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1955/2017

Sachstandsbericht Umsetzung Radverkehrskonzept Innenstadt

Mitteilung Ausschuss 29.06.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 14.09.2017, TOP 11.2

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

4329 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/661/5 
661/5 
Vorlagen-Nummer  29.06.2017 
 1955/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 05.09.2017 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 14.09.2017 
 
Sachstandsbericht Umsetzung Radverkehrskonzept Innenstadt 
Im Juni 2016 wurde das Radverkehrskonzept Innenstadt von der Bezirksvertretung Innenstadt und 
dem Verkehrsausschuss des Rates der Stadt Köln als Handlungsrahmen für die Verwaltung inklusive 
eines Maßnahmenprogrammes beschlossen. Zur Umsetzung des Maßnahmenprogrammes wurde 
die Besetzung fünf zusätzlicher Stellen beschlossen. Vier von diesen Stellen konnten inzwischen be-
setzt werden. Diese neuen Mitarbeiter werden derzeit eingearbeitet. 
 
Gegenwärtig werden Radverkehrsmaßnahmen im Sinne des Radverkehrskonzepts sowie direkt be-
schlossene Maßnahmen aus dem Konzept umgesetzt. Aktuell sind folgende Projekte konkret in Be-
arbeitung: 
 
 Auf der Ulrichgasse wird in einem ersten Bauabschnitt (ab Sommer 2017) eine Spur des moto-
risierten Verkehrs in einen Radfahrstreifen umgewandelt. Hierzu ist die Anpassung von fünf 
Signalanlagen erforderlich.  
 
 An der Malzmühle/Handwerkskammer wurde der bauliche Radweg zurückgebaut. Für die Fahrt-
richtung vom Mühlenbach zum Rhein und durch den Maritim-Tunnel in die Altstadt wird statt-
dessen eine direkte Führung für den Radverkehr auf der Fahrbahn markiert (Abschluss des 
Vorhabens Sommer 2017). 
 
 An den Kölner Ringen wird Tempo 30 eingeführt und die Radwegbenutzungspflicht aufgeho-
ben. Hierzu werden von Norden nach Süden viele Lichtsignalanlagen erneuert. In diesem Zuge 
werden auch die Führungen für die querenden und abbiegenden Radverkehrsströme verbes-
sert. Die neuen Anlagen zwischen Hansaring und Bismarckstraße sind bereits in Betrieb. Zur 
Weiterentwicklung der Radverkehrsführung an den Ringen wird außerdem eine gesonderte 
Vorlage erstellt, die unmittelbar nach der Sommerpause zur Beratung und Beschlussfassung 
vorgelegt wird. In dieser Vorlage sind folgende Projekte enthalten: 
 
• Für den mittleren Bereich der Ringe ist die Umsetzung einer Pilotstrecke zwischen Zülpi-
cher Platz und Lindenstraße geplant. Hier soll mit veränderter Parkregelung und Wegfall 
einer Kfz-Fahrspur ein Schutz- bzw. Radfahrstreifen realisiert werden. Die Pilotstrecke 
wurde am 22. Mai 2017 bei der Informationsveranstaltung „RingFrei“ den Vertretern des 
Verkehrsausschusses und der Bezirksvertretung Innenstadt von der Verwaltung vorge-
stellt.  
• Für den nördlichen und südlichen Bereich der Kölner Ringe (Theodor-Heuss-Ring, Salier-
ring bis Ubierring) ist kurzfristig eine Radverkehrsführung auf der Fahrbahn geplant. 
 
 Auf den Wällen innerhalb des Rings sollen 2017 die ersten Fahrradstraßen eingerichtet werden. 
In diesem Zuge wird auch über die Anordnung der Stellplätze im öffentlichen Straßenraum ent-

2 
 
schieden. Für die Einrichtung der Fahrradstraßen Friesenwall und Mauritiuswall werden zwei 
gesonderte Vorlagen zur Beratung und Beschlussfassung nach der Sommerpause erstellt. 
 
 Am Neumarkt wird die Verbindung Fleischmengergasse - Neumarkt über die Furt an der Cäcili-
enstraße durch Umplanung der Verkehrsführung für den Radverkehr verbessert. In diesem Zu-
ge wird die Fleischmengergasse zur Fahrradstraße. Für die Radverkehrsführung auf der Nord- 
und Westseite des Neumarktes werden derzeit Planungen abgestimmt. 
 
 Konkret laufen die Planungen für die Gladbacher Straße zwischen Ringen und Erftstraße zur 
Öffnung der Einbahnstraße. Für die Fortführung in Richtung Altstadt sind Radfahrstreifen auf 
der Christophstraße geplant. 
 
 Die Planungen für Radverkehrsführungen auf der Riehler Straße und der Roonstraße werden 
zeitnah begonnen. Auf der Riehler Straße wird in Abschnitten die Einrichtung einer Protectet Bi-
ke Lane geprüft. 
 
Die Verwaltung plant für September/Oktober den ersten Facharbeitskreis zur Umsetzung des Rad-
verkehrskonzeptes Innenstadt (RVKI) in großer Runde. Analog zum Facharbeitskreis bei Erstellung 
des Radverkehrskonzepts werden die politischen Vertreter, Vereine, Initiativen, Verbände und Inte-
ressengruppen eingeladen. Im Rahmen des Facharbeitskreises werden die geplanten Prioritäten und 
Abläufe vorgestellt und diskutiert. Zum Facharbeitskreis erfolgt eine gesonderte Einladung. 
 
 
 
gez. Blome

Beratungsverlauf (2)

05.09.2017 Verkehrsausschuss
TOP 7.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.09.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 11.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1955/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
29.06.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27