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V/0434/2021/2

Münsters Standard für klimagerechtes Bauen - Klimagerechte Weiterentwicklung der Gebäudeenergiestandards (Wärmedämmstandards) in Münster

Vorlagen 27.09.2021

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 29.09.2021, TOP 47

Protokolle_Arbeitskreis_Energieeffizienter_Neubau_Münster

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Ergänzungsvorlage Beschluss

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Ansehen

Protokolle_Arbeitskreis_Energieeffizienter_Neubau_Münster

36822 Zeichen

1 
 
 
Energieeffizienter Neubau (Münsters Energiesparhaus 55)  
Protokoll zur 1. Sitzung 
Aufbau eines Arbeitskreises für einen energieeffizienten Neubau 
 
am 19.09.2019 von 10:30-12:00 Uhr 
 
Leo Humann, Greven, 19.09.2019 
Anlagen:  
1_Präsentation von Plankonzept Energie 
2_Musterberechnung zur Wirtschaftlichkeit des KfW-Effizienzhaus 55 im Programm Energieeffizient Bauen 
 
Agenda 
1. Begrüßung und Einleitung durch Stadtrat Matthias Peck 
2. Einführung durch Herrn Pöhlker (energielenker Beratungs GmbH) mit kurzer Vorstellungsrunde 
aller Beteiligten 
3. Impulsvortrag durch Herrn Kalthoff und Herrn Reinstädler (Plankonzept Energie) zu 
hochwertigen energetischen Wohngebäuden mit Erfahrungsaustausch 
4. Zusammenfassung der Diskussion und Ausblick durch Herrn Pöhlker 
5. Schlusswort Matthias Peck 
 
Teilnehmer 
An der Sitzung teilgenommen haben: 
BDA - Bund Deutscher Architekten Münster – Münsterland (www.bda-muenster.de)  
Peter Bastian (Vorsitzender) - peter@bastian-architekten.de 
 
BDB – Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. (www.bdb-ms.de) 
Harald Koops (Leitung Geschäftsstelle Münster) infos@bdb-ms.de oder Koops@stadt-muenster.de  
 
Wohn + Stadtbau 
Dr. Christian Jäger (Geschäftsführer) - Jaeger@wohnstadtbau.de  
Stefan Wismann (Prokurist) – wismann@wohnstadtbau.de  
 
Stadt Münster 
Matthias Peck - Peck@stadt-muenster.de  
Thomas Möller – moellert@stadt-muenster.de 
Heiner Bruns - brunsh@stadt-muenster.de  
Julian Schütte – SchuetteJ@stadt-muenster.de 
 
Referenten Plankonzept Energie  
Daniel Kalthoff - dk@pkenergie.de   
Oliver Reinstädler - or@pkenergie.de) 
 
Moderation energielenker GmbH  
Thomas Pöhlker - poehlker@energielenker.de 
Leo Humann - humann@energielenker.de

2 von 4 
Protokoll 
TOP 1: Begrüßung  
Herr Peck begrüßt die Anwesenden zur ersten Sitzung, zum Aufbau eines Arbeitskreises für einen 
energieeffizienten Neubau. Bei der Begrüßung wird verdeutlicht, dass das Klimaschutzziel zu weit 
in der Zukunft liegt und ein Handeln zur Reduzierung von CO 2-Emissionen mit der richtigen 
Herangehensweise und dem r ichtigen Tempo angegangen werden sollte.  „Denn der Neubau von 
heute ist der Altbau von morgen “. Herr Peck verwies ebenfalls auf die Beschlussvorlage zum 
münsteraner Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 zur Umsetzung des Masterplans 
100%Klimaschutz.   
 
TOP 2: Einführung mit kurzer Vorstellungsrunde aller Beteiligten 
Im Rahmen der ersten Sitzung sollen Erfahrungen ausgetauscht und ein Blick in Richtung Zukunft 
durch einen energieeffizienten Neubau gezeigt werden. Dabei geht es insbesondere um die 
Möglichkeit einer weiteren Entwicklung die Münsteraner Effizienzstandards zu diskutieren und 
gemeinsam zu gestalten. 
 
TOP 3: Impulsvortrag durch Herrn Kalthoff und Herrn Reinstädler  (Plankonzept 
Energie) zu hochwertigen energetischen Wohngebäuden mit Erfahrungsaustausch 
 
Impulsvortrag 
In dem Impulsvortrag wurden Möglichkeiten des Ingenieurbüros Plankonzept Energie aufgezeigt wie 
das Münster Energiesparhaus 55 in Zukunft gestaltet werden kann. Eine Variante für eine 
kosteneffiziente Planung und Umsetzung ist dabei eine detaillierte Wärmebrückenberechnung . Da 
bisher Wärmebrücken nach der EnEV  mit Pauschalwerten ermittelt  werden, kann m ithilfe einer 
detaillierten Wärmebrückenberechnung die Menge an Wärmedämmstoffen auf das notwendige 
Minimum reduziert und das Energieeffiziente Bauen  unterstützt werden . Die entstehenden 
Mehrkosten für die Erreichung des Ziels Energiesparhaus Münster KfW 55 ergeben nach Angaben 
der Plankonzept Energie ca. 60 €/m² . Zusätzlich wird auf den Einsatz regenerativer Energien und 
dadurch auf eine Vermeidung fossiler Brennstoffe aufmerksam gemacht. Kontrollierte Be - und 
Entlüftungsanlagen im Wohnungsbau sind für die Einhaltung hygienischer Anforderung und 
Sicherstellung der Raumluftqualität not wendig. Mithilfe einer Wärmerückgewinnung ist es möglich 
einen KfW 40 (Plus) Standard zu erreichen. Ein KfW 40 Effizienzhaus kann zu einer Einsparung von 
bis zu 28 Prozent der CO2-Emissionen und somit fast zu einer verdoppelten Reduzierung im 
Vergleich zu einem Münster KfW 55 Haus führen (15 Prozent Einsparung von CO 2-Emissionen im 
Vergleich zum Referenzgebäude EnEV 2016). Aufgrund von derzeit niedrigen Preisen für fossile 
Energieträger rentieren sich die aufzubringenden Mehrkosten des höheren Aufwands in d er 
Dämmung zur Erreichung des Ziels Münster Energiesparhaus 55 zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Ein 
generell höherer „Dämmstandard“ würde allerdings zu einer Materialkostenreduzierung im 
Baugewerbe führen. Ein Umdenken hin zu alternativen Bauweisen (Hybridba uweise, industrielle 
Vorfertigung, etc.) kann zu einer Reduzierung von Bauteilstärken und Baukosten führen. Weitere 
Informationen und detaillierte Betrachtungen zu den Effizienzhäusern sind der Präsentation 
Plankonzept Energie zu entnehmen.

