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2015/0323

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2014 (17. Beteiligungsbericht)

Magistratsvorlage 20.08.2015

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Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 2014

Der „Große Woog“ 
 
Der „Große Woog“ wurde zwischen 1565 und 1568  
als Feuerlöschteich und Vergnügungswasserpark der 
Landgrafen ange legt und um 1828  erstmals für 
Bürgerinnen und Bürger zum Baden freigeg eben. 
1888 wurde der Kleine Woog im Zusamme nhang 
mit Kana lisationsarbeiten zugeschüttet , a n seiner 
Stelle befindet sich heute der Woogsplatz. 
 
 
 
Das heutige Familienbad , das den Plänen des eh e-
maligen Damenbads von 1927/28 entspricht, wu r-
de Anfang der neunziger Jahre gebaut. „Die We i-
ßen“, wie das Familienbad unt er Darmst ädtern 
auch genannt wird, steht  wie das Gesamtensemble 
„Großer Woog“ unter Den kmalschutz. Bezogen auf 
das Berichtsjahr 2014 hat die Stadt vor genau 130 
Jahren erstmals den Woog gepachtet und die Ver-
waltung übernommen.

Der Name „Woog“ bedeutet s tehendes G ewässer 
und ist eine alte regionstypische Bezeichnung. 
Durch den ca. 60.000 Quadratmeter großen und im 
Durchschnitt zwei  Meter tiefen  Woog fließt der  
Darmbach, der im Darmstädter Ostwald aus mehr e-
ren Quellen entspringt. 
 
 
 
Der Naturbadesee in der Innenstadt ist einmalig in 
Deutschland. Er bietet vielen Vogelarten ein Natu r-
paradies und Menschen einen Platz zum Ausruhen 
und Erholen . Zum Areal gehören das Familienbad 
mit Nichtschwimmerbereich und Sprun gturm, das  
Inselbad mit den Liegewie sen und der  Kinderspiel-
platz. Im Südwesten befindet sich rundum renovier-
te Café Woog, im Nordwesten steht die Jugendher-
berge mit eigenem Steg zum See.  Um den Schutz, 
den Erhalt sowie die Pflege des Darmstädter Natu r-
sees zu gewährleisten, gibt es seit 1973 die Bürger-
initiative mit dem Namen „Woogsfreu nde“ (Heute: 
„Woogsfreunde“ e.v.). 
 
Jeden  Sommer ist der Woog  Austragungsort des 
„Heinermans“, ein es Triathlons, der seit 1984 in 
dem See und um  den See herum stattfindet. Lässt 
die Eisdecke es im Winter zu,  wird der Woog zum 
Schlittschuh laufen genutzt.

VORWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS 
 
Darmstadt ist mit über  154.000 Einwo hnern 
die viertgrößte Stadt des Landes Hess en und 
ist seit 1997  „Wissenschaftsstadt“ sowie seit 
2008 „ Ort der Vielfalt“.  Derzeit sind über 
41.000 Studierende an der TU Darmstadt und 
den H ochschulen immatrikuliert. Zahlreiche 
Forschungseinrichtungen, große Unternehmen 
sowie ein breit verankerter Mittelstand scha f-
fen zahlreiche Arbeitsplätze und tragen zu 
einer lebenswerten Stadt bei. 
 
Zur Freizeitgestaltung  bietet die Sta dt ein 
breitgefächertes Sport- und Erholungsangebot 
für Jung und Alt. Hier zu zählen auch  das Lan-
desmuseum, die Mathildenhöhe  mit dem 
Darmstädter Wahrzeichen, dem Hochzeitsturm 
und die städtischen Grünanlagen. 
Ein sehr beliebtes und bei jeder Darmstädterin 
und jedem Darmstädter bekanntes Freizeitan-
gebot ist der d enkmalgeschützte Naturbad e-
see „Großer Woog“,  der seit 1935 und damit 
seit 80 Jahren Teil der Stadt  Darmstadt  ist. 
Der Badesee liegt  im Herzen Dar mstadts und 
gehört zum Eigenbetrieb Bäder. Er soll ein Teil 
des Angebotes der Landesgartenschau im Jahr 
2021 sein. Mit der Planung dafür wurde b e-
reits begonnen. 
 
Auf der Rückseite des Beteiligungsberichtes 
sehen Sie ein Bild von Schaffnerinnen der 
HEAG aus dem Jahr 1915. Vor rund 100 Jahren 
waren es die Frauen , die den Bahnbet rieb 
aufrechterhalten konnten.  Es ist ein ambiv a-
lentes Jubiläum, das einerseits die Frauenb e-
wegung stärkte, andererseits aber auch nach-
denklich macht , da die Frauen nur aufgrund 
des Ersten Weltkrieges eingesetzt wurden und 
ihre Berufe bei Rückkehr der Männer aus dem 
Krieg teilweise nicht weiter ausüben durften. 
 
Bereits zum 17 . Mal legt die Wissenschaft s-
stadt Darmstadt einen Beteiligungsbericht vor. 
Der Beteiligungsbericht ermöglicht Leserinnen 
und Lesern einen Einblick in die Daseinsvo r-
sorge der 12 7 unmittelbaren und mittelbaren 
Beteiligungen der Stadtwirtschaft. 
Der Bericht informiert Bürgerinnen und Bürger 
über die Beteiligungen der Stadt, die sich in 8 
Geschäftsfelder unterteilen: Energie & Wasser, 
Immobilien, Mobilität, Gesundheit  & Soziales, 
Kultur & Freizeit, Telekommunika tion & IT , 
Entsorgung & Abwa sser und Beteiligungsma-
nagement. 
 
Der Beteiligungsbericht gibt  Ihnen die Mö g-
lichkeit, sich über die Abläufe und Vorgänge 
der Stadtwirt schaft zu informieren. A ls Obe r-
bürgermeister und Beteiligungsdeze rnent ist 
mir besonders wichtig, dass  sich die Beteil i-
gungen so weiterentwickeln, dass sie den 
zukünftigen Herausforderungen gewac hsen 
sind. Dies beinhaltet die wirtschaftlichen Ziele 
und die Stadtrendite für Darmstadt. 
 
Sie können gerne auf die Unternehmen, die 
politischen Vertreter oder auf  mich zuko m-
men, wenn Sie  Anregungen zu dem Beteil i-
gungsbericht 2014 haben. Sie können uns Ihre 
Rückmeldung aber auch über unsere App oder 
die in diesem Bericht beiliegende Feedback-
Karte geben. 
 
Vielen Dank an alle  Mitarbeiterinnen und Mit-
arbeiter in den B eteiligungsunternehmen 
sowie den Mitgliedern der Geschäftsleitungen 
und Aufsicht sgremien. Ihre engagierte Arbeit 
ermöglicht den Erfolg der Darmstädter Stad t-
wirtschaft zu sichern. 
 
Darmstadt, im September 2015 
 
 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister

Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 2014

VORWORT DES HEAG-VORSTANDS 
 
Als Führungsgesellschaft des HEAG-Konzerns – und damit als Muttergesellschaft der 
HEAG Südhessische Energie AG (HSE), der HEAG mobilo und der bauverein AG – leis-
tet die HEAG seit über 100 Jahren mit ihren Unternehmen einen unerlässlichen Be i-
trag zur Daseinsvorsorge. Die Unternehmen des HEAG-Konzerns erbringen Leistungen 
mit hohem Qualitätsstandard, kurzum: Qualität, die funktioniert. Sie sind damit nicht 
nur ein wichtiger Baustein für Darmstadt im Hinblick auf Wohn-, Wirtschafts- und Wi s-
senschaftsstandort, sie unterstützen auch das Leben der Bürgerinnen und Bürger in 
Darmstadt und in der Region. 
Die HEAG als Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Im Rahmen einer Vergleichsstudie wurde 
der Darmstädter Beteiligungsbericht einerseits als bester deutscher und andererseits 
als einer der international führenden Beteiligungsberichte ausgezeichnet. Prof. Dr. Ulf 
Papenfuß, der an der Universität Leipzig den Lehrstuhl für Public Management inne 
hat, macht in seiner Studie deutlich, dass bei der Beteiligungsberichterstattung s o-
wohl auf der gesetzlichen Grundlage als auch bei der faktischen Umsetzung große 
Unterschiede bestehen.

VORWORT DES HEAG-VORSTANDS 
 
In diesem Jahr werden im Beteiligungsbericht 127 Unternehmen der Wissenschaft s-
stadt Darmstadt berichtet. Der vorliegende Bericht gibt Bürgerinnen und Bürgern der 
Stadt die Basis, auf der sie sich einen Gesamtüberblick über die wirtschaftliche Lage 
der Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft verschaffen können. Die im Fo l-
genden vorgestellten Beteiligungen haben in 2014 insgesamt 8.019 Personen b e-
schäftigt sowie eine Gesamtleistung von 2.243 Mio. EUR erzielt. Sie alle zusammen 
haben ein Gesamtinvestitionsvolumen von 1 62 Mio. EUR geleistet und weisen eine 
Bilanzsumme von 4.473 Mio. EUR auf. 
 
Diese Kennzahlen unterstreichen die Stärke der Darmstädter Stadtwirtschaft. Werden 
einzelne Beteiligungen betrachtet, erkennt man, welche Beiträge jedes Unternehmen 
des Darmstädter Stadtkonzerns leistet. Zahlreiche der 127 Unternehmen erwirtscha f-
ten Jahr für Jahr einen positiven Ergebnisbeitrag. Dieser ermöglicht es, vorhandene 
Mittel in Bereichen einzusetzen, die strukturbedingt ein negatives Ergebnis vorweisen, 
jedoch aufgrund ihrer besonderen Bedeutung für die Bevölkerung unverzichtbar sind.  
Hierzu zählen be i-
spielsweise die Lei s-
tungen des Öffentl i-
chen Personennahve r-
kehrs, die Dienstlei s-
tungen der Gesun d-
heitsversorgung sowie 
kulturelle Angebote in Darmstadt. Diese werden seit Jahrzehnten zu guten Teilen 
durch die Überschüsse der Geschäftsfelder Energie & Wasser, Immobilien, Teleko m-
munikation & IT sowie der Sparkasse ermöglicht. 
 
Die HEAG als Beteiligungsmanagement steht den Unternehmen der Stadtwirtschaft als 
zentraler Ansprechpartner für alle beteiligungsrelevanten Themen und Fragen zur Se i-
te und hat für die dienstleistungsorientierte Arbeit das Zertifikat „ServiceQualität 
Deutschland“ erhalten. Sie  hebt Synergien in der Stadtwirtschaft, berät als zentrale 
interne Unternehmens- und Personalberatung die Beteiligungen, entwickelt Leitlinien, 
schafft Transparenz und entwickelt das Beteiligungsportfolio nachhaltig weiter. Der 
Nutzen daraus ist eine effektive Steuerung, Transparenz sowie die Bündelung von 
Querschnittsfunktionen.

VORWORT DES HEAG-VORSTANDS 
 
Unser Ziel ist, neben der Bearbeitung neuer Projekte, die vor handenen Leistungen der 
Stadtwirtschaft zu verbessern und weiterzuentwickeln. Die Grundlage für unseren E r-
folg ist die enge Zu sammenarbeit mit den Verantwortlichen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und den Beteili gungen. Wir danken allen Beschäftigten, den Führungskrä f-
ten im Stadtkonzern sowie den politisch Verantwortlichen für die gemeinsame Arbeit 
und das große Engagement. Das Bekenntnis der Beteiligungen zur regionalen Nähe 
und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in ihre Unternehmen bilden die Basis 
für eine erfolgreiche Stadtwirtschaft. 
 
Wir danken dem Aufsichtsrat der HEAG für das entgegengebrachte Vertrauen. Mit Pro-
jekten wie der Stadtwirtschaftsstrategie 2020, dem „Tag der Stadtwirtschaft“, bei dem 
sich rund 30 Unternehmen der Stadtwirtschaft im September 2014 das erste Mal g e-
meinsam in der Darmstädter Innenstadt den Bürgerinnen und Bürgern präsentierten 
und der kontinu ierlichen Ver besserung des Be teiligungsberichts streben wir eine 
transparente und zukunftsorientierte Stadtwirtschaft an.  
 
 
 
 
 
 
Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend    Dr. Markus Hoschek

INHALTSVERZEICHNIS 
 
Der Beteiligungsbericht aus Sicht der Wissenschaft – Ein Gastbeitrag 1 
 
Die Bedeutung der Darmstädter Kommunalwirtschaft 4 
 
Rechtsformen städtischer Unternehmen 5 
 
Geltungsbereich 7 
 
Veränderungen gegenüber dem Vorjahr 11 
 
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 13 
 
Darmstädter Beteiligungskodex 16 
 
Frauenenteile innerhalb des Stadtkonzerns 18 
 
Finanz-, Leistungs- und Wirkungsziele 19 
 
Die Geschäftsfelder der Wissenschaftsstadt Darmstadt   
 
Geschäftsfeldübersicht 21 
Zahlenspiegel 23 
 
 
HEAG-Konzern 
 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 33 
Darmstadt (HEAG) 
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 41 
Teilkonzern bauverein AG 45 
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 49 
HEAG-Konzern 53 
 
 
Geschäftsfeld Energie & Wasser  
 
Überblick über das Geschäftsfeld 57 
     citiworks AG 59 
     Effizienz:Klasse GmbH 63 
     e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 67 
     e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 71 
     ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG 73 
     ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH 77 
     ENTEGA GmbH & Co. KG 79 
     ENTEGA Verwaltungs-GmbH 83 
     Global Tech I Offshore Wind GmbH 85 
     HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 89 
     Hessenwasser GmbH & Co. KG 95 
     Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 99 
     HSE Energie France SAS 101 
     HSE NATURpur Energie AG 105 
     HSE Netz AG 109 
     HSE Regenerativ GmbH 113 
     HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 117 
     HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 121

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 123 
     HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 127 
     HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 129 
     HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 133 
     HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 135 
     HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH 139 
     HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 143 
     HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 147 
     HSE Windpark Erksdorf GmbH 149 
     HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 153 
     HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 157 
     HSE Windpark Schlüchtern GmbH 159 
     Industriekraftwerk Breuberg GmbH 163 
     NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH 167 
     Parc éolien Baudignécourt SAS (Frankreich) 171 
     Parc éolien Chermisey SAS  (Frankreich) 175 
     Parc éolien La Lande de Carmoise SAS (Frankreich) 179 
     Parc éolien Le Charmois SAS (Frankreich) 183 
     Parc éolien les Douves des Epinettes SAS (Frankreich) 187 
     Parc éolien Montafilant SAS (Frankreich) 191 
     Piecki Sp. z o.o. (Polen) 195 
     Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG 199 
     Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 203 
     WEO GmbH & Co. KG 205 
 
 
Geschäftsfeld Immobilien 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 209 
     bauverein AG 211 
     BVD Freiberg GmbH 217 
     BVD Gewerbe GmbH 219 
     BVD Heimbau GmbH & Co. KG 223 
     BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 227 
     BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 231 
     bvd Mittelhessen GmbH 235 
     BVD New Living GmbH & Co. KG 239 
     BVD Südhessen GmbH 243 
     BVD Verwaltungs-GmbH 247 
     Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 249 
     Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 253 
     Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach 257 
     GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH 261 
     HEAG Wohnbau GmbH 265 
     HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 269 
     HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 273 
     ImmoSelect GmbH 275 
     Institut Wohnen und Umwelt GmbH 279 
     Stadtbau Freiberg GmbH 283 
     Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg / Sachsen mbH 287 
     Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 291 
     Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 297 
     Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG 299 
     Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 303

Geschäftsfeld Mobilität 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 307 
     DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 309 
     HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 315 
     HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 319 
     HEAG mobilo GmbH 321 
     HEAG mobiServ GmbH 327 
     HEAG mobiTram GmbH & Co KG 331 
     HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 335 
     Nahverkehrs-Service GmbH (NVS) 337 
 
 
Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 341 
     Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 343 
     Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 347 
     Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 351 
     Klinikum Catering Service GmbH 355 
     Klinikum Darmstadt GmbH 359 
     Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH 363 
     Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 367 
     Sanitätshaus am Klinikum GmbH 371 
     SOPHIA Hessen GmbH 375 
     SSG Starkenburg Service GmbH 379 
     Zweckverband Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. 383 
     und des LaDaDi  
 
 
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 387 
     Centralstation Veranstaltungs-GmbH 389 
     Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 393 
     Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 397 
     HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 401 
     Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 405 
 
 
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 409 
     COUNT+CARE GmbH & Co. KG 411 
     COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 415 
     HSE Medianet GmbH 417 
     Medianet Breitband GmbH & Co. KG 421 
     Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 425 
     Odenwald-INTRANET ODINET GmbH 427 
     PEB Breitband GmbH & Co. KG  431 
     PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 435 
 
 
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 437 
     ARGE Kilb/DED 439

ARGE Meinhardt/DED 443 
     awaTech GmbH 447 
     biolog GmbH 451 
     Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 455 
     Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 459 
     Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 463 
     HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 467 
     HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 471 
     MW-Mayer GmbH 473 
     Orgabo GmbH 477 
     OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 481 
     Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 485 
     ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 489 
 
 
Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 495 
     Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 497 
     WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 501 
     WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 505 
 
 
Anhang 
 
Darmstädter Beteiligungskodex – Empfehlungen und Abweichungserläuterungen 508 
aller abgegebenen Entsprechenserklärungen für das Geschäftsjahr 2014  
 
Erläuterung der Kennzahlen 556 
 
Leistungsbeziehungen mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt 561 
 
Übersicht der Wirtschaftsprüfer 2014 563 
 
Quellenverzeichnis 566 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kenntnisnahme städtische Gremien 
Magistrat: 02.09.2015 
Haupt- und Finanzausschuss: 17.09.2015 
Stadtverordnetenversammlung: 24.09.2015

DER BETEILIGUNGSBERICHT AUS SICHT DER WISSENSCHAFT 
 
Ein Beteiligungsbericht ist trotz der Einführung eines kommunalen  
Gesamtabschlusses bedeutend 
In den letzten Jahren ist in den europäischen Ländern eine zunehmende institutionelle 
Ausdifferenzierung des öffentlichen Sektors zu beobachten, bei der öffentliche Aufg a-
ben vielfach aus der Kernverwaltung auf öffentliche Unternehmen verlagert wurden . 
Öffentliche Unternehmen haben daher in fast allen europäischen Ländern sehr große 
Bedeutung für eine effektive und effiziente öffentliche Aufgabenerfüllung sowie hin-
sichtlich ihres Beitrages zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfung und ihres Anteils an 
den öffentlichen Ausgaben und der Staatsverschuldung. Vor diesem Hintergrund hat 
Beteiligungsmanagement für Städte besondere Relevanz, um öffentliche Leistungen 
für die Bürgerinnen und Bürger qualitätsgerecht, wirtschaftlich und nachhaltig anbi e-
ten zu können. 
Aus den institutionellen Veränderungen der öffentlichen Aufgabenwahrnehmung resu l-
tieren auch geänderte Rechenschafts- und Transparenzanforderungen an die öffentl i-
che Hand . In Wissenschaft und Praxis wird diskutiert, welche Maßnahmen und I n-
strumente zu einer Steigerung von Zielerreichung, Wirtschaftlichkeit, Transparenz und 
Glaubwürdigkeit staatlichen Handelns beitragen können. Neben der Wissenschaft be-
tonen insbesondere internationale Organisationen, wie die OECD, die EU, die Weltbank 
und politische Entscheidungsträger europäischer Länder, die Relevanz von Reche n-
schaftslegung und Transparenz öffentlicher Unternehmen. Die OECD-Leitlinien zur 
Corporate Governance öffentlicher Unternehmen, welche Grundsätze einer verantwo r-
tungsvollen Steuerung und Leitung formulieren, verdeutlichen in diesem Kontext den 
Nutzen von Beteiligungsberichten und fordern von der öffentlichen Hand einen Beteil i-
gungsbericht mit aussagekräftigen Informationen zur Aufgabenerfüllung, Leistung , 
Entwicklung und Corporate Governance öffentlicher Unternehmen zu veröffentlichen.  
Mit Blick auf teilweise vorhandene Missverständnisse in der Praxis ist darauf hinz u-
weisen, dass ein Beteiligungsbericht kein operatives Steuerungsinstrument ist und 
nicht an diesbezüglichen Zwecken beurteilt werden sollte (wie z. B. Quartalsberichte 
oder Kennzahlenvergleiche). Er liefert allerdings für Entscheidungsträger die erforde r-
liche Gesamtübersicht darüber, mit welchen Un ternehmen in den jeweiligen Politikfel-
dern von der Stadt Entwicklungsbeiträge zur Realisierung von angestrebten Zielen in 
Abstimmung mit den Initiativen der Kernverwaltung geleistet werden können. Eben-
falls können durch die Übersicht weitere Synergiepotenziale im Konzern Stadt e r-
kannt, Vorgehensweisen verschiedener Organisationen ab gestimmt und Doppelarbeit 
vermieden werden. Bürgerinnen und Bürgern bietet ein Beteiligungsbericht einen 
strukturierten Überblick über den Einsatz öffentlicher Steuergelder in den Unterne h-
men und deren Beitrag für die Daseinsvorsorge in „ihrer Stadt“.  
 
-1-

DER BETEILIGUNGSBERICHT AUS SICHT DER WISSENSCHAFT 
 
Er ist damit auch eine notwendige Informationsgrundlage für die in vielen Städten zu-
nehmend geforderte und geförderte Bürgerbeteiligung. Öffentlichen Unternehmen bi e-
tet der Bericht die Chance, ihre Leistungen für Bürgerinnen und Bürger noch besser 
sichtbar werden zu lassen. 
Somit kann die öffentliche Aufgabenerfüllung ganzheitlicher, wirkungsorientierter und 
nachhaltiger gestaltet werden. Der übergreifende Nutzen und Mehrwert für die öffen t-
liche Hand und die Gesellschaft rechtfertigt daher den Aufwand zur Erstellung eines 
Beteiligungsberichts. 
Darüber hinaus ist hinsichtlich der u. a. auch in Darmstadt vorgesehenen Erstellung 
eines kommunalen Gesamtabschlusses bzw. Konzernabschlusses, welcher über die 
Vermögens- Finanz- und Ertragslage einer Kommune in Gänze informiert, darauf hi n-
zuweisen, dass dieser einen Beteiligungsbericht nicht ohne weiteres ersetzen kann. 
Nur in einzelnen Bundesländern müssen gem äß der jeweiligen Rechtsgrundlage F i-
nanzkennzahlen um Leistungskennzahlen zur Erreichung der kommunalen Aufgabe n-
erfüllung (z. B. Besucherzahlen im städtischen Theater oder Schwimmbad) ergänzt 
werden. Zahlreiche erforderliche Informationen liefert ein Gesamtabschluss ohne deut-
liche Erweiterungen nicht. Dies betriff z. B. die gesamten Informationen zu den einze l-
nen Beteiligungen sowie darüber hinaus zur Erfüllung der öffentlichen Zielsetzung, der 
Zusammensetzung der Organe oder des Namens des Abschlussprüfungsunterne h-
mens und der Abschlussprüfungskosten und vielen weiteren Aspekten. Wäre beabsich-
tigt, dass der kommunale Gesamtabschluss zukünftig die Funktion eines Beteil i-
gungsberichts übernehmen oder diesen ggf. sogar ersetzen soll, müsste durch den 
Gesetzgeber sichergestellt werden, dass bspw. im Rahmen des Lageberichts oder im 
Anhang zum Gesamtabschluss ein Beteiligungsbericht enthalten ist, der alle als we-
sentlich identifizierte Informationen ausweist , die nicht im eigentlichen Jahresa b-
schluss enthalten sind. Hier besteht konzeptioneller Handlungsbedarf, um ein koh ä-
rentes Berichtswesen zu gewährleisten. 
Aufbauend auf einer ersten Studie zur Qualität von Beteiligungsberichte n deutscher 
Städte wurde in einer zweiten international vergleichenden Studie die Beteiligungsb e-
richterstattung in den 13 Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Schweden, No r-
wegen, Großbritannien, Frankreich, Niederlande, Belgien, Portugal, Spanien und Gri e-
chenland sowie Israel auf Bundes- und kommunaler Ebene anhand eines entwickelten 
Modells mit 175 Analysekriterien (siehe Vorwort zum Darmstädter Beteiligungsbericht 
2013) vergleichend analysiert. 
Zusammenfassend zeigen die Studienergebnisse trotz einzelner positiver Entwic k-
lungstendenzen (z. B. in Schweden, Norwegen, Österreich und der Schweiz) eine sehr 
heterogene und überwiegend nicht anforderungsgemäße Qualität der Beteiligungsb e-
richterstattung.  
-2-

DER BETEILIGUNGSBERICHT AUS SICHT DER WISSENSCHAFT 
 
Bislang existieren in den untersuchten Ländern nur wenige Beteiligungsberichte auf 
nationaler und insbesondere auf lokaler Ebene. Anders als in Deutschland veröffentli-
chen Städte vielfach keine hinreichenden Informationen über ihre Unternehmen. Ide n-
tifizierte Berichte erreichen bis auf die Bundesebene in Schweden und Norwegen nicht 
annähernd gegenwärtige Standards der Beteiligungsberichterstattung in Deutschland . 
Informationen zu öffentlichen Beteiligungen werden in vielen Ländern nicht in einem 
zentralen strukturierten Bericht, sondern oftmals nur fragmentiert an verschiedener 
Stelle veröffentlicht, wodurch eine aufwandsarme und übersichtliche Zugänglichkeit 
für Bürgerinnen und Bürger deutlich erschwert wird.  
Die nach dem Analysemodell besten deutschen Beteiligungsberichte der Städte Darm-
stadt, Berlin und Hannover sollten auch im Ausland auf Bundes- und kommunaler 
Ebene nützliche Beispiele liefern und eine wertvolle Grundlage für Reformmaßnahmen 
sein.  
Die im Rahmen der Kooperation zwischen HEAG und uns entstandene Studie wurde 
im Februar 2015 veröffentlicht
1 und in überregionalen Medienberichten thematisiert 
(u. a. in der Wirtschaftswoche vom 08.05.2015). Sie bietet eine wissenschaftlich fu n-
dierte Grundlage, Benchmarkanalysen durchzuführen und international systematisch 
voneinander zu lernen. Mit der Studie erhalten Entscheidungsträger in Politik, Verwa l-
tung und öffentlicher Wirtschaft aufschluss reiche Einblicke sowie konkrete Alltagsu n-
terstützung. Im weiteren Verlauf wird die englische Fassung der Studie um die Analyse 
zusätzlicher Länder erweitert, um die gewonnen en Ergebnisse für Wissenschaft und 
Praxis international zugänglich zu machen sowie zusätzliche Gestaltungsperspektiven 
und Reformunterstützung für das öffentliche Beteiligungsmanagement in den jeweil i-
gen Ländern zu liefern. 
Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis leiste n weiterhin einen sehr lohne n-
den Beitrag dazu, dass gesellschaftspolitisch und ökonomisch sehr relevante Hand-
lungsfeld „Beteiligungsmanagement“ im Sinne der öffentlichen Hand weiter voranz u-
bringen.  
 
Prof. Dr. Ulf Papenfuß 
                                            
1 Die Studie kann unter http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=2585951 abgerufen werden. 
-3-

BEDEUTUNG DER DARMSTÄDTER KOMMUNALWIRTSCHAFT  
 
Artikel 28 Abs. 2 Grundgesetz garantiert Gemeinden das Recht, im Rahmen der G e-
setze alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft in eigener Verantwortung, also 
durch Selbstverwaltung, zu regeln. Diese verfassungsmäßig normierte Selbstverwa l-
tungsgarantie räumt den Kommunen neben der Personal- , Finanz- und Vermögensho-
heit insbesondere auch die Organisationshoheit ein, d. h. das Recht zu entscheiden, 
auf welche Art und Weise die Erfüllung der Aufgaben erfolgen soll.  
 
Nach § 121 Abs. 1 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) darf sich eine Gemeinde 
wirtschaftlich betätigen, wenn  
 der öffentliche Zweck die Betätigung rechtfertigt, 
 die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur Leis-
tungsfähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtlichen Bedarf steht und 
 der Zweck nicht ebenso gut und wirtschaftlich durch einen privaten Dritten erfüllt 
wird oder erfüllt werden kann. 
 
Dies entspricht dem Subsidiaritätsprinzip. Soweit Tätigkeiten vor dem 1. April 2 004 
ausgeübt wurden, sind sie ohne die in Satz 1, dritte Aufzählung genannte Einschrä n-
kung zulässig.  
 
Als wirtschaftliche Betätigung gelten gem. § 121 Abs. 2 HGO nicht Tätigkeiten 
 zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, 
 auf den Gebieten des Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesens, der Kultur, des 
Sports, der Erholung, der Abfall- und Abwasserbeseitigung sowie 
 zur Deckung des Eigenbedarfs. 
 
Für das kommunalpolitische Ziel, die Versorgung der Bevölkerung im Sinn der D a-
seinsvorsorge in vollem Umfang zu gewährleisten und dabei die finanziellen Belastu n-
gen der Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Wirtschaft so niedrig wie 
möglich zu halten, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt einen Teil ihrer vielfältigen 
Aufgaben an Unternehmen verschiedener Rechtsformen übertragen, die ihr entweder 
in vollem Umfang gehören oder an denen sie zusammen mit Anderen beteiligt ist. 
 
Es sind hierfür leistungsfähige Beteiligungen erforderlich, die bei der Aufgabenerfü l-
lung dem ökologischen, technischen und wirtschaftlichen Strukturwandel gewachsen 
sind und über die unternehmensbezogenen Ziele hinaus im Interesse der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt bei der Verwirklichung nachstehender allgemeiner Ziele tätig 
werden, wie zum Beispiel bei der 
 
 Verbesserung der öffentlichen Rahmenbedingungen und Unterstützung der 
strukturpolitischen Ziele der Stadt 
 Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen 
 Förderung des Umweltschutzes 
 Unterstützung der sozialen und kulturellen Aufgaben der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt. 
 
Der vorliegende Beteiligungsbericht bietet mit den beigefügten Beteiligungsübersic h-
ten einen Überblick über das Beteiligungsportfolio der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Im Einzelnen sind zu den Beteiligungen sowohl allgemeine Informationen als auch 
betriebs- und finanzwirtschaftliche Daten der Jahre 2012- 2014 zusammengetragen, 
die ein Bild der wirtschaftlichen und finanziellen Lage vermitteln.  
-4-

RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN 
 
Wie andere Kommunen auch, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt vielfältige Aufga-
ben der Daseinsvorsorge zu erfüllen und zahlreiche öffentliche Dienstleistungen zu 
erbringen. Viele dieser Aufgaben werden außerhalb der „ normalen“ Verwaltungsstruk-
tur der Ämter und Dezernate durch besondere organisatorische Einheiten erbracht. 
Die Rechtsformen dieser „Unternehmen der Stadt“ sind höchst unterschiedlich, um 
haftungsrelevanten und steuerlichen Anforderungen zu entsprechen. Bei allen Rechts-
formen bleibt jedoch eine kommunalrechtliche Verantwortung und Haftung, insbeson-
dere dann, wenn es sich um die Übertragung von kommunalen Tätigkeiten handelt 
oder wenn die Stadt Weisungen erteilt hat. Nachstehend erfolgen Hinweise zu den 
wichtigsten Unternehmensformen. 
 
Regiebetriebe 
 
Regiebetriebe gehören zur unmittelbaren Kommunalverwaltung und sind rechtlich u n-
selbständige Anstalten des öffentlichen Rechts. Sie sind am ehesten mit der „klass i-
schen Ämterstruktur“ vergleichbar, denn sie sind weder rechtlich, noch organisat o-
risch, noch wirtschaftlich selbständig. Sie werden aufgrund verwaltungsinterner A n-
ordnungen geschaffen und haben den gleichen rechtlichen Status wie jede andere 
Dienststelle innerhalb der Stadt. Regiebetriebe sind eine organi satorische Einheit in-
nerhalb des Haushaltes. Sie dienen der Erfü llung von Aufgaben im Rahmen gesetzlich 
festgelegter oder freiwillig übernommener Aufgaben des Verwaltungstr ägers. Über die 
Regiebetriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird in dem vorliegenden Beteil i-
gungsbericht nicht berichtet. 
 
Eigenbetriebe 
 
Eigenbetriebe sind Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit, die – obwohl Teil 
der Gemeindeverwaltung – über eine vom Gemeindehaushalt getrennte, eigene Wir t-
schaftsführung, (Planung, Buchführung und Rechnungslegung sowie über eine eigene 
Personalwirtschaft) verfügen. Damit unterscheiden sie sich klar von den vorgenannten 
Regiebetrieben. Finanzwirtschaftlich gelten sie als Sondervermögen der Kommune. An 
der Spitze des Eigenbetriebes steht eine Betriebsleitung. Dienstvorgesetzter aller B e-
schäftigten des Eigenbetriebes ist der Oberbürgermeister. An wichtigen Entscheidu n-
gen ist neben der kommunalen Verwaltungsspitze in der Regel die Betriebskommiss i-
on zu beteiligen. Rechtliche Grundlage ist das Hessisc he Eigenbetriebsg esetz in der 
Fassung vom 09.06.1989, zuletzt geändert durch Gesetz vom 16.12.2011.  
 
Zweckverbände 
 
Zweckverbände sind eine häufige Konstruktion, um kommunale Zusammenarbeit zu 
organisieren, etwa wenn sektor enbezogene Aufgaben (z. B. im Ge sundheitsamt) zu 
lösen oder langfristige Regelungen (etwa in der Regi onalplanung) umzusetzen sind. 
Ebenso wie Eigenbetriebe gehören sie zu den öffentlich -rechtlichen Unternehmen s-
formen (Körperschaften des öffentlichen Rechts). Anders als beim Eigenbetrieb ist die 
Stadt hier jedoch nicht Träger, sondern Mitglied. 
 
Kapitalgesellschaften 
 
Die Stadt kann unter Beachtung der Vorschriften der §§ 121 ff HGO auch Beteiligu n-
gen an privatrechtlichen Unternehmen eingehen. Privatrechtliche Unternehmen einer 
Gemeinde si nd in der Regel Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) oder 
Aktiengesellschaften (AG).  Eine Aktiengesellschaft soll die Gemeinde nur erric hten, 
übernehmen, wesentlich erweitern oder sich daran beteiligen, wenn der öffentl iche 
Zweck des Unternehmens nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform erfüllt werden  
 
 
-5-

RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN 
 
kann (§ 122 Abs. 3 HGO). Daher ist die Anzahl der in dieser Rechtsform geführten B e- 
teiligungen mit einer Anzahl von sechs im Verhältnis zu der Gesamtzah l der Unte r-
nehmen gering (vgl. Grafik). Aufgrund der weitestgehenden Einflussmög lichkeiten der 
Kommune ist die GmbH unter den Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
mit Abstand die gebräuchlichste Form. Durch Festlegungen des Gesellschaftsvertr a-
ges, durch die Besetzung des Aufsichtsrates und durch das Weisungs recht der Gesell-
schafterversammlung gegenüber der Geschäftsführung kann die Stadt direkt Einfluss 
ausüben. Insgesamt ist die Wisse nschaftsstadt Darmstadt mittelbar und unmittelbar 
an 73 Unternehmen, die in der Rechtsform der GmbH geführt werden, beteiligt (vgl. 
Grafik). 
 
Personengesellschaften 
 
Die Beteiligung an einer Personengesellschaft (Kommanditgesellschaft / KG) durch die 
Stadt ist möglich, wenn als voll  haftender Gesellschafter (Komplementär) eine GmbH 
eingesetzt wird und somit faktisch eine Haftungsbeschränkung gegeben ist. In diesem 
Fall handelt es sich um die Rechtsform einer GmbH & Co. KG. Hier leistet die Ko m-
plementär GmbH keine Einlage und beschränkt sich auf die Übernahme der G e-
schäftsführung sowie auf die persönliche, faktisch aber begrenzte Haftung. Möglich ist 
ebenfalls eine Beteiligung als Kommanditistin bei der Kommanditgesellschaft. 
 
Weitere Rechtsformen 
 
Daneben gibt es für Kommunen noch weitere Möglichkeiten, spezielle Rechtsf ormen 
für Ihre Betätigung zu wählen. Als Beispiel sind Stiftungen und Anstalten des öffentl i-
chen Rechts  (z.B. die Stadt - und Kreis -Sparkasse Darmstadt)  oder langfristige Ar-
beitsgemeinschaften (ARGE) zu nennen. Eine mögliche privatrechtliche Organisations-
form ist ferner die eines rechtsfähige n Vereins. Über Stiftungen und Vereine der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt wird jedoch aufgrund von § 123a, Abs. 1 HGO in dem vo r-
liegenden Beteiligungsbericht nicht berichtet. 
 
 
Rechtsformen in der Stadtwirtschaft zum 31.12.2014 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
* sieben Gesellschaften aus Frankreich, eine Gesellschaft aus Polen, die Sparkasse sowie zwei Arbeitsgemeinschaften  
* 
12811
29
6
73
36
0
20
40
60
80
100
120
140
Summe Berichtsumfang 
Eigenbetrieb 
weitere 
Zweckverband 
GmbH 
AG 
Personengesellschaft 
-6-

GELTUNGSBEREICH 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfüllt die Anforderungen 
des § 123a Hessische Gemeindeordnung. Es werden alle Unternehmen in einer Priva t-
rechtsform berichtet, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt zu mindestens 
20 Prozent beteiligt ist. 
  
Die Berichte der einzelnen Beteiligungen enthalten Angaben über 
 
 den Gegenstand des Unternehmens, 
 den Stand der Erfüllung des öffentlichen Zwecks durch das Unternehmen, 
 die Beteiligungsverhältnisse,  
 die Besetzung der Organe und deren Vergütung, 
 die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung,  
 Kennzahlen zu  Bilanz, Gewinn - und Verlustrechung (inklusive Bankverbindlich -
keiten, die Hinweise zu Kreditaufnahmen enthalten) sowie Personalkennzahlen 
 die wirtschaftliche Lage , gegebenenfalls  mit Informationen über Kapitalzufü h-
rungen und -entnahmen durch die Gemeinde. 
 
Die Vergütung der Mitglieder der Geschäftsleitung en sowie der Aufsichtsorgane wer-
den sowohl in Summe je Organ als auch personalisiert ausgewiesen. In der Regel setzt 
sich die Vergütung der Geschäftsleitung aus einem fixen und einem zielorientierten 
variablen Bestandteil zusammen. Maßgeblich für die Ermittlung der Bezüge sind die 
im Geschäftsjahr geleisteten Zahlungen, die Angaben nach § 285 Abs. 9 HGB sind zu 
Grunde zu leg en. Die Mitglieder der Aufsichtsorgane werden mit einem Stand zum 
31.12.2014 ausgewiesen. Die Darstellung der Vergütung erfolgt entsprechend. Aus 
diesem Grund kann es zu Abweichungen zu den Werten in den Prüfberichten der G e-
sellschaften kommen. Die ausgewiesenen Bezüge setzten sich zusammen aus Grun d-
vergütung und Sitzungsgeld.  
 
Die Bürgschaften und Zuschüsse der Wissenschaftsstadt  Darmstadt sind in einer g e-
sonderten Übersicht unter dem Abschnitt „Leistungsbeziehungen mit der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt“ am Ende des Berichts aufgeführt. 
 
 
Für die im Folgenden aufgeführten Unternehmen wurde eine komprimierte Darste llung 
gewählt bzw. vollständig auf die Berichterstattung verzichtet. 
 
a) Unternehmen, die als Komplementäre fungieren ( Verwaltungsgesellschaften ohne 
operatives Geschäft) 
 
 
Komplementärgesellschaften 
 
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 
BVD Freiberg GmbH  
BVD Verwaltungs-GmbH  
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Verwaltungs-GmbH 
e-netz Südhessen Verwaltungs GmbH 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 
 
-7-

GELTUNGSBEREICH 
 
 
Komplementärgesellschaften 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH  
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH  
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH  
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH  
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 
 
b) Unternehmen, bei denen aus wettbewerb srechtlichen Gründen eine vollständig e 
Veröffentlichung nicht zielführend ist: 
 
 
Gesellschaft 
 
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
 
c) Unternehmen, die dieses Jahr nicht in den Beteiligungsbericht aufgenommen 
wurden: 
 
 
Gesellschaft 
 
Begründung 
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH kein operatives Geschäft 
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG kein operatives Geschäft 
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH kein operatives Geschäft 
Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG operative Geschäftstätigkeit ein-
geschränkt aufgenommen 
Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesell-
schaft mbH 
operative Geschäftstätigkeit ein-
geschränkt aufgenommen 
HEAG Versicherungsservice GmbH operative Geschäftstätigkeit ein-
geschränkt aufgenommen 
HSE Beteiligungs-GmbH kein operatives Geschäft 
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf 
GmbH & Co. KG kein operatives Geschäft 
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf 
Verwaltungs-GmbH kein operatives Geschäft 
-8-

GELTUNGSBEREICH 
 
 
Gesellschaft 
 
Begründung 
Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg GmbH 
i.L. kein operatives Geschäft 
HSE AVG Beteiligungs-GmbH i.L. kein operatives Geschäft 
 
d) Unternehmen, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt mittel - bzw. unmittel-
bar eine Beteiligung geringer als 20 % hält und daher nicht berichtet werden: 
 
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungs-
quote der Stadt 
Aschaffenburger Versorgungs-
GmbH (AVG) 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 13,27 % 
Bayerische Rhöngas GmbH Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 4,89 % 
Bioenergie Aschaffenburg 
GmbH 
Aschaffenburger Versorgungs-
GmbH (AVG) 13,27 % 
cesah GmbH Centrum für Sa-
tellitennavigation Hessen Wissenschaftsstadt Darmstadt 10,00 % 
EW Medien und Kongresse 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 5,06 % 
Fernwärmeversorgung Och-
senfurt GmbH 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 3,25 % 
FrankfurtRheinMain Corporati-
on Chicago 
Frankfurt RheinMain GmbH 
Intern. Marketing of the Region 2,00 % 
Frankfurt RheinMain GmbH 
Intern. Marketing of the Region Wissenschaftsstadt Darmstadt 2,00 % 
Frankfurt Ticket Rhein-Main 
GmbH 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH 1,92 % 
GasLINE CP Customer Projects 
GmbH 
GasLINE Telekomm.mbH & Co. 
KG 1,77 % 
GasLINE Telekomm. mbH HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 1,77 % 
GasLINE Telekomm. mbH & 
Co. KG 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 1,77 % 
Gasversorgung Miltenberg 
Bürgstadt GmbH 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 3,25 % 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 9,77 % 
Gemeinschaftskraftwerk 
Irsching GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 7,96 % 
Gernsheimer Hafenbetriebs-
Gesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 16,00 % 
Holzenergie Odenwald GmbH & 
Co. KG i.L. 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 15,83 % 
Kurgesellschaft Bad König 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 0,04 % 
Nassauische Heimstätte Woh-
nungs- u. Entwicklungs GmbH bauverein AG 0,69 % 
Neue Wohnraumhilfe gemein-
nützige Gesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 12,20 % 
-9-

GELTUNGSBEREICH 
 
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungs-
quote der Stadt 
Rhein-Main-Verkehrsverbund  
GmbH 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 2,78 % 
Stadtwerke Langen Immobilien 
GmbH Stadtwerke Langen GmbH 8,84 % 
Stadtwerke Langen GmbH HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 8,84 % 
SüdWestStrom Südwestdeut-
sche Stromhandels GmbH 
Aschaffenburger Versorgungs-
GmbH (AVG) 0,77 % 
SWM Wind Havellland GmbH & 
Co. KG HSE Regenerativ GmbH 11,06 % 
Unternehmensgesellschaft Ver-
kehrsverbund Rhein-Neckar 
GmbH 
Nahverkehr-Service GmbH 
(NVS) 0,44 % 
Zweckverband Tierkörperbesei-
tigung Wissenschaftsstadt Darmstadt Ca. 1% 
8KU GmbH HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 11,06 % 
 
WEITERE HINWEISE 
 
 Aufgrund der Darstellung in TEUR im weiteren Verlauf des Berichts können sich 
Rundungsdifferenzen ergeben. 
 
 Die Stadt - und Kreis -Sparkasse Darmstadt wird in dem Geschäftsfeld Weitere 
Aktivitäten aufgeführt. Eine Einbeziehung in die im Folgenden dargestellten Grafi-
ken sowie Geschäftsfeldspezifika wurde nicht vorgenommen. 
 
 Die in den Einführungsseiten dargestellten Embleme unter der Rubrik Auszeich-
nung sowie die vorgestellten Kooperation en mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
stellen einen Auszug der vorhandenen Aktivitäten dar.  Die Definition „Auszeich-
nung“ im oben genannten Zusammenhang umfasst sowohl Zertifikate, Gütesiegel 
und Qualitätsstandards, als auch Merkmale, die das jeweilige G eschäftsfeld hi n-
sichtlich der Qualität der Leistungserbringung bzw. des Angebotsspektrums au s-
zeichnen, dies kann auch Kooperationen und Netzwerke umfassen. 
-10-

VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR 
 
Im Jahr 2014 haben sich folgende Änderungen bei Beteiligungen der Wissenschafts -
stadt Darmstadt ergeben: 
 
Erwerb der Anteile an: Erwerb der Anteile durch: alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
HSE AVG Beteiligungs-GmbH HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 50,00% 100,00%
Anteilserwerbe
 
 
Veräußerung der Anteile an: (ehemaliger) Anteilseigner: alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
Future Energy Pissos No. 5 SAR HSE Regenerativ GmbH 100,00% 0,00%
WV Energie AG HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 0,02% 0,00%
Stadtwerke Freiberg AG mit Töchtern HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 10,00% 0,00%
HSE Entsorgung GmbH HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00% 0,00%
Forest Carbon Group mit Töchtern HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 49,85% 0,00%
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG HSE Regenerativ GmbH 100,00% 90,00%
Gasversorgung Unterfranken GmbH HSE AVG Beteiligungs-GmbH 13,95% 0,00%
Anteilsveräußerungen
 
 
Gesellschaft ehemaliger Anteilseigner neuer Anteilseigner Prozentsatz
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-
Service GmbH HSE Entsorgung GmbH HEAG Südhessische 
Energie AG (HSE) 29,00%
Gasversorgung Unterfranken GmbH HSE Entsorgung GmbH HEAG Südhessische
 Energie AG (HSE) 11,05%
MW -Mayer GmbH HSE Entsorgung GmbH HEAG Südhessische 
Energie AG (HSE) 95,00%
ENTEGA GmbH & Co. KG HEAG Südhessische Energie AG (HSE) HSE Beteiligungs-GmbH 100,00%
ENTEGA Verwaltungs-GmbH HEAG Südhessische Energie AG (HSE) HSE Beteiligungs-GmbH 100,00%
Umhängungen
 
 
neu gegründete Gesellschaft Anteilseigner
Centralstation Veranstaltungs-GmbH W issenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG
Effizienz:Klasse GmbH HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-
W alldorf GmbH & Co. KG HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-
W alldorf Verwaltungs-GmbH HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Darmstädter Sportstätten 
Verwaltungsgesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt
100,00%
Prozentsatz
Neugründungen
49,00%
100,00%
42,02%
42,02%
 
 
ehemalige Gesellschaft bisheriger Anteilseigner Begründung ehemaliger 
Prozentsatz
City Shopping GmbH & Co. Anlagen KG i.L. HEAG Holding AG Liquidation beendet 33,00%
ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG HEAG Südhessische Energie AG (HSE) Verschmelzung auf 
ENTEGA 100,00%
ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-
GmbH HEAG Südhessische Energie AG (HSE) Verschmelzung auf 
ENTEGA 100,00%
HSE Entsorgung GmbH mit Töchtern HEAG Südhessische Energie AG (HSE) Verschmelzung auf HSE 100,00%
Projektgesellschaft Da. Goethestraße 36 
mbH i.L. HEAG W ohnbau GmbH Liquidation beendet 49,00%
Nicht mehr bestehende Gesellschaften
 
 
-11-

VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR 
 
bisherige Firma
HSE Technik GmbH & Co. KG e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
HSE Technik Verwaltungs-GmbH
HSE Medianet Verwaltungs-GmbH
neue Firma
HSE Beteiligungs-GmbH
Änderung der Firma
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH
 
 
Entwicklung ausgewählter Kerngrößen des Stadtkonzerns in Geschäftsfeldsicht1 
 
Energie & 
Wasser Immobilien Mobilität Gesundheit 
& Soziales
Kultur & 
Freizeit
Telekomm-
unikation & 
IT
Entsorgung 
& Abwasser
Beteiligungs-
management Summe
Investititionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 52 71 11 8 2 8 10 0,5 162
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.409 1.442 180 310 68 125 199 719 4.452
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.477 228 87 208 8 114 108 4 2.234
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) -15 12 -28 -9 0 4 1 -11 -45
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20%  aus Sicht der Stadt 47 30 8 11 5 8 14 4 127
Anzahl der Beschäftigten 2.142 556 690 3.005 306 461 824 35 8.019
Investititionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 67 16 9 12 3 5 8 22 142
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.584 1.371 182 393 71 47 240 725 4.613
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.867 178 81 217 7 43 117 4 2.514
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 5 19 -28 -20 -13 1 0 -14 -50
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20%  aus Sicht der Stadt 49 27 8 11 5 7 15 5 127
Anzahl der Beschäftigten 2.700 516 622 3.036 288 120 673 57 8.012
Investititionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 178 18 7 17 10 6 11 247 494
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.737 1.368 186 236 75 42 252 741 4.637
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.853 176 72 194 7 31 194 3 2.530
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) -3 22 -32 -8 -8 2 8 -8 -27
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20%  aus Sicht der Stadt 51 27 8 11 5 6 16 4 128
Anzahl der Beschäftigten 2.730 503 606 2.852 241 106 1.039 52 8.129
Geschäftsjahr 2014 2
Geschäftsjahr 2013
Geschäftsjahr 2012
 
 
 
1 Die Werte der abgebildeten Tabelle ergeben sich aus den Konzern bzw. Unternehmensangaben der jeweiligen G e-
schäftsjahre und entsprechen den in den jeweiligen Beteiligungsberichten veröffentlichten Kerngrafiken (Vorwort des 
Vorstandes). Nachträglich eingetretene Änderungen wurden der Berechnungsgrundalge zu einem späteren Zeitpunkt 
nicht zugrunde gelegt.  
2 Durch die Verabschiedung der Stadtwirtschaftsstrategie 2020 in 2015 wurde die Zuordnung der Unternehmen zu den 
Geschäftsfeldern neu geordnet. Die neue Zuordnung der Unternehmen wurde im Rahmen des Beteiligungsberichts 
ausschließlich auf das Geschäftsjahr 2014 angewandt. 
-12-

DIE BETEILIGUNGEN DER WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT 
 
Die folgende Übersichte zeigt alle unmittelbaren Beteiligungen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt auf. 
 
 
 Übersicht der Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden 
 Beteiligungsübersicht der direkten städtischen Beteiligungen 
 
-13-

Eigenbetriebe 
 
 
 
 
 
Eigenbetrieb Kulturinstitute 
der Stadt Darmstadt 
 
 
 
 
Kapital: 
Eigenbetriebe 
 
 
 
 
 
Eigenbetrieb für kommunale 
Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD) 
 
 
Kapital: 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser 
und Märkte der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
 
Kapital: 
Eigenbetrieb Bäder der 
Stadt Darmstadt 
 
 
 
Kapital: 
 Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten und 
Wohneinrichtungen 
 
 
Kapital: 
 
 
 
 
 
17.000 TEUR 
 
 
 
 
 
1.000 TEUR 
Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
  
 
 
Kapital:           
Anteile: 
 
 
 
Kapital:            
Anteile: 
 
 
 
48.533 TEUR 
7,72 % 
 
 
 
Kapital:            
Anteile:                      
 
 
 
48.533 TEUR 
11,74 % 
  
 
 
Kapital:                   
Anteile:                    
 
 
 
Kapital:      
Anteile: 
 
 
 
Kapital:    
Anteile:        
 
 
 
Kapital:         
Anteile:       
 
 
 
75 TEUR 
33,33 % 
 
 
 
25 TEUR 
50,00 % 
 
 
 
202 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
0 TEUR 
50,00 % 
 
 
 
Kapital:    
Anteile:        
 
 
 
0 TEUR 
50,00 % 
  
 
 
Kapital:  
Anteile:            
 
 
 
25 TEUR 
100,00 % 
Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (IDA) 
 
Kapital:          
 
 
 
 
 
15.500 TEUR 
 
 
 
 
 
10.000 TEUR 
HEAG HEAG biolog GmbH 
 Darmstädter Entsorgungs- und 
Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
ARGE Meinhardt/DED 
ARGE Kilb/DED 
Darmstädter Recycling Zentrum 
GmbH (DRZ GmbH) 
awaTech GmbH 
 HEAG 
  
 
 
 
Mitglieder: 
- Wissenschaftsstadt Darmstadt 
- Landkreis Darmstadt-Dieburg 
 
 
 
 
 
Kapital:                  
Anteile: 
 
 
 
Mitglieder: 
- Wissenschaftsstadt Darmstadt 
- Landkreis Darmstadt-Dieburg 
 
 
 
 
 
 
52 TEUR 
25,00 % 
 
 
 
Mitglieder: 
- Wissenschaftsstadt Darmstadt 
- Landkreis Darmstadt-Dieburg 
- Müllabfuhr-Zweckv. Odenwald (MZVO) 
DADINA - Darmstadt-Dieburger 
Nahverkehrsorganisation 
Zweckverband Verwaltungsverband für das 
Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi 
ZAS Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen 
 SAVAG Südhessische Abfall-
Verwertungs GmbH  
Mitgliedschaften in Zweckverbänden 
 
 
 
 
 
Die Höhe der Mitgliedschaften in den Zweck-
verbänden bemisst sich auf Basis einzelner 
Parameter, die jährlich differieren. Daher werden 
im Folgenden keine Mitgliedschaftsanteile 
ausgewiesen. 
 
 
 
48.533 TEUR 
32,79 % 
 
 
 
52 TEUR 
25,00 % 
 
 
 
Kapital:            
Anteile:                      
 
 
 
48.533 TEUR 
3,89 % 
HEAG 
M M M 
M 
 
 
 
 
 
8.000 TEUR 
 
 
 
 
 
6.200 TEUR 
-14-

Direkte Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
  
 
 
Kapital:  
Anteile: 
  
 
 
Kapital:                      
Anteile: 
 
 
 
33.000 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
100 TEUR 
90,00 % 
 
 
 
Kapital:                       
Anteile: 
 
 
 
Kapital:                      
Anteile: 
 
 
 
15 TEUR 
12,20 % 
 
 
 
234 TEUR 
3,11 % 
  
 
 
Kapital:               
Anteile: 
  
 
 
Kapital:                       
Anteile: 
 
 
 
Kapital:               
Anteile:               
  
 
 
Kapital:                      
Anteile: 
 
 
 
155 TEUR 
16,00 % 
 
 
 
26 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
50 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
26 TEUR 
1,92 % 
  
 
 
Kapital:                       
Anteile: 
 
 
 
25 TEUR 
10,00 % 
 
 
 
Kapital:         
Anteile:           
 
 
 
Kapital:               
Anteile: 
 
 
 
Kapital:  
Anteile:  
 
 
 
Kapital:             
Anteile: 
 
 
 
48.533 TEUR 
38,85 % 
 
 
 
25 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
100 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
5.120 TEUR 
5,01 % 
  
 
 
Kapital:               
Anteile:                         
 
 
 
Kapital:             
Anteile: 
 
 
 
Kapital:                  
Anteile: 
 
 
 
200 TEUR 
40,00 % 
 
 
 
30 TEUR 
52,00 % 
 
 
 
30 TEUR 
4,79 % 
  
 
 
Kapital:                      
Anteile: 
 
 
 
120 TEUR 
16,66 % 
 
 
 
Kapital:          
Anteile:                   
 
 
 
10.000 US-$ 
100,00 % 
 
 
 
Kapital:                   
Anteile: 
 
 
 
250 TEUR 
2,00 % 
 
 
 
Kapital:                       
Anteile: 
 
 
 
184.185 TEUR 
5,86 % 
bauverein AG 
cesah GmbH Centrum für 
Satellitennavigation Hessen 
FrankfurtRheinMain GmbH International 
Marketing of the Region 
 FrankfurtRhineMain 
Corporation Chicago 
Gemeinnützige Kulturfonds 
Franfurt RheinMain GmbH 
Gernsheimer 
Hafenbetriebsgesellschaft mbH 
 Unterstützungseinrichtung der 
Firma Gernsheimer 
Hafenbetriebsgesellschaft mbH 
GVD Grundstücksentwicklungs- und 
Verwertungsgesellschaft Darmstadt 
mbH 
HEAG 
Institut Wohnen und Umwelt 
GmbH 
ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und 
Mobilitätsmanagement Region Frankfurt 
Rhein-Main)  
 
 
 
Kapital:         
Anteile:       
  
 
 
Kapital:         
Anteile: 
  
 
 
Kapital:         
Anteile: 
 
 
 
Kapital: 
Anteile: 
 
 
 
25 TEUR 
100,00 % 
 
 
 
25 TEUR 
70,00 % 
 
 
 
50 TEUR 
25,00 % 
 
 
 
25 TEUR 
100,00 % 
  
 
 
Kapital:         
Anteile: 
 
 
 
Kapital:               
Anteile: 
 
 
 
26 TEUR 
50,00 % 
 
 
 
50 TEUR 
25,00 % 
 Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
 Gesundheits- und Pflege-
berufe DA–GG GmbH M 
 Gesundheits- und Pflege-
berufe DA-GG GmbH 
 SSG Starkenburg Service 
GmbH 
 Klinikum Catering 
Service GmbH 
 Medizinisches 
Versorgungszentrum am Klinikum 
Darmstadt GmbH 
KulturRegion Frankfurt RheinMain- 
gemeinnützige GmbH 
Neue Wohnraumhilfe gGmbH 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Beteiligungs GmbH & Co. KG 
  HEAG Wohnbau GmbH 
WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH 
 Frankfurt Ticket RheinMain 
GmbH 
Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG 
Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt Verwaltungs-GmbH 
M 
 
 
 
Kapital:                      
Anteile: 
 
 
 
125 TEUR 
2,78 % 
Rhein-Main-Verkehrsverbund 
GmbH (RMV) 
 
 
 
Kapital:              
Anteile: 
 
 
 
105 TEUR 
100,00 % 
 Krankenhaus-
Dienstleistungsgesellschaft 
Südhessen mbH 
Direkte Beteiligungen 
 
 
 
 
 
 
 
Kapital = gezeichnetes Kapital  
 
     Beteiligungsgesellschaft 1. Grades 
 
     Beteiligungsgesellschaft 2. Grades 
 
     Beteiligungsgesellschaft 3. Grades 
 
     Beteiligungsgesellschaft 4. Grades 
 
     Mehrfachbeteiligung 
 
Stand: 31.12.2014 
M 
Legende 
M 
M 
 
 
 
Kapital:                      
Anteile: 
 
 
 
26 TEUR 
0,59 % 
  
 
 
Kapital:               
Anteile:                         
 
 
 
63 TEUR 
0,48 % 
HEAG mobiBus  
GmbH & Co. KG 
HEAG mobiBus  
Verwaltungs-GmbH   
M 
M 
 
 
 
 
Trägerschaft: 
 
 
 
 
60,00 % 
Stadt- und Kreis-Sparkasse 
Darmstadt 
 
 
 
Kapital: 
Anteile: 
 
 
 
25 TEUR 
50,00 % 
 Sanitätshaus am Klinikum 
GmbH 
 
 
 
Kapital:                          
Anteile: 
 
 
                
8.000 TEUR 
100,00 % 
Klinikum Darmstadt GmbH 
M 
  
 
 
Kapital:               
Anteile:                         
 
 
 
25 TEUR 
100,00 % 
Darmstädter Sportstätten 
Verwaltungs-GmbH 
 
 
 
Kapital:                      
Anteile: 
 
 
 
200 TEUR 
100,00 % 
Darmstädter Sportstätten GmbH 
& Co. KG 
  
 
 
Kapital:               
Anteile: 
 
 
 
25 TEUR 
100 % 
Centralstation 
Veranstaltungs-GmbH 
-15-

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich zur weiteren Verbesserung von Unterne h-
mensleitung, -steuerung und -transparenz entschlossen, einen "Darmstädter Beteil i-
gungskodex" zu erarbeiten. Mit der Einführung des Kodex zählt Darmstadt zu den er s-
ten Kommunen in Hessen, die diese Herausforderung angenommen und umgesetzt 
haben.  
 
Bei der Ausarbeitung des Darmstädter Beteiligungskodex im Sinne eines Public Co r-
porate Governance Kodex ging es darum, die kommunalen Anforderungen herausz u-
stellen. Der Kodex soll das Vertrauen der Öffentlichkeit in Entscheidungen von Politik, 
Verwaltung, Beteiligungsmanagement und kommunalen Beteiligungsunternehmen 
weiter erhöhen. 
 
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt haben den Darmstädter Beteiligungskodex im Jahr 2012 mit der Maßgabe b e-
schlossen, dass die Regelungen für die Mehrheitsbeteiligungen (> 50 %) der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt zu einer einheitlichen Handlungsleitlinie werden.  
Mit der Überarbeitung des Kodex in 2014 wurden neue Entwicklungen der Public Co r-
porate Governance berücksichtigt, z. B. Compliance und gleichberechtigte Berücksich-
tigung von Frauen und Männern.  
 
Als Beteiligung im Sinne des Darmstädter Beteiligungskodex werden neben den Pe r-
sonen- und Kapitalgesellschaften, wie GmbH & Co. KG bzw. GmbH und AG, auch die 
Eigenbetriebe als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie Zwec k-
verbände, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt gemeinsam mit maximal einer 
weiteren Gebietskörperschaft beteiligt ist, gesehen. Diese Definition ist unabhängig 
von der juristischen Definition einer Beteiligung. 
Von den im Beteiligungsbericht dargestellten 127 (Vorjahr: 127 ) Beteiligungen fallen 
94 (Vorjahr: 93) Beteiligungen in den Geltungsbereich des Beteiligungskodex: 
 
 
Die Erhöhung der Anzahl der Beteiligungen innerhalb des Geltungsbereichs von 93  in 
2013 auf 94 in 2014 ist darauf zurückzuführen, dass drei Gesellschaften neu gegrü n-
det, drei Gesellschaften verschmolzen und die Anteile an einer Gesellschaft auf 100 % 
erhöht wurden. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird von den meisten Beteiligungen, die innerhalb 
des Geltungsbereichs liegen , angewandt. Darüber hinaus wenden zwei Beteiligungen 
auf freiwilliger Basis den Darmstädter Beteiligungskodex an. 
 
-16-

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
Diese Unternehmen haben auch für das Geschäftsjahr 2014 eine Entsprechenserkl ä-
rung abgegeben. Gegenüber dem Vorjahr kamen hier 3 weitere hinzu.  
 
 
Die 8 Beteiligungen, die den Darmstädter Beteiligungskodex nicht anwenden, befinden 
sich in Liquidation, haben ihren Sitz außerhalb von Darmstadt oder deren jeweilige 
Gesellschafter haben der Anwendung des Kodex nicht zugestimmt.  
 
Die Empfehlungen1 aus dem Darmstädter Beteiligungskodex werden von den Beteil i-
gungen zu hohen Anteilen erfüllt. Dies zeigt die Auswertung der 84 abgegebenen En t-
sprechenserklärungen: 
 
 
 
Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Erfüllungsgrad der Empfehlungen deutlich ve r-
bessert. 78 Beteiligungen erfüllen mehr als 75 % der Empfehlungen (Vorjahr: 54). 
 
Im Anhang ist der vollständige Darmstädter Beteiligungskodex mit den einzelnen 
Empfehlungen und zusätzlich den Erläuterungen bei vorliegenden Abweichungen da r-
gestellt. 
 
 
1 Je nach Rechtsform und Gesellschaftszweck gibt es bis zu 83 Empfehlungen. 
-17-

FRAUENANTEILE INNERHALB DES STADTSKONZERNS 
 
  Anteil Frauen in Geschäftsleitungen 
 
Summe aller besetzten
Geschäftsleitungspositionen:
261 (Vj.:264)
Anteil männlich:
82,8% (Vj.: 83%)
Anteil weiblich:
17,2% (Vj.: 17%)
82,8%
17,2%
 
 
Anteil Frauen in Aufsichtsgremien 
 
Summe aller besetzten
 Positionen in Aufsichtsgremien:
393 (Vj.: 397)
Anteil männlich:
55% (Vj.: 72,5%)
Anteil weiblich:
45% (Vj.: 27,5%
55,0%
45,0%
 
 
FRAUENANTEILE INNERHALB DES STADTSKONZERNS 
 
Anteil Frauen an Gesamtbelegschaft (inkl. Auszubildende) 
 
Summe Beschäftigte 1:
7394 (Vj.: 7.410)
Anteil männlich:
50,9% (Vj.: 51,8%)
Anteil weiblich:
49,1% (Vj.: 48,2%)
50,9%
49,1%
 
 
1Die Summe der dargestellten Beschäftigten bezieht sich auf die zur Verfügung gestellten Beschäftigtenzahlen, bei 
denen eine Unterteilung der Geschlechter vorgenommen wurde. Die Gesamtsumme der Beschäftigten des Stadtko n-
zerns inkl. Auszubildende beläuft sich auf 8.019 Personen (Vj.: 8.012). 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
-18-

FINANZ-, LEISTUNGS- UND WIRKUNGSZIELE 
 
Die folgenden Kennzahlen ausgewählter Unternehmen werden durch die jeweiligen 
Gesellschaften quartalsweise gegenüber dem Beteiligungsmanagement der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt (HEAG) berichtet und für Steuerungszwecke verwendet. 
 
Gesellschaft Kenngöße 1 Kenngöße 2 Kenngöße 3 Kenngöße 4
HEAG ROCE Beschäftigte 
Beteiligungsmanagment Verschuldungsgrad HEAG Prognostizierte 
Ausschüttung
HEAG-Konzern ROCE Beschäftigte Auszubildende Investitonen in imm. 
Sachanlagevermögen
Teilkonzern HSE ROCE Anlagendeckungsgrad II 
Teilkonzern
Verschuldungsgrad 
Teilkonzern Beschäftigte
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) ROCE Anlagendeckungsgrad II 
HSE Verschuldungsgrad HSE Beschäftigte
HSE Netz AG ROCE Stromnetz Gasnetz Strom-Hausanschlüsse
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ROCE Haftungsquote Beschäftigte
HSE Regenerativ GmbH ROCE Regenerative 
Erzeugungskapaz.
Anlagevermögen HSE 
Regenerativ Beschäftigte
HSE Medianet GmbH ROCE Gasfasernetz Kundenverträge Beschäftigte
ENTEGA GmbH & Co. KG ROCE Stromkunden Verträge Gaskunden Verträge Beschäftigte
COUNT+CARE GmbH & Co. KG ROCE Beschäftigte
citiworks AG ROCE Bürgschaftsauslastung Beschäftigte
Teilkonzern bauverein EK-Quote Wohnungsleerstandsquote Ergebnis BVD Gewerbe Ergebnis HEAG Wohnbau 
GmbH
bauverein AG Eigenkapitalrendite Wohnungsleerstandsquote Mieterprivatisierung Fluktuation 
(Neuvermietung)
Teilkonzern mobilo Adj. Jahresüberschuss Wertzuwachs durch 
Fördermittel
vermiedene CO 2-
Emissionen
Fahrgäste HEAG-Bus und   
-Straßenbahn
HEAG mobilo GmbH Kostendeckungs-grad Nf-Quote 
Straßenbahnhaltestelle
Fremdüberwachung 
Leitstelle Mitarbeiter Infrastruktur
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG ROCE Betriebsleistung Fahrgäste mobiBus
HEAG mobiServ GmbH ROCE Umsatz je Mitarbeiter Verkaufte Dieselmenge Mitarbeiter Buswerkstatt
HEAG mobiTram Gmbh & Co. KG ROCE Betriebsleistung
Nahverkehrs-Service GmbH (NVS) ROCE Betriebsleistung Mitarbeiter 
Omnibusbetrieb Fahrgäste NVS
Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) Kostendeckungsgrad DB aus Drittmitteln Anzahl betreuter Projekte Beschäftigte
Klinikum Darmstadt GmbH Kostendeckungsgrad Auslastung Case Mix Fallzahl 
Zweckverband Gesundheitsamt Kostendeckungsgrad Medizinische 
Untersuchungen Belehrungen IfSG
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD) Kostendeckungsgrad Gebühren am Umsatz Qualitätsnote Sauberkeit Verwertungs-Beseitigungs-
Quote
ZAS Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen Angelieferte Müllmenge davon: EAD davon: Riedwerke davon: Abfälle zur 
Verwertung
DADINA Kostendeckungsgrad Entwicklung Fahrgastzahl Pünktlichkeit Zufriedenheit
Wissenschafts- u. Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG Kostendeckungsgrad Beschäftigte Veranstaltungen Besucher
Eigenbetrieb Kulturinstitute Kostendeckungsgrad Beschäftigte Ausleihungen 
Stadtbibliothek
Eintrittserlöse 
Mathildenhöhe
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing 
GmbH Kostendeckungsgrad
 
-19-

GESCHÄFTSFELDER DER STADTWIRTSCHAFT

2014
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
-
-
4,5%
101
25 37
2.450
73
-
171.992
52
Effizienz:Klasse GmbH - 88,45% 37.697 298 101
1.000
16.500
31
100 -108 120
-
5,4%
7,4%
20.033
7,4%
20.000
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH -
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
- 64,3%
5,3%
313.845 58.235
44,22%
0
24,12%
1.836.806
4,8%
14,5%
-
-
232
0
0
815
337.075HEAG Südhesssiche Energie AG (HSE)
An dieser Stelle werden Werte aus den jeweiligen Teilkonzernabschlüssen verwendet.
399.343
citiworks AG
34.23247.493
88,45%
88,45%-
179.875
602.492
72.137
0
0
313
13.866
2.778
37.697 2.867
19.228
10.490
88.633
291.9361.233.592
0
8.387
29
68
41.276
0
08 , 5 %
-5.994 0 1.897.564
0
0
2.782
113.668
1.559
-
4,1% -
1,6%
-3,4%
-
196
-
-
102
6,7% -0
161
155.775
96
-3,8%
681
175.000
-26,7%
150.934
115.873
35
62.329 2.148
400.814 495
128.833
1.612.879
717.074
2.897.157 3.049
59.184
1.455 16
-10.418
1.024.677
48.533
48.533
146.278
184.185
10.752
146.278
17.650
2.
867 13.866 96 232
374
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
- 88,45%
-
- 88,45%
-
-
94,99% -
88,45%
88,45%
3.872
-29.117
1.616.177
3
203
-
513
19.985
-
--
-
22,02%
-26.018
2
298
24,12% 8.422
-
7,1%
-13.920214.461
-
Teilkonzern bauverein AG
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH
-Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
HSE AVG Beteiligungs-GmbH i.L.
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
08
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
-
-
Hessenwasser GmbH & Co. KG
-
Global Tech I GmbH
HEAG Konzern
Teilkonzern HEAG Südhesssiche Energie AG (HSE)
Geschäftsfeld Energie & Wasser

2014
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
- 88,45% 30.482 1.976 1.500 12.793 52.568 2.874 113 6,9% -
ENTEGA GmbH & Co. KG
ENTEGA Verwaltungs-GmbH
0
6.953
200.000
1.000
25
100
3.932
1.000
0
1,7% -
252
-
88,45%
78,3%
-1.024-104
37
1
25
-
0-
Parc éolien Le Charmoise SAS
(Frankreich) -
88,45%
583 13.902
88,45%
69.894
88,45%
0
36
99.693
32
88,45%
Parc éolien Chermisey SAS
(Frankreich)
88,45%
-
2.116
1.167
0
88,45%
3288,45%
- 88,45% 1.172 37
1.000
37
2.000
02.177
4.103
-102
197.061
1.066.374
0
699.661
4.009 11.549
0
-127
-226
-515
0
0
0
0
3.074 25.695
0
3.821
248.130
50
8.955
1.144
-1.537
17.358
00
-471
-
-
5,9% -
3,0%
0
5,6%
-
53
292.123
7
18.236 196
27
0
0
138
8.546
-
-
-0
-13,3%
11,6%
2,2%
5,5%
-4,4%
-
-
-
-
-
-
-
45.881 208
0
49
21.253
0
0
88,45% 17.139
88,45%
19.708
40
3,5%
11.728 288 0
6,1%
3,0%
-3,7%
62
0
0
1,3%
0
1,1%
0
0
88,45%
82
-
-104
375
2
40
8.701
-408
1.028
3.050
2.000 16.757
22.363
-221
2
-8.648
Parc éolien Mont
afilant SAS
(Frankreich)
-
- 88,45%
-
-
HSE Beteiligungs-GmbH
0
695
0
1.766
88,45%
-
88,45%
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
88,45%
88,45%
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
(Frankreich)
Parc éolien Baudignécourt SAS
(Frankreich) -
-
HSE Regenerativ GmbH
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar
GmbH & Co. KG
-
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar
Verwaltungs-GmbH
-
HSE Energie France SAS (Frankreich)
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
HSE Netz AG
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
(Frankreich)
-
05 , 5 %
-27
-279
0
0

2014
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
128,7%
-
100
25
4.537 7541.030
-
-
0
-
3.367
3.626
-1,9%
8,9%
-50 6.550
12.729
25
100
25
25
150
42
19.236
0
0
11.295
28.431
10.828
26.000
1.000
0
79,60%
0
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
-
-HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
-
HSE Windpark Erksdorf GmbH
606
0
-Industriekraftwerk Breuberg GmbH
NATURpur Institut für Umwelt- und Klimaschutz 
gGmbH - 88,45%
HSE NATURpur Energie AG
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
29,48% 40
88,45%
13.196
1
0
64
31 46
-
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH
HSE Windpark Schlüchtern GmbH
88,45%
65,45%
88,45%
88,45%
88,45%
-
-
5.397
4,1%
-3.328 0 22.489
1.799972
43,34%
3.028
88,45%
WEO GmbH & Co. KG
6
-0
466
66,25%
22,20%Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH -
88,45%
-
-732
1.076
0
1.825
34
46
436
2.324
1.001
3.158
28.413
70
2
59
0
28.953
0
0
1.685
00
0
33
0
0
0
42.988
00
3.864
155.910
1.534
014.26660
7.750
-3.353
16,1%
0
-
-
-
3
1,9%
0
-
-
2,9%
161.613
-
-
5,3%
-
-4,9%
3,3%
0
33
-68
6.986
770
191
88,45%
25.882
0
345-
-
-
-
HSE Windpark Haiger  GmbH & Co. KG -
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH
Piecki sp. z o.o. (Polen)Ausweis erfolgt in Polnischen Zloty
- 88,45%
2.992
215
-66
63745
20.006
9
0
2,6%
-
4,8%
4,2%
1,1%
145
0
0
-110 10.438 0
11,4%
25
0

2014
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
0
25
25
10
0
154
26
16.080
400
25
43
100
25
8.800 0
0
0
0
0
2.616
-
3
0
3,5%
BVD Südhessen GmbH 0
0-
-
ImmoSelect GmbH
-
-
-
-
-
7,9%
3,3%
6,0%
5
bvd Mittelhessen GmbH
5,4%
6,3%
20.151 9
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
BVD Heimbau GmbH & Co. KG
875
2.019
4,2%
2,5%
15.289
00
84.570
18.087
296
2
11,5%
10.281
184.185
25
1.500
5.120
100
1.500
3
50
3.154
0
304.834
4.691
0
899
-
122.657bauverein AG
0BVD Freiberg GmbH
5,86%
91,92%
68,82%
BVD Gewerbe GmbH
HEAG Wohnbau GmbH
5.315
9.280
3.025
400
386
146.589
1.931
19.774
30.829
0- 0549Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 0--
0
56.698
-
-
1.813
1.481
56
62.859
6.540
27
10.892
12.969
1.115
100.656
1.077
-
9.280
1.618
35
0
-
7,7%
1,8%
-
-
-
7,7%
-
-13,2%
-
-
816
1.739
17.893
-
224.522
93.393
17.505
29.999
48.693
641
-BVD New Living GmbH
 & Co. KG
BVD Verwaltungs-GmbH
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG
GmbH & Co. Nordhessen KG 86,83%
92,37%
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG
GmbH & Co. Südhessen KG
998
92,37%
92,36%
0
92,37%
92,37%
5
-
226
86,83% 15.604
-
-
-
-
-
87,56%
92,37%
68,82%
4.792
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
3.766
88,89%
Stadtbau Freiberg GmbH
Städtische Wohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sa. mbH
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft 
Erbach mbH
0
746.123
1.732 14.831
88,36%
92,37%
45,26% 22.618
543-
-
45,26%
6
76 3,6%
0-
-
-0
358
0
9
170
9.977
990
04 ,1%
123.511
03
100,0%
80.997
121
129
4.950
5953
138
8,4%
6,3%
Geschäftsfeld Immobilien

2014
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
10.000
30
200
20.452
26
0
10.752
63
33.000
100
103,8%
0
-
-
41,3%
-
3,6%
101,8%208
3,0%
35,3%
-
-
26
100
50
-
25
120
4.160
-
-
66,4%
-
149,9%
989
30
52,00%
HEAG mobiServ GmbH
HEAG mobilo GmbH
-5,6%
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH 
& Co. KG -6.283100,00%
190
0
0
70,29%
-
10
442
-
-
-2.574
1
31
66.516-
0
3.425
229.615
1.805200
38 0
1
88,45%
88,45%
39.580
1.160
333.869
70,29%
70,29% 27
193
70,29%
69,62% k.A.
4.989
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
0
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 70,29% -
27.888
69,46%
32,3%
11.243
38
10.506
0
32.989 146.459
30
126
759
-30.085
132
14 18,7%
3.346
7.071
12,7%
1.476 24.516
39
0
-
3,9%
3,5%
0
0
014.459
3419
0
174
-
0
0
85
32
94
916
33
-
0
-
-
3.029 23,8%
2.143
-
0,48%
0
-
209
142
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
50
553
0
0
54.357
-
Wissensch
afts- und Kongresszentrum Darmstadt 
Verwaltungs-GmbH -90,00% 20
0,59%
3.121
28.152 2.157
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
GVD Grundstücksentwickungs- und Verwertungs-
gesellschaft mbH
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
-
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
1
92
-55
-
39.505
40,00%
-
2.600
1.319
-
-
-
0
- 888
39
Geschäftsfeld Mobilität

2014
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
50
0
25
SOPHIA Hessen GmbH
8
22,1%
4
--0,1%
0 18 - 100,0%
-
25
109,3%
96,3%
-
17.000
1.000
8.000
26
50
105
25
25
25
4,3%
-3.390
0
-25
0
272 0
605
100,0%
46
25
429
-63
46
108
107,0%
24 547
765
-
-
25 -
313
504
0
-
8.594
5.696
50,00%
16.706
64.419
569
-236
773
20
-
-
37,50%
100,00%
3.678
94,99%
-
56
92,37%
254
0
277
4.351841
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
38.353
100,00%
15
-7.679
-
-
-
-
100,00%
121
24.679
- 50,00%
100,00%
162.506
1.545
2.619
100,00% -Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH -834 16 469 49,7% 21100
110
788
47.280
4
3,3%
-
252 10
-
2.270-1
0
11,7%
-8,2%
4
0
-
1.238 -4,2%38
0
277.574
111
163
221 -
2.263
109
64
7.143
2.270
-779
0
135 6
0
11,9%
-
-
-1,2%20.693
23.926
0
0
--
1.145
70,00%
-51
Gesundheits- und Pfleg
eberufe DA - GG GmbH 
Bildungszentrum für Gesundheit - Mathildenhöhe
Sanitätshaus am Klinikum GmbH
14.472
0
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-
GmbH
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum 
Darmstadt GmbH ( MVZ)
-
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
Klinikum Darmstadt GmbH
2.591
-
-
Zweckverband Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt 
und den Landkreis Darmstadt-Dieburg
0
Klinikum Catering Service GmbH
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen 
mbH
SSG Starkenburg Service GmbH
Centralstation Veranstaltungs-GmbH - 100,00% 1.229
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gGmbH
-
-
-1
-130
70
1.615
0
22
- 114
11.411
-
-53,1%
-
Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit

2014
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
COUNT+CARE GmbH & Co. KG
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH
Orgabo GmbH
26
0
-13,7%0
-4
11
0
-
11,4%
1.500
3.200
25
169
25
0
256
0
-
0- -
-
-3,1%4
25
0
Medianet Breitband GmbH & Co. KG 2.803
208
2.377
55
0
6.200
75
25
00
-
0
0
0
1.962
6,9%
-
-
3,4%0
-
-2
17 -
454
0
0-
28
23,00%
0
-17
0
12.793
4.295
467
1.369
27
104
0
-
161 -121
13 5
ARGE Meinhardt / DED 9,5%
0
-1.445
766
-121
50,00% 1.543
1.976
-
-289
27995
1.768
100,0%
-0,3%
704
0
614
0
16,5%
1,0% -
0
54.154
441
00
13.824
-
285
77
06 ,3%
4,3%
0
2.87452.568
0
113
-34,9%
ARGE Kilb / DED - 50,00% 229
Darmstädter Entsorgungs- und
 Dienstleistungs GmbH 
(DED GmbH)
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft 
mbH
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
PEB Breitband GmbH & Co. KG
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH 
84,02%
45,11%
-
100,00%
30.482HSE Medianet GmbH
-
- 88,45% 0 1
-
-
0
0
88,45%
45,11%
-
1.22133,33%
66,25%
66,25% 0 2
25,65% 0
0
-
3.957
78.729 34811.001
27 36 0 -
69.240 4.4303.376 400
-
-
3
-
-
23,2%
MW-Mayer GmbH
- 88,45% 743 -1.083 687
-
17
26
49.371
- 84,02%
biolog GmbH
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD) -
37
108
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser

2014
Gesamtleistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
25
1.419 817 k.A. -
25
0
0
100
61.463
93
0
- 60,00% k.A.
25
0
6
202
110
27
-
1.257
4.122.230
237
2
7,8% -
100,00%
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
181
45
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH 
(DRZ GmbH)
- 130,8%
-
1.514
- 138,7%
43
346.727
4,4%
20
0 1.501
0
-
88,45%
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs-GmbH 100,00%
1.604928awaTech GmbH
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG  
-
88,45%
19150,00%
16.000
5
-
- 26.127
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-GmbH 
& Co. KG
2
-
16.677
1.780
6 142,5%
0
0
-
0
9
03827
34.051 76.068
1.980
29
- 102,6%
-
7,0%
0
4.762
-
3.187
3.393- 50,00%
0
Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement

HEAG-Konzern

HEAG
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 2000 sowie www.heag.de
Gründung: 15.04.1912
Handelsregister: HRB 1059, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
HEAG Versicherungsservice GmbH
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
bauverein AG
HEAG mobilo GmbH
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname Position              Vergütung
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied 302 TEUR
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 302 TEUR
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 9,0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 1. stv. Vorsitzender 6,9 TEUR
Stövesand, Margit 2. stv. Vorsitzende 6,9 TEUR
Metzger, Dagmar Stadtverordnete 3. stv. Vorsitzende 8,0 TEUR
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter Mitglied 5,9 TEUR
Arnemann, Ral
f Stadtrat Mitglied 5,8 TEUR
85,42%
5,01%
94,99%
100,00%
100,00%
93,16%
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung des Beteiligungsmanagements für die
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Das Unternehmen ist diesbezüglich insbesondere für alle mittelbaren
und unmittelbaren Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und, soweit rechtlich möglich, für
Eigenbetriebe und Mitgliedschaften der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Zweckverbänden zuständig.
Ferner nimmt es die Holdingfunktion für Unternehmen unterschiedlicher Rechtsformen durch die
Beteiligung, den Erwerb, das Halten und die Verwaltung und Verwertung anderer Unternehmen sowie
von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere solcher Unternehmen, deren Geschäftszweck die
Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser, Wärme, Anlagenbau, Wohnungswirtschaft, Entsorgung,
Telekommunikation, IT und Verkehr ist, wahr. Daneben kann das Unternehmen die Verwaltung und den
Erwerb von Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und anderen Vermögensgegenständen zu
diesem Zweck vornehmen.
Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die Bezüge des Vorstandes 604 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
74,00%
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
-33-

Erb, Hans-Werner Mitglied 5,9 TEUR
Franz, Peter Stadtverordneter Mitglied 7,1 TEUR
Fürst, Hans Stadtverordneter Mitglied 5,9 TEUR
Gläser, Heinz Mitglied 5,9 TEUR
Habich, Silke Mitglied 7,0 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 5,9 TEUR
Pakleppa, Ulrich Stadtrat Mitglied 4,4 TEUR
Perkuhn, Göran Mitglied 5,9 TEUR
Pörtner, Birgit Stadtverordnete Mitglied 5,9 TEUR
Seidler, Sabine Stadträtin Mitglied 5,9 TEUR
Speiser, Ronald Mitglied 5,9 TEUR
Wüst, Rainer Mitglied 5,8 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich in 2014 auf 114,9 TEUR. Diese
beinhalten auch Vergütungen von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.
-34-
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 128.097
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 100.068 67.835 56.629
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 28.029 25.295 30.608
Rechnungsabgrenzungsposten 1.082 1.047 1.034
3.356 2.649 4.086
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 423.089
Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533
Kapitalrücklage 329.445 329.445 329.445
Gewinnrücklagen 20.942 20.442 20.442
Bilanzergebnis 24.169 2.269 2.394
Rückstellungen 13.990
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 175 172 169
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -17 
Sonstige Steuern -57 
Jahresergebnis
158
35.969
63
0
55.244
207
4.242
-155 
-12.796 
551
0
-5.553 
220
-12.796 -12.796 
513
0
64
-58 
615.515
10.198
624.612
614.397
2014
-2.701 -964 
0
120
1.467
27.236
-3.134 
507
400.689
723.056
301.893
14.530
1.541
-1.906 
0
37.654
35.748
606.732
10.697
-530 
1.471
0
238
591
-10.469 
146
17
-10.384 
0
-1.653 
-783 
-6.711 
4.805
1.905
2.900
0
00
3.805
-738 
-3.467 
-95 
-2.411 
20
626.230
18
739.267
400.814
14.094
-3.687 
1.132
5.003
3.872
716.969
-5.967 
-764 
3.872
10.956
595.756
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
739.267
2.900 3.805
0
302.014 307.664
-6.652 
3.952
93.130 87.237
723.056
-1.544 
0
0
-525 
-8 
23.915
717.074
-35-
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 118,0%
Anlagenintensität 82,1% 86,6% 87,1%
Abschreibungquote 0,0% 0,1%
Investitionen 247.318
Investitionsquote 40,8%
Liquidität 3. Grades 549,2%
Eigenkapital 423.089
davon Gezeichnetes Kapital 48.533
Eigenkapitalquote 57,2% 55,4%
Bankverbindlichkeiten 280.990
Veränderung Verschuldung 280.038
Verschuldungsgrad 74,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität > 1.000%
Return on Investment (ROI) 4,9%
Eigenkapitalrentabilität 8,5%
Gesamtkapitalrentabilität 5,6%
Materialintensität 15,4%
Rohertrag 2.162
EBIT
EBITD
A
ROCE 5,7%
Personal
Personalintensität 72,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 16
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 20
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 30 36
Frauenanteil Beschäftigte - 56%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 1
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 1
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 42,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 112 100
Frauenanteil innerhalb des Vorstands / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 33,3%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
93,3%
1,7%
50,0%
0,0%
92
0,0%
27,8%
34
278.429
40.750
40.844
0,1%
3,5%
12.390
0,2%
0,4%
11.860
38,6%
3.023
19,8%
0,2%
17
1
276.169
13,3%
400.814
21.619
78,9%
110,4%
495
110,3%
293,9%
5.651
80,5%
400.689
48.533
-5.771
310,9%
48.533
1,5%
55,9%
0,1%
0
1
41,8
0,1%
17
10.918
3.108
62,6%
0,1%
15,3%
10.393
1,6%
-36-
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die anspruchsvollen Rahmenbedingungen für die öffentliche Wirtschaft sowie die Größe und 
Komplexität des kommunalen Beteiligungsportfolios machen ein effektives Beteiligungsm a-
nagement erforderlich. Auf Ebene der Wissensc haftsstadt Darmstadt ist das Referat Stadtwir t-
schaftskoordination Ansprechpartner für die Belange des Beteiligungsmanagements und 
Kommunikationsschnittstelle zur HEAG. Als fast hundertprozentige Tochter ist die HEAG mit 
der Ausführung des Beteiligungsmanag ements für die Wissenschaftsstadt Darmstadt betraut 
und dient als Ansprechpartner für alle städtischen Beteiligungen. 
 
Auch im Jahr 2014 hat die HEAG folgende Aufgaben und Dienstleistungen erbracht:  
- Steuerung der Töchter (als strategische Managementholding) 
- Verankerung der städtischen Ziele bei den Beteiligungen durch Vorschläge für Zielve r-
einbarungen für die oberste Führungsebene der Stadtwirtschaft 
- Begleitung der städtischen Beteiligungen bei der Umsetzung des umfassenden 
Darmstädter Beteiligungskodex. F ür das Geschäftsjahr 2014 wurde dem Darmstädter 
Beteiligungskodex durch den HEAG -Aufsichtsrat und den HEAG-Vorstan d entsprochen. 
Die Entsprechenserklärung kann unter www.heag.de eingesehen werden. 
- Erarbeitung von Richtlinienempfehlungen, z. B. für die Bereiche Risikomanagement, 
Compliance und Derivate 
- Interne Unternehmensberatung der Stadtwirtschaft 
- Personalsuche für die erste Führungsebene der städtischen Beteiligungen und Erste l-
lung von Geschäftsleitungsverträgen 
- Erstellung des Beteiligungsberichts der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
- Regelmäßige Berichterstattung zur wirtschaftlichen Situation ausgewählter Beteiligu n-
gen an den Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
- Bereitstellung einer Konzerndatenbank 
- Unterstützung der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei der Erstellung des Gesamta b-
schlusses 
- Betreuung der kommunalen Mandatsträger in Aufsichtsgremien 
- HEAG-Cash-Management und Finanzierungsberatung im Konzern 
Wesentliche Projekte 2014 waren: 
- Neuentwicklung der Stadtwirtschaftsstrategie: Im Jahr 2014 hat die HEAG , in enger 
Absprache mit den Dezernentinnen und Dezernenten, den Fraktionen der Stadtveror d-
netenversammlung, dem Stadtwirtschaftskoordinator, den kommunalen Beteiligungen 
sowie Experten für die einzelnen Geschäftsfelder, die Stadtwirtschaftsstrategie neu 
entwickelt. Die neue Stadtwirtschaftsstrategie, die erstmals auch die Produkte der 
Stadtwirtschaft umfasst, wurde im Mai 2015 von der Darmstädter Stadtverordnete n-
versammlung beschlossen 
- Weiterentwicklung des Darmstädter Beteiligungskodex 
- Erarbeitung einer n utzbringenden und rechtsformübergreifenden Compliance für die 
Unternehmen des Stadtkonzerns 
- Überarbeitung des Risiko -Management-Handbuchs und Planung der Einführung eines 
Software-Tools zur Erfassung der Risiken im HEAG-Konzern 
- Unterstützung der Wissenscha ftsstadt Darmstadt bei der Kommunalisierung der Ku l-
turveranstaltungen in der Centralstation, in Form der 2014 gegründeten Centralstation 
Veranstaltungs-GmbH 
- Unterstützung der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei der Gründung der Darmstädter 
Sportstätten GmbH & Co. KG 
- Verankerung von Nachhaltigkeit in der täglichen Arbeit durch die Umsetzung der HEAG 
Nachhaltigkeitsleitsätze und Abgabe der Entsprechenserklärung zum Deutschen Nac h-
haltigkeitskodex (abrufbar unter www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de
) 
- Interimistische Übernahme der Eigenbetriebsleitung beim Eigenbetrieb Immobilienm a-
nagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) durch Prof. Dr. Klaus -Michael Ah-
rend 
- Durchführung des 6. Stadtwirtschaftsforums 
- Organisation und Durchführung des ersten „Tag der Stadtwirtschaft“ 
- Erarbeitung eines Wissensmanagement-Konzepts für die Stadtwirtschaft 
- Kooperation mit dem Gründungszentrum HIGHEST der Technischen Universität Dar m-
stadt 
- Schulpatenschaft mit der Darmstädter Peter-Behrens- und der Erich-Kästner-Schule 
-37-
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)

In der Erfüllung ihrer zahlreichen Aufgaben ist die HEAG ganz dem Dienstleistungsgedanken 
verpflichtet. Im Geschäftsjahr wurde sie erneut mit dem Zertifikat „ServiceQualität Deutsc h-
land“ ausgezeichnet. Dies würdigt die Ziele der HEAG, Transparenz durch Information zu 
schaffen, Abläufe zu beschleunigen und gemeinsame Projekte zu initiieren. 
 
In den Umsatzerlösen von 3.872 TEUR (Vorjahr: 3.805 TEUR) sind im Wesentlichen die Erlöse 
aus Vermietung von 1.919  TEUR (V orjahr: 1.816 TEUR) und die Umlagen der Verwaltungs-
kosten für die HEAG BKK und die HEAG PZK enthalten.  
 
In den sonstigen betrieblichen E rträge von 1.132 TEUR (Vorjahr: 146 TEUR) werden ins -
besondere die periodenfremden Erträge aus der Auflösung von Rücks tellungen mit 987 T EUR 
(Vorjahr: 2 TEUR) ausgewiesen . Die Beteiligungser träge von 23.915 TEUR (Vor - 
jahr: 27.236 TEUR) enthalten im Wesentlichen die phasengleich bilanzierte Dividende der 
bauverein AG mit 21.524 TEUR (Vorjahr: 27.232 TEUR) und die phasengl eich bilanzierte 
Dividende der HEAG  Südhessische Energie AG (HSE) mit 2.391  TEUR (Vorjahr: 0 TEUR). Der 
jährlich zu übernehmende Verlust der HEAG mobilo GmbH ist aufgrund des im Jahr 1995 mit 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt -Dieburg geschlossenen 
Vertrages auf 12.782 TEUR begrenzt.  Für das Jahr 2014 w ird ein Jahresüberschuss von 
513 TEUR (Vorjahr: 1.467 TEUR) ausgewiesen.  
Die Bilanzsumme der HEAG ist im Jahr 2014 von 723.056 TEUR auf 716.969 TEUR gesunken. 
Das Eigenkapital beträ gt 400.813 TEUR, sodass sich eine Eigenkapitalquote von 55,9 % 
(Vorjahr: 55,4 %) ergibt.  Der Bilanzgewinn beträgt 2.394 TEUR (Vorjahr: 2.269 TEUR). Die 
Finanzierung der Investitions - und Finanzierungstätigkeit erfolgte aus dem Cash -Flow der 
laufenden Geschäftstätigkeit sowie bestehenden Finanzmittelbeständen. 
 
Zum Jahresende lagen keine bestandsgefährdenden Risiken vor.  
 
Die HEAG bleibt die primäre Ansprechpartnerin der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der 
Beteiligungen in allen Fragen des Beteiligungsmana gements. Ein wichtiges Thema wird 2015 
die Erstellung des ersten Umweltberichts der Darmstädter Stadtwirtschaft für die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt sein. Der Bericht soll erstmals die CO
2-Emissionen der 
Stadtwirtschaft erfassen und Maßnahmen und Ziele zur CO2-Reduktion benennen. 
 
Die HEAG plant die Einführung eines modernen Wissensmanagementsystems für die 
Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft. Die Einführung des Systems bei der HEAG wird 
im Jahr 2015 erfolgen. 
 
Das Angebot der HEAG für junge Unterne hmensgründer wird ausgeweitet. In Planung ist u. a. 
ein Online-Informationsportal für potenzielle Gründer.    
 
Für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 werden Ausschüttungen der HEAG Südhessische 
Energie AG (HSE) und der bauverein AG von jährlich zusammen rd. 26 Mio. EUR erwartet. Die 
strukturbedingt negativen Ergebnisse der HEAG  mobilo GmbH wirken sich aufgrund des 
Ergebnisabführungsvertrages in Verbindung mit dem Verlustbegrenzungsvertrag mit jährlich  
-12,8 Mio. EUR auf das Ergebnis der HEAG aus. Für die Ges chäftsjahre 2015 und 2016 sind 
Ausschüttungen der HEAG von rd. 0,4 Mio. EUR pro Jahr zu erwarten. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & 
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, welche den  uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird durch die HEAG bereits s eit dem Geschäftsjahr 2011 
angewendet, so auch in 2014. Die Entsprechenserklärung wurde bis zur Fe rtigstellung des 
Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-38-
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)

Gewinnausschüttungen der HEAG an die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
Für die Geschäftsjahre 2004 bis 2014 zahlte die HEAG Dividenden in Höhe von insgesamt 
115,5 Mio. EUR an die Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Die Dividenden für das Geschäftsjahr 2012 wurden bzw. werden in zwei Tranchen ausgeschü t-
tet. Die erste Tranche wurde im August 2013 ausgezahlt (12.175 TEUR), die zweite Tranche ist 
aufgrund von Kapitalertragsteuern für das Geschäftsjahr 2015 vorgesehen. 
 
 
Entwicklung der HEAG-Dividende für die Geschäftsjahre 2004 – 2013 (inkl. Kapitalertragsteuer) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anteilseigner der HEAG 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt  94,99 %  900.000  Stückaktien 
 
davon: Eigenbetrieb Kulturinstitute  32,79 %  310.718  Stückaktien 
davon:  Eigenbetrieb Bäder     7,72 %    73.170  Stückaktien 
davon: Eigenbetrieb Bürgerhäuser 
 11,74 %  111.195  Stückaktien 
davon: BgA Vivarium      3,89 %  036.842  Stückaktien 
davon: BgA Kindertagess
tätten  38,85 %  368.075  Stückaktien 
 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt   5,01 %    47.504  Vorzugsaktien 
 
 
 
Weitere Ausschüttungen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
 
 
Ausschüttungen für die Geschäftsjahre in TEUR 2012 2013 2014
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH1 520 0 0
bauverein AG1 606 1.867 1.476
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen1 0 117 117
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt2 2.020 2.525 2.525
1  Brutto-Ausschüttungen 2 Kapitalertragsteuer ist im vorliegenden Fall nicht erstattungsfähig 
-39-
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)

Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen 1.179.479 1.113.843 1.069.123
Immaterielle Vermögensgegenstände 16.280 11.858 7.349
Sachanlagen 811.698 769.951 712.032
Finanzanlagen 351.501 332.03 4 349.742
Umlaufvermögen 640.961 610.133 509.546
Vorräte 23.284 23.872 19.996
366.202 234.359 206.214
Wertpapiere 00 0
Liquide Mittel 251.475 351.902 283.336
Rechnungsabgrenzungsposten 13.706 12.154 18.519
Aktive latente Steuern 5.710 12.477 15.691
Summe Aktiva 1.839.856 1.748.607 1.612.879
Passiva
Eigenkapital 174.893 83.734 59.184
Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278
Kapitalrücklage 105.336 105.336 105.336
Erwirtschaftetes und übriges Konzerneigenkapital -76.721 -167.880 -192.430 
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 10.115 1.480 367
Sonderposten 861 653 612
Empfangene Investitionszuschüsse 94.226 92.357 86.016
Rückstellungen 378.102 401.926 437.363
Verbindlichkeiten 1.136.942 1.111.774 973.075
Rechnungsabgrenzungsposten 44.717 56.683 56.262
Summe Passiva 1.839.856 1.748.607 1.612.879
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 1.989.246 1.936.213 1.616.177
Umsatzerlöse 1.972.786 1.914.028 1.608.441
Bestandsveränderungen 1.177 13.990 1.429
Andere aktivierte Eigenleistungen 15.283 8.195 6.307
Sonstige betriebliche Erträge 71.685 96.308 88.491
Betriebsleistung 2.060.931 2.032.521 1.704.668
Betriebsaufwand -1.997.197 -1.975.849 -1.613.358 
Materialaufwand -1.579.551 -1.554.060 -1.255.666 
Personalaufwand -191.881 -175.893 -153.340 
Abschreibungen -68.862 -87.833 -62.223 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -156.903 -158.063 -142.129 
Betriebsergebnis 63.734 56.672 91.310
Finanzergebnis -46.379 -41.077 -42.474 
Erträge aus Beteiligungen 4.597 6.956 3.549
Erträge aus Gewinnabführung 00 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 8.649 10.567 11.353
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.092 8.690 7.101
Abschreibungen auf Finanzanlagen -10.574 -182 -3.639 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -60.143 -67.108 -60.838 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
17.355 15.595 48.836
Außerordentliches Ergebnis -1.214 2.118 -35.130 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -12.246 -15.220 -23.651 
Sonstige Steuern -1.974 -728 -473 
Jahresergebnis 1.921 1.765 -10.418 
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
-41-

Kennzahlen* im Überblick 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 56,2% 59,1% 49,5%
Anlagenintensität 64,1% 63,7% 66,3%
Abschreibungsquote 5,8% 7,9% 5,8%
Investitionen  (TEUR) 188.338 73.131 62.329
Investitionsquote 16,0% 6,6% 5,8%
Liquidität 3. Grades 90,7% 98,5% 82,1%
Eigenkapital (TEUR) 174.893 83.734 59.184
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 146.278 146.278 146.278
Eigenkapitalquote 9,5% 4,8% 3,7%
Bankverbindlichkeiten (TEUR
) 368.694 448.703 335.237
Veränderung Verschuldung 428.661 -25.168 -138.699
Verschuldungsgrad 948,9% >1.000% >1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,1% 0,1% -0,6%
Return on Investment (ROI
) 0,1% 0,1% -0,6%
Eigenkapitalrentabilität 1,1% 2,1% -17,6%
Gesamtkapitalrentabilität 0,1% 0,1% -0,6%
Materialintensität 76,6% 76,5% 73,7%
Rohertrag (TEUR) 409.695 382.153 360.511
EBIT (TEUR) 76.980 74.195 106.212
EBITDA (TEUR) 145.842 162.028 168.435
ROCE 5,1% 6,1% 5,0%
Personal
Personalintensität 9,3% 8,7% 9,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 1.550 1.589
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 668 559
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2.470 2.218 2.148
Frauenanteil Beschäftigte - 30,1% 26,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 91 k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 14 k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 126 105 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - 13,3% k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte - k.A. k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 74 76 71
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
Durchgeleitete Menge Strom (GWh) 3.742 3.744 3.799
Durchgeleitete Menge Erdgas (GWh) 7.561 7.121 7.433
Abgesetzte Menge Wärme (GWh
) 217 209 220
Abgesetzte Menge Trinkwasser (Mio. m³) 14 14 14
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE) verwendet.
-42-
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der HSE -Konzern ist einer der führenden Energie - und lnfrastrukturdienstleister Südhessens 
und mit seiner Tochtergesellschaft ENTEGA einer der größten Ökostromanbieter. Zu den G e-
schäftsfeldern gehören die umweltschonende  Energieerzeugung, der Bau und Betrieb von Inf-
rastruktur- und Ene rgieerzeugungsanlagen, der Betrieb von Energie - und Trinkwassernetzen, 
die Abfallentsorgung und Abwasserreinigung, Telekommunikationsdienstleistungen und Ene r-
giedatenmanagement, der Vertrieb von Energie und Trinkwasser sowie die Bereitstellung von 
Energieeffizienzlösungen. 
Auch das Geschäftsjahr 2014 war für den HSE -Konzern von einer zunehmenden Wettbe-
werbsintensität im Energievertrieb und der negativen Entwicklung der Erzeugerpreise für Strom 
geprägt, was sich weiterhin belastend auf bereits getätigte Investitionen und langfristige 
Stromlieferverträge auswirkt. Als Reaktion auf die Verschlechterung des wirtschaftlichen U m-
felds wurde bereits im Vorjahr mit der Umsetzung der Vorwärtsstrategie begonnen, die im Jahr 
2014 konsequent weiterverfolgt wurde. Im Laufe des Geschäftsjahres wurde die französische 
Solarparkgesellschaft Future Energy Pissos No. 5 SARL verkauft und somit nicht mehr in den 
Konzernabschluss der HSE einbezogen. Zudem wurde ein Ka ufvertrag über die Veräußerung 
aller Anteile an den französischen Windparkg esellschaften Le Charmois SAS, Montafilant SAS 
und Chermisey SAS unterzeichnet. Die Transaktion wurde im Frühjahr 2015 vollzogen . Au f-
grund der Gestaltung der Transaktionsbedingungen werden diese Verkäufe erst 2015 bilanziell 
wirksam. Ebenfalls im Berichtsjahr veräußert wurden die Minderheitsbeteiligungen an der 
Stadtwerke Freiberg AG und der Forest Garbon Group AG, wäh rend eine Beteiligung von  
13,95 % an der Gasversorgung Unterfranken GmbH als Gegenleistung für den Erhalt von 50 % 
der Anteile an der HSE AVG Beteiligungs-GmbH (nun 100 %) abgetreten wurde. 
 
Die vertriebliche Neufokussierung zeigt im Geschäftsjahr 2014 positive Auswirkungen. So 
konnte beim Stromabsatz die an Endkunden g elieferte Menge gegenüber dem Vorjahresniveau 
leicht auf 6,2 Mrd. kWh gesteigert werden. Der Gasabsatz an Endkunden hat sich im Jahre s-
vergleich witterungsbedingt auf 3,9 Mrd. kWh reduziert. Sowohl beim Medium Strom wie auch 
beim Medium Gas wurden die Menge n im Großhandelsbereich planmäßig reduziert. Im Be-
reich Strom von 5,3 Mrd. kWh auf 2,8 Mrd. kWh und im Bereich Gas von 4,0 Mrd. kWh auf  
0,4 Mrd. kWh. Der Wasserabsatz liegt mit 13,3 Mio. m
3 leicht unter auf dem Niveau des Vo r-
jahres (-2,7 %). Der Wärmeabsatz fällt mit 231 Mio. kWh deutlich geringer aus als im Vorjahr 
(434 Mio. kWh), was neben den deutlich überdurchschnittl ichen Jahrestemperaturverläufen in 
erster Linie an der Änderung des Geschäftsmodells der Konzerntochter Industriekraftwerk 
Breuberg GmbH liegt, die nunmehr das Gas zum Betrieb eines Heizkraf twerks liefert und nicht 
mehr die damit erzeugte Wärme. Der HSE -Konzern generierte eine Gesamtleistung (Umsatzer-
löse, Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen) im Geschäftsjahr 2014 von 
1.616.000 TEUR (-16,5 %). Maßgeblich verantwortlich für den Rückgang zum Vorjahr sind die 
Umsatzerlöse, die um 306.000 TEUR bzw. 16,0% niedriger ausfallen, wovon 241.000 TEUR 
auf die g eplante Reduzierung von Handelsaktivitäten und 67.000 TEUR auf den Vertrieb von 
Energie an Endkunden entfallen. Hierin spiegelt sich der oben dargestellte Rückgang der Me n-
gen wider. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von rd. 88.000 TEUR (Vorjahr rd. 96.000 TEUR) 
sind in beiden Jahren stark von Einmaleffekten, wie Netzabgängen oder der Veräußerung von 
Beteiligungen, geprägt. Etwas überproportional zur Gesamtleistung verminderte sich der Mate-
rialaufwand um 19,2 % auf rd. 1.256.000 TEUR. Der Materialaufwand enthält einen belaste n-
den Sondereffekt aus der Zuführung zur notwendigen marktbezogenen Risikovorsorge für lan g-
fristige Strombezugsverträge von rd. 25.000 TEUR (Vorjahr rd. 19.000 TEUR). Der Rohertrag 
sank damit im Jahresvergleich um 5,7% auf 361.000 TEUR. Im HSE- Konzern belaufen sich die 
Personalaufwendungen des Geschäftsjahres 2014 auf insgesamt rd. 153.000 TEUR ( -12,8%). 
Während sich die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl von 2.227 auf 2.139 nur um 4 %  verrin-
gerte, ist der größere Teil des Rückgangs durch den im Vorjahr enthaltenen Sondereffekt aus 
Rückstellungsbildung für Maßnahmen der Vorwärtsstrategie zurückzuführen. 
Das EBIT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Zinserträgen und –aufwendungen 
und Steuern) als maßgeblicher finanzieller Leistungsindikator des HSE -Konzerns liegt mit rd. 
103.000 TEUR um 39,2 % über dem Vorjahreswert von rd. 74.000 TEUR, was zusammenfa s-
send vor allem auf gesunkene Aufwendungen durch Optimierungsmaßnahmen aus der Vo r-
wärtsstrategie und den Wegfall von belastenden Sondereffekten zurückzuführen ist. Das Kon-
zernergebnis liegt bei rd. -10.000 TEUR und somit um rd . 9.000 TEUR unterhalb der Pro g-
nose des Vorjahres, da die pos
iti
ven Effekte der Vorwärtsstrategie durch außerordentliche Au f-
-43-
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

wendungen im Zusammenhang mit der vollständigen Abbildung der Restrukturierungsmaß-
nahmen von 35.000 TEUR mehr als kompensiert wurden. 
Die Konzernumsatzerlöse im Geschäftsjahr 2015 werden sich voraussichtlich auf rund 
1.600.000 TEUR belaufen. Nach deutlicher Reduzierung entlastender Einmaleffekte und der 
endlichen Belastung aus der Risikovorsorge für den langfristigen Strombezugsvertrag wird ein 
EBIT von mehr als 50.000 TEUR erreicht. Im Jahresvergleich wird eine Ergebnisverbesserung 
erwartet, die zu einem annähernd ausgeglichenen Ergebnis führt. 
 
In Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ist der Konzern Ausfallrisiken hinsicht-
lich der gehaltenen Unternehmensbeteiligungen und der Ausleihungen und Forderungen an 
Beteiligungsunternehmen sowie Zinsrisiken hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Schuld-
scheindarlehen ausgesetzt. Die wirtschaftliche Entwickl ung und Risikolage der Unternehmens-
beteiligungen, insbesondere der Beteiligung an der Global Tech I Wind GmbH und an anderen 
Minderheitsbeteiligungen wird fortlaufend überwacht. Das Zinsänderungsrisiko für den variabel 
verzinslichen Teil der Schuldscheindarlehen wird ebenfalls fortlaufend überwacht und gegeb e-
nenfalls durch Sicherungsmaßnahmen gem anagt. Zahlungsstromrisiken aus dem Strom - und 
Gasbezug werden durch den Abschluss von Forwardgeschäften für Strom -, Gas- und Emissi-
onszertifikate sowie Kohle -, Gas - und Ölswaps gesteuert. Liquiditäts - und Ausfallrisiken aus 
diesen Geschäften begegnet der Konzern durch ein zentrales Portfoliomanagement, Aufrec h-
nungsvereinbarungen und Auswahl von solventen Handelspartnern. Wäh rungskursrisiken aus 
USD-Beschaffungsgeschäften werden zukünftig durch den Abschluss von Devisenterming e-
schäften gesteuert. Neben allgemeinen Markt - und Betriebsrisiken bestehen erzeugungs- , be-
zugs- und absatzseitige Chancen wie auch Risiken aufgrund der künftig zu erwartenden volat i-
len Preisentwicklung auf den Energiemärkten sowie der Umsetzung der strategischen Ausric h-
tung des HSE -Konzerns. Wesentliche Risiken betreffen hierbei insbesondere den Bereich der 
regulierten Energienetze und die auf die Rentabilität des GTKW und der GKI sowie das Erge b-
nispotenzial langfristiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestaltungen von Marktdesign und 
Marktpreisniveau. Weitere regulatorische Risiken können sich aus der verpflichtenden Einfü h-
rung von intelligenten Messsystemen oder anderen gesetzlichen Anforderungen ergeben. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rec hnung getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt,  die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch die Deloitte & 
Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneingeschränkten Be-
stätigungsvermerk erteilt hat. 
-44-
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Teilkonzern bauverein AG
Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen 889.385 872.174 907.359
Immaterielle Vermögensgegenstände 841 633 527
Sachanlagen 864.558 852.274 888.335
Finanzanlagen 23.986 19.267 18.497
Umlaufvermögen 90.558 115.503 116.434
Vorräte 3.895 17.302 51.859
47.032 46.381 42.044
Wertpapiere 210 150 150
Liquide Mittel 39.420 51.670 22.382
Rechnungsabgrenzungsposten 1.083 977 884
Summe Aktiva 981.025 988.654 1.024.677
Passiva
Eigenkapital 310.327 322.985 313.845
Gezeichnetes Kapital 184.185 184.185 184.185
Kapitalrücklage 29.702 29.702 29.702
Gewinnrücklagen 72.967 86.387 79.38 4
Bilanzergebnis 22.865 22.095 19.958
Anteil anderer Gesellschafter 608 616 617
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 37.429 38.892 38.422
Verbindlichkeiten 628.347 621.748 665.693
Rechnungsabgrenzungsposten 1.339 1.451 3.010
Passive latente Steuern 3.583 3.577 3.706
Summe Passiva 981.025 988.654 1.024.677
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 133.144 135.647 179.875
Umsatzerlöse 133.645 127.997 144.049
Bestandsveränderungen -1.047 7.032 34.968
Andere aktivierte Eigenleistungen 546 618 859
Sonstige betriebliche Erträge 16.027 16.985 14.480
Betriebsleistung 149.171 152.632 194.355
Betriebsaufwand -103.402 -111.985 -153.618 
Materialaufwand -66.106 -75.020 -114.406 
Personalaufwand -11.593 -12.660 -13.142 
Abschreibungen -17.301 -17.364 -17.730 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.402 -6.940 -8.340 
Betriebsergebnis 45.769 40.647 40.737
Finanzergebnis -17.055 -15.089 -16.781 
Erträge aus Beteiligungen 1.011 891 767
Erträge aus Gewinnabführung 0 146 5
Erträge aus anderen Finanzanlagen 451 340 312
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 318 133 224
Abschreibungen auf Finanzanlagen -1 -0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -18.710 -16.456 -17.958 
Aufwendungen aus Verlustübernahme -124 -144 -130 
28.714 25.557 23.956
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.164 -493 -871 
Sonstige Steuern -2.636 -2.934 -3.100 
Jahresergebnis 23.914 22.130 19.985
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
-45-

Kennzahlen* im Überblick 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 97,4% 99,2% 99,5%
Anlagenintensität 90,7% 88,2% 88,6%
Abschreibungsquote 1,9% 2,0% 2,0%
Investitionen  (TEUR) 17.916 15.867 58.235
Investitionsquote 2,0% 1,8% 6,4%
Liquidität 3. Grades 82,4% 97,3% 101,0%
Eigenkapital (TEUR) 310.327 322.985 313.845
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 184.185 184.185 184.185
Eigenkapitalquote 31,6% 32,7% 30,6%
Bankverbindlichkeiten (TEUR
) 536.433 521.806 567.989
Veränderung Verschuldung 17.735 -6.598 43.944
Verschuldungsgrad 216,1% 206,1% 226,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 18,0% 16,3% 11,1%
Return on Investment (ROI
) 2,4% 2,2% 2,0%
Eigenkapitalrentabilität 7,7% 6,9% 6,4%
Gesamtkapitalrentabilität 2,4% 2,2% 2,0%
Materialintensität 44,3% 49,2% 58,9%
Rohertrag (TEUR) 67.038 60.626 65.469
EBIT (TEUR) 47.106 41.880 41.690
EBITDA (TEUR) 64.408 59.244 59.420
ROCE 4,7% 4,3% 4,0%
Personal
Personalintensität 7,8% 8,3% 6,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 101 97
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 98 93
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 183 199 190
Frauenanteil Beschäftigte - 49,2% 48,9%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 2 2
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 6 4
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 9 8 6
Frauenanteil Auszubildende - 75,0% 66,7%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - k.A. 45,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 60 61 69
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
Anzahl verwaltete Wohnunge
n 19.012 18,860 19.544
Wohnungsleerstandsquote 2,8% 3,0% 3,0%
Anzahl Mieterprivatisierung 138 128 147
Ertrag Mieterprivatisierung (TEUR) 10.719 12.138 10.404
Aufwand Instandhaltung u. Modernisierung (TEUR) 24.891 29.502 29.757
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern bauverein AG verwendet.
-46-
Teilkonzern bauverein AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die bauverein AG ist als Spartenobergesellschaft gleichzeitig Muttergesellschaft des immob i-
lienwirtschaftlichen Teilkonzerns der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Kerngeschäftsfelder 
der Unternehmensgruppe der bauverein AG umfassen die Vermietung von Wohn - und Gewer-
beeinheiten sowie das Bauträgergeschäft mit ergänzenden Dienstleistungen, die von operativ 
tätigen Tochtergesellschaften der bauverein AG ausgeführt werden. 
Der Teilkonzern hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem Konzernjahresüberschuss von 19.985 
TEUR, im Vorjahr von 22.130 TEUR abgeschlossen. Das Betriebsergebnis liegt mit 40.737 
TEUR um 90 TEUR über dem des Vorjahres.  
Die Konzernumsätze stiegen mit 144.049 TEUR gegenüber dem Vorjahr um 16.052 TEUR an. 
Die Umsat zerlöse aus der Hausbewirtschaftung stiegen  dabei um 1,0 % auf 128.248 TEUR 
und die Umsätze aus dem Bauträgergeschäft um 14.751  TEUR an. Die Umsatzste igerung in 
der Hausbewirtschaftung g ing auf den Zukauf von Wohnungen (Wohnungspaket IDA) und m o-
derate Miet erhöhungen zurück. Der Materialaufwand wuchs um 39.386 TEUR auf 114.405 
TEUR an, was auf gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Baukosten für Bauträge rmaßnahmen in 
Höhe von -3.553 TEUR und dem Kauf der Grundstücke für die Entwicklungs maßnahme der 
Lincoln-Konversion von 42.718 TEUR zurückzuführen ist. 
Die Konzernbilanzsumme stieg von 988.654 TEUR auf 1.024.677 TEUR zum Bilanzstichtag 
31.12.2014 an. Der Teilkonzern hat 2014 insgesamt 57.032 TEUR in das Sachanlageverm ö-
gen investiert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme betrug damit zum Vorjahr 
unverändert 88,6 %. 
Die Eigenkapitalquote des Teilkonzerns sank  gegenüber dem Vorjahr auf 30,6 % (Vorjahr : 
2,7 %) infolge der Sonderausschüttung von 29.088 TEUR. Der Anteil anderer Gesellschafter 
am Konzern beträgt 0,2 % zum 31.12.2014. 
Der Teilkonzern wird derzeit mit Eigenkapital der Aktionäre sowie durch Darlehen von Krediti n-
stituten und anderen Kreditgebern finanziert. Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Ko n-
zernjahresergebnisses, der Veränderung der langfri stigen Rückstellungen und der Abschre i-
bungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2014 auf 38.353 TEUR, im vorigen Geschäftsjahr b e-
trug dieser 40.119 TEUR. 
Die für das Geschäftsjahr 2014 geplante Finanz - und Ertragslage wird es dem Teilkonzern e r-
möglichen, sein en Tilgungsverpflichtungen auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachz u-
kommen, so dass keine Kapitalmaßnahmen seitens der Aktionäre erforderlich sein werden. 
Im Rahmen des begrenzten unternehmerischen Handelns ist die bauverein AG mit ihren Toc h-
tergesellschaften gleichermaßen mit Chancen und Risiken konfrontiert. Dabei gilt es, mit Ris i-
ken verantwortungsvoll umzugehen, sie möglichst zu minimieren und gleichzeitig die Chancen 
zu nutzen. Das gelingt nur, wenn man diese kontinuierlich identifiziert, bewertet  und übe r-
wacht. Daher wird bei der bauverein AG ein systematisches, auf die Besonderheiten der Imm o-
bilienwirtschaft abgestimmtes Risikofrühwarnsystem eingesetzt.  
Die Prüfung des Konzernjahresabschlusses zum 31.12.2014 der bauverein AG durch Deloitte & 
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen g e-
führt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Die Ertragslage des Teilkonzerns wird zukünftig noch stärker durch die Geschäftsfelder Woh-
nungsvermietung und Mieterprivatisierung positiv beeinflusst. In beiden Geschäftsfeldern dür f-
ten die Entwicklungen außerhalb Darmstadts an Bedeutung zunehmen. Auch aus den Investit i-
onen in Freiberg werden zukünftig steigende Erträge erwartet.  
Für das Jahr 2015 geht die integrierte Unternehmensplanung des Teilkonzerns von einem Kon-
zernjahresüberschuss von rund 20.225 TEUR aus. Preisanpassungen in laufenden Mietverhäl t-
nissen sowie moderate Preiserhöhungen bei Neuvermietung ermöglichen dabei eine Umsat z-
steigerung. 
Die Anwendu ng des Darmstädter Beteiligungskodex für das Geschäftsjahr 2014 wurde vom 
Aufsichtsrat beschlossen. Der Kodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften im Teilkonzern 
Immobilien angewendet. 
-47-
Teilkonzern bauverein AG

Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen 100.723 95.599 93.151
Immaterielle Vermögensgegenstände 611 708 994
Sachanlagen 89.232 85.163 83.617
Finanzanlagen 10.880 9.728 8.540
Umlaufvermögen 61.646 62.679 62.589
Vorräte 3.633 3.957 4.932
54.304 49.581 49.901
Wertpapiere 00 0
Liquide Mittel 3.709 9.141 7.756
Rechnungsabgrenzungsposten 73 63 35
Summe Aktiva 162.442 158.341 155.775
Passiva
Eigenkapital 32.766 33.261 34.232
Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752
Kapitalrücklage 22.237 22.237 22.237
Gewinnrücklagen -221 276 1.243
Bilanzergebnis -2 -4 0
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 54.948 52.497 52.344
Verbindlichkeiten 72.496 70.615 67.489
Rechnungsabgrenzungsposten 2.232 1.968 1.710
Summe Passiva 162.442 158.341 155.775
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 37.390 42.908 47.493
Umsatzerlöse 36.959 42.297 46.215
Bestandsveränderungen -107 4 560
Andere aktivierte Eigenleistungen 538 606 718
Sonstige betriebliche Erträge 3.760 3.397 4.376
Betriebsleistung 41.150 46.305 51.868
Betriebsaufwand -70.471 -70.798 -75.817 
Materialaufwand -26.522 -23.737 -26.151 
Personalaufwand -27.739 -31.887 -33.491 
Abschreibungen -8.916 -9.256 -9.785 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.294 -5.918 -6.391 
Betriebsergebnis -29.321 -24.493 -23.949 
Finanzergebnis -2.802 -3.987 -4.893 
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 00 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 481 437 372
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 503 89 101
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.787 -4.513 -5.366 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-32.123 -28.480 -28.842 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -20 -3 -3 
Sonstige Steuern -93 -199 -272 
Ergebnisübernahme 29.846 29.180 30.085
Jahresergebnis -2.391 498 968
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
-49-

Kennzahlen* im Überblick 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 105,2% 106,1% 108,0%
Anlagenintensität 62,0% 60,4% 59,8%
Abschreibungsquote 8,9% 9,7% 10,5%
Investitionen  (TEUR) 6.961 8.782 10.490
Investitionsquote 6,9% 9,2% 11,3%
Liquidität 3. Grades 113,7% 114,1% 117,1%
Eigenkapital (TEUR) 32.766 33.261 34.232
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.752 10.752 10.752
Eigenkapitalquote 20,2% 21,0% 22,0%
Bankverbindlichkeiten (TEUR
) 33.880 31.266 30.175
Veränderung Verschuldung 10.938 -1.881 -3.126
Verschuldungsgrad 395,8% 376,1% 355,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -86,2% -66,8% -61,3%
Return on Investment (ROI) -19,8% -18,1% -18,7%
Eigenkapitalrentabilität -98,4% -86,2% -85,1%
Gesamtkapitalrentabilität -1,5% 0,3% 0,6%
Materialintensität 64,5% 51,3% 50,4%
Rohertrag (TEUR) 10.868 19.171 21.342
EBIT (TEUR) -28.840 -24.056 -23.577
EBITDA (TEUR) -19.923 -14.799 -13.793
Kostendeckungsgrad 56,7% 62,0% 64,3%
Personal
Personalintensität 67,4% 68,9% 64,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 512 574
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 79 90
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 587 591 664
Frauenanteil Beschäftigte - 13,4% 13,6%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 15 13
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 6 4
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 15 21 17
Frauenanteil Auszubildende - 28,6% 23,5%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 48,0 47,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 46 52 50
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
Anzahl Straßenbahntriebwagen 48 48 48
Anzahl Straßenbahnbeiwagen 30 30 30
Anzahl Omnibusse 88 85 103
Fahrgäste in Mio. 41,1 41,49 45
Nutzungsquote je Einwohner (Fahrkarten/Einwohner) 114 115 115
Nutzungsquote je Einwohner auf Basis der Fahrkartenverkäufe, ab 2011 Konsolidierung der NVS-Leistungen
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern HEAG mobilo GmbH verwendet.
-50-
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das gesunkene Zinsniveau führt  zu einer geänderten Be wertung der Pensionsrüc kstellungen 
und belastet auch 2014 das Geschäftsergebnis.  Künftige Rentenzahlungen mussten bilanziell 
höher bewertet werden. Dies e Entwicklung wird den Verkehrskonzern auch in den folgenden 
Jahren belasten. Dabei blieben die Pensionsansprüche seit 1988 unverändert. 
Die Erlöseinbußen aus der vor drei Jahren geänderten RMV -Einnahmeaufteilung belasten we i-
terhin die Ergebnisse von HEAG mobilo und HEAG mobiBus. Für das Gebiet Darmstadt-
Dieburger bewegt sich die RMV -Einnahmeaufteilung seitdem auf einem insgesamt niedrige ren 
Niveau. Trotz alldem ist eine deutlich positive Entwicklung bei den Fahrkarten verkäufen zu 
verzeichnen, so dass sich ein Zuwachs bei den Umsatzerlösen ergab. 
Des Weiteren war das Geschäftsjahr 2014 durch umfangreiche Maßnahmen zur Sanierung der 
ÖPNV-Infrastruktur geprägt. Dazu zählen Gleis- und Fahrleitungsarbeiten sowie die Modernisie-
rung von Haltestellen. In Seeheim -Jugenheim wurde ein Streckenabschnitt der Gleistrasse e i-
ner grundhaften Sanierung unterzogen sowie Fahrleitungen ersetzt und neue Leitungen für 
Signalanlagen verlegt. Eine weitere Maßnahme war die Sanierung der Gleistrasse auf der 
Frankfurter Straße in Höhe der Haltestelle  „Maulbeerallee“ einschließlich der dort befindlichen 
Wendeschleife. Außerdem mussten Gleise und Fahrleitungen für die neue Straßenbahnbrücke 
über die Autobahn A5 verlegt sowie Dachsanierungs - und Br andschutzmaßnahmen an den 
Betriebsgebäuden vorgenommen werden.   
Mit der Übernahme des Linienbündels „Weiterstadt“ erhöhten sich die Linienleistungen in der 
Bussparte des Verkehrskonzerns deutlich. Im November 2013 hatte das Darmstädter Busu n-
ternehmen Hessischer Autobusverkehr (HAV) einen Insolvenzantrag gestel lt. Die Verbandsve r-
sammlung der DADINA hatte daraufhin eine zweijährige Notvergabe des Linienbündels an die 
HEAG mobiBus beschlossen. Anschließend sollen die Linien in eine neue Direktvergabe int e-
griert werden. Die Übernahme  machte zusätzliche Ressourcen, wie Fahrpersonal  und Omn i-
busse erforderlich. Es wurden 34 ehemalige Mitarbeiter des HAV und auch sechs Busse  über-
nommen. Große Anerkennung und viel Lob, unter anderem vom Hessischen Staatsministerium, 
erbrachte die Bereitstellung der Sonderverkehre beim 54. Hessentag in Bensheim. 
Der Anstieg der Umsatzerlöse des HEAG -Verkehrskonzerns resultierte aus den Zu satzleistun-
gen aus dem Weiter städter Buslinienbündel sowie aus ge stiegenen Erlösen aus Fahrkartenve r-
käufen sowie periodenfremden Erlösen aus der RMV-Einnahmeaufteilung 2013. Der Material-, 
der Personalaufwand  und auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren beeinflusst 
durch den Betrieb des Weiterstädter Linienbündels. Der vorgezogene Aufwand aus der Zin s-
schmelze führte zum Anstieg des Zinsaufwands.  Der Ergebnisausgleich der HEAG mobilo lag 
dagegen bei minus 30.085 TEUR, da die positiven Ergebnisse der HEAG mobiBus und NVS mit 
den Verlustvorträgen aus Vorjahren verrechnet werden. 
Die Sachanlagen und immateriellen Ve rmögensgegenstände des HEAG Verkehrskonzerns nah-
men 2014 ab, da die Investitionen niedriger lagen als die Abschreibungen. Das Finanzanlage-
vermögen sank durch die planmäßige Tilgung des gestundeten Mehrbetrags aus dem Bilan z-
rechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) 2010.  Die Zahlungen sowie die vorgezogenen Aufwen-
dungen aus der Zinsschmelze des Jahres 2013 wurden in ei nem zweckgebundenen Pensions-
fonds zur Ausfinanzierung von Altersversorgungs leistungen angelegt. Dieser wurde mit den 
Verpflichtungen aus Pensionsrückstellu ngen saldiert. Die Ve rbindlichkeiten betreffen überwi e-
gend die Finanzierung der Straßenbahnen ST14 und Omnibusse sowie Zusagen zur Förderung 
von Infrastruktur projekten, deren Umsetzung noch bevorsteht.  Die ratierliche Aufl ösung des 
Barwertvorteils aus der US -Lease-Transaktion von 1998 führt e zu einer plan mäßigen Minde-
rung des Rechnungsabgrenzungspostens.  
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken setzen wir 
wirksame Steuerungs - und Kontrollsys teme ein, die wir permanent weiterentwickeln. Dabe i 
werden Eintrittswahrscheinlichkeit und Scha denshöhe bewert et. Eingeleitete Maßnahmen 
überprüfen wir auf ihre Wirksamkeit. Neben der regel mäßigen Berichterstattung gibt es für 
unerwartete Risiken eine Berichterstattungspflicht. Die im Geschäftsjahr vorgenommenen An a-
lysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt. Damit war eine veränderte Au s-
richtung des Unternehmens nicht notwendig. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Ge-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-51-
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH

HEAG-Konzern
Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen 2.187.823 2.119.807 2.108.305
Immaterielle Vermögensgegenstände 18.362 13.669 8.446
Sachanlagen 1.812.085 1.753.818 1.729.028
Finanzanlagen 357.376 352.320 370.831
Umlaufvermögen 856.259 848.615 753.170
Vorräte 80.314 65.582 97.439
451.815 343.649 311.145
Wertpapiere 210 150 150
Liquide Mittel 323.920 439.234 344.436
Rechnungsabgrenzungsposten 15.944 14.061 20.242
Aktive latente Steuern 2.498 3.030 8.740
11.640 5.163 6.700
Summe Aktiva 3.074.164 2.990.676 2.897.157
Passiva
Eigenkapital 236.436 176.778 150.934
Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533
Kapitalrücklage 329.445 329.445 329.445
Erwirtschaftetes und übriges Konzerneigenkapital -141.542 -201.200 -227.044 
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 5.665 1.036 0
Sonderposten 861 653 612
Empfangene Investitionszuschüsse 95.063 92.745 86.404
Rückstellungen 508.315 529.473 562.076
Verbindlichkeiten 2.161.640 2.109.605 2.013.413
Rechnungsabgrenzungsposten 48.462 60.273 61.151
Passive latente Steuern 17.722 20.113 22.567
Summe Passiva 3.074.164 2.990.676 2.897.157
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 2.143.959 2.090.868 1.836.806
Umsatzerlöse 2.128.305 2.065.237 1.782.652
Bestandsveränderungen -139 18.444 44.980
Andere aktivierte Eigenleistungen 15.793 7.187 9.174
Sonstige betriebliche Erträge 91.026 110.229 111.442
Betriebsleistung 2.234.985 2.201.097 1.948.248
Betriebsaufwand -2.164.657 -2.142.794 -1.839.683 
Materialaufwand -1.656.043 -1.633.008 -1.387.732 
Personalaufwand -239.262 -222.582 -201.465 
Abschreibungen -96.215 -116.467 -93.955 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -173.137 -170.737 -156.531 
Betriebsergebnis 70.328 58.303 108.565
Finanzergebnis -70.655 -71.284 -72.787 
Erträge aus Beteiligungen 5.827 6.745 5.200
Erträge aus Gewinnabführung 0 146 6
Erträge aus anderen Finanzanlagen 9.604 11.347 12.290
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.397 8.660 7.880
Abschreibungen auf Finanzanlagen -10.425 -188 -3.528 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -87.934 -97.850 -94.505 
Aufwendungen aus Verlustübernahme -124 -144 -130 
-327 -12.981 35.778
Außerordentliches Ergebnis 0 0 -33.771 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -11.322 -24.148 -24.053 
Sonstige Steuern -4.672 -3.768 -3.972 
Ergebnisübernahme 17.063 16.398 17.302
Jahresergebnis 742 -24.499 -8.716 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
-53-

Kennzahlen* im Überblick 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 75,9% 78,3% 74,5%
Anlagenintensität 71,2% 70,9% 72,8%
Abschreibungsquote 4,4% 5,5% 4,5%
Investitionen  (TEUR) 217.720 92.749 128.833
Investitionsquote 10,0% 4,4% 6,1%
Liquidität 3. Grades 92,4% 101,5% 90,1%
Eigenkapital (TEUR) 236.436 176.778 150.934
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 48.533 48.533 48.533
Eigenkapitalquote 7,7% 5,9% 5,2%
Bankverbindlichkeiten (TEUR
) 1.219.998 1.280.204 1.209.570
Veränderung Verschuldung 740.721 -52.035 -96.192
Verschuldungsgrad >1.000% >1.000% >1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -0,8% -2,0% -1,4%
Return on Investment (ROI) -0,5% -1,4% -0,9%
Eigenkapitalrentabilität -6,9% -23,1% -17,2%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0% -0,8% -0,3%
Materialintensität 74,1% 74,2% 71,2%
Rohertrag (TEUR) 487.916 457.860 449.074
EBIT (TEUR) 85.635 76.397 125.931
EBITDA (TEUR) 181.850 192.864 219.886
ROCE 3,2% 2,6% 3,3%
Personal
Personalintensität 10,7% 10,1% 10,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A. k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A. k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 3.272 2.942 2.934
Frauenanteil Beschäftigte - k.A. k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A. k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A. k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 144 121 115
Frauenanteil Auszubildende - k.A. k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte - k.A. k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 70 73 69
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-54-
HEAG-Konzern

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Bereinigt um Mehrfachbeteiligungen werden unter der HEAG 104 Beteiligungen des insgesamt 
152 Beteiligungen umfassenden Portfolios der Wissenschaftsstadt Darmstadt gebündelt. In 
dem Teilko nzern HEAG Südhessische Energie A G (HSE) zählen hierzu 72 Beteiligungen, die 
bauverein AG hält 22 Beteiligungen und die HEAG mobilo GmbH ist Anteilseignerin von sechs 
Beteiligungen. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 wurden im HEAG-Konzern Umsatzerlöse von rd. 1.783 Mio. EUR erwirt-
schaftet. Die Verminderung der Gesamtleistung von rd. 2.091 Mio. EUR auf rd. 1.837 Mio. EUR 
ist überwiegend auf die geplante Reduzierung von Handelsaktivitäten im Energiebereich z u-
rückzuführen. 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Geschäftsjahr Einmaleffekte au s der Verä u-
ßerung von Sachanlagen von 28  Mio. EUR (Vorjahr: 18 Mio. EUR), die zum großen Teil aus 
Netzabgängen im Energiebereich resultieren, sowie 18  Mio. EUR aus dem Abgang von Beteili-
gungen an der Gasversorgung Unterfranken GmbH, der Stadtwerke Freiberg AG und der fra n-
zösischen Solarparkgesellschaft Future Energy Pissos No. 5 SARL. Im Vorjahr waren die Erträ-
ge aus der Veräußerung der Enviro-Gruppe mit 27 Mio. EUR enthalten. 
 
Der Materialaufwand verringerte sich im Berichtsjahr vorrangig durch die reduzie rten Handels-
aktivitäten im Energiebereich auf rd. 1.388 Mio. EUR. Erhöhend wirkten sich die Aufwendungen 
für die Entwicklung der Konversionsflächen der Lincoln -Siedlung in Darmstadt aus. Für eine 
notwendige marktbezogene Risikovorsorge für langfristige Strombezugsverträge ist ein Betrag 
von 25 Mio. EUR (Vorjahr: 19 Mio. EUR) im Materialaufwand enthalten. Das Rohergebnis ist 
leicht von 568 Mio. EUR auf 561 Mio. EUR gesunken. 
 
Der Rückgang des Personalaufwandes von rd. 223 Mio. EUR auf rd. 201 Mio. EUR ist im  We-
sentlichen auf  Sondereffekte im Vorjahr durch Rückstellungsbildungen für Maßnahmen der 
Vorwärtsstrategie im Energiebereich zurückzuführen. 
 
Die Abschreibungen sind im Geschäftsjahr vor allem durch die außerplanmäßige Abschreibung 
des Gasturbinenkraftwerks im Energiebereich im Vorjahr von 116  Mio. EUR auf 94  Mio. EUR 
zurückgegangen.  
 
Durch geringere Aufwendungen für Unternehmensberatung sowie für Marketing im Energiebe-
reich konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf rd. 157 Mio. EUR gesenkt werden 
 
Im Zusammenhang mit den vorgenannten Effekten erhöhte sich das Betriebsergebnis im 
HEAG-Konzern von rd. 58 Mio. EUR auf rd. 109 Mio. EUR. 
 
Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 2 Mio. EUR auf minus  
rd. 73 Mio. EUR verringert. D em Rückgang der Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von 
langfristigen Rückstellungen stehen Abschreibungen auf Finanzanlagen von rd. 4 Mio. EUR 
sowie geringere Beteiligungserträge von Minderheitsbeteiligungen im Konzern gegenüber. 
 
Die Aufwendungen aus der  Rückstellungsbildung für Maßnahmen zur Restrukturierung im 
Energiebereich führten zu einem außerordentlichen Aufwand von rd. 34 Mio. EUR. 
 
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind mit rd. 24 Mio. EUR im Vergleich zum Vo r-
jahr nahezu konstant. Der Erhö hung des laufenden Ertragssteueraufwandes im Energiebereich 
mit 5 Mio. EUR stehen niedrigere latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen gegenüber.  
 
Für das Jahr 2014 wird ein Jahresfehlbetrag von rd. 9 Mio. EUR ausgewiesen. 
 
Die Bilanzsumme des HEAG -Konzerns verringerte sich im Geschäftsjahr um 3,1  % auf 
2.897 Mio. EUR. Aus den Netzabgängen im Energiebereich sowie den Abgängen durch Verä n-
derungen des Konsolidierungskreises und den gegenläufig wirkenden gestiegenen Investitionen 
im Immobilienbereich ergib t sich eine Verminderung des Sachanlagevermögens von 
1.754 Mio. EUR auf 1.729 Mio. EUR.  
 
-55-
HEAG-Konzern

Das Umlaufvermögen ist mit 753 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Der Erhöhung 
der Vorräte bei der BVD New Living GmbH & Co. KG durch die Konversion stehen witterungs-
bedingt niedrigere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Rückgang der flüss i-
gen Mittel gegenüber. 
 
Das Konzerneigenkapital reduzierte sich vor allem durch den Jahresfehlbetrag von 9  Mio. EUR 
sowie durch den Abgang der Beteiligung an  der Gasversorgung Unterfranken GmbH, was auch 
zu einer Reduzierung des Minderheitenkapitals führte.  
 
Die Rückstellungen werden zum Bilanzstichtag mit 562 Mio. EUR ausgewiesen und liegen d a-
mit um 33 Mio. EUR höher als im Vorjahr. Wesentliche Zuführungen betreffen drohende Verlus-
te aus langfristigen Strombezugsverträgen sowie Rückstellungen für Restrukturierungsma ß-
nahmen im Rahmen der Vorwärtsstrategie im Energiebereich.  
 
Die Verbindlichkeiten sind im Berichtsjahr von 2.110  Mio. EUR auf 2.013 Mio. EUR zurü ckge-
gangen. Die Verminderung ist überwiegend auf planmäßige Darlehenstilgungen bei den Ve r-
bindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie bei den Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen 
Kreditgebern zurückzuführen. 
 
Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt im G eschäftsjahr eine zahlungswirksame Verminderung 
des Finanzmittelfonds von 94 Mio. EUR. Dem positiven Cashflow aus laufender Geschäftstäti g-
keit von 49  Mio. EUR stehen ein negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit von 
64 Mio. EUR und ein negativer Cas hflow aus der Finanzierungstätigkeit von 79  Mio. EUR ge-
genüber. Die Veränderung des Cashflows aus der Investitionstätigkeit von minus 27  Mio. EUR 
auf minus 64 Mio. EUR ist überwiegend auf höhere Auszahlungen für Investitionen im Immob i-
lienbereich sowie auf die Auszahlung für  Ausleihungen an den Offshore-Windpark Global Tech I 
zurückzuführen. Daneben ergaben sich höhere Einzahlungen aus Desinvestitionen im Wesentl i-
chen durch Netzabgänge im Energiebereich. Der negative Cashflow aus der Finanzierungst ä-
tigkeit im Geschäftsjahr ergibt sich durch den Saldo aus Tilgungen und die Neuaufnahmen von 
Darlehen.  
 
Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz geeigneter Management- und 
Kontrollsysteme zu begrenzen. Die Gestaltung des Risikomanagements innerhalb des HEAG-
Konzerns trägt den gesetzlichen Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz 
im Unternehmensbereich (KonTraG) Rechnung. 
Es werden Risiken in Risikokategorien eingeteilt und mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit und 
Schadenshöhe bewertet. Neben der regelmäßigen Berichterstattung, die quartalsweise dem 
Aufsichtsrat vorgelegt wird, gibt es auch für unerwartete Risiken eine Berichtspflicht.  Die we-
sentlichen Risiken des Energiebereichs zum Jahresende beziehen sich auf den Bereich d er 
regulierten Energienetze und die auf die Rentabilität des Gasturbinenkraftwerks und der G e-
meinschaftskraftwerk Irsching GmbH sowie das Ergebnispotenzial langfristiger Energiebeschaf-
fungsverträge wirkenden Ausgestaltungen von Marktdesign und Marktpreisniveau.  Daneben 
bestehen allgemeine Markt- und Betriebsrisiken sowie erzeugungs -, bezugs- und absatzseitige 
Chancen und Risiken aufgrund der künftigen Preisentwicklung auf den Energie märkten sowie 
der Umsetzung der strategischen Ausrichtung des Energiebereichs. 
Neben den üblichen Risiken im Bereich der Wohnungswirtschaft gibt es im Immobilienbereich 
unternehmerische Risiken im Zusammenhang mit der Konversion der Lincoln -Siedlung in 
Darmstadt.Keine dieser Risiken erscheinen für sich oder in ihrem Zusammenhang als unter-
nehmensgefährdend. 
 
Die Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres 2014 durch die Wirtschaftspr ü-
fungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein 
uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Die Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex für das Geschäftsjahr 2014 wurde vom 
Aufsichtsrat beschlossen. Der Kodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften im HEAG -
Konzern angewendet. 
 
-56-
HEAG-Konzern

Geschäftsfeld Energie & Wasser 
 
 HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
 Beteiligungsgesellschaften der HEAG Südhessische Energie AG (HSE), u.a.: 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Der HSE-Konzern ist einer der führenden Energie - und Infrastruk-
turdienstleister und über seine Vertriebsmarke ENTEGA einer der 
größten Anbieter von Ökostrom und klimaneutralem Erdgas. Dar-
über hinaus investiert die HSE in erneuerbare Energien mit dem 
Ziel, den Verbrauch seiner privaten Ökostromkunden aus selbst 
gemanagten Anlagen zu decken. Ein weiterer Schwerpunkt sind 
moderne Energiedienstleistungen, mit denen die Kunden ihren 
Energieverbrauch senken können. 
Mit seinen Geschäftsfeldern Erzeugung, Handel, Netze, Vertrieb, 
öffentlich-rechtliche Betriebsführung und Shared Services deckt 
der Konzern die gesamte Wertschöpfungskette einer nachhaltigen 
Energieversorgung und modernen Daseinsvorsorge ab.  
 
Kooperationen 
Die HSE beteiligt sich mit Partnern an nationalen und internationa-
len Forschungsprojekten. Zuletzt forschte das Unternehmen an der 
Einbindung von stationären Speichern und von Elektrofahrzeugen 
in ein intelligentes Stromnetz. Ein neues Forschungsprojekt wi d-
met si ch der Entwicklung von Handels plattformen für Speiche r-
dienstleistungen. Darüber hinaus kooperiert das Unternehmen mit 
der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt. Weiterhin f i-
nanziert das Unternehmen über das NATU Rpur Institut die Sti f-
tungsprofessur für Geothermie an der TU Darmstadt. 
 citiworks AG 
 Count+Care GmbH & Co. KG 
 Effizienz:Klasse GmbH 
 ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG 
 ENTEGA GmbH & Co. KG 
 e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
 Global Tech I Offshore Wind GmbH 
 Hessenwasser GmbH & Co. KG 
 HSE Netz AG 
 HSE Regenerativ GmbH und Töchter 
 HSE NATURpur Energie AG 
 HSE NATURpur Institut für Klima- und 
Umweltschutz gemeinnützige GmbH 
 Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Auszeichnungen * 
 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Energie 
-

citiworks AG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 404 3000 sowie www.citiworks.de
Gründung: 2000
Handelsregister: HRB 91126, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname Position              Vergütung
Brunner, Dr. Marko Mitglied k.A.
Stewens, Christian Mitglied k.A.
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütung
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise Vorsitzende k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael 1. stv. Vorsitzender k.A.
Gey, Frank Mitglied k.A.
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A.
Schiffmann, Ilk
a Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Im Geschäftsjahr 2014 beliefen sich die Bezüge des Aufsichtsrats auf 7 TEUR.
100,00%
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Energie und der Handel mit Energie und
Energiederivaten sowie alle mit diesem Gegenstand in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen.
Der Unternehmensgegenstand schließt insbesondere die gewerbsmäßige Anschaffung und
Veräußerung von Energie und Energiederivaten an Energiebörsen entweder im eigenen Namen für
eigene Rechnung oder als Dienstleistung für Dritte ein.
Es wurde von der Befreieung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
-59-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 151.835
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 148.572 68.940 80.350
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.262 25.663 7.352
Rechnungsabgrenzungsposten 10 10 20
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 17.779
Gezeichnetes Kapital 17.650 17.650 17.650
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 49 102 175
Bilanzergebnis 79 1.080 1.403
Rückstellungen 7.151
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -151 
Sonstige Steuern -12 
Jahresergebnis
-55 
-341 
-223 
-12 
18
0
-304 
0
0
195
0
-325 
132
00
1.455
-194 
-265 
-1 
161
166
912
0
2014
1.532 2.363
0
0
1.053
18
-1.400 
1.915
18.832
96.603
63.359
5.812
1.228
59
0
-111 
-52 
2.764
186
-807 
-448 
0
0
14
-471 
3.281
746
-454 
-12 
-4.476 
-936.317 
-1.056.034 
1.056.094
5.181
1.050.913
0
00
941.587
-1.044.284 
-3.918 
-718 
-7.115 
2.341
1.991
1.644
154.609
19.228
6.046
-1.736 
1.903
604.395
602.492
88.633
-602.032 
-595.636 
602.492
257
165
154.609
1.050.913 941.587
0
129.679 71.959
-943.336 
944.868
94.602 87.701
96.603
-3.917 
0
0
-1.079 
0
9
88.633
-60-
citiworks AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 664,3%
Anlagenintensität 1,8% 2,1% 1,0%
Abschreibungquote 26,0% 118,3%
Investitionen 293
Investitionsquote 10,6%
Liquidität 3. Grades 111,4%
Eigenkapital 17.779
davon Gezeichnetes Kapital 17.650
Eigenkapitalquote 11,5% 19,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -6.118
Verschuldungsgrad 769,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Return on Investment (ROI) -0,2%
Eigenkapitalrentabilität -1,9%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 98,9%
Rohertrag 6.629
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 13
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 4
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 28 17
Frauenanteil Beschäftigte - 24%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 37,3
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 140 102
Frauenanteil innerhalb des Vorstands / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 40,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,2%
3,5%
31,3%
0,0%
87
0,0%
40,0%
16
0
77
796
40,6%
4,3%
2.357
1,1%
5,6%
1.550
0,1%
5.270
99,1%
1,1%
5
0
0
0,2%
19.228
85
361,0%
977,7%
161
>1.000%
122,6%
-57.720
413,0%
18.832
17.650
-8.600
127,5%
17.650
2,2%
21,7%
17,7%
0
0
39,3
1,6%
11
3.451
6.856
0,2%
7,6%
98,6%
2.372
3,8%
-61-
citiworks AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die citiworks AG betreibt den Handel mit Energie und Energiederivaten sowie alle mit diesem 
Gegenstand in Zusammenhang stehende Dienstleistungen. Der Unternehmensgegenstand 
schließt insbesondere die gewerbsmäßige Ansch affung und Veräußerung von Energie und 
Energiederivaten an Energiebörsen entweder im eigenen Namen und auf eigene Rechnung oder 
als Dienstleistung für Dritte ein. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 bewirtschaftete citiworks ein Stromportfolio von 9,232 TWh (2013: 
11,461 TWh) sowie 4,479 TWh Gas (Vorjahr: 8,148 TWh). Im Stromsegment ist dies ein Rüc k-
gang um 2,29 TWh gegenüber 2013, im Gasbereich ein Rückgang um 4,260 TWh. Die Rüc k-
gänge resultieren vor allem aus geringeren OTC -Handelsmengen aufgrund der Umstellung der 
Bewirtschaftungs- und Beschaffungsstrategie und sind in geringerem Umfang auf geringeren 
Absatz durch den warmen Winter zurückzuführen. 
 
Die Umsatzerlöse beliefen sich auf insgesamt 602.492 TEUR (2013: 941.587 TEUR). Wesentl i-
che Gründe für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr waren geringere Handelsme ngen bei 
Strom und Gas und zusätzlich gesunkene Preise für Strom und Gas im Lieferjahr 2014 gege n-
über dem Vorjahr. 
 
Insgesamt konnte im Geschäftsjahr 2014 ein Jahresüberschuss von 1.455 TEUR gegenüber 
1.053 TEUR im Jahr 2013 erwirtschaftet werden. 
 
Für das Geschäftsjahr 2015 rechnet der Vorstand bei weiter sinkenden Umsätzen im Handel s-
bereich insgesamt mit Umsätzen von rund 520.000 TEUR und einem Ergebnis auf dem Niveau 
des Jahres 2013. 
 
Den Anforderungen des „Ge setzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen.  
Das Risikomanagement ist dahingehend ausgerichtet, die Geschäftsentwicklung und  die Lage 
des Unternehmens systematisch und laufend zu beurteilen zu können. Das Risikomanagement  
der citiworks AG fokussiert sich insbesondere auf: 
 
- die Risiken der Beschaffung (Mengen- und Preisrisiken) 
- die Risiken der Bereiche Lieferungen und Leistungen (Mengen- und Preisrisiken) 
- die Kontrahentenrisiken 
- operative Risiken im Geschäftsbetrieb 
 
Die jeweiligen Risiken werden kontinuierlich erfasst, nach einheitlichen Kriterien bewertet und 
gegenüber den relevanten Gremien berichtet. 
 
Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefähr-
dend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2 014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtscha ftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsve r-
merk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-62-
citiworks AG

Effizienz:Klasse GmbH
Anschrift: Hindenburgstraße 1, 64295 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 360360 sowie zienz-klasse.de#http://www.effizienz-klasse.de
Gründung: 01.04.2014
Handelsregister: HRB 93270 Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Handwerkskammer Rhein-Main
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Jung, Ludwig Geschäftsführer k.A.
Stang, Norbert Geschäftsführer k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
49,00%
51,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung und die Vermittlung von Dienstleistungen auf den
Gebieten der Energie, der Energieeffizienz und der Wasserversorgung, sowie die Vermittlung von
Planungs-, Sanierungs-, Errichtungs- und Modernisierungsleistungen an Gebäuden und technischen
Anlagen sowie die Vermittlung von Handelsgeschäften und Verträgen für Dritte in diesen Bereichen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
-63-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen -
Vorräte -- k.A.
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - - k.A.
Wertpapiere - - k.A.
Liquide Mittel - - k.A.
Rechnungsabgrenzungsposten - . k.A.
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital -
Gezeichnetes Kapital - . k.A.
Kapitalrücklage - . k.A.
Gewinnrücklagen - . k.A.
Bilanzergebnis - . k.A.
Rückstellungen -
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten - . k.A.
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -
Sonstige Steuern -
Jahresergebnis
k.A.k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-
-
-
--
-
-.
-
-
- k.A.
.
-
-
-
-
-
-
-
--
-
-
-
-
-
-
-
-
-
k.A.
k.A.
-
-
-
-
-
-
-
-
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-
k.A.
-
-
-
-
-
-
k.A.
k.A.
.
.
k.A.
.
- k.A.
-
k.A.
k.A.
k.A.
2014
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-
-
-
-64-
Effizienz:Klasse GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 -
Anlagenintensität -                            -                        k.A.
Abschreibungquote - k.A.
Investitionen -
Investitionsquote -
Liquidität 3. Grades -
Eigenkapital -
davon Gezeichnetes Kapital -
Eigenkapitalquote - -
Bankverbindlichkeiten -
Veränderung Verschuldung -
Verschuldungsgrad -
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -
Return on Investment (ROI) -
Eigenkapitalrentabilität -
Gesamtkapitalrentabilität -
Materialintensität -
Rohertrag -
EBIT
EBITDA
Kostendeckungsgrad -
Personal
Personalintensität -
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - -
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - -
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - -
Frauenanteil Beschäftigte - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - -
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - -
Frauenanteil Auszubildende - -
Altersdurchschnitt Beschäftigte - -
Personalaufwand je Beschäftigte(r) - -
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung - -
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-
.
-
k.A.
k.A.
k.A.
-
-
k.A.
k.A.
k.A.
-
k.A.
-
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-65-
Effizienz:Klasse GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2014 neu gegründet. 
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2014 wurde nicht zur Ve r-
fügung gestellt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ang e-
wendet. 
 
Effizienz:Klasse GmbH
-66-

e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 7010 sowie www.e-netz-suedhessen.de/
Gründung: 29.06.2005
Handelsregister: HRA 6401, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Kalisch, Reinhard Mitglied k.A.
Wortmeier, Mai
k Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Wenzel, Dieter Stadtrat a.D. 1. stv. Vorsitzender k.A.
Noller, Ralf 2. stv. Vorsitzender k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied k.A.
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Mitglied k.A.
Ehinger, Bernd Mitglied k.A.
Heinz, Thomas Mitglied k.A.
Lehrian, Claudia Mitglied k.A.
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A.
Reubold, Thomas Mitglied k.A.
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise Mitglied k.A.
Bezüge des Verwaltungsrats
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, der Bau, der Betrieb und die Wartung von
Erzeugungsanlagen aller Art einschließlich Heizwerken, Transportsysteme für Energie, Fernwärme,
Wasser, Abwasser, die Herstellung von sanitären Anlagen, Brunnenbauanlagen, Pumpwerken,
Rohrleitungen, Fernleitungen, Grundwasserabsenkungen und Baureifmachung von Grundstücken.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder betrugen im Jahr 2014 37 TEUR.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
-67-
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 113.499
Vorräte 14.917 9.068 8.711
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 95.091 91.811 100.561
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.491 5.351 13.390
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 18.809
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 42.910 20.033
Kapitalanteile 20.000 20.000 20.000
Rücklage 15.630 13.953 13.953
Bilanzergebnis 7.280 279 -13.920 
Empfangene Ertragszuschüsse 0 0 5.243
Rückstellungen 70.807
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 139.514
Umsatzerlöse 149.511 110.749 220.276
Bestandsveränderungen -10.724 1.085 -7.456 
Andere aktivierte Eigenleistungen 728 99 1.642
Sonstige betriebliche Erträge 8.539 7.035 9.026
Betriebsleistung 148.053
Betriebsaufwand
Materialaufwand -57.633 -41.942 -145.640 
Personalaufwand -59.306 -56.791 -50.112 
Abschreibungen -1.887 -1.918 -1.875 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -17.275 -15.122 -20.630 
Betriebsergebnis 11.952 3.194 5.231
Finanzergebnis -2.530 -2.424 -2.227 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 16 11 2
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 422 66 194
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -2 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.967 -2.502 -2.422 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 9.422 770 3.003
Außerordentliches Ergebnis -147 -144 -15.555 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -1.571 -215 -1.245 
Sonstige Steuern -425 -132 -124 
Jahresergebnis 7.280
14.099
70.938
14.808
119.979
-115.773 
13.881
-218.257 
127.599
13.750
13.679
119.979
34.233
14
127.599
57
106.230
39
13.945
116
111.933
171.992
171.992
122.661
30.522
32.855
113.862
174
30.295
53
-136.101 
279
118.968 223.488
214.461
-13.920 
-68-
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 499,4%
Anlagenintensität 11,0%
Abschreibungsquote 13,4% 6,1%
Investitionen 5.261 1.918 8.387
Investitionsquote 37,3% 13,9% 27,5%
Liquidität 3. Grades 198,5%
Eigenkapital 42.910 20.033
davon Gezeichnetes Kapital 20.000 20.000
Eigenkapitalquote 28,5% 11,6%
Bankverbindlichkeiten 0 0
Veränderung Verschuldung -5.505 18.046
Verschuldungsgrad 197,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 5,2%
Return on Investment (ROI) 5,7%
Eigenkapitalrentabilität 17,0%
Gesamtkapitalrentabilität 5,7% 0,2% -8,1%
Materialintensität 38,9% 65,2%
Rohertrag 81.882 69.991 68.822
EBIT 11.968 3.205 5.233
EBITD
A 13.855 7.107
ROCE 21,3% -26,7%
Personal
Personalintensität 40,1% 47,7% 22,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 694 655
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 64 68
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 824 758 723
Frauenanteil Beschäftigte - 8,4% 9,4%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 80 77
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 13 15
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 105 93 92
Frauenanteil Auszubildende - 14,0% 16,3%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 45 47
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 64 67 69
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Verwaltungsrats / 18,2% 20,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
11,5%
6,4%
250,5%
927
33,6%
459,8%
34.233
14,0%
187,2% 109,6%
179,6%
17,7%
0,2% -8,1%
5.124
20.000
0
0,8% -69,5%
0,2% -6,5%
758,5%
35,3%
-69-
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Geschäftsmodell der e -netz Südhessen GmbH & Co. KG (vormals: HSE Technik GmbH & 
Co. KG) umfasst den Betrieb und die Weiterentwicklung der Verteilnetze für Strom und Erdgas 
in Darmstadt und zahlreichen weiteren Kommunen in Südhessen. Dies umfasst auch die Pl a-
nung und Projektierung sowie den Bau von Netzen und netztechnischen Anlagen für den eig e-
nen Netzbetrieb und den externer Kunden (sonstige Netzbetreiber, Kommunen, Industrie und 
Gewerbe). Das Dienstleistungsspektrum beinhaltet zudem die Einrichtung von Netzanschlüssen 
und den Messstellenbetrieb sowie die kommunale Baulanderschließung, den Bau und Betrieb 
von Straßenbeleuchtungs- und Verkehrssignalanlagen sowie sonstige herstellerunabhängige 
Dienstleistungen für Industrie und Gewerbe im Bereich Anlagenbau und Betriebsführung. 
Die Geschäftsführung der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH & Co. KG und 
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG haben mit der Umsetzung des Projekts "Große Netzgesel l-
schaft" im Geschäftsjahr 2014 begonnen. Dieses Projekt hatte das Ziel über die Bündelung 
großer Teile des operativen Netzgeschäfts Einspar - und Synergiepotentiale zu erschließen. In 
diesem Zusammenhang hat die Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG 
ab dem 1. Juli 2014 ihr operatives Geschäft auf die e -netz Südhessen GmbH & Co. KG übe r-
tragen.  
 
Die Umsatzerlöse in Höhe von 220.276 TEUR umfassen die Netzentgelte der Strom - und Gas-
verteilung, die erstatteten Einspeisevergütungen für dezentral eingespeiste Energie  und den 
energiewirtschaftlichen Umlagen, die Umsatzerlöse aus Anlagenbau und Betriebsführung sowie 
sonstige Umsatzerlöse. 
Die anderen aktivierten Eigenleistungen in Höhe von 1.600 TEUR  enthalten (Vorjahr: 100 
TEUR) die in den Strom - und Gasnetzanlagen zu aktivierenden Eigenleistungen der Gesel l-
schaft. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge auf von 7.000 TEUR um 3.600 TEUR 
bzw. 50,7% auf 10.600 TEUR resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Erträge aus der 
Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen. Die Materialaufwandsquote, im Verhältnis zur 
Gesamtleistung unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge, ist auf Grund der 
Übernahme der Netzbetreiberfunktion zum 1. Juli 2014 auf 64,7% (Vorjahr: 37,5 %) gesti e-
gen. Der Materialaufwand besteht im Wesentlichen aus dem Materialverbrauch, Aufwendungen 
für Einspeisevergütungen an dezentrale Erzeuger auf Grundlage des EEG und des KWKG, ene r-
giewirtschaftlichen Umlagen, Aufwendungen aus der Beschaffung von Verlustenergie, Pach t-
entgelten für das Elektrizitäts - und Gasnetz der HSE Netz AG, Netzentgelten an vorgelagerte 
Netzbetreiber, Aufwendungen für Instandhaltungsarbeiten, Betriebsführung und weiteren Au f-
wendungen aus Dienstleistungsverträgen. Die Mitarbeiteranzahl der e-netz Südhessen GmbH & 
Co. KG ist von durchschnittlich 758 (ohne Auszubildende) im  Vorjahr um 27 bzw. 3,6% auf 
723 Mitarbeiter gesunken. Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr um rd. 9,0% auf 50.112  
TEUR gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich z um Vorjahr von 
15.122 TEUR um 5.500 TEUR bzw. 36,4 % auf 20.630 TEUR gestiegen. Gründe hierfür sind 
zum einem die Zuführungen zu den Rückstellungen im Zusammenhang mit dem neuabg e-
schlossenen Tarifvertrag in Höhe von 4,3 Mio. EUR., zum anderen aus gestiegen en Aufwendun-
gen aus Dienstleistungsverträgen in Höhe von 900 TEUR. Der außerordentliche Au fwand in 
Höhe von rd. 15.600 TEUR enthält im Wesentlichen die Zuführung zu den Rückstellungen der 
anstehenden Restrukturierung der e-netz Südhessen GmbH & Co. KG. Unt er Berücksichtigung 
des Finanzergebni sses, des außerordentlichen Aufwands und Steueraufwands verbleibt ein 
Jahresfehlbetrag von rd. 13.900 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpfli chtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsver-
merk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-70-
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG

e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 7010
Gründung: 28.06.2005
Handelsregister: HRB 6812, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Kalisch, Reinhard Mitglied k.A.
Wortmeier, Maik Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 9
Eigenkapital 109
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
0
8
0
108
8
121
0
0
0
0
108
120122
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der e-netz Südhessen GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
-71-

ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 970 2000 sowie www.entega.de
Gründung: 30.05.2005
Handelsregister: HRA 7196, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Frischat, Dr. Steffen Mitglied k.A.
Scherrer, Martin Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Zweck des Unternehmens ist der Betrieb eines Heizungsbau- und Sanitärgeschäftes, die Herstellung
und Errichtung von sanitären und elektrischen Anlagen, der Ein- und Verkauf von Koch-, Warmwasser-,
Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und Klimaanlagen und sanitären Anlagen, die Installation von solchen
Anlagen sowie die Errichtung von Anlagen zur Trinkwassererhaltung sowie die Erbringung von
Dienstleistungen und Durchführung von Projekten in diesen Bereichen sowie die Inbetriebsetzung von
Zählern und die Durchführung von Zählerwechseln.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
-73-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 7.327
Vorräte 1.493 3.865 2.994
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 5.130 13.703 8.502
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 704 1.929 2.018
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 1.431 2.867
Kapitalanteile 101 101 101
Rücklage 1.668 3.345 3.345
Bilanzergebnis -338 -877 -579 
Rückstellungen 2.374
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 17.721
Umsatzerlöse 16.425 40.037 37.330
Bestandsveränderungen 1.296 -4.625 367
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 695 573 685
Betriebsleistung 18.416
Betriebsaufwand
Materialaufwand -8.407 -18.391 -20.311 
Personalaufwand -7.353 -13.517 -12.794 
Abschreibungen -151 -168 -142 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.778 -4.256 -4.158 
Betriebsergebnis -273 -346 976
Finanzergebnis -36 -163 -207 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge5 9 4 7
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -95 -167 -214 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -309 -509 769
Außerordentliches Ergebnis -1 -1 -438 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -0 0 0
Sonstige Steuern -28 -29 -32 
Jahresergebnis -338 
35.986 38.381
37.697
298
-18.689 
-539 
13.866
13.866
13.514
352
5.700
5.299
68
281
2
410
296
19.906
2.569
111
7.667
2
19.497
99
241
0
35.412
340
4.968
12.369
19.906
-36.332 
3.862
-37.405 
7.667
-74-
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 491,4%
Anlagenintensität 4,4%
Abschreibungsquote 44,4% 40,5%
Investitionen 172 153 96
Investitionsquote 50,6% 37,4% 27,3%
Liquidität 3. Grades 122,2%
Eigenkapital 1.431 2.867
davon Gezeichnetes Kapital 101 101
Eigenkapitalquote 12,9% 20,7%
Bankverbindlichkeiten 75 0
Veränderung Verschuldung 1.477 -6.669
Verschuldungsgrad 435,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1,9%
Return on Investment (ROI) -4,4%
Eigenkapitalrentabilität -23,6%
Gesamtkapitalrentabilität -4,4% -2,7% 2,2%
Materialintensität 45,7% 52,9%
Rohertrag 9.314 17.021 17.386
EBIT -273 -346 976
EBITD
A -122 1.119
ROCE -5,9% 7,4%
Personal
Personalintensität 39,9% 37,6% 33,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 162 211
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 19 21
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 132 181 232
Frauenanteil Beschäftigte - 10,5% 9,1%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 39 40
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 56 75 55
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-2,7% 2,2%
-178
101
0
-21,0% 10,4%
-1,5% 0,8%
383,6%
51,1%
41,0%
114,6% 127,1%
919,4%
2,5%
674,9%
8.507
18,7%
708,2%
2.569
-3,4%
2,1%
-75-
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die ENTEGA Energieeffizienz folgte im Jahr 2014 konsequent ihren Weg zum schlanken, tec h-
nischen Gebäudeausrüster, dessen Kerngeschäft auf den Gewerken Heizung, Sanitär, Klima, 
Lüftung, Kälte sowie Mess-, Steuer- und Regeltechnik basiert.  
Speziell durch Aufträge in Großprojekten wurde eine dauerhafte Grundauslastung sicherg e-
stellt. Darüber hinaus führte die warme Witterung bereits zum Jahresbeginn zu einer guten 
Auslastung, welche sich durch einen hohen Auftragseingang im  weiteren Jahresverlauf best ä-
tigte. Die Betriebsleistung verbesserte sich im Vergleich zu 2013 um 6,5% auf 37.697 TEUR in 
2014, was trotz der gesunkenen Umsatzerlöse auf die im Geschäftsjahr positive Bestandsve r-
änderung zurückzuführen war.  
 
Insgesamt konnte die Gesellschaft einen Gewinn in Höhe von 298 TEUR erwirtschaften.  
 
Im Geschäftsjahr 2015 steht wie bereits 2014 besonders die Umsetzung der Vorwärtsstrat egie 
des HSE Konzerns im Mittelpunkt der Aktivitäten. Die Geschäftsführung der Entega Energieeffi-
zienz verspricht sich hiervon ein dauerhaft positives Betriebsergebnis. 
 
Die Geschäftsführung erwartet für 2015 eine Steigerung der Betriebsleistung um 4,6% sowie 
einen positiven Jahresüberschuss in Höhe von 939 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Ko ntrolle und Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsv ermerk 
erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-76-
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG

ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 970 2000 sowie entega.de
Gründung: 20.05.2005
Handelsregister: HRB 9493, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Frischat, Dr. Steffen Mitglied k.A.
Scherrer, Martin Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 32
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die
Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,
insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG in Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
0
0
0
0
29
3743
34
2
40
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
0
2
0
-77-

ENTEGA GmbH & Co. KG
Anschrift: Alsfelder Straße 3, 64289 Darmstadt
Kontakt: 0800/ 4800 888 sowie www.entega.de
Gründung: 07.07.2003
Handelsregister: HRA 6993, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Beteiligungs-GmbH
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)  
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
ENTEGA Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Schmidt, Thomas Vorsitzender k.A.
Gey, Frank Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise Vorsitzende k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied k.A.
Fuchs, Sonja Mitglied k.A.
Heckmann, Andreas Stadtverordneter Mitglied k.A.
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A.
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied k.A.
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied k.A.
Storck, Ral
f Mitglied k.A.
Zissel, Jörg Mitglied k.A.
Bezüge des Verwaltungsrats
Gesellschaftszweck ist der Vertrieb von Energie sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem
Bereich. Wesentliches Ziel ist die Sicherstellung der Energieversorgung im Rhein-Main-Neckar Raum.
Die KG kann andere Unternehmen, die sich auf diesem Gebiet oder angrenzenden Gebieten betätigen,
gründen, erwerben, pachten oder vertreten und sich an solchen Unternehmen auf jede Weise beteiligen
sowie lnteressensgemeinschafts- und Unternehmensverträge schließen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
Die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder betrugen im Geschäftsjahr 2014 9 TEUR.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
-79-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 163.929
Vorräte 338 0 0
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 99.898 32.430 173.822
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 63.693 118.513 107.850
Rechnungsabgrenzungsposten 83 76 8.140
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 17.430 45.881
Kapitalanteile 6.950 6.952 6.953
Rücklage 2.925 7.303 20.692
Bilanzergebnis 7.555 9.113 18.236
Rückstellungen 37.225
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 474.164
Umsatzerlöse 474.164 499.534 1.066.374
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 8.814 6.446 15.005
Betriebsleistung 482.978
Betriebsaufwand
Materialaufwand -407.553 -433.609 -984.946 
Personalaufwand -9.145 -10.831 -15.613 
Abschreibungen -969 -613 -1.254 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -54.691 -50.723 -56.163 
Betriebsergebnis 10.620 10.203 23.404
Finanzergebnis -2.184 -697 86
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.234 367 716
Abschreibungen auf Finanzanlagen -2.520 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -898 -1.064 -630 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 8.436 9.506 23.490
Außerordentliches Ergebnis -29 -29 -4.065 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -176 -356 -1.179 
Sonstige Steuern -677 -7 -10 
Jahresergebnis 7.555
1.665
33.184
97.542
154.094
-495.777 
111.022
-1.057.976 
165.677
3.075
1.442
154.094
23.368
1.620
165.677
13
150.942
360
1.288
17
499.534
292.123
292.123
281.672
2.311
182.749
63.493
953
1.312
46
-472.358 
9.113
505.980 1.081.379
1.066.374
18.236
-80-
ENTEGA GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Anlagenintensität 1,0%
Abschreibungsquote 58,2% 54,3%
Investitionen 1.001 2.213 196
Investitionsquote 60,1% 72,0% 8,5%
Liquidität 3. Grades 115,2%
Eigenkapital 17.430 45.881
davon Gezeichnetes Kapital 6.950 6.953
Eigenkapitalquote 15,2% 15,7%
Bankverbindlichkeiten 0 0
Veränderung Verschuldung 21.960 85.207
Verschuldungsgrad 850,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,6%
Return on Investment (ROI) 4,6%
Eigenkapitalrentabilität 43,3%
Gesamtkapitalrentabilität 4,6% 5,9% 6,2%
Materialintensität 84,4% 91,1%
Rohertrag 66.611 65.925 81.428
EBIT 10.620 10.203 23.404
EBITD
A 11.589 24.658
ROCE 9,5% 13,3%
Personal
Personalintensität 1,9% 2,1% 1,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 59 93
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 89 115
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 144 148 208
Frauenanteil Beschäftigte - 60,1% 55,3%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 41 43
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 64 73 75
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Verwaltungsrats / 22,2% 22,2%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
2,0%
13,3%
559,4%
-13.481
10,5%
970,6%
23.368
19,9%
121,5% 118,5%
>1.000%
0,8%
5,9% 6,2%
10.816
6.952
0
39,0% 39,7%
1,8% 1,7%
536,7%
85,7%
-81-
ENTEGA GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die ENTEGA GmbH & Co. KG (seit 2015 firmierend unter ENTEGA Energie GmbH & Co. KG) ist 
einer der erfolgreichsten Ökostromanbieter Deutschlands und betreibt neben dem Vertrieb von 
nachhaltig erzeugter Energie auch die Erbringung innovativer Dienstleistungen in diesem Be-
reich. 
 
Der Stromabsatz konnte in 2014 auf dem Niveau von 2013 stabilisiert werden. Der Gasa bsatz 
im Geschäftskundensegment ist temperaturbedingt sowie aufgrund der internen Verschiebung 
des Kundensegments Gewerbekunden in das Privatkundensegment gesunken. Insgesamt belief 
sich der Stromabsatz auf rund 6,2 Mrd. kWh (Vorjahr 6,1 Mrd. kWh), der Erdgasabsatz betrug 
rund 4,1 Mrd. kWh (Vorjahr 5,3 Mrd. kWh). 
 
Im Geschäftsjahr 2014 erzielte die Gesellschaft einen U msatz in Höhe von 1.066,4 Mio. EUR 
Vorjahr: 499,5 Mio EUR). Hiervon entfallen 866,0 Mio. EUR auf die Sparte Strom und 200,7 
Mio. EUR auf die Sparte Gas. Den Erlösen stehen insgesamt Mater ialaufwendungen in Höhe 
von rd. 985,0 Mio. EUR (Vorjahr rd. 434 Mio EUR) gegenüber. Die sonstigen betrieblichen E r-
träge betragen insgesamt 15,0 Mio. EUR (Vorjahr: rd. 6 Mio. EUR). 
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird des Weiteren vor allem vom ann ähernd 
konstanten Personalaufwand  in Höhe von 15,6 Mio. EUR  (Vorjahr 16,1 Mio. EUR) sowie den 
sonstigen betrieblichen Aufwendungen geprägt, die durch Sparmaßnahmen, die im Wesentl i-
chen im Bereich IT und Marketing realisiert wurden, im Vergleich zum Vorjahr um 13% auf 
56,2 Mio. EUR gesenkt werden konnten. 
 
In Summe  wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von rd. 18,2 Mio. EUR (Vorjahr : rd. 9 Mio. 
EUR) erwirtschaftet. 
 
Die Investitionen beliefen sich im Berichtsjahr auf  196 TEUR. 
 
Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2015 durch die weitere Steigerung der Effizienz in a llen 
Bereichen der ENTEGA eine weitere und damit kontinuierliche Steigerung des Jahresergebni s-
ses im größeren zweistelligen Prozentbereich bei annähernd konstanten Umsätzen erwartet. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehm ensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & Tou-
che AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-82-
ENTEGA GmbH & Co. KG

ENTEGA Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Alsfelder Straße 3, 64289 Darmstadt
Kontakt: 0800/ 4800 888 sowie www.entega.de
Gründung: 07.07.2003
Handelsregister: HRB 8843, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Beteiligungs-GmbH
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Schmidt, Thomas Vorsitzender k.A.
Gey, Frank Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis -6 
Eigenkapital 46
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gegenstand des Unternehmens ist insbesondere die Rechtsstellung einer persönlich haftenden
Gesellschafterin bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma ENTEGA GmbH & Co. KG (vormals:
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG) einzunehmen und deren Geschäfte zu führen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
0,00%
0
0
0
0
53
6262
46
1
60
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
0
7
0
-83-

Global Tech I Offshore Wind GmbH
Anschrift: Am Sandtorkai 62, 20457 Hamburg
Kontakt: www.globaltechone.de
Gründung: 06.06.2008
Handelsregister: HRB 117586, Amtsgericht Hamburg
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Axpo International S.A.
Esportes Offshore Beteiligungs GmbH
FC Wind 1 GmbH
FC Wind 2 GmbH
GTU II GmbH
GTU I GmbH
Windreich AG
Norderland Project GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Steindam, Hendrik Geschäftsführer k.A.
Schampers, Arjen Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
0,05%
2,00%
5,00%
0,05%
10,00%
4,00%
24,90%
24,90%
24,10%
Unternehmenszweck ist die Entwicklung, Errichtung, der Betrieb und die Vermarktung von Offshore-
Windparks und von dafür bestimmten Anlagen, ferner das Halten und Verwalten von Beteiligungen im
Bereich erneuerbare Energien, insbesondere im Bereich der Windenergie. Der Gegenstand des
Unternehmens der Gesellschaft kann von der Gesellschaft selbst oder durch Beteiligungsunternehmen
verfolgt werden.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
5,00%
Stadtwerke München GmbH
-85-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 67.877
Vorräte 0 0 412
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 12.496 53.371 55.109
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 55.381 92.703 113.692
Rechnungsabgrenzungsposten 12.453 4.215 71
40.946 66.554 72.548
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -41.946 -67.554 -73.548 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 40.946 66.554 72.548
Sonderposten 280.317
Rückstellungen 78.460
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -1 
Sonstige Steuern -1 
Jahresergebnis
11.776
-65.687 
-2 
0
0
0
-86.737 
0
0
24
0
-50.127 
16
00
-5.994 
0
0
-2 
0
1.505.422
1.655.732
0
2014
61.131 97.930
0
0
-25.608 
0
-8.957 
-5.993 
0
1.826.336
1.556.101
88.944
-25.606 
-27.358 
0
-50.102 
-77.460 
1.039.663
1.458.398
-221 
-103.923 
0
0
349
-104.272 
131.860
150.310
-86.753 
0
-63.610 
0
-32.946 
5.588
5.588
0
0
00
0
0
-4.467 
-254 
-28.225 
150.850
1.609.492
151.094
1.160.939
0
280.317
61.147
-6.898 
398.759
401.537
2.778
1.897.564
-303.606 
-2.850 
2.778
888.813
0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
280.317
1.160.939
00
0
802.162 1.457.075
-70.730 
131.860
146.074 169.213
1.826.336
-165.888 
0
0
-125.911 
0
0
1.897.564
-86-
Global Tech I Offshore Wind GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 32,4%
Anlagenintensität 89,6% 88,1% 87,3%
Abschreibungquote 0,0% 7,6%
Investitionen 423.000
Investitionsquote 40,7%
Liquidität 3. Grades 12,5%
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 1.000
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 337.316
Veränderung Verschuldung 473.311
Verschuldungsgrad 634,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Return on Investment (ROI) -5,7%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität -1,3%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 0
EBIT
EBITD
A
ROCE -1,5%
Personal
Personalintensität 79,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 51
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 34
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 58 85
Frauenanteil Beschäftigte - 40%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 5
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 3
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 8
Frauenanteil Auszubildende - 37,5%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 37,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 77 74
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
5,2%
3,6%
k.A.
0,0%
88
0,0%
102
953.425
-27.358
-27.104
0,0%
36,0%
61.352
-1,4%
0,0%
61.131
0,0%
0
0,0%
-1,4%
k.A.
0
943.639
-215,8%
0
579.119
>1.000%
59,2%
175.000
57,0%
24,6%
654.912
973,6%
0
1.000
99.026
25,1%
1.000
5,2%
0,0%
10,6%
0
0
k.A.
-0,3%
k.A.
223.842
-72
2,2%
0,0%
0,7%
97.930
5,4%
-87-
Global Tech I Offshore Wind GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Offshore -Windpark Global Tech I (GTI) liegt ca. 180km in nordwestlicher Richtung vor 
Bremerhaven und besteht aus 80 Windenergieanlagen der 5-MW-Klasse.  
Im Geschäftsjahr 2014 konnten die baulichen Maßnahmen abgeschlossen werden. Dazu zählt 
die Errichtung der Tripod -Fundamente, der parkinternen Verkabelung sowie der Windenergi e-
anlagen. Darüber hinaus wurden im Berichtszeitraum die Inbetriebnahme -Arbeiten an den 
Windenergieanlagen aufgenommen. Der Abschluss des gesamten Gewerkes ist für September 
2015 geplant. Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT konnte im Geschäft sjahr 2014 einen 
großen Teil der Arbeiten zur Herstellung der Netzanbindung über die Offsh ore-Konverter-
Station BorWin Beta abschließen. Ein erstes Einspeisen von Windenergie wurde bereits im Sep-
tember 2014 realisiert. A bschließende Tests und Restarbeiten werden im Jahr 2015 im Zuge 
der technischen Inbetriebnahme-Arbeiten an den WEAs durchgeführt. 
 
Seit dem 01.01.2015 vermarktet GTI ihren Strom durch Direktvermarktung nach dem EEG. 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge in H ö-
he von rund 401.537 TEUR (Vorjahr: rd. 132.000 TEUR) generiert werden. Diese beinhalten im 
Wesentlichen die von der Geschäftsführung im Rahmen de s Prognos eberichts des Vorjahres 
erwarteten Schadensersatzleistungen gemäß § 17e EnWG. Die Winderträge lagen in 2014 unter 
Berücksichtigung saisonaler Schwankungen im Durchschnitt 18% über dem statistisch zu e r-
wartenden und vorab kalkulierten Wert (P50). W esentlichen Einfluss auf das Ergebnis der g e-
wöhnlichen Gesch äftstätigkeit in Höhe von -5.994 TEUR (Vorjahr: -25.608 TEUR) hatten die 
Aufwendungen für Zinsen und Avalprovisionen. Der Zinsaufwand setzt sich zusammen aus Zi n-
sen in Höhe von rd. 60.900 TEUR für  die Inanspruchnahme von Fremdkapitalkreditlinien  und 
Zinsen in Höhe von rd. 32.700 TEUR für die Inanspruchnahme der Gesellschafterdarlehen. Das 
Jahresergebnis 2014 in Höhe von -5.994 TEUR zuzüglich Verlustvorträge in Höhe von insg e-
samt 67.500 TEUR, übersteigt das buchmäßig ausgewiesene Eigenkapital. Eine insolvenzrecht-
liche Überschuldung der Gesellschaft liegt jedoch nicht vor, da Eigenkapital ersetzende Gesel l-
schafterdarlehen in Höhe von 591.900 TEUR sowie Einlagen auf die in 2010 beschlossenen 
Kapitalerhöhungen  in Höhe von 280.000 TEUR auf der Passivseite ausgewiesen werden. Unter 
Einbeziehung dieser Eigenkapital gleichzusetzenden Positionen ergibt sich vor Abzug des nicht 
durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags eine solide Eigenkapitalquote in Höhe vo n ca. 
45,9%. 
 
Trotz der noch nicht abgeschlossenen technischen Inbetriebnahme wird für die Darle hen aus 
der Bankenfinanzierung der Schuldendienst in 2015 geleistet. Die Mittel dazu stammen aus 
den von TenneT in 2014 noch nicht geleisteten Kompensationszahl ungen für 2014 und zum 
Jahresende 2015 hin aus eigenen Einspeiseerlösen. Dennoch wird sich aufgrund der verzöge r-
ten Inbetriebnahme und der daraus resultierenden, temporären Ertragsschwäche des Unte r-
nehmens eine anteilige Inanspruchnahme der Schuldendienstgarantien der Gesellschafter nicht 
vermeiden lassen.  
 
Mit deutlich ansteigenden Umsatzerlösen im 2. Halbjahr 2015 wird GTI in die Lage versetzt, 
die operativen Betriebsausgaben in voller Höhe selbst zu erwirtschaften. Dennoch wird sich 
aufgrund des Wegfalls der Kompensation seit Januar 2015 und der daraus resultierenden ve r-
schlechterten Gesamterlöslage – insbesondere aus dem er sten Halbjahr heraus - das Ergebnis 
gegenüber dem um Sondereffekte bereinigten Vorjahr in 2015 verschlechtern. 
 
