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0801/2025

GrünZug Nippes: Beschluss über die Entwurfsplanung sowie Bau- und Mittelfreigabebeschluss für die Abschnitte I und II zwischen Merheimer Straße und Niehler Kirchweg

Beschlussvorlage Ausschuss 05.05.2025

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 5 GrünZug Nippes Lageplan Abschnitt IV M 500

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Anlage 3 GrünZug Nippes Lageplan Abschnitt I-II M 500

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Anlage 2 GrünZug Nippes Übersichtsplan M 1000

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Anlage 6 GrünZug Nippes Erläuterungsbericht

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Anlage 4 GrünZug Nippes Lageplan Abschnitt III M 500

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Anlage 1_Öffentlichkeitsbeteiligung

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Beschlussvorlage Ausschuss

32908 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/671/21 
 
Vorlagen-Nummer 
 0801/2025 
Freigabedatum 
05.05.2025  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
GrünZug Nippes: Beschluss über die Entwurfsplanung sowie Bau- und 
Mittelfreigabebeschluss für die Abschnitte I und II zwischen Merheimer Straße und 
Niehler Kirchweg  
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) Finanzausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Die Bezirksvertretung Nippes beschließt den Entwurf zur Maßnahme Gestaltung der 
Parkanlage „GrünZug Nippes“ zwischen Merheimer Straße und Amsterdamer Straße. 
 
2. Die Bezirksvertretung Nippes beauftragt die Verwaltung, vorbehaltlich der Bewilligung 
von Fördermitteln in Höhe von ca. 6 Mio. € aus dem Bundesprogramm "Anpassung ur-
baner Räume an den Klimawandel", mit der baulichen Umsetzung der ersten zwei Ab-
schnitte der Parkanlage „GrünZug Nippes“ zwischen Merheimer Straße und Neusser 
Straße sowie zwischen Neusser Straße und Niehler Kirchweg mit Gesamtkosten von 
ca. 8,53 Mio. €. 
 
3. Der Finanzausschuss beschließt zur Fortführung der Planung, vorbehaltlich der Bewil-
ligung von Fördermitteln aus dem Bundesprogramm "Anpassung urbaner Räume an 
den Klimawandel", die Freigabe von investiven Auszahlungsermächtigungen im Teilfi-
nanzplan des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen in der Produktgruppe 
1301, Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, in Teilplanzeile 
8, Auszahlungen für Baumaßnahmen, in Höhe von 502.000 € bei Finanzstelle 6700-
1301-0-1026, Freiraumplanung Niehler Gürtel FW.  
 
Der Finanzausschuss beschließt für die bauliche Umsetzung, vorbehaltlich der Bewilli-
gung von Fördermitteln in Höhe von insgesamt ca. 6 Mio. € aus dem Bundespro-
gramm "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel", die Freigabe von investiven 
Auszahlungsermächtigungen in Höhe von jeweils 1,5 Mio. € sowie die Freigabe von 
investiven Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von jeweils 2,5 Mio. € bei den Fi-
nanzstellen 6700-1301-5-1028, 1. BA GrünZug Nippes, und 6700-1301-5-1029, 2. BA 
GrünZug Nippes, Haushaltsplan 2025/2026. 
 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 15.05.2025 
Jugendhilfeausschuss 20.05.2025 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 22.05.2025 
Finanzausschuss 26.05.2025

2 
Alternative: 
Die Bezirksvertretung Nippes lehnt die Entwurfsplanung zur Maßnahme Gestaltung der Park-
anlage „GrünZug Nippes“ ab und verzichtet somit auf Fördermittel in Höhe von ca. 6 Mio. €

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   8.527.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 5.998.750 
€  70 % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  8.018.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 5.642.450 
€  70 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2029 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen   50.900 € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2029 
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten   35.630 € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Projektbeschreibung und -lage 
Mit dem „Weiterplanungsbeschluss Niehler Gürtel sowie der Freigabe von investiven Auszah-
lungsermächtigungen im Teilfinanzplan 1201 – Straßen, Wege Plätze“ (Vorlagen Nr. 
2871/2017) beauftragte der Rat der Stadt Köln die Verwaltung mit der Planung einer Rad-, 
Fußwege- und Grünverbindung zwischen der Merheimer Straße und der Amsterdamer 
Straße. Danach soll der 1,6 Kilometer lange Abschnitt als Teilbereich des Radwegs von Mau-
enheim nach Mülheim zu einer öffentlichen Parklandschaft ausgebaut werden. 
Diese soll sowohl für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen als auch für Anwohner*innen und 
Erholungssuchende attraktiv gestaltet werden. Dabei sind unter anderem Aspekte der Nach-
haltigkeit, des Klimawandels und der Biodiversität zu berücksichtigen sowie die Schnittstellen 
zum vorhandenen Grün und zu den Verkehrswegen auszubauen. 
Dem Ratsbeschluss folgte die Vorentwurfsplanung einer Parklandschaft zwischen der Merhei-
mer Straße und Amsterdamer Straße, die heute als „GrünZug Nippes“ bekannt ist. Die Ausge-

4 
staltung dieses Abschnittes wurde in den Jahren 2021 und 2022 im Rahmen eines bürger-
schaftlichen Beteiligungsverfahrens intensiv diskutiert. Im Herbst 2023, nach mehreren Beteili-
gungsphasen, wurde der finale Vorentwurf der Bezirksvertretung Nippes vorgestellt. Nach 
dem Weiterplanungsbeschluss am 31.08.2023 (Vorlagen Nr. 1259/2023) hat die vom Amt für 
Landschaftspflege und Grünflächen beauftragte Landschaftsarchitekten-ARGE Niehler Gürtel 
Köln die Entwurfsphase begonnen. In der aktuellen Vorlage werden die Ergebnisse dieser 
Entwurfsplanung präsentiert. In der Beschreibung wird Augenmerk auf die Weiterentwicklun-
gen und eventuelle Änderungen des früheren Entwurfes gelegt, denn die wesentlichen 
Grundsätze der Planung haben sich seit dem Vorentwurf nicht geändert. 
Beschreibung der Teilabschnitte des GrünZug Nippes 
Merheimer Straße bis Neusser Straße (Abschnitt I) 
Ziel ist es, in diesem flächenmäßig größten Abschnitt, auf der heute baumlosen Stadtbrache, 
eine großzügige Parkwiese mit randseitigen Baumgruppen herzustellen. Dabei orientiert sich 
das Wegesystem künftig randseitig. Der „schnelle Radweg“ liegt an der Südseite im Über-
gang zur Kleingartenanlage. Sowohl westseitig von der Merheimer Straße als auch ostseitig 
von der Neusser Straße her eröffnen Eingangsbereiche mit teils aktiven Nutzungsangeboten 
den Weg in den neuen Park. Im Vergleich zum Vorentwurf wurde dieser Abschnitt um die 
Grüninseln westlich der Merheimer Straße reduziert. Auch der Platzbereich unter der Hoch-
bahn-Haltestelle Neusser Straße/Gürtel am östlichen Ende des Abschnittes wurde aus dem 
Bearbeitungsgebiet herausgenommen. Dieser wird vom Amt für Straßen und Radwegebau 
neu konzipiert und befindet sich noch in der Planungsphase, so dass er nicht mit der Zeit-
schiene des Grünzug Nippes korrespondiert. 
 
Neusser Straße bis Niehler Kirchweg (Abschnitt II) 
In der Entwurfsphase wurde dieser Abschnitt um die Buswendeschleife reduziert (Planung 
Amt für Straßen und Radwegebau). Der heute weitgehend versiegelte Parkplatz unter dem 
Bauwerk der Hochbahn soll insbesondere aufgrund des deutlichen Bürgervotums entfallen. 
Anschließend soll er als entsiegelter Grünraum mit einer Parkwiese erkennbar und stadtklima-
tisch wirksam werden. Der Bereich vor dem Bezirksrathaus/Eingang Volkshochschule erhält 
eine im neuen Park eingebettete multifunktionale Platzfläche. 
 
Niehler Kirchweg bis Niehler Straße (Abschnitt III) 
Thema dieses Bereiches ist die Vernetzung und Neuordnung heute isolierter und zusammen-
hangloser Räume wie die beiden Parkteile des Toni-Steingass-Parks im Norden und Süden, 
der ruderalen Baumhaine auf dem aufgelassenen Baugelände und der Gartenparzellen im 
Nordosten. 
Im westlichen Teil sind unter der Hochbahn aktive Sportangebote vorgesehen. Der nordöstli-
che, an die Kleingartenanlage grenzende Bereich wird mit „Natur und Kulturgärten“ gestaltet, 
die einen Rahmen für verschiedene gärtnerisch interessierte Bürgerinitiativen und Vereine 
schaffen sollen. Die heute schlecht einsehbare Kreuzung mit der Nord-Süd-Verbindung 
(Hans-Knipp-Weg) wird im Sinne eines Platzraums für zu Fuß gehende und Radfahrende neu 
geordnet und mit Mobiliar ausgestattet. Mit dem Verschwenken des schnellen Radwegs im 
Bereich vor der geplanten Hochbahnstation auf die nördlich gelegene Trasse können die aus 
artenschutzrechtlichen und gestalterischen Gründen wertvollen, ruderalen Baumhaine weitge-
hend erhalten werden. Diese werden fortan nur mit einem Fußweg erschlossen. Geschützt im 
Schatten dieses Wäldchens soll ein naturnaher Spielplatz angelegt werden. In der Nähe der 
Niehler Straße ist ein Standort für ein WC-Container vorgesehen, der künftig in das Toiletten-
Konzept der Stadt Köln aufgenommen werden soll (in Abstimmung mit der Eigenbetriebsähnli-
chen Einrichtung Abfallwirtschaftsbetrieb (VIII-3) und AWB).  
 
Niehler Straße bis Amsterdamer Straße (Abschnitt IV) 
Der Rückbau der beiderseits der Niehler Straße an die Ökobau gGmbH verpachteten, einge-
zäunten Funktionsflächen ermöglicht die Zusammenführung der Parkteile seitlich der Niehler 
und Amsterdamer Straße. Dies gilt auch für die Ostseite, bei der der GrünZug auch als Aus-
läufer des Nordparks bis an die Niehler Straße spürbar gemacht werden soll. Südlich der ein-
geschossigen Gebäude der Ökobau gGmbH entsteht eine kommunikative Hof- und Platzsitua-
tion für Spiel und Begegnung. Diese wird nach Osten mit Sport- und Fitnessangeboten unter 
der Hochbahn fortgesetzt. Die Gesamtlänge dieses „Aktivitätsbandes“ wird über 200 m betra-

5 
gen. Der Waldrand-Charakter der hier entstandenen Vegetation soll durch gezielte Pflege-
maßnahme erhalten bleiben und die Biodiversität mit entsprechenden Maßnahmen, wie bei-
spielsweise Totholzhaufen, weiter gestärkt werden. Die heute als wilde BMX-Strecke genutzte 
Topographie kann dabei erhalten bleiben. Mit dem Bau des Radweges nördlich der Hochbahn 
erfolgt zugleich eine Neuordnung des Wegesystems. Die Nord-Süd Verbindungen werden ge-
stärkt oder neu geschaffen. Auch westlich der Amsterdamer Straße, wo der Radweg mit einer 
über 200 m langen Rampe in die Hochlage der Bahntrasse geführt wird, wird das Wegesys-
tem überarbeitet. Darüber hinaus werden die dort an die Flächen der GAG-Wohnbebauung 
angrenzenden Bereiche im Rahmen des Radwegebaus neu strukturiert. Nach der Neustruktu-
rierung werden dabei im Bereich der heutigen Lage Flächen für den Nachbarschaftsgarten 
vorgesehen. 
 
Die Ausführungsplanung der Radwegerampe zwischen Duisburger und Amsterdamer Straße 
wird federführend das Amt für Straßen und Radwegebau übernehmen. Die Ausgestaltung der 
Böschung und der umliegenden Flächen bleibt Aufgabe des Grünflächenamtes. 
 
Beide Zugänge an der Amsterdamer Straße erhalten eine Neugestaltung als sichtbare Ein-
gangssituationen in den Park. Dazu werden Werbetafeln beseitigt sowie neue Bäume ge-
pflanzt und Eingangsplätze geschaffen. In Abstimmung mit dem Amt für nachhaltige Mobili-
tätsentwicklung werden die Fahrradboxen neu geordnet, darüber hinaus wird eine Fläche für 
neue Fahrradüberdachung bereitgestellt. 
 
