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2025/0051

Sozialatlas - Sozialberichterstattung 2025

Magistratsvorlage 04.02.2025

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Sozialatlas Darmstadt
Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 2 –
Sozialatlas Darmstadt
Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025
Autorin
Maura Preiß-Starke      Sozialplanung 
Mitarbeit und Redaktion
Marie-Luise Seubert Statistik und Stadtforschung 
Julia Dohmen Sozialplanung für die Bedarfe Älterer
Birgit Koss Amt für Soziales und Prävention
Jan Rothermel Jugendamt 
Marco Vorberger Förder- und Finanzwesen (Dezernat II)
Lisa Freieck Frauenbüro 
Sabine Aßmann Jobcenter
Peter Müller Jobcenter
Herausgeberin
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sozialdezernat 
Büro für Sozialplanung 
Luisenplatz 5a
64283 Darmstadt 
Telefon: (06151) 13-2168 
E-Mail: sozialplanung@darmstadt.de 
Internet: www.darmstadt.de
Karten: Statistik und Stadtforschung
Layout: Lindenmayer+Lehning GbR Kommunikationsdesign
Schutzhinweise:
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck – auch auszugsweise – 
ist nur mit Quellenangabe gestattet. 
©2025 Wissenschaftsstadt Darmstadt

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 3 –
Inhalt
Abbildungsverzeichnis 4
Tabellenverzeichnis 5
Vorwort 6
Einleitung 7
1. Aufbau 9
2. Methodik & Datengrundlage 9
3. Überblick über die soziodemografische Verteilung in Darmstadt 10
3.1 Einwohnerinnen und Einwohner 11
3.2 Faktor Geschlecht 12
3.3 Faktor Alter 13
3.4 Faktor Herkunft 22
4. Armut über die Lebenszeitspanne 25
4.1 Armutsindex – Erläuterung 25
4.2 Armutsindikator I: Kinderarmut 26
4.3 Armutsindikator II: Armut von arbeitslosen (erwerbsfähigen) Erwachsenen 29
4.4 Armutsindikator III: Altersarmut 32
4.5 Armutsindex – Daten & Analyse 35
5. Situationsindikatoren 36
5.1 Situationsindikator 1: Alleinerziehende 37
5.2 Situationsindikator 2: Jugendarbeitslosigkeit 39
5.3 Situationsindex 3: Transferleistungsbezug 41
5.4 Situationsindikator 4: Wohngeld 45
5.5 Situationsindikator 5: Alternde Gesellschaft 46
6. Fazit 48
Anhang Tabellen 51

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 4 –
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Karte – statistische Bezirke Darmstadts 8
Abbildung 2: Geschlechterverteilung 9
Abbildung 3: Statistische Bezirke mit geringstem Frauenanteil 12
Abbildung 4: Altersverteilung Gesamtstadt 13
Abbildung 5: Karte – Anteil junge Menschen 15
Abbildung 6: Karte – Anteil ältere Menschen 17
Abbildung 7: Bevölkerung nach Geschlecht und Alter 22
Abbildung 8: Staatsangehörigkeit 22
Abbildung 9: Migrationshintergrund 22
Abbildung 10: Personen mit Migrationshintergrund nach Geschlecht und Alter 23
Abbildung 11: Karte – Anteil von Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit 24
Abbildung 12: Karte – Armutsindikator I: Kinderarmut 27
Abbildung 13: Kinder und Jugendliche in SGB II Bedarfsgemeinschaften – absolute Zahlen 28
Abbildung 14: Karte – Armutsindikator II: arbeitslose (erwerbsfähige) Erwachsene 30
Abbildung 15: Arbeitslose erwerbsfähige Erwachsene – absolute Zahlen 31
Abbildung 16: Karte – Armutsindikator III: Altersarmut 33
Abbildung 17: Karte – Armutsindex  35
Abbildung 18: Haushalte mit Kindern 37
Abbildung 19: Alleinerziehenden-Haushalte 38
Abbildung 20: Karte – Jugendarbeitslosigkeit (arbeitslos bzw. arbeitssuchend) 39
Abbildung 21: Karte – Anteil der Beziehenden von Transferleistungen 43
Abbildung 22: Wohngeld 45
Abbildung 23: Anteil der Haushalte, die Wohngeld beziehen an allen Haushalten 
 (Bezirke über dem städtischen Durchschnitt) 46
Abbildung 24: Personen 75 Jahre und älter 47

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 5 –
Tabellenverzeichnis 
Tabelle 1: Klassifizierung Armutsindikatoren 9
Tabelle 2: Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner 11
Tabelle 3: Klassifizierung Altersstruktur 13
Tabelle 4: Klassifizierung Anteil junge Menschen 14
Tabelle 5: Klassifizierung Anteil ältere Menschen 16
Tabelle 6: Klassifizierung Staatsangehörigkeit 25
Tabelle 7: Armutsindikatoren  25
Tabelle 8: Armutsindikatoren & Armutsindex 36
Tabelle 9: Indikatoren – Situationsindex 3: Transferleistungsbezug 41

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 6 –
Vorwort
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
es ist mir eine große Freude, Ihnen den neuen Sozialatlas der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt präsentieren zu dürfen. Der So-
zialatlas ist nicht nur eine Berichterstattung, sondern ein Spie-
gelbild unserer Gesellschaft, unserer Herausforderungen und 
unserer Chancen. Er gibt uns Einblicke in die sozialen Struk-
turen unserer Stadt und dadurch die Möglichkeit gemeinsam 
zu reflektieren und an einer positiven Entwicklung zu arbeiten. 
In den letzten Jahren haben wir viele Veränderungen erlebt, die uns vor immer neue Herausfor-
derungen gestellt haben und auch weiterhin stellen werden. Zuvorderst zu nennen sind hier die 
Corona-Pandemie sowie Krisen und Kriege in der Welt, wie zum Beispiel der Angriffskrieg gegen 
die Ukraine. Weitere Themen sind unter anderem der demografische Wandel und die steigende 
Armutsgefährdung in unserer Gesellschaft. All diese Ereignisse prägen eine Stadtgesellschaft. Dies 
wird auch die Datenlage an der ein oder anderen Stelle wiedergeben.
Das Hauptziel unserer Sozialberichterstattung ist immer die Förderung der Lebensqualität und 
Chancengleichheit in unserer Stadt. Hierzu ist es von hoher Wichtigkeit, dass alle Menschen, unab-
hängig von ihrem sozialen Status, ihrem Alter, Geschlecht und ihrer Herkunft, einen best möglichen 
Zugang zu den verschiedenen Ressourcen und Unterstützungsangeboten haben. Um dies zu ge-
währleisten, ist ein Blick in die Lebensrealitäten der Menschen unumgänglich. 
Der vorliegende Sozialatlas trägt wesentlich dazu bei, die Bedarfe unserer Bürgerinnen und Bürger 
wahrzunehmen, zu verstehen und daraus gezielte Handlungsempfehlungen abzuleiten. So können 
passgenaue Maßnahmen entwickelt werden, die dort ankommen, wo sie gebraucht werden. 
Ich hoffe, dass Sie beim Lesen des Sozialatlas wertvolle Erkenntnisse gewinnen können und inspi-
riert werden sich mit Ihren Meinungen und Ideen einzubringen. Es ist mir ein besonderes Anliegen 
mit Ihnen über die verschiedenen Themen ins Gespräch zu kommen. Den Austausch mit Ihnen 
als Bürgerinnen und Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt sehe ich als sehr wertvoll für die 
Entwicklung unserer Gesellschaft an. Denn nur gemeinsam können wir die Herausforderungen 
der heutigen Zeit meistern, die Lebensqualität in unserer Stadt stetig verbessern und so für eine 
lebenswerte Zukunft sorgen. Ich lade Sie daher alle herzlich ein sich mit dem Sozialatlas ausein-
anderzusetzen und miteinander in den Dialog zu treten. 
Barbara Akdeniz
Bürgermeisterin

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 7 –
Einleitung
Der vorliegende Sozialatlas in neuer Konzeption knüpft an eine lange Tradition der Sozialbericht-
erstattung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt an. Diese dient dazu ökonomische Lagen sowie 
Lebenswelten auf kleinräumiger Ebene darzustellen. So wird ein Einblick in verschiedene Themen 
sowie ein umfassender Blick auf die Sozialstruktur der Stadt gegeben. Die zugrundeliegende 
Methodik der Z-Standardisierung (mehr dazu in Kapitel 2) ermöglicht eine Vergleichbarkeit der 
statistischen Bezirke miteinander und zeigt somit auf, in welchen Gebieten ein erhöhter Hand-
lungsbedarf besteht. 
Gleichzeitig trägt der Sozialatlas dazu bei, durch die transparente Darstellung relevanter Daten 
den öffentlichen Diskurs anzuregen. Er bietet eine Basis zum offenen Dialog zwischen Politik, Zivil-
gesellschaft, Trägerinnen und Trägern und Verwaltung. Nur durch einen konstruktiven Austausch 
können die quantitativen Ergebnisse mit den konkreten Bedürfnissen der Menschen vor Ort ver -
knüpft werden. Dies wiederum ermöglicht die Entwicklung passgenauer Strategien, innovativer 
Projekte sowie zielgerichteter Angebote, die den Anforderungen der Gesellschaft gerecht werden. 
In den vergangenen Jahren basierte der Sozialatlas der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf dem 
Sozialindex1. Dieser wird durch den neuen Darmstädter Armutsindex ersetzt. Armut ist ein viel-
schichtiges und drängendes Problem, das in unserer Gesellschaft zahlreiche Facetten aufweist. Sie 
betrifft nicht nur die materielle Existenz, sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf die 
soziale Teilhabe, die Bildungschancen und die Lebensqualität der Betroffenen. 
Der neue Armutsindex der Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt sich aus drei zentralen Dimensionen 
zusammen: Kinderarmut, Armut von arbeitslosen erwerbsfähigen Erwachsenen und Altersarmut. 
Er umfasst somit die gesamte Lebenszeitspanne und dient als Grundlage für eine differenzierte 
Analyse der Armutsverhältnisse in unserer Stadt. Dadurch sollen gezielte Maßnahmen zur Bekämp-
fung von Armut entwickelt und dazu beigetragen werden die Lebensbedingungen der betroffenen 
Gruppen nachhaltig zu verbessern. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt besteht aus neun Stadtteilen, die in 37 statistische Bezirke 
unterteilt sind. Die Bezirke 110 Stadtzentrum und 130 Hochschulviertel werden im Rahmen dieser 
Auflage als ein Bezirk zusammengefasst2, sodass im weiteren Verlauf von 36 statistischen Bezirken 
die Rede ist. Während die Lincoln-Siedlung mittlerweile zu einem besiedelten Wohngebiet heran-
gewachsen ist, befindet sich die Konversionsfläche des Ludwigshöhviertels3 aktuell noch in umfas-
senden Baumaßnahmen. Das Gebiet ist Teil des statistischen Bezirks 430 An der Ludwigshöhe. Es 
ist zu beachten, dass ein Bezug der Wohnungen im Ludwigshöhviertel zum Stand des vorliegenden 
Sozialatlas noch nicht stattgefunden hat und sich die Daten somit rein auf bereits bestehende 
Straßenzüge des statistischen Bezirks 430 An der Ludwigshöhe beziehen. Das Ludwigshöhviertel 
selbst ist somit nicht Gegenstand der Betrachtungen. 
Auf der nachfolgenden Seite erhalten Sie einen ersten Überblick über die statistischen Bezirke der 
Wissenschaftsstadt. Dort finden Sie auch eine Karte zur räumlichen Einordnung der Gebiete im 
Stadtgebiet. Darauf folgt das erste Kapitel, worin ein Überblick über den Aufbau und Inhalt des 
Sozialatlas gegeben wird. 
1  Der Sozialindex setzte sich aus den folgenden 5 Faktoren zusammen: Arbeitsförderung SGB III, Grundsicherung 
 für Arbeitssuchende SGB II, Sozialhilfe – Hilfe zum Lebensunterhalt SGB XII, Sozialhilfe – Grundsicherung
 im Alter SGB XII, Wohngeld.
2  Aufgrund sehr kleiner Fallzahlen werden die Daten der beiden Bezirke bereits in aggregierter Form seitens
 der Bundesagentur für Arbeit an die Wissenschaftsstadt Darmstadt übermittelt.
3  Teil des statistischen Bezirks An der Ludwigshöhe

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 8 –
110 & 130 Stadtzentrum
 & Hochschulviertel  
120 Rheintor/Grafenstraße  
140 Kapellplatzviertel  
150 St. Ludwig mit 
        Eichbergviertel  
210 Johannesviertel  
220 Martinsviertel-West  
230 Martinsviertel-Ost  
240 Waldkolonie  
250 Mornewegviertel    
260 Pallaswiesenviertel    
270 Am Ziegelbusch   
610 Alt-Arheilgen  
620 Arheilgen-Süd  
630 Arheilgen-West   
640 Arheilgen-Ost  
710 Alt-Eberstadt   
720 Am Lämmchesberg  
730 Villenkolonie   
740 Am Frankenstein   
750 Kirchtannensiedlung  
810 Wixhausen-West  
820 Wixhausen-Ost  
910 Kranichstein-Süd  
920 Kranichstein-Nord  
Die Statistischen Bezirke der Wissenschaftsstadt Darmstadt: 
Abbildung 1: Karte – 
statistische Bezirke Darmstadts
310 Am Oberfeld   
320 Mathildenhöhe   
330 Woogsviertel   
340 An den Lichtwiesen   
410 Paulusviertel     
420 Alt-Bessungen     
430 An der Ludwigshöhe  
440 Lincoln-Siedlung    
510 Am Südbahnhof  
520 Heimstättensiedlung  
530 Verlegerviertel   
540 Am Kavalleriesand

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 9 –
1. Aufbau 
Der Sozialatlas ist folgendermaßen aufgebaut:  
Im zweiten Kapitel wird die zugrundeliegende Methodik beschrieben und die verwendete Z-Stan-
dardisierung erläutert. 
Das dritte Kapitel des Sozialatlas gibt einen Überblick über Einwohnendenzahlen, Geschlechter -
aufteilung, die Herkunft sowie die demografische Entwicklung der Gesamtbevölkerung der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt. 
Im vierten Kapitel wird der neu entwickelte Armutsindex erläutert und umfassend dargestellt. Im 
Anschluss daran werden die drei Indikatoren, welche den Armutsindex bilden, näher beleuchtet. 
Kapitel fünf nimmt anhand von ebenfalls neu entwickelten Situationsindikatoren verschiedene 
Lebenslagen und Personengruppen in den Blick. 
Im Fazit werden abschließend die wichtigsten sozialpolitischen Herausforderungen hervorgehoben, 
ausgewählte kommunalpolitische Strategien und Handlungsempfehlungen gegeben und ein Aus-
blick in die Zukunft gewagt.
2. Methodik & Datengrundlage 
Für den Sozialatlas 2025 wurde die Methode der Z-Standardisierung ausgewählt. Mit Hilfe der 
Z-Standardisierung lassen sich unterschiedlich große Populationen vergleichen. Dabei werden 
Zerreffekte entfernt, die entstehen, wenn unterschiedlich stark bevölkerte Stadtteile und Bezirke 
ohne Standardisierung verglichen werden. Indem diese Standardisierung auf verschiedene Daten-
sätze angewandt wird, entsteht zudem eine einheitliche Skala um identifizieren zu können, wo die 
Disparitäten zur Gesamtstadt am größten sind. Diese dient dazu unterschiedliche Datensätze auf 
eine einheitliche Skala zu bringen und dadurch vergleichbar zu machen. So können die Daten 
leichter interpretiert, analysiert und gegenübergestellt werden. Z-Werte helfen dabei Ausreißer zu 
identifizieren, die signifikant von der Norm abweichen, wodurch wichtige Hinweise auf besondere 
Herausforderungen gewonnen werden. 
Zur Ermittlung der Indizes und Vergleichbarkeit der statistischen Bezirke miteinander werden die 
einzelnen Indikatoren standardisiert. Hierdurch wird das Ausmaß der jeweiligen Abweichung vom 
Mittelwert der 36 statistischen Bezirke Darmstadts sichtbar gemacht, was wiederum eine Identifi-
zierung der Bezirke mit starken Abweichungen sowohl nach oben als auch nach unten ermöglicht. 
Aus den ermittelten Z-standardisierten Einzelwerten der unterschiedlichen Indikatoren können an-
schließend standardisierte Indizes gebildet werden. Die Ergebnisse der Z-Standardisierung liegen 
sowohl für die Einzelindikatoren als auch für die Indizes als numerische Werte vor. Diese können 
dann in die in Tabelle 1 dargestellten drei Klassen unterteilt werden. Die ausgewählten Wertebe-
reiche orientieren sich an der Standardabweichung vom Mittelwert, wonach die Zuteilung zu den 
Klassen erfolgt: 
 
Klasse Wertebereich der Klasse (z-Werte)
Hoch X ≥ +1
Mittel -1 < X < +1
Niedrig X ≤ -1 
Tabelle 1: Klassifizierung Armutsindikatoren

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 10 –
Datengrundlage 
Um den Status Quo der Stadt Darmstadt möglichst vollumfänglich abzubilden wurden unterschied-
liche Quellen herangezogen. Als Stichtag wurde für die Daten der 31.12.2023 herangezogen, da 
für dieses Datum auch externe Daten zur Verfügung stehen. Dabei wurden zur Analyse soziodemo-
grafischer Faktoren (siehe Kapitel 3) Auswertungen des Melderegisters der Stadt Darmstadt heran-
gezogen. Weiterhin wurden Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zum Bezug von SGB II Leistungen 
verwendet. Ebenso flossen städtische Daten zum Wohngeldbezug und dem Bezug von Sozialhilfen 
nach SGB XII in die Indikatoren und Analysen ein. Betrachtet werden in diesem Bericht in allen 
Analysen nur Personen mit Hauptwohnsitz in der Stadt Darmstadt. Vor der Veröffentlichung der 
Analysen wurden die Daten im Zuge der statistischen Geheimhaltung ausreichend aggregiert um 
eine Reidentifikation von Einzelpersonen datenschutzkonform auszuschließen.

