2820/2021/1
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 23.September 2021
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Mitteilung Ausschuss
501 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 14.10.2021 2820/2021/1 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bauausschuss 25.10.2021 Ausschuss Kunst und Kultur 26.10.2021 Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 23.September 2021 Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, Stand: 23.September 2021, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Anlage 1 -Projektstatusbericht
10345 Zeichen
MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 25.10.2021, den Ausschuss Kunst und Kultur am 26.10.2021, den Lenkungskreis Verwaltung und den Lenkungskreis Politik 1. Kerndaten des Projektes Standort: Rathausplatz Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur Planungszeit: Juli 2008 bis heute Bauzeit: 2014 - 2024 Projektbeschreibung: Vor dem historischem Rathaus befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln". 2. Termine Meilensteine: Planungsbeschluss 09/2008 ✓ GT 01.1 - Sanitärtechnik MiQua (Beauftragung) 06/2021 Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011 ✓ GT 02.1/03.1 - Heizung-/Kälte-/RLT MiQua (Beauftragung) 06/2021 Baubeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017 ✓ EB 13 - Sanierung/Reinigung Decke Prätorium (Beauftr.) 06/2021 Baugenehmigung 01/2014 ✓ GT 10.1 - Beleuchtung Prätorium (Beauftragung) 08/2021 Baubeginn 07/2015 ✓ GT 12.2 - Kompaktschleuse MPZ (Beauftragung) 08/2021 Stahlbetonarbeiten (Ende) 06/2021 ✓ MPZ-TGA-06 - Fördertechnik MPZ (Beauftragung) in Kürze Fertigstellung Bau 09/2024 AB 03.3 - Metallbauarbeiten MiQua (Submission) 09/2021 Nutzungsbeginn 03/2025 AB 02.2 - Trockenbauarbeiten MiQua (Veröffentlichung) in Kürze Auszug Entwurf neuer Rahmenterminplan (Stand: 09/2021): 23.09.2021 02 Stand: Index: 1 von 3 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 25.10.2021, den Ausschuss Kunst und Kultur am 26.10.2021, den Lenkungskreis Verwaltung und den Lenkungskreis Politik 23.09.2021 02 Stand: Index: 3. Kosten Ratsbeschluss Juli 2011: Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72% Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28% Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100% Kostenberechnung Opt. III 2015: Baukosten 37,777 Mio. € Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47% Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53% Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Juli 2017: Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. € Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017 11,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58% zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42% Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100% Ratsbeschluss Mai 2021: Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. € Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. € Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung 34,374 Mio. € Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73% zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27% Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100% Prognose Gesamtkostensituation: Stand 23.09.2021 Zahlungsstand= 57,271 Mio. € 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen - Firma MBM (Glas-Metall-Fassade) 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Ausschreibungs- Vergabeverfahren - Neuausschreibungen (mind. 7 Gewerke) 8 Bauablauf 9 Vergaberisiko (Baupreisentwicklung und Marktlage) Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: 37,473 Mio. € 14,300 Mio. € 51,773 Mio. € 28,878 Mio. € 61,578 Mio. € 32,700 Mio. € 127,000 Mio. € 44,300 Mio. € 32,700 Mio. € 77,000 Mio. € 93,300 Mio. € 33,700 Mio. € Verfügt (Auftragsstand = HA + NV) = 85,809 Mio. € 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0 120,0 140,0 Σ 115,0 Mio. € Projektkosten 57,271Zahlungs- stand Verfügt 85,809 115,0 € 11,6 € 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0 120,0 140,0 Σ 127,0 Mio. € Zahlungs- stand 57,271 Verfügt 85,809 Gesamt = Projekt + Risiko Risiko Projektkosten 2 von 3 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 25.10.2021, den Ausschuss Kunst und Kultur am 26.10.2021, den Lenkungskreis Verwaltung und den Lenkungskreis Politik 23.09.2021 02 Stand: Index: 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Legende planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. €. Am 06.05.2021 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. € zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 127,0 Mio. € belaufen. Das Entpacken und Restaurieren der Befunde läuft bereits in vielen Bereich nachlaufend zur Sandentnahme. Im Rahmen dieser Maßnahmen werden an einigen Stellen die archäologischen Befunde (z.B. Mauerwerksteile) mittels statischer Unterfangungen abgestützt oder Durchbrüche für den späteren Parcoursverlauf hergestellt. Die Leistungen für diese Durchbrüche und