 
Öffentlichkeitsbeteiligung  
Im Rahmen der Entwurfsplanung haben Beteiligungen zu dem Thema „Urban Sports“ stattge-
funden: am 24. April 2024 zu Calisthenics und Parkour und am 30. April 2024 zu Bouldern 
und Pumptrack. Die Organisation der Ortstermine mit den Vertretern der Trendsportszene 
übernahm das Amt für Kinder, Jugend und Familie, welches im April/Mai 2024 auch eine Kin-
der und Jugendbeteiligung in den umliegenden Schulen durchgeführt und die Ergebnisse der 
Landschaftsarchitekten ARGE zur Verfügung gestellt hat. 
 
Am 24.09.2024 hat eine Informationsveranstaltung im Altenberger Hof stattgefunden, zu der 
Bürger*innen als auch die Bezirksvertretung eingeladen wurden (Mitteilung BV 2771/2024). In 
dem Termin hat die mit der Planung beauftragte Arbeitsgemeinschaft den Stand der Planung 
präsentiert und den Umgang mit den Wünschen der Bürger*innen erläutert. Nach dem Termin 
wurden die Lagepläne und eine barrierefreie Präsentation auf dem Beteiligungsportal 
https://meinungfuer.koeln/dialoge/gruenzug-nippes veröffentlicht. 
 
Im Sinne der Gleichstellung wurden kurz nach der Informationsveranstaltung die grafischen 
und taktilen Pläne dem „Arbeitskreis barrierefreies Köln“ vorgestellt (28.10. und 27.11.2024, 
Anhörung am 02.12.2024). 
 
Rückblick in die Vorentwurfsplanung: Öffentlichkeitsbeteiligung in den Jahren 2021 und 2022 
umfasste:  
- Online Dialog 20.09. bis 17.10.2021  
- Aufsuchende Beteiligung vor Ort 13.10. und 22.10.2022  
- Planungsworkshops 14.12.2021 bis 16.02.2022  
- Beteiligungsveranstaltung vor Ort 25.06.2022 
 
Die Dokumentation des früheren Beteiligungsprozesses ist auf https://meinungfuer.koeln/ar-
chiv/dialoge/gruenzug-nippes.html#uip-1 zu finden. 
 
 
Schneller Radweg 
Die Darstellung und Beschreibung des schnellen Radwegs erfolgt nachrichtlich. Dezer-
nat III wird dazu eine separate Planung und Beschlussvorlage erstellen. 
Der GrünZug Nippes ist mit dem Bau eines „schnellen Radweges“ zwischen Mauenheim und 
Mülheim gekoppelt. Dieser ist zum einen durch den oben genannten Ratsbeschluss von 2018 
begründet, zum anderen ist die Trassenführung vom Verkehrsausschuss unter der Beteiligung 
der Bezirksvertretung Nippes beschlossen worden (siehe hierzu 1627/2021). Gestalterisches

6 
Ziel dabei ist, den Radweg, soweit möglich, zum Teil der Parklandschaft zu machen und dabei 
mögliche Trennungseffekte zu minimieren. Der Radweg wurde daher nach einer Ämterabstim-
mung an den Rand der Fläche gelegt. Der begleitende Gehweg soll in unmittelbarer Nähe des 
Radwegs als Teil des Parks erlebt und geführt werden. Die Radwegeführung erfolgt von der 
Merheimer bis zur Niehler Straße in Südlage, danach in Nordlage. Um wertvolle Baumbe-
stände zu erhalten (siehe Punkt Artenschutz und Baumschutz), soll der Radweg von Westen 
kommend noch vor der Niehler Straße nach Norden geführt werden. Diese Trassenänderung 
gegenüber der Planung aus dem Jahr 2021 wurde durch den Weiterplanungsbeschluss für 
den GrünZug Nippes vom 31.08.2023 bestätigt. 
 
Besonderes Augenmerk soll auf die Gestaltung der Kreuzungen innerhalb des Parks gelegt 
werden. Mit der Herstellung platzartiger Übergänge an besonders frequentierter Stellen sollen 
schnelles Radfahren und langsames Gehen verträglich miteinander gestaltet werden. Die Lö-
sungsansätze dazu wurden als grafische und taktile Lagepläne dem „Arbeitskreis barriere-
freies Köln“ präsentiert und in die Agenda der Anhörung am 02.12.2024 aufgenommen. 
 
Spiel und Sport 
Abschnitt I: 
- Spielterrassen Merheimer Straße (Flächengröße ca. 1000 m²): Am westlichen Entree des 
GrünZug angrenzend vermitteln die Spielterrassen mit unterschiedlichen Höhenniveaus 
zwischen der Merheimer Straße und der Wiesenfläche. Hier entstehen durch das Kletter-
spiel mit Sandspielfläche vielfältige Spielmöglichkeiten, die durch Sitzmauern sowie Pick-
nick-Decks ergänzt werden. Zusätzlich wird im Übergang zur großen Wiesenfläche eine 
hohe Schaukel mit Blick über die Wiese verortet. 
- Multispielplatz Neusser Straße/Gürtel (Flächengröße ca. 1000 m²): Im Übergang zur 
Platzfläche an der Neusser Straße, im Schatten der Hochbahn, befindet sich der Multi-
spielplatz. Die Materialauswahl aus gefärbtem Asphalt und EPDM mit Bodenmodellierun-
gen in Kombination mit Trampolinanlagen bilden ein robustes und urbanes Spielangebot, 
das vielfältige Bewegungsabläufe ermöglicht (auch für Kinder im Rollstuhl). In der voran-
gegangenen Öffentlichkeitsbeteiligung wurde ein großes Interesse an Wasserspiel geäu-
ßert, am 17.06.2021 wurde dieses auch in einem Beschluss der Bezirksvertretung (auf 
Antrag AN/1244/2021) bekräftigt. Um den Bedürfnissen gerecht zu werden, haben die 
Planer im Zentrum des Multispielplatzes ein ausgeklügeltes System aus Pumpen und 
Rinnen integriert. Das Angebot des Spielplatzes wird ergänzt durch eine hohe Nestwiege 
im Übergang zur Wiesenfläche. 
- Tischtennis: nördlich, angrenzend am Multispielplatz ist ein zusätzliches Angebot mit zwei 
Tischtennisplatten geplant. 
 
Abschnitt II 
Die vor dem Bezirksrathaus entstehende Platzfläche (Flächengröße ca. 600 m²) kann infor-
mell auch zum Boulespielen genutzt werden. 
 
Abschnitt III 
- Pumptrack: „Die wilde Dreizehn“ (Flächengröße ca. 950 m²) ist eine, auf die spezielle 
Lage unter der Hochbahn abgestimmte Strecke mit Wellen, Kurven und Sprüngen. Sie ist 
besonders für die Nutzung mit Fahrrädern, Scootern und Inline-Skates ausgelegt. 
- Boulderanlage (Flächengröße ca. 400 m²): Hier bieten die Elemente aus Kunstfelsen eine 
Kletterumgebung, bei der ohne Seil und Klettergurt an niedrigen Wänden geklettert wird. 
Für Sicherheit sorgt ein Fallschutzbelag. 
- Naturspielplatz (Flächengröße ca. 550 m²): Durch seine Ausstattung in Form von Kletter- 
und Spielelementen aus Holz und dem Fallschutzbelag aus Holzhackschnitzeln, fügt er 
sich harmonisch in die Kulisse des Robinienwäldchens ein. Die Erschließung des Natur-
spielplatzes wird durch die Freistellung des Lagers der ÖkoBau GmbH möglich. 
 
Abschnitt IV 
- Motorik-Parkour (Flächengröße ca. 400 m²): Den Nutzungsauftakt auf Höhe der Wohnbe-
bauung des Parkveedels bildet das Kinderspielangebot des Motorik-Parkours. Auf dem 
Sandspielbereich werden unterschiedliche Kletter- und Bewegungsangebote verortet, die 
entlang einer vorgegebenen Route spielerisch erlebt werden können.

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- Tischtennis: Westlich des Motorik-Parkours, unter der Hochbahn, werden zwei Tischten-
nisplatten verortet. 
- Street-Workout-Anlage (Flächengröße ca. 350 m²): Sie bietet mit unterschiedlichsten 
Sportgeräten eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten wie z.B. Calisthenics, Balancie-
ren und Gymnastik. Ergänzend dazu wird in der Nähe zu der Anlage ein Trinkwasser-
brunnen der RheinEnergie AG verortet. 
- Parkouranlage (Flächengröße ca. 1000 m²): Unmittelbar an Street-Workout-Anlage an-
schließend liegt die große Parkouranlage. Sie zeichnet sich durch unterschiedlich hohe 
Elemente aus, die sich für die Nutzung durch Anfänger und Fortgeschrittene eignen. 
Durch die Anordnung der Elemente werden zahlreiche Parkour-Abläufe ermöglicht, die 
eine rege Nutzung der Anlage gewährleisten. Ergänzend zu den Parkourelementen ist ein 
langes Sitzmöbel vorgesehen. 
 
Parksituation 
Mit dem Weiterplanungsbeschluss vom Jahr 2023 hat die Bezirksvertretung Nippes beschlos-
sen, dass im Rahmen der Herstellung der Parklandschaft „GrünZug Nippes“ auf die Park-
plätze westlich und östlich der Neusser Straße verzichtet werden soll. Im Rahmen des Master-
plans Parken werden Konzeptionen für den ruhenden Verkehr stadtweit eruiert.“ 
Im Vergleich zum Vorentwurf von 2023 hat sich die Planung des Bereichs Eckewartstraße ge-
ändert. Neben der Verbesserung des aktuell schlechten Straßenzustandes wird das Parken 
neu geordnet und die Querungsmöglichkeiten aus dem nördlich angrenzenden Wohngebiet 
verbessert. Die Planung wird derzeit bearbeitet. Die Verwaltung beabsichtigt, die Planung der 
Bezirksvertretung Nippes voraussichtlich im 4. Quartal 2025 zur Beratung und Beschlussfas-
sung vorzulegen.  
Der Stellplatz für behinderte Vereinsmitglieder des Kleingartenvereins Mauenheim auf dem 
temporär verpachteten Grundstück muss wegen der geplanten Kreuzung Radweg/Fußweg 
zum Nippeser Tälchen weichen. Ein möglicher Ersatzstandort wurde von der städtischen 
Kleingartenstelle bereits gefunden. 
Den Bereich der Kreuzung Neusser Straße wird das Amt für Straßen und Radwegebau umge-
stalten und die vorhandenen Behindertenstellplätze und Taxistände berücksichtigen.  
Im gesamten Planungsgebiet des Grünzuges sollen ca. 140 neue Fahrradabstellplätze entste-
hen. Diese werden in Eingangsbereichen und in der Nähe der größten Attraktionen des Grün-
zuges verortet, ein großer Teil davon in den geschützten Bereichen unter der Hochbahn.  
Darüber hinaus sollen weitere Fahrradabstellplätze im Bereich der ÖPNV-Haltestellen Neus-
ser Straße und Amsterdamer Straße (Entree Nordpark) bereitgestellt werden. 
 
Pachtverhältnis Ökobau gGmbH und Hochbahnstation Niehler Straße 
Voraussetzung für die Schaffung des GrünZug Nippes als erlebbare Parklandschaft ist der 
Rückbau der eingezäunten Funktionsflächen, die zurzeit an die Ökobau gGmbH verpachtet 
werden. Zugleich sollen die von der Ökobau gGmbH erbrachten Leistungen im Bereich des 
zweiten Arbeitsmarktes weiterhin mit dem Standort Nippes erhalten werden. Die Weiternut-
zung der eingeschossigen Werkstattgebäude, die auch Eigentum der Stadt Köln sind, ist mit 
der Freiraumplanung kompatibel. Für den Wirtschafts- und Wertstoffhof werden derzeit Aus-
weichflächen im Bezirk gesucht und es finden Abstimmungen mit der Ökobau gGmbH und 
dem Liegenschaftsamt statt. Zuletzt hat am 12.12.2024 ein runder Tisch mit Vertreter*innen 
der Ämter und der Lokalpolitik stattgefunden, in dem konstruktive Lösungsvorschläge ge-
macht wurden. 
 
