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V/0298/2009

Bericht über die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und schwerbehinderten Menschen Gleichgestellte bei der Stadt Münster

Vorlagen 26.05.2009

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Daten2008_Anlage zur Vorlage

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Daten2008_Anlage zur Vorlage

8938 Zeichen

Anlagen zur Vorlage V/0298/2009 
 
 
Anlage 1: 
 
 
 
 
1. Beschäftigungsquote der schwerbehinderten Beschä ftigten 
 
5,16 % im Jahr 2004 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.392* 
5,34 % im Jahr 2005 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.350*  
5,24 % im Jahr 2006 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.232*  
5,14 % im Jahr 2007 – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.230* 
5,14 % im Jahr 2008  – bezogen auf eine Beschäftigungszahl von 4.246* 
*) Die Quote kommt zustande aufgrund von Mehrfachanrechnungen einzelner schwerbehinderter Mitarbeiter/innen 
 
 
In den letzten fünf Jahren waren durchschnittlich 
, daher keine geschlechtsspezifischen An- 
gaben möglich, wie folgt schwerbehinderte Menschen beschäftigt: 
 
2004 = 227 Schwerbehinderte 
2005 = 233 Schwerbehinderte 
2006 = 223 Schwerbehinderte 
2007 = 218 Schwerbehinderte 
2008 = 218 Schwerbehinderte 
 
 
 
 
2. stichtagsbezogene 
 Struktur der schwerbehinderten Beschäftigten nach Geschlecht  
 
Jahr Gesamtzahl Männer Frauen Quote Frauen 
2004 217 117 100 46,0 % 
2005 216 119 97 44,9 % 
2006 216 117 99 45,8 % 
2007 201 111 90 44,8 % 
2008 217 118 99 45,6 % 
 
 
 
 
3. stichtagsbezogene 
 Altersstruktur 
 
 Bis 39. Lebens- 
jahr 
40. -  49. Lebens- 
jahr 
50. – 59. Lebens- 
jahr 
60. – 65. Lebens- 
jahr 
 2006  2007 2008  2006 2007 2008 2006 2007 2008 2006 2007 2008 
Gesamt  29 27 26 57 54 57 120 107 117 10 13 17 
Davon 
Frauen 
 
17 
 
16 
 
15 
 
32 
 
26 
 
26 
 
47 
 
41 
 
50 
 
3 
 
7 
 
8

2 
 
 
4. stichtagsbezogene 
Struktur nach Laufbahngruppen 
 
Laufbahngruppe 2006 2007 2008 
 Gesamt  Frauen Gesamt Frauen Gesamt  Frauen 
Einfacher/mittlerer Dienst 152 73 137 60 150 67 
Gehobener Dienst 55 24 52 27 58 28 
Höherer Dienst 9 2 12 3 9 4 
 
 
 
5. Auftragsvergaben Stadt Münster 
  
Jahr Betrag in €
 Bemerkungen 
2004 * 60.839,24   
2005 * 68.462,49   
2006 * 69.849,83   
2007 * 72.859,26   
2008 108.540,21  ohne die Auftragssumme von rd. 36.900 € an 
die Westfalenfleiß gGmbH zur Anmietung 
von Stellplätzen auf dem Hindenburgplatz in 
der Zeit der Weihnachtsmärkte lägen die 
Vergaben für das Jahr 2008 bei rd. 71.630 €. 
 
* Auch In den Vorjahren sind entsprechende Mietkosten  an die Westfalenfleiß gGmbH gezahlt 
worden (2007 = rd. 30.750 €).  
 
