Medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen in Köln - Jahresbericht 2023
Mitteilung Ausschuss 2034/2024 vom 12.08.2024
Stand: Am 10.09.2024 im Gesundheitsausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle V/53 Vorlagen-Nummer 12.08.2024 2034/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 05.09.2024 Gesundheitsausschuss 10.09.2024 Medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen in Köln - Jahresbericht 2023 Der Mobile Medizinische Dienst (MMD) des Gesundheitsamtes der Stadt Köln bietet bereits seit 1993 eine medizinische Grundversorgung für wohnungslose und/oder dro- genabhängige Menschen an. Im Jahr 2023 wurden durch den MMD 1.454 (1.398 in 2022) verschiedene Menschen behandelt bzw. betreut. 559 Patient*innen waren zum ersten Mal in Behandlung, ein großer Teil der Pati- ent*innen kennt und nutzt den MMD darüber hinaus über viele Jahre. 2023 erfolgten in Kooperation insgesamt 8029 Behandlungskontakte an 11 verschiedenen Sprech- stundenorten und den Krankenwohnungen am Salierring und der Victoriastraße. Seit Mitte des Jahres 2023 partizipiert der MMD auch an der Umsetzung des Konzep- tes zum Anonymen Krankenschein (AKS Köln). Zielgruppe sind Menschen, die sich seit mindestens drei Monaten mittellos und ohne Zugang zur Regelversorgung mit medizinischem Behandlungsbedarf in Köln aufhalten. Für diesen Personenkreis sind nun auch durch den MMD Überweisungen an Fachärzte oder Kliniken zu diagnosti- schen oder therapeutischen Zwecken in einem bestimmten Rahmen möglich, was zu einer substantiellen Verbesserung des Versorgungsangebotes führt. Die Finanzierung des Anonymen Krankenscheins (1195/2023) ist bis Ende 2024 befristet. Neben der unmittelbaren Behandlung ist der MMD in der gesundheitspflegerischen und medizinstudentischen Ausbildung engagiert. Der MMD ist Kooperationspartner der medizinischen Fakultäten der Universität zu Köln sowie der Universität Wit- ten/Herdecke. Studierende der Medizin absolvieren hier Blockpraktika. Weiterhin er- folgt ein gesundheitspolitisches Engagement durch aktive Mitgliedschaft in der Bun- desarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW). Der Jahresbericht 2023 des MMD zur „Medizinischen Versorgung wohnungsloser Menschen in Köln“ befindet sich in der Anlage. Gez. Dr. Rau Anlage -
Anlage 1 - Jahresbericht MMD 2023
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Mobiler Medizinischer Dienst Medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen in Köln Jahresbericht 2023 Stadt Köln - Gesundheitsamt - Mobiler medizinischer Dienst …………. 2 2 I n h a l t 1. Grundlegendes in Kürze vorweg S. 3 2. 2023 – Zahlen und Fakten S. 6 3. Anhang: Ergänzende Informationen S. 17 3 3 1. Grundlegendes in Kürze vorweg Menschen, die wohnungslos und insbesondere obdachlos leben, leiden un- ter einer erhöhten Krankheitslast. Sowohl körperliche als auch psychiatrische Erkrankungen (inkl. Suchtkrankheiten) treten um ein Vielfaches häufiger als in der sog. Wohnbevölkerung auf. Darüber hinaus ist ihnen der Zugang zum etablierten System der medizinischen Versorgung oft verschlossen oder zu- mindest erschwert. Aus diesem Grund bietet der mobile medizinische Dienst (MMD) des Ge- sundheitsamtes in Köln bereits seit mehr als 30 Jahren, genauer seit 1993, eine medizinische Grundversorgung für diesen Personenkreis an (für die von illegalen Drogen abhängigen Menschen bzw. Patientinnen und Patienten in Form einer drogentherapeutischen Ambulanz / DTA). Den betroffenen Menschen wird entsprechend ihr en besonderen Lebensbe- dingungen und ihrer jeweiligen psychosozialen Situation ein explizit nieder- schwelliges Behandlungsangebot gemacht. Dieses erfolgt grundsätzlich aus einer akzeptierenden Haltung und mit einem Konzept aufsuchender Arbeit, im direkten Lebensumfeld, „vor Ort“. Die Sprechstunden finden daher in Behand- lungsräumen, die verschiedenste Hilfseinrichtungen im gesamten Stadtgebiet für den MMD vorhalten , statt. Dieses