In der Planung des GrünZugs wird eine Machbarkeitsstudie des Amtes für Brücken, Tunnel 
und Stadtbahnbau berücksichtigt, die im Bereich der Pachtfläche eine neue Haltestelle „Nieh-
ler Straße/Gürtel“ der Linie 13 vorsieht (Vorlage 0152/2023). 
 
Artenschutz und Baumschutz 
Die ruderalen Gehölz- und Staudenflächen im Planungsgebiet sind ein Biotop für einige Vo-
gelarten, darunter des Laubsängers Fitis, der sich aktuell auf der Vorwarnliste der Roten Liste 
NRW befindet. Für die lokale Population ist der Erhalt des Wildwuchses in den Randberei-
chen, wie z.B. des Robinienwäldchens im Abschnitt III, von großer Bedeutung. Durch die rich-
tigen Abstände der Neupflanzungen und regelmäßige Pflege sollen die für hohe Wildstauden 
und beerentragende Sträucher geeigneten Lichtungen erhalten bleiben, sodass ein attraktiver 
Lebensraum den Singvögeln angeboten werden kann.

8 
 
Die Trasse des Radweges und das Wegenetz im Park wurden mit Berücksichtigung der Be-
standsbaumsituation gewählt. Im ersten Abschnitt nördlich des Kleingartenvereins Mauenheim 
macht der Radweg daher einen Bogen um drei große Pappeln. Im dritten Abschnitt bleibt 
dank eines Verschwenken des Radweges in die Nordlage das Robinienwäldchen an der Inte-
rimsschule und die Baumreihe vor dem Wohnhaus im Parkveedel erhalten. Obwohl die Planer 
bemüht waren, möglichst wenige Bestandsbäume zu tangieren, wird es an einigen engen 
Stellen zu Fällungen kommen müssen. Die ausgewachsenen, nach der Baumschutzsatzung 
geschützten Bäume, werden im Planungsgebiet an geeigneten Stellen mit Neupflanzungen 
entsprechend ersetzt. Um die Zahl der zu erhaltenden Bäume möglichst groß zu halten, sollen 
vor der Baumaßnahme Suchschachtungen in Abstimmung mit den städtischen Baumkontrol-
leuren durchgeführt werden. 
 
Klimatische und stadtökologische Aspekte 
Im Rahmen des Projektes finden in erheblichem Maße stadtklimatisch effektive Entsiegelun-
gen von asphaltierten oder befestigten Brachflächen statt. Dies ist in den Abschnitten I und II, 
insbesondere beim heutigen Großparkplatz zwischen Neusser Straße und Niehler Kirchweg 
sowie bei nicht bewirtschafteten Parkständen im Bereich des Verkehrsraums Neusser 
Straße/Gürtel der Fall. Der Bereich stellt eine Hitzeinsel dar, und zwar in einem Stadtteil mit 
besonders vielen vulnerablen Personen. Der Zustand ist in einer Karte der Hitzebetroffenheit 
der Einwohnenden in den Kölner Stadtteilen deutlich sichtbar (basierend auf Daten vom Amt 
für Stadtentwicklung und Statistik und Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln, 
siehe Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt Köln 2022). 
 
Neben Entsieglungen finden in allen Abschnitten Neupflanzungen großkroniger „Zukunfts-
bäume“ statt. Alleine in den ersten zwei Abschnitten sollen ca. 90 Bäume neu gepflanzt wer-
den. Des Weiteren sollen ruderale, waldartige Baumbestände, welche auf aufgelassenen 
Baustellenbereichen für die Verkehrsinfrastruktur der Hochbahn entstanden sind, weitestge-
hend erhalten werden. Mit dem Ziel der Herstellung einer „kühlen Stadt“ und der Stärkung von 
Kaltluftbahnen ist dies von besonderer Bedeutung, da beiderseits des GrünZugs Nippes dicht 
bebaute Stadtquartiere angrenzen. 
 
Auf das Thema Belagsmaterialien hat auch die BV Nippes in dem Weiterplanungsbeschluss 
hingewiesen und diesbezüglich klare Forderungen formuliert. Dementsprechend wurde die 
Verwendung von Pflasterbelägen in den Parkeingängen und den Kreuzungsbereichen auf das 
Minimum reduziert. Der den Radweg begleitende Fußweg soll in besonderem Maße den An-
forderungen an die Barrierefreiheit genügen. Im Rahmen der Ausführungsplanung wird das zu 
verwendende Material des begleitenden Gehwegs unter Abwägung funktionaler und stadtkli-
matischer Aspekte festgelegt. 
 
Zur Verbesserung des Mikroklimas wird auch die Versickerung und Verdunstung von Regen-
wasser beitragen. Das Wasser soll von den Wegeflächen direkt seitlich in die Grünflächen ge-
leitet werden. Dadurch wird der Abfluss in den städtischen Kanal aus dem Bereich des Grün-
Zugs nahezu null betragen. In den Extremstandorten unter der Hochbahn soll zusätzlich das 
aus den Fallleitungen kommende Wasser für die Bewässerung von Extremstandorten unter 
der Bahn genutzt werden. Dieser Planungsansatz hat die Akzeptanz des Umwelt- und Ver-
braucherschutzamtes und des Amtes für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau gefunden und 
soll in der Ausführungsplanung ausgearbeitet werden. Berücksichtigung findet auch die Erfas-
sung vorliegender und angrenzender Starkregenzonen. Eine besonders große Rolle spielt die-
ses Thema bei der Umplanung der Eckewartstraße, nördlich vom Abschnitt I. Um dort die 
Prinzipien der „Schwammstadt“ umzusetzen, sind enge Abstimmungen zwischen dem Amt für 
Straßen und Radwegebau, der StEB (Stadtentwässerungsbetriebe Köln) und dem Amt für 
Landschaftspflege und Grünflächen geplant. An der Schnittstelle zwischen dem Park und Ver-
kehrsfläche sollen u.a. die Parkeingänge so profiliert werden, dass das überschüssige Stark-
regenwasser aus dem Straßenraum Eckewartstraße Straße auf die Parkwiese sicher geleitet 
wird. 
 
Förderung 
Die im Projekt gestellten Ziele eröffneten die Möglichkeit, sich um die Mittel aus Landes- und

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Bundesförderprogrammen zu bewerben. Wegen der passenden Größe und des Maßnahmen-
programms der ersten zwei Abschnitte, konnten diese für das Bundesförderprogramm „An-
passung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ qualifiziert werden. Das Amt für 
Landschaftspflege und Grünflächen steht aktuell im Austausch mit dem für die Programmko-
ordination zuständigen BBSR (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung) und bear-
beitet Unterlagen für den finalen Zuwendungsantrag. 
 
Bearbeitungsstand und zeitlicher Ablauf 
Nach dem Weiterplanungsbeschluss im Jahr 2023 wurden die Leistungsphasen 3 und 4 der 
HOAI (Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) abgerufen. Anfang 2025 wurde die Ent-
wurfsplanung abgeschlossen. Die von diesem Großprojekt berührten Themen und Fragestel-
lungen wurden während der Entwurfsphase in der Verwaltung in amtsübergreifenden Bespre-
chungen zwischen Dezember 2023 und Dezember 2024 vertieft untersucht (Themenschwer-
punkte: Städtebau, Verkehr, Umwelt, Soziales, Kinderspiel, Sport, Barrierefreiheit). Die Ge-
nehmigungsplanung für alle vier Abschnitte ist für die erste Hälfte 2025 geplant. 
Die Ausführungsplanung und die Umsetzung der ersten zwei Abschnitte richten sich nach 
dem Bewilligungszeitraum des Förderprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume 
an den Klimawandel“. Dieser endet voraussichtlich am 31.12.2028. Dementsprechend werden 
folgende Meilensteine für die Umsetzung des geförderten Bereiches festgelegt: 
 
Zeitplan Abschnitte I und II 
2025 Q2 Baubeschluss 
2025 Q2-Q3 Leistungsphase 4 
2025 Q3-Q4 Leistungsphase 5 
2026 Q1-Q2 Leistungsphase 6 und 
7 
2026 Q3 Baustart 
Bis Ende 2028 Abnahme 
 
Die bereits abgerufene Entwurfs- und Genehmigungsplanung sind anteilig für die Abschnitte I 
und II förderfähig. Der Abruf der Stufe 3 (Leistungsphase 5-7: Ausführungsplanung, Vorberei-
tung der Vergabe und Vergabe) soll direkt nach dem Baubeschluss und der Prüfung der Pläne 
durch das BBSR/Bauverwaltung NRW erfolgen. Eine Voraussetzung für die Auszahlung der 
Fördersumme ist die Vorlage eines gültigen Baubeschlusses. 
 
Für die Umsetzung der Abschnitte III und IV werden aktiv weitere Förderprogramme gesucht. 
Die Ergebnisse der Akquise sind aktuell noch nicht absehbar. 
 
Finanzierung 
 
Die Gesamtkosten für die Herstellung der Abschnitte I und II des GrünZugs Nippes betragen 
ab der Leistungsphase 5 HOAI bis zur baulichen Fertigstellung ca. 8.527.000 €. Davon betra-
gen die Planungskosten für die Leistungsphasen 5-9 HOAI ca. 502.000 €. Die voraussichtli-
chen Baukosten betragen ca. 8.025.000 €. 
 
Die erforderliche investive Auszahlungsermächtigung für die Planungsmittel ist im Teilfinanz-
plan des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen in der Produktgruppe 1301, Öffentli-
ches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, bei Finanzstelle 6700-1301-0-1026, 
Freiraumplanung Niehler Gürtel FW, in Teilplanzeile 8, Auszahlungen für Baumaßnahmen, in 
Höhe von 502.000 € veranschlagt. 
 
Die erforderliche investive Auszahlungsermächtigung für die Baukosten sind in Höhe von 8 
Mio. € im o.g. Teilfinanzplan bei den Finanzstellen 6700-1301-5-1028, 1. BA GrünZug Nippes 
und 6700-1301-5-1029, 2. BA GrünZug Nippes, Hpl. 2025/2026 inkl. Mittelfristplanung, veran-
schlagt (2026: 3 Mio. €, 2027: 5 Mio. €). Für die notwendige Förderung sind auf Basis der in 
2024 erhaltenen Aussicht auf Förderung des Bundes Zuwendungen in Höhe von 6 Mio. € in 
Teilplanzeile 1, Einzahlungen aus Zuwendungen für Investitionsmaßnahmen, veranschlagt. 
Die Finanzierung der Maßnahme ist nur möglich bei Bewilligung der Zuwendungen.

10 
Der Auftrag der Bauleistung wird vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel voraussichtlich 
im ersten Halbjahr 2026 ausgeschrieben. Hierzu ist die Inanspruchnahme der bei o.g. Finanz-
stellen in Höhe von 5. Mio. € veranschlagten Verpflichtungsermächtigung im Haushaltsjahr 
2026 erforderlich. Die darüber hinaus benötigte Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 
25.000 € wird im Rahmen der flexiblen Mittelbewirtschaftung in der gleichen Produktgruppe 
aus Finanzstelle 6700-1301-0-0010, Festwert Forst bereitgestellt. 
 
Die aktualisierte Mittelabflussplanung der Baukosten stellt sich derzeit wie folgt dar und wird 
zur nächsten Haushaltsplan-Aufstellung angepasst. 
 
Jahr 2026 2027 2028 Gesamt 
EUR 225.000 3.300.000 4.500.000 8.025.000 
 
Die Maßnahme stellt in Höhe von ca. 8.018.000 € eine Investition im als Festwert bewerteten 
städtischen Grünvermögen dar (Gesamtkosten abzüglich Kosten für die Spielgeräte in Höhe 
von 509.000 €). Investitionen im Festwert lassen nach den Bestimmungen des Neuen Kom-
munalen Finanzmanagements (NKF) keine planmäßigen bilanziellen Abschreibungsaufwen-
dungen entstehen. Jedoch belasten die zum Werterhalt des Vermögens im Festwert erforder-
lichen Neu- und Ersatzinvestitionen gleichfalls als Aufwand den Ergebnisplan. Korrespondie-
rende Zuwendungen (Fördermittel) wirken sich gleichfalls ertragswirksam aus. 
Für investive Groß- und Einzelmaßnahmen im Festwert gilt zudem eine Ausnahmeregelung 
zur Aktivierung außerhalb des 10-jährigen Festwertinventurzeitraums. Die Aktivierung führt zu 
einer 50%igen Reduzierung der unterjährigen Festwertbelastung in der Ergebnisrechnung. Ob 
die Maßnahme „GrünZug Nippes“ die Aktivierungsvoraussetzungen erfüllt, kann erst im Rah-
men der Jahresergebnisse der jeweiligen Bewirtschaftungsjahre festgestellt werden. 
 