– 11 –
3. Überblick über die soziodemografische Verteilung in Darmstadt 
In diesem Kapitel werden die Einwohnendenzahlen sowie die Faktoren Geschlecht, Alter und Her-
kunft dargestellt und deren Verteilung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt aufgezeigt. 
3.1 Einwohnerinnen und Einwohner 
Die folgende Tabelle zeigt die Einwohnendenzahlen für alle Stadtteile und statistischen Bezirke der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt zum 31.12.2023. 
Tabelle 2: Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner
100 DA-Mitte 21.374
110 & 130 Stadtzentrum & 
Hochschulviertel 2.419
120 Rheintor/Grafenstraße 5.319
140 Kapellplatzviertel 6.188
150 St. Ludwig mit 
Eichbergviertel 7.448
200 DA-Nord 32.929
210 Johannesviertel 5.390
220 Martinsviertel-West 5.719
230 Martinsviertel-Ost 5.496
240 Waldkolonie 5.998
250 Mornewegviertel 948
260 Pallaswiesenviertel 4.283
270 Am Ziegelbusch 5.095
300 DA-Ost 14.985
310 Am Oberfeld 4.391
320 Mathildenhöhe 2.923
330 Woogsviertel 5.065
340 An den Lichtwiesen 2.606
400 DA-Bessungen 16.356
410 Paulusviertel 5.727
420 Alt-Bessungen 6.377
430 An der Ludwigshöhe 1.258
440 Lincoln-Siedlung 2.994
500 DA-West 21.777
510 Am Südbahnhof 3.724
520 Heimstättensiedlung 7.298
530 Verlegerviertel 9.302
540 Am Kavalleriesand 1.453
600 DA-Arheilgen 17.814
610 Alt-Arheilgen 4.337
620 Arheilgen-Süd 4.252
630 Arheilgen-West 7.448
640 Arheilgen-Ost 1.777
700 DA-Eberstadt 23.718
710 Alt-Eberstadt 6.049
720 Am Lämmchesberg 3.732
730 Villenkolonie 4.231
740 Am Frankenstein 3.301
750 Kirchtannensiedlung 6.405
800 DA-Wixhausen 6.549
810 Wixhausen-West 2.501
820 Wixhausen-Ost 4.048
900 DA-Kranichstein 11.811
910 Kranichstein-Süd 8.614
920 Kranichstein-Nord 3.197
Gesamtstadt 167.313
Es ist zu beachten, dass für das Ludwigshöhviertel in den nächsten Jahren ein deutlicher Zuwachs 
an Einwohnerinnen und Einwohnern zu erwarten ist, während die Entwicklung der Lincoln-Siedlung 
fast abgeschlossen ist.

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 12 –
3.2 Faktor Geschlecht 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hatte zum Stichtag 31.12.2023 insgesamt 167.313 Einwohne-
rinnen und Einwohner, davon 81.601 Frauen sowie 85.712 Männer und Personen mit der Angabe 
divers oder ohne Eintrag im Geburtenregister, die jeweils beim Männeranteil mit eingerechnet sind.4 
Daraus ergibt sich die folgende Geschlechterverteilung in der Gesamtstadt: 
 
Mit 51,22% leben in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt etwas mehr Männer (und diverse 
Personen) als Frauen. Dies entspricht nicht der 
Tendenz der Bundesrepublik Deutschland. Hier 
überwiegt geringfügig der Anteil an Frauen.5
Auf Ebene der statistischen Bezirke bewegen sich die meisten Gebiete zwischen einem Geschlech-
terverhältnis von 46% zu 54% bis 53% zu 47% (weiblich zu männlich und divers). Die folgenden 
statistischen Bezirke stechen mit einem besonders geringen Anteil von Frauen hervor: 
Abbildung 3: statistische Bezirke mit geringstem Frauenanteil
Abbildung 2: Geschlechterverteilung
4  Aufgrund einer sehr geringen Anzahl ist es aus Datenschutzgründen nicht möglich eine Auswertung nach
 einem 3. Geschlechtsmerkmal durchzuführen.
5  Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/_inhalt.html
Mornewegviertel
39,56%
Am Kavalleriesand
40,06%
Pallaswiesenviertel
40,63%
Rheintor/
Grafenstraße
42,11%
Stadtzentrum &
Hochschulviertel
43,37%

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 13 –
3.3 Faktor Alter 
68% der Bevölkerung der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind zwischen 18 und 65 Jahren alt. Der 
jeweilige Anteil derer die jünger oder älter sind, beträgt jeweils 16%. In absoluten Zahlen sind dies 
insgesamt 26.717 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis einschließlich 17 Jahren sowie 26.968 
ältere Menschen ab einschließlich 66 Jahren6. Der ältere Teil der Bevölkerung wird in Kapitel 5.5 
genauer in den Blick genommen. 
Die altersspezifische Betrachtung der Gesamt -
gesellschaft spielt vor allem für ökonomische 
Fragestellungen eine wichtige Rolle, da die Er -
werbstätigen zur finanziellen Absicherung der 
jungen Menschen sowie der im Ruhestand be-
findlichen älteren Personen beitragen. Erwerbs-
tätige fungieren als Hauptquelle für Einkommen 
und Steuereinnahmen. Durch ihre Arbeit und 
die damit verbundenen Sozialabgaben tragen 
sie maßgeblich zur finanziellen Absicherung 
der jüngeren Generationen (z.B. durch Bildung, 
Kinderbetreuung) sowie der älteren Menschen 
(z.B. durch Renten und Gesundheitsversorgung) 
bei. Diese intergenerationale Unterstützung 
ist ein zentrales Element des sozialen Siche-
rungssystems. Darüber hinaus sind Erkennt -
nisse über die Altersverteilung von Bedeutung 
für die bedarfsgerechte Angebotsgestaltung in den jeweiligen Quartieren vor Ort. Deshalb wird 
im Folgenden die Altersstruktur auf Ebene der statistischen Bezirke dargestellt und erläutert. 
Hierfür wurden sowohl für den Anteil jüngerer als auch älterer Menschen fünf Klassen gebildet:  
Tabelle 3: Klassifizierung Altersstruktur
Stark über Durchschnitt Mehr als 5% über dem Durchschnitt
Leicht über Durchschnitt Mehr als 2% & bis zu 5% über dem Durchschnitt
Im Durchschnitt +- 2% Abweichung vom Durchschnitt
Leicht unter Durchschnitt Mehr als 2% & bis zu 5% unter dem Durchschnitt
Stark unter Durchschnitt Mehr als 5% unter dem Durchschnitt
Abbildung 4: Altersverteilung Gesamtstadt
6 Die aktuelle Regelaltersgrenze (abschlagsfrei) für den Renteneintritt beträgt 66 Jahre.

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 14 –
Für den Anteil junger Menschen bedeutet dies im Konkreten: 
Stark über Durchschnitt
X > 20,8%
 Alle statistischen Bezirke, in denen der Anteil 
junger Menschen über 20,8% liegt. 
Leicht über Durchschnitt
17,8% < X ≤ 20,8% 
 Alle statistischen Bezirke, in denen der Anteil 
junger Menschen über 17,8% und gleichzeitig 
unter oder bei 20,8% liegt.
Im Durchschnitt 
Durchschnitt 15,8% / 13,8% ≤ X ≤ 17,8%
 Alle statistischen Bezirke, in denen der Anteil 
junger Menschen bei oder zwischen 13,8% 
und 17,8% liegt.
Leicht unter Durchschnitt
10,8% ≤ X < 13,8%
 Alle statistischen Bezirke, in denen der Anteil 
junger Menschen unter 13,8% und gleichzeitig 
über oder bei 10,8% liegt.
Stark unter Durchschnitt
X < 10,8%
 Alle statistischen Bezirke, in denen der Anteil 
junger Menschen unter 10,8% liegt.
Mit 28,1% ist der Anteil junger Menschen in der Lincoln-Siedlung am höchsten. Ebenfalls über -
durchschnittlich viele Kinder und Jugendliche leben außerdem in der Kirchtannensiedlung und 
in Kranichstein-Süd. Lediglich 8 statistische Bezirke spiegeln mit einer geringen Abweichung den 
Darmstädter Durchschnitt wider. Jeweils 11 Gebiete liegen leicht über beziehungsweise leicht unter 
dem Durchschnitt. Besonders wenige junge Menschen leben in den statistischen Bezirken Stadt -
zentrum/Hochschulviertel, Woogsviertel und Rheintor/Grafenstraße. Bei Betrachtung der Karte wird 
deutlich, dass sich alle statistischen Bezirke mit Anteilswerten unter dem Darmstädter Durchschnitt 
(leicht & stark) in der Stadtmitte konzentrieren. Lediglich der Bezirk An den Lichtwiesen mit der 
Technischen Universität reicht bis zum östlichen Stadtrand. 
 
Tabelle 4: Klassifizierung Anteil junge Menschen

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 15 –
Abbildung 5: Karte – Anteil junge Menschen
110 & 130 Stadtzentrum 
 & Hochschulviertel 10,3%
120 Rheintor/Grafenstraße   7,6%
140 Kapellplatzviertel  13,0%
150 St. Ludwig mit 
  Eichbergviertel  11,1%
210 Johannesviertel  13,6%
220 Martinsviertel-West  12,0%
230 Martinsviertel-Ost  14,2%
240 Waldkolonie  17,6%
250 Mornewegviertel  11,3%
260 Pallaswiesenviertel  18,1%
270 Am Ziegelbusch  12,7%
310 Am Oberfeld  17,7%
320 Mathildenhöhe  11,1%
330 Woogsviertel  10,3%
340 An den Lichtwiesen  11,9%
410 Paulusviertel  13,0%
420 Alt-Bessungen  13,5%
430 An der Ludwigshöhe 14,3%
440 Lincoln-Siedlung  28,1%
510 Am Südbahnhof  19,0% 
520 Heimstättensiedlung  17,1% 
530 Verlegerviertel  13,2% 
540 Am Kavalleriesand  20,5%
610 Alt-Arheilgen  16,9% 
620 Arheilgen-Süd  18,6% 
630 Arheilgen-West  18,3% 
640 Arheilgen-Ost  18,0%
710 Alt-Eberstadt  18,4% 
720 Am Lämmchesberg  18,8% 
730 Villenkolonie  18,7% 
740 Am Frankenstein  14,5% 
750 Kirchtannensiedlung  24,7%
810 Wixhausen-West  16,6% 
820 Wixhausen-Ost  19,0%
910 Kranichstein-Süd  22,3% 
920 Kranichstein-Nord  19,5%

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 16 –
Im Weiteren wird der Anteil älterer Menschen in den Fokus genommen. Hier ergeben sich die fol-
genden Prozentwerte zur Klassifizierung: 
Bei den älteren Menschen lässt sich auf den ersten Blick feststellen, dass der Anteil dieser Gruppe 
im Nord-Osten und im Süden Darmstadts einen größeren Teil der Bevölkerung ausmacht. Hier 
liegen die Anteilswerte deutlich über dem Durchschnitt. In der Stadtmitte und im Westen hingegen 
machen die Älteren einen geringeren Anteil an der jeweiligen Bezirksbevölkerung aus. 
Stark über Durchschnitt
X > 21,2%
 Alle statistischen Bezirke, in denen der Anteil 
älterer Menschen über 21,2% liegt. 
Leicht über Durchschnitt
18,2% < X ≤ 21,2% 
 Alle statistischen Bezirke, in denen der Anteil 
älterer Menschen über 18,2% und gleichzeitig 
unter oder bei 21,2% liegt. 
Im Durchschnitt 
Durchschnitt 16,2% / 14,2% ≤ X ≤ 18,2%
 Alle statistischen Bezirke, in denen der Anteil 
älterer Menschen bei oder zwischen 14,2% 
und 18,2% liegt. 
Leicht unter Durchschnitt
11,2% ≤ X < 14,2%
 Alle statistischen Bezirke, in denen der Anteil 
älterer Menschen unter 14,2% und gleichzeitig 
über oder bei 11,2% liegt. 
Stark unter Durchschnitt
X < 11,2%
 Alle statistischen Bezirke, in denen der Anteil 
älterer Menschen unter 11,2% liegt. 
Tabelle 5: Klassifizierung Anteil ältere Menschen

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 17 –
Abbildung 6: Karte – Anteil ältere Menschen
110 & 130 Stadtzentrum
 & Hochschulviertel 7,6%
120 Rheintor/Grafenstraße 7,5%
140 Kapellplatzviertel 13,9%
150 St. Ludwig mit 
        Eichbergviertel 14,0%
210 Johannesviertel 13,9%
220 Martinsviertel-West 13,5%
230 Martinsviertel-Ost 12,1%
240 Waldkolonie 12,4%
250 Mornewegviertel   6,2%
260 Pallaswiesenviertel    7,5%
270 Am Ziegelbusch  15,6%
310 Am Oberfeld  25,1%
320 Mathildenhöhe  20,9%
330 Woogsviertel  14,4%
340 An den Lichtwiesen  18,5%
410 Paulusviertel    18,7%
420 Alt-Bessungen    16,7%
430 An der Ludwigshöhe 25,8%
440 Lincoln-Siedlung    5,7%
510 Am Südbahnhof 16,4%
520 Heimstättensiedlung 19,7%
530 Verlegerviertel  9,4%
540 Am Kavalleriesand    6,5%
610 Alt-Arheilgen 16,7%
620 Arheilgen-Süd 22,8%
630 Arheilgen-West 19,2% 
640 Arheilgen-Ost 19,8%
710 Alt-Eberstadt 18,0% 
720 Am Lämmchesberg 19,1% 
730 Villenkolonie 24,2% 
740 Am Frankenstein 27,8% 
750 Kirchtannensiedlung 15,7%
810 Wixhausen-West 18,0% 
820 Wixhausen-Ost 18,7%
910 Kranichstein-Süd 19,3% 
920 Kranichstein-Nord 21,8%

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 18 –
Ähnlich den jungen Menschen liegen auch hier insgesamt 8 Gebiete im Durchschnitt. Besonders 
wenige ältere Menschen leben in den statistischen Bezirken Verlegerviertel, Stadtzentrum/Hoch-
schulviertel, Rheintor/Grafenstraße, Pallaswiesenviertel, Am Kavalleriesand, Mornewegviertel und in 
der Lincoln-Siedlung. 7 Gebiete weisen leicht unterdurchschnittliche Werte auf. Der größte Anteil 
älterer Menschen lebt mit 27,8% im statistischen Bezirk Am Frankenstein, dicht gefolgt von An der 
Ludwigshöhe und Am Oberfeld mit jeweils rund 25%. Ebenfalls einen überdurchschnittlich hohen 
Anteil älterer Personen haben die Gebiete Arheilgen-Süd und Kranichstein-Nord. 7 Stadtbezirke 
weisen leicht überdurchschnittliche Anteilswerte hinsichtlich älterer Menschen auf. 
Beim Vergleich beider Karten stechen 3 statistische Bezirke hervor, die in beiden Anteilswerten 
(jüngerer und älterer Menschen) starke Abweichungen vom Durchschnitt aufweisen. In den Be-
zirken Stadtzentrum/Hochschulviertel und Rheintor/Grafenstraße wohnen sowohl sehr wenige ältere 
als auch sehr wenige jüngere Menschen. Demnach ist dort der Anteil an Personen zwischen 18–65 
Jahren am höchsten. Die Lincoln-Siedlung hingegen weist den größten Anteil junger Menschen in 
der gesamten Stadt Darmstadt auf. Gleichzeitig weicht der Anteil älterer Menschen nach unten hin 
stark vom gesamtstädtischen Durchschnitt ab. Dies bedeutet eine besonders junge Bevölkerung. 
Da die Altersverteilung in den einzelnen statistischen Bezirken für verschiedenste Belange eine 
wichtige Rolle spielt, wird jedes Gebiet im Folgenden nochmal einzeln betrachtet. Hierzu wird die 
jeweilige Altersstruktur in Form von Kreisdiagrammen für jeden statistischen Bezirk visualisiert.
Das Farbschema entspricht dem der Gesamtstadt: 
Dunkelblau: 0 –17 Jahre
Blau: 18 – 65 Jahre 
Grau: 66 Jahre und älter 
Weichen die prozentualen Werte für die junge (U18) oder ältere (Ü65) Generation um mehr als 5% 
vom Gesamtstädtischen Wert ab (vergleiche Abbildung 4), so werden die Prozenttafeln rot markiert.

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 19 –

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 20 –

– 21 –
Abbildung 7: Bevölkerung nach Geschlecht und Alter
Geschlechts- und Altersverteilung: 
Bei der altersabhängigen Betrachtung zeigt sich ein Wandel der Geschlechterverteilung über die 
Generationen hinweg.

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 22 –
Bei den Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren überwiegt mit 51,67% leicht der Jungenan-
teil. Im erwerbsfähigen Alter von 18–65 Jahren steigt der Anteil der männlichen Bevölkerung auf 
53,02% an. Bei der älteren Bevölkerung ab einem Alter von einschließlich 66 Jahren zeigt sich dann 
ein extremer Abstieg des Männeranteils. Mit nur 43,22% ist dieser knapp 10% geringer gegenüber 
dem Anteil der 18–65-Jährigen. Dies ist auf eine höhere Lebenserwartung von Frauen zurückzu-
führen und entspricht dem Bundesdurchschnitt. Dieser lag im Jahr 2022 bei einem Frauenanteil 
von 56% in dieser Altersgruppe7.
3.4 Faktor Herkunft
 
Einen Überblick über die Herkunft der Darmstädter Bürgerinnen und Bürger geben die Merkmale 
Staatsangehörigkeit sowie Migrationshintergrund. Letzteres wird im weiteren Verlauf des Kapitels 
genauer betrachtet.  
Rund dreiviertel der Menschen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt besitzen die deutsche Staats-
bürgerschaft. Dies entspricht 125.725 Personen. Hieraus ergibt sich, dass knapp ein Viertel der 
Bevölkerung eine ausländische Staatsangehörigkeit hat. Dies sind 41.588 Menschen. Es werden 
nur Personen berücksichtigt, die in Darmstadt ihren festen Erstwohnsitz haben.
Abbildung 9: MigrationshintergrundAbbildung 8: Staatsangehörigkeit
6 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/geschlechter.
html
7Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/geschlechter.html

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 23 –
Das Merkmal Migrationshintergrund 8 zeigt eine andere Verteilung. Mit rund 45% hat fast die 
Hälfte der Darmstädter Gesellschaft einen Migrationshintergrund. Im Folgenden werden die Per-
sonen mit Migrationshintergrund nach Alter und Geschlecht dargestellt: 
Bis einschließlich 44 Jahren überwiegt der Männeranteil bei den Personen mit Migrationshinter-
grund deutlich. In der Altersspanne 45–65 Jahren ist das Geschlechterverhältnis nahezu ausge-
glichen. Bei den Personen im Alter von 66 Jahren und älter übersteigt der Frauenanteil merklich 
den der Männer. Mit einem Anteil von 56,5% ist dieser aber fast identisch mit dem Frauenanteil 
(Ü66) der Darmstädter Gesamtbevölkerung. Auch hinsichtlich der jungen (U18) sowie der er -
werbsfähigen (18–65) Generationen deckt sich die Geschlechterverteilung der migrantischen 
Bevölkerung mit der Gesamtgesellschaft.
8 Definition: Als Einwohnerinnen und Einwohner mit Migrationshintergrund zählen alle Ausländerinnen und Ausländer, Ein-
gebürgerte, im Ausland geborene Deutsche sowie Aussiedlerinnen und Aussiedler (persönlicher Migrationshintergrund). 
Kinder unter 18 Jahren, von denen mindestens ein Elternteil einen Migrationshintergrund hat, zählen ebenfalls zu den 
Einwohnerinnen und Einwohner mit Migrationshintergrund (familiärer Migrationshintergrund). 
Abbildung 10: Personen mit Migrationshintergrund nach Geschlecht und Alter

