mandari
Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Beantwortung einer Anfrage zum Positionspapier ‚Identität stärken - natürliche Mehrsprachigkeit fördern!‘1017/2022

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 2987/2022 vom 26.09.2022

Stand: Am 15.11.2022 im Integrationsrat beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

Dokumente

  • Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

    PDF

    Herunterladen: Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/16/162/1 Vorlagen-Nummer 26.09.2022 2987/2022 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 26.09.2022 Jugendhilfeausschuss 25.10.2022 Integrationsrat 15.11.2022 Beantwortung einer Anfrage zum Positionspapier ‚Identität stärken - natürliche Mehrsprachigkeit fördern!‘1017/2022 Im Rahmen der Vorberatung der Beschlussvorlage im Ausschuss Schule und Weiterbildung am 16.05.2022 hatte Herr Kockerbeck (Die Linke) um Mitteilung gebeten, in welchen Berei- chen der vom Integrationsrat aufgeführten Beispiele dieses Positionspapier praktische Aus- wirkungen entfalten könne. Im Jugendhilfeausschuss am 31.05.2022 hatte Frau Schalla (FDP Fraktion) darum gebeten, dem JHA einen Zwischenbericht, wie die Verwaltung die Beschlussempfehlungen in dieser Vorlage umsetze, zum Jahresende zur Verfügung zu stellen. Zwischenzeitlich hat der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 20.06.2022 die Vorlage be- schlossen: „Der Rat der Stadt Köln begrüßt das vom Integrationsrat vorgelegte Positionspapier „Identität stärken - natürliche Mehrsprachigkeit fördern!“ als Grundlage für den Um- gang mit Mehrsprachigkeit in der Stadt. Die Verw altung w ird aufgefordert, die Er- kenntnisse aus dem Positionspapier aufzugreifen und die Vorteile der natürlichen Mehrsprachigkeit in allen Bereichen Wert zu schätzen und zu nutzen (z.B. Förderung der natürlichen Bi- und Multilingualität im Kitabereich, in der Jugendarbeit, in Bürger- ämtern, Ausländeramt etc.).“ Die Verwaltung nimmt zu den Fragen wie folgt Stellung: Das Amt für Integration und Vielfalt, Kommunales Integrationszentrum, steht in engem inhalt- lichen Austausch mit dem Integrationsrat bzgl. der von ihm intendierten Umsetzung des Be- schlusses. Einbezogen sind bereits das Jugendamt sowie das Amt für Schulentwicklung mit ihren laufenden Maßnahmen. Bereits seit einigen Jahren werden Teilbereiche aus dem Positionspapier umgesetzt. Zu nennen sind hier insbesondere:  Eckpunktepapier zur Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen in Kölner Schulen (Ratsbeschluss vom 27.09.2018).  Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bun- desministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.  Einrichtung von neuen bilingualen Gruppen in Kindertageseinrichtungen in Köln (Be- schluss des JHA vom 28.11.2017) mit einer Fördersumme 264.000 €/ Jahr zur Einrich- tung von jährlich 22 bilingualen Kitagruppen. Zu weiteren Bereichen gibt es Anträge, deren Umsetzung diskutiert wird, wie z.B. 2  die Übersetzung des städtischen Internetauftritts in mehrere Sprachen (Stellungnahme der Verwaltung zum 8.2.2022). Der Integrationsrat bzw. einer seiner Facharbeitskreise hatten bereits angekündigt, ihre Vor- stellungen zur weiteren praktischen Umsetzung des Positionspapieres zu präzisieren. In Rede stehen z.B.:  Werbung an Kölner Schulen bzw. den Schulleitungskonferenzen im Rahmen der so ge- nannten DIFF(-erenzierungs) – Kurse, ab dem 8. Schuljahr Sprachangebote in den meistgesprochenen Herkunftssprachen anzubieten, mit der Möglichkeit diese Sprachen als Abiturfach zu nutzen,  Ermutigung der städtischen Mitarbeitenden, auf freiwilliger Basis im Kontakt mit ihren fremdsprachigen Kunden*innen, ihre Sprachkompetenzen im Sinne einer Wertschätzung der Kundschaft sowie einer Verbesserung der Arbeitseffizienz einzusetzen,  gezielte Einstellung von mehrsprachigen Mitarbeitenden in publikumsintensiven Berei- chen der Stadtverwaltung. Allen Beteiligten aus Integrationsrat und Verwaltung ist bewusst, dass die Umsetzung ein länger andauernder aber gleichzeitig wichtiger Prozess in einer zunehmend durch Migration und damit auch mehrsprachig geprägten Stadtgesellschaft sein wird. Gez. Reker

Beratungsverlauf

  1. 26.09.2022

    Ausschuss Schule und Weiterbildung

    TOP 5.9, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  2. 25.10.2022

    Jugendhilfeausschuss

    TOP 7.1.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  3. 15.11.2022 zuletzt

    Integrationsrat

    TOP 3.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

War diese Seite hilfreich?

Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz