0063/2020
Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Äußerer Grüngürtel Nord
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Beschlussvorlage Rat
6798 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/670/22 6700-1301-0-9600 - ISEK Äuß. Grüngürtel Nord (FW) HAHN Vorlagen-Nummer 0063/2020 Freigabedatum 16.12.2020 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Äußerer Grüngürtel Nord Grüne Brückenschläge (Bedarfsanerkennung, Schenkungsannahme) Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat beschließt das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Grüne Brückenschläge“ im Äußeren Grüngürtel Köln Nord für die Förderqualifizierung. 2. Die Förderantragsstellungen als Voraussetzung für die Realisierung der einzelnen Projekte er- folgen nach Maßgabe des jeweiligen Haushaltsplanes nach finanzieller Sicherstellung der städtischen Eigenanteile unter Beachtung der jeweils entscheidungszuständigen politischen Gremien. Der Rat erteilt in diesem Zusammenhang gem. § 5 (2) a) der Zuständigkeitsordnung der Stadt Köln die grundsätzliche Bedarfsanerkennung. 3. Der Rat nimmt das von der Kölner Grün Stiftung erstellte ISEK zustimmend zur Kenntnis und erklärt die Annahme der Schenkung in Höhe von 52.000 €. Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün 21.01.2021 04.03.2021 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 28.01.2021 04.03.2021 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 28.01.2021 25.02.2021 18.03.2021 Stadtentwicklungsausschuss 28.01.2021 11.03.2021 Sportausschuss 11.03.2021 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 01.02.2021 15.03.2021 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 01.02.2021 15.03.2021 Finanzausschuss 01.02.2021 15.03.2021 Rat 23.03.2021 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 9.453.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 7.562.000 € 80 % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 9.453.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 7.562.000 € 80 % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung Auf Grundlage des Ratsbeschlusses vom 18.12.2018 (Vorlagennummer 3338/2018) hat das Büro WGF Landschaft Landschaftsarchitekten GmbH Nürnberg (Herrn Prof. Gerd Aufmkolk) in enger Zu- sammenarbeit mit den einzelnen Fachdienststellen der Stadt Köln das nun vorliegende Integrierte Stadtentwicklungskonzept „Äußerer Grüngürtel Nord – Grüne Brückenschläge“ erarbeitet (siehe Anlagen I und II). Das Programmgebiet des ISEK „Äußerer Grüngürtel Nord – Grüne Brückenschläge“ wurde auf der Grundlage vorliegender Konzepte (Regio Grün, Historischer Grüngürtel - UNI Hannover, Hochwas- serschutzkonzept Westhovener Aue und EFRE Grüne Infrastruktur) abgegrenzt. Der Äußere Grüngürtel Nord links- und rechtsrheinisch wurde bisher konzeptionell nicht näher be- trachtet. Damit auch für diesen Bereich eine Förderkulisse geschaffen werden kann, bedarf es eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes. Ein solches ISEK sollte bereits im Vorfeld erstellt werden, damit auf die in der Regel sehr kurzfristig veröffentlichten Förderaufrufe zeitnah reagiert werden kann. Dieses Handlungskonzept beruht auf der ganzheitlichen Betrachtung eines städtischen Teilraumes. 3 Neben einer Bestandsaufnahme enthält das Konzept die Beschreibung einer Gesamtstrategie und beschreibt wesentliche Handlungsfelder, die geeignet sind, die Gebietsentwicklung positiv zu beein- flussen. Es erfolgte eine intensive Abstimmung mit den Fachämtern. Im weiteren Planungsprozess sind in Verantwortung des Amtes für Landschaftspflege und Grünflä- chen u.a. folgende Vorgaben zu beachten: Abstimmung über die Maßnahmen mit dem jeweiligen Straßenbaulastträger; Beauftragung der erforderlichen Planungen und Machbarkeitsstudien; Veranlassung der rechtzeitigen Abstimmung der Planungsprozesse mit dem Amt für Ver- kehrsmanagement und dem Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung. Die Beteiligung der Öffentlichkeit, der lokalen Akteure und der Fachämter erfolgt auf der Ebene der weiteren Projektabwicklung im Rahmen der Planung. Auswirkung auf den Klimaschutz Die Klimaauswirkungen sind im beigefügten Stadtentwicklungskonzept dezidiert beschrieben. Finanzierung Die Kölner Grün Stiftung hat die Erarbeitung des ISEK durch Übernahme der Finanzierung in Höhe von 52.000 € unterstützt. Die Gesamtkosten des Projektes ISEK belaufen sich auf der Grundlage einer vorläufigen Kalkulation auf rd. 9.453.000 €. Im Haushaltsplan 2020/2021, Teilfinanzplan 1301 (Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen) sind bei Fst. 6700-1301-0-9600, ISEK Äußerer Grüngürtel Nord (FW) zunächst Planwerte in Höhe von jeweils 150.000 € für die Planungsaufnahme veranschlagt. Die konkreten Finanzbedarfe können unter Beachtung der haushaltsrechtlichen Veranschlagungsvoraus- setzungen erst in künftigen Haushaltsjahren etatisiert werden, wenn sich im Zuge weiterer Planungs- schritte die Kostenkonturen belastbarer entwickeln. Die gesamte Finanzierungsplanung steht unter dem Vorbehalt der Sicherstellung der komplementären Fördermittel in Höhe von 80 % sowie Sicher- stellung des Eigenanteils im Teilplan innerhalb der jeweiligen Budgetvorgaben. Dezernat VI wird im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesse 2022 ff. incl. Mittelfristplanung innerhalb der dann zu- gewiesenen Budgets die weiteren erforderlichen Mittel zur Finanzierung des Eigenanteils i. H. v. vo- raussichtlich ca. 1,9 Mio. € zwecks Sicherstellung der Gesamtfinanzierung vorsehen. Die Herstellung der Maßnahmen stellt eine Investition im als Festwert bewerteten städtischen Grün- vermögen dar. Da für den Festwert Grün gem. den Vorschriften des Neuen Kommunalen Finanzma- nagements (NKF) keine Abschreibungen zu verbuchen sind, fällt im Gegenzug für Neu- und Ersatzin- vestitionen im Festwert neben der Investition gleichzeitig in voller Höhe Aufwand in der konsumtiven Ergebnisrechnung an. Gleiches gilt analog für investive Einzahlungen, wie z.B. Zuschüsse, Ersatz - und Ausgleichsgelder, die gleichfalls einen Ertrag in der Ergebnisrechnung darstellen. Daher ist hier als haushaltsmäßige Auswirkung sowohl die Investition als auch die ergebniswirksame Belastung auszuweisen. Im Haushaltsplan 2020 / 2021 ist der korrespondierende Festwertaufwand in Höhe von 300.000 € im Teilergebnisplan 1301 berücksichtigt. Anlagen
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss Oktober 2025
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Dezernat, Dienststelle
VIII/67
6700-1301-0-9600 - ISEK Äuß.
Grüngürtel Nord (FW) HAHN
Vorlagen-Nummer
0063/2020
Stand: 31.10.2025
Sachstandsbericht
Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Äußerer Grüngürtel Nord
Grüne Brückenschläge (Bedarfsanerkennung, Schenkungsannahme)
Beschluss:
1. Der Rat beschließt das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Grüne Brücken-
schläge“ im Äußeren Grüngürtel Köln Nord für die Förderqualifizierung.
2. Die Förderantragsstellungen als Voraussetzung für die Realisierung der einzelnen Pro-
jekte erfolgen nach Maßgabe des jeweiligen Haushaltsplanes nach finanzieller Sicherstel-
lung der städtischen Eigenanteile unter Beachtung der jeweils entscheidungszuständigen
politischen Gremien.
Der Rat erteilt in diesem Zusammenhang gem. § 5 (2) a) der Zuständigkeitsordnung der
Stadt Köln die grundsätzliche Bedarfsanerkennung.
3. Der Rat nimmt das von der Kölner Grün Stiftung erstellte ISEK zustimmend zur Kenntnis
und erklärt die Annahme der Schenkung in Höhe von 52.000 €.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Von den beschriebenen Maßnahmen wurde folgende Maßnahme bereits umgesetzt:
Die Wildobstwiese im Projektraum 4 Bergheimer Dreieck wurde in Form eines Obst-Arbore-
tums realisiert. Dieses stellt eine dezentrale Obstsorten-Erhaltungskultur im linksrheinischen
Köln dar und soll den Verlust historischer Kulturobstsorten aufhalten. Ein bereits bestehendes
Erhaltungszentrum befindet sich im rechtsrheinischen Gut Leidenhausen. Auf der Fläche im
Bergheimer Dreieck wurden 66 verschiedene regionale Obstbaumsorten aus dem Rheinland
und angrenzenden Kulturräumen gepflanzt. Insgesamt sind es 123 neue Obstbäume. Es han-
delt sich überwiegend um Apfel- und Birnensorten.
Für den im ISEK definierten Raum 7 „Brückenschlag zwischen Stammheim und Flittard“
wurde im Frühjahr 2025 intern ein differenzierteres Gestaltungskonzept erarbeitet. Gleichzeitig
machen in der Nähe des Grünzugs befindliche Eingriffe im Sinne der naturschutzrechtlichen
2
Eingriffsregelung umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen erforderlich, mit denen der Grünzug-
Flittard naturnah gestaltet werden kann.
Nächste Schritte:
Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen wird bei geeigneten Förderaufrufen prüfen,
ob Maßnahmen aus dem ISEK ÄGG Nord umgesetzt werden können.
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
Oktober 2026
Anlage 3, Auszug BV 5 vom 18.03.2021
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 5 (Nippes) Herr Rupsch Telefon: (0221) 221-95313 Fax : (0221) 221-95447 E-Mail: guido.rupsch@stadt-koeln.de Datum: 19.03.2021 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 5. Sitzung der Bezirksvertretung Nippes vom 18.03.2021 öffentlich 9.2.3 Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Äußerer Grüngürtel Nord Grüne Brückenschläge (Bedarfsanerkennung, Schenkungsannahme) 0063/2020 Die Bezirksvertretung erweitert die Verwaltungsvorlage auf Änderungsantrag der Grünen und empfiehlt dem Rat, wie folgt zu beschließen: Beschluss: 1. Der Rat beschließt das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Grüne Brückenschläge“ im Äußeren Grüngürtel Köln Nord für die Förderqualifizie- rung. 2. Die Förderantragsstellungen als Voraussetzung für die Realisierung der ein- zelnen Projekte erfolgen nach Maßgabe des jeweiligen Haushaltsplanes nach finanzieller Sicherstellung der städtischen Eigenanteile unter Beachtung der jeweils entscheidungszuständigen politischen Gremien. Der Rat erteilt in diesem Zusammenhang gem. § 5 (2) a) der Zuständigkeits- ordnung der Stadt Köln die grundsätzliche Bedarfsanerkennung. 3. Der Rat nimmt das von der Kölner Grün Stiftung erstellte ISEK zustimmend zur Kenntnis und erklärt die Annahme der Schenkung in Höhe von 52.000 €. 4. Der Stadtrat beauftragt die Stadt Köln, die Einrichtung einer Schnellbuslinie auf der Militärringstraße zu prüfen und auszuschreiben. Diese erhält die Li- zenz, den Militärring von dem Endpunkt Niehler Damm/ Bremerhavener Stra- ße über die Knotenpunkte Bremerhavener Straße/Emdener Straße, Militär- ringstraße/Neusser Straße, S-Bahnhof-Longerich und Matthias-Brüggen- Straße in Richtung Görlinger Zentrum und Venloer Straße und weiter bis zum Ende der Militärringstraße in Marienburg zu bedienen. 5. Die in dem Planungsabschnitt „Bergheimer Höfe“ vorgesehenen „besonderen Formen der Landwirtschaft“ (Seite 114) sollen in Form der ökologischen Landwirtschaft unter Einhaltung der Einhaltung der Kriterien der EG-Öko- Verordnung (Verordnung (EG) 834/2007) erfolgen. 6. Bei einer Verlegung des Sportplatzes aus dem Planungsgebiet „zwischen den Bahnen“ an einen anderen Ort (Seite 73) soll ein neuer Sportplatz nur auf be- reits versiegelten Flächen und nicht als Fußballplatz errichtet werden. 7. Zwischen Lachemer Weg und Niehler Ei soll eine sichere Querung des Indust- riestammgleises I ermöglicht werden. 8. Zur Abrundung des Äußeren Grüngürtels über den Rhein hinweg soll neben einer Fährverbindung über den Rhein von Niehl nach Stammheim auch eine Fuß- und Fahrradbrücke als Brückenschlag im wahrsten Sinne des Wortes wohlwollend geprüft werden, wie sie im Konzept „Die Stadtstrategie "Kölner Perspektiven2030+"“ schon vorgesehen ist. 9. Bei den Planungen soll berücksichtigt werden, dass derzeit eine Machbar- keitsstudie für eine „Rheinpendel“-Bahn erstellt wird. In Bezug auf das ISEK Äußerer Grüngürtel könnte der Abschnitt Flittard – Niehl – Longerich – Fühlin- ger See von Bedeutung sein. Abstimmungsergebnis: Einstimmig empfohlen. ie Stimme der FDP beschlossen.