trägerübergreifende Konzept mit Nut- zung gewachsener Strukturen hat sich gut bewährt. Die Inanspruchnahme ist auf Wunsch anonym, und selbstverständlich unent- geltlich, d.h. nicht an eine Krankenversicherung gebunden. Eine erfolgreiche medizinische Hilfe durch den MMD beruht vor allem auf ei- nem tragfähigen und vertrauensvollen Kontakt, der oft erst nach einer langen Kontaktanbahnung in der Lebenswirklichkeit der Betroffenen möglich ist. Viele von ihnen begegnen institutioneller Hilfe aufgrund häufiger vorheriger negativer Erfahrungen mit einem Grundmisstrauen (vgl.S.7). Besonders wichtig ist daher die zuverlässige Erreichbarkeit der Versorgungs- angebote und die (insbesondere auch personale) Behandlungskontinuität. In den letzten 20 Jahren wurden auf diese Weise jährlich stets zwischen 1200 und 1500 verschiedene Menschen erreicht. Ein großer Teil der Patien- tinnen und Patienten kennt und nutzt den MMD dabei bereits über viele Jahre. Der Rat der Stadt Köln hat im Juni 2023 die Umsetzung eines Konzeptes zum Anonymen Krankenschein (AKS Köln) (1195/2023) als Projekt mit einer Lauf- zeit von 18 Monaten beschlossen. Derzeit ist die Finanzierung bis Dezember 2024 befristet. Zielgruppe sind Men schen, die sich seit mindestens drei Mo- naten mittellos und ohne Zugang zur Regelversorgung mit medizinischem Be- handlungsbedarf in Köln aufhalten. Diese Bedingungen treffen auf viele der- jenigen, die den MMD konsultieren, zu: Für diesen Personenkreis sind nu n Überweisungen an Fachärzte oder Kliniken zu diagnostischen oder therapeu- tischen Zwecken in einem bestimmten Rahmen möglich, was zu einer sub- stantiellen Verbesserung des Versorgungsangebotes führt. 4 4 Im Rahmen der Sprechstundentätigkeit beruhen die therapeutischen Ent- scheidungen oft lediglich auf einer genauen und gezielten Anamnese sowie einer symptombezogenen körperlichen Untersuchung und setzen ein hohes Maß klinischer Erfahrung voraus. Ergänzend werden vor Ort bei Bedarf diagnostische Hilfsmittel wie mobile Sonographie- und 12-Kanal-EKG-Geräte eingesetzt. Die übliche Teststrei- fen-Diagnostik (Urin, Blutzucker, Schwangerschaft etc.) ist verfügbar. Weitere apparative Diagnostik (Röntgen, Lungenfunktion, Labor) steht im Gebäude des Gesundheitsamtes zur Verfügung. Etliche Patientinnen und Patienten halten die dort vereinbarten Termine jedoch nicht ein: Bereits die- ses Angebot ist somit zu hochschwellig. Ärztlich verordnete Medikamente werden in geringen Mengen kontrolliert ausgegeben, der Therapieverlauf wird überwacht. Die angebotenen krankenpflegerischen Hilfen gehen in hohem Maße über eine eher somatisch ausgerichtete ambulante Grund- und Behandlungs- pflege hinaus und erfordern neben gezielter Kontaktaufnahme auch psycho- soziales Krisenmanagement, Einüben lebenspraktischer Fähigkeiten u.a. Der Zugang zu den Klientinnen und Klienten über die Kombination aus ärztli- cher und pflegerischer Versorgung erweist sich als äußerst effektiv. Er bietet die Möglichkeit, Personengruppen, die bisher vom Hilfesystem nicht erreicht wurden, gesundheitlich und psychosozial zu stabilisieren. Der MMD nutzt die sozialarbeiterische und sozialpädagogische Kompetenz der freien Träger im engen Austausch und vernetzt die niedrigschwelligen Kontaktangebote der Suchthilfe und der Wohnungslosenhilfe in Köln mit den weiteren medizinischen Angeboten des städtischen Gesundheitsamtes (wie bspw. Gynäkologie, STI-Ambulanz, Tbc-Beratungsstelle, …), niedergelasse- ner Ärztinnen und Ärzte und der Krankenhäuser. So ist eine bestmögliche Ausschöpfung der psychosozialen und medizini- schen Ressourcen und auch eine Weiterentwicklung der Behandlungsan- sätze gewährleistet. Die gewünschten Synergieeffekte können nur im ständi- gen Diskurs zwischen den Partnern und Partnerinnen in den unterschiedli- chen Hilfsangeboten sinnvoll genutzt werden. Ein Ziel der aufsuchenden medizinischen Versorgung ist es, den durch viel- fältige psychosoziale Probleme belasteten