 
6.    Präventive Maßnahmen 
 
 Ausstattung Ar- 
beitsplätze 
Ausgaben Zuschüsse 
(Zuweisungen aus der 
Ausgleichsabgabe) 
 2006 2007 2008 2006 
(€) 
2007  
(€) 
2008 
(€) 
2006 
(€) 
2007 
(€) 
2008 
(€) 
Schwerbehin- 
derte 
Menschen 
 
5 
 
11 
 
 
16 
 
4.520 
 
15.415 
 
 
32.366 
 
 
3.900 
 
6.335 
 
3.637 
 
Sonstige 
 
40 
 
30 
 
45 
 
37.980 
 
17.560 
 
32.366 
 
 
 
0 
 
0 
 
0 
 
Gesamt 
 
45 
 
41 
 
61 
 
42.500 
 
32.975 
 
64.732 
 
 
3.900 
 
6.335 
 
3.637

3 
 
Anlage 2 :
 
 
 
1.      Wohn- und Stadtbau GmbH 
 
 2004 2005 2006 2007 2008 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 56 55 55 59 59,25 
 
Anzahl der sb Beschäftigten * 2 2 2 1,66 2,91 
Anzahl männliche sb Beschäftigte ** 1 1 1 2 2 
 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 1 1 1 0 1 
Quote (Jahresschnitt) erfüllt erfüllt erfüllt Nicht  
erfüllt 
erfüllt*** 
 
 * Jahresdurchschnitt / ** Stichtagsbezogen 
 
***Bei Arbeitgebern mit jahresdurchschnittlich 40 b is weniger als 60 Arbeitsplätzen sind 
gem. § 71 Absatz 1 in Verbindung mit § 74 Abs. 2 SG B IX zwei Pflichtarbeitsplätze 
 zur Er- 
füllung der Quote ausreichend/erforderlich.  
 
Im Berichtsjahr 2008 erfolgten Auftragsvergaben in Höhe von 93.796,75 €
 an Werkstätten 
für behinderte Menschen und Blindenwerkstätten. Ein e Ausgleichsabgabe ist aufgrund die- 
ser hohen Auftragsvergaben nicht zu zahlen. 
 
 
2.      Stadtwerke Münster  
 
 2004 2005 2006 2007 2008 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 1.232 1.091 1.081,3 3  1.057,41 1.033,66 
Anzahl der sb Beschäftigten * 75,0 77,6 70,2 67,2 62,1 
Anzahl männliche sb Beschäftigte ** 66,75 74 70 69 62 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 8,25 8 8 6 6 
Quote (Jahresschnitt) 6,40 7,11 6,48 6,35 6,0 
 
*  Jahresdurchschnitt  /  ** Stichtagsbezogen 
 
Alters- 
struk- 
tur  
Bis 30. Lebensjahr 31. – 40. Lebensjahr 
 41. – 50. Lebens- 
jahr 
Über 50. Lebensjahr 
 
 2006 2007 2008 2006 2007  2008 2006 2007 2008 2006 2007 2008 
 
Ge- 
samt 
0 0 2 8 6 5 28 33 29 42 36 32 
Davon 
Frauen 
 
0 0 1 2 2 1 4 4 3 2 0 1 
  
6 Mitarbeiter sind besonders betroffene schwer behi nderte Mitarbeiter im Sinne des § 72 
Abs. 1 SGB IX. Im Jahr 2008 waren zwischen 26 und 3 6 Auszubildende  beschäftigt. Darun- 
ter befand sich eine Person mit Schwerbehinderung. 
 
Im Berichtsjahr 2008 erfolgten Auftragsvergaben in Höhe von 5.303,80 €
 an Werkstätten für 
behinderte Menschen und Blindenwerkstätten.

4 
 
3.      Items GmbH 
 
 2004 2005 2006 2007 2008 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl *  127,5 139,5 139,83  142,58 150,75 
Anzahl der sb Beschäftigten * 3,92 6 5 3,33  3,17 
Anzahl männliche sb Beschäftigte ** 3,92 6 5 4 4 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 0 0 0 0 0 
Quote (Jahresschnitt) 3,17 3,58 3,51 2,33 2,10 
(nicht 
erfüllt) 
  
      * Jahresschnitt / ** Stichtagsbezogen 
 
 
Alters- 
struk- 
tur  
Bis 30. Lebensjahr 31. – 40. Lebens- 
jahr 
41. – 50. Lebens- 
jahr 
Über 50. Lebensjahr 
 2006 2007 2008 2006 2007 2008 2006 2007 2008 2006 2007 2008 
Ge- 
samt 
0 0 0 1 1 0 3 2 2 1 1 2 
  
Im Jahr 2008 waren zwischen 5 und 9 Auszubildende 
 beschäftigt. Personen mit Schwerbe- 
hinderung waren nicht darunter. Aufträge an anerkan nte Werkstätten wurden nicht verge- 
ben.  
 