Anlage 2 ISEK Teil II Handlungskonzept
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Ziele und Handlungsfelder
78 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Ziele und Handlungsfelder
Auf Basis der Bestandsdaten, der SWOT-Analyse, der Anregungen und Hinweise während des
Beteiligungsprozesses sowie den Vorerfahrungen aus dem Grüngürtel Impuls 2012 wurden die
Handlungsfelder und Ziele für das Programmgebiet abgeleitet.
Leitbild
Für das Entwicklungskonzept wurde das Leitbild „Brückenschläge“ definiert. Das vorliegende Konzept
bildet den Lückenschluss zu den bereits umgesetzten Handlungskonzepten im südlichen Äußeren
Grüngürtel. Das Programmgebiet bildet Brücken zwischen den Stadtteilen im Osten und im Westen,
über Autobahnen und den Rhein. Diese Anbindungen gilt es zu schützen bzw. zu entwickeln.
Grüngürtel Impuls: Die wichtigsten Gebote
Im Projekt Grüngürtel Impuls wurden die wichtigsten Gebote für die Grüngürtelplanung festgelegt, auf
welche in diesem Projekt aufgebaut wird.
Die Abfolge aus Freiräumen freihalten, ausbauen und vernetzen
Die Erhaltung und pflegliche Behandlung des zusammenhängenden
Gefüges an Freiflächen zählt zu den wichtigsten Geboten bei Planun-
gen.
Einen Weg finden
Ziel war die Festlegung eines durchgängigen Grüngürtelweges.
Dieser wurde im Zuge des Projektes Grüngürtel Impuls definiert und
beschildert. In einigen Bereichen bestehen allerdings Möglichkeiten
den Grüngürtelweg zu optimieren.
Zuwege anbinden, Nutzer einführen
Ziel war die Anbindung aus angrenzenden Stadtteilen für Fußgänger
und Rahdfahrer in den Grüngürtel auf den Grüngürtelweg.
An einigen Stellen, z.B. des Militärrings ist die Anbindung durch
fehlende oder zeitintensive Querungen erschwert.
Abb. 8: Die Abfolge aus Freiräumen freihalten, ausbauen und vernetzen
(Kölner Grünstiftung 2013)
Abb. 9: Einen Weg finden (Kölner Grünstiftung 2013)
Abb. 10: Zuwege anbinden, Nutzer hineinführen (Kölner Grünstiftung 2013)
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 79
Die unterschiedlichen Abschnitte des Grüngürtels in ihrer Verschie-
denheit anerkennen und die unterschiedlichen Eigenschaften und
Begabungen nutzen und herausarbeiten
Der Grüngürtel ist aufgrund seiner Geschichte nicht einheitlich
gestaltet. Die unterschiedlichen Abschnitte des Grüngürtels sollten
in ihrer Verschiedenheit mit ihren jeweiligen Eigenschaften und
Begabungen genutzt und herausgearbeitet werden.
Der Nördliche Viertelkreis
Der nördliche Teil des Grüngürtels weist landschaftlichen Charakter
auf und ist geprägt durch landwirtschaftlich genutzte Flächen sowie
durch extensiv genutzte Grünländer. Seine Nutzung als ruhigen
Erholungsraum unter Beibehaltung seiner Grundstruktur steht hier
im Vordergrund.
Der Rechtsrheinische Halbkreis
Der rechtsrheinische Teil des Grüngürtels weist nicht die Stringenz
zusammenhängender Freiflächen auf. Sie sind fragmentiert und
unterschiedlich geprägt. Angesichts der hohen Bevölkerungsdichte
in den anschließenden Wohnquartieren werden sie als Erholungsflä-
chen dringend benötigt. Ihre Erweiterung, Vernetzung und Verbes-
serung der Erschließung des „Rechtsrheinischen Halbkreises“ steht
daher im Vordergrund.
„Besondere Orte“ herausarbeiten, schaffen, vernetzen und
gestalten
Bereits im Grüngürtel Impuls wurden besondere Orte herausgear-
beit. Dazu zählen vor allem die Forts und Zwischenwerke.
Abb. 11: „Besondere Orte“ herausarbeiten, schaffen, vernetzen und gestalten
(Kölner Grünstif tung 2013)
Abb. 12: Unterschiedliche Abschnitte des Grüngürtels (Kölner Grünstiftung 2013)
Abb 13: Der nördliche Viertelkreis
Abb. 14: Der rechtsrheinische Halbkreis
80 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Ziele und Handlungsfelder
Vernetzung, Anlage und Qualifizierung
öffentlicher Grünflächen
Biodiversität
Auf Basis der Bestandsdaten, der
SWOT-Analyse und der Anregungen
und Hinweise der beteiligten Akteure wurden die
Handlungsfelder und Ziele für das Programm -
gebiet abgeleitet. Das System des Inneren und
Äußeren Grüngürtels bildet das Gerüst des Frei-
raumsystems in Köln. Die Durchgängigkeit wird
erreicht durch hochwertige, attraktive öffentliche
Grünflächen und Verbindungsräume, die in die-
sem Sinne optimiert sind.
Dem Handlungsfeld Biodiversität
kommt aufgrund des Rückgangs der
biologischen Diversität eine hohe Bedeutung
zu. Ein durchgängiger Grüngürtel bietet
Lebensräume und Vernetzungsstrukturen für
zahlreiche Tier- und Pflanzenarten im Sinne des
Biotopverbunds.
Die Hitzebelastung in Großstädten wie
Köln nimmt nachweislich zu und kann
die Lebensqualität der Bevölkerung , aber auch
die Vitalität und da Vorkommen von Tier- und
Pflanzenarten beeinträchtigen. Daher sind
Maßnahmen zur Klimaanpasssung und -vorsorge
notwendig. Vor allem ein großflächiges System
wie der Äußere Grüngürtel kann hierzu Beiträge
leisten.
Handlungsfelder
Die Handlungsfelder sind angelehnt an die des Förderprogrammes Zukunft Stadtgrün und erfolgen im
Sinne der Gebote der Grüngürtelplanung des Grüngürtel: Impuls.
Klimaanpassung
Leitmaßnahmen im Handlungsfeld
• Optimierung von Querungen
• Verbesserung der Anbindung in den
Grüngürtel
• Durchgängiges Gestaltungselement
Wetterpilz
• Prüfung einer Rheinquerung durch Fähre
Leitmaßnahmen im Handlungsfeld
• Anlage temporärer Kleingewässer
• Versuchsflächen Naturschutz/Pflege
• Pflanzung und Pflege von Obstwiesen und
-bäumen
• Feldervielfalt
• Anlage Blüstreifen und Waldränder
Leitmaßnahmen im Handlungsfeld
• Grundsätzliche Erhaltung von Offenland als
Kaltluftentstehungsgebiet und von Wäldern
als Frischluftentsehungsgebiete und
klimatische Ausgleichsräume
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 81
Wohnortnahe Spiel- und Bewegungsflä-
chen bzw. Erholungsflächen auf denen
sich bewegt und gespielt werden kann, fördern
die Gesundheit der Bevölkerung langfristig.
Vor allem angrenzend an Stadtteile mit hohem
Anteil an Kindern und Jugendlichen kommt der
Gestaltung von attraktiven und altersgerechten
Bewegungsmöglichkeiten vor Ort eine beson-
dere Rolle zu. Dazu zählen auch Spielplätze.
Angebote können durch die Anlage von Bewe-
gungsstationen oder Naturerfahrungsräume
geschaffen werden.
Die Steigerung der Lebens- und
Wohnqualität ist ein übergreifendes
Handlungsfeld. Die Umsetzung von Maßnahmen
anderer Handlungsfelder tragen dazu bei. So
tragen etwa von den Stadtteilen aus gut er-
reichbare Erholungsräume, Maßnahmen gegen
Überhitzung in betroffenen Stadtteilen der
Steigerung von Lebens- und Wohnqualität bei.
Landschaft kann im Sinne der Bildung
für nachhaltige Entwicklung Lern- und
Lehrfunktion übernehmen. Dies muss durch
innovative Umweltbildungsangebote unter
Beteiligung aller Bevölkerungsschichten
gefördert werden. Bedarf zur Auseinandersetzung
und Beschäftigung mit Natur und Landschaft
besteht beim Verstehen und Akzeptieren
von Schutzgebieten, naturschutzfachlich
hochwertigen Flächen und im Bereich der
Landwirtschaft.
Bewegung und Gesundheit
Lebens- und Wohnqualität
Umweltbildung
Leitmaßnahmen im Handlungsfeld
• Bewegungsparcours in Bocklemünd-Men-
genich, Bergheimer Dreieck, Stamm-
heim-Flittard
• Anlage von neuen Bewegungs- und Spielflä-
chen im Niehler Ei, Stammheim-Flittard
Leitmaßnahmen im Handlungsfeld
• Anlage einer neuen Grünanlage im Niehler
Ei und zwischen Stammheim und Flittard
Leitmaßnahmen im Handlungsfeld
• Prüfung von potenziellen Naturerfahrungs-
räumen
• Konzepte zur Besucherlenkung im Nüssen-
berger Busch und Flittarder Rheinaue
• Errichtung eines Informationspunktes Gut
Schönrath
• Neuer Informations- und Beobachtungs-
punkt Rheindeich
82 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Querschnittsziele
Teilmaßnahmen der Querschnittsziele befinden sich in allen Projekträumen. Sie dienen alle der
Vernetzung der Grünflächen des Äußeren Grüngürtels miteinander bzw. der Anbindung aus oder in
angrenzende Stadtteile.
Brückenschläge durch den Grüngürtel
Es besteht das Ziel innerhalb des Äußeren Grüngürtels ein durchgängiges Wegesystem für Radfahrer
und Fußgänger zu entwickeln. Die Grüngürtelroute verläuft derzeit teilweise an verlärmten Straßen,
nimmt Umwege oder ist nicht als durchgängiger Weg erkennbar. Mit der Optimierung von Querungs-
situationen, zwei neuen Wegen, der Verbesserung von Wegen für Radfahrer an ausgewählten Stellen
sowie der Schaffung einer Rheinquerung innerhalb des Programmgebietes kann die Qualität und
Anbindung der Wege gesteigert werden.
Brückenschläge in den Grüngürtel
Der Äußere Grüngürtel ist von allen Seiten von Verkehrswegen umgeben. Im Norden die A1, im
Süden der Militärring. Die Autobahn kann mittels Unter- bzw. Überführungen gekreuzt werden, die
Überquerung des Militärrings aus den angrenzenden Stadtteilen ist mit längeren Wartezeiten an den
Fußgängerampeln verbunden. Daher ist eine Untersuchung zur Verbesserung der Querungen über
den Militärring Ziel.
Brückenschlag durch Gestaltung
Als raumübergreifendes Gestaltungselement soll der Wetterpilz im Äußeren Grüngürtel in allen
Projekträumen verwendet werden. Zwei Wetterpilze befinden sich schon in den Projekträumen
Bocklemünd-Mengenich und Bergheimer Dreieck. Die Gestaltung der Elemente soll dabei an die
jeweilige Situtation angepasst und teilweise mit Informationspunkten kombiniert werden.
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„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 83
84 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Projektraum Nüssenberger Busch
Den Nüssenberger Busch als naturschutzfachlich
hochwertigen Raum erhalten, schützen und behutsam
weiterentwickeln.