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 24 –
110 & 130 Stadtzentrum 
 & Hochschulviertel 37,2%
120 Rheintor/Grafenstraße 45,7%
140 Kapellplatzviertel    25,0%
150 St. Ludwig mit 
        Eichbergviertel    28,0%
210 Johannesviertel   20,7%
220 Martinsviertel-West  18,8%
230 Martinsviertel-Ost   19,8%
240 Waldkolonie 26,8%
250 Mornewegviertel   50,1%
260 Pallaswiesenviertel   56,8%
270 Am Ziegelbusch    29,4%
310 Am Oberfeld          9,5%
320 Mathildenhöhe      20,0%
330 Woogsviertel        17,3%
340 An den Lichtwiesen     21,0%
410 Paulusviertel 14,9%
420 Alt-Bessungen     17,3%
430 An der Ludwigshöhe     9,6%
440 Lincoln-Siedlung    41,2%
510 Am Südbahnhof    26,3%
520 Heimstättensiedlung   14,1%
530 Verlegerviertel     41,5%
540 Am Kavalleriesand     62,8%
910 Kranichstein-Süd    31,1%
920 Kranichstein-Nord   21,5%
810 Wixhausen-West      18,8%
820 Wixhausen-Ost      21,3%
710 Alt-Eberstadt       17,0%
720 Am Lämmchesberg     18,4%
730 Villenkolonie 11,0%
740 Am Frankenstein     10,0%
750 Kirchtannensiedlung     40,9%
610 Alt-Arheilgen 17,9%
620 Arheilgen-Süd       17,3%
630 Arheilgen-West      15,9%
640 Arheilgen-Ost       16,2%
Sozialräumliche Betrachtung der Staatsangehörigkeit:
Abbildung 11: Karte – Anteil von Personen 
mit ausländischer Staatsangehörigkeit

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 25 –
Abbildung 11 zeigt die Verteilung der Anteilswerte von Personen mit ausländischer Staatsangehö-
rigkeit in der gesamten Stadtgesellschaft nach statistischen Bezirken. Hierbei wurde die folgende 
Klassifizierung gewählt: 
In insgesamt 8 statistischen Bezirken liegt der Anteil an Personen mit ausländischer Staatsange -
hörigkeit mehr als 10% über dem gesamtstädtischen Durchschnitt. Mit 62,8% leben im Bezirk Am 
Kavalleriesand anteilig die meisten Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft. Im Pallaswiesen- 
und Mornewegviertel liegt der Anteil von Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft ebenfalls 
bei über 50%. Ein besonders geringer Anteil und somit die meisten Menschen mit deutscher Staats-
bürgerschaft leben in den Bezirken: Am Oberfeld (9,5%), An der Ludwigshöhe (9,6%), Am Frankenstein 
(10,0%), Villenkolonie (11,0%), Heimstättensiedlung (14,1%) und im Paulusviertel (14,9%). 
4. Armut über die Lebenszeitspanne 
In diesem Kapitel werden die drei Armutsindikatoren sowie der daraus gebildete Armutsindex und 
deren (sozialräumliche) Auswertung dargestellt und erläutert.  
4.1 Armutsindex – Erläuterung 
Der Armutsindex, der für den Sozialatlas der Wissenschaftsstadt Darmstadt neu entwickelt wurde, 
setzt sich aus drei Armutsindikatoren zusammen: 
• Armutsindikator I: Kinderarmut 
• Armutsindikator II: Armut von arbeitslosen (erwerbsfähigen) Erwachsenen 
• Armutsindikator III: Altersarmut 
Faktor Indikator/Berechnung 
Kinderarmut Anteil der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren in Bedarfsgemeinschaften 
nach dem SGB II an den unter 18-Jährigen
Armut von arbeitslosen 
(erwerbsfähigen) Erwachsenen
Anteil der (erwerbsfähigen) Arbeitslosen nach SGB II (Gesamtregelleistungen) 
an der Bevölkerung im Alter von 18 Jahren bis einschließlich 65 Jahren. 
(Regelarbeitsgrenze)
Altersarmut
Anteil der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei 
Erwerbsminderung nach SGB XII (innerhalb und außerhalb von Einrichtungen) an 
der Bevölkerung im Alter von 66 Jahren und älter
Städtischer Durchschnitt 25,3%
Hoch X > 35,3% 
Mittel 15,3% ≤ X ≤ 35,3%
Niedrig X < 15,3%
Tabelle 6: Klassifizierung Staatsangehörigkeit
Tabelle 7: Armutsindikatoren

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 26 –
Ziel ist es die Armutsgefährdung/Armutslage der Bürgerinnen und Bürger in der Wissenschafts-
stadt Darmstadt über die gesamte Lebenszeitspanne hinweg in einem Index zusammenzufassen. 
Armutsindikator I umfasst alle Minderjährigen. Armutsindikator II alle erwerbsfähigen arbeitslosen 
Erwachsenen im Alter von 18 bis einschließlich 65 Jahren und Armutsindikator III schließlich alle 
Seniorinnen und Senioren ab einem Alter von 66 Jahren. Somit werden alle Altersgruppen im 
neuen Armutsindex berücksichtigt. Lediglich die Armutslage erwerbstätiger und nicht-erwerbsfä-
higer Erwachsener wird hier nicht eingeschlossen. Diese werden aber in Kapitel 5.3 in Form des 
Situationsindexes „Transferleistungsbezug“ einer gesonderten Betrachtung unterzogen.
Durch die Kombination der drei Armutsindikatoren entsteht ein umfassendes Bild der Armutsver-
hältnisse in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Der Armutsindex ermöglicht es die verschiedenen 
statistischen Bezirke gegenüberzustellen, gezielte sozialräumliche Analysen durchzuführen und die 
Ausprägungen von Armut bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu veranschaulichen. 
Eine hohe Ausprägung des Armutsindikators beziehungsweise Armutsindex bedeutet eine hohe 
Betroffenheit durch Armut in dem jeweiligen statistischen Bezirk. Eine niedrige Ausprägung spricht 
für ein geringes Vorkommen von Armutsbelastung/-bedrohung.
4.2 Armutsindikator I: Kinderarmut 
Armutsindikator I erfasst die Ausprägungen von Kinderarmut in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Kinderarmut ist besonders besorgniserregend, da sie nicht nur die gegenwärtige Lebenssituation 
der Kinder und Jugendlichen betrifft, sondern auch langfristige Auswirkungen auf deren soziale 
Teilhabe, Gesundheits- und Bildungschancen hat. 
Definition:
Im Rahmen des Sozialatlas der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt wird Kinderarmut als der Anteil der Kinder 
und Jugendlichen unter 18 Jahren in Bedarfsgemein-
schaften nach SGB II 9 an allen unter 18-Jährigen defi-
niert. 
Sozialräumliche Betrachtung: 
Mit Werten von über 3,7 sind die beiden statistischen Bezirke Kirchtannensiedlung und Morneweg-
viertel im Vergleich zu den anderen statistischen Bezirken Darmstadts am stärksten von Kinderar-
mut betroffen. Hier ist allerdings ein Blick auf die absoluten Zahlen von großer Bedeutung. In der 
Kirchtannensiedlung leben 835 Kinder und Jugendliche in Familien, die SGB II Leistungen beziehen. 
Im Mornewegviertel sind es lediglich 56, was weit unter dem städtischen Durchschnitt von 136 liegt. 
Weitere fünf Bezirke weisen beim Indikator Kinderarmut Z-Werte über 1 auf. Diese sind Kranich-
stein-Süd, die Lincoln-Siedlung, das Pallaswiesenviertel, Stadtzentrum sowie Kranichstein-Nord. 
18,64% aller Kinder und 
Jugendlichen unter 18 Jahren 
in Darmstadt leben in SGB II 
Bedarfsgemeinschaften 
In absoluten Zahlen: 
4.979 Kinder und Jugendliche
9 Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2024: Pseudonymisierte Einzeldaten SGB II

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 27 –
Abbildung 12: Karte – Armutsindikator I: 
Kinderarmut
110 & 130 Stadtzentrum 
 & Hochschulviertel  1,1
120 Rheintor/Grafenstraße  0,4
140 Kapellplatzviertel     0,0
150 St. Ludwig mit 
 Eichbergviertel -0,4
210 Johannesviertel  -1,0
220 Martinsviertel-West     0,3
230 Martinsviertel-Ost   -0,1
240 Waldkolonie    -0,4
250 Mornewegviertel     3,7
260 Pallaswiesenviertel     1,2
270 Am Ziegelbusch     0,2
310 Am Oberfeld    -1,9
320 Mathildenhöhe   -0,1
330 Woogsviertel    -0,4
340 An den Lichtwiesen   -1,5
410 Paulusviertel -1,8
420 Alt-Bessungen    -1,0
430 An der Ludwigshöhe   -1,7
440 Lincoln-Siedlung    1,3
510 Am Südbahnhof     0,2
520 Heimstättensiedlung  -1,2
530 Verlegerviertel     0,1
540 Am Kavalleriesand  -0,1
610 Alt-Arheilgen   -0,3
620 Arheilgen-Süd   -0,2
630 Arheilgen-West   -0,9
640 Arheilgen-Ost  -0,8
710 Alt-Eberstadt   -1,1
720 Am Lämmchesberg  -0,4
730 Villenkolonie   -1,6
740 Am Frankenstein  -1,6
750 Kirchtannensiedlung   3,8
810 Wixhausen-West  -0,4
820 Wixhausen-Ost   -0,3
910 Kranichstein-Süd    1,6
920 Kranichstein-Nord  1,1

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 28 –
Insgesamt zehn Bezirke haben eine sehr geringe Ausprägung des Indikators. Die übrigen 19 sta-
tistischen Bezirke bewegen sich um den städtischen Durchschnitt mit Z-Werten von -1 bis +1.
Die Betrachtung der absoluten Zahlen liefert weitere wichtige Erkenntnisse. Dargestellt sind die 
zehn statistischen Bezirke mit den höchsten absoluten Zahlen.  
Bei den Bezirken Kirchtannensiedlung, Kranichstein-Süd, Lincoln-Siedlung, Pallaswiesenviertel und 
Kranichstein-Nord bestätigen die absoluten Zahlen die vorangegangene Bewertung der Gebiete 
durch die Indikatorwerte. 
In den Bezirken Verlegerviertel, Kapellplatzviertel, Martinsviertel-West und Am Südbahnhof allerdings 
leben überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche in Familien im SGB II Bezug, was die oben 
gezeigte Karte mit den standardisierten Werten nicht darstellt. 
Beim Vergleich der standardisierten Werte mit den absoluten Zahlen sticht besonders die Wald-
kolonie hervor. Mit einer eher geringen Ausprägung (unter 0) des Indikatorwerts lässt sich zunächst 
auf eine geringere Betroffenheit durch Kinderarmut schließen, obwohl dort überdurchschnittlich 
viele betroffene Kinder und Jugendliche leben. Dies liegt daran, dass hier insgesamt sehr viele 
Kinder und Jugendliche leben und der Anteil der Betroffenen Kinder und Jugendlichen an der Be-
völkerung des Gebiets gering ist. 
Im Mornewegviertel beispielsweise verhält es sich umgekehrt. Hier stehen sich ein sehr hoher 
Indikatorwert und eine geringe tatsächliche Anzahl von betroffenen Kindern und Jugendlichen 
gegenüber. Hier leben insgesamt besonders wenige Personen aus dieser Altersgruppe. Deshalb 
ist es von hoher Relevanz sowohl Anteilswerte als auch absolute Zahlen im Rahmen einer Sozial-
berichterstattung zu betrachten.
Abbildung 13: Kinder und Jugendliche in SGB II Bedarfsgemeinschaften – absolute Zahlen

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 29 –
10 Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2024: Pseudonymisierte Einzeldaten SGB II
Maßnahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt:
Um Kinderarmut auf kommunaler Ebene noch besser begegnen zu können und die Thematik 
auch auf der politischen Ebene stärker in den Fokus zu rücken, wurde 2024 das Bündnis gegen 
Kinderarmut der Wissenschaftsstadt Darmstadt gegründet. Hier kommen soziale Träger aus der 
Kinder- und Jugendhilfe, politische Vertreterinnen und Vertreter, Fachkräfte der Stadtverwaltung 
sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen. Gemeinsam werden Maßnahmen 
entwickelt und umgesetzt, um armutsbetroffene und armutsgefährdete Kinder, Jugendliche und 
Familien bestmöglich zu unterstützen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere (finanzielle) Unter-
stützungsangebote wie beispielsweise das Sozialticket für eine vergünstigte Nutzung des ÖPNV, 
sowie die Darmstädter Teilhabecard, die vielfältige Vergünstigungen oder kostenfreie Nutzungen 
von Angeboten für berechtigte Kinder und Jugendliche im Sozialleistungsbezug ermöglicht und 
damit einen weiteren Beitrag zur Teilhabe bietet.
 
4.3 Armutsindikator II: Armut von arbeitslosen (erwerbsfähigen) Erwachsenen 
Armutsindikator II nimmt die arbeitslosen erwerbsfähigen Erwachsenen im SGB II10 Leistungsbezug 
in den Blick.
 
Arbeitslosigkeit ist nicht nur ein wirtschaftliches Problem, sondern auch eine soziale Herausforde-
rung, die tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen hat. 
Definition:
Im Rahmen des Sozialatlas der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt wird Armut von Erwachsenen als der Anteil der ar -
beitslosen erwerbsfähigen Personen im Alter von 18–65 
Jahren im SGB II Bezug an allen 18–65-Jährigen definiert. 
Sozialräumliche Betrachtung:
Mit einem Z-Wert von 5,9 ist der statistische Bezirk Kirchtannensiedlung mit Abstand am stärks-
ten von Armut im Erwachsenenalter betroffen. Auch Kranichstein-Süd mit einem Z-Wert von 2,7, 
das Pallaswiesenviertel mit 2,2 sowie Kranichstein-Nord mit 2,0 weisen besonders hohe Werte auf. 
Ebenfalls als hoch eingestuft werden darüber hinaus die Lincoln-Siedlung mit 1,7 und das Morne-
wegviertel mit 1,5.
7,43% aller Erwachsenen 
im Alter von 18 – 65 Jahren 
zählen zu den arbeitslosen 
erwerbsfähigen SGB II 
Beziehenden 
In absoluten Zahlen: 
8.437 Personen 
Kinderarmut stellt auch auf kommunaler Ebene ein bedeutsames Thema dar, dem 
durch wirksame Maßnahmen- und Angebotsstrukturen begegnet werden muss.

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 30 –
Abbildung 14: Karte – Armutsindikator II: 
arbeitslose (erwerbsfähige) Erwachsene
110 & 130 Stadtzentrum 
  & Hochschulviertel -0,4
120 Rheintor/Grafenstraße  0,1
140 Kapellplatzviertel   -0,5
150 St. Ludwig mit 
 Eichbergviertel -0,6
210 Johannesviertel  -0,5
220 Martinsviertel-West   -0,2
230 Martinsviertel-Ost     0,3
240 Waldkolonie     0,1
250 Mornewegviertel     1,5
260 Pallaswiesenviertel     2,2
270 Am Ziegelbusch   -0,3
310 Am Oberfeld    -1,9
320 Mathildenhöhe  -0,7
330 Woogsviertel    -0,7
340 An den Lichtwiesen   -1,8
410 Paulusviertel   -1,9
420 Alt-Bessungen   -1,0
430 An der Ludwigshöhe  -2,1
440 Lincoln-Siedlung    1,7
510 Am Südbahnhof   0,6
520 Heimstättensiedlung   -1,0
530 Verlegerviertel      0,1
540 Am Kavalleriesand   -0,1
910 Kranichstein-Süd     2,7
920 Kranichstein-Nord    2,0
810 Wixhausen-West   -0,6
820 Wixhausen-Ost  -0,5
710 Alt-Eberstadt    -0,8
720 Am Lämmchesberg   -0,5
730 Villenkolonie    -1,5
740 Am Frankenstein   -1,6
750 Kirchtannensiedlung    5,9
610 Alt-Arheilgen   -0,1
620 Arheilgen-Süd    -0,3
630 Arheilgen-West    -0,5
640 Arheilgen-Ost   -0,8

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 31 –
Bei Betrachtung der absoluten Zahlen fallen besonders vier statistische Bezirke auf, deren Z-Werte 
im Darmstädter Vergleich unterdurchschnittlich sind, obwohl dort in tatsächlicher Anzahl mehr als 
250 betroffene Personen leben:
• St Ludwig mit Eichbergviertel 
• Martinsviertel-West
• Arheilgen-West
• Kapellplatzviertel
Zur Verdeutlichung: Im statistischen Bezirk St. Ludwig mit Eichbergviertel leben 301 erwerbsfähige 
Arbeitslose im Alter von 18 – 65 Jahren. Damit liegt der statistische Bezirk im Ranking der ab-
soluten Zahlen der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf Platz 8 (absteigend). Der Indexwert beträgt 
allerdings nur -0,6 und deutet somit fälschlicherweise auf eine unterdurchschnittliche Ausprägung 
der Problematik hin. 
Bei den statistischen Bezirken Kranichstein-Nord und der Lincoln-Siedlung verhält es sich umge-
kehrt. Während beide Bezirke gemäß ihres z-standardisierten Indikatorwerts als hoch eingestuft 
werden, liegen sie hinsichtlich ihrer absoluten Zahl mit etwas mehr als 250 Personen weit hinter den 
Spitzenreitern Kirchtannensiedlung mit 999 und Kranichstein-Süd mit 801 betroffenen Menschen. 
Maßnahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt:
Im Rahmen verschiedener Förderprogramme werden vielfältige Angebote umgesetzt, um die Be-
schäftigungschancen von Menschen zu erhöhen, darunter das Projekt „NALA – Nachhaltig Leben 
und Arbeiten“. Dieses Projekt zielt insbesondere darauf ab, (langzeit-)arbeitslose Menschen durch 
niedrigschwellige und wohnortnahe Angebote zu aktivieren und sie bei der Integration in Quali-
fizierung und Arbeit zu unterstützen.
Abbildung 15: Arbeitslose erwerbsfähige Erwachsene – absolute Zahlen