Menschen den Zugang zu der auch ihnen grundsätzlich zur Verfügung stehenden medizinischen Regelver- sorgung (wieder) zu eröffnen. Oft werden erst nach langen Zeiträumen und unter enger Begleitung auch weiterführende Kontakte in das etablierte medi- zinische Hilfesystem möglich. Trotz aller Bemühungen müssen die Therapieziele in vielen Fällen sehr kleinschrittig gewählt und mit großer Geduld verfolgt werden. Gemäß dem Konzept der „harm reduction“ geht es oftmals nur darum, zu- mindest weiteren gesundheitlichen Schaden zu vermeiden oder zu mildern sowie noch bestehende Therapie- bzw. Rehabilitationsoptionen möglichst lange zu erhalten. 5 5 Die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten ist aufgrund ih- rer multiplen Problemlagen auch auf der Behandlerseite oft schwierig und belastend. Sie bedarf regelmäßiger interner Austausche und Absprachen, außerdem regelmäßiger Supervision und Förderung persönlicher Resilienz. Der mobile medizinische Dienst ist Mitglied in der Bundesarbeitsgemein- schaft Wohnungslosenhilfe (BAG W). Dem Leiter des MMD ist im Fachgebiet „Allgemeinmedizin“ von der Ärzte- kammer Nordrhein die Befugnis zur Weiterbildung angehender Fachärztin- nen und Fachärzte erteilt worden. Durch die medizinischen Fakultäten der Universität zu Köln sowie der Uni- versität Witten/Herdecke ist der MMD als Ausbildungspraxis für Studierende der Medizin, die hier Blockpraktika absolvieren, anerkannt. Der MMD hat zudem fachärztlich internistische, psychiatrische, sozialmedizi- nische und suchtmedizinische Kompetenz. 6 6 2. 2023– Zahlen und Fakten Patientinnen/Patienten und Behandlungen Im Jahr 2023 wurden in Köln durch den mobilen medizinischen Dienst (MMD) des Gesundheitsamtes 1454 verschiedene Menschen behandelt bzw. betreut, davon 1208 (83%) Männer und 223 (17%) Frauen. Es kam dabei zu 8029 Behandlungskontakten. Die Zahl der Behandlungskontakte ist seit 2014, seit der vollen Freizügigkeit der EU-Bürger und EU-Bürgerinnen auch Osteuropas, angestiegen und liegt 2023 wieder im langjährigen Mittel dieser letzten Jahre (vgl. Übersichten auf Seiten 6,7). Der im Jahr 2021 beobachtete starke Anstieg der Zahl der Menschen, die den MMD als Patientinnen oder Patienten in Anspruch nahmen (mit 1527 Personen erstmals mehr als 1500), ist somit als besonderer und vorüberge- hender Effekt der SARS-CoV-2-Pandemie, hier insbes. der Notwendigkeit von Impfungen (vgl. S. 10), zu beurteilen. Die Behandlungsfrequenz ist demgegenüber im Jahr 2023 im Wesentlichen gleichgeblieben. 0 1000 2000 3000 4000 5000 6000 7000 8000 9000 10000 Behandlungskontakte 2000-2023 7 7 Wenn wohnungslose bzw. drogenabhängige Menschen trotz der eingangs beschriebenen Probleme das in Deutschland sehr gut ausgebaute und aus- gestattete medizinische Versorgungssystem aufsuchen, so ist die Akzeptanz oft gering: Sie beanspruchen viel Zeit und stören damit die gewohnten Ab- läufe, manche Mitpatienten und Mitpatientinnen fühlen sich durch das äu- ßere Erscheinungsbild oder das Verhalten dieser Patientengruppe beein- trächtigt, mitgeführte Hunde oder andere Tiere können nicht geduldet wer- den, usw. Viele Patientinnen oder Patienten stehen bei Behandlungsbeginn zudem unter dem Einfluss von Alkohol u./o. Drogen, was zu verhaltensbe- dingten Auffälligkeiten und in der Folge weiter reduzierter Akzeptanz bei- trägt. Vielfach beruhen hierauf im Sinne einer gegenseitigen negativen Verstär- kung die Vorurteile der Betroffenen gegenüber dem etablierten medizini- schen System: Im Ergebnis fühlen sie sich mit ihren Beschwerden nicht aus- reichend akzeptiert und tlw. auch abgelehnt. Oft führt aber auch eine gestörte Selbstwahrnehmung, sei es durch psychi- sche Störungen oder infolge Alkohol- oder Drogenkonsums, zur Bagatellisie- rung von Krankheitssymptomen und infolge dessen zur Nicht-Inanspruch- nahme bestehender Angebote. 