Ziele und Handlungsfelder
Projektraum Bocklemünd-Mengenich
Den Grünzug Bocklemünd als attraktiven Erholungs-,
Spiel- und klimatischen Ausgleichsraum erhalten und
weiterentwickeln.
Projektraum Bergheimer Dreieck
Den Raum um die Bergheimer Höfe als vielfältige
Kulturlandschaft erhalten und weiterentwickeln.
Projektraum Zwischen den Bahn
Den Verbindungsraum als Lebensraum für
störungsunempfindliche Arten entwickeln.
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 85
Projektraum Flittarder Rheinaue
Die Flittarder Rheinaue als naturschutzfachlich sehr
hochwertigen Raum erhalten und schützen und als Ort
für Umweltbildung und Naturerlebnis entwickeln.
Projektraum Stammheim Flittard
Den Freiraum zwischen Stammheim und Flittard zu
einem attraktiven, nutzbaren Grünzug entwickeln.
Projektraum Im Kötterfeld
Den Landschaftsraum im Kötterfeld im
Spannungsfeld der geplanten Siedlungs- und
Sportflächenerweiterungen als Teil des Grüngürtels
erhalten und wichtige Freiraumvernetzungen sichern
Projektraum Niehler Ei
Das Niehler Ei zu einem attraktiven Verbindungsraum
entwickeln und eine gute Wegeverbindung finden und
gestalten.
Maßnahmen
88 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
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Die Maßnahmen gliedern sich in die der projektraumübergreifende Querschnittziele und die projekt-
raumbezogenen Maßnahmen. Die Verortung der Maßnahmen aus den Querschnittszielen ist auf dem
folgenden Plan dargestellt.
Die Maßnahmen der Querschnittsziele dienen vorwiegend der Vernetzung der Grünflächen des Äuße-
ren Grüngürtels bzw. der Anbindung in angrenzende Stadtteile. Eine Durchgängigkeit des Grüngürtels
wird durch Optimierung von Wegeführungen und -querungen, aber auch durch übergreifende gestalte-
rische Elemente erreicht. Die Vernetzung ist dabei nicht Selbstzweck sondern dient der Verbesserung
der Lebensqualität in den angrenzenden Quartieren und der Förderung von Bewegung. Kurze und
attraktive Wege in den Grüngürtel erhöhen dessen Bedeutung als klimatischer Ausgleichsraum und
als Ort für Naturerlebnis und Erholung. Ein durchgängiger, gut nutzbarer Grüngürtelweg kann einen
Anreiz für Radtouren, Wanderungen oder Jogging darstellen.
Plan 34 : Querschnittsziele
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 89
Maßnahmen der Querschnittsziele
Brückenschläge durch den Grüngürtel
Höhengleiche Querungen:
Querung am Hufenpfädchen
Querung J ohannisstraße
Die Querung am Hufenpfädchen ist aktuell in einem schlechten Zustand bzw. ist kein durchgängiger
Weg erkennbar. Die Straße ist schlecht einsehbar. Die Situation am Parkplatz in der Johannisstraße
stellt sich sehr unübersichtlich dar. Im Zuge der Umgestaltung und Strukturierung des Parkplatzes
kann die Querung übersichtlicher gestaltet werden.
Neue Wege:
Nüssenberger B usch Ost
Bergheimer Dreieck W est
Derzeit verläuft die Grüngürtelroute in weiten Abschnitten entlang des Militärrings. Aufgrund des
Lärms und aus Sicherheitsaspekten kann der Weg in den zwei Bereichen verlegt werden. Um den
Eingriff in die Natur zu minimieren, werden Bestandswege genutzt, die aktuell als Trampelpfad
bestehen. Damit die Wege nicht verbreitert werden müssen, werden die neuen Wege ausschließlich
für Fußgänger nutzbar sein, der Radweg entlang der bestehenden Route bleibt bestehen.
Optimierung der Wegeanbindungen und -qualitäten:
U nterführungen an Autobahn und Bahnstrecke in Projektraum 2, 3 und 4
Querung über die Mercatorstraße für Radfahrer im Projektraum 4
Querung des Dünnwalder Kommunalweges, Radweg entlang des Gut Schönrath
nach Norden zum Dünnwaler Kommunalweg im Projektraum 8
Machbarkeitsstudie Rheinfähre
Die Möglichkeit einer Querung des Rheins durch eine Fähre soll untersucht und geprüft werden.
Brückenschläge in den Grüngürtel
U ntersuchungen zur Verbesserung der Querungen über den Militärring
Brückenschlag durch Gestaltung
Wetterpilze
Ein wiedererkennbares und prägnantes Gestaltungselement kann die sehr unterschiedlichen Freiräu-
me des Äußeren Grüngürtels als solche erkennbar markieren und diese gestalterisch verbinden. Dazu
wurde der in Teilräumen bereits verwendete Wetterpilz ausgewählt. Dieser ist aufgrund seiner Größe
und einprägsamen Form gut geeignet.
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90 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Brückenschläge durch den Grüngürtel
Verbesserung der Vernetzung innerhalb des Äußeren Grüngürtels
Der Äußere Grüngürtel ist bereits mit einem guten Wegenetz ausgestattet. In zwei Bereichen ist die
Anlage von neuen Wegen geplant, um die Wegestrecke an der vielbefahrenen Militärringstraße zu
minimieren. Die beiden Bereiche befinden sich im Projektraum Nüssenberger Busch im Osten entlang
der A 57 und im Bergheimer Dreieck im Westen ebenfalls an der A 57. Um schwerwiegende Eingriffe in
Natur und Landschaft zu vermeiden, werden die Wege wassergebunden angelegt und in ihrer aktuellen
Größe nur minimal verbreitert.
Die Querung am Hufenpfädchen ist hinsichtlich ihrer Übersichtlichkeit zu verbessern, sodass eine
Durchgängigkeit der Grüngürtelroute geschaffen wird. Der Bereich des Parkplatzes an der Johannis-
straße ist zu verbessern, da die Überquerung der Straße aktuell unübersichtlich ist. Daher soll in beiden
Fällen die Anlage von Querungsinseln geprüft werden, um Fußgängern und Radfahrern die Kreuzung
zu erleichtern und sicherer zu gestalten. Dies ist in Abstimmung mit dem jeweiligen Baulastträger
festzulegen.
Um die Durchgängigkeit des Grüngürtels zu gewährleisten, ist die Überquerung des Rheins wün-
schenswert. Geplant ist der Betrieb einer Fähre, welche westseitig am Niehler Rheinboulevard und
ostseitig im Stammheimer Schlosspark anlegt. Für konkretere Planungen ist die Erstellung einer
Machbarkeitsstudie notwendig. Die Analyse ergab in mehreren Bereichen Verbesserungsbedarf an
Radwegen. Die Radwege im Bereich der Unterführungen unter der Bahnstrecke und Autobahn, über
die Mercatorstraße, entlang des Gut Schönrath nach Norden zum Dünnwalder Kommunalweg und
die Querung des Dünnwalder Kommunalwegs sind auf eine verbesserte Verkehrsführung zugunsten
Radfahrern zu prüfen und zu optimieren.
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Höhengleiche Querungen
Bestandssituation
Neue Wege
Bestandssituation Unterführung
Rheinfähre
Bestand Beschilderung
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 91
Titel des Projektes
Projektort
Handlungsfelder
Ziele
Verbesserung der urbanen grünen Infrastruktur durch Verbesserung der Wegebeziehungen innerhalb
des Grüngürtels.
Handlungsbedarf
• Verbesserung der Anbindung der Siedlungsräume und Vernetzung der Freiflächen im Grüngürtel
Projektwirkung
Die Erholungsflächen des Äußeren Grüngürtels sind besser vernetzt und können auf ungefährlichen
und klar gekennzeichneten Wegen durchgangen und mit dem Fahhrad befahren werden.
Maßnahmen
A) Querungen über die Straßen „Am Hufenpfädchen“ und an der Johannisstraße optimieren
B lickbeziehungen verbessern, Zugänge zur Straße freischneiden, Querung auf der Straße
markieren, prüfen ob die Anlage einer Querungsinsel sinnvoll und möglich ist oder evtl.
Hinweisschilder für Autofahrer
B) Anlage von neuen Wegen
Anlage von ca. 480 m wassergebundenen Wegen im Nüssenberger Busch Ost und Berghei-
mer Dreieck W est.
Naturschutzfachliche Verträglichkeit prüfen, Trasse finden und entwerfen, Wegequerschnitte
und –aufbau entwerfen
C) Optimierung der Wegeanbindungen und -qualitäten
Situation für Radfahrer optimieren:
An der U nterführung an der Autobahn 57 und am S-Bahnhof Longerich eine Verbreiterung
des W eges prüfen.
Den S teg über die Mercatorstraße für Radfahrer besser nutzbar gestalten.
Die Querung des Dünnwalder Kommunalwegs und die W egeführung am Radweg entlang des
Gut Schönrath nach Norden zum Dünnwalder Kommunalwegs eindeutig kennzeichnen.
Projekträume Nüssenberger Busch, Zwischen
den Bahnen, Bergheimer Dreieck, Im Kötterfeld
Brückenschläge durch
den Grüngürtel
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Vernetzung, Anlage und Qualifizie-
rung öffentlicher Grünflächen
Biodiversität
Lebens/ und Wohnqualität
Bewegung und Gesundheit
Klimaanpassung
Umweltbildung
92 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
D) Machbarkeitsstudie Rheinquerung
Zur Einschätzung der Eignung einer Rheinfähre soll eine Machbarkeitsstudie beauf tragt
werden. Dabei sollen die derzeit geplanten Anlegestellen rechts- und linksrheinisch
(S tammheimer Schlosspark, Niehler Rheinboulevard) und ein Betriebskonzept erarbeitet
werden.
Erwartete Projektkosten gesamt
695.000 € (inkl. 19 % MwSt. und 20 % Baunebenkosten soweit anrechenbar)
Umsetzungsreife: Projektidee
Kostenübersicht
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen
Maßnahme Kostenart Kosten brutto Maßnahmenträger
A Optimierung von
Querungen Planungs- und Baukosten 105.000 €
Stadt Köln, Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
B Anlage von neuen Wegen Planungs- und Baukosten 490.000 €
Stadt Köln, Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
C Optimierung der
Wegeanbindungen und
-qualitäten
Planungs- und Baukosten 40.000 €
Stadt Köln, Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
D Machbarkeitsstudie
Rheinquerung
Planungskosten 60.000 €
Stadt Köln, Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
• Abstimmung mit den Baulastträgern der betroffenen Straßen und dem Wasserstraßen- und
Schifffahrtsamt Köln
Projektträger / Ansprechpartner
• Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Mögliche Projektpartner
• Amt für Straßen- und Verkehrsentwicklung, Straßen.NRW, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt
Köln, Stadt Köln Untere Naturschutzbehörde, Fähren-Betreiber
Partizipation
• keine
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 93
94 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
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Brückenschläge in den Grüngürtel
Verbesserung der Anbindungen in den Äußeren Grüngürtel hinein.
Der Äußere Grüngürtel soll als Erholungsraum für die Bevölkerung der angrenzenden Siedlungsbe-
reiche nutzbar sein. Dabei spielt die Erreichbarkeit der Grün- und Freiflächen eine Rolle. Diese wird
im Süden durch die Militärringstraße erschwert, da eine Querung an den Fußgängerüberwegen mit
langen Wartezeiten an den Ampeln verbunden ist. Das Projekt hat das Ziel die Querungen über den Mi-
litärring auf Verbesserungsmöglichkeiten zu prüfen. Dafür ist die Erstellung einer Machbarkeitsstudie
bezüglich der Verkehrsplanung notwendig.
Plan 35: Brückenschläge in den Grüngürtel
Kreuzung Militärring und B9, Bestand Militärring, Bestand
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 95
Titel des Projektes
Projektort
Handlungsfelder
Ziele
Verbesserung der urbanen grünen Infrastruktur durch bessere Erreichbarkeit aus den Siedlungsberei-
chen.
Handlungsbedarf
• Verbesserte Anbindung der Siedlungsräume und dem Grüngürtel
Projektwirkung
Aus den angrenzenden Stadtteilen sind sichere und zügige Zugänge in den Äußeren Grüngürtel für
alle Altersklassen möglich.