3 von 4 
Erfahrungsaustausch 
Aus einer intensiven Diskussion heraus wurden diverse Erfahrungen und Blickrichtungen dargestellt. 
Unter anderen wurden folgende Gesprächsbeiträge gebracht.  
Aus den Erfahrungswerten der Stadt Münster sind aufzuwendende höhere Kosten für Bauherren nur 
schwer vermittelbar. Auf eine Ökobilanz der zu verwendenden Baustoffe ist zu achten, d.h. dass 
Baustoffe im Bau verwendet werden sollten die e inen nachhaltigen Lebenszyklus umfassen (u.a. 
gut recyclebar  oder nachhaltig sind, wie z.B. Holz ). Nutzer benötigen für den Betrieb von 
Lüftungsanlagen oftmals eine Einweisung für die Bedienung, was im Bereich der Mietwohnungen 
schwierig umzusetzen ist. Im Gegensatz dazu werden die Vorteile  aufgelistet, die eine 
Lüftungsanlage mit sich bringt (geregelte Lüftung bei schwierigen Mietergruppen, Feuchte -
/Bautenschutz). Raumlufttechnische Anlagen benötigen Strom, was wiederum zu einer Diskussion 
führt, woher der Strom kommt und wie dieser erzeugt wird.  
Da Altbauten oftmals das Problem haben, das kein Standsicherheitsnachweis für die A ufbringung 
von PV-Anlagen vorhanden ist, soll d ie Statik eines Dachs für einen Neubau  von Anfang an so 
geplant werden das diese ohne weiteres auf den Dächern angebrach t werden können. Dabei ist 
anzumerken, dass ohne Gesetzesänderung auf Bundesebene PV -Anlagen im Besonderen für 
Altbauten oftmals nicht wirtschaftlich sind.  
Im weiteren Verlauf der Diskussion wird auf die wichtige Aufgabe der CO2-Einsparung eingegangen 
und vorgeschlagen sich auf Bestandsgebäude zu konzentrieren, die mit relativ wenig Aufwand durch 
Erneuerung der Dämmung, Fenster etc. eine hohe CO 2-Einsparung erreichen.  
→ Da der Arbeitskreis sich für einen energieeffizienten Neubau getroffen hat, wird dieser Vorschlag 
verworfen.  
Des Weiteren wird verdeutlicht das energetische Modernisierungsmaßnahmen noch keine Kultur 
geworden sind und dies den Bauherren im Hinblick auf die Bedeutung für die Zukunft besser 
vermittelt werden sollte.  
Die Wirtschaftlichkeit eines energieautarken Hauses wird in Frage gestellt und sollte hinsichtlich der 
aufzuwenden Mehrkosten analysiert werden. Für einen sinnvollen Neubaubestand sind nach 
Aussagen der Wohn+Stadtbau eine möglichst effiziente Gebäudehülle mit dem Einsa tz von 
regenerativen Energien in ein optimales Verhältnis zu setzen. Nach Erfahrungswerten betragen die 
Mehrkosten für ein KfW 55 Effizienzhaus bei der Nutzung von Fernwärme mind. 100 €/m². Für eine 
Erhöhung des Standards von KfW 55 auf KfW 40 (plus) sind weitere 150 €/m² aufgrund der 
notwendigen Anlagentechnik aufzuschlagen. Der BDB verweist daraufhin auf die in der Anlage zu 
findende Musterberechnung zur Wirtschaftlichkeit des KfW -Effizienzhaus 55 im Programm 
Energieeffizient Bauen . Zusätzlich wird  verdeutlicht das energetische Sanierungen von 
Wohnungsgesellschaften in der Regel selten bis gar nicht durchgeführt werden.   
Weiterhin sind Förderungsmöglichkeiten für effiziente Häuser zu berücksichtigen um die Attraktivität 
der Umsetzung zu steigern. Energieeffiziente Häuser weisen Mehrkosten in der Bauphase auf, die 
in einem längeren Betrachtungsrahmen aufgrund niedrigerer Unterhaltungskosten lohnend sind und 
daher die Gesamtbilanz eines Hauses betrachtet werden sollte. Daraufhin kam die Frage auf wie 
hoch Nachrüstkosten in einem Lebenszyklus sein können. Eine konkrete Darstellung und 
Zielsetzung von energieeffizienten Neubauten sollen sich finden und zudem für Bauherren finanziell 
darstellbar sein. Das KfW 55 Haus wird aufgrund der zum Teil notwendigen und umstrittenen 
Raumlufttechnischen Anlagen im KfW 40 Haus bevorzugt. Diese Anlagen tragen zu ca. 5 .000

4 von 4 
€/Wohneinheit Mehrkosten für ca. 70 m² nach Angaben des BDB bei. Zudem müssen die Nutzer 
dieser Anlagen mit der Bedienung betraut sein. Eine „richtige“ technische Lösung, regenerative 
Energien zu nutzen , stellt sich teilweise aufgrund von Beschattung von P V-Anlagen oder bei der 
Verwendung von Wärmepumpen dar. Erdwärmepumpen können in der Stadt aufgrund der 
notwendigen Bohrung nicht überall verbaut werden und Luftwärmepumpen sind teilweise aufgrund 
von Lärm, Abstand etc. schwierig umzusetzen. 
 
TOP 4: Zusammenfassung der Diskussion und Ausblick  
Ziel ist es eine Arbeitsgruppe für einen Energieeffiz ienten Neubau zu schaffen. Für einen ersten 
Eindruck wurden dabei die Effizienzhäuser KfW 40 und KfW 55 vorgestellt und miteinander 
verglichen. Dabei ist festgestellt worden das die entstehenden höheren Kosten von 
energieeffizienten Neubauten nur schwer den Bauherren zu vermitteln sind und dadurch , darauf 
aufmerksam gemacht werden muss die Gesamtbilanz eines Neubaus hinsichtlich der Me hrkosten 
in der Herstellung zu den geringeren Kosten in der Nutzung zu betrachten. Weiterhin ist zu prüfen 
und festzulegen, welche Anlagentechnik in einem KfW Effizienzhaus 55 verbaut werden soll , die 
dabei noch finanziell darstellbar ist. Ein richtiges Verhältnis von regenerativen Energien zu einer 
möglichst effizienten Gebäudehülle ist herzustellen.  
Besonders im Hinblick auf die kommende Gesetzesänderung (Gebäudeenergiegesetz) ist zu 
beobachten welche Anforderungen an einen Neubau gestellt werden und wie diese entsprechend 
umzusetzen sind. Zudem sind Entscheidungen aus der Politik hinsichtlich einer möglichen CO 2-
Steuer zu berücksichtigen die zu der Auswahl der Anlagentechnik beitragen. Aus der Tagung des 
Klimakabinetts am 20.09.19 soll ein Eckpunktepapier für das Klimaschutzprogramm 2030 vorgestellt 
werden. Durch die  zu erwartenden veränderten Rahmenbedingungen wird daher empfohlen ein 
neues Treffen zu vereinbaren und die beschriebenen Themen bis Januar/Februar aufzuarbeiten.  
Zum Abschluss der Veranstaltung wird auf die dringende Notwendigkeit von Praxiserfahrung und 
Technik eingegangen mit welchen Kosten eine stärkere CO 2-Einsparung stattfinden kann. Dazu 
sollen konkretere Mehrkosten für KfW 55 und KfW 40 Häuser aufbereitet werden.  Aus 
Erfahrungswerten kann teilweise ausgegangen werden , dass bessere Leistungen durchaus 
günstiger sein können. Ein Überblick über die aufzubringenden Umweltkosten (Aufwand/ Tonne 
CO2) verschafft einen besseren Eindruck für eine mögliche Umsetzung eines energieeffizienten und 
schadstoffarmen Neubaus. 
 
TOP 5: Schlusswort Matthias Peck 
Herr Peck bedankt sich für die Teilnahme und bestätigt ein weiteres Treffen im Januar / Februar.

