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2023/0115

Bürgerhaushalt 2.0, 2021 'Unser Vorschlag für die Politik' - Vorschlag #427: Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im K6

Magistratsvorlage 28.03.2023

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Punkt 6: Bürgerhaushalt 2.0, 2021 "Unser Vorschlag für die Politik" - Vorschlag #427: 
Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im K6 
 (V-Nr. 2023/0115) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss für Bauen, Stadtplanung, Verkehr und Liegenschaften nimmt von 
der Vorlage Kenntnis.

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4965 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
03.04.2023 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
 
Amt: Mobilitätsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 715 
III 66 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2023/0115 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
160 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Bürgerhaushalt 2.0, 2021 "Unser Vorschlag für die Politik" - Vorschlag #427: 
Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im K6  
 
Vorlage vom: 28.03.2023  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Bericht wird zu Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Beschluss des Magistrats vom 19.04.2023 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

- 4 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  28.03.2023  
 
Für den Bürgerhaushalt 2.0, 2021 „Unser Vorschlag für die Politik“ wurde folgender Vor- 
schlag aus der Bürgerschaft eingebracht: 
 
Das Schaffen gemeinsam nutzbarer Ressourcen kann vermeiden, dass in Zukunft jede Familie mit E -
Fahrzeug eine Wallbox in den Parkdecks installieren möchte/muss. Deshal b der Vorschlag, an 
mehreren Stellen im K6 öffentliche Ladesäulen vorzusehen oder Nachbarschaftsinitiativen durch 
Stellplätze zu unterstützen (Beispiele: Park & Ride-Platz/Gästeparkplatz nahe Blau-Gelb, zudem ggf. 
seitlich der Parkdecks oder entlang der Elisabeth-Selbert-Straße). 
 
Der Vorschlag erhielt: 
 
in der Online-Abstimmung:  42 Ja-Stimmen und 11 Nein-Stimmen  
in der Vor-Ort-Abstimmung: 0 Ja-Stimmen und 0 Nein-Stimmen 
 
 
Das Themenfeld Elektromobilität und die Nutzung elektrisch betriebener Fahrzeuge st ellen 
einen bedeutsamen Baustein im Rahmen einer klimagerechten Energie- und Verkehrspolitik 
dar. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt möchte im Rahmen ihrer Möglichkeiten 
selbstverständlich ihren Teil dazu beitragen, dass die vom Bund gesetzten Leitziele mit rd. 15 
Millionen zugelassenen Elektro-Pkw sowie einer Million öffentlicher Ladepunkte im 
Bundesgebiet bis 2030 umgesetzt werden können.  
 
Im öffentlichen Verkehrsraum der Wissenschaftsstadt Darmstadt stehen aktuell 42 Ladesäulen 
über das Stadtgebiet verteilt zur Verfügung. Um den Einstieg in die Elektromobilität zusätzlich 
zu erleichtern und gleichzeitig den Individualverkehr umweltfreundlicher zu machen, können 
die E-Fahrzeuge während des Ladevorgangs an den eigens gekennzeichneten Stellplätzen 
derzeit bis zu drei Stunden kostenfrei parken.  
 
Zusätzlich zu den öffentlich zugänglich Ladepunkten bestehen darüber hinaus noch weitere 
Ladepunkte im halböffentlichen Raum. Hinsichtlich der genauen Anzahl und dem Betrieb der 
privat genutzten Ladepunkte stehen aktuell keine detaillierten oder weiterführenden 
Informationen zur Verfügung. 
 
Um den systematischen und bedarfsgerechten Ausbau der Ladeinfrastruktur auf Stadtteilebene 
hinsichtlich der stetig wachsenden Bedarfe und der weiter zu berücksichtigenden 
Rahmenbedingungen (wie beispielsweise die Grundstücksverhältnisse und Baurecht sschaffung, 
regionalen Netzverfügbarkeiten, räumliche und leitungsspezifische Besonderheiten sowie 
bautechnische Voraussetzungen) fortführen zu können, wird aktuell an einer erweiterten 
Bedarfs- und Potenzialanalyse gearbeitet. Diese soll Möglichkeiten für eine großflächige und 
systematische Abdeckung an Ladepunkten im Stadtgebiet - auch im halböffentlichen Bereich - 
aufzeigen und die Erweiterung bzw. Neuinstallation weiterer Ladesäulen identifizieren.  
 
Um den im Betreff benannten Vorschlag zur Elektrifizierung des Parkplatz in der Elisabeth-
Selbert-Straße sowie der drei benachbarten Parkhäuser im K6-Viertel nachzugehen, hat der 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement im Januar diesen Jahres die Entega Plus GmbH mit 
einem sog. Ladeinfrastruktur-Check beauftragt. Im ersten Schritt erfolgt dabei eine

Bestandsaufnahme inkl. Erstanalyse der technischen Grundvoraussetzungen für eine mögliche 
Herstellung von Ladeinfrastruktur in diesen Bereichen. Parallel dazu erfolgt eine 
Netzverträglichkeitsprüfung in Abstimmung mit dem Netzversorger, um eventuelle 
Auswirkungen auf den vorhandenen Netzanschluss oder das vorgelagerte Niederspannungsnetz 
abschätzen zu können.  
 
Im Anschluss an die Fertigstellung der Grundlagenuntersuchung wird im Rahmen der o.g. 
Bedarfs- und Potenzialermittlung und einer übergeordneten Umsetzungsstrategie die weiteren 
Planungs- und Umsetzungsschritte für die Herstellung weiterer Ladestationen geprüft. 
  