559 Menschen, davon 453 Männer und 105 Frauen, wurden im Jahr 2023 erstmals vom Mobilen Medizinischen Dienst behandelt; bei 38,4% der insge- samt behandelten Patientinnen und Patienten handelte es sich somit um Erst- kontakte. Auch in den Vorjahren machte diese Untergruppe stets ca. ein Drittel der gesamten Behandlungsfälle aus. 542 586 565 541 493 473 448 450 550 508 572 520 536 580 488 552 521 495 503 566 624 515 552 13541427136913861321128812471224 133412981349129813331405 132714001393136113891376 1527 13981454 0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 Patientinnen und Patienten gesamt / Erstkontakte 2001-2023 8 8 Nationalitäten Von den 2023 durch den MMD Behandelten war ca. die Hälfte (768 / 52,8%) deutscher Nationalität. Wohnungslose EU-Bürgerinnen und -Bürger aus den östlichen Ländern Eu- ropas, von den baltischen Staaten über Polen bis zu den Staaten des Bal- kans und Südosteuropas, machen seit 2013 ca. 20% der durch den MMD Köln behandelten Patientinnen und Patienten aus, wobei ein langsamer An- stieg der Patientenzahl aus dieser Subgruppe festzustellen ist. Im Jahr 2023 handelte es sich um 346 (23,8%) verschiedene Menschen aus dieser Perso- nengruppe. Die zuletzt Genannten haben, von Notfällen abgesehen, in Deutschland kei- nen Anspruch auf medizinische Regelversorgung. Sie machen in Metropolre- gionen wie Köln bis zu 50% der Obdachlosen aus1. Es gibt zwar internatio- nale Abkommen, die die Inanspruchnahme des Gesundheitssystems in an- deren Ländern regeln, wenn entsprechende Bescheinigungen bzw. Versi- cherungsnachweise (bspw. EHIC) aus den Herkunftsländern vorgelegt wer- den können. Diese Möglichkeit ist Jenen entweder unbekannt, oder die Be- schaffung im Heimatland ist nur schwierig zu bewerkstelligen und/oder mit Kosten verbunden. Deshalb, oder aus anderen Gründen, bleiben sie letztlich oft ohne Krankenversicherungsschutz. Dieser Personenkreis nutzt daher auch die Behandlungsangebote des MMD. Aus der Ukraine Geflüchtete haben nur ganz vereinzelt die Hilfe des MMD gesucht, da für diesen Personenkreis ein alternatives und gut funktionieren- des Hilfesystem etabliert ist. 71 (4,9%) der Patientinnen und Patienten stammten aus anderen europäi- schen Ländern (EU / Nicht-EU), 155 (10,6%) aus nichteuropäischen Län- dern. Bei 115 Personen liegen keine Angaben zur Nationalität vor. Herkunft der Patientinnen und Patienten 2023 Deutschland 768 Osteuropäische Länder 346 Übrige europäische Länder 71 Länder außerhalb Europas 155 Keine Angabe 115 Sprechstundenangebot Die medizinischen Sprechstunden werden ganz überwiegend in festen Räumlichkeiten, d.h. in verschiedenen Kontaktcafés, Kontakt- und Bera- tungsstellen, Anlaufstellen etc. für unterschiedliche Zielgruppen angeboten, 1 Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) 2020 9 9 darunter eine Einrichtung für Jugendliche und junge Erwachsene, zwei Dro- genkonsumräume und eine Einrichtung im Bereich der mann-männlichen Sexarbeit. Mit dem Behandlungsbus werden in drei weiteren Angeboten bzw. Einrichtungen für wohnungslose Menschen medizinische Sprechstun- den angeboten. Die Sprechstunden finden mit großer Regelmäßigkeit zu festen Zeiten und an festen Orten statt. Nach gesonderter Vereinbarung oder auf Veranlassung werden Betroffene auch auf der Straße, auf ihrer „Platte“, besucht, oder im Rahmen von „medi- cal streetwork“ gemeinsam mit Streetworkern und Streetworkerinnen unter- schiedlicher Träger in der Szene aufgesucht. Auch erfolgen nach vorheriger Absprache Hausbesuche im betreuten Woh- nen, in Notschlafstellen bzw. Obdachlosenhotels, auf Bauwagenplätzen. In Einzelfällen werden Betroffene ins Krankenhaus begleitet oder dort besucht. Im Gesundheitsamt selbst werden bei Bedarf ergänzende Untersuchungen durchgeführt (s.u.). Sprechstundenangebot 2023 Beratungsbus B.O.J.E. (Auf Achse e.V. / Behandlungsbus) 2x wöchentlich Krankenwohnung Salierring (Diakonie) 2x wöchentlich Café Victoria (Drogenhilfe Köln e.V.) 5x wöchentlich Wohnheim / Notschlafstelle in der Annostrasse (Johannesbund) 5x wöchentlich Drogenkonsumraum Neumarkt (Gesundheitsamt) 3x wöchentlich Kontakt- und Beratungsstelle für männliche Sexarbeiter (Looks e.V.) 1x wöchentlich Humanitäre Hilfen (Sozialdienst kath. Männer, Vorgebirgsstr.) 