Energieeffizienter Neubau (Münster Energiesparhaus 55 )
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Anlass: Aufbau eines Arbeitskreises für einen energieeffizienten Neubau 
Ort: energielenker Beratungs GmbH, Greven 
Termin: 07.02.2020 von 09:30-12:00 Uhr 
Agenda 
1. Begrüßung und Einleitung durch Stadtrat Matthias Peck mit Vorstellungsrunde aller Beteiligten.
2. Einführung durch Herrn Pöhlker (energielenker Beratungs GmbH) mit Zusammenfassung der 1.
Sitzung und den aktuellen Änderungen.
3. Impulsvortrag durch Herrn Weber (Verbraucherzentrale NRW) mit einer Zusammenfassung der
aktuellen Klimaschutzgesetzgebung im Neubau (GEG -Gebäudeenergiegesetz) mit anschließendem
Erfahrungsaustausch.
4. Impulsvortrag durch Frau Müller (Planungsbüro bau.RAUM) mit einem Wirtschaftlichkeitsvergleich
eines KfW Effizienzhaus 55 und eines KfW Effizienzhaus  40 (Wohngebäude) mit anschließendem
Erfahrungsaustausch.
5. Vereinbarungen zum weiteren Vorgehen im Rahmen des Arbeitskreises.
6. Zusammenfassung der Diskussion und Ausblick durch Herrn Pöhlker.
7. Schlusswort Matthias Peck.
Teilnehmer: 
Name Institution Kontakt 
Roland Bondzio BDA – Bund Deutscher 
Architekten 
roland.bondzio@2bxl.com 
Dipl.-Ing. Architekt 
Christoph Thiel 
MAIV – Münsterländer 
Architekten- und 
Ingenieurverein e.V. 
thiel@architekturbuero-thiel.de 
Dipl.-Ing. Harald 
Koops 
BDB – Bund Deutscher 
Baumeister, Architekten und 
Ingenieure e.V. 
infos@bdb-ms.de oder Koops@stadt-
muenster.de 
Stefan Wismann Wohn + Stadtbau wismann@wohnstadtbau.de 
Kay Otten BDB – Bund Deutscher 
Baumeister, Architekten und 
Ingenieure e.V. 
k.otten@otten-ingenieure.de
Matthias Peck Stadt Münster peck@stadt-muenster.de 
Heiner Bruns Stadt Münster bruns@stadt-muenster.de 
Georg Reinhardt Stadt Münster reinhardt@stadt-muenster.de 
Frau Petra L. Müller Planungsbüro bau.RAUM post@bau-raum.de 
Herr Thomas Weber Verbraucherzentrale NRW muenster.energie@verbraucherzentrale.nrw 
Thomas Pöhlker energielenker GmbH poehlker@energielenker.de 
Leo Humann energielenker GmbH humann@energielenker.de

Energieeffizienter Neubau (Münster Energiesparhaus 55 )  
 
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Verteiler: Alle Teilnehmer 
Protokoll: Herr Humann (energielenker Beratungs GmbH) 
 
Top Themen Ergebnisse 
1. Begrüßung und Einleitung durch Stadtrat 
Matthias Peck mit Vorstellungsrunde aller 
Beteiligten. 
 
1.1 Herr Peck eröffnete die Veranstaltung und 
begrüßte alle Teilnehmer. 
Bei der Begrüßung wird verdeutlicht, dass die 
Stadt Münster vor der Herausforderung steht, 
das Ziel „Klimaneutralität 2030“ zu erreichen. 
Im weiteren Verlauf moderiert Herr Pöhlker die 
Veranstaltung und fasst die wichtigsten 
Ergebnisse aus der ersten Sitzung zusammen. 
Zudem wurden die wichtigsten Änderungen 
der Förderkulisse und der CO2 Besteuerung 
angesprochen.  
Weitere Informationen sind der Präsentation 
von Herrn Pöhlker zu entnehmen. 
Damit Neubauten möglichst wenig CO2-
Emissionen verursachen, sollte nach dem 
höchsten Effizienzstandard gebaut werden. 
2. Einführung durch Herrn Pöhlker 
(energielenker Beratungs GmbH) mit kurzer 
Zusammenfassung der 1. Sitzung und den 
aktuellen Änderungen 
 
2.1 Zusammenfassung der 1. Sitzung  
2.2 Aktuelle Änderungen der Förderkulissen und 
der CO2-Steuer. 
Weitere Informationen sind der Präsentation 
von Herrn Pöhlker, energielenker Beratungs 
GmbH zu entnehmen. 
• Höhere Tilgungszuschüsse für KfW-
Effizienzhäuser. 
10% höhere Tilgungszuschüsse bei KfW 
Effizienzhäusern je Wohnungseinheit.  
KfW 55 – 15% von 120.000 € (18.000 €) 
KfW 40 – 20% von 120.000 € (24.000 €)

Energieeffizienter Neubau (Münster Energiesparhaus 55 )
Seite 3 von 8 
Top Themen Ergebnisse 
• Die Anlagentechnik aus erneuerbaren
Energien kann bei Neubauten mit bis zu
35% gefördert werden. (Höhe der
Förderung in Abhängigkeit von der Art
der Heizungsanlage)
• Neubauten sollten mit einer
Anlagentechnik auf Basis erneuerbarer
Energiequellen ausgestattet werden um
einer steigenden CO2-Steuer entgegen
zu wirken.
3. Impulsvortrag durch Herrn Weber 
(Verbraucherzentrale NRW) mit einer 
Zusammenfassung der aktuellen 
Klimaschutzgesetzgebung 
3.1 Zu Beginn wurde darauf aufmerksam gemacht, 
dass jährliche Gutschriften oder 
Nachzahlungen der Strom - und/oder 
Wärmekosten vom Endkunden nicht dem 
Verursacher zugeordnet werden, da für Mieter 
oder Eigentümer der Energieverbrauch oftmals 
zu weit in der Vergangenheit liegt.  So wird bei 
einer Gutschrift das Geld als „Bonus“ 
angesehen und eher für andere Zwecke 
ausgegeben als für eine Investition in 
Energiesparmaßnahmen.  
Eine Echtzeitvisualisierung des 
Stromverbrauchs würde Endkunden für den 
tatsächlichen Energieverbrauch 
sensibilisieren. 
3.2 Impulsvortrag 1: „Gebäudeenergiegesetz“ 
Weitere Informationen sind der Präsentation 
der Verbraucherzentrale NRW zu entnehmen. 
Im Vergleich zu einem KfW55-Effizienzhaus 
lassen die Neubau-Anforderungen des GEG 
einen ca. 36% höheren Energieverbrauch 
zu. 
Zusammenfassend gibt es kaum i nhaltliche 
Gesetzesänderungen, keine (bürokratische) 
Vereinfachung und keine Impulse für den 
Klimaschutz. 
3.3 Erfahrungsaustausch