Die korrespondierenden Festwert-Aufwandsermächtigungen sind im Teilergebnisplan des Am-
tes für Landschaftspflege und Grünflächen in der Produktgruppe 1301, Öffentliches Grün, 
Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, in der Teilplanzeile 16, sonstige ordentliche 
Aufwendungen, Hpl 2025/2026 inkl. Mittelfristplanung, veranschlagt. 
 
Die Spielgeräte für die Spielplätze „Spielterrassen Merheimer Straße“ und „Multispielplatz 
Neusser Straße/Gürtel“ sowie der Wasserspielplatz als Teil des Multispielplatzes werden nach 
Fertigstellung im Anlagevermögen des Amts für Kinder, Jugend und Familie als Sonderposten 
aktiviert. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten liegen bei ca. 509.000 €. Die in den Jah-
ren ab 2029 erforderlichen Abschreibungsaufwendungen von 50.900 € jährlich wird das De-
zernat für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen der Haushaltsplanaufstellung 2027 ff. inner-
halb des dann jeweils zugewiesenen Budgets, ggf. durch Umschichtungen, vorsehen.  
 
Die durch die avisierte Förderung entstehenden jährlichen Folgeerträge aus der Auflösung 
von Sonderposten mindern die jährlichen Abschreibungsaufwendungen in Abhängigkeit der 
Höhe der Förderung. Bei einer Förderung in Höhe von 70 % ergeben sich jährliche Erträge in 
Höhe von 35.630 € über die Nutzungsdauer von zehn Jahren. 
 
Die Finanzierung des innerhalb des GrünZugs Nippes verlaufenden Radweges ist nicht Be-
standteil dieser Vorlage. 
 
Abschnitte III und IV 
Die Bau- und Planungskosten der Abschnitte III und IV werden ca. 14,2 Mio. € (Brutto) betra-
gen. Die bauliche Umsetzung dieser Abschnitte ist nur nach erfolgreicher Beantragung von 
Fördermitteln finanzierbar und ist nicht Gegenstand dieser Beschlussvorlage. 
 
Anlagen: 
1. Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung 
2. GrünZug Nippes Übersichtsplan, M 1:1000 
3. GrünZug Nippes Lageplan Abschnitt I-II, M 1:500 
4. GrünZug Nippes Lageplan Abschnitt III, M 1:500 
5. GrünZug Nippes Lageplan Abschnitt IV, M 1:500 
6. GrünZug Nippes Erläuterungsbericht

11

Anlage 5 GrünZug Nippes Lageplan Abschnitt IV M 500

182 Zeichen

gez. Stricker,30.01.2025gez. Ihlenfeld,07.02.2025gez. Hölzer,10.02.2025gez. Ohmstede,17.03.2025gez. Stach-Reinarz,03.04.2025gez. Siggelkow,03.04.2025gez. Basten,21.03.2025gez. Kames,

Anlage 3 GrünZug Nippes Lageplan Abschnitt I-II M 500

182 Zeichen

gez. Stricker,30.01.2025gez. Ihlenfeld,07.02.2025gez. Hölzer,10.02.2025gez. Ohmstede,17.03.2025gez. Stach-Reinarz,03.04.2025gez. Siggelkow,03.04.2025gez. Basten,21.03.2025gez. Kames,

Anlage 2 GrünZug Nippes Übersichtsplan M 1000

182 Zeichen

gez. Stricker,30.01.2025gez. Ihlenfeld,07.02.2025gez. Hölzer,10.02.2025gez. Ohmstede,17.03.2025gez. Stach-Reinarz,03.04.2025gez. Siggelkow,03.04.2025gez. Basten,21.03.2025gez. Kames,

Anlage 6 GrünZug Nippes Erläuterungsbericht

52663 Zeichen

Leistungsphase 3  Stand: 04.04.2025 
 
 
Grünzug Nippes - Köln 
„Natur findet Stadt – Grüner Zug durch Nippes“ 
 
Erläuterungsbericht 
 
 
 
 
Bauherr Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin 
Amt 67 für Landschaftspflege und Grünflächen  
Willy-Brandt-Platz 2 
50679 Köln 
 
 
 
 
Datum /  
Unterschrift 
 
 
 
 
Amt 67 - für Landschaftspflege und Grünflächen 
 
 
 
31.01.2025  
Datum /  
Unterschrift 
Landschaftsarchitekten - ARGE Niehler Gürtel Köln 
   
 WES GmbH Landschaftsarchitektur 
Jarrestr. 80  |  22303 Hamburg 
 
Förder Landschaftsarchitekten GmbH 
Folkwangstr. 1  |  45128 Essen

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 2/24 
Inhaltsverzeichnis 
 
1. Planungsaufgabe und Ziele ........................................................................................................ 3 
2. Städtebaulicher und historischer Kontext ................................................................................... 4 
3. Plangebiet .................................................................................................................................. 4 
4. Leitidee ....................................................................................................................................... 5 
5. Erschließungskonzept ................................................................................................................ 6 
6. Nutzungskonzept ........................................................................................................................ 8 
7. Entwurf ....................................................................................................................................... 9 
Abschnitt I: Natur und Wiese - am Nippeser Tälchen ............................................................. 9 
Abschnitt II: Natur findet Stadt - am Rathaus ........................................................................ 12 
Abschnitt III: Natur findet Stadt - am Toni-Steingass-Park .................................................... 14 
Abschnitt IV: Natur findet Stadt - am Nordpark ..................................................................... 17 
8. Material und Ausstattung .......................................................................................................... 20 
9. Vegetation ................................................................................................................................ 20 
10. Umgang mit Regenwasser ....................................................................................................... 22 
11. Klimaanpassung und Nachhaltigkeit ........................................................................................ 23

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 3/24 
1. Planungsaufgabe und Ziele 
Im Jahr 2021  wurde i n einem VgV -Verfahren die „ARGE Niehler Gürtel Köln“, bestehend aus den 
beiden Landschaftsarchitekturbüros WES Landschaftsarchitektur aus Hamburg und Förder 
Landschaftsarchitekten aus Essen sowie dem Stadtplanungsbüro Stottrop Stadtplanung aus Köln, mit 
der Objektplanung der Freianlagen und der Durchführung des Beteiligungsprozesses beauftragt. Ziel 
der Freiraumplanung war es, einen öffentlichen Park zu schaffen, der die Bedürfnisse aller Interessen- 
und Nutzergruppen berücksichtigt und gleichzeitig die spezifischen Anforderungen an die ökologische 
und städtebauliche Integration erfüllt. 
Hintergrund dieser Planung ist ein Ratsbeschluss von 2018, den Ausbau der Gürteltrasse als 
Schnellstraße aufzugeben und die gewonnenen Flächen für Fußgänger*innen und Radfahrende zu 
nutzen. Zudem kommt dem Grünzug Nippes aufgrund seiner biotopvernetzenden Funktion zwischen 
den Kölner Grünräumen, seiner quartiersverbindenden Lage sowie des hohen Nutzungsdrucks durch 
die Stadtbevölkerung eine besondere Bedeutung zu. Er dient sowohl als wichtiger ökologischer Korridor 
als auch als zentraler Erholungsraum für die umliegenden Quartiere. 
Um den daraus resultierenden vielfältigen Anforderungen an eine zukunftsweisende Parkgestaltung 
gerecht zu werden, soll ein durchgängig erlebbarer Park für alle entstehen. Dieser soll den Belangen 
der unterschiedlichen Interessen- und Nutzergruppen, den gewachsenen Strukturen, dem Naturschutz, 
der nachhaltigen Mobilität sowie den Anforderungen der Freizeit-  und Naherholungsnutzung 
gleichermaßen Rechnung tragen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Schaffung einer 
großzügigen, zusammenhängenden Parklandschaft, die trotz ihrer Vielseitigkeit einheitlich gestaltet ist. 
In dem Grünzug wurde der vom Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung (Amt 68) geplante Radweg 
so integriert, dass das Landschaftsbild und die Funktionen der Parkanlage nicht beeinträchtigt werden. 
Gleichzeitig wird durch die Gestaltung sichergestellt, dass eine sichere und komfortable Fortbewegung 
für alle Nutzer*innen und Verkehrsteilnehmende gewährleistet ist. Die Planung des Radweges ist nicht 
Bestandteil des Grünzuges. Sie erfolgt als separates Projekt in  der Zuständigkeit von Amt für 
nachhaltige Mobilitätsentwicklung (Amt 68) und Amt für Straßen und Radwegebau (Amt 66). 
Da das Projekt von hohem öffentlichem Interesse ist, wurden über den gesamten Planungsprozess 
hinweg begleitend Beteiligungsverfahren durchgeführt. In der Entwurfsplanung wurden die 
Schwerpunkte auf Barrierefreiheit sowie auf die Nutzungen durch Spiel und Sport gelegt, wobei das  
Amt Kinder Jugend und Familie (Amt 51) und das Amt für Integration und Vielfalt (Amt 16) eingebunden 
waren. Die Ergebnisse dieser Verfahren sind in die Planung eingeflossen und trugen dazu bei, die 
Bedürfnisse aller Nutzergruppen umfassend zu berücksichtigen.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 4/24 
2. Städtebaulicher und historischer Kontext 
Der Niehler Gürtel ist ein Abschnitt des Kölner Gürtels. Der Kölner Gürtel ist eine der jüngeren 
Ringstraßen im Kölner Ringsystem und in einzelne Gürtelabschnitte unterteilt. Die jeweiligen Abschnitte 
haben verschiedene Charaktere, die durch ihre diversen städtebaulichen Ränder, ihre historische 
Entwicklung und unterschiedlichen Querschnitte geprägt sind. Deren Ausbau erfolgte vom 
Bayenthalgürtel im Süden bis zum Mauenheimgürtel im Norden ab Anfang des 20. Jahrhunderts bis in 
die 1950er Jahre. Der Ausbau des Niehler Gürtels - von der Merheimer Straße bis an das Rheinufer 
an der Mülheimer Brücke - als Ringstraße ist seit vielen Jahrzehnten geplant, aber bis heute nur in 
Teilbereichen - von der Boltensternstraße bis zur Mülheimer Brücke -  als Schnellstraße umgesetzt 
worden. In den 1970er Jahren wurde in der Mittelachse der geplanten Schnellstraße eine durchgängige 
Verkehrsverbindung in Form der Stadtbahn in Hochlage realisiert. 
Im Juni 2018 erfolgte der Ratsbeschluss der Stadt Köln auf Grundlage der Machbarkeitsstudie des 
Büros West 8, den Niehler Gürtel nicht als Schnellstraße, sondern als durchgängigen , parkähnlichen, 
öffentlichen Grünzug auszubauen. 
3. Plangebiet 
Das Plangebiet „Grünzug Nippes“ umfasst einen Teil des Niehler Gürtels, von der Merheimer Straße 
im Westen bis zur Amsterdamer Straße im Osten und erstreckt sich über eine Länge von rund 1.600 m 
und eine Breite von rund 40 bis 100 m. Das Plangebiet ist damit über 11 ha groß. Durch die in Nord-
Süd-Richtung querenden Straßen gliedert sich der Grünzug Nippes in vier Abschnitte. Jeder dieser vier 
Abschnitte zeigt schon heute einen eigenen Charakter: 
 
• Abschnitt I: Zwischen Merheimer Straße und dem Knotenpunkt Neusser Str aße/Gürtel ist die 
große Wiesenfläche mit vielen Trampelpfaden und bewegter Topografie charakteristisch. 
• Abschnitt II: Zwischen dem Knotenpunkt Neusser Str aße/Gürtel und dem Niehler Kirchweg 
prägt der asphaltierte Parkplatz den Ort vor dem Bezirksrathaus. 
• Abschnitt III: Zwischen Niehler Kirchweg und Niehler Str aße wird der Ort geprägt durch die 
Topografie, die bestehende Vegetation und die Verknüpfung zum Toni-Steingass-Park im 
Norden und dem Hans-Knipp-Weg im Süden.  
• Abschnitt IV:  Zwischen Niehler Str aße und Amsterdamer Str aße wird der Raum durch die 
waldähnlichen Flächen, die in den Nordpark übergehen und dem Bereich, der durch den 
Bahndamm in eine Nord- und Südseite geteilt wird, geprägt.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 5/24 
Zudem werden in Abschnitt III und Abschnitt IV  Flächen von gemeinnützigen Pächtern genutzt. Diese 
Flächen sind eingezäunt und sind heute für die Öffentlichkeit nicht frei zugänglich. 
4. Leitidee 
Der Grünzug Nippes gliedert sich in vier Abschnitte, die durch den Stadt- und Straßenraum begrenzt 
werden und mit den angrenzenden Grünräumen vernetzt sind. Er ist somit wesentlicher Bestandteil des 
städtischen Grünverbundes von Süd nach Nord und von Ost nach West.  
Legt man den Fokus auf die Grünflächen im Plangebiet, werden die heute schon ablesbaren 
unterschiedlichen Charaktere der vier Räume sichtbar. Die Bestandssituation ist dabei ausschlaggeben 
für die Gestaltung der einzelnen Abschnitte. Die unterschiedlichen Charaktere sollen dabei bewusst 
weiterentwickelt werden, um einerseits die vorhandene Vegetation behutsam in den Entwurf integrieren 
und gleichzeitig  beim Ablaufen des Grünzuges  unterschiedliche Atmosphären und 
Themenschwerpunkte zu generieren: 
 
• Abschnitt I: Hat den Themenschwerpunkt „Natur & Wiese“. 
• Abschnitt II: Hat den Themenschwerpunkt „Natur & Stadt“. 
• Abschnitt III: Hat den Themenschwerpunkt „Natur & Vernetzung“. 
• Abschnitt IV: Hat den Themenschwerpunkt „Natur & Park“. 
 