 
4.       Allwetterzoo Münster 
 
 2004 2005 2006 2007 2008 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 82,67 84,08 83,0 82  81,83 
Anzahl der sb Beschäftigten * 3,5 3,25 4,0 6 6 
Anzahl männliche sb Beschäftigte  ** 2,5 2,0 2,0 4 4 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 1 1,25 2,0 2 2 
Quote (Jahresschnitt) 4,23 3,86 4,82 7,32 7,33 
 
 * Jahresschnitt / ** Stichtagsbezogen 
 
 
Alters- 
struk- 
tur  
Bis 30. Lebensjahr 31. – 39. Lebens- 
jahr 
40. – 50. Lebens- 
jahr 
Über 50. Lebens- 
jahr 
 2006 2007 2008 2006 2007 2008 2006 2007 2008 2006 2007  2008 
Ge- 
samt 
0 0 0 0 0 0 1 1 0 3 5 6 
Davon 
Frauen 
 
0 0 0 0 0 0 1 0 0 3 2 2 
 
 Aufträge an anerkannte Werkstätten wurden nicht ve rgeben.

5 
 
 
 
5.       FMO GmbH 
 
 2004 2005 2006 2007 2008 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl  * 286 288 295 296 294 
Anzahl der sb Beschäftigten ** 8 8 15 13 13 
Anzahl männliche sb Beschäftigte  **  5 5 10 8 8 
Anzahl weibliche sb Beschäftigte ** 3 3 5 5 5 
Quote (Jahresschnitt) 2,79 2,77 5,09 4,39 4,42 
(nicht 
erfüllt)  
 
 * Jahresschnitt / ** Stichtagsbezogen 
 
 Aufträge an anerkannte Werkstätten wurden nicht vergeben. 
 
 
Alters- 
struk- 
tur 
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebens- 
jahr 
50. – 59. Lebens- 
jahr 
Über 60. Lebensjahr 
 2006 2007 2008 2006 2007 2008 2006 2007 2008 2006 2007  2008 
Ge- 
samt 
2 1 1 5 5 4 6 5 6 2 2 2 
Davon 
Frauen 
 
1 1 1 2 2 1 2 2 3 0 0 0 
 
 
 
6.       Halle Münsterland 
 
 2004 2005 2006 2007 2008 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 42,33 Bis 59 Bis 59  Bis 59 51,58 
Anzahl der sb Beschäftigten  1 1 2 2 0 
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten  1 1 2 2 0 
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 0 0 0 0 0 
Quote (Jahresschnitt) Nicht er- 
füllt* 
Nicht er- 
füllt* 
erfüllt* erfüllt* Nicht 
erfüllt * 
 
*Bei Arbeitgebern mit jahresdurchschnittlich 40 bis  weniger als 60 Arbeitsplätzen sind gem. 
§ 71 Absatz 1 in Verbindung mit § 74 Abs. 2 SGB IX zwei Pflichtarbeitsplätze  zur Erfüllung 
der Quote erforderlich.  Die zwei bislang beschäfti gten Schwerbehinderten sind im Laufe 
des Jahres 2007 ausgeschieden. Neueinstellungen sind nicht erfolgt. 
 
Aufgrund der im Berichtsjahr 2008 erfolgten Auftrag svergaben in Höhe von 7.924,74 € an 
Werkstätten für behinderte Menschen und Blindenwerk stätten wurde eine Ausgleichsabga- 
be in Höhe von 357,63 € gezahlt. 
 