Maßnahmen
A) Machbarkeitsstudie zur Prüfung verbesserter Querungsmöglichkeiten
Die Querungsmöglichkeiten für F ußgänger über den Militärring in den Grüngürtel sollen
verbesser t werden. Dabei soll geprüft werden, ob die Ampelschaltung so angepasst werden
kann, dass sich die W artezeiten für Fußgänger verringern.
B) Querungshilfen
Zur sicheren Überquerung des Militärrings soll die Anlage von vier neuen Querungshilfen
geprüf t werden
Erwartete Projektkosten gesamt
278.000 € (inkl. 19 % MwSt. und 20 % Baunebenkosten soweit anrechenbar)
Umsetzungsreife: Projektidee
Straßenquerungen in den Grüngürtel von
der Militärringstraße
Brückenschläge in
den Grüngürtel
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Vernetzung, Anlage und Qualifizie-
rung öffentlicher Grünflächen
Biodiversität
Lebens/ und Wohnqualität
Bewegung und Gesundheit
Klimaanpassung
Umweltbildung
96 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Kostenübersicht
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen
• Abstimmung mit dem entsprechenden Baulastträger
Projektträger / Ansprechpartner
• Stadt Köln Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Mögliche Projektpartner
• Amt für Straßen- und Verkehrsentwicklung, Straßen.NRW
Partizipation
• keine
Maßnahme Kostenart Kosten brutto Maßnahmenträger
Machbarkeitsstudie
Verkehrsplanung Planungskosten 36.000 €
• Amt für Landschaftspfle-
ge und Grünflächen
Neue Querungsinseln Planungs- und Baukosten 242.000 €
• Amt für Landschaftspfle-
ge und Grünflächen
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 97
98 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Brückenschläge durch Gestaltung
Der Wetterpilz als Wiedererkennungsmerkmal des Äußeren Grüngürtels
Im Projektraum Bergheimer Dreieck und in Bocklemünd-Mengenich befindet sich jeweils bereits ein
Wetterpilz. Dies soll in den anderen Projekträumen aufgegriffen werden. Dabei soll die Landmarke
nicht nur als Schattenspender und zur Rast dienen, sondern auch an einigen Orten über den jeweiligen
Projektraum informieren. Der Wetterpilz im Nüssenberger Busch soll in das Informationskonzept des
Projektraums eingebunden werden und den Besuchern die naturschutzfachliche Qualität der Flächen
bewusst machen. Im Bergheimer Dreieck werden an den Pilzen die vielfältigen Nutzungsformen näher
erläutert. Der Wetterpilz auf dem Rheindeich wird als Beobachtungspunkt auf die Flittarder Rheinaue
und den Rhein gestaltet. Das Aussehen der Wetterpilze soll an die Situation im jeweiligen Projektraum
angepasst sein. Zur Gestaltung der Elemente wird die Auslobung eines Gestaltungswettbewerb vorge-
schlagen.
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Wetterpilz Bocklemünd, Bestand Wetterpilz Niehler Ei, Fotomontage Nüsssenberger Busch, Fotomontage
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 99
Titel des Projektes
Projektort
Handlungsfelder
Ziele
Der Wetterpilz als Landmarke soll als übergreifendes Gestaltungselement im Äußeren Grüngürtel
dienen.
Handlungsbedarf
• Wettbewerb zur Gestaltung der Wetterpilze
Projektwirkung
Die Wetterpilze werden als übergreifendes Gestaltungselement für den Äußeren Grüngürtel wahrge-
nommen.
Maßnahmen
A) Gestaltungswettbewerb W etterpilze
Zur Gestaltung der W etterpilze wird die Auslobung eines Wettbewerbs vorgeschlagen. So
k önnen zeitgemäße und qualifizierte Vorschläge zur Gestaltung des Wetterpilzes und der
Integration von ergänzenden F unktionen wie Information, Aufenthaltmöglichkeiten und
Beleuchtung eingeholt werden. Mögliche Teilnehmer sind Landschaftsarchitekten, Architek
ten, Designer und Künstler .
Erwartete Projektkosten gesamt
24.000 € (inkl. 19 % MwSt. und 20 % Baunebenkosten soweit anrechenbar)
Umsetzungsreife: Projektidee
Projekträume Nüssenberger Busch, Zwischen den
Bahnen, Bergheimer Dreieck, Niehler Ei, Flittarder
Rheinaue, Grünzug Stammheim Flittard
Brückenschläge
durch Gestaltung
Vernetzung, Anlage und Qualifizie-
rung öffentlicher Grünflächen
Biodiversität
Lebens/ und Wohnqualität
Bewegung und Gesundheit
Klimaanpassung
Umweltbildung
100 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Kostenübersicht
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen
• Bürgerbeteiligung als Grundlage zur Wettbewerbsauslobung
• Konkretisierung der Standorte in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde
Projektträger / Ansprechpartner
• Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Mögliche Projektpartner
• Architektenkammer NRW
Partizipation
• Bürgerbeteiligung als Grundlage zur Wettbewerbsauslobung
Maßnahme Kostenart Kosten brutto Maßnahmenträger
Gestaltungswettbewerb
Wetterpilz
Planungskosten (Die
Baukosten für die Wetter-
pilze sind in den jeweiligen
Projekträumen benannt)
24.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 101
102 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Grüner Brückenschlag durch Bocklemünd-Mengenich
Den Grünzug als attraktiven Erholungs-, Spiel- und klimatischen Ausgleichsraum erhalten und weiter
entwickeln.
Der Grünzug durch Bocklemünd-Mengenich ist geprägt von den angrenzenden Siedlungsflächen und
den dadurch ausgelösten Nutzungsdruck. Bereiche davon wurden bereits neugestaltet und aufgewer-
tet. Ziel ist den gesamten Grünzug attraktiv zu gestalten. Aufgrund des hohen Nutzungsdrucks müssen
die Grünflächen mehrere Funktionen leisten: Raum für Naherholung, für Bewegung, Sport und Spiel
und als klimatischer Ausgleichsraum. Die klimatischen Funktionen werden aufgrund ihrer Bedeutung
für die Kaltluft- und Frischluftentstehung nicht durch die vorgesehenen Maßnahmen beeinflusst. Ein
Naturerfahrungsraum schafft sogar weitere klimatische Ausgleichsräume für Kinder und Jugendliche.
Dieser soll in den Waldbereichen im Süden geschaffen werden und Kindern in naturbelassenen und
extensiv gepflegten Freiräumen Naturerlebnisse bietet. Dabei wird auf vorgegebene Spielelemente
verzichtet, sodass die Kreativität gefördert und ein Bewusstsein für Natur geschaffen wird. Auf der
Wiesenfläche im Norden sind über dem bestehenden Spielplatz Fitnessstationen geplant, welche
die Bewegung fördern sollen. Diese Maßnahmen dienen alle dazu die Lebens- und Wohnqualität der
Bevölkerung der angrenzenden Stadtteile zu erhöhen.
Plan 36 : Maßnahmen im Projektraum Bocklemünd-Mengenich
Naturerfahrungsraum
Fitness-
Stationen
Fußweg durch Bocklemünd, Bestand Beispiel Fitness-Station Busch Park nördlich Bocklemünd Beispiel Fitness-Station
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 103
Titel des Projektes
Projektort
Handlungsfelder
Ziele
Den Grünzug als attraktiven Erholungs-, Spiel- und klimatischen Ausgleichsraum erhalten und weiter
entwickeln.
Handlungsbedarf
• Förderung von Bewegung durch die Anlage von Fitness-Stationen nahe Siedlungsbereichen
• Kindern und Jugendlichen Naturerfahrungen in naturbelassenen Flächen ermöglichen
Projektwirkung
Mit Durchführung des Projektes wird der Grünzug attraktiver und es werden Erholungs-, Spiel- und
klimatische Funktionen erhalten.
Maßnahmen
A) Anlage von Fitness-S tationen
Festlegung der k onkreten Standorte, Auswahl der Geräte und Errichtung dieser.
B) Neuanlage W eg
Auf der Grünfläche über dem Siedlungsbereich wird ein neuer wassergebundener Weg mit
ca. 312 m Länge und 1,5 m Breite angelegt.
C) Naturerfahrungsraum
Die grundsätzliche Eignung der F läche ist gegeben, die vorgeschlagenen Flächen
befinden sich im Eigentum der S tadt. Eine detaillierte Betrachtung der Standorte
und Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungsplanung sowie V ergabe und Objektüberwa
chung und - betreuung sind durchzuführen. Bei der Kostenschätzung wurde eine Fläche von
3.000 m² angenommen.
Naturerfahrungsraum (Detaillierte Prüfung des Standorts, Einholung Genehmigungen)
Erwartete Projektkosten gesamt
171.000 € (inkl. 19 % MwSt. und 20 % Baunebenkosten soweit anrechenbar)
Umsetzungsreife: Konzept der Fitness-Stationen bereits an anderen Stellen im Grüngürtel getestet,
Standortvorschläge für Naturerfahrungsräume vorhanden
Projektraum Bocklemünd-Mengenich
Grüner Brückenschlag durch
Bocklemünd-Mengenich
Vernetzung, Anlage und Qualifizie-
rung öffentlicher Grünflächen
Biodiversität
Lebens/ und Wohnqualität
Bewegung und Gesundheit
Klimaanpassung
Umweltbildung
104 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Kostenübersicht
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen
• keine
Projektträger / Ansprechpartner
• Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Mögliche Projektpartner
• Biologische Station Köln-Leverkusen, Bürger Bocklemünd-Mengenich
Partizipation
• Beteiligung der Anwohner und zukünftigen Nutzer bei der Auswahl, Planung und Entwicklung des
Naturerfahrungsraums
Maßnahme Kostenart Kosten brutto Maßnahmenträger
A Anlage von
Fitness-Stationen Planungs- und Baukosten 72.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
B Neuanlage Weg Planungs- und Baukosten 29.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
C Naturerfahrungsraum Planungs- und Baukosten 70.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 105
106 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
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Fort III
Zwischenwerk
IIIb
Brückenschlag Mensch - Natur im Nüssenberger Busch
Besucherlenkung/
Wegerückbau
Informationskonzept /
Lehrpfad
Querung Am
Hufenpfädchen
Versuchsflächen
Pflege/Ansaat
Den Nüssenberger Busch als naturschutzfachlich hochwertigen Raum erhalten, schützen und behut-
sam weiterentwickeln.
Aufgrund seiner hochwertigen Flächen ist im Projektraum besonders wichtig, dass ein konsequentes
Konzept zur Besucherlenkung erstellt wird, sodass Konflikte zwischen Naturschutz und Erholung
weitgehend minimiert werden können. Dies ist vor allem im alten Buchenwald wichtig, der an die
Siedlung Bocklemünd-Mengenich grenzt, wichtig. Der Rückbau von Wegen und die Gestaltung eines
Informationskonzeptes können Erholungssuchende auf die Hochwertigkeit des Bestandes hinwei -
sen und ermöglichen die Bewusstseinsbildung für Naturschutz. Auf den Ergebnissen der bereits
umgesetzten Streifenansaaten soll aufgebaut werden, sodass Pflegemaßnahmen in Zukunft auf den
Standort angepasst erfolgen können. Durch Umgestaltung der Querung Am Hufenpfädchen kann die
Durchgängigkeit des Grüngürtelwegs wieder gewährleistet werden. Durch die Anlage und Pflege von
bestehenden Gewässermulden werden Lebensräume für Amphibien geschaffen bzw. erhalten und
erhöhen so die Biodiversität. Auch die Obstwiesen und -bäume entlang der Waldränder erhöhen die
Vielfalt. Der Parkplatz an der Johannisstraße wird durch niedrige Strauch- und Heckenpflanzungen
in den Raum eingebunden. Ein Wetterpilz bietet Informationen sowie Hinweise auf die Leinenpflicht.
Plan 37 : Maßnahmen im Projektraum Nüssenberger Busch
Pflege
Obstbäume
Parkplatz
Johannisstraße
Temporäre
Gewässer
Beispiel artenreiche Wiese Beispiel Artenvielfalt Beispiel temporäre Gewässer Beispiel temporäre Gewässer
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 107
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Fort III
Zwischenwerk
IIIb
Titel des Projektes
Projektort
Handlungsfelder
Ziele
Der Nüssenberger Busch soll als naturschutzfachlich hochwertiger Raum erhalten, geschützt und
behutsam weiterentwickelt werden.