Energieeffizienter Neubau (Münster Energiesparhaus 55 )
Seite 4 von 8 
Top Themen Ergebnisse 
Es bestehen keine weiteren Fragen und der 
Arbeitskreis wird mit der Präsentation von Frau 
Petra L. Müller, Planungsbüro bau.RAUM 
fortgeführt. 
4. Impulsvortrag durch Frau Müller 
(Planungsbüro bau.RAUM) mit einem 
Wirtschaftlichkeitsvergleich eines KfW 
Effizienzhauses 55 und eines KfW 
Effizienzhauses 40 
4.1 Impulsvortrag 2: „Wirtschaftlichkeitsvergleich 
von KfW55- und KfW40-Effizienzhäusern“ 
Weitere Informationen sind der Präsentation 
von Frau Müller (Planungsbüro bau.RAUM) zu 
entnehmen 
Bei dem Bau des Beispiel-
Mehrfamilienhauses entstehen Mehrkosten 
in Höhe von 35.362 € (33 €/m²WF) für ein 
KfW40-Effizienzhaus im Vergleich zu einem 
KfW55-Effizienzhaus. Aufgrund der 
aktuellen KfW-Fördermittel ergeben sich 
jedoch insgesamt Einsparungen in Höhe 
von 45 €/m²WF für den Bau eines KfW40 
Effizienzhaus mit einer jährlichen 
Mehreinsparung CO2 i.H.v 3.080 kg/a. Somit 
ist der Bau des Gebäudes nach KfW-40 
Effizienzhaus-Standard für den Investor 
aufgrund der Förderung günstiger als nach 
dem KfW-55 Effizienzhaus-Standard. 
Zusätzlich ergeben sich für die Bewohner 
Energiekosteneinsparungen. 
Bei dem Bau des Beispiel-
Einfamilienhauses entstehen Mehrkosten 
für ein KfW40-Effizienzhaus im Vergleich zu 
einem KfW55-Effizienzhaus i.H.v. 10.719 € 
(69 €/m²WF). Da nur eine Wohneinheit 
gefördert werden kann, entstehen 
spezifische Mehrkosten i.H.v. 30 €/m²WF. 
Unter Berücksichtigung der 
Energiekosteneinsparungen ist der Bau 
nach KfW40-Effizienzhaus-Standard ab 
einer durchschnittlichen 
Energiepreissteigerung von 1 %/a trotzdem 
wirtschaftlicher. 
4.2 Erfahrungsaustausch

Energieeffizienter Neubau (Münster Energiesparhaus 55 )
Seite 5 von 8 
Top Themen Ergebnisse 
4.2.1 Kosten 
• Kosten sind durch die Abhängigkeit der
Bezugsquelle nur schwer zu analysieren. Es
entsteht immer eine große Spanne
zwischen tatsächlichen und
angenommenen Mehrkosten.
• Kosten für eine Raumlufttechnische Anlage
liegen bei ca. 5.000 – 6.000 € je
Wohneinheit.
• Für das Erreichen eines KfW40-
Effizienzhauses wird mit Mehrkosten i.H.v. 
ca. 120-150 €/m²WF gerechnet.
• Technische und finanzielle Ressourcen
sind begrenzt. Bei der Wohn + Stadtbau
wird der sinnvolle Standard ohne
Berücksichtigung von Fördermitteln
gesehen, denn diese sind begrenzt und es
sollte auch ohne Fördermittel immer noch
wirtschaftlich tragbar sein einen
Effizienzhausstandard zu errichten.
• Für die nächste Sitzung werden die
präsentierten Kosten eruiert und erneut
vorgestellt.
• Die derzeitig gute Förderkulisse für
KfW40-Effizienzhäuser sollte ausgenutzt
werden und daher nach dem höchsten
Effizienzhausstandard gebaut werden.
• Mehrfamilienhäuser sollten anders
betrachtet werden als Einfamilienhäuser.
Es sollte eine e inkommensorientierte
Bewertung zur Vergabe von 
Grundstücken geben, da eine 
klimapolitische Problematik entsteht,
indem Einwohner Münsters „gezwungen“
sind, aufgrund der hohen Kosten zum
Erwerb von Eigentum oder der hohen
Mieten in die Randbezirke zu ziehen.
• Einkommensschwache Haushalte sollten
mehr Unterstützung i n Form von
Förderungen erhalten, um Häuser mit
einem höheren Effizien zhausstandard
errichten zu können . Dadurch sollen
keine CO2-Emissionen durch höheres
Verkehrsaufkommen entstehen.

Energieeffizienter Neubau (Münster Energiesparhaus 55 )  
 
Seite 6 von 8 
Top Themen Ergebnisse 
4.2.2 Lüftungsanlage 
• Bei Raumlufttechnischen Anlagen stellt sich 
die Frage wie eine solche Anlage in einem 
vermieteten Objekt gewartet wird. Zudem 
kommen viele Mieter mit einer solchen 
Anlage bislang nicht zurecht. 
• Mögliche Problematik aufgrund des 
Nutzerverhaltens, der Wartung und der 
Feuchtigkeitsregulierung. 
• Bei Umsetzung von KfW40-
Effizienzhäusern mit 
Raumlufttechnischen Anlagen kann ein 
Benutzerhandbuch für neue Gebäude 
erstellt werden, damit die Nutzer lernen 
mit einer solchen Anlagentechnik 
umzugehen. 
• Mehrfamilienhäuser sind häufig schon 
mit Abluftanlagen ausgestattet. Der 
Schritt hin zu einer bedarfsgeführten 
Abluftanlage ist nicht mehr groß. 
• Im Gegensatz zu Zu- und Abluftanlagen 
ist der Einsatz von bedarfsgeführten 
Abluftanlagen kostengünstig, gezielt und 
robust. Außerdem kann durch den 
Einsatz einer Wärmepumpe die Energie 
im Abluftstrom genutzt werden, sodass 
auch hier hohe Gesamtwirkungsgrade 
erzielt werden. Somit lassen sich die 
Anforderungen des KfW40-
Effizienzhaus-Standards erfüllen und 
gleichzeitig die Nutzerakzeptanz 
gewährleisten.

Energieeffizienter Neubau (Münster Energiesparhaus 55 )
Seite 7 von 8 
Top Themen Ergebnisse 
4.2.3 Bauweise 
• auf Grundlage der beliebten Außenwand mit
Verblender in Münster stellt sich die Frage ,
ob die beschriebenen U -Werte aus der
Präsentation von Frau Müller erreicht
werden können.
• Projektbezogene Darstellungen sind
wichtig, da „nur Dämmen“ in jedem Objekt
schwierig ist und sinnvolle technische
Maßnahmen an dieser Stelle notwendig
sind.
• Bei der Auswahl von Baustoffen sollten nur
jene gewählt werden, welche einen guten
Lebenszyklus aufweisen (ökologische und
nachhaltige Baustoffe) um auch hier
Treibhausgase einzusparen.
• In vielen anderen Ländern werden die
Flächen durch Großbauten viel effizienter
genutzt. In Münster herrscht im Vergleich
eine nur sehr geringe Flächennutzung
durch den Bau von Einfamilienhäusern.
Somit sollte die Stadt Münster verdichten.
• Es sollte ein Signal gesetzt und das KfW 40
Effizienzhaus zum Standard gemacht
werden.
• Vorschlag zur Erstellung einer Broschüre
zum Kosten- und Flächensparenden
Bauen um das Thema zur Nutzung von
Bauraum zu sensibilisieren.
• Die Einsparung eines KfW40-
Effizienzhauses ist im Vergleich zum
aktuellen EnEV-Standard sehr hoch.
Eine langfristige Betrachtung ist für das
Bauen eines Effizienzhauses wichtig.
• Erarbeitung eines Modellvorhabens mit
KfW40 Standard
5 Vereinbarungen zum weiteren Vorgehen

Energieeffizienter Neubau (Münster Energiesparhaus 55 )  
 
Seite 8 von 8 
Top Themen Ergebnisse 
 Das nächste Treffen soll vor den kommenden 
Sommerferien (NRW), Anfang Juni stattfinden. 
Dabei sollen folgende Themen besprochen 
werden: 
 
• Mehrkosten eines KfW 40 Standards (Herr 
Wismann und Frau Müller setzen sich dafür 
zusammen und eruieren die genannten 
Kosten) 
• Umsetzung eines Modellhauses – Was 
brauchen wir dazu? 
• Welche Anforderungen sind an ein Quartier 
zu setzen – Ausschreibung eines 
Baugebietes als Modellversuch? 
• Vorstellung des Modellprojekts „KonvOY“ 
• Technische, wirtschaftliche und praktische 
Aspekte von bedarfsgeführten 
Abluftanlagen als Low-Tech-Lösung. 
 