2x wöchentlich Café Rochus (bis 06/2023) (Sozialdienst kath. Männer) 2x wöchentlich Kontakt- und Beratungsstelle für Drogenabhängige (Sozialdienst kath. Männer, Hauptbahnhof) 5x wöchentlich Kontakt- und Beratungsstelle für Wohnungslose (Sozialdienst kath. Männer, Hauptbahnhof) 5x wöchentlich Krankenwohnung Kosmidion (Spiritaner-Stiftung) 5x wöchentlich Kontakt- und Beratungsstelle für Drogenabhängige (Vision e.V. / Behandlungsbus) 1x wöchentlich Straßensprechstunde am Appellhofplatz (mit Gesundheit für Wohnungslose e.V. / Behandlungsbus) 2x wöchentlich Das Sprechstundenangebot wird im Hinblick auf die Erreichung der Zielgrup- pen regelmäßig überprüft und dem Bedarf angepasst. 10 1 0 Impfungen Als wichtige präventivmedizinische Maßnahme werden Schutzimpfungen an- geboten. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 119 Personen geimpft. Impfungen gg. SARS-CoV-2/COVID-19 wurden zwar weiter angeboten, je- doch wurden diese nach Wegfall des öffentlich-administrativen Drucks nur noch in sehr geringem Umfang nachgefragt und in Anspruch genommen. Auch wurde, wie in jedem Jahr, im Herbst allen Patientinnen und Patienten eine Grippeschutzimpfung angeboten. Diese Impfung, die für die vulnerable Gruppe der Wohnungslosen u./o. Drogenabhängigen durchweg indiziert ist und in allen Sprechstunden beworben wurde, ist 2023 im Vergleich zum Vor- jahr deutlich seltener durchgeführt worden, da sich trotz intensiver Beratung weniger Menschen dazu entschlossen haben. Selbstverständlich erfolgen bei ungenügendem oder unklarem Impfschutz nach Verletzungen Tetanus (Tdap)-Schutzimpfungen. Auch weitere Impfun- gen (bspw. gg. Hepatitis-A / -B, Pneumokokken, …) werden nach individuel- ler Absprache vorgenommen. Die Impfungen wurden tlw. auch nach Absprache mit den entsprechenden Trägern vor Ort in Form besonderer Impfaktionen, z.B. für Patientinnen und Patienten im „betreuten Wohnen“, im Frauenhaus oder im Umfeld von Sexar- beit, durchgeführt. 11 1 1 Kostenträger / Versicherungsstatus Einen wesentlichen Hinderungsgrund, der wohnungslosen Menschen den Zugang zu einer medizinischen Versorgung im Regelsystem erschwert, stellt vielfach die Kostenträgerfrage dar. So scheitern viele Patientinnen und Pati- enten bereits an der Annahmetheke einer Arztpraxis oder Anmeldung in ei- nem Krankenhaus, weil sie keine Versicherungskarte einer gesetzlichen Krankenkasse vorlegen können - obwohl in vielen Fällen ein Anspruch ge- genüber einer gesetzlichen Versicherung oder dem Sozialamt besteht. Um die Behandlung trotzdem sicherstellen zu können ist hier eine unbürokrati- sche Vorgehensweise erforderlich, bei der die aktuelle Erkrankung und kei- nesfalls die Kostenfrage im Vordergrund stehen darf. Gelegentlich ändert sich im Verlauf des Berichtszeitraumes der Versiche- rungsstatus, bspw. infolge der Inanspruchnahme von Beratungs- und Clea- ringangeboten etc., weshalb es zu Mehrfachnennungen kommt. Von den Patientinnen und Patienten, die im Jahr 2023 in den Sprechstunden medizinisch versorgt wurden, hatten 804 (52,5%) Ansprüche gegenüber ei- ner gesetzlichen Krankenversicherung (davon 11 Betroffene im Basistarif ei- ner privaten Krankenversicherung). 17 (1,1%) gaben an, über das örtliche Sozialamt versichert zu sein. 493 (32,2%) verfügten über keinen Krankenver- sicherungsschutz. Nach Haftentlassung kann es zunächst zu einer „Versicherungslücke“ kom- men, wenn die Patientinnen oder Patienten sich nicht sofort beim Jobcenter oder dem örtlichen Sozialamt melden, um bei einer gesetzlichen Krankenver- sicherung angemeldet zu werden. 