Neben den vier unterschiedlichen Abschnitten gibt es auch verknüpfende Elemente, die den Grünzug 
als zusammenhängenden Grünraum kenntlich machen und ihn mit den angrenzenden Stadträumen 
verknüpfen: 
 
• Die Hochbahn: Der Verlauf der Hochbahnlinie 13 stellt ein raumprägendes Element dar und 
bringt die besondere Herausforderung des Extremstandorts unter der Hochbahn mit sich. 
Zudem müssen die Stützbauwerke der Hochbahn, die in einem Abstand von etwa 30 m stehen, 
sowie die lichte Höhe der Hochbahntrasse von 3,00 bis 5,00 m berücksichtigt werden. 
• Der Radweg / Fußweg: Die Übergeordnete Verknüpfung des Grünzuges durch den Radweg 
und der parallel dazu verlaufende Fußweg, welche den Grünzug als durchgehende Achse von 
Ost nach West durchziehen. 
• Die Nord-Süd Verbindungen: Die wichtigen Wegebeziehungen, die den Grünzug von Norden 
nach Süden gliedern und den daraus resultierenden Kreuzungspunkten mit dem Radweg.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 6/24 
• Die Entree-Situationen: Die die Start- und den Endpunkte hervorheben und die Bürger*Innen 
in den Grünzug einladen sollen. 
 
Während die Grünräume wechselnde Charaktere haben, dem Aufenthalt dienen und unterschiedliche 
Nutzungsangebote mit sich bringen, dienen der Radweg und die fußläufigen Wegeverbindungen der 
schnellen Fortbewegung und der Verknüpfung der unterschiedlichen Teilbereiche. 
Die Entwicklung des Grünzugs findet im Spannungsfeld der Gegensätze statt. Die Gegensätze der 
einzelnen Abschnitte nicht als Widerspruch, sondern als Ergänzung füreinander zusammenzubringen, 
ist der verbindende Gedanke, der den Grünzug Nippes ausmacht. 
5. Erschließungskonzept 
Die fußläufigen Verbindungen werden durch Gehwege mit einer Breite von drei Metern ausgebildet. An 
den Übergangsbereichen zu den öffentlichen Straßenräumen und an wichtigen Kreuzungspunkten mit 
dem Radweg werden die Wege verbindungen durch Platzflächen betont.  Für die fußläufigen 
Wegeverbindungen kann grundsätzlich in zwei Typologien unterschieden werden. Der von Osten nach 
Westen verlaufende Fußweg, der  mit einem festgelegten Abstand parallel zum Radweg verläuft und 
die Fußwege, die bestehende Wegebeziehungen aufnehmen oder neue Nutzungen anbinden.  
Da die Planung des Radweges als separates Projekt erfolgt, dieses aber in unmittelbarem 
Zusammenhang mit dem Grünzug steht, wurden intensive Abstimmungen geführt, um eine funktionale 
und gestalterische Einheit zu gewährleisten. Dabei wurden die Grundprinzi pien der Gestaltung sowie 
die jeweiligen Zuständigkeiten definiert. Die Zuständigkeit für die 5,00 m breite Trasse des Radweges, 
einschließlich der begleitenden Beleuchtung, liegt beim Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung (Amt 
68) und beim Amt für Straßen- und Radwegebau (Amt 66). Ausgenommen davon sind die Bereiche, in 
denen Mischverkehrsflächen ausgebildet werden und der Radweg durch einen Materialwechsel 
unterbrochen wird. Diese Bereiche fallen in die Zuständigkeit des Amts für Landschaftspflege und 
Grünflächen (Amt 67). 
Für den parallel zum Radweg verlaufenden Gehweg wurden folgende Vorgaben für den Abstand 
zwischen Rad- und Gehweg definiert: 
 
• Trennung durch Grünstreifen:  In den Abschnitten mit ausreichenden Platzverhältnissen  
sollen Rad-  und Gehweg durch einen 2,00 m breiten Grünstreifen getrennt werden. Im 
Bereich des Grünstreifens soll zusätzlich eine Beleuchtung durch Mastleuchten integriert 
werden. Gehwege werden mit einer Breite von 3,00 m ausgebaut.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 7/24 
• Trennung durch Pflasterstreifen 1,00 m: In den Abschnitten mit geringen 
Platzverhältnissen sollen Rad- und Gehweg durch einen 1,00 m breiten Pflasterstreifen 
getrennt werden. Im Bereich des Pflasterstreifens soll zusätzlich eine Beleuchtung durch 
Mastleuchten integriert werden. Gehwege werden mit einer Breite von 3,00 m ausgebaut. 
• Trennung durch Pflasterstreifen  30 cm: In den Teilbereichen des Abschnitts IV mit 
besonders geringen Platzverhältnissen sollen Rad- und Gehweg durch einen 30 cm breiten 
Pflasterstreifen getrennt werden. Die Beleuchtung durch Mastleuchten soll in diesem Fall 
außerhalb des Pflasterstreifen geplant werden. Gehwege werden mit einer Breite von 1,80  
m ausgebaut. 
 
Der geplante 5,00 m breite Radweg verläuft in den ersten beiden Abschnitten entlang der südlichen 
Raumkante des Grünzuges. Im dritten Abschnitt verschwenkt der Radweg im Bereich der Nord -Süd 
Verbindung zwischen Toni-Steingass-Park und Hans-Knipp-Weg zur nördlichen Raumkante und wird 
dann am Ende des vierten Abschnitt es auf das Höheniveau des Brückenbauwerks an der Haltestelle 
Amsterdamer Str./Gürtel fortgeführt. Aufgrund von wichtigen Wegebeziehungen im Bestand bilden sich 
mehrere Kreuzungspunkte zwischen Radweg und Gehweg, die in einer unterschiedlichen Priorisierung 
ausgebaut werden sollen. Drei Kreuzungspunkte wurden Vorab für einen Ausbau als  
Mischverkehrsflächen festgelegt: 
 
• Mischverkehrsfläche Nippeser Tälchen: Im Bereich der Nord-Süd Verbindung zwischen 
Nippeser Tälchen und Hildebrandstraße in Abschnitt I. 
• Mischverkehrsfläche Toni-Steingass-Park: Im Bereich der Nord-Süd Verbindung 
zwischen Toni-Steingass-Park und Hans-Knipp-Weg in Abschnitt III. 
• Mischverkehrsfläche Duisburger Straße: Im Bereich der Nord-Süd Verbindung zwischen 
Duisburger Straße und Nordpark in Abschnitt IV. 
 
Alle weiteren Kreuzungspunkte mit dem Radweg sind in einer Bevorrechtigung des Radverkehrs  
definiert worden. In diesen Bereichen wird der Radweg nicht durch eine Platzfläche unterbrochen. Bei 
der Gestaltung der Gehwege und der Kreuzungspunkte werden die Anforderungen an barrierearme 
Wegebeschaffenheiten berücksichtigt. Somit soll auch mobilitätseingeschränkten Menschen das 
Erleben des Grünzuges ermöglicht werden.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 8/24 
6. Nutzungskonzept 
In dem Vorentwurf wurden umfangreiche Nutzungsvorschläge innerhalb des Grünzuges verortet. In 
einem begleitenden Beteiligungsverfahren wurden zudem zahlreiche Anmerkungen und Wünsche von 
Bürger*innen aufgenommen, die maßgeblichen Einfluss auf den Entwurf gehabt haben. Dabei standen 
Aspekte wie eine verbesserte Aufenthaltsqualität, die Schaffung zusätzlicher Spiel - und 
Erholungsflächen sowie eine stärkere Berücksichtigung ökologischer Belange im Vordergrund. Ebenso 
wurden Vorschläge zur barrierefreien Gestaltung und zur Verbesserung der Wegeführung 
berücksichtigt, um den Grünzug für alle Bevölkerungsgruppen zugänglicher und attraktiver zu machen.  
Im Rahmen der Entwurfsplanung wurden mit Unterstützung vom Amt für Kinder, Jugend und Familie 
(Amt 51) weitere Beteiligungsverfahren zu den Themen Spiel und Urban Sports durchgeführt. Ziel 
dieser Verfahren war es, die Bedürfnisse und Wünsche der unterschiedlichen Nutzergruppen besser 
zu verstehen und in die Planung einzubeziehen. Die Ergebnisse dieser Betei ligungen wurden 
weitgehend in die Gestaltung integriert. 
Folgende Nutzungsschwerpunkte zum Thema Sport und Spiel  wurden für den Grünzug 
herausgearbeitet und in dem Entwurf integriert: 
 
• Abschnitt I: Die Spielterrassen Merheimer Straße (ca. 1000 m²) mit Kletterspiel und Blick über 
die große Wiese, der Multispielplatz Neusser Straße/Gürtel  (ca. 1000 m²) mit einem 
Bewegungsangebot und Wasserspielplatz. 
• Abschnitt II: Die vor dem Bezirksrathaus entstehende Platzfläche (ca. 600 m²) kann informell 
auch zum Boulespielen genutzt werden. 
• Abschnitt III: Der Pumptrack (ca. 950 m²) und die Boulderanlage (ca. 400 m²) mit Lage unter 
der Hochbahn, der Naturspielplatz (ca. 550 m²) vor der Kulisse des Robinienwäldchens. 
• Abschnitt IV: Der Motorik-Parkour (ca. 400 m²) mit Kletterspiel, die Streetworkoutanlage (ca. 
350 m²) mit Calisthenics -Angebot, die  Parkouranlage (ca. 1000 m²) für Anfänger und 
Fortgeschrittene. 
 
Diese Bereiche bilden Nutzungsschwerpunkte mit jeweils individuellen Themen und verteilen sich 
entlang des gesamten Verlaufes des Grünzuges. Sie werden durch weitere kleinere Nutzungsangebote 
ergänzt.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 9/24 
7. Entwurf 
Abschnitt I: Natur und Wiese - am Nippeser Tälchen 
 
Der Abschnitt erstreckt sich über eine Länge von über 300 m. Die bereits bestehende, prägende 
Wiesenfläche bleibt als ca. 0,5 5 ha große, nutzungsoffene Grünfläche erhalten. Die Schnittstellen zur 
Eckewartstraße, Merheimer Straße und Neusser Straße werden neu ausgebildet.  In der südlichen 
Randlage bleibt die prägende Bestandsvegetation erhalten, während die restlichen Randbereiche und 
die Wiesenfläche durch eine Vielzahl an Baumpflanzungen ergänzt werden. 
 