 
Alters- 
struk- 
tur 
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebens- 
jahr 
50. – 59. Lebensjahr 60. – 64. Lebens- 
jahr 
 2006 2007 2008 2006 2007 2008 2006 2007 2008 2006 2007 2008 
Ge- 
samt 
0 0 0 1 1 0 1 1 0 0 0 0

6 
 
 
 
 
 
7.       Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 
 
 2004 2005 2006 2007 2008 
Anrechenbare Arbeitsplatzzahl * 76,67 96,08 97,58 9 0,66 88,58 
Anzahl der sb Beschäftigten * 0,42 1 1 1,66  2,33 
Anzahl der männlichen sb Beschäftigten * 0,42 1 1 1 ,66 2,33 
Anzahl der weiblichen sb Beschäftigten 0 0 0 0 0 
Quote (Jahresschnitt) Nicht 
erfüllt 
 nicht 
erfüllt 
Nicht 
erfüllt 
1,83 
(nicht 
erfüllt) 
 
2,63 
(nicht 
erfüllt) 
 
* Jahresschnitt.  
 
Im Laufe des Jahres 2008 sind 2 Schwerbehinderte au sgeschieden, so dass aktuell nur 
noch 1 Schwerbehinderter beschäftigt ist.  
 
Aufträge an anerkannte Werkstätten wurden nicht ver geben, dafür wurde eine Ausgleichs- 
abgabe in Höhe von 4.500 € gezahlt. 
   
 
Alters- 
struk- 
tur 
Bis 39. Lebensjahr 40. – 49. Lebens- 
jahr 
50. – 59. Lebens- 
jahr 
60. – 64. Lebens- 
jahr 
 2006 2007 2008 2006 2007 2008 2006 2007 2008 2006 2007 2008 
Ge- 
samt 
1 1 1 0 0 0 0 1 1 0 1 1 
 
Auszubildende waren im Jahr 2008 nicht beschäftigt.

Berichtsvorlage

15341 Zeichen

V/0298/2009 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Personal- und Organisationsamt 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bericht über die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und schwerbehinderten Menschen 
Gleichgestellte bei der Stadt Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
09.06.2009 Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen
 Bericht 
17.06.2009 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Bericht
24.06.2009 Hauptausschuss Bericht 
 
 
Bericht: 
 
1. Einleitung 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss hat mit Beschluss vom 10.12.2003 die Verwaltung beauf-
tragt einen jährlichen Bericht über die Beschäftigungssituation der schwerbehinderten Men-
schen bei der Stadt Münster und ihrer Beteiligungen zu erstellen.  
 
 
2. Beschäftigungsquote und Struktur der schwerbehinderten Beschäftigten / Auftrags-
vergaben 
 
 Die Stadt Münster hat im Jahr 2008 die gesetzlich geforderte Beschäftigungsquote in Höhe 
von 5,14 % erfüllt (siehe Anlage 1
). Eine Ausgleichsabgabe ist daher für das Jahr 2008 nicht 
zu entrichten.  
 
Im Laufe des Jahres 2008 sind 16 schwerbehinderte Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen aus dem 
Dienst der Stadt Münster ausgeschieden. In sieben Fällen wurde entweder der Ausweis nicht 
verlängert, die Wochenstunden reduziert oder es verringerte sich der Grad der Schwerbe-
hinderung auf unter 50 %. Dem gegenüber stehen zehn Zugänge durch Erhöhung der Wo-
chenstunden, Steigerung des Grades der Schwerbehinderung auf über 50 % sowie durch 
Neueinstellungen (hierbei sind auch die vier schwerbehinderten Beamten/Beamtinnen be-
rücksichtigt, die im Zuge der Verlagerung der ehemaligen Versorgungsverwaltung sowie der 
Kommunalisierung von Aufgaben des Umweltrechts zur Stadt Münster gewechselt sind). In 
18 Fällen wurde ein Schwerbehindertenausweis neu ausgestellt.   
 
Die Auftragsvergaben an anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen beziehungswei-
se an Blindenwerkstätten sind dem Grunde nach strukturell gleichgeblieben.  Sie betrugen 
Vorlagen-Nr.: 
V/0298/2009 
Auskunft erteilt: 
Herr Goerke 
Ruf: 
492 11 00 
E-Mail: 
Goerke@stadt-muenster.de 
Datum: 
27.04.2009 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0298/2009 
 
im Jahr 2008 insgesamt 108.540,21 €. Erstmalig enthält diese Summe auch die Anmie-
tungskosten für die Busstellplätze auf dem Hindenburgplatz zu den Weihnachtsmärkten. Irr-
tümlich wurde dieser Betrag in den Vorjahren nicht gemeldet. Die Auftragsvergaben der 
Stadt Münster bewegen sich damit seit Jahren auf einem vergleichbaren Niveau.  
  