52,6 1,1 32,2 8,5 5,6 Versicherungsschutz bzw. Kostenträger 2023 (%) [n=1529] GKV Sozialamt keine k.Angabe ungeklärt 12 1 2 Bei 215 (14,1%) der Menschen fehlt eine Angabe zu ihrem Versicherungs- status, oder der Versicherungsstatus lässt sich nicht klären. Erfahrungsge- mäß haben ca. 20% der Patientinnen und Patienten beim Erstkontakt Schwierigkeiten ihren Kostenträger zu benennen. Bei mehrfacher Inan- spruchnahme der medizinischen Versorgung lässt sich häufig doch ein Kos- tenträger ermitteln. Es ist anzunehmen, dass die Verteilung bei den Fällen „ohne Angabe“ oder „ungeklärt“ ähnlich ist wie bei denen, deren Kostenträ- ger bekannt ist, so dass letztlich davon ausgegangen werden kann, dass ca. zwei Drittel derjenigen, die den mobilen medizinischen Dienst konsultieren, Ansprüche gegenüber einer gesetzlichen Krankenversicherung oder dem Sozialamt haben. Behandlungskontakte Bei 8029 Behandlungskontakten ergibt sich eine durchschnittliche Zahl der Kontakte von 669 Kontakten pro Monat. Sie ist im Vergleich zum Vorjahr i. W. unverändert. Erneut war im November die Inanspruchnahme der Sprechstunden in den verschiedenen Einrichtungen am höchsten (782 Kontakte). Die geringste Anzahl mit 573 resp. 574 Kontakten war im April und Dezem- ber 2023 zu verzeichnen. Die Intensität der Kontakte und der Zeitaufwand pro Behandlungskontakt ist hoch, da auch viele Patientinnen und Patienten mit tlw. gravierenden chroni- schen Erkrankungen sowie die Kommunikation tlw. stark beeinträchtigenden Verhaltensauffälligkeiten die Sprechstunden in Anspruch nehmen. 757 611 760 574 627 682 615 660 634 754 782 573 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 monatl. Behandlungskontakte 2023 [n=8029] 13 1 3 Insbesondere ist die Versorgung von oft großflächigen und superinfizierten chronischen Wunden, z.B. nach injektionsbedingten Infektionen oder Abszes- sen, sehr langwierig und zeitaufwändig. Dies führt teilweise zu Wartezeiten für Andere, die nicht immer toleriert wer- den. Altersstruktur Bei der Altersstruktur ergab sich im Jahr 2023 eine Spannweite von 17 bis 88 Jahren, dabei waren die Frauen im Mittel 44,5 Jahre, die Männer 46,9 Jahre alt. Nur 5 Personen waren jünger als 18 Jahre , aber 210 waren älter als 60 Jahre, davon 56 über 70 Jahre (48 Männer, 8 Frauen) und 7 (6 Männer, eine Frau) sogar über 80 Jahre alt; im Vergleich zu den Vorjahren hat der Anteil älterer und hochbetagter Patientinnen und Patienten zugenommen. Der Altersgipfel liegt bei den Frauen zwischen 28 und 40 Jahren, bei den Män- nern zwischen 41 und 50 Jahren; die Frauen, die den MMD aufsuchen, sind tendenziell jünger. Überweisung und Vermittlung In 73 Fällen wurde eine fachärztliche Mit- oder Weiterbehandlung in Praxen niedergelassener Ärztinnen und Ärzte veranlasst. 157 Patientinnen und Pati- enten wurden wegen somatischer Erkrankungen in Krankenhäuser einge- wiesen. 7 Einweisungen erfolgten in die allgemeine Psychiatrie, 42 in die qualifizierte Entzugsbehandlung. Zudem erfolgte zur Einleitung einer neuen 14 1 4 Substitutionsbehandlung eine Vermittlung zu einer der Substitutionsambu- lanzen bzw. zu niedergelassenen substituierenden Ärztinnen und Ärzten. 11 Patientinnen und Patienten, bei denen der Verdacht auf eine sexuell übertragbare Krankheit bestand, wurden an die STI-Ambulanz des Gesund- heitsamtes überwiesen. Bei 34 Patientinnen und Patienten ergaben sich aus der medizinischen Behandlung heraus Probleme, die eine Sofortvermittlung zur Sozialberatung erforderlich machten, um eine adäquate Behandlung erst zu ermöglichen. In 13 Fällen erfolgte eine Vermittlung zur zahnmedizini- schen Akutversorgung. 