• Zum weiteren Vorgehen soll ein 
Modellprojekt eingeführt werden, um 
Theorie und Praxis miteinander zu 
verbinden.  
• Das Funktionsprinzip einer 
bedarfsgeführten Abluftanlage soll 
verdeutlicht werden. 
 
6 Zusammenfassung der Diskussion und 
Ausblick durch Herrn Pöhlker 
 
7 Schlusswort Matthias Peck

Energieeffizienter Neubau (Münster Energiesparhaus 55 )  
 
Seite 1 von 9 
 
Anlass:  3. Treffen des Arbeitskreises „Energieeffizienter Neubau“ 
Ort:   Stadthaus 3, Münster 
Termin:  29.05.2020 von 10:00-12:00 Uhr 
 
Agenda 
 
1. Begrüßung und Einleitung durch Stadtrat Matthias Peck 
2. Zusammenfassung der bisherigen Termine des Arbeitskreises „Energieeffizienter Neubau“ d urch 
Herrn Pöhlker (energielenker GmbH) 
3. Kurzer Rückblick und Zusammenfassung zum Thema Kostenstruktur KfW 40 und sozialer Wohnungs-
bau durch Frau Müller (Planungsbüro bau.RAUM) und durch Herrn Wismann (Wohn+Stadtbau) mit 
anschließendem Erfahrungsaustausch 
4. Impulsvortrag über Lüftungstechnik im Wohnungsneubau durch Herrn Köppen und Herrn Thalmann 
(energielenker GmbH) 
5. Kurzvorstellung des Förderprogramms „Klimafreundliche Wohngebäude“ der Stadt Münster 
6. Zusammenfassung der Diskussion und Ausblick durch Herrn Pöhlker 
7. Schlusswort Matthias Peck 
 
Teilnehmer: 
 
Name Institution Kontakt 
Roland Bondzio BDA – Bund Deutscher Archi-
tekten 
roland.bondzio@2bxl.com 
Dipl.-Ing. Architekt 
Christoph Thiel 
MAIV – Münsterländer Archi-
tekten- und Ingenieurverein 
e.V. 
thiel@architekturbuero-thiel.de 
Stefan Wismann Wohn + Stadtbau wismann@wohnstadtbau.de 
Dipl.-Ing. Peter Bas-
tian 
BDA – Bund Deutscher Archi-
tekten 
peter@bastian-architekten.de 
Matthias Peck Stadt Münster peck@stadt-muenster.de 
Thomas Müller Stadt Münster muellert@stadt-muenster.de 
Georg Reinhardt Stadt Münster reinhardt@stadt-muenster.de 
Julian Schütte Stadt Münster schuettej@stadt-münster.de 
Petra L. Müller Planungsbüro bau.RAUM post@bau-raum.de 
Thomas Pöhlker energielenker GmbH poehlker@energielenker.de 
Leo Humann energielenker GmbH humann@energielenker.de 
Kevin Köppen energielenker GmbH koeppen@energielenker.de 
Olaf Thalmann energielenker GmbH thalmann@energielenker.de

Energieeffizienter Neubau (Münster Energiesparhaus 55 )  
 
Seite 2 von 9 
 
Verteiler: Alle Teilnehmer 
Protokoll: Herr Humann (energielenker Beratungs GmbH) 
 
Top Themen Ergebnisse 
1. Begrüßung und Einleitung durch Stadtrat 
Matthias Peck mit Vorstellungsrunde aller 
Beteiligten. 
 
1.1 Herr Peck eröffnet die Veranstaltung und be-
grüßt alle Teilnehmer. 
Bei der Begrüßung wird ein Rückblick auf die 
vergangenen Veranstaltungen geworfen und 
das neue Förderprogramm der Stadt Münster 
kurz angesprochen. 
 
Das Förderprogramm „Klimafreundliche 
Wohngebäude der Stadt Münster“ fördert 
vielfältige Maßnahmen zur energetischen 
Optimierung von Wohngebäuden im Stadt-
gebiet. 
Weitere Informationen zu dem Förderpro-
gramm folgen unter Top 5. 
2. Einführung durch Herrn Pöhlker (energie-
lenker Beratungs GmbH) mit kurzer Zusam-
menfassung der vergangenen Sitzungen 
und den aktuellen Änderungen 
 
2.1 Im weiteren Verlauf moderiert Herr Pöhlker die 
Veranstaltung und fasst die wichtigsten Ergeb-
nisse aus den ersten beiden Sitzungen zusam-
men.  
Weitere Informationen sind der Präsentation 
von Herrn Pöhlker zu entnehmen. 
 
3. Kurzer Rückblick und Zusammenfassung 
zum Thema Kostenstruktur KfW 40 und so-
zialer Wohnungsbau durch Frau Müller (Pla-
nungsbüro bau.RAUM) und  durch Herrn 
Wismann (Wohn+Stadtbau) mit anschlie-
ßendem Erfahrungsaustausch. 
 
 
3.1 Zu Beginn w ird ein kurzer Rückblick über die 
bereits vorgestellten Modellgebäude von Frau 
Müller aus der 2. Sitzung des Arbeitskreises 
(Modell I, Mehrfamilienhaus und Modell II, Ein-
familienhaus) gegeben und die entsprechenden 
Kosten: 
 Für die Bewertung der Wirtschaftlichkeit 
des Mehrfamilienhauses (Modell I) wurde 
im Nachgang die Anzahl der Wohneinhei-
ten von 14 auf 7 reduziert. Ergebnis: 
Selbst mit einer Reduzierung der