Den Anforderungen de s „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unterne hmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch die Eb ner Stolz 
Mönning Bachem Partnerschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt 
hat. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ang e-
wendet. 
-88-
Global Tech I Offshore Wind GmbH

HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 7010 sowie www.hse.ag
Gründung: 01.01.2003
Handelsregister: HRB 5151, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG
HEAG Pensionszuschusskasse VVaG
Sonstige 0,57%
Beteiligungen
citiworks AG
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. K
G
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
HSE AVG Beteiligungs-GmbH i.L.
HSE Beteiligungs-GmbH
HSE Medianet GmbH
HSE Netz AG
HSE Regenerativ GmbH
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg GmbH i.L.
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH
MW-Mayer GmbH
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH
COUNT+CARE GmbH & Co. KG
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
Effizienz:Klasse GmbH
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH & Co. KG
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf Verwaltungs-GmbH
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH
Hessenwasser GmbH & Co. KG
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH
Global Tech I Offshore Wind GmbH
Holzenergie Odenwald GmbH & Co. KG i.L.
Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG)
8KU GmbH
Gasversorgung Unterfranken GmbH
Stadtwerke Langen GmbH
Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
74,90%
74,90%
74,90%
100,00%
95,00%
27,27%
27,27%
74,00%
5,12%
1,20%
93,16%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
24,90%
17,90%
15,00%
12,50%
Versorgung mit Energie und Wasser sowie Entsorgung einschließlich des Baus, Betriebs und der
sonstigen Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art einschließlich Heizwerken, von Transportsystemen
für Energie, Wasser und Abwasser, die Planung, Baureifmachung, Einrichtung, Betreuung,
Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten und Grundstücken in allen Rechts- und Nutzungsformen
sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesen Bereichen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
Landkreis Darmstadt-Dieburg und Gemeinden
29,00%
42,02%
42,02%
11,05%
10,00%
9,00%
25,10%
49,00%
-89-

EW Medien und Kongresse GmbH
GasLINE Telekomm.mbH
GasLINE Telekomm.mbH & Co. KG
Kurgesellschaft Bad König GmbH
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Beirat
Vorstand
Name, Vorname Position              Vergütung
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise Vorsitzende 412 TEUR
Niedermaier, Andreas Mitglied 350 TEUR
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 15,6 TEUR
Noller, Ral
f 1. stv. Vorsitzender 10,7 TEUR
Reißer, Rafael Bürgermeister 2. stv. Vorsitzender 10,6 TEUR
Angerer, Manfred 3. stv. Vorsitzender 8,8 TEUR
Achenbach, Ludwi
g Stadtverordneter Mitglied 6,6 TEUR
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied 9,6 TEUR
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied 7,6 TEUR
Congdon, Michael Mitglied 3,3 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete Mitglied 6,6 TEUR
Gerland, Axel Mitglied 3,7 TEUR
Gläser, Heinz Mitglied 3,3 TEUR
Hanke, Dirk Mitglied 6,6 TEUR
Heinz, Thomas Mitglied 7,1 TEUR
Kiendl, Heinrich Mitglied 7,6 TEUR
Lehrian, Claudia Mitglied 7,1 TEUR
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied 7,6 TEUR
Schellhaas, Klaus Peter Landrat Mitglied 6,4 TEUR
Storck, Ral
f Mitglied 6,5 TEUR
Thomas, Helge Mitglied 5,6 TEUR
Umberti, Santi Stadtverordneter Mitglied 6,6 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Für die Mitglieder des Aufsichtsrats entstanden im Geschäftsjahr 2014 Aufwendungen in Höhe von
162 TEUR. Diese beinhalten auch Vergütungen von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.
0,05%
Die im Berichtsjahr für den Vorstand angefallenen Gesamtbezüge betrugen 1.057 TEUR. Diese
beinhalten auch Vergütungen von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.
5,70%
2,00%
2,00%
-90-
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 431.225
Vorräte 15.008 13.336 12.384
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 394.840 307.925 243.221
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 21.377 27.139 46.693
Rechnungsabgrenzungsposten 641 948 638
5.573 2.513 2.614
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 381.279
Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278
Kapitalrücklage 105.336 105.336 105.336
Gewinnrücklagen 44.110 44.110 44.110
Bilanzergebnis 85.555 -12.255 103.619
Sonderposten 210
Empfangene Investitionszuschüsse 14.378 14.916 15.691
Rückstellungen 196.712
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 308 0 113
Passive latente Steuer 0 36.155 14.410
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -43.859 
Sonstige Steuern -151 
Jahresergebnis
14
65.754
-218 
0
138.488
10.857
119.158
-6 
0
10.685
-7.901 
-29.916 
10.885
0 -120 
115.873
-4.826 
15.305
-192 
691.644
128.849
928.042
799.035
2014
-90.810 94.980
76.817
12.924
-12.267 
53.367
-31.228 
105.587
283.469
1.179.917
589.901
215.610
28.349
-56.743 
489
122.701
65.958
882.989
136.169
-35.468 
10.606
50.139
13.452
4.814
-26.971 
43.582
158
-34.828 
3.394
-69.107 
-584.387 
-742.633 
685.891
54.384
632.087
-580 
00
584.853
-628.909 
-35.531 
-18.486 
-59.707 
338
828.056
242
1.320.428
399.343
305
213.830
-32.003 
196.464
533.540
337.402
1.233.592
-438.559 
-337.319 
337.075
162.333
720.317
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
259
1.320.428
631.507 586.573
1.720
727.541 629.509
-720.965 
630.156
348.400 302.298
1.179.917
-59.685 
0
-327 
-10.327 
-57.862 
27.155
1.233.592
-91-
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 70,8%
Anlagenintensität 66,9% 70,2% 75,2%
Abschreibungquote 2,1% 1,1%
Investitionen 98.109
Investitionsquote 11,1%
Liquidität 3. Grades 63,4%
Eigenkapital 381.279
davon Gezeichnetes Kapital 146.278
Eigenkapitalquote 28,9% 24,0%
Bankverbindlichkeiten 176.803
Veränderung Verschuldung 63.075
Verschuldungsgrad 246,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 10,4%
Return on Investment (ROI) 5,0%
Eigenkapitalrentabilität 17,2%
Gesamtkapitalrentabilität 7,2%
Materialintensität 91,7%
Rohertrag 2.598
EBIT
EBITD
A
ROCE 9,0%
Personal
Personalintensität 5,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 157
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 151
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 329 308
Frauenanteil Beschäftigte - 49%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 42,4
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 108 104
Frauenanteil innerhalb des Vorstands / 33,3%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
5,1%
2,4%
46,6%
0,0%
100
50,0%
10,0%
313
245.044
93.090
111.577
4,3%
3,7%
87.767
-1,0%
-4,3%
52.299
-2,1%
2.186
92,7%
-1,0%
146
0
131.864
34,4%
399.343
30.488
208,8%
71,8%
291.936
65,0%
65,3%
-98.033
316,1%
283.469
146.278
-39.608
50,4%
146.278
11,6%
32,4%
31,5%
0
0
43,3
9,4%
167
195.933
-244
5,9%
29,0%
63,2%
185.606
14,5%
-92-
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der HSE-Konzern wird vom Mutterunternehmen HEAG Südhessische Energie AG (HSE) geführt. 
Hier sind alle zentralen Querschnittsaufgaben wie zum Beispiel Energiebeschaffung und Ene r-
gieerzeugung, Kommunikation, Recht, Finanz - und Rechnungswesen, Einkauf, Personalverwal-
tung und die öffentlich-rechtliche Betriebsführung zusammengefasst. 
 
Das Geschäftsjahr 2014 war für den HSE-Konzern von einer zunehmenden Wettbewerbsintensi-
tät im Energievertrieb und der negativen Entwicklung der  Erzeugerpreise für Strom geprägt, 
was sich weiterhin belastend auf bereits getätigte Investitionen und langfristige Stromlieferve r-
träge auswirkt. 
 
Insgesamt reduzierten sich die Umsatzerlöse bei der HSE AG um rd. 247.000 TEUR bzw. 
42,3% auf rd. 337.000 TEUR. Vom Rückgang der Umsatzerlöse entfallen 242.000 TEUR auf 
die konzerninternen Handelsumsätze. Diese Entwicklung war in erster Linie mengengetrieben 
durch einen Rückgang des Absatzes im Bereich Strom von 6,8 Mrd. kWh auf 4,1 Mrd. kWh 
sowie im Bereich Gas von 4,1 Mrd. kWh auf nunmehr 2,9 Mrd. kWh. Die Entwicklung der Um-
satzerlöse der HSE AG lag nahezu ausschließlich in der Reduzierung konzerninterner Hande l-
sumsätze begründet. Die Umsätze in anderen Geschäftsbereichen zeig ten ein im Jahresve r-
gleich stabiles Niveau. Die sonstigen betrieblichen Erträge waren im Geschäftsjahr 2014 stark 
von Einmaleffekten aus Anpassungen im Bete iligungsportfolio geprägt, insbesondere der in 
dieser Position enthaltene Ertrag von  rd. 144.000 TEUR aus der Einbri ngung der Beteiligu ng 
an der ENTEGA in eine andere Tochtergesellschaft. 
Durch das niedrigere Niveau an konzerninternen Strom - und Gaslieferungen verringerte sich 
der Materialaufwand proportional zu den gesunkenen Umsatzerlösen um 42,3%. Die Persona l-
aufwendungen, die Abschrei bungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von rd. 
101.000 TEUR. (Vorjahr: rd. 137.000 TEUR) verringern sich deutlich, was vor allem auf die 
Sondereffekte der außerplanmäßigen Abschreibung des Gasturbinenkraftwerke und der Zufüh-
rung zur Risikovors orge für schwebende Geschäfte im Vorjahr zurückzuführen ist. Das Fina n-
zergebnis fiel mit 11.000 TEUR (Vorjahr: 119.000 TEUR) deutlich niedriger aus, wobei im G e-
schäftsjahr 2014 die Ausschüttung der HSE Netz AG durch Sondereffekte von rd. 33.000 TEUR 
(Vorjahr: rd. 54.000 TEUR) erhöht war. Daneben spiegelte sich im Vorjahr auch die Veräuß e-
rung der Enviro -Gruppe positiv in den Beteiligungserträgen wider, während im Geschäftsjahr 
2014 Abschreibungen von 58.000 TEUR auf die Beteiligungen an der e-netz, der HSE Medianet 
und der HSE Regenerativ vorgenommen werden mussten. Das EBIT (Ergebnis der gewöhnl i-
chen Geschäftstätigkeit vor Zinserträgen und -aufwendungen) fällt mit rd. 128.000 TEUR mehr 
als doppelt so hoch aus wie der Vorjahreswert von rd. 52.000 TEUR. Die au ßerordentlichen 
Aufwendungen beinhalten die Zuführung zu Rückstellungen für geplante Restrukturierung s-
maßnahmen. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag zeigt sich im Wesentlichen die e r-
tragswirksame Auflösung der passiven latenten Steuer von rd. 22.000 TEUR durch die Verri n-
gerung der Differenzen zwischen Steuer - und Handelsbilanz, nachdem im Vorjahr noch ein 
Aufwand von rd. 36.000 TEUR aus der Übernahme der passiven latenten Steuer nach A b-
schluss einer ertragsteuerlichen Organschaft mit der HSE Netz AG anf iel. Insgesamt überwi e-
gen die Erträge aus der Anpassung des Beteiligungsportfolios und der Wegfall der belastenden 
Einmaleffekte in den Rückstellungen und latenten Steuern den Rückgang der Beteiligungse r-
träge, so dass die HSE AG das Geschäftsjahr mit einem  Jahresüberschuss von rd. 116 .000 
TEUR beendet, der insbesondere aufgrund der Anpassung des Beteiligungsportfolios deutlich 
über der letztjährigen Prognose liegt. 
Die Entwicklung des Anlagevermögens wurde im Geschäftsjahr 2014 maßgeblich durch den 
Anstieg des Finanzanlagevermögens von rd. 692.000 TEUR auf rd. 799.000 TEUR durch A n-
passungen im Beteiligungsportfolio beeinflusst. Neben der Einbringung der E NTEGA und der 
o.g. Abwertungen wurde die HSE Entsorgung GmbH auf die HSE AG verschmolzen, die restl i-
chen Anteile an der Stadtwerke Fre iberg AG veräußert und weitere Ausleibungen an die Global 
Tech I Wind GmbH vergeben. Die Invest itionen in das Sachanlagevermögen liegen rd. 7.000 
TEUR unter dem Niveau des Vorjahres von rd. 10.000 TEUR und betreffen vor allem M aßnah-
men im Wasser- und Wärmenetz. Insgesamt verringerte sich der Buchwert des Anlageverm ö-
gens um 12,1 % auf rd. 928.000 TEUR. 
Im Einzelabschluss der HSE AG für das Geschäftsjahr 2015 erwartet der Vorstand bei Umsä t-
zen von 331.000 TEUR einen Jahresfehlbetr ag im einstelligen Millionen -Bereich. Dieses Ja h-
resergebnis wird durch die Risikovo rsorge für den langfristigen Strombezugsvertrag geprägt 
sein. 
-93-
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Neben allgemeinen Markt- und Betriebsrisiken bestehen erzeugungs-, bezugs- und absatzseiti-
ge Chancen wie auch Risiken aufgrund der künftig zu erwartenden volatilen Preisentwicklung 
auf den Energiemärkten sowie der Umsetzung der strategischen Ausrichtung des HSE -
Konzerns. Wesentliche Risiken betreffen im Bereich der regulierten Energienetze und die auf 
die Rentabilität des Gasturbinenkraftwerke und der Gaskraftwerkirsching sowie das Ergebni s-
potenzial langfristiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestaltungen von Marktdesign und Mark t-
preisniveau. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehme nsbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch g eeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch die Deloitte & 
Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneingeschränkten Be-
stätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Aufsichtsrat der HEAG Südhessischen Energie AG (HSE) hat der Abgabe der Entsprechens-
erklärung für das Geschäftsjahr 2014 mit der Maßgabe zugestimmt, dass festgehalten wird, 
dass die in der Neufassung des Beteiligungskodex vom 16.10.2014 enthaltene Änderung ni cht 
berücksichtigt werden konnte. Im HSE- Konzern gilt der Beteiligungskodex ferner unter den in 
der Beschlussfassung des Aufsichtsrats der HEAG Südhessischen Energie AG (HSE) vom 
09.10.2014 festgehaltenen Prämissen. 
-94-
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Hessenwasser GmbH & Co. KG
Anschrift: Taunusstraße 100, 64521 Groß-Gerau
Kontakt: 069/ 254 900 sowie www.hessenwasser.de
Gründung: 19.12.2003
Handelsregister: HRA 53394, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Mainova AG
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 27,27%
ESWE Versorgungs-AG 18,20%
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau 18,20%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Abke, Wul
f Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gegenstand des Unternehmens ist die Wassergewinnung, der Wasserbezug sowie die Aufbereitung, die
Speicherung, der Transport u. die Lieferung an Gesellschafterkunden u. sonstige Dritte sowie
Entsorgung von Abwasser. Zu diesem Zweck kann sie eigene Anlagen zur Wassergewinnung, zum
Transport u. zur Abwasserentsorgung betreiben. Die Gesellschaft kann insbesondere Anlagen u.
Einrichtungen aller Art, die den genannten Zwecken zu dienen geeignet sind, erwerben, errichten u.
betreiben, alleine oder gemeinsam mit anderen, für eigene oder fremde Rechnung. Sie kann auch alle
sonstigen mit dem Beschaffungs- und Transportbereich zusammenhängenden Geschäfte u.
Maßnahmen einschließlich der Aufgaben der Abwasserreinigung sowie des Betriebs von
Entwässerungsanlagen sowie Planung u. Beratung auf allen diesen Gebieten übernehmen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
36,30%
-95-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 14.049
Vorräte 56 56 56
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 12.291 11.930 10.687
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.702 1.821 4.020
Rechnungsabgrenzungsposten 311 269 282
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 39.161 41.276
Kapitalanteile 16.500 16.500 16.500
Rücklage 22.327 22.327 22.327
Bilanzergebnis 334 2.401 2.450
Sonderposten 0 0 1.443
Rückstellungen 9.545
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 231 187 167
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 68.135
Umsatzerlöse 67.555 71.223 71.331
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 580 690 806
Sonstige betriebliche Erträge 10.472 10.730 11.822
Betriebsleistung 78.607
Betriebsaufwand
Materialaufwand -36.575 -37.776 -38.968 
Personalaufwand -25.564 -25.676 -26.292 
Abschreibungen -8.036 -8.246 -8.472 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.947 -5.085 -5.211 
Betriebsergebnis 3.485 5.860 5.016
Finanzergebnis -2.791 -2.605 -2.204 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 554
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11 4 195
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.807 -2.614 -2.403 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 694 3.255 2.812
Außerordentliches Ergebnis -41 -41 -41 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -173 -553 -145 
Sonstige Steuern -146 -260 -176 
Jahresergebnis 334
82.643 83.959
72.137
2.450
-75.123 
2.401
113.668
113.668
14.763
98.623
62.581
8.201
2.580
95.738
305
99.081
96.553
113.158
41.227
2.226
114.937
302
13.807
1.497
98.749
331
71.913
100.577
8.763
62.980
113.158
-76.784 
65.999
-78.943 
114.937
-96-
Hessenwasser GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 83,1%
Anlagenintensität 87,5%
Abschreibungsquote 8,0% 8,6%
Investitionen 8.036 7.662 8.422
Investitionsquote 8,0% 7,7% 8,5%
Liquidität 3. Grades 45,1%
Eigenkapital 39.161 41.276
davon Gezeichnetes Kapital 16.500 16.500
Eigenkapitalquote 36,4% 36,3%
Bankverbindlichkeiten 42.879 49.046
Veränderung Verschuldung 6.723 -400
Verschuldungsgrad 193,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,5%
Return on Investment (ROI) 0,3%
Eigenkapitalrentabilität 0,9%
Gesamtkapitalrentabilität 0,3% 2,1% 2,2%
Materialintensität 46,5% 46,4%
Rohertrag 31.561 34.138 33.169
EBIT 3.490 5.864 5.020
EBITD
A 11.527 13.492
ROCE 3,2% 4,8%
Personal
Personalintensität 32,5% 31,1% 31,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A. k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A. k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 400 389 361
Frauenanteil Beschäftigte - k.A. k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 13
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte - k.A. k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 64 66 73
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
2,1% 2,2%
14.111
16.500
46.537
5,8% 5,9%
3,3% 3,4%
172,2%
45,7%
8,3%
58,6% 75,4%
93,8%
86,8%
174,5%
-3.019
34,1%
90,2%
41.227
5,1%
87,6%
-97-
Hessenwasser GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Im Geschäftsjahr 2014 sind die Erträge aus der Trinkwasserabgabe von 70.357 TEUR auf 
70.857 TEUR nur marginal gestiegen. Die nutzbare Wasserabgabemenge lag mit 102.403.335 
m3 über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 101.903.280 m³). 
 
Die Wasserbezugskosten verhielten sich in etwa proportional zu den Erträgen und stiegen von 
18.357 TEUR im Geschäftsjahr 2013 auf 18.599 TEUR im Geschäftsjahr 2014. 
 
Die Nettoinvestitionen in immaterielle Anlagen, Sachanlagen und Finanzanlagen b etrugen im 
Geschäftsjahr 2014 rund 8.422 TEUR und wurden im Wesentlichen aus dem Cashflow aus la u-
fender Geschäftstätigkeit sowie durch Investitionszuschüsse finanziert. 
 
Das Jahresergebnis stieg um rund 50 TEUR auf 2.450 TEUR. 
 
Insgesamt rechnet die Hessenwas ser GmbH & Co. KG für das Jahr 2015 mit einem Ergebnis 
vor Steuern in Höhe von 4.600 TEUR. Voraussetzung dafür ist neben der we iterhin strikten 
Umsetzung eines Effizienzverbesserungsprogramms das Eintreten der in der Planung ang e-
nommenen sonstigen Rahmenbedingungen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Pricewate r-
houseCoopers Aktiengesellschaft, W irtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneing e-
schränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex w ird daher nicht ang e-
wendet. 
 
-98-
Hessenwasser GmbH & Co. KG

Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Taunusstraße 100, 64521 Groß-Gerau
Kontakt: 069/ 254 900 sowie www.hessenwasser.de
Gründung: 24.07.2003
Handelsregister: HRB 54935, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Mainova AG
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
ESWE Versorgungs-AG
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun
g
Abke, Wulf Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütung
Alsheimer, Dr. Constantin Vorsitzender k.A.
Niedermaier, Andreas stv. Vorsitzender k.A.
Pschiebl, Michael stv. Vorsitzender k.A.
Abram, Matthias k.A.
Birkner, Dr. Peter k.A.
Ehrhardt, Willi k.A.
Hanke, Thomas k.A.
Hertel, Isolde k.A.
Jung, Annerose k.A.
Klinger, Dr. Julia k.A.
Lechner-Befard, Jürgen k.A.
Lipinski, Artur k.A.
Oschinski, Hans-Joachim k.A.
Schodlok, Ralf k.A.
Tollebeek, Torsten k.A.
Will, Thomas k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Die Geschäftsleitung erhielt im Berichtszeitraum keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Jahr 2014 Bezüge in Höhe von 38 TEUR.
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die
Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften. Die
Gesellschaft ist insbesondere berufen, bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma Hessenwasser
GmbH & Co. KG die Rechtsstellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin einzunehmen und
deren Geschäfte zu führen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
36,33%
18,17%
18,17%
27,27%
-99-

TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 3
Eigenkapital 62
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
0
3
0
65
3
67
0
0
0
0
68
7370
-100-
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH

HSE Energie France SAS
Anschrift: 9, Place Kléber , 67000 Strasbourg, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 24.09.2010
Handelsregister: 524 803 616 R.C.S. Strasbourg
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Beteiligungen
Parc éolien Baudignécourt SAS
Parc éolien Chermisey SAS
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
Parc éolien le Charmois SAS
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
Parc éolien Montafilant SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Hauptversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Böss, Guido Mitglied k.A.
Danzeisen, Katja Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
Gegenstand der Firma sowohl in Frankreich als auch in allen anderen Ländern ist die Konzipierung und
Entwicklung und der Betrieb sowie der Verkauf von Energieproduktionsanlagen auf der Grundlage von
Geothermie, Wasser, Wind und Sonne sowie der Handel und Weiterverkauf des produzierten Stroms
aus erneuerbaren Energien.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
-101-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 89
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3 23 3
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 86 45 22
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 3.137
Gezeichnetes Kapital 3.932 3.932 3.932
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -795 -831 -858 
Rückstellungen 9
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -1 
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis
-1 
-723 
0
0
0
0
-10 
0
0
636
-690 
-648 
594
00
-27 
0
-1 
0
25.925
0
25.670
25.670
2014
-25 -17 
0
0
-36 
0
0
-27 
3.101
25.993
22.612
10
-35 
-20 
0
-702 
-722 
25.331
0
0
-10 
0
0
594
-603 
0
0
-603 
0
-90 
0
-98 
78
0
78
0
00
64
0
0
0
-98 
0
25.925
0
25.420
3.074
10
0
0
82
82
25.695
-99 
0
82
0
25.331
25.420
78 64
0
22.275 22.883
-90 
64
68 26
25.993
-99 
0
0
0
0
0
25.695
-102-
HSE Energie France SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 12,4%
Anlagenintensität 99,6% 99,7% 99,9%
Abschreibungquote 0,0% 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,4%
Eigenkapital 3.137
davon Gezeichnetes Kapital 3.932
Eigenkapitalquote 12,3% 11,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 3.162
Verschuldungsgrad 710,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -928,5%
Return on Investment (ROI) -2,8%
Eigenkapitalrentabilität -23,0%
Gesamtkapitalrentabilität -0,3%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 78
EBIT
EBITD
A
ROCE -0,3%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
2,2%
0,0%
0,0%
0
50,0%
0
0
-20
-20
0,0%
0,0%
-25
-0,1%
-1,2%
-25
-56,3%
64
0,0%
-0,1%
0
0
0
-33,2%
3.074
0
736,0%
12,0%
0
12,0%
0,3%
608
738,3%
3.101
3.932
-271
0,1%
3.932
2,2%
12,0%
0,0%
0
0
0,0
-0,1%
0
-17
82
0,0%
-0,9%
0,0%
-17
2,2%
-103-
HSE Energie France SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft HSE Energie France SAS (Frankreich) wurde im September 2010 gegründet. 
Der Sitz der Gesellschaft liegt in Straßburg , Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die HSE 
Regenerativ GmbH. 
 
Hauptzweck der Gesel lschaft ist die Konzipierung, die Errichtung und der B etrieb sowie der 
Verkauf von Energieproduktionsanlagen im Bereich der erneuerbaren Energien sowie dem 
Handel und Weiterverkauf des produzierten Stroms aus erneuerbaren Energien. Des Weiteren 
übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen Geschäfte sowie mit beweglichen und 
unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen Gegenstand zusamme n-
hängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Unternehmens zu unterstü t-
zen. 
 
Die Aktivseite der Bilanz der HSE Energie France SAS ist geprägt durch die Anteile an den Pro-
jektgesellschaften und langfristigen Ausleihungen zur Finanzierung derselben. 
 
Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über Eigenkapital sowie lang fristigen Darlehen 
der HSE Regenerativ GmbH. Die Gesellschaft ist mit einem angemessenen Finanzrahmen au s-
gestattet. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Ernst & Young 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stra ßburg, welche den uneingeschränkten Bestät i-
gungsvermerk erteilt haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
-104-
HSE Energie France SAS

HSE NATURpur Energie AG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 3403 sowie www.naturpur-ag.de
Gründung: 29.04.1999
Handelsregister: HRB 7496, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname Position              Vergütung
Horn, Markus Mitglied k.A.
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Vorsitzender k.A.
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordn., MdL 1. stv. Vorsitzende k.A.
Niedermaier, Andreas 2. stv. Vorsitzender k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied k.A.
Heinz, Thomas Mitglied k.A.
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Gegenstand des Unternehmens ist die Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen,
insbesondere aus Wasserkraft, Wind, Biogas, Biomasse, Geothermie und Sonne sowie aus Kraft-Wärme
-
Kopplungsanlagen einschließlich Dienstleistungen auf diesem Gebiet. Dies umfasst insbesondere auch
die Erzeugung mittels Errichtung entsprechender eigener Anlagen oder der Beteiligung an solchen,
sowie die Beschaffung und Vermarktung, einschließlich des Baus, Betriebs und der sonstigen Nutzung
von Transportsystemen für Energien sowie die Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung
von Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Die Bezüge für die Mitglieder des Aufsichtsrats beliefen sich in 2014 auf 6 TEUR.
-105-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 61
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 46 26 76
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 15 399 272
Rechnungsabgrenzungsposten 25 24 23
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 2.965
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklage 1.550 1.550 1.550
Gewinnrücklagen 796 796 796
Bilanzergebnis -381 -400 -354 
Rückstellungen 103
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 5
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
3.626
-271 
0
0
-67 
0
0
-1 
51
657
606
3.626
-566 
-226 
606
3.795
0
3.882
635 589
0
814 925
-563 
593
425 348
3.975
-71 
-220 
-598 
898
263
635
0
00
589
-278 
-0 
-266 
-54 
0
3.526
0
3.882
2.992
48
-24 
300
0
-110 
190
3.795
3.526
-271 
-45 
0
0
0
-45 
4
0
-54 
0
0
0
-19 
0
-2 
46
2.946
3.975
586
104
30 91
0
3.255
3.255
0
2014
0
0
0
-54 
0
0
0
0
-110 
0
00
46
0
0
0
-202 
-13 
-2 
-106-
HSE NATURpur Energie AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 78,6%
Anlagenintensität 97,8% 88,7% 89,8%
Abschreibungquote 7,0% 8,3%
Investitionen 138
Investitionsquote 3,6%
Liquidität 3. Grades 6,8%
Eigenkapital 2.965
davon Gezeichnetes Kapital 1.000
Eigenkapitalquote 76,4% 74,1%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -146
Verschuldungsgrad 30,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -2,1%
Return on Investment (ROI) -0,3%
Eigenkapitalrentabilität -0,5%
Gesamtkapitalrentabilität 2,5%
Materialintensität 30,9%
Rohertrag 358
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,6%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb des Vorstands / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 55,6%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,3%
0
362
380
0,2%
1,5%
34,4%
91
2,6%
0
0
0,0
82,5%
0,0%
2,5%
34,9%
2.946
1.000
-338
56,9%
1.000
42,1%
110
0
7,6%
2.992
1
21,2%
84,1%
0
92,6%
0
0
0
300
566
7,7%
0,0%
301
-0,5%
-0,6%
30
-3,2%
369
37,1%
-0,5%
0,1%
0,9%
0,0%
0,0%
0
0,0%
33,3%
0
-107-
HSE NATURpur Energie AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE NATURpur Energie AG setzt die Schwerpunkte ihrer Geschäftstätigkeit auf die Erric h-
tung von regenerativen Erzeugungsanlagen, insbesondere im Bereich der Photo voltaik, sowie 
auf anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung. 
 
Die installierte Leistung aller Photovoltaikanlagen der HSE NATURpur beträgt 1.498 kWp. Mitt-
lerweile bestehen insgesamt 129 solcher Erzeugungsanlagen in insgesamt 54 Kommunen. 
 
Vor dem Hintergrund der Kompetenzen des Konzerns HSE im Geschäftsfeld Erzeugung bedient 
sich die HSE NATURpur keiner eigenen Mitarbeiter, sondern bezieht Dienstleistungen von HSE-
Konzernunternehmen. 
 
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2014 aus Einspeisevergütungen Umsatze rlöse in 
Höhe von 606 TEUR (Vorjahr: 589 TEUR). 
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit steigt von -24 TEUR auf 46 TEUR. Nach 
Steuern und mit Verlustvortrag aus dem Vorjahr sinkt der Bilanzverlust von -400 TEUR in 2013 
auf -354 TEUR in 2014. 
 
Für das Jahr 2015 und 2016 erwartet der Vorstand Ergebnisse aus dem Betrieb der bestehen-
den PV -Anlagen auf Niveau des Geschäftsjahres 2014. Aus ökologischer Verantwo rtung und 
aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus wird sich die HSE NATURpur weiter aktiv an der 
Energieversorgung der Zukunft in der Region beteiligen. Da aufgrund der veränderten Rahmen-
bedingungen weitere Investitionen auf Basis der Einspeisung durch das Erneuerbare-Energien-
Gesetz (EEG) zunehmend schwieriger realisierbar erscheinen, soll das Geschäftsmodell weite r-
entwickelt werden. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Dem Vorstand sind danach keine Ris iken bekannt, die für  das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen ad äquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & Tou-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsve r-
merk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-108-
HSE NATURpur Energie AG

HSE Netz AG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 01.07.2007
Handelsregister: HRB 86706, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 Vorstand
Name, Vorname Position              Vergütung
Förster, Albrecht Mitglied k.A.
Kalisch, Reinhard Mitglied k.A.
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender k.A.
Noller, Ralf 1. stv. Vorsitzender k.A.
Reißer, Rafael Bürgermeister 2. stv. Vorsitzender k.A.
Angerer, Manfred 3. stv. Vorsitzender k.A.
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter Mitglied k.A.
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied k.A.
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied k.A.
Congdon, Michael Mitglied k.A.
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete Mitglied k.A.
Gerland, Axel Mitglied k.A.
Gläser, Heinz Mitglied k.A.
Hanke, Dirk Mitglied k.A.
Heinz, Thomas Mitglied k.A.
Kiendl, Heinrich Mitglied k.A.
Lehrian, Claudia Mitglied k.A.
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied k.A.
Schellhaas, Klaus Peter Landrat Mitglied k.A.
Storck, Ralf Mitglied k.A.
Thomas, Helge Mitglied k.A.
Umberti, Santi Stadtverordneter Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Die Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder betrugen für das Geschäftsjahr 2014 in Summe 27 TEUR.
100,00%
100,00%
100,00%
Gegenstand des Unternehmens ist das Halten, Verwalten und Verpachten von Eigentum an
Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften.
Die Bezüge des Vorstandes beliefen sich im Geschäftsjahr 2014 auf 12 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
-109-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 265.872
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 142.886 88.402 68.344
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 122.986 87.835 91.360
Rechnungsabgrenzungsposten 5.201 4.962 4.723
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 325.881
Gezeichnetes Kapital 200.000 200.000 200.000
Kapitalrücklage 81.130 81.130 48.130
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 44.751 0 0
Empfangene Investitionszuschüsse 84.330 82.456 74.759
Rückstellungen 6.167
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 53.469 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 53.349
Sonstige Steuern -39 
Ergebnisabführung -74.926 
Jahresergebnis
-5.926 
44.751
-36 
0
0
0
0
-12.673 
0
0
12.306
0
-20.520 
7.265
00
0
0
-0 
-42 
10.229
529.078
535.233
3.651
2014
34.289 37.787
0
0
0
8
-12 
17.181
281.130
771.665
375.075
9.524
21.616
-17.139 
58.926
0
-8.214 
50.713
588.398
577.592
-32.257 
-20.606 
0
0
6.993
-21.022 
1.259
2.504
-19.946 
0
-4.375 
0
-32.382 
91.308
23.933
67.375
0
00
69.741
0
-103 
-29.773 
-2.506 
2.791
590.467
2.646
859.470
248.130
1.697
-80 
1.206
71.100
69.894
699.661
-33.313 
0
69.894
575.377
10.229
859.470
67.375 69.741
0
389.624 398.555
-36.712 
71.001
176.237 159.705
771.665
-3.647 
0
0
-29.655 
-6.579 
2
699.661
-110-
HSE Netz AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 55,4%
Anlagenintensität 68,5% 76,5% 76,5%
Abschreibungquote 5,1% 5,5%
Investitionen 34.429
Investitionsquote 5,9%
Liquidität 3. Grades 350,8%
Eigenkapital 325.881
davon Gezeichnetes Kapital 200.000
Eigenkapitalquote 37,9% 36,4%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 388.333
Verschuldungsgrad 163,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 66,4%
Return on Investment (ROI) 5,2%
Eigenkapitalrentabilität 13,7%
Gesamtkapitalrentabilität 7,6%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 67.375
EBIT
EBITD
A
ROCE 7,6%
Personal
Personalintensität 0,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 3
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 3
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 55,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 27
Frauenanteil innerhalb des Vorstands / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,1%
12,4%
0,0%
0,0%
0
0,0%
10,0%
0
0
58.926
88.700
5,5%
7,0%
66.554
9,7%
26,7%
34.297
107,4%
69.741
0,0%
9,7%
0
0
0
24,5%
248.130
41.479
182,0%
47,6%
21.253
46,4%
200,1%
8.931
174,5%
281.130
200.000
-23.480
281,3%
200.000
5,5%
35,5%
4,0%
0
0
0,0
2,4%
0
67.444
69.894
0,0%
6,9%
0,0%
37.789
5,5%
-111-
HSE Netz AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Gesellschaftszweck der HSE Netz AG ist das Halten, Verwalten und Verpachten von Eige ntum 
an Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesell-
schaften. Die HSE Netz AG ist Eigentümerin vo n Strom- und Gasnetzen in 71 südhe ssischen 
Kommunen, für die der Netzbetrieb an die VNB verpachtet ist. 
 
Im Geschäftsjahr 2013 hat die HSE Netz AG rd. 21.300 TEUR in das Sachanlagevermögen 
investiert. Dieser Betrag betrifft nahezu ausschließlich die von der VNB getätigten Investitionen 
in den Pachtgegenstand, der durch den Erwerb der HSE Netz AG zusammengeführt wird. 
 
Die Umsätze der Gesellschaft aus Pachtentgelten sowie aus der Auflösung vereinnahmter E r-
tragszuschüsse bleiben mit rd. 69.900 TEUR im Verglei ch zum Geschäftsjahr 2013 nahezu 
unverändert. 
 
Die Zinserträge des Geschäftsjahres in Höhe von 5.000 TEUR resultieren aus Darlehen an ve r-
bundene Unternehmen sowie in Höhe von 500 TEUR aus Zinserträgen aus den besiche rten 
Konten. Im Berichtsjahr fielen unve rändert Zinsaufwendungen aus der Anleihe in Höhe von 
19.800 TEUR an. 
 
Der Jahresüberschuss belief sich auf rd. 17.100 TEUR und wurde aufgrund des Ergebnisabfüh-
rungsvertrages vollständig an die HSE abgeführt. 
 
Der Ausblick der HSE Netz AG wird weitgehend du rch den langfristigen Pachtvertrag sowie der 
dreißigjährigen Finanzierung über eine Anleihe bestimmt. Für das Geschäftsjahr 2015 geht der 
Vorstand von einem stabilen Umsatz und Ergebnis vor Abführung aus. Die Investitionen ins 
Strom- und Gasnetz für das Jahr 2015 belaufen sich voraussichtlich auf 11.500 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & Tou-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsver-
merk erteilt haben. 
 
Die Entsprechenserklärung der HSE Netz AG wird für das Geschäftsjahr 2014 nur vom Vo r-
stand der Gesellschaft abgegeben, da der Aufsicht srat der Abgabe der Entsprechenserklärung 
nicht mehr rechtzeitig zustimmen konnte. Es wird davon ausgegangen, dass die Entsprechens-
erklärung im nächsten Geschäftsjahr von beiden Organen abgeben wird. 
-112-
HSE Netz AG

HSE Regenerativ GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1071 sowie www.hse.ag/regenerativ/
Gründung: 18.02.1981
Handelsregister: HRB 2812, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
HSE Energie France SAS
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Erksdorf GmbH
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Schlüchtern GmbH
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
Piecki Sp. z o.o.
WEO GmbH & Co. KG
SWM Wind Havelland Holding GmbH & Co. KG
Energiegenossenschaft Darmstadt-Dieburg eG                                                                                   -
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Böss, Guido Mitglied k.A.
Horn, Markus Mitglied k.A.
Setz, Dr. Natalie Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und der Betrieb von Kraftwerken im Bereich der
erneuerbaren Energien, der Verkauf des erzeugten Stromes bzw. Einspeisung des erzeugten Stromes
nach dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG), die
Beteiligung an Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit zusammenhängende Tätigkeiten.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
12,50%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
90,00%
49,00%
33,33%
-113-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 41.220
Vorräte 17.426 75 771
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 23.675 23.186 20.700
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 119 13 1.167
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
00 3 7
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 9.313
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklage 9.953 9.953 9.953
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -741 -1.443 -10.091 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 00 3 7
Rückstellungen 40
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
99.693
-15 
-8.056 
1.516
-523 
0
695
0
1.945
2.641
0
99.693
-1.126 
-588 
695
0
81.789
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
123.008
17.210 5.235
-17.351 
113.656 101.603
-5.046 
5.421
23.274 22.638
110.234
-339 
-4.708 
-17.392 
17.283
73
0
17.210
00
22.586
-16.307 
0
0
-1.086 
0
86.960
0
123.008
-0 
21
-702 
-109 
0
-632 
-741 
81.789
60
0
-10.163 
0
701
593
-4.917 
186
0
-5.371 
0
0
701
-702 
2.977
0
-8.648 
8.611
110.234
99.672
20
374 1.515
86.900
183
77.018
76.835
2014
0
3.228
783
-1.076 
0
0
897
0
-5.540 
618
00
-8.648 
0
0
0
0
-741 
0
-114-
HSE Regenerativ GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 11,4%
Anlagenintensität 66,5% 78,9% 77,3%
Abschreibungquote 0,0% 0,0%
Investitionen 453
Investitionsquote 0,6%
Liquidität 3. Grades 36,3%
Eigenkapital 9.313
davon Gezeichnetes Kapital 100
Eigenkapitalquote 7,6% 7,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 7.353
Verschuldungsgrad >1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -4,3%
Return on Investment (ROI) -0,6%
Eigenkapitalrentabilität -8,0%
Gesamtkapitalrentabilität 3,9%
Materialintensität 94,3%
Rohertrag 904
EBIT
EBITD
A
ROCE 3,9%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 33,3%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-8,7%
0
3.746
107
0,0%
> 1.000%
22,3%
3.731
-3,7%
0
0
0,0
0,0%
0,2%
-3,7%
>1.000%
8.611
100
-1.931
22,7%
100
22,9%
-12.053
0
< - 1.000%
0
6.560
< -1.000%
9,9%
138
0,0%
0
0
0
3.902
3.902
0,0%
7,5%
4.052
-0,6%
-8,1%
4.052
-13,4%
527
86,8%
-0,6%
0,0%
4,2%
0,0%
0,0%
0
33,3%
0
-115-
HSE Regenerativ GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Hauptgeschäftszweck der HSE Regenerativ GmbH ist die Planung und der Betrieb von Kraf t-
werken im Bereich der erneuerbaren Energien, der Verkauf bzw. der Einspeisung des erzeugten 
Stroms sowie die Beteiligung an Gesellscha ften, die diesen Geschäftszweck verfolgen. Im Ko n-
text der zukünftigen Fokussierung auf regionale Projekte wurde die Beteiligung an dem franz ö-
sischen Photovoltaikpark „Future Energy Pissos No. 5 SARL“ an die Luxcara GmbH, Ha mburg, 
vollständig veräußert. Des Weiteren fand für die drei französischen Windparks Montafilant SAS, 
Chermisey SAS sowie Le Charmois SAS, die eine Beteiligung der HSE Energie France SAS, 
Straßburg sind, im Dezember 2014 das gemeinsame Signing zur Veräußerung an das Schwe i-
zer Unternehmen recap global investors ag, Zug statt. 
Wie auch schon in 2013 wurden die Umsätze aus der Stromproduktion für 2014 der Wind- und 
Photovoltaikparks entsprechend der gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen übe rwiegend 
über die Direktvermarktung erzielt. 
Insgesamt umfasst das Bestandsportfolio der Gesellschaften, an denen die HSE Regener ativ 
GmbH beteiligt ist, zum Ende des Jahres 2014 Erzeugungskapazitäten von ca. 180 MW, womit 
insgesamt rund 115.000 Haushalte mit Ökostrom versorgt werden können. 
Aufgrund der V eränderungen im Beteiligungsportfolio sowie den im Vergleich zum Normjahr 
unterdurchschnittlichen Windverhältnissen gingen die Erträge aus den B eteiligungen im Jahr 
2014 um circa 1.460 TEUR im Vergleich zu 2013 zurück. Weiterhin wirkte sich eine Wertb e-
richtigung der Ausleihung an die Beteiligung WEO GmbH & Co. KG in Höhe von 3.500 TEUR 
sowie eine Wertberichtigung der Anteile und Ausle ihungen an der HSE Energie France SAS in 
Höhe von 4.500 TEUR auf das Jahresergebnis der HSE Regenerativ GmbH aus. Hintergründ e 
für die Wertberechtigung in B ezug auf die Beteiligung WEO GmbH & Co. KG sind zum einen, 
dass das von der HSE Regenerativ GmbH der WEO GmbH & Co. KG gewährte Nachrangdarl e-
hen nach dem Ende der Betriebsdauer des Parks wahrscheinlich nicht vollständig zurüc kge-
führt werden kann und zum anderen technische Aufwendungen in der WEO GmbH & Co. KG 
aufkommen, die wahrscheinlich höher ausfallen werden  als ursprünglich angeno mmen. Die 
Wertberichtigung in Bezug auf die HSE Energie France SAS geht auf eine Neubewertung der 
drei noch verbleibenden französischen Windparks aufgrund reduzierter Windertragserwartu n-
gen zurück. Aufgrund dieser Umstände wird daher ein Jahresfehlbetrag von rd. 8.600 TEUR 
(Vorjahr: -700 TEUR) bei der HSE Regenerativ GmbH ausgewiesen. 
Die HSE Regenerativ GmbH wird die HSE -Konzernstrategie, die Eigenerzeugung durch Invest i-
tionen in Kraftwerke zur Nutzung von erneuerbaren Energien signifikant ausz ubauen, weiterhin 
unter Berücksichtigung von markt - und technologi espezifischen Rahmenbedingungen in den 
kommenden Jahren umsetzen. Die Investitionsschwerpunkte werden vor allem auf der Win d-
technologie Onshore liegen. Der Zubau von Windparks soll dabei weitestgehend über die E i-
genentwicklung von ins besondere regionalen Standorten  aber auch bundesweit erfolgen.  Aus 
den Investitionen in geeignete Kraftwerksprojekte wird das eingesetzte Kapital mittelfristig 
durch die Vergütung der Stromproduktion im Rahmen der jeweils gültigen Fördersysteme für 
erneuerbare Energien sowie zukünftig  weiterhin durch direkte Vermarkt ung marktüblich ve r-
zinst werden. 
Für das Geschäftsjahr 2015 wird mit einem Jahresfehlbetrag von rd. 1.200 TEUR gerechnet. In 
den Folgejahren ist jedoch bedingt durch die Finanzierungsstrukturen innerhalb der Projektg e-
sellschaften eine kontinuierliche Verbesserung zu erwarten. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränk-
ten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde  bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-116-
HSE Regenerativ GmbH

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
Anschrift: c/o Gut Helmeringen, Helmeringen 43, 89415 Lauingen, Donau
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: HRA 17176, Amtsgericht München
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Biehle, Patrick Mitglied k.A.
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur
Stromgewinnung, insbesondere in Lauingen, mit dem Ziel den erzeugten Strom zu verkaufen. Die
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich zur
Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
-117-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.677
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 119 182 147
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.558 1.186 1.581
Rechnungsabgrenzungsposten 171 160 149
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 4.224 4.103
Kapitalanteile 1 1 1
Rücklage 3.727 3.727 3.727
Bilanzergebnis 496 219 375
Rückstellungen 62
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 3.324
Umsatzerlöse 3.324 2.931 3.050
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 1
Betriebsleistung 3.324
Betriebsaufwand
Materialaufwand -142 -149 -141 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.366 -1.366 -1.366 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -142 -126 -146 
Betriebsergebnis 1.674 1.290 1.398
Finanzergebnis -1.087 -1.017 -949 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 332
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.090 -1.020 -951 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 587 273 449
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -91 -54 -72 
Sonstige Steuern 0 0 -2 
Jahresergebnis 496
2.931 3.051
3.050
375
-1.650 
219
22.363
22.363
1.728
20.487
18.236
24
0
20.487
0
21.853
21.853
23.381
3.947
0
25.067
0
1.368
0
23.218
0
2.931
23.218
38
19.396
23.381
-1.641 
20.781
-1.653 
25.067
-118-
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 107,5%
Anlagenintensität 92,6%
Abschreibungsquote 5,9% 6,7%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades >1.000%
Eigenkapital 4.224 4.103
davon Gezeichnetes Kapital 1 1
Eigenkapitalquote 16,9% 18,3%
Bankverbindlichkeiten 20.743 17.977
Veränderung Verschuldung -1.535 -1.160
Verschuldungsgrad 493,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 14,9%
Return on Investment (ROI) 2,0%
Eigenkapitalrentabilität 11,7%
Gesamtkapitalrentabilität 2,0% 0,9% 1,7%
Materialintensität 4,3% 4,6%
Rohertrag 3.182 2.782 2.908
EBIT 1.674 1.290 1.398
EBITD
A 3.040 2.763
ROCE 6,3% 5,9%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,9% 1,7%
2.656
1
19.360
5,6% 9,1%
7,5% 12,3%
445,1%
5,1%
6,2%
>1.000% 609,9%
107,8%
91,6%
492,4%
-1.385
16,8%
106,7%
3.947
5,3%
93,5%
-119-
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, E r-
richtung, Finanzierung und zum Betrieb von PV -Anlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen 
der Gesellschaft insbesondere durch das die  Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vo r-
rang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 hat die PV -Anlage insgesamt 9,5 GWh (Vorjahr 9,2 GWh) Solarstrom 
erzeugt und in das örtliche Verteilnetz eingespeist . Der eingespeiste Strom wird gemäß EEG 
sowie zukünftig der darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen 
PV-Anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 20.500 TE UR trägt auf der Aktivseite mit 
91,6 % (Vorjahr: 93,5 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite 
Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 98,7 % (Vorjahr: 99,7 %) der 
Bilanzsumme ausmachen. Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongr u-
ent über Eigenkapital und ein langfristiges Darlehen finanziert. 
 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr au f-
grund höherer Sonneneinstrahlung um 4,1 % auf 3.050 TEUR gestiegen. Den Umsätzen stehen 
im Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwe ndungen sowie 
durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt 
das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höh e von rd. 400 TEUR (Vorjahr: rd. 200 
TEUR) ab. Die PV-Anlage wird in den Folgejahren bei einer im langjährigen Mittel liegenden 
Sonneneinstrahlung eine jährliche elektrische Arbeit von 10,0 GWh produzieren. Aus den hi e-
raus resultierenden Einspeiseerlösen erwartet die Geschäftsführung für 2015 Umsätze in Höhe 
von rd. 3.200 TEUR und einen Jahresüberschuss von rd. 400 TEUR. 
 
Das Zinsänderungs- und Liquiditätsrisiko für den variabel verzinslichen Teil eines Bankdarl e-
hens wird durch Sicherungsmaßnahmen in Form eines Swap-Geschäfts gemanagt. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, W irtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränk-
ten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-120-
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG

HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 02.11.2009
Handelsregister: HRB 88576, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Biehle, Patrick Mitglied k.A.
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 30
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art
tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
0
0
0
0
32
4040
32
2
42
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
0
2
0
-121-

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 29.12.2009
Handelsregister: HRA 84355, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Biehle, Patrick Mitglied k.A.
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur
Stromgewinnung, insbesondere in Leiwen, mit dem Ziel, den erzeugten Strom zu verkaufen. Die
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich zur
Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
-123-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 876
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 55 68 40
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 821 684 755
Rechnungsabgrenzungsposten 316 294 14
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 1.438 1.144
Kapitalanteile 0 0 0
Rücklage 1.365 1.365 1.365
Bilanzergebnis 73 34 -221 
Rückstellungen 35
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 1.139
Umsatzerlöse 1.139 1.016 1.167
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 40 20
Betriebsleistung 1.139
Betriebsaufwand
Materialaufwand -58 -45 -177 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -521 -529 -529 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -105 -92 -92 
Betriebsergebnis 456 390 388
Finanzergebnis -371 -351 -602 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 743
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -378 -355 -605 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 84 39 -214 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -11 -6 -8 
Sonstige Steuern -0 -0 -0 
Jahresergebnis 73
1.056 1.186
1.167
-221 
-684 
34
8.701
8.701
795
7.892
7.508
49
0
7.892
0
8.421
8.421
9.467
1.399
0
10.011
0
752
0
8.819
0
1.016
8.819
20
8.048
9.467
-666 
8.538
-798 
10.011
-124-
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 110,9%
Anlagenintensität 88,1%
Abschreibungsquote 5,9% 6,7%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 377,9%
Eigenkapital 1.438 1.144
davon Gezeichnetes Kapital 0 0
Eigenkapitalquote 14,8% 13,1%
Bankverbindlichkeiten 8.341 7.210
Veränderung Verschuldung -407 -540
Verschuldungsgrad 596,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 6,4%
Return on Investment (ROI) 0,7%
Eigenkapitalrentabilität 5,1%
Gesamtkapitalrentabilität 0,7% 0,4% -2,5%
Materialintensität 5,1% 15,0%
Rohertrag 1.081 971 989
EBIT 456 390 388
EBITD
A 977 917
ROCE 4,5% 4,4%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,4% -2,5%
919
0
7.775
2,4% -19,3%
3,3% -19,0%
660,7%
4,2%
6,3%
256,3% 228,5%
105,8%
90,7%
576,8%
-490
14,4%
108,9%
1.399
4,1%
88,9%
-125-
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errich-
tung, Finanzierung und zum Betrieb von PV -Anlagen. Daher sind die Rahmenbedi ngungen der 
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang 
Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 hat die Photovoltaik -Anlage insgesamt 3,6 GWh (Vorjahr 3,1 GWh) S o-
larstrom erzeugt und in das örtliche Verteilnetz ein gespeist. Der eingespeiste Strom wird ge-
mäß EEG sowie der darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. Bezüglich der überpla n-
mäßigen Degradation von Modulen konnte die Gesellschaft mit dem Modulhersteller 2014 eine 
Kulanzregelung über den Au stausch minderwertiger Module erzielen, wobei der Hersteller die 
Module kostenfrei liefert und die Montagekosten zu Lasten der Gesellschaft gehen. Der Mod u-
laustausch ist im Geschäftsjahr schon weit fortgeschritten und wird voraussichtlich bis Ende 
2015 abgeschlossen sein. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen 
PV-Anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 7.8 92 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 
90,7 % (Vorjahr: rd. 8.421 TEUR bzw. 89 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während 
auf der Passivseite Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 96,0 % (Vo r-
jahr: 96,9 %) der Bilan zsummer ausmachen. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 13,2 % 
nach 14,8 % im Vorjahr. Die langfristigen Vermögensgegenst ände sind damit fristenkongruent 
über Eigenkapital und ein langfristiges Darlehen finanziert. 
 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr au f-
grund höherer Sonneneinstrahlung um 14,9 % auf 1.167 TEUR gestiegen. Den Umsätzen st e-
hen im Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie 
durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Aufgrund der einmal i-
gen, freiwilligen Auflösung des Disagios in Höhe von 273 TEUR sowie der Übernahme der Mo n-
tagekosten im Rahmen des Modulaustauschs schließt das Geschäftsjahr insg esamt mit einem 
Jahresfehlbetrag in Höhe von 221 TEUR (Vorjahr: Jahresüberschuss 34 TEUR) ab. 
 
Die PV-Anlage wird in den Folgejahren bei einer im langjährigen Mittel liegenden Sonnenei n-
strahlung eine jährliche elektrische Arbeit von circa 3,7 GWh produzieren. 
Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwartet die Geschäftsführung für 2015 U m-
sätze von rd. 1.200 TEUR und einen Jahresüberschuss von rd. 100 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellsc haft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränk-
ten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-126-
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG

HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 02.11.2009
Handelsregister: HRB 88575, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Biehle, Patrick Mitglied k.A.
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 30
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art
tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
0
0
0
0
32
4040
32
2
42
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
0
2
0
-127-

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 13.06.2000 / Eintritt HSE: 07.10.2010
Handelsregister: HRA 84367, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Biehle, Patrick Mitglied k.A.
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur
Stromgewinnung, insbesondere in Thüngen, mit dem Ziel den erzeugten Strom zu verkaufen. Die
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich zur
Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
-129-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 4.101
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 222 237 261
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.879 3.561 3.859
Rechnungsabgrenzungsposten 542 489 208
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 13.693 13.196
Kapitalanteile 12.729 12.729 12.729
Rücklage 000
Bilanzergebnis 963 584 466
Rückstellungen 423
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 120 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 5.693
Umsatzerlöse 5.693 5.291 5.397
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 67 0 120
Betriebsleistung 5.760
Betriebsaufwand
Materialaufwand -201 -212 -462 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -2.480 -2.481 -2.481 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -421 -451 -445 
Betriebsergebnis 2.657 2.146 2.129
Finanzergebnis -1.549 -1.464 -1.599 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 281 51 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.577 -1.479 -1.610 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 1.108 682 530
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -145 -98 -63 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 963
5.291 5.517
5.397
466
-3.103 
584
42.988
42.988
4.120
38.661
29.576
216
0
38.660
0
41.139
41.139
45.426
13.313
0
48.262
0
3.798
0
43.619
0
5.291
43.619
147
31.846
45.426
-3.144 
34.146
-3.388 
48.262
-130-
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 109,6%
Anlagenintensität 90,4%
Abschreibungsquote 5,7% 6,4%
Investitionen 46 0 3
Investitionsquote 0,1% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 883,1%
Eigenkapital 13.693 13.196
davon Gezeichnetes Kapital 12.729 12.729
Eigenkapitalquote 29,3% 30,7%
Bankverbindlichkeiten 34.105 29.531
Veränderung Verschuldung -3.063 -2.269
Verschuldungsgrad 252,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 16,9%
Return on Investment (ROI) 2,0%
Eigenkapitalrentabilität 7,0%
Gesamtkapitalrentabilität 2,0% 1,3% 1,1%
Materialintensität 3,5% 8,4%
Rohertrag 5.492 5.078 4.934
EBIT 2.657 2.146 2.129
EBITD
A 5.137 4.610
ROCE 5,3% 4,9%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,3% 1,1%
4.627
12.729
31.825
4,4% 3,5%
11,0% 8,6%
225,8%
4,0%
6,0%
>1.000% >1.000%
110,5%
89,9%
241,2%
-2.301
28,4%
109,7%
13.313
4,6%
90,6%
-131-
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Die HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Proje ktierung, 
Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb von Photovoltaik -Freiflächenanlage. Daher sind die 
Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regel n-
de Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 hat die Photovoltaik -Anlage insgesamt ca. 19,0 GWh (Vorjahr) 18,6 
GWh Solarstrom erzeugt und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. Der einge speiste Strom 
wurde gemäß EEG sowie der darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft war wesentlich geprägt durch die in Betrieb befin dlichen 
PV-Anlagen. Das Sachanlage vermögen in Höhe von 38.700 TEUR tr ug auf der Aktivseite mit 
89,9 % (Vorjahr: 90,6 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite 
Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten unverändert 99,4 % der Bilan z-
summe ausmach ten. Die langfristigen Vermögensgegenstände waren damit fristenkongruent 
über Eigenkapital und ein langfristiges Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote b elief sich 
auf 30,6 % nach 29,3 % im Vorjahr. 
Die Liquidität der Gesellschaft ist jederzeit gesichert. 
Die Umsätze aus Einspeiseerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr auf-
grund höherer Sonneneinstrahlung um 2,0 % auf 5.400 TEUR. Den Umsätzen st anden im We-
sentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sow ie durch die 
Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Ins gesamt schloss  das G e-
schäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rd. 500 TEUR (Vorjahr: 600 TEUR) ab. 
 
Um die Betriebssicherheit der 31 Transformatoren im PV- Parks zu gewährleisten, wurde 2014 
mit Instandhaltungsmaßnahmen bei allen Transformatoren begonnen, welche in 2015 abg e-
schlossen sein werden. Die PV- Anlage wird in den Folgejahren bei einer im langjähr igen Mittel 
liegenden Sonneneinstrahlung eine jährliche elektrische Ar beit von circa 19,0 GWh produzi e-
ren. 
Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwartet die Geschäftsführung für 2015 U m-
sätze von 5.400 TEUR und einen Jahresüberschuss von 800 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch ge eignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränk-
ten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-132-
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG

HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 08.09.2010
Handelsregister: HRB 89209, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Biehle, Patrick Mitglied k.A.
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 29
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder
Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen
erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
0
0
0
0
33
4239
31
2
40
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
0
2
0
-133-

HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
Anschrift: Darmstädter Straße 25, 68647 Biblis
Kontakt: 06151/ 701 8022
Gründung: 18.12.2003
Handelsregister: HRB 62205, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Allmrodt, Uwe Mitglied 0 TEUR
Grüger, Martin Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütung
Niedermaier, Andreas Vorsitzender k.A.
Fenn, Bernhard Mitglied k.A.
Kusicka, Felix Mitglied k.A.
Ritzert, Herbert Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Die Bezüge für die Aufsichtsratsmitgleider beliefen sich in 2014 auf 2 TEUR.
25,10%
74,90%
Unternehmenszweck ist die Gewinnung, der Bezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung und der
Transport von Wasser zum Zwecke der Versorgung der Bevölkerung einschließlich des Baus, Betriebs
und der sonstigen Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art und von Transportsystemen für Wasser.
Die GmbH kann alle mit der Wasserversorgung zusammenhängenden Geschäfte und Maßnahmen
einschließlich der Planung und Beratung vornehmen.
Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge von der Gesellschaft.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Gemeinde Biblis
-135-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 289
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 207 197 146
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 81 37 43
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 997
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklage 839 839 839
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 59 74 63
Empfangene Investitionszuschüsse 376 369 364
Rückstellungen 18
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 24 29 32
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -19 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-16 
59
0
0
0
0
-98 
0
0
0
0
-101 
0
00
63
0
-24 
0
0
3.128
3.177
0
2014
192 184
0
0
74
0
0
87
1.013
3.501
1.908
23
94
176
0
-101 
75
3.286
3.217
-156 
-97 
0
0
0
-97 
45
49
-98 
0
-44 
-394 
-566 
742
18
724
0
00
741
-362 
0
-155 
-49 
51
3.267
50
3.574
1.001
61
0
0
745
745
3.367
-561 
-357 
745
3.234
0
3.574
724 741
0
2.159 2.066
-594 
786
234 190
3.501
-44 
0
0
-160 
0
0
3.367
-136-
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 30,4%
Anlagenintensität 91,9% 93,3% 94,4%
Abschreibungquote 4,7% 5,0%
Investitionen 110
Investitionsquote 3,3%
Liquidität 3. Grades 13,3%
Eigenkapital 997
davon Gezeichnetes Kapital 100
Eigenkapitalquote 27,9% 28,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 50
Verschuldungsgrad 258,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 8,1%
Return on Investment (ROI) 1,6%
Eigenkapitalrentabilität 5,9%
Gesamtkapitalrentabilität 4,5%
Materialintensität 48,7%
Rohertrag 362
EBIT
EBITD
A
ROCE 4,5%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 25,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
5,0%
0,0%
0,0%
0
0,0%
0,0%
0
0
176
332
4,8%
4,2%
348
2,1%
7,4%
192
10,0%
348
50,1%
2,1%
0
0
0
8,4%
1.001
137
236,3%
31,0%
70
31,5%
11,2%
-92
245,5%
1.013
100
-159
9,6%
100
4,7%
29,7%
2,2%
0
0
0,0
1,9%
0
344
387
0,0%
6,3%
48,0%
184
4,8%
-137-
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Wasserabsatz der HSE Wasserversorgung Biblis GmbH lag im Berichtsjahr mit 324 Tsd. 
m3 in etwa auf dem Vorjahresniveau (325 Tsd. m 3). Die Entwicklung der Wasserabgabe ist mit 
einem überwiegenden Anteil an Haushalts und Kleingewerbekunden weitgehend konjunkturu n-
abhängig und im Wesentlichen witterungsbedingt. Neben Erneuerungen von Hausa nschlüssen 
und einigen Neuanschlüssen in Baulücken wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr keine größ e-
ren Investitionen durchgeführt. 
 
Im G eschäftsjahr 2014 hat die HSE Wasserversorgung Biblis GmbH durch den Verkauf von 
Trinkwasser Umsatzerlöse in Höhe von 705 TEUR (Vorjahr:. 708 TEUR) erwirtschaftet. 
 
Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen den Wasserbezug, technische und kaufmänni-
sche Dienstleistungsentgelte im Rahmen der Betriebsführung sowie Au fwendungen für Betrieb 
und Instandhaltung des Trinkwassernetzes. Die Materialau fwandsquote liegt bezogen auf die 
Gesamtleistung mit 48,2 % leicht unter dem Vorjahresniveau von 49,8 %. 
Das Finanzergebnis beinhaltet im Wesentlichen den Zinsaufwand für langfristige Dar lehen der 
Gesellschafterin HSE. Das Geschäftsjahr 2014 schließt mit einem Jahre süberschuss in Höhe 
von 63 TEUR (Vorjahr: 74 TEUR). Die Gesellschaft beschäftigte auch im Jahr 2014 kein e ige-
nes Personal; die technische und kaufmännische Betriebsführung erfolgt durch die HSE. 
 
Die Gesellschaft rechnet für das Jahr 2015 unter der Voraussetzung eines konstanten Wasse r-
absatzes mit einem stabilen Ergebnis. 
 
Die Einhaltung der Trinkwasserverordnung wird durch entsprechende Kontrollen und Qualität s-
sicherungsmaßnahmen durch den Betriebsführer HSE gewährleistet. 
 
Durch den Factoringvertrag mit der Entega GmbH & Co. KG wird das Forderungsau sfallrisiko 
die Umsätze aus Wasserverkauf betreffend abgewälzt.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsve r-
merk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
-138-
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH

HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 8022
Gründung: 22.12.2004
Handelsregister: HRB 9353, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Allmrodt, Uwe Mitglied k.A.
Grüger, Martin Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Unternehmenszweck ist die Gewinnung, der Bezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung und der
Transport von Wasser zum Zwecke der Versorgung der Bevölkerung einschließlich des Baus, Betriebs
und der sonstigen Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art und von Transportsystemen für Wasser.
Die Gesellschaft kann alle mit der Wasserversorgung zusammenhängenden Geschäfte und Maßnahmen
einschließlich der Planung und Beratung vornehmen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
-139-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 197
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 104 78 106
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 94 74 109
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 55
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 30 12 9
Empfangene Investitionszuschüsse 41 60 119
Rückstellungen 12
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -5 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
215
0
0
0
-141 
0
0
0
0
345
345
215
-332 
-191 
345
0
0
197
346 333
0
89 48
-315 
333
152 215
152
-134 
-182 
-301 
346
0
346
0
00
333
-176 
0
0
-125 
0
0
0
197
34
6
17
45
0
0
45
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
12
0
0
12
37
152
56
8
17 12
0
0
0
0
2014
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
00
9
0
-4 
0
-15 
30
0
-140-
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Abschreibungquote 0,0% 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 195,3%
Eigenkapital 55
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 27,9% 24,4%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 11
Verschuldungsgrad 257,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 8,7%
Return on Investment (ROI) 15,3%
Eigenkapitalrentabilität 54,6%
Gesamtkapitalrentabilität 15,3%
Materialintensität 51,0%
Rohertrag 169
EBIT
EBITD
A
ROCE 16,3%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
4,0%
0
12
154
0,0%
25,8%
55,4%
12
4,2%
0
0
0,0
15,7%
0,0%
4,0%
310,7%
37
25
9
346,2%
25
274,2%
-41
0
2,5%
34
0
537,7%
0,0%
0
0,0%
0
0
0
45
45
0,0%
0,0%
17
7,9%
32,4%
17
3,6%
151
54,6%
7,9%
0,0%
8,5%
0,0%
0,0%
0
0,0%
0
-141-
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Wasserabsatz lag im Jahr 2014 mit 180 Tsd. m 3 um 9 Tsd. m3 über dem Vorjahresniveau. 
Bis auf die Belieferung eines Großkunden ist die Entwicklung der Wasse rabgabe mit einem 
überwiegenden Anteil an Haushaltskunden weitgehend konjunkturunabhängig und im Wesentl i-
chen witterungsbedingt. 
 
Im Geschäftsjahr erzielte die HSE Wasserversorgung Groß- Rohrheim GmbH Umsatzerlöse aus 
dem Wasserverkauf in Höhe von 345 TEUR (Vorjahr: 333 TEUR).  
Den Erlösen standen Aufwendungen für Betriebspacht, Fremdwasserbezug, Betriebs-führungs- 
und Abrechnungskosten sowie sonstige Verwaltungskosten gegenüber.  
Das Geschäftsjahr 2014 schloss mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 9 TEUR (Vorjahr: 12 
TEUR). 
Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2014  kein eigenes Personal; die technische und kau f-
männische Betriebsführung erfolgt durch die HSE. 
 
Für das Geschäftsjahr 2015 wird bei einem konstanten Wasserabsatz mit einem stabilen E r-
gebnis gerechnet. 
 
Bestehende Betriebsrisiken sind durch den mit der HSE abgeschlossenen Betriebspachtvertrag 
und den Betriebsführungsvertrag minimiert. Durch den Factoringvertrag mit der ENTEGA wird 
das Forderungsausfallrisiko die Umsätze aus Wasserverkauf betreffend abgewälzt. 
 
Die Einhaltung der verschärften Vorschriften de r neuen Trinkwasserverordnung wird durch r e-
gelmäßige Kontrollen und Qualitätssicherungsmaßnahmen durch den Betriebsführer gewähr-
leistet. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung z um Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsver-
merk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. E ine Entsprechenserklärung für das Ge-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-142-
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH

HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
Anschrift: Fliederweg 3a, 64823 Groß-Umstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: HRA 84106, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Energiegenossenschaft Starkenburg eG 10,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Käsler-Simmons, Yvonne Geschäftsführer k.A.
Schultz, John Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb von Windkraftanlagen zur
Stromgewinnung. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen,
welche geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist
berechtigt, sich zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
90,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
-143-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 638
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 334 125 137
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 304 492 422
Rechnungsabgrenzungsposten 54 50 46
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 1.800 1.799
Kapitalanteile 100 100 100
Rücklage 1.640 1.640 1.640
Bilanzergebnis 60 111 59
Rückstellungen 87
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 1.133
Umsatzerlöse 1.133 977 972
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 26 0 0
Betriebsleistung 1.159
Betriebsaufwand
Materialaufwand -22 -42 -42 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -393 -393 -393 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -223 -188 -200 
Betriebsergebnis 521 354 336
Finanzergebnis -255 -239 -222 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 644
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -262 -244 -226 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 266 114 114
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -31 -3 -55 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 235
7.161
85
5.504
7.440
-623 
5.965
-635 
7.852
6.773
6.530
7.440
1.852
242
7.852
0
618
257
6.904
0
977
6.986
6.986
559
6.381
5.107
80
228
6.153
0
-638 
111
977 972
972
59
-144-
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 107,5%
Anlagenintensität 91,2%
Abschreibungsquote 5,5% 6,2%
Investitionen 0 0 1
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 414,0%
Eigenkapital 1.800 1.799
davon Gezeichnetes Kapital 100 100
Eigenkapitalquote 24,9% 25,8%
Bankverbindlichkeiten 5.898 5.035
Veränderung Verschuldung -553 -397
Verschuldungsgrad 336,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 20,7%
Return on Investment (ROI) 3,0%
Eigenkapitalrentabilität 13,1%
Gesamtkapitalrentabilität 3,0% 1,5% 0,8%
Materialintensität 1,9% 4,4%
Rohertrag 1.112 935 930
EBIT 521 354 336
EBITD
A 914 729
ROCE 6,4% 4,1%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
91,0%
4,8%
301,8%
-461
22,9%
108,1%
1.852
5,8%
506,7% 368,3%
107,1%
91,3%
1,5% 0,8%
747
100
5.467
6,0% 3,3%
11,4% 6,1%
288,3%
4,3%
-145-
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, 
Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenb e-
dingungen der Gesellschaft insbesondere durc h das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz 
für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Die Windenergieanlagen mit einer elektrischen Leistung von vier Megawatt erzeugten im G e-
schäftsjahr 2014 insgesamt 9,57 Mio. kWh Strom. Der erzeugte Strom wurde in das örtliche 
Verteilnetz eingespeist und gemäß EEG sowie der darin vorgesehenen Direktvermarktung ve r-
gütet. 
 
Mit Vertrag vom 4. September 2013 wurden rückwirkend zum 1. Januar 2013 10% der Ko m-
manditanteile von der bisher einzigen Kommanditistin, der HSE Regenerativ GmbH, Dar m-
stadt, an die Energiegenossenschaft Starkenburg eG, Heppenheim, veräußert. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen 
Windenergieanlagen. Die Anlagende ckung beträgt 28,2 % (Vorjahr: 27,3 %). Das Sachanlage-
vermögen in Höhe von 6.200 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 88,1 % (Vorjahr: 87,8 %) zur 
Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital und Verbindlic h-
keiten gegenüber Kreditinstituten 97,8 % (Vorjahr: 98,4 %) der Bilanzsumme ausm achen. Die 
Eigenkapitalquote beläuft sich auf 25,8 % nach 24,9 % im Vorjahr. Die langfristigen Verm ö-
gensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und ein langfristiges Da rlehen 
finanziert. 
 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sanken im Geschäftsjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr 
aufgrund gleichbleibender Windausbeute lediglich um 5 TEUR.  Das Geschäftsjahr 2014 war 
wie das Vorjahr ebenfalls ein eher windschwaches Jahr. Den Umsätzen st anden im Wesentli-
chen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die Ti l-
gung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäft s-
jahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 59  TEUR (Vorjahr: 111 TEUR) ab. Grund für die 
Abweichung zum Vorjahr ist trotz eines gleichbleibenden Ergebnisses der gewöhnlichen G e-
schäftstätigkeit eine erhöhte Ertragssteuerbelastung von 55 TEUR aus Vorjahren. 
 
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden 
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von 9,7 Mio. kWh produzieren. Aus den hi e-
raus resultierenden Einspeiseerlösen erwart et die Geschäftsführung für 2015  konstante U m-
sätze und einen Ja hresüberschuss von rund 100 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2015 wird eine 
Beteiligung weiterer Gesellschafter an der Gesellschaft geprüft. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendu ng von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlu sses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränk-
ten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-146-
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG

HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 22.12.2009
Handelsregister: HRB 88474, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Käsler-Simmons, Yvonne Mitglied k.A.
Schultz, John Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 7
Eigenkapital 32
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte
jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
0
0
0
0
31
4647
31
6
53
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
0
6
0
-147-

HSE Windpark Erksdorf GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110 c/o HSE, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 03.11.2011
Handelsregister: HRB 91227, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Käsler-Simmons, Yvonne Mitglied k.A.
Sperling, Julia Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
100,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Errichtung. Betriebsführung und Finanzierung von
Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie und deren Vertrieb sowie der Erwerb und die Verwaltung
von Kapitalbeteiligungen von Eigentums-, Finanzierungs- oder Betriebsgesellschaften solcher Anlagen.
Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
-149-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 533
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 178 221 225
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 355 746 622
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 131
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 151 151 151
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -45 2 -66 
Rückstellungen 11
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -21 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-1 
-44 
0
0
0
0
-365 
0
0
1
0
-275 
19
00
-68 
0
-1 
0
0
9.591
9.591
0
2014
433 284
0
0
47
0
0
-66 
178
11.096
10.264
49
68
232
0
-275 
-43 
10.667
10.129
-538 
-350 
0
0
17
-367 
10
0
-384 
0
-198 
-33 
-174 
406
0
406
0
00
1.192
-11 
0
-90 
-73 
0
10.129
0
11.200
110
64
0
0
1.076
1.076
10.438
-792 
-30 
1.076
10.667
0
11.200
406 1.192
0
11.059 10.869
-769 
1.202
967 847
11.096
-224 
0
0
-538 
0
0
10.438
-150-
HSE Windpark Erksdorf GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 74,7%
Anlagenintensität 95,2% 91,3% 91,9%
Abschreibungquote 0,8% 5,6%
Investitionen 10.605
Investitionsquote 99,4%
Liquidität 3. Grades 16,5%
Eigenkapital 131
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 1,2% 1,6%
Bankverbindlichkeiten 7.833
Veränderung Verschuldung 11.059
Verschuldungsgrad >1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -10,7%
Return on Investment (ROI) -0,4%
Eigenkapitalrentabilität -33,4%
Gesamtkapitalrentabilität 2,1%
Materialintensität 2,6%
Rohertrag 395
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,1%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
3,9%
0,0%
0,0%
0
100,0%
0
8.181
232
321
5,3%
0,0%
971
0,4%
26,6%
433
4,0%
1.159
2,8%
0,4%
0
0
7.586
-6,3%
110
0
>1.000%
82,5%
0
80,2%
35,3%
-190
>1.000%
178
25
-605
30,9%
25
2,9%
1,1%
0,0%
0
0
0,0
-0,6%
0
821
1.046
0,0%
-61,2%
2,8%
284
2,9%
-151-
HSE Windpark Erksdorf GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Windpark Erksdorf GmbH ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedingu ngen 
der Gesellschaft insbesondere durch das die E inspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vo r-
rang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Das Geschäftsjahr 2014 war  das zweite volle Betriebsjahr. Die drei Windenergieanlagen mit 
einer elektrischen Leistung von zusammen 6,9 Megaw att  erzeugten im Jahr 2014 insgesamt 
10,7 Mio. kWh Strom. Der erzeugte Strom wurde in das örtliche Verteilnetz eingespeist und 
gemäß EEG sowie der darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft war wesentlich geprägt du rch die in Betrieb befindlichen 
Windenergieanlagen. Die Anlagendeckung betr ug 1,1 % (Vorjahr: 1,8 %). Das Sachanlageve r-
mögen in Höhe von 9,6 Mio. EUR trug auf der Aktivseite mit 91,9 % (Vorjahr: 91,3 %) zur B i-
lanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der  Passivseite Eigenkapital sowie Verbindlich-
keiten gegenüber Kreditinstituten und Gesellschaftern 99,1 % (Vorjahr: 99,1 %) der Bilanz-
summe ausmach ten. Die langfristigen Vermögensgegenstände waren damit fristenkongruent 
über Eigenkapital und langfristige Dar lehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 
1,1 % nach 1,6 % im Vorjahr. 
 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sanken im Geschäftsjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 
9,8 % auf 1.100 TEUR. Grund hierfür ist, dass das Windjahr 2014 noch schlechter  war als 
2013. Den Umsätzen stehen im Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betrieb-
liche Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gege n-
über. Insgesamt schli eßt das Geschäftsjahr nach einem Jahresüberschuss im Vorjahr mit e i-
nem Jahresfehlbetrag in Höhe von 68 TEUR ab. 
 
Die Windenergieanlagen sollten in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden 
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von 13,2 Mio. kWh produzieren. Aus den hi e-
raus resultierenden Einspeiseerlösen erwartet die Geschäftsführung für 2015 höhere Umsätze 
und einen Jahresüberschuss von 100 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2015 wird eine Beteiligung 
weiterer Gesellschafter an der Gesellschaft geprüft. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes  zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränk-
ten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-152-
HSE Windpark Erksdorf GmbH

HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 02.07.2012
Handelsregister: HRA 7204, Amtsgericht Wetzlar
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Danzeisen, Katja Mitglied k.A.
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Schultz, John Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen zur
Stromgewinnung, insbesondere in Haiger, mit dem Ziel, den erzeugten Strom zu verkaufen. Die
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich zur
Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
-153-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 69
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 5 727 516
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 64 1.626 2.102
Rechnungsabgrenzungsposten 0 253 235
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 87 6.550
Kapitalanteile 100 150 150
Rücklage 0 6.450 6.450
Bilanzergebnis -13 336 -50 
Rückstellungen 9
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 2.392 3.028
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 278 5
Betriebsleistung 0
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 -24 -115 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 -1.211 -1.821 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -13 -399 -597 
Betriebsergebnis -13 1.036 501
Finanzergebnis 0 -661 -551 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge0 0 35
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -661 -586 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -13 375 -50 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 -25 0
Sonstige Steuern 0 -0 0
Jahresergebnis -13 
2.670 3.033
3.028
-50 
-13 
349
28.953
28.953
2.618
26.100
22.215
187
0
26.100
0
27.857
27.857
30.464
6.936
0
100
0
2.353
0
31
0
2.392
31
75
23.452
30.464
-1.634 
4
-2.532 
100
-154-
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 278,7%
Anlagenintensität 31,2%
Abschreibungsquote 0,0% 7,0%
Investitionen 31 29.037 64
Investitionsquote 99,4% 104,2% 0,2%
Liquidität 3. Grades 522,4%
Eigenkapital 87 6.550
davon Gezeichnetes Kapital 100 150
Eigenkapitalquote 22,8% 22,6%
Bankverbindlichkeiten 0 21.383
Veränderung Verschuldung 4 -1.237
Verschuldungsgrad 15,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Return on Investment (ROI) -13,0%
Eigenkapitalrentabilität -15,0%
Gesamtkapitalrentabilität -13,0% 1,1% -0,2%
Materialintensität 0,0% 3,8%
Rohertrag 0 2.367 2.913
EBIT -13 1.036 501
EBITD
A -13 2.322
ROCE -14,3% 1,9%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 33,3% 33,3%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,1% -0,2%
2.247
150
22.997
5,0% -0,8%
14,6% -1,6%
342,0%
0,9%
4,3%
443,2% 256,8%
107,0%
90,1%
339,2%
23.448
86,8%
107,5%
6.936
3,4%
91,4%
-155-
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errich-
tung, Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedi n-
gungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für 
den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) bestimmt. 
 
Nach der Errichtung der Windenergieanlagen im Zeitraum von Mai 2012 bis Mai 2013 und 
erstmaliger Einspeisung in 2013 befinden sich die sechs Windenergieanlagen im Regelbetrieb 
mit einer planmäßigen Erzeugung von 39,3 Mio. kWh Strom. Die Windenergieanlagen mit einer 
Leistung von zusammen 13,8 Megawatt (MW) erzeugten im zweiten Betriebsjahr 2014 insg e-
samt 31,0 Mio. kWh Strom, der in das örtliche Verteilnetz eingespeist und gemäß EEG vergütet 
wurde. Ursächlich für die niedrig ere Stromproduktion war neben dem um deutschlandweit um 
15% niedrigerem Windaufkommen (ca. 6 GWh Minderertrag; entspricht ca. 600 TEUR Umsatz) 
steuerungs- und witterungsbedingte Minderverfügbarkeiten. 
Im November 2014 sowie im Januar 2015 wurden an zwei der sechs Windkraftanlagen Mä ngel 
an Hauptkomponenten herstellerseitig bestätigt, für welche der Hersteller sowohl die Repara-
turkosten als auch den Ertragsausfall übernehmen wird. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen 
Windenergieanlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 26.100 TEUR trug auf der Aktivsei-
te mit 90,1% zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während die Passivseite durch das Eige n-
kapital mit 6.550 TEUR (Eigenkapitalquote 22,6%) und die Verbindlichkeiten gegenüber Kre-
ditinstituten mit 21,4 Mio. EUR (73,9% der Bilanzsumme) geprägt war. Die langfristigen Ve r-
mögensgegenstände waren damit fristenkongruent über Eigenkapital und langfristig e Darlehen 
(zusammen 96,5% der Bilanzsumme) finanziert. 
Den Umsätzen stehen im Wesentlichen konstante Abschreibungen und z.T. ertrags- abhängigen 
sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsau f-
wendungen gegenüber. Insgesamt schl oss das Geschäftsjahr insbesondere aufgrund der u n-
terdurchschnittlichen Windverhältnisse mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von rd. 50 TEUR 
ab. 
 
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden 
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von 39,3 Mio. kWh produzieren. Aus den hi e-
raus resultierenden Einspeiseerlösen erwartet die Geschäftsführung für 2014 Umsä tze von 
3.800 TEUR und einen Jahresüberschuss von 500 TEUR. 
 
Für das Geschäftsjahr 2015 wird eine Beteiligung eines weiteren Gesellschafters an der Gesel l-
schaft erwartet. Die Verträge hierzu wurden im Dezember 2013 geschlossen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung z um Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränk-
ten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungsbericht  wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-156-
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG

HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 02.07.2012
Handelsregister: HRB 91335, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Danzeisen, Katja Mitglied k.A.
Heim, Matthias Mitglied k.A.
Schultz, John Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 1
Eigenkapital 26
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder
Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.32
28
2
28
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
0
k.A.
k.A.
-157-

HSE Windpark Schlüchtern GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 08.01.2009
Handelsregister: HRB 88668, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Häuser, Florian Mitglied k.A.
Westhäuser, Anne Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
100,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Errichtung, Betriebsführung und Finanzierung von
Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien und deren Vertrieb sowie der Erwerb und die Verwaltung
von Kapitalbeteiligungen von Eigentums-, Finanzierungs- oder Betriebsgesellschaften solcher Anlagen.
Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
-159-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.400
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 367 98 371
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.033 1.122 682
Rechnungsabgrenzungsposten 172 162 152
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 3.635
Gezeichnetes Kapital 60 60 60
Kapitalrücklage 3.877 3.877 3.877
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -302 -7 -73 
Rückstellungen 120
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -69 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-11 
45
0
0
0
0
-569 
0
0
9
0
-644 
6
00
-66 
0
-8 
0
0
13.040
13.061
0
2014
934 473
0
0
295
0
0
-59 
3.930
15.256
10.242
168
365
691
0
-635 
56
14.708
13.874
-834 
-532 
0
0
5
-537 
4
21
-575 
0
-433 
-58 
-1.429 
2.119
6
2.113
0
00
2.254
-59 
0
-834 
-536 
0
13.874
0
16.280
3.864
160
0
8
1.833
1.825
14.266
-1.360 
-60 
1.825
14.708
0
16.280
2.113 2.254
0
12.526 11.159
-1.325 
2.258
1.221 1.053
15.256
-462 
0
0
-838 
0
0
14.266
-160-
HSE Windpark Schlüchtern GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 93,1%
Anlagenintensität 90,3% 90,9% 91,6%
Abschreibungquote 5,7% 6,4%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 54,2%
Eigenkapital 3.635
davon Gezeichnetes Kapital 60
Eigenkapitalquote 22,3% 25,8%
Bankverbindlichkeiten 10.062
Veränderung Verschuldung -1.140
Verschuldungsgrad 347,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2,1%
Return on Investment (ROI) 0,3%
Eigenkapitalrentabilität 1,2%
Gesamtkapitalrentabilität 4,2%
Materialintensität 2,8%
Rohertrag 2.054
EBIT
EBITD
A
ROCE 4,3%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
5,8%
0,0%
0,0%
0
50,0%
0
9.292
691
1.525
6,0%
0,0%
1.768
1,9%
7,5%
934
13,1%
2.196
2,6%
1,9%
0
0
8.523
-3,6%
3.864
0
269,2%
95,3%
25
94,8%
60,0%
-1.367
288,2%
3.930
60
-917
56,0%
60
3,3%
27,1%
0,2%
0
0
0,0
-0,5%
0
1.311
1.765
0,0%
-1,7%
3,3%
473
3,3%
-161-
HSE Windpark Schlüchtern GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Windpark Schlüchtern GmbH ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Erric htung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenb edingungen 
der Gesellschaft insbesondere durch das di e Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vo r-
rang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Die Windenergieanlagen mit einer elektrischen Leistung von zehn Megawatt erzeugten bis zum 
31. Dezember 2014 insgesamt 18,2 Mio. kWh Stro m. Der erzeugte Strom wurde in das örtl i-
che Verteilnetz eingespeist und gemäß EEG sowie der darin vorgesehenen Direktver marktung 
vergütet. Damit liegt die erzeugte Energiemenge unter dem Niveau der Vorjahre, was maßgeb-
lich auf das unterdurchschnittliche Windangebot im Jahr 2014 zurückzuführen ist. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befin dlichen 
Windenergieanlagen. Die Anlagendeckung betr ug 29,6 % (Vorjahr: 28,3 %). Das Sachanlag e-
vermögen in Höhe von 13.000 TEUR trug auf der Aktivseite mit 91,6 % (Vorjahr: 90,9 %) zur 
Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital sowie Verbin d-
lichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Gesellschaftern 98,3 % (Vorjahr: 97,4 %) der Bilanz-
summe ausmachte. Die Eigenkapitalquote bel ief sich auf 27,1 % nach 25,8 % im Vorjahr. Die 
langfristigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und lang-
fristige Darlehen finanziert. 
 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sanken im Geschäftsjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr 
aufgrund des unterdurchschnittlichen Windangebotes um 19,0 % auf rd. 1.800 TEUR . Den 
Umsätzen standen im Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Au f-
wendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. 
Insgesamt schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von -66 TEUR ab. 
 
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liege nden 
Windaufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von ca. 20,0 Mio. kWh produzieren. Aus den 
hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwartet die Geschäftsführung für 2015 Umsätze in 
Höhe von 2.000 TEUR und einen Jahresüberschuss von 100 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im  Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränk-
ten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-162-
HSE Windpark Schlüchtern GmbH

Industriekraftwerk Breuberg GmbH
Anschrift: An der Hasselbach 426, 64739 Höchst im Odenwald
Kontakt: 06163/ 71 27 35
Gründung: 27.10.1982
Handelsregister: HRB 70368, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Beirat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Deuker, Joachim Mitglied k.A.
Gauger, Frank Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Beirat
Name, Vorname Position              Vergütung
Wolff-Hertwig, Dr. Marie-Luise Vorsitzende 0 TEUR
Frischat, Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR
Ripper, Gerd Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Beirats
Die Beiratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr keine Vergütung von der Gesellschaft.
26,00%
74,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb eines Heizkraftwerks in Breuberg/
Odenwald. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar
oder mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an
gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Pirelli Deutschland AG
-163-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 6.906
Vorräte 872 727 365
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3.425 2.703 2.678
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2.609 640 665
Rechnungsabgrenzungsposten 25 25 26
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 2.325
Gezeichnetes Kapital 1.534 1.534 1.534
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 20 20 20
Bilanzergebnis 771 772 771
Sonderposten 652
Rückstellungen 651
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -322 
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis
-313 
770
-0 
0
0
0
-327 
0
0
468
0
-604 
200
00
770
0
-307 
-0 
0
6.958
7.095
0
2014
1.421 1.430
0
0
771
0
-2.390 
1.077
2.326
9.461
7.687
800
1.094
1.219
0
-136 
1.083
3.178
5.192
-1.205 
-353 
0
0
1
-354 
310
137
-528 
0
-532 
-19.419 
-24.817 
26.036
586
25.450
0
03 0
24.468
-21.170 
-2.134 
-879 
-634 
204
5.366
174
10.109
2.324
307
510
-2.231 
226
26.108
25.781
10.828
-24.678 
-20.379 
25.882
2.973
0
394
10.109
25.450 24.498
0
6.482 5.941
-23.387 
24.808
4.069 3.708
9.461
-479 
101
0
-1.429 
0
0
10.828
-164-
Industriekraftwerk Breuberg GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 89,7%
Anlagenintensität 31,4% 56,7% 65,5%
Abschreibungquote 27,7% 20,1%
Investitionen 366
Investitionsquote 11,5%
Liquidität 3. Grades 104,5%
Eigenkapital 2.325
davon Gezeichnetes Kapital 1.534
Eigenkapitalquote 23,0% 24,6%
Bankverbindlichkeiten 373
Veränderung Verschuldung -732
Verschuldungsgrad 287,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3,0%
Return on Investment (ROI) 7,6%
Eigenkapitalrentabilität 33,1%
Gesamtkapitalrentabilität 13,6%
Materialintensität 81,3%
Rohertrag 4.280
EBIT
EBITD
A
ROCE 15,0%
Personal
Personalintensität 8,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 32
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 30 33
Frauenanteil Beschäftigte - 3%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 43,8
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 71 68
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Beirats / 33,3%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
9,0%
16,0%
3,0%
0,0%
72
0,0%
33,3%
33
0
1.219
2.097
22,5%
63,3%
2.626
8,2%
33,2%
1.421
3,1%
5.080
78,3%
8,2%
1
0
3.000
3,0%
2.324
3.394
338,5%
46,3%
3.158
77,6%
61,8%
-541
278,8%
2.326
1.534
1.746
74,0%
1.534
10,4%
21,5%
44,5%
0
0
45,3
7,1%
32
2.859
5.503
9,2%
33,1%
78,1%
1.430
11,4%
-165-
Industriekraftwerk Breuberg GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Industriekraftwerk Breuberg GmbH ist Eigentümerin und Betreiberin eines Heizkraftwerkes 
in Breuberg zur ausschließlichen Dampf - und Stromversorgung des dortigen Industriestand-
orts.  
 
Aufgrund des höheren Produktionsvolumens und infolge einer im Vergleich zum Vorjahr wieder 
gestiegenen Verfügbarkeit der Gasturbine verbesserte sich die Strome rzeugung um 25% auf 
knapp 75 GWh. Rückläufig war mit -5% hingegen die Dampf - und Wärmeproduktion auf 
245.000 Tonnen. Die gedämpfte  Nachfrage resultierte aus der milden Witterung in den Wi n-
termonaten sowie der durch mehrere Projekte erreichten Effizienzsteigerung bei dem Indust-
riekunden. 
 
Auf Basis eines mit dem Kunden zum 01.01.2014 neu abgeschlossenen Pachtvertr ages wurde 
eine stabile Rendite aus dem operativen Kraftwerksbetrieb im Berichtsjahr erreicht. Die Um-
satzerlöse aus der Verpachtung und Brennstofflieferungen an den Hauptkunden lagen aufgrund 
der erhöhten Stromerzeugung durch den Hauptkunden, bei gleichzeitig gesunkener Zusat z-
stromlieferung, auf dem Niveau des Vorjahres. Das Geschäftsjahr 2014 schließt mit einem 
nahezu unveränderten Jahresüberschuss in Höhe von 770 TEUR. 
 
Die Investitionen im Geschäftsjahr 2014 betrugen 3.200 TEUR, wovon alleine 2.700 TEUR auf 
das Großprojekt Gasturbinen-Optimierungen entfielen, das plangemäß im Sommer 2014 zum 
Abschluss gebracht werden konnte und bereits substanzielle Energieeffzienzvorteile generiert 
hat. Die weiteren Investitionen  konzentrierten sich ebenfalls auf die Optimierung des Kraf t-
werkbetriebes. Für das Geschäftsjahr 2015 sind Investitionen in Höhe von 770 TEUR geplant,  
wovon allein 400 TEUR für den Ersatz der Brenner an den Spitzenlastkesseln 2 und 3 vorges e-
hen sind. 
 
Für das Jahr 2015 und das Folgejahr werden Ergebnisse erwartet, d ie der vertraglich gerege l-
ten Kapitalverzinsung entsprechen. Positive Grundlage hierfür ist, dass sich die Nachfrage 
nach den Produkten des Industriekunden auf hohem Niveau stabilisiert hat. Dies wird bei der 
Gesellschaft auch eine Konstanz in den Energielieferungen bewirken. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte und 
Touche GmbH, Wirtscha ftsprüfungsgesellschaft, welche den Bestätigungsvermerk erteilt h a-
ben.  
 
Das Unternehmen wendet den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an. 
 
-166-
Industriekraftwerk Breuberg GmbH

NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1060 sowie www.naturpur-institut.de
Gründung: 2008
Handelsregister: HRB 87149, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
HSE NATURpur Energie AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Kuratorium
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Send, Matthias W. Vorsitzender 0 TEUR
Fenn, Bernhard Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
100,00%
100,00%
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes, insbesondere der
Wissenschaft und interdisziplinären Forschung zum nachhaltigen Umweltschutz sowie zur
Energieeffizienz und zu den regenerativen Energien, der Weiterentwicklung des Einsatzes fossiler
Brennstoffe unter ökologischen Gesichtspunkten, des nachhaltigen Schutzes der Natur und der
Bewahrung einer lebenswerten Umwelt insbesondere unter Berücksichtigung des Klimawandels und
des nachhaltigen Klimaschutzes. Soweit sich aus unmittelbarer Forschung Erkenntnisse über die
Weiterentwicklung des Einsatzes fossiler Brennstoffe unter ökologischen Gesichtspunkten ergeben,
werden diese der Allgemeinheit vollständig und unverzüglich zur Verfügung gestellt. (…)
Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
-167-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 734
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 479 443 293
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 255 464 2.798
Rechnungsabgrenzungsposten 0 1 1
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 29.125
Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000
Kapitalrücklage 2.376 2.333 2.333
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 749 -112 80
Rückstellungen 4
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
371
0
0
0
1.057
908
-26 
0
1
0
-2 
0
00
191
0
0
0
27.343
0
25.339
25.339
2014
-1.811 -667 
0
934
-903 
0
0
191
28.221
28.251
15
8
-903 
-683 
0
1.055
371
28.412
0
0
858
0
856
2
0
0
0
-0 
0
-1.811 
0
-957 
274
274
0
0
00
0
0
0
0
-957 
0
27.343
0
29.146
28.413
3
0
0
0
0
28.431
-667 
0
0
0
28.412
29.146
00
0
17 22
-1.811 
0
907 3.091
28.251
-667 
0
0
0
0
0
28.431
-168-
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 102,5%
Anlagenintensität 97,5% 96,8% 89,1%
Abschreibungquote 0,0% 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades >1.000%
Eigenkapital 29.125
davon Gezeichnetes Kapital 26.000
Eigenkapitalquote 99,9% 99,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -3
Verschuldungsgrad 0,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Return on Investment (ROI) 1,3%
Eigenkapitalrentabilität 1,3%
Gesamtkapitalrentabilität 1,3%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 0
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 138,7%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
50,8%
0,0%
0,0%
0
0,0%
0
0
373
373
0,0%
0,0%
-878
-3,2%
-3,2%
-878
0,0%
0
0,0%
-3,2%
0
0
0
0,0%
28.413
0
0,1%
103,2%
0
112,1%
>1.000%
5
0,1%
28.221
26.000
-8
>1.000%
26.000
0,7%
99,9%
0,0%
0
0
0,0
0,7%
0
189
0
0,0%
0,7%
0,0%
189
128,7%
-169-
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Zweck der NATURpur Institut gGmbH ist die Förderung des Umwelt - und Klimaschutzes, in s-
besondere von Forschung und Entwicklung in den Bereichen Erneuerbare Energien und Ene r-
gieeffizienz sowie die Anregung zum öffentlichen  Diskurs über die Themen Klimaschutz und 
nachhaltige Energieversorgung. Die Ergebnisse stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die 
alleinige Gesellschafterin, die HEAG Südhessische Energie AG (HSE), hat das Institut mit einem 
Stammkapital von 26.000 TEUR ausgestattet. Das Stammkapital wird zur Erwir tschaftung von 
Zinserträgen am Kapitalmarkt angelegt. Aus den Zinserträgen fördert das Institut die Projekte, 
die der Erfüllung des Satzungszweckes dienen. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 wurde die Kooperationen mit der Technischen Universität Darmstadt 
und der Hochschule Darmstadt fortgeführt. Es erfolgte die Fortführung der Umsetzungsph ase 
angebahnter Projekte. 
So finanzierte das NATURpur Institut weiterhin eine Stiftungsprofessur für das Fachgebiet „A n-
gewandte Geothermie“ am Institut für Angewandte Geowissenschaften der TU Darm stadt, um 
einen entscheidenden Beitrag zur Erforschung dieser Zukunftsenergie zu leisten. 
 
