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Köln zeigt Haltung

Gem. Dringlichkeitsantrag § 12 (Grüne) AN/0265/2017 vom 14.02.2017

Stand: Am 14.02.2017 im Rat ungeändert beschlossen.

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  • Gem. Dringlichkeitsantrag nach § 12 (Grüne)

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    SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Köln FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rats An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 14.02.2017 AN/0265/2017 Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 14.02.2017 Köln zeigt Haltung Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragsteller möchten Sie bitten, folgenden Dringlichkeitsantrag zu in die Tagesordnung der Ratssitzung am 14. Februar 2017 aufzunehmen: Beschluss: Köln zeigt Haltung für Freiheit, Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Menschen- rechte, gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit „Demokratische Haltung erwächst in Deutschland mehr noch als irgendwo sonst aus dem Wissen um die Geschichte mit ihren Abgründen, aus dem verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Vergangenheit.“ (Bundestagspräsident Norbert Lammert anlässlich der Wahl des Bundespräsidenten am 12.02.2017) Am 1. Juli 2014 erklärte der Rat der Stadt Köln: „Köln ist eine weltoffene, vielfältige und tole- rante Stadt. Menschen vieler Nationalitäten, Kulturen, Religionen und sexueller Identität sind hier zu Hause. Humanität und Solidarität in unserer Demokratie sind Grundwerte, die die Grundlage unseres kommunalen Zusammenlebens und Handelns sind. Daher gilt es eindeu- tig Position zu beziehen gegenüber allen nationalistischen, rassistischen, diskriminierenden und fremdenfeindlichen Ideologien und Aktivitäten.“ Diesen Beschluss des Kölner Rates vom 1. Juli 2014 bekräftigen wir ausdrücklich. Diese Resolution des Kölner Rates erlangt angesichts des geplanten Bundesparteitags der AfD am 22./23. April 2017 in Köln erneut große Aktualität. Erneut gilt es, ein deutliches Zei- chen zu setzen für unsere lebendige, weltoffene Stadt der Vielfalt, für Toleranz, Menschen- - 2 - würde, Freiheit und Solidarität gegenüber Menschen, die vor Krieg, Terror und Verfolgung bei uns Schutz suchen. Es ist daher eine Provokation, dass unsere Stadt als Bühne für die Selbstdarstellung einer Partei missbraucht werden soll, die zum Sammelbecken für Propagandisten von Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland geworden ist. Der Rat stellt fest: Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung lehnen wir strikt ab. Der Rat der Stadt Köln begrüßt die breiten und friedlichen Proteste und Initiativen aus unter- schiedlichen Teilen unserer Stadtgesellschaft – insbesondere auch vieler Kölner Künstlerin- nen und Künstler und des Festkomitees Kölner Karneval - gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung. Der Rat ermutigt alle Menschen sich friedlich für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einzusetzen und dies am 22. April 2017 auch zu zeigen. „… wir brauchen den Mut, zu bewahren, was wir haben: Freiheit und Demokratie in einem vereinten Europa – dieses Fundament, dass wollen, dass müssen wir miteinander verteidi- gen! Es ist nicht unverwundbar – aber, ich bin fest davon überzeugt: es ist stark!“ (Zitat aus der Rede des designierten Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier am 12.02.2017 im Deutschen Bundestag) Begründung: Erfolgt mündlich. Begründung der Dringlichkeit: Erfolgt mündlich. Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke gez. Niklas Kienitz SPD-Fraktionsgeschäftsführerin CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Jörg Frank gez. Michael Weisenstein GRÜNE- Fraktionsgeschäftsführer LINKE-Fraktionsgeschäftsführer gez. Ulrich Breite gez. Thomas Hegenbarth FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ratsgruppe Piraten gez. Thor Zimmermann Ratsgruppe GUT

Beratungsverlauf

  1. 14.02.2017

    Rat

    TOP 3.1.7, Antrag / Anfrage. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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