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Mehrkosten der unterschiedlichen KfW -Effi-
zienzhausstandards 55 und 40 verdeutlicht und 
den Förderzuschüssen gegenübergestellt.  
Wohneinheiten ist das KfW 40 Effizienz-
haus immer noch wirtschaftlicher als das 
KfW 55 Effizienzhaus.  
 Nicht nur die Kosten sollten betrachtet 
werden, sondern hauptsächlich der Nut-
zen. 
Sozialer Wohnraum: 
 Im sozialen Wohnraum ist in der Regel 
weniger Wohnraum verfügbar, verteilt auf 
mehr Wohneinheiten. Aus der Struktur 
des KfW -Förderprogramms folgt somit  
eine insgesamt höhere Förderung in die-
sem Gebäudesegment. 
Fördermittel: 
 Die Fördermittel der NRW- und der KfW-
Bank bei der Errichtung von energieeffizi-
entem Neubau  sind kumulierbar . Dabei 
darf die Summe der öffentlichen Förder-
zusagen die förderfähigen Kost en insge-
samt nicht übersteigen. Die NRW Bank 
bietet einige Vorteile wie z.  B. die Sen-
kung der grauen Energie durch die För-
derung von Bauen mit Holz. Des Weite-
ren gibt es Zuschüsse für Gebäude im 
Passivhausstandard. Weitere Informatio-
nen sind zu finden unter:  
https://www.nrwbank.de/de/foerderlotse-
produkte/Mietwohnraumfoerderung-Neu-
schaffung-im-Bestand/15350/produktde-
tail.html?backToResults=true 
 Die Höhe der Fördermittel der KfW-Bank 
ist von der zugesagten Kredithöhe ab-
hängig. So sinkt bei einem KfW 40 Effizi-
enzhaus die Summe des Tilgungszu-
schusses, wenn die möglich e Kredit-
summe von 120.000 € nicht voll abgeru-
fen wird. Dadurch entstehen unter ande-
rem die unterschiedlichen Ergebnisse bei 
der Berechnung der Mehrkosten der Effi-
zienzhausstandards.

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Lüftungsanlage: 
 Die Kosten für die Lüftungsanlage wur-
den von Frau Müller und Herrn Wismann 
neu eruiert und liegen bei Mehrkosten 
von ca. 2.500 € je Wohneinheit.  
 An den Gesamtkosten eines Neubaus 
gemessen sind die Mehrkosten einer Lüf-
tungsanlage sehr gering.  
3.2 Darstellung der Unterschiede zwischen KfW 
55 und KfW 40 Effizienzhausstandard aus 
Sicht der Wohn+Stadtbau durch Herrn Wis-
mann 
 
Weitere Informationen sind der Präsentation 
zu entnehmen. 
 Der Verbrauch von Endenergie konnte 
zwischen 1995 und 2014 stark reduzi ert 
werden. Reduktionen in dem Ausmaß 
wie in der Vergangenheit sind heute nicht 
mehr zu realisieren. 
 Die Mehrkosten belaufen sich nach dem 
gezeigten Diagramm (ARGE e.v.) zwi-
schen dem KfW 55 und KfW 40 Effizienz-
hausstandard auf durchschnittlich 
118 €/m² mit einem Endenergie-Einspar-
potenzial von 4 kWh/m² . Beide Zahlen  
unterscheiden sich somit erheblich von 
den Ergebnissen der Kurzstudie von Frau 
Müller. 
 Aufgrund der  unterschiedlichen Gebäu-
dearten, die von der Wohn+Stadtbau an-
geboten werden, ist der KfW 55 Effizienz-
hausstandard aus ihrer Sicht am besten 
geeignet, da er mittlerweile etabliert ist 
und kosteneffektiv umgesetzt werden 
kann. Aus Klimaschutzsicht effektiver als 
die allgemeine Vorgabe des KfW 40 Effi-
zienzhausstandards im Neubau wäre aus 
Sicht der Wohn+Stadtbau der Fokus auf 
Vorgaben zum Ausbau von Photovoltaik, 
nachhaltigen Mobilitätskonzepten, Aus-
bau von Gründächern , etc. Die 
Wohn+Stadtbau sähe sich nichtsdesto -
trotz in der Lage, Vorgaben der Stadt zu 
einem höheren Effizienzhausstandard er-
folgreich umsetzen zu können.

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 Die Wohn+Stadtbau plädiert für eine  Dif-
ferenzierung bei den Wärmedämmstan-
dards zwischen Vorgaben im sozialen 
und im freifinanzierten Wohnungsbau. 
 Aufgrund der Finanzierungsstruktur im 
sozialen Wohnungsbau der Wohn+Stadt-
bau (hoher Anteil Förderkredite der 
NRW.Bank), wird der Kreditrahmen der 
KfW-Bank nur teilweise abgerufen. In der 
Folge reduziert sich der T ilgungsnach-
lass und somit die Mehrförderung durch  
die KfW-Bank beim KfW 40 Standard für 
die Wohn+Stadtbau.  
3.3 Erfahrungsaustausch 
 
 Die Mehrkosten des KfW 55 im Vergleich 
zum KfW 40 Effizienzhausstandard lagen 
laut der Kurzstudie von Frau Müller  bei 
ca. 33 €/m² bei dem Bau eines Mehrfami-
lienhauses. Die Differenz ergibt sich zum 
großen Teil aus der Erstellung eines Wär-
mebrückennachweises. Ein solcher 
Nachweis führt dazu, dass mit geringeren 
Dämmstoffstärken gearbeitet werden 
kann und die Mehrkoste n dadurch deut-
lich reduziert werden. 
 Kosten können ebenfalls im Verlauf der 
Zeit stark variieren, da sich der Markt an 
die Förderkulisse anpasst. Durch höhere 
Fördermittel können zeitweise auch hö-
here Kosten bei der Beschaffung von 
Produkten durch Preiserh öhungen ent-
stehen. 
 Der Anspruch der Architekten schaft 
muss an die Klimaschutzziele angepasst 
werden, sodass ein Umdenken der Bau-
stoffauswahl und im Handwerk stattfindet 
und nicht nur die Materialien verbaut wer-
den, die bisher „immer“ verbaut wurden.  
Bessere Materialien könnten ebenfalls

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dazu beitragen, weniger Energie zu ver-
brauchen und zudem graue Energie ein-
zusparen. 
 Im Rahmen eines Pilotprojekts könnten  
Praxisprobleme aufgezeigt und Mehrkos-
ten genauer beziffert und überprüft wer-
den, die bei der Errichtung von Gebäu-
den entstehen, um im Anschluss Theorie 
und Praxis miteinander zu vergleichen. 
 Durch die Zunahme der regenerativen 
Energien könnten Bewohner zum ver-
schwenderischen Umgang mit Energie 
verleitet werden. Daher sollten Nutzerbe-
dingungen angepasst und Nutzer sensi-
bilisiert werden, sparsam mit Energie um-
zugehen. 
 Mit der zunehmenden Klimaerwärmung 
sollten Gebäude so gebaut werden, dass 
von Anfang an möglichst wenig Energie 
benötigt wird und Gebäude klimaange-
passt gebaut werden . Dennoch ist die 
Anlagentechnik zunehmend zu betrach-
ten, da der Effizienzhausstandard durch 
die Gebäudehülle allein nicht erreicht 
wird. Es muss ein Zusammenspiel zwi-
schen effizienter Gebäudehülle und res-
sourcenschonendem Einsatz der Gebäu-
detechnik entstehen. 
 Der Effekt der Einsparung kann nicht 
noch einmal so hoch sein  wie zwischen 
1995 und 2014 . Dennoch muss das Ziel 
Klimaneutralität aus Sicht vieler Teilneh-
mender angestrebt werden und nach 
dem höchsten Effizienzhausstandard ge-
baut werden. Die Frage soll te von daher 
nicht lauten, ob KfW  40-Standard einge-
führt werden soll, sondern was darüber 
hinaus möglich wäre.