Die Vermögenslage wurde auf der Aktivseite dominiert durch die Wertpapiere des Anlageve r-
mögens, die 77,3% (Vorjahr: 84,8%) der Bilanzsumme ausmachen. Das Umlaufvermögen u m-
fasste im Wesentlichen Zinsabgrenzungen und liquide Mittel. Die Gesellschaft finanziert sich 
unverändert nahezu ausschließlich über Eigenkapital mit einer Eigenkapitalquote von 99,9 % 
(Vorjahr: 99,9 %).  
Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gesichert. Gemäß dem Zweck der Gesellschaft 
werden die Zinserträge vollständig zur Förderung gemeinnütziger Projekte genutzt. Wesentl i-
che Aufwendungen des Geschäftsjahres st anden im Zusammenhang m it der Förderung der 
vorgenannten Hochschulen. 
Das Geschäftsjahr 2014 schl oss mit einem Jahresüberschuss von 191 TEUR (Vorjahr: -903 
TEUR). Bezogen auf das Eigenkapital am Beginn des Geschäftsjahres erzielte das Institut mit 
seinem Finanzergebnis eine Rendite von 3,0%.  
Das Institut beschäftigt e kein eigenes Personal. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft war 
insgesamt geordnet. 
 
Risiken für die Gesellschaft bestehen aus dem Vermögensmanagement der Kapitalei nlage. 
Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft  mittels einer konservativen Gestaltung des Anlag e-
portfolios. Die Anlage erfolgt in rentenähnliche Papiere mit positiven R atings sowie in Fonds, 
die für die risikoarme Anlage von Stiftungsvermögen konzipiert sind. 
 
Die Geschäftsführung wird dem Vermögensma nagement weiter erhöhte Aufmerksamkeit wid-
men und ggf. Anpassungen vornehmen. 
 
Der Geschäftsführung sind keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefähr-
dend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & Tou-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränk-
ten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-170-
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH

Parc éolien Baudignécourt SAS
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza, Bât. C, Rue du Pré Long , 35770 Vern-sur-Seiche
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: 479 677 619 R.C.S. Rennes, Frankreich
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Böss, Guido Mitglied k.A.
Danzeisen, Katja Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
100,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von
Windenergieanlagen. Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur
Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
Es wurde von der Befreiung nach §286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
-171-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 798
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 530 536 247
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 268 707 1.095
Rechnungsabgrenzungsposten 432 384 337
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital -63 
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -1.063 -1.603 -2.024 
Rückstellungen 63
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -101 
Sonstige Steuern -16 
Jahresergebnis
-102 
-347 
-16 
0
0
0
-702 
0
0
1
0
-759 
2
00
-421 
0
-102 
-13 
0
15.079
15.079
0
2014
279 369
0
0
-540 
0
0
-305 
-603 
17.921
17.650
97
-424 
529
0
-758 
-229 
17.722
16.293
-1.214 
-675 
0
0
2
-676 
0
0
-704 
0
-469 
0
-1.622 
2.151
3
2.148
0
00
1.962
0
0
-1.214 
-408 
0
16.293
0
18.951
-1.024 
131
0
5
2.005
2.000
16.757
-1.636 
0
2.000
17.721
0
18.951
2.148 1.962
0
18.951 18.427
-1.683 
1.962
1.243 1.342
17.921
-421 
0
0
-1.214 
0
0
16.757
-172-
Parc éolien Baudignécourt SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 82,2%
Anlagenintensität 93,5% 90,9% 90,0%
Abschreibungquote 6,9% 8,1%
Investitionen 214
Investitionsquote 1,2%
Liquidität 3. Grades 18,2%
Eigenkapital -63
davon Gezeichnetes Kapital 1.000
Eigenkapitalquote -0,3% -3,4%
Bankverbindlichkeiten 14.638
Veränderung Verschuldung -1.049
Verschuldungsgrad < -1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -16,1%
Return on Investment (ROI) -1,8%
Eigenkapitalrentabilität -552,6%
Gesamtkapitalrentabilität 2,2%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 2.148
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,2%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
0,9%
0,0%
0,0%
0
50,0%
0
13.894
529
1.743
7,5%
0,0%
1.493
-3,0%
-89,6%
279
-27,5%
1.962
0,0%
-3,0%
0
0
13.104
-21,0%
-1.024
0
< -1.000%
81,6%
0
80,1%
26,9%
-524
< -1.000%
-603
1.000
-777
28,7%
1.000
1,5%
-6,1%
0,0%
0
0
0,0
-2,5%
0
1.584
2.000
0,0%
-41,1%
0,0%
369
1,5%
-173-
Parc éolien Baudignécourt SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft Parc éolien Baudignécourt SAS (Frankreich) wurde im Dezember 2009 ge-
gründet. Gesellschafter ist zu 100% die HSE Energie France SAS (Frankreich), die ein Unter-
nehmen der HSE Regenerativ-Gruppe ist. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „Baudignécourt“ in 
Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen Geschäfte 
sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen 
Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Un-
ternehmens zu unterstützen. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin wesentlich geprägt durch die Errichtung der 
Windenergieanlagen, welche in 2011 den Regelbetrieb aufgenommen haben. Das Sachanlage-
vermögen i. H. v. 15.498 TEUR trägt rund 90 % zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei. Die 
Gesellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist gesichert. 
 
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 22.400 MWh produziert. Aus 
den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch EY, Wirtschafts-
prüfungsgesellschaft, Strasbourg, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt 
haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
-174-
Parc éolien Baudignécourt SAS

Parc éolien Chermisey SAS
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza, Bât. C, Rue du Pré Long , 35770 Vern-sur-Seiche
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 22.12.2009
Handelsregister: 479 677 585 R.C.S. Rennes, Frankreich
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Böss, Guido Mitglied k.A.
Danzeisen, Katja Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb von Windparks. Alle industriellen und kaufmännischen
Geschäfte, die in Zusammenhang stehen mit: der Gründung, dem Erwerb, der Miete, der Pacht aller
Geschäfte, der Verpachtung, der Installation, dem Betrieb aller Einrichtungen und Fabriken, die im
Zusammenhang mit einer der oben genannten Aktivitäten stehen; der Übernahme, dem Erwerb, dem
Betrieb oder der Übertragung aller Verfahren, Patente und Rechte am geistigen Eigentum bezüglich
der oben genannten Aktivitäten; der Beteiligung der Gesellschaft an Untemehmen, sofern sie in
Zusammenhang mit dem Gesellschaftsgegenstand stehen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
-175-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 26
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 15 316 144
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 11 1.543 1.528
Rechnungsabgrenzungsposten 1 45 54
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital -229 
Gezeichnetes Kapital 37 37 37
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -266 -318 -445 
Rückstellungen 7
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -3 
Sonstige Steuern -5 
Jahresergebnis
11.728
-674 
0
0
-242 
0
0
0
2
1.174
1.172
11.728
-916 
0
1.172
4.647
0
4.674
26 769
0
4.896 12.551
-658 
777
1.859 1.672
12.293
-265 
0
-157 
26
0
26
0
00
769
0
0
0
-157 
0
10.389
0
4.674
-408 
46
-44 
-131 
0
-42 
-174 
4.647
10.389
-393 
-318 
0
0
2
-320 
9
0
-222 
0
0
0
-52 
0
0
-60 
-281 
12.293
12.091
23
119 258
0
10.002
10.002
0
2014
0
0
0
-163 
0
0
40
0
-82 
59
00
-127 
0
-64 
-3 
-1 
-176 
-1 
-176-
Parc éolien Chermisey SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 13,2%
Anlagenintensität 99,4% 84,5% 85,3%
Abschreibungquote 0,0% 6,7%
Investitionen 4.647
Investitionsquote 100,0%
Liquidität 3. Grades 0,6%
Eigenkapital -229
davon Gezeichnetes Kapital 37
Eigenkapitalquote -4,9% -2,3%
Bankverbindlichkeiten 842
Veränderung Verschuldung 4.896
Verschuldungsgrad < -1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -681,8%
Return on Investment (ROI) -3,8%
Eigenkapitalrentabilität -76,6%
Gesamtkapitalrentabilität -2,0%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 26
EBIT
EBITD
A
ROCE -2,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-1,1%
0
932
1.172
0,0%
-31,2%
0,0%
258
1,7%
0
0
0,0
-3,5%
2,9%
1,6%
< -1.000%
-281
37
-460
48,8%
37
56,8%
7.655
8.713
-10,9%
-408
6.135
< -1.000%
86,8%
288
83,0%
0
0
9.301
-131
-131
3,8%
59,1%
512
-0,4%
-18,4%
119
-6,7%
769
0,0%
-0,4%
0,0%
1,4%
0,0%
0,0%
0
50,0%
0
-177-
Parc éolien Chermisey SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2014 wurde nicht zur Ve r-
fügung gestellt. 
 
Die Gesellschaft wurde im Frühjahr 2015 verkauft. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen.
-178-
Parc éolien Chermisey SAS

Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza, Bât. C, Rue du Pré Long , 35770 Vern-sur-Seiche
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 27.10.2009
Handelsregister: 517 729 505 R.C.S. Rennes, Frankreich
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Böss, Guido Mitglied k.A.
Danzeisen, Katja Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von
Windenergieanlagen. Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur
Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
-179-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 746
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 247 135 101
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 499 948 848
Rechnungsabgrenzungsposten 267 223 229
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital -34 
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -1.034 -1.052 -1.279 
Rückstellungen 55
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -74 
Sonstige Steuern -7 
Jahresergebnis
8.955
-648 
0
0
-193 
0
0
0
8
1.035
1.028
8.955
-841 
0
1.028
9.185
0
10.198
995 1.139
0
10.178 9.703
-839 
1.260
1.083 950
9.730
-191 
0
-869 
1.010
15
995
0
00
1.139
0
0
-648 
-221 
0
8.424
0
10.198
-279 
100
63
141
0
-388 
-247 
9.185
8.424
-648 
-340 
0
0
1
-341 
121
0
-359 
0
0
0
-18 
0
0
-146 
-52 
9.730
9.133
80
421 194
0
7.776
7.776
0
2014
0
0
0
-358 
0
0
1
0
-389 
1
00
-226 
0
-75 
-5 
-73 
-325 
-4 
-180-
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 89,0%
Anlagenintensität 90,1% 86,6% 86,8%
Abschreibungquote 7,1% 8,3%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 36,8%
Eigenkapital -34
davon Gezeichnetes Kapital 1.000
Eigenkapitalquote -0,3% -0,5%
Bankverbindlichkeiten 8.207
Veränderung Verschuldung -595
Verschuldungsgrad < -1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -32,6%
Return on Investment (ROI) -3,2%
Eigenkapitalrentabilität -948,5%
Gesamtkapitalrentabilität 0,6%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 995
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,6%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-2,5%
0
842
1.028
0,0%
-81,2%
0,0%
194
1,3%
0
0
0,0
-3,1%
0,0%
1,3%
< -1.000%
-52
1.000
-570
46,3%
1.000
52,0%
-475
7.180
-22,0%
-279
0
< -1.000%
90,8%
0
88,8%
0
0
7.700
141
789
7,7%
0,0%
1.069
-0,2%
-34,6%
421
-1,6%
1.139
0,0%
-0,2%
0,0%
3,5%
0,0%
0,0%
0
50,0%
0
-181-
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft Parc éolien La Lande de Carmoise SAS (Frankreich) wurde im Oktober 2009 
gegründet. Der Sitz der Gesellschaft liegt in Vern-sur-Seiche, Frankreich. Gesellschafter ist zu 
100% die HSE Energie France SAS (Frankreich), die ein Unternehmen der HSE Regenerativ-
Gruppe ist. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „La Lande de Carmoi-
se“ in Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen Ge-
schäfte sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem 
obigen Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des 
Unternehmens zu unterstützen. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin wesentlich geprägt durch die errichteten 
Windenergieanlagen, welche in 2011 den Regelbetrieb aufgenommen haben. Das Sachanlage-
vermögen i. H. v. 8.046 TEUR trägt rund 87 % zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei. Die Ge-
sellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist gesichert. 
 
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 11.300 MWh produziert. Aus 
den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch EY, Wirtschafts-
prüfungsgesellschaft, Strasbourg welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt 
haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
-182-
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS

Parc éolien le Charmois SAS
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza, Bât. C, Rue du Pré Long , 35770 Vern-sur-Seiche
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: 488 274 648 R.C.S. Rennes, Frankreich
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Böss, Guido Mitglied k.A.
Danzeisen, Katja Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von
Windenergieanlagen. Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur
Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
-183-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.843
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 562 340 273
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.281 1.903 2.294
Rechnungsabgrenzungsposten 35 0 35
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital -651 
Gezeichnetes Kapital 37 37 37
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -688 -1.059 -1.574 
Rückstellungen 38
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -102 
Sonstige Steuern -7 
Jahresergebnis
19.708
-1.299 
0
0
-492 
0
0
0
0
2.116
2.116
19.708
-1.791 
0
2.116
20.156
0
22.034
1.720 2.147
0
22.647 22.051
-1.701 
2.201
2.243 2.568
21.101
-403 
0
-1.437 
1.720
0
1.720
0
00
2.147
0
0
-1.081 
-355 
0
18.858
0
22.034
-1.537 
106
-262 
283
0
-577 
-294 
20.156
18.858
-1.298 
-733 
0
0
4
-737 
55
0
-764 
0
0
0
-371 
0
0
-408 
-1.022 
21.101
21.139
72
500 325
0
17.105
17.105
0
2014
0
0
0
-762 
0
0
89
0
-666 
2
00
-515 
0
-103 
-5 
-12 
-316 
-10 
-184-
Parc éolien le Charmois SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 81,0%
Anlagenintensität 91,5% 89,4% 86,8%
Abschreibungquote 5,4% 7,6%
Investitionen 10.656
Investitionsquote 52,9%
Liquidität 3. Grades 32,3%
Eigenkapital -651
davon Gezeichnetes Kapital 37
Eigenkapitalquote -3,0% -4,8%
Bankverbindlichkeiten 16.970
Veränderung Verschuldung 10.526
Verschuldungsgrad < -1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -18,3%
Return on Investment (ROI) -1,4%
Eigenkapitalrentabilität -48,5%
Gesamtkapitalrentabilität 1,6%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 1.720
EBIT
EBITD
A
ROCE 1,6%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-2,6%
0
1.624
2.116
0,0%
-33,5%
0,0%
325
1,1%
0
0
0,0
-7,8%
0,0%
1,1%
< -1.000%
-1.022
37
-912
44,8%
37
38,2%
-596
15.508
-24,4%
-1.537
0
< -1.000%
80,7%
0
81,7%
0
0
16.245
283
1.364
6,9%
0,0%
1.798
-1,8%
-36,3%
500
-17,3%
2.147
0,0%
-1,8%
0,0%
1,9%
0,0%
0,0%
0
50,0%
0
-185-
Parc éolien le Charmois SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2014 wurde nicht zur Ve r-
fügung gestellt. 
 
Die Gesellschaft wurde im Frühjahr 2015 verkauft. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
-186-
Parc éolien le Charmois SAS

Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza, Bât. C, Rue du Pré Long , 35770 Vern-sur-Seiche
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 08.04.2008
Handelsregister: 503 569 493 R.C.S. Rennes, Frankreich
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Böss, Guido Mitglied k.A.
Danzeisen, Katja Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
100,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von
Windenergieanlagen. Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur
Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
-187-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 744
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 455 254 179
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 289 844 1.007
Rechnungsabgrenzungsposten 383 344 326
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 858
Gezeichnetes Kapital 2.000 2.000 2.000
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -1.142 -1.313 -1.417 
Rückstellungen 61
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -97 
Sonstige Steuern -6 
Jahresergebnis
-101 
-266 
0
0
0
0
-543 
0
0
1
0
-584 
1
00
-104 
0
-98 
-5 
0
12.389
12.389
0
2014
475 513
0
0
-171 
0
0
-1 
687
14.849
13.201
92
-68 
418
0
-583 
-165 
14.598
13.407
-1.018 
-515 
0
0
2
-516 
61
0
-545 
0
-271 
0
-1.274 
1.692
0
1.692
0
00
1.703
0
0
-1.018 
-256 
0
13.407
0
15.725
583
118
0
11
1.777
1.766
13.902
-1.264 
0
1.766
14.598
0
15.725
1.692 1.703
0
14.805 14.070
-1.289 
1.764
1.098 1.187
14.849
-246 
0
0
-1.018 
0
0
13.902
-188-
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 91,0%
Anlagenintensität 92,8% 90,3% 89,1%
Abschreibungquote 7,0% 8,2%
Investitionen 173
Investitionsquote 1,2%
Liquidität 3. Grades 30,4%
Eigenkapital 858
davon Gezeichnetes Kapital 2.000
Eigenkapitalquote 5,5% 4,6%
Bankverbindlichkeiten 12.420
Veränderung Verschuldung -789
Verschuldungsgrad >1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -15,7%
Return on Investment (ROI) -1,7%
Eigenkapitalrentabilität -31,0%
Gesamtkapitalrentabilität 2,0%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 1.692
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
2,5%
0,0%
0,0%
0
50,0%
0
11.684
418
1.436
7,6%
0,0%
1.493
-1,2%
-24,9%
475
-10,1%
1.703
0,0%
-1,2%
0
0
10.897
-5,9%
583
0
>1.000%
92,3%
0
92,7%
44,3%
-736
>1.000%
687
2.000
-869
49,0%
2.000
3,0%
4,2%
0,0%
0
0
0,0
-0,8%
0
1.531
1.766
0,0%
-17,9%
0,0%
513
3,0%
-189-
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft Parc éolien Les Douves des Epinettes SAS (Frankreich) wurde im April 2008 
gegründet. Gesellschafter ist zu 100% die HSE Energie France SAS (Frankreich), die ein Unter-
nehmen der HSE Regenerativ-Gruppe ist. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „Les Douves des Epi-
nettes“ in Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen 
Geschäfte sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit 
dem obigen Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwick-
lung des Unternehmens zu unterstützen. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin wesentlich geprägt durch die Errichtung der 
Windenergieanlagen, welche in 2011 den Regelbetrieb aufgenommen haben. Das Sachanlage-
vermögen i. H. v. 12.731 TEUR trägt rund 89 % zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei. Die 
Gesellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist gesichert. 
 
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 19.500 MWh produziert. Aus 
den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Bankdarlehen bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch EY, Wirtschafts-
prüfungsgesellschaft, Strasbourg, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt 
haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
-190-
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS

Parc éolien Montafilant SAS
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza, Bât. C, Rue du Pré Long , 35770 Vern-sur-Seiche
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 19.12.2008
Handelsregister: 509 517 835 R.C.S. Rennes, Frankreich
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Böss, Guido Mitglied k.A.
Danzeisen, Katja Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von
Windenergieanlagen. Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur
Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
Es wurde von der Befreiung nach § 287 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
-191-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.286
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 479 497 220
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 807 1.388 2.172
Rechnungsabgrenzungsposten 39 0 57
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital -330 
Gezeichnetes Kapital 37 37 37
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -367 -406 -508 
Rückstellungen 31
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -91 
Sonstige Steuern -7 
Jahresergebnis
17.358
-1.124 
0
0
-455 
0
0
0
5
2.181
2.177
17.358
-1.579 
0
2.177
17.443
0
18.767
1.607 2.180
0
19.066 18.513
-1.487 
2.180
1.885 2.392
18.206
-366 
0
-1.194 
1.607
0
1.607
0
00
2.180
0
0
-841 
-353 
0
16.321
0
18.767
-471 
88
59
413
0
-451 
-37 
17.443
16.321
-1.122 
-609 
0
0
3
-612 
0
0
-636 
0
0
0
-39 
0
0
-6 
-369 
18.206
17.742
62
693 602
0
14.909
14.909
0
2014
0
0
0
-634 
0
0
98
0
-549 
1
00
-102 
0
-91 
-5 
-11 
-56 
-9 
-192-
Parc éolien Montafilant SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 79,7%
Anlagenintensität 92,9% 89,6% 85,9%
Abschreibungquote 4,8% 7,5%
Investitionen 11.515
Investitionsquote 66,0%
Liquidität 3. Grades 26,4%
Eigenkapital -330
davon Gezeichnetes Kapital 37
Eigenkapitalquote -1,8% -2,0%
Bankverbindlichkeiten 14.227
Veränderung Verschuldung 11.288
Verschuldungsgrad < -1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -3,5%
Return on Investment (ROI) -0,3%
Eigenkapitalrentabilität -17,1%
Gesamtkapitalrentabilität 2,6%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 1.607
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,6%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-0,6%
0
1.726
2.177
0,0%
-21,6%
0,0%
602
3,0%
0
0
0,0
-2,7%
0,0%
2,9%
< -1.000%
-369
37
-771
48,4%
37
37,6%
-553
12.892
-4,7%
-471
0
< -1.000%
80,8%
0
83,3%
0
0
13.563
413
1.254
6,9%
0,0%
1.815
-0,2%
-10,7%
693
-1,8%
2.180
0,0%
-0,2%
0,0%
3,3%
0,0%
0,0%
0
50,0%
0
-193-
Parc éolien Montafilant SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2014 wurde nicht zur Ve r-
fügung gestellt. 
 
Die Gesellschaft wurde im Frühjahr 2015 verkauft. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
-194-
Parc éolien Montafilant SAS

Piecki Sp. z o.o.
Anschrift: Ul. Wybreze Kosciuszkowskie 41, 00_347 Warschau, Polen
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 24.01.2008 / Erwerb: 21.12.2010
Handelsregister: HRS Nummer: 0000 297 596
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
RWE Renewables Polska Sp. z o.o.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Lemeš, Dr. Zijad Mitglied k.A.
Schneider, Roman Mitglied k.A.
Weite, Uwe Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
49,00%
51,00%
Gegenstand der Gesellschaftstätigkeit ist die Entwicklung und der Betrieb von Windparks, was die
folgenden Tätigkeiten umfasst: die Erzeugung von elektrischer Energie, die Durchleitung von
elektrischer Energie, der Vertrieb von elektrischer Energie, der Verkauf von elektrischer Energie,
Arbeiten verbunden mit der Errichtung von Übermittlungsrohrleitungen und Verteilungsnetzwerken,
Vorbereitungsarbeiten zur Durchführung von Bauarbeiten an der Baustelle, Durchführung von
Bauprojekten verbunden mit der Errichtung von Gebäuden, Bauarbeiten verbunden mit der Errichtung
sonstiger Land- und Wasseringenieurobjekte, anderswo nicht genannt, Tätigkeit im Bereich des
Ingenieurwesens und damit verbundene technische Beratung sowie Durchführung von
Fertigungsarbeiten am Bau.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
HSE Regenerativ GmbH
-195-

Bilanz (TPLN) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 17.249
Vorräte 5.383 3.995 1.968
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3.697 7.446 2.753
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 8.169 2.035 5.483
Rechnungsabgrenzungsposten 6 9 0
Latente Steuern 108 304 308
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 182.842
Gezeichnetes Kapital 8.710 8.260 7.750
Kapitalrücklage 164.618 156.113 146.474
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 9.513 3.943 1.685
Rückstellungen 2.910
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TPLN) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -917 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-2.434 
9.513
0
0
0
0
263
0
0
707
0
-128 
263
00
1.685
0
-402 
0
0
151.101
151.102
0
2014
4.597 1.835
0
0
3.943
0
0
2.087
168.316
174.336
2.305
3.207
4.860
11.368
0
580
11.948
170.039
160.547
-9.493 
252
0
0
254
-2 
213
0
-0 
0
-39 
-6.969 
-14.941 
26.309
130
26.179
0
00
20.885
-5.383 
0
-9.492 
-66 
47
160.547
0
187.401
155.910
3.398
0
117
19.353
19.236
161.613
-17.518 
-8.068 
19.236
169.992
0
187.401
26.179 20.885
0
1.650 2.813
-16.501 
21.098
13.476 10.204
174.336
-4 
0
0
-9.445 
0
0
161.613
-196-
Piecki Sp. Z o.o.

Kennzahlen* im Überblick (TPLN) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 107,5%
Anlagenintensität 90,7% 92,1% 93,5%
Abschreibungquote 5,6% 6,3%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 378,3%
Eigenkapital 182.842
davon Gezeichnetes Kapital 8.710
Eigenkapitalquote 97,6% 96,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -1.691
Verschuldungsgrad 2,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 36,3%
Return on Investment (ROI) 5,1%
Eigenkapitalrentabilität 5,2%
Gesamtkapitalrentabilität 5,1%
Materialintensität 20,5%
Rohertrag 20.796
EBIT
EBITD
A
ROCE 5,2%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
2,3%
0,0%
0,0%
0
0,0%
0
0
11.368
20.860
5,9%
0,0%
14.090
2,3%
2,3%
4.597
18,9%
13.917
33,0%
2,3%
0
0
0
8,8%
155.910
0
3,7%
104,8%
0
103,2%
223,9%
1.163
3,6%
168.316
8.260
-508
178,9%
7.750
1,0%
96,5%
0,0%
0
0
0,0
1,0%
0
11.280
11.167
0,0%
1,1%
41,7%
1.835
1,1%
-197-
Piecki Sp. Z o.o.

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Piecki SP z o.o. mit Sitz in Polen wurde Anfang des Jahres 2008 gegründet. Der Erwerb 
durch die HSE Regenerativ GmbH erfolgte Ende des Jahres 2010. Unternehmensgegenstand 
ist die Stromerzeugung, die Stromverteilung, die Stromübertragung und der Stromvertrieb. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 hat die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von 19.236 TPLN (Vor - 
jahr: 20.885 TPLN) erzielte. Dem standen im Wesentlichen Abschreibungen in Höhe von 9.445 
TPLN, Fremdleistu ngen in Höhe von 6 .277 TPLN sowie Steuern und Gebühren in Höhe von 
1.529 TPLN gegenüber.  
 
Der Jahresüberschuss belief sich auf 1.685 TPLN nach 3943 TPLN im Vorjahr. 
 
Die Gesellschaft zahlte keine Vergütung an die Geschäftsführer. In der Gesellschaft gibt es ke i-
nen Aufsichtsrat. Im Jahr 2014 wurden keine Investitionen getätigt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch die Wirtschaft s-
prüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Sp. Z o.o., welche, nach polnischem Recht, den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
-198-
Piecki Sp. Z o.o.

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 404 2000 sowie www.vnb-rmn.de
Gründung: 25.05.2007
Handelsregister: HRA 83356, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Netz AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Kalisch, Reinhard Mitglied k.A.
Wortmeier, Mai
k Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gesellschaftszweck ist der Bau, der Betrieb, die Wartung und der Ausbau von Strom- und
Gasversorgungsnetzen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die
geeignet erscheinen, dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu dienen. Die
Gesellschaft kann sich hierbei anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche
Unternehmen gründen, erwerben, pachten oder verpachten sowie Interessensgemeinschafts- und
Unternehmensverträge schließen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
-199-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 50.382
Vorräte 32 279 0
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 35.265 34.930 9.088
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 15.085 20.556 2.176
Rechnungsabgrenzungsposten 68 73 10
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 4.676 3.821
Kapitalanteile 1.000 1.000 1.000
Rücklage 9.197 9.197 9.197
Bilanzergebnis -5.521 -10.386 -6.377 
Empfangene Ertragszuschüsse 6.207 5.396 0
Rückstellungen 38.230
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 297.147
Umsatzerlöse 297.223 310.865 196.992
Bestandsveränderungen -77 246 68
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 6.752 8.115 24.605
Betriebsleistung 303.898
Betriebsaufwand
Materialaufwand -247.254 -271.954 -197.806 
Personalaufwand -8.437 -10.102 -4.898 
Abschreibungen -1.100 -545 -237 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -34.539 -32.251 -3.281 
Betriebsergebnis 12.569 4.373 15.443
Finanzergebnis -997 -419 161
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 323
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 411 133 2.137
Abschreibungen auf Finanzanlagen -3 -0 -0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.408 -554 -1.979 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 11.571 3.954 15.604
Außerordentliches Ergebnis -54 -92 -178 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -8.083 -8.649 -11.372 
Sonstige Steuern -80 -79 -45 
Jahresergebnis 3.355
319.226 221.665
197.061
4.009
-291.330 
-4.865 
11.549
11.549
11.263
276
3.856
3.872
0
276
0
24.181
23.838
80.018
-188 
310
95.538
32
55.765
198
44.852
38
311.111
45.088
45.502
29.309
80.018
-314.853 
46.425
-206.222 
95.538
-200-
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 22,6%
Anlagenintensität 47,2%
Abschreibungsquote 2,4% 85,9%
Investitionen 33.179 20.847 8.546
Investitionsquote 73,6% 86,2% >1.000%
Liquidität 3. Grades 63,6%
Eigenkapital 4.676 3.821
davon Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000
Eigenkapitalquote -0,2% 33,1%
Bankverbindlichkeiten 0 0
Veränderung Verschuldung -2.954 -25.453
Verschuldungsgrad >1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,1%
Return on Investment (ROI) 3,5%
Eigenkapitalrentabilität -71,7%
Gesamtkapitalrentabilität 3,5% -6,1% 34,7%
Materialintensität 81,4% 89,2%
Rohertrag 49.893 39.157 -745
EBIT 12.572 4.375 15.446
EBITD
A 13.672 15.683
ROCE 9,4% 78,3%
Personal
Personalintensität 2,8% 3,2% 2,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 85 42
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 15 7
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 88 100 49
Frauenanteil Beschäftigte - 15,0% 14,3%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 47 47
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 96 101 100
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-6,1% 34,7%
4.921
1.000
0
< - 1.000% -104,9%
-1,6% 2,0%
202,3%
85,2%
2,3%
80,9% 145,7%
>1.000%
2,4%
< -1.000%
-17.116
4,9%
23,7%
-188
-13,4%
30,2%
-201-
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Tätigkeit der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH & Co. KG umfasste bis 
zum 30. Juni 2014 den Bau, den Betrieb, die Wartung und den Ausbau von Strom - und Gas-
versorgungsnetzen in den Versorgungsgebieten im Rhein-Main-Neckar Raum. Die der Strom - 
und Gasversorgung dienenden Anlagen und Einrichtungen werden von der HSE Netz AG, Darm-
stadt, gepachtet und seit dem 1. Juli 2014 besteht die Geschäftstätigkeit ausschließlich in der 
Unterverpachtung dieser Anlagen an die e -netz Südhessen GmbH & Co. KG, Darmstadt (vor-
mals HSE Technik GmbH & Co. KG). 
 
Die Investitionen im Geschäftsjahr 2014 betrugen 8.546 TEUR und entfielen im Wesentl ichen 
auf Technische Anlagen und Maschinen. 
Die Geschäftsführung der Verteilnetzbetre iber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH & Co. KG, die 
Ihre Funktionen in der Personalunion auch bei der HSE Technik GmbH & Co. KG ausübt e, hat 
im a bgelaufenen Geschäftsjahr das Projekt "Große Netzgesellschaft" initiiert. Dieses Projekt 
bündelt große Teile des operativen Netzgeschäfts im HSE-Konzern vor und soll die Realisierung 
von Einspar - und Synergiepotentialen ermöglichen. In diesem Z usammenhang übertrug die 
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG zum 1. Juli 2014 ihr operatives 
Geschäft weitgehend auf die e-netz Südhessen GmbH & Co. KG. 
Das Stromaufkommen im Netzgebiet der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH 
& Co. KG lag bis zum 30. Juni 2014 bei rd. 1,8 Mrd. kWh. Die Gaseinspeisung inklusive Vo r-
wärmung lag bis zum 30. Juni 2014 bei 3,3 Mrd. kWh. Im  Vergleich zum Vorjahr sind die 
Mengen im Strombereich um rund 0,2 Mrd. kWh bzw. 7,4 % gesunken, im Gasbereich sank die 
Absatzmenge witterungsbedingt um 1,1 Mrd. kWh bzw. 24,6 %.  
Der Rückgang der Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjah r um 85,6% auf 11.500 TEUR ist auf 
den Übergang des operativen Netzbetriebs auf die e -netz Südhessen GmbH & Co. KG zurüc k-
zuführen. Die Umsatzerlöse umfasst en die Netzentgelte der Elektrizitäts - und Gasve rteilung 
und die erstatteten Einspeisevergütungen für  dezentral eingespeiste Energie bis zum 30. Juni 
2014. Die Umsatzerlöse aus der Gasverteilung belie fen sich auf 30,5 Mio. EUR (Vorjahr: 71,1 
Mio. EUR), in der Elektrizitätsverteilung wurden Umsätze von 134,5 Mio. EUR (Vorjahr: 236,6 
Mio. EUR) erzielt. Aus der Unterverpachtung der Strom - und Gasnetzanlagen an die e -netz 
Südhessen GmbH & Co. KG fielen im Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 31,9 Mio. EUR 
an. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 24,6 Mio. EUR setzen sich im Wesentlichen 
aus Erträgen aus der Realisierung der Ansprüche aus den Regulierungsko ntensalden für die 1. 
und 2. Regulierungsperiode der Sparten Elektrizitäts- und Gasverteilung in Höhe von 19,9 Mio. 
EUR, sonstige Erträge in Höhe von rd. 4,0 Mio. EUR und der Auflösung nicht mehr benötigter 
Rückstellungen in Höhe von 0,7 Mio. EUR zusammen. 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 3,3 Mio. EUR (Vorjahr: 32,2Mio. EUR) 
setzen sich im Wesentlichen aus Mietaufwand und Leasinggebühren, Aufwendungen aus IT 
Leistungen, Reparatur- und Wartungsaufwendungen, Aufwendungen aus Beratungs -, Prüfungs- 
und Anwalt skosten und aus Aufwendungen aus anderen kaufmännischen Dienstleistungen. 
Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses und Steueraufwands verbleibt ein Jahresübe r-
schuss von 4,0 Mio. EUR.  
 
Aufgrund der Art der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wu rden seit dem 1. Juli 2014 keine 
Investitionen getätigt. Die Gesellschaft beschäftigte zum 31. Dezember 2014 kein eigenes Pe r-
sonal. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Tra nsparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsver-
merk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-202-
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 404 2000 sowie www.vnb-rmn.de
Gründung: 16.05.2007
Handelsregister: HRB 85980, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Netz AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Kalisch, Reinhard Mitglied 0 TEUR
Wortmeier, Maik Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 4
Eigenkapital 31
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG. Die
Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar
oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
0
0
0
0
27
3631
27
2
35
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung von der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar
Verwaltungs-GmbH.
0
2
0
-203-

WEO GmbH & Co. KG
Anschrift: Am Plärrer 43 c/o N-ERGIE Aktiengesellschaft, 90429 Nürnberg
Kontakt: -
Gründung: 10.11.2010
Handelsregister: HRA 15639, Amtsgericht Nürnberg
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
empuls GmbH
HSE Regenerativ GmbH 33,33%
Stadtwerke Leipzig GmbH 33,33%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
WEO Verwaltungs GmbH, vertreten durch:
Musick, Torsten Mitglied k.A.
Nickel, Olive
r Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Windenergieanlagen, der Verkauf des erzeugten
Stromes bzw. die Einspeisung des erzeugten Stromes nach dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer
Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG) oder im Wege der Direktvermarktung, die Beteiligung an
Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit zusammenhängende Tätigkeiten.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
33,33%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
-205-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 2.238
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 1.951 3.911 5.401
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 287 213 1.658
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital -89 -3.328 
Kapitalanteile -595 -1.222 -3.353 
Rücklage 252 52 5
Bilanzergebnis 481 1.197 0
Rückstellungen 20
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 0 40
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 38 39 0
Betriebsleistung 38
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 0 -4 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -83 -92 -99 
Betriebsergebnis -45 -53 -63 
Finanzergebnis -567 -1.339 -588 
Erträge aus Beteiligungen 660
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 574 559 560
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -765 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.146 -1.139 -1.148 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -612 -1.392 -651 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -14 0 -80 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -626 
17.995
20
21.335
21.355
-92 
20.302
-103 
20.233
17.230
0
21.355
0
0
20.233
17.230
4.124
0
0
17.995
0
22.489
19.161
7.059
15.430
22.479
10
0
0
15.430
-83 
-1.392 
39 40
40
-732 
-206-
WEO GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 -0,5%
Anlagenintensität 88,9%
Abschreibungsquote 0,0% 0,0%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 11,0%
Eigenkapital -89 -3.328
davon Gezeichnetes Kapital -595 -3.353
Eigenkapitalquote 0,0% -17,4%
Bankverbindlichkeiten 0 0
Veränderung Verschuldung 20.302 1.144
Verschuldungsgrad < -1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Return on Investment (ROI) -3,1%
Eigenkapitalrentabilität 706,0%
Gesamtkapitalrentabilität -3,1% -6,5% -3,8%
Materialintensität 0,0% 10,6%
Rohertrag 0 0 36
EBIT -40 -47 -63
EBITD
A -40 -63
ROCE 2,6% 2,2%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
80,7%
-1,2%
0,0%
1.033
-0,4%
0,0%
0
0,0%
19,3% 31,4%
-21,6%
68,6%
-6,5% -3,8%
-47
-1.222
0
0,0% 22,0%
0,0% < - 1.000%
-675,7%
0,0%
-207-
WEO GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2014 wurde nicht zur Ve r-
fügung gestellt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ang e-
wendet. 
-208-
WEO GmbH & Co. KG

Geschäftsfeld Immobilien 
 
 bauverein AG  
 Beteiligungsgesellschaften der bauverein AG 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG (darmstadtium) 
 Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA) 
 GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH 
 HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
 Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
Das Geschäftsfeld Immobilien bietet ein breit gefächertes Angebot 
an Wohn -, Gewerbe - und Nutzflächen zum Leben und Arbeiten. 
Gebäude für die städtischen Organisationseinheiten werden zur 
Verfügung gestellt und auch betrieben.  
Ziel der Unternehmen ist es, die Weiterentwicklung des Immob i-
lien-Portfolios durch ein nachhaltiges Portfoliomanagement sicher-
zustellen und durch Einführung eines stadtkonzernweiten Fl ä-
chenmanagements die bestehenden städtischen Gewerbe - und 
Nutzflächen zu optimieren. Durch eine kontinuierliche Sanierung 
kommunaler Liegenschaften soll eine Verbesserung der Gebäude -
substanz erreicht werden. Das Geschäftsfeld beteiligt sich an zahl-
reichen Projekten wie den Energiesparprojekten "AFTER" oder 
"BuildTog". Seiner sozialen Verantwortung k ommt das Geschäft s-
feld u.a. durch sein Engagement in den Bereichen Mehrgenerati o-
nen-Wohnen, betreutes Wohnen (Angebot von seniorenspezifischen 
Dienstleistungen) sowie energieeffiziente Sanierungen nach. 
Kooperationen 
Bereits 2011 ließ die bauverein AG als eines der ersten deutschen 
Unternehmen eine strukturierte und wissenschaftlich begleitete 
Stakeholder-Befragung durchführen. 2013 wiederholte man diese; 
Kooperationspartner war erneut die TU Dar mstadt. Die Ergebnisse 
bilden eine hervorragende Grundlage, um die Zufriedenheit der  
Stakeholder durch Information und Einbindung sowie durch eine 
Anpassung von Unternehmensstrategien weiter zu verbessern.  
Auszeichnungen * 
 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Immobilien 
 
Green Building Award 
Best Architecture 
Bauherren- 
preis 
-

bauverein AG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 281 50 sowie www.bauvereinag.de
Gründung: 08.10.1864
Handelsregister: HRB 1261, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH
BVD Heimbau GmbH & Co. KG
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH
bvd Mittelhessen GmbH
BVD New Living GmbH & Co. KG
BVD Südhessen GmbH
BVD Verwaltungs-GmbH
ImmoSelect GmbH
SOPHIA Hessen GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
  BVD Gewerbe GmbHBVD Gewerbe GmbH
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach
BVD Freiberg GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
bauverein AG
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Vorsitzender 300,9 TEUR
Wegerich, Sybille Mitglied 60,4 TEUR
Bezüge des Vorstands
99,90%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
94,79%
50,00%
50,00%
49,00%
0,75%
8,72%
5,86%
85,42%
100,00%
100,00%
94,99%
100,00%
8,72%
Gegenstand der Gesellschaft ist vorrangig die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung.
Die Gesellschaft orientiert sich dabei an dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, dem kostengünstigen
Bauen und der Sozialverträglichkeit sowie an den Zielen der Stadtentwicklung Darmstadts. Die
Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und
Nutzungsformen. Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der
Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie
Erbbaurechte ausgeben.
Die Vergütung des Vorstandes (inklusive der im Geschäftsjahr 2014 ausgeschiedenen
Vorstandsmitglieder) betrug im Geschäftsjahr 2014 393,2 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
bauverein AG
-211-

Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter Vorsitzender 8,9 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 1. stv. Vorsitzender 9,8 TEUR
Klein-Obeth, Monika 2. stv. Vorsitzende 6,3 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete 3. stv. Vorsitzende 7,9 TEUR
Gehrke, Dr. Wolfgan
g Stadtrat 4. stv. Vorsitzender 8,0 TEUR
Akdeniz, Barbara Stadträtin Mitglied 5,1 TEUR
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 7,1 TEUR
Beller, Rita Stadträtin Mitglied 7,3 TEUR
Diefenbach, Yvonne Mitglied 5,3 TEUR
Engeldrum, Andreas Mitglied 5,3 TEUR
Franz, Andreas Mitglied 5,3 TEUR
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 7,0 TEUR
Kissel, Markus Mitglied 7,0 TEUR
Klett, Helmut Stadtverordneter Mitglied 5,1 TEUR
Sturm, Anna-Maria Stadtverordnete Mitglied 5,3 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2014 auf 102,5 TEUR.
Diese beinhaltet auch die Vergütung von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.
-212-
bauverein AG

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 83.011
Vorräte 38.542 37.037 37.024
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 12.709 11.828 8.323
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 31.760 39.661 10.615
Rechnungsabgrenzungsposten 1.740 1.498 1.395
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 305.557
Gezeichnetes Kapital 184.185 184.185 184.185
Kapitalrücklage 29.702 29.702 29.702
Gewinnrücklagen 71.241 73.055 67.947
Bilanzergebnis 20.429 29.099 23.000
Rückstellungen 33.481
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 878 1.036 1.473
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -448 
Sonstige Steuern -2.684 
Jahresergebnis
-613 
20.429
-2.385 
0
830
4.177
4.656
0
-144 
299
0
-10.518 
123
-124 -138 
17.893
0
-738 
-2.858 
161.672
504.806
688.766
183.546
2014
18.404 18.177
11.355
879
19.929
1.306
-11.737 
21.488
316.040
716.587
407.979
32.969
23.060
23.198
5.565
228
23.427
631.409
464.428
-12.918 
3.311
10.765
796
216
-10.138 
13.712
414
-8.862 
0
-5.592 
-83.626 
-114.793 
137.991
13.658
125.311
-1.523 
546 618
119.277
-85.194 
-10.711 
-12.950 
-5.937 
618
626.562
462
716.160
304.834
31.837
-11.092 
12.178
134.835
121.211
746.123
-116.658 
-85.423 
122.657
473.801
156.990
716.160
124.334 117.919
-1.977 
376.244 366.541
-113.228 
131.631
88.526 55.962
716.587
-6.173 
859
587
-13.326 
0
1.810
746.123
-213-
bauverein AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 98,3%
Anlagenintensität 88,2% 87,4% 92,3%
Abschreibungquote 2,1% 1,9%
Investitionen 44.350
Investitionsquote 7,0%
Liquidität 3. Grades 87,5%
Eigenkapital 305.557
davon Gezeichnetes Kapital 184.185
Eigenkapitalquote 42,7% 44,1%
Bankverbindlichkeiten 296.378
Veränderung Verschuldung -21.603
Verschuldungsgrad 134,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 16,4%
Return on Investment (ROI) 2,9%
Eigenkapitalrentabilität 6,7%
Gesamtkapitalrentabilität 4,3%
Materialintensität 61,7%
Rohertrag 39.139
EBIT
EBITD
A
ROCE 4,8%
Personal
Personalintensität 7,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 93
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 84
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 171 177
Frauenanteil Beschäftigte - 47%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 2
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 6
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 9 8
Frauenanteil Auszubildende - 75,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 45,2
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 60 60
Frauenanteil innerhalb des Vorstands / 33,3%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 66,7%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
8,4%
4,5%
46,3%
66,7%
72
50,0%
46,7%
164
284.248
33.646
46.597
2,1%
3,7%
44.717
2,8%
6,3%
31.800
16,9%
34.293
63,5%
2,8%
76
2
323.135
14,6%
304.834
22.878
144,8%
98,8%
84.570
94,0%
91,6%
-9.703
126,7%
316.040
184.185
41.437
57,4%
184.185
3,8%
40,9%
12,3%
4
6
44,3
2,4%
88
44.736
37.234
8,7%
5,9%
63,4%
31.410
4,2%
-214-
bauverein AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
Die bauverein AG hat das Ge schäftsjahr 2014 mit einem Jahresüberschuss von 17.893 TEUR 
und im Vorjahr mit 19.929 TEUR abgeschlossen. Das Betriebsergebnis liegt mit 18.177 TEUR 
rund 227 TEUR unter dem des Vorja hres. Die Umsä tze sind mit 1 21.211 TEUR um 1.934 
TEUR gegenüber dem Vorjahr um 1,6 % angewachsen. Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirt-
schaftung wurden weiter von 118.340 TEUR in 2013 auf 119.488 TEUR in 2014 gesteigert. Die 
Umsatzsteigerung geht auf Zukauf von Wo hnungen (Wohnungspaket IDA) sowie moderate 
Mieterhöhungen zurück. Die Ums ätze im Ba uträgergeschäft sind leicht um 198 TEUR auf 
823 TEUR angewachsen. Der Materialaufwand des Geschäftsjahres 2014 ist von 83.626 TEUR 
um 1.797 TEUR auf 85.423 TEUR in 2014 gestigen. Das Finanzergebnis ist erwartungsgemäß 
um 1.345 TEUR auf 3. 311 TEUR gesunken.Die B ilanzsumme stieg um 29.536 TEUR auf 
746.123 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2014 an.  
Die bauverein A G hat in 2014 insgesamt 84.570 TEUR in das A nlagevermögen investiert, w o-
von 54.892 TEUR auf das Sachanlagevermögen und 147 TEUR auf immaterielle Vermögensge-
genstände entfielen. Das F inanzanlagevermögen ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 
21.874 TEUR auf 1 83.546 TEUR infolge von Konzern inte rnen Finanzieru ngen, insbesondere 
für die Konversionsmaßnahme Lincoln-Siedlung der BVD New Living GmbH & Co. KG,  ange-
stiegen. Der Anteil des Anlagevermö gens an der Bilanzsumme beträgt damit zum Bilanzstich-
tag 92,3 % (Vorjahr 87,4 %). Die Eigenkapitalquote beträgt in 2014 auf 40,9 % an (Vorjahr 
44,1 %). Die Gesellschaft wird derzeit durch Darlehen von Kreditinstituten und anderen Kredit-
gebern finanziert. Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränd e-
rung der langfristigen Rückstellungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 
2014 auf 31.886 TEUR, im vorigen G eschäftsjahr betrug dieser 32.9 96 TEUR. Die für das G e-
schäftsjahr 2015 geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft ermöglichen, ihrer 
Tilgungsverpflichtung auf die eingegan genen Verbindlichkeiten nachzuko mmen, so dass keine 
Kapitalmaßnahmen seitens der Aktionäre erforderlich sein werden. Im Rahmen des begrenzten 
unternehmerischen Handelns ist die bauverein AG gleiche rmaßen mit Chancen und Risiken 
konfrontiert. Dabei gilt es, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen, sie möglichst zu min i-
mieren und gleichzeitig die Chancen zu nutzen. Das gelingt nur, wenn man Chancen und Risi-
ken kontinuierlich identifiziert, bewertet und überwacht. D aher wird bei der bauverein AG ein 
systematisches, auf die Besonderheiten der Immobilienwir tschaft abg estimmtes Risikofrüh-
warnsystem eingesetzt.  
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2014 der bauverein AG durch Delo itte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Die Ertragslage der bauverein AG wird zukünftig noch stärker durch das Geschäftsfeld Haus-
bewirtschaftung geprägt sein. Innerhalb dieses Segments wird die Ausweitung des Mieterpriv a-
tisierungsprogramms positiv zu r E ntwicklung der Ertragslage beitragen. Dabei umfasst das 
zukunftsorientierte Unternehmenskonzept der bauverein AG den Ausgleich von veräußerten 
Flächen mittels Neubauten und Aufstockungen von Bestandsbauten, so dass sowohl Vermi e-
tungsfläche als auch Anzahl der Wohnungen auf dem gleichen Niveau bleib en werden. Für das 
Jahr 2015 geht die integrierte Unternehmensplanung der bauverein AG von einem Jahresüber-
schuss von 13.174 TEUR aus.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
Die bauverein AG ist seit vielen Jahren der verantwortungsvollen, nachhaltigen Unternehmens-
führung verpflichtet. Bereits 2008  legte sie als  erstes deutsches Wohnungsunternehmen ei-
nen auf internationalen Standards beruhenden CSR-Bericht heraus. Ein besonderes Augenmerk 
innerhalb des CSR-Engagements liegt auf der ökologischen Nachhaltigkeit. Hier fokussiert sich 
der kommunale Immobiliendienstleister insbesondere auf das Thema energiesparendes Bauen 
und Wohnen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und Energieeinsparungen in größe-
rem Rahmen zu erzielen.   
-215-
bauverein AG

BVD Freiberg GmbH
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 03.02.2006
Handelsregister: HRB 85031, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Gunkel, Marcus Mitglied 0 TEUR
Runge, Tom-Hendrik Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 28
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme der persönlichen Haftung und Verwaltung der BVD
Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG und die Beschäftigung mit anderen damit in Zusammenhang
stehenden Angelegenheiten. Die Aufnahme einer anderen Geschäftstätigkeit ist ausgeschlossen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
50,00%
50,00%
0
0
0
0
27
3535
27
2
35
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
0
2
0
-217-

BVD Gewerbe GmbH
Anschrift: Bad Nauheimer Straße 11, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 2815 292 sowie www.bvd-gewerbe.de
Gründung: 15.06.1950
Handelsregister: HRB 1195, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Beteiligungen
HEAG Wohnbau GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Müller, Jürgen Mitglied 136,2 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
HEAG Wohnbau GmbH
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender
Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere änliche Gesellschaften zu übernehmen oder sich an
ihnen zu beteiligen. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des
Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Die Bezüge für die Geschäftsführung beliefen sich in 2014 auf 136,2 TEUR.
5,01%
94,99%
94,99%
-219-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.725
Vorräte 184 82 169
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.340 1.464 1.425
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 201 774 970
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 1
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 11.289
Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500
Kapitalrücklage 31.154 31.154 31.154
Gewinnrücklagen 1.010 1.010 1.010
Bilanzergebnis -22.375 -21.512 -20.695 
Rückstellungen 833
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 2
Sonstige Steuern -50 
Jahresergebnis
30.829
-53 
0
0
-205 
0
87
-406 
337
1.236
812
30.829
-1.311 
-597 
899
1.270
27.306
30.301
1.079 1.037
-102 
18.179 17.452
-1.425 
1.428
2.320 2.564
30.632
-158 
-803 
-1.112 
2.005
926
1.000
79
00
1.138
-513 
-391 
-61 
-146 
0
28.311
0
30.301
12.969
845
912
893
1.807
1.012
1.905
28.576
1.005
-58 
928
1.719
0
0
-790 
392
0
-800 
0
1.708
0
863
0
-456 
854
12.152
30.632
17.015
1.028
4 -75 
27.306
958
28.264
27.306
2014
0
0
0
908
0
0
1
0
-796 
0
00
816
0
0
-37 
0
1.855
-50 
-220-
BVD Gewerbe GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 78,5%
Anlagenintensität 94,3% 92,4% 91,7%
Abschreibungquote 0,2% 0,2%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 21,9%
Eigenkapital 11.289
davon Gezeichnetes Kapital 1.500
Eigenkapitalquote 37,3% 39,7%
Bankverbindlichkeiten 11.133
Veränderung Verschuldung -169
Verschuldungsgrad 168,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 171,9%
Return on Investment (ROI) 6,1%
Eigenkapitalrentabilität 16,4%
Gesamtkapitalrentabilität 8,7%
Materialintensität 25,6%
Rohertrag 566
EBIT
EBITD
A
ROCE 9,2%
Personal
Personalintensität 19,5%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 4
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 5 5
Frauenanteil Beschäftigte - 80%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 42,4
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 78 81
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
2,6%
2
1.697
302
36,9%
6,3%
48,3%
1.644
5,4%
0
0
41,7
42,1%
18,8%
5,2%
152,1%
12.152
1.500
-437
35,7%
1.500
30,3%
-727
10.670
90,8%
12.969
0
137,7%
81,1%
5.315
83,6%
4
0
10.821
2.700
2.761
0,2%
0,0%
1.770
2,8%
7,1%
1.712
83,3%
233
56,2%
2,8%
28,4%
5,7%
66,7%
0,0%
76
0,0%
6
-221-
BVD Gewerbe GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die BVD Gewerbe GmbH bewirtschaftet 14 sonstige Mieteinheiten und ein Parkhaus mit 410 
Stellplätzen in 2 eigenen Liegenschaften in Darmstadt. Darüber hinaus verwaltet sie im Ge-
schäftsjahr 2014 im Rahmen von Geschäftsbeso rgungsverträgen 299 Gewerbeeinheiten der 
bauverein AG und 8 Gewerbeeinheiten der BVD Heimbau GmbH & Co. KG. Des Weiteren hat die 
BVD Gewerbe GmbH einen Geschäftsbesorgungsvertrag mit der HEAG Holding AG für die B e-
treuung der Schlossgarage mit 615 PKW -Stellplätzen und 1 Gewerbeeinheit geschlossen. Der 
Kaufvertrag vom 22.12.2012 über den Verkauf der Bahngalerie Darmstadt an einen Investor 
wurde im Geschäftsjahr 2014 vollständig rückabgewickelt. 
 
Die Bilanzsumme erhöhte  sich um 197 TEUR auf 30.829 TEUR zum Bil anzstichtag 
31.12.2014. Der Rückgang des Anlagevermögens auf insgesamt 28.264 TEUR resultiert aus 
den planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 53 TEUR und Zugängen von 5,3 TEUR. Der 
überwiegende Anteil des Anlagevermögens betrifft Finanzanlagen, die keiner planmäßigen Ab-
schreibung unterliegen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 
91,7 % (Vorjahr: 92,4 %).Das von den Gesellschaftern eingebrachte Eigenkapital wird zur F i-
nanzierung der Gesellschaft herangezogen. Das Anlagevermögen ist zu 42,1% (im Vorjahr 42,9 
%) durch Eigenkapital finanziert. 
 
Die Gesellschaft wird derzeit außer durch Darlehen von Kreditinstituten auch konzernintern 
durch ihre Tochtergesellschaft finanziert. Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahrese r-
gebnisses und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2014 auf 686,8 TEUR, im 
vorigen Geschäftsjahr betrug dieser 1.115,4 TEUR. 
Die bauverein AG ist zu 94,99 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunterne h-
men die Finanzierung der Gesellschaft. Durch einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsver-
trag mit der HEAG Wohnbau GmbH und Darlehensverträgen mit der HEAG Wohnbau GmbH 
sowie mit der bauverein AG wird die Liquidität des Unternehmens gesichert. 
Die BVD Gewerbe GmbH hat das Geschäftsjahr 2014  mit einem Jahresüberschuss von 816,4 
TEUR abgeschlossen, im Vorjahr war ein Jahresüberschuss von 863,4 TEUR erzielt worden.  
Das Betriebsergebnis hat sich von 4 TEUR auf -75 TEUR im Geschäftsjahr 2014 verschlechtert. 
Innerhalb des Betriebsergebnisses sind  die Umsatzerlöse aus der Hausbewir tschaftung um 
113,4 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Betriebsaufwand ist von - 1425 TEUR auf  
-1311 TEUR im Geschäftsjahr 2014 g estiegen. Des Weiteren ergaben sich um 98,4 TEUR ve r-
minderte Erträge aus der Gewinnabführung der HEAG Wohnbau GmbH. 
 
Es bestehen die im Immobiliengeschäft üblichen Geschäftsrisiken (Mietausfallrisiko, Leer-
standsrisiko). Die Wettbewerbsrisiken auf dem gewerblichen Immobilienmarkt beeinflussen die 
Entwicklung des Leerstandes sowie Bewirtschaftungsfähigkeit der eigenen Immobilien. 
Des Weiteren bestehen Liquiditätsrisiken im Zusammenhang mit den Tilgungsverpflichtungen 
der bestehenden Darlehensverbindlichkeiten. Die Gesellschaft wird insbesondere aufgrund der 
geplanten Gewinnabführungen ihrer T ochter HEAG Wohnbau GmbH in der Lage sein, ihren 
Tilgungs-verpflichtungen auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. 
Gegen die Nichtanerkennung der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge bis 
einschließlich 23.06.2005 durch das Finanzamt Darmstadt hat die Gesellschaft Einspruch ei n-
gelegt. Sollte die Gesellschaft – entgegen eigener Einschätzung – nicht obsiegen, besteht für 
die Zukunft ein Steuerrisiko aus der fehlenden Möglichkeit der Verrechnung von Gewinnen. 
Weitere Risiken sind derzeit nicht ersichtlich. Wesentliche Auswirkungen auf die voraussichtl i-
che Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich zum Bilanzstichtag nicht. 
Auf Basis der Planungsprämissen für 2015 wird, bei nahezu unveränderten Umsatzerlösen, 
das Rohergebnis aus der Hausbewirtschaftung rund 128,7 TEUR und aus anderen Lieferungen 
und Leistungen 180,3 TEUR betragen. Die integrierte Unternehmensplanung der Gesellschaft 
geht für 2015 von einem Jahresüberschuss von rund 666 TEUR aus.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014 der Wohnbau durch die Deloitte 
& Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen 
geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. E ine Entsprechenserklärung für das Ge-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-222-
BVD Gewerbe GmbH

BVD Heimbau GmbH & Co. KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: info@bvd-heimbau.de
Gründung: 04.04.1966
Handelsregister: HRA 7125, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
BVD Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Mitglied 0 TEUR
Gunkel, Marcus Mitglied 0 TEUR
Nogueira, German Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist vorrangig die Wohnungsversorgung breiter Schichten der
Bevölkerung in Darmstadt u. Umgebung. Die Gesellschaft verwaltet Bauten in allen Rechts- und
Nutzungsformen. Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft u. der Infrastruktur
anfallenden Aufgaben in Darmstadt u. Umgebung übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten u.
veräußern. Sie kann auch Organträger im Rahmen eines steuerlichen Organschaftsverhältnisses sein.
Die KG kann andere Unternehmen, die sich auf diesem Gebiet oder angrenzenden Gebieten in
Darmstadt u. Umgebung betätigen, gründen, erwerben, pachten oder vetreten u. sich an solchen
Unternehmen beteiligen. Die KG kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des
Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
Die Geschäftsleitung erhielt im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
-223-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 807
Vorräte 339 302 285
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 453 315 973
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 14 268 287
Rechnungsabgrenzungsposten 47 35 24
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 2.532 3.154
Kapitalanteile 27 100 100
Rücklage 2.065 2.496 3.054
Bilanzergebnis 440 0 0
Rückstellungen 45
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 24 12 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 1.410
Umsatzerlöse 1.350 1.397 2.023
Bestandsveränderungen 60 -38 -4 
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 16 16 16
Betriebsleistung 1.426
Betriebsaufwand
Materialaufwand -494 -513 -466 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -209 -209 -207 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -36 -25 -22 
Betriebsergebnis 686 628 1.339
Finanzergebnis -205 -194 -183 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 200
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -207 -195 -183 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 481 434 1.156
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern -41 -41 -41 
Jahresergebnis 440
9.129
44
7.187
9.840
-747 
7.382
-695 
9.982
8.919
8.919
9.840
2.596
0
9.982
0
885
0
9.129
0
1.359
10.281
10.281
1.545
8.712
7.082
45
0
8.712
0
-740 
393
1.375 2.034
2.019
1.115
-224-
BVD Heimbau GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 104,2%
Anlagenintensität 91,4%
Abschreibungsquote 2,3% 2,4%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 181,9%
Eigenkapital 2.532 3.154
davon Gezeichnetes Kapital 27 100
Eigenkapitalquote 26,4% 30,7%
Bankverbindlichkeiten 6.983 6.106
Veränderung Verschuldung -405 -105
Verschuldungsgrad 294,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 31,2%
Return on Investment (ROI) 4,4%
Eigenkapitalrentabilität 17,4%
Gesamtkapitalrentabilität 4,4% 4,0% 10,8%
Materialintensität 34,7% 22,9%
Rohertrag 916 846 1.552
EBIT 686 628 1.339
EBITD
A 895 1.546
ROCE 6,8% 13,2%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
90,6%
6,3%
279,0%
-195
25,4%
102,6%
2.596
2,3%
130,0% 151,4%
106,3%
84,7%
4,0% 10,8%
837
100
6.550
15,1% 35,4%
28,9% 55,3%
226,0%
37,3%
-225-
BVD Heimbau GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die BVD Heimbau GmbH & Co. KG verfügt im Geschäftsjahr 2014 wie auch im Geschäftsjahr 
2013 über 7 Gewerbeeinheiten und 18 Kellerräume aus Miteigentumsanteilen und 4 
Wohnimmobilien mit insgesamt 171  Wohnungen, eine Gewerbeeinheit sowie 62  Garagen und 
Abstellplätze im eigenen Immobilienbestand, deren Verwaltung durch einen 
Geschäftsbesorgungsvertrag auf die bauverein AG übertragen ist.  
 
Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 
 
Der Leerstand für die Wohneinheiten, die durch die bauverein AG durch den 
Geschäftsbesorgungsvertrag betreut wurden, belief sich im Geschäftsjahr 2014 auf sieben 
Wohnungen (4 %). Drei Gewerbeeinheiten aus den Miteigentumsanteilen stehen aktuell leer; es 
ist geplant diese zu veräußern.  
 
Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr  2014 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 
1.115 TEUR ab; der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um 723 TEUR erhöht. 
Der Anstieg des Jahresüberschusses resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf eines 
unbebauten Grundstücks. 
 
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 441 TEUR auf 10.281 TEUR gestiegen. Der 
Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 30,7 %. Im Geschäftsjahr 2014 
hat sich das Anlagevermögen um die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 207  TEUR auf 
insgesamt 8.712 TEUR vermindert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme 
beläuft sich auf 84,7 % (Vorjahr: 90,6 %). Zum Bilanzstichtag 2014 bestanden 86,2 % aller 
Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber Kreditinstituten und anderen Kreditgebern. Die 
Eigenkapitalquote hat sich von 26,4 % auf 30,7 % erhöht. 
 
Die Gesellschaft wird im Wesentlichen durch Darlehen von Kreditinstituten finanziert. Der 
Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der Rückstellungen  
und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2013  auf 1.324 TEUR. Im vorigen 
Geschäftsjahr betrug er 602 TEUR. 
 
Die bauverein AG ist zu 100 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunternehmen 
die Finanzierung der Gesellschaft.  
 
Die integrierte Unternehmensplanung der Gesellschaft geht für 2015 von einem 
Jahresüberschuss von rd. 427 TEUR aus.  
 
Die Heimbau GmbH &  Co. KG ist ausschließlich in Darmstadt als Vermieterin von eigenen 
Immobilien tätig. Der Darmstädter Immobilienmarkt weist eine anhaltende Nachfrage nach 
Wohnungen auf. Aufgrund der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt kann von einer weiteren Nachfragesteigerung in Darmstadt nach 
Wohnraum ausgegangen werden. 
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Darmstadt reduzieren sich im Wesentlichen auf die 
Entwicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Immobilien. Mit d em Erwerb der 
Liegenschaften in Darmstadt zum 31.12.2006 nahm der Anteil der Wohnimmobilien im 
Portfolio der Gesellschaft zu, was aufgrund des intakten Wohnungsmarktes in Darmstadt und 
der zentralen Lage der Liegenschaften eine Verminderung der unternehmer ischen Risiken 
bewirkt hat. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2014 der BVD Heimbau GmbH & Co. KG durch 
die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, ist beendet und hat 
zu keinen Einwendungen geführt. Es wird ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erwartet.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
-226-
BVD Heimbau GmbH & Co. KG

BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 03.02.2006
Handelsregister: HRA 83012 Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
BVD Freiberg GmbH, vertreten durch:
Gunkel, Marcus Mitglied 0 TEUR
Runge, Tom-Hendrik Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung eines Wohnungsbestands von 930
Wohnungen in Freiberg-Friedeburg in Sachsen. Die Gesellschaft stellt eine sozial verantwortbare
Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung sicher. Genehmigungspflichtige
Tätigkeiten gemäß § 34c Gewerbeordnung werden nicht ausgeübt. Die Gesellschaft ist zu allen
Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens
unmittelbar oder mittelbar fördern bzw. zu fördern geeignet sind.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
50,00%
-227-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 2.395
Vorräte 1.156 1.193 1.119
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 16 16 18
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.222 873 674
Rechnungsabgrenzungsposten 83 83 83
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 5.679 6.540
Kapitalanteile 1.500 1.500 1.500
Rücklage 4.179 4.647 5.040
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 931
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 3.875
Umsatzerlöse 3.854 3.850 3.840
Bestandsveränderungen 21 37 -74 
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 57 65 109
Betriebsleistung 3.931
Betriebsaufwand
Materialaufwand -1.817 -1.905 -1.905 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -299 -299 -299 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -480 -471 -499 
Betriebsergebnis 1.336 1.278 1.172
Finanzergebnis -259 -211 -182 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 8 16 5
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -277 -227 -187 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 1.077 1.067 990
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -5 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisabführung -536 -534 -495 
Jahresergebnis 536
3.952 3.875
3.766
495
-2.596 
534
17.505
17.505
1.812
15.610
10.056
908
0
15.610
0
15.909
15.909
18.073
6.147
0
18.685
0
2.082
0
16.207
0
3.887
16.208
938
10.988
18.073
-2.674 
12.075
-2.703 
18.685
-228-
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 70,1%
Anlagenintensität 86,7%
Abschreibungsquote 1,8% 1,9%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 32,7%
Eigenkapital 5.679 6.540
davon Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500
Eigenkapitalquote 34,0% 37,4%
Bankverbindlichkeiten 5.685 3.787
Veränderung Verschuldung -953 -932
Verschuldungsgrad 229,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 27,7%
Return on Investment (ROI) 5,7%
Eigenkapitalrentabilität 18,9%
Gesamtkapitalrentabilität 2,9% 3,0% 2,8%
Materialintensität 46,2% 49,2%
Rohertrag 2.058 1.982 1.861
EBIT 1.336 1.278 1.172
EBITD
A 1.634 1.471
ROCE 8,2% 7,7%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
5,9% 5,7%
1.577
1.500
4.725
17,4% 15,1%
27,5% 26,3%
167,6%
48,2%
1,9%
28,9% 25,2%
66,2%
89,2%
194,0%
-1.087
30,4%
68,3%
6.147
8,2%
88,0%
-229-
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG wurde in 2006 im Zuge der Vergleichsverhandlu n-
gen zwischen der bauverein AG, Darmstadt, und der Städtischen Wohnungsgesellschaft Fre i-
berg/Sa. mbH gegründet.  
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eines Wohnungsbestandes von 930 Wohnungen 
in Freiberg-Friedeburg in Sachsen.  
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem Jahresübe r-
schuss (vor Ergebnisbeteiligung des atypisch stillen Gesellschafters) von 990 TEUR abgeschlos-
sen, im Vorjahr belief sich der Jahresüberschuss auf 1.067 TEUR. 
 
Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen) belief sich im Geschäftsjahr  2014 auf 1.172 TEUR 
nach 1.278 TEUR  im Vorjahr. Bei den Instandhaltungskosten war ein  Anstieg von 21 TEUR  auf 
nunmehr 557 TEUR (das sind rd.  10,82 Euro/m²) zu verzeichnen. Innerhalb des Betriebserge b-
nisses gingen die Umsatz erlöse um 11 TEUR auf 3.840 TEUR  zurück und de r Betriebsaufwand 
stieg um 29 TEUR auf 2.703 TEUR . Die Leerstandsquote i st gegenüber den Vorjahren angestie-
gen. 
 
Die Bilanzsumme verringerte sich um 568 TEUR auf 17.505 TEUR  zum Bilanzstichtag 
31.12.2014. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme bel ief sich auf 89,2 % (Vo r-
jahr: 88,0 %). 
 
Das Anlagevermögen, das dem la ngfristigen Vermögen entspricht, ist neben den Einlagen der 
Gesellschafter mit langjährigem Fremdkapital finanziert. Im Rahmen der Unternehmensfinanzi e-
rung haben die Gesellschafter - derzeit tilgungsfreie - Darlehen von 5.000 TEUR  gewährt. Die bei 
einem Kreditinstitut bestehenden Kreditverbindlichkeiten wurden im Geschäftsjahr 2014 in Höhe 
von 756 TEUR planmäßig und in Höhe von 181 TEUR sondergetilgt, so dass sich zum 31.12.2014 
diese Verbindlichkeiten auf insgesamt 3.788 TEUR verminderten. 
 
Der Cashflow nach DVFA/SG nach Gutschriften auf das Gewinnrücklagenkonto der atypisch stillen 
Gesellschafterin belief sich im Geschäftsjahr 2014 auf 1.315 TEUR, im Vorjahr 1.379 TEUR. Die 
Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2014 jederzeit gewährleistet. 
 
Für das folgende Geschäftsjahr wird erneut ein Überschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstäti g-
keit der Gesellschaft und ein in etwa gleichbleibender Jahresüberschuss erwartet. Die geplante 
Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft ermöglichen, die eingegangenen V erbindlichkei-
ten zu erfüllen, so dass keine weiteren Kapitalmaßnahmen seitens der Gesellschafter erforderlich 
sein werden. Die Liquidität des Unternehmens ist ausreichend gesichert. 
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG ist ausschließlich in Freiberg -Friedeburg als Ve r-
mieterin von eigenen Immobilien tätig. Die geplanten Umsätze bewegen sich auf gleichbleibe n-
dem Mietniveau unter Berücksichtigung angemessener Instandhaltungen, da der Bestand bereits 
im Jahr 1997 saniert wurde. 
 
Die Risiken in der Wohnung swirtschaft in Freiberg reduzieren sich aufgrund der demografischen 
Entwicklung im Wesentlichen auf die Entwicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes bei 
Wohnimmobilien. Es wird nicht mit einem deutlichen Zinsanstieg gerechnet, so dass wesentliche 
Risiken derzeit nicht erkennbar sind. Die Leerstandsentwicklung wird auf dem Niveau des Vorja h-
res erwartet.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2014 der BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg 
KG durch die Bavaria Treu AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden, hat zu keinen Einwe n-
dungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der  Kodex wird daher nicht angewen-
det. 
 
-230-
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: info@bvd-postsiedlung.de
Gründung: 09.07.1998
Handelsregister: HRA 83386, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
HEAG Wohnbau GmbH 0,10%
AGGH Grundstücksgesellschaft mbH  
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
BVD Verwaltungs GmbH, vertreten durch:
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Mitglied 0 TEUR
Gunkel, Marcus Mitglied 0 TEUR
Nogueira, German Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Entwicklung, Verwaltung und Vermietung von
Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, insbesondere der Wohngebäude in Darmstadt-
Bessungen, Moltkestraße 3-14, Oppenheimer Straße 1, 2, 3-19, Binger Straße 1-23 und 2-16. Die
Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Rechtshandlungen berechtigt, die geeignet sind, den
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
99,90%
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
-231-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.172
Vorräte 643 1.356 1.334
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 444 65 304
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 85 409 387
Rechnungsabgrenzungsposten 80 68 84
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 7.811 15.289
Kapitalanteile 100 100 100
Rücklage 9.821 17.106 17.106
Bilanzergebnis -2.110 -2.143 -1.917 
Rückstellungen 278
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 412 389 1.520
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 1.906
Umsatzerlöse 1.718 1.549 1.836
Bestandsveränderungen 188 -37 -23 
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 31 26 84
Betriebsleistung 1.937
Betriebsaufwand
Materialaufwand -983 -702 -718 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -411 -386 -498 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -69 -26 -58 
Betriebsergebnis 473 423 623
Finanzergebnis -663 -400 -256 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 1 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -664 -401 -256 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -190 23 367
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -93 -13 -92 
Sonstige Steuern -50 -44 -48 
Jahresergebnis -333 
20.523
287
11.962
27.701
-1.115 
13.274
-1.274 
21.775
25.803
25.803
27.701
15.063
0
21.775
0
1.830
0
20.523
0
1.512
29.999
29.999
2.024
27.891
12.940
249
0
27.891
0
-1.464 
-33 
1.538 1.898
1.813
226
-232-
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 74,9%
Anlagenintensität 94,3%
Abschreibungsquote 2,0% 1,8%
Investitionen 932 6.435 2.616
Investitionsquote 4,5% 24,9% 9,4%
Liquidität 3. Grades 19,6%
Eigenkapital 7.811 15.289
davon Gezeichnetes Kapital 100 100
Eigenkapitalquote 54,4% 51,0%
Bankverbindlichkeiten 7.562 12.078
Veränderung Verschuldung -4.731 978
Verschuldungsgrad 178,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -17,5%
Return on Investment (ROI) -1,5%
Eigenkapitalrentabilität -4,3%
Gesamtkapitalrentabilität -1,5% -0,1% 0,8%
Materialintensität 50,7% 37,9%
Rohertrag 923 810 1.095
EBIT 473 423 623
EBITD
A 885 1.121
ROCE 1,6% 1,7%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
93,1%
1,4%
83,9%
-1.312
35,9%
101,2%
15.063
1,5%
153,8% 182,1%
98,1%
93,0%
-0,1% 0,8%
810
100
11.060
-0,2% 1,5%
-2,2% 12,5%
96,2%
45,6%
-233-
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die BVD Immobilien GmbH &  Co. Postsiedlung KG h ält Erbbaurechte mit insgesamt 98  Woh-
nungen und 2 Gewerbeeinheiten sowie Grundstücke mit 220 Wohnungen allesamt nebst Park-
plätzen.  
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG hat das Geschäftsjahr 2014  mit einem Jah-
resüberschuss von 226 TEUR abgeschlossen. 
 
Das Betriebsergebnis hat sich um 200 TEUR auf 623 TEUR im Geschäftsjahr 2014 verbessert. 
Innerhalb des Betriebsergebnisses haben sich die Umsatzerlöse um 287 TEUR auf 1.836 TEUR 
erhöht. Dies resultiert aus der Fertigstellung der in 2012 begonnenen Modernisierungs - und 
Aufstockungsmaßnahmen der Objekte Moltkestraße 21 -25 und Binger Straße 2 -6 mit jeweils 
30 Wohnungen und 10 Stellplätzen.  Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 59  TEUR auf 
84 TEUR gestiegen. Die Abschreibungen haben sich um 112 TEUR aufgrund der Fertigstellung 
der Baumaßnahmen erhöht. Des Weiteren konnten die Zinsaufwendungen um 144  TEUR ge-
senkt werden.  
 
Die Eigenkapitalquote zum 31 .12.2014 beträgt 51,0 % und verringert sich damit um 3,4  Pro-
zentpunkte aufgrund des abgegrenzten Zuschusses zum Bau von 30 Wohnungen mit Miet-
preisbindung der Stadt Darmstadt für den geförderten Neubau Binger Straße 2 -6 sowie des 
Anstiegs der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 
 
Die Bilanzsumme erhöht sich zum Bilanzstichtag 31.12.2014 um 2.298 TEUR (8,3 %) auf 
29.999 TEUR. Das Anlagevermögen hat sich um 2.088 TEUR erhöht, was auf die Fertigstellung 
der Modernisierungs- und Aufstockungsmaßnahmen zurückzuführen ist. Die Anlagenzugänge 
beliefen sich auf 2.586 TEUR. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft 
sich zum 31.12.2014 auf 93,0 % (Vorjahr 93,1  %). Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber 
dem Vorjahr um 194 TEUR auf 2.024 TEUR erhöht.  
 
Die bauverein AG ist zu 99,9 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert die Finanzierung der 
Gesellschaft. 
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Darmstadt reduzieren sich im Wesentlichen auf die 
Entwicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes der  Immobilien. Ein Leerstandrisiko beim 
Wohnungsbestand der Gesellschaft in Darmstadt ist derzeit nicht ersichtlich. 
 
Die geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft ermöglichen, ihren Verpflichtu n-
gen auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. Für das Geschäftsjahr 2015 wird 
mit einer Verbesserung des Jahresergebnisses und einem Anstieg der Umsatzerlöse aus der 
Hausbewirtschaftung gegenüber 2014  gerechnet. Weiterhin fallen geplante Erlöse aus dem 
Verkauf von Erbbaurechten für das Grundstück Oppenheimer Straße 7-19 an. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.201 4 der BVD Immobilien GmbH & Co. Pos t-
siedlung KG durch die Deloitte & Touche  GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, 
hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
-234-
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG

bvd Mittelhessen GmbH
Anschrift: Wingert 18, 35396 Gießen
Kontakt: 0641-9790380
Gründung: 31.10.2011
Handelsregister: HRB 7918, Amtsgericht Gießen
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Beteiligungen
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Backmund, Stefan Mitglied 99 TEUR
Riedel, Volker Mitglied 5,4 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Unternehmensgegenstand ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von
Immobilien und sonstigen Objekten in Mittelhessen und die Durchführung aller damit im
Zusammenhang stehender Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere ähnliche Gesellschaften
zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen.
Die Bezüge für die Geschäftsführung beliefen sich in 2014 auf 104,4 TEUR.
100,00%
94,00%
-235-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 782
Vorräte 090
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 403 685
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 782 1.659 627
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 18.087
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 18.062 18.062 18.062
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 7
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 159
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -0 
Sonstige Steuern -1 
Ergebnisabführung -1.608 
Jahresergebnis
20.151
-36 
0
1.294
-121 
0
-9 
-559 
16
891
884
20.151
-689 
-31 
875
0
18.796
19.578
0 866
9
1.484 2.379
-672 
873
2.071 1.312
20.896
-94 
-5 
-33 
0
0
0
0
00
857
0
-1 
-10 
-21 
0
18.824
4
19.578
18.087
458
1.609
-1.481 
-33 
0
609
577
18.796
24
-14 
1.279
0
0
1
-17 
7
2
-0 
0
0
0
0
1.407
-501 
1.481
18.087
20.896
1.447
429
201 203
18.796
31
18.839
18.805
2014
0
609
0
1.408
0
0
0
0
0
1
00
0
0
0
-1 
0
2
0
-575 
-236-
bvd Mittelhessen GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 96,2%
Anlagenintensität 96,0% 90,1% 93,5%
Abschreibungquote 0,1% 0,2%
Investitionen 18.806
Investitionsquote 100,1%
Liquidität 3. Grades 52,5%
Eigenkapital 18.087
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 92,4% 86,6%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 1.484
Verschuldungsgrad 8,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Return on Investment (ROI) 2,9%
Eigenkapitalrentabilität 3,2%
Gesamtkapitalrentabilität 2,9%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,9%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 5
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 3
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 8
Frauenanteil Beschäftigte - 38%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 47,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 70
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
7,3%
5
1.533
844
56,3%
8,2%
3,4%
1.497
7,6%
0
0
46,0
89,8%
0,3%
7,4%
15,5%
18.087
25
-933
87,2%
25
85,5%
895
1
169,2%
18.087
42
11,4%
98,1%
50
98,1%
4
0
2
577
587
0,1%
0,2%
1.621
7,7%
8,9%
1.608
185,5%
862
0,5%
7,7%
64,0%
7,9%
44,4%
0,0%
56
0,0%
9
-237-
bvd Mittelhessen GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die bvd Mittelhessen GmbH hat te im Jahr 2014 einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 
von 1.480,6 TEUR, dies ist eine Verringerung zum Vorjahr um 127,0 TEUR. Die Erträge aus 
Beteiligungen betrugen 1.294,4 TEUR. 
 
Die bauverein AG ist zu 100,0 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunterne h-
men die Finanzierung der Gesellschaft. 
 
Die Gesellschaft nimmt als Kommanditistin der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Nordhessen KG eine Holdingfunktion war und ist damit mittelbar deren Chancen und Risiken 
ausgesetzt. 
 
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG ist Eigentümer von Grund-
besitz und Wohngebäuden in den Regionen Alsfeld, Gießen, Lauterbach und Nidda mit insg e-
samt 2.100 Wohn - und 3 Gewerb eeinheiten, welche im Rahmen eines Geschäftsbesorgungs - 
und Generalmietvertrages von der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen 
KG der bauverein AG zur langfristigen Nutzung mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2026 überla s-
sen wurden. Die bauverein AG hat zum 31.12.2017 ein Ankaufsrecht zu einem festgelegten 
Preis. Bei den zur Finanzierung der Liegenschaften abgeschlossenen Darlehensverträgen wurde 
das Risiko von steigenden Zinsen in der Mietperiode bis 31.12.2017 weitgehend abgesichert.  
 
Die bvd M ittelhessen GmbH hat mit der bauverein AG einen Geschäftsbesorgungsvertrag für 
die Zeit vom 1.01.2013 bis 31.12.2017 über das Property und Asset Management von 2.100 
Wohnungen und 3 Gewerbeeinheiten nebst Garagen und Abstellplätze in Mittelhessen abg e-
schlossen. Die neuen op erativen Tätigkeiten werden mit 3 neuen Mitarbeitern unter Führung 
der neuen Geschäftsführer Stefan Backmund, Gießen, und Volker Riedel, Darmstadt, erfol g-
reich seit 1.1.2013 in den neuen Geschäftsräumen in Gießen realisiert. 
 
Die bvd Mittelhessen GmbH hat am 29.12.2014 einen Vertrag über den Verkauf und die Abtr e-
tung eines Kommanditanteils an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhe s-
sen KG mit einer Hafteinlage von 9,4 TEUR und damit einer Beteiligung von 94 % zu einem 
Verkaufspreis von 150,0 TEUR abgeschlossen. Daneben wurde eine Änderung des Vertrages 
über eine atypisch stille Beteiligung am Handelsgewerbe der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Nordhessen KG vorgenommen. Es ergibt sich hieraus, dass auch nach dem Übe r-
gang der Kommanditbeteiligung auf den Erwerber die stille Gesellschaft weiter besteht, jedoch 
mit Ausnahme des verbleibenden Immobilienbestands und der Restfinanzi erungen. Die bvd 
Mittelhessen GmbH ist danach wei terhin als atypisch stille Gesellschafterin am Ver mögen, am 
Ergebnis sowie an den stillen Reserven des Inhabers, mit Ausnahme des verbleibenden Immo-
bilienbestands und der Restfinanzierung wie ein Gesamthänder und zwar in Höhe des Beteil i-
gungsverhältnisses beteiligt. Mit dieser Übertragung des wirtschaftli chen Eigentums an dem 
verbleibenden Immobilienbestand von dem atypisch stillen Gesellschafter auf den Inhaber wird 
eine Gegenleistung von 54.450,0 TEUR festgelegt. Für die bvd Mitte lhessen GmbH führt der 
zuvor genannte Verkauf von 929 Wohnungen an die 6 Er werber und die Veräußerung des wirt-
schaftlichen Eigentums an dem verbliebenen Immobilienbestand an den Inhaber des Handel s-
geschäfts zu einer vollständigen Veräußerung aller Immobilien, die in der Beteiligung als at y-
pisch stille Gesellschafterin gehalten wurden. Der Wirtschaftsplan 2015 der bvd Mittelhessen 
GmbH geht auf Grund der geplanten Veräußerung von einem Jahresergebnis von 2.452,7 TEUR 
aus. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2014 der bvd Mittelhessen GmbH durch die 
Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwen-
dungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Ge-
schäftsjahr wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-238-
bvd Mittelhessen GmbH

BVD New Living GmbH & Co. KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 15.06.2007
Handelsregister: HRA 83603, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
BVD Verwaltungs GmbH, vertreten durch:
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Mitglied 0 TEUR
Gunkel, Marcus Mitglied 0 TEUR
Nogueira, German Mitglied 0 TEUR
Schorr, Klaus-Peter Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
Gegenstand des Unternehmens ist die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung und
von Bevölkerungsgruppen und die dazu notwendigen lnfrastrukturmaßnahmen. Die Gesellschaft
orientiert sich dabei an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit, dem kostengünstigen Bauen und der
Sozialverträglichkeit. Die Gesellschaft ist zu allen Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen berechtigt,
die den Gegenstand des Unternehmens mittelbar oder unmittelbar fördern bzw. zu fördern geeignet
sind.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
-239-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 3.895
Vorräte 3.528 12.682 46.931
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 0 0 513
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 367 934 1.247
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 400
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0 9.280
Kapitalanteile 1 1 8.800
Rücklage 160 650 650
Bilanzergebnis -165 -465 -170 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4 0 0
Rückstellungen 119
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 3.528
Umsatzerlöse 0 0 22.449
Bestandsveränderungen 3.528 9.154 34.249
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 3 0
Betriebsleistung 3.528
Betriebsaufwand
Materialaufwand -3.576 -9.088 -55.004 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 -0 -4 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -28 -17 -501 
Betriebsergebnis -76 51 1.189
Finanzergebnis -75 -352 -815 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 0 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -76 -352 -816 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -151 -301 374
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 -79 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -151 
9.157 56.698
56.698
296
-3.604 
-301 
48.693
48.693
48.691
2
35.794
3.619
0
2
0
3
3
13.619
186
0
3.902
0
13.617
0
3
0
9.154
3
1.315
12.118
13.619
-9.105 
3.783
-55.508 
3.902
-240-
BVD New Living GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Anlagenintensität 0,1%
Abschreibungsquote 0,0% 177,1%
Investitionen 3 0 3
Investitionsquote 100,0% 0,0% 136,4%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Eigenkapital 0 9.280
davon Gezeichnetes Kapital 1 8.800
Eigenkapitalquote 1,4% 19,1%
Bankverbindlichkeiten 3.783 12.075
Veränderung Verschuldung 3.783 23.675
Verschuldungsgrad 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -4,3%
Return on Investment (ROI) -3,9%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität -3,9% -2,2% 0,6%
Materialintensität 101,4% 97,0%
Rohertrag -48 66 1.694
EBIT -76 51 1.189
EBITD
A -76 1.193
ROCE -2,0% 2,5%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-2,2% 0,6%
52
1
0
-161,9% 3,2%
-3,3% 0,5%
424,7%
99,3%
17,3%
101,4% 178,1%
>1.000%
0,0%
>1.000%
8.335
0,0%
>1.000%
186
0,6%
0,0%
-241-
BVD New Living GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die BVD New Living GmbH & Co.KG wurde am 15.06.2007 gegründet. Gegenstand des Unte r-
nehmens ist die Wohnungsversorgung breiter Bevölkerungsschichten und Gruppen sowie die 
Durchführung aller damit im Zusammenhang stehender Geschäfte.  
 
Die BVD New Living GmbH & Co. KG hat in Darmstadt-Kranichstein zwei Bauträgermaßnahmen 
mit insgesamt 66 Wohnungen errichtet. Zum Bilanzstichtag 31.12.2014 waren 14 Wohnungen 
nicht veräußert.  
 
Daneben hat die Gesellschaft mit Kaufvertrag vom 29.07.2014 das Konversionsgelände Li n-
coln-Siedlung in Darmstadt, zum Zwecke der Entwicklung und anschließender Vermarktung  
erworben. Das Gelände hat eine Gesamtgröße von 243.399  m² und ist mit 33 Mehrfamilie n-
häuser, zwei Kindergärten, zwei Schulen, sowie mehreren Zweckbauten bebaut. Davon sind mit 
Kaufvertrag vom 23.12.2014 drei Gebäude mit insg esamt 54 Wohnungen neben  der noch zu 
vermessenden Grundstücksteilfläche von rd. 16.191 m² an die bauverein AG veräußert worden. 
 
Die BVD New Living GmbH & Co. KG  hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem Jahresüberschuss 
von 296 TEUR abgeschlossen, im Vorjahr belief sich der Jahresfehlbetrag auf 301 TEUR. Das 
Betriebsergebnis hat sich um 1.138  TEUR auf rd. 1.190 TEUR im Geschäftsjahr 201 4 erhöht. 
Die Betriebsleistung ist dabei um 47.541  TEUR auf 56.698 TEUR gestiegen. Diese Erhöhung 
ist im Wesentlichen auf die Veräußerungen der Bauträgermaßnahmen „6punkt1“ und 
„greenageone“ sowie eines Teilbestandes der Lincoln -Siedlung mit Erlösen von insgesamt 
22.391 TEUR zurückzuführen. Durch den Ankauf der Lincoln -Siedlung sowie weiterer aktivi e-
rungsfähiger Aufwendungen des Bauträgergeschäfts ist die Bestandserhöhung gegenüber dem 
Vorjahr mit 55.473 TEUR um 46.319 TEUR höher ausgefallen. Die Bestandsminderung liegt 
aufgrund der Verkäufe bei 21.224 TEUR. Der Betriebsaufwand ist um 46.403 TEUR auf 
55.508 TEUR gestiegen, was hauptsächlich an um 45.906  TEUR gestiegenen Aufwendungen 
für den Ankauf der Lincoln -Siedlung liegt. Durch die Aufnahme neuer Darlehen stieg der Zins-
aufwand gegenüber dem Vorjahr um 464 TEUR auf 816 TEUR an. 
 
Die Bilanzsumme beträgt infolge der Darlehensaufnahmen sowie der Erhöhung der unfertigen 
Leistungen zum Bilanzstichtag 48.693 TEUR (im Vorjahr 13.619 TEUR). Das Anlagevermögen 
hat sich infolge der Abschreibungen nur unwesentlich um 1  TEUR auf 2  TEUR verringert. Das 
Umlaufvermögen ist aufgrund der Erhöhung der unfertigen Leistungen sowie des Finanzmitte l-
bestandes um 35.074 TEUR auf 48.691 TEUR angestiegen.  
 
Die bauverein AG ist zu 100 % an der Gesellschaft beteiligt  und sichert die Finanzierung der 
Gesellschaft. 
 
Die Risiken des Geschäftsmodells bestehen insbesondere in Baukostensteigerungen und der 
hohen Grundstückpreisen in Darmstadt. Da ein Abschwächen der Nachfrage nicht zu erwarten 
ist und die Preise für Eige ntumswohnungen in den letzten Monaten deutlich gestiegen sind, 
sollte auch die temporäre Zwischennutzung durch Vermietung zu keinen nachhaltigen Ve r-
triebsrisiken führen. 
 
Für das Geschäftsjahr 2015 wird eine weitere Verbesserung des Jahresergebnisses auf 
441 TEUR erwartet. 
 
 
Die geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft ermöglichen, ihren Verpflichtu n-
gen der eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.201 4 der BVD New Living  GmbH & Co. KG 
durch die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellscha ft, Mannheim, ist beendet 
und hat zu keinen Einwendungen geführt. Es w ird ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk 
erwartet. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
-242-
BVD New Living GmbH & Co. KG

BVD Südhessen GmbH
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151-28150
Gründung: 31.10.2011
Handelsregister: HRB 90610, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Beteiligungen
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Gunkel, Marcus Mitglied 0 TEUR
Nogueira, German Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Unternehmensgegenstand ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit im Zusammenhang stehenden
Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen oder sich an
ihnen zu beteiligen.
Die Geschäftsführung erhält im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
100,00%
94,00%
-243-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 3.193
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 277 0 1.320
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2.917 3.207 3.263
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 93.393
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 93.368 93.368 93.368
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 8
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Ergebnisabführung -9.602 
Jahresergebnis
123.511
0
-150 
9.975
-22 
0
0
0
0
0
0
123.511
-22 
0
0
0
124.805
127.998
00
0
34.598 31.899
-26 
0
3.207 4.583
125.299
-26 
0
-19 
0
0
0
0
00
0
0
0
0
-19 
0
122.092
0
127.998
93.393
11
9.602
-9.280 
-19 
0
5.012
4.993
124.805
0
0
9.302
0
569
0
-1.092 
0
0
-1.116 
0
0
700
0
10.222
0
9.280
93.393
125.299
30.107
7
-26 -22 
122.092
0
118.928
118.928
2014
0
5.809
69
9.628
-177 
0
0
-142 
-724 
0
00
0
0
0
0
0
2
0
-4.990 
-244-
BVD Südhessen GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 98,6%
Anlagenintensität 97,5% 97,4% 96,3%
Abschreibungquote 0,0% 0,0%
Investitionen 194.947
Investitionsquote 156,2%
Liquidität 3. Grades 64,8%
Eigenkapital 93.393
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 73,0% 74,5%
Bankverbindlichkeiten 29.676
Veränderung Verschuldung 34.598
Verschuldungsgrad 37,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Return on Investment (ROI) 3,9%
Eigenkapitalrentabilität 5,3%
Gesamtkapitalrentabilität 4,5%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 4,5%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
7,5%
0
10.522
0
0,0%
9,9%
0,0%
10.522
8,4%
0
0
0,0
75,6%
0,0%
8,4%
34,2%
93.393
25
-1.792
248,8%
25
112,4%
-2.698
28.277
0,0%
93.393
0
32,2%
100,3%
0
102,3%
0
0
29.052
5.859
5.859
0,0%
0,0%
10.896
7,7%
10,3%
10.896
0,0%
0
0,0%
7,7%
0,0%
8,6%
0,0%
0,0%
0
0,0%
0
-245-
BVD Südhessen GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft hält einen Kommanditanteil von 94,0% des Kommanditkapitals von 10 TEUR 
an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG.  
Daneben besitz die Gesellschaft eine stille Beteiligung an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG mit einer Einlage von 32.400 TEUR. 
 