Radwegeführung und Erschließung - Der Radweg verläuft entlang der südlichen Raumkante. Er 
beginnt an der bestehenden Radwegequerung an der Merheimer Straße und endet östlich am 
Knotenpunkt Neusser Straße/Gürtel. 
Ein wichtiger Kreuzungspunkt in diesem Abschnitt ist die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Verbindung 
zwischen dem Kleingartenverein Köln-Mauenheim/Nippeser Tälchen im Süden und der Hildebrand  
Straße im Norden. An dieser Achse entsteht im Kreuzungsbereich mit dem Radweg eine 
Mischverkehrsfläche. Zur Annäherung an die Mischverkehrsfläche wird der Radverkehr durch eine auf 
der Fahrbahn aufgebrachte Querbänderung auf den Kreuzungsbereich aufmerksam gemacht. Im 
direkten Kreuzungsbereich wird der Radweg unterbrochen und durch eine Platzfläche ersetzt. An den 
Schnittstellen werden auf beiden Seiten 60 cm breite Aufmerksamkeitsfelder aus Kleinsteinpflaster 
eingebaut. Diese heben sich optisch und haptisch von den angrenzenden Belägen ab, um auf den 
Kreuzungspunkt hinzuweisen und eine sichere Querung für die Fußgänger zu ermöglichen.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 10/24 
Spielterrassen Merheimer Straße - Der östliche Parkauftakt an der Merheimer Straße wird durch eine 
Platzfläche ausgebildet. Durch seine erhöhte Lage bietet der Platz einen Ausblick über die Wiese und 
wird durch Sitz- und Fahrradabstellmöglichkeiten ergänzt. 
Unmittelbar an den Auftakt angrenzend vermitteln die Spielterrassen mit unterschiedlichen 
Höhenniveaus zwischen der Merheimer Straße und der Wiesenfläche. Hier entstehen durch das 
Kletterspiel mit Sandspielfläche vielfältige Spielmöglichkeiten, die durch Sitzmauern sowie Picknick -
Decks ergänzt werden. Zusätzlich wird im Übergang zur großen Wiesenfläche eine hohe Schaukel mit 
Blick über die Wiese als punktuelles Spielelement verortet. 
 
Großzügige Wiesenfläche - Als Besonderheit liegt im ersten Abschnitt die bereits heute prägende und 
im Grünzug einmalige große Wiesenfläche, deren großzügiger und offener Charakter erhalten und 
verstärkt werden soll. Die Wiese wird durch Extensivierung der Pflege und gelenkte Sukzession in 
intensiv genutzte und gepflegte Rasenflächen sowie extensiv genutzte und gepflegte Wiesenflächen 
zoniert. Unter der Hochbahn wird eine besondere Form der Stadtnatur initiiert, die sich auf dem 
Extremstandort etablieren kann. Pflanzflächen und Baumgruppen an den Rändern fassen den Raum 
und bilden eine grüne Kulisse für die großzügige und offene Wiese. 
 
Multispielplatz - Im Übergang zum stark frequentierten Knotenpunkt der Haltestelle Neusser 
Straße/Gürtel befindet sich der Multispielplatz. Die Materialauswahl aus gefärbtem Asphalt und EPDM 
mit Bodenmodellierungen in Kombination mit Trampolinanlagen bilden ein robustes und urbanes 
Spielangebot, das vielfältige Bewegungsabläufe ermöglicht. Im Zentrum  der Spielfläche ist der 
Wasserspielplatz mit Sandspielbereich verortet. Drei unterschiedliche Kombinationen aus Rinnen und 
Pumpen schaffen ein breites Nutzungs angebot und einen spannenden Umgang mit dem Thema 
Wasser. Nördlich angrenzend erweitert ein zusätzliches Angebot mit zwei Tischtennisplatten die 
Nutzungsmöglichkeiten. Im Übergang zur großen Wiesenfläche wird eine hohe Nestwiege als 
punktuelles Spielelement ergänzt. 
 
Einbindung Eckewartstraße - Die Schnittstelle zur nördlich angrenzenden Eckewartstraße wird 
derzeit überarbeitet und in einer separaten Vorlage voraussichtlich im 4. Quartal 2025 seitens der 
Verwaltung vorgelegt. Neben der Verbesserung des aktuell schlechten Straßenzustandes wird das  
Parken neu geordnet und die Querungsmöglichkeiten aus dem nördlich angrenzenden Wohngebiet 
verbessert. Es wird im Gegensatz zum Bestand eine klar definierte Grenze zwischen Park und 
Straßenraum definiert. Die im Bestand vorhanden Wertstoffcontainer bleiben in ihrer Lage erhalten und 
werden mit einem Abstand von min. 12 m zu den anliegenden Wohnbebauungen positioniert.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 11/24

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 12/24 
Abschnitt II: Natur findet Stadt - am Rathaus 
 
Der Abschnitt erstreckt sich über eine Länge von 200 m. Durch die Transformation des bestehenden 
Parkplatzes zur Grünfläche bildet dieser Teil des Grünzuges  ein wichtiges Bindeglied und ist 
entscheidend für den Zusammenhang der einzelnen Abschnitte.  In der nördlichen Randlage liegt mit 
dem Bezirksrathaus eine große öffentliche Einrichtung und im Süden werden die bestehenden 
Wohngebäude an den Grünzug angebunden. 
 
Radwegeführung und Erschließung - Der Radweg verläuft auch im zweiten Abschnitt entlang der 
südlichen Raumkante. Er startet im Anschluss an der Neuplanung des Kreuzungspunktes Neusser 
Straße/Gürtel. Ein Kreuzungspunkt entsteht in der Schnittstelle zu der Erschließung der 
Wohnbebauung Niehler Gürtel 99-103. In diesem Kreuzungspunkt wird die Radwegeverbindung 
priorisiert und der Belag des Radweges nicht unterbrochen. An den Übergängen werden auf beiden 
Seite 60 cm breite Aufmerksamkeitsfelder aus Kleinsteinpflaster platziert. Diese heben sich optisch und 
haptisch von den angrenzenden Belägen ab, um auf den Kreuzungspunkt hinzuweisen und eine 
sichere Querung zu ermöglichen. 
 
Wendeanlage und Knotenpunkt Neusser Str./Gürtel - Im Rahmen der Entwurfsplanung wurde für 
den angrenzenden Bereich um die Neusser Straße ein Vorentwurf durch das  Amt für Straßen und 
Radwegebau (Amt 66) und das Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung (Amt 68) vorgelegt. Der 
Entwurf sieht einen Rückbau der Abbiegespuren vor und führt den Radweg mithilfe einer Signalanlage 
über den Straßenraum. Die Wendeanlage der Buslinie wird neu gestaltet, bleibt jedoch in ihrer Lage 
erhalten. An der Schnittstelle zum Novesiagebäude an der Neusser Str. 453-457 soll in der weiteren 
Bearbeitung ein Platzraum ausgearbeitet werden. Auf dieser Platzfläche werden die vorhandenen 
Elemente, wie Ladesäulen sowie Taxi- und Behindertenstellplätze, neu angeordnet.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 13/24 
 
Platzfläche am Bezirksrathaus - Im zweiten Abschnitt wird der Nutzungsschwerpunkt östlich, in dem 
Übergangsbereich zwischen Wendeanlage, Bezirksrathaus und dem ehemaligen Parkplatzes verortet. 
Der hier entstehende Platzraum ist Forum, Treff- und Kommunikationsraum und multifunktional 
bespielbar. Ein Mischung aus Sitzelmenten und Pflanzinseln bespielt den Platz und bietet gleichzeitig 
genug Raum für Veranstaltun gen des Bezirksrathauses  und der VHS,  sowie für die Nutzung als  
informelle Boulfläche oder als Markt. Ergänzend zu den vielfältigen Nutzungen wird auf der Platzfläche 
ein Trinkbrunnen der RheinEnergie verortet. 
 
Entsiegelung des ehem. Parkplatzes - Prägend für den Abschnitt ist die Transformation des 
versiegelten Parkplatzes  in ein Teilstück des Grünzuges . Die ca. 0,65 ha große Asphaltfläche  wird 
aufgebrochen und zurückgebaut. Durch spezielle Ansaaten und ein Bepflanzungskonzept hebt der 
Extremstandort unter der Hochbahn die Stadtnatur hier thematisch in den Vordergrund.  Die 
Durchgängigkeit des Grünzuges wird so erlebbar gemacht. In der Schnittstelle zum Bezirksrathaus wird 
die raumprägende Platanenreihe erhalten und ein Baum durch Neupflanzung ergänzt.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 14/24 
Abschnitt III: Natur findet Stadt - am Toni-Steingass-Park 
 
Der Abschnitt erstreckt sich über eine Länge von über 300 Metern. Im Zentrum befindet sich ein  
Kreuzungspunkt der wichtigen Nord-Süd Verbindung zwischen Toni-Steingass-Park und Hans-Knipp-
Weg. In den nördlichen und südlichen Randlagen wird der Abschnitt durch einen massiven 
Baumbestand geprägt, der einen räumlichen Abschluss und die Kulisse des Grünzuges ausbildet. Der 
Baumbestand besteht weitgehend aus gebietsheimischen Gehölzbeständen. Ausgenommen davon ist 
der Baumbestand südlich des Naturspielplatzes, der überwiegend durch Robinien geprägt wird. 
 
Radwegeführung und Erschließung - Der Radweg verläuft anfangs entlang der südlichen 
Raumkante. In dem Kreuzungsbereich der wichtigen Nord-Süd Verbindung zwischen Toni -Steingass-
Park und Hans-Knipp-Weg entsteht eine Mischverkehrsfläche. Wie bei allen Mischverkehrsflächen des 
Radweges wird der Radfahrende durch eine auf der Fahrbahn aufgebrachte Querbänderung auf den 
Kreuzungsbereich aufmerksam gemacht. Im Bereich der Querung wird der Radweg unterbrochen und 
die Querung als Platzfläche ausgebildet. An den Übergängen werden auf beiden Seite 60 cm breite 
Aufmerksamkeitsfelder aus Kleinsteinpflaster platziert. Diese heben sich im Kontrast und haptisch von 
den angrenzenden Belägen ab, um eine sichere Querung zu ermöglichen. Im östlichen Anschluss an 
die Mischverkehrsfläche verschwenkt der Radweg auf die andere Seite der Hochbahn, da dieser  im 
weiteren Verlauf nach der Niehler Straße nördlich der Hochbahn weitergeführt wird.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 15/24 
Pumptrack, Boulderanlage und Platzfläche - Der östliche Auftakt im dritten Abschnitt bildet sich 
durch besondere, sportliche Nutzungen in Form eines Pumptracks und einer Boulderanlage ab . Der 
Pumptrack „Die wilde Dreizehn“ ist eine,  auf die spezielle Lage unter der Hochbahn abgestimmte , 
Strecke mit Wellen, Kurven und Sprüngen, die es ermöglicht, durch Gewichtsverlagerung und 
Pumpbewegungen ohne Treten oder Anschieben Geschwindigkeit aufzubauen. Sie ist besonders für 
die Nutzung mit Fahrrädern, Scootern und Inline-Skates ausgelegt. Daran anschließend wird die 
Boulderanlage verortet. Die Elemente aus Kunstfelsen bieten eine Kletterumgebung, bei der ohne Seil 
und Klettergurt an niedrigen Wänden geklettert wird, wobei der dort geplante Fallschutzbelag für 
Sicherheit sorgt. Die Anlage ermöglicht das Training von Kraft, Technik und Beweglichkeit und spricht  
durch die niedrigen und hohen Elemente Nutzer*Innen untreschiedlichster Erfahrungsstufen an. Die 
sportliche Herausforderungen, soziale Interaktion und Freizeitspaß stehen hier im Vordergrund.  
Beide Freizeitsportanlagen bieten ein abwechslungsreiches und vielseitig nutzbares Angebot für Kinder 
und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren sowie für junge Erwachsene.  
Ein wichtiger Punkt ist die zentral gelegene Mischverkehrsfläche. Hier kann durch die Verbindung zum 
Toni-Steingass-Park im Norden und den Bildungseinrichtungen im Süden mit einem hohen 
Publikumsaufkommen gerechnet werden. Daher wird der hier entstehende Platzraum weiträumig 
dimensioniert Der Platzraum fungiert als wichtiger Treffpunkt im Grünzug. Die langen Sitzmöbel aus 
Holz laden zum Verweilen ein und ermöglichen durch ihre Anordnung und Ausformulierung sowohl das 
Zusammenkommen größerer Gruppen als auch die Nutzung für temporäre Veranstaltungen. 
In der Nord-Süd -Verbindung wird die asphaltierte Wegegabelung zurückgebaut. Die neuen 
Wegebeziehungen werden über eine gezielte Verwendung von Vegetation auf die Mischverkehrsfläche 
gelenkt. Von diesem Punkt ausgehend  werden die anknüpfenden Wege mit einer barrierefreien 
Steigung nach Norden und Süden angebunden. Um die Sichtbeziehungen zwischen den Parkteilen 
wieder herzustellen, wird der  Baumbestand neu strukturiert, in gezielten Bereichen aufgeastet sowie  
Teile des Unterholzes reduziert, damit die Sicht wieder frei wird und der erlebbare Parkraum an Weite 
gewinnt. 
 