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 Die Stadt Münster ist eine reiche Stadt 
und verfügt über Bürger mit einem Be-
wusstsein für Klima. Aus der Gruppe 
kommt der Wunsch, dass die Stadt 
Münster Vorreiter beim Klimaschutz blei-
ben sollte und einen neuen höheren Effi-
zienzhausstandard einführen sollte (vgl. 
Frankfurt mit Passivhausstandard  oder 
Osnabrück, etc.). Die Vorreiterrolle wäre 
durch die Ausweisung von Klimaschutz-
siedlungen zu unterstreichen. 
4. Impulsvortrag über Lüftungstechnik im 
Wohnungsneubau durch Herrn Köppen und 
Herrn Thalmann (energielenker GmbH). 
 
 
4.1 Impulsvortrag: „Lüftungstechnik im Wohnungs-
bau“ 
Weitere Informationen über die unterschiedli-
chen Varianten der Lüftungsanlage und der 
Kosten sind der Präsentation zu entnehmen. 
 Luftvolumenströme sollten grundsätzlich 
an den tatsächlichen Bedarf in der 
Wohneinheit angepasst werden. 
Dadurch kann 20 -50 % der Energie ein-
gespart werden. Zudem sind die Be-
triebskosten geringer und es bedarf ei-
nes geringeren Wartungsaufwands. 
 Lüftungsanlagen mit einer Wärmerück-
gewinnung ≥ 80 % können gefördert 
werden. 
 Investitionskosten liegen bei ca. 1.500 
€/Wohneinheit (Netto). 
4.2 Erfahrungsaustausch  Empfehlung zur Durchführung eines Mo-
dellhausprojekts zum praxisnahen Tes-
ten der Technikvarianten. 
5 Kurzvorstellung des Förderprogramms „kli-
mafreundliche Wohngebäude der Stadt 
Münster“ durch Herrn Reinhardt (Stadt 
Münster)

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5.1 Vorstellung des Förderprogramms durch Herrn 
Reinhardt. 
Weitere Informationen über das Förderpro-
gramm sind der Präsentation zu übernehmen. 
 
 Das Förderprogramm wurde in Verbin-
dung mit den alten KfW Fördermitteln 
(vor dem 24.01.2020) entwickelt. Daher 
ist zum jetzigen Zeitpunkt eine Kumulier-
barkeit mit der KfW -Bank ausgeschlos-
sen. Bedingt durch die Situation mit dem 
COVID-19 Virus konnte die neue KfW 
Fördermittelstruktur nicht im Rahmen der 
politischen Beratung eingebracht wer-
den. Daher muss das  Förderprogramm 
der Stadt Münster umstrukturiert werden, 
sodass eine Kumulierbarkeit mit der KfW-
Bank stattfinden kann.  Die Anforderun-
gen an die Neubauförderung werden wie 
folgt angepasst: 
o Neubauten im Passivhausstandard 
mit einer PV -Anlage sollen mit 
15.000 € gefördert werden. 
o Umweltfreundliche nachwachsende 
Dämmstoffe wären ab KfW  40-Stan-
dard ebenfalls mit 2.500 € je Gebäude 
förderfähig. 
 Der Vorschlag wurde positiv aufgenom-
men. Die Änderung trat zum 01.09.2020 
in Kraft.

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6 Zusammenfassung der Diskussion und 
Ausblick durch Herrn Pöhlker 
 Die Diskussionen des 3. Arbeitskreistref-
fens über die unterschiedlich hoch ange-
setzten Kosten sowie die Kumulierbar-
keit von unterschiedlichen Fördermitteln 
waren eine überraschende Erkenntnis. 
Daher wird vorgeschlagen, die neuen 
Erkenntnisse gemeinsam nach außen zu 
tragen und zu veröffentlichen. Ziel ist es, 
die Vorteile eines besseren Effizienz-
hausstandards zu verbreiten und die 
Stadtgesellschaft dafür zu sensibilisie-
ren. 
 Die Stadt Münster bereitet einen Vor-
schlag für eine gemeinsame Stellung-
nahme vor. 
Ein weiteres Treffen soll im Herbst 2020 
stattfinden. 
7 Schlusswort Matthias Peck

Ergänzungsvorlage Beschluss

7933 Zeichen

V/0434/2021/2
V/0434/2021/2
Öffentliche Beschlussvorlage
Betrifft
Münsters Standard für klimagerechtes Bauen - Klimagerechte Weiterentwicklung der
Gebäudeenergiestandards (Wärmedämmstandards) in Münster
Beratungsfolge
29.09.2021 Hauptausschuss Vorberatung
29.09.2021 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
1. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass zur Erreichung des Ziels der Klimaneutralität 2030 der
zusätzliche CO2-Ausstoß durch neue Gebäude in Münster so weit wie möglich reduziert
werden muss. Die Verpflichtung zur Einhaltung von städtischen Standards hinsichtlich des
Energiebedarfs von Neubauten beim Verkauf und Erbpachtvergabe städtischer
Baugrundstücke und beim Abschluss von städtebaulichen Verträgen und
Durchführungsverträgen ist ein erfolgreiches Instrument des kommunalen Klimaschutzes.
2. Die folgenden Anforderungen werden für den Neubau in den Grundstückskaufverträgen und
analog bei Erbpachtverträgen, den städtebaulichen Verträgen und Durchführungsverträgen
verpflichtend festgeschrieben und unter dem Begriff „Münsters Standard für klimagerechtes
Bauen“ zusammengefasst.
Die Anforderungen lauten ab dem 01.07.2021 01.10.2021 für neue Verträge:
a. Im Neubau wird als Gebäudeenergiestandard der Standard „KfW-Effizienzhaus 40“ für
Wohngebäude bzw. „KfW-Effizienzgebäude 40“ für Nichtwohngebäude mit einer
Raum-Solltemperatur > 19°C (Aufenthaltsfunktion) angesetzt.
b. Im Neubau wird der Solarstandard als Verpflichtung zur Installation einer Solaranlage
festgesetzt. Auf Wohngebäuden ist eine Photovoltaikanlage mit einer Mindestleistung
von 1 Kilowatt Peak (kWp) zu installieren. Auf Nichtwohngebäuden mit einer Raum-
Solltemperatur > 19°C müssen Anlagen zur Nutzung von Solarenergie auf einer
Mindestfläche von 20% der Gebäudegrundfläche installiert werden. Die Verpflichtung
Dezernat
VI/Koordinierungsstelle für
Klima und Energie/KLENKO
29.09.2021
Ihr/e Ansprechpartner/in:
Herr Reinhardt/ Frau Lange
T elefon:492-6704/ 6725
Reinhardt@stadt-
muenster.de/
LangeJana@stadt-
muenster.de