Die Gesellschaft schloss das Jahr 2014 mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 
9.280 TEUR ab. Dies bedeutet eine Ergebnisminderung gegenüber 2013 von 322 TEUR. 
 
Die Gesellschaft erzielte aus ihrer Beteiligung an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH 
& Co. Südhessen KG einen Ertrag in Höhe von 9.975  TEUR und Zinsen aus einer Ausleihung in 
Höhe von  569 TEUR. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind erwartungsgemäß Ausleihungen in 
Höhe von 3.014 TEUR zurückgeführt worden. Das Finanzanlagevermögen sank um 3.164 TEUR 
auf 118.928  TEUR zum Vorjahr . Innerhalb des Finanzanlagevermögens sind die Anteile an 
verbundenen Unternehmen durch Abschreibungen wegen dauerhafter Wertminderung  in Höhe 
von 150 TEUR auf 110.273 TEUR und die Ausleihungen an verbundene Unternehmen durch 
Tilgung der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG in Höhe von 
3.014 TEUR gesunken. Die Ausleihung bestand zum 31.12.2014 in einer Höhe von 
TEUR 8.655. Investitionen fanden im Geschäftsjahr 2014 nicht statt. 
 
Zur Finanzierung der stillen Beteiligung hat te die BVD Südhessen GmbH im Jahr 2012 ein 
Darlehen von 30.000 TEUR aufgenommen, die Restschuld zum Jahresende 2014 bet rug 
28.277 TEUR. Das Darlehen hat eine Zinsfestschreibung bis 30.12.2026 und ist durch eine 
Bürgschaft der Wissenschaftsstadt Darmstad t abgesichert, die dafür eine  jährliche 
Avalprovision in Höhe von 0,57  % der Bürgschaftssumme  im laufenden Geschäftsjahr erhält. 
Die Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen sanken um 1.01 7 TEUR auf 
1.831 TEUR, Der Rückgang resultiert insbesondere daraus, dass zum 31.12.2014 eine 
Forderung gegen die Gesellschafterin aus der Zurverfügungstellung von Liquidität bestand . Im 
Vorjahr bestand eine Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin aus dem 
Gewinnabführungsvertrag.  
 
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses vor Gewinnabführung, der 
Veränderungen der Rückstellungen und der Abschreibungen – b elief sich im Geschäftsjahr 
2014 auf 9.435 TEUR. Im vorigen Geschäftsjahr betrug er 9.779 TEUR. 
 
Auf Basis der Planungsprämissen für das Jahr 2015 werden Erträge aus Beteiligungen in Höhe 
von 10.552 TEUR erwartet.  Die integrierte Unternehmensplanung der Gesellschaft geht für 
2015 von einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 9.695 TEUR aus.  
 
Die Gesellschaft nimmt als Kommanditistin der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Südhessen KG eine Holdingfunktion war und ist damit mittelbar deren Chancen und Risiken 
ausgesetzt. 
 
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG ist Eigentümer von 
Grundbesitz und Wohngebäuden in Südhessen mit insgesamt 4. 311 Wohneinheiten welche im 
Rahmen eines Geschäftsbesorgungs- und Generalmietvertrages von der Wohnungsgesellschaft 
HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG der bauverein AG zur langfristigen Nutzung mit  einer 
Laufzeit bis zum 31.12.2026 überlassen wurden. Die bauverein AG hat zum 31.12.2017 ein 
Ankaufsrecht zu einem festgelegten Preis. Bei den zur Finanzierung der Liegenschaften 
abgeschlossenen Darlehensverträgen wurde das Risiko von steigenden Zinsen in der 
Mietperiode bis 31.12.2017 weitgehend abgesichert.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2014 der BVD Südhessen GmbH durch die 
Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.
 
-246-
BVD Südhessen GmbH

BVD Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: info@bvd-verwaltung.de
Gründung: 15.11.2001
Handelsregister: HRB 8577, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Mitglied 0 TEUR
Gunkel, Marcus Mitglied 0 TEUR
Nogueira, German Mitglied 0 TEUR
Schorr, Klaus-Peter Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 14
Jahresergebnis 5
Eigenkapital 65
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gesellschaftszweck ist die Verwaltung eigener und fremder Vermögenswerte. Die Gesellschaft ist
berechtigt, die persönliche Haftung, die Geschäftsführung und Verwaltung von
Kommanditgesellschaften im Bereich der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zu übernehmen,
andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen, zu gründen oder sich an ihnen zu beteiligen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
0
0
0
0
53
5962
53
3
71
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
0
3
0
-247-

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 133 162 sowie www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position              Vergütung
Breidert, Walter 1. Betriebsleitung -
Käppler, Ilke Kfm. Betriebsleitun
g -
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender 0 TEUR
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Crook, Sabine Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Fuck, Walter Personalrat Mitglied 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR
Opitz, Stefan Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Schneider, Uwe Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Umberti, Santi Stadtverordneter Stadtverordneter 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1
Satz 2 HGO.
Die Versammlungsstätten Orangerie, Justus-Liebig-Haus, das Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen,
das Bürgerhaus Zum Goldnen Löwen Arheilgen, der Ernst-Ludwig-Saal in Eberstadt und der Bereich
"Messen und Märkte" (Organisation und Veranstaltung von Jahrmärkten, Flohmärkten, Wochenmärkten,
Weihnachtsmärkte...) werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit (Sondervermögen mit
Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der Eigenbetrieb kann alle seinen
Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und Nebengeschäfte betreiben. Der
Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht.
Die Betriebsleitung erhält ihre Bezüge im Jahr 2014 im Rahmen der Tätigkeit in der Kernverwaltung.
100,00%
Die Mit
glieder der Betriebskommission erhalten in 2014 keine Bezüge.
-249-

Bilanz (TEUR) 2012 (vorl.) 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 7.506
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 161 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 7.345 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 13 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 42.650
Gezeichnetes Kapital 8.000 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 47.489 0 0
Bilanzergebnis -12.840 0 0
Sonderposten 47
Rückstellungen 1.246
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 (vorl.) 2013 (Plan) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
-368 
0
0
-953 
0
0
-1.039 
2.430
2.979
549
0
-2.851 
-466 
549
8.933
39.100
0
55.552
570 520
0
11.610 0
-2.722 
1.327
00
0
-918 
-420 
-2.694 
745
175
570
0
00
520
-565 
-941 
-345 
-843 
0
0
0
55.552
0
0
0
0
-1.949 
0
-243 
-2.192 
48.034
0
-345 
-128 
0
0
75
-203 
806
0
-239 
0
0
0
0
1.504
-1.064 
0
0
0
0
0
-1.395 128
0
0
0
0
(Plan) 2014
0
8
2
1.395
0
0
139
0
-391 
130
00
0
0
0
0
0
-2.201 
-9 
-250-
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 (vorl.) 2013 (Plan) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 105,6%
Anlagenintensität 86,5% 0,0% 0,0%
Abschreibungquote 0,7% 0,0%
Investitionen 109
Investitionsquote 0,2%
Liquidität 3. Grades 157,5%
Eigenkapital 42.650
davon Gezeichnetes Kapital 8.000
Eigenkapitalquote 76,8% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 7.110
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 30,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -386,0%
Return on Investment (ROI) -4,0%
Eigenkapitalrentabilität -5,2%
Gesamtkapitalrentabilität -3,3%
Materialintensität 75,8%
Rohertrag 5
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 28,9%
Personal
Personalintensität 126,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 12
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 11
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 23 23
Frauenanteil Beschäftigte - 48%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 53,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 41 45
Frauenanteil innerhalb der Betriebsleitung / 50,0%
Frauenanteil innerhalb der Betriebskommission / 25,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
14
496
83
35,7%
0,0%
15,6%
128
100,0%
0
0
56,0
0,0%
0,0%
0,0%
0,0%
0
0
0
0,0%
0
0,0%
0
0
0,0%
0
514
0,0%
0,0%
121
0,0%
11
0
0
-1.939
-1.594
0,0%
0,0%
454
0,0%
0,0%
109
0,0%
100
31,7%
0,0%
78,3%
100,0%
44,0%
0,0%
43
50,0%
18,2%
25
-251-
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Im Geschäftsjahr 2014 wurden bei den durch den Eigenbetrieb verwalteten Versammlungsstät-
ten und Bürgerhäusern Orangerie, Justus -Liebig-Haus, Bürgermeister -Pohl-Haus Wixhausen, 
Bürgerzentrum Zum Goldnen Löwen Arheilgen un d Ernst -Ludwig-Saal Eberstadt insgesamt 
Einnahmen aus Mieten und Pachten von 300 TEUR erzielt. Der Haushaltsansatz von 298 TEUR 
konnte somit leicht überschritten werden.  
 
Bei der Versammlungsstätte Orangerie, dem deutlich einnahmestärksten Objekt, betruge n die 
Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung 152 TEUR gegenüber 157 TEUR im Jahr 2013. 
Der leichte Rückgang begründet sich in der im Jahreszyklus leicht schwankenden Vermietungs-
fluktuation.  
 
Im Justus -Liebig-Haus betrugen die Mieteinnahmen 57 TEUR im Ja hr 2014 gegenüber 56 
TEUR im Jahr 2013. Im Bürgermeister -Pohl-Haus Wixhausen betrugen die Einnahmen aus 
Vermietung und Verpachtung 43 TEUR gegenüber 46 TEUR im Jahr 2013. Der leichte Rüc k-
gang begründet sich in der im Jahreszyklus leicht schwankenden Vermietungsfluktuation. 
Im gut besuchten Bürgerhaus Zum Goldnen Löwen Arheilgen konnten mit den Mieteinnah men 
von 26 TEUR die hohe Einnahmezahl von 30 TEUR im Jahr 2013 nicht  ganz erreicht werden. 
Im Jahr 2014 haben weniger private und somit einnahmeintensive Ve ranstaltungen stattgefun-
den. 
 
Im Ernst-Ludwig-Saal in Eberstadt war mit 22 TEUR im Jahr 2014 gegenüber 24 TEUR im Jahr 
2013 ein leichter Einnahmerückgang zu verzeichnen.  
 
Die Abteilung Messen und Märkte ist dem Eigenbetrieb seit 1997 als Abteilung zugeordnet und 
insbesondere zuständig für die Vergabe des Messplatzes Alsfelder Straße sowie für die Durch-
führung der Kerbveranstaltungen in Arheilgen, Bessungen, Eberstadt, Martinsviertel und 
Wixhausen. Die Gesamtmieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2014 aus dem Ver anstaltungsbe-
trieb Messplatz und Marktplatz sowie den Beschickereinnahmen aus den Kirchweihen belaufen 
sich auf 270 TEUR gegenüber den Gesamtmieteinna hmen aus dem Jahr 2013 von 254 TEUR. 
Die Mehreinnahmen liegen maßgeblich in der durch Akquisit ion der Betr iebsleitung im Jahr 
2014 wieder durchgeführten Fachausstellung „Baumesse“ auf dem Messplatz begründet. Im 
Jahr 2014 wurden Investitionen von 121 TEUR vorgenommen. Diese wurden getätigt für den 
Einbau einer Beschallungsalarmierungsanlage im Justus -Liebig-Haus (51 TEUR), den Ei nbau 
einer Lüftungsanlage im Bürgerzentrum Zum Goldnen Löwen (50 TEUR) und den A bschluss 
notwendiger Brandschutzmaßnahmen im Bürgermeister-Pohl-Haus in Wixhausen (20 TEUR). 
 
Der Eigenbetrieb beschäftigte zum 31. Dezember 2014 insgesamt 25 Mitarbeiter/innen, davon 
zwei Beamte. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2012 wurde durch die Firma Deloitte und Touche durchge-
führt. Für 2012 wurde der uneingeschränkte Bestätigungsve rmerk erteilt. Die Prüfungen der 
Geschäftsjahre 2013 und 2014 durch d ie Firma Deloitte und Touche sind noch nicht abg e-
schlossen, es handelt sich daher bei den Angaben um vorläufige Daten (2013) bzw. um die 
Planwerte (2014). Es wird mit der Erteilung eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks 
gerechnet. 
 
Zur Risikobewertung ist festzustellen, dass der Eigenbetrieb auf eine seit Jahren gute bis sehr 
gute Auslastung in den Versammlungsstätten und Bürgerhäusern und auch im Bereich Messen 
und Märkte verweisen kann und bei dem von der Betriebsleitung erwarteten Fortbestand kein 
Marktrisiko und dadurch auch kein unternehmensstrategisches Risiko zu befürchten ist. Der 
seit Jahren unveränderte Personalbestand garantiert die notwendige Betriebsqualität und ve r-
hindert ein leistungswirtschaftliches Risiko. Ein Personalrisiko wird absehbar nicht erwartet. Im 
Rahmen der Finanzwirtschaft und Investit ionen werden absehbar keine Finanzrisiken erwartet. 
Eine Änderung der rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingung ist nicht vorgesehen und 
somit ist auch ein rechtliches Risiko nicht erkennbar. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird ab dem Geschäftsjahr 2012 angewendet. Eine En t-
sprechenserklärung für das Jahr 2014 wurde durch die Betriebsleitung und die Betriebsko m-
mission abgegeben. 
-252-
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Anschrift: Bessunger Straße 125, 64295 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 132 645 sowie www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.2008
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Lisowski, Joachim Techn. Betriebsleitung k.A.
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied 0 TEUR
Beppler, Gernot Personalrat Mitglied 0 TEUR
Fürst, Hans Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR
Kosub, Katrin Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Nogueira, German Mitglied 0 TEUR
Rittmannsperger, Jürgen Mitglied 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR
Schwaßmann, Dr. Helena Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR
Zuschke, Cornelia Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
100,00%
Zweck des Eigenbetriebs ist die bedarfsgerechte Versorgung der Organisationseinheiten und
Dienststellen der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit Grundstücken, Gebäuden und Räumen unter
Berücksichtigung des Bedarfs des jeweiligen Nutzers und Darlegung der Vollkosten sowie die
Verwaltung stadteigener und angemieteter Immobilien. Im Rahmen der sachgerechten Bewirtschaftung
von Liegenschaften wird der Betrieb insbesondere in folgenden Bereichen tätig: An- und Verkauf von
Grundstücks (-teilen), Bestellung, Rücknahme und Erwerb von Erbbaurechten, Ver- und Anmietung und
Verpachtung von Grundstücken, Gebäuden, Räumen, …
Die Bezüge der Betriebsleitung beliefen sich in 2014 auf 136,538 TEUR. Diese beinhalten auch
Vergütungen von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt.
-253-

Bilanz (TEUR) 2012 (vorl.) 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 25.245
Vorräte 3.125 750 885
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 20.332 21.632 22.456
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.788 1.083 1.648
Rechnungsabgrenzungsposten 531 858 1.105
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 207.922
Gezeichnetes Kapital 10.000 10.000 10.000
Kapitalrücklage 230.196 245.136 248.354
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -32.274 -29.683 -28.739 
Sonderposten 2.682
Rückstellungen 20.672
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 (vorl.) 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern -259 
Jahresergebnis
0
67
-211 
0
0
0
-3.936 
0
0
388
0
-4.698 
239
00
888
0
0
-268 
0
307.576
307.776
0
(vorl.) 2014
6.787 4.831
0
0
2.592
0
-10.012 
1.156
225.453
350.440
84.308
17.517
2.851
4.588
0
-4.310 
279
322.603
325.914
-7.371 
-3.675 
0
0
237
-3.913 
7.453
200
-4.174 
0
-2.120 
-26.349 
-44.380 
48.969
7.219
41.750
0
00
45.158
-25.712 
-9.619 
-7.101 
-1.948 
25
326.117
203
348.379
229.615
2.393
17.552
-9.984 
11.328
50.908
39.580
333.869
-46.077 
-25.788 
39.580
322.577
0
2.477
348.379
41.750 45.158
0
117.103 104.993
-45.824 
52.611
23.465 24.988
350.440
-2.548 
0
0
-7.729 
0
0
333.869
-254-
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 (vorl.) 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 98,2%
Anlagenintensität 92,6% 93,1% 92,2%
Abschreibungquote 2,2% 2,5%
Investitionen 20.195
Investitionsquote 6,3%
Liquidität 3. Grades 87,7%
Eigenkapital 207.922
davon Gezeichnetes Kapital 10.000
Eigenkapitalquote 59,7% 64,3%
Bankverbindlichkeiten 100.061
Veränderung Verschuldung 10.432
Verschuldungsgrad 67,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,2%
Return on Investment (ROI) 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 1,4%
Materialintensität 52,5%
Rohertrag 16.038
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 100,1%
Personal
Personalintensität 19,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 150
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 58
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 212 208
Frauenanteil Beschäftigte - 28%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 45 48
Frauenanteil innerhalb der Betriebsleitung / 0,0%
Frauenanteil innerhalb der Betriebskommission / 20,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
19,0%
105,2%
27,9%
0,0%
48
0,0%
21,4%
208
90.196
4.588
11.690
2,3%
3,9%
14.158
0,7%
1,1%
6.787
5,7%
18.809
50,1%
0,7%
58
0
74.649
2,2%
229.615
12.648
45,4%
99,7%
10.506
102,2%
103,5%
-12.110
55,3%
225.453
10.000
-20.684
148,2%
10.000
1,4%
68,8%
3,4%
0
0
k.A.
0,3%
150
12.561
13.792
19,7%
0,4%
50,7%
4.831
101,8%
-255-
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement ( IDA ) wurde zum 01. Januar 2008 gegründet. Nach 
den Vorschriften der Hessischen Gemeindeordnung in Verbindung mit dem Hessischen Eige n-
betriebsgesetz wird der Eigenbetrieb IDA ohne eigene Rechtspersönlichkeit als Sonderverm ö-
gen der Wissenschaftsstadt Darmstadt gemäß den Bestimmungen der Betriebssatzung g e-
führt.  
 
Gegenstand des Eigenbetriebes Immobilienmanagement ist die Versorgung aller städtischen 
Organisationseinheiten mit Immobil ien und die Verwaltung dieser und angemieteter Objekte. 
Der Eigenbetrieb Immobil ienmanagement errichtet, bewirtschaftet und verwaltet Bauten. Er 
erledigt ebenfalls alle Grundstücksgeschäfte und die Abwicklung von Erbbaurechten. 
 
Im Jahr 2014 erfolgte der Verkauf des Wohnungsbestandes an die bauverein AG. 
 
Die im Berichtsjahr durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken au f-
gezeigt und nicht zu einer veränderten Ausrichtung des Unternehmens geführt. Die Liquidität 
des Eigenbetriebes war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert.  
 
Die Stellenübersicht weist 22 Beamtenstellen und 186 Arbeitnehmerstellen aus, von den A r-
beitnehmerstellen sind 170 Stellen besetzt. Vollzeitäquivalent entspricht dies 21,71 Beamte n-
stellen und 170,26 Arbeitnehmerstellen.  
 
Die Dienstvereinbarung zur flexiblen Arbeitszeit wurde eingehalten. 
 
Der Jahresabschluss 2012 wird am 15.07.2015 der Betriebskommission zur Beschlussfassung 
vorgelegt. Bis Ende 2015 sollen die Abschlüsse bis einschließlich 2014 möglichst erstellt sein.  
 
Es wird mit der Erteilung eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks gerechnet. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-256-
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)

Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach
Anschrift: Siemensstraße 20, 64293 Darmstadt
Kontakt: info@GBG-erbach.de
Gründung: 20.09.1920
Handelsregister: HRB 8281, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Sparkasse Odenwaldkreis
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Schmitzer, Günther Mitglied 4,8 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütung
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Vorsitzender k.A.
Buschmann, Harald stv. Vorsitzender k.A.
Engelhardt, Claus Mitglied k.A.
Gunkel, Marcus Mitglied k.A.
Ihrig, Karlheinz Mitglied k.A.
Wörner, Franz-Peter Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Die Bezü
ge des Aufsichtsrats beliefen sich in 2014 auf 0,75 TEUR.
3,52%
1,69%
94,79%
Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und
Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Die Gesellschaft kann außerdem
alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus, und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben
übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. Sie kann
Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche und
kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen. Die Gesellschaft darf auch sonstige
Geschäfte betreiben, sofern diese dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienlich sind.
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2014 auf 4,8 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Stadt Erbach
-257-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.757
Vorräte 304 370 370
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 62 92 33
Wertpapiere 210 150 150
Liquide Mittel 1.180 1.418 1.555
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 2.852
Gezeichnetes Kapital 154 154 154
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 2.494 2.574 2.734
Bilanzergebnis 205 285 138
Rückstellungen 20
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 9 14 17
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -37 
Sonstige Steuern -19 
Jahresergebnis
-26 
205
-14 
0
0
0
-2 
-0 
0
13
-1 
-10 
7
00
138
0
-21 
-19 
0
2.843
2.843
0
2014
342 181
0
0
285
0
-6 
178
3.012
4.964
1.876
45
340
243
0
2
245
3.027
2.934
-92 
-3 
0
0
6
-9 
101
0
-9 
0
-106 
-563 
-660 
903
1
875
26
00
944
-481 
0
-92 
-86 
0
2.934
0
4.784
3.025
32
-3 
11
1.009
998
4.950
-828 
-594 
998
3.027
0
4.784
902 1.005
60
1.903 1.892
-764 
1.106
2.030 2.108
4.964
-136 
0
0
-91 
0
0
4.950
-258-
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 134,9%
Anlagenintensität 63,3% 59,1% 57,4%
Abschreibungquote 3,0% 3,2%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 254,4%
Eigenkapital 2.852
davon Gezeichnetes Kapital 154
Eigenkapitalquote 59,6% 60,7%
Bankverbindlichkeiten 1.232
Veränderung Verschuldung -106
Verschuldungsgrad 67,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 22,7%
Return on Investment (ROI) 4,3%
Eigenkapitalrentabilität 7,2%
Gesamtkapitalrentabilität 4,5%
Materialintensität 53,3%
Rohertrag 421
EBIT
EBITD
A
ROCE 4,9%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,3%
6,5%
0,0%
0,0%
0
0,0%
0,0%
0
1.203
243
335
3,1%
0,0%
434
5,7%
9,5%
342
28,3%
442
50,9%
5,7%
0
0
1.174
13,8%
3.025
0
63,6%
143,7%
0
147,7%
276,3%
-10
64,8%
3.012
154
-17
287,2%
154
3,0%
61,1%
0,0%
0
0
0,0
2,8%
0
272
404
0,6%
4,6%
58,9%
181
3,3%
-259-
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach (im Folgenden GBGE) hat 
auf den von ihr erworbenen Grundstücken insgesamt 205 Wohnungen nebst 1 56 Garagen und 
Einstellplätzen errichtet. 
 
Die GBGE hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem Jahresüberschuss von 138 TEUR abgeschlos-
sen (im Vorjahr 285 T EUR). Im Wesentlichen ist die Abweichung  zum Vorjahr auf einen Ve r-
kaufserlös im Jahr 2013 in Höhe von 99 TEUR sowie einmalige Wertberichtigungen auf Forde-
rungen von 38 TEUR im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückzuführen. 
 
Das Betriebsergebnis ist  gegenüber dem Vorjahr von 342 TEUR auf 181 TEUR im Geschäfts-
jahr 2014 gesunken. Innerhalb des Betriebsergebnisses haben sich die sonstigen betrieblichen 
Erträge um 90 TEUR verringert, was hauptsächlich auf den Anlagenverkauf aus 2013 zurückzu-
führen ist. Der Betriebsaufwand hat sich insbesondere aufgrund gestiegener Instandhaltungs-
kosten sowie Wertberichtigungen auf Forderungen insgesamt von 764 TEUR auf 828 TEUR im 
Wirtschaftsjahr 2014 erhöht.  
 
Das Eigenkapital beträgt 3.025 TEUR (Vorjahr: 3.012 TEUR) und führt zu einer Eigenkapital-
quote von 61,1 % (Vorjahr 60,7 %). Die Bilanzsumme hat sich zum Bilanzstichtag 31.12.2014 
um 14 TEUR auf 4.950 TEUR verringert. Das Anlagevermögen hat sich von 2.934 TEUR auf 
2.843 TEUR vermindert, dies resultiert aus den Abschreibungen in Höhe von 91 TEUR. Der 
Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 57,4 % (Vorjahr: 59,1 %). 
 
Die Gesellschaft wird durch langfristige Bankverbindlichkeiten finanziert. Der Cashflow - unter 
Zugrundelegung des Jahresüberschusses, Abschreibungen und Abnahme der Rückstellungen - 
beläuft sich im Geschäftsjahr 2014 auf 216 TEUR (Vorjahr: 402 TEUR). 
 
Die bauverein AG ist zu 94,79 % an der Gesellschaft beteiligt. 
 
Die für das Geschäftsjahr 2015 geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft e r-
möglichen, ihre r Tilgungsverpflichtung auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzuko m-
men. Es wird mit  einem Jahresüberschuss in Höhe von 115 TEUR g erechnet, der aufgrund 
höherer Instandhaltungsaufwendungen leicht unter dem Jahresüberschuss im abgelaufenen 
Geschäftsjahr liegt.  
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Erbach reduzieren sich im Wesentliche n auf die En t-
wicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Immobilien. Derzeit ist ein e wesentliche 
Erhöhung des Leerstandrisikos nicht ersichtlich. 
 
Die GBGE wird dem Erscheinungsbild ihrer Immobilien und der Zufriedenheit ihrer Mieter auch 
zukünftig deutliche Aufmerksamkeit schenken und daher in diesem Bereich weiterhin Investit i-
onen tätigen. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die die Vermögens-, Finanz- und 
Ertragslage der Gesellschaft nachhaltig beeinflussen können. 
 
Die Prüfung des Ja hresabschlusses zum 31.12. 2014 der Gemeinnützi gen Baugesellschaft 
mbH Erbach durch die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim , 
hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-260-
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach

GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH
Anschrift: Havelstraße 7 a, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 130 1490 sowie www.gvd-darmstadt.de
Gründung: 2002
Handelsregister: HRB 8611, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
KUB Kommunal- und Unternehmensberatung GmbH
Umweltplanung Bullermann Schneble GmbH 16,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Bullermann, Martin Mitglied 0 TEUR
Wrenger, Rainer Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Zuschke, Cornelia Stadträtin Vorsitzende 0 TEUR
Kuhnert, Jan stv. Vorsitzender 0,2 TEUR
Busch, Gerhard Stadtrat Mitglied 0,2 TEUR
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied 0,2 TEUR
Liman, Heinrich Mitglied 0,2 TEUR
Morr, Gaby Mitglied 0,2 TEUR
Pakleppa, Ulrich Stadtrat Mitglied 0,2 TEUR
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Mitglied 0 TEUR
Rudnick, Alexander Mitglied 0,2 TEUR
Scharfenberg, Dieter Mitglied 0,2 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0,2 TEUR
Schneble, Helmut Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH
Gegenstand der Gesellschaft ist insbesondere der Erwerb, die Entwicklung, die Erschließung, die
Bebauung, die Veräußerung und die Verwaltung der Ernst-Ludwig-Kaserne sowie der St.-Barbara-
Siedlung bzw. evtl. anderer Grundstücke in Darmstadt sowie die gesamte Projektleitung der jeweiligen
Konversionsmaßnahme.
Die Geschäftsleitung erhielt im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
16,00%
16,00%
52,00%
Die Bezü
ge des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2014 beliefen sich auch 1,8 TEUR.
-261-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 3.180
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 128 29 21
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.051 1.172 1.138
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 2.107
Gezeichnetes Kapital 30 30 30
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 2.077 1.014 959
Rückstellungen 1.010
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 13
Sonstige Steuern -14 
Jahresergebnis
1.160
0
0
0
-28 
0
0
0
13
13
0
1.160
-64 
-35 
0
0
0
3.180
1.117 0
0
63 14
-101 
33
1.201 1.160
1.201
-41 
-60 
-409 
1.118
1
3.186
-2.069 
00
0
-346 
0
-0 
-62 
0
0
0
3.180
989
163
-62 
709
0
6
715
0
0
-0 
2
0
0
2
0
33
0
-0 
0
0
0
-64 
0
0
-49 
1.044
1.201
8
144
-68 -51 
0
0
0
0
(vorl.) 2014
0
0
0
6
0
0
6
0
-0 
6
00
-55 
0
0
-6 
-215 
485
-15 
-262-
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Abschreibungquote 110,0% 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 296,3%
Eigenkapital 2.107
davon Gezeichnetes Kapital 30
Eigenkapitalquote 66,3% 86,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -87
Verschuldungsgrad 50,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 43,5%
Return on Investment (ROI) 15,3%
Eigenkapitalrentabilität 23,0%
Gesamtkapitalrentabilität 15,3%
Materialintensität 31,0%
Rohertrag 771
EBIT
EBITD
A
ROCE 23,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 16,7%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-4,7%
0
-51
-35
0,0%
-5,6%
271,8%
-51
-5,6%
0
0
0,0
85,2%
0,0%
-4,7%
15,1%
1.044
30
-6
677,9%
30
760,5%
-49
0
0,0%
989
0
17,3%
0,0%
0
0,0%
0
0
0
709
710
0,0%
0,0%
-67
-5,3%
-6,1%
-68
0,0%
-60
181,0%
-5,3%
0,0%
-6,1%
0,0%
0,0%
0
0,0%
16,7%
0
-263-
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Konversion der Fläche des ehemaligen Performance Art Center im Ernst-Ludwig-Park ist für 
die GVD abgeschlossen. Die Bebauung ist durch die Investoren im Laufe des Jahres 2014 fertig 
gestellt worden.  
 
Mit der Entwicklung der St-Barbara-Siedlung hat sich die GVD im Jahr 2013 für den Deutschen 
Denkmalschutzpreis beworben.  
 
Die GVD mbH hat im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresfehlbetrag von 55 TEUR erzielt. Im Vo r-
jahr belief sich der Jahresfehlbetrag auf 64 TEUR. 
 
Die Eigenkapitalquote, gemessen an der Bilanzsumme, hat sich von 87% zum 31.12.2013 auf 
85% zum 31.12.2014 verringert. 
 
Die Geschäftsführung wird dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Empfehlung an die Gesellscha f-
terversammlung auszusprechen, den Jahresfehlbetrag von 55 TEUR verrechnet mit dem Ge-
winnvortrag aus dem Jahr 2013 von 1.013 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen. 
 
Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die den Bestand der Gesellschaft gefähr den 
werden. 
 
Es ist beabsichtigt, an weiteren Konversionsprojekten in Darmstadt teilzunehmen. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2014 der GVD GmbH durch die FALK & CO 
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft ist noch nicht abge-
schlossen. 
 
-264-
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH

HEAG Wohnbau GmbH
Anschrift: Bad Nauheimer Straße 4, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 2815 755 sowie www.heagwohnbau.de
Gründung: 08.01.1991
Handelsregister: HRB 4747, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
BVD Gewerbe GmbH
Beteiligungen
BVD Gewerbe GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Backmund, Stefan Mitglied 4,8 TEUR
Riedel, Volke
r Mitglied 110,1 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
5,01%
94,99%
5,01%
0,10%
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender
Geschäfte. Die Gesellschaft kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus
und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere
ähnliche Gesellschaften zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen. Weiterer Gegenstand ist die
Vermittlung des Abschlusses von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche
Räume oder Wohnräume oder der Nachweis einer Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge. Die
Gesellschaft ist berechtigt, andere ähnliche Gesellschaften zu gründen, zu übernehmen oder sich an
ihnen zu beteiligen.
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich im Jahr 2014 auf 114,9 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG
-265-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 3.728
Vorräte 965 926 1.006
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 382 609 406
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2.381 2.867 3.181
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 10.892
Gezeichnetes Kapital 5.120 5.120 5.120
Kapitalrücklage 5.676 5.676 5.676
Gewinnrücklagen 84 84 84
Bilanzergebnis 12 12 12
Rückstellungen 1.446
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -4 
Sonstige Steuern -96 
Ergebnisabführung -1.729 
Jahresergebnis
-4 
0
-96 
-1.827 
0
0
237
95
0
0
6
0
-222 
0
00
0
0
-4 
-96 
6.045
9.135
15.180
6.045
2014
1.733 1.772
0
329
0
13
-441 
1.839
10.892
19.998
7.557
1.490
1.829
-1.739 
1.906
0
21
1.927
16.099
9.550
-433 
67
0
330
0
-271 
277
0
-246 
0
-354 
-1.593 
-2.692 
4.597
130
4.345
123
00
4.472
-1.460 
-490 
-456 
-286 
0
15.595
0
19.827
10.892
1.325
-597 
69
4.759
4.610
19.774
-2.987 
-1.753 
4.691
10.037
6.063
19.827
4.468 4.433
-39 
7.489 7.616
-2.977 
4.711
4.402 4.593
19.998
-369 
0
81
-424 
0
8
19.774
-266-
HEAG Wohnbau GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 74,2%
Anlagenintensität 81,2% 78,0% 76,8%
Abschreibungquote 2,8% 2,8%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 47,3%
Eigenkapital 10.892
davon Gezeichnetes Kapital 5.120
Eigenkapitalquote 54,9% 54,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 990
Verschuldungsgrad 82,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 40,9%
Return on Investment (ROI) 9,2%
Eigenkapitalrentabilität 16,8%
Gesamtkapitalrentabilität 10,3%
Materialintensität 31,7%
Rohertrag 3.008
EBIT
EBITD
A
ROCE 11,7%
Personal
Personalintensität 10,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 2
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 7
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 8 9
Frauenanteil Beschäftigte - 78%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 47,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 61 66
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
12,7%
11,2%
77,8%
0,0%
49
0,0%
9
0
2.143
2.599
2,8%
0,0%
2.508
8,6%
15,9%
2.075
39,0%
2.840
33,8%
8,6%
7
0
0
37,1%
10.892
0
81,5%
77,4%
0
79,4%
55,5%
127
83,6%
10.892
5.120
-59
59,5%
5.120
10,2%
55,1%
0,0%
0
0
48,8
8,8%
2
2.534
2.938
9,3%
16,0%
36,8%
2.110
11,5%
-267-
HEAG Wohnbau GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Wie in den Vorjahren ist die HEAG Wohnbau GmbH (im weiteren Wohnbau) in der Immobilie n-
wirtschaft und den Immobiliendienstleistungen tätig. Die Immobilienwirtschaft bildet das 
Kerngeschäftsfeld Wohnimmobilien - die Bewirtschaftung eigener und fremder Mietwohnungen, 
die Bewirtschaftung eigener und fremder Gewerbei mmobilien sowie die Bewirtschaftung von 
fünf fremden Studentenwohnheimen. Die Geschäftsfelder Eigentumsverwaltung und Maklerser-
vice gehören zu den Immobiliendienst leistungen. Die Entwicklung des Unternehmens wird s o-
wohl von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung als auch von der Entwicklung auf den Imm o-
bilienmärkten, insbesondere in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main, geprägt.  
 
Zum 31. Dezember 2014 umfasste d er eigene Immobilienbestand der Wohnbau 510 Mietwo h-
nungen, 71 Mansarden und 4 Gewerbeeinheiten mit einer Wohn- und Nutzfläche von 
36.054,77 m². Darüber hinaus bewirtschaftete die Wohnbau für die bauverein AG, die HEAG 
Holding AG, die Pensionszuschusskasse HEAG (PZK) und Sonstige im Rahmen von Geschäft s-
besorgungs- und Verwalterverträgen insgesamt 1.556 fremde Mietwohnungen, 585 Studenten-
wohnplätze, 35 fremde Gewerbeeinhe iten sowie 872 fremde Garagen und Stellplätze. Zudem 
verwaltete die Wohnbau nach dem Wohn ungseigentumsgesetz für 54 Eigentümergemeinscha f-
ten insgesamt 1.116 Wohnungen, 13 Gewerbeeinheiten sowie 56 Garagen und Stellplätze.  
Durch die stetig steigende Einwohnerzahl ist bei den Mietwohnungen in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt unverändert ein Nachfrageüberhang zu verzeichnen, was sich an der fakti schen 
Vollvermietung des eigenen Wohnimmobilienbestands widerspiegelt.  
 
Die Wohnbau erwirtschaftete im Jahr 2014 Umsatzerlöse von 4.610,2 TEUR (Vorjahr 4.472,3 
TEUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen G eschäftstätigkeit schließt mit einem Überschuss von 
1.839 TEUR (Vorjahr: 1.829 TEUR). Im Wesentlichen wird das Ergebnis aus der Hausbewir t-
schaftung beeinflusst. Auf der Aktivseite der Bilanz hat sich das Anlagevermögen um die pla n-
mäßigen Abschreibungen um 415,2 TEUR auf 15.179,8 TEUR ver ringert (Vorjahr 15.595  
TEUR). Das Anlagevermögen ist mit einem einzigen Darlehen in Höhe von 4.000 TEUR zin s-
günstig finanziert. Auf der Passivseite der Bilanz verfügt die Wohnbau zum 31. Dezember 2014 
über zum Vorjahr unve rändertes Eigenkapital von 10. 892 TEUR. Der Anteil des Eigenkapitals 
am Gesamtkapital betrug 55,1 % nach 54,5 % im Vorjahr. Der Cashflow aus laufender G e-
schäftstätigkeit beträgt 2.045 TEUR nach 2.294 TEUR im Vorjahr. 
 
Aufgrund der aktuellen Nachfragesituation sowie der geringen Leerstands- und Mietausfallquo-
te sieht die Wohnbau für das Kerngeschäft keine wesentlichen bestandsg efährdenden Risiken 
sowie sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage. 
Im politischen und rechtlichen Umfeld werden in den nächsten zwei Jahren keine gravierenden 
Veränderungen erwartet. Für die Wohnungs - und Immobilienwirtschaft sind ein weiterhin nie d-
riges Zinsniveau sowie steigende Baupreise, Mieten und Energiekosten erkennbar. Durch die 
stetig steigende Einwohnerzahl bleibt die Wissenschaftsstadt Darmstadt, als attraktiver Stan d-
ort von Hochschulen und innovativen Technologie - und IT -Unternehmen ein nachgefragter 
Wohnstandort. Die Wohnbau geht für 2015 von einer unverändert positiven Ertragslage au s. 
Der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit wird auch in Zukunft die Bewirtschaftung der 
Wohnungsbestände sein. Die Leerstandsituation wird sich wegen der konstanten Nac hfrage 
nach Wohnraum in Darmstadt nicht negativ verändern. Im Zuge von Anschluss vermietungen 
nutzt die Wohnbau weiterhin konsequent die vorhandenen Marktpotentiale.  
 
Für die folgenden zwei Geschäftsjahre erwartet die Wohnbau Umsatzerlöse von 4.616,8 TEUR 
und 4.736,8 TEUR sowie Jahresergebnisse von 1.852,1 TEUR und 1.899,4 TEUR. Dies resu l-
tiert zum einen aus der Erhöhung der Bestandsmieten und zum anderen aus dem Ausnutzen 
von Marktpotentialen bei Neuvermietungen.  
Die erwarteten Ergebnisse sind – unter Berücksichtigung der Sicherung der außenst ehenden 
Gesellschafter (Ausgleichzahlung an den  Minderheitsgesellschafter) – aufgrund des bestehe n-
den Beher rschungs- und Gewinnabführungsvertrag an die BVD Gewerbe GmbH, Darmstadt, 
abzuführen. Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014 der Wohnbau durch 
die Deloitte & Touche GmbH, Wirtscha ftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Ei n-
wendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 konnte bis zur Ferti gstellung des Beteiligungsberichts nicht abgegeben we r-
den. 
-268-
HEAG Wohnbau GmbH

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 30.09.1993
Handelsregister: HRA 6228, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Ehrhard, Ernst-Ludwig Mitglied 0 TEUR
Niedermaier, Andreas Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
Unternehmenszweck ist die Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten in
allen Rechts- und Nutzungsformen, insbesondere die Errichtung eines Wohnparks im Stadtteil
Kranichstein der Stadt Darmstadt, zu dem auch die Errichtung eines Seniorenstifts gehört.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
-269-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 39
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 1 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 38 37 37
Rechnungsabgrenzungsposten 175 172 169
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.974 8.681 8.589
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0 0
Kapitalanteile 20.452 20.452 20.452
Rücklage 000
Bilanzergebnis -29.426 -29.133 -29.041 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.974 8.681 8.589
Rückstellungen 7
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 2.600
Umsatzerlöse 2.600 2.600 2.600
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 2.600
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.113 -1.113 -1.113 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -475 -474 -937 
Betriebsergebnis 1.012 1.013 549
Finanzergebnis -894 -719 -458 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -894 -719 -458 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 118 293 92
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 118
2.600 2.600
2.600
92
-1.588 
293
14.459
14.459
37
5.663
13.994
465
0
5.663
0
6.777
6.777
15.666
0
0
17.077
0
37
0
7.890
0
2.600
7.890
11
15.656
15.666
-1.587 
17.071
-2.051 
17.077
-270-
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 177,8%
Anlagenintensität 46,2%
Abschreibungsquote 14,1% 19,7%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 1,3%
Eigenkapital 0 0
davon Gezeichnetes Kapital 20.452 20.452
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 14.030 9.333
Veränderung Verschuldung -1.247 -1.661
Verschuldungsgrad 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4,5%
Return on Investment (ROI) 0,7%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,7% 1,9% 0,6%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 2.600 2.600 2.600
EBIT 1.012 1.013 549
EBITD
A 2.125 1.663
ROCE 5,9% 3,9%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,9% 0,6%
2.126
20.452
11.806
0,0% 0,0%
11,3% 3,5%
0,0%
0,0%
16,4%
1,0% 0,7%
164,8%
39,2%
0,0%
-1.415
0,0%
174,2%
0
6,5%
43,3%
-271-
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Wohnpark GmbH & Co. KG ist Eigentümerin einer als Seniorenwohnanlage genutzten 
Immobilie in Darmstadt-Kranichstein, die an eine Betreibergesellschaft verpachtet ist. Die Ve r-
pachtung der Wohnanlage ist mindestens bis zum Jahr 2017 ges ichert. Die Geschäftsführung 
erfolgt durch die Komplementärin HSE Wohnpark Verwaltungs -GmbH, Darmstadt. Kommandi-
tistin ist die HEAG Südhessische Energie AG (HSE). Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes 
Personal. 
 
Die Gesellschaft ve rfügt nahezu ausschließlich über Anlagevermögen, das sich entsprechend 
den planmäßigen Abschreibungen verändert hat und 39,2 % (Vorjahr: 43,3 %) der Bilan z-
summe ausmacht. Die degressiven Abschreibungen aus den Vorjahren sind im Wesentlichen 
der Grund für d en entstandenen Bilanzverlust. Das Anlageve rmögen ist über ein langfristiges 
Darlehen eines Kreditinstituts mit Laufzeit bis 2018 finanziert, das im Geschäftsjahr 2014 
planmäßig weiter getilgt wurde.  
Das kurz- bis mittelfristige Fremdkapital ist unter Berücksichtigung der künftigen Einzahlungen 
durch die Pachteinnahmen sowie durch kurz - bis mittelfristig zu realisierende Vermögensg e-
genstände gedeckt. Der von der Kommanditistin gewährte Finanzrahmen wurde im Bericht s-
jahr von 4.000 TEUR auf 5.000 TEUR aufges tockt und wird der Gesellschaft auch künftig zur 
Verfügung stehen, so dass die Liquidität stets gesichert ist. 
Die Umsatzerlöse waren mit 2.600 TEUR gegenüber dem Vorjahr unverändert und resulti eren 
aus Mieteinnahmen. Auch die Abschreibungen haben sich nur unwesentlich verändert, während 
die Zinsaufwendungen insbesondere aufgrund einer Zinsanpa ssung bei einem Bankdarlehen 
zum Ende des Vorjahres um 312 TEUR im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind. Die sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen sind im W esentlichen aufgrund einer Rückstellungsbildung um 
463 TEUR im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das Geschäftsjahr schloss mit einem Jahre s-
überschuss von 92 TEUR ab. 
 
Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2014 nicht getätigt. 
 
Für das Geschäftsjahr 2015 sind keine Ände rungen der Geschäftstätigkeit beabsichtigt, so 
dass sich die Umsätze und das Ergebnis mit Berücksichtigung des Einmale ffekts durch die 
Bildung der Rückstellung auf dem Niveau des Jahres 2014 bewegen werden. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle un d Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind  und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränk-
ten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-272-
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG

HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 04.10.1993
Handelsregister: HRB 5176, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Sprenger, Thomas Geschäftsführer k.A.
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 1
Eigenkapital 28
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung des Wohnparks Kranichstein sowie die Übernahme
der persönlichen Haftung (Komplementär des Wohnparks) und der Geschäftsführung. Die Gesellschaft
darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern dies dem Gesellschaftszweck mittelbar oder
unmittelbar dienlich ist.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
0
0
0
0
30
3838
29
1
35
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
0
1
0
-273-

ImmoSelect GmbH
Anschrift: Soderstraße 14, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 397 790 sowie www.immoselect.com
Gründung: 25.10.2001
Handelsregister: HRB 8409, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Nogueira, German Mitglied 0 TEUR
Sander, Alexander Mitglied 126,8 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und die Vermietung
von gewerblich nutzbaren Objekten, sowie der Vertrieb von Immobilien im Hinblick auf die Schaffung
von breitgestreutem Eigentum für weite Kreise der Bevölkerung im Rahmen der öffentlichen
Daseinsvorsorge.
Die Bezüge für die Geschäftsführung beliefen sich in 2014 auf 126,8 TEUR.
100,00%
-275-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 298
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 235 83 43
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 63 213 294
Rechnungsabgrenzungsposten 1 2 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 76
Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Kapitalrücklage 242 42 4
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 26 26 26
Rückstellungen 42
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Ergebnisabführung -146 
Jahresergebnis
358
-16 
0
0
-125 
0
0
-57 
35
676
641
358
-672 
-169 
641
18
0
322
549 455
0
204 230
-331 
478
296 337
323
-130 
-139 
-397 
549
0
549
0
00
455
-239 
-17 
-5 
-135 
5
25
4
322
76
209
146
-5 
152
0
-4 
148
23
21
-6 
0
0
0
0
0
23
12
-0 
0
0
0
0
0
-362 
5
76
323
73
18
146 5
0
9
21
0
2014
0
0
0
-0 
0
0
0
0
-4 
0
00
0
0
0
-0 
0
148
0
0
-276-
ImmoSelect GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 324,7%
Anlagenintensität 7,2% 7,7% 5,8%
Abschreibungquote 23,5% 78,0%
Investitionen 17
Investitionsquote 73,0%
Liquidität 3. Grades 121,0%
Eigenkapital 76
davon Gezeichnetes Kapital 26
Eigenkapitalquote 23,5% 23,4%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -145
Verschuldungsgrad 325,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 27,0%
Return on Investment (ROI) 46,0%
Eigenkapitalrentabilität 195,6%
Gesamtkapitalrentabilität 47,3%
Materialintensität 43,5%
Rohertrag 310
EBIT
EBITD
A
ROCE 117,8%
Personal
Personalintensität 3,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 1 2
Frauenanteil Beschäftigte - 50%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 30,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 17 29
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,3%
2
21
472
53,5%
6,0%
25,0%
5
3,6%
0
0
38,0
21,2%
617,2%
1,3%
327,5%
76
26
-157
119,4%
26
119,7%
26
0
0,7%
76
9
372,6%
305,0%
129
361,9%
1
0
0
152
157
22,6%
36,3%
152
45,1%
192,7%
146
32,0%
316
29,0%
45,1%
12,0%
50,7%
33,3%
0,0%
121
0,0%
3
-277-
ImmoSelect GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die ImmoSelect GmbH ist hauptsächlich für die Vermarktung von Beständen der bauverein AG 
und ihren Tochtergesellschaften in Darmstadt und Umgebung als Makler tätig. Sie übernimmt 
auch für Kapitalanleger die Suche nach geeigneten Mietern der Immobilien.  
 
Zwischen der ImmoSelect GmbH und deren alleinigen Gesellschafterin bauverein AG, 
Darmstadt, besteht ein Gewinnabführungsvertrag, der im Jahr 2013 mit einer Laufzeit von fünf 
Jahren abgeschlossen wurde. 
 
Das Geschäftsjahr war erneut von einer erweiterten Vertriebstätigkeit geprägt. Die Gesellschaft 
schloss im Geschäftsjahr 2014 im Rahmen ihres Kerngeschäftes für die bauverein AG 
insgesamt 17  Wohnungsverkäufe aus dem Mieterprivatisierungsprogramm 2003 und 84  
Wohnungsverkäufe aus dem Programm 2008 abgeschlossen. Aus Bauträgerrestanten der 
bauverein AG wurden 4  Kaufverträge ab. Für die BVD New Living GmbH & Co. KG  wurden 4 
Kaufverträge abgeschlossen. Weiterhin leistete die Gesellschaft Unterstützung beim 
Portfolioverkauf der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG und 
unterstützte die Abwicklung der Bauträgerprojekte der bauverein AG und der BVD New Living 
GmbH & Co. KG im Rahmen der Vertriebssteuerung. 
 
Die Gesellschaft Schloss das Jahr 2014 mit einem verminderten Jahresüberschuss vor 
Gewinnabführung von 5 TEUR ab. Das Betriebsergebnis hat sich um 142 TEUR zum Vorjahr 
auf 5 TEUR im Geschäftsjahr 2014 vermindert.  
 
Investitionen fanden im Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 13 TEUR statt. 
 
Die Gesellschaft wird konzernintern finanziert . Der Cashflow  unter Zugrundelegung des 
Jahresergebnisses vor Gewinnabführung, der Veränderungen der langfristigen Rückstellungen 
und der Abschreibung b eläuft sich im Geschäftsjahr 2014 auf 21 TEUR gegenüber 151 TEUR 
im Vorjahr.  Die bauverein AG ist zu 100% an der Gesellschaft beteiligt und sichert als 
Gesellschafterin die Auftragslage. 
 
Auf Basis der Planungsprämissen für 2015 werden Umsatzerlösen in Höhe von 42 9 TEUR 
erwartet. Die integrierte  Unternehmensplanung der Gesellschaft geht für 2015 von einem 
Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von rd. 35 TEUR aus.  
 
Die Risiken für die Gesellschaft beschränken sich derzeitig auf unerwartete Reduzierungen 
innerhalb der Vertriebsvolumina der bauverei n AG bei einem weiterhin sehr günstigen 
Verkäufermarkt und einer großen Nachfrage nach Immobilien.  Zur weiteren Verstärkung der 
Bemühungen um private Auftraggeber im Bereich von Bestandsimmobilien wird die  
ImmoSelect sich durch mehr Außenwerbung in Darmstadt zukünftig präsentieren. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2014 der ImmoSelect GmbH durch die Deloitte 
& Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, ist beendet und hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben.
 
-278-
ImmoSelect GmbH

Institut Wohnen und Umwelt GmbH
Anschrift: Rheinstraße 65, 64295 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 290 40 sowie www.iwu.de
Gründung: 1971
Handelsregister: HRB 1649, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Land Hessen
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Institutskonferenz
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Meyer, Dr. Monika Mitglied 110,7 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
40,00%
60,00%
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung. Die Gesellschaft soll durch
wissenschaftliche Forschungen und Beratung in interdisziplinärer Zusammenarbeit die gegenwärtigen
und zukünftigen Formen des Wohnens und der Umwelt untersuchen, Forschungsergebnisse und
Reformvorschläge für Politik, Bürger und Wirtschaft unterbreiten, um insbesondere eine nachhaltige
Verbesserung der Lebensverhältnisse förderungswürdiger und benachteiligter Menschen zu erreichen.
Außerdem soll die effiziente, sozialverträgliche Nutzung von Energie und Umwelt sowie deren
Auswirkungen erforscht werden. (…)
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2014 auf 110,7 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Wissenschaftsstadt Darmstadt
-279-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 2.189
Vorräte 162 21 226
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 124 234 116
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.904 907 1.085
Rechnungsabgrenzungsposten 14 16 24
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 200
Gezeichnetes Kapital 200 200 200
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Sonderposten 443
Rückstellungen 172
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Ergebnisübernahme 3.097
Jahresergebnis
0
0
0
2.250
0
0
0
1
0
0
2
0
0
1
00
0
0
0
0
26
322
355
26
(vorl.) 2014
-3.098 -2.575 
2.574
0
0
0
0
-2.499 
-2.574 
200
1.607
1.072
235
-3.097 
-2.252 
0
2
-2.250 
469
388
-115 
1
0
0
1
0
63
7
0
0
-756 
-2.094 
-4.126 
1.874
68
1.112
694
00
2.879
-1.072 
-2.458 
-121 
-475 
24
430
16
2.672
200
329
205
-2.425 
85
1.404
1.606
1.805
-3.979 
-731 
1.319
419
26
404
2.672
1.806 2.229
-650 
1.857 767
-5.390 
2.292
1.161 1.427
1.607
-636 
0
-287 
-113 
0
0
1.805
-280-
Institut Wohnen und Umwelt GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 42,7%
Anlagenintensität 17,5% 26,7% 19,6%
Abschreibungquote 25,8% 31,7%
Investitionen 149
Investitionsquote 31,8%
Liquidität 3. Grades 107,9%
Eigenkapital 200
davon Gezeichnetes Kapital 200
Eigenkapitalquote 7,5% 12,4%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 879
Verschuldungsgrad 510,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -124,6%
Return on Investment (ROI) -84,2%
Eigenkapitalrentabilität < - 1.000%
Gesamtkapitalrentabilität -84,2%
Materialintensität 57,2%
Rohertrag 734
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 45,5%
Personal
Personalintensität 131,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 24
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 16
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 40 40
Frauenanteil Beschäftigte - 40%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 50,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 61 61
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 100,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
105,8%
42,5%
38,5%
0,0%
64
100,0%
39
0
-2.252
-2.131
26,7%
17,7%
-2.984
-192,8%
< - 1.000%
-3.098
-139,0%
134
91,4%
-192,8%
15
0
0
-195,2%
200
76
396,1%
46,5%
38
56,4%
115,8%
-1.090
316,5%
200
200
305
111,8%
200
-142,6%
11,1%
10,6%
0
0
50,0
-142,6%
24
-2.462
588
178,0%
< - 1.000%
52,1%
-2.575
35,3%
-281-
Institut Wohnen und Umwelt GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Institut Wohnen und Umwelt GmbH untersucht durch Grundlagenforschung die gegenwä r-
tigen Formen des Wohnens und Zusammenlebens und die Möglichkeiten einer sparsamen und 
rationellen umwelt- und sozialverträglichen Nutzu ng von Energie. Dafür werden ihr in einem 
jährlich neu definierten Umfang Mittel und Ressourcen von den Gesellschaftern zur Verfügung 
gestellt. Daneben nimmt das Institut an nationalen und internationalen Forschungsprojekten 
teil und untersucht auftragsbez ogen Fragestellungen von allgemeinem Interesse aus den o. a. 
Bereichen. Mit 934 TEUR liegt der Auftragsbestand deutlich (- 25%) unter dem Vorjahresn i-
veau. Der Auftragsbestand entspricht einer Personalausla stung für knapp 9 Monate. Einige 
signifikante Auftr agseingänge im Ersten Quartal lassen erwarten, dass bis Jahresende 2015 
wieder ein auskömmliches Niveau erreicht wird.  
 
Die Gesamtleistungen lagen im Jahr 2014 bei 1.319 TEUR und damit 910 TEUR unter dem 
Vorjahr. Die Bilanzsumme belief sich auf 1.805 TEUR  und war damit gut 200 TEUR höher als 
im Jahr 2013.  
 
Auf Grund der gewählten Unternehmensstruktur kann abschlusstechnisch kein Jahresergebnis 
entstehen. Sich buchungstechnisch ergebende Gewinne oder Verluste werden über ein Au s-
gleichpostenkonto für Zuschü sse ausgeglichen. Dieser Posten beträgt zum Ende des abgela u-
fenen Geschäftsjahrs 998 TEUR und ist als Verbindlichkeit aus sonstigen Zuwendungen inne r-
halb der sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen (Vorjahr: 527 TEUR). Die Änderung um rund 
471 TEUR hat den Ergebnisausgleich reduziert. Das IWU ist ein gemeinnütziges Unte rnehmen 
ohne Gewinnerzielungsabsicht. 
 
Die Gesamtinvestitionen haben sich mit knapp 38 TEUR halbiert. Hier zehren wir noch von den 
Erneuerungs- und Ersatzinvestitionen der Jahre 2011 und 2012. 
 
Die zahlungswirksamen Aufwendungen und Investitionen in Höhe von insgesamt 4.113 TEUR 
wurden durch die institutionelle Förderung des Landes Hessen mit 1.500 TEUR, Förderung der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt mit 240 TEUR, Einnahmen aus Projekten in Höhe von 2.527 
TEUR und sonstige Einnahmen (23 TEUR) finanziert. Der Kassenbestand erhöhte sich um 177 
TEUR auf 1.110 TEUR. 
 
Rund 80% unserer Aufträge kommen aus dem öffentlichen Bereich. Die gesetzlich geforderte 
Konsolidierung der öffentlichen Haushalte kann u ns dabei doppelt treffen. Neben einer zu b e-
fürchtenden Reduzierung der Fördermittel, ist auch ein Rückgang öffentlicher Forschungsau f-
träge zu erwarten.  
 
Die Mehrheit unserer Forschungsprojekte beschäftigt sich mit Ressourcenschonung und CO 2-
Minderung. Das Bürogebäude genügt dem Passivhausstandard. Alle eingesetzten elektrischen 
und elektronischen Geräte weisen eine sehr hohe Energieeffizienz auf. Die Möglichkeit, über ein 
Jobticketangebot für die Mitarbeiter den Individualverkehr zu reduzieren, wird aktuell geprüft. 
Flexible Arbeitszeiten und das Angebot von Teilzeitarbeit erleichtern die Vereinbarkeit von F a-
milie und Beruf.   
 
Die langfristig und strategisch angelegten Entscheidungen der Gesellschafter – Erhöhung der 
institutionelle Förderung für das IWU durch das Land Hessen, Kostentragung der Büroräume 
durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt - stellen sicher, dass auch in Zukunft Grundlagenfo r-
schung im IWU betrieben werden kann. Dies ist auch in dem für 2015 aufgestellten und bereits 
verabschiedeten Haushaltsplan manifestiert.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2013 durch den Wirtschaftsprüfer Dr. Drewes, Büdingen, 
wurde im Mai 2014 im Institut durchgeführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde 
erteilt. Auf der Gesellschafterversammlung vom 07. Juli 2014 wurde der Jahresabschluss 2013 
festgestellt und die Geschäftsführung entlastet. Zum Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 
2014 wurde Herr Dr. Drewes bestellt. Mit der Erteilung des Prüfvermerks wird gerechnet. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in de n Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewen-
det. 
-282-
Institut Wohnen und Umwelt GmbH

Stadtbau Freiberg GmbH
Anschrift: Beuststraße 1, 09599 Freiberg
Kontakt: 03731/ 3960 0 sowie www.stadtbau.net
Gründung: 11.12.1990
Handelsregister: HRB 6393, Amtsgericht Chemnitz
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Krumpfer, Andrea Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütung
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Mitglied 0 TEUR
Reuter, Holger Mitglied 0 TEUR
Runge, Tom-Hendrik Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Gegenstand der Gesellschaft ist die Bewirtschaftung, Verwaltung, Betreuung und Errichtung von
Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen. Die Gesellschaft kann als Sanierungsträger entsprechend
dem Baugesetzbuch tätig werden. Sie kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus
und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und
veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. Bei der Bereitstellung von Mietwohnungen sollen in
angemessener Weise soziale Belange berücksichtigt werden. Die Gesellschaft kann
Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche und
kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen.
Es wird von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 Gebrauch gemacht.
100,00%
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten keine Bezüge von der Gesellschaft.
-283-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.176
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 51 72 48
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.125 1.101 1.165
Rechnungsabgrenzungsposten 12 12 12
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 400
Gezeichnetes Kapital 400 400 400
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 850
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern -0 
Ergebnisabführung -58 
Jahresergebnis
1.931
-78 
0
0
-99 
0
0
-148 
3
545
543
1.931
-465 
-94 
543
862
0
2.051
593 537
0
800 703
-458 
541
1.173 1.213
1.970
-126 
-105 
-488 
605
12
593
0
00
537
-107 
-153 
-78 
-150 
0
785
0
2.051
400
892
58
-56 
117
0
-22 
95
862
784
-78 
-24 
0
0
2
-25 
4
0
-28 
0
0
0
0
0
-195 
56
400
1.970
639
866
84 80
0
707
707
0
2014
0
0
0
-26 
0
0
9
0
-31 
2
00
0
0
0
-0 
0
0
-0 
-95 
-284-
Stadtbau Freiberg GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 127,1%
Anlagenintensität 42,0% 39,8% 36,6%
Abschreibungquote 9,1% 11,0%
Investitionen 5
Investitionsquote 0,6%
Liquidität 3. Grades 123,1%
Eigenkapital 400
davon Gezeichnetes Kapital 400
Eigenkapitalquote 19,5% 20,3%
Bankverbindlichkeiten 696
Veränderung Verschuldung 17
Verschuldungsgrad 412,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 16,1%
Return on Investment (ROI) 4,6%
Eigenkapitalrentabilität 23,8%
Gesamtkapitalrentabilität 6,1%
Materialintensität 17,7%
Rohertrag 486
EBIT
EBITD
A
ROCE 10,5%
Personal
Personalintensität 25,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 5
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 5 6
Frauenanteil Beschäftigte - 83%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 41,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 31 25
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
2,9%
1
158
449
35,7%
14,1%
17,2%
80
7,9%
0
0
45,0
20,7%
0,0%
4,2%
392,0%
400
400
-64
126,2%
400
125,4%
-97
570
10,4%
400
0
382,4%
131,9%
0
137,3%
4
0
634
117
195
9,9%
0,0%
162
2,9%
14,4%
84
10,7%
432
19,4%
2,9%
27,4%
7,8%
80,0%
0,0%
39
100,0%
0,0%
5
-285-
Stadtbau Freiberg GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH (SWG) hält 100 % (400 TEUR) am 
Stammkapital der Stadtbau Freiberg GmbH. Zwischen der Städtischen Wohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sa. mbH und der Stadtbau Freiberg GmbH b esteht seit 2002 ein Gewinnabführungs - 
und Beherrschungsvertrag. Dieser Vertrag wurde zum 31.12.2014 beendet und ein neuer B e-
herrschungsvertrag mit Wirksamkeit zum 01.01.2015 geschlossen. 
 
Das Haupt- und Kerngeschäft der Gesellschaft ist die Sanierungsträgertätigkeit. Im Auftrag der 
Stadt Freiberg ist sie für das Sanierungsgebiet "Freiberger Altstadt" und weitere Fördergebiete 
tätig. Die Stadtbau Freiberg GmbH verwaltet die bereitgestellten Fördermittel, berät in diesem 
Zusammenhang Grundstückseigentümer und die Stadt Freiberg. Darüber hinaus werden auch 
Sanierungsträgerleistungen für die Stadt Ostritz für das Fördergebiet „Marienthal“ erbracht.  
 
Die Gesellschaft bewirtschaftet zwei eigene Wohngebietsparkhäuser im Stadtteil Freiberg -
Friedeburg. Die Zukunft dieser Parkhäuser steht in einem engen Zusammenhang mit der Ent-
wicklung im Wohngebiet Friedeburg. Die Planungen gehen davon aus, dass ein Bedarf zum 
Betrieb dieser Parkhäuser noch weit in das nächste Jahrzehnt bestehen wird. 
 
Das Geschäftsjahr 2014 schloss mit einem Ergebnis vor Gewinnabführung von 56 TEUR ab. 
Gemäß Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag wird der Gewinn an die Gesellscha fterin 
abgeführt. 
 
Die Umsatzerlöse aus der Vermietung der Parkhäuser blieben infolge der abgeschlossenen 
Verträge stabil bei 286 TEUR. Im Kerngeschäft der Sanierungsträgertätigkeit stieg der Umsatz 
(256 TEUR) gegenüber dem Vorjahr (251 TEUR). 
 
Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug unverändert 400 TEUR. Den Vermögensgegenständen 
des Anlagevermögens, die nahezu vollstän dig durch die Buchwerte der beiden Parkhäuser 
nebst Grund und Boden und Außenanlagen geprägt sind, in Höhe von 707 TEUR st anden die 
mittel- bis langfristig finanzierten Bankverbindlichkeiten in Höhe von 570 TEUR gegenüber. Die 
Verminderung des Anlagevermögens um 77 TEUR resultiert e aus planmäßigen Abschreibu n-
gen. Zum Bilanzstichtag 31.12.2014 verfügt e die Gesellschaft über liquide Mittel von 1.165 
TEUR. Die Liquidität war in 2014 vollständig ist mittelfristig nach den derzeitigen Planungen 
gesichert. 
 
Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die zukünftige Städtebauförderung haben sich 
in den letzten Monaten verstetigt. Sowohl die Bundesregierung als auch das Land Sachsen 
haben sich ausdrücklich zur Städtebauförderung bekannt. Die Bundesregierung hat beschlos-
sen, die Bundesmittel für Städtebauförderung von 700 Mio. Euro jährlich bereitzustellen und 
insbesondere das Förderprogramm „Soziale Stadt“ weiter fortzuentwickeln. 
 
In Bezug auf das Geschäftsfeld Parkhausbewirtschaftung sind die Rahmenbedingungen unv er-
ändert. Die Stellplatznachfrage ist unmittelbar von der Gesamtentwicklung des Wohngebiets 
abhängig. Die beiden wesentlichen Wohnungseigentümer im Wohngebiet Friedeburg planen 
derzeit keine Verringerung des Wohnungsbestandes durch Abrissmaßnahmen. Auch die Scha f-
fung zusätzlicher Stellplatzkapazitäten im Gebiet ist derzeit nicht vorgesehen. 
 
Für das Geschäftsjahr 2015 wird bei konstanten Umsatzerlösen im Bereich Parkhausvermi e-
tung und steigenden Umsätzen im Bereich Sanierungsträgertätigkeit mit einem Ergebn is von 
rd. 75 TEUR gerechnet. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2014 der Stadtbau Freiberg GmbH durch die 
Bavaria Treu AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden, hat zu keinen Einwendungen g e-
führt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ang e-
wendet. 
-286-
Stadtbau Freiberg GmbH

Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
Anschrift: Beuststraße 1, 09599 Freiberg
Kontakt: 03731/ 368 403 sowie www.wohnungsgesellschaft.de
Gründung: Juni 1992
Handelsregister: HRB 6251, Amtsgericht Chemnitz
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Stadt Freiberg
Beteiligungen
Stadtbau Freiberg GmbH
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG
BVD Freiberg GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Beirat
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Gunkel, Marcus Mitglied k.A.
Runge, Tom-Hendrik Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Reuter, Holger Vorsitzender k.A.
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen stv. Vorsitzender k.A.
Böttcher, Dr. Arnd Mitglied k.A.
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete Mitglied k.A.
Gunkel, Marcus Mitglied k.A.
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter Mitglied k.A.
Kretzer-Braun, Dr. Ruth Mitglied k.A.
Licht, Annette Mitglied k.A.
Schmitzer, Günther Mitglied k.A.
Scholz, Tobias Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
bauverein AG
Zweck der Gesellschaft ist es, im Rahmen ihrer kommunalen Aufgabenstellung vorrangig eine sozial
verantwortliche Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen, die
kommunale Siedlungspolitik und Maßnahmen zur Infrastruktur zu unterstützen und städtebauliche
Entwicklungs- und Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Die Gesellschaft errichtet, betreut,
bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und
Eigentumswohnungen. (…)
Es wurde von der Befreiung nach §286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
49,00%
51,00%
100,00%
94,00%
50,00%
50,00%
Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich in 2014 auf 9,9 TEUR.
-287-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 17.001
Vorräte 8.306 7.991 7.304
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 384 274 229
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 8.310 6.760 7.061
Rechnungsabgrenzungsposten 132 171 148
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 61.916
Gezeichnetes Kapital 16.080 16.080 16.080
Kapitalrücklage 2.139 2.902 3.501
Gewinnrücklagen 42.201 42.201 42.201
Bilanzergebnis 1.496 1.175 1.077
Rückstellungen 7.186
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 10 8 6
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -198 
Sonstige Steuern -1 
Jahresergebnis
146.589
-4.346 
0
301
-1.445 
0
-688 
-2.316 
1.388
24.006
23.306
146.589
-19.635 
-11.713 
22.618
133.450
3.306
153.956
23.988 24.012
-325 
84.845 81.211
-20.578 
25.206
15.026 14.594
150.157
-1.248 
-12.585 
-21.580 
25.679
1.690
22.756
1.233
00
24.336
-12.725 
-2.299 
-5.214 
-1.342 
67
134.960
78
153.956
62.859
5.759
1.374
4.099
95
-2.941 
1.158
136.824
131.489
-4.428 
-3.103 
56
92
46
-3.598 
1.194
59
-3.750 
0
58
87
1.175
301
-2.130 
1.269
62.358
150.157
77.965
6.580
4.628 4.372
3.393
128.304
131.847
3.485
2014
0
302
0
-3.254 
0
0
686
0
-4.024 
50
00
1.077
0
-191 
-1 
-273 
1.496
611
-288-
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 92,5%
Anlagenintensität 88,9% 89,9% 89,9%
Abschreibungquote 3,8% 3,3%
Investitionen 57
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 62,0%
Eigenkapital 61.916
davon Gezeichnetes Kapital 16.080
Eigenkapitalquote 40,2% 41,5%
Bankverbindlichkeiten 64.431
Veränderung Verschuldung -4.298
Verschuldungsgrad 148,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 6,2%
Return on Investment (ROI) 1,0%
Eigenkapitalrentabilität 2,4%
Gesamtkapitalrentabilität 3,6%
Materialintensität 49,6%
Rohertrag 11.264
EBIT
EBITD
A
ROCE 4,0%
Personal
Personalintensität 9,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 13
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 28
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 41 41
Frauenanteil Beschäftigte - 68%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 1
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 2
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 3 3
Frauenanteil Auszubildende - 66,7%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 44,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 52 53
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 30,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,7%
14
9.167
10.905
8,9%
1,7%
48,8%
4.821
3,5%
2
3
45,0
42,9%
1,2%
3,2%
140,8%
62.358
16.080
-3.246
62,5%
16.080
60,6%
-3.633
60.180
4,8%
62.859
2.567
133,2%
92,9%
1.618
93,5%
26
1
62.787
4.496
9.710
3,3%
1,9%
9.502
0,8%
1,9%
5.074
4,9%
11.426
49,9%
0,8%
9,2%
3,6%
65,0%
66,7%
53
0,0%
30,0%
40
-289-
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Unternehmensgegenstand der Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH (SWG) 
ist es vorrang ig, eine sozial verantwortliche  Wohnungsversorgung für breite Schichten der B e-
völkerung sicherzustellen. Neben der Bewirtschaftung des Wohnungsbestandes ist die Gesel l-
schaft u. a. noch in den Geschäftsfeldern WEG -Verwaltung und Dienstleistung für andere Wo h-
nungsunternehmen tätig.  
 
Die SWG ist das größte kommunale Wohnungsunternehmen im Landkreis Mittelsachsen. In 
Freiberg ist die Gesellschaft mit 5.795  TEUR (im Vorjahr 5.810 TEUR) eigenen, angemieteten 
und für Dritte verwalteten Wohnungen und Gewerbeeinheiten (inklusive VE der BVD Immobilien 
GmbH & Co. Freiberg KG) die größte Anbieterin von Wohnraum und Marktführerin. 
 
Insgesamt war das Jahr 2014 durch eine verhaltene Nachfrage am Wohnungsmarkt g eprägt. 
Dieses drückte sich in einem leicht gestiegenen Leerstandsniveau aus. Trotz der schwierigeren 
Rahmenbedingungen konnte mit dem Jahresergebnis 2014 in Höhe von 1.077 TEUR der ge-
plante Jahresüberschuss von 1.046 TEUR leicht übertroffen und die gesetzten Ziele für 2014 
weitgehend erreicht werden.  
 
Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 42,9 % gegenüber 41,5 % im Vorjahr. Die 
wesentlichen Ursachen für den Anstieg sind d as positive Jahresergebnis und die weitere Rüc k-
führung der langfristigen Darlehensverbindlichkeiten auch im Geschäftsjahr 2014. 
 
Die Bilanzstruktur ist unverändert durch ein branchentypisches hohes Immobilie nvermögen 
geprägt und bildet den branchentypischen Charakter eines anlagenintensiven Wohnungsunte r-
nehmens in den neuen Bundesländern ab. So beträgt der Anteil des Anlag evermögens an der 
Bilanzsumme 90,0 %. 
Das Ziel der Entschuldung der Gesellschaft wurde auch im Berichtsjahr zielstrebig weiter ver-
folgt. Durch Tilgungen aus laufender Liquidität konnten die langfristigen Verbindlichkeiten ge-
genüber Kreditinstituten im Berichtsjahr von 63 TEUR auf 60 TEUR zurückgeführt werden, dies 
entspricht einem Rückgang um 4,3 %. Für das Sanierungsvorhaben Forstweg 65 und 67 wur-
den im Berichtsjahr planmäßig zinsgünstige Kreditaufnahmen in Höhe von 403 TEUR getätigt.  
Der aus der laufenden Geschäftstätigkeit generierte Cashflow nach DVFA/SG ist im Ve rgleich 
zum Vorjahr um 623 TEUR  geringer ausgefallen. Ursache hierfür sind vor allem geringere Um-
satzerlöse aus Verkäufen von Grundstücken des Umlaufvermögens.  
 
Seit dem 01.01.2007 ist die bauverein AG, Darmstadt, mit 49 % an der Städtischen Wo h-
nungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH beteiligt. Auf Basis dieser Beteiligung und der z ugrunde 
liegenden Prognoserechnung bis zum Jahr 2025 wird die Gesellschaft ihre positive Weiterent-
wicklung unverändert fortsetzen. Im Geschäftsjahr 2015 wird ein positives Ja hresergebnis auf 
Vorjahresniveau erwartet.  
 
Zwischen der Gesellschaft und zwei Fo ndsgesellschaften bestehen bezüglich von Wohnungs - 
und Gewerberaumbeständen Leasingverträge, die seitens der Leasinggeber A ndienungsrechte 
mit festen Preisvereinbarungen, deren Wirksamwerden von der Andienungserklärung der Le a-
singgeber abhängt, beinhalten. Wir sind somit bei Ausübung des Andienungsrechtes verpflic h-
tet, die betreffenden Immobilien zu dem vereinbarten Andienungspreis von rund 29 Mio. Euro. 
(2016) und 20 Mio. Euro (2019) zu erwerben und diesen Kaufpreis zu finanzieren. Die Au s-
übung des Andienu ngsrechts ist für den Fonds II form - und fristgerecht bis zum 31.12.2014 
erfolgt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2014 der Städtische Wohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sa. mbH durch die Bavaria Treu AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden, hat zu 
keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter  Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ang e-
wendet. 
 
-290-
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Anschrift: Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 780 60 sowie www.darmstadtium.de
Gründung: 04.02.2004
Handelsregister: HRA 7067, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
Centralstation Veranstaltungs-GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Wöhler, Lars Mitglied 155 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb eines Wissenschafts- und
Kongresszentrums für Tagungen und Veranstaltungen wissenschaftlicher, kultureller, politischer,
gesellschaftlicher und kommerzieller Art in Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich für das Geschäftsjahr 2014 auf 155 TEUR.
100,00%
-291-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 2.587
Vorräte 01 32 1
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 1.477 773 717
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.110 762 305
Rechnungsabgrenzungsposten 40 26 76
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 33.860 28.152
Kapitalanteile 33.000 33.000 33.000
Rücklage 21.108 21.601 22.176
Bilanzergebnis -20.248 -23.865 -27.024 
Rückstellungen 160
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 33 53 29
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 3.867
Umsatzerlöse 3.867 3.761 4.160
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 517 224 263
Betriebsleistung 4.384
Betriebsaufwand
Materialaufwand -495 -439 -536 
Personalaufwand -1.806 -1.868 -1.943 
Abschreibungen -4.105 -4.033 -4.037 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.605 -2.299 -2.484 
Betriebsergebnis -4.627 -4.655 -4.575 
Finanzergebnis -1.691 -1.669 -1.653 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge5 1 2
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.696 -1.670 -1.655 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -6.318 -6.324 -6.229 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern -8 -210 -54 
Jahresergebnis -6.327 
69.509
250
37.898
68.938
-8.640 
38.083
-8.999 
72.136
67.365
67.286
68.938
30.736
79
72.136
0
1.547
53
69.456
0
3.761
66.516
66.516
1.042
65.397
38.113
221
107
65.265
25
-9.011 
-6.534 
3.985 4.424
4.160
-6.283 
-292-
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 101,6%
Anlagenintensität 96,4%
Abschreibungsquote 5,9% 6,2%
Investitionen 945 1.837 2.157
Investitionsquote 1,4% 2,7% 3,3%
Liquidität 3. Grades 174,2%
Eigenkapital 33.860 28.152
davon Gezeichnetes Kapital 33.000 33.000
Eigenkapitalquote 44,6% 42,3%
Bankverbindlichkeiten 36.758 36.855
Veränderung Verschuldung -1.932 215
Verschuldungsgrad 113,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -163,6%
Return on Investment (ROI) -8,8%
Eigenkapitalrentabilität -18,7%
Gesamtkapitalrentabilität -8,8% -9,5% -9,4%
Materialintensität 11,3% 12,1%
Rohertrag 3.372 3.322 3.624
EBIT -4.627 -4.655 -4.575
EBITD
A -522 -539
Kostendeckungsgrad 41,0% 41,3%
Personal
Personalintensität 41,2% 46,9% 43,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 18 18
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 22 20
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 38 40 38
Frauenanteil Beschäftigte - 55,0% 52,6%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 2 1
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 5 2 1
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 37 40
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 42 44 51
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
97,7%
37,9%
124,3%
-184
46,9%
100,2%
30.736
6,0%
113,5% 70,5%
99,4%
98,3%
-9,5% -9,4%
-621
33.000
36.785
-21,3% -22,3%
-173,7% -151,0%
136,3%
11,0%
-293-
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Jahr 2014 war von Zuwachs geprägt – mit einem Umsatzplus von 10,6 %, um 12,5 % 
steigenden Besucherzahlen, knapp 2 % mehr Veranstaltungen gegenüber 2013 und dem ne u-
en Saal ferrum e ndete das Geschäftsjahr erfolgreich. Das darmstadtium erwirtschaftete im 
Geschäftsjahr 2014 erstmals über 4 Mio. Euro Umsatz (4,160 Mio. EUR gegenüber 3,761 Mio. 
EUR in 2013).  
Das operative Ergebnis (ohne Abschreibungen, ohne Finanzergebnis) war mit einem Verlust 
von 876,5 TEUR geplant. Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung sowie höheren sonstigen 
betrieblichen Erträgen ko nnte das operative Ergebnis um über 284 TEUR gegenüber dem 
Planansatz verbessert werden.  
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat zur Absicherung der Liquidität eine Ausglei chszahlung 
in Höhe von 3.699 TEUR in 2014 gewährt. Seit Gründung des darmstadtiums wur den Einlagen 
in Höhe von 44,7 Mio. EUR geleistet. Die Einlagen der Jahre 2007 bis 2014 dienten zur De-
ckung laufender Verluste. 
Im Verlauf des Wirtschaftsjahres 2014 wurde  der Ausbau des Saals ferrum, bezogen auf den 
zweiten Bauabschnitt, im vorgegebenen Zeitrahmen projektiert und realisiert.  
Die Gesellschaft hat zum 01.04.2014 die Centralstation Veranstaltungs -GmbH gegründet. Die 
Stammeinlage beträgt 25  TEUR. Das operativ e Geschäft wurde zum 01.04.2014 von der Vo r-
gängergesellschaft Central station Kultur GmbH übernommen. Zum Geschäftsführer wurden 
Herr Lars Wöhler und Frau Meike Heinigk bestellt.  
Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr um 827 TEUR auf 
-2.446 TEUR erhöht. Die Investitionen, insbesondere für den Saal ferrum, führen zu einem e r-
höhten Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 2.132  TEUR. Einzahlungen der 
Gesellschafterin in Höhe von 3.699  TEUR (Vorjahr: 3.410 T EUR) sowie Einzahlungen aus der 
Aufnahme eines Darlehens zur Finanzierung der Investitionen für den Saal ferrum in Höhe von 
1.480 TEUR und Auszahlungen für planmäßige Tilgungen von Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten in Höhe von 1.121  TEUR (Vorjahr: 771 TEUR) führen insgesamt zu einem Mi t-
telzufluss aus der Finanzierungstätigkeit von 4.058  TEUR. Der Fortbestand der Gesellschaft 
hängt davon ab, dass Ausgleichszahlungen über das Geschäftsjahr 2014 hinaus gewährt we r-
den. 
Der Betrauungsakt für die beihi lferechtliche Unbedenklichkeit wurde erstellt. Die rechtlichen 
Rahmenbedingungen für eine EU -rechtlich unbedenkliche Gesellschafterfinanzierung wurden 
damit geschaffen. Der öffentliche Betrauungsakt ist vorerst bis zum 31.12.2014 befristet. 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstäti gkeit 
von 6,2 Mio. EUR (Vorjahr: 6,3 Mio. EUR) und einem Jahresfehlbetrag von 6,3 Mio. EUR (Vo r-
jahr: 6,5 Mio. EUR) ab.  
Ausschlaggebend hierfür waren ein verbessertes Rohergebnis durch gestiegene Umsätze und 
gestiegene sonstige betriebliche Erträge. Umsatzerlöse, Personal - und sonstige betriebliche 
Aufwendungen stellen die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren des dar mstadtiums 
dar. 
Der Umsatz lag 10,6 % über dem Vorjahr und 7,2  % über dem Planansatz. Die sonstigen b e-
trieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Schadenersatzleistungen, Erträge aus der We i-
terberechnung an die Toch tergesellschaft und periodenfremde Erträge. Die Mitarbeiterzahl 
blieb in 2014 weitgehend konstant. Rü ckstellungen für Resturlaub, Überstunden und ausst e-
hende Rechnungen wurden gebildet. Innerhalb der sons tigen betrieblichen Aufwendungen sind 
Verluste aus Schadenfällen und Aufwendungen für Risikovorsorge ausgewiesen.  
Das Betriebsergebnis des Jahres 2014 liegt zwischenzeitlich signifikant unter dem Niveau, das 
von den vorliegenden Gutachten zur Betriebsführung des darmstadtiums als mögliche unterste 
Grenze des operativen  Betriebsverlustes prognostiziert wurde. Hierbei wurde von einem jährl i-
chen operativen Zuschussbedarf für das darmstadtium in einer Größenordnung von ca. 1,2 – 
1,8 Mio. EUR p.a. ausgegangen, ohne hierbei die Kosten aus der Baufinanzierung zu berüc k-
sichtigen. Das operative Ergebnis beträgt in 2014 - 592 TEUR und unterschre itet die unterste 
Zuschussgrenze von 1,2 Mio. EUR mit 50,67 %. Folglich lag das negative operative Betriebse r-
gebnis bei nur 59,2 % des in der Koalitionsvereinbarung festgeschriebenen Grenzb etrags von  
1 Mio. EUR Betriebskostenzuschuss. 
Das darmstadtium ist im Veranstaltungsbe trieb ein Vorzeigeobjekt für Nachhaltigkeit, Re s-
sourcenschonung und intelligente Energienutzung. Auch im Büro ist das Umweltengagement 
tief verankert. Dafür erhielt das Kongresszentrum den ersten Platz im Wettbewerb "Büro und 
Umwelt" sowie den INCON Digital Infrastructure Award. Neben dem DGNB-Zertifikat (Deutsche 
Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.) und der Green Globe Zertifizierung zeigen auch diese 
-294-
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG

Auszeichnungen, dass Nachhaltigkeit eine tragende Rolle im Betrieb des Darmstädter Ko n-
gresszentrums spielt. 
Für die kommenden Jahre kann auf der Grundlage des Wirtschaftsplanes, der skizzierten Ma ß-
nahmen und der Marktplatzierung des Saals ferrum, mit einer weiteren Verbesserung des op e-
rativen Ergebnisses ab dem Wirtschaftsjahr 2015 gerechnet werden. In 20 15 beträgt der Au s-
gleichsbetrag zur Erfüllung von Gemeinwohlinteressen laut Wirtschaftsplan und bereits gene h-
migtem Haushaltsplan der Wissenschaftsstadt Dar mstadt 3,5 Mio. EUR . Eine eventuelle mit 
der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung einhergehende Buchungs zurückhaltung oder Stornos 
von Veranstaltungen können dem Grunde nach nicht ausgeschlossen werden. Gleic hsam bietet 
eine positive wirtschaftliche Entwicklung die Chance, hiervon durch die Generierung neuer 
Kunden und Umsätze zu partizipieren. Die Gesel lschaft untersucht systematisch die Risiken 
aller Bereiche. Ergebnisabweichungen werden analysiert und, soweit notwendig, entsprechende 
Gegenmaßnahmen eingeleitet. Der in der Aufsichtsratssitzung vom 16.12.2014 der WKD Ve r-
waltungs-GmbH genehmigte Wirtschaftsplan 2015 weist Umsatzerlöse in Höhe von 4,186 Mio. 
EUR aus. Der Jahresfehlbetrag wird voraussichtlich 6,5 Mio. EUR betragen. 
Die Prüfung durch die Wirtschaftprüfungsgesellschaft Falk  GmbH & Co KG Frankfurt hat zu 
keinen Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-295-
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 780 60 sowie www.darmstadtium.de
Gründung: 04.02.2004
Handelsregister: HRB 9073, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Technische Universität Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun
g
Wöhler, Lars Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütung
Partsch, Jochen Vorsitzender 0 TEUR
Prömel, Prof. Dr. Hans Jürgen stv. Vorsitzender 0 TEUR
Efinger, Dr. Manfred 0 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Seidler, Sabine Stadträtin 0 TEUR
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Prömel, Prof. Dr. Hans Jürgen stv. Vorsitzender 0 TEUR
Efinger, Dr. Manfred 0 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Seidler, Sabine Stadträtin 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 123
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gegenstand der Gesellschaft ist die Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung
der Firma Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
90,00%
10,00%
0
0
0
0
126
132130
124
2
128
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Verwaltungs-GmbH.
0
2
0
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
-297-

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 20.12.2001
Handelsregister: HRA 84667, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bvd Mittelhessen GmbH
PERXIS Beteiligungsgesellshaft mbH 6,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
BVD Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Braun, Dr-Ing. Hans-Jürgen 0 TEUR
Gunkel, Markus 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Schorr, Klaus-Peter 0 TEUR
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH, vertreten durch:
Gunkel, Markus 0 TEUR
Lammers, Klaus 0 TEUR
Rosendahl, Harald 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Verwaltung sowie die Veräußerung von Gebäuden
bzw. Wohnungen in der Region von Nordhessen. Die Gesellschaft stellt eine sozial verantwortbare
Wohnungsversorgung für breite Bevölkerungskreise sicher.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
94,00%
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
-299-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 713
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 693 26 37
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 19 43 58
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 14.018 14.831
Kapitalanteile 0 0 10
Rücklage 14.604 14.928 14.821
Bilanzergebnis -586 -980 0
Rückstellungen 490
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 5.565
Umsatzerlöse 5.565 4.783 4.792
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 5.565
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.164 -1.164 -1.164 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -470 -159 -322 
Betriebsergebnis 3.931 3.459 3.306
Finanzergebnis -2.321 -1.667 -1.628 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.321 -1.667 -1.628 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 1.610 1.793 1.678
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -490 0 54
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 1.120
83.228
490
67.698
82.135
-1.323 
69.432
-1.486 
83.940
82.066
82.066
82.135
13.948
0
83.940
0
69
0
83.228
0
4.783
80.997
80.997
95
80.902
66.166
0
0
80.902
0
-1.634 
1.793
4.783 4.792
4.792
1.732
-300-
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 97,3%
Anlagenintensität 99,2%
Abschreibungsquote 1,4% 1,4%
Investitionen 0 10 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 24,0%
Eigenkapital 14.018 14.831
davon Gezeichnetes Kapital 0 10
Eigenkapitalquote 17,0% 18,3%
Bankverbindlichkeiten 66.951 63.858
Veränderung Verschuldung -5.916 -1.532
Verschuldungsgrad 498,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 20,1%
Return on Investment (ROI) 1,3%
Eigenkapitalrentabilität 8,0%
Gesamtkapitalrentabilität 1,3% 2,2% 2,1%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 5.565 4.783 4.792
EBIT 3.931 3.459 3.306
EBITD
A 5.095 4.470
ROCE 4,1% 4,1%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
99,9%
4,2%
488,9%
-1.734
16,7%
96,7%
13.948
1,4%
2,5% 4,1%
97,3%
99,9%
2,2% 2,1%
4.624
0
65.371
12,9% 11,7%
37,5% 36,1%
446,1%
0,0%
-301-
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG ist Eigentümerin von diver-
sen bebauten Grundstücken in der Region von Nord- und Mittel hessen mit dazugehörenden 
2.100 Wohnungen mit einer gesamten Wohnfläche von 134.365 m², die sie  von der bauverein 
AG, Darmstadt, Rechtsnachfolger durch Verschmelzung der HEGEMAG GmbH, Darmstadt, im 
Wege einer sale- and-lease-back-Transaktion erworben hat und an diese  als gewerblichen Zw i-
schenmieter langfristig im Rahmen eines Geschäftsbesorgungs - und Generalmietvertrages 
vermietet. 
Für 2014 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.732  TEUR (im Vorjahr 1.793 TEUR) aus-
gewiesen. Gründe für die geringfügige Verminderung des Ergebnisses la gen im Wesentlichen 
an höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch Beratungskosten von 166 TEUR. Die 
Umsatzerlöse lagen mit einem Betrag von 4.792 TEUR auf Vorjahresniveau (4.783 TEUR). Wei-
terhin verringerten sich die Zinsaufwendungen mit 1.628  TEUR um 38 TEUR gegenüber dem 
Vorjahr. Zudem wurde aufgrund der Festsetzung der Gewerbesteuer 2012 ein sonstiger b e-
trieblicher Ertrag aus der Auflösung der Steuerrückstellung in Höhe von 54 TEUR erzielt. 
 
Die Bilanzsumme verringert sich um 1.139  TEUR (1,4 %) a uf 80.997 TEUR. Der Anteil des 
Anlagevermögens an der Bilanzsumme bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert bei 99,9 %. 
Das Umlaufvermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 26 TEUR, was auf einen leichten 
Anstieg der Forderungen aus Vermietung sowie des  Finanzmittelbestandes zurückzuführen 
war. Die Sachanlagen waren im Wesentlichen durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapi-
tal finanziert. Die Finanzierung entsprach der Laufzeit des Mietvertrags.  Der Cashflow – unter 
Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der Rückstellungen und der A b-
schreibungen – beliefen sich im Geschäftsjahr 2014 auf 2.406 TEUR. Im vorherigen Geschäfts-
jahr betrug dieser 2.957 TEUR. 
 
Das Risiko eines Instandhaltungsstaus bei den Wohnobjekten ist durch vertragliche Vereinba-
rungen, wonach die bauverein AG Instandhaltungs- und Modernisierungspflichten hat, in ein 
Bonitätsrisiko der bauverein AG transferiert worden. 
 
Die Zinssätze für die Fremdfinanzierungsmittel sind überwiegend mittelfristig fest vereinbart. 
Sich nach dem Zinsfestschreibungszeitraum ergebende Änderungen im Zinsaufwand der G e-
sellschaft werden vertragsgemäß durch angepasste Mieten von der bauverein AG getragen. Ein 
Zinsänderungsrisiko besteht insoweit nicht. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2014 ergab sich 
für die Gesellschafter die Möglichkeit das Portfolio zu veräußern. Mit Verträgen vom 
29.12.2014 wurde vereinbart, die Gesellschafterstruktur zu verändern, weitere Objekte in Al s-
feld, Gießen, Lauterbach und Grünberg von der bauverein AG zu erw erben, Grundstücke an 
verschiedene vom potentiellen Käufer benannte Gesellschaften zu verkaufen, den Geschäftsb e-
sorgungs- und Generalmietvertrag mit der bauverein AG aufzuheben, die atypisch stille Beteil i-
gung der bvd Mittelhessen GmbH zu beenden  sowie Geschäftsbesorgungsverträge aufzuheben 
und neu abzuschließen . Die Objekte werden voraussichtlich anschließend direkt vermarktet. 
Die Fremdfinanzierungsmittel werden – soweit dies sinnvoll erscheint – auf neue Darlehensge-
ber übertragen. Der Formwechsel soll im Laufe des Geschäftsjahres 2015 erfolgen. 
 