Handlungsbedarf
• Erhalt bzw. Erhöhung der Artenvielfalt von Flora und Fauna durch angepasste Nutzung und Pflege
im Projektraum
• Wegekonzept: Rückbau von Wegen um im Wald um beruhigte Teilräume zu schaffen in Kombi-
nation mit einem Konzept zur Besucherlenkung und -information zur Bewusstseinsbildung für
hochwertige Bereiche in der Natur
Maßnahmen
A) Konzeption und Gestaltung Lehrpfad
Entwicklung und Gestaltung eines Konzepts zur Besucherlenkung in Kombination mit einem
Lehrpfad, R ückbau von noch festzulegenden Wegen (ca. 750 m) im Nüssenberger Busch,
Absperrungen (6 S tück)
B) F aunistische Untersuchung
F ledermaus-, Brutvogel-, Amphibien-, Heuschrecken-, Tagfalterkartierungen
C) Anlage und P flege von temporären Gewässern
Ausheben und Modellieren von temporärern Gewässern, ca. 4.000 m²
D) Anlage und Monitoring V ersuchsflächen
Anlage von naturschutzfachlichen V ersuchsflächen und begleitendes Monitoring der
F lächen zur Optimierung der Qualität und Pflege der Flächen.
E) Anlage Gehölzkulisse
P flanzung von gebietsheimischen Sträuchern und Bäumen entlang der Autobahn.
F) P arkplatzsituation Johannisstraße
P flanzung von Sträuchern und Bäumen zur Gliederung der Situation, Errichtung eines neuen
W etterpilzes mit integrierter Information
Projektraum Nüssenberger Busch
Brückenschlag Mensch - Natur
im Nüssenberger Busch
Vernetzung, Anlage und Qualifizie-
rung öffentlicher Grünflächen
Biodiversität
Lebens/ und Wohnqualität
Bewegung und Gesundheit
Klimaanpassung
Umweltbildung
108 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
G) Wiederherstellungspflege von Obstbäumen/-wiesen
Bestimmung eines langfristigen V erantwortlichen für die Pflege der Bäume und Wiederher
stellungspflege von ca. 10 Obstbäumen mit zwei Pflegegängen pro Jahr.
Erwartete Projektkosten gesamt
922.000 € (inkl. 19 % MwSt. und 20 % Baunebenkosten soweit anrechenbar)
Kostenübersicht
Maßnahme Kostenart Kosten brutto Maßnahmenträger
A Konzeption und
Gestaltung Lehrpfad Planungs-, Baukosten 118.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
B Faunistische
Untersuchung Planungskosten 36.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
C Anlage und Pflege von
temporären Gewässern Planungs- und Baukosten 103.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
D Anlage und Monitoring
Versuchsflächen
Planungs- ,Bau- und
Personalkosten 140.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
E Anlage Gehölzkulisse Planungs- und Baukosten 466,000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
F Parkplatzsituation
Johannisstraße Planungs- und Baukosten 54.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
G Wiederherstellungspfle-
ge Obstbäume Planungs- und Baukosten 5.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 109
Umsetzungsreife: Projektidee
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen
• keine
Projektträger / Ansprechpartner
• Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, Untere Naturschutzbehörde
Mögliche Projektpartner
• Biostation Köln-Leverkusen
Partizipation
• Bürgerbeteilgung im Rahmen des Besucherlenkungskonzepts. Hier kann auf Erfahrungen aus dem
Projekt im Gremberger Wäldchen im Rahmen des IHK „Vielfalt vernetzen“ zurückgegriffen werden.
110 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
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Grüner Brückenschlag zwischen den Bahnen
Der Raum „Zwischen den Bahnen“ soll zum Erhalt und zur Erhöhung der Biodiversität beitragen.
Der Projektraum wird durch die angrenzenden Verkehrstrassen und die von Nord nach Süd verlaufende
Straße geprägt. Für die Naherholung ist der Raum unattraktiv, daher besteht das Ziel den Wald als Le-
bensraum für störungsunempfindliche Arten aufzuwerten. Der Einbau von Nistkästen für Fledermäuse
und Vögel sowie der Einbau von Totholz unterstützt die Bildung von Lebensräumen für typischen Wald-
arten. Um menschliche Störungen zu minimieren, wird der Sportplatz und der Parkplatz zurückgebaut.
Auf dem ehemaligen Parkplatz werden Gehölze gepflanzt. Der Sportplatz wird verlegt. Dazu wird in
Abstimmung zwischen dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen und dem Sportamt ein geeig-
ner Ersatzstandort im Kölner Norden festgelegt. Die Fläche bleibt als Lichtung erhalten und erhöht so
die Strukturvielfalt innerhalb des Waldes. Durch das Einbringen von gebietsheimischem Saatgut über
umbruchlose Ansaat wird die Entwicklung einer artenreichen Lichtung gefördert.
Plan 38 : Maßnahmen im Projektraum Zwischen den Bahnen
Rückbau
Parkplatz
Rückbau
Sportplatz
Waldbestand Beispiel Totholz Beispiel Lichtung Beispiel Strukturelemente
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 111
Titel des Projektes
Projektort
Handlungsfelder
Ziele
Der Raum „Zwischen den Bahnen“ soll zu einer Verbesserung der Biodiversität beitragen.
Handlungsbedarf
• Umwandlung des Parkplatzes in Wald und des Bolzplates in Wiese zur Beruhigung des Raumes
• Einbau von Totholz und Nisthilfen
Projektwirkung
Beruhigung des Projektraumes, Erhöhung der Strukturvielfalt, neue Nistplatzangebote für Höhlen-
brüter
Maßnahmen
A) Umwandlung P arkplatz in Wald
Entsiegelung der asphaltier ten Parkplatzflächen und Pflanzung von Heistern
B) Umwandlung Sportplatz in Waldlichtung
Festlegung eines alternativen S tandorts für den Bolzplatz, Ansaat einer autochthonen
Saatgutmischung
C) Einbau von S trukturelementen
Einbau von T otholz, Vogelnistkästen, Fledermausnistkästen
D) Anlage von Lichtungen
Entnahme von Gehölzen im Zuge der Durchforstungsmaßnahmen, sodass Lichtungen
entstehen und Lebensraum für lichtbedürf tige Arten bieten.
E) Wetterpilz
Erwartete Projektkosten gesamt
198.000 € (inkl. 19 % MwSt. und 20 % Baunebenkosten soweit anrechenbar)
Umsetzungsreife: Projektidee
Projektraum Zwischen den Bahnen
Grüner Brückenschlag
zwischen den Bahnen
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Vernetzung, Anlage und Qualifizie-
rung öffentlicher Grünflächen
Biodiversität
Lebens/ und Wohnqualität
Bewegung und Gesundheit
Klimaanpassung
Umweltbildung
112 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Kostenübersicht
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen
• Für den Bolzplatz muss vor dem Rückbau ein neuer Standort gefunden werden.
Projektträger / Ansprechpartner
Stadt Köln Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Mögliche Projektpartner
• Stadt Köln Sportamt, Untere Naturschutzbehörde, Biostation Köln-Leverkusen
Partizipation
• Beteiligung der Sportvereine der angrenzenden Stadtteile Pesch und Longerich bei der Wahl eines
Ersatzstandortes
Maßnahme Kostenart Kosten brutto Maßnahmenträger
A Umwandlung Parkplatz Planungs- und Baukosten 102.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
B Umwandlung Sportplatz Planungs- und Baukosten 55.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
C Einbau von Strukturele-
menten Planungs- und Baukosten 7.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünfläche
D Anlage von Lichtungen Planungs- und Baukosten 5.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünfläche
E Wetterpilz Planungs- und Baukosten 29.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünfläche
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 113
114 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
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Historischer Grüngürtel
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Brückenschlag Landwirtschaft - Erholung im Bergheimer Dreieck
Der Raum um die Bergheimer Höfe soll als vielfältige Kulturlandschaft unter dem Schlagwort Felder-
vielfalt“ erhalten und weiterentwickelt werden.
Das Bergheimer Dreieck ist ein vielfältiger Freiraum, der sich aus landwirtschaftlichen Flächen, einem
als Park angelegten historischen Teil des Grüngürtels, großen Gehölzflächen und der Lüttich-Kaserne
zusammensetzt.
Die landwirtschaftliche Flächen werden als charakteristischer und wichtiger Bestandteil dieses Raums
verstanden. Aufgrund der besonderen Lage innerhalb des Grüngürtels und ihrer Nähe zur Stadt sollen
hier zukünftig besondere Formen der Landwirtschaft stattfinden Diese dienen dabei nicht in erster
Linie der landwirtschaftlichen Produktion, sondern der Erhaltung und Förderung der Biodiversität, der
Umweltbildung und dem Nutzen durch die Bewohner der Stadt. Dies kann in Form von Äckern für
Ackerwildkräuter z.B. im Sinne des Programms „Äcker für die Vielfalt“, integrierter Artenschutzmaß -
nahmen wie dem Anbau mit doppeltem Saatreihenabstand, den Anbau seltener und alter Kulturpflan-
zen- und -sorten, Agro-Forst-Systemen oder Selbsternefelder und Krautgärten erfolgen. Für letzere
bestehen bereits sehr erfolgreiche Modelle auf dem Gebiet der Stadt Köln
Plan 39 : Maßnahmen im Projektraum Bergheimer Dreieck
Wildobst
Wildobst
Feldervielfalt
Freihalten eines Grünzuges
im Falle einer Konversion
Beispiel Obstwiese Beispiel Blühsäume Beispiel Blühsäume Beispiel „Feldervielfalt“
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 115
Durch die Anlage von Blühstreifen und Rainen entlang von Äckern und Flurwegen und von Säumen
an Waldrändern werden Lebensräume und Vernetzungsstrukturen für Kleinlebewesen geschaffen.
Wildobstwiesen und -reihen entlang von Wegen bieten Nahrung für Vögel und andere Tierarten. Diese
wirken vom Landschaftsbild und der Lebensraumfunktion wie Streuobstwiesen. Durch die Verwendung
von Wildarten wie z.B. Speierling, Elsbeere, Mispel, Wildbirne und Vogelkirsche sind diese robuster
und weniger pflegebedürftig.
Der Raum hat eine hohe Bedeutung für die Naherholung. Fitness-Stationen in der Nähe des Parkplatzes
im Osten sollen zukünftig das Angebot der Laufstrecken im Projektraum ergänzen und die Bewegung
fördern. Der Parkplatz soll gestalterisch aufgewertet und das Angebot an Fahrradstellplätzen erhöht
und verbessert werden.
Der denkmalgeschütze, historische Teil des Grüngürtels wird durch geeignete Pflegemaßnahmen
fachgerecht erhalten.
Auf dem Gebiet der Lüttich-Kaserne ist im Fall einer Nutzungsaufgabe und Konversion der militäri-
schen Fläche ein ausreichend breiter Streifen für einen Grünzug einzuplanen. Dieser dient der bes-
seren Vernetzung des Grüngürtels mit dem südlich angrenzenden Grünzug in Longerich und mit dem
Stadtteil selbst.
116 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Titel des Projektes
Projektort
Handlungsfelder
Ziele
Der Raum um die Bergheimer Höfe soll als vielfältige Kulturlandschaft unter dem Schlagwort Felder-
vielfalt“ erhalten und weiterentwickelt werden.
Handlungsbedarf
• Erhalt bzw. Erhöhung der Artenvielfalt von Flora und Fauna durch Anlage von Blühsäumen entlang
von Wegen und die Anlage von Waldrändern sowie Obstwiesen
• Entwicklung einer vielfältigen Landwirtschaft mit unterschiedlichen Nutzern und Einbindung der
Bevölkerung
• Erweiterung des bestehenden Laufstreckennetzes um Fitness-Stationen
Projektwirkung
Mit Durchführung des Projektes entsteht ein nachhaltiges und intelligentes Landnutzungssystem
welches die Bevölkerung einbezieht. Die Fitness-Stationen werden von der Bevölkerung genutzt.
Maßnahmen
A) P flanzung Wildobstwiesen/-reihen
B) Konzeption „Feldervielfalt“
C) Anlage von Fitness-S tationen
Festlegung der k onkreten Standorte, Auswahl der Geräte und Errichtung dieser.