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für eine PV-Anlage entfällt für den öffentlich-geförderten Wohnungsbau, sofern
der Betrieb einer PV-Anlage nachweislich nicht wirtschaftlich möglich ist.
3. Bei der Anwendung der Wärmedämmstandards im öffentlich-geförderten Wohnungsbau
sind die jeweils gültigen Wohnraumförderbestimmungen (derzeit WFB NRW 2021) zu
berücksichtigen. Öffentlich-geförderter Wohnraum kann weiterhin als KfW-
Effizienzhaus 55 errichtet werden, falls die Realisierung des KfW-40-Standards
gegenüber dem KfW-55-Standard nachweislich und unvermeidbar dazu führen würde,
dass Fördermittel in erheblichem Umfang nicht in Anspruch genommen werden
können.
4. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass ein Hearing mit Expertinnen und Experten (BDA,
BDB, MAIV, Wohn+Stadtbau) mit mehreren Treffen des Arbeitskreises Neubau
stattgefunden statt.
5. Der Rat nimmt die beigefügten Musterberechnungen bezüglich der finanziellen
Auswirkungen und der Umweltauswirkungen von KfW-40 Häusern im Vergleich zu KfW-
55 Häusern zur Kenntnis.
6. Der Ratsantrag von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL, der SPD-Fraktion, DIE LINKE.
und der Ratsgruppe PIRATEN-ÖDP Nr. A-R/0071/2020 vom 18.08.2020 ist damit erledigt.
II. Finanzielle Auswirkungen: keine
Begründung:
Zu 4.:
Beginnend im Sommer 2019 hat es eine ausführliche Diskussion (Hearing) im Rahmen des
Arbeitskreises Energieeffizienter Neubau mit Vertreterinnen und Vertretern des BDA, BDB, MAIV,
Wohn+Stadtbau und weiteren externen Expertinnen und Experten im Rahmen von 3 Arbeitstreffen
gegeben. Dabei wurden neben der allgemeinen Betrachtung der Gebäudeenergiestandards auch
Detailaspekte wie die praktische Umsetzung von Raumlufttechnik genauer beleuchtet. Darüber
hinaus fanden weitere Austauschtreffen zu Schwerpunktthemen (z.B. Sozialer Wohnungsbau) mit
einzelnen Akteuren statt. Zuletzt kam aus der Gruppe der T eilnehmenden des Arbeitskreises
Energieeffizienter Neubau am 29. Mai 2020 der Wunsch, dass der Gebäudeenergiestandard KfW-40
aus technischen, wirtschaftlichen und aus Klimagesichtspunkten von der Stadt Münster als
Mindeststandard im Neubau etabliert werden sollte und die Ergebnisse der Vorstudie des
Planungsbüro bau.RAUM publik gemacht werden sollten.
Daraufhin hat die Stadt Münster das Planungsbüro bau.RAUM beauftragt, die Untersuchung
auszuweiten und den Bereich der Nichtwohngebäude detaillierter zu betrachten und die Anregungen
aus der Arbeitsgruppe im Bereich der Mehrfamilienhäuser aufzugreifen und anzupassen. Neben der
detaillierten Abstimmung des Gutachtens zur Wirtschaftlichkeit des KfW-40-Standards mit der
Wohn+Stadtbau GmbH fand darüber hinaus im Vorfeld eine Beteiligung und ein Austausch zu
Münsters Standard für Klimagerechtes Bauen (KfW40 + Solarstandard) im Rahmen der
verwaltungsinternen Lenkungsgruppe Erneuerbare Energien (inkl. Stadtwerke Münster), dem
Netzwerk Energieberatung und dem PV-Fachunternehmer Netzwerk statt.
zu 5.:

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In T abelle 1 sind die wichtigsten Unterschiede für ein Muster-Einfamilienhaus und ein Muster-
Mehrfamilienhaus im Vergleich zum KfW-55-Standard aus der Studie zur Fortschreibung des
Effizienzstandards für Neubauten in Münster des Planungsbüro bau.RAUM dargestellt. Mehrkosten
sind dabei in schwarz - Minderkosten bzw. Einsparungen sind in grün gekennzeichnet.
Aus Gründen der besseren Vergleichbarkeit mit dem aktuellen Baustandard in Münster, wurde für den
Gebäudetyp Mehrfamilienhäuser der KfW-40 Standard ohne „Plus“ bzw. „EE“ gewählt. Noch größere
Einsparpotentiale sowie eine verbesserte Wirtschaftlichkeit bei Wohngebäuden sowie
Nichtwohngebäuden bieten die Förderstandards KfW-40 Plus und KfW-40 EE (Erneuerbare-
Energien-Klasse). Weitere Fördermittel des Landes und der Stadt Münster wurden nicht
berücksichtigt.
Tabelle 1: Differenz (Delta Δ) der Kosten der Mustergebäude1 im KfW-40-Standard im Vergleich zum KfW-55-Standard pro
Gebäude.
Muster-
Einfamilienhaus
155 m2 NGF
(KfW-40EE)
Muster-
Mehrfamilienhaus
1.323 m2 NGF
(KfW-40)
Erläuterung
Δ Mehrkosten
(für Investition und Planungsaufwand
pro Gebäude)
+ 10.719 € + 70.000 €
Die Untersuchung der
Mustergebäude zeigt,
dass Mehrkosten durch
den höheren
Energiestandard
anfallen.
Δ Fördermittel
(Für Investition und Planung) - 7.500 € - 69.000 €
Ein Großteil der
Mehrkosten kann durch
Fördermittel aufgefangen
werden.
Δ Differenz Mehrkos-
ten/Fördermittel1 + 3.219 € + 1.000 €
Unter Berücksichtigung
der Fördermittel ergeben
sich insgesamt diese
Mehrkosten für die
Mustergebäude.
Δ
Gesamtkosten2
über die
Nutzungszeit
(30a)
Ohne
Energiepreisanstieg - 1.071 €/30a - 24.609 €/30a
Der geringe
Mehrkostenaufwand ist
selbst bei
gleichbleibenden
Energiekosten
gerechtfertigt.
Mit
Energiepreisanstieg - 3.473 €/30a - 38.950 €/30a
Entsprechend stellt sich
bei steigenden
Energiekosten der Vorteil
des höheren
Energiestandards noch
deutlicher dar.
Δ Endenergiebedarf (30a)
- 15.600
kWh/30a
(10%
Einsparung)
- 372.930 kWh/30a
(16% Einsparung)
Der Endenergiebedarf
bezeichnet die
berechnete
Energiemenge, die
Vorort verbraucht wird.
Die
Endenergieeinsparung
kommt in Form von

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V/0434/2021/2
Energiekostenreduktion
unmittelbar den
Bewohnerinnen und
Bewohnern zugute.
Δ Primärenergiebedarf (30a)
- 28.080
kWh/30a
(10%
Einsparung)
- 398.820 kWh/30a
(27% Einsparung)
Der Primärenergiebedarf
berücksichtigt im
Gegensatz zum
Endenergiebedarf auch
die Umweltauswirkungen
der unterschiedlichen
Energieträger.
Δ CO2-Einsparung (30a)
-9 t CO2/30a
(10%
Einsparung)
-87 t CO2/30a
(42% Einsparung)
Vor allem im
Mehrfamilienhausbereich
sind relativ gesehen
durch den höheren
Energiestandard noch
einmal deutliche CO2-
Einsparungen möglich
1 unter Berücksichtigung der Investitions- und Reinvestitionskosten sowie BEG-Fördermittel
2 unter Berücksichtigung der Investitions- und Reinvestitionskosten, BEG-Fördermittel sowie Energiekosten
i.V.
gez.
Matthias Peck
Stadtrat
Anlage: Protokolle der drei Sitzungen des Arbeitskreises Energieeffizienter Neubau

Beratungsverlauf (2)

29.09.2021 Hauptausschuss
TOP 44 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
29.09.2021 Rat
TOP 47 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0434/2021/2
Typ
Vorlagen
Datum
27.09.2021
Erstellt
27.09.2021 13:38