Naturspielplatz und Naturgärten - Im westlichen Bereich wird das derzeit von Ökobau gepachtete, 
städtische Gelände Teil des Grünzugs. Die bestehenden Bermen und Bodenmodellierungen werden 
rückgebaut, was für die bessere Einsicht, Orientierung und ein steigendes Sicherheitsgefühl innerhalb 
des Grünzuges sorgt. Südlich wird in der Kulisse der bestehenden Bestandsvegetation der 
Naturspielplatz verortet. Durch seine Ausstattung in Form von Kletter - und Spielelementen aus Holz 
und dem Fallschutzbelag aus Holzhac kschnitzeln, fügt er sich harmonisch in den Bestand ein.  Das 
abwechslungsreiche Spielangebot für Kinder sowie die direkte Nähe zur Natur stehen hier im 
Mittelpunkt.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 16/24 
In dem nördlichen Übergang zur Kleingartenanlage entstehen die Natur - und Kulturgärten. Punktuell 
wird in die Bestandsvegetation eingegriffen und die zukünftigen Gärten damit zugänglich gemacht. Die 
ungefähr 50 m²  großen Parzelle können von Bürgerinitiativen gepachtet und gärtnerisch genutzt 
werden. 
 
Hochbahnhaltestelle Niehler Straße - Im Rahmen der Machbarkeitsstudie zu der Neuplanung einer 
Hochbahnhaltestelle an der Niehler Straße wurde eine Vorzugsvariante definiert. Die Vorzugsvariante 
wurde in den Entwurf des Grünzugs übernommen. In der Machbarkeitsstudie werden die 
Aufzuganlagen der Haltestelle östlich der Niehler Straße verortet. Diese werden durch  einen 
ausreichend dimensionierten Vorplatz in die Planung integriert.  
Im Rahmen der Beteiligungsverfahren wurde außerdem ein Vorschlag zur Verortung von öffentlichen 
WC-Anlagen gefordert.  Im Bereich des Bezirksrathauses und im Nordpark sind bereits öffentlich 
zugängliche Toiletten vorhanden. Gekoppelt an den zukünftigen Knotenpunkt der Hochbahn wird 
nördlich der Haltestelle eine neue öffentlichen WC-Anlage vorgeschlagen.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 17/24 
Abschnitt IV: Natur findet Stadt - am Nordpark 
 
 
Der Abschnitt erstreckt sich über eine Länge von mehr als 600 Metern und gliedert sich in einen 
westlichen Bereich, in dem die Hochbahntrasse samt Stützbauwerken das Gebiet durchläuft, sowie in 
einen östlichen Bereich, in dem die Hochbahn in Dammlage den Nordpark vom nördlich angrenzenden 
Wohnviertel trennt. Der heute schon prägnante massive Baumbestand charakterisiert die Natur in 
diesen Abschnitt als „kühl und dicht“. Der Baumbestand besteht weitgehend aus gebietsheimischen 
Gehölzbeständen, wobei auch viele Robinien und große amerikanische Ahornbäume vertreten sind. 
 
Radwegeführung und Erschließung - Der Radweg verläuft entlang der nördlichen Raumkante. Für 
die Kreuzung der Niehler Straße wird durch das Amt für Straßen und Radwegebau (Amt 66) und das 
Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung (Amt 68) eine Lichtsignalanlage vorgeschlagen. Bis zu der 
wichtigen Nord-Süd  Verbindung zwischen Duisburger  Straße und Nordpark  wird der Radweg in 
Priorisierung des Radverkehrs ausgebaut. In dem Kreuzungsbereich an der Duisburger Straße entsteht 
eine Mischverkehrsfläche. Wie bei allen Mischverkehrsflächen des Radweges wird der Radfahrende

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 18/24 
durch eine auf der Fahrbahn aufgebrachte Querbänderung auf den Kreuzungsbereich aufmerksam 
gemacht. Östlich der Mischverkehrsfläche wird der Radweg über ein Rampenbauwerk mit einer 
Steigung von 3 % auf das etwa 7 m höhere Höhenniveau der Hochbahn über der Amsterdamer Straße 
geführt. 
Im Anschluss an den Nordpark werden vorhandene Wegebeziehungen wieder aufgenommen und 
qualifiziert. An der Hochbahn-Unterführung südlich der Duisburger Str. wird eine zusätzliche 
Wegeverbindung geschaffen, was den Übergang zum Nordpark deutlich aufwertet. 
 
Hochbahnhaltestelle Niehler Straße - Östlich der Niehler Straße werden in der Machbarkeitsstudie 
der neuen Hochbahnhaltestelle die Treppenaufgänge der Bahnsteige verortet. Das derzeit von Ökobau 
gepachtete, städtische Gelände wird Teil des Grünzugs und die Treppenaufgänge werden durch einen 
ausreichend dimensionierten Vorplatz in die Planung integriert. Der Abstand zwischen dem nördlichen 
Treppenaufgang und dem Bestandsgebäude des nördlich angrenzenden Ökobau-Geländes in der 
Niehler Str. 252 beträgt ca. 10 m. Die Anforderungen an die Dimensionierung des Rad- und Gehwegs 
werden somit erfüllt. Im Entwurf sind in der Nähe der Treppenaufgänge entsprechend dimensionierte 
Fahrradabstellmöglichkeiten vorgesehen. 
 
Motorik Parkour - Den Nutzungsauftakt bildet das Kinderspielangebot des Motorik Parkours auf Höhe 
der Wohnbebauung des Parkveedels. Auf dem Sandspielbereich werden unterschiedliche Kletter- und 
Bewegungsangebote verortet, die entlang einer vorgegebenen Route spielerisch erlebt werden 
können. Unterschiedliche Höhen und Schwierigkeitsgrade sprechen ein breites Spektrum an 
Altersklassen an. Ergänzend werden westlich der Spielfläche zwei Tischtennisplatten verortet. 
 
Streetworkoutanlage und Parkouranlage - Als Highlight in dem Abschnitt gelten die 
Trendsportanlagen unterhalb der Hochbahn in der Schnittstelle zum Nordpark. In der 
Streetworkoutanlage bieten unterschiedlichste Sportgeräte eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten 
und sprechen ein junges sowie älteres Publikum an. Ergänzend dazu wird in der Nähe zu der Anlage 
ein weiterer Trinkwasserbrunnen der RheinEnergie verortet. 
Unmittelbar westlich daran anschließend liegt die große Parkouranlage. Die großzügige Anlage 
zeichnet sich durch die unterschiedlich hohen Elemente aus, die sich für die Nutzung durch Anfänger  
und Fortgeschrittene eignen. Durch die Anordnung der Elemente werden zahlreiche Parkour Abläufe 
ermöglicht, die eine rege Nutzung der Anlage gewährleisten. Ergänzend zu den Parkourelementen wird 
ein langes Sitzmöbel verortet, welches Passanten zum Beobachten einlädt oder für eine Pause 
zwischen den Übungen genutzt werden kann.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 19/24 
Parkauftakt Amsterdamer Straße - Die Parkeingänge an der Amsterdamer Straße werden freigelegt, 
neu geordnet und als Eingang in den Grünzug sowie den Nordpark gestaltet. Der Geh- und Radweg 
zwischen dem Wohnviertel und dem Bahndamm dient als Zubringer zum schnellen Radweg. Daher 
wird der Weg in einer Breite von 3,50  m ausgebaut. Gleichzeitig wird er ein Stück in Richtung 
Bahndamm verschoben, sodass der Korridor vor der KiTa an der Hamborner Straße 9 großzügiger und 
übersichtlicher wird. Zudem erhält der Grünzug im Übergang zu den Anwohner -Parkplätzen und 
Müllstandorten eine grüne Pflanzung als Sichtschutz. Der Nachbarschaftsgarten mit seinen Elementen 
wird entsprechend verschoben.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 20/24 
8. Material und Ausstattung 
Die Ausstattung und Parkmöblierung wird in einem übergeordneten Farb- und Materialkanon 
ausgebildet, um den Zusammenhang der unterschiedlichen Abschnitte zu stärken. Insbesondere wird 
auf die Verwendung von robusten, nachhaltigen und naturbelassenen Rohstoffen geachtet, um den 
besonderen ökologischen Anforderungen gerecht zu wer den. Dabei werden die Vorgaben des 
Grünhandbuches der Stadt Köln berücksichtigt und in besonderen Situationen sinnvoll durch eine 
Sondermöblierung ergänzt, die den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bereichs Rechnung 
trägt. Zusätzlich wird auf eine langlebige und wartungsarme Ausführung der Möblierung geachtet, um 
den Pflegeaufwand zu minimieren. 
Die Oberflächenbeschaffenheit unterscheidet sich je nach Nutzung. Gehwege werden übergeordnet 
mit einer wassergebundenen Wegedecke ausgeführt, die eine natürliche Optik mit guter 
Versickerungsfähigkeit verbindet. Der Radweg ist –  mit Ausnahme der drei Mischverkehrsflächen –  
asphaltiert, um eine sichere und komfortable Nutzung für Radfahrende zu gewährleisten. An den 
Antrittsbereichen und den Mischverkehrsflächen kommt ein versickerungsfähiges Betonsteinpflaster 
zum Einsatz, das sowohl funktional als auch äs thetisch in das Gestaltungskonzept eingebunden ist. 
Leitsysteme und Trennstreifen werden durch Kleinsteinpflaster aus Grauwacke ausgebildet, um die 
Orientierung und Abgrenzung in einer hochwertigen und nachhaltigen Materialität sicherzustellen. 
9. Vegetation 
Die vier Abschnitte des Grünzuges werden im Spannungsfeld zwischen Natur und Stadt unter den 
Aspekten der Biodiversität und der Vernetzung weiterentwickelt. Die Bestandsvegetation verleiht den 
Abschnitten unterschiedliche Charaktere, die geschärft werden, um so grüne, identitätsstiftende Räume 
zu etablieren. Die Ergebnisse aus der Öffentlichkeitsbeteiligung, Vorgaben aus dem Grünhandbuch 
und der Artenschutzprüfung II fließen in den Entwurfsprozess und bei der Pflanzenauswahl mit ein. Die 
Pflanzenauswahl im gesamten Grünzug orientiert sich an heimischen, z.T. schnellwachsenden, 
klimaangepassten Gehölzen, teilweise mit essbaren Früchten für Mensch und/oder Tier. Als 
besonderes Alleinstellungsmerkmal des Grünzuges  soll der Extremstandort unter der Hochbahn zu 
einer besonderen Art der Stadtnatur umgewidmet werden. Da dieses Element im Zusammenhang mit 
der Hochbahntrasse prägend für das gesamte Projektgebiet ist, wurde es umfangreich abgestimmt und 
entwickelt. 
 
Extremstandort unterhalb der Hochbahn - Die Flächen unter der Hochbahn werden mit 
standortgerechten Saatgutmischungen aus Gräsern, Kräutern und Wildblumen begrünt. Gehölz - und 
Strauchgruppen, sowie Stauden- und Gräsergruppen ergänzen den Vegetationstyp „Stadtnatur“, der in

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 21/24 
den Abschnitten I - III unter der Hochbahn angelegt wird. Die b esondere Herausforderung an diesem 
Standort ist das fehlende Niederschlagswasser, aufgrund der Abdeckung durch die Hochbahn. Das 
Niederschlagswasser, das künftig aus dem oberen Niveau der Hochbahn in die Fallrohre abfließt, soll 
darum zukünftig den Vegetationsflächen zugeführt werden.  
Bei der Planung des Vegetationstyps „Stadtnatur“ kann nicht auf Erfahrungen mit vergleichbaren 
Standortbedingungen zurückgegriffen werden, insofern handelt es sich um ein Begrünungsexperiment. 
Die Flächen bedürfen einer kontrollierenden Pflege und werden s ich im Verlauf der Jahre über Mahd, 
Selbstaussaat und selektives Jäten in kleineren Teilflächen weiterentwickeln und den Gegebenheiten 
anpassen. 
 