D) Anlage von Blühsäumen, Ackerrainen und Waldrändern
E) 2 W etterpilze
F) V erbesserung Parkplatzsituation
V erbesserung der Situation am Parkplatz an der B 9 durch Begrünung des Parkplatzes und
die Errichtung von F ahrradstellplätzen.
Erwartete Projektkosten gesamt
767.000 € (inkl. 19 % MwSt. und 20 % Baunebenkosten soweit anrechenbar)
Projektraum Bergheimer Dreieck
Brückenschlag Landwirtschaft - Erholung
im Bergheimer Dreieck
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Historischer Grüngürtel
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Vernetzung, Anlage und Qualifizie-
rung öffentlicher Grünflächen
Biodiversität
Lebens/ und Wohnqualität
Bewegung und Gesundheit
Klimaanpassung
Umweltbildung
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 117
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen
• Gespräche mit den Pächtern der landwirtschaflichen Flächen führen und eine mögliche Beteili-
gung am Projekt klären. Eventuell müssen bestehende Pachtverträge gekündigt und geeignete
Pächter für die Realisierung gesucht werden.
Projektträger / Ansprechpartner
Stadt Köln Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Mögliche Projektpartner
• Biologische Station Köln-Leverkusen, Landwirte, Bürger
Partizipation
• Beteiligung der Bürger bei der Entwicklung der Betriebsmodelle von Selbserntefeldern und
Krautgärten
Kostenübersicht
Maßnahme Kostenart Kosten brutto Maßnahmenträger
A Pflanzung Wildobstwie-
sen/-reihen Planungs- und Baukosten 392.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
B Konzeption
„Feldervielfalt“ Planungs- und Baukosten 36.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
C Anlage von Fitness-Sta-
tionen Planungs- und Baukosten 72.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
D Anlage von Blühsäumen,
Ackerrainen und Waldrän-
dern
Planungs- und Baukosten 193.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
E 2 Wetterpilze Planungs- und Baukosten 52.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
F Verbesserung Parkplatz-
situation Planungs- und Baukosten 22.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
Umsetzungsreife: Projektidee, für die Fitnessstationen besteht bereits ein Konzept der Stadt Köln
118 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
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Niehler Rheinboulevard
Brückenschlag durch das Niehler Ei / Vom Grüngürtel zum Rhein
Das „Niehler Ei“ soll durch alternative Wegeverbindungen und punktuelle Maßnahmen zu einem
attraktiven Verbindungsraum entwickelt werden.
Das Niehler Ei ist durch die durchkreuzenden Straßen und Bahntrassen geprägt. Fuß- und Radwege
durchqueren den Raum, allerdings häufig entlang der vielbefahrenen Straßen. Durch die Verlegung
der Grüngürtelroute im Westen des Niehler Eis wird diese attraktiver. Um das Gefühl der sozialen Kon-
trolle, in dem sonst sehr dicht mit Gehölzen bestandenen Projektraum, zu erhöhen, werden entlang
der Wege Säume und Waldränder angelegt. Als Landmarke ist im Inneren des Niehler Eis ein Wetterpilz
vorgesehen. Im Osten des Projektraumes vom Rhein kommend wird eine neue Grünanlage entstehen,
die einen attraktiven Eingang in den linksrheinischen Grüngürtel darstellt. Hier befinden sich aktuell
ehemalige Lagerplätze und dichte Gehölze. Der alte Baumbestand wird dabei aufgrund seiner natur -
schutzfachlichen Bedeutung belassen und kann als Naturerfahrungsraum für Kinder und Jugendliche
genutzt werden. Es entsteht eine nutzbare öffentliche Grünfläche, die durch einzelne Gehölzgruppen
strukturiert wird. Hier werden Fitness-Stationen angelegt, die aufgrund ihrer Nähe zur Haltestelle, zu
Siedlungsflächen und der Laufstrecken entlang des Rheins gut positioniert sind. Von Ost nach West
entsteht eine neue Fuß- und Radwegeverbindung.
Plan 40 : Maßnahmen im Projektraum Niehler Ei
Neue, ruhigere
Wegeverbindung
Neue Grünfläche
Fitness-Station
Fuß- und Radweg im Niehler Ei Unterführung Niehler Ei Waldbestand Niehler Ei West Weg entlang Gewerbegebiet und
neue Route
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 119
Titel des Projektes
Projektort
Handlungsfelder
Ziele
Das „Niehler Ei“ soll durch alternative Wegeverbindungen und punktuellen Maßnahmen zu einem
attraktiven Verbindungsraum entwickelt werden.
Handlungsbedarf
• Freiräume ordnen und gestalten
• Attraktivität der Wegeverbindung erhöhen
• Angemessenen Auftakt des Grüngürtels am Rhein gestalten
Projektwirkung
Erhöhung der sozialen Kontrolle, Verbesserung der Wegeführung, bessere Wahrnehmung des
Grüngürtels vom Rheinuferweg aus, Anlage nutzbarer Grünflächen.
Maßnahmen
A) V erlegung des Grüngürtelweges
V erschmälerung des bestehenden Weges entlang des Gewerbegebietes auf 3 m Breite,
Neuanlage und Klärung W egeführung mit Naturschutz im hinteren Bereich
B) Gestaltung Waldränder
C) Anlage von Sichtfenstern
Durch die Entnahme von einzelnen Gehölzen werden Sichtfenster zwischen Straße und
F ußgängerweg im Inneren des Niehler Ei geschaffen.
D) Anlage einer neuen Grünanlage
R oden von Gehölzen, Neuanlage von Wegen bzw. Ausbesserung von Bestandswegen,
Neupflanzungen von Bäumen und S träuchern in Gehölzgruppen und Reihen.
E) Anlage von Fitness-S tationen
Festlegung der k onkreten Standorte, Auswahl der Geräte und Errichtung dieser.
F) Naturerfahrungsraum
Die grundsätzliche Eignung der F läche ist gegeben, die vorgeschlagenen Flächen
befinden sich im Eigentum der S tadt. Eine detaillierte Betrachtung der Standorte
Projektraum Niehler Ei
Brückenschlag durch das Niehler Ei /
Vom Grüngürtel zum Rhein
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Niehler Rheinboulevard
Vernetzung, Anlage und Qualifizie-
rung öffentlicher Grünflächen
Biodiversität
Lebens/ und Wohnqualität
Bewegung und Gesundheit
Klimaanpassung
Umweltbildung
120 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
und Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungsplanung sowie V ergabe und Objektüberwa
chung und - betreuung sind durchzuführen. Bei der Kostenschätzung wurde eine Fläche von
3.000 m² angenommen.
G) Wetterpilz
Erwartete Projektkosten gesamt
1.852.000 € (inkl. 19 % MwSt. und 20 % Baunebenkosten soweit anrechenbar)
Umsetzungsreife: Projektidee
Kostenübersicht
Maßnahme Kostenart Kosten brutto Maßnahmenträger
A Verlegung des Grüngür-
telwegs Planungs- und Baukosten 273.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
B Gestaltung Waldränder Planungs- und Baukosten 172.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
C Anlage von Sichtfenstern Planungs- und Baukosten 6.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
D Anlage einer neuen
Grünanlage Planungs- und Baukosten 1.190.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
E Anlage von Fitness-Sta-
tionen Planungs- und Baukosten 72.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
F Naturerfahrungsraum Planungs-, Baukosten 110.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
G Wetterpilz Planungs- und Baukosten 29.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 121
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen
• Erwerb von Grundstücken durch die Stadt im Bereich der neuen Grünanlage
Projektträger / Ansprechpartner
Stadt Köln Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Mögliche Projektpartner
• Stadt Köln Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, Straßen NRW
Partizipation
• Bürgerbeteiligung im Rahmen der Planung für die neue Grünfläche
122 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Niehler Rheinboulevard
Grünzug
Stammheim-Flittard
Brückenschlag Natur und Schule
Die Flittarder Rheinaue soll als naturschutzfachlich sehr hochwertiger Raum erhalten und geschützt
und als Ort für Umweltbildung und Naturerlebnis entwickelt werden.
Aufgrund seines unbebauten, offenen Charakters ist der Raum für Erholungssuchende sehr attrak -
tiv. Der Konflikt zwischen Erholung und Naturschutz wird durch ein konsequentes und optimiertes
Beschilderungskonzept minimiert. Auf dem Rheindeich werden Radfahrer und Fußgänger über die
Bedeutung und Funktionen der Rheinaue informiert. Hier wird auch auf die zugänglichen Wege und die
Leinenpflicht hingewiesen, sodass langfristig ein Bewusstsein für die Gründe dafür entsteht. Der Infor-
mationspunkt wird mit einem Wetterpilz auf dem Deich kombiniert, der auch als Beobachtungspunkt
dient. Als attraktives Angebot soll dieses dazu beitragen Nutzer auf dem Deich zu halten.
Plan 41 : Maßnahmen im Projektraum Flittarder Rheinaue
Prüfung
Rheinfähre
Beobachtungs-
punkt
Besucherlenkung
durch optimierte
Beschilderung
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 123
Titel des Projektes
Projektort
Handlungsfelder
Ziele
Die Flittarder Rheinaue soll als naturschutzfachlich sehr hochwertiger Raum erhalten und geschützt
und als Ort für Umweltbildung und Naturerlebnis entwickelt werden.
Handlungsbedarf
• Besucherlenkung
• konsequente Beschilderung
• Vermittlung von Information über die Besonderheit und den naturschutzfachlichen Wert der Aue
Projektwirkung
Beruhigung und Schutz naturschutzfachlich hochwertiger Flächen, Vermittlung von Wissen und
Verständnis für das Schutzgebiet.
Maßnahmen
A) Konzept zur Besucherlenkung
Klärung der W egenutzung in der Rheinaue und konsequente Neubeschilderung und Entfer
nen alter Schilder
B) Errichtung Informations- und Beobachtungspunkt auf dem Rheindeich
Errichtung eines W etterpilzes mit integrierter Information. Für den Pilz wird eine Platzfläche
mit ca. 30 m² mit Sitzsteinen und einem Fernrohr errichtet.
Erwartete Projektkosten gesamt
83.000 € (inkl. 19 % MwSt. und 20 % Baunebenkosten soweit anrechenbar)
Umsetzungsreife: Projektidee
Projektraum Flittarder Rheinaue
Brückenschlag Natur und Schule
Niehler Rheinboulevard
Grünzug
Stammheim-Flittard
Vernetzung, Anlage und Qualifizie-
rung öffentlicher Grünflächen
Biodiversität
Lebens/ und Wohnqualität
Bewegung und Gesundheit
Klimaanpassung
Umweltbildung
124 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Kostenübersicht
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen
• keine
Projektträger / Ansprechpartner
Stadt Köln Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Mögliche Projektpartner
• Stadt Köln Untere Naturschutzbehörde, Bürgerverein Flittard, Biologische Station Bonn-Leverku-
sen, BUND, Landwirte
Partizipation
• Bürgerbeteiligung im Rahmen der Entwicklung des Besucherlenkungskonzepts
Maßnahme Kostenart Kosten brutto Maßnahmenträger
A Konzept zur Besucher-
lenkung Planungs- und Baukosten 22.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
B Beobachtungspunkt auf
dem Rheindeich Planungs- und Baukosten 61.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 125
126 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Fort XII
Grünzug
Stammheim-Flittard
Brückenschlag zwischen Stammheim und Flittard
Der Freiraum zwischen Stammheim und Flittard soll zu einem attraktiven, nutzbaren Grünzug entwi-
ckelt werden.
Der Freiraum zwischen Stammheim und Flittard wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Der Grüngür-
tel Impuls sah bereits die Umgestaltung zu einer Erholungsfläche vor. Dieser besteht aus öffentlich
nutzbaren Grünflächen, Kleingärten, Bewegungsfeldern für alle Altersstufen und Fitness-Stationen.