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 32 –
Das Projekt wird in drei Stadtteilen umgesetzt: an den beiden ehemaligen „Soziale Stadt“-Stand-
orten Eberstadt und Kranichstein sowie im „Sozialer Zusammenhalt“-Gebiet Pallaswiesen-/  
Mornewegviertel.
Das Projekt „NALA – Nachhaltig Leben und Arbeiten“ wird im Rahmen des Programms „BIWAQ“ 
durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie die Europäische 
Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Es unterstützt Kommunen 
dabei, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Teilhabe aller Bewohnerinnen und 
Bewohner in benachteiligten Quartieren zu verbessern.
4.4 Armutsindikator III: Altersarmut 
Armutsindikator III bezieht sich auf alle Menschen ab einschließlich 66 Jahren, die Grundsicherung 
im Alter und bei Erwerbsminderung gemäß SGB XII beziehen. Altersarmut ist ein stetig wachsendes 
Problem, das durch demografische Veränderungen und unzureichende Rentenansprüche verstärkt 
wird. Deshalb ist es wichtig, auch auf kommunaler Ebene Maßnahmen zu ergreifen, um die Lebens-
qualität älterer Menschen zu sichern und ihnen ein würdevolles „Älterwerden“ zu ermöglichen. 
Definition:
Im Rahmen des Sozialatlas der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt wird Altersarmut als der Anteil der Se-
niorinnen und Senioren über 65 Jahren, die Grund-
sicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach 
SGB XII beziehen, an allen Ü65-Jährigen definiert. 
Sozialräumliche Betrachtung:
In insgesamt zwölf Gebieten liegt eine hohe Ausprägung des Indikators Altersarmut vor. Mit Wer-
ten größer 3 sind die Lincoln-Siedlung, das Mornewegviertel und die Kirchtannensiedlung die am 
stärksten betroffenen Viertel. Werte über 2 weisen die Gebiete Am Ziegelbusch, Kranichstein-Nord 
und das Pallaswiesenviertel auf. Mit Werten über 1 ebenfalls als hoch eingestuft, aber doch etwas 
weniger betroffen sind die statistischen Bezirke Stadtzentrum/Hochschulviertel, Rheintor/Grafen-
straße, Kranichstein-Süd, Am Kavalleriesand, Martinsviertel-West und Verlegerviertel. 
Um eine Verklärung der Darstellung durch Standorte von stationären Pflegeeinrichtungen aus-
zuschließen, wurden diese mit den statistischen Bezirken abgeglichen. Es konnten aufgrund der 
marginalen Anteile von rund 4% bezogen auf die Bevölkerung Ü65-Jahren keine signifikanten Aus-
wirkungen des Vorhandenseins einer Pflegeeinrichtung auf die Ausprägung des Armutsindikators 
Altersarmut festgestellt werden. 
Armut im Erwachsenenalter bedeutet immer auch eine Einschränkung der
Lebensqualität, begrenzte Zugangsmöglichkeiten zu Bildung und Gesundheits-
versorgung sowie oft eine erhöhte soziale Isolation. Eine Betroffenheit besteht 
insbesondere bei Alleinerziehenden.     
8,19% aller Seniorinnen und
Senioren im Alter von 66 Jahren 
und älter erhalten Leistungen der 
Grundsicherung im Alter und bei 
Erwerbsminderung gemäß SGB XII 
In absoluten Zahlen: 
2.210 Personen

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 33 –
Abbildung 16: Karte – Armutsindikator III: 
Altersarmut
110 & 130 Stadtzentrum 
 & Hochschulviertel  1,5
120 Rheintor/Grafenstraße  1,3
140 Kapellplatzviertel  -0,1
150 St. Ludwig mit 
 Eichbergviertel 0,1
210 Johannesviertel    0,1
220 Martinsviertel-West     1,0
230 Martinsviertel-Ost     0,5
240 Waldkolonie      -0,1
250 Mornewegviertel     3,4
260 Pallaswiesenviertel     2,1
270 Am Ziegelbusch     2,2
310 Am Oberfeld    -1,6
320 Mathildenhöhe    -0,4
330 Woogsviertel     0,6
340 An den Lichtwiesen   -1,3
410 Paulusviertel    -1,4
420 Alt-Bessungen       0,2
430 An der Ludwigshöhe  -1,1
440 Lincoln-Siedlung     3,6
510 Am Südbahnhof 0,1
520 Heimstättensiedlung -0,8
530 Verlegerviertel  1,0
540 Am Kavalleriesand  1,0
910 Kranichstein-Süd      1,0
920 Kranichstein-Nord  2,2
810 Wixhausen-West  -1,1
820 Wixhausen-Ost -0,9
710 Alt-Eberstadt     -1,5
720 Am Lämmchesberg   -0,8
730 Villenkolonie     -1,4
740 Am Frankenstein  -1,6
750 Kirchtannensiedlung 3,3
610 Alt-Arheilgen   -1,0
620 Arheilgen-Süd     -0,4
630 Arheilgen-West      0,1
640 Arheilgen-Ost   -1,1

– 34 –
11 Hinweis: Da der Umzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung nicht zwingend mit einer Ummeldung des 1. Wohnsitzes ver-
bunden ist und für die Grundsicherungsleistungen der vorherige Sozialhilfeträger zuständig bleibt, ist eine Überprüfung der 
Auswirkungen des Vorhandenseins einer stationären Pflegeeinrichtung auf den Indikatorwert Altersarmut nur bedingt möglich.
Eine valide Ableitung des Armutsrisikos der älteren Heimpflegebedürftigen ist bezogen auf die 
Definition des Bezugs von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB 
XII zwar nicht möglich, allerdings ist festzustellen, dass allein aufgrund der stetig ansteigenden 
Eigenanteile in den Pflegeheimen durchschnittlich 30% der Bewohnerinnen und Bewohner von 
stationären Pflegeeinrichtungen auf Sozialhilfe angewiesen sind, sodass Pflegebedürftigkeit auch 
bei normaler Erwerbsbiographie zum Armutsrisiko wird. In den statistischen Bezirken Kirchtannen-
siedlung, Kranichstein-Süd und Martinsviertel-West befinden sich stationäre Altenhilfeeinrichtungen, 
Die hohen Indikatorwerte können aber nicht alleinig hierdurch begründet werden, da andere Ge-
biete wie beispielsweise Am Südbahnhof trotz einer relativ großen stationären Pflegeeinrichtung 
keinen erhöhten Indikatorwert aufweist.11
Die Betrachtung der absoluten Zahlen zeichnet ein leicht verändertes Bild. In sechs statistischen 
Bezirken leben mehr als 100 Personen im Alter von einschließlich 66 Jahren und älter, die Leis-
tungen der Grundsicherung im Alter gemäß SGB XII beziehen. Hierzu gehören:
Die Gebiete Kirchtannensiedlung, Kranichstein-Süd, Am Ziegelbusch, Kranichstein-Nord und Verleger-
viertel sind somit sowohl hinsichtlich ihres Indikatorwerts als auch der tatsächlichen Anzahl der 
dort lebenden Menschen am stärksten von Altersarmut betroffen. Dies stellt sich bei Arheilgen-
West anders da. Mit einem Indikatorwert von 0,1 liegt der statistische Bezirk im durchschnittlichen 
Bereich, obwohl dort mit die meisten betroffenen Personen leben. Dies zeigt erneut deutlich die 
Wichtigkeit nicht nur Anteilswerte, sondern auch absolute Zahlen zu berücksichtigen. 
Die Gegenbeispiele hierzu stellen das Pallaswiesenviertel, die Lincoln-Siedlung und das Mornewegvier-
tel dar. Aufgrund ihres Indikatorwertes sind diese Gebiete als „hoch“ klassifiziert. Jedoch leben im 
Pallaswiesenviertel lediglich 56 und in der Lincoln-Siedlung 42 Betroffene. Am stärksten ausgeprägt 
ist der Kontrast des Indikatorwertes gegenüber der absoluten Zahl beim Mornewegviertel und dem 
statistischen Bezirk Am Kavalleriesand. Mit einem Indikatorwert von 3,4 gibt das Mornewegviertel vor, 
am zweitstärksten von Altersarmut betroffen zu sein. Allerdings leben dort nur 14 der insgesamt 
2.210 Personen der Gesamtstadt, die Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbs -
minderung gemäß SGB XII erhalten. Im als hoch klassifizierten Am Kavalleriesand leben ebenfalls 
lediglich 12 betroffene Personen. 
Maßnahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt:
Hinsichtlich einer alternden Gesellschaft, die zunehmend von steigenden Kosten im Wohnungs- und 
Pflegewesen betroffen ist, ist die Kommune im Rahmen der Daseinsfürsorge gefragt, die zentralen 
Handlungsbereiche altersgerechte Wohn- und Quartierskonzepte, soziale und pflegerische Infra-
struktur, Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe zu bedienen.
Neben der Förderung von alternativen Wohnkonzepten und einem wohnungspolitischen Konzept, 
das die Quote für bezahlbaren Wohnraum vorgibt, kommt die Altenpolitik der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt ihrer Aufgabe im Rahmen einer sozialraumorientierten Altenhilfe- und Pflegebedarfs-
planung nach.
Mehr zum Thema Älterwerdende Gesellschaft im Kapitel 5.5. 
Kirchtannen-
siedlung
230
Kranichstein-
Süd
213
Am
Ziegelbusch
144
Arheilgen-
West
125
Kranichstein-
Nord
125
Verleger-
viertel
110
Altersarmut stellt ein wachsendes Problem dar. Demografische Veränderungen, 
steigende Lebenshaltungskosten sowie unzureichende gesetzliche Renten sorgen 
dafür, dass ältere Menschen in finanzielle Notlagen geraten.

– 35 –
4.5 Armutsindex – Daten & Analyse
Für sechs statistische Bezirke weist der Armutsindex als „hoch“ klassifizierte Werte auf. Mit deut-
lichem Abstand ist der Armutsindex von 4,3 in der Kirchtannensiedlung im Süden Eberstadts am 
höchsten. Darauf folgen das Mornewegviertel mit 2,9 und die Lincoln-Siedlung mit 2,2. Im Pallaswie-
senviertel, Kranichstein-Süd sowie Kranichstein-Nord liegt der Armutsindex jeweils bei 1,8. Insgesamt 
acht statistische Bezirke liegen über einem Indexwert von 0. Zwischen 0 und -1 liegen 14 Gebiete. 
Acht statistische Bezirke weisen niedrige Indexwerte auf. 
Abbildung 17: Karte – Armutsindex
110 & 130 Stadtzentrum 
 & Hochschulviertel   0,7
120 Rheintor/Grafenstraße  0,6
140 Kapellplatzviertel     -0,2
150 St. Ludwig mit 
   Eichbergviertel -0,3
210 Johannesviertel  -0,5
220 Martinsviertel-West 0,4
230 Martinsviertel-Ost  0,2
240 Waldkolonie        -0,1
250 Mornewegviertel         2,9
260 Pallaswiesenviertel  1,8
270 Am Ziegelbusch         0,7
310 Am Oberfeld       -1,8
320 Mathildenhöhe      -0,4
330 Woogsviertel        -0,1
340 An den Lichtwiesen -1,5
410 Paulusviertel -1,7
420 Alt-Bessungen     -0,6
430 An der Ludwigshöhe -1,6
440 Lincoln-Siedlung       2,2
510 Am Südbahnhof   0,3
520 Heimstättensiedlung   -1,0
530 Verlegerviertel         0,4
540 Am Kavalleriesand       0,3
910 Kranichstein-Süd     1,8
920 Kranichstein-Nord   1,8
810 Wixhausen-West  -0,7
820 Wixhausen-Ost -0,6
710 Alt-Eberstadt    -1,1 
720 Am Lämmchesberg   -0,6 
730 Villenkolonie    -1,5 
740 Am Frankenstein   -1,6 
750 Kirchtannensiedlung  4,3
610 Alt-Arheilgen    -0,5 
620 Arheilgen-Süd    -0,3 
630 Arheilgen-West    -0,4 
640 Arheilgen-Ost  -0,9

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 36 –
Im Folgenden werden die hoch klassifizierten Gebiete nochmal genauer betrachtet und passend 
dazu die Einzelwerte der drei Armutsindikatoren dargestellt: 
In der Gesamtbetrachtung ist die Kirchtannensiedlung mit Abstand am stärksten von Armutsprob-
lematiken betroffen. Sowohl beim Armutsindex als auch bei zwei der Armutsindikatoren weist die 
Kirchtannensiedlung die höchsten Ausprägungen auf. Dahinter reihen sich das Mornewegviertel und 
die Lincoln-Siedlung. Hinsichtlich des Armutsindikators II „Kinderarmut“ liegt das Mornewegviertel 
nur knapp hinter der Kirchtannensiedlung. Beim Armutsindikator II ist der Abstand des Werts der 
Kirchtannensiedlung zu den anderen statistischen Bezirken sehr groß. Beim Armutsindikator III 
hingegen liegen die Werte des Mornewegviertels sowie der Lincoln-Siedlung über dem der Kirch-
tannensiedlung. Gemäß der Indikatorwerte ist die Altersarmut in der Lincoln-Siedlung am größten. 
Es gilt aber zu beachten, dass in der Tabelle lediglich Z-Werte betrachtet werden, es empfiehlt sich 
immer auch ein Blick auf die absoluten Zahlen, da Anteilswerte auch irreführend hinsichtlich der 
tatsächlichen Anzahl Betroffener sein können. 
Statistischer Bezirk
Armuts-
indikator I:
Kinderarmut
Armuts-
indikator II:
Erwachsenen-
armut
Armuts-
indikator III:
Altersarmut
Armuts- 
index
750 Kirchtannensiedlung 3,8 5,9 3,3 4,3
250 Mornewegviertel 3,7 1,5 3,4 2,9
440 Lincoln-Siedlung 1,3 1,7 3,6 2,2
260 Pallaswiesenviertel 1,2 2,2 2,1 1,8
910 Kranichstein-Süd 1,6 2,7 1,0 1,8
920 Kranichstein-Nord 1,1 2,0 2,2 1,8
Tabelle 8: Armutsindikatoren & Armutsindex

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 37 –
5. Situationsindikatoren 
In diesem Kapitel werden fünf „Situationsindikatoren“ dargestellt. Ziel ist es bestimmte Lebens-
situationen näher zu beleuchten und besonders betroffene Personengruppen in den Fokus zu rücken. 
5.1 Situationsindikator 1: Alleinerziehende 
In diesem Kapitel wird die Lebenslage Alleinerziehender genauer in den Blick genommen. Allein-
erziehende stehen oft nicht nur finanziell, sondern auch in ihrem Alltag vor großen Herausforderun-
gen. Armut betrifft Alleinerziehende besonders häufig, dies zeigen auch die untenstehenden Daten 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Im Gegensatz zu Paar-Haushalten mit Kindern12 befinden sich 
Alleinerziehende mehr als viermal häufiger im SGB II Leistungsbezug.13 Zu finanziellen Belastungen 
kommt eine schwierigere Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Beruf hinzu. All dies hat negative 
Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. Ein Blick auf die Personengruppe im 
Rahmen der Sozialberichterstattung macht die besonderen Herausforderungen Alleinerziehender 
sichtbar und wirkt Stigmatisierung entgegen. 
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt gibt es insgesamt 90.069 Haushalte. In 17,3% der Haushalte 
leben Kinder, dies entspricht 15.588 Haushalten. 6% der Haushalte ohne Kinder erhalten Leistun-
gen nach dem SGB II. Bei den Haushalten mit Kindern befinden sich 16% im SGB II Leistungsbezug. 
 
Hier wird deutlich, dass der Faktor „Kinder“ per 
se die Armutsgefährdung erhöht und es des-
halb für Familien mit Kindern wirksame Maß-
nahmen der Armutsprävention braucht. In der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt leisten hier ver -
schiedenen Institutionen wie die Familien- und 
Jugendzentren, aber auch Kitas und die Ge-
meinwesenarbeit einen wichtigen Beitrag.
Von den 15.588 Haushalten mit Kindern sind 
77% Paar-Haushalte und 23% Alleinerziehen-
den-Haushalte. Dies bedeutet, dass fast ein 
Viertel aller Haushalte, in denen Kinder leben, 
von nur einem Erwachsenen geführt werden. 
Bei der Betrachtung des SGB II Leistungsbe-
zugs wird deutlich, dass das Merkmal „Allein-
erziehend“ einen entscheidenden Einfluss auf 
eine Armutsgefährdung hat. Während 42% der 
Alleiner ziehenden Haushalte Leistungen nach 
dem SGB II beziehen, sind es bei den Paar-
Haushalten lediglich 9%.
12 Die zugrundeliegenden Haushaltsdaten für „Paar Haushalte mit Kindern“ sind definiert als 2 Personen Haushalte mit 
Kindern, woraus geschlossen wird, dass es sich bei 2 Erwachsenen um ein Paar handelt. Der tatsächliche Familien-
stand liegt allerdings nicht vor.
13 Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2024: Pseudonymisierte Einzeldaten SGB II
6% der Haushalte ohne Kinder 
beziehen Leistungen nach dem SGB II
16% der Haushalte mit Kindern 
beziehen Leistungen nach dem SGB II
davon 
77%
Paar Haushalte
mit Kindern
davon
23%
Alleinerziehenden
Haushalte
davon
9%
im SGB II
Leistungsbezug
davon
42%
im SGB II
Leistungsbezug
15.588
Haushalte
mit Kindern
Abbildung 18: Haushalte mit Kindern

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 38 –
Insgesamt gibt es 3.552 Alleinerziehenden-
Haushalte in der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt. Im Folgenden soll die Geschlechterver -
teilung der Elternteile näher betrachtet werden. 
Lediglich 18% der Alleinerziehenden-Haushal-
te werden von alleinstehenden Vätern geführt. 
82% der Alleinerziehenden sind Frauen. Hier 
zeigt sich, dass nach wie vor Frauen zu einem 
deutlich höheren Anteil nach einer Trennung/ 
Scheidung die Hauptverantwortung für die 
Kinder tragen. Als zusätzliche Belastung sind 
sie häufig finanziell schlechter aufgestellt als 
allein erziehende Väter. Dies lässt sich aus dem 
Anteil der SGB II Beziehenden des jeweiligen 
Geschlechts rauslesen. Während von den allein-
erziehenden Vätern rund 15% Leistungen nach 
dem SGB II beziehen, befindet sich mit 47% fast 
die Hälfte aller alleinerziehenden Mütter im SGB 
II Leistungsbezug.
 
Maßnahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt:
Angesichts des hohen Frauenanteils unter den Alleinerziehenden in Darmstadt haben frauenför -
dernde Maßnahmen, die primär den Anschluss an den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen, einen be-
sonderen Stellenwert. Als konkrete Maßnahmenträger sind hier zunächst BAFF Frauenkooperation 
und femkom Frauenkompetenzzentrum zu nennen, die durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
gefördert werden und in inhaltlicher Vernetzung stehen. Beide Träger bieten Qualifizierungsmaß-
nahmen für Frauen an, um diese beim (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben zu unterstützen. Neben 
die Vermittlung von allgemeinen arbeitsrelevanten Kompetenzen treten hier auch Sprachkurse für 
Migrantinnen. Zusätzlich ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt aktiv an der Entwicklung und Um-
setzung einer gendersensiblen Arbeitsmarktstrategie beteiligt, u. a. durch interne Vernetzung mit 
der Jugendberufshilfe des Jugendamtes sowie extern mit den Beauftragten für Chancengleichheit 
am Arbeitsmarkt des Jobcenters und der Agentur für Arbeit. In regelmäßigen Abständen gibt das 
Frauenbüro zudem eine Broschüre für Alleinerziehende heraus, in der wichtige Anlaufstellen für in 
Trennung/Scheidung befindliche Ein-Eltern-Familien aufgezeigt werden. Einen weiteren wichtigen 
Beitrag zur Unterstützung von existenzsichernder Erwerbsarbeit durch die bessere Vereinbarkeit 
von Familie und Beruf leistet das vom Frauenbüro betriebene Internetportal „Familien willkommen“.
Weitere unterstützende Angebote für Alleinerziehende sind Arbeitsgelegenheiten sowie die Maß-
nahme Brückenqualifizierung für Erziehende, die gemeinsam von Stadt und Jobcenter gefördert 
und angeboten wird. 
davon 
18%
männlicher
Elternteil
davon
82%
weiblicher
Elternteil
davon
15%
im SGB II
Leistungsbezug
davon
42%
im SGB II
Leistungsbezug
3.552
Alleinerziehenden-
Haushalte
Abbildung 19: Alleinerziehenden Haushalte
Haushalte mit Kindern sind häufiger von Armut betroffen als Haushalte ohne Kinder.  
Alleinerziehenden-Haushalte mit Kindern sind häufiger von Armut betroffen als 
Paar-Haushalte mit Kindern. 
Am stärksten von Armut betroffen sind alleinerziehende Mütter.