 Hinsichtlich der strukturellen Verteilung der schwerbehinderten Beschäftigten sowie der An-
gaben zu den Auftragsvergaben wird auf die Anlage 1
 verwiesen.  
 
 
3. Maßnahmen zur Förderung, Integration, Fortbildung und Einstellung von schwer  be-
hinderten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen 
 
•  Innerhalb der Stadtverwaltung ist die Integration und Förderung schwerbehinderter Mitar-
beiter und Mitarbeiterinnen sowie von Behinderung Bedrohter weiterhin gelebter Alltag. 
Das spiegelt sich wider in: 
 
¾ den finanziellen Aufwendungen für die behindertengerechte Ausstattung von Ar-
beitsplätzen, die im Jahr 2008 um knapp 100 % gestiegen sind ( siehe Ziffer 6 
der Anlage 1).  
¾ den bewilligten Anträgen von Menschen mit Behinderung auf Teilzeitarbeit. Im 
Berichtsjahr sind 17 Mitarbeiter/innen mit der von ihnen gewünschten reduzierten 
Arbeitszeit eingesetzt. 
¾ den bewilligten Anträgen von Menschen mit Behinderung auf Altersteilzeit. Im 
Berichtsjahr nehmen 6 Mitarbeiter/innen Altersteilzeit in Anspruch. 
¾ der weiterhin erfolgreichen Arbeit des Integrationsteams  
 
• Die Stadtverwaltung sowie die Vertrauensfrau der schwerbehinderten Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter veröffentlichen weiterhin aktuelle Informationen in der Mitarbeiterzeitung 
„Forum intern“ sowie im Intranet der Stadt Münster. Nach wie vor erweist sich dabei ins-
besondere das Intranet als sehr effektiv.   
 
• Die Zahl der externen Ausschreibungen konnte gegenüber 2007 erneut gesteigert wer-
den. Im Jahr 2008 wurden insgesamt 90 Stellen – davon 14 unbefristet – besetzt. Dem-
entsprechend stieg auch die Zahl der Bewerbungen auf 1.740 an. Von diesen 1.740 Be-
werbungen stammten jedoch nur 16 von schwerbehinderten Menschen
. Mit einer Anzahl 
von drei Neueinstellungen liegt die Einstellungsquote deutlich höher als bei den nicht 
schwerbehinderten Personen. Die drei Ei nstellungen der schwerbehinderten Menschen 
erfolgten für den Verwaltungsbereich (2 Frauen) sowie für den Erziehungsdienst (1 Frau).   
 
 Die Vertrauensfrau der Schwerbehinderten wird in alle
 Auswahlverfahren einbezogen, bei 
denen Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen vorliegen. Sämtliche Entschei-
dungen im Laufe eines Verfahrens werden nur nach Absprache mit ihr
 getroffen. Auch so 
ist sichergestellt, dass in unseren Auswahlverfahren Menschen mit Behinderungen nicht 
benachteiligt werden.  
 
Nach wie vor gilt: Alle Ausschreibungstext e werden seit Ende des Jahres 2001 mit folgen-
dem Hinweis versehen: 
„Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind 
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.“ 
 Schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern wird Gelegenheit zur 
persönlichen Vorstellung gegeben, auch wenn Teile des Anforderungspro-
fils auf Grund der Behinderung nicht erfüllt werden. Ob und ggf. durch 
welche organisatorischen und/oder technischen Maßnahmen auf die Er-
füllung dieses Anforderungsprofils verzichtet werden kann, wird bereits im 
Vorfeld der Bewerbung geprüft.