Als Landmarke wird zwischen die Siedlungsbereiche ein Wetterpilz errichtet. Als Verbindung zwischen
neuem Grünzug und Rheindeich dient ein neu angelegter Fuß- und Radweg, der entlang der geplanten
Erweiterungsflächen für das Klärwerk verläuft. Südlich der Siedlungskante Flittard verläuft entlang des
Grünzuges eine Verbindung Richtung Osten weiter. Im Fort XII, welches als Erholungsfläche bei der
Bevölkerung gut angenommen wird, können die Gehölzbereiche als naturbelassene Naturerfahrungs-
räume für Kinder und Jugendliche genutzt werden. Zwischen B8 und S-Bahnstrecke wird zwischen
den geplanten Gewerbegebieten ein Grünzug erhalten, sodass die Durchgängigkeit des Grüngürtels
nicht unterbrochen wird. Um den Grüngürtelweg in diesem Bereich einzugrünen, ist entlang des Ge -
werbegebietes eine Baumreihe geplant.
Plan 42: Maßnahmen im Projektraum Grünzug Stammheim Flittard
Gestaltung Grünzug mit
Spielangeboten für Alle
Naturerfahrungsraum
Beispiel neuer Grünzug Beispiel neuer Grünzug Beispiel Spielflächen Beispiel Blühwiese
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 127
Titel des Projektes
Projektort
Handlungsfelder
Ziele
Der Freiraum zwischen Stammheim und Flittard soll zu einem attraktiven, nutzbaren Grünzug
entwickelt werden.
Handlungsbedarf
• Schaffung neuer Nutzungsangebote für Erholung, Spiel, Bewegung und Naturerfahrung für die
Bewohner von Stammheim und Flittard
• Sicherung des für die Vernetzung und das Stadtklima wichtigen Freiraums
Projektwirkung
Entstehung neuer nutzbarer Grünflächen mit wichtiger Funktion als klimatischer Ausgleichsraum
Maßnahmen
A) Neuanlage Grünzug
Grünflächen, Gehölze, Spielflächen, Neupflanzungen, ...
B) Naturerfahrungsraum
Die grundsätzliche Eignung der F läche ist gegeben, die vorgeschlagenen Flächen
befinden sich im Eigentum der S tadt. Eine detaillierte Betrachtung der Standorte
und Entwurfs-, Genehmigungs-, Ausführungsplanung sowie V ergabe und Objektüberwa
chung und - betreuung sind durchzuführen. Bei der Kostenschätzung wurde eine Fläche von
3.000 m² angenommen.
C) Fitness-Stationen
Festlegung der k onkreten Standorte, Auswahl der Geräte und Errichtung dieser.
Erwartete Projektkosten gesamt
3.943.000 € (inkl. 19 % MwSt. und 20 % Baunebenkosten soweit anrechenbar)
Umsetzungsreife: Projektidee
Projektraum Grünzug Stammheim Flittard
Brückenschlag zwischen
Stammheim und Flittard
Fort XII
Grünzug
Stammheim-Flittard
Vernetzung, Anlage und Qualifizie-
rung öffentlicher Grünflächen
Biodiversität
Lebens/ und Wohnqualität
Bewegung und Gesundheit
Klimaanpassung
Umweltbildung
128 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Kostenübersicht
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen
• Grunderwerb vo Teilflächen im zukünftigen Grünzug
Projektträger / Ansprechpartner
Stadt Köln Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Mögliche Projektpartner
• Bürger
Partizipation
• Bürgerbeteilgigung im Rahmen der Planung des Grünzugs
Maßnahme Kostenart Kosten brutto Maßnahmenträger
A Neuanlage Grünzug Planungs- und Baukosten 3.761.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
B Naturerfahrungsraum Planungskosten 110.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
C Fitness-Stationen
Material-, Planungs- und
Baukosten 72.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 129
130 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Grünzug
Stammheim-Flittard
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Brückenschlag Stadtentwicklung – Freiraumentwicklung im Kötterfeld
Den Landschaftsraum im Kötterfeld im Spannungsfeld der geplanten Siedlungs- und Sportflächener-
weiterungen als Teil des Grüngürtels erhalten und wichtige Freiraumvernetzungen sichern.
Der Projektraum ist durch seine landwirtschaftlichen Flächen und naturschutzfachlichen Ausgleichs-
flächen gekennzeichnet. Der alte Hutewald und das Gut Schönrath mit seinen zugehörigen Flächen
sind als Landschaftsbestandteile geschützt. Auf den landwirtschaftlichen Flächen ist die Erweiterung
von Siedlungsflächen geplant. Deswegen ist es von besonderer Bedeutung Grünzüge Richtung Osten
freizuhalten, sodass die Durchgängigkeit des Äußeren Grüngürtels erhalten bleibt. Dabei ist darauf
zu achten, dass eine ausreichende Breite eingehalten wird, diese darf die Breite des angrenzenden
Grünzugs bei Stammheim und Flittard keinesfalls unterschreiten. Auch die Vernetzung nach Norden
und Süden ist zu bewahren. Die Freihaltung dieser Grünflächen dient nicht nur dem klimatischen
Ausgleich für die neuen Siedlungsflächen, sondern auch der Naherholung.
Die landwirtschaftlich genutzten Flächen des Gut Schönrath werden in extensives Grünland umge-
nutzt. Am Gut selbst können sich Interessierte über dessen Geschichte informieren.
Plan 43: Maßnahmen im Projektraum Grünzug Im Kötterfeld
Wichtige
Freiraumbeziehungen
Prüfung Umwandlung
Ackerflächen in Grünland
Infostation
Gut Schönrath
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 131
Titel des Projektes
Projektort
Handlungsfelder
Ziele
Den Landschaftsraum im Kötterfeld im Spannungsfeld der geplanten Siedlungs- und Sportflächener-
weiterungen als Teil des Grüngürtels erhalten und wichtige Freiraumvernetzungen sichern.
Handlungsbedarf
• Planungen zur Siedlungs- und Sportflächenerweiterung mit den Erfordernissen aus Sicht der
Landschafts- und Freiraumplanung abstimmen.
• Projektwirkung
Sicherung wichtiger funktionaler und räumlicher Freiraumverbindungen
Definition des zukünftigen Charakters und der Nutzung der verbleibenden Freiräume
Aufwertung und Sicherung des Raums um Gut Schönrath
Maßnahmen
A) Konzeption Grüngür tel - Siedlungsentwicklung
B) Informationsstelle Gut Schönrath
C) Umwandlung von Ackerflächen in Grünland
Erwartete Projektkosten gesamt
520.000 € (inkl. 19 % MwSt. und 20 % Baunebenkosten soweit anrechenbar)
Umsetzungsreife: Projektidee
Projektraum Im Kötterfeld
Brückenschlag Stadtentwicklung –
Freiraumentwicklung im Kötterfeld
Grünzug
Stammheim-Flittard
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Vernetzung, Anlage und Qualifizie-
rung öffentlicher Grünflächen
Biodiversität
Lebens/ und Wohnqualität
Bewegung und Gesundheit
Klimaanpassung
Umweltbildung
132 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Kostenübersicht
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen
• Prüfung der Bereitschaft der Pächter zur Bewirtschaftung von Grünland
Projektträger / Ansprechpartner
• Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Mögliche Projektpartner
• Stadt Köln Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Partizipation
• Bürgerbeteiligung im Rahmen der Konzeption Grüngürtel - Siedlungsentwicklung
Maßnahme Kostenart Kosten brutto Maßnahmenträger
A Konzeption Grüngürtel -
Siedlungsentwicklung Planungskosten 24.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
B Informationsstelle
Gut Schönrath
Planungs-, Material-,
Baukosten 31.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
C Umwandlung von
Ackerflächen in Grünland Planungs- und Baukosten 465.000 €
Stadt Köln Amt für
Landschaftspflege und
Grünflächen
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 133
Kosten- und Zeitplan
136 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Die Kosten wurden anhand von Erfahrungswerten hergeleitet. Die Bennenung der Kosten beruht auf
den derzeit vorhandenen Kenntnissen in Bezug auf Art und Umfang der Maßnahmen. Die genannten
Kosten sind Bruttokosten und beinhalten eine Pauschale von 20% für Baunebenkosten, soweit dies
erforderlich ist.
Die nachfolgende Übersicht stellt die Aufteilung der Projektkosten auf die Projekträume dar.
Die höheren Summen für Stammheim Flittard sowie Niehler Ei begründet sich durch die großzüge
Anlage eines neuen Grünzuges.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die geschätzten Kosten der einzelnen Projekte in den Projekträumen.
Bei den Kosten handelt es sich um gerundete Schätzungen, die auf Basis der derzeitigen Planungen
und Vorstellung beruhen. Bei tiefergehenden Planungen können diese Werte daher abweichen.
Projektraum Kostenrahmen
(Schätzung)
Bocklemünd-Mengenich 171.000 €
Nüssenberger Busch 922.000 €
Zwischen den Bahnen 198.000€
Bergheimer Dreieck 767.000 €
Niehler Ei 1.852.000 €
Flittarder Rheinaue 83.000 €
Stammheim Flittard 3.943.000 €
Im Kötterfeld 520.000 €
Brückenschlag durch den Grüngürtel 695.000 €
Brückenschlag in den Grüngürtel 278.000 €
Brückenschlag durch Gestaltung 24.000 €
Gesamtsumme 9.453.000 €
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 137
Projektraum
Nr. Maßnahmen
Maßnah-
menträ-
ger Kostenrahmen
(Schätzung,
brutto)
Finanzierung Zeitplan
Stadt
Dritte
Städtebau
förderung
anderer
Förderzugang
vorzeitig
kurzfristig
mittelfristig
langfristig
Bocklemünd-
Mengenich
A Anlage von Fitness-Stationen X 72.000 €
B Neuanlage Weg X 29.000 €
C Naturerfahrungsraum X 70.000 €
Nüssenberger Busch
A Konzeption und Gestaltung
Lehrpfad X 118.000€
B Faunistische Untersuchung X 36.000 €
C Anlage und Pflege von tem-
porären Gewässern X 103.000 €
D Anlage und Monitoring
Versuchsflächen X 140.000 €
E Anlage Gehölzkulisse X 466.000€
F Parkplatzsituation Johannis-
straße X 54.000 €
G Wiederherstellungspflege von
Obstbäumen X 5.000 €
Zwischen
den Bahnen
A Umwandlung Parkplatz in Wald X 102.000 €
B Umwandlung Bolzplatz in Wald X 55.000 €
C Einbau von Strukturelementen X 7.000 €
D Anlage von Lichtungen X 5.000 €
E Wetterpilz X 29.000 €
138 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Projektraum
Nr. Maßnahmen
Maßnah-
menträ-
ger
Kostenrahmen
(Schätzung)
Finanzierung Zeitplan
Stadt
Dritte
Städtebau
förderung
anderer
Förderzugang
vorzeitig
kurzfristig
mittelfristig
langfristig
Bergheimer Dreieck
A Pflanzung Wildobstwiesen/-rei-
hen X 392.000 €
B Konzeption „Feldervielfalt“ X 36.000 €
C Anlage von Fitness-Stationen X 72.000 €
D Anlage von Blühsäumen,
Ackerrainen und Waldrändern X 193.000 €
E 2 Wetterpilze X 52.000 €
F Verbesserung Parkplatzsitua-
tion X 22.000 €
Niehler Ei
A Verlegung des Grüngürtelweges X 273.000 €
B Gestaltung Waldränder X 172.000 €
C Anlage von Sichtfenstern X 6.000 €
D Anlage einer neuen Grünanlage X 1.190.000 €
E Anlage von Fitness-Stationen X 72.000 €
F Naturerfahrungsraum X 110.000 €
G Wetterpilz X 29.000 €
Flittarder
Rheinaue
A Konzept zur Besucherlenkung X 22.000 €
B Beobachtungspunkt auf dem
Rheindeich X 61.000 €
Stammheim Flittard
A Neuanlage Grünzug X 3.761..000 €
B Naturerfahrungsraum X 110.000 €
C Anlage von Fitness-Stationen X 72.000 €
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 139
Projektraum
Nr. Maßnahmen
Maßnah-
menträ-
ger
Kostenrahmen
(Schätzung)
Finanzierung Zeitplan
Stadt
Dritte
Städtebau
förderung
anderer
Förderzugang
vorzeitig
kurzfristig
mittelfristig
langfristig
Im
Kötterfeld
A Konzeption Grüngürtel - Sied-
lungsentwicklung X 24.000 €
B Informationsstelle
Gut Schönrath X 31.000 €
C Umwandlung von Ackerflächen
in Grünland X 465.000 €
Brückenschlag durch den
Grüngürtel
A Optimierung von Querungen X 105.000 €
B Anlagen von neuen Wegen X 490.000 €
C Optimierung der Wegeanbin-
dung und -qualitäten X 40.000 €
D Machbarkeitsstudie
Rheinquerung X 60.000 €
Brückenschlag in
den Grüngürtel
A
Machbarkeitsstudie zur
Prüfung verbesserter Que-
rungsmöglichkeiten
X 36.000 €
B Neue Querungsinseln X 242.000 €
Brückenschlag
durch Gestaltung
A Gestaltungswettbewerb
Wetterpilze X 24.000 €
Ausblick
142 | „Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Das vorliegende integrierte Stadtentwicklungskonzept betrachtet konzeptuell den Äußeren Grüngür-
tel Nord sowohl links- als auch rechtsrheinisch. Es bildet die Grundlage für zukünftige Förderaufrufe,
vor allem für die Programme „Zukunft Stadtgrün“ oder EFRE-Aufrufe ab 2020. Dabei knüpft das
Konzept an die in den letzten Jahren in mehreren Teilabschnitten erarbeiteten Konzepte im Bereich
des Äußeren Grüngürtels an (RegioGrün, Historischer Grüngürtel, Hochwasserschutzkonzept West-
hovener Aue, EFRE Grüne Infrastruktur). Mit Erstellung des vorliegenden Konzeptes wurden nun alle
Teilbereiche des Äußeren Grüngürtels vertieft behandelt. Das Projekt „Grüngürtel Impuls“, welches
grundlegende Empfehlungen für die Grüngürtelplanung getroffen hat, diente als Grundlage.