Aufgrund der Veräußerung der Objekte und der Aufhebung des Geschäftsbesorgungs - und Ge-
neralmietvertrags mit der bauverein AG wird für 2015 mit deutlich niedrigeren Umsatzerlösen 
gerechnet. Wegen des Sondereffekts der Verkaufstransaktion werden im Gegenzug höhere 
sonstige betriebliche Erträge erwartet. Die Unternehmensplanung geht von einem Jahresüber-
schuss in Höhe von 5.467 TEUR aus. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.201 4 der Wohn ungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Nordhessen KG durch die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesel l-
schaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Be-
stätigungsvermerk erteilt. Der Darmstädter Beteiligungskodex  wird angewendet. Eine Entspr e-
chenserklärung für das Geschäftsjahr 2014 konnte bis zur Fertigstellung des Beteiligungsb e-
richts nicht abgegeben werden. 
-302-
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 20.12.2001
Handelsregister: HRA 84670, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
BVD Südhessen GmbH
PERXIS Beteiligungsgesellshaft mbH 6,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
BVD Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Braun, Dr-Ing. Hans-Jürgen 0 TEUR
Gunkel, Markus 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Schorr, Klaus-Peter 0 TEUR
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH, vertreten durch:
Gunkel, Markus 0 TEUR
Lammers, Klaus 0 TEUR
Rosendahl, Harald 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Verwaltung sowie die Veräußerung von Gebäuden
bzw. Wohnungen in der Region von Südhessen. Die Gesellschaft stellt eine sozial verantwortbare
Wohnungsversorgung für breite Bevölkerungskreise sicher.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
94,00%
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
-303-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 5.163
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 5.083 3.518 121
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 80 279 192
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 102.694 ######
Kapitalanteile 0 0 0
Rücklage 102.400 102.419 100.656
Bilanzergebnis 294 -552 0
Rückstellungen 822
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 14 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 17.325
Umsatzerlöse 17.325 15.512 15.604
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 2.020 2.968 2.406
Betriebsleistung 19.345
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -3.385 -3.364 -3.351 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.542 -519 -679 
Betriebsergebnis 14.418 14.598 13.980
Finanzergebnis -7.284 -4.374 -4.140 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.284 -4.374 -4.140 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 7.135 10.224 9.840
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -787 0 137
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 6.347
234.207
787
129.779
232.433
-3.883 
135.840
-4.030 
239.370
228.636
228.636
232.433
101.867
0
239.370
0
3.797
0
234.207
0
15.512
224.522
224.522
314
224.208
123.865
0
0
224.208
0
-4.927 
10.224
18.481 18.011
15.604
9.977
-304-
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 93,6%
Anlagenintensität 97,8%
Abschreibungsquote 1,4% 1,5%
Investitionen 0 0 386
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,2%
Liquidität 3. Grades 25,6%
Eigenkapital 102.694 100.656
davon Gezeichnetes Kapital 0 0
Eigenkapitalquote 43,8% 44,8%
Bankverbindlichkeiten 116.517 110.616
Veränderung Verschuldung -72.739 -5.914
Verschuldungsgrad 133,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 36,6%
Return on Investment (ROI) 2,7%
Eigenkapitalrentabilität 6,2%
Gesamtkapitalrentabilität 2,7% 4,4% 4,4%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 17.325 15.512 15.604
EBIT 14.418 14.598 13.980
EBITD
A 17.803 17.331
ROCE 5,7% 6,3%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
98,4%
6,3%
128,2%
-6.061
42,9%
94,2%
101.867
1,5%
22,2% 2,4%
94,2%
99,9%
4,4% 4,4%
17.962
0
113.500
10,0% 9,9%
65,9% 63,9%
123,1%
0,0%
-305-
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen  KG, Darmstadt ist Eigentümerin 
von diversen bebauten Grundstücken in der Region von Südhessen mit dazugehörenden 4.343 
Wohnungen mit einer gesamten Wohnfläche von 275.538 m², die sie  von der  bauverein AG, 
Darmstadt, Rechtsnachfolger durch Verschmelzung der HEGEMAG GmbH, Darmstadt, im Wege 
einer sale-and-lease-back-Transaktion erworben hat und an diese  als gewerblichen Zwische n-
mieter langfristig im Rahmen eines Geschäftsbesorgungs - und Generalmietvertrages bis zum 
31.12.2026 vermietet.  
 
Für 201 4 wurde ein Jah resüberschuss in Höhe von 9.977  TEUR (im Vorjahr 10.224 TEUR) 
ausgewiesen. Der Rückgang des Jahresergebnisses um 247  TEUR resultierte im Wesentlichen 
aus gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträgen aus Objektverkäufen (2.406  TEUR, im Vor-
jahr 2.968 TEUR) sowie gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen insbesondere au f-
grund von Provisionszahlungen für die Vermittlung von Objektverkäufen (679 TEUR, im Vorjahr 
519 TEUR). Gegenläufig erhöhten sich die Umsatzerlöse (15.604 TEUR, im Vorjahr 
15.512 TEUR) und die Zinsaufwendungen verringerten sich (4.141  TEUR, im Vorjahr 
4.374 TEUR) Weiterhin wurde aufgrund der Festsetzung der Gewerbesteuer 2012 ein sonstiger 
betrieblicher Ertrag aus der Auflösung der Steuerrückstellung in Höhe von 137 TEUR erzielt.  
Die Bilanzsumme verringerte sich um 7.91 1 TEUR (3,4 %) auf 224.522 TEUR. Der Anteil des 
Anlagevermögens an der Bilanzsumme belief  sich auf 99,9 % (im Vorjahr 98,4 %). Das U m-
laufvermögen verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 3.483  TEUR, was im Wesentlichen 
dem Rückgang der Forderungen geschuldet war. 
 
Die Sachanlagen  waren im Wesentlichen durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital 
finanziert. Die Finanzierung entspricht der Laufzeit des Mietvertrags. 
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der Rückste l-
lungen und der Abschreibungen – beliefen sich im Geschäftsjahr 201 4 auf 12.541 TEUR. Im 
vorherigen Geschäftsjahr betrug er 13.553 TEUR. 
Sollte 2026 der Andienungspreis über dem Marktpreis liegen, so wird die Gesellschaft die Ob-
jekte an die bauverein AG andienen. Wir gehen davon aus, dass auch zu diesem Zeitpunkt  die 
bauverein AG, insbesondere aufgrund des kommunalen Hintergrunds, in der Lage ist, den A n-
kaufspreis zu zahlen. 
 
Das Risiko eines Instandhaltungsstaus bei den Wohnobjekten ist durch vertragliche Vereinba-
rungen, wonach die bauverein AG Instandhaltungs- und Modernisierungspflichten hat, in ein 
Bonitätsrisiko der bauverein AG transferiert worden. 
 
Die Zinssätze für die Fremdfinanzierungsmittel sind überwiegend mittelfristig fest vereinbart. 
Sich nach dem Zinsfestschreibungszeitraum ergebende Änderungen im Zinsaufwand der G e-
sellschaft werden vertragsgemäß durch angepasste Mieten von der bauverein AG getragen. Ein 
Zinsänderungsrisiko besteht insoweit nicht. 
 
Für 2015 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 10.552 TEUR erwartet, der über dem Jahres-
überschuss von 2014 liegt. Dies resultiert aus geplanten höheren Erlösen aus dem Verkauf von 
Objekten sowie niedrigeren Zinsaufwendungen. Abweichungen von den Planzahlen werden sich 
aufgrund von geplanten aber noch nicht realisierten Verkäufen aus dem Portfolio ergeben. Im 
Nachgang werden sich unter anderem die Miete wie auch die Zinsaufwendungen reduzieren.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.201 4 der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG durch die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesel l-
schaft, Mannheim, hat zu ke inen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Be-
stätigungsvermerk erteilt.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
-306-
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG

Geschäftsfeld Mobilität 
 
 HEAG mobilo GmbH 
 Beteiligungsgesellschaften der HEAG mobilo GmbH: 
 
 
 
 DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
 Integriertes Verkehrsmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH 
 Rhein-Main-Verkehrsbund GmbH (RMV) 
 Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (URN) 
 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Das Geschäftsfeld Mobilität erbringt einen Großteil der ÖPNV-Leis-
tungen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Region. Das 
Nahverkehrsangebot ermöglicht den Menschen Mobilität und g e-
sellschaftliche Teilhabe. Es erfüllt damit einen wesentlichen Teil der 
Daseinsvorsorge. Gleichzeitig nützt die Mobilität mit Bussen und 
Bahnen dem Klimaschutz und stärkt die Nachhaltigkeitsbestrebu n-
gen der Wissenschaftsstadt Darmst adt. Um  den ÖPNV -Anteil am 
Gesamtverkehr weiter zu erhöhen, soll die bestehende Infrastruktur 
erhalten, qualitativ und quantitativ ausgebaut werden (z.B. Verbes-
serung der Barrierefreiheit und Fahrgastinformation in Fahrzeugen 
und an Haltestellen). Die Koordination der Nahverkehrsleistungen 
und die Abstimmung mit dem Rhein -Main-Verkehrsbund (RMV) e r-
folgen durch die Darmstadt -Dieburger Nahverkehrsorganisation 
(DADINA) sowie die Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
 HEAG mobiServ GmbH 
 
 HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
 Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Kooperationen 
 
 „Mobility Breaking Points“, ein Projekt zu Sturzrisiken älterer Men-
schen in Bussen, der Fresenius Hochschule Idstein , wird von  der 
HEAG mobilo unterstützt. Das Projekt „inDAgo“ befasst sich mit der 
Optimierung der Mobilität im Alter. Die Initiative "Damit Deutschland 
vorne bleibt" rückt die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur in 
den Fokus. 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Mobilität 
Auszeichnungen *

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
Anschrift: bahnGALERIE, Europaplatz 1, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 360 510 sowie www.dadina.de
Gründung: 01.07.1997
Handelsregister: keine Eintragung
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Mitglieder
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Organe der Gesellschaft
Zweckverbandsvorstand
Verbandsversammlung
Fahrgastbeirat
Städte- und Gemeindebeirat
Zweckverbandsvorstand
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Zuschke, Cornelia Stadträtin Vorsitzende -
Fleischmann, Christel Kreisbeigeordneter stv. Vorsitzender -
Handschuh, Heiko Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Streicher-Eickhoff, Mariann
e Mitglied -
Wegel, Hans Stadtrat Mitglied -
Wucherpfennig, Dagmar Kreistagsvorsitzende Mitglied -
Bezüge des Zweckverbandsvorstands
Verbandsversammlung
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Ludwig, Alexander Vorsitzender -
De Stefano, Andre Stadtverordneter Mitglied -
Flöter, Christian Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Freund, Boris Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied -
Gernhardt, Florian Stadtverordneter Mitglied -
Hoffie, Klaus-Jürgen Mitglied -
Kirchhöfer, Gudrun Kreistagsabgeordnete Mitglied -
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordn., MdL Mitglied -
Klein, Rudolf Stadtrat Mitglied -
Koch, Patrick Mitglied -
Kosub, Katrin Stadtverordnete Mitglied -
Krist, Aron Mitglied -
Opitz, Stefan Stadtverordneter Mitglied -
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Aufgabe des Zweckverbandes ist die Wahrnehmung der öffentlichen Interessen im lokalen öffentlichen
Personennahverkehr im Zuständigkeitsbereich seiner Mitglieder. Ihm obliegt die Organisation des
lokalen ÖPNV und die Koordination des lokalen ÖPNV mit den Stadtverkehren im ÖPNV. Soweit nichts
anderes vereinbart wird, bleiben die Stadtverkehre in der Zuständigkeit der Städte und Gemeinden. Die
Mitglieder des Verbandes stimmen die von ihnen veranlassten Stadtverkehre mit dem Ziel einer
Integration in den lokalen ÖPNV mit dem Verband ab.
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstandes erhielten im Geschäftsjahr 2014 eine
Aufwandsentschädigung. Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.
 
 
-309-

Rupprecht, Reinhard Mitglied -
Schäfer, Michael Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Schuchmann, Uwe Mitglied -
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied -
Wagner, Holger Mitglied -
Weidner, Felix Stadtverordneter Mitglied -
Bezüge der Verbandsversammlung
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr 2014 eine
Aufwandsentschädigung. Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.
-310-
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation

Bilanz (TEUR) 2012 (vorl.) 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 25.333
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 25.332 22.211 22.895
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2 358 451
Rechnungsabgrenzungsposten 337 57 11
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 0 752 0
Bilanzergebnis 0 0 2.143
Sonderposten 32
Rückstellungen 2.785
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 22
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 (vorl.) 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
24.516
-80 
0
0
-37.532 
0
0
-569 
411
39.916
39.505
24.516
-38.397 
-187 
39.505
461
0
537
26.422
38.307 37.677
0
23.605 20.067
-37.787 
38.580
22.569 23.346
23.925
-37.191 
-27 
-40.582 
40.665
2.357
38.307
0
00
37.677
-9 
-506 
-99 
-39.968 
291
1.299
292
26.422
2.143
4
310
752
82
0
-83 
-1 
752
1.007
0
-43 
0
0
2
-45 
903
277
-42 
0
0
0
752
0
-598 
1.476
752
23.925
22.036
2.569
793 1.519
0
882
1.159
0
(vorl.) 2014
1
0
0
-41 
0
0
3
0
-86 
2
00
1.476
0
0
0
0
0
0
-311-
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 (vorl.) 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Anlagenintensität 2,8% 5,4% 4,7%
Abschreibungquote 13,1% 6,9%
Investitionen 30
Investitionsquote 4,0%
Liquidität 3. Grades 206,0%
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 3,1%
Bankverbindlichkeiten 14.092
Veränderung Verschuldung 6.870
Verschuldungsgrad >1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Return on Investment (ROI) 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,3%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 38.298
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 100,0%
Personal
Personalintensität 1,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 4
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 5
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 9 9
Frauenanteil Beschäftigte - 56%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 1
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 1
Frauenanteil Auszubildende - 100,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 39,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 51 57
Frauenanteil innerhalb des Zweckverbandsvorstands / 20,0%
Frauenanteil innerhalb der Verbandsversammlung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
6,0%
4
1.599
39.317
1,5%
68,9%
0,5%
1.519
103,8%
1
1
41,0
8,7%
15,0%
6,2%
>1.000%
752
0
1.969
317,9%
0
261,3%
-3.538
15.002
3,7%
2.143
606
>1.000%
>1.000%
174
>1.000%
5
0
14.000
82
181
0,0%
46,7%
793
3,1%
100,0%
793
2,0%
37.650
0,1%
3,1%
1,5%
102,0%
55,6%
100,0%
66
50,0%
15,0%
9
-312-
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die DADINA finanziert sich über eine Umlage gegenüber dem Landkreis Darmstadt- Dieburg 
und der Stadt Darmstadt. Dadurch schließt die DADINA mit einem betriebswirtschaftlich au s-
geglichenen Ergebnis ab. Über den Abgleich der abgerechneten Umlage mit der geplanten Um-
lage ist es möglich, die wirtschaftliche Entwicklung der DADINA zu beurteilen.  Im November 
2013 meldete die Firma HAV, welche im Gebiet der DADINA eine Verkehrsleistung von ca. 2,2 
Mio. Wagenkilometern (zwei Mio. in lokaler Verantwortung der DADINA, 0,2 Mio. im Auftrag 
des RMV) erbrachte, Insolvenz an.  
Das Hauptaugenmerk der DADINA lag darauf, die Erbri ngung der Verkehrsleistung zu sichern. 
Zum März 2014 gelang ein nahtloser Übergang der Leistungserbringung an die neuen Betrei-
ber HEAG mobiBus (Linienbündel Weiterstadt der Linien 675, 5513, 5515 und 5516) und 
StadtLandBus (Linienbündel Darmstadt / Ober -Ramstadt der Linien K56 und K58 sowie L i-
nienbündel Reinheim der Linien K55, K57 und K85). Die Bestel lkosten erhöhten sich um ca. 
1,3 Mio. Euro. Da seitens des RMV ab dem Jahr 2014 für Mehrbestellungen im Schienenver-
kehr (Partnerschaftsfinanzierung) nur noch der hälftige Kostenanteil abge fordert wird, konnten 
die zusätzlichen Bestellkosten durch Einsparungen kompensiert  werden. Durch die im Jahr 
2010 durchgeführte Verkehrserhebung des RMV reduzierten sich die zugeteilten Einnahmen 
für die Linienbündel der HEAG mobiBus und dem Linienbündel „Weiterstadt“ maßgeblich.  
Die DADINA engagierte sich beim RMV für eine Nacherhebun g dieser Linienbündel, welche im 
Jahr 2013 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse wurden im Jahr 2014 präsentiert. Der Liniener-
lös für das Linienbündel „Weiterstadt“ erhöhte sich deutlich. Bei den Linien der DADINA 
(Stadt) zeigte sich ein differenziertes Bild.  Während sich die Einnahmenzuteilung der direkt 
vergebenen Linien v.a. wegen zusätzlicher Einnahmenzuteilungen für die Linie K erhöhte, red u-
zierte sie sich für das Linienbündel „Darmstadt-Kranichstein“.  
Für die Jahre 2013 und 2014 trägt die HEAG mobiBus f ür das kommerzielle Linienbündel 
„Darmstadt-Kranichstein“ die volle Ergebnisverantwortung. Allerdings wird es nach A blauf der 
Konzession im Dezember 2014 nicht mehr möglich sein, das Linienbündel „Darmstadt -
Kranichstein“ kommerziell zu bedienen.  Bei der E innahmenentwicklung schwächte sich der 
Einnahmenzuwachs auf hohem Niveau im Ve rgleich zu den Vorjahren etwas ab. Die testierten  
Einnahmen stiegen im Jahr 2014 um ca.1,4 Mio. EUR., was einem Einnahmenzuwachs von ca. 
3,8 % entspricht. Dies belegt, dass erneu t ein Fahrgastzuwachs von ca. 2 % realisiert werden 
konnte. Da das Verkehrsangebot in der Kernstadt Darmstadt (Tarifzone 4001 des RMV -Tarifs) 
sehr gut ausgebaut ist, wurde in Abstimmung mit dem RMV ein Stadttarif Darmstadt eing e-
richtet, welcher etwas höher  als der RMV -Standardtarif liegt. Die daraus resultierenden Meh r-
einnahmen dienen zur Sicherung des Verkehrsangebotes, da die öffentlichen Zuschüsse auch 
im Jahr 2014 nicht erhöht wurden. Im Jahr 2014 konnten erneut weitere Partner für den A b-
schluss von Job-Ticket-Verträgen gewonnen werden. So konnte mit der neuen Linie G erstmals 
eine aus Drittmitteln der Firma GSI aus Darmstadt- Wixhausen finanzierte Buslinie eingerichtet 
werden, mit welcher auch das Verkehrsangebot für den Darmstädter Norden verbessert werden 
konnte. Die Mobilitätsberatung spielt mittlerweile auch eine wichtige Rolle bei Standorten t-
scheidungen von Firmen. 
Die DADINA engagiert sich auch für eine moderne ÖPNV -Infrastruktur. Daher wurde das Halte-
stellenausbauprogramm v.a. im Gebiet des Landkre ises Darmstadt-Dieburg fortgesetzt. In den 
nächsten Jahren liegt das Augenmerk auf den Ausbau von Radabstellanlagen an den Halteste l-
len im Landkreis Darmstadt- Dieburg. Ein entsprechendes Konzept wurde mit den Kom munen 
diskutiert und soll im Jahr 2015 umgesetzt werden.  
Für eine nachhaltige Entwicklung des ÖPNV-Angebotes im Gebiet der DADINA ist es sehr wic h-
tig, dass die Mittelzuteilung des Landes He ssen und die Regionalisierungsmittel des Bundes 
erhöht werden. Um für die Diskussionen eine fachliche Grundlage zu definieren, wirkte die D A-
DINA in einer Arbeitsgruppe des RMV mit, welche mit der Zielsetzung initiiert wurde, den Ve r-
wendungsnachweis transparenter zu gestalten. Es wird angestrebt, das Projekt im Jahr 2015 
zum Abschluss zu bringen und dann im Rahmen der neu zu verhandelnden Verträge zw ischen 
dem RMV und dem Land Hessen eine erhöhte Mittelzuweisung an die lokale Ebene zu erre i-
chen.  
Ab 2014 wird die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche für die nächsten fünf Ja h-
re die Prüfung übe rnehmen. Die Vergabe des Auftrages erfolgte in 2013 in Zusammenarbeit 
mit der HEAG.  Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserkl ä-
rung für das Geschäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abg e-
geben. 
-313-
DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation

HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4900 sowie www.heagmobibus.de
Gründung: 01.01.1989
Handelsregister: HRA 4709, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun
g
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Steinmetz, Ralf Mitglied k.A.
Weiland, Doris Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung k.A.
Jahresergebnis -1.529 
Eigenkapital 2.016
Bilanzsumme
Investitionen 263
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 149
Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von Stadt-, Vorort- und Regionalverkehrsdiensten, einschließlich
des Schülerverkehrs, mit Kraftfahrzeugen im Linienverkehr. Die Gesellschaft wird nach
erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, insbesondere wird eine angemessene Verzinsung des
eingesetzten Kapitals angestrebt. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher Art übernehmen
und vertreten und Beteiligungen daran erwerben. Sie kann Zweigniederlassungen errichten.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
99,04%
0,48%
0,48%
145
21
190
3.346
3.121
11.2439.965
2.363
347
10.517
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
k.A.
759
k.A.
-315-

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Seit 1. März 2014 betreibt die HEAG mobiBus das Linienbündel „Weiterstadt“. Die zuvor durch 
den HAV im Auftrag der HEAG mobiBus bedient en Linien U und KU werden wieder selbst 
betrieben. Insgesamt wuchs die selbst erbrachte Verkehrsleistung durch die Weiterstädter 
Linien und die Linien U und KU  um jährlich rund 1,3 Mio. Fahrplankilometer, dies entspricht 
einem Zuwachs um fast 40 Prozent.  Dies machte zusätzliche Ressourcen, wie Fahrpersonal 
und Omnibusse erforderlich. Die HEAG mobiBus stellte 34 ehemalige Mitarbeiter des HAV ein  
und übernahm auch sechs Busse, darunter zwei Busse mit einem Leasingvertrag. Die weiteren 
für den Betrieb notwendigen neun Gelenkbusse wurden zunächst angemietet, bis die neuen 
Busse Anfang 2015 geliefert worden sind. 
 
Die Dadina-Verbandsversammlung und die Wissenschaftsstadt Darmstadt haben Anfang April 
2014 eine erneute Direktvergabe aller bislang direktvergebenen Linien, die im Rahmen einer 
Notvergabe betrieben en Linienbündel Weiterstadt und Be rgstraße sowie die bis Ende 2014 
eigenwirtschaftlich betriebenen Linien H und U an die HEAG mobiBus beschlossen. Die neuen 
Verträge gelten ab Dezember 2016. 
 
Für das Unternehmen bedeutet diese Entscheidung ein hohes Maß an Planungssicherheit für 
die kommenden Jahre. Anstehende Investitionen, wie Fahrzeugbeschaffungen, können getätigt 
werden und auch die Arbeitsplätze bei der HEAG mobiBus sind gesichert. Gleichzeitig 
verbessern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für  das Unternehmen. Zwar bleibt 
der finanzielle Spielraum für das Unternehmen auch weiterhin eng. 2015 wird die 
Direktvergabe von den Aufgabenträgern europaweit angekündigt. Rechtlich sicher ist sie dann 
erst nach Ablauf der Widerspruchsfrist. 
 
Die drastisch gesunkenen Erlöszuscheidungen im Rahmen des Einnahmeaufteilungsverfahrens 
des RMV, die aufgrund der hohen Fahrgastnachfrage erforderlichen Investitionen in 
Großraumgelenkbusse und die Kostensteigerungen der letzten Jahre belasten die 
Wirtschaftlichkeit des Linienbündels „Darmstadt-Kranichstein“ (H+U). Eine zusammen mit der 
Dadina initiierte Fahrgastzählung hat – entgegen der Erwartungen - für die Linien H+U 
niedrigere Erlöse erbracht. Die Konzession dieses Linienbündels endet e im Dezember 2014, 
und die HEAG mobiBus sah sich aufgrund der genannten Umstände außer Stande, diese Linien 
weiterhin kommerziell zu betreiben. Diese  Linienleistung wurde deshalb bis Ende 2016 im 
Rahmen einer Notvergabe mit entsprechendem Verkehrsvertrag an die HEAG mobiBus 
beauftragt, danach soll das Bündel zusammen mit den anderen Linien in die neue 
Direktvergabe aufgenommen werden. 
 
Nach zähen Verhandlungen konnte im April 2014 eine Einigung bei den Tarifverhandlungen 
zwischen dem Landesverband Hessischer Om nibusunternehmer e.V. (LHO) und der 
Gewerkschaft Ver.di erzielt werden. Die Gewerkschaft hatte den Manteltarifvertrag und den 
Entgelttarifvertrag im privaten Omnibusgewerbe  in Hessen zum 30. Juni 2013 ge kündigt. Im 
Rahmen der Tarifverhandlungen kam es im Dezember 2013 und März 2014 zu Streiks. Die 
Laufzeit des neuen Vertrags endet am 31. März 2016. 
 
Seit Ende November setzt die HEAG  mobiBus auf der Schnellbuslinie zum Frankfurter 
Flughafen (Airliner) Doppeldeckerbusse ein. Angesichts steigender Nachfrag e einerseits und 
größeren Kostendrucks andererseits sind die größeren Fahrzeuge die wirtschaftlichste Lösung. 
 
Höhere Erlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen und höhere Erträge aus der Auflösung von 
Rückstellungen beeinflussten die sonstigen betriebliche n Er träge. Neben dem höheren 
Personalstand, bedingt durch die Übernahme des Weiterstädter Linienbündels und der 
Rücknahme von Leistungen von Subunternehmern, ist auch der neue LHO -Tarifabschluss 
verantwortlich für den Anstieg des Personalaufwandes. Die HEAG mobiBus schließt das 
Geschäftsjahr mit einem Jahresergebnis von 759 TEUR ab.  
 
Die HEAG mobiBus investierte 3.346 TEUR im Wesentlichen in die Beschaffung neuer Busse . 
Die hohe Investitionstätigkeit und der damit verbunden e Anstieg d es Anlagevermögens sowie 
der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei gleichzeitig geringe rem 
-316-
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG

Bestand an Flüssigen Mitteln führen zu einer höheren Bilanzsumme. Der Anteil des 
Anlagevermögens an der Bilanzsumme steigt somit zum Bilanzstichtag. 
 
Die Passivseite ist im Wesentlichen durch den Anstieg des Eigenkapitals , bedingt durch die 
Zuführung des positiven Jahresergebnisses und der Verbindlichkeiten beeinflusst. Der 
Entwicklung der Verbindlichkeiten resultiert aus der Aufnahme von Darlehen zur Fina nzierung 
der Investitionen. 
 
Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken sind 
wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. 
Dabei werden – unter Berücksichti gung definier ter Risikokategorien – 
Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Die eingeleiteten Maßnahmen werden 
auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Neben der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für 
unerwartete Risiken Berichterstattungspflicht. Das  Risikomanagement für die HEAG mobiBus 
wird vom Gesellschafter HEAG mobilo übernommen. Besondere Ausfall -, Preisänderungs- oder 
Liquiditätsrisiken bestehen nicht. Die im Berichtsjahr durchgeführten Analysen haben keine 
bestandsgefährdenden Risiken aufg ezeigt bzw. zu keiner veränderten Ausrichtung des 
Unternehmens geführt.  
 
Laut Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (bdo) bleibt die Stimmung in der Nahverkehrsbranche 
verhalten. Die Kürzungen von Zuwendungen in den letzten Jahren, sinkende Fahrgastzahlen im 
ländlichen Raum sowie Ungewissheit über die Art der Umsetzung des novellierten PBefG 
prägen die Branche. Damit bleibt ein spürbarer Kostendruck zurück und die Unsicherheit über 
die künftige Erteilung von Linienverkehrsgenehmigungen. 
 
Der HEAG mobiBus bleiben die Linienleistungen im Rahmen einer erneuten Direktvergabe bis 
2026 erhalten. Dies bringt Planungssicherheit, insbesondere bei den Fahrzeuginvestitionen 
und bei den Personalplanungen. 
 
Im Geschäftsjahr 2015 wird erstmals das gesamte Jahr für das Linienbündel Weiterstadt 
abgerechnet. Vor diesem Hintergrund rechnet d ie Gesellschaft für 2015 mit  einer 
Umsatzsteigerung von rund 8  %. Für die Personal- und Materialaufwendungen wird von einer 
Steigerung von 8 % bzw. 2 % ausgegangen. Unter Berücksichtigung der beschriebenen 
Entwicklungen sowie der investitionsbedingt um 26 % höheren Abschreibungen wird für das 
Geschäftsjahr 2015 ein Jahresüberschuss von 529 TEUR erwartet. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entspre chenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
 
-317-
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG

HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4900 sowie www.heagmobibus.de
Gründung: 15.12.1989
Handelsregister: HRB 4569, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun
g
Steinmetz, Ralf Mitglied 0 TEUR
Weiland, Doris Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 1
Eigenkapital 28
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiBus GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft wird nach
erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, insbesondere wird eine angemessene Verzinsung des
eingesetzten Kapitals angestrebt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
98,82%
0,59%
0,59%
0
0
0
0
31
3331
30
1
30
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
0
1
0
-319-

HEAG mobilo GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4000 sowie www.heagmobilo.de
Gründung: 29.12.1989
Handelsregister: HRB 4441, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG
Beteiligungen
HEAG mobiServ GmbH
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Kalbfuss, Matthias Vorsitzender 228 TEUR
Dirmeier, Michael Mitglied 177 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Schüßler, Ellen Stadtverordnete Vorsitzende 6,3 TEUR
Trautmann, Reinhold 1. stv. Vorsitzender 5,4 TEUR
Schellhaas, Klaus Peter Landrat 2. stv. Vorsitzender 5,3 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 3. stv. Vorsitzender 5,4 TEUR
Schmidt, Walter Stadtverordneter 4. stv. Vorsitzender 5,4 TEUR
Jourdan, Hartwig Stadtverordneter 5. stv. Vorsitzender 5,4 TEUR
Busch, Gerhard Stadtrat Mitglied 4,4 TEUR
Fleischmann, Christel Kreisbeigeordneter Mitglied 4,4 TEUR
Korndörfer, Karl Mitglied 4,4 TEUR
Pizzichetti, Antonio Mitglied 0,9 TEUR
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzung-
en des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz nach § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
99,04%
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Unternehmensgegenstand ist die Beförderung von Personen im öffentlichen Personennahverkehr. Die
Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der genannte
Gesellschaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer
Unternehmen bedienen, an anderen Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder
errichten oder pachten.
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2014 auf 405 TEUR.
26,00%
74,00%
100,00%
100,00%
100,00%
98,82%
100,00%
-321-

Thierolf, Axel Mitglied 4,4 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat Mitglied 4,3 TEUR
Weidner, Felix Stadtverordneter Mitglied 4,2 TEUR
Yilmaz, Ümit Mitglied 4,4 TEUR
Zuschke, Cornelia Stadträtin Mitglied 0,7 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Die Bezüge für die Mitglieder des Aufsichtsrats beliefen sich in 2014 auf 72 TEUR. Diese beinhaltet
auch die Vergütung von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.
-322-
HEAG mobilo GmbH

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 56.229
Vorräte 3.285 3.549 4.513
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 51.107 47.291 46.031
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.837 5.480 6.664
Rechnungsabgrenzungsposten 68 62 34
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 32.989
Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752
Kapitalrücklage 22.237 22.237 22.237
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 52.089
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 2.227 1.968 1.710
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -2 
Sonstige Steuern -183 
Ergebnisübernahme 29.180
Jahresergebnis
146.459
-8.098 
0
27
-5.045 
718
530
-25.187 
4.410
58.767
53.108
146.459
-84.198 
-46.017 
54.357
81.158
16.095
154.158
47.792 51.337
-9 
66.854 65.994
-80.310 
54.790
56.319 57.208
150.217
-4.733 
-42.628 
-77.807 
52.053
4.262
47.357
-103 
538 606
50.739
-45.038 
-21.211 
-7.361 
-4.196 
607
93.836
704
154.158
32.989
49.414
-28.994 
-25.754 
8
-4.015 
-29.769 
97.860
78.731
-7.761 
-4.405 
142
464
111
-5.149 
3.453
992
-4.219 
0
82
555
0
26
-25.038 
-29.836 
32.989
150.217
62.346
49.266
-25.520 -25.431 
30.085
14.400
75.555
89.217
12.670
2014
0
27
658
-3.474 
0
0
182
-1.300 
-3.591 
81
00
0
0
-2 
-247 
-2 
0
-74 
29.845
-323-
HEAG mobilo GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 105,9%
Anlagenintensität 63,5% 62,5% 60,9%
Abschreibungquote 7,5% 9,1%
Investitionen 7.980
Investitionsquote 8,2%
Liquidität 3. Grades 116,3%
Eigenkapital 32.989
davon Gezeichnetes Kapital 10.752
Eigenkapitalquote 21,4% 22,0%
Bankverbindlichkeiten 31.402
Veränderung Verschuldung 10.295
Verschuldungsgrad 367,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -62,4%
Return on Investment (ROI) -19,4%
Eigenkapitalrentabilität -90,5%
Gesamtkapitalrentabilität -17,0%
Materialintensität 86,5%
Rohertrag 2.753
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 63,9%
Personal
Personalintensität 40,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 340
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 66
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 396 406
Frauenanteil Beschäftigte - 16%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 11
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 5
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 5 16
Frauenanteil Auszubildende - 31,3%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 49,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 53 60
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 11,1%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-20,5%
354
-16.701
8.339
42,6%
-91,2%
78,3%
-24.798
66,4%
3
15
47,7
22,5%
7,9%
-17,0%
355,4%
32.989
10.752
-3.648
117,9%
10.752
114,5%
-859
27.232
-55,3%
32.989
7.254
344,0%
105,6%
7.071
107,9%
73
12
29.320
-25.060
-17.699
8,3%
7,7%
-17.095
-19,4%
-88,5%
-24.856
-56,8%
8.708
77,8%
-19,4%
46,0%
65,6%
17,1%
20,0%
59
0,0%
13,3%
427
-324-
HEAG mobilo GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) ist seit dem 1. Januar 1971 in Kraft und 
regelt die Gewährung von Finanzhilfen, um die Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden zu 
verbessern. Das GVFG gewährt den Ländern jährlich rund 330 Mio. EUR  für Großvorhaben im 
kommunalen ÖPNV. Die Förderung nach dem GVFG und Entflechtungsgesetz läuft 2019 aus. 
Die Zweckbindung der Mittel für den ÖPNV gilt seit 2014 nicht mehr. Bis heute gibt es keine 
Anschlussfinanzierung. Die Ungewissheit der  Unternehmen über die zukünftige Finanzierung 
von Investitionsprojekten führt zu eine m Investitionsstopp, der im Interesse einer ökologisch 
sinnvollen und nachhaltigen Mobilitäts- und Umweltpolitik aufgelöst werden muss.  
 
Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf zur Fortführung des GVFG -Bundesprogramms 
vorgelegt. Kommt es zu keiner Anschlussfinanzierung, sind nach Einschätzung des Bundesrats 
dringend notwendige Großvorhaben zur Verbesserung des ÖPNV und des 
Schienenpersonennahverkehrs in Ballungsräumen ab 2020 gefährdet.  
 
Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz ( EEG) wurde am 27. Juni 2014 verabschiedet. 
Zweck dieses Gesetzes ist es, insbesondere im Interesse des Klima - und Umweltschutzes eine 
nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen 
Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu 
verringern, fossile Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien 
zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien zu fördern.  Bisher profitier ten 
stromintensive Unternehmen und Schienenbahnen, wie auch die HEAG mobilo, von  einer 
Ausnahmeregelung und zahlten eine reduzierte EEG-Umlage für den Fahrstrom. Mit der Novelle 
reduziert sich der Vorteil für diese Unternehmen . Schienenbahnen müssen künftig 20 Prozent 
des regulären Satzes  zahlen. Laut dem Verband Deutscher Verkehrsbetriebe sind von der 
Neuregelung mehr als 70 große Schienenbahnunternehmen betroffen, deren zu zahlende EEG -
Umlage für den Verbrauch von Fahrstrom von 80  Mio. EUR (2014) auf r und 150 Mio. EUR 
steigen wird. 
 
Wie bereits in den Vorjahren war das Geschäftsjahr 2014 durch umfangreiche Maßnahmen zur 
Sanierung der ÖPNV-Infrastruktur geprägt. Dazu zählten Gleis- und Fahrleitungsarbeiten sowie 
die Modernisierung von Haltestellen. In Seeheim-Jugenheim haben wir einen Streckenabschnitt 
der Gleistrasse einer grundhaften Sanierung unterzogen sowie Fahrleitungen ersetzt und neue 
Leitungen für Signalanlagen verlegt. Eine weitere Maßnahme war die Sanierung der Gleistrasse 
auf der Frankfurter Straße in Höhe der Haltestelle „Maulbeeral lee“ einschließlich der dort 
befindlichen Wendeschleife.  
 
Im August 2012 hatte Hessen Mobil mit der Erneuerung der Brücke über die Autobahn A5 
zwischen Darmstadt und Griesheim begonnen. Die neue Brücke kann für den 
Straßenbahnbetrieb seit Herbst 2014 wieder genutzt werden. Die Straßenbahnen wurden 
während der Bau arbeiten über eine Behelfsbrücke geführt, an deren Kosten d ie HEAG mobilo 
beteiligt ist. 
 
Im letzten Jahr haben wir drei Straßenbahnhaltestellen barrierefrei ausgebaut , sechs 
Haltestellen mit dynamischen Fahrgastinformationsanzeigern ausgestattet sowie an 19 
weiteren Tramhaltestellen die „Vorlesefunktion“ nachgerüstet.  Gemäß 
Personenbeförderungsgesetz (PBefG) sollte bis 1. Januar 2022 – bis auf begründete 
Ausnahmen – der ÖPNV vollständig barrierefrei zugänglich sein. 
 
Nicht nur im Streckennetz, auch auf unseren Betriebshöfen haben wir einige bauliche 
Maßnahmen umgesetzt. So konnte im Juni das  neue Sozialgebäude a uf dem Betriebshof 
Frankenstein in Betrieb genommen  werden. Das alte aus den 1960er Jahren stammende 
Gebäude entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen. Darüber hinaus wurden auf dem 
Betriebshof Böllenfalltor Dachflächen saniert sowie verschiedene Brandschutzmaßnahmen 
durchgeführt.  
 
Der Anstieg der Umsatzerlöse um 2.369 TEUR gegenüber 2013 ist  auf die höher e 
Leistungsverrechnung mit Tochtergesellschaften sowie  auf höher e Erlöse aus dem 
-325-
HEAG mobilo GmbH

Einnahmeaufteilungsverfahren (EAV) und periodenfremde Erlöse aus dem EAV 2013 
zurückzuführen. D ie beschriebenen umfangreichen Baumaßnahmen beeinflussen den 
Materialaufwand wesentlich und sind ursächlich für den Anstieg um 3.389 T EUR gegenüber 
dem Vorjahr.  Der Personalaufwand  ist durch den Tarifabschluss vom Frühjahr 2014 sowie 
gegenläufige Sondereffekte bei den Altersvorsorgeaufwendungen beeinflusst. Die sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen liegen mit 5.045 T EUR über Vorjahresniveau. Ursächlich hierfür 
sind im Wesentlichen höhere Abschreibungen auf Forderungen.  Wie auch im Vorjahr ist der  
Zinsaufwand durch den gesunkenen Zinsfuß bei der Bilan zierung von Pensionsverpflichtungen 
belastet. Hierdurch stieg  d er Zinsaufwand  um 929 T EUR. Das strukturbedingt negative 
Ergebnis vor Verlustübernahme beträgt - 30.085 T EUR und ist erheblich durch 
Instandhaltungsmaßnahmen geprägt. 
 
Die HEAG mobilo investierte 2014 7.040 T EUR in Sachanlage n und immaterielle 
Vermögensgegenstände. Die Investitionen betrafen dabei Infrastrukturmaßnahmen sowie 
Anlagen zur Fahrgastinformation. Unter Berücksichtigung der Investitionen, der erhaltenen 
Zuschüsse und der Absc hreibungen sank  das Sachanlagever mögen. Der Anteil an der 
Bilanzsumme be trägt 51,6 Prozent. Der Rückgang der Finanzanlagen resultiert aus der 
planmäßigen Tilgung von Ausleihungen. Aufgrund des geringeren Anlagevermögens und der 
gesunkenen Forderungen aus Zuschüssen sank  d ie Bilanzsumme . D araus ergibt sich bei 
konstantem Eigenkapital eine Eigenkapitalquote von 2 2,5 Prozent. Auf der Passivseite führ en 
der Rückgang der Verbindlichkeiten aus noch nicht erhaltenen Zuschüssen, der 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund planmäßiger Tilgungen sowie 
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zu einer deutlich verringerten 
Bilanzsumme. 
 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken setzen wir 
wirksame Steuerungs - und Kontrollsysteme ein, die wir permanent weiterentwickeln. Dabei 
werden sowohl Eintrittswahrscheinlichkeit als auch Schadenshöhe bewert et. Eingeleitet e 
Maßnahmen überprüfen wir auf ih re Wirksamkeit. Neben der regel mäßigen Berichterstattung 
gibt es für unerwartete Risiken eine Berichterstattungspflicht. Die im Geschäftsjahr 
vorgenommenen Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risik en aufge zeigt. Damit war 
keine Veränderung der Unternehmensausrichtung notwendig. 
 
Wie bereits in den Vorjahren wird auch das Geschäftsjahr 2015 durch Aufwendungen für die 
Infrastruktur geprägt sein. Hierzu zählen die Errichtung der neuen Nahverkehrsspur in der 
Bismarckstraße, die Modernisierung der Fahrleitungen , die Dachsanierungen sowie 
Brandschutzmaßnahmen. Das historische Zinstief wird im Jahr 2015 im Zusammenhang mit 
der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgung Zinsaufwendungen von voraussichtlich 
6 Mio. EUR verursachen.  Mit den geplanten aufwandsrelevanten Maßnahmen erwarten wir 
Kostensteigerungen beim Materialaufwand von 7,7 Prozent. Demgegenüber rechnen wir mit 
einer Steigerung der Umsatzerlöse aus Verkehrsleistungen  für 2015 um 4,5 Prozent. Unter 
Berücksichtigung der beschriebenen Einflüsse erwarten wir für 2015 ein strukturbedingt 
negatives Ergebnis vor Verlustübernahme von minus 34.477 TEUR. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserkl ärung für das 
Geschäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
 
-326-
HEAG mobilo GmbH

HEAG mobiServ GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4455 sowie www.heagmobiserv.de
Gründung: 08.12.2004
Handelsregister: HRB 9369, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Dirmeier, Michael Mitglied 0 TEUR
Kalbfuss, Matthias Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Zweck des Unternehmens ist der Betrieb einer Kraftfahrzeug-Werkstatt nebst Tankstelle und
Waschanlage sowie die Erbringung von weiteren Dienstleistungen und Nebengeschäften im Kfz-Bereich.
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
100,00%
-327-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 535
Vorräte 250 286 318
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 247 311 219
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 39 122 204
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 553
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklage 453 453 453
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 27
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern -0 
Ergebnisabführung -82 
Jahresergebnis
916
-33 
0
0
-462 
0
55
-224 
3
4.992
4.934
916
-4.851 
-3.954 
4.989
127
0
665
3.896 3.746
-10 
86 263
-3.666 
3.747
718 741
843
-421 
-2.987 
-3.902 
3.908
12
3.894
2
00
3.755
-3.171 
-244 
-41 
-447 
3
124
3
665
553
49
82
-142 
6
0
3
8
130
122
-33 
1
0
0
1
0
1
1
0
0
0
0
0
0
-401 
142
553
843
315
27
81 141
0
174
175
0
2014
0
0
0
1
0
0
3
0
-0 
1
00
0
0
0
-0 
0
0
-0 
-8 
-328-
HEAG mobiServ GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 425,5%
Anlagenintensität 19,5% 14,8% 19,1%
Abschreibungquote 31,3% 19,0%
Investitionen 36
Investitionsquote 27,7%
Liquidität 3. Grades 475,6%
Eigenkapital 553
davon Gezeichnetes Kapital 100
Eigenkapitalquote 83,1% 65,6%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -178
Verschuldungsgrad 20,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,2%
Return on Investment (ROI) 1,2%
Eigenkapitalrentabilität 1,5%
Gesamtkapitalrentabilität 1,2%
Materialintensität 81,1%
Rohertrag 725
EBIT
EBITD
A
ROCE 1,3%
Personal
Personalintensität 6,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 6
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 7 6
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 4
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 3 4
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 30,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 24 22
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
15,5%
12
175
1.035
8,0%
25,7%
79,2%
141
18,7%
0
2
28,7
60,3%
48,5%
15,5%
52,4%
553
100
52
203,7%
100
247,8%
177
0
2,9%
553
29
65,8%
444,7%
85
315,1%
0
2
0
6
46
26,8%
23,3%
114
9,7%
14,8%
81
2,2%
759
79,7%
9,7%
6,0%
11,9%
0,0%
0,0%
33
0,0%
12
-329-
HEAG mobiServ GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Seit 1. März 2014 betreibt die HEAG mobiBus  das Linienbündel „Weiterstadt“ und darüber 
hinaus die Linien U und KU wieder selbst. Hierdurch steigt die selbst erbrachte 
Verkehrsleistung der HEAG mobiBus um rund 1,3 Mio. Fahrplankilometer jährlich. Dies 
entspricht einem Zuwachs von fast 40  %. Für die HEAG mobiServ ergibt sich dadurch eine 
deutliche Zunahme des Auftragsvolumens.  Bedingt d urch das höhere Auftragsvolumen 
aufgrund der Leistungserweiterung der HEAG mobiBus stellte die HEAG mobiServ vier neue 
Mitarbeiter ein. So b eschäftigte das Unternehmen 201 4 im Durch schnitt 14 Mitarbeiter, 
darunter 2 Auszubildende. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1.179 TEUR 
an. Ursächlich hierfür ist eine  um mehr als 30  % höhere Dieselabsatzmenge und ein höheres 
Auftragsvolumen der Werkstatt. Dies ist auf die gestiegene  Verkehrsleistung der HEAG 
mobiBus zurückzuführen. Diese Entwick lung zieht  aber auch  einen deutlichen Anstieg des 
Materialaufwandes nach sich. Der höhere Personalstand und der neue Tarifabschluss führen zu 
einem Anstieg des Personalaufwandes. Ebenso sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
durch höhere Mietaufwendungen und den Aufwand für den Einsatz eines weiteren Mitarbeiters 
der HEAG mobilo beeinflusst. Die HEAG mobiServ schließt das Geschäftsjahr mit einem 
Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von 142 TEUR ab. Investitionen in Höhe von 85 TEUR 
in das Anlagevermögen führen zu einem Anstieg des Anlagevermögens auf 176  TEUR. 
Ursächlich für d as höhere Umlaufvermögen sind stichtagsbedingt höhere V orräte und ein 
deutlicher Anstieg der liquiden Mittel. Aus der Entwicklung des Anlage- und Umlaufvermögens 
resultiert eine im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Bilanzsumme. Auf der Passivseite sind im 
Wesentlichen höhere Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen  zu verzeichnen. Zur 
frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken sind 
wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. 
Dabei werden - unter Berücksichti gung definierter Risikokate gorien – 
Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Die eingeleiteten Maßnahmen werden 
auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Neben der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für 
unerwartete Risiken eine Berichterstattungspflicht. Das  Risikomanagement für die HEAG 
mobiServ wird vom Gesellschafter übernommen. Wesentliche Ausfall - oder Liquiditätsrisiken 
liegen nicht vor. Da Preissteigerungen bei der Treibstoffbeschaffung an die Kunden 
weitergereicht werden, besteht insoweit kein Risiko. Die im Berichtsjahr durchgeführten 
Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt bzw. zu keiner verän derten 
Ausrichtung des Unternehmens geführt.  Der Nahverkehrsplan der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und des Landkreises Darmstadt -Dieburg s ieht steigende Anforderungen an die 
Fahrzeugtechnik hinsichtlich Umweltfreundlichkeit und Fahrgastkomfort vor. Die HEAG 
mobiBus und NVS werden diese Anforderungen in den nächsten Jahren mit dem vorhandenen 
Fuhrpark weitestgehend erfüllen können. N ur geringfü gige Ersatzbeschaffungen werden 
notwendig sein. Daher dürfte die Auftragslage für die HEAG mobiServ weitestgehend gesichert 
sein. Dennoch bleibt der Markt für Werkstattleistungen im Nutzfahrzeugbereich schwierig. Die 
HEAG mobiBus und auch die NVS werden ih re Wartungs- und Instandhaltungskosten vor dem 
Hintergrund steigender Treibstoff - und Personalkosten weiter hin auf ein Maß, das Sicherheit 
gewährleistet, beschränken. Für das Geschäftsjahr 2015 wird mit einer Dieselpreissteigerung 
von 3 % gerechnet . Für die Umsatzerlöse erwartet die HEAG mobiServ, bedingt durch die 
Dieselpreissteigerung und die Entwicklung der Werkstattleistungen, einen Anstieg um 9,6 %. 
Dem gegenüber steht ein um 9,2 % höherer Materialaufwand. D urch die unterjährige 
Einstellung von Mitarbeitern wird ein Anstieg des Personalaufwands um 7,2 % erwartet.  Unter 
Berücksichtigung der genannten Entwicklung erwarten wir für das Geschäftsjahr 201 5 ein 
Jahresergebnis von 141 TEUR. Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine 
Entsprechenserklärung für das Geschäftsjahr 2014  wurde bis zur Fertigstellung des 
Beteiligungsberichts abgegeben.  Der Jahresabschluss wurde von der 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
 
-330-
HEAG mobiServ GmbH

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4242 sowie www.heagmobitram.de
Gründung: 08.12.2004
Handelsregister: HRA 7158, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Dirmeier, Michael Mitglied k.A.
Dittrich, Holger Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Zweck der Gesellschaft ist die Beförderung von Personen im Straßenbahnverkehr. Die Gesellschaft
kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen
geeignet sind. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, an anderen
Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder errichten oder pachten.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
-331-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 91
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 88 90 93
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3 2 1
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 50 50
Kapitalanteile 50 50 50
Rücklage 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 10
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 25.719
Umsatzerlöse 25.719 26.615 27.888
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 25.719
Betriebsaufwand
Materialaufwand -25.669 -26.565 -27.838 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -23 -24 -23 
Betriebsergebnis 27 26 27
Finanzergebnis 1 0 0
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -0 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 27 26 27
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 27
0
10
32
92
-26.588 
31
-27.861 
91
0
0
92
50
0
91
0
92
0
0
0
26.615
94
94
94
0
34
10
0
0
0
-25.692 
26
26.615 27.889
27.888
27
-332-
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Anlagenintensität 0,0%
Abschreibungsquote 0,0% 0,0%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 222,4%
Eigenkapital 50 50
davon Gezeichnetes Kapital 50 50
Eigenkapitalquote 54,5% 53,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0
Veränderung Verschuldung -2 2
Verschuldungsgrad 81,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,1%
Return on Investment (ROI) 30,2%
Eigenkapitalrentabilität 54,9%
Gesamtkapitalrentabilität 30,2% 28,9% 28,8%
Materialintensität 99,8% 99,8%
Rohertrag 50 50 50
EBIT 27 26 27
EBITD
A 27 27
ROCE 33,9% 32,3%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
32,4%
83,6%
1
55,0%
0,0%
50
0,0%
219,7% 213,0%
0,0%
0,0%
28,9% 28,8%
26
50
0
53,0% 54,4%
0,1% 0,1%
88,5%
99,8%
-333-
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ausgehend von dem Verkehrsleistungsvertrag mit der HEAG mobilo werden die Umsatzerlöse 
und Aufwendungen auf Basis der Ist -Nutzzug-Kilometer abgerechnet. Die Umsatzerlöse 
berechnen sich auf Grundlage der vorab festgelegten Parameter zuzüglich eines Risiko - und 
Gewinnaufschlags von 50 TEUR.  
 
Das Jahresergebnis 20 14 der HEAG  mobiTram war im Wesentlichen beeinflusst durch 
Umsatzerlöse aus Verkehrsleistungen in Höhe von 27.888 TEUR. Den Erlösen st anden 
Aufwendungen aus bezogenen Leistungen in Höhe von 27.838 TEUR gegenüber. Die HEAG 
mobiTram schloss das Geschäftsjahr 2014 mit einen Jahresüberschuss von 27 TEUR ab. 
 
Die Aktivseite der Bilanz besteht im Wesentlichen aus Forderungen gegen die HEAG mobilo in 
Höhe von 92 TEUR. Dem gegenüber stehen auf der Passivseite d as Eigenkapital in 
unveränderter Höhe, Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Bei leicht ge stiegener 
Bilanzsumme und konstantem Eigenkapital beläuft sich d ie Eigenkapitalquote auf 53,0 % 
(Vorjahr: 54,5 %) und ist damit nahezu unverändert . Das Unternehmen verfügt über kein 
Anlagevermögen. 
 
Zur frühzeitigen Erkennung,  Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden 
wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme ein gesetzt und permanent weiterentwickelt. Dabei 
werden Eintr ittswahrscheinlichkeit und Scha denshöhe bewert et. Eingeleitete Maßnahmen 
überprüfen wir auf ih re Wirks amkeit. Neben der regel mäßigen Berichterstattung gibt es für 
unerwartete Risiken eine Berichters tattungspflicht. Aufgrund der Ausgestaltung des 
Verkehrsleistungsvertrages hat die HEAG mobiTram weder ein nennenswertes Verlustrisiko 
noch eine nennenswerte Ge winnchance. Der Bestand bzw. die weitere Entwicklung ist vom 
Fortbestand des Verkehrsleistungsvertrages abhängig. Anhaltspunkte für eine Kündigung oder 
Veränderung liegen nicht vor.  Die im Geschäftsjahr vorgenommen en Analysen haben keine 
bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt. Damit war eine veränderte Ausrichtung des 
Unternehmens nicht notwendig. 
 
Durch die vertraglichen Regelungen mit der HEAG mobilo  wird wir für das Geschäftsjahr 2015 
einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse und des Materialaufwandes von jeweils rund 3,9 % bei 
einem Jahresergebnis in Höhe von 26 TEUR erwartet. 
 
Der Jahresabschluss 2014 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte &  
Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-334-
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG

HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4242 sowie www.heagmobitram.de
Gründung: 29.12.2004
Handelsregister: HRB 9362, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Dirmeier, Michael Mitglied 0 TEUR
Dittrich, Holger Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 1
Eigenkapital 28
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Zweck der Gesellschaft ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiTram GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
0
0
0
0
30
3230
29
1
29
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
0
1
0
-335-

Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4800 sowie www.nvs-busreisen.de
Gründung: 08.12.1997
Handelsregister: HRB 24904, Amtsgereicht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Beteiligungen
Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Dirmeier, Michael Mitglied 0 TEUR
Kalbfuss, Matthias Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Organisation und Durchführung von öffentlichem
Personen-Nahverkehr (ÖPNV). Ziel des Unternehmens ist die wirtschaftliche Erstellung von ÖPNV-
Leistungen und eine bessere Kapazitätsauslastung der Gesellschaft. Die Gesellschaft kann alle
Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind.
Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen
beteiligen.
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
100,00%
0,61%
-337-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 961
Vorräte 40 67 29
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 510 671 709
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 411 428 488
Rechnungsabgrenzungsposten 1 1 1
166 16 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital -0 
Gezeichnetes Kapital 120 120 120
Kapitalrücklage 2.500 2.500 2.500
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -2.786 -2.636 -2.427 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 166 16 0
Rückstellungen 1.864
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 5 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern -2 
Jahresergebnis
3.029
-337 
0
0
-518 
0
-26 
-1.149 
388
3.813
3.451
3.029
-3.460 
-1.347 
3.425
2.607
1
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
3.735
2.965 3.199
23
1.866 1.609
-3.326 
3.637
1.166 1.226
3.303
-519 
-1.238 
-5.398 
3.076
111
2.952
12
00
3.176
-1.259 
-1.149 
-472 
-2.518 
0
2.120
0
3.735
193
1.525
153
-2.322 
0
171
-2.151 
2.608
2.120
-420 
-141 
0
0
1
-142 
438
0
-160 
0
0
0
150
0
-1.258 
212
-0 
3.303
1.310
1.694
311 353
1
1.801
1.802
1
2014
0
0
0
-159 
0
0
284
0
-113 
1
00
209
0
0
-2 
-8 
-2.162 
-3 
-338-
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Anlagenintensität 69,8% 64,2% 59,5%
Abschreibungquote 18,1% 18,7%
Investitionen 2
Investitionsquote 0,1%
Liquidität 3. Grades 25,8%
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 120
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -1.267
Verschuldungsgrad < -1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -72,9%
Return on Investment (ROI) -57,9%
Eigenkapitalrentabilität > 1.000%
Gesamtkapitalrentabilität -54,8%
Materialintensität 40,9%
Rohertrag 1.706
EBIT
EBITD
A
ROCE -119,7%
Personal
Personalintensität 37,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 33
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 2
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 36 35
Frauenanteil Beschäftigte - 6%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 48,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 32 33
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
6,9%
32
690
2.078
33,0%
108,2%
35,3%
353
23,8%
0
0
50,8
6,4%
1,1%
11,6%
< -1.000%
0
120
-298
43,2%
120
35,3%
-257
0
6,1%
193
2
>1.000%
0,0%
19
10,7%
2
0
0
-2.322
-1.850
19,8%
0,1%
731
4,6%
< - 1.000%
311
4,7%
1.961
34,0%
4,6%
31,6%
20,9%
5,9%
0,0%
37
0,0%
34
-339-
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Im April 2014 konnte eine Einigung bei den Tarifverhandlungen zwischen dem Landesverband 
Hessischer Omnibusunternehmer e.V. (LHO) und der Gewerkschaft Ver.di erzielt werden. Die 
Laufzeit des neuen Vertrags endet am 31. März 2016. 
Die Aufwendungen und Fahrgeldeinnahmen mussten bei Angebotsabgabe im Frühjahr 2010 für 
die gesamte Vertragslaufzeit vom Unternehmen bis Ende 2018 prognostiziert werden. Daraus 
ergab sich ein Z uschussbedarf pro Betriebsjahr. Die in den Kalkulationen angenommen 
Kostensteigerungen basieren auf Erfahrungswerten. So g ingen die zwischenzeitlich um fast 
25% gestiegen Dieselpreise seit der Abgabe der Angebote für das Bündel nördliche Bergstraße 
voll zu Lasten der NVS. Die S teigerungen konnten nicht durch den Anstieg  der 
Fahrscheinpreise (3,3 – 3,5%) kompensiert werden.  
Für den 54. Hessentag 2014 in Bensheim erhielt die NVS den Generalauftrag zur Konzeption 
und Durchführung der umfangreichen Busverkehre im Rahmen Hessentages. Unter 
Einbeziehung mehrerer lokaler und regionaler Busunte rnehmen organisierte und koordi nierte 
die NVS d ie umfangreichen Ev entverkehre. Die umfangreichen Leistungen für den Hessentag 
und die Übernahme eines Schienenersatzverkehrs führen zu einem Anstieg der Umsatzerlöse 
über das Vorjahresniveau. Das Vorjahr war durch periodenfremde Umsatzerlöse in Höhe von 
392 TEUR beeinflusst. D ie höheren Verkehrsleistungen  sind ausschlaggebend für die 
Entwicklung des Materialaufwands, der im Geschäftsjahr über dem Vorjahresniveau lag. Der 
neue Tarifabschluss war ursächlich für die Entwicklung des Personalaufwand es. Die geringe 
Investitionstätigkeit und teilweise auslaufende Abschreibungen führten zu einem Rückgang der 
Abschreibungen. Der Zinsaufwand war durch die A ufzinsung der Drohverlustrückstellung 
beeinflusst. Vor Verrechnung mit dem Verlustvortrag schloss  die NVS das Geschäftsjahr 2014 
mit einem Ergebnis in Höhe von 209 TEUR ab. Das Anlagevermögen sank durch die geringe 
Investitionstätigkeit und die planmäßigen Abschreibungen. Der Anteil des Anlagevermögens an 
der Bilanzsumme be trug zum Bilanzstichtag 59,5 %. Der Anstieg des Umlaufvermögens 
resultierte im Wesentlichen au s einem stichtagsbezogenen höheren Bestand an Forderungen 
gegenüber der HEAG mobilo und höheren Bestand an flüssigen Mitteln. Auf der Passivseite war 
ein Rückgang der Rückstellungen und der Verbindlichkeiten zu verzeichnen . Ursächlich hierfür 
war die planmäßige Teilauflösung der Drohverlustrückstellung für das Linienbündel „Nördliche 
Bergstraße“ sowie bei den Verbindlichkeiten die planmäßige Tilgung des zur Finanzierung von 
Omnibussen aufgenommenen Darlehens gegenüber der Gesellschafterin, HEAG mobilo GmbH.  
Der Jahresüberschuss wurde mit dem bestehenden Verlustvortrag aus dem Vorjahr verrechnet. 
Das Eigenkapital stieg auf 193 TEUR. 
Die NVS ist insbesondere aufgrund der fortschreitenden Intensivierung des Wettbewerbs einer 
Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die in den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausgeführt 
sind. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken 
sind wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permane nt weiter entwickelt 
werden. Da bei werden - unter Berücksichtigung definierter Risikokategorien – 
Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Die eingeleiteten Maßnahmen werden 
auf ihre Wirksamkeit  hin überprüft. Neben der regel mäßigen Berichterstattung gibt es für 
unerwartete Risiken Berichterstattungspflicht. Die im Geschäftsjahr vorgenommen en Analysen 
haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt. Jedoch bestehen Risiken, die das 
Unternehmen näher beobachtet, um Maßnahmen einleiten zu können. 
Für das Geschäftsjahr 2015  erwartet die NVS  eine leichte Steigerung , der um die Erlöse aus 
dem Auftrag für den Hessentag bereinigten Umsatzerlöse – aufgrund der Fahrpreiserhöhung im 
VRN. Aufgrund der Änderung des Linienkonzeptes der Linien NB, K50 und K52 und dem damit 
verbundenen höhere n Auftragsvolumen steigen die Umsatzerlöse im Auftragsverkehr.  
Leistungssteigerungen im Schienenersatzverkehr werden weitere Deckungsbeiträge generieren.  
Unter Berücksichtigung des erwarteten  leichten Dieselpreis- und Personalkostenanstieges, 
bedingt durch den Tarifabschluss im LHO , den Ansatz der geplanten Maßnahmen  sowie der 
Neutralisierung des Ergebnis ses für das Linienbündel „N ördliche Bergstraße “ durch die 
Drohverlustrückstellung ist für das Jahr 201 5 – bei einem Umsatzanstieg von 4% - ein 
Jahresüberschuss von 149 TEUR geplant.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserkl ärung für das 
Geschäftsjahr 2014  wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben.  Der 
Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
 
-340-
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)

Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales 
 
 Klinikum Darmstadt GmbH 
 Beteiligungsgesellschaften der Klinikum Darmstadt GmbH: 
 
 
 
 
 
 
 
 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
 Zweckverband Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Da.-Di.  
Ziele im Geschäftsfeld 
Innerhalb des G eschäftsfelds Gesundheit leistet das Klinikum 
Darmstadt als Krankenhaus der Maximalversorgung einen he r-
ausgehobenen Beitrag zur medizinischen Versorgung der Bevö l-
kerung in Darmstadt und Südhessen . Daneben umfasst das G e-
schäftsfeld Altenhilfe und -pflegeleistungen, den Betrieb von B e-
hindertenwerkstätten sowie von Schwimm- und Erholungsbädern. 
Ziel des Geschäftsfeld s ist es, die Krankenhausversorgung auf 
hohem Niveau zu sichern und weiter auszubauen. Gleiches gilt für 
die Altenpflege und die Behindertenwerkstätten. Darüber hinaus 
gilt es jedoch auch, Kosten zu senken und damit die Wirtschaft-
lichkeit zu verbessern . Ziel des Eigenbetriebs Werkstätten und 
Wohneinrichtungen ist es, ein selbst bestimmtes und modernes 
Leben von Menschen mit Behinderung zu organisieren und zu 
ermöglichen.  
Kooperationen 
 
Das Geschäftsfeld Gesundheit unterhält zahlreiche Kooperationen, 
u.a. zu der TU Darmstadt, der Evangelischen Fachhochschule 
Darmstadt, sowie zu den Universitäten Frankfurt, Heidelberg und 
Mannheim. Themenschwerpunkte sind u.a. „Haptische Sensoren“, 
die gemeinsame Durchführung von Vorlesungen und Unters u-
chungen sowie die Bereitstellung des Angebots  des praktischen 
Jahres für Medizinstudenten (Akademisches Lehrkrankenhaus). 
Auszeichnungen * 
 
 
 SSG Starkenburg Service GmbH 
 Klinikum Catering Service GmbH 
 Krankenhaus-Dienstleistungs-
gesellschaft Südhessen mbH 
 Medizinisches Versorgungszentrum am  
Klinikum Darmstadt GmbH (MVZ) 
 
 
 Darmstädter gemeinnützige Kinderkliniken-
betriebs-GmbH 
 Sanitätshaus am Klinikum GmbH  
 Gesundheits- und Pflegeberufe DA - GG 
GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Gesundheit & Soziales 
 
-

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Anschrift: Dieburger Straße 31, 64287 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 40 20 sowie www.kinderkliniken.de
Gründung: 16.07.1996
Handelsregister: HRB 6557, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH
Beteiligungen
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Lettgen, Dr. Bernhard Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
50,00%
50,00%
25,00%
Die Gesellschaft beteiligt sich an der Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Pflegepersonal. Die
Gesellschaft dient der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens. Gesellschaftszweck des
Unternehmens ist der Betrieb von medizinischen Fachabteilungen im Auftrag und im Namen der
Gesellschafter und unter Wahrung der bei den Gesellschaftern verbleibenden Versorgungsverträge,
insbesondere die Zusammenfassung der pädiatrischen Fachabteilungen einschließlich
sozialpädiatrischer und Intensivbehandlung ohne operative Eingriffe an Kindern unter dem Namen
"Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret".
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt
-343-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 16.321
Vorräte 484 298 354
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 4.996 4.135 5.121
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 10.840 13.550 14.761
Rechnungsabgrenzungsposten 0 5 2
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 9.452
Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Kapitalrücklage 102 102 102
Gewinnrücklagen 6.840 9.325 11.752
Bilanzergebnis 2.485 2.428 2.591
Sonderposten 1.553
Rückstellungen 1.630
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern -4 
Jahresergebnis
1
2.485
0
0
0
0
91
0
0
158
0
-3 
100
00
2.591
-50 
0
-8 
2.142
1.543
3.688
2.142
(vorl.) 2014
2.421 2.644
0
0
2.428
0
-16.004 
2.650
11.880
21.791
6.590
1.637
2.512
2.329
0
155
2.483
3.664
1.658
-393 
6
0
0
29
-23 
1.311
3
-9 
-80 
-2.738 
-3.825 
-20.297 
22.626
1.928
20.460
237
00
23.082
-3.299 
-14.052 
-312 
-2.633 
5
3.803
4
19.984
14.472
1.515
1.350
-14.828 
1.337
26.016
24.626
23.926
-23.372 
-4.130 
24.679
1.619
2.039
1.610
19.984
20.697 22.894
-188 
7.349 6.663
-21.784 
24.205
17.983 20.236
21.791
-2.810 
0
52
-428 
0
0
23.926
-344-
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 258,0%
Anlagenintensität 18,3% 17,5% 15,4%
Abschreibungquote 8,5% 11,6%
Investitionen 605
Investitionsquote 16,5%
Liquidität 3. Grades 181,8%
Eigenkapital 9.452
davon Gezeichnetes Kapital 26
Eigenkapitalquote 47,3% 54,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 34
Verschuldungsgrad 104,3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 12,0%
Return on Investment (ROI) 12,4%
Eigenkapitalrentabilität 26,3%
Gesamtkapitalrentabilität 12,4%
Materialintensität 14,6%
Rohertrag 17.398
EBIT
EBITD
A
ROCE 13,9%
Personal
Personalintensität 62,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 21
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 121
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 139 142
Frauenanteil Beschäftigte - 85%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 1
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 1
Frauenanteil Auszubildende - 100,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 100 104
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
61,3%
12,3%
85,3%
0,0%
98
0,0%
163
0
2.329
2.641
10,3%
11,3%
2.814
11,1%
20,4%
2.421
10,6%
19.069
15,8%
11,1%
139
0
0
10,5%
14.472
431
63,8%
312,4%
313
392,4%
216,7%
-686
79,9%
11.880
26
-74
254,9%
26
10,9%
60,5%
8,5%
0
0
42,0
10,8%
24
3.072
20.549
61,5%
17,9%
15,9%
2.644
11,9%
-345-
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs -GmbH, „Darmstädter Kinderkliniken 
Prinzessin Margaret“ ist für die Region Südhessen und darüber hinaus der einzige Anbieter von 
voll- und teilstationären pädiatrischen , neonatologischen und kinder - und jugendpschychoso-
matischen Leistungen. Die pädiatrische und psychosomatische Versorgung erfolgt auf dem 
Gelände der Stiftung Alice -Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt in zwei Gebäuden, die in 
2007 und 2011 in Betrieb gen ommen wurden. Die neonatologische Versorgung erfolgt am 
Standort der Klinikum Darmstadt GmbH. Mit der Fertigstellung des 2. Bauabschnitts konnte 
ab dem 01.04.2011 der Kinderärztliche Notdienst der niedergelassenen Kinderärzte Darm-
stadts in den Räumlichkeiten in Betrieb genommen werden. 
 
Die Kinderkliniken betreiben zusätzlich gemeinsam mit weiteren Krankenhäusern eine Kra n-
kenpflegeschule, in der unter anderem 40 Ausbildungsplätze für Gesundheits - und Kinderkran-
kenpflegerinnen und - krankenpfleger vorhanden sind. Die weiteren Krankenhäuser sind die 
Klinikum Darmstadt GmbH, die Kreisklinik Groß -Gerau GmbH sowie das Alice -Hospital Darm-
stadt. Diese gemeinsame Krankenpflegeschule firmiert unter dem Namen „Bildungszentrum 
für Gesundheit Mathildenhöhe“, Gesundheits- und Pflegeberufe Darmstadt - Groß-Gerau 
GmbH. 
 
Die stationären und ambulanten Fallzahlen entwickelten sich von 29.409 in 2013 auf 32.538 in 
2014. 
 
Die betrieblichen Erträge setzen sich zusammen aus den allgemeinen Krankenhausleistungen, 
ambulanten Leistungen und Wahlleistungen, die zusammen mit der Veränderung des Bestands 
an unfertigen Leistungen sowie den Materialaufwendungen einen Rohertrag um 21.067 TEUR 
ergeben (Vorjahr 19.620 TEUR). Das Geschäftsjahr 2014 schließt mit einem Jahresübe rschuss 
in Höhe von 2.591 TEUR (Vorjahr 2.428 TEUR) ab. 
 
Es werden kurz - und mittelfristig nicht benötigte Mittel zum größten Anteil sicherheits - und 
zinsorientiert in Tages- und Festgeldern sowie in festverzinslichen Wertpapieren ohne Kursris i-
ko investiert. Die Liquiditätslage ist zufrieden stellend.  
 
Da die Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs - GmbH nicht als eigenständiges 
Krankenhaus im Krankenhausplan aufgenommen ist, werden der Gesellschaft vom Land He s-
sen unmittelbar keine Fördermittel zur Verfügung gest ellt. Zur Finanzierung der Investitions-
kosten werden der Gesell schaft anteilig pauschale Fördermittel durch die Gesellschafter zur 
Verfügung gestellt. Im Geschäftsjahr 2014 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in 
Höhe von 313 TEUR (Vorjahr 431 TEUR) getätigt, wovon ein Betrag von 299 TEUR gefördert 
ist.  
 
Die Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret sind als Wirtschaftsbetrieb im unterne h-
merischen Handeln und den Chancen und Risiken im Wettbewerb am Gesundheitsmarkt au s-
gesetzt. Unmittelbare Risiken, die den Bestand der Darmstädter Kinderkliniken gefährden 
könnten, bestehen derzeit nicht. 
 
Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass in den Jahren 2015 und 2016 die Belegung weite r-
hin gehalten und mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis gerechnet werden kann.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 ist zum Zeitpunkt der Ferti g-
stellung des Beteiligungsberichts noch nicht abgeschlossen, daher handelt es sich bei den dar-
gestellten Werten der Gewinn- und Verlustrechnung um vorläu fige Angaben. Die Werte der B i-
lanz liegen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Es wird mit der Erteilung eines uneing e-
schränkten Bestätigungsvermerks gerechnet. Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2014 
wurde die Solidaris Revisions GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesel l-
schaft bestellt.  
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ang e-
wendet. 
 
-346-
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Anschrift: Schreberweg 2, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 97700 sowie www.darmstaedter-werkstaetten.de
Gründung: 1968
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position              Vergütung
Preisher, Martina Mitglied 58,832 TEUR
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Akdeniz, Barbara Stadträtin Vorsitzende 0 TEUR
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Böck, Karl-Heinz Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Egner, Inge Personalrätin Mitglied 0 TEUR
Eppich, Axel Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Gernhardt, Florian Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Kleiner, Gabriele Mitglied 0 TEUR
Mayer, Peter Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR
Schintler, Anton Stadtrat Mitglied 0 TEUR
Vorbach, Dr. med. Ernst Ullrich Mitglied 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR
Wieber, Gerd Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Mitglieder der Betriebskommission erhielten im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
100,00%
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit ihren Behinderteneinrichtungen (Werkstatt für geistig
behinderte Menschen, Zweigwerkstatt für psychisch kranke Menschen "Werkstatt für berufliche
Rehabilitation", Wohneinrichtungen für geistig Behinderte "Kurt-Jahn-Anlage" mit Außenwohngruppe
und Betreutem Wohnen) ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts
"Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Dieser Satzungszweck wird verwirklicht insb. durch
die Unterhaltung der Werkstätten für behinderte Menschen. Der Betrieb wird als Eigenbetrieb
entsprechend den Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der Eigenbetrieb kann alle seinen
Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und Nebengeschäfte betreiben.
Die Bezüge der Betriebsleitung beliefen sich in 2014 auf 58,832 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1
Satz 2 HGO.
-347-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 9.327
Vorräte 56 45 45
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 996 1.281 1.398
Wertpapiere 207 0 0
Liquide Mittel 8.068 8.079 7.781
Rechnungsabgrenzungsposten 5 8 11
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 16.564
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklage 11.893 11.893 11.893
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 3.671 3.678 3.813
Sonderposten 1.663
Rückstellungen 1.652
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern -2 
Jahresergebnis
0
261
-2 
0
0
0
79
0
0
162
0
-90 
94
00
-236 
0
0
-2 
0
11.459
11.459
0
(vorl.) 2014
-70 -264 
0
0
7
0
-4.793 
-234 
16.571
20.762
1.077
1.383
9
191
0
72
263
11.527
11.351
-264 
30
0
0
43
-14 
412
0
-15 
0
-1.166 
-2.954 
-8.478 
8.669
313
8.353
3
00
8.511
-2.943 
-4.416 
-267 
-852 
10
11.351
0
20.860
16.706
1.528
1.383
-4.609 
368
8.962
8.594
20.693
-9.226 
-3.019 
8.594
11.517
0
1.595
20.860
8.356 8.511
0
981 1.213
-8.993 
8.923
9.404 9.223
20.762
-1.141 
0
0
-273 
0
0
20.693
-348-
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 149,6%
Anlagenintensität 55,3% 54,7% 55,4%
Abschreibungquote 2,3% 2,4%
Investitionen 101
Investitionsquote 0,9%
Liquidität 3. Grades 476,6%
Eigenkapital 16.564
davon Gezeichnetes Kapital 1.000
Eigenkapitalquote 79,4% 79,8%
Bankverbindlichkeiten 676
Veränderung Verschuldung -86
Verschuldungsgrad 27,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3,1%
Return on Investment (ROI) 1,3%
Eigenkapitalrentabilität 1,6%
Gesamtkapitalrentabilität 1,7%
Materialintensität 34,0%
Rohertrag 5.412
EBIT
EBITD
A
ROCE 1,8%
Personal
Personalintensität 50,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 37
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 71
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 92 108
Frauenanteil Beschäftigte - 66%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 50,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 47 43
Frauenanteil innerhalb der Betriebsleitung / 100,0%
Frauenanteil innerhalb der Betriebskommission / 27,3%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
51,7%
0,1%
65,8%
0,0%
43
100,0%
23,1%
111
0
191
458
2,3%
0,7%
194
0,0%
0,0%
-70
0,1%
5.557
33,1%
0,0%
73
0
570
-2,7%
16.706
76
25,0%
146,0%
109
150,8%
362,3%
232
26,4%
16.571
1.000
-136
488,3%
1.000
-1,1%
80,7%
1,0%
0
0
51,0
-1,1%
38
9
5.575
53,5%
-1,4%
33,7%
-264
-1,2%
-349-
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Zweck und Aufgabe des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
(EDW) ist die Betreuung von Menschen mit Behinderungen. 
 
Die Einnahmen für Betreuung (Kostensatzerlöse) machen rd. 90% der Umsatzerlöse aus.  
Im Geschäftsjahr 2014 konnte die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. 
Im Bereich der Werkstattgruppen wird der Umsatz überwiegend mit Dienstleistungen (Akte n-
vernichtung, Konfektionierung, Sortierarbeiten etc.) erwirtschaftet. Die  Werkstatterlöse waren 
auf Vorjahresniveau, es gab für die Beschäftigten in 2014 eine akzeptable Arbeitsauslastung. 
 
Der EDW erwirtschaftete in 2014 einen Jahresfehlbetrag, wenn auch geringer als geplant. 
Größter Aufwandsfaktor sind die Personalkosten, die rd. 55 % von der Gesamtleistung ausma-
chen. Im Materialaufwand werden die Aufwendungen für die Betreuung der Menschen mit B e-
hinderungen ausgewiesen. Die Jahresüberschüsse der Vorjahre verblieben beim EDW und wur-
den gem. Beschluss der- Betriebskommission, Ma gistrat und Stadtverordnetenversam mlung 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf das jeweilige Folgejahr übertragen und di enen nun zum 
Ausgleich des Fehlbetrages. 
 
Im Rahmen der Geschäftstätigkeit wurden in 2014 weiterhin übliche Instandhaltungs - und Er-
satzinvestitionen getätigt. Für die Folgejahre ist als Großprojekt die Dezentralisierung der 
Wohneinrichtung „Kurt-Jahn-Anlage“ zu erwähnen . Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten 
und Wohneinrichtungen finanziert sich aus eigenen Mitteln/Ergebnissen. Noch vorhandene 
„Alt-Darlehen“ werden kontinuierlich getilgt, eine Aufnahme von neu en Darlehen ist zurzeit 
weder notwendig noch vorgesehen.  
 
Im Werkstattbereich könnten verstärkt Kunden/Firmen dazu übergehen, fachlich einfachere 
Arbeiten wieder selbst zu erledigen.  Es gilt hier also ein großes Spektrum an verschiedenen 
Arbeiten anzubieten. In dem Kerngeschäft des EDW, der Betreuung und Förderung der Me n-
schen mit Behinderungen, ist zu befürchten, dass die so genannten Kostenträger (wie z.B. 
Landeswohlfahrtsverband) d ie Mittel (Kostensätze) nicht in dem Maße erhöhen, oder sogar 
kürzen, wie vergleichbar die Sachkosten und der Personalaufwand steigen.  
 
Durch die verstärkte Nutzung von dienstlichen E -Bikes und Fahrrädern und dem ÖPNV tragen 
wir zu einer umweltverträglich eren Arbeits- und Lebensweise bei.  Ganz gezielt setzen wir das 
auch ein, um bei unseren Klientinnen und Klienten eine Sensibilisierung für Umweltthemen und 
eine Bereitschaft für die Veränderung von Lebensweisen zu erreichen. 
Wenn alte Fahrzeuge ersetzt werden müssen, achten wir auf den Einsatz neuer emissionsarmer 
Modelle. Wir werben bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Nutzung des Jobti-
ckets. In Zeiten knapper werdender Mittel wird es eine besondere Herausforderung sein, die 
einerseits höheren Anforderungen an die Betreuung und die damit verbundene Notwendigkeit 
von (noch besser) qualifiziertem Personal in Einklang mit den betriebswirtschaftlichen Vorau s-
setzung zu bringen. 
 
Mit Datum 09. Januar 2015 erteilte die Wirtschaftsprüfungsgesellsc haft Deloitte & Touche 
GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr 2013, den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. 
Die Betriebskommission des EDW beschloss auf Ihrer Sitzung vom 26. März 2015 dass für das 
Geschäftsjahr 2014 die Deloitte & Touche GmbH, Mannheim erneut als Jahresabschlussprüfer 
zu bestellen ist. Die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen, es wird jedoch mit der Erteilung 
eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks gerechnet. Der Darmstädter Beteiligungskodex 
wird angewendet.  
Eine Entsprechenserklärung für das Geschäftsjahr 2014 konnte bis zur Fertigstellung des Be-
teiligungsberichts nicht abgegeben werden. 
 
-350-
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit
Anschrift: Dieburger Straße 31, 64287 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 402-40 50
Gründung: 01.03.2008
Handelsregister: HRB 86658, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Alice-Care gemeinnützige GmbH
Klinikum Darmstadt GmbH
Kreisklinik Groß-Gerau GmbH 25,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Koch, Markus Mitglied k.A.
Niemeier, Anette Irmgard Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Die Gesellschaft dient der Förderung von Bildung und Erziehung und des öffentlichen
Gesundheitswesens. Gegenstand des Unternehmens ist die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Personen
für Gesundheits- und Pflegeberufe zum Zweck der Sicherung von qualifiziertem Personal für
Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Dazu dient
insbesondere die Zusammenführung der Krankenpflegeschulen der Kreisklinik Groß-Gerau GmbH, der
Klinikum Darmstadt GmbH, der Alice-Schwesternschaft vom Roten Kreuz Darmstadt e.V. in
Zusammenarbeit mit der Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz und der Darmstädter
gemeinnüztigen Kinderklinikenbetriebs-GmbH "Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret".
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
25,00%
25,00%
25,00%
-351-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 368
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 306 184 182
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 62 82 94
Rechnungsabgrenzungsposten 2 1 2
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 80
Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 35 35 35
Bilanzergebnis -5 4 49
Sonderposten 199
Rückstellungen 5
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
429
-31 
0
0
-102 
0
0
-183 
32
537
504
429
-491 
-132 
504
205
0
170
574
465 453
0
290 181
-484 
493
266 276
445
-120 
-151 
-521 
516
50
465
0
00
453
-142 
-177 
-28 
-174 
0
178
0
574
135
142
15
9
-5 
0
0
-5 
205
178
-31 
0
0
0
0
0
40
0
0
0
0
0
9
0
-226 
46
89
445
138
5
94 6
0
152
152
0
(vorl.) 2014
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
00
46
0
0
0
0
-5 
0
-352-
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 39,1%
Anlagenintensität 35,6% 39,9% 35,4%
Abschreibungquote 13,7% 20,7%
Investitionen 3
Investitionsquote 1,5%
Liquidität 3. Grades 124,5%
Eigenkapital 80
davon Gezeichnetes Kapital 50
Eigenkapitalquote 13,9% 20,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 290
Verschuldungsgrad 252,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1,1%
Return on Investment (ROI) -0,9%
Eigenkapitalrentabilität -6,2%
Gesamtkapitalrentabilität -0,9%
Materialintensität 27,5%
Rohertrag 323
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 99,0%
Personal
Personalintensität 34,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 3
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 5
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 6 8
Frauenanteil Beschäftigte - 63%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 43,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 29 23
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
10,6%
3
77
372
42,0%
33,9%
24,7%
46
109,3%
0
0
44,0
31,4%
3,6%
10,6%
195,4%
89
50
-43
180,4%
50
143,3%
-110
0
9,0%
135
3
144,2%
50,1%
6
88,7%
5
0
0
-5
23
17,2%
1,7%
40
2,1%
10,3%
9
2,0%
302
30,7%
2,1%
37,1%
101,9%
62,5%
0,0%
28
50,0%
8
-353-
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Am 1. März 2008 erfolgte die Gründung der Gesundheits - und Pflegeberufe DA-GG GmbH Bil-
dungszentrum für Gesundheit – Mathildenhöhe. Die Beteiligung an der Gesellschaft in Höhe 
von jeweils 25% durch die Klinikum Darmstadt GmbH sowie die Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH (ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Klinikum Darmstadt 
GmbH) erfolgte in 2011. 
 
Im Jahr 2014 betrugen die Umsatzerlöse 504 TEUR (Vorjahr 453 TEUR).  
 
Investitionen wurden in Höhe von 6 TEUR getätigt. 
 
Das Jahresergebnis liegt bei 46 TEUR. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 ist zum Zeitpunkt der Ferti g-
stellung des Beteiligungsberichts noch nicht abgeschlossen, daher handelt es sich bei den um-
seitig dargestellten Werten der Gewinn- und Verlustrechnung um vorläufige Angaben. Die Werte 
der Bilanz lagen bei Redaktionsschluß noch nicht vor. Es wird mit der Erteilung eines uneing e-
schränkten Bestätigungsvermerks gerechnet. Die Prüfung erfolgt durch die Solidaris Revis ions-
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft. 
 
Das Thema Umwelt spielt im Unterricht der Schüler zur Gesundheitspflegerin/ zum Gesund-
heitspfleger bzw. zur Pflegehelferin / zum Pflegehelfer immer wieder eine wichtige Rolle. Da r-
über hinaus bemüht sich die Geschäftsführung und Schulleitung den Schulbetrieb durch Ene r-
gieeinsparung und Abfallvermeidung möglichst umweltgerecht zu gestalten. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ang e-
wendet. 
-354-
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit

Klinikum Catering Service GmbH
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 5000
Gründung: 05.10.2006
Handelsregister: HRB 85432, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
30,00%
70,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen jeder Art, vorwiegend
gegenüber den Einrichtungen des Klinikums Darmstadt, der Stadt Darmstadt und ähnlich
zweckgerichteter Einrichtungen, insbesondere die Betriebsführung der Speiseversorgung gegenüber
Patienten, Bewohnern der Altenheime, Mitarbeitern und Besuchern des Klinikums Darmstadt.
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienst- und Versorgungsleistungen für das
Klinikum Darmstadt – als einer Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens – geht, dient die
Gesellschaft der Deckung des Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des §
121 HGO gegeben.
Sodexho Catering Services GmbH
-355-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.181
Vorräte 12 79 45
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.090 653 470
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 79 117 241
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 233
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 208 197 252
Rückstellungen 96
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
6
-34 
0
0
0
0
1
0
0
2
0
0
1
00
56
0
-25 
0
0
32
32
0
2014
-12 80
0
0
-12 
0
-1.520 
81
222
893
425
72
-12 
-43 
0
2
-41 
38
44
-12 
0
0
0
0
-0 
80
0
0
0
-642 
-4.137 
-6.300 
6.257
37
6.220
0
00
6.869
-4.267 
-1.449 
-8 
-576 
1
44
1
1.220
277
86
-2.171 
58
5.755
5.696
788
-5.674 
-3.542 
5.696
37
0
1.220
6.220 6.869
0
890 600
-6.961 
6.949
849 756
893
-600 
0
0
-13 
0
0
788
-356-
Klinikum Catering Service GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 608,9%
Anlagenintensität 3,1% 4,9% 4,1%
Abschreibungquote 22,2% 39,6%
Investitionen 23
Investitionsquote 60,1%
Liquidität 3. Grades 119,8%
Eigenkapital 233
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 19,1% 24,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 631
Verschuldungsgrad 423,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -0,6%
Return on Investment (ROI) -2,8%
Eigenkapitalrentabilität -14,8%
Gesamtkapitalrentabilität -2,8%
Materialintensität 68,2%
Rohertrag 1.953
EBIT
EBITD
A
ROCE -4,3%
Personal
Personalintensität 23,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 101
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 106
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 152 207
Frauenanteil Beschäftigte - 51%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 37,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 10 10
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
31,2%
-2,0%
64,8%
0,0%
14
0,0%
108
0
-43
-34
26,9%
40,7%
0
-1,3%
-5,2%
-12
-0,2%
2.732
59,5%
-1,3%
70
0
0
1,0%
277
18
184,1%
501,4%
0
867,0%
126,4%
-290
303,2%
222
25
-174
148,1%
25
7,1%
35,2%
1,3%
0
0
42,0
7,1%
38
93
2.154
26,4%
20,1%
61,5%
80
11,7%
-357-
Klinikum Catering Service GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Gesellschafter sind die Krankenhaus- Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH (70%) und 
die Sodexo Services GmbH (30%). Im Geschäftsjahr 2014 ergaben sich Änd erungen in der 
Geschäftsführung. Herr Prof. Dr. Martin Welte s chied mit Wirkung zum 14.02.2014 aus der 
Geschäftsführung aus. Herr Prof. Dr. Steffen Gramminger wurde zum 17.02.2014 als G e-
schäftsführer bestellt. 
 
Im Jahr 2014 resultierten die Umsatzerlöse von 5.696 TEUR größtenteils aus dem Dienstlei s-
tungsvertrag mit der Klinikum Darmstadt GmbH. 
 
Diese sind in die Erlöse durch die vereinbarten Vergütungen je Beköstigungstag, den Kasinobe-
trieb und die Gästebewirtung, der Patientenlogistik und der Durchführung von sowie die B e-
wirtschaftung des Kiosk zu unterteilen. 
 
Diesen Erlösen stehen Personalkosten gegenüber, welche 1.520 TEUR betragen. Die Kosten für 
Leiharbeiter betragen 1.297 TEUR. Diese beinhalten insbesondere Personalkostenerstattungen 
an die Klinikum Darmstadt GmbH. 
 
Weitere nennenswerte Kostengrößen sind die Kos ten für Lebensmittel (1.899 TEUR), die Ko s-
ten für Instandhaltungen (139 TEUR) und Kosten für Geschirr (150 TEUR). 
 
Im Geschäftsjahr 2014 wurden Investitionen in Höhe von 426 EUR getätigt (Vorjahr 18 TEUR). 
Die Abschreibungen belaufen sich auf 13 TEUR (Vorjahr 11,9 TEUR). 
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit/Jahresergebnis ist positiv und beträgt 80,7 
T€. Der Jahresüberschuß nach Steuern beträgt 56 TEUR. 
 
Geplant ist die Übernahme der Lohnabrechnung durch die Klinikum Darmstadt GmbH. 
 
Da die Dienstleistungsverträge weiterhin bestehen, rechnen wir für 2015 mit einem leicht pos i-
tiven Ergebnis, ähnlich dem Jahresergebnis für 2014. Für das Jahr 2015 sind im Vergleich zu 
2014 geringere Preise pro Beköstigungstag vereinbart worden. Deshalb wird ein etwa 3 % ge-
ringerer Jahresumsatz aus den Dienstleistungsverträgen geplant. Die Eröffnung eines neuen 
Cafés im März 2015 wird die Umsatzerlöse erhöhen.   
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten 
sind, liegen nicht vor. Insgesamt sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Ris i-
ken. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2014 wurde die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaft s-
prüfungsgesellschaft bestellt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-358-
Klinikum Catering Service GmbH

Klinikum Darmstadt GmbH
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 0 sowie www.klinikum-darmstadt.de
Gründung: zum 01.01.2009
Handelsregister: HRB 88278, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Sanitätshaus am Klinikum GmbH
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 192,5 TEUR
Maurer, Clemens Mitglied 257,5 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender 0 TEUR
Schmidt, Peter Stadtrat stv. Vorsitzender 0 TEUR
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Faust, Georg Mitglied 0 TEUR
Goldschmidt, Prof. Dr. Andreas Mitglied 0 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Lang, Werner Mitglied 0 TEUR
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Richter, Gabriele Mitglied 0 TEUR
Tesar, Marikka Mitglied 0 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat Mitglied 0 TEUR
Wirth, Dr. Harald Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1
Satz 2 HGO.
25,00%
Unternehmensgegenstand ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere durch
die ambulante, teilstationäre und stationäre Versorgung der Bevölkerung durch den Betrieb von
Krankenhäusern sowie die Förderung der Altenhilfe, insbesondere durch den Betrieb von Heimen und
Einrichtungen der Altenhilfe, die ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege von alten Menschen
einschließlich deren sozialen und kulturellen Betreuung und das Angebot von Wohngelegenheiten, vor
allem des betreuten Wohnens. Des Weiteren ist die Klinikum Darmstadt GmbH Akademisches
Lehrkrankenhaus der Universität Frankfurt am Main und Heidelberg-Mannheim.
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2014 auf 450 TEUR.
100,00%
100,00%
100,00%
50,00%
50,00%
Die Mit
glieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
-359-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 69.029
Vorräte 6.661 6.118 6.385
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 46.443 107.575 102.694
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 15.925 4.942 18.019
Rechnungsabgrenzungsposten 33 327 637
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 62.020
Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 8.000
Kapitalrücklage 74.317 72.495 71.031
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -20.297 -35.312 -40.678 
Sonderposten 84.940
Rückstellungen 22.481
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 29 51 50
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern -355 
Jahresergebnis
277.574
-10.608 
0
0
-26.256 
0
34
-110.001 
38.466
200.972
162.473
277.574
-207.845 
-56.862 
162.506
151.573
588
78.852
223.465
145.746 151.412
-202 
53.995 123.519
-271.091 
254.636
118.635 127.098
273.311
-91.502 
-58.150 
-201.323 
185.311
39.566
145.460
286
00
151.614
-54.749 
-106.342 
-13.268 
-26.964 
2.242
154.349
2.423
223.465
38.353
73.918
25.538
-17.082 
-16.012 
0
-319 
-16.330 
154.403
151.374
-11.438 
-922 
0
0
22
-944 
103.223
2.821
-648 
0
0
0
-17.438 
0
-114.119 
-7.795 
45.182
273.311
139.715
25.707
-16.455 -6.873 
551
146.554
149.838
464
2014
0
0
34
-627 
0
0
56
0
-409 
21
00
-7.679 
0
0
116
0
-17.238 
-908 
-360-
Klinikum Darmstadt GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 55,9%
Anlagenintensität 69,1% 56,5% 54,0%
Abschreibungquote 8,6% 7,1%
Investitionen 10.612
Investitionsquote 6,9%
Liquidität 3. Grades 132,3%
Eigenkapital 62.020
davon Gezeichnetes Kapital 8.000
Eigenkapitalquote 27,8% 16,5%
Bankverbindlichkeiten 19.321
Veränderung Verschuldung 20.046
Verschuldungsgrad 153,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -11,8%
Return on Investment (ROI) -7,7%
Eigenkapitalrentabilität -27,8%
Gesamtkapitalrentabilität -7,5%
Materialintensität 29,5%
Rohertrag 90.997
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 91,5%
Personal
Personalintensität 57,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 443
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 1.604
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 1.968 2.047
Frauenanteil Beschäftigte - 78%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 38
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 118
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 133 156
Frauenanteil Auszubildende - 75,6%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 45,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 51 50
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 16,7%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-2,8%
460
3.735
105.644
56,8%
-20,0%
28,3%
-6.873
96,3%
126
163
43,0
13,8%
4,8%
-2,4%
250,8%
45.182
8.000
16.196
106,6%
8.000
93,8%
69.524
39.946
-4,7%
38.353
11.641
290,1%
44,0%
7.143
56,3%
1.640
37
17.307
-15.977
-2.709
7,4%
7,5%
-5.018
-6,4%
-38,6%
-16.455
-11,5%
93.262
22,8%
-6,4%
43,2%
93,6%
78,1%
77,3%
54
0,0%
25,0%
2.100
-361-
Klinikum Darmstadt GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist in den Krankenhausplan des Landes Hessen aufgenommen. 
Mit insgesamt 25 Fachabteilungen  und Instituten (hier ist auch ein Medizinsiches Verso r-
gungszentrum enthalten) zählt sie zu den Krankenhäusern der höchsten Versorgungsstufe. Des 
Weiteren ist die Klinikum Darmstadt GmbH als Perinatalzentrum, als onkologisches Schwe r-
punktkrankenhaus und in enger Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Heimdialyse als Di a-
lysezentrum anerkannt. Darüber hinaus  besteht am Klinikum Darmstadt ein Institut für No t-
fallmedizin, das die ambulante notärztliche Versorgung im Auftrag der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt sicherstellt.  
 