3 
V/0298/2009 
 
 Stellenausschreibungen werden seit 2003 elektronisch der Arbeitsagentur 
übermittelt und stehen dort über das Inte rnetportal der Bundesagentur für 
Arbeit bundesweit Bewerberinnen und Bewerbern zur Verfügung. Zusätz-
lich werden die städtischen Sonderschulen über zu besetzende Ausbil-
dungsstellen informiert. 
 
• Im Jahr 2008 sind insgesamt 36 Anwärter/innen bzw. Auszubildende in 14 verschiedenen 
Berufen / Ausbildungsgängen eingestellt worden.  Dazu gehören: 
 
¾ Bauzeichner/in  
¾ Brandmeisteranwärter/in 
¾ Ausbildungskräfte nach dem Coesfelder Modell * 
¾ Diplom-Verwaltungswirt/in bzw. Diplom-Verwaltungsbetriebswirt/in * 
¾ Fachangestellte/r für Bäderbetriebe 
¾ Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste *  
¾ Fachinformatiker/in * 
¾ Informatikkauffrau/mann 
¾ Kfz-Mechatroniker/in 
¾ Lebensmittelkontrolleur/in 
¾ Maskenbildner/in 
¾ Straßenbauer/in 
¾ Vermessungstechniker/in 
 
*) Für diese Ausbildungsbereiche lagen Bewerbungen von Schwerbehinderten bzw. 
Gleichgestellten vor. 
 
Insgesamt gingen für den Ausbildungsbereich 1.449 Bewerbungen ein, nur 17 davon wa-
ren von Schwerbehinderten bzw. Gleichgestellten. Von diesen 17 Bewerber/innen haben 
drei
 während des Auswahlverfahrens ihre Bewerbung zurück gezogen. Es konnten leider 
keine schwerbehinderten Ausbildungskräfte eingestellt werden. Einer der eingestellten 
Ausbildungskräfte hätte die Schwerbehinderteneigenschaft beantragen können (Diabe-
tes), hat dies jedoch bisher abgelehnt.   
 
Alle Förderschulen des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe, die Integrationsfach-
dienste sowie das Berufsförderungswerk Maria Veen werden über die Ausschreibungen 
informiert. Die Ausbildungsleiterin der Stadt Münster bietet regelmäßig und ausdrücklich 
allen Münsteraner Schulen an, persönlich in die Schule zu kommen, um die Schüler/innen 
direkt zu informieren.  Das Angebot wird jedoch kaum wahrgenommen. 
 
Nach wie vor gilt: Bei Einstellungen zu Ausbildungszwecken wird bei schwerbehinderten 
Bewerberinnen und Bewerbern jeweils die 1. Stufe des Auswahlverfah-
rens übersprungen. Beispielhaft erfolgen so Einladungen für ein Vorstel-
lungsgespräch unabhängig vom Noten durchschnitt. Notwendige Hilfsmit-
tel werden im Auswahlverfahren und im weiteren Verlauf der Ausbildung 
selbstverständlich zur Verfügung gestellt.  
Auch im Ausbildungsbereich wird die Vertrauensfrau der schwerbehinder-
ten Menschen in alle Verfahren, in denen Bewerbungen von schwerbe-
hinderten Menschen vorliegen, einbezogen. Alle Entscheidungen erfolgen 
auch hier nur mit ihrem Einverständnis.  
 
 
Zwei schwerbehinderte Auszubildende haben in 2008 ihre Ausbildung beendet. Eine Kraft 
hat einen befristeten Arbeitsvertrag bis zum 31.12.2010 erhalten. Die andere Kraft ist zu 
einem anderen Dienstherrn gewechselt.

4 
V/0298/2009 
 
• Im Gegensatz zum Jahr 2007 konnte die Anzahl der mit schwerbehinderten Menschen 
besetzten Praktikumsplätze im Jahr 2008 von 5 auf 8 erhöht  werden. Insgesamt lagen 11 
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen vor, zwei der Bewerber/innen haben 
den zugesagten Praktikumsplatz nicht angetreten und ihre Bewerbung zurück gezogen. 
Es musste erfreulicherweise nur eine Absage von Seiten der Verwaltung ausgesprochen 
werden. Diese Absage war darin begründet, dass im gewünschten Einsatzbereich bereits 
ein Praktikant sowie Ausbildungskräfte angeleitet wurden und damit die Betreuungskapa-
zitäten in dem Bereich erschöpft waren. In nahezu allen Bereichen der Verwaltung - vom 
Amt für Bürgerangelegenheiten über das Amt für Finanzen, Beteiligungen und Liegen-
schaften, das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, das Tiefbauamt bis zu den Ab-
fallwirtschaftsbetrieben - wurden Praktikumsplätze besetzt. 
 