– 39 –
5.2 Situationsindikator 2: Jugendarbeitslosigkeit
Armut im Jugend- und jungen Erwachsenenalter (15- bis einschließlich 24-Jährige) wird im Rahmen 
des Sozialatlas der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Form von Jugendarbeitslosigkeit dargestellt. 
Jugendarbeitslosigkeit wird als der Anteil der 15- bis einschließlich 24-jährigen SGB II-Beziehenden, 
die gleichzeitig arbeitslos oder arbeitssuchend sind, an allen Personen in dieser Altersklasse defi-
niert. Die in den Daten berücksichtigten Jugendlichen beziehungsweise jungen Erwachsenen befin-
den sich somit weder in der Schule noch in Ausbildung und stehen dem Arbeitsmarkt grundsätzlich 
zur Verfügung. Abbildung 20 stellt die sozialräumliche Verteilung von Jugendarbeitslosigkeit dar.14
Abbildung 20: Karte – Jugendarbeitslosigkeit 
(arbeitslos bzw. arbeitssuchend)
110 & 130 Stadtzentrum 
 & Hochschulviertel  -0,8
120 Rheintor/Grafenstraße  0,1
140 Kapellplatzviertel     0,3
150 St. Ludwig mit 
 Eichbergviertel       0,0
210 Johannesviertel     0,0
220 Martinsviertel-West -0,9
230 Martinsviertel-Ost   -0,4
240 Waldkolonie    -0,2
250 Mornewegviertel   -0,6
260 Pallaswiesenviertel       3,1
270 Am Ziegelbusch   -1,0
310 Am Oberfeld      ---
320 Mathildenhöhe   -0,3
330 Woogsviertel    -0,9
340 An den Lichtwiesen   -1,7
410 Paulusviertel  -2,2
420 Alt-Bessungen    -1,5
430 An der Ludwigshöhe     --- 
440 Lincoln-Siedlung     2,0
510 Am Südbahnhof    0,5
520 Heimstättensiedlung   -1,1
530 Verlegerviertel      0,1
540 Am Kavalleriesand   -0,9
910 Kranichstein-Süd       2,5 
920 Kranichstein-Nord      1,5
810 Wixhausen-West    0,6 
820 Wixhausen-Ost     0,0
710 Alt-Eberstadt    -0,1 
720 Am Lämmchesberg  -0,1 
730 Villenkolonie      -1,3 
740 Am Frankenstein  -1,0 
750 Kirchtannensiedlung     4,6
610 Alt-Arheilgen         0,6 
620 Arheilgen-Süd      -0,6 
630 Arheilgen-West   -1,1 
640 Arheilgen-Ost   ---14 Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2024: Pseudonymisierte Einzeldaten SGB II

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 40 –
In den Bezirken Kirchtannensiedlung, Pallaswiesenviertel, Kranichstein-Süd, Lincoln-Siedlung und 
Kranichstein-Nord ist der Indikator in seiner Ausprägung als hoch eingestuft. Besonders stechen 
hierbei die Kirchtannensiedlung mit einem Indikatorwert von 4,6 und das Pallaswiesenviertel mit 3,1 
hervor. Eine niedrige Ausprägung weisen die statistischen Bezirke An der Ludwigshöhe, Am Oberfeld, 
Paulusviertel, An den Lichtwiesen, Villenkolonie, Alt-Bessungen, Am Frankenstein, Heimstättensiedlung, 
Am Ziegelbusch, Arheilgen-Ost und Arheilgen-West auf. Alle weiteren nicht explizit genannten Bezirke 
liegen im mittleren Bereich. 
Maßnahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt: 
Die Stadt Darmstadt engagiert sich mit einem breiten Spektrum an Maßnahmen der Jugend-
berufshilfe für Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren. Diese Angebote werden in der 
Koordinierungsstelle Jugendberufshilfe im Jugendamt koordiniert und teilweise in Kooperation mit 
dem Jobcenter sowie weiteren Partnerinnen und Partnern umgesetzt. Ziel ist es, junge Menschen 
im Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder Beschäftigung zu unterstützen und lang-
fristige Perspektiven zu schaffen.
Im Rahmen des hessischen Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets (AQB) werden verschiedene 
Angebote zur Unterstützung junger Menschen realisiert. Ein Beispiel ist die Aktivierungsmaßnahme 
Chance 2.0, die vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft (BWHW) umgesetzt wird. Hier er -
halten Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Abschluss die Möglichkeit, ihren Hauptschul-
abschluss nachzuholen. Zusätzlich werden sie beruflich orientiert und auf den Übergang in eine 
Ausbildung vorbereitet. Das BWHW bietet auch eine psychosoziale Beratung an, um Jugendliche 
mit besonderen Belastungen im Übergang zu begleiten und zu unterstützen.
Für junge Menschen, die die Schule abgebrochen haben, nicht ausbildungsbereit sind oder durch 
psychosoziale Belastungen Schwierigkeiten beim Übergang von der Schule in den Beruf haben, 
stellt das Jugendatelier des Werkhofs Darmstadt e.V. ein wichtiges Angebot dar. Hier erhalten die 
Teilnehmenden Stabilisierung und werden schrittweise auf den Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt 
vorbereitet. Das Jugendatelier basiert auf dem Konzept der Produktionsschule und bietet praxis-
orientierte Qualifikationen sowie sozialpädagogische Begleitung und psychologische Unterstützung, 
um die Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern.
Ein weiteres Angebot ist das ESF+-Projekt JUST Best – Jugend stärken: Brücken in die Eigenstän-
digkeit. Ziel des Projekts ist es, diese Jugendlichen auf ihrem Weg in die Eigenständigkeit zu be-
gleiten, indem sie Unterstützung in den Bereichen Finanzen, berufliche Orientierung und soziale 
Stabilisierung erhalten.
Die Jugendberufsagentur bietet eine rechtskreisübergreifende Unterstützung aus einer Hand. In 
diesem Rahmen arbeiten die Berufsberatung der Agentur für Arbeit (SGB III), das U25-Team des 
Jobcenters und das Jugendamt (SGB VIII) gemeinsam mit den Jugendhilfeträgern ROPE e.V. und 
Werkhof Darmstadt e.V. eng zusammen. Ziel der Jugendberufsagentur ist es, jungen Menschen 
durch gebündelte, koordinierte Hilfe einen möglichst schnellen und passgenauen Übergang in 
Ausbildung oder Beschäftigung zu ermöglichen. Die enge Zusammenarbeit und der regelmäßige 
Austausch zwischen den Akteurinnen und Akteuren sorgen dafür, dass individuelle Unterstützungs-
bedarfe effizient und ganzheitlich abgedeckt werden.

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 41 –
Diese und weitere Angebote anderer Akteure werden im Rahmen der regionalen OloV-Strategie 
(Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit) gebündelt und aufeinander abgestimmt. Durch die-
se Kooperation wird sichergestellt, dass die Maßnahmen bestmöglich auf die Bedürfnisse junger 
Menschen sowie die Anforderungen des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes abgestimmt sind. 
5.3 Situationsindex 3: Transferleistungsbezug 
Der Situationsindex „Transferleistungsbezug“ bündelt vier verschiedene Indikatoren. Die Zahlen 
der jeweils betroffenen Personen werden hierzu aufaddiert. Die entstandene Summe bildet die 
Personengruppe „Transferleistungsbeziehende“. Als Basis für die Berechnung von Anteilswerten 
werden hier alle Menschen im Alter von 0 bis einschließlich 65 Jahren genommen. 
Jugendarbeitslosigkeit bleibt eine große gesellschaftliche Herausforderung. 
Viele junge Menschen haben Schwierigkeiten, den Übergang von der Schule in 
den Arbeitsmarkt zu meistern, sei es durch fehlende Qualifikationen oder psycho-
soziale Belastungen. Um den vielfältigen Bedarfen gerecht zu werden, ist eine 
enge Vernetzung und strategische Zusammenarbeit aller relevanten Akteurinnen 
und Akteure notwendig. Nur so können langfristige Perspektiven und eine nach-
haltige Integration in Ausbildung und Beschäftigung erreicht werden.
Tabelle 9: Indikatoren – Situationsindex 3: Transferleistungsbezug
Indikatoren
Erwerbstätige erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach SGB II15
Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach SGB II16
Hilfe zum Lebensunterhalt (HLU) nach SGB XII
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII
15  Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2024: Pseudonymisierte Einzeldaten SGB II
16  Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2024: Pseudonymisierte Einzeldaten SGB II

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 42 –
• Erwerbstätige erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach SGB II
 Erwerbstätige erwerbsfähige Leistungsberechtige gemäß SGB II sind Personen, die Einkommen 
aus Erwerbsarbeit erzielen. Dieses Einkommen reicht nicht aus, um auf dem sozikulturellen 
Existenzminimum zu leben. In der Mehrzahl der Fälle wird eher das Bürgergeld durch Erwerbs-
einkommen ergänzt und dadurch der Leistungsanspruch verringert.
• Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach SGB II
 Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte gemäß SGB II sind Personen, die aufgrund von gesund-
heitlichen Einschränkungen oder anderen Gründen nicht in der Lage sind, eine Erwerbstätigkeit 
auszuüben oder noch nicht im erwerbsfähigen Alter (unter 15 Jahren) sind. Nicht erwerbsfähigen 
Menschen wird so eine finanzielle Grundsicherung geboten. 
• Hilfe zum Lebensunterhalt (HLU) nach SGB XII
 Die Hilfe zum Lebensunterhalt gemäß SGB XII Kapitel 3 – hat das Ziel, „die Führung eines Lebens 
zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht“ (§ 1 SGB XII). Anspruch auf diese 
Hilfe haben Personen, „die ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus 
eigenen Kräften und Mitteln, insbesondere aus ihrem Einkommen und Vermögen“ (§ 19 Abs. 1 
SGB XII) oder durch Unterstützung von Dritten sichern können. Eine weitere Voraussetzung ist, 
dass kein Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung 
nach dem Vierten Kapitel des SGB XII oder auf Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem 
SGB II besteht. Zum „notwendigen Lebensunterhalt“ zählen unter anderem Ernährung, Kleidung, 
Haushaltsgegenstände und Wohnkosten. Ein Anspruch auf Wohngeld wird durch den Bezug von 
HLU ausgeschlossen. Die Ermittlung des Gesamtbedarfs erfolgt individuell, basierend auf dem 
jeweiligen Einzelfall.
• Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII
 Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII Kapitel 4 erhalten Personen, 
die auf Dauer erwerbsgemindert sind und deshalb ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen 
Mitteln finanzieren können. Die Leistung schließt an die Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 
Drittel Kapitel an, wenn eine Erwerbstätigkeit aufgrund von Alter oder gesundheitlichen Gründen 
dauerhaft nicht möglich ist. 
Sozialräumliche Betrachtung:
Bei Betrachtung der sozialräumlichen Verteilung wird deutlich, dass diese dem Armutsindex sehr 
ähnlich ist. Den mit Abstand höchsten Indexwert weist auch beim Transferleistungsbezug mit 6,0 
die Kirchtannensiedlung auf. Darauf folgen mit Werten größer 2 Kranichstein-Süd (2,7), die Lincoln-
Siedlung (2,3) und Kranichstein-Nord (2,1). Außerdem sind das Pallaswiesen- und Mornewegviertel 
mit einem Indexwert von jeweils 1,2 als hoch eingestuft. Die sechs genannten statistischen Bezirke 
sind auch hinsichtlich des Armutsindex die am stärksten betroffenen Gebiete.

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 43 –
Abbildung 21: Karte – Anteil der 
Beziehenden von Transferleistungen
110 & 130 Stadtzentrum 
 & Hochschulviertel   -0,2
120 Rheintor/Grafenstraße  -0,3
140 Kapellplatzviertel    -0,4
150 St. Ludwig mit 
 Eichbergviertel   -0,6
210 Johannesviertel    -1,0
220 Martinsviertel-West    -0,1
230 Martinsviertel-Ost    0,0
240 Waldkolonie    -0,4
250 Mornewegviertel      1,2
260 Pallaswiesenviertel      1,2
270 Am Ziegelbusch     0,0
310 Am Oberfeld     -1,9
320 Mathildenhöhe     -0,5
330 Woogsviertel    -0,4
340 An den Lichtwiesen    -1,6
410 Paulusviertel   -1,8
420 Alt-Bessungen      -1,0
430 An der Ludwigshöhe  -1,5
440 Lincoln-Siedlung      2,3
510 Am Südbahnhof     0,4
520 Heimstättensiedlung  -1,1
530 Verlegerviertel     -0,1
540 Am Kavalleriesand   -0,2
910 Kranichstein-Süd     2,7 
920 Kranichstein-Nord    2,1
810 Wixhausen-West   -0,7 
820 Wixhausen-Ost    -0,2
710 Alt-Eberstadt    -1,0 
720 Am Lämmchesberg   -0,1 
730 Villenkolonie    -1,5 
740 Am Frankenstein  -1,4 
750 Kirchtannensiedlung     6,0
610 Alt-Arheilgen    -0,1 
620 Arheilgen-Süd     0,1 
630 Arheilgen-West   -0,5 
640 Arheilgen-Ost    -0,6

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 44 –
Auch bei den Gebieten mit der geringsten Ausprägung des Indexwertes zeigen sich deutliche Ähn-
lichkeiten zum Armutsindex. Lediglich das Johannesviertel sowie Alt-Bessungen liegen hinsichtlich 
des Transferleistungsbezugs im niedrigen Bereich während sich der Wert des Armutsindex etwas 
näher am Durchschnitt befindet. 
Maßnahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt: 
Die ersten beiden Indikatoren – erwerbstätige erwerbsfähige Leistungsberechtigte und nicht er -
werbsfähige Leistungsberechtigte – beziehen sich auf Personen, die Leistungen im Rahmen des 
Bürgergeldes beziehen. Für diese Zielgruppe ist das Jobcenter Darmstadt zuständig. Dessen Haupt-
aufgaben umfassen die Existenzsicherung, also die Gewährleistung des Lebensunterhalts, sowie die 
Förderung der Beschäftigung durch arbeitsmarktbezogene Eingliederungsmaßnahmen.
In Bezug auf die arbeitsmarktbezogenen Eingliederungsmaßnahmen kooperiert die Wissenschafts-
stadt Darmstadt eng mit dem Jobcenter Darmstadt. Durch hessische Arbeitsmarktförderprogram-
me kann die Wissenschaftsstadt Darmstadt zusätzliche und spezifische Angebote bereitstellen, die 
die Chancen auf eine Teilhabe am Arbeitsmarkt erhöhen. In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter 
werden Regelinstrumente, wie beispielsweise Arbeitsgelegenheiten gemäß SGB II § 16d, ergänzt. 
Darüber hinaus wird die soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt von besonders arbeitsmarktfernen 
Menschen und eine Annäherung an den Arbeitsmarkt durch öffentlich geförderte, sozialversiche-
rungspflichtige Beschäftigung durch die Nutzung der Instrumente des Teilhabechancengesetzes 
unterstützt. Die Finanzierung der Beschäftigungsmöglichkeiten erfolgt durch die Wissenschafts-
stadt gemeinsam mit dem Jobcenter Darmstadt.
Darüber hinaus arbeitet die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit zahlreichen Bildungsträgern zu-
sammen, um die Integration von Menschen im Bürgergeldbezug zu fördern. Als Beispiel sei hier 
das Projekt „Sozialwirtschaft integriert“ genannt, das Bestandteil des Ausbildungs- und Qualifi-
zierungsbudgets (AQB) des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales 
(HMSI) ist. Es bietet den Teilnehmenden soziale und finanzielle Inklusion in die Gesellschaft. Im 
Arbeitsmarktsegment der Sozialwirtschaft, insbesondere im Bereich Alten- und Krankenpflege, 
unterstützt es Kommunen und Arbeitgebende dabei, dringend benötigte Fach- und Arbeitskräfte 
zu gewinnen. Berufliche Weiterbildung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Arbeitsmarkt und Be-
schäftigungsaufnahme. Beratung und Förderung sind für berufliche Qualifizierung oder den Erwerb 
eines Berufsabschlusses möglich. Zudem entlastet die Vermittlung in sozialversicherungspflichtige 
Beschäftigung die öffentlichen Kassen.
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt arbeitet eng mit dem Jobcenter zusammen, um 
erwerbsfähige und nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Rahmen des SGB II 
durch gezielte arbeitsmarktbezogene Eingliederungsmaßnahmen sowie Bildungs- 
und Beratungsangebote zu unterstützen und dadurch die Chancen auf eine Teilhabe 
am Arbeitsmarkt zu erhöhen und gleichzeitig die öffentliche Hand zu entlasten.