Zum Klinikum Darmstadt zählt auch noch das Alten - und Pflegeheim Emilstraße sowie der 
Pflege- und Wohnbereich Lilienpalais. Des Weiteren wird eine Krankenpflegeschule in Koopera-
tion mit dem Bildungszentrum für Gesundheit Mathildenhöhe betrieben.  
 
Das Klinikum Darmstadt befindet sich in einem umfassenden Restrukturierungsprozeß, mit 
dem in 2010 begonnen wurde und der kontinuierlich fortgeführt wurde. Umfassende Maßna h-
men wurden ergriffen, in deren Mittelpunkt die Realisierung des Zentralen Neubaus in der 
Darmstädter Inne nstadt und damit die Zusammenführung der beiden bestehenden Klinik -
Standorte steht. 
 
Im Geschäftsjahr wurden in Summe 7.143 TEUR investiert. Dies entspricht einem Rückgang 
von 38,6% gegenüber dem Vorjahr mit 11.641 TEUR  
 
Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um 4.263 TEUR auf 277.574 TEUR erhöht. Das 
Anlagevermögen hat sich auf 149.838 TEUR reduziert. Das Umlaufvermögen ist dagegen stark 
gestiegen von 118.635 TEUR in 2013 auf 127.098 TEUR in 2014.  
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem negativen Jahresergebnis in Höhe von 7.679 TEUR ab. 
 
Die Geschäftsführung sieht derzeit keine akut bestandsgefährdenden Risiken. Die Finanzierung 
der zukünftigen Investitionsprojekte wurde mit den entsprechenden Gremien abgestimmt.  
 
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesel l-
schaft und zukünftigen Generationen bewusst und hält daher eine eigene Abteilung für Klin i-
kökologie und Umweltschutz vor. Das Klinikum hat sich die Gewährleistung einer konstant ho-
hen Qualität der medizinischen Dienstleistung bei geringstmöglicher Umweltbelastung zum 
Ziel gesetzt und zu diesem Zweck Umweltrichtlinien erlassen. 
  
Das Jahresergebnis wird sich 2015 gegenüber dem Jahresergebnis 2014 durch geplante Ei n-
sparungen auf dem Niveau des Businessplans bewegen.  
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2014 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloit-
te & Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
-362-
Klinikum Darmstadt GmbH

Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 5055
Gründung: 27.03.1995
Handelsregister: HRB 6379, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH
Beteiligungen
SSG Starkenburg Service GmbH
Klinikum Catering Service GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
100,00%
100,00%
70,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Versorgungsleistungen, Wirtschaftsdiensten und
medizinisch-technischen Leistungen für das Klinikum Darmstadt. Darüber hinaus kann die Gesellschaft
auch andere Versorgungsleistungen, Wirtschaftsdienste und medizinisch-technische Leistungen für das
Klinikum Darmstadt erbringen. Soweit die Leistungserbringung für das Klinikum Darmstadt hierdurch
nicht beeinträchtigt wird, können die entsprechenden Leistungen auch für andere Krankenhäuser und
sonstige Einrichtungen des Sozialbereichs erbracht werden.
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 
Satz 2 HGO.
-363-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.683
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 287 586 553
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.396 222 183
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 831
Gezeichnetes Kapital 105 105 105
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 720 720 720
Bilanzergebnis 6 3 -60 
Rückstellungen 31
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -0 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-0 
-2 
0
0
0
0
22
0
0
16
0
-2 
22
00
-63 
0
0
0
43
0
43
43
2014
-25 -63 
0
0
-3 
0
0
-63 
828
850
2
10
-3 
-16 
0
14
-2 
43
0
0
0
0
0
0
0
6
0
0
0
-31 
0
-69 
53
10
43
0
00
0
0
-23 
-0 
-46 
0
43
0
1.726
765
12
0
1
1
0
779
-64 
0
0
0
43
1.726
43 0
0
864 13
-31 
6
808 737
850
-64 
0
0
0
0
0
779
-364-
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Anlagenintensität 2,5% 5,0% 5,5%
Abschreibungquote 0,0% 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 188,1%
Eigenkapital 831
davon Gezeichnetes Kapital 105
Eigenkapitalquote 48,1% 97,3%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -367
Verschuldungsgrad 107,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -5,2%
Return on Investment (ROI) -0,1%
Eigenkapitalrentabilität -0,3%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 43
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 43,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
-0,4%
0,0%
0,0%
0
0,0%
0
0
-16
-16
0,0%
0,0%
-25
-0,4%
-0,4%
-25
0,0%
0
0,0%
-0,4%
0
0
0
0,0%
765
0
1,8%
>1.000%
0
>1.000%
>1.000%
-851
2,7%
828
105
-11
>1.000%
105
-8,0%
98,2%
0,0%
0
0
0,0
-8,0%
0
-63
0
0,0%
-8,2%
0,0%
-63
-8,2%
-365-
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Am 27. März 1995 erfolgte die Gründung der Krankenhaus Dienstleistungsgesellschaft Sü d-
hessen mbH (KDGS). Gesellschafterin ist die Klinikum Darmstadt GmbH. 
Die KDGS ist seit 2013 auf das Ausüben ihrer Holdingeigenschaft b eschränkt und wird durch 
das Handeln ihrer beiden Tochtergesellschaften (SSG Starkenburg Service GmbH und die Kl i-
nikum Catering Service GmbH) geprägt. Im Geschäftsjahr 2014 ergaben sich Änderungen in 
der Geschäftsführung. Herr Prof. Dr. Steffen Gramminger wurde am 17.02.2014 als Geschäfts-
führer bestellt. Herr Prof. Dr. Welte schied mit Wirkung zum 14.02.2014 aus der Geschäftsfüh-
rung aus. Im Geschäftsjahr 2014 erwirtschaftete die KDGS keine Umsatzerlöse. 
Durchschnittlich waren im Kalenderjahr 2014 keine Arbeitnehmer in der Kran kenhaus-
Dienstleistungsgesellschaft beschäftigt. Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2014 nicht g e-
tätigt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist in 2014 negativ und beträgt rd. 63 
TEUR Unter Berücksichtigung des Steueraufwands für latente Steuern ergibt sich ein Jahre s-
fehlbetrag von rd. 63 TEUR. Die Liquidität der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr von 222 
TEUR auf 183  TEUR gesunken. Die Liquidität war im Geschäftsjahr jederzeit ungefährdet. 
Fremdkapital wurde nicht benötigt. 
 
Aufgrund der Holdingeigenschaft der Gesellschaft hängt die weitere Entwicklung ausschließlich 
von den beiden Tochterunternehmen ab. Für die SSG Starkenburg Service GmbH und die Klin i-
kum Catering Service GmbH wird jeweils mit einem leicht positive n Jahresergebnis 2015 g e-
rechnet.  
 
In 2015 rechnet die Gesellschaft nicht mit Beteiligungserträgen. Aufgrund des Wegfalls des 
Sondereffekts aus der Wertberichtigung einer Forderung zum 31. Dezember 2014 ist für das 
Geschäftsjahr 2015 zwar weiterhin mit ein em negativen Jahresergebnis zu rechnen, das aber 
voraussichtlich über dem Niveau von 2014 liegt. 
 
Als Holdinggesellschaft ist die Gesellschaft den Risiken und Chancen ihrer Beteiligungsgesel l-
schaften ausgesetzt. 
 
Zurzeit werden keine unabsehbaren Marktrisi ken gesehen, da die Umsätze der Tochtergesel l-
schaften im Wesentlichen mit der Klinikum Darmstadt Gruppe e rzielt werden. Darüber hinaus 
sind bestimmte Risiken durch Versicherungen abgedeckt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfo lgte durch Deloitte & To u-
che GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsve r-
merk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-366-
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH
Anschrift: Grafenstraße 13, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 0 sowie www.klinikum-darmstadt.de
Gründung: 12.07.2012
Handelsregister: HRB 91386, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Mall, Prof. Dr. Gerhard Mitglied 0 TEUR
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
100,00%
Unternehmensgegenstand ist der Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne von § 95
SGB V als fachübergreifend ärztlich geleitete Einrichtung, insbesondere zur Sicherstellung der
vertragsärztlichen ambulanten Versorgung sowie zur Ausübung der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten
unter Berücksichtigung ärztlichen Berufsrechtes, vertragsärztlicher Vorschriften und des Grundsatzes
der freien Arztwahl. Weitere Versorgungsformen stehen der Gesellschaft offen, soweit sie rechtlich
zulässig sind.
Die Geschäftsführung erhällt keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
-367-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 257
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 251 1.027 847
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 6 105 188
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 2
0 100 150
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 29
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 4 -125 -175 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 100 150
Rückstellungen 38
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
4
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
00
-51 
0
-1 
0
0
1
50
0
2014
-129 -49 
0
0
-129 
0
-700 
-50 
0
1.253
1.225
16
-129 
4
0
0
4
0
0
-5 
-1 
0
0
0
-1 
10
49
0
0
-520 
-388 
-278 
282
0
282
0
00
1.444
-60 
-133 
0
-86 
0
21
20
257
0
13
-669 
19
1.564
1.545
1.238
-1.613 
-480 
1.545
0
0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
257
282 1.444
0
190 1.237
-1.583 
1.455
1.132 1.035
1.253
-424 
0
0
-9 
0
0
1.238
-368-
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Anlagenintensität 0,0% 1,7% 4,0%
Abschreibungquote 0,0% 18,6%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 112,7%
Eigenkapital 29
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 11,2% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 190
Verschuldungsgrad 789,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,4%
Return on Investment (ROI) 1,5%
Eigenkapitalrentabilität 13,4%
Gesamtkapitalrentabilität 1,5%
Materialintensität 21,3%
Rohertrag 222
EBIT
EBITD
A
ROCE 1,8%
Personal
Personalintensität 47,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 8
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 10
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 17 18
Frauenanteil Beschäftigte - 56%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 50,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 8 37
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
46,0%
-11,5%
55,0%
0,0%
35
0,0%
20
0
4
4
24,9%
125,0%
-123
-10,3%
0,0%
-129
-8,9%
1.056
26,7%
-10,3%
11
0
0
-3,3%
0
26
0,0%
0,0%
38
0,0%
90,4%
1.047
0,0%
0
25
-12
83,6%
25
-4,0%
0,0%
76,3%
0
0
52,0
-4,1%
9
-40
1.065
44,8%
0,0%
30,7%
-49
-4,2%
-369-
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gründung der MVZ GmbH erfolgte zum 12. Juli 2012. Gegenstand des Unternehmens ist 
der Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne von § 95 SGB V als fachübe r-
greifend ärztlich geleitete Einrichtung, insbe sondere zur Sicherstellung der vertragsärztlichen 
ambulanten Versorgung sowie zur Ausübung der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten unter B e-
rücksichtigung ärztlichen Berufsrechtes, vertragsärztlicher Vorschriften und des Grundsatzes 
der freien Arztwahl. 
 
Die MVZ GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Klinikum Darmstadt GmbH. 
 
Die Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2014 nahezu planmäßig entwickelt. Sie befindet 
sich allerdings weiterhin in der Anlaufphase und erzielte bei Umsatzerlösen von 1 .545 TEUR 
einen Jahresfehlbetrag von 51 TEUR. Die Erhöhung der Umsatzerlöse resultiert im Wesentl i-
chen aus Steigerungen im Bereich der Labormedizin, die in 2014 erstmalig ein ganzes G e-
schäftsjahr tätig war.  
 
Die Bilanzsumme zum 31.12.2014 beträgt 1.238 TEUR. Im Geschäftsjahr 2014 wurden Inves-
titionen in Höhe von 38 TEUR (Vorjahr 26 TEUR) getätigt. 
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit be lief sich nach Steuern auf -50 TEUR (Vor-
jahr -129 TEUR).  
 
Aus Sicht der MVZ bestehen zurzeit keine bedeutend en Marktrisiken. Insgesamt sieht die Ge-
schäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken. 
 
Die MVZ  GmbH wird weiterhin sowohl in der ambulanten Patientenversorgung wie konsilia r-
ärztlich für die Klinikum Darmstadt GmbH tätig sein. 
 
Für das Geschäftsjahr 2015 wird aufgrund steigender Behandlungsfälle erwartet, dass die MVZ 
Umsatzerlöse von ca. 1.700 TEUR  erzielt. Aufgrund stei gender Personalaufwendungen, bezo-
gener Leistungen und sonstiger betrieblicher Aufwendun gen rechnet die MVZ GmbH  für 2015 
mit einem Jahresfehlbetrag von rd. 300 TEUR. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2014 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloit-
te & Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-370-
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH

Sanitätshaus am Klinikum GmbH
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 0 sowie www.klinikum-darmstadt.de
Gründung: 22.12.2011
Handelsregister: HRB 90841, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Fritsch, Björge Mitglied k.A.
Maurer, Clemens Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
50,00%
50,00%
Unternehmensgegenstand ist der Betrieb eines Sanitätshauses im Fachärztezentrum am Klinikum
Darmstadt GmbH.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Sanitätshaus Fritsch GmbH & Co. KG
-371-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 127
Vorräte 33 117 103
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 83 179 133
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 11 1 3
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
22 24 19
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -47 -49 -44 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 22 24 19
Rückstellungen 12
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis
-0 
-47 
0
0
0
0
-3 
0
0
0
0
-1 
1
00
4
0
0
-0 
0
13
14
0
2014
28
0
0
-2 
0
-187 
5
0
340
261
10
-2 
-46 
0
-1 
-47 
13
15
-5 
-3 
0
0
1
-4 
37
2
-4 
0
-190 
-195 
-231 
186
5
176
4
00
544
-17 
-134 
-4 
-76 
9
20
5
162
0
11
-216 
43
612
570
272
-605 
-236 
569
4
0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
162
180 571
26
150 330
-606 
608
296 239
340
-175 
0
-1 
-6 
0
0
272
-372-
Sanitätshaus am Klinikum GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Anlagenintensität 8,1% 5,9% 5,3%
Abschreibungquote 27,2% 40,4%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 78,5%
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 150
Verschuldungsgrad 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -25,9%
Return on Investment (ROI) -28,9%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität -28,2%
Materialintensität 9,3%
Rohertrag 163
EBIT
EBITD
A
ROCE -41,7%
Personal
Personalintensität 72,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte - k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
35,5%
0,9%
50,0%
k.A.
47
0,0%
4
0
-46
-42
25,8%
60,3%
7
-0,5%
0,0%
2
-0,3%
375
32,2%
-0,5%
2
k.A.
0
0,8%
0
12
0,0%
0,9%
0
0,0%
87,2%
180
0,0%
0
25
-69
87,7%
25
3,2%
0,0%
1,1%
k.A.
k.A.
41,0
1,6%
2
13
333
30,6%
0,0%
38,6%
8
4,3%
-373-
Sanitätshaus am Klinikum GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Sanitätshaus am Klinikum Darmstadt GmbH wurde am 22.12.2011 gegründet. Die Eintr a-
gung in das Handelsregister erfolgte am 24.02.2012. Gegenstand des Unternehmens ist der 
Betrieb eines Sanitätshauses im Fachärztezentru m am Klinikum Darmstadt GmbH. Gesel l-
schafter sind die Klinikum Darmstadt GmbH und das Sanitätshaus Fritsch GmbH & Co KG zu 
jeweils 50%. 
 
Die Umsatzerlöse betrugen in 2014 570 TEUR, in 2013 waren es 544 TEUR. Der Jahresüber-
schuss beträgt 4 TEUR gegenüber -2 TEUR in 2013. Investitionen wurden in Höhe von 0,2 
TEUR getätigt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses  2014 erfolgte durch die WPH Hofbauer & Maier GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft. Eine entsprechende Beschein i-
gung des Wirtschaftsprüfers wurde erstellt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ang e-
wendet. 
 
-374-
Sanitätshaus am Klinikum GmbH

SOPHIA Hessen GmbH
Anschrift: Rheinstraße 65/ 67, 64295 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 780 500 sowie www.sophia-hessen.de
Gründung: 26.01.2009
Handelsregister: HRB 87720, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Volkers, Franz Mitglied 4,8 TEUR
Wagner, Daniela Mitglied 2,4 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
100,00%
Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung, Organisation und Koordination von Dienstleistungen
im Bereich der sozialen Personenbetreuung und Hilfe im Alltag, insbesondere auch unter der Wort-
Bildmarke "SOPHIA", sowie Erbringung komplementärer Dienste im Bereich des Wohnens im
Bundesland Hessen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des
Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen gründen, erwerben oder
sich an ihnen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2014 auf 7,2 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
-375-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 223
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 143 187 159
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 80 54 85
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 25
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 12
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Ergebnisübernahme 144
Jahresergebnis
0
0
0
124
0
0
0
-7 
0
0
0
0
-7 
0
00
0
0
0
0
0
7
7
0
2014
-136 -123 
130
0
0
0
0
-120 
-130 
25
252
212
15
-144 
-117 
0
-7 
-124 
24
9
-26 
-7 
0
0
0
-7 
1
0
-7 
0
-74 
-25 
-212 
95
6
89
0
00
104
-20 
-97 
-22 
-73 
13
11
3
247
25
15
-115 
1
115
114
252
-238 
-29 
114
11
0
247
89 104
0
210 213
-241 
105
241 244
252
-75 
0
0
-14 
0
0
252
-376-
SOPHIA Hessen GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 104,2%
Anlagenintensität 9,7% 4,4% 2,8%
Abschreibungquote 90,2% 197,7%
Investitionen 9
Investitionsquote 37,5%
Liquidität 3. Grades 100,2%
Eigenkapital 25
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 10,1% 9,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -6
Verschuldungsgrad 889,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -138,9%
Return on Investment (ROI) -50,2%
Eigenkapitalrentabilität -496,5%
Gesamtkapitalrentabilität -47,2%
Materialintensität 21,5%
Rohertrag 69
EBIT
EBITD
A
ROCE -50,6%
Personal
Personalintensität 102,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 1
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 3
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 7 4
Frauenanteil Beschäftigte - 75%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 47,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 14 29
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
110,1%
-58,9%
75,0%
0,0%
30
50,0%
4
0
-117
-95
234,6%
117,1%
-110
-57,0%
-575,1%
-136
-138,8%
78
24,1%
-57,0%
3
0
0
-114,9%
25
13
906,7%
225,2%
10
357,1%
105,9%
2
909,6%
25
25
-1
107,7%
25
-48,9%
9,9%
142,9%
0
0
47,0
-51,8%
1
-109
84
104,2%
-521,9%
25,4%
-123
-53,1%
-377-
SOPHIA Hessen GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die SOPHIA Hessen GmbH wurde am 26. Januar 2009 gegründet und bietet seit dem 1. Juni 
2009 Dienstleistungen im Bereich der sozialen Personenbetreuung mit Hilfe eines modernen 
und innovativen Betreuungskonzepts an. Die SOPHIA Hessen GmbH ist Franchisenehmer der 
SOPHIA Holding GmbH, Bamberg, die bundesweit Lizenzen vergibt. Die SOPHIA Hessen GmbH 
ist berechtigt, Teilnehmerverträge und Unterfranchiseverträge in ganz Hessen abzuschließen. 
 
Die bauverein AG ist seit 1. Januar 2012 alleinige Gesellschafterin. Seit 2009 besteht zwischen 
ihr und der SOPHIA Hessen GmbH ein Beherrschungs- und Erg ebnisabführungsvertrag mit 
einer Grundlaufzeit bis 31.12.2013. Die Laufzeit verlängerte sich nunmehr um ein weiteres 
Jahr bis 31.12.2015. Die SOPHIA Hessen GmbH hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem Ergeb-
nis vor Verlustübernahme von -131 TEUR (Vorjahr. -144 TEUR) abgeschlossen. Das Rohergeb-
nis konnte gegenüber dem Vorjahr um 6  TEUR auf 86  TEUR gesteigert werden. Dabei ist die 
Betriebsleistung um 10 TEUR auf 115  TEUR gestiegen. Der Betrie bsaufwand verringerte sich 
um 3 TEUR auf 238 TEUR. 
 
Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 252  TEUR und ist da mit nahezu unverändert 
gegenüber dem Vorjahr . Das Anlagevermögen beträgt vermindert um die planmäßige n Ab-
schreibungen 7 TEUR zum 31.12.2014. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen 
im Geschäftsjahr 10 TEUR. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzs umme beläuft sich 
auf 2,8 % (Vorjahr: 4,4 %). Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3  TEUR 
auf 244 TEUR erhöht. Das von der Gesellschafterin eingebrachte Eigenkapital wird zur Finan-
zierung der Gesellschaft herangezogen. Die Eigenkapitalquote beträgt unverändert 9,9 %. 
Durch einen Darlehensvertrag mit dem Mutterunternehmen bauverein AG ist die Liquidität des 
Unternehmens ausreichend gesichert. 
 
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der Rückste l-
lungen und der Abschreibungen – beläuft sich i m Geschäftsjahr 201 4 auf -116 TEUR  
(Vorjahr: -115 TEUR). Die SOPHIA Hessen GmbH erwirtschaftet ihre Erträge aus den sogenann-
ten Teilnehmerbeiträgen, d.h. durch Einnahmen aus dem direkten Vertrieb ihrer Produkte  so-
wie durch Vergabe von Subfranchiselizenzen. Zum 31.12.2014 waren insgesamt 
297 Teilnehmer (im Vorjahr 251  Teilnehmer) an das SOPHIA-System angeschlossen. Aus der 
in 2013 als Kooperationspartner gewonnenen Pfungstäd ter AWO & Pflegeverein konnten seit 
Beginn der Zusammenarbeit 18 Teilnehmer gewonnen werden. Die Anzahl der Teilnehmer 
konnte somit um 18,3 % gesteigert werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind geplante Ei n-
nahmen aus dem Abschluss von Subfranchiseverträgen ausgeblieben, da vorgesehene Einstie-
ge in weitere Wohnungsunternehmen nicht zustande kam en. Für das Geschäftsjahr 201 5 er-
wartet die SOPHIA Hessen GmbH aufgrund von höheren Teilnehmerzahlen steigende Umsat z-
erlöse auf rd. 159 TEUR. In diesem Zusammenhang wird mit einer leichten Verminderung des 
Ergebnisses vor Verlustübernahme in 2015 gerechnet.  
 
Die Gesellschaft hat ein zukunftsfähiges Produkt, was sich an dem zukünftigen Nachfrageve r-
halten der „jungen Senioren“ orientiert. Während sic h die Generation der heute über 
80jährigen weit weniger mit modernen Kommunikationsmitteln beschäftigt hat, wird die nächs-
te Generation stetig höhere Ansprüche an eine moderne Kommunikation im Zeitraum der 
Pflegbedürftigkeit stellen. Es wird ein Nachfragea nstieg der kommenden Generation der über 
80jährigen erwartet, so dass mittelfristig auch Kooperationen mit kleineren Wohnungsgesel l-
schaften in Hessen möglich werden. 
 
Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der bauverein AG kann zum 31. D e-
zember 2015 gekündigt werden. Eine Kündigung seitens der bauverein AG wäre bestandsg e-
fährdend für die Gesellschaft. Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine mögliche Kündigung. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.201 4 der SOPHIA Hessen GmbH durch die De-
loitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwendu n-
gen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
-378-
SOPHIA Hessen GmbH

SSG Starkenburg Service GmbH
Anschrift: Grafenstr. 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 5055
Gründung: 08.08.2001
Handelsregister: HRB 8296, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
100,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für das Klinikum
Darmstadt, die Stadt Darmstadt und andere soziale Einrichtungen. Die Serviceleistungen können
allgemeine Dienstleistungen, Versorgungsleistungen und medizinisch-technische Leistungen sowie die
Führung der Wirtschafts- und Versorgungsbereiche des Klinikums Darmstadt im Namen, nach
Anweisung und für Rechnung des Klinikums Darmstadt umfassen.
Die Geschäftsführung erhällt keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienst- u. Versorgungsleistungen für das
Klinikum Darmstadt als Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens geht, dient die Gesellschaft
der Deckung des Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des § 121 HGO
gegeben.
-379-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 3.271
Vorräte 17 80 95
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.971 5.997 157
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 283 550 3.836
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 852
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 827 695 816
Rückstellungen 150
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 7
Sonstige Steuern -1 
Jahresergebnis
-9 
20
0
0
0
0
0
0
0
7
0
-1 
0
00
121
0
-4 
-1 
0
255
263
0
2014
-139 124
0
0
-132 
0
-5.328 
127
720
6.823
2.937
1.140
-139 
23
0
6
29
50
185
-26 
3
0
0
3
0
986
8
-0 
0
-763 
-14.878 
-18.280 
18.303
305
17.998
0
00
19.887
-13.203 
-4.278 
-11 
-788 
14
196
11
3.321
841
574
-5.345 
34
11.445
11.411
4.351
-11.321 
-5.283 
11.411
37
0
3.321
17.998 19.887
0
2.319 4.963
-21.012 
20.873
6.626 4.088
6.823
-666 
0
0
-43 
0
0
4.351
-380-
SSG Starkenburg Service GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Anlagenintensität 1,5% 2,9% 6,0%
Abschreibungquote 21,2% 16,5%
Investitionen 38
Investitionsquote 75,4%
Liquidität 3. Grades 132,5%
Eigenkapital 852
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 25,6% 10,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -2.007
Verschuldungsgrad 289,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,1%
Return on Investment (ROI) 0,6%
Eigenkapitalrentabilität 2,3%
Gesamtkapitalrentabilität 0,6%
Materialintensität 72,1%
Rohertrag 4.795
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,0%
Personal
Personalintensität 23,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 81
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 145
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 185 226
Frauenanteil Beschäftigte - 64%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 1
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 2
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 3
Frauenanteil Auszubildende - 66,7%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 43,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 23 23
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
25,6%
-2,6%
59,9%
50,0%
21
0,0%
252
0
23
34
13,0%
87,2%
-113
-1,9%
-18,4%
-139
-0,7%
5.009
71,3%
-1,9%
151
1
0
1,1%
841
171
417,5%
366,8%
110
319,8%
108,6%
2.643
848,0%
720
25
-2.026
116,5%
25
2,8%
19,3%
41,8%
1
2
43,0
2,8%
101
167
6.128
46,6%
14,4%
46,2%
124
3,3%
-381-
SSG Starkenburg Service GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gründung der SSG Starkenburg Service GmbH (SSG) erfolgte zum 08. August 2001. G e-
genstand des Unternehmens ist die Einbringung von Serviceleistungen vorwiegend für die Kl i-
nikum Darmstadt GmbH, die Wissenschaft Darmsta dt und andere soziale Einrichtungen. Die 
SSG Starkenburg Service GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Kranke n-
hausdienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH. Im Geschäftsjahr 2014 erfolgte ein Wechsel 
in der Geschäftsführung. Herr Prof. Dr. Martin Welte schied mit Wirkung zum 14.02.2014 aus 
der Geschäftsführung aus. Herr Prof. Dr. Steffen Gramminger wurde zum 15.02.2014 als G e-
schäftsführer bestellt. 
 
Für die SSG ergibt sich im Geschäftsjahr eine Verringerung im Bereich der Umsatzerlöse auf 
11.411 T EUR (Vorjahr 19.887 TEUR). Dies bedeutet eine Minderung von 8.476 T EUR bzw. 
42,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese Reduzierung resultiert insbesondere aus der Verring e-
rung des Leistungsumfangs. 
 
Für das laufende Geschäftsjahr wurden wieder neue Dienstleistungsverträge abgeschlossen. 
Die Bauprojektsteuerung Bauunterhaltung, und Bauinstandhaltung ist in 2014 nicht mehr von 
der SSG, sondern vom Klinikum Darmstadt selbst geleistet worden.  
 
Weitere Erlöse wurden unter der Position „Sonstige betriebliche  Erträge“ in Höhe von 34 TEUR 
(Vorjahr 986 TEUR) erzielt, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe 
von 11 TEUR (Vorjahr 0 EUR) und periodenfremden Erträgen in Höhe von 16 TEUR (Vorjahr 50 
TEUR) resultieren. Durch die geringere Leistungserbringung ist die Gestellung von Personal an 
die Klinikum Darmstadt GmbH um 923 TEUR auf 3 TEUR gesunken. 
 
Im laufenden Geschäftsjahr sind in der SSG Personalkosten in Höhe von 5.328 T EUR (Vorjahr 
5.345 TEUR) entstanden. 
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen  Geschäftstätigkeit lässt sich in ein Betriebsergebnis in Höhe 
von 124 TEUR (Vorjahr - 139 TEUR) und in ein Finanzergebnis von 3 TEUR (Vorjahr 0  EUR) 
untergliedern. Nach Berücksichtigung der Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von 
121 TEUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 132 TEUR). Die Umsatzrentabilität (Ergebnis der gewöhn-
lichen Geschäftstätigkeit / Umsatzerlöse) liegt bei 1,1% (Vorjahr -0,7%). Die Liquidität des 
Unternehmens war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. 
 
Die SSG Starkenburg Service GmbH wird weiterhin hauptsächlich ihre Dienstleistungen für die 
Klinikum Darmstadt Gruppe erbringen.  Darüber hinaus ist eine Umsatzsteigerung mit Dienst-
leistungen für andere  Unternehmen g eplant. Die Erbringung der Dienstleistungen für andere 
Unternehmen soll weiter ausgebaut werden. 
 
Ab dem 01.01.2015 gelten die neuen Werkverträge mit der Klinikum Darmstadt GmbH, die die 
bis dahin gültigen Dienstleistungsverträge ersetzen. Wir rechnen – bei voraussichtlich gleic h-
bleibendem Preis- und Mengenniveau - für das Ja hr 2015 mit Umsatzerlösen und einem Ja h-
resergebnis auf dem Niveau von 2014.  
 
Insgesamt sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH Wirts chaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsve r-
merk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
-382-
SSG Starkenburg Service GmbH

Zweckverband Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi
Anschrift: Niersteiner Straße 3, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 3309-0 sowie www.gesundheitsamt-dadi.de
Gründung: 01.01.1950
Handelsregister: keine Eintragung
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Mitglieder
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Organe der Gesellschaft
Zweckverbandsvorstand
Verbandsversammlung
 Zweckverbandsvorstand
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender -
Lück, Rosemarie stv. Vorsitzende -
Gantzert, Ludwi
g Mitglied -
Göbel, Dr. Matthias Mitglied -
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied -
Mayer, Peter Stadtverordneter Mitglied -
Bezüge des Zweckverbandsvorstands
Verbandsversammlung
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Yilmaz, Fatma Stadtverordnete Vorsitzende -
Keil, Marita Kreistagsabgeordnete stv. Vorsitzende -
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied -
Coutandin, Gabriele Kreistagsabgeordnete Mitglied -
Dahms, Angelika Kreistagsabgeordnete Mitglied -
Duda-Staniczek, Wolfgang Mitglied -
Fricke, Thorsten Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Heilmann, Sabine Stadtverordnete Mitglied -
Krämer, Christiane Mitglied -
Krenzke, Manuel Stadtverodneter Mitglied -
Krist, Aron Mitglied -
Pauker-Buß, Gabriele Kreistagsabgeordnete Mitglied -
Schäfer-Baab, Renate Kreistagsabgeordnete Mitglied -
Schmitt, Dorothee Stadtverordnete Mitglied -
Schüßler, Ellen Stadtverordnete Mitglied -
Stetter, Waldemar Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Bezüge der Verbandsversammlung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg haben für ihre Gebiete einen Zweckverband
für ein gemeinsames Gesundheitsamt gebildet. Er hat die Aufgaben des öffentlichen
Gesundheitsdienstes zu erfüllen und dessen Kosten zu tragen. Der Verband führt den Namen
"Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg". Er ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und berechtigt, Beamte hauptamtlich
anzustellen. Sitz des Verbandes ist Darmstadt.
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstandes erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung.
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.
 
 
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. 
-383-

Bilanz (TEUR) (vorl.) 2012 (vorl.) 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) (vorl.) 2012 (vorl.) 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern -0 
Ergebnisübernahme 3.356
Jahresergebnis
0
-92 
0
0
-129 
0
0
-3.642 
359
963
605
0
-4.313 
-478 
605
0
0
0
497 584
0
00
-4.418 
893
00
0
-185 
-540 
-3.878 
799
302
497
0
00
584
-271 
-3.393 
-49 
-164 
0
0
0
0
0
0
-3.567 
-3.079 
0
-38 
-3.117 
0
0
-51 
-40 
0
0
0
-40 
309
0
-43 
0
0
0
-211 
0
-3.614 
-3.390 
0
0
0
0
-3.525 -3.350 
3.293
0
0
0
0
(vorl.) 2014
0
0
0
-42 
0
0
6
0
-43 
1
00
-97 
0
0
-0 
0
-170 
-0 
2.947
-384-
Zweckverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. Und des LaDaDi

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) (vorl.) 2012 (vorl.) 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Abschreibungquote 0,0% 0,0%
Investitionen 33
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -627,1%
Return on Investment (ROI) 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 34,0%
Rohertrag 226
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 20,5%
Personal
Personalintensität 424,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 16
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 54
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 78 70
Frauenanteil Beschäftigte - 77%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 52,8
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 43 52
Frauenanteil innerhalb des Zweckverbandsvorstands / 25,0%
Frauenanteil innerhalb der Verbandsversammlung / 62,5%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
15
-3.258
127
375,2%
0,0%
49,6%
-3.350
22,1%
0
0
53,0
0,0%
0,0%
0,0%
0,0%
0
0
0
0,0%
0
0,0%
0
0
-560,7%
0
7
0,0%
0,0%
22
0,0%
55
0
0
-3.079
-3.029
0,0%
0,0%
-3.473
0,0%
0,0%
-3.525
-610,5%
44
60,4%
0,0%
407,6%
20,0%
78,6%
0,0%
52
16,7%
62,5%
70
-385-
Zweckverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. Und des LaDaDi

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Aufgabe des Zweckverbandes „Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt 
Darmstadt und des Landkreises Darmstadt -Dieburg“ besteht in der Erfüllung des öffentlichen 
Gesundheitsdienstes. Hierzu zählt die Förderu ng und der Schutz der Gesundheit der Bevölk e-
rung. Grundlage für das Handeln des öffentlichen Gesundheitsdienstes ist das Hessische G e-
setz für den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD). Hierin werden die Aufgaben exakt umri s-
sen. Mitglied bzw. Gewährsträger des Zweckverbandes sind die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
und der Landkreis Darmstadt-Dieburg. 
 
Der Jahresabschluss des Gesundheitsamtes für 2014 liegt zum Zeitpunkt der Fertigstellung 
des Beteiligungsberichtes noch nicht in der Endfassung vor, daher hande lt es sich bei den auf-
geführten Daten des Geschäftsjahres 2014 um vorläufige Jahresabschlusszahlen. Die aufg e-
führten Daten der Geschäftsjahre 2012 und 2013 wurden bisher noch nicht geprüft. Die B i-
lanzdaten für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 konnten ebenfalls noch nicht konkretisiert 
werden. 
 
Im abgela ufenen Geschäftsjahr (01.01.2014 – 31.12.2014) musste das Gesundheitsamt ein 
Jahresdefizit in Höhe von 97 TEUR verbuchen. Dies ist hauptsächlich auf die Sanierung der 
sanitären Anlagen und Leitungen im Gesundheitsamt zurückzuführen. 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 359 TEUR sind hauptsächlich durch die Z u-
satzleistungen geprägt, die das Gesundheitsamt von den Verbandsmitgliedern für die Au f-
rechterhaltung des Angebots der AIDS -Beratung sowie der sozialpsychiatrischen Beratung und 
Koordination erhält. Diese Leistungsangebote wurden im Rahmen von zeitlich begrenzten Pr o-
jekten des Landes Hessen und des Bundes ins Leben gerufen. Um die nach Auslaufen der Pr o-
jekte bereits etablierten und stark genutzten Angebote nicht einstellen zu müssen, beschlossen 
die Verbandsmitglieder durch zusätzliche Zuwendungen, die weitere Existenz der Dienstlei s-
tungen zu sichern. 
 
Bei den Aufwendungen für Fremdinstandhaltung und für bezogene Leistungen in Höhe von 405 
TEUR handelt es sich mit 59 % überwiegend um Kosten für die Sanierung der sanitären Anl a-
gen und Le itungen im Gesundheitsamt. Die Kosten für die Unterhaltsreinigung haben einen 
Anteil von 13 %, die Abso nderungskosten, sowie die Aufwendungen für Honorare an externe 
Sprachexperten, Ärzte und die Ernährungsberaterin haben einen Anteil von 10 % und für L a-
borleistungen wurden 6 % aufgewendet. Die übrigen 12 % entfallen auf weitere kleinere Posit i-
onen, die nicht weiter ins Gewicht fallen. 
 
Bei der Position „Ergebnisübern ahme“ in Höhe von 3.293 TEUR handelt es sich allein um die 
durch die beiden Zweckverbandsmitglieder an das Gesundheitsamt geleistete Verbandsuml a-
ge. Der Anteil der Wissenschaftsstadt Darmstadt beträgt davon 1.127 TEUR. 
 
Im Berichtszeitraum ist seit der Ein führung der Doppik als bestandsgefährdendes Risiko die 
Auflösung von Rückstellungen zu nennen, die mittelbar zu einer Verringerung des Finanzmi t-
telbestandes führt. Dies war allein in 2014 ein Betrag in Höhe von 112 TEUR. 
 
Für das Geschäftsjahr 2014 konnte die Gesamtumlage der Verbandsmitglieder Wissenschaft s-
stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg um 63 TEUR gesenkt werden. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses des Zweckverbandes „Verwaltungsverband für das G e-
sundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Lan dkreises Darmstadt -Dieburg“ für das Jahr 
2014 wird von dem Revisionsamt des Landkreises Darmstadt -Dieburg, nach Prüfung der 
Haushaltsjahre 2009 bis 2013, durchgeführt. 
 
Auch wenn die Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Mehrheitsbeteiligung an dem Zweckve r-
band hat, so wird dennoch der Darmstädter Beteiligungskodex angewendet. 
Die jeweiligen Entsprechenserklärungen für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 sind erfolgt und 
auch für das Geschäftsjahr 2014 ist diese geplant, jedoch konnte sie bis zur Fertigstellung d es 
Beteiligungsberichtes noch nicht abgegeben werden. 
 
-386-
Zweckverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. Und des LaDaDi

Auszeichnungen * 
 
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit 
 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
 Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Märkte) 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt Rhein Main GmbH 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
 Kulturregion Frankfurt Rhein Main GmbH 
 
 Staatstheater (über den städtischen Haushalt) bezuschusst: 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Im Forschungsprojekt inDAgo - einem  Zusammenschluss von 
Darmstadt Marketing, HEAG mobilo, Fraunhofer IGD, TU Dar m-
stadt, User Interface Design GmbH und traffic information 
mangament GmbH, wurde eine intelligente Verknüpfung verschi e-
dener Techniken und Funktionen erforscht, um älteren Menschen 
im Alltag zu helfen, damit sie möglichst lange mobil sein können. 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Ziel dieses Geschäftsfelds ist , die kulturelle Vielfalt in Dar mstadt 
zu erhalten, nach Möglichkeit weiter auszubauen  und diese den 
Bürgerinnen und Bürgern zu kostengünstigen Preisen anzubi eten. 
Insgesamt werden die Entwicklung der aktuellen Strukturen hin zu 
einem übergreifenden Kulturmanagement sowie die Vera nkerung 
eines Kulturmarketingkonzeptes angestrebt.  
Die Kulturinstitute betreiben auch weiterhin Kulturförderung in 
Form von Zuschüssen an öffentlich -rechtliche und privatrechtliche 
Einrichtungen. Das Angebot von Märkten, Messen und sonstigen 
Veranstaltungen wird um geeignete Veranstaltungen erweitert. 
Die Wissenschaftsstadt D armstadt Marketing GmbH schärft das 
Profil Darmstadts in Zusammenarbeit mit Darmstädter Unterne h-
men sowie wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen als 
Wissenschafts- und Jugendstilstadt und etabliert sie als beliebtes 
Ausflugsziel über die Grenzen Hessens hinaus. 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Kultur & Freizeit

Centralstation Veranstaltungs-GmbH
Anschrift: Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 01.01.2014
Handelsregister: HRB 93116, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Wöhler, Lars Vorsitzender 0 TEUR
Heinigk, Maike Mitglied 62,250 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 1. stv. Vorsitzender 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR
Hünnekens, Prof. Dr. Ludger Mitglied 0 TEUR
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordn., MdL Mitglied 0 TEUR
Kraft, Otmar Mitglied 0 TEUR
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Milewski, Sabin
e Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
 Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung von Kultur und Kunst in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Gesellschaft erfüllt ihren Zweck mit der Durchführung von Konzert-
und Theaterveranstaltungen und sonstigen Darbietungen aus den Bereichen der Musik, Literatur und
darstellender Kunst in dem Gebäude und auf dem Vorplatz der HEAG Halle B. Mit den Veranstaltungen
des Unternehmens soll in Darmstadt ein Kulturmittelpunkt von überregionaler Bedeutung in der
Region Rhein-Main-Neckar erhalten und weiterentwickelt werden.
Die Vergütung für die Geschäftsführung belief sich im Geschäftsjahr 2014 in Summe auf 62 TEUR.
100,00%
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für das Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
-389-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 383
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 161
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 4
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 -1 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 89
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
00
-1 
0
0
-0 
0
0
0
0
2014
0 -0 
0
0
0
0
-648 
-0 
0
0
269
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
00
0
0
0
0
0
0
0
0
0
24
165
0
1.008
2.236
1.229
547
-2.237 
-768 
1.229
0
0
0
00
0
00
0
0
0 544
0
-821 
0
0
0
0
0
547
-390-
Centralstation Veranstaltungs-GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Abschreibungquote 0,0% 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Return on Investment (ROI) 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 0
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte - k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
0,0%
29,4%
0,0%
38
50,0%
44,4%
17
0
0
0
0,0%
0,0%
0
0,0%
0,0%
0
0,0%
0
0,0%
0,0%
5
1
0
-0,1%
24
0
>1.000%
0,0%
0
0,0%
0,0%
0
0,0%
0
0
269
125,4%
25
-0,1%
4,4%
0,0%
0
1
44,0
-0,1%
12
0
461
29,0%
-2,6%
34,3%
0
100,0%
-391-
Centralstation Veranstaltungs-GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Zum 1. April 2014 startete die neu gegründete Centralstation Veranstaltungs -GmbH als Toch-
tergesellschaft der Wissenschafts - und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG mit der 
Aufgabe, den Kulturbetrieb der Centralstation Kulturgesellschaft mbH zu übernehmen. Ziel der 
neuen Gesellschaft ist es, nach außen das Image des Kulturwerkes positiv zu festigen sowie 
das vielfältige Kulturprogramm in seiner wesentlichen und bis dato im Rhein -Main-Gebiet be-
kannten Vielfalt zu erhalten. Um die Einnahmesituation weiter zu festigen, wurden die jeweil i-
gen Bereiche analysiert und erste Maßnahmen ergriffen. Es wurden erfolgreiche Gespräche mit 
den Hauptsponsoren geführt.  
Die HSE, die Darmstädter Privatbrauerei, die Merck KGaA und Fraport AG haben die weitere 
Zusammenarbeit zugesagt. Erste Kontakte zur Lufthansa AG wurden hergestellt. Zudem wu r-
den Gespräche mit Darmstädter Stiftungen und Projektförderern geführt, die weiterhin für pro-
jektbezogene Förderungen zur Verfügung stehen. Durch Reno vierungsmaßnahmen im gesa m-
ten Haus konnte das Firmenkundengeschäft positiv entwickelt werden. Investitionen im Bereich 
Veranstaltungstechnik ermöglichten der Centralstation, ihren Firmenkunden besseres 
Equipment und eine verbesserte Expertise zu stabilen Preisen anzubieten. Wesentlicher Aspekt 
bei der Konsolidierung der Centralstation Veranstaltungs -GmbH war die Überprüfung der Kos-
tenstrukturen der Vorgängergesellschaft. Hierbei wurde die Kostenseite strukturiert analysiert, 
um etwaige Einsparpotenziale zu ermitteln. So wurden zwischenzeitlich eine Vielzahl von Lei s-
tungen kostengünstiger eingekauft bzw. bestehende Verträge auf Wirtschaftlichkeit hin übe r-
prüft und im Bedarfsfall neu verhandelt. Zudem werden synergetische Effekte mit der Mutte r-
gesellschaft gezielt genutzt. 
Aufgrund des vorgefundenen Investitionsstaus während der letzten 15 Jahre war es erforde r-
lich, einen mittelfristigen Investitionsplan für die Centralstation aufzustellen. Besonderes Au-
genmerk wurde hierbei auf Dringlichkeit und Amortisationszeit gelegt. Das Investitionsvolumen 
lag bei 261 TEUR, das von Seiten des Eigenbetriebs Kulturinstitute getragen wurde. Diese g e-
tätigten Investitionen führten bereits in 2014 dazu, die laufenden Kosten im Bereich Anmi e-
tung, Unterhaltskosten und Verbrauchkosten signifikant zu reduzieren. 
Das Umlaufvermögen bestand im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistu n-
gen, Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und liquiden Mitteln. Verbindlichke i-
ten bestanden insbesondere aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von weniger 
als einem Jahr. Die gebildeten Rückstellungen dien ten zur Absicherung von Urlaub, Mehra r-
beit, Personal sowie verspätete Rechnungen.  Durch die Ausgleichszahlungen der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt war die Liquidität im Berichtszeitraum gesichert. 
Die Umsatzerlöse im Rumpfgeschäftsjahr 2014 betrugen insgesamt 1.229 TEUR, davon entfie-
len 767 TEUR auf Ticketerlöse, 205 TEUR auf das Fremdkundengeschäft,  162 TEUR auf 
Pachterlöse der Gastronomie und 95 TEUR auf w eitere Aktivitäten. Die sonstigen betrieblichen 
Erträge beinhalten einen Kulturzuschuss in Höhe von 200 TEUR und einen nur zum Teil abg e-
rufenen B etriebskostenzuschuss in Höhe von 333 TEUR. Für Anzeigenwerbung konnten 84 
TEUR und Sponsorengelder in Höhe von 169 TEUR ge neriert werden. Weiterhin waren Erträge 
aus der Weiterberechnung an die Wissenschaftsstadt Darmstadt in Höhe von 280 TEUR für 
verauslagte Instandhaltungsaufwendungen und Investitionen in die Infrastruktur enthalten. Die 
Materialaufwendungen betrugen 768 TEUR bestehend u.a. aus Gagen für die Künstler, Übe r-
nachtungsaufwendungen, Reisekosten, Produktionskosten sowie Spielleitungen. Von der Vo r-
gängergesellschaft wurden 16 Mitarbeiter, davon 7 in Teilzeit, übernommen. Rückstellungen 
für ausstehende Rechnungen, Urlaub, Mehrarbeit, etc. wurden gebildet. Innerhalb der sonsti-
gen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen ausgewiesen, die zur Weiterberec h-
nung an die Wissenschaftsstadt Darmstadt in Höhe von 280 TEUR bestimmt sind. Das G e-
schäftsjahr schließt mit einem negativen Ergebnis und einem Jahresfehlbetrag von -1 TEUR ab. 
Der Betrauungsakt für die beihilferechtliche Unbedenklichkeit wurde erstellt. Die rechtl ichen 
Rahmenbedingungen für eine EU -rechtlich unbedenkliche Finanzierung wurden damit gescha f-
fen. Der öffentliche Betrauungsakt ist vorerst bis zum 31.12.2014 befristet. 
Der Fortbestand der Gesellschaft hängt davon ab, dass Ausgleichszahlungen von der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt über das Geschäftsjahr 2014 hinaus gewährt werden und dass die 
hierfür zu beachtenden EU-rechtlichen Rahmenbedingungen erfüllt sind. 
Die Prüfung durch die Wirtschaft sprüfungsgesellschaft Falk GmbH & Co KG Frankfurt hat zu 
keinen Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
-392-
Centralstation Veranstaltungs-GmbH

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151 / 132 974 sowie www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position              Vergütung
Rasch, Torsten 1. Betriebsleitung -
Konradt, Beate Kfm. Betriebsleitun
g -
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Beller, Rita Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Böck, Karl-Heinz Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Crook, Sabine Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Egner, Inge Personalrätin Mitglied 0 TEUR
Mohr, Melanie Mitglied 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR
Schmidt, Walter Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Sperling, Christopher Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Töns, Karl-Heinz Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1
Satz 2 HGO.
Das Nordbad, das Schul- und Trainingsbad, das Bezirksbad Bessungen, der Woog, das Mühltalbad
Eberstadt und das Arheilger Mühlchen werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit
(Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Für das
Jugendstilbad besteht ein Betriebsführungsvertrag mit einem privaten Betreiber. Der Eigenbetrieb
kann alle seinen Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und Nebengeschäfte
betreiben. Der Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht.
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs bezieht in 2014 ihre Bezüge im Rahmen ihrere Tätigkeit in der
Kernverwaltung.
100,00%
Die Mit
glieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
-393-

Bilanz (TEUR) (vorl.) 2012 (vorl.) 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 15.932
Vorräte 444
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 15.110 16.030 17.463
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 819 736 359
Rechnungsabgrenzungsposten 7 6 6
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 47.138
Gezeichnetes Kapital 17.000 17.000 17.000
Kapitalrücklage 13.739 13.739 13.739
Gewinnrücklagen 20.958 16.399 16.399
Bilanzergebnis -4.559 128 142
Sonderposten 1.239
Rückstellungen 1.650
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) (vorl.) 2012 (vorl.) 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern -24 
Jahresergebnis
64.419
-931 
0
0
-567 
0
0
-2.351 
4.624
8.302
3.678
64.419
-7.869 
-4.106 
3.678
25.160
23.226
1.314
64.325
3.723 4.058
0
14.298 14.064
-7.696 
7.320
16.769 17.826
64.229
0
-4.381 
-8.024 
3.780
57
3.723
0
00
4.058
-3.772 
-2.172 
-947 
-1.134 
1
47.454
0
64.325
47.280
1.291
1.789
130
-4.244 
0
-291 
-4.535 
48.386
24.228
-964 
-429 
0
0
0
-429 
3.262
0
-485 
22
0
0
128
990
-2.266 
4
47.266
64.229
14.059
1.585
-376 433
23.226
23.362
46.587
23.226
(vorl.) 2014
0
0
0
506
0
0
290
0
-581 
1
00
15
11
0
-1 
0
-4.559 
-24 
-394-
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) (vorl.) 2012 (vorl.) 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 124,8%
Anlagenintensität 75,2% 73,9% 72,3%
Abschreibungquote 2,0% 2,0%
Investitionen 110
Investitionsquote 0,2%
Liquidität 3. Grades 588,8%
Eigenkapital 47.138
davon Gezeichnetes Kapital 17.000
Eigenkapitalquote 73,3% 73,6%
Bankverbindlichkeiten 12.812
Veränderung Verschuldung -467
Verschuldungsgrad 36,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -122,5%
Return on Investment (ROI) -7,1%
Eigenkapitalrentabilität -9,7%
Gesamtkapitalrentabilität -6,2%
Materialintensität 99,8%
Rohertrag -49
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 47,2%
Personal
Personalintensität 57,5%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 23
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 23
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 45 46
Frauenanteil Beschäftigte - 50%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 3
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 4 3
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 46,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 44 48
Frauenanteil innerhalb der Betriebsleitung / 50,0%
Frauenanteil innerhalb der Betriebskommission / 41,7%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
21
1.364
-428
27,3%
0,0%
49,5%
433
100,0%
1
2
46,0
73,4%
0,1%
0,7%
36,0%
47.266
17.000
-5
439,2%
17.000
527,8%
-235
11.359
0,4%
47.280
26
36,4%
125,9%
64
126,8%
23
1
12.041
-4.244
-3.297
2,0%
0,1%
1.578
0,2%
0,3%
614
3,1%
-323
59,8%
0,2%
32,1%
101,3%
52,3%
50,0%
51
50,0%
41,7%
44
-395-
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die weiterhin angespannte finanzielle Situation des städtischen Haushaltes findet auch in der 
Aufstellung des Wirtschaftsplanes 2014 ihren Niederschlag.  
Die Besucherzahlen in den Freibädern lagen 2014 mit 314.000 Besuch ern um 114.000 Bad e-
gäste (- 36,4 %) aufgrund der sehr ungünstigen Wetterbedingungen erheblich unter dem Vo r-
jahresergebnis mit 429.000. 
Die Hallenbäder wurden 2014 von rund 308.000 Badegästen (Öffentlichkeit, Schulen und Ver-
eine) besucht, das ist gegenüber dem Vorjahr (292.000) eine Steigerung um knapp 16.000 
Besuchern (+ 5%), hier wirken sich verstärkte Nachfragen aus dem Umland positiv auf die Be-
sucherzahlen aus. Im Jugendstilbad waren mit 229.000 rund 8.000 Besucher weniger als im 
Vorjahr zu verzeichnen. 
 
Die Umsatzerlöse fielen aufgrund des Sommerergebnisses mit 3.678 TEUR um 380 TEUR  
geringer aus als im Vorjahr. Die Aufwendungen für Roh -, Hilfs- und Betriebsstoffe lagen z u-
sammen mit den Kosten für bezogene Leistungen mit 3.947 TEUR um 434 TEUR unter dem  
Vorjahresergebnis. Im Bereich der Pers onalkosten waren Einsparungen in Höhe von 85 TEUR 
bei insgesamt 2.266 TEUR aufgrund von nicht wiederbesetzten Stellen sowie in der Verwaltung 
als auch im operativen Bereich zu verzeichnen. Die Abschreibungen lagen bei 931 TEUR um 33 
TEUR unter dem Vorjahresergebnis. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (567 TEUR) 
lagen mit 100 TEUR deutlich über dem Vorjahresergebnis. Dies ist einerseits auf die Abwic k-
lung eines umfangreichen Fliesenschadens im Jugendstilbad und andererseits eine zu bilde n-
den Rückstellung für die Abwicklung eines Rechtsstreites ebenfalls im Jugendstilbad zurückzu-
führen. Eine Dividendenausschü ttung durch die HEAG für den EB Bäder fand in 2014 nicht 
statt.  
 
Im Finanzhaushalt wurden keine nennenswerte n Investitionen getätigt. Die Großprojekte Ne u-
bau Nordbad und baulich -technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades wurde in A b-
stimmung mit dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement weiter vorbereitet. Zum Neubau 
Nordbad fand ein Bürgerbeteiligungsverfahren statt. Die Finanzierung beider Projekte wurde in 
den Wirtschaftsplan bzw. den Mittelfristigen Investitionsplan aufgenommen. Der vorgesehene 
Architektenwettbewerb zum Neubau Nordbad wurde planerisch im Herbst 2014 vorbereitet. 
Für die erforderliche Gewässersanierung Großer Woog wurden ebenfalls die finanziellen Grund-
lagen zur weiteren Planung und Umsetzung der Maßnahmen Errichtung einer Vorsperre mit 
optionaler Phosphor-Eliminierungsanlage und die Entschlammung auf den Weg gebracht. Für 
die investiven Maßnahmen besteht erst nach Vorliegen der Vorplanung größere Kostensiche r-
heit, etatisiert im MIP sind derzeit Schätzkosten. 
 
Die wesentlichen Risiken im laufenden Betrieb liegen weiterhin bei den technisch veralteten 
Hallenbädern Nordbad und Schul - und Trainingsbad im hohen Aufwand für Energie sowie der 
Instandhaltung der technischen Anlagen. Tragfähigkeit des Daches im Nordbad muss weiterhin 
gutachterlich überwacht und durch Instandsetzungsmaßnahmen gesichert werden.  
Die Struktur der Eintrittspreise in den st ädtischen Bädern ist generell nicht darauf ausgelegt, 
dass eine Kostendeckung zu erwarten ist. Eine strukturelle Unterdeckung wird in Kauf geno m-
men, um das breitgefächerte Sport - und Gesundheitsangebot mit überregionaler Bedeutung 
anbieten zu können. 
Für 2015 stehen im Eigenbetrieb Bäder die planerischen Umsetzung für die beiden Bauproje k-
te Ne ubau Nordbad (Auslobung und Durchführ ung Architektenwettbewerb) und baulich -
technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades (Vorplanung und Bürgerbeteiligungsve r-
fahren) sowie die Gewässersanierung Großer Woog (Errichtung einer Vorsperre mit optionaler 
Phosphor-Eliminierungsanlage sowie Entschlammung) mit Vorplanung und anschließender 
Bürgerbeteiligung im Mittelpunkt.  
 
Die Prüfungen des Geschäftsjahres 2012 und 2013 d urch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Deloitte & To uche GmbH wurden noch nicht abgeschlossen, es handelt sich daher bei den in 
der Gewinn- und Verlustrechnung dargelegten Werten um vorläufige Daten. Es wird jedoch mit 
der Erteilung eines uneingeschränkt en Bestätigungsvermerkes gerechnet. Bei den für 2014 
ausgewiesenen Werten handelt es sich ebenfalls um vorläufige Werte. 
  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-396-
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 13 33 34 sowie www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position              Vergütung
Hünnekens, Prof. Dr. Ludger 1. Betriebsleitung -
Baum, Bernhard Kfm. Betriebsleitun
g -
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Fuck, Walter Personalrat Mitglied 0 TEUR
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordn., MdL Mitglied 0 TEUR
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR
Seidler, Sabine Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Mit
glieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
100,00%
Das Institut Mathildenhöhe, der Hochzeitsturm, das Museum der Künstlerkolonie Darmstadt (Ernst-
Ludwig-Haus), das Haus Deiters, die Akademie für Tonkunst, die Halle B (Centralstation), die
Volkshochschule, die Stadtbibliothek, das Alte Pädagog, das Multikulturelle Zentrum Bessunger
Knabenschule, das Literaturhaus, das Atelierhaus Darmstadt, der Künstlerbahnhof Wixhausen und das
Georg-Moller-Haus werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersöhnlichkeit (Sondervermögen mit
Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Dem Eigenbetrieb obliegt auch die
Förderung von Literatur, Theater und Musik. Der Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck
fördernden und ihn wirtschaftlich berührenden Hilfs- und Nebengeschäfte betreiben.
Die Betriebsleitung erhielt ihre Bezüge im Geschäftsjahr 2014 im Rahmen ihrer Tätigkeit in der
Kernverwaltung.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1
Satz 2 HGO.
-397-

Bilanz (TEUR) 2012 (vorl.) 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 6.074
Vorräte 93 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 4.413 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.568 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 37 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 57.283
Gezeichnetes Kapital 15.500 0 0
Kapitalrücklage 74.195 0 0
Gewinnrücklagen -23.175 0 0
Bilanzergebnis -9.237 0 0
Sonderposten 53
Rückstellungen 5.616
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 (vorl.) 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
-9.237 
0
0
0
1
4.325
0
0
50
0
-799 
5
00
1.145
59
0
0
0
0
0
0
(vorl.) 2014
-3.300 128
0
0
1.029
4.809
-8.141 
1.086
0
0
0
0
1.025
-8.489 
0
-748 
-9.237 
72.268
0
-1.208 
958
0
0
3
-420 
10.632
0
-489 
4
-3.386 
-4.081 
-15.111 
6.622
1.980
4.642
0
00
2.696
-3.776 
-7.679 
-1.296 
-2.359 
2.845
0
0
78.379
0
0
0
-7.953 
12.703
15.322
2.619
0
-15.193 
-2.831 
2.619
24.538
44.884
0
78.379
4.642 2.696
0
15.427 0
-16.628 
13.328
00
0
-3.119 
0
0
-1.103 
0
1.375
0
-398-
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 (vorl.) 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 104,0%
Anlagenintensität 92,2% 0,0% 0,0%
Abschreibungquote 1,8% 0,0%
Investitionen 638
Investitionsquote 0,9%
Liquidität 3. Grades 193,1%
Eigenkapital 57.283
davon Gezeichnetes Kapital 15.500
Eigenkapitalquote 73,1% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 14.626
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 36,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -199,0%
Return on Investment (ROI) -11,8%
Eigenkapitalrentabilität -16,1%
Gesamtkapitalrentabilität -10,8%
Materialintensität 57,0%
Rohertrag 865
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 41,9%
Personal
Personalintensität 116,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 78
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 139
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 223 217
Frauenanteil Beschäftigte - 64%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 6
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 7 6
Frauenanteil Auszubildende - 100,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 49,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 33 36
Frauenanteil innerhalb der Betriebsleitung / 50,0%
Frauenanteil innerhalb der Betriebskommission / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
59,7%
106,0%
64,5%
100,0%
38
0,0%
41,7%
217
0
-8.489
-7.192
0,0%
0,0%
2.717
0,0%
0,0%
1.509
38,2%
-1.385
30,6%
0,0%
140
0
0
43,7%
0
890
0,0%
0,0%
1.615
0,0%
0,0%
0
0,0%
0
0
0
0,0%
0
0,0%
0,0%
0,0%
4
4
50,0
0,0%
77
2.606
-212
53,1%
0,0%
18,5%
1.503
107,0%
-399-
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Stärken des Eigenbetriebs Kulturinstitute liegen im vielfältigen Angebot von kulturellen 
Veranstaltungen und in der Breite von geförderten kulturellen Projekten im privatrechtlich or-
ganisierten Bereich. Überregional anerkannte Kulturinstitute der Literatur, der darstellenden 
und bildenden Kunst und der Musik sind Markenzeichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Mit einer ausgeprägten Kulturpolitik setzt die Stadt Darmstadt mit ihrem Eigenbetrieb auf ein 
Zusammenwirken verschiedener Teilnehmer an den kulturellen Projekten und unterstützt die-
ses durch weitreichende Kulturförderung. Zusammen mit weiteren Kultureinrichtungen, Kultur-
vereinen, Initiativen und einer freien Kulturszene wird versucht, ein breites Spektrum zu errei-
chen. Um diesem Ziel, auch in Hinblick auf die Daseinsvorsorge Rechnung zu tragen, besteht 
der Eigenbetrieb aus verschiedenen Betriebszweigen.  
 
Die dafür erforderlichen Mittel kann der Eigenbetrieb aber nicht in ausreichendem Maße selbst 
erwirtschaften, weshalb er auf Zuweisungen aus dem städtischen Kernhaushalt angewiesen ist. 
Insofern bestimmte, wie auch bereits in den vorangegangenen Jahren, die angespannte finan-
zielle Situation des städtischen Haushaltes die Planungen des Eigenbetriebs für 2014. Die 
städtischen Vorgaben zur Haushaltskonsolidierung galten somit auch für den Eigenbetrieb, 
wonach vorgesehene Mehraufwendungen durch Einsparungen oder Mehrerträge zu kompensie-
ren sind. Darüber hinaus galt für die Haushaltsabwicklung eine Einsparvorgabe von 10% bei 
den etatisierten Mittel für Sach- und Dienstleistungen bzw. 20% bei den Zuschüssen, was zu 
Einsparungen von rd. 800 TEUR oder 12% des Planansatzes führte. 
 
Diesen Einsparungen auf der Aufwandsseite standen allerdings auch Mindereinnahmen auf der 
Ertragsseite von rd. 330 T EUR oder 13 % des Ansatzes gegenüber, da wie in den Vorjahren 
weder die Stadtbibliothek noch die Musikschule der Akademie für Tonkunst, die Volkshoch-
schule oder das Institut Mathildenhöhe einschließlich Museum Künstlerkolonie die geplanten 
Umsätze erzielen konnte. 
Auch bei den Ausschüttungen blieben die Erträge mit rd. 492 T EUR bzw. 26% unter den Plan-
ansätzen. An Investitionen wurden in 2014 rd. 1.615 T EUR verausgabt. Erwähnenswert sind 
hier die Au sgaben über rd. 130 T EUR für einen ne uen Aufzug im Literaturhaus, die 1. Rate 
über 256 TEUR für einen neuen Büchereibus, der inzwischen im April 2015 in Betrieb geno m-
men wurde, sowie rd. 1,04 Mio. EUR für die Maßnahme „energetische Sanierung Mathildenhö-
he“. Trotz der mit Verzögerung erteilten Baugenehmigung konnten bereits erforderliche Arbe i-
ten, wie Ausbau der alten Anlagen für Heiz- und Klimatechnik sowie schadstoffbelasteter 
Dämmstoffe, erfolgen, so dass die Sanierungsmaßnahme im Herbst 2016 abgeschlossen we r-
den kann. 75% der sich auf rd. 9,75 Mio. EUR  belaufenden Gesamtkosten der Sanierung kö n-
nen durch vorhandenen Rückstellungen finanziert werden, die verbleibenden Investitionskosten 
werden durch Kreditaufnahmen finanziert. Als Ergebnis der Sanierungsmaßnahme ist zu e r-
warten, dass sich der Energieverbrauch der Ausstellungshallen gegenüber dem bisherigen Z u-
stand um bis zu 50 % senken wird. erreicht wird dies durch eine neue Heiz- und Lüftungsanla-
ge im Zusammenspiel mit e inem Blockheizkraftwerk, Erdsonden für Geothermie, Nutzung des 
Wasserspeichers als Kälte - bzw. Wärmespeicher und einem Aerogel -Silicat-Außenputz mit 
hocheffizienten Dämmwerten. Der damit verbundenen Planungsmehraufwandes wird mit rd. 
125 TEUR durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert, für den Außenputz wurde eine 
Förderung durch das Wirtschaftsministerium des Bundes in Aussicht gestellt. 
 
Als weitere größere investive Maßnahme begannen in 2014 die Planungen für die Sanierung 
des Georg-Moller-Hauses, die mit einem Volumen von rd. 2,2 Mio. EUR in 2016 begonnen wer-
den soll . Unter der Prämisse eines Verlustausgleiches durch den Kernhaushalt der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt sieht die Betriebsleitung insgesamt keine bestandsgefährdeten Ris i-
ken. Gleichwohl ist anzumerken, dass die angespannte Finanzlage der Stadt auch in den fo l-
genden Jahren die wirtschaftliche Lage des Eigenbetriebs beeinflussen wird. 
 
Wie der Jahresabschluss 2012, werden auch die Jahresabschlüsse 2013 und 2014 durch die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH geprüft. 
Für 2013 und 2014 liegt noch kein geprüfter Jahresabschluss vor. Es handelt sich um vorläufi-
ge Zahlen. 
Abschließend ist anzumerken, dass der Darmstädter Beteiligungskodex ab dem Geschäftsjahr 
2012 angewendet wird. Ein Beschluss der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kulturinstitu-
te zur Entsprechenserklärung für 2014 steht noch aus. 
-400-
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: Kulturfreunde@heag.de
Gründung: 19.12.2002
Handelsregister: HRB 8838, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 6 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 0 TEUR
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordn., MdL Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Verwaltungsrats
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung
von Kunst und Kultur.
Die Vergütung für die Geschäftsführung belief sich in 2014 auf 6 TEUR.
100,00%
Die Verwaltun
gsratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
-401-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.227
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 36 5 21
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.191 1.229 362
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 2.266
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 2.000 2.000 2.000
Gewinnrücklagen 195 206 209
Bilanzergebnis 46 40 36
Rückstellungen 1
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
2.270
0
0
0
-54 
0
0
-3 
0
0
0
2.270
-61 
0
0
0
1.041
2.267
00
0
03
-64 
0
1.234 383
2.275
-61 
0
-78 
0
0
0
0
00
0
0
0
0
-78 
0
1.041
0
2.267
2.270
0
5
-78 
0
88
11
1.041
0
0
60
0
30
30
0
0
0
0
0
0
19
5
0
-8 
-1 
2.271
2.275
0
0
-64 -61 
1.041
0
1.887
1.887
2014
0
0
38
68
0
0
50
0
-0 
49
00
-1 
0
0
0
0
11
0
-402-
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 217,8%
Anlagenintensität 45,9% 45,7% 83,1%
Abschreibungquote 0,0% 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades >1.000%
Eigenkapital 2.266
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 100,0% 99,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -1
Verschuldungsgrad 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Return on Investment (ROI) 0,5%
Eigenkapitalrentabilität 0,5%
Gesamtkapitalrentabilität 0,5%
Materialintensität 0,0%
Rohertrag 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,5%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 100,0%
Frauenanteil innerhalb des Verwaltungsrats / 33,3%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-0,1%
0
-32
0
29407,8%
-0,1%
0,0%
-32
-0,1%
0
0
0,0
100,0%
0,0%
-0,1%
0,2%
2.271
25
-3
>1.000%
25
>1.000%
3
0
0,0%
2.270
0
0,0%
218,3%
0
120,3%
0
0
0
-40
-40
0,0%
0,0%
-44
0,2%
0,2%
-44
0,0%
0
0,0%
0,2%
7834,7%
0,2%
0,0%
0,0%
0
100,0%
33,3%
0
-403-
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH ist eine 100%-ige Beteiligungsgesell-
schaft der HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(HEAG), zur Förderung von Kunst und Kultur. Sie  verfolgt ausschließlich und unmittelbar g e-
meinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenor d-
nung (AO). 
 
In diesem Jahr erfolgte die Förderung von Kunst und Kultur mit rd. 48 TEUR. 
 
Das Eigenkapital der Gesellschaft ist in mündelsicheren Geldanlagen angelegt.  
 
Die Gewinnrücklagen (freie Rücklage i. S. des § 58 Nr. 7 AO) beträgt rd. 209 TEUR. 
 
In den Jahren 2015 und 2016 wird die Förderung von Kunst und Kultur mit voraussichtlich 
rd. 36 TEUR bzw. 21 TEUR erfolgen. 
 
Mit Schreiben des Regierungspräsidiums Darmstadt vom 21. Oktober 2013 wurde die Gesel l-
schaft ab dem Geschäftsjahr 2013 für insgesamt drei Jahre von der Verpflichtung befreit, einen 
Jahresabschluss und Lagebericht entsprechend den für große Kapitalgesellschaften ge ltenden 
Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufzustellen und prüfen zu 
lassen. Für diesen Zei traum w urde das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit 
der Prüfung des Jahresabschlusses beauftragt. 
 
Der Jahresabschluss 2013  wurde durch das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
geprüft. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde am 4. September 2014 erteilt.   
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde am 7. Mai 2015 abgegeben. 
-404-
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Anschrift: Luisenplatz 5, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 134 530 sowie www.darmstadt-marketing.de
Gründung: 18.07.2006
Handelsregister: HRB 85249, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
Frankfurt Ticket RheinMain GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Herdel, Anja Mitglied 96,7 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Benz, Hanno Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Schäven, Birgit Mitglied 0 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
An den Aufsichtsrat wurden im Berichts
jahr keine Bezüge geleistet.
100,00%
1,92%
Unternehmensgegenstand ist die Koordination, Durchführung und Umsetzung von Aktivitäten und
Maßnahmen des Stadt- und Touristikmarketings in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dazu gehören
insbesondere die Erarbeitung von grundlegenden Marketingstrategien, die Konzeptionierung, Anregung
und Durchführung von Maßnahmen zur Image- und Stadtwerbung, die Koordination von
öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen privater und öffentlicher Unternehmen sowie der Stadt, die
touristische Vermarktung der Destination Darmstadt, in Kooperation mit dem Darmstadt
Citymarketing e. V. und dessen Gremien die Übernahme von operativen Aufgaben für das
Citymarketing, Kooperation mit den Gewerbevereinen sowie deren fachliche Betreuung und Beratung
im Stadtmarketing sowie die Beteiligung an übergreifenden Werbemaßnahmen der Region.
Die Bezüge der Geschäftsleitung beliefen sich im Geschäftsjahr 2013 / 2014 auf 96,7 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
-405-

Bilanz (TEUR) 30.06.2012 30.06.2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 422
Vorräte 89 61 19
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 79 75 74
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 253 188 314
Rechnungsabgrenzungsposten 28 23 26
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 194
Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Kapitalrücklage 6.840 7.816 8.600
Gewinnrücklagen -5.664 -6.696 -7.716 
Bilanzergebnis -1.031 -1.020 -834 
Rückstellungen 77
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 30.06.2012 30.06.2013 30.06.2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern -1 
Jahresergebnis
1
-1.031 
-0 
11
0
0
3
0
0
3
0
-6 
3
00
-834 
0
0
-0 
5
23
36
0
30.06.2014
-1.022 -831 
0
0
-1.020 
0
-674 
-834 
150
397
226
81
-1.019 
-1.039 
0
-4 
-1.043 
49
20
-21 
-3 
0
0
2
0
107
13
0
0
-403 
-391 
-1.466 
427
43
318
66
00
330
-429 
-650 
-19 
-368 
23
50
25
499
100
144
-685 
50
823
708
469
-1.654 
-545 
773
21
5
499
384 370
41
227 167
-1.500 
478
324 407
397
-410 
0
64
-25 
-5 
0
469
-406-
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 30.06.2012 30.06.2013 30.06.2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 398,2%
Anlagenintensität 9,8% 12,5% 7,7%
Abschreibungquote 39,2% 68,8%
Investitionen 13
Investitionsquote 26,6%
Liquidität 3. Grades 138,7%
Eigenkapital 194
davon Gezeichnetes Kapital 50
Eigenkapitalquote 39,0% 37,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -27
Verschuldungsgrad 156,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -268,7%
Return on Investment (ROI) -206,8%
Eigenkapitalrentabilität -530,8%
Gesamtkapitalrentabilität -205,6%
Materialintensität 100,4%
Rohertrag -45
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 29,2%
Personal
Personalintensität 152,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 15
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 17 15
Frauenanteil Beschäftigte - 100%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 5
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 4 5
Frauenanteil Auszubildende - 100,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 43,7
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 31 34
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 100,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 33,3%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
143,4%
32,0%
100,0%
100,0%
40
100,0%
33,3%
17
0
-1.039
-1.020
42,4%
44,4%
-1.001
-256,9%
-680,5%
-1.022
-275,5%
-21
81,8%
-256,9%
17
0
0
-107,9%
100
22
370,1%
302,2%
16
277,2%
131,1%
-61
164,9%
150
50
59
110,1%
50
-177,8%
21,3%
44,4%
4
4
44,0
-177,8%
0
-806
227
81,9%
-835,7%
66,3%
-831
49,7%
-407-
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft schloss für die Zeit vom 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014 mit einem Jahresfeh l-
betrag von 834 TEUR ab (Vorjahr Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.020 TEUR). 
Die Gesellschaft erhielt zur Durchführung des Gesellschaftszwecks bis zum 30. Juni 2014 e i-
nen Zu-schuss in Höhe von TEUR 784 von der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Das Investitionsvolumen lag für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014 bei 16  
TEUR (Vorjahr TEUR 22) und entfällt auf immaterielle Vermögensgegenstände (7 TEUR) und 
auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung (9 TEUR). 
Der Anstieg der Umsatzerlöse ist auf die Übernahme der Werberechte von der Stadt Darmstadt 
zu-rückzuführen und spiegelt sich bei den Umsätzen aus der Plakatierung wider. 
 
Die Umsatzerlöse überstiegen den Personalaufwand im Geschäftsjahr um 34 TEUR. In Relation 
zu den Umsatzerlösen ergibt sich eine Personalaufwandsquote von rd. 95,2 Prozent. 
Innerhalb des Anlagevermögens werden Finanzanlagen in Höhe von 5  TEUR ausgewiesen, die 
eine Beteiligung an der Frankfurt Ticket Rhein Main GmbH betreffen. Diese wurden im Be-
richtsjahr 2013/14 auf einen Erinnerungswert abgewertet. 
 
Zum Bestand der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH gehören keine Grundstücke. 
Die Geschäftsräume werden angemietet. 
Die für die Durchführung der Gesellschaftszwecke notwendige Liquidität wurde im Wesentl i-
chen durch den Zuschuss der Gesellschafterin (784 TEUR) sichergestellt. Wobei der Zuschuss-
bedarf im Ver gleich zum Vorjahr (975 TEUR) durch die Übernah me der Werberechte erneut 
gesenkt werden konnte. 
 
Im November 2013 beschloss der Aufsichtsrat, das Geschäftsjahr der GmbH auf das Kalende r-
jahr zurückzuführen. Einer der Gründe hierfür war der Konzessionsvertrag mit Ströer Medien 
GmbH mit Start 1. Jan. 2014 . Die Umsetzung erfolgte Anfang bis Mitte 2014 und fand ihren 
Abschluss in der Satzungsänderung vom 27. Juni 2014. Daraus ergibt sich für die zweite Ja h-
reshälfte 2014 ein Rumpfwirtschaftsjahr. 
Basierend auf dieser Entwicklung werden der GmbH mit Wirkung ab  1. Jan. 2014 neue Aufg a-
ben übertragen, die die Einnahmeseite deutlich verbessern. Alle notwendigen Beschlüsse zur 
Übertragung der Werberechte auf öffentlichem Grund vom Eigenbetrieb Immobilienmanag e-
ment Darmstadt (IDA) auf die Darmstadt Marketing GmbH wur den im Oktober 2013 gefass t. 
Nach Abschluss der europaweiten Ausschreibung kon nte im Vergabeverfahren der Fa. Ströer 
Medien GmbH der Auftrag für den Konzessionsvertrag im Dez ember 2013 erteilt werden. Seit 
Januar 2014 ist die Darmstadt Marketing GmbH für die Abwicklung zuständig. Der Vertrag mit 
IDA wurde unterzeichnet. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäfts-jahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. Darmstadt 
Marketing hat seit 2012 einen Nachhaltigkei tsleitfaden gegeben und einen CO
2-Fussabdruck 
erstellen lassen. Wie im Nachhaltigkeitsleitfaden beschlossen werden Events und Printprodukte 
möglichst klimaneutral gestaltet, so z.B. der Weihnachtsmarkt 2014. 
 
Das Unternehmen wurde bzgl. der beihilferechtlichen Problematik nach Artikel 107 Abs. 1 des 
Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) zugunsten öffentlicher Unte r-
nehmen mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 19.12.2013 zu r Durchführung 
der satzungsgemäßen Aufgaben betraut. Der Betrauungsakt stellt die zukünftigen Zahlungen 
auf eine rechtliche Basis und gilt bis 2022. 
 
Im Rumpfwirtschaftsjahr 2014 wird ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 230.000 erwartet, 
der durch die Patronatsvereinbarung mit der Stadt Darmstadt (1.100 TEUR) abgesichert ist. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2013/14 er folgte durch Herrn Prof. 
Dr. Mi chael Drewes, Wirtschaftsprüfer, Budenheim, welcher den uneingeschränkten Bestät i-
gungsvermerk 
-408-
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH

Kooperationen 
 
Das Geschäftsfeld Telekommunikation unterhält Kooperationen 
u.a. zu Gesellschaften des Stadtkonzerns, zur Wissenschaftsstadt 
Darmstadt, TU Darmstadt und zu weiteren kommunalen Unte r-
nehmen und Stadtwerken . Ein Beispiel stellt die Zusammenarbeit 
mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Klinikum Darmstadt 
GmbH sowie der bauverein AG (SOPHIA Hessen GmbH) dar. 
Ziele im Geschäftsfeld  
 
Die HSE Medianet und ihre Tochtergesellschaften sowie die 
COUNT & CARE GmbH & Co. KG repräsentieren das Geschäftsfeld 
Telekommunikation & IT. Die HSE Medianet  vermarktet moderne 
Informations- und Telekommunikationsprodukte  an regional a n-
sässige Geschäftskunden. Außerdem ist sie Spezialist für den Aus-
bau von Breitbandnetzen sowie deren Betrieb und Vermarktung. 
Die daraus resultierende enge Kooperation mit Städte n, Gemein-
den und Landkreisen, bietet der HSE Medianet neue Optionen zur 
Positionierung als bedeutendes Telekommunikationsunternehmen 
mit einem regionalen Schwerpunkt in Südhessen. 
Die COUNT+CARE GmbH & Co. KG bietet als erfahrener Mess- und 
Abrechnungsdienstleister alle Geschäftsprozesse vom Messste l-
lenbetrieb über die Abrechnung bis zum Forderungsmanagement 
sowie die dazugehörigen unterstützenden IT -Systeme – modular 
oder auf Wunsch als vollintegriertes Rundum-sorglos-Paket. 
 
 
 
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT 
 
 HSE Medianet GmbH 
 Beteiligungsgesellschaften der HSE Medianet GmbH: 
 
 
 Medianet Breitband GmbH & Co. KG 
 PEB Breitband GmbH & Co. KG 
 Odenwald Intranet (ODINET) GmbH 
 COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Auszeichnungen * 
 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Telekommunikation & IT

COUNT+CARE GmbH & Co. KG
Anschrift: Rheinallee 41, 55118 Mainz
Kontakt: 06151/ 404 6000 sowie www.countandcare.de
Gründung: 26.06.2002
Handelsregister: HRB 3950, Amtsgericht Mainz
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Stadtwerke Mainz AG 25,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Abert, Volke
r Mitglied k.A.
Eck, Clemens Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von abwicklungsorientierten Dienstleistungen,
insbesondere in den Bereichen Zählerdatenermittlung, Energiedatenmanagement, Abrechnung und
Forderungsmanagement sowie die Erbringung von Dienstleistungen in dem Bereich der
Datenverarbeitung. Ziel ist die effiziente und marktpreisorientierte Sicherstellung dieser
Dienstleistungen insbesondere für die Gesellschafter sowie die mit ihnen verbundenen Unternehmen
und Körperschaften.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
74,90%
-411-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 33.230
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 15.710 16.547 23.605
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 17.520 27.736 31.368
Rechnungsabgrenzungsposten 2.673 1.739 2.115
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 11.014 11.001
Kapitalanteile 400 400 400
Rücklage 10.601 10.601 10.601
Bilanzergebnis 13 0 0
Rückstellungen 33.699
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 88.060
Umsatzerlöse 88.060 84.240 78.729
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 2.878 2.819 5.585
Betriebsleistung 90.938
Betriebsaufwand
Materialaufwand -15.117 -11.839 -7.169 
Personalaufwand -31.097 -35.104 -26.424 
Abschreibungen -10.870 -10.488 -8.301 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -27.796 -24.387 -26.871 
Betriebsergebnis 6.057 5.240 15.549
Finanzergebnis -886 -910 -813 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 53 23 65
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 224 148 134
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.163 -1.082 -1.011 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 5.171 4.329 14.736
Außerordentliches Ergebnis -92 -91 -8.048 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -2.965 -1.630 -3.308 
Sonstige Steuern -6 -6 -4 
Jahresergebnis 2.108
87.059 84.314
78.729
3.376
-84.881 
2.602
69.240
69.240
54.973
12.153
10.478
47.761
2.430
9.721
2
16.153
11.568
62.176
11.001
4.579
59.018
6
44.283
6.770
15.167
1.177
84.240
23.115
39.771
11.403
62.176
-81.819 
14.305
-68.765 
59.018
-412-
COUNT+CARE GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 115,0%
Anlagenintensität 39,2%
Abschreibungsquote 47,0% 68,3%
Investitionen 11.967 4.732 4.430
Investitionsquote 51,8% 29,3% 36,5%
Liquidität 3. Grades 102,5%
Eigenkapital 11.014 11.001
davon Gezeichnetes Kapital 400 400
Eigenkapitalquote 17,7% 15,9%
Bankverbindlichkeiten 0 0
Veränderung Verschuldung -3.402 -925
Verschuldungsgrad 435,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2,4%
Return on Investment (ROI) 3,6%
Eigenkapitalrentabilität 19,1%
Gesamtkapitalrentabilität 3,6% 4,2% 4,9%
Materialintensität 16,6% 8,5%
Rohertrag 72.943 72.400 71.560
EBIT 6.110 5.263 15.614
EBITD
A 16.980 23.916
ROCE 19,2% 23,2%
Personal
Personalintensität 34,2% 40,3% 31,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 236 218
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 146 130
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 377 382 348
Frauenanteil Beschäftigte - 38,2% 37,4%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 41 43
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 82 92 76
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
4,2% 4,9%
15.752
400
0
23,7% 30,7%
3,1% 4,3%
529,4%
13,6%
64,9%
127,7% 135,8%
236,6%
17,6%
465,2%
-2.902
18,7%
170,2%
11.001
19,2%
26,0%
-413-
COUNT+CARE GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Count+Care GmbH & Co. KG erbringt abwicklungsorientierte Dienstleistungen insbesonde-
re in den Bereichen Zählerdatenermittlung, Energiedatenmanagement, Abrechnung und Ford e-
rungsmanagement sowie IT-Dienstleistungen. 
 
Im Berichtsjahr 2014 hat sich die Count+Care GmbH & Co. KG stärker auf ihr Inne ngeschäft 
konzentriert sowie als Shared Service- Dienstleister der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
Kostenoptimierungen und Änderungen in den Geschäftsabläufen, in Anlehnung an die Vor-
wärtsstrategie des Mutterhauses HEAG Südhessische Energie AG  (HSE), vorgeno mmen. Die 
vertrieblichen Aktivitäten der aktiven Kundenakquise auf dem externen Markt wu rden auf ein 
reaktives Maß reduziert. 
 
Im Rahmen der Vorwärtsstrategie der HEAG Südhe ssische Energie AG (HSE) wird die Gesel l-
schaft zukünftig ihre Geschäftsprozesse weiter optimieren. Über die damit einhergehende we i-
tere Überprüfung und Optimierung von Leistungen sowie Service Leveln lassen sich mittelfristig 
Potenziale in den Produktkalkulationen identifizieren. 
 
Bedingt durch ein geringeres Projekt und Produktvolumen lag das Umsatzergebnis im G e-
schäftsjahr 2014 mit 78.729 TEUR rund 6,5% unter dem Vorjahresniveau. Die sonstigen b e-
trieblichen Erträge fallen aufgrund höherer Rückstellungsauf lösungen mit einer Zuna hme um 
2.766 TEUR auf 5.585 TEUR annähernd doppelt so hoch aus wie im Vorjahr. 
 
Die Materialaufwendungen sind durch den geringeren Bezug von Fremdleistungen vor dem 
Hintergrund geringerer Umsätze um 4.670 TEUR gesunken und auch die Personalaufwendu n-
gen sind nach einer einmaligen Belastung durch Rückstellungsbildungen im Vorjahr einem 
Rückgang um 8.680 TEUR deutlich niedriger ausgefallen, zumal auch der Personalb estand im 
Jahresdurchschnitt von 375 im Jahr 2013 auf 348 im Jahr 2014 sank. 
 
Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses, der Ertragssteuern und den außero rdentlichen  
Aufwendungen aus Restrukturierung ergibt sich insgesamt ein Jahresüberschuss in H öhe von 
3.376 TEUR. 
 
Die Count+Care GmbH & Co. KG wird ihre Rolle als Shared Se rvice-Dienstleister für die HEAG 
Südhessische Energie AG (HSE) und der Stadtwerke Mainz AG schärfen und ihre Organisation 
und die Prozesse weiter verschlanken. 
 
Unter Berücksichtigung der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung erwartet die G eschäftsführung 
auch für das Geschäftsjahr 2015 einen weiteren Rückgang der Umsät ze sowie einen damit 
korrelierenden Rückgang der Kosten, so dass der Jahresübe rschuss deutlich unter der Höhe 
des Jahres 2014 liegen wird. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Tran sparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsve rmerk 
erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-414-
COUNT+CARE GmbH & Co. KG

COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Rheinallee 41, 55118 Mainz
Kontakt: 06151/ 404 6000 sowie www.countandcare.de/
Gründung: 09.08.2013
Handelsregister: HRB 44868, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Stadtwerke Mainz AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Abert, Volker Mitglied k.A.
Eck, Clemens Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 0
Eigenkapital 0
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens und Beteiligung als persönlich
haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der COUNT+GARE GmbH & Co. KG und die Führung
deren Geschäfte. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des
Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
74,90%
25,10%
0
0
0
0
27
3633
25
0
0
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
0
2
0
-415-

HSE Medianet GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 2900 sowie www.hse-medianet.de
Gründung: 10.06.1996
Handelsregister: HRB 6424, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
Medianet Breitband GmbH & Co. KG
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
PEB Breitband GmbH & Co. KG
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Nickel, Markus Mitglied k.A.
Sauder, Beate Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Niedermaier, Andreas Vorsitzender k.A.
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Mitglied k.A.
Heinz, Wolfgan
g Stadtverordneter Mitglied k.A.
Krämer, Frank Mitglied k.A.
Noller, Ralf Mitglied k.A.
Ott, Rüdiger Mitglied k.A.
Sperling, Christopher Stadtverordneter Mitglied k.A.
Töns, Karl-Heinz Stadtverordneter Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 
Satz 2 HGO.
26,00%
Unternehmensgegenstand ist das Planen, Errichten, Betreiben und Vermarkten eines vor allem in der
Region Südhessen gelegenen Übertragungsnetzes zu Telekommunikationszwecken und das Entwickeln
und Vermarkten von Telekommunikationsdienstleistungen. Das Unternehmen betreibt den Daten- und
Informationsaustausch auch zwischen kommunalen Einrichtungen und wird damit auch im Interesse
der Bürger der Stadt Darmstadt tätig. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie kann
Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
51,00%
Die Vergütung des Aufsichtsrates belief sich in 2014 auf 43 TEUR. Diese beinhaltet auch die Vergütung
von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind.
-417-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 8.298
Vorräte 216 360 135
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 6.631 7.581 14.040
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.452 2.857 5.021
Rechnungsabgrenzungsposten 69 136 297
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 13.102
Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500
Kapitalrücklage 9.316 9.316 9.316
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 2.286 1.595 1.976
Empfangene Investitionszuschüsse 154 137 121
Rückstellungen 4.155
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 1.334 2.874 3.060
Passive latente Steuer 1.715 1.877 1.472
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -1.007 
Sonstige Steuern -7 
Jahresergebnis
52.568
-3.924 
0
0
-3.104 
95
-225 
-7.883 
326
30.808
30.613
52.568
-26.640 
-11.738 
30.482
26.543
932
40.247
29.599 30.904
145
19.788 21.909
-27.517 
31.114
10.798 19.196
43.571
-2.298 
-13.330 
-25.566 
29.903
304
29.478
-11 
132 58
30.702
-12.345 
-6.589 
-3.921 
-2.711 
4.404
32.637
4.090
40.247
12.793
5.544
2.668
4.337
0
-814 
3.523
31.880
26.647
-4.006 
-592 
0
3
301
-896 
210
3.563
-1.060 
-59 
0
94
1.595
0
-7.874 
3.576
12.411
43.571
29.578
4.363
3.597 4.168
1.900
26.124
33.076
3.388
2014
-17 
0
13
-930 
0
0
2
-1 
-827 
36
00
1.976
-787 
-807 
-6 
-1.215 
2.286
-6 
-418-
HSE Medianet GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 48,3%
Anlagenintensität 79,2% 74,9% 62,9%
Abschreibungquote 12,3% 11,9%
Investitionen 5.658
Investitionsquote 17,7%
Liquidität 3. Grades 38,3%
Eigenkapital 13.102
davon Gezeichnetes Kapital 1.500
Eigenkapitalquote 32,6% 28,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 4.305
Verschuldungsgrad 207,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 7,7%
Return on Investment (ROI) 5,7%
Eigenkapitalrentabilität 17,4%
Gesamtkapitalrentabilität 7,7%
Materialintensität 41,3%
Rohertrag 17.254
EBIT
EBITD
A
ROCE 9,6%
Personal
Personalintensität 22,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 70
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 50
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 106 120
Frauenanteil Beschäftigte - 42%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 40,5
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 62 66
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 33,3%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 9,1%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
3,8%
65
8.095
18.745
25,6%
15,4%
38,1%
4.171
6,4%
0
0
41,3
24,3%
8,7%
5,5%
251,1%
12.411
1.500
7.669
245,3%
1.500
44,9%
2.121
25.000
6,5%
12.793
3.824
310,9%
44,8%
2.874
121,2%
48
0
0
4.350
8.271
12,3%
11,7%
7.698
3,7%
12,9%
3.692
5,2%
17.574
42,8%
3,7%
25,3%
7,6%
42,5%
0,0%
70
50,0%
0,0%
113
-419-
HSE Medianet GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Medianet GmbH ( HSE Medianet), ein regionaler Telekommunikationsanbieter mit e i-
gener Infrastruktur, bietet Produkte und Lösungen für Privat- und Geschäftskunden im Bereich 
von Daten-, Telefonie- und Internetdiensten bis zur Realisierung von komplexen Kundenproje k-
ten mit entsprechenden Dienstleistungs- und Serviceverträgen an.  
 