Abschnitt I - Der Bereich zwischen Merheimer- und Neusser Str. ist geprägt von der großen mittigen 
Rasen- und Wiesenfläche, die umschlossen wird von einer höhengestaffelten, naturnahen 
Abpflanzung. Das Bild dieser Abpflanzung gibt die bestehende Grünkulisse entlang der südlichen 
Grenze vor, die sich aus Sträuchern, Heistern und Bäumen 1. Ordnung (größer 20 m) und 2. Ordnung 
(zwischen 12 und 20 m ) zusammensetzt. Diese vielfältige und naturnahe Vegetation aus heimischen 
Gehölzen wird entlang der Nord- und Westgrenze fortgeführt. Gezielte Baumsetzungen strukturieren 
die Wiese und bilden dort verschiedene Räume aus. Die Bäume spenden Schatten, während die 
Anordnung und der Einsatz hochstämmiger Gehölze dennoch einen ungehinderten Blick über die 
Wiese ermöglichen.  In der Schnittstelle zur Eckewartstraße werden Baumsetzungen und 
Abpflanzungen so angeordnet, dass sie nicht mit der unterirdisch verlaufenden Star kstromtrasse der 
Westnetz GmbH kollidieren. 
 
Abschnitt II - Der Bereich zwischen Neusser Str. und Niehler Kirchweg stellt sich als städtisch-urbaner 
Raum dar, mit markanter Bebauung, die entlang der nördlichen Grenze unmittelbar an den Grünzug 
anschließt.  
Die Platanenreihe vor dem Bezirksrathaus unterstreicht den architektonischen Charakter der Situation. 
Im Süden des Grünzuges ragen die Kronen von Nachbarbäumen über die Grundstücksgrenze . Das 
bestehende ruhige Raumbild wird durch eine reduzierte Artenauswahl unterstrichen und beibehalten. 
Lichtdurchlässige Bäume 2. Ordnung in Gruppen und ergänzende Strauchflächen fassen den Raum 
entlang der Parkgrenzen. Die Reihe aus Platanen bildet weiterhin das Alleinstellungsmerkmal dieses 
Abschnittes. Der Großteil der Fläche, derzeit als Parkplatzfläche genutzt und versiegelt, wird im 
Rahmen der Umgestaltung vom Stadtraum zur Stadtnatur weiterentwickelt.

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 22/24 
Abschnitt III - Der Bereich am Toni -Steingass-Park wird größtenteils von waldähnlichen 
Gehölzkulissen und ruderalen Vegetationsflächen begrenzt.  
Die geplante Radwegtrasse und die barrierefreie Erschließung des Toni-Steingass-Parks nach Norden 
und zu den Schulen Richtung Süden erfordern einen Eingriff in die Bestandsvegetation. Neben der 
Wegebeziehung sollen in Zukunft auch Blickbeziehungen die Vernetzung des Grünz uges stärken, 
daher wird der Baumbestand in Teilbereichen behutsam aufgeastet. Die ergänzenden Bepflanzungen 
nehmen das Bild der Bestandsvegetation auf und ergänzen dieses. Gezielte Baumpflanzungen 
markieren den Bereich der Naturgärten. Heimische Sträucher, Stauden und Gräser werden saumartig 
entlang der Bestandsvegetation gepflanzt. 
 
Abschnitt IV - Der Bereich von der Niehler Str. bis zur Amsterdamer Str., ist auf der Südseite der 
Hochbahntrasse durchgehend von waldartigem Baumbestand geprägt. Die Nordseite weist bis zur 
Duisburger Str. ein ähnliches Bild auf. In diesem Abschnitt erfordert die Trassenführung des Rad- und 
Gehweges sowie die begrenzten Platzverhältnisse einen größeren Eingriff in den Baumbestand, bei 
dem mehrere Bäume entfernt werden müssen. 
Die bestehenden Boden- und Lichtverhältnisse erfordern eine Pflanzenauswahl, die sich an heimischen 
Waldpflanzen orientiert und Pflanzen berücksichtigt, die den Wurzeldruck von Gehölzen vertragen. 
Bestehende naturnahe, ruderale Flächen bleiben großflächig erhalten und werden nur saumartig 
umpflanzt. 
10. Umgang mit Regenwasser 
Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren und Starkregen geraten 
besonders die städtischen Ökosysteme unter Druck. Neben dem intensiven Umgang mit der 
Bestandsvegetation und der Auswahl neuer Bepflanzungen, gehört zu einer zukunftsweisenden und 
nachhaltigen Parkgestaltung auch der differenzierte Umgang mit wertvollem Regenwasser. Ziel ist es, 
im Grünzug anfallendes Regenwasser vor Ort zu versickern. Dabei soll möglichst nah an den 
natürlichen Wasserkreislauf herangekommen werden, das Kleinklima verbessert und die Kanalisation 
bei Starkregenereignissen entlastet werden. 
Die Maßnahmen im Plangebiet umfassen unter anderem  das Ableiten des Niederschlags in die 
angrenzenden Grünflächen und die Schaffung multicodierter Freiflächen, die einerseits als 
Verdunstungs- und Versickerungsflächen für das anfallende Regenwasser dienen und andererseits bei 
trockener Witterung beispielsweise als Spielwiesen, Veranstaltungsorte oder Liegewiesen genutzt 
werden können. Zusätzlich ist die Entsiegelung versiegelter Flächen vorgesehen, um die natürliche 
Bodenfunktion wiederherzustellen. Dies wird durch die Verwendung von teildurchlässigen

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 23/24 
Wegematerialien ergänzt, die sowohl eine wasserdurchlässige Gestaltung als auch eine 
entsprechende Nutzung ermöglichen. 
Schwerpunkt dieser Maßnahmen sind die zuvor durch eine Starkregengefahrenkarte der 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln festgehaltenen Bereiche, in denen schon heute Probleme bei 
Starkregen festgestellt werden können: 
 
• Vorbereich des Novesiagebäude Neusser Str. 453-457: Im Bestand wird der anfallende 
Niederschlag entlang der Eckewartstraße auf den asphaltierten, topografischen Tiefpunkt vor 
dem Novesiagebäude geleitet. Im Entwurf ensteht vor dem Novesiagebäude eine großzügige 
Grünfläche, um den anfallenden Niederschlag bei Starkregen aufzunehmen zu können. 
• Parkplatz im Bestand vor dem Bezirksrathaus: Im Bestand sammelt sich der anfallende 
Niederschlag auf der großen asphaltierten Parkplatzfläche. Im Entwurf entsteht durch den 
Rückbau des Parkplatzes eine großzügige Grünfläche, um den anfallenden Niederschlag bei 
Starkregen aufzunehmen zu können. 
• Unterführung Duisburger Straße:  Im Bestand sammelt sich der anfallende Niederschlag im 
Bereich der Wendeanlage Duisburger Straße. Im Entwurf wird der Umgang mit dem 
Niederschlag durch eine Anpassung der Höhensituation entschärft. Zusätzlich wird ein 
Retentionsbereich vorgeschlagen, in dem der Niederschlag bei Starkregen abgeleitet werden 
kann. In der weiteren Bearbeitung muss dieser Bereich zwingend mit dem Rampenbauerk des 
Radweges weiterentwickelt werden. 
 
In mehreren Bereichen des Grünzuges wurden bei den bisherigen Untersuchungen Altlasten 
nachgewiesen. Dies erfordert eine gründliche Untersuchung der betroffenen Gebiete, um geeignete 
Sanierungsmaßnahmen festzulegen. Eine Sanierung kann hier  notwendig sein, um das Risiko einer 
Grundwasserkontamination zu minimieren. 
11. Klimaanpassung und Nachhaltigkeit 
Der Grünzug soll in den kommenden Jahren dazu beitragen, den negativen Auswirkungen des 
Klimawandels bestmöglich entgegenzuwirken. Hierzu werden gezielte Maßnahmen zur Anpassung an 
die Folgen des Klimawandels umgesetzt. Ziel ist es, die Verwundbarkeit des gesamten Stadtgebiets 
gegenüber Extremwetterereignissen zu reduzieren und somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der 
Lebensqualität in der Stadt zu leisten. 
Der Grünzug bietet bereits im Bestand Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzenarten, die wiederum 
zahlreichen Tieren Nahrung und Unterschlupf gewähren. Der behutsame Umgang mit und die

21-09 Grünzug Nippes Köln 
 
Erläuterungsbericht  
Leistungsphase 3  Stand: 31.01.2025 
 
Dateipfad/-name: P:\01-Projekte\21-09 Niehler Gürtel, Köln\06-EWG\01-Entwurf\01-Text\01-E-Bericht/2109-0-3-TXT-02-Erläuterungsbericht 24/24 
Ergänzung der Bestandsvegetation trägt dazu bei, diese Lebensräume zu erhalten und zu qualifizieren. 
Dadurch wird das Vorkommen unterschiedlicher Insekten, Vögel und Kleintiere gefördert, was zu einem 
stabilen und gesunden Ökosystem beiträgt. Zusätzlich wird der ausgeprägte Altbaumbestand durch die 
Pflanzung von ca. 77 großkronigen Bäumen ergänzt. Hierbei wird auf Arten zurückgegriffen, die sich 
besser an die sich wandelnden klimatischen Bedingungen anpassen, ohne dabei invasiv –  also die 
heimische Flora verdrängend – zu wirken. Aufgrund des umfassenden Bestands von zum Teil 
markanten und alten Baumexemplaren wird davon ausgegangen, dass in weiten Teilen des Grünzuges 
umfangreiche Baumschutzmaßnahmen erforderlich sind. 
Im gesamten Verlauf des Projekts wird besonderer Wert auf die Auswahl und Verwendung nachhaltiger 
Materialien gelegt. Ziel ist es, durch den Einsatz umweltfreundlicher, ressourcenschonender und 
langlebiger Materialien die ökologischen Auswirkungen zu minim ieren und gleichzeitig eine hohe 
Qualität und Funktionalität zu gewährleisten. Dies umfasst sowohl die Wahl von Rohstoffen mit 
geringen CO2-Emissionen als auch die Berücksichtigung der Wiederverwendbarkeit und 
Recyclingfähigkeit der eingesetzten Materialien. 
Durch die Neupflanzung von Gehölzen und die Schaffung von großzügigen Aufenthaltsflächen unter 
der Hochbahn werden schattige Rückzugsorte für die Nutzer *Innen geschaffen, die insbesondere im 
Hochsommer Schutz bieten. Zudem werden zwei Trinkwasserbrunnen an strategisch günstigen Stellen 
im Grünzug verortet, um in heißen Sommermonaten den Zugang zu frischem Wasser zu ermöglichen 
und so einen Beitrag zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität sowie zur Förderung der Nachhaltigkeit zu 
leisten.

Anlage 4 GrünZug Nippes Lageplan Abschnitt III M 500

182 Zeichen

gez. Stricker,30.01.2025gez. Ihlenfeld,07.02.2025gez. Hölzer,10.02.2025gez. Ohmstede,17.03.2025gez. Stach-Reinarz,03.04.2025gez. Siggelkow,03.04.2025gez. Basten,21.03.2025gez. Kames,

Anlage 1_Öffentlichkeitsbeteiligung

1087 Zeichen

Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung 
Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung für Gremien, auf die die 
Leitlinien Öffentlichkeitsbeteiligung Anwendung finden, beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei 
Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. 
 
Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. 
Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? 
- Eine Öffentlichkeitsbeteiligung hat bereits stattg efunden. 
Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): 
In der Vorentwurfsphase in den Jahren 2021-2022 hat eine umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligung 
stattgefunden (siehe Vorlage 1259/2023). In der Entwurfsphase im Jahr 2024 hat eine 
Informationsveranstaltung am 24. September stattgefunden. 
 
 
Kontakt  
OB/1 Büro der Oberbürgermeisterin  
OB/12 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
Brückenstraße 5-11 
50667 Köln 
Telefon: 0221 – 221 25044 
E-Mail: 
oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de  
Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung

Beratungsverlauf (4)

15.05.2025 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 4.1.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
20.05.2025 Jugendhilfeausschuss
TOP 3.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
22.05.2025 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 9.2.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
26.05.2025 Finanzausschuss
TOP 7.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0801/2025
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
05.05.2025
Erstellt
14.03.2025 09:21