Die Teilnehmer der Beteiligung der Umweltverbände baten um vorherige allgemeine Vorlage beim
Landschaftsbeirat. Ein Ratsbeschluss ist für den Herbst 2019 vorgesehen.
Mit der Realisierung der im ISEK entwickelten Projekte und Maßnahmen kann der Äußere Grüngürtel
als wertvoller städtischer Grün- und Freiraum gestärkt und weiterentwickelt werden. Die angestreb-
ten Grünen Brückenschläge in die Quartiere und zwischen den verschiedenen Abschnitten verbes-
sern die Zugänglichkeit in und durch den Äußeren Grüngürtel. Dadurch kann er auch besser seine
Funktion als klimatischer Ausgleichsraum an heißen Tagen erfüllen, die im Zuge des Klimawandels
zunehmend an Bedeutung gewinnt. Durch Brückenschläge zwischen den verschiedenen Ansprüchen
an den Grüngürtel – Naherholung und Freizeit, Sport, Naturschutz, Landwirtschaft – wird diesen
teils widersprüchlichen Belangen Rechnung getragen. Der Äußere Grüngürtel ist aufgrund seiner
Größe und Unterschiedlichkeit in der Lage sie alle angemessen zu berücksichtigen. Große Teile des
hier betrachteten nördlichen Teils des Äußeren Grüngürtels liegen weitab von dicht besiedelten
Stadtteilen und haben aufgrund ihrer Größe und extensiven Pflege und Nutzung eine sehr hohe
Bedeutung aus Sicht des Naturschutzes. Dieser Bedeutung wird durch zahlreiche Maßnahmen
im Handlungsfeld Biodiversität Rechnung getragen. Hier erfolgen Brückenschläge im Sinne des
Biotopverbunds. Mit der vorgeschlagenen Fährverbindung kann letztlich der Brückenschlag über
den Rhein, zwischen links- und rechtsrheinischer Seite der Stadt Köln erfolgen und der Ring des
Grüngürtelwegs geschlossen werden.
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
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Anlagen
Anlage 1: Teilnehmerlisten Beteiligungsschritte
Teilnehmerliste Ämterrunde 19.02.2019
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Teilnehmerliste Ämterrunde 21.05.2019
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Anlagen
Teilnehmerliste Abstimmung mit den Umweltverbänden 26.06.2019
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Verzeichnis der Abkürzungen
B B undesstraße
EW Einwohner
ISEK Integrier tes städtebauliches Entwicklungskonzept
LANUV Landesamt für Natur , Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen
MKULNV Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwir tschaft, Natur- und Verbraucherschutz
NRW Nordrhein- Westfalen
SWOT S trenghts (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und
Threats (Bedrohungen)
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„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Planverzeichnis
Plan 1: Das Programmgebiet 9
Plan 2: Pesch 20
Plan 3: Lindweiler 21
Plan 4: Heimersdorf 22
Plan 5: Seeberg 23
Plan 6: Vogelsang 24
Plan 7: Bocklemünd-Mengenich 25
Plan 8: Ossendorf 26
Plan 9: Longerich 27
Plan 10: Niehl 28
Plan 11: Flittard 29
Plan 12: Höhenhaus 30
Plan 13: Stammheim 31
Plan 14: Mühlheim 32
Plan 15: Flächennutzung 36
Plan 16: Naturraum und Biodiversität 38
Plan 17: Wasser 40
Plan 18: Klima und Luft 41
Plan 19: Sport, Spiel und Freizeit 43
Plan 20: Bevölkerungsstruktur 44
Plan 21: Grünversorgung 45
Plan 22: Haushalte mit Kindern und Schulen 46
Plan 23: Wege, Barrieren und Zugänge 47
Plan 24: Teilräume 48
Plan 25 : Projekträume 54
Plan 26: Projektraum Bocklemünd-Mengenich 55
Plan 27 : Projektraum Nüssenberger Busch 56
Plan 28: Projektraum Zwischen den Bahnen 57
Plan 29 : Projektraum Bergheimer Dreieck 58
Plan 30: Projektraum Niehler Ei 59
Plan 31 : Projektraum Flittarder Rheinaue 60
Plan 32: Projektraum Grünzug Stammheim Flittard 61
Plan 33 : Projektraum Im Kötterfeld 62
Plan 34 : Querschnittsziele 86
Plan 35: Brückenschläge in den Grüngürtel 92
Plan 36 : Maßnahmen im Projektraum Bocklemünd-Mengenich 100
Plan 37 : Maßnahmen im Projektraum Nüssenberger Busch 104
Plan 38 : Maßnahmen im Projektraum Zwischen den Bahnen 108
Plan 39 : Maßnahmen im Projektraum Bergheimer Dreieck 112
Plan 40 : Maßnahmen im Projektraum Niehler Ei 116
Plan 41 : Maßnahmen im Projektraum Flittarder Rheinaue 120
Plan 42: Maßnahmen im Projektraum Grünzug Stammheim Flittard 124
Plan 43: Maßnahmen im Projektraum Grünzug Im Kötterfeld 128
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
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Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Der Äußere Grüngürtel und seine Planungsabschnitte 8
Abb. 2: Gesamtplan des Grüngürtel Impuls Köln (Kölner Grünstiftung 2013) 16
Abb. 3: Freiraumkorridor RegioGrün (Regionale 2010 Agentur 2007) 17
Abb. 4: Auszug aus dem Gebietsentwicklungsplan des Regionalplans für den
Regierungsbezirk Köln (Bezirksregierung Köln 2018) 18
Abb. 5: Planungshinweiskarte für das Stadtgebiet Köln (Quelle: Landesamt für Natur, Umwelt und
Verbraucherschutz NRW 2013) 19
Abb. 6: Werkstatt (Kölner Grünstiftung 2013) 66
Abb. 7: Werkstatt (Kölner Grünstiftung 2013) 66
Abb. 8: Die Abfolge aus Freiräumen freihalten, ausbauen und vernetzen
(Kölner Grünstiftung 2013) 76
Abb. 9: Einen Weg finden (Kölner Grünstiftung 2013) 76
Abb. 10: Zuwege anbinden, Nutzer hineinführen (Kölner Grünstiftung 2013) 76
Abb. 11: „Besondere Orte“ herausarbeiten, schaffen, vernetzen und gestalten 77
(Kölner Grünstif tung 2013) 77
Abb. 12: Unterschiedliche Abschnitte des Grüngürtels (Kölner Grünstiftung 2013) 77
Abb. 13: Der nördliche Viertelkreis 77
Abb. 14: Der rechtsrheinische Halbkreis 77
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„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
Quellen
BEZIRKSREGIERUNG KÖLN (Hg.) (2018): Regionalplan für den Regierungsbezirk Köln. Textliche
Darstellung. Teilabschnitt Region Köln. 2. Auflage mit Ergänzungen. Bezirksregierung Köln.
INSTITUT FÜR GRÜNPLANUNG UND GARTENARCHITEKTUR UNIVERSITÄT HANNOVER (1991):
Pflege- und Entwicklungskonzept Äußerer Grüngürtel Süd. Gutachten im Auftrag der Stadt Köln -
Grünflächenamt. Hannover.
KÖLNER GRÜN STIFTUNG (Hg.) (2013): Grüngürtel Impuls Köln. Grundlage zur Vollendung einer
Vision.
KOMMUNEN FÜR BIOLOGISCHE VIELFALT e.V. (2010): Deklaration „Biologische Vielfalt in
Kommunen“ .
LANDESAMT FÜR NATUR, UMWELT UND VERBRAUCHERSCHUTZ NORDRHEIN-WESTFALEN
(LANUV) (Hg.) (2013): Klimawandelgerechte Metropole Köln. Abschlussbericht. Recklinghausen
(Fachbericht 50).
LANDESAMT FÜR NATUR, UMWELT UND VERBRAUCHERSCHUTZ NORDRHEIN-WESTFALEN
(LANUV) (2018): Fachbeitrag Klima. Für die Planungsregion Köln.
LANDESREGIERUNG NORDRHEIN-WESTFALEN (Hg.) (2016): Landesentwicklungsplan Nordrhein-
Westfalen.
MINISTERIUM FÜR KLIMASCHUTZ, UMWELT, LANDWIRTSCHAFT, NATUR- UND
VERBRAUCHERSCHUTZ DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN (MKULN) (2015): Für die Vielfalt in
der Natur: Die Biodiversitätsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen.
OBERE WASSERBEHÖRDE KÖLN (16.12.1991): Ordnungsbehördliche Verordnung zur Festsetzung
des Wasserschutzgebietes für die Gewässer im Einzugsgebiet der Wassergewinnunganlagen Weiler und
Worringen/Langel der Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerke Köln AG, zuletzt geprüft am 25.06.2019.
REGIONALE 2010 AGENTUR (2007): RegioGrün.
STADT KÖLN - AMT FÜR LIEGENSCHAFTEN, VERMESSUNG UND KATASTER (2014): Geschützte
Landschaftsbestandteile in Köln, zuletzt geprüft am 24.06.2019.
STADT KÖLN - AMT FÜR LIEGENSCHAFTEN, VERMESSUNG UND KATASTER (2014): Naturdenkmale
und geschützte Landschaftsbestandteile im Stadtteil Bocklemünd/Mengenich, zuletzt geprüft am
24.06.2019.
STADT KÖLN - AMT FÜR LIEGENSCHAFTEN, VERMESSUNG UND KATASTER (2014): Naturdenkmale
und geschützte Landschaftsbestandteile im Stadtteil Stammheim, zuletzt geprüft am 24.06.2019.
„Grüne Brückenschläge“
ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord
„Brückenschläge“ - ISEK Äußerer Grüngürtel Köln Nord | 151
STADT KÖLN - AMT FÜR STADTENTWICKLUNG UND STATISTIK (2017): Kölner Stadtteilinformationen.
Zahlen 2017. Hg. v. Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik. Online verfügbar unter http://
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/, zuletzt geprüft am 04.03.2019.
WGF LANDSCHAFT GMBH
(2016): Grüne Infrastruktur Köln. Integriertes Handlungskonzept „Vielfalt
vernetzen“ . Hg. v. Stadt Köln.
WGF Landschaft
Landschaftsarchitekten GmbH
Sitz Nürnberg
Amtsgericht Nürnberg
• HRB 23122
Vordere Cramergasse 11
90478 Nürnberg
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Geschäftsführer
Landschaftsarchitekten ByAK
• BDLA
Dipl.-Ing. Hubert Hintermeier
Dipl.-Ing. Hauke Schrader
Dipl.-Ing. Michael Voit
Dipl.-Ing. Sigrid Ziesel
Beratungsverlauf (9)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0063/2020
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 03.03.2021
- Erstellt
- 10.01.2020 10:55