Aufgrund des von der Bundesregierung initiierten Breitbandausbaus hat  die HSE  Medianet 
begonnen, Projekte in diesem Bereich mit den Kommune n und Kreisen im Versorgungsgebiet 
umzusetzen. Die HSE Medianet hat bereits im Jahr 2011 die Ausschreibung für die Betrieb s-
führung des Netzes im Odenwaldkreis gewonnen und den Auftrag für die langfristige Betrieb s-
führung erhalten. Das von den Kommunen über eine eigene Gesellschaft (Brenergo Gesel l-
schaft für Breitband und regenerative Energien mbH) errichtete, etwa 300 km lange Glasfase r-
netz ist seit August 2012 vollständig verfügbar. 
 
Die HSE Medianet kann über dieses Netz als Betriebsführer ca. 40.000 Haus halte erreichen. 
Für die Nutzung des Netzes zahlt die HSE Medianet einen Pachtzins an die Eigentümergesel l-
schaft. Durch die Vermarktung der HSE Medianet Produkte im Odenwaldkreis ist der Anteil im 
Privatkundensegment in 2014 um ca. 1.300 Kunden (Vorjahr: 2000) angestiegen. 
Im Jahr 2012 ist die HSE Medianet außerdem mit der Betriebsführung eines weiteren Brei t-
bandnetzes an der Bergstraße beauftragt worden, dessen Errichtung im Dezember 2014 abg e-
schlossen wurde. Über das Netz an der Bergstraße können ebenfall s ca. 40.000 Haushalte 
erreicht werden. Durch die Vermarktung der Produkte in diesem Breitbandgebiet konnten im 
Jahr 2014 ca. 1700 Kunden bereits angeschlossen werden. 
 
Trotz leicht gesunkener Umsätze von 30.702 TEUR in 2013 auf 30.613 TEUR in 2014 verbe s-
serte sich das Rohergebnisgegenüber dem Vorjahr von  rd. 17.800 TEUR auf rd. 19.100 TEUR. 
Dieser Steigerungseffekt wirkt sich im Ergebnis der gewöhnlichen Ge schäftstätigkeit um rd. 
900 TEUR auf  rd. 3.600 TEUR aus. Der Jahresüberschuss steigerte sich von 1.595 TEUR im 
Geschäftsjahr 2013 auf 1.976 TEUR im Geschäftsjahr 2014 und wird vollständig  an die Eige n-
tümerin ausgeschüttet. 
 
Die Investitionen betrugen im Berichtsjahr 2.874 TEUR. 
 
Für 2015 und 2016 wird von der Geschäftsführung ein Wachstum der Umsätze im  mittleren 
einstelligen Prozentbereich sowie Jahresüberschüsse im unteren zweistelligen Prozentb ereich 
erwartet. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Ja hresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsver-
merk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärun g für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-420-
HSE Medianet GmbH

Medianet Breitband GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Str. 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 13.12.2012
Handelsregister: HRA 84923 , Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Medianet GmbH
Beteiligungen
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH, vertreten durch:
Nickel, Markus Mitglied 0 TEUR
Sauder, Beate Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von Glasfasernetzen und ähnlichen Telekommunikationsnetzen.
Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich zur
Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
100,00%
-421-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.116
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 1.116 388 329
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 1.018 673
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 79 687
Kapitalanteile 700 1.700 3.200
Rücklage 02 52 5
Bilanzergebnis -621 -1.455 -2.538 
Rückstellungen 7
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 163
Umsatzerlöse 163 459 743
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 163
Betriebsaufwand
Materialaufwand -555 -849 -1.356 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -5 -70 -157 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -224 -314 -206 
Betriebsergebnis -621 -774 -976 
Finanzergebnis 0 -35 -106 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -35 -106 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -621 -809 -1.083 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -621 
556
9
2.632
2.911
-1.233 
1.586
-1.720 
1.672
1.505
1.345
2.911
270
135
1.672
25
1.407
0
556
0
459
2.803
2.803
1.002
1.802
2.111
4
498
1.278
25
-784 
-809 
459 743
743
-1.083 
-422-
Medianet Breitband GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 14,3%
Anlagenintensität 33,2%
Abschreibungsquote 0,9% 8,7%
Investitionen 561 994 454
Investitionsquote 100,9% 66,1% 25,2%
Liquidität 3. Grades 70,1%
Eigenkapital 79 687
davon Gezeichnetes Kapital 700 3.200
Eigenkapitalquote 9,3% 24,5%
Bankverbindlichkeiten 0 0
Veränderung Verschuldung 1.586 -521
Verschuldungsgrad >1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -380,4%
Return on Investment (ROI) -37,1%
Eigenkapitalrentabilität -783,4%
Gesamtkapitalrentabilität -37,1% -27,8% -38,6%
Materialintensität 340,0% 182,4%
Rohertrag -392 -390 -612
EBIT -621 -774 -976
EBITD
A -616 -819
ROCE -37,3% -34,9%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 50,0% 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
51,7%
-26,7%
978,7%
1.046
4,7%
17,9%
270
4,7%
53,2% 47,3%
38,1%
64,3%
-27,8% -38,6%
-704
1.700
0
-299,9% -157,5%
-176,3% -145,6%
307,9%
184,9%
-423-
Medianet Breitband GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Ziel der Medianet Breitband GmbH & Co. KG  ist es, der HSE Medianet GmbH die Beteil i-
gung an Breitbandprojekten  in der Region Südhessen zu ermöglichen. 
Dabei hat die Breitband KG die Aufgabe der Finanzierung des Ausb aus der Breitbandangebote 
und der Bereitstellung von Technik für den Betrieb dieser Breitbandnetze. Durch die Einna h-
men aus den Breitbandprojekten wird bei der Medianet mit einem erheblichen Kundenzuwachs 
sowohl im Privat- als auch im Geschäftskundenbereich gerechnet. 
 
Die Breitband KG erhält pro Kunde von der Medianet ein vertraglich vereinbartes Entgelt. Da r-
aus resultierten im Jahr 2014 Umsätze in Höhe von 743 TEUR (Vorjahr: 459 TEUR).  
Auf der Aufwandseite stiegen die Materialaufwendungen weitestgehend p roportional im Ve r-
hältnis zu den Umsatzerlösen aufgrund von Vorlaufkosten im Vorjahr an, während die sonst i-
gen betrieblichen Aufwendungen durch niedrigere Marketingmaßnahmen sanken. 
 
Durch die fortgeführte Investitions - und Finanzierungstätigkeit stiegen im Geschäft sjahr 2014 
die Abschreibungen und Zinsaufwendungen an. Insgesamt schloss das Geschäftsjahr  2014 mit 
einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.083 TEUR (Vorjahr 809 TEUR), wobei der Planjahre s-
fehlbetrag von 1.292 um 209 TEUR unterschritten wurde. 
 
Das Datenvolumen in Deutschland nimmt entsprechend den Entwicklungen der Vorjahre weiter 
zu, so dass leistungsstarke Netze benötigt werden. Auch im Geschäftsjahr 2015 wird sich der 
Ausbau weiterer Breitbandprojekte in der Region Südhessen weiter fortsetzen. 
 
Aufgrund der Anlaufverluste geht die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2015 von e inem 
leicht höheren Jahresfehlbetrag bei annähernd doppelt so hohen Umsätzen aus. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahm en 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsve rmerk 
erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-424-
Medianet Breitband GmbH & Co. KG

Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
Anschrift: Frankfurter Str. 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 13.12.2012
Handelsregister: HRB 91987, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Medianet GmbH
Medianet Breitband GmbH & Co. KG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Nickel, Markus Mitglied 0 TEUR
Sauder, Beate Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 1
Eigenkapital 26
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Die Geschäftsführer erhalten keine Vergütung durch die Gesellschaft.
0
1
0
25
0
28
0
0
0
0
27
2827
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der
Firma Medianet Breitband GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem
Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
100,00%
-425-

Odenwald-INTRANET ODINET GmbH
Anschrift: Marktplatz 1, 64711 Erbach
Kontakt: 06062/ 943 370 sowie www.odinet-online.de
Gründung: 20.12.2002
Handelsregister: HRB 71411, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Walther, Jürgen Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
HSE Medianet GmbH
Gegenstand des Unternehmens ist das Planen, Errichten, Auf- u. Ausbauen und Betreiben eines
Systems der Informations- und Kommunikationsinfrastruktur und dessen Vermarktung sowie Beratung
der kommunalen Einrichtungen und Bereitstellung aller zweckdienlichen Systemleistungen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
26,00%
74,00%
-427-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 114
Vorräte 5 k.A. k.A.
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1 k.A. k.A.
Wertpapiere 0 k.A. k.A.
Liquide Mittel 108 k.A. k.A.
Rechnungsabgrenzungsposten 2 k.A. k.A.
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 92
Gezeichnetes Kapital 50 k.A. k.A.
Kapitalrücklage 0 k.A. k.A.
Gewinnrücklagen 0 k.A. k.A.
Bilanzergebnis 42 k.A. k.A.
Rückstellungen 14
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 k.A. k.A.
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag k.A.
Sonstige Steuern k.A.
Jahresergebnis
k.A.k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
1
0
117
319 k.A.
k.A.
11 k.A.
k.A.
k.A.
k.A. k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-414 
414
95
319
0
0 k.A.
k.A.
-252 
-128 
-1 
-32 
1
k.A.
k.A.
117
k.A.
k.A.
k.A.
-0 
0
1
0
2
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A. k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
2014
0
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
1
0
0
k.A.
0 k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-0 
0
0
-428-
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Anlagenintensität 1,5% k.A. k.A.
Abschreibungquote 82,5% k.A.
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 454,8%
Eigenkapital 92
davon Gezeichnetes Kapital 50
Eigenkapitalquote 78,6% k.A.
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -4
Verschuldungsgrad 27,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,1%
Return on Investment (ROI) 0,2%
Eigenkapitalrentabilität 0,3%
Gesamtkapitalrentabilität 0,2%
Materialintensität 60,9%
Rohertrag 67
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,3%
Personal
Personalintensität 31,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 k.A.
Frauenanteil Beschäftigte - k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte - k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 32 k.A.
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
1
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-429-
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2014 wurde nicht zur Ve r-
fügung gestellt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ang e-
wendet. 
-430-
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH

PEB Breitband GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 07.05.2004
Handelsregister: HRA 7083, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Medianet GmbH
Klenk und Sohn GmbH 49,00%
Beteiligungen
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH, vertreten durch:
Klenk, Udo Mitglied k.A.
Nickel, Markus Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Zweck der Gesellschaft ist die Projektentwicklung sowie die Errichtung und der Betrieb von
Glasfasernetzen und ähnlichen Telekommunikationsnetzen sowie die Beratung hierzu.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
51,00%
-431-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 58
Vorräte 08 2 0
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 0 78 31
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 58 421 640
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 83 104
Kapitalanteile 96 96 169
Rücklage 03 33 3
Bilanzergebnis -13 -81 -98 
Rückstellungen 1
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 1.210
Umsatzerlöse 1.210 1 89
Bestandsveränderungen 0 11.682 3.868
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 1.210
Betriebsaufwand
Materialaufwand -1.186 -11.684 -3.947 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -6 -34 -27 
Betriebsergebnis 18 -35 -17 
Finanzergebnis 0 0 0
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 18 -35 -17 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 18
11.683 3.957
3.957
-17 
-1.192 
-35 
704
704
671
33
596
4
0
0
33
33
0
614
48
0
91
33
581
0
0
33
11.683
33
18
548
614
-11.718 
7
-3.974 
91
-432-
PEB Breitband GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 252,2%
Anlagenintensität 36,3%
Abschreibungsquote 0,0% 0,0%
Investitionen 33 0 0
Investitionsquote 100,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 757,8%
Eigenkapital 83 104
davon Gezeichnetes Kapital 96 169
Eigenkapitalquote 7,8% 14,7%
Bankverbindlichkeiten 0 0
Veränderung Verschuldung 4 48
Verschuldungsgrad 9,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,5%
Return on Investment (ROI) 19,8%
Eigenkapitalrentabilität 21,6%
Gesamtkapitalrentabilität 19,8% -5,7% -2,4%
Materialintensität 98,0% 99,8%
Rohertrag 24 -1 10
EBIT 18 -35 -17
EBITD
A 18 -17
ROCE 20,0% -13,7%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-5,7% -2,4%
-35
96
0
-72,9% -16,3%
-0,3% -0,4%
578,7%
100,0%
0,0%
102,7% 111,8%
314,4%
4,7%
>1.000%
541
91,6%
145,5%
48
-5,9%
5,4%
-433-
PEB Breitband GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die PEB Breitband GmbH & Co. KG (PEB) ist die gesellschaftsrechtliche Basis der Zusamme n-
arbeit zwischen der HSE Medianet GmbH und der Klenk & Sohn GmbH. Sie hat die Aufgabe der 
Umsetzung des Ausbaus von Breitbandprojekte n einschließlich der Planung, der Betriebsfü h-
rung und der Vermarktung der Netze. Sie ermöglicht den Gesellschaftern eine gemeinsame 
Beteiligung an Ausschreibungen. 
Im Dezember 2014 hat die PEB Breitband KG mit der Kommune Heppenheim den Bau und die 
Inbetriebnahme des Breitbandnetzes an der Bergstraße abgeschlossen. Das Breitbandnetz an 
der Bergstraße befindet sich jetzt in der Betriebs - und Vermarktungsphase durch die HSE M e-
dianet GmbH. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 fielen durch den Bau des Netzes  3.900 TEUR (Vor jahr: 11.700 TEUR) 
Herstellungskosten auf der Aufwandseite an, die über die Aktivierung der unfertigen Leistungen 
neutralisiert wurden. Insgesamt schließt  das Geschäftsjahr 2014 unter Berüc ksichtigung  der 
Verwaltungsaufwendungen, mit einem Jahresfehlbetr ag von 17 TEUR (Vo rjahr: 35 TEUR) ab. 
Nach Übertragung des Netzes an die Interkommunale Breitbandnetz , Eigenbetrieb der G e-
meinde Fürth (IKbit) und der Abrechnung der unfertigen Leistungen mit den erhaltenen Anza h-
lungen im Jahr 2015, dienen die erzielten Umsatzerlöse unter anderem zum Ausgleich des 
Jahresfehlbetrages 2014. Für das Geschäftsjahr 2015 wird aufgrund erhoffter Kundenzuwäc h-
se mit einem deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse gerechnet. Des Weiteren erfolgt nach der 
Fertigstellung des Netzes und der anschließenden Abnahme durch IKbit die Gewinnrealisierung 
in Höhe von 567 TEUR. Somit wird ab 2015 mit einem positiven Jahresergebnis von ca. 0,5 
Mio. EUR gerechnet. 
 
Aufgrund des wachsend en Datenvolumens in Deutschland  geht die PEB davon aus, dass sich 
auch in den nächsten Jahren der Ausbau der Breitbandnetze in der Region Südhessen fortse t-
zen wird. Die Finanzierung der PEB mit Eigen und Fremdmitteln durch die Gesel lschafter ist 
auch in Zukunft gesichert.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind u nd nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2013 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsver-
merk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-434-
PEB Breitband GmbH & Co. KG

PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 05.05.2004
Handelsregister: HRB 9135, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Medianet GmbH
PEB Breitband GmbH & Co. KG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Klenk, Udo Mitglied k.A.
Nickel, Markus Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 0
Eigenkapital 35
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
0
1
0
34
-0 
35
0
0
0
0
35
3736
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der
Firma PEB Breitband GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
100,00%
-435-

Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
 Beteiligungsgesellschaften des EAD: 
 
 
 
 
 HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
 OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
 ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 
 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Die strategischen Ziele innerhalb des Geschäftsfelds gliedern sich 
unter anderem in die Bereiche Abfallentsorgung, Straßenreinigung 
und -unterhaltung, Kanalbetrieb, Abwasserreinigung, sowie in die 
durch den ZAS erbrachten Leistungen. 
Bei der Abfallentsorgung n utzen der EAD und seine Töchter 
Wachstumschancen insbesondere in den Segmenten gewerbliche 
Abfälle und Containerdienste. Ziel ist es, die stoffliche Verwertung 
aus Abfällen langfristig auszubauen. 
Die Ziele der Bereiche Abwasserreinigung und Kanalbetrieb o rien-
tieren sich an der Maßgabe, die Leistungen für die Bürgerinnen 
und Bürger weiterhin kostengünstig anbieten zu können. 
Der ZAS verfügt über hoch spezialisierte Anlagen und die Möglic h-
keit, die bei der Verbrennung entstehende Abwärme weiter zu nu t-
zen und  auch zu vertreiben. Die Sicherung der Auslastung des 
Müllheizkraftwerks wird forciert. Weiter werden die Möglichkeiten 
zur Optimierung von Stoffströmen genutzt. 
 
 Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Der ZAS arbeitet gemeinsam mit der TU Darmstadt an einem Fo r-
schungsprojekt, das sich mit der Entwicklung von Strategien zur 
nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume am Rande von Metr o-
polregionen befasst. Gemeinsam mit der TU Darmstadt arbeitet der 
EAD regelmäßig an Projek ten, die sich mit innovativen Lösungsa n-
sätzen der Abfallbeseitigung befassen.  
 ARGE Meinhardt/ DED 
 ARGE Kilb/DED 
 awaTech GmbH 
 biolog GmbH 
 Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs-GmbH (DED) 
 Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 
 
Auszeichnungen * 
 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Entsorgung & Abwasser

ARGE Kilb / DED
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: April 2011
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Hofmann, Bernd Mitglied 0 TEUR
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR
Meinhardt, Frank-Steffen Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Kilb Städtereinigung GmbH
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Reinigungs- und Entsorgungsdienstleistungen
für Autobahnraststätten.
Die Geschäftsleitung erhielt im Geschäftsjahr 2014 keine Vergütung.
50,00%
50,00%
-439-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 51 39
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1 3 38
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
77
0
0
0
-11 
0
0
0
0
229
229
77
-229 
-218 
229
0
0
1
50 168
0
15 3
-168 
168
53 77
53
-7 
-161 
-50 
50
0
50
0
00
168
-49 
0
0
-1 
0
0
0
1
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
53
77
0
00
0
0
0
0
(vorl.) 2014
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
00
0
0
0
0
0
0
0
-440-
ARGE Kilb / DED

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Abschreibungquote 0,0% 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 100,0%
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -45
Verschuldungsgrad 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Return on Investment (ROI) 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 97,8%
Rohertrag 1
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 100,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 33,3%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
0
0
11
0,0%
0,0%
95,2%
0
100,0%
0
0
0,0
0,0%
0,0%
0,0%
0,0%
0
0
24
100,0%
0
100,0%
52
0
0,0%
0
0
0,0%
0,0%
0
0,0%
0
0
0
0
0
0,0%
0,0%
0
0,0%
0,0%
0
0,0%
7
95,8%
0,0%
0,0%
100,0%
0,0%
0,0%
0
33,3%
0
-441-
ARGE Kilb / DED

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
In 2014 wurden Umsatzerlöse von 229 TEUR erzielt.  
 
Die Gesellschaft wies zum 31.12.2014 ein neutrales Ergebnis aus. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 wurden keine Investitionen getätigt. 
 
Die Liquidität der ARGE war in 2014 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Geschäftsumfang der ARGE umfasst ausschließlich die Reinigungsdienstleistungen an A u-
tobahnrastplätzen für diverse Ämter für Straßen und Verkehrswesen in der Region Südhessen. 
Die Prüfung war zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorliegenden 
Jahresabschlusszahlen 2014 sind vorläufig. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ang e-
wendet. 
-442-
ARGE Kilb / DED

ARGE Meinhardt/DED
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 2004
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR
Meinhardt, Frank-Steffen Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen zur Entsorgung von Abfällen
jeglicher Art.
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
50,00%
50,00%
-443-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 290
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 290 329 337
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1 180 129
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 14
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 14 28 17
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -1 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
467
0
0
0
-4 
0
0
0
0
1.543
1.543
467
-1.526 
-1.522 
1.543
0
0
290
885 1.481
0
277 480
-1.452 
1.481
509 467
509
-4 
-1.448 
-871 
885
0
885
0
00
1.481
-867 
0
0
-4 
0
0
0
290
17
1
29
14
0
0
14
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
28
0
0
17
28
509
449
1
29 17
0
0
0
0
(vorl.) 2014
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
00
17
0
0
0
-0 
14
0
-444-
ARGE Meinhardt/DED

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Anlagenintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Abschreibungquote 0,0% 0,0%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 105,0%
Eigenkapital 14
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 4,7% 5,6%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -34
Verschuldungsgrad >1.000%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,6%
Return on Investment (ROI) 4,7%
Eigenkapitalrentabilität 100,0%
Gesamtkapitalrentabilität 4,7%
Materialintensität 98,0%
Rohertrag 18
EBIT
EBITD
A
ROCE 100,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
3,7%
0
17
21
0,0%
100,0%
98,6%
17
9,5%
0
0
0,0
3,7%
0,0%
3,7%
>1.000%
28
0
-32
103,8%
0
105,9%
204
0
1,1%
17
0
>1.000%
0,0%
k.A.
0,0%
0
0
0
14
14
0,0%
0,0%
29
5,6%
100,0%
29
1,9%
33
97,8%
5,6%
0,0%
100,0%
0,0%
0,0%
0
50,0%
0
-445-
ARGE Meinhardt/DED

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Für das Geschäftsjahr 2014 wurde von 1.543 TEUR erzielt. 
 
Die Gesellschaft wies zum 31.12.2014 ein Jahresüberschuss von 17 TEUR aus. Der Gewinn 
wird zu gleichen Teilen an die beiden Gesellschafter ausgeschüttet. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 wurden keine Investitionen getätigt. 
 
Die Liquidität der ARGE war in 2014 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Geschäftsumfang der ARGE wird nach wie vor von den Umsätzen mit einem Darmstädter 
Großunternehmen dominiert (97%). 
 
Die Prüfung war zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorliegenden 
Jahresabschlusszahlen 2014 sind vorläufig. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ange-
wendet. 
 
-446-
ARGE Meinhardt/DED

awaTech GmbH
Anschrift: Robert-Bunsen-Str. 67-69, 64579 Gernsheim
Kontakt: 06258/ 903 990 sowie www.awatech.org
Gründung: 23.01.1984
Handelsregister: HRB 54476, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Bittner, Thomas Mitglied k.A.
Richter, Meik Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Abwasserdienstleistungen (Kanalreinigung und -
notdienst, TV-Inspektion für Kanäle). Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die Einsammlung und
Verwertung kommunaler und gewerblicher Nass- und Flüssigabfälle.
Es wurde von der Befreieung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
-447-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.013
Vorräte 82 84 3
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 638 500 601
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 367 338 360
Rechnungsabgrenzungsposten 9 10 6
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 717
Gezeichnetes Kapital 202 202 202
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 515 632 725
Rückstellungen 290
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -50 
Sonstige Steuern -10 
Jahresergebnis
1.604
-187 
0
0
-1.142 
0
15
-1.308 
61
3.248
3.173
1.604
-3.092 
-449 
3.187
624
0
1.647
3.260 3.144
20
640 487
-3.000 
3.192
866 1.004
1.466
-1.194 
-318 
-3.161 
3.318
58
3.266
-6 
00
3.124
-249 
-1.418 
-172 
-1.321 
1
590
0
1.647
928
135
178
158
0
-28 
130
625
590
-180 
-10 
0
0
1
-11 
48
16
-15 
0
0
0
118
0
-1.315 
146
835
1.466
542
144
192 156
0
578
594
0
(vorl.) 2014
0
0
0
-14 
0
0
2
0
-30 
2
00
93
0
-43 
-10 
-29 
81
-19 
-448-
awaTech GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 114,7%
Anlagenintensität 38,0% 40,3% 37,0%
Abschreibungquote 27,5% 31,4%
Investitionen 115
Investitionsquote 18,4%
Liquidität 3. Grades 109,0%
Eigenkapital 717
davon Gezeichnetes Kapital 202
Eigenkapitalquote 43,6% 56,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 8
Verschuldungsgrad 129,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2,5%
Return on Investment (ROI) 4,9%
Eigenkapitalrentabilität 11,3%
Gesamtkapitalrentabilität 6,8%
Materialintensität 7,5%
Rohertrag 3.012
EBIT
EBITD
A
ROCE 9,1%
Personal
Personalintensität 42,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 30
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 2
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 35 32
Frauenanteil Beschäftigte - 6%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 47,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 41 41
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
5,8%
26
343
2.739
40,5%
10,0%
13,8%
156
7,8%
0
0
41,0
57,8%
32,1%
6,5%
75,6%
835
202
55
148,3%
202
137,2%
-152
0
2,9%
928
160
72,9%
141,5%
191
156,1%
3
0
0
158
330
30,5%
27,1%
372
8,0%
14,1%
192
3,7%
2.825
10,0%
8,0%
41,0%
11,0%
10,3%
0,0%
45
0,0%
29
-449-
awaTech GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft wurde zum 01.01.2009 in die awaTech GmbH mit Sitz in Gernsheim umg e-
wandelt. Alleiniger Gesellschafter ist seit dem 01.01.2009 die DRZ GmbH. Die Geschäftsfelder 
der Gesellschaft umfassen die Bereiche Kanalreinigung, Kanalinspektion, Flüssigtransporte und 
Industriereinigung. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 wurden Umsatzerlöse von 3.173 TEUR erzielt. Darüber hinaus konnten 
sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 61 TEUR verbucht werden. 
 
Die awaTech weist zum 31.12 .2014 ein Jahresüberschuss von 93 TEUR aus. Der Gewinn wird 
auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 wurden für technische Anlagen, Arbeitsmaschinen und Betriebsaussta t-
tung Investitionen von 191 TEUR getätigt. 
 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2014 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Klug & Engelhard GmbH aus 
Kriftel geprüft. Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die 
vorliegenden Jahresabschlusszahlen 2014 sind vorläufig. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ang e-
wendet. 
 
 
-450-
awaTech GmbH

biolog GmbH
Anschrift: Hardtweg 42, 64572 Büttelborn
Kontakt: www.biolog-gmbh.de
Gründung: 10. März 2008
Handelsregister: HRB 86794, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Krause, Wolfgang Mitglied k.A.
Lettermann, Matthias Mitglied k.A.
Patsch, Markus Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Jakob Becker Entsorgungs GmbH
Gegenstand der Gesellschaft ist die Einsammlung, Aufbereitung und Vergärung verwertbarer
organikhaltiger Abfälle jeglicher Art und jeglicher Herkunft sowie alle damit im Zusammenhang
stehenden Geschäfte und Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, nach Bedarf weitere
Aufgaben zu übernehmen und alle Rechtsgeschäfte zu tätigen, die den Gesellschaftzweck unmittelbar
oder mittelbar fördern. Die Gesellschaft kann sich zur Erledigung ihrer Aufgaben geeigneter Dritter
bedienen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
33,33%
33,33%
33,33%
-451-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 448
Vorräte 10 12 19
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 247 308 218
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 191 107 91
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
153 168 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 75 75 75
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -228 -243 -364 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 153 168 0
Rückstellungen 32
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
1.768
-176 
0
0
-84 
0
0
-96 
5
1.226
1.221
1.768
-1.275 
-921 
1.221
1.443
0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
2.043
1.209 1.213
0
2.011 1.977
-1.176 
1.234
427 328
2.006
-249 
-662 
-1.120 
1.212
2
1.209
0
00
1.213
-799 
-73 
-165 
-82 
0
1.411
0
2.043
-289 
31
-15 
92
0
-78 
14
1.443
1.411
-169 
-73 
0
0
0
-73 
21
0
-74 
0
0
0
-15 
0
-93 
-121 
0
2.006
2.026
29
58 -48 
0
1.440
1.440
0
(vorl.) 2014
0
0
0
-74 
0
0
0
0
-78 
0
00
-121 
0
0
0
0
14
0
-452-
biolog GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Anlagenintensität 70,6% 70,3% 81,4%
Abschreibungquote 11,4% 12,2%
Investitionen 41
Investitionsquote 2,8%
Liquidität 3. Grades 21,9%
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 75
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -93
Verschuldungsgrad 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,1%
Return on Investment (ROI) 0,7%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 4,5%
Materialintensität 65,9%
Rohertrag 410
EBIT
EBITD
A
ROCE 4,9%
Personal
Personalintensität 6,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 2
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2 2
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 33,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 37 48
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-6,9%
3
128
300
7,6%
41,9%
75,1%
-48
-3,1%
0
0
51,0
-16,4%
14,4%
-2,7%
0,0%
0
75
48
15,9%
75
21,3%
-34
0
-9,9%
-289
137
-711,1%
0,0%
208
-20,1%
1
0
0
92
257
12,0%
9,7%
227
-0,8%
0,0%
58
-1,3%
551
53,7%
-0,8%
7,8%
3,1%
25,0%
0,0%
23
0,0%
4
-453-
biolog GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Aufbereitungsanlage der biolog GmbH ging im Februar 2009 in Betrieb. Im Geschäftsjahr 
2014 wurden 21.562 t verarbeitet bei einem Umsatzerlös von 1.221 TEUR. Die Anlage war im 
gesamten Jahresverlauf  voll ausgelastet. 
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2014 einen Jahresfehlbetrag  von 121 TEUR aus. Der Verlust 
wird auf neue Rechnung vorgetragen.  
 
Im Geschäftsjahr 2014 wurden für technische Anlagen, Arbeitsmaschinen und Betriebsaussta t-
tung Investitionen von  
208 TEUR getätigt. 
 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2014 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wird von der W irtschaftsprüfungsgesellschaft Klug& Engelhard aus Kriftel 
geprüft. Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die  vorlie-
genden Jahresabschlusszahlen 2014 sind vorläufig. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ang e-
wendet. 
 
 
-454-
biolog GmbH

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 07.08.2003
Handelsregister: HRB 9020, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Beteiligungen
ARGE Kilb / DED
ARGE Meinhardt/DED
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Fröhlich, Doris Stadtverordnetenvorsteherin Mitglied 0 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Krieger, Dr. Natalie Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Nissen, Jes Peter Stadtrat Mitglied 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und Durchführung von Entsorgungs- und sonstigen
Dienstleistungen für Unternehmen im Großraum Darmstadt.
Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft keine Vergütung.
100,00%
50,00%
50,00%
Die Aufsichtsratsmit
glieder erhielten im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
-455-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 148
Vorräte 16 0 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 127 100 202
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 5 67 43
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 36
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 11 35 70
Rückstellungen 5
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -2 
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis
279
-6 
0
9
-17 
0
0
-98 
0
766
766
279
-744 
-547 
766
17
0
165
504 608
0
124 117
-585 
609
167 245
181
-15 
-469 
-506 
506
2
504
0
00
608
-468 
-23 
-1 
-14 
0
14
0
165
95
4
24
-0 
0
7
7
17
14
-3 
9
0
0
0
0
1
0
0
0
0
0
22
0
-174 
32
60
181
181
5
24 23
0
34
34
0
(vorl.) 2014
0
7
0
0
0
0
0
0
0
0
00
26
0
-5 
-0 
-1 
6
-0 
-456-
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 216,6%
Anlagenintensität 10,2% 7,7% 12,2%
Abschreibungquote 4,4% 18,2%
Investitionen 21
Investitionsquote 125,0%
Liquidität 3. Grades 115,2%
Eigenkapital 36
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 22,1% 33,1%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -35
Verschuldungsgrad 352,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,1%
Return on Investment (ROI) 3,4%
Eigenkapitalrentabilität 15,3%
Gesamtkapitalrentabilität 3,4%
Materialintensität 92,5%
Rohertrag 36
EBIT
EBITD
A
ROCE 4,0%
Personal
Personalintensität 4,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 2
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 1 2
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 55,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 23 49
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 100,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 42,9%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
9,4%
2
38
220
22,7%
27,6%
71,3%
32
11,4%
0
0
55,0
34,0%
76,2%
9,4%
201,9%
60
25
64
133,0%
25
138,0%
-7
0
3,4%
95
0
194,3%
431,6%
26
278,4%
0
0
0
7
7
21,1%
0,0%
27
12,3%
37,0%
24
3,6%
139
77,0%
12,3%
16,1%
15,0%
0,0%
0,0%
87
100,0%
33,3%
2
-457-
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
In 2014 wurden Umsatzerlöse für die Einsammlung von Leichtstoffverpackungen und Altglas 
im Bereich der Stadt Darmstadt in Höhe von 766  TEUR erzielt. Davon entfallen auf Dienstleis-
tungen in der IT-Beratung Erträge von 238 TEUR erzielt. 
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2014 einen Jahresüberschuss von 26 TEUR aus. Der Gewinn 
wird auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 wurden 26 TEUR Investitionen getätigt. 
 
Die Liquidität der DED GmbH war in 2014 jederzeit gewährleistet. 
  
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  PriceWaterhouseCoopers 
geprüft. Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorli e-
genden Jahresabschlusszahlen 2014 sind vorläufig. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 konnte bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts nicht abgegeben we r-
den. 
 
-458-
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: drz-gmbh@darmstadt.de
Gründung: 16.08.2005
Handelsregister: HRB 9617, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Beteiligungen
awaTech GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Krause, Wolfgang Mitglied 0 TEUR
Schmitz, Holger Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG
Gegenstand des Unternehmens ist die Sortierung, das Recycling und die Umladung von Abfällen und
Abfallstoffen jeglicher Art und jeglicher Herkunft sowie alle damit in Zusammenhang stehenden
Geschäfte und Dienstleistungen.
Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft keine Bezüge.
50,00%
50,00%
100,00%
-459-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 658
Vorräte 72 77 70
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 362 378 276
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 224 248 442
Rechnungsabgrenzungsposten 54 5 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 124
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 200 200 200
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -101 -15 12
Rückstellungen 49
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -19 
Sonstige Steuern -1 
Jahresergebnis
1.257
-120 
0
0
-660 
0
0
-175 
0
3.393
3.393
1.257
-3.304 
-2.344 
3.393
383
202
1.296
3.338 3.461
0
1.123 1.021
-3.335 
3.480
703 788
1.278
-1.378 
-1.657 
-3.401 
3.327
-11 
3.338
0
00
3.461
-2.335 
-166 
-216 
-684 
0
569
0
1.296
237
70
105
-74 
0
-45 
-119 
585
367
-126 
-37 
0
0
0
-37 
19
0
-40 
0
0
0
86
0
-181 
52
210
1.278
950
47
145 88
202
267
469
202
(vorl.) 2014
0
0
0
-40 
0
0
1
0
-46 
0
00
27
0
-24 
-1 
7
-112 
-0 
-460-
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 21,2%
Anlagenintensität 45,1% 44,5% 37,3%
Abschreibungquote 36,9% 25,6%
Investitionen 88
Investitionsquote 15,0%
Liquidität 3. Grades 56,1%
Eigenkapital 124
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 9,5% 16,4%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 8
Verschuldungsgrad 947,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -3,4%
Return on Investment (ROI) -8,6%
Eigenkapitalrentabilität -90,5%
Gesamtkapitalrentabilität -5,1%
Materialintensität 70,2%
Rohertrag 1.003
EBIT
EBITD
A
ROCE -6,2%
Personal
Personalintensität 5,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 4
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 4
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 45,3
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 41 44
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
2,2%
3
208
1.049
5,3%
11,5%
69,1%
88
7,0%
0
0
49,0
18,8%
4,3%
5,1%
509,5%
210
25
-71
77,2%
25
65,9%
-102
0
0,8%
237
115
430,6%
36,8%
20
50,5%
3
0
0
-74
142
22,1%
20,2%
271
6,7%
41,0%
145
2,5%
1.804
47,6%
6,7%
5,0%
11,7%
50,0%
0,0%
30
0,0%
6
-461-
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
In 2014 wurden Umsatzerlöse von 3.393 TEUR erzielt. 
 
Die DRZ weist zum 31.12.2014 ein Jahresüberschuss  von 2 7 TEUR aus. Der Gewinn  wird auf 
neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 wurden 20 TEUR in DV-Anlagen und GWG investiert.  
 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2014 jederzeit gewährleistet. 
 
Die DRZ GmbH ist seit dem 01.01.2009 alleiniger Gesellschafter der awaTech GmbH mit Sitz 
in Gernsheim. Die Geschäftsfelder dieser Gesellschaft umfassen die Bereich e Kanalreinigung, 
Kanalinspektion, Flüssigtransporte und Industriereinigung. 
 
Der Jahresabschluss wird von der WP Gesellschaft Klug  & Engelhard aus Kriftel geprüft. Die 
Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorliegenden Ja hres-
abschlusszahlen 2014 sind vorläufig. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ang e-
wendet.
 
 
-462-
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH)

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 13 46 000 sowie www.ead.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1995
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
  Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH))
Biolog GmbH
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Fahrgastbeirat
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position              Vergütung
Kleindiek, Sabine 1. Betriebsleitung 129 TEUR
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied 0 TEUR
Fröhlich, Doris Stadtverordnetenvorsteherin Mitglied 0 TEUR
Heldmann, Thomas Mitglied 0 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR
Krieger, Dr. Natalie Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Schebek, Prof. Dr. Lieselotte Mitglied 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR
Schwaßmann, Dr. Helena Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR
Seidler, Sabine Stadträtin Mitglied 0 TEUR
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
100,00%
100,00%
50,00%
33,33%
Zweck des Eigenbetriebs ist die Tätigkeit in allen Angelegenheiten der Vermeidung, Verwertung und
Beseitigung von Abfällen für die Darmstädter Bürgerschaft, die Darmstädter Betriebe/ Institutionen/
Dienstleistungsbereiche sowie auf öffentlichen Flächen und bei Einrichtungen der Stadt, die Reinigung
öffentlicher Straßen und Wege nach Maßgabe der Straßenreinigungssatzung, die Durchführung der
Straßenverkehrssicherungspflicht im Winter sowie der Betrieb der Werkstätten und des Betriebshofes
der Stadt Darmstadt (inkl. Unterhaltung, Wartung, Neuanschaffung, Einsatzsteuerung der Schulbusse).
Die Vergütung der Betriebleitung belief sich in 2014 auf 129 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1
Satz 2 HGO.
-463-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 13.577
Vorräte 494 665 685
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 7.732 6.725 6.457
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 5.351 4.635 2.493
Rechnungsabgrenzungsposten 34 39 31
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 18.067
Gezeichnetes Kapital 6.200 6.200 6.200
Kapitalrücklage 2.829 2.829 53
Gewinnrücklagen 515 637 683
Bilanzergebnis 8.523 8.073 6.888
Rückstellungen 7.081
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 740 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -77 
Sonstige Steuern -60 
Jahresergebnis
-96 
-2.401 
-48 
0
0
0
-763 
0
0
257
0
-1.872 
153
00
-1.445 
0
-28 
-57 
3.302
41.496
44.488
2.872
(vorl.) 2014
-398 -195 
0
0
-1.298 
498
-23.520 
-1.361 
17.739
61.345
34.857
6.065
-1.161 
-642 
0
-1.615 
-2.257 
50.249
45.937
-3.751 
-1.166 
0
0
145
-1.311 
874
120
-1.414 
0
-3.249 
-20.893 
-49.474 
48.832
406
48.337
0
89 60
49.206
-20.955 
-22.386 
-3.547 
-2.587 
86
49.281
43
63.860
13.824
5.473
-22.645 
580
49.951
49.349
54.154
-50.146 
-19.557 
49.371
46.820
3.342
63.860
48.426 49.266
0
38.711 36.800
-50.538 
50.140
12.025 9.635
61.345
-3.119 
22
0
-3.950 
0
0
54.154
-464-
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 (vorl.) 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 96,7%
Anlagenintensität 78,7% 80,3% 82,2%
Abschreibungquote 7,1% 8,9%
Investitionen 2.968
Investitionsquote 5,9%
Liquidität 3. Grades 89,0%
Eigenkapital 18.067
davon Gezeichnetes Kapital 6.200
Eigenkapitalquote 28,3% 28,9%
Bankverbindlichkeiten 27.062
Veränderung Verschuldung 2.704
Verschuldungsgrad 253,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -5,0%
Return on Investment (ROI) -3,8%
Eigenkapitalrentabilität -13,3%
Gesamtkapitalrentabilität -0,8%
Materialintensität 42,9%
Rohertrag 27.471
EBIT
EBITD
A
ROCE -1,0%
Personal
Personalintensität 45,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 371
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 222
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 603 593
Frauenanteil Beschäftigte - 37%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 9
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 10
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 18 19
Frauenanteil Auszubildende - 52,6%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 46,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 36 37
Frauenanteil innerhalb der Betriebsleitung / 100,0%
Frauenanteil innerhalb der Betriebskommission / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
45,2%
0,2%
39,2%
46,7%
39
100,0%
45,5%
599
28.899
-642
2.904
7,6%
5,7%
3.851
-2,1%
-7,3%
100
-2,6%
28.373
41,7%
-2,1%
235
8
28.074
-2,9%
13.824
2.811
291,7%
101,3%
2.377
101,9%
112,8%
-1.911
245,8%
17.739
6.200
-1.943
109,2%
6.200
-0,2%
25,5%
5,3%
7
15
46,0
-2,7%
364
3.755
29.814
47,1%
-10,5%
39,2%
-195
-0,3%
-465-
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
In 2014 wurden Umsatzerlöse über alle Geschäftsbereiche von 49 349 TEUR erzielt. Darüber 
hinaus konnten sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 580 TEUR verbucht werden. 
 
Der EAD weist zum 31.12.2014 ein Jahresfehlbetrag von 1.455 TEUR aus. Der Verlust wird auf 
neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 wurden insgesamt 2.377 TEUR investiert. Für Fahrzeugtechnik wurden 
1.694 TEUR, für Container  374 TEUR ausgegeben. Der Restbetrag von 30 9 TEUR verteilt sich 
auf Baumaßnahmen, Hardware, Software und Sonstiges. 
 
Die Liquidität des Eigenbetriebs war in 2014 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss 2014 wird von der WP Gesellschaft Price Waterhouse Coopers geprüft. 
Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorliegenden Jah-
resabschlusszahlen 2014 sind vorläufig. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
-466-
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)

HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 4098
Gründung: 06.12.2004
Handelsregister: HRA 7149, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Beirat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Klinger, Dr. Julia Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Beirat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Niedermaier, Andreas Vorsitzender k.A.
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender k.A.
Behr, Iris Stadträtin Mitglied k.A.
Lehrian, Claudia Mitglied k.A.
Nissen, Jes Peter Stadtrat Mitglied k.A.
Pakleppa, Ulrich Stadtrat Mitglied k.A.
Salber, Lothar Mitglied k.A.
Setz, Dr. Natalie Mitglied k.A.
Bezüge des Beirats
Es wurde von der Befreiung nach § 286  (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gesellschaftszweck ist die Abwasserbeseitigung des in dem Gebiet der Stadt Darmstadt anfallenden
Abwassers einschließlich des Baus, des Betriebes und der sonstigen Nutzung von technischen Anlagen
zu Abwasserreinigung sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich ausschließlich für
die Stadt Darmstadt. Die Abwasserbeseitigung umfasst insbesondere die Abwasserreinigung
(Behandeln von Abwasser), die Behandlung von Klärschlamm im Zusammenhang mit der
Abwasserreinigung sowie die Behandlung von Kanalsedimenten.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Bezüge des Beirats beliefen sich im Geschäftsjahr 2014 auf 0,9 TEUR.
-467-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.407
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 827 284 1.443
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 581 3.249 2.232
Rechnungsabgrenzungsposten 1.855 1.315 0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.767 3.583 3.402
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0 0
Kapitalanteile 110 110 110
Rücklage 000
Bilanzergebnis -3.877 -3.693 -3.512 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.767 3.583 3.402
Rückstellungen 7
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 43.074 53.689 53.089
Passive latente Steuer 4.882 4.802 4.720
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 17.916
Umsatzerlöse 17.916 17.120 16.677
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 514 435 480
Betriebsleistung 18.430
Betriebsaufwand
Materialaufwand -4.465 -4.209 -4.068 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -3.051 -2.931 -2.924 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.609 -7.183 -7.436 
Betriebsergebnis 3.306 3.232 2.729
Finanzergebnis -2.646 -2.687 -2.252 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 300
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.649 -2.687 -2.252 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 659 545 477
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -418 -315 -249 
Sonstige Steuern -46 -46 -47 
Jahresergebnis 196
17.555 17.157
16.677
181
-15.124 
184
61.463
61.463
3.675
54.386
3.571
84
10
54.376
0
55.332
55.332
63.762
0
0
64.332
0
3.532
0
57.302
0
17.120
57.302
133
5.139
63.762
-14.323 
16.370
-14.428 
64.332
-468-
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Anlagenintensität 89,1%
Abschreibungsquote 5,3% 5,4%
Investitionen 950 1.098 1.980
Investitionsquote 1,7% 2,0% 3,6%
Liquidität 3. Grades 8,6%
Eigenkapital 0 0
davon Gezeichnetes Kapital 110 110
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0
Veränderung Verschuldung 3.313 -1.569
Verschuldungsgrad 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,1%
Return on Investment (ROI) 0,3%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,3% 0,3% 0,3%
Materialintensität 24,2% 23,7%
Rohertrag 13.451 12.911 12.609
EBIT 3.306 3.232 2.729
EBITD
A 6.356 5.652
Kostendeckungsgrad 103,4% 102,6%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 100,0% 100,0%
Frauenanteil innerhalb des Beirats / 33,3% 37,5%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,3% 0,3%
6.163
110
2.017
0,0% 0,0%
1,1% 1,1%
0,0%
24,0%
5,3%
108,5% 100,6%
0,0%
88,5%
0,0%
-11.231
0,0%
3,6%
0
102,9%
86,8%
-469-
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Jahr 2014 war in Bezug auf die Niederschlagsmenge ein durchschnittliches Jahr. Die Ni e-
derschlagsmenge ist von 790 mm pro m² im Jahr 2013 auf 709 mm pro m² gesunken ( -11%). 
Dies zeigt sich auch in der gereinigten Abwassermenge, welche gegenüber dem Vorjahr um 7% 
von 16,1 Mio. m³ auf 14,9 Mio. m³ gesunken ist. 
 
Der Faulschlamm, der als unvermeidbarer Rückstand bei der biologischen Abwasse rreinigung 
anfällt, hat sich um rund 6 % auf 135.908 m³ (Vorjahr: 144.458 m³) verri ngert. Dies ist auf 
geringere Zulaufschmutzfrachten  zurückzuführen. 
 
Der Gesamtstromverbrauch ist von 10,4 Mio. kWh im Jahr 2013 auf 10,3 Mio. kWh im Jahr 
2014 gesunken. Durch Umstellungen im Belebungsverfahren in den Sommermonaten und dem 
daraus resultierenden höheren Stromverbrauch wirken sich die weiteren Stromoptimierung s-
maßnahmen nicht deutlich aus. Im Geschäftsjahr 2014 ist der Einsatz von Co -Substraten zur 
Erhöhung der Klärgaserzeugung fortgesetzt worden. Dadurch konnten 5,1 Mio. kWh Strom aus 
Klär-/Erdgas für den Eigenverbrauch  erzeugt werden (Vorjahr: 5,3 Mio. kWh). 
 
Die Investitionen in das Anlagevermögen belaufen sich auf rund 2.000 TEUR und betreffen im 
Wesentlichen den Austausch eines Blockheizkraftwerks sowie den Austausch der Schlamment-
wässerungszentrifugen im Zentralkraftwerk. 
  
Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen die Erträge aus der Betriebsführung der Klä r-
werke in Höhe von 16.677 TEUR (Vorjahr: 17.120 TEUR). 
 
Die Ertragslage der Gesellschaft blieb im Jahresvergleich stabil mit nur leicht und nahezu pr o-
portional gesunkenen Erträgen und Aufwendungen. Insgesamt konnte ein Jahresüber schuss 
von 181 TEUR (Vorjahr: 184 TEUR) erwirtschaftet werden. Dadurch reduzierte sich der nicht 
durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag auf -3.402 TEUR. 
 
Für das Jahr 2015 geht die Geschäftsführung bei leicht steigenden Umsätzen von einem Ja h-
resüberschuss leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2014 aus. Darüber hinaus sieht die 
Planung für das Jahr 2015 Investitionsmaßnahmen in Höhe von insgesamt 1.500 TEUR vor. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsve r-
merk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-470-
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG

HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 4098
Gründung: 06.12.2004
Handelsregister: HRB 9334, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Klinger, Dr. Julia Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 27
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Der Gesellschaftszweck ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin
an der HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
0
0
0
0
27
3838
27
2
35
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
0
2
0
-471-

MW-Mayer GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 3250 sowie www.mw-mayer.de
Gründung: 16.04.1986
Handelsregister: HRB 7147, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
HSE Entsorgung GmbH
Beteiligungen
Orgabo GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Beirat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Ohland, Cornelius Mitglied 0 TEUR
Wagner, Klaus Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Beirat
Name, Vorname Position              Vergütung
Klinger, Dr. Julia Vorsitzende k.A.
Croissant, Barbara Mitglied k.A.
Jakob, Martin Mitglied k.A.
Müller, Nicole Mitglied k.A.
Zeller, Dr. Marc Mitglied k.A.
Bezüge des Beirats
Die Gesamtbezüge des Beirats beliefen sich in 2014 auf 2 TEUR.
5,00%
 
95,00%
100,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Rinden und Erdenprodukten,
von Bodenersatzprodukten und Brennstoffen aller Art, die Durchführung von Wiederaufforstungen
sowie die Entwicklung weiterer ähnlicher Produkte und die Entwicklung von Aktivitäten, die dem Schutz
der Umwelt dienen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen, Handlungen, Unterlassungen und
Geschäften berechtigt, die mittelbar oder unmittelbar dem Gegenstand des Unternehmens dienen.
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Willi Mayer
-473-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 922
Vorräte 73 63 58
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 689 562 632
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 160 356 498
Rechnungsabgrenzungsposten 19 19 15
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 614
Gezeichnetes Kapital 256 256 256
Kapitalrücklage 204 204 204
Gewinnrücklagen 104 104 104
Bilanzergebnis 50 -283 -122 
Sonderposten 15
Rückstellungen 328
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 9 9 8
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -0 
Sonstige Steuern -3 
Jahresergebnis
-8 
50
-3 
0
43
0
-13 
0
0
0
0
-19 
0
00
161
0
1
-3 
28
732
760
28
2014
-266 176
0
0
-283 
0
-423 
162
280
1.758
995
491
-279 
36
0
25
61
876
730
-132 
-14 
0
0
0
-14 
67
1
-13 
0
-688 
-3.639 
-4.648 
4.683
65
4.618
-0 
00
4.568
-3.156 
-432 
-200 
-860 
0
758
1
1.817
441
8
510
-431 
195
4.491
4.295
1.962
-4.314 
-3.173 
4.295
848
28
12
1.817
4.618 4.557
-11 
851 966
-4.890 
4.624
981 1.187
1.758
-604 
0
0
-114 
0
0
1.962
-474-
MW-Mayer GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 104,3%
Anlagenintensität 48,2% 43,1% 38,7%
Abschreibungquote 22,8% 15,0%
Investitionen 8
Investitionsquote 0,9%
Liquidität 3. Grades 104,8%
Eigenkapital 614
davon Gezeichnetes Kapital 256
Eigenkapitalquote 33,8% 15,9%
Bankverbindlichkeiten 300
Veränderung Verschuldung -312
Verschuldungsgrad 193,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,1%
Return on Investment (ROI) 2,8%
Eigenkapitalrentabilität 8,2%
Gesamtkapitalrentabilität 3,8%
Materialintensität 67,4%
Rohertrag 1.462
EBIT
EBITD
A
ROCE 6,5%
Personal
Personalintensität 9,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 10 0
Frauenanteil Beschäftigte - k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 43 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Beirats / 50,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
9,3%
-29,2%
18,2%
0,0%
38
0,0%
60,0%
11
500
79
279
17,4%
2,5%
-135
-16,1%
-100,9%
-266
-6,2%
918
78,7%
-16,1%
2
0
500
3,7%
441
19
341,0%
102,9%
121
123,8%
102,5%
115
513,2%
280
256
29
118,2%
256
8,9%
22,5%
15,9%
0
0
50,3
8,2%
9
290
1.122
9,4%
36,4%
70,7%
176
16,5%
-475-
MW-Mayer GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Mit 95.716 t ist die verwertete Menge an Abfällen gegenüber dem Vorjahr um rd. 5 % zurüc k-
gegangen. Der Rückgang hängt im Wesentlichen mit der Entscheidung zusammen, Papierf a-
serschlämme nicht mehr anzune hmen. Während die Mengen in den Bereichen Grün -, Baum- 
und Strauchschnitt leicht gestiegen sind, hat die entsorgte Klärschlammmenge leicht abg e-
nommen. 
 
In einem der wichtigsten Kohlekraftwerke für MW -Mayer, in welches sie Klärschlämme zur Mi t-
verbrennung liefern, ist es im Mai 2014 zu einer Dampfexplosion gekommen. Der daraus resul-
tierende mehrmonatige Stillstand hat dazu geführt, dass die Verbrennungsmengen gegenüber 
dem Vorjahr deutlich zurückgegangen sind. Die nicht in die Verbrennung gelieferten Klär-
schlammmengen wurden a uf Kompostierungsanlagen verwertet. Neben einem deutlichen A n-
stieg bei der Klärschlammannahme war auch eine Zunahme beim Kompostabsatz vor allem in 
Tannroda zu verzeichnen. Die aufgrund einer behördlichen Auflage geplante Befestigungsma ß-
nahme in Tannroda w urde im Jahr 2014 umge setzt. Die abgesetzte Menge in Tagewerben lag 
insgesamt auf dem Vorjahresniveau. Die Komposti erungsanlage in Leubingen wurde zum  
01. Mai 2014 verpachtet.  
 
Die Umsatzerlöse sanken im Jahresvergleich stark um 273 TEUR bzw. 6,0 % auf 4 .295 TEUR, 
parallel sank der Materialaufwand überproportional um 466 TEUR bzw. 10,2 % auf 3.173 
TEUR. Der deutliche Rückgang des Materialaufwands resultiert im Wesentlichen auf niedrig e-
ren Transport- und Entsorgungskosten. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um 
129 TEUR auf 195 TEUR überwiegend aufgrund gestiegener Buchgewi nne aus dem Verkauf 
von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (+ 53 TEUR) und gesteigerter Erträge aus 
der Auflösung von Rückstellungen (+45 TEUR). Der Personalaufwand liegt mit 423 TEUR leicht 
unter dem Wert des Vorjahres (431 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen red u-
zierten sich um 84 TEUR auf 604 TEUR aufgrund des erstmalig vollständigen Wegfalls des 
Beratungs- und Betreuungsvertrages mit der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) (-77 TEUR) 
sowie aufgrund geringerer Reparaturkosten ( -18 TEUR). Unter Berücksichtigung des nahezu 
unveränderten Finanzergebnisses in Höhe von -14 TEUR (Vorjahr -13 TEUR) und eines im Ja h-
resvergleich leicht gesunkenen Steueraufwandes ( -2 TEUR) wurde ein um 443 TEUR höheres 
Jahresergebnis in Höhe von + 160 TEUR erwirtschaftet. Inklusive des Verlustvortrages aus dem 
Vorjahr in Höhe von 283 TEUR ergibt sich ein Bilanzverlust von 123 TEUR. 
 
Für das Geschäftsjahr 2015 sind Investitionen in Hö he von 165 TEUR, hauptsächlich für die 
Anschaffung eines Radladers, eingeplant. Für das Jahr 2015 und das Folgende werden posit i-
ve, leicht über dem Geschäftsjahr 2015 liegende Jahresergebnisse erwartet. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Tr ansparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & To u-
che GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsve r-
merk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wurde angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
-476-
MW-Mayer GmbH

Orgabo GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 3261 sowie www.orgabo.de
Gründung: 10.09.1986
Handelsregister: HRB 3810, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
MW-Mayer GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Ohland, Cornelius Mitglied k.A.
Wagner, Klaus Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Erden, Substraten und
Bodenverbesserungsmitteln sowie der Handel mit und die Verwertung von organischen Reststoffen.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
-477-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 364
Vorräte 01 51 1
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 181 145 180
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 184 107 94
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 162
Gezeichnetes Kapital 55 55 55
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 64 64 64
Bilanzergebnis 43 -14 -11 
Rückstellungen 4
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 3
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis
285
-1 
0
0
-159 
0
-4 
0
3
1.372
1.373
285
-1.369 
-1.209 
1.369
3
0
367
1.427 1.370
15
200 152
-1.387 
1.370
267 285
269
-164 
-1.221 
-1.367 
1.427
0
1.427
0
00
1.354
-1.223 
0
-1 
-142 
0
2
0
367
108
6
-16 
61
0
2
63
3
2
-1 
0
0
0
0
0
0
0
-0 
0
0
0
-14 
0
0
3
105
269
171
12
-17 3
0
1
1
0
2014
0
0
0
1
0
0
2
0
-0 
1
00
3
0
-0 
-0 
-19 
43
-0 
-478-
Orgabo GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Anlagenintensität 0,8% 0,6% 0,2%
Abschreibungquote 43,7% 187,2%
Investitionen 0
Investitionsquote 0,0%
Liquidität 3. Grades 177,8%
Eigenkapital 162
davon Gezeichnetes Kapital 55
Eigenkapitalquote 44,2% 39,1%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -62
Verschuldungsgrad 126,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3,0%
Return on Investment (ROI) 11,8%
Eigenkapitalrentabilität 26,8%
Gesamtkapitalrentabilität 11,9%
Materialintensität 85,7%
Rohertrag 204
EBIT
EBITD
A
ROCE 12,4%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0,0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,9%
0
4
160
0,0%
2,5%
88,1%
3
1,0%
0
0
0,0
37,8%
0,0%
0,9%
155,7%
105
55
19
160,6%
55
162,9%
-48
0
0,2%
108
0
164,2%
>1.000%
0
>1.000%
0
0
0
61
62
66,1%
0,0%
-16
-5,1%
-13,1%
-17
-1,0%
148
89,2%
-5,1%
0,0%
-5,5%
0,0%
0,0%
0
0,0%
0
-479-
Orgabo GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Im Geschäftsjahr 2014 konnten rund 15.394 t Klärschlamm und 6 .886 t Klärwerksreststoffe 
von den Klä ranlagen Darmstadt, Langen -Egelsbach und Heusenstamm entsorgt werden. Die 
Genehmigung eines Misch- und Lagerplatzes am Standort der Deponie Büttelborn in Zusa m-
menarbeit mit der AWS Abfall-Wirtschafts- Service GmbH hat sich weiterhin verzögert. Deshalb 
wurde die ORGABO-Grundmischung in der Übergangsphase am Standort der Firma Rhenus in 
Mannheim produziert. 
Die Herstellung und der Vertrieb von ORGABO-Produkten konnte im Berichtsjahr wieder gestei-
gert werden. Der Absatz lag mit 9.540 t (Vorjahr 6 .510 t) um ca. 47% über dem Wert des Vor-
jahres. Die im Vorjahr aufgetretenen Schwierigkeiten mit der Neuaufnahme der Produktion von 
ORGABO mit neuer Technik wurden bewältigt. 
Die Verwertung von Klärschlämmen und Kläranlagennebenprodukten ist gegenüber dem Vor-
jahr leicht gesunken. Im Geschäftsjahr 2014 übernahm die ORGABO -GmbH 12.019 t (Vorjahr 
12.275 t) Klärschlämme von der HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG, von den Kläranlagen 
Zentralklärwerk Darmstadt (100 % energetische Verwe rtung) und Klärwerk Darmstadt -
Eberstadt (rd. 20 % energetische und rd. 80% stoffliche Verwertung). Auf die Klä ranlagen des 
Abwasserverbandes Langen -Egelsbach-Erzhausen und der Stadt Heusenstamm entfiel eine 
Klärschlammmenge von 3.375 t (Vorjahr 4.408 t) teilentwässe rter Schlamm, der zu rd. 20% 
energetisch und zu 80% stofflich verwertet wurde. Neben der Klärschlammentsorgung übe r-
nahm das Unternehmen ca. 688 t Klärwerksnebenprodukte wie Sandfang- und Rechengut. 
Diese Reststoffe wurden in Rekultivierungsvorhaben auf Deponien nach einer vorhergehenden 
Kompostierung durch Partnerunternehmen verwertet. Für die energetische und stoffliche Ent-
sorgung der Klärschlämme zeichne te sich unverändert die Muttergesellschaft MW -Mayer 
GmbH verantwortlich. Diese Reststoffe wurden in Rekultivi erungsvorhaben auf Deponien nach 
einer vorhergehenden Kompostierung durch Partnerunternehmen verwertet. 
 
Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Jahresvergleich aufgrund von Mengeneffekten um 1,4 % 
bzw. 19 TEUR auf 1.373 TEUR, wohingegen der Materialaufwand um 1,1% bzw. 13 TEUR auf 
1.209 TEUR sank. Unter Berücksichtigung der um 19 TEUR gesunkenen Bestandsveränderu n-
gen, der nur marginal  veränderten sonstig en betrieblichen Erträge (3 TEUR) und Aufwendu n-
gen (-5 TEUR), konstanter Abschreibungen konnte im Jahres vergleich  ein um 17 TEUR höhe-
res Jahresergebnis in Höhe von 3 TEUR erwir tschaftet werden. Inklusive des Verlustvortrages 
aus dem Vorjahr von 14 TEUR ergab sich ein Bilanzverlust von 11 TEUR. 
 
Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft keine Investitionen getätigt. 
 
Die Ende des Jahres 2012 novellierte Düngemittelverordnung lässt für die Herstellung von O R-
GABO-Grundmischung sowie deren Nebenprodukte noch genüg end Sp ielraum, ORGABO -
Substrat am Markt abzusetzen. Ab dem Jahr 2015 muss jedoch beim Einsatz von Klä r-
schlämmen auf die niedrigeren Grenzwerte der neuen Düngemittelverordnung Rücksicht g e-
nommen werden. Geeignete Schlämme können der ORGABO jedoch über die M uttergesell-
schaft dauerhaft zur Verfügung gestellt werden. Für das Jahr 2015 ist die Produktion von ca. 
10.000 t ORGABO vorerst geplant. Für das Jahr 2015 und Folgende wird wieder mit einem 
positiven Jahresüberschuss im niedrigen fünfstelligen Bereich gerechnet. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch Deloitte & Tou-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsve r-
merk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das G e-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
-480-
Orgabo GmbH

OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH
Anschrift: Werner-von-Siemens-Str. 33, 64711 Erbach
Kontakt: 06062/ 633 10 sowie www.owas-gmbH.de
Gründung: 30.03.1994
Handelsregister: HRB 993, Amtsgericht Michelstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Abwasserverband Mittlere Mümling
Abwasserverband Bad König 10,00%
Abwasserverband Obere Gersprenz 10,00%
Abwasserverband Unterzent 10,00%
Odenwaldkreis 10,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Croissant, Barbara Vorsitzende k.A.
Lahmeyer, Wolfgang Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Stadtwerke Michelstadt GmbH
Unternehmenszweck ist die Erbringung von Laborleistungen im Umweltbereich, Durchführung von
Kontrollen entsprechend der Eigenkontrollverordnung und der Einleiterkontrolle, Übernahme von
Dienstleistungen des kommunalen Umweltschutzes.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
16,00%
15,00%
29,00%
-481-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 184
Vorräte 0 k.A. k.A.
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 92 k.A. k.A.
Wertpapiere 0 k.A. k.A.
Liquide Mittel 91 k.A. k.A.
Rechnungsabgrenzungsposten 1 k.A. k.A.
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 110
Gezeichnetes Kapital 26 k.A. k.A.
Kapitalrücklage 0 k.A. k.A.
Gewinnrücklagen 61 k.A. k.A.
Bilanzergebnis 23 k.A. k.A.
Rückstellungen 53
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 k.A. k.A.
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag k.A.
Sonstige Steuern k.A.
Jahresergebnis
k.A.k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
23
0
208
464 k.A.
k.A.
46 k.A.
k.A.
k.A.
k.A. k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-433 
465
1
464
0
0 k.A.
k.A.
-232 
-160 
-4 
-37 
0
k.A.
k.A.
208
k.A.
k.A.
k.A.
32
0
1
32
23
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A. k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
2014
0
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
1
0
0
k.A.
0 k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-9 
23
-0 
-482-
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 471,0%
Anlagenintensität 11,2% k.A. k.A.
Abschreibungquote 15,5% k.A.
Investitionen 25
Investitionsquote 107,3%
Liquidität 3. Grades 186,7%
Eigenkapital 110
davon Gezeichnetes Kapital 26
Eigenkapitalquote 52,8% k.A.
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 24
Verschuldungsgrad 89,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 5,0%
Return on Investment (ROI) 11,1%
Eigenkapitalrentabilität 21,0%
Gesamtkapitalrentabilität 11,1%
Materialintensität 49,9%
Rohertrag 232
EBIT
EBITD
A
ROCE 18,7%
Personal
Personalintensität 34,5%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A.
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 k.A.
Frauenanteil Beschäftigte - k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - k.A.
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 k.A.
Frauenanteil Auszubildende - k.A.
Altersdurchschnitt Beschäftigte - k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 40 k.A.
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
32
35
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
-483-
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2014 wurde nicht zur Ve r-
fügung gestellt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht ang e-
wendet. 
-484-
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH
Anschrift: Intzestraße 14-16, 60314 Frankfurt am Main
Kontakt: 069/ 9443 250 sowie www.swr-gmbh.de
Gründung: 1965
Handelsregister: HRB 8960, Amtsgericht Frankfurt am Main
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Hochtief Construction AG
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Heesen, Dirk Mitglied k.A.
Herlitschke, Walter Mitglied k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütung
Otto, Stephan Vorsitzender k.A.
Birkner, Dr. Pete
r stv. Vorsitzender k.A.
Schenke, Dirk Mitglied k.A.
Wortmeier, Maik Mitglied k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
29,90%
25,10%
45,00%
Gegenstand des Unternehmens bilden der Bau, die Errichtung, der Betrieb, die Vermietung und
Verpachtung von Anlagen, die der Fortleitung von Energien und Energieträgern aller Art, auch von
Wasser und Abwasser dienen, sowie erforderlichenfalls deren Miete und Pacht, der Tief- und
Straßenbau, der Rohrleitungsbau (Gas, Trinkwasser, Fernwärme, Strom, Telekommunikation), die
Beteiligung an solchen und ähnlichen Unternehmungen sowie die Erledigung aller den
Gesellschaftszwecken mittelbar oder unmittelbar dienenden Geschäfte, Entwicklungs- und
Forschungsarbeiten auf den vorgenannten Gebieten. Das Unternehmen kann auch
Zweigniederlassungen errichten.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121
Abs. 1 Satz 2 HGO.
Mainova AG
-485-

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 7.500
Vorräte 749 1.109 1.867
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 5.578 3.964 4.460
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.172 1.816 1.323
Rechnungsabgrenzungsposten 35 35 36
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 4.036
Gezeichnetes Kapital 1.030 1.030 1.030
Kapitalrücklage 1.177 1.177 1.177
Gewinnrücklagen 1.524 1.524 1.894
Bilanzergebnis 305 671 436
Rückstellungen 1.998
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag -190 
Sonstige Steuern -45 
Jahresergebnis
-58 
85
-56 
0
0
0
-193 
0
0
3
0
-181 
1
00
436
0
-245 
-48 
0
3.602
3.609
0
2014
794 922
0
0
366
0
-8.657 
729
4.402
10.378
4.151
2.255
601
377
0
-178 
199
3.404
3.447
-570 
-193 
0
0
5
-198 
99
7
-194 
0
-1.044 
-9.928 
-20.435 
20.812
331
20.343
138
00
19.152
-10.940 
-7.921 
-523 
-1.051 
21
3.454
7
10.939
4.537
2.606
-8.173 
64
20.070
18.956
11.295
-19.148 
-9.011 
20.006
3.383
0
10.939
20.481 20.410
1.258
4.906 3.721
-19.715 
20.509
6.889 7.650
10.378
-891 
0
1.050
-589 
0
0
11.295
-486-
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 208,8%
Anlagenintensität 31,1% 33,3% 32,0%
Abschreibungquote 15,4% 16,3%
Investitionen 784
Investitionsquote 23,0%
Liquidität 3. Grades 195,8%
Eigenkapital 4.036
davon Gezeichnetes Kapital 1.030
Eigenkapitalquote 36,9% 42,4%
Bankverbindlichkeiten 1.836
Veränderung Verschuldung 856
Verschuldungsgrad 171,1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,4%
Return on Investment (ROI) 0,8%
Eigenkapitalrentabilität 2,1%
Gesamtkapitalrentabilität 2,4%
Materialintensität 52,6%
Rohertrag 9.541
EBIT
EBITD
A
ROCE 3,7%
Personal
Personalintensität 38,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 133
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 138 133
Frauenanteil Beschäftigte - 0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 9
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 8 9
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 45,8
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 54 58
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0%
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsrats / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
39,9%
8,0%
k.A.
k.A.
60
0,0%
0,0%
145
1.399
377
900
16,5%
17,9%
1.364
3,5%
8,3%
794
1,8%
10.482
48,4%
3,5%
k.A.
k.A.
1.389
2,2%
4.537
620
148,9%
203,5%
754
200,5%
205,8%
-1.185
135,8%
4.402
1.030
430
188,5%
1.030
5,6%
40,2%
20,9%
k.A.
k.A.
k.A.
3,9%
k.A.
1.511
10.994
43,1%
9,6%
44,9%
922
8,9%
-487-
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die SWR GmbH ist spezialisiert auf die Erstellung von Gas -, Wasser-, Kanal- und Fernwärme-
rohrleitungssystemen sowie dem Industrierohrleitungsbau. Das Leistungsangebot umfasst we i-
terhin den Bau von Kabelkanallinien für di e Deutsche Telekom, für Energieversorgungsunter-
nehmen sowie für verschiedene Anbieter aus dem Bereich der LWL-Netzwerke. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 hat die SWR ihren Akquisationsfokus auf komplexe, technisch  an-
spruchsvolle Bauvorhaben gelegt. Diese Bemühungen tragen inzwischen Früchte und l ieß die 
SWR mit einen sehr guten Auftragsbestand in das Jahr 2015 starten. 
 
Der Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 2014 betrug 7.046 TEUR. Im Ve rlauf des 
Jahres 2013 konnten Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 28 .030 TEUR angenommen 
werden. Somit ergab sich zum End e des Geschäftsjahres 2014 ein Auftragsbestand in Höhe 
von 15.070 TEUR (Vorjahr: 7.050 TEUR). 
 
Das Geschäftsjahr wurde mit einer Bauleistung von 20.006 TEUR und somit knapp unter dem 
Vorjahreswert von 20.410 TEUR abgeschlossen. 
Dennoch erreichte die SWR das fünfte Jahr in Folge ein positives Ergebnis. Das Nachsteuere r-
gebnis konnte von 366 TEUR auf 436 TEUR gesteigert werden. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 wurde insgesamt 754 T EUR vor allem in technische Anlagen u nd Ma-
schinen investiert. 
 
Durch die kontinuierliche Überwachung der Arbeitsabläufe, das Projektcontro lling größerer 
Baumaßnahmen und die monatliche Kontrolle über den „Stand der Bauten“ ist die Gesellschaft 
jederzeit in der Lage regulierend einzugreifen. A ufgrund der unmittelbaren Einbindung der G e-
schäftsführung in das operative Geschäft, ist sichergestellt, dass Risiken, die einen negativen 
Einfluss auf die Geschäftsfeldendwicklung haben, rechtzeitig erkannt werden. 
 
Für 2015 erwartet die Gesellschaft einen leicht steigenden Umsatz und ein positives Ergebnis. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen sbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsyst e-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch die Treuhand 
Oldenburg GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestät i-
gungsvermerk erteilt haben. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Bereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
-488-
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH

ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 4090 sowie www.zas-darmstadt.de
Gründung: 1974
Handelsregister: keine Eintragung
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Mitglieder
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
RVZ Rohstoff- und Verwertungs- Zentrum Südhessen GmbH
SAVAG Südhessische Abfall-Verwertungs GmbH
Organe der Gesellschaft
Zweckverbandsvorstand
Verbandsversammlung
 
Zweckverbandsvorstand
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Schellhaas, Klaus Peter Landrat Vorsitzender -
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender -
Verst, Günter stv. Vorsitzender -
Busch, Gerhard Stadtrat Mitglied -
Fleischmann, Christel Kreisbeigeordneter Mitglied -
Kredel, Willi Mitglied -
Kübler, Dietrich Landrat Mitglied -
Theiß, Georg Kreisbeigeordneter Mitglied -
Wegel, Hans Stadtrat Mitglied -
Bezüge des Zweckverbandsvorstands
Verbandsversammlung
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Achenbach, Ludwi
g Stadtverordneter Mitglied -
Achilles, Dr. Albrecht Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Aslan, Yasemin Stadtverordnete Mitglied -
Flöter, Christian Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Freund, Boris Kreistagsabgeordneter Mitglied -
 
 
 
50,00%
25,00%
Aufgabe des ZAS ist der Betrieb seiner Anlagen zur Abfallentsorgung im Verbandsbereich,
insbesondere des Müllheizkraftwerks in Darmstadt. Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann sich der
Verband Dritter bedienen. Die Pflicht zur Abfallentsorgung wird von den Verbandsmitgliedern nicht auf
den ZAS übertragen. Die Aufgaben des ZAS umfassen insbesondere auch die Einleitung und
Durchführung der erforderlichen abfall- und immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren für
die Einrichtung neuer bzw. die Änderung bestehender ortsfester Abfallentsorgungsanlagen des ZAS und
die Durchführung der notwendigen Maßnahmen der Rekultivierung und Nachsorge für verfüllte
Deponien im Verbandsbereich, die Eigentum des ZAS sind.
Die Mitglieder des Zweckverbandvortsands erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung.
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Gemäß § 121 Abs.
2 HGO gilt die Abfallbeseitigung nicht als wirtschaftliche Betätigung.
Müllabfuhr-Zweckverband Odenwald (MZVO)
-489-

Fröhlich, Doris Stadtverordnetenvorsteherin Mitglied -
Handschuh, Heiko Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied -
Hartmann, Karl Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Helfmann, Carsten Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Herbst, Margrit Kreistagsabgeordnete Mitglied -
Kirchhöfer, Gudrun Kreistagsabgeordnete Mitglied -
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordn., MdL Mitglied -
Raab, Georg Mitglied -
Reiter, Jürgen Mitglied -
Schäfer, Michael Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Seiler, Hedwig Mitglied -
Sperling, Christopher Stadtverordneter Mitglied -
Sydow, Dr. Walter Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Völker, Sigrid Mitglied -
Volkmann, Hans Kreistagsabgeordneter Mitglied -
Wucherpfennig, Dagmar Kreistagsvorsitzende Mitglied -
Bezüge der Verbandsversammlung
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung.
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.
-490-
Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS)

Bilanz (TEUR) 2012 2013
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 18.276
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 5.030 5.672 5.566
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 13.246 10.781 13.865
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 27.106
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 20.150 26.650 32.150
Bilanzergebnis 6.956 6.041 1.901
Rückstellungen 1.531
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0
Sonstige Steuern -1 
Jahresergebnis
0
6.925
-1 
0
421
0
-1.349 
0
0
87
0
-2.513 
54
00
1.780
0
0
-1 
838
53.471
56.636
1.007
2014
7.355 2.737
0
0
6.005
421
-10 
1.781
32.691
71.768
39.141
3.056
6.006
8.932
0
-2.006 
6.926
56.263
53.006
-3.451 
-956 
0
0
60
-1.437 
872
2.158
-1.824 
0
-2.215 
-21.328 
-25.623 
34.555
692
33.863
0
00
33.484
-20.986 
-5 
-4.506 
-126 
1.765
55.315
1.471
74.539
34.051
2.876
-8 
1.459
27.586
26.127
76.068
-24.849 
-21.468 
26.127
53.580
918
74.539
33.863 33.484
0
45.902 36.021
-27.001 
34.356
16.453 19.432
71.768
-74 
0
0
-3.298 
0
421
76.068
-491-
Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 126,1%
Anlagenintensität 75,5% 77,1% 74,5%
Abschreibungquote 8,0% 5,8%
Investitionen 3.515
Investitionsquote 6,2%
Liquidität 3. Grades 506,1%
Eigenkapital 27.106
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 36,4% 45,6%
Bankverbindlichkeiten 43.822
Veränderung Verschuldung -1.124
Verschuldungsgrad 175,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 20,5%
Return on Investment (ROI) 9,3%
Eigenkapitalrentabilität 25,5%
Gesamtkapitalrentabilität 12,7%
Materialintensität 60,7%
Rohertrag 12.877
EBIT
EBITD
A
ROCE 13,1%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 6
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 2
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 8 8
Frauenanteil Beschäftigte - 25%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 43,4
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 1 1
Frauenanteil innerhalb des Zweckverbandsvorstands / 50,0%
Frauenanteil innerhalb der Verbandsversammlung / 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
11,5%
33,3%
0,0%
1
0,0%
36,4%
9
34.121
9.353
13.858
6,2%
4,9%
11.227
8,4%
18,4%
7.776
17,9%
12.156
62,1%
8,4%
3
0
30.181
6,8%
34.051
2.738
123,4%
120,8%
4.762
113,4%
332,0%
-9.881
119,5%
32.691
0
3.120
164,2%
0
4,2%
44,8%
8,4%
0
0
46,0
2,3%
6
6.456
4.659
0,0%
5,2%
77,8%
3.158
4,4%
-492-
Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Abfallwirtschaft in Deutschland wird seit dem 01.Juni 2012 durch das neue Kreislaufwir t-
schaftsgesetz geregelt. Es ist das zentrale Bundesgesetz im deutschen Abfallrecht. Zentraler 
Inhalt des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ist die fünfstufige Abfallhierarchie, mit der die Reihe n-
folge aus Abfallverme idung, Wiederverwendung, Recycling und sonstiger, auch energetischer 
Verwertung von Abfällen und schließlich der Abfallbeseitigung festgelegt wird. Hierbei ist vo r-
rangig jeweils die für den Umweltschutz bestmögliche Option zu wählen. Es sollen jedoch n e-
ben den ökologischen Auswirkungen auch technische und wirtschaftliche Folgen berücksichtigt 
werden.  
 
Von hoher Bedeutung für den ZAS ist die Akquisition von zusätzlichen Mengen nicht nur bei 
gewerblichen Abfällen, sondern gerade auch die Kooperation mit kommunalen benachbarten 
und nicht weit entfernt liegenden Gebietskörperschaften. Ein in diesem Zusammenhang wicht i-
ger Erfolg war die Aushandlung einer solchen interkommunalen Zusa mmenarbeit mit dem 
Kreis Neuwied, dem Rhein -Hunsrück-Kreis und der Kreisverwaltung Bad Kreuznach. Weiter 
konnte die langjährige Kooperation mit dem Kreis Groß -Gerau (RIEDWERKE) frühzeitig  verlän-
gert und damit die vereinbarten Abfallmengen für weitere zehn  Jahre gesichert werden. In 
Summe ist dies mehr als 50.000 Tonnen p.a. die wesentlich zur Auslastung der Müllverbre n-
nungsanlage beitragen.  
 
Der Umsatz im Berichtsjahr beträgt 26.127 TEUR (Vorjahr: 33.484 TEUR). Davon entfallen rd. 
88 %  auf die Verbrennungsentgelte und gebühren, der Rest ist dem Strom- und Wärmeverkauf 
zuzuordnen. Es wurden insgesamt 222.647 Mg (Vorjahr: 205.889 Mg) Abfälle entsorgt. 
Durch das Müllheizkraftwerk Darmstadt konnte im abgelaufenen Jahr rd. 105  Mio kWh ( Vor-
jahr. 116,6 Mio. kWh)  in das Fernwärmenetz der HEAG Südhessischen Energie AG (HSE) ein-
speisen. 
 
Das Jahr 2014 schließt für den ZAS mit einem  voraussichtlichen Jahresgewinn in Höhe von rd. 
1.780 TEUR ( Vorjahr. 6.005 TEUR), der im Wesentlichen mit 1.305 TEUR aus dem Betrieb s-
zweig Müllheizkraftwerk und mit 420 TEUR aus der Ausschüttung der SAVAG  hervorgeht.  
Im Jahr 2014 wurden im MHKW Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 4.450 TEUR 
getätigt.  Dabei wurden die Ausgaben zu großen Teilen für in Bau befindliche Anlagen g etätigt. 
Die Fina nzierung der Investitionen wurde durch neu aufgenommene Darlehen sichergestellt. 
Die Tilgung konnte durch die Abschreibung und aus dem laufenden Geschäft geleistet werden. 
Der  ZAS beschäftig kein eigenes Personal. Mit der Betriebs - und Ge schäftsführung ist die 
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) beauftragt. Lediglich aufgrund rechtlicher Vorgaben 
entstehen für die Abrechnung der Gebühren - und Entgelte aus Anlieferungen zum Müllhei z-
kraftwerk Darmstadt Personalaufwendungen für den ZAS  für geringfügig Beschäftigte i.H. v. 
rd. 10 TEUR p.a. 
 
Die für die Betriebsführung zuständige HSE hat ein umfangreiches Qualitäts- und Risikomana-
gementsystem. Sie hat sich einer Überwachung ihres Betriebes nach § 13 EfbV zur Anerke n-
nung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG für das MHKW Darmstadt unterzogen und ist 
als solcher zertifiziert. Die HSE erfüllt die Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und 
Transparenz im Unternehmensbereich“. Diesen wird hinsichtlich der Verpflichtung zum Ris i-
komanagement  und  der Anwe ndung von Kontrollsystemen Rechnung getragen. Die Risiken 
werden systematisch im Risikomanagementsystem der HSE aufgezeichnet und ihre Entwic k-
lung einschließlich der getroffenen Gegenmaßnahmen überwacht. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgte durch die CONSULT + 
CONCEPT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird  daher nicht ang e-
wendet. 
-493-
Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS)

Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement 
 
 HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-GmbH & Co. KG 
 Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt* 
 
 
* keine Einbeziehung in die abgebildeten Grafiken  
 
Ziele im Geschäftsfeld 
Das Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement wird durch die HEAG 
Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (HEAG) repräsentiert. Neben ihrer Funktion als Fü h-
rungsgesellschaft des HEAG -Konzerns mit seinen fünf Tochteru n-
ternehmen HEAG Südhessische Energie AG (HSE), bauverein AG, 
HEAG mobilo GmbH, HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnütz i-
ge GmbH und HEAG Versicherungsservice GmbH, verantwo rtet sie 
darüber hinaus das Beteiligungsmanagement der Wissenschaft s-
stadt Darmstadt. Dies stärkt Darmstadts Eigentümerfunkt ion in 
der Stadtwirtschaft. Hierzu verbessert die HEAG stetig die Informa-
tion über die Beteiligungen und erhöht damit die Transparenz.  Die 
HEAG verzahnt Prozesse und richtet dabei alle Aktivit äten darauf 
aus, die Stadtrendite zu steigern. 
 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Die HEAG unterhält Kooperationen mit den Darmstädter Hochschu-
len, unter anderem zum Thema Wissensmanage ment. Ziel einer 
weiteren Kooperation ist die Erarbeitung einer Studie über die nat i-
onale und internationale Beteiligungsberichterstattung. 
Darüber hinaus kooperiert  die HEAG mit dem Gründerzentrum der 
TU Darmstadt (HIGHEST) und stärkt damit die Gründungskultur in 
Darmstadt und der Region. 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Beteiligungsmanagement 
Auszeichnungen *

Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
Anschrift: Rheinstraße 10-12, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 28160 sowie www.sparkasse-darmstadt.de
Gründung: 28.10.1808
Handelsregister: HRA 6607, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Trägerverhältnisse
Träger
Wissenschaftsstadt Darmstadt 60,00%
Landkreis Darmstadt-Dieburg 40,00%
Beteiligungen
HEAG
weitere Unternehmen in der Sparkassenorganisation
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Verwaltungsrat
Vorstand
Name, Vorname Position Vergütung
Sellner, Georg Vorsitzender -
Scheidel, Roman stv. Vorsitzender -
Erb, Hans-Werner Mitglied -
Bezüge des Vorstands
Verwaltungsrat
Name, Vorname Position Titel Vergütung
Partsch, Joachim Vorsitzender Oberbürgermeister -
Schellhaas, Klaus Peter stv. Vorsitzender Landrat -
Benz, Hanno Stadtverordneter -
Hafermehl, Reinhold -
Heldmann, Thomas -
Karl, Hans-Dieter -
Klink, Petra -
Mager, Philipp -
Metzger, Dagmar Stadtverordnete -
Röder, Friedel -
Schellenberg, André Stadtkämmerer -
Steinacker, Thomas -
Tengicki, Andreas -
Wolff, Karin MdL -
Wudy, Renate -
Bezüge des Verwaltungsrats
Die Sparkasse hat die Aufgabe, als dem gemeinen Nutzen dienendes Wirtschaftsunternehmen, in ihrem
Geschäftsgebiet geld- und kreditwirtschaftliche Leistungen zu erbringen, insbesondere Gelegenheit zur
sicheren Anlage von Geldern zu geben (§ 2 Abs. 1 der Satzung). Die Sparkasse hat das Sparen und die
übrigen Formen der Vermögensbildung zu förde rn und dient der Befriedigung des örtlichen
Kreditbedarfs unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitnehmer, des Mittelstandes, der
gewerblichen Wirtschaft und der öffentlichen Hand (§ 2 Abs. 2 der Satzung).
Öffentlich-rechtliche Sparkasse, mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt
des öffentlichen Rechts (§ 1 Abs. 2 der Satzung).
5,01%
Die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder betrugen in Summe 88 TEUR.
Die Vergütung des Vorstands betrug für das Geschäftsjahr 2014 in Summe 1.267 TEUR.
-497-

Bilanz (TEUR)
Aktiva
Barreserve 54.906 52.992 55.292
-- -
Forderungen
an Kreditinstitute 437.319 450.162 468.558
an Kunden
77.216 76.984
Beteiligungen 43.474 40.372 40.319
Anteile an verbundenen Unternehmen 205 205 205
Treuhandvermögen 40 308 198
Ausgleichsforderung öffentl. Hand - - -
Immaterielle Anlagewerte 72 110 105
Sachanlagen 55.773 54.736 52.018
Sonst. Vermögensgegenstände 7.297 11.778 14.916
1.492 1.171 824
08 3 3
Summe Aktiva
Passiva
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten 361.799 222.281 217.365
gegenüber Kunden
Verbriefte Verbindlichkeiten 107.783 74.815 61.375
Treuhandverbindlichkeiten 40 308 198
Sonst. Verbindlichkeiten 4.880 3.870 3.139
Nachrangige Verbindlichkeiten - - -
Rechnungsabgrenzungsposten 1.812 1.322 951
Rückstellungen 30.807 30.719 34.695
Sonderposten mit Rücklagenanteil - - -
Genussrechtskapital - - -
Fonds für allgemeine Bankrisiken 34.620 50.608 67.315
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital - - -
Kapitalrücklage- - -
Gewinnrücklagen 307.727 319.727 330.727
Bilanzgewinn 16.000 16.000 16.000
Summe Passiva
948.375
4.087.790 4.122.2304.040.564
3.175.096
126.694
2012 2013
688.272
2014
2.674.796
828.016
2.570.9482.414.395
Schuldtitel öffentl. Stellen und Wechsel, die 
zur Refinanzierung bei der Deutschen 
Bundesbank zugelassen sind
Rechnungsabgrenzungsposten
4.040.564
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrech.
Aktien u.a. nicht festverzinsliche 
Wertpapiere
Schuldverschreibungen u.a. festverzinsliche 
Wertpapiere
3.390.465
4.122.230
3.368.140
4.087.790
-498-
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt

Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Zinsergebnis 84.981 82.913 81.008
Laufende Erträge 5.151 6.981 6.080
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1 0 0
Provisionsergebnis 23.346 23.459 24.153
Nettoertrag/ -aufwand aus Finanzgeschäften -12 71 87
5.745 5.559 5.352
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen -61.249 
Abschreibungen und Wertberichtigungen -3.964 
Sonstige betriebl. Aufwendungen -3.070 -4.746 -4.424 
-19.544 
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 31.385
Außerordentliches Ergebnis - - -
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Sonstige Steuern -99 -180 -186 
Jahresergebnis
-13.374 
16.000
-15.411 
29.560
-16.707 
16.000
31.591
-15.286 
 Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken 
16.000
-15.988 
Sonstige betriebliche Erträge
-3.687 
-62.971 -64.942 
-1.047 
-499-
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Sparkasse Darmstadt ist eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige 
Anstalt des öffentlichen Rechts. Träger sind die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-
Dieburg. Sie unterstützen die Sparkas se bei der Erfüllung ihrer Aufgaben mit der Maßgabe, 
dass ein Anspruch der Sparkasse gegen die Träger oder eine sonstige Verpflichtung der Träger, 
der Sparkasse Mittel zur Verfügung zu stellen, nicht besteht. Die Sparkasse haftet für ihre Ve r-
bindlichkeiten mit ihrem gesamten Vermögen. Darüber hinaus ist die Sparkasse dem bunde s-
weiten Sicherungssystem der Deutschen Sparkassenorganisation und daneben dem Stützungs-
fonds des Sparkassen– und Giroverbandes Hessen–Thüringen angeschlossen. 
 
Die Bilanzsumme der Spar kasse Darmstadt erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 34.440 
TEUR (0,8 %) auf 4.122.230 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2014. Es wurde ein Bilanzgewinn 
von 16.000 TEUR erwirtschaftet. Das Kreditvolumen (inklusive Treuhandkredite und unwide r-
rufliche Kreditzusagen) konnte im Geschäftsjahr um 117.059 TEUR auf 2.922.379 TEUR g e-
steigert werden. Das Volumen der Kredit - und Darlehensneuzusagen erhöhte sich im Vergleich 
zum Vorjahr um 34.752 TEUR auf 476.183 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 
einschließlich Eigenemissionen der Sparkasse erhöhten sich um 8.884 TEUR (0,3 %) auf 
3.451.839 TEUR. Die Verbindlichkeiten gege nüber Kreditinstituten reduzierten sich um 4.916 
TEUR auf 217.365 TEUR zum 31.12.2014. Nach dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vo r-
standes sollen aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2014 von 16.000 TEUR 68,75 % der 
Sicherheitsrücklage zugeführt und 31,25 % an die Träger zur Verwendung für g emeinnützige 
Zwecke ausgeschüttet werden. Auf die Stadt Darmstadt entfällt hie rvon ein Anteil von 3/5, d as 
sind brutto 3.000 TEUR. 
Die Sicherheitsrücklage erhöhte sich in 2014 vo n 319.727 TEUR auf 330.727 TEUR . Nach 
Feststellung des Jahresabschlusses 2014 wird sich die Sicherheitsrücklage dann auf 341.727 
TEUR belaufen. Das entspricht einer Erhöhung von 3,3 %. Daneben erfolgte im G eschäftsjahr 
2014 eine weitere Dotierung des Fonds für allgemeine Ban krisiken in Höhe von 16.707 TEUR 
auf 67.315 TEUR. Darüber hinaus verfügt die Sparkasse Darmstadt über umfangreiche ergän-
zende Eigenkapitalbestandteile in Form der Vorsorgereserven gemäß § 340 f HGB. Die Eigen-
kapitalquote gem. CRR (Capital Requirements Regulation) betrug zum Bilanzstichtag 
31.12.2014 23,2 % und überschritt deutlich den vorgeschriebenen Mindestwert von 8 %. 
 
Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse Darmsta dt war aufgrund einer ausgewogenen Liquidität s-
planung im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Unter Berücksichtigung der erforderlichen 
Bewertungsmaßnahmen und einer weiteren Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankris i-
ken ergab sich ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit i. H. v. 29.560 TEUR. Das bede u-
tet einen Rückgang gegenüber dem Vorjahresergebnis von 2.031 TEUR. 
Der Zinsüberschuss verminderte sich im Geschäftsjahr 2014 um 1.905 TEUR, das sind 2,3 % 
auf 81.008 TEUR. Der Zinsüberschuss war nac h wie vor die bedeutendste Ertragsquelle. Der 
Provisionsüberschuss stieg um 694 TEUR auf 24.153 TEUR.  
Zur Risikolage der Sparkasse Darmstadt ist auszuführen, dass das von der Sparkasse Dar m-
stadt auf Basis der Risikodeckungsmasse festgelegte Gesamtlimit im Jahr 2014 ausreichend 
war und zu keiner Zeit überschritten wurde. Regelmäßig durchgeführte Berechnungen zeigen, 
dass die Risikotragfähigkeit der Sparkasse auch für den Risikofall gegeben ist. Selbst bei Ei n-
tritt der darüber hinausgehenden aE -Stresstests k önnten die Risiken getragen werden. Das 
Risikomanagementverfahren entspricht der Risikolage und dem Risikogehalt der Sparkasse. 
Für das Geschäftsjahr 2015 rechnet die Sparkasse Darmstadt mit leicht steigenden Marktzi n-
sen über alle Laufzeitbänder. Die auf d ieser Zinserwartung basierenden Bilanzstrukturszenar i-
en sehen ein moderates Wachstum im Kundengeschäft – sowohl auf der Aktiv– als auch auf der 
Passivseite – vor. Eine Ausweitung des Eigengeschäftes wird nicht angestrebt. Dies führt im 
Ergebnis zu einem leichten Bilanzsummenwachstum. 
Die formulierte strategische Vorgabe für die Cost –Income–Ratio (CIR) von unter 60 % wird bei 
Eintreffen der Prognosen 2015 erreicht. Für 2015 wird ein unveränderter Bilanzgewinn ang e-
strebt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses der Sparkasse Darmstadt zum 31.12.2014 durch den 
Sparkassen– und Giroverband Hessen–Thüringen hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wur-