbericht 2019 Klinikum Darmstadt
Jahresbericht 2019 Alice-Hospital
Datenschutzrelevante Anlage:
- 3 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 23.09.2020
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.
Begründung zur Magistratsvorlage vom 10.09.2020
Nach § 7 Abs. 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes (HKHG) sind die zu erstellenden
Jahresberichte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung
vorzulegen.
Aufgaben und Funktion der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher werden
ebenfalls im § 7 Abs. 3 HKHG geregelt. Danach prüfen die Patientenfürsprecherinnen und
Patientenfürsprecher Anregungen und Beschwerden der Patientinnen und Patienten und
vertreten deren Anliegen. Hierzu können sie sich mit Einverständnis der Betroffenen jederzeit
und unmittelbar an die zuständigen Stellen wenden. Eine weiterführende Regelung der
Aufgaben und Funktion der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher durch
andere Stellen sieht das HKHG nicht vor.
Die Jahresberichte 2019 werden beigefügt als Anlagen zur Kenntnis gegeben.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt lie gt dessen
Geschäftsführung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und
verzichtet daher auf eine Stellungnahme.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Alice -Hospitals liegt dessen
Geschäftsführung vor. Die Geschäftsführu ng hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und
verzichtet daher auf eine Stellungnahme.
Darmstadt, 10.09.2020
Dezernat IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
anlage 2
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Patientenfürsprecherinnen Darmstadt, 06.09.2020 des ALICE-HOSPITALS in Darmstadt Helga Engler und Isolde Sutor Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt -Dezernat IV- Herrn Stadtkämmerer Andre Schellenberg Postfach 11 10 61 64225 Darmstadt Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital in Darmstadt Jahresbericht 2019 Sehr geehrter Herr Stadtkämmerer Schellenberg, hiermit erhalten Sie unseren Jahresbericht 2019 für den Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital. Die Patientenfürsprecherinnen sind seit 2001 am Alice-Hospital tätig. Einmal pro Woche sind wir auf den Stationen der Klinik präsent, sprechen mit Patienten, Angehörigen und Personal. Auch im Jahresbericht 2019 können wir wieder von den vielen positiven Bewertungen berichten. Meist werden kleinere Anliegen an uns herangetragen, die sich schnell klären lassen. In den persönlichen Gesprächen mit Angehörigen und Patienten erfahren wir sehr viel positive Rückmeldungen über die Patientenversorgung im Alice-Hospital. Insbesondere der freundliche und empathische Umgang durch das engagierte Pflegepersonal wird immer wieder hervorgehoben. Dieser persönliche Eindruck deckt sich auch mit den Ergebnissen der Patientenbefragungen. Wie schon berichtet, erhalten die Patienten bei der Aufnahme einen kleinen Fragebogen zur Bewertung ihres Aufenthaltes, um eine Möglichkeit zu geben, Anregungen an das Alice-Hospital weiterzuleiten. Seit 2015 ist der Fragebogen vergleichbar mit dem Fragebogen der AOK und BEK. Insgesamt lag die Bewertung durch die Patienten auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr. Über 331 gaben einen Fragebogen ab. Dabei wurde insbesondere die pflegerische und ärztliche Betreuung durch die Patienten gelobt. Über 90% bewerten die Qualität der ärztlichen und pflegerischen Versorgung mit „sehr gut‘. Ebenso hoch liegt die Weiterempfehlungsquote. Diese einfache Form der Patientenbefragung wurde ergänzt um Patientenbefragungen der Krankenversicherungen AOK, Barmer und TK. Das gute Ergebnis der Patientenbefragungen 2019 spiegelt sich auch in der erneuten Zertifizierung des Patientenservice am Alice-Hospital wieder. Als einziges Krankenhaus erhielt das Alice-Hospital im vergangen Jahr das Zertifikat für besonders guten Service durch den TÜV-SÜD. Neben der Zertifizierung durch den TÜV wurde das Alice-Hospital auch als Qualitätspartner durch den Verband der Privaten Krankenversicherungen wieder ausgezeichnet. Positiv wurde auch wieder die Concierge des Alice-Hospitals bewertet, die die Patienten mindestens einmal während des Aufenthaltes im Alice-Hospital aufsucht und mögliche Reklamationen behebt. Im Sommer 2019 fand die Einführung der Patientenarmbändchen statt, was die Sicherheit der Patienten im Krankenhaus weiter verbessert. Außerdem wurden alle Aufnahmeformulare überarbeitet. Ein Schwerpunkt bei Reklamationen und Anregungen ist nicht zu erkennen. Die meisten sind sehr individuell und liegen eher im Bereich der Kommunikation. Alle Beschwerden werden durch die Geschäftsführung des Alice-Hospitals bearbeitet. Patienten erhalten innerhalb einer Woche eine Rückmeldung. Der Umgang mit Beschwerden erfolgt nach einer detailliert beschriebenen Vorgehensweise. Das Alice-Hospital ist Mitglied im Bundesverband Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen, in dem ein regelmäßiger Austausch über den Umgang mit Patientenanregungen stattfindet. Mit freundlichen Grüßen
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Grafenstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2020/0269
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 10.09.2020
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00