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 45 –
5.4 Situationsindikator 4: Wohngeld 
Wohngeld ist ein Zuschuss zu den Wohnkosten, 
der zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte vom 
Land Hessen finanziert wird. Ziel des Wohngel-
des ist es, Haushalten mit geringem Einkom-
men ein angemessenes und familiengerechtes 
Wohnen zu ermöglichen. Es wird sowohl an 
Mieterinnen und Mieter als auch an Eigentü-
merinnen und Eigentümer von selbstgenutztem 
Wohnraum gezahlt, wenn die Höhe der Miete 
oder der finanziellen Belastung die wirtschaft -
lichen Möglichkeiten des Haushalts übersteigt. 
Grundsätzlich schließt der Anspruch auf Leis-
tungen nach SGB II oder SGB XII den Bezug 
von Wohngeld aus, welches hier vorrangig ge-
zahlt wird. 
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt beziehen 
insgesamt 1.898 Haushalte Wohngeld. Dies 
entspricht 2,1% aller Haushalte. Mit 46% leben 
in fast der Hälfte der Wohngeldbeziehenden-
Haushalte Kinder. Davon wiederum ist fast ein 
Drittel alleinerziehend. 
Sozialräumliche Betrachtung:
Die Lincoln-Siedlung hat mit 7,4% mit Abstand den größten Anteil an Wohngeldbeziehenden Haus-
halten. Darauf folgen Wixhausen-Ost mit 4,8%, die Kirchtannensiedlung und Am Südbahnhof mit 
jeweils 4,5% sowie Kranichstein-Nord mit 4,0%. Interessant hierbei ist, dass Wixhausen-Ost und 
Am Südbahnhof bei den anderen im Rahmen des Sozialatlasses betrachteten Daten bisher nicht 
hervorgestochen sind. Deshalb ist es immer ratsam verschiedene Indikatoren zu beleuchten. Eben-
falls überdurchschnittliche Anteilswerte weisen die statistischen Bezirke Kranichstein-Süd (3,5%), 
Am Ziegelbusch (3,5%), Am Lämmchesberg (2,5%), Martinsviertel-West (2,3%), Arheilgen-Ost (2,3) 
sowie das Verlegerviertel (2,2%) auf. 
Abbildung 22: Wohngeld
1.898
Haushalte
beziehen
Wohngeld
~ 2,1%
90.069
Haushalte
837
Wohngeldbezie-
hende Haushalte 
mit Kindern
~ 46%
270
Wohngeldbezie-
hende Ein-Eltern-
Haushalte
~ 31%

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 46 –
Abgesehen von Arheilgen-Ost deckt sich das Bild der absoluten Zahlen mit dem der Anteilswerte. 
In Arheilgen-Ost hingegen befinden sich lediglich 20 Haushalte, die Wohngeld beziehen. Damit ge-
hört der statistische Bezirk im gesamtstädtischen Vergleich zu den 10 Gebieten mit den wenigsten 
Wohngeldbeziehenden Haushalten. 
5.5 Situationsindikator 5: Alternde Gesellschaft
Die demografische Entwicklung zeigt einen klaren Trend: Die Gesellschaft wird immer älter. Dies 
spiegeln auch die Zahlen der Menschen 75+ in der Wissenschaftsstadt Darmstadt wider. Abbildung 
24 zeigt die Anzahl von Personen im Alter von 75 Jahren und älter über eine Zeitspanne von 10 
Jahren. Seit 2014 ist hierbei ein kontinuierlicher Anstieg bis zum Jahr 2020 zu verzeichnen. In 
den Jahren 2020 bis 2022 sind die Zahlen leicht zurückgegangen. Ab dem Jahr 2023 ist wieder 
ein deutlicher Anstieg erkennbar. 
Abbildung 23: Anteil der Haushalte, die Wohngeld beziehen an allen Haushalten (Bezirke über dem städtischen Durchschnitt) 
Wohngeld ist ein Indikator für die wirtschaftliche Situation von Haushalten. In fast 
der Hälfte aller Wohngeldbeziehenden-Haushalte leben Kinder.

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 47 –
Die dargestellte Entwicklung bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich. In 
jedem Fall entstehen Auswirkungen auf unterschiedliche Bereiche des Lebens wie die sozialen, 
wirtschaftlichen und gesundheitlichen Strukturen. Auch die Kommune steht hierbei in der Pflicht 
Maßnahmen zu ergreifen, die den Bedürfnissen älterer Menschen gerecht werden. Ältere Menschen 
sind häufig nicht nur durch finanzielle Sorgen belastet, sondern auch im Alltag auf Unterstützung 
angewiesen. Um älteren Menschen möglichst lange den Verbleib in ihrem gewohnten Umfeld zu 
ermöglichen, müssen Kommunen eine entsprechende ambulante Pflege- und Betreuungsinfra-
struktur vorhalten. Auch die Entlastung von pflegenden Angehörigen spielt hier eine entscheidende 
Rolle. Darüber hinaus sind die Verfügbarkeit von altersgerechtem Wohnraum sowie barrierefreier 
Mobilität entscheidend. Im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung müssen Bildungsange-
bote geschaffen werden, die den Menschen weiterhin die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben 
sichern. Schlussendlich kann ein gutes „Älterwerden“ im häuslichen Umfeld aber nur durch den 
Aufbau sozialer Netzwerke und nachbarschaftliche Unterstützung gelingen. Hierbei hat auch das 
Ehrenamt einen hohen Stellenwert. 
Was die Wissenschaftsstadt Darmstadt bereits tut:
Wichtige Eckpfeiler um den Bedarfen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden, sind 
die Bereitstellung von Begegnungsmöglichkeiten (dritte Orte) in den Quartieren, Partizipation- und 
Teilhabe, Förderung von Initiativen und ehrenamtlichem Engagement, Vernetzung aller Angebote 
und professioneller und ehrenamtlicher Anbieterinnen und Anbieter und die Sicherstellung der 
Zugänglichkeit von Angeboten/Beratung und Information. 
Ein besonderer Teil der Altenhilfe in der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind die über Jahrzehnte 
gewachsenen ehrenamtlichen Strukturen, deren Erhalt und Förderung ebenso wichtig sind, wie 
die Weiterentwicklung und Vernetzung von professionellen Versorgungsstrukturen. Freiwilliges 
Engagement fördert sozialen Zusammenhalt und stützt die finanzielle Tragfähigkeit von Projekten. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt unterstützt die ehrenamtlichen Strukturen mit der Förderung 
hauptamtlicher Kräfte, ehrenamtlich initiierter Projekte und Anschubfinanzierungen sowie der 
Bereitstellung von Räumen für die Durchführung ehrenamtlicher Teilhabe-, Gesundheits-, Versor-
gungs- und Beratungsangebote.
Abbildung 24: Personen 75 Jahre und älter

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 48 –
Ebenso ehrenamtlich besetzt ist die „Interessenvertretung für ältere Menschen in der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt“. Sie wird seit 2015 von den Bewohnerinnen und Bewohnern Darmstadts 
gewählt, die das 60. Lebensjahr vollendet haben und hat die Aufgabe die Belange der älteren 
Generation gegenüber den städtischen Gremien zu vertreten.
Um die Zugänglichkeit zu zur Verfügung stehenden Leistungen und Angeboten in Darmstadt für 
möglichst viele Ältere zu gewährleisten, werden neben dem Pflegestützpunkt und der Servicestelle 
Soziales und Beratung, seit 2020 an vier Standorten Gemeindepflegerinnen eingesetzt. Die Aufgabe 
der Gemeindepflege ist es, ältere Menschen zu erreichen, die sich aufgrund körperlicher, seelischer 
oder psychischer Belastungen aus dem sozialen und aktiven Leben zurückgezogen haben, ihre 
Bedarfe zu ermitteln und ihnen das vorhandene Angebot zugänglich zu machen.
Die Vernetzung professionell und freiwillig organisierter Anbieterinnen und Anbieter von Altenhilfe 
und Pflegedienstleistungen findet in Fachgremien, wie der Fachkonferenz Altenhilfe, der Allianz 
Netzwerk „Demenzsensibles Darmstadt“ und der Stadtteilvernetzungsrunde mit Akteurinnen und 
Akteuren der Altenhilfe aus den Darmstädter Stadtteilen statt. Die regelmäßige Berichterstattung 
in Form eines Altenhilfe- und Pflegebedarfsplans, in dem grundlegende Informationen zum Le-
ben älterer und pflegebedürftiger Menschen aufgearbeitet werden, bildet den Ausgangspunkt der 
kommunalen Altenhilfeplanung.
6. Fazit 
Bei insgesamt sechs Gebieten weisen mehrere der untersuchten Indikatoren auf einen beson-
ders erhöhten Handlungsbedarf hin. Diese sind die Kirchtannensiedlung, das Mornewegviertel, die 
Lincoln- Siedlung, das Pallaswiesenviertel sowie Kranichstein-Süd und Kranichstein-Nord. Dieses Bild 
deckt sich größtenteils mit dem Ergebnis des Sozialatlasses 2021. Gemäß dem dort angewandten 
Sozialindex wurden abgesehen vom Mornewegviertel die gleichen fünf statistischen Bezirke als be-
sonders herausfordernd herausgestellt. Das Mornewegviertel befand sich zum damaligen Zeitpunkt 
(31.12.2019) gemäß dem Sozialindex auf Position 8 im gesamtstädtischen Ranking. In allen sechs 
Gebieten sind über einen langen Zeitraum hinweg bereits umfassende Unterstützungsstrukturen 
für die Betroffenen aufgebaut und stetig weiterentwickelt worden. In allen Stadtvierteln stellt die 
Gemeinwesenarbeit eine wichtige Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger dar. Darüber hinaus 
gibt es verschiedenste Beratungsangebote, Angebote für Kinder und Jugendliche durch Jugend-
zentren und/oder mobile Träger, Angebote für Familien durch Familienzentren und die Frühen 
Hilfen, an Schulen durch den Pakt für den Ganztag und die Schulsozialarbeit. Für Seniorinnen und 
Senioren gibt es Seniorentreffs sowie weitere Orte für Begegnung durch die Gemeinwesenarbeit 
oder auch ehrenamtliche Initiativen. Im Pallaswiesen- und Mornewegviertel sowie in Kranichstein sind 
außerdem Gemeindepflegerinnen tätig. In Eberstadt-Süd (Kirchtannensiedlung) sowie in Kranichstein 
wurden im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals „Soziale 
Stadt“) zahlreiche Projekte beispielsweise zur Aufwertung des Wohnumfeldes und Förderung des 
nachbarschaftlichen Miteinanders umgesetzt. Im Pallaswiesen- und Mornewegviertel befindet sich 
das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ aktuell noch bis zum Jahr 2029 in der Umsetzung. 
In der Lincoln-Siedlung konnte auf Grundlage des Städtebaulichen Vertrags aus dem Jahr 2016 
annähernd 45% geförderter Wohnraum realisiert werden. Durch den sozialen Wohnungsbau wird 
sichergestellt, dass Wohnungen für geringe und mittlere Einkommen sowie Menschen im Leistungs-
bezug entstehen. Dies sorgt für eine Durchmischung der Bevölkerungsstruktur in der Lincoln-Sied-
lung, was auch der vorliegende Sozialatlas widerspiegelt.
Die alternde Gesellschaft ist eine Realität, mit der sich Kommunen auseinander-
setzen müssen. Durch gezielte Maßnahmen wird die Lebensqualität älterer 
Menschen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt verbessert.

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 49 –
Neben der Darstellung von Lebenslagen zielt der Sozialatlas aber auch auf die Identifizierung 
potenzieller Handlungsbedarfe ab, um dort rechtzeitig präventive Maßnahmen einzuleiten. Bei der 
Auswahl und Etablierung von Unterstützungsstrukturen spielen aber nicht alleinig die hier analy-
sierten Daten eine Rolle. Es bedarf einer umfangreichen Bestandsanalyse des jeweiligen Quartiers, 
gepaart mit einer engen Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner, um deren Wünsche und 
Bedürfnisse zu berücksichtigen. So wurde der Akazienweg/Waldkolonie als neues Fördergebiet 
in das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ aufgenommen. Die Umsetzung von 
Maßnahmen ist für das Jahr 2026 geplant, im Jahr 2025 wird unter Beteiligung von Bürgerinnen 
und Bürgern hierfür ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeitet.  
Präventives Handeln ist auch bei neu entstehenden Wohngebieten von großer Bedeutung. Deshalb 
wird die Lincoln-Siedlung seit Beginn durch ein dort angesiedeltes Quartiersmanagement begleitet. 
Auch statistisch wurde der Bezirk von Anfang an mitbetrachtet, um Auswertungen wie für den vor-
liegenden Sozialatlas zu ermöglichen. Ähnlich wie es zukünftig auch mit dem neuen Gebiet des 
Ludwigshöhviertels geschehen wird. Hier ist jedoch zu beachten, dass die hier verwendeten Daten 
des statistischen Bezirks An der Ludwigshöhe nur die bereits bestehenden Straßenzüge umfassen, 
da das neu entstehende Wohngebiet des Ludwigshöhviertels zum Zeitpunkt der Datenerhebung 
noch vollständig unbewohnt war. Dies ist bei der Analyse und insbesondere der Interpretation der 
Sozialdaten stets mitzudenken, um falsche Rückschlüsse zu vermeiden.
Hinsichtlich finanzieller Armut von Kindern, Jugendlichen und Familien stellt die Darmstädter 
Teilhabecard ein wichtiges Instrument zum Ausgleich von Benachteiligungen dar. Eine große He-
rausforderung nicht nur hierbei, sondern generell bei finanziellen Unterstützungsleistungen, stellt 
die Erreichbarkeit der Betroffenen dar. Das Bündnis gegen Kinderarmut hat deshalb den Familien-
infotag ins Leben gerufen. Hier finden Familien gebündelt Informationen und Beratungsangebote 
unkompliziert an einem Ort zu den verschiedenen Leistungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
mit dem Ziel die Inanspruchnahme dieser Leistungen zu erhöhen.
Besonders belastet sind nach wie vor Alleinerziehende. Das Aufzeigen der Lebensrealitäten auf 
Basis der Sozialdaten lenkt die Thematik auch in die politische Wahrnehmung. Dort müssen 
entsprechende Entscheidungen getroffen werden, um Maßnahmen zu entwickeln, die auf die 
spezifischen Bedürfnisse von Ein-Elternteil-Familien zugeschnitten sind. Es braucht umfassende 
Unterstützungsleistungen, um eine Verbesserung der Lebensbedingungen und sozialen Teilhabe 
Alleinerziehender herbeizuführen. 
Armut steht häufig in unmittelbarem Zusammenhang mit der Frage nach bezahlbarem Wohnraum. 
Umso bedeutsamer ist die in 2024 beschlossene Fortschreibung des qualifizierten Mietspiegels für 
die Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie die Kenntnisnahme der Festsetzung der Angemessenheits-
grenzen für die Bedarfe der Unterkunft in Darmstadt für die Rechtskreise SGB II und SGB XII durch 
den Magistrat (hier ist keine Beschlussfassung erforderlich). Darüber hinaus ist das Wohnungspoli-
tische Konzept aus dem Jahr 2019 zu erwähnen, welches die Schaffung von bezahlbarem Wohn-
raum für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen zum Ziel hat. Dieses Konzept sieht vor, 
dass bei allen Wohnungsbauvorhaben Wohnraum für 25% der Haushalte mit geringen Einkommen 
sowie zusätzlich für mindestens 20% für Haushalte mit mittleren Einkommen entstehen muss, um 
die Versorgung von benachteiligten Bevölkerungsgruppen auf dem Wohnungsmarkt zu verbessern.  
Bedarfsgerechter Wohnraum ist auch für ältere Menschen ein bedeutsames Thema. Die demo-
grafische Entwicklung erfordert jedoch nicht nur die Schaffung von barrierefreien Wohnungen, 
sondern auch grundlegende Anpassungen der sozialen Infrastruktur. Die Bedürfnisse von älteren 
Menschen müssen in der Stadtplanung genau wie in der Bereitstellung von Dienstleistungen stärker 
berücksichtig werden, um ein Älterwerden im gewohnten Umfeld durch ambulante Unterstützungs-
maßnahmen zu ermöglichen. Das vom Land Hessen geförderte Projekt Gemeindepflege leistet hier 
einen wichtigen Beitrag. Neben Wixhausen, Bessungen, Pallaswiesen- und Mornewegviertel und der 
Waldkolonie stehen seit 2024 auch in Kranichstein Gemeindepflegerinnen als Ansprechpartnerinnen 
für Seniorinnen und Senioren zur Verfügung.

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 50 –
Der vorliegende Sozialatlas verdeutlicht die vielschichtigen Herausforderungen, die im Kontext von 
Armut und sozialer Ungleichheit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt bestehen. Die Analyse der 
verschiedenen Armutsthematiken über die Lebenszeitspanne hinweg sowie die Darstellung ausge-
wählter Lebenssituationen zeigt, dass finanzielle Armut oftmals eng mit sozialen Einschränkungen 
verknüpft ist. 
Abschließend lässt sich sagen, dass die Bekämpfung von Armut auf kommunaler Ebene ein ko-
ordiniertes und integratives Vorgehen voraussetzt, das alle gesellschaftlichen Akteurinnen und 
Akteure mit einbezieht. Nur durch gezielte Maßnahmen und eine umfassende sozialpolitische 
Strategie können die Lebensbedingungen für alle Bürgerinnen und Bürger nachhaltig verbessert 
und soziale Gerechtigkeit gefördert werden, auch wenn der Handlungsspielraum von Kommunen 
im Rahmen der Armutsbekämpfung begrenzt ist und hier ganz klar der Appell an die Bundes-
regierung gerichtet werden muss.

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 51 –
Anhang Tabellen
In diesem Teil des Berichts finden Sie die einzelnen Indikatoren und Indizes in Tabellenform sowie 
Informationen zur Einwohnendenstruktur der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Diese Tabellen sind zusätzlich auf dem Open-Data-Portal der Wissenschaftsstadt Darmstadt in 
maschinenlesbarer Form hinterlegt. Die entsprechenden Links finden Sie unter den Tabellen.
Auf dem Open-Data-Portal finden Sie außerdem weitere Informationen zu den Themen Bevölke-
rungsentwicklung, Arbeit, Soziales sowie andere städtische Daten: 
https://opendata.darmstadt.de/
Werte, die kleiner oder gleich 3 sind, wurden zur Wahrung der statistischen Geheimhaltung aus den 
Tabellen entfernt. In den betroffenen Tabellen wurde ein – als Platzhalter für diese Werte eingefügt.