Unterfangungen wurden am 29.01.2021 und 18.01.2021 beauftragt. Aufgrund der bisherigen Bauzeitverschiebungen im Gesamtprojekt wurden mit 5 Gewerken die Verträge einvernehmlich aufgelöst. Außerdem musste eine Vertragsbeziehung aufgrund einer eingetretenen Insolvenz gekündigt werden. Zusätzlich wurde eine Vergabe aufgehoben. Hierdurch wurden Neuausschreibungen in 7 Gewerken erforderlich. Die Firmengespräche mit 7 Gewerken verliefen positiv. Hier werden die Verträge fortgeführt. Die 7 Neuausschreibungen wurden allesamt neu vergeben. Zuletzt wurden hier die beiden technischen Gewerke Sanitärtechnik sowie die bisher getrennten Gewerke Heizungs- und Kältetechnik und Raumlufttechnik beauftragt. Parallel hierzu wurden zuletzt die Gewerke für das Prätorium vergeben (siehe hierzu Punkt 2 - Termine). Bei der Maßnahme MPZ sind nahezu alle Ausschreibungen erfolgt. Es werden nun sukzessive die Ausbaugewerke für den Neubaubereich ausgeschrieben, sofern die Ausführungstermine sicher feststehen. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der noch auszuschreibenden Gewerke für Ausbau + Ausstellung. Das Risiko wird als "planmäßig" eingestuft. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten und der Eintaktung der nachfolgenden Gewerke. Die Arbeiten des Gewerkes Stahlbetonarbeiten sind abgeschlossen. Die Abnahme mit der Baufirma fanden im August 2021 statt. Im Bereich der Achse 42 (2. Anschluss an Bestand Prätorium) laufen derzeit die Sandabsaugungsarbeiten unter dem zuletzt erstellten Stahlbetondeckel Nr. 11 a + b. Die Sandentnahme im Bereich unter den Deckenfeldern 7 bis 11 läuft derzeit. Unter den Deckeln 1 bis 4 laufen, in enger Abstimmung mit den Archäologen, die Vorbereitungen der weiteren Durchbrüche, Unterfangungsarbeiten sowie Parcoursstegerstellung. Im Stahlbau wurde der 1. + 2. Bauabschnitt zu ca. 90 % montiert. Ein Großteil des Stahlbaus des 3. + 4. Bauabschnitts sind bereits gefertigt und beschichtet und bereit zur Montage. Es wurde im September mit dem Verguss der Rauten des 1. + 2. Bauabschnittes mit dem Stahlbetonsporn begonnen. Die Betonage der Filigrandecken der Ebene 01 + 02 erfolgt ab der KW 39. Nachlaufend sollen dann die Zimmermann- und Dachabdichtungsarbeiten parallel zur weiteren Montage der Bauabschnitte 3 + 4 des Stahlbaus erfolgen. Insgesamt laufen die Arbeiten des Stahlbaus noch hinter dem ursprünglichen Zeitplan hinterher. Die Fertigstellung der 4 Bauabschnitte war ursprünglich zum 31.03.2021 geplant und erstreckt sich aktuell bis ca. 12/2021. Im Prätorium laufen die Arbeiten am 1. Durchbruch zwischen Prätorium und Archäologischer Zone im Bereich der Achse 41. Parallel hierzu wurden bereits ein Großteil der Metallbauarbeiten erstellt. Es laufen hier nun Trockenbau- und Estricharbeiten sowie Putzarbeiten. Außerdem wurde mit den Arbeiten der Sanitär- und Heizungstechnik begonnen. Die Eintaktung der Firmen für die Holzinnentüren und Stahlrahmentüren fand ebenfalls statt. In Kürze startet die Sanierung und Reinigung der Decke im Prätorium, gefolgt von den Installationen der Stromschienen unterhalb der Decke. Im MPZ wurde ein Großteil der Arbeiten abgeschlossen. Es folgen noch Feinmontagen der TGA sowie der Einbau der Türen und der Kompaktschleuse an der Sicherheitszentrale. Die Arbeiten im Bereich des Innenhofes des Spanischen Baus sind bis auf kleinere Restleistungen abgeschlossen. Es hat mit den ausführenden Firmen sowie dem Nutzer des Gastronomiebetriebes Consilium bereits eine Zustandfeststellung nach Fertigstellung stattgefunden. Aufgrund der mehrfach verschobenen Fertigstellungstermine des MiQua waren die ausführenden Firmen, vor allem der Stahlbetonarbeiten sowie des Stahlbaus nicht mehr an die vertraglich vereinbarten Termine des damals gültigen Terminplans gebunden. Im letzten Jahr liefen intensive Gespräche und Verhandlungen mit den Firmen über Beschleunigungsvereinbarungen, die mittlerweile abgeschlossen werden konnten. Mit der Firma der Stahlbetonarbeiten konnte im Juli 2019 eine Vereinbarung über neue Termine getroffen werden. Die Verhandlungen mit der Firma für den Stahlbau konnten im März 2020 ebenfalls abgeschlossen werden. Die Arbeiten des Stahlbaus laufen derzeit noch hinter dem ursprünglichen Zeitplan hinterher. Die Verzögerung wurde im aktualisierten Terminplan berücksichtigt. Gleichwohl wird vom Unternehmer eine Beschleunigung der Arbeiten verlangt und mit den Folgegewerken eine parallele Ausführung abgestimmt, um die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Die derzeitige Terminprognose führt zu einem baulichen Fertigstellungstermin für das Gesamtprojekt zum 09/2024. Somit ergibt sich ein Eröffnungstermin in 03/2025 (+6 Monate). Der Terminplan sowie der Bauablauf werden in enger Abstimmung fortlaufend mit den Bauleitungen aktualisiert und optimiert. Das Risiko wird als "planmäßig" eingestuft. 3 von 3
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2820/2021/1
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 14.10.2021
- Erstellt
- 08.10.2021 09:19