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0908/2017

Zukunft der Elsa-Brändström-Realschule und der Theodor-Heuss-Realschule - zu AN/0434/2017

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 20.03.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss Schule und Weiterbildung, Sitzung am 20.03.2017

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4786 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/IV/2 
 
Vorlagen-Nummer  20.03.2017 
 0908/2017 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 20.03.2017 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 20.03.2017 
 
Zukunft der Elsa-Brändström-Realschule und der Theodor-Heuss-Realschule - zu 
AN/0434/2017 
Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet darum, die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der 
kommenden Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung zu setzen. 
 
In einer der letzten Sitzungen des Schulausschusses wurde die Planung der Umwandlung der Elsa-
Brändström-Realschule und der Theodor-Heuss-Realschule in eine Gesamtschule im Rahmen des 
Schulentwicklungsplans vorgestellt. 
 
Vor diesem Hintergrund bittet die FDP-Fraktion um Beantwortung nachfolgender Fragen: 
1. Inwieweit wird dieser Plan weiterverfolgt? 
2. Wie sehen die Anmeldezahlen für diese beiden Schulen aus? 
3. Sollte die Umwandlung nicht zeitnah erfolgen, welche Möglichkeit sieht die Verwaltung, die durch 
dort zurückgehenden Schülerzahlen leer stehenden Räume anderweitig zu nutzen? 
4. Die Elsa-Brändström-Schule ist Sportschule NRW und hat eine Kooperation mit dem 1. FC Köln. 
Wie stellt die Verwaltung sicher, dass diese Kooperation und der Stützpunkt bei zurückgehenden 
Schülerzahlen bzw. bei Wandlung der Schule erhalten bleiben und die Ausstattung bzgl. Sport-
stätten gewährleistet werden kann? Die einzige benutzbare Sporthalle zurzeit ist für viele Sportar-
ten nicht zugelassen. 
5. Kann sich die Verwaltung eine Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen (z.B. Hürth) vorstellen, 
um den Betrieb des Sportbereiches sicherzustellen? 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Zu Frage 1) 
Auf Initiative der beiden Realschulen führt die Verwaltung seit einiger Zeit Gespräche, um die Mög-
lichkeit auszuloten, die beiden Schulstandorte zu einer Gesamtschule  zu entwickeln. Diese Überle-
gungen wurden in der Aktualisierung der Schulentwicklungsplanung Köln 2016 (Session 1906/2016) 
dargestellt. Beide Schulen wurden nunmehr  gebeten, Schulkonferenzbeschlüsse zu den benannten 
planerischen Überlegungen herbeizuführen. Diese liegen dem Schulträger noch nicht vor.

2 
 
Zu Frage 2) 
Das Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2017/18 ist noch nicht abgeschlossen. Bis zur Sitzung des 
ASW am 20.03.2017 werden noch keine validen Zahlen zur Verfügung stehen. Die Verwaltung wird 
nach Abschluss des Anmeldeverfahrens über die Aufnahmezahlen informieren. Im aktuellen Schul-
jahr 2016/17 besuchen nach Vorstatistik 57 Kinder (Elsa-Brändström-Schule) bzw. 59 Kinder (Theo-
dor-Heuss-Schule) die fünften Jahrgänge der Schulen.  
 
Zu Frage 3) 
Die Abstimmung mit den Schulen ist noch nicht abgeschlossen (siehe Frage 1). Die Verwaltung ver-
folgt mit Blick auf die hohen Bedarfszahlen das Ziel,  zur Verfügung stehende Raumkapazitäten in 
Schulen optimal auszunutzen. Die Realisierung einer Gesamtschule an zwei Standorten wäre eine 
Möglichkeit. Ggf. wäre alternativ über die Errichtung von Dependancen bestehender Schulen nach-
zudenken. 
 
Zu Frage 4) 
Zunächst ist zu unterstreichen, dass die Elsa-Brändström-Realschule so lange Mitglied im Verbund 
„NRW-Sportschule Köln“ und Eliteschule des Fußballs bleibt, solange sie als Schule, ggf. als ausla u-
fende Schule geführt wird. Insofern käme es zunächst zu einer Erweiterung des Verbundes, wenn 
sich das „Nachfolgeschulsystem“ für eine Teilnahme aussprechen würde. 
Nach Einschätzung der Bezirksregierung Köln und des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Ku l-
tur und Sport des Landes Nordrhein -Westfalen ist es schulfachlich sinnvoll und notwendig, da ss eine 
Schule das Profil „Sportschule“ aus sich heraus entwickelt und trägt. Dies setzt einen entsprechenden 
Schulkonferenzbeschluss voraus, wobei zu beachten ist, dass sich die Schulkonferenz einer neuen 
Schule zunächst überhaupt konstituieren und ausrei chend Zeit für Beratung und Entscheidungsfi n-
dung zugestanden bekommen muss. Das spricht dafür, dass eine Aufnahme einer Nachfolgeschule 
in den Verbund etwas zeitversetzt realisiert werden könnte. Bezirksregierung Köln und das zuständ i-
ge Ministerium haben s ich bereit erklärt, die neue Schule zu beraten, die Schulkonferenz ist in ihrer 
Entscheidung aber frei. 
Für die Frage nach dem Titel der „Eliteschule des Fußballs“ gelten die Ausführungen zur „NRW -
Sportschule“ entsprechend. 
 
Zu Frage 5) 
Der Schulträger steht in intensivem Kontakt zu den benachbarten Schulträgern. Eine Zusammenar-
beit in konkreten Projekten erfolgt schon heute und ist auch für die Zukunft grundsätzlich gut denkbar. 
Die Verwaltung wird alle Möglichkeiten ausschöpfen, um den Sportbetrieb an der Elsa-Brandström-
Realschule sicherzustellen. 
 
 
 
gez. Dr. Klein

Beratungsverlauf (2)

20.03.2017 Ausschuss Schule und Weiterbildung
Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.03.2017 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.3.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0908/2017
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
20.03.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27