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 52 –
Statistische Bezirke/Stadtteile Einwohner*innen gesamt 
110&130 Stadtzentrum & Hochschulviertel 2419
120 Rheintor/Grafenstraße 5319
140 Kapellplatzviertel 6188
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 7448
210 Johannesviertel 5390
220 Martinsviertel-West 5719
230 Martinsviertel-Ost 5496
240 Waldkolonie 5998
250 Mornewegviertel 948
260 Pallaswiesenstraße 4283
270 Am Ziegelbusch 5095
310 Am Oberfeld 4391
320 Mathildenhöhe 2923
330 Woogsviertel 5065
340 An den Lichtwiesen 2606
410 Paulusviertel 5727
420 Alt-Bessungen 6377
430 An der Ludwigshöhe 1258
440 Lincoln-Siedlung 2994
510 Am Südbahnhof 3724
520 Heimstättensiedlung 7298
530 Verlegerviertel 9302
540 Am Kavalleriesand 1453
610 Alt-Arheilgen 4337
620 Arheilgen-Süd 4252
630 Arheilgen-West 7448
640 Arheilgen-Ost 1777
710 Alt-Eberstadt 6049
720 Am Lämmchesberg 3732
730 Villenkolonie 4231
740 Am Frankenstein 3301
750 Kirchtannensiedlung 6405
810 Wixhausen-West 2501
820 Wixhausen-Ost 4048
910 Kranichstein-Süd 8614
920 Kranichstein-Nord 3197
Gesamtstadt 167313
Einwohnerinnen und Einwohner
Online verfügbar unter: 
https://opendata.darmstadt.de/dataset/sozialatlas-2025/einwohnerinnenundeinwohner

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 53 –
Statistische Bezirke/Stadtteile
Einwohnerinnen 
weiblich
Einwohner*innen 
männlich (inkl.
diverse Personen 
und ohne Angabe im 
Geburtenregister)
Einwohner*innen 
gesamt
110&130 Stadtzentrum & Hochschulviertel 1049 1370 2419
120 Rheintor/Grafenstraße 2240 3079 5319
140 Kapellplatzviertel 3044 3144 6188
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 3579 3869 7448
210 Johannesviertel 2541 2849 5390
220 Martinsviertel-West 2811 2908 5719
230 Martinsviertel-Ost 2729 2767 5496
240 Waldkolonie 2826 3172 5998
250 Mornewegviertel 375 573 948
260 Pallaswiesenstraße 1740 2543 4283
270 Am Ziegelbusch 2344 2751 5095
310 Am Oberfeld 2267 2124 4391
320 Mathildenhöhe 1491 1432 2923
330 Woogsviertel 2517 2548 5065
340 An den Lichtwiesen 1268 1338 2606
410 Paulusviertel 2816 2911 5727
420 Alt-Bessungen 3165 3212 6377
430 An der Ludwigshöhe 649 609 1258
440 Lincoln-Siedlung 1453 1541 2994
510 Am Südbahnhof 1882 1842 3724
520 Heimstättensiedlung 3677 3621 7298
530 Verlegerviertel 4326 4976 9302
540 Am Kavalleriesand 582 871 1453
610 Alt-Arheilgen 2174 2163 4337
620 Arheilgen-Süd 2179 2073 4252
630 Arheilgen-West 3700 3748 7448
640 Arheilgen-Ost 881 896 1777
710 Alt-Eberstadt 3030 3019 6049
720 Am Lämmchesberg 1806 1926 3732
730 Villenkolonie 2236 1995 4231
740 Am Frankenstein 1672 1629 3301
750 Kirchtannensiedlung 3310 3095 6405
810 Wixhausen-West 1198 1303 2501
820 Wixhausen-Ost 1997 2051 4048
910 Kranichstein-Süd 4396 4218 8614
920 Kranichstein-Nord 1651 1546 3197
Gesamtstadt 81601 85712 167313
Faktor Geschlecht
Online verfügbar unter: 
https://opendata.darmstadt.de/dataset/sozialatlas-2025/faktorgeschlecht

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 54 –
Faktor Alter
Statistische Bezirke/
Stadtteile
Alter 
0 - 17 
Alter 
15 - 24
Alter 
0 - 65
Alter 
18 - 65
Alter 66 
und älter 
Alter 
66 - 74
Alter 75 
und älter
110&
130
Stadtzentrum & 
Hochschulviertel 250 502 2236 1986 183 99 84
120 Rheintor/Grafenstraße 404 910 4918 4514 401 181 220
140 Kapellplatzviertel 803 835 5327 4524 861 392 469
150 St. Ludwig mit 
Eichbergviertel 829 1097 6403 5574 1045 468 577
210 Johannesviertel 732 762 4643 3911 747 395 352
220 Martinsviertel-West 689 844 4945 4256 774 413 361
230 Martinsviertel-Ost 779 692 4830 4051 666 380 286
240 Waldkolonie 1054 698 5254 4200 744 377 367
250 Mornewegviertel 107 220 889 782 59 34 25
260 Pallaswiesenstraße 776 756 3963 3187 320 183 137
270 Am Ziegelbusch 647 1098 4301 3654 794 349 445
310 Am Oberfeld 777 357 3289 2512 1102 407 695
320 Mathildenhöhe 325 385 2313 1988 610 228 382
330 Woogsviertel 521 701 4337 3816 728 350 378
340 An den Lichtwiesen 309 526 2124 1815 482 218 264
410 Paulusviertel 745 953 4654 3909 1073 446 627
420 Alt-Bessungen 862 772 5311 4449 1066 560 506
430 An der Ludwigshöhe 180 108 933 753 325 123 202
440 Lincoln-Siedlung 841 389 2823 1982 171 110 61
510 Am Südbahnhof 706 412 3113 2407 611 292 319
520 Heimstättensiedlung 1249 799 5860 4611 1438 710 728
530 Verlegerviertel 1232 1670 8424 7192 878 443 435
540 Am Kavalleriesand 298 329 1358 1060 95 51 44
610 Alt-Arheilgen 733 496 3613 2880 724 381 343
620 Arheilgen-Süd 791 434 3281 2490 971 346 625
630 Arheilgen-West 1361 843 6019 4658 1429 702 727
640 Arheilgen-Ost 320 159 1426 1106 351 158 193
710 Alt-Eberstadt 1116 725 4959 3843 1090 491 599
720 Am Lämmchesberg 702 376 3019 2317 713 321 392
730 Villenkolonie 791 456 3206 2415 1025 464 561
740 Am Frankenstein 477 282 2383 1906 918 368 550
750 Kirchtannensiedlung 1581 798 5400 3819 1005 473 532
810 Wixhausen-West 414 286 2050 1636 451 203 248
820 Wixhausen-Ost 768 428 3290 2522 758 341 417
910 Kranichstein-Süd 1923 1191 6950 5027 1664 728 936
920 Kranichstein-Nord 625 373 2501 1876 696 376 320
Gesamtstadt 26717 22662 140345 113628 26968 12561 14407
Online verfügbar unter: 
https://opendata.darmstadt.de/dataset/sozialatlas-2025/faktoralter

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 55 –
Faktor Herkunft
Statistische Bezirke/
Stadtteile
Einwohner*
innen  
Nationalität 
Deutsch
Einwohner*
innen  
Ausländische  
Staatsange-
hörigkeit 
Einwohner*
innen mit 
Migrations-
hintergrund 
Einwohner*
innen mit 
Migrations-
hintergrund  
weiblich
Einwohner*innen mit 
Migrationshintergrund  
männlich (inkl.diverse 
Personen und ohne 
Angabe im Geburten-
register)
110&
130
Stadtzentrum & 
Hochschulviertel 1519 900 1274 569 705
120 Rheintor/Grafen-
straße 2886 2433 3233 1353 1880
140 Kapellplatzviertel 4641 1547 2773 1398 1375
150 St. Ludwig mit 
Eichbergviertel 5360 2088 3658 1750 1908
210 Johannesviertel 4276 1114 1964 901 1063
220 Martinsviertel-West 4642 1077 2015 1013 1002
230 Martinsviertel-Ost 4409 1087 2053 1022 1031
240 Waldkolonie 4389 1609 3043 1449 1594
250 Mornewegviertel 473 475 635 271 364
260 Pallaswiesenstraße 1852 2431 3061 1224 1837
270 Am Ziegelbusch 3599 1496 2583 1147 1436
310 Am Oberfeld 3976 415 1071 542 529
320 Mathildenhöhe 2338 585 1169 601 568
330 Woogsviertel 4187 878 1849 929 920
340 An den Lichtwiesen 2058 548 893 430 463
410 Paulusviertel 4876 851 1673 777 896
420 Alt-Bessungen 5276 1101 2223 1078 1145
430 An der 
Ludwigshöhe 1137 121 316 169 147
440 Lincoln-Siedlung 1759 1235 2056 1011 1045
510 Am Südbahnhof 2743 981 1948 965 983
520 Heimstätten-
siedlung 6272 1026 2592 1304 1288
530 Verlegerviertel 5440 3862 5805 2755 3050
540 Am Kavalleriesand 540 913 1097 443 654
610 Alt-Arheilgen 3562 775 1502 723 779
620 Arheilgen-Süd 3516 736 1675 853 822
630 Arheilgen-West 6263 1185 3130 1546 1584
640 Arheilgen-Ost 1489 288 685 324 361
710 Alt-Eberstadt 5022 1027 1898 930 968
720 Am Lämmchesberg 3046 686 1465 671 794
730 Villenkolonie 3766 465 1145 590 555
740 Am Frankenstein 2971 330 764 370 394
750 Kirchtannen-
siedlung 3785 2620 4419 2273 2146
810 Wixhausen-West 2030 471 939 445 494
820 Wixhausen-Ost 3185 863 1823 873 950
910 Kranichstein-Süd 5932 2682 5519 2784 2735
920 Kranichstein-Nord 2510 687 1873 956 917
Gesamtstadt 125725 41588 75821 36439 39382
Online verfügbar unter: 
https://opendata.darmstadt.de/dataset/sozialatlas-2025/faktorherkunft

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 56 –
Statistische Bezirke/Stadtteile Indikatorwert absolute Zahlen
110&130 Stadtzentrum & Hochschulviertel 1,1 72
120 Rheintor/Grafenstraße 0,4 88
140 Kapellplatzviertel 0,0 151
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel -0,4 124
210 Johannesviertel -1,0 69
220 Martinsviertel-West 0,3 147
230 Martinsviertel-Ost -0,1 134
240 Waldkolonie -0,4 160
250 Mornewegviertel 3,7 56
260 Pallaswiesenstraße 1,2 229
270 Am Ziegelbusch 0,2 132
310 Am Oberfeld -1,9 10
320 Mathildenhöhe -0,1 57
330 Woogsviertel -0,4 79
340 An den Lichtwiesen -1,5 15
410 Paulusviertel -1,8 17
420 Alt-Bessungen -1,0 79
430 An der Ludwigshöhe -1,7 6
440 Lincoln-Siedlung 1,3 253
510 Am Südbahnhof 0,2 145
520 Heimstättensiedlung -1,2 90
530 Verlegerviertel 0,1 238
540 Am Kavalleriesand -0,1 53
610 Alt-Arheilgen -0,3 117
620 Arheilgen-Süd -0,2 128
630 Arheilgen-West -0,9 142
640 Arheilgen-Ost -0,8 36
710 Alt-Eberstadt -1,1 97
720 Am Lämmchesberg -0,4 104
730 Villenkolonie -1,6 33
740 Am Frankenstein -1,6 20
750 Kirchtannensiedlung 3,8 835
810 Wixhausen-West -0,4 61
820 Wixhausen-Ost -0,3 119
910 Kranichstein-Süd 1,6 637
920 Kranichstein-Nord 1,1 177
Gesamtstadt 4910
Armutsindikator I: Kinderarmut 
Online verfügbar unter: 
https://opendata.darmstadt.de/dataset/sozialatlas-2025/kinderarmut

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 57 –
Statistische Bezirke/Stadtteile Indikatorwert absolute Zahlen
110&130 Stadtzentrum & Hochschulviertel -0,4 125
120 Rheintor/Grafenstraße 0,1 349
140 Kapellplatzviertel -0,5 268
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel -0,6 301
210 Johannesviertel -0,5 222
220 Martinsviertel-West -0,2 286
230 Martinsviertel-Ost 0,3 336
240 Waldkolonie 0,1 319
250 Mornewegviertel 1,5 95
260 Pallaswiesenstraße 2,2 463
270 Am Ziegelbusch -0,3 238
310 Am Oberfeld -1,9 37
320 Mathildenhöhe -0,7 102
330 Woogsviertel -0,7 203
340 An den Lichtwiesen -1,8 28
410 Paulusviertel -1,9 48
420 Alt-Bessungen -1,0 186
430 An der Ludwigshöhe -2,1 6
440 Lincoln-Siedlung 1,7 254
510 Am Südbahnhof 0,6 224
520 Heimstättensiedlung -1,0 198
530 Verlegerviertel 0,1 563
540 Am Kavalleriesand -0,1 76
610 Alt-Arheilgen -0,1 202
620 Arheilgen-Süd -0,3 162
630 Arheilgen-West -0,5 273
640 Arheilgen-Ost -0,8 53
710 Alt-Eberstadt -0,8 188
720 Am Lämmchesberg -0,5 135
730 Villenkolonie -1,5 63
740 Am Frankenstein -1,6 44
750 Kirchtannensiedlung 5,9 999
810 Wixhausen-West -0,6 92
820 Wixhausen-Ost -0,5 149
910 Kranichstein-Süd 2,7 801
920 Kranichstein-Nord 2,0 259
Gesamtstadt 8347
Armutsindikator II: arbeitslose erwerbsfähige Erwachsene 
Online verfügbar unter: 
https://opendata.darmstadt.de/dataset/sozialatlas-2025/arbeitsloseerwerbsfaehigeerwachsene

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 58 –
Statistische Bezirke/Stadtteile Indikatorwert absolute Zahlen 
110&130 Stadtzentrum & Hochschulviertel 1,5 27
120 Rheintor/Grafenstraße 1,3 56
140 Kapellplatzviertel -0,1 67
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 0,1 88
210 Johannesviertel 0,1 64
220 Martinsviertel-West 1,0 97
230 Martinsviertel-Ost 0,5 70
240 Waldkolonie -0,1 59
250 Mornewegviertel 3,4 14
260 Pallaswiesenstraße 2,1 56
270 Am Ziegelbusch 2,2 144
310 Am Oberfeld -1,6 12
320 Mathildenhöhe -0,4 39
330 Woogsviertel 0,6 80
340 An den Lichtwiesen -1,3 12
410 Paulusviertel -1,4 18
420 Alt-Bessungen 0,2 96
430 An der Ludwigshöhe -1,1 11
440 Lincoln-Siedlung 3,6 42
510 Am Südbahnhof 0,1 53
520 Heimstättensiedlung -0,8 69
530 Verlegerviertel 1,0 110
540 Am Kavalleriesand 1,0 12
610 Alt-Arheilgen -1,0 26
620 Arheilgen-Süd -0,4 61
630 Arheilgen-West 0,1 125
640 Arheilgen-Ost -1,1 11
710 Alt-Eberstadt -1,5 17
720 Am Lämmchesberg -0,8 33
730 Villenkolonie -1,4 17
740 Am Frankenstein -1,6 10
750 Kirchtannensiedlung 3,3 230
810 Wixhausen-West -1,1 15
820 Wixhausen-Ost -0,9 31
910 Kranichstein-Süd 1,0 213
920 Kranichstein-Nord 2,2 125
Gesamtstadt 2.210
Armutsindikator III: Altersarmut
Online verfügbar unter: 
https://opendata.darmstadt.de/dataset/sozialatlas-2025/altersarmut

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 59 –
Statistische Bezirke/Stadtteile Indexwert
110&130 Stadtzentrum & Hochschulviertel 0,7
120 Rheintor/Grafenstraße 0,6
140 Kapellplatzviertel -0,2
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel -0,3
210 Johannesviertel -0,5
220 Martinsviertel-West 0,4
230 Martinsviertel-Ost 0,2
240 Waldkolonie -0,1
250 Mornewegviertel 2,9
260 Pallaswiesenstraße 1,8
270 Am Ziegelbusch 0,7
310 Am Oberfeld -1,8
320 Mathildenhöhe -0,4
330 Woogsviertel -0,1
340 An den Lichtwiesen -1,5
410 Paulusviertel -1,7
420 Alt-Bessungen -0,6
430 An der Ludwigshöhe -1,6
440 Lincoln-Siedlung 2,2
510 Am Südbahnhof 0,3
520 Heimstättensiedlung -1,0
530 Verlegerviertel 0,4
540 Am Kavalleriesand 0,3
610 Alt-Arheilgen -0,5
620 Arheilgen-Süd -0,3
630 Arheilgen-West -0,4
640 Arheilgen-Ost -0,9
710 Alt-Eberstadt -1,1
720 Am Lämmchesberg -0,6
730 Villenkolonie -1,5
740 Am Frankenstein -1,6
750 Kirchtannensiedlung 4,3
810 Wixhausen-West -0,7
820 Wixhausen-Ost -0,6
910 Kranichstein-Süd 1,8
920 Kranichstein-Nord 1,8
Armutsindex
Online verfügbar unter: 
https://opendata.darmstadt.de/dataset/sozialatlas-2025/armutsindex

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 60 –
Statistische Bezirke/
Stadtteile HH gesamt 
HH gesamt 
mit Kindern
Paar HH 
mit Kindern 
110&130 Stadtzentrum & Hochschulviertel 1567 154 112
120 Rheintor/Grafenstraße 3048 264 203
140 Kapellplatzviertel 3926 491 384
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 4822 542 416
210 Johannesviertel 3227 444 352
220 Martinsviertel-West 3753 451 308
230 Martinsviertel-Ost 3427 488 361
240 Waldkolonie 2994 625 502
250 Mornewegviertel 595 61 42
260 Pallaswiesenstraße 2259 334 251
270 Am Ziegelbusch 2972 382 291
310 Am Oberfeld 2122 452 407
320 Mathildenhöhe 1730 204 153
330 Woogsviertel 3435 356 254
340 An den Lichtwiesen 1524 203 166
410 Paulusviertel 3312 456 381
420 Alt-Bessungen 3849 561 414
430 An der Ludwigshöhe 619 117 99
440 Lincoln-Siedlung 1201 411 316
510 Am Südbahnhof 1869 400 319
520 Heimstättensiedlung 3526 759 616
530 Verlegerviertel 5027 774 614
540 Am Kavalleriesand 649 122 99
610 Alt-Arheilgen 2199 436 335
620 Arheilgen-Süd 2024 467 360
630 Arheilgen-West 3584 810 647
640 Arheilgen-Ost 876 192 159
710 Alt-Eberstadt 3026 674 507
720 Am Lämmchesberg 1853 404 314
730 Villenkolonie 1985 445 381
740 Am Frankenstein 1750 288 243
750 Kirchtannensiedlung 2970 826 484
810 Wixhausen-West 1212 233 190
820 Wixhausen-Ost 1891 443 360
910 Kranichstein-Süd 3687 993 758
920 Kranichstein-Nord 1559 326 238
Gesamtstadt 90069 15588 12036
Haushalte
Online verfügbar unter: 
https://opendata.darmstadt.de/dataset/sozialatlas-2025/haushalte