 
4. Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen bei den städtischen Beteili-
gungen / Auftragsvergaben 
 
 Bei 7 Beteiligungen wurden - wie schon in den vergangenen Jahren - die Angaben zur Be-
schäftigungssituation der schwerbehinderten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen erfragt. 
Das sind die Beteiligungen, bei denen die Stadt Münster ganz oder überwiegend beteiligt ist 
bzw. die für die Stadt Münster von besonderer Bedeutung sind. An den übrigen Beteiligun-
gen ist die Stadt Münster geringfügiger, teilweise nur mit 1 % beteiligt. Auch gibt es Beteili-
gungen - wie zum Beispiel die Westfälische Bauindustrie (WBI) -, die weniger als 20 Arbeit-
nehmer/innen beschäftigen, so dass eine Pflicht zur Beschäftigung Schwerbehinderter nach 
dem SGB IX gar nicht besteht. Unabhängig davon ist einer der 14 dort beschäftigten Kräfte 
schwerbehindert.   
 
Die sieben relevanten Beteiligungen sind nach wie vor: 
 
¾ Wohn- und Stadtbau GmbH 
¾ Stadtwerke Münster GmbH 
¾ Gesellschaft für Informationstechnologie, Kommunikation und Organisation Münster 
mbH (items GmbH) 
¾ Westf. Zoologischer Garten Münster GmbH (Allwetterzoo Münster) 
¾ FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH (einschließlich Tochtergesellschaften) 
¾ Halle Münsterland GmbH 
¾ Verkehrsservice Gesellschaft mbH 
 
 Die Ergebnisse sind in der Anlage 2
 aufgeführt. 
 
Die Auftragsvergaben an staatlich anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen belau-
fen sich bei diesen städtischen Beteiligungen auf insgesamt 107.025,29 €. Gegenüber dem 
Vorjahr gingen die Auftragsvergaben um rd. 20.000 € zurück.  
 
 
Nach wie vor gilt: 
 
Die Stadtverwaltung Münster hat bei den städtischen Beteiligungen  keinen 
direkten Einfluss  auf die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen 
beziehungsweise auf die Höhe der Auftragsvergaben. Hier besteht allein 
die Möglichkeit, die Thematik von Seiten der KIB in die entsprechenden 
Aufsichtsräte einzubringen.  
 
 
5. Ausblick 
 
Die Zahl der schwerbehinderten Beschäftigten bleibt annähernd stabil. Die Integration in den 
Arbeitsalltag gelingt weiterhin auch unter den schwierigeren Bedingungen, die sich in den

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V/0298/2009 
 
letzten Jahren im Rahmen der Haushaltskonsolidierung in allen Bereichen ergeben haben. 
Die Zahl der externen Ausschreibungen konnte erneut gesteigert werden.  
 
 Entsprechend dem Auftrag des Hauptausschusses aus dem Jahr 2006 hat die Verwaltung 
die Ämter als auch die städtischen Beteiligungen gebeten, bei Auftragsvergaben verstärkt 
die Werkstätten für behinderte Menschen einzubeziehen. Dazu ist ein Rundschreiben an alle 
Ämter aufgelegt worden. Ebenso wurden im März 2008 erneut die städtischen Beteiligungen 
angeschrieben und für die Auftragsvergaben an Werkstätten sensibilisiert. Auf Anregung der 
Kommission zur Förderung der Menschen mit Behinderungen wurden im Sommer 2008 
nochmals alle Ämter und Einrichtungen angeschrieben und darüber informiert, welche aner-
kannten Werkstätten grundsätzlich für Auftragsvergaben zur Verfügung stehen. Gleichzeitig 
wurde dabei auf die Web-Seite „www.werkstaetten-im-netz.de verwiesen, die einen vollstän-
digen Nachweis aller staatlich anerkannten Werkstätten beinhaltet. Trotz dieser Maßnahmen 
konnte eine Steigerung der Vergaben nicht realisiert werden. Dies liegt - wie in den Vorjah-
ren schon berichtet - auch darin begründet, dass die Werkstätten immer wieder auch Aufträ-
ge ablehnen müssen, da sie an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.  Diese Rückmeldungen lie-
gen weiterhin von verschiedenen Ämtern/Beteiligungen vor. 
 