 
Dezernat I     Dezernat III 
 
 
 
 
Jochen Partsch    Michael Kolmer  
Oberbürgermeister     Stadtrat

2023/0115

4877 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
03.04.2023 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
 
Amt: Mobilitätsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2023/0115 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Bürgerhaushalt 2.0, 2021 "Unser Vorschlag für die Politik" - Vorschlag #427: 
Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im K6  
 
Vorlage vom: 28.03.2023  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Bericht wird zu Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  28.03.2023  
 
Für den Bürgerhaushalt 2.0, 2021 „Unser Vorschlag für die Politik“ wurde folgender Vor - 
schlag aus der Bürgerschaft eingebracht: 
 
Das Schaffen gemeinsam nutzbarer Ressourcen kann vermeiden, dass in Zukunft jede Familie mit E -
Fahrzeug eine Wallbox in den Parkdecks installieren möchte/muss. Deshalb der Vorschlag, an 
mehreren Stellen im K6 öffentliche Ladesäulen vorzusehen oder Nachbarschaftsinitia tiven durch 
Stellplätze zu unterstützen (Beispiele: Park & Ride-Platz/Gästeparkplatz nahe Blau-Gelb, zudem ggf. 
seitlich der Parkdecks oder entlang der Elisabeth-Selbert-Straße). 
 
Der Vorschlag erhielt: 
 
in der Online-Abstimmung:  42 Ja-Stimmen und 11 Nein-Stimmen  
in der Vor-Ort-Abstimmung: 0 Ja-Stimmen und 0 Nein-Stimmen 
 
 
Das Themenfeld Elektromobilität und die Nutzung elektrisch betriebener Fahrzeuge stellen 
einen bedeutsamen Baustein im Rahmen einer klimagerechten Energie- und Verkehrspolitik 
dar. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt möchte im Rahmen ihrer Möglichkeiten 
selbstverständlich ihren Teil dazu beitragen, dass die vom Bund gesetzten Leitziele mit rd. 15 
Millionen zugelassenen Elektro-Pkw sowie einer Million öffentlicher Ladepunkte im 
Bundesgebiet bis 2030 umgesetzt werden können.  
 
Im öffentlichen Verkehrsraum der Wissenschaftsstadt Darmstadt stehen aktuell 42 Ladesäulen 
über das Stadtgebiet verteilt zur Verfügung. Um den Einstieg in die Elektromobilität zusätzlich 
zu erleichtern und gleichzeitig den Individualverkehr umweltfreundlicher zu machen, können 
die E-Fahrzeuge während des Ladevorgangs an den eigens gekennzeichneten Stellplätzen 
derzeit bis zu drei Stunden kostenfrei parken.  
 
Zusätzlich zu den öffentlich zugänglich Ladepunkten bestehen darüber hinaus noch weitere 
Ladepunkte im halböffentlichen Raum. Hinsichtlich der genauen Anzahl und dem Betrieb der 
privat genutzten Ladepunkte stehen aktuell keine detaillierten oder weiterführenden 
Informationen zur Verfügung. 
 
Um den systematischen und bedarfsgerechten Ausbau der Ladeinfrastruktur auf Stadtteilebene 
hinsichtlich der stetig wachsenden Bedarfe und der weiter zu berücksichtigenden 
Rahmenbedingungen (wie beispielsweise die Grundstücksverhältnisse und Baurecht sschaffung, 
regionalen Netzverfügbarkeiten, räumliche und leitungsspezifische Besonderheiten sowie 
bautechnische Voraussetzungen) fortführen zu können, wird aktuell an einer erweiterten 
Bedarfs- und Potenzialanalyse gearbeitet. Diese soll Möglichkeiten für eine großflächige und 
systematische Abdeckung an Ladepunkten im Stadtgebiet - auch im halböffentlichen Bereich - 
aufzeigen und die Erweiterung bzw. Neuinstallation weiterer Ladesäulen identifizieren.  
 
Um den im Betreff benannten Vorschlag zur Elektrifizierung des Parkplatz in der Elisabeth-
Selbert-Straße sowie der drei benachbarten Parkhäuser im K6-Viertel nachzugehen, hat der 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement im Januar diesen Jahres die Entega Plus GmbH mit 
einem sog. Ladeinfrastruktur-Check beauftragt. Im ersten Schritt erfolgt dabei eine 
Bestandsaufnahme inkl. Erstanalyse der technischen Grundvoraussetzungen für eine mögliche

- 4 - 
Herstellung von Ladeinfrastruktur in diesen Bereichen. Parallel dazu erfolgt eine 
Netzverträglichkeitsprüfung in Abstimmung mit dem Netzversorger, um eventuelle 
Auswirkungen auf den vorhandenen Netzanschluss oder das vorgelagerte Niederspannungsnetz 
abschätzen zu können.  
 
Im Anschluss an die Fertigstellung der Grundlagenuntersuchung wird im Rahmen der o.g. 
Bedarfs- und Potenzialermittlung und einer übergeordneten Umsetzungsstrategie die weiteren 
Planungs- und Umsetzungsschritte für die Herstellung weiterer Ladestationen geprüft. 
  
 
Dezernat I     Dezernat III 
 
 
 
 
Jochen Partsch    Michael Kolmer  
Oberbürgermeister     Stadtrat

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TOP 160
TOP 6

Orte (1)

  • Elisabeth-Selbert-Straße

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Details

Vorlagen-Nr.
2023/0115
Typ
Magistratsvorlage
Datum
28.03.2023
Erstellt
29.09.2026 00:00