32 Patienten und Patientinnen wurden in die Sprech- stunde der Malteser Migranten Medizin weiter verwiesen. Im Gesundheitsamt wurde immer dann eine weiterführende Diagnostik (Röntgenuntersuchung der Lunge, STI-Ambulanz und Gynäkologie, Ultra- schall, EKG, Labor etc.) durchgeführt, wenn die entsprechende Untersu- chung zwar erforderlich, aber vor Ort nicht ausführbar bzw. eine Vermittlung an niedergelassene Ärztinnen oder Ärzte nicht möglich war (bspw. weil Un- klarheit über einen Kostenträger bestand), die Art der Erkrankung ein weite- res Abwarten aber nicht zuließ. Ein besonders wichtiges Angebot für wohnungslose oder obdachlose Men- schen, die aktuell (insbes. bettlägerig) erkranken, aber keiner Krankenhaus- behandlung bedürfen, sind die Krankenwohnungen, die sich in Trägerschaft der Diakonie (Salierring) und der Spiritaner-Stiftung (Kosmidion, Victoria- straße) befinden. Dorthin können sie, wenn Krankheitsbilder vorliegen, die bei einem Leben auf der Straße, „auf der Platte“, nicht ausheilen würden, vermittelt werden. Dadurch steht ein kurzfristiges, häuslicher Pflege ver- gleichbares Angebot zur Verfügung. Im Jahr 2023 ergaben sich bei der Be- treuung der Patientinnen und Patienten durch den mobilen medizinischen Dienst in diesem Setting (Visitentätigkeit) 392 Behandlungskontakte. 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 Entgiftung Alkohol EntgiftungDrogen Krankenhaus Psychiatrie Zahnarzt Sozialarbeiter Praxis Facharzt Gesundheitsamt STI Tbc etc. Malteser MMM Vermittlungen 2023 [n=419] 15 1 5 Konsultationsgründe Betrachtet man die Konsultationsgründe in den Sprechstunden des Mobilen Medizinischen Dienstes nach den Hauptgruppen der „Internationalen statisti- schen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ (ICD-10-GM), so dominieren Chirurgische Krankheitsbilder, darunter viele Verletzungen durch Un- fälle und körperliche Auseinandersetzungen, und internistische Erkrankungen, wobei zunehmend auch chronische Krankheitsbilder auftreten (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atem- wegserkrankungen, onkologische Krankheitsbilder, Stoffwechsel- krankheiten…) Eine Häufung ist ebenfalls bei Erkrankungen der Haut festzustellen, worunter i.W. viele teilweise großflächige chronische Wunden bzw. Ulcera sowie Parasitosen (Be- fall mit Kopf- u./o. Kleiderläusen, Krätze, Maden,…) subsummiert sind. Psychiatrische Erkrankungen wurden ebenfalls häufig in den Sprech- stunden des MMD diagnostiziert, meist als Komorbidität. Bei dem überwiegenden Anteil der psychiatrischen Erkrankungen (ca. 2/3) handelte es sich dabei erwartungsgemäß um Abhängigkeitserkran- kungen, zudem wurden häufig andere psychiatrische Krankheitsbil- der, darunter viele chronische Psychosen (die wegen fehlender Krankheitseinsicht meist unbehandelt sind), diagnostiziert - oft zusam- men mit einer gravierenden Suchterkrankung als sog. Doppeldiagno- sen. In 17 Fällen war die Sofortbehandlung vital bedrohlicher akuter Notfälle (ins- bes. Drogennotfälle) notwendig. 16 1 6 Bei Betrachtung der absoluten Zahlen ist evident, dass viele Patientinnen und Patienten Mehrfacherkrankungen an verschiedenen Organsystemen aufwiesen. 93 3185 60 1285 280 2212 246 420 1212 102 158 0 500 1000 1500 2000 2500 3000 3500 Augen Chirurgie Gynäkologie Haut HNO Innere Medizin Neurologie Orthopädie Psychiatrie Urologie Zahnmedizin Behandlungen nach Fachgebiet 2023 [n=9253] 17 1 7 3. Anhang: Ergänzende Informationen Detailliertere Angaben zur Tätigkeit in tabellarischer Form Erschwerende Faktoren bei der medizinischen Versorgung Wohnungslo- ser Häufig schlechte Körper- und Kleidungshygiene Verändertes Krankheitsbewusstsein durch Suchtmittel oder Entzugssymp- tome, dadurch erschwerte Diagnostik und Behandlung Fremd- und eigenaggressives Verhalten – oft aus denselben Gründen Misstrauen der Betroffenen gegenüber institutioneller Hilfe Häufige Sprachbarriere Vor Ort Unruhe, hoher Geräuschpegel, tlw. Arbeit in einem Behandlungs- bus - und noch gelegentlich Zigarettenrauch Beengte räumliche Be handlungsbedingungen, tlw. alternierend gemein- same Raumnutzung mit anderen Diensten Verschiedene Einsatzorte mit z.T. längeren Anfahrtszeiten Arbeit innerhalb unterschiedlicher Teamstrukturen Beratung und Vermittlung im Erkrankungsfall Beratung zur Inanspruchnahme der Hilfen medizinischer Regelleistungen Beratung und Vermittlung zur Suchtmittelentgiftung und Langzeitentwöh- nung Vermittlung zur Inanspruchnahme von Sozialberatung in den entsprechen- den Einrichtungen (Clearingstellen), aber auch zu Ämtern (u.a. Sozialamt, Jobcenter) Terminabsprachen und Vermittlung zu weitergehender Diagnostik und Be- handlung in Krankenhäuser, Praxen, Gesundheitsamt (Röntgen/Tuberku- loseüberwachung, STI-Ambulanz, Schwangerschaftskonfliktberatung etc.) Begleitung zu Fachärztinnen/Fachärzten Krankenhausbesuche Seit 07/2023: Ausstellung von sog. Anonymen Krankenscheinen (AKS) Präventive Maßnahmen Impfungen, bspw. gg. Influenza, Tetanus/Diphterie/Keuchhusten (Td, Tdap), Hepatitis A, Hepatitis B etc., seit 2021 auch gg. SARS-CoV-2 / COVID-19 und – bei Ausbrüchen – auch gg. MPox Ernährungsberatung Hygieneberatung (Körperhygiene, Hygiene des Schlafplatzes, Kleidungs- hygiene, „safer use“ bei i.v.-Drogenabhängigkeit, Nahrungshygiene, etc.) Venenpflege / Beratung zur Injektionstechnik bei i.v.-Drogenabhängigen Aufklärung zur Vermeidung von übertragbaren Krankheiten (u.a. STI, He- patitiden, HIV, Tuberkulose; „safer sex“ bei Sexarbeit) 18 1 8 Problematisierung lebenslagenspezifischer Verhaltensweisen bezüglich ihrer gesundheitlichen Relevanz (bspw. Umgang mit Drogenkonsum nach erzwungener Abstinenz durch Haft / veränderte Opiattoleranz; Unterblei- ben erforderlicher Dauerbehandlung chronischer Erkrankungen wie Hyper- tonie, Diabetes mell., COPD, Psychosen mit sich hieraus ergebenden Kon- sequenzen; Alkoholkonsum / Entzugssymptomatik etc.) Rehabilitation nach schweren Erkrankungen (z.B. Unfall- oder Operations- folgen wie bspw. Amputationen, Stomaversorgung etc.) Vernetzung, Koordination und Kommunikation Teamsitzungen und Supervisionen mit den Kooperationspartnern sowie dienstintern Teilnahme an unterschiedlichen Arbeitskreisen und Planungsgruppen (z.B. PSAG -Sitzungen, Planungsgruppen auf kommunaler und Landes- ebene, Dienstbesprechungen innerhalb des Gesundheitsamts) Mitglied des Arbeitskreises „Anonymer Krankenschein Köln“ Kooperation mit ehrenamtlich tätigen Initiativen und Vereinen Kooperation mit anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens in ambu- lanter und stationärer Versorgung Kooperation mit Einrichtungen des Sozialhilfewesens Vernetzung mit vergleichbaren Projekten un d Initiativen in anderen Kom- munen Mitgliedschaft und Mitarbeit in der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungs- losenhilfe (BAG W) Weiterentwicklung des Konzeptes, Anpassung an Änderungen der jeweili- gen Rahmenbedingungen Kommunikation mit Medien und interessierter Öffentlichkeit zur Positionie- rung der Arbeit im Hilfesystem und im städtischen Umfeld Weiterbildung externer Helferinnen und Helfer in medizinischen Fragen Vorträge bzw. Vorlesungen für Studierende der Sozialen Arbeit und der Medizin, und für andere interessierte Gruppen Betreuung von Praktika u. Famulaturen für Studierende der Medizin Ausbildungsabschnitte von Auszubildenden der Gesundheits- und Kran- kenpflege Administrative Tätigkeiten Behandlungsdokumentation Ausstellung von Bescheinigungen u. Attesten für Behörden, Versicherun- gen u.ä. Kurze medizinische Gutachten 19 1 9 Logistik Vorratshaltung von medizinischem Verbrauchsmaterial (Medikamente, Verbandsstoffe u. ä.) Instrumentenpflege und -aufarbeitung Bestandhaltung im Behandlungsfahrzeug Fahrten zu verschiedenen Einsatzorten Fahrzeuglogistik und Fahrzeugunterhaltung Fortbildung und Supervision Teilnahme an regionalen und überregionalen Kongressen und Tagungen zu relevanten Themen (gesundheitliche Folgen von Wohnungslosigkeit, Abhängigkeit von legalen und illegalen Suchtmitteln, …) Interne Fortbildung mit Schwerpunkt auf zielgruppenspezifischen Behand- lungsstrategien Monatliche Fallsupervisionen
Beratungsverlauf
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05.09.2024
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.10, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
10.09.2024 zuletzt
TOP 6.5, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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