 Aktuell sind die internen Ausschreibungs- und Vergaberichtlinien der Stadt Münster geändert 
worden. Unter anderen ist die folgende Ziffer 7.5 eingefügt worden, die entsprechend zu be-
achten ist:  
 
„7.5 Bevorzugte Berücksichtigung von anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen 
(WfbM) und Blindenwerkstätten bei der Vergabe öffentlicher Aufträge ( § 141 SGB 
IX) 
 
Die Stadtverwaltung Münster hat sich der Förderung von Menschen mit Behinderun-
gen verpflichtet. Gem. § 141 Sozialgesetzbuch, 9. Buch (SGB IX) sind Aufträge der 
öffentlichen Hand, die von anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) 
oder Blindenwerkstätten ausgeführt werden können, diesen bevorzugt anzubieten. 
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat in der „Richtlinie für die 
Berücksichtigung von Werkstätten für Behinderte und Blindenwerkstätten bei der Ver-
gabe öffentlicher Aufträge“ festgelegt, wie dies erfolgen kann. 
 
Ist das Angebot einer der anerkannten Einrichtungen ebenso wirtschaftlich wie das 
eines nicht aus anderen Gründen zu  bevorzugenden Bieters/Bieterin, so ist der Ein-
richtung der Zuschlag zu erteilen. 
 
Dies gilt auch dann, wenn der Angebotspreis der Einrichtung das des Mitbewerbers 
um nicht mehr als 15 % übersteigt. 
 
Die Bieter/-innen sind bei Ausschreibungen durch entsprechende Textpassagen auf 
dieses Verfahren hinzuweisen.“ 
 
Es besteht die begründete Hoffnung, dass sich die Änderung positiv auf die Vergaben der 
Stadt Münster auswirken wird.  
 
 Die Arbeitsplätze der Schwerbehinderten werden im Rahmen der begleitenden Hilfen im 
Arbeitsleben nach dem SGB IX behindertenger echt ausgestattet. Als präventive Maßnahme 
werden auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter/innen ohne anerkannte Schwerbehinderung 
ausgestattet, wobei im Rahmen der Bedarfsprüfung für diesen Personenkreis die Arbeitsme-
diziner des Gesundheitsamtes mit einbezogen werden. Die Leistungen der Stadt Münster 
bewegen sich damit weit über dem gesetzlichen Pflichtrahmen.

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V/0298/2009 
 
 Trotz der gestiegenen Anzahl von externen Ausschreibungen kann eine nachhaltige und 
erhebliche Steigerung der Beschäftigungszahlen schwerbehinderter Menschen nur im Rah-
men von gezielten Beschäftigungsförderungsmöglic hkeiten erreicht werden. Dies ist jedoch 
nur möglich, wenn hierfür zusätzliche finanzielle Mittel bereitgestellt werden. 
 
 Ungeachtet dessen ist die erfolgreiche Arbeit des Integrationsteams bei personen-, verhal-
tens- oder betriebsbedingten Schwierigkeiten im Arbeitsverhältnis ausdrücklich hervor zu 
heben.  
 
 
 
In Vertretung 
 
 
Dr. Heinrichs 
 
Anlagen: 
Anlage 1 
Anlage 2

Beratungsverlauf (3)

09.06.2009 Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.06.2009 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.06.2009 Hauptausschuss
TOP 4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0298/2009
Typ
Vorlagen
Datum
26.05.2009
Erstellt
06.10.2020 14:37