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 61 –
Statistische Bezirke/
Stadtteile
Alleinerzie-
henden HH
Alleinerzie-
henden HH 
weiblich 
Alleinerzie-
henden HH 
männlich 
Alleinerzie-
henden HH 
SGB II
Alleiner-
ziehenden 
HH SGB II 
weiblich
Alleiner-
ziehenden 
HH SGB II 
männlich
110&
130
Stadtzentrum & 
Hochschulviertel 42 35 7 20 – –
120 Rheintor/Grafenstraße 61 47 14 27 – –
140 Kapellplatzviertel 107 90 17 46 – –
150 St. Ludwig mit 
Eichbergviertel 126 107 19 54 – –
210 Johannesviertel 92 68 24 25 – –
220 Martinsviertel-West 143 123 20 56 – –
230 Martinsviertel-Ost 127 113 14 51 – –
240 Waldkolonie 123 97 26 56 – –
250 Mornewegviertel 19 12 7 8 – –
260 Pallaswiesenstraße 83 64 19 50 – –
270 Am Ziegelbusch 91 79 12 33 – –
310 Am Oberfeld 45 30 15 – – –
320 Mathildenhöhe 51 46 5 21 – –
330 Woogsviertel 102 89 13 30 – –
340 An den Lichtwiesen 37 30 7 6 – –
410 Paulusviertel 75 68 7 4 – –
420 Alt-Bessungen 147 119 28 34 – –
430 An der Ludwigshöhe 18 14 4 – – –
440 Lincoln-Siedlung 95 78 17 61 – –
510 Am Südbahnhof 81 67 14 44 – –
520 Heimstättensiedlung 143 116 27 31 – –
530 Verlegerviertel 160 137 23 103 – –
540 Am Kavalleriesand 23 16 7 11 – –
610 Alt-Arheilgen 101 77 24 34 – –
620 Arheilgen-Süd 107 92 15 53 – –
630 Arheilgen-West 163 129 34 50 – –
640 Arheilgen-Ost 33 27 6 12 – –
710 Alt-Eberstadt 167 125 42 32 – –
720 Am Lämmchesberg 90 73 17 27 – –
730 Villenkolonie 64 47 17 7 – –
740 Am Frankenstein 45 36 9 8 – –
750 Kirchtannensiedlung 342 302 40 217 – –
810 Wixhausen-West 43 28 15 14 – –
820 Wixhausen-Ost 83 60 23 30 – –
910 Kranichstein-Süd 235 202 33 155 – –
920 Kranichstein-Nord 88 77 11 43 – –
Gesamtstadt 3552 2920 632 1453 1364 94
Situationsindikator 1: Alleinerziehende 
Online verfügbar unter: 
https://opendata.darmstadt.de/dataset/sozialatlas-2025/alleinerziehende

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 62 –
Statistische Bezirke/
Stadtteile
Bezug von SGB II arbeitslos/arbeitssuchend 
Indikatorwert
absolute 
Zahlen Indikatorwert
absolute 
Zahlen 
110&130 Stadtzentrum & Hochschulviertel -0,5 33 -0,8 10
120 Rheintor/Grafenstraße -0,5 59 0,1 29
140 Kapellplatzviertel -0,6 52 0,3 29
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel -0,5 72 -0,0 33
210 Johannesviertel -0,6 46 -0,0 23
220 Martinsviertel-West -0,5 56 -0,9 16
230 Martinsviertel-Ost -0,1 58 -0,4 17
240 Waldkolonie 0,3 72 -0,2 19
250 Mornewegviertel 0,3 23 -0,6 5
260 Pallaswiesenstraße 1,2 113 3,1 54
270 Am Ziegelbusch -0,9 51 -1,0 19
310 Am Oberfeld – – – –
320 Mathildenhöhe -0,4 28 -0,3 10
330 Woogsviertel -0,7 39 -0,9 13
340 An den Lichtwiesen -1,7 5 -1,7 4
410 Paulusviertel -1,7 6 – –
420 Alt-Bessungen -1,0 31 -1,5 8
430 An der Ludwigshöhe – – – –
440 Lincoln-Siedlung 3,0 93 2,0 22
510 Am Südbahnhof 1,2 62 0,5 15
520 Heimstättensiedlung -0,9 37 -1,1 13
530 Verlegerviertel -0,2 137 0,1 53
540 Am Kavalleriesand -0,9 16 -0,9 6
610 Alt-Arheilgen -0,2 41 0,6 19
620 Arheilgen-Süd -0,4 30 -0,6 10
630 Arheilgen-West -0,6 52 -1,1 13
640 Arheilgen-Ost -0,6 10 – –
710 Alt-Eberstadt -0,6 46 -0,1 21
720 Am Lämmchesberg -0,4 27 -0,1 11
730 Villenkolonie -1,1 16 -1,3 6
740 Am Frankenstein -1,0 11 -1,0 5
750 Kirchtannensiedlung 5,0 270 4,6 73
810 Wixhausen-West 0,2 29 0,6 11
820 Wixhausen-Ost 0,1 41 -0,0 13
910 Kranichstein-Süd 3,3 301 2,5 76
920 Kranichstein-Nord 1,6 63 1,5 19
Gesamtstadt 2026 676
Situationsindikator 2: Jugendarbeitslosigkeit  
Online verfügbar unter: 
https://opendata.darmstadt.de/dataset/sozialatlas-2025/jugendarbeitslosigkeit

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 63 –
Statistische Bezirke/Stadtteile Indikatorwert absolute Zahlen 
110&130 Stadtzentrum & Hochschulviertel -0,2 117
120 Rheintor/Grafenstraße -0,3 255
140 Kapellplatzviertel -0,4 251
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel -0,6 270
210 Johannesviertel -1,0 136
220 Martinsviertel-West -0,1 278
230 Martinsviertel-Ost 0,0 293
240 Waldkolonie -0,4 258
250 Mornewegviertel 1,2 83
260 Pallaswiesenstraße 1,2 371
270 Am Ziegelbusch -0,0 255
310 Am Oberfeld -1,9 18
320 Mathildenhöhe -0,5 106
330 Woogsviertel -0,4 205
340 An den Lichtwiesen -1,6 25
410 Paulusviertel -1,8 37
420 Alt-Bessungen -1,0 157
430 An der Ludwigshöhe -1,5 15
440 Lincoln-Siedlung 2,3 355
510 Am Südbahnhof 0,4 218
520 Heimstättensiedlung -1,1 170
530 Verlegerviertel -0,1 467
540 Am Kavalleriesand -0,2 74
610 Alt-Arheilgen -0,1 207
620 Arheilgen-Süd 0,1 200
630 Arheilgen-West -0,5 271
640 Arheilgen-Ost -0,6 60
710 Alt-Eberstadt -1,0 156
720 Am Lämmchesberg -0,1 167
730 Villenkolonie -1,5 51
740 Am Frankenstein -1,4 44
750 Kirchtannensiedlung 6,0 1258
810 Wixhausen-West -0,7 78
820 Wixhausen-Ost -0,2 176
910 Kranichstein-Süd 2,7 957
920 Kranichstein-Nord 2,1 301
Gesamtstadt 8340
Situationsindex 3: Transferleistungsbezug
Online verfügbar unter: 
https://opendata.darmstadt.de/dataset/sozialatlas-2025/transferleistungsbezug

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 64 –
Statistische Bezirke/
Stadtteile
HH die Wohngeld 
beziehen 
HH mit Kindern die 
Wohngeld beziehen
Alleinerziehenden- 
HH die Wohngeld 
beziehen
110&130 Stadtzentrum & Hochschulviertel 19 4 –
120 Rheintor/Grafenstraße 45 14 –
140 Kapellplatzviertel 72 31 15
150 St. Ludwig mit Eichbergviertel 85 35 10
210 Johannesviertel 57 16 5
220 Martinsviertel-West 87 22 12
230 Martinsviertel-Ost 64 30 11
240 Waldkolonie 41 20 6
250 Mornewegviertel 10 6 –
260 Pallaswiesenstraße 40 18 4
270 Am Ziegelbusch 103 29 11
310 Am Oberfeld 9 – –
320 Mathildenhöhe 36 6 4
330 Woogsviertel 58 16 10
340 An den Lichtwiesen 18 8 4
410 Paulusviertel 31 11 5
420 Alt-Bessungen 62 21 9
430 An der Ludwigshöhe 8 – –
440 Lincoln-Siedlung 89 57 12
510 Am Südbahnhof 84 49 11
520 Heimstättensiedlung 53 29 13
530 Verlegerviertel 109 67 23
540 Am Kavalleriesand 13 8 –
610 Alt-Arheilgen 44 26 7
620 Arheilgen-Süd 38 20 7
630 Arheilgen-West 67 30 12
640 Arheilgen-Ost 20 15 4
710 Alt-Eberstadt 29 14 7
720 Am Lämmchesberg 46 21 7
730 Villenkolonie 10 5 –
740 Am Frankenstein 17 9 5
750 Kirchtannensiedlung 134 79 18
810 Wixhausen-West 19 7 –
820 Wixhausen-Ost 90 14 4
910 Kranichstein-Süd 129 95 15
920 Kranichstein-Nord 62 36 7
Gesamtstadt 1898 873 270
Situationsindikator 4: Wohngeld  
Online verfügbar unter: 
https://opendata.darmstadt.de/dataset/sozialatlas-2025/wohngeld

Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025 
– 65 –
Bezugsort Berichtsjahr
Gesamt-
bevölkerung
Alter 75 Jahre 
und älter 
Anteil 
75 Jahre 
und älter an 
der Gesamt-
bevölkerung
davon 
Weiblich
davon 
Männlich 
(inkl. diverse 
Personen und 
ohne Angabe 
im Geburten-
register)
Darmstadt 2014  154.002    13.479   8,8%  8.297    5.182   
Darmstadt 2015  157.390    13.666   8,7%  8.358    5.308   
Darmstadt 2016  159.982    14.050   8,8%  8.523    5.527   
Darmstadt 2017  160.686    14.195   8,8%  8.494    5.701   
Darmstadt 2018  161.843    14.427   8,9%  8.586    5.841   
Darmstadt 2019  162.428    14.515   8,9%  8.571    5.944   
Darmstadt 2020  161.620    14.378   8,9%  8.506    5.872   
Darmstadt 2021  162.287    14.218   8,8%  8.409    5.809   
Darmstadt 2022  164.579    14.231   8,6%  8.429    5.802   
Darmstadt 2023  167.313    14.407   8,6%  8.503    5.904   
Armutsindikator 5: Alternde Gesellschaft  
Online verfügbar unter: 
https://opendata.darmstadt.de/dataset/sozialatlas-2025/alterndegesellschaft

Herausgeberin | Kontakt
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sozialdezernat 
Büro für Sozialplanung 
Luisenplatz 5a
64283 Darmstadt 
E-Mail: sozialplanung@darmstadt.de 
Internet: www.darmstadt.de

2025/0051

5069 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
17.02.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat  II     an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt:  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0051 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Sozialatlas - Sozialberichterstattung 2025  
 
Vorlage vom: 04.02.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Bericht wird zu Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen:  Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 05.02.2025 
 
 
Der Sozialatlas 2025 liefert eine sozialräumliche Berichterstattung über die 
Armutslagen der Bürgerinnen und Bürger in Darmstadt über die Lebenszeitspanne 
hinweg. Er gibt einen Einblick in mehrere Schwerpunktthemen und soll als Grundlage 
städtischer Interventionen und Richtungsweiser für sozialpolitische Entscheidungen 
dienen.  
 
In Anknüpfung an die vergangenen Ausgaben des Sozialatlas wurde der vorliegende 
Sozialatlas 2025 grundlegend neu konzipiert. Der ehemalige Sozialindex wurde durch 
den Darmstädter Armutsindex ersetzt. Dieser besteht aus drei Einzelindikatoren und 
bildet die gesamte Lebenszeitspanne ab:  
Armutsindikator I: Kinderarmut  
Armutsindikator II: Armut von arbeitslosen (erwerbsfähigen) Erwachsenen  
Armutsindikator III: Altersarmut  
 
Ziel ist es, den Armutsindex und die damit verbundene Datenbasis für die Leserinnen 
und Leser noch verständlicher zu machen, Erkenntnisse zu bündeln und prägnant 
nach außen hin zu vermitteln. Durch die einfache Darstellung umfangreicher Analysen 
wird so eine Transparenz über die Lebenssituationen der Menschen in Darmstadt 
geschaffen. Der sozialräumliche Blick ermöglicht die Identifizierung von Gebieten mit 
besonderen Herausforderungen.  
 
Grundsätzlich gilt für den Armutsindex: Je höher dieser ausfällt desto größer ist der 
Handlungsbedarf in dem jeweils betroffenen Gebiet. Die höchsten Indexwerte im 
Sozialatlas 2025 haben die folgenden sechs statistischen Bezirke: 
1) Kirchtannensiedlung (750) 
2) Mornewegviertel (250) 
3) Lincoln-Siedlung (440) 
4) Pallaswiesenviertel (260)  
5) Kranichstein-Süd (910) 
6) Kranichstein-Nord (920)  
 
Im Vergleich zum letzten Sozialatlas 2021 ist hier nur das Mornewegviertel neu 
hinzugekommen. Die anderen fünf Bezirke wiesen auch beim vorherigen Sozialindex 
überdurchschnittliche Werte auf.

- 4 - 
Darüber hinaus behandelt der Sozialatlas 2025 fünf Situationsindikatoren. Diese 
nehmen spezielle Problemlagen und/oder besonders belastete Bevölkerungsgruppen 
gesondert in den Fokus: 
Situationsindikator 1: Alleinerziehende  
Situationsindikator 2: Jugendarbeitslosigkeit 
Situationsindex 3: Transferleistungsbezug   
Situationsindikator 4: Wohngeld  
Situationsindikator 5: Alternde Gesellschaft  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfügt bereits über ein breites Angebotsspektrum, 
um Armut und Armutsfolgen wirkungsvoll entgegenzusteuern. Allerdings sind die 
kommunalen Handlungsmöglichkeiten bei der Bekämpfung von Armut begrenzt. Die 
Kommunen sind hier in erster Linie auf die Entscheidungen der Bundespolitik 
angewiesen. Vielmehr handelt es sich auf kommunaler Ebene um die Bekämpfung von 
Armutsfolgen und die Förderung der sozialen Teilhabe der von Armut betroffenen 
Bürgerinnen und Bürger, insbesondere von Kindern und Jugendlichen.  
 
Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass es sich beim Sozialatlas 2025 um eine 
ausschließlich quantitative Sozialberichterstattung handelt. Um die soziale Lage einer 
Bevölkerung umfassend einzuordnen, bedarf es aber auch qualitativen 
Erhebungsinstrumenten. Der Sozialatlas kann somit lediglich Hinweise dazu liefern, 
welche Gebiete oder Bevölkerungsgruppen näher betrachtet werden sollten. Der 
Analyse und Auswertung der Daten muss zur fachlichen und sozialpolitischen 
Bewertung ein öffentlicher Diskurs mit Akteurinnen und Akteuren vor Ort und vor 
allem auch Betroffenen folgen.  
 
Darmstadt, den 05.02.2025 
 
Dezernat II 
 
 
Barbara Akdeniz  
Bürgermeisterin

anlage 3

153 Zeichen

Punkt 11: Sozialatlas - Sozialberichterstattung 2025 
 (V-Nr. 2025/0051) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss für Soziales nimmt von der Vorlage Kenntnis.

anlage 2

5158 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
17.02.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat  II     an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt:  
  OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
II 50 51 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0051 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
86 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Sozialatlas - Sozialberichterstattung 2025  
 
Vorlage vom: 04.02.2025 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Bericht wird zu Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen:  Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2025  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 05.03.2025 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 05.02.2025  
 
 
Der Sozialatlas 2025 liefert eine sozialräumliche Berichterstattung über die 
Armutslagen der Bürgerinnen und Bürger in Darmstadt über die Lebenszeitspanne 
hinweg. Er gibt einen Einblick in mehrere Schwerpunktthemen und soll als Grundlage 
städtischer Interventionen und Richtungsweiser für sozialpolitische Entscheidungen 
dienen.  
 
In Anknüpfung an die vergangenen Ausgaben des Sozialatlas wurde der vorliegende 
Sozialatlas 2025 grundlegend neu konzipiert. Der ehemalige Sozialindex wurde durch 
den Darmstädter Armutsindex ersetzt. Dieser besteht aus drei Einzelindikatoren und 
bildet die gesamte Lebenszeitspanne ab:  
Armutsindikator I: Kinderarmut  
Armutsindikator II: Armut von arbeitslosen (erwerbsfähigen) Erwachsenen  
Armutsindikator III: Altersarmut  
 
Ziel ist es, den Armutsindex und die damit verbundene Datenbasis für die Leserinnen 
und Leser noch verständlicher zu machen, Erkenntnisse zu bündeln und prägnant 
nach außen hin zu vermitteln. Durch die einfache Darstellung umfangreicher Analysen 
wird so eine Transparenz über die Lebenssituationen der Menschen in Darmstadt 
geschaffen. Der sozialräumliche Blick ermöglicht die Identifizierung von Gebieten mit 
besonderen Herausforderungen.  
 
Grundsätzlich gilt für den Armutsindex: Je höher dieser ausfällt desto größer ist der 
Handlungsbedarf in dem jeweils betroffenen Gebiet. Die höchsten Indexwerte im 
Sozialatlas 2025 haben die folgenden sechs statistischen Bezirke: 
1) Kirchtannensiedlung (750) 
2) Mornewegviertel (250) 
3) Lincoln-Siedlung (440) 
4) Pallaswiesenviertel (260)  
5) Kranichstein-Süd (910) 
6) Kranichstein-Nord (920)

- 5 - 
Im Vergleich zum letzten Sozialatlas 2021 ist hier nur das Mornewegviertel neu 
hinzugekommen. Die anderen fünf Bezirke wiesen auch beim vorherigen Sozialindex 
überdurchschnittliche Werte auf.  
Darüber hinaus behandelt der Sozialatlas 2025 fünf Situationsindikatoren. Diese 
nehmen spezielle Problemlagen und/oder besonders belastete Bevölkerungsgruppen 
gesondert in den Fokus: 
Situationsindikator 1: Alleinerziehende  
Situationsindikator 2: Jugendarbeitslosigkeit 
Situationsindex 3: Transferleistungsbezug   
Situationsindikator 4: Wohngeld  
Situationsindikator 5: Alternde Gesellschaft  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfügt bereits über ein breites Angebotsspektrum, 
um Armut und Armutsfolgen wirkungsvoll entgegenzusteuern. Allerdings sind die 
kommunalen Handlungsmöglichkeiten bei der Bekämpfung von Armut begrenzt. Die 
Kommunen sind hier in erster Linie auf die Entscheidungen der Bundespolitik 
angewiesen. Vielmehr handelt es sich auf kommunaler Ebene um die Bekämpfung von 
Armutsfolgen und die Förderung der sozialen Teilhabe der von Armut betroffenen 
Bürgerinnen und Bürger, insbesondere von Kindern und Jugendlichen.  
 
Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass es sich beim Sozialatlas 2025 um eine 
ausschließlich quantitative Sozialberichterstattung handelt. Um die soziale Lage einer 
Bevölkerung umfassend einzuordnen, bedarf es aber auch qualitativen 
Erhebungsinstrumenten. Der Sozialatlas kann somit lediglich Hinweise dazu liefern, 
welche Gebiete oder Bevölkerungsgruppen näher betrachtet werden sollten. Der 
Analyse und Auswertung der Daten muss zur fachlichen und sozialpolitischen 
Bewertung ein öffentlicher Diskurs mit Akteurinnen und Akteuren vor Ort und vor 
allem auch Betroffenen folgen.  
 
Darmstadt, den 05.02.2025  
 
Dezernat II 
 
 
Barbara Akdeniz  
Bürgermeisterin

Beratungsverlauf (2)

TOP 11
TOP 86

Orte (7)

  • Pallaswiesenstraße 4283
  • Luisenplatz 5a
  • Akazienweg
  • Am Kavalleriesand 20
  • Am Oberfeld 17
  • Am Lämmchesberg 18
  • Grafenstraße 140

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2025/0051
Typ
Magistratsvorlage
Datum
04.02.2025
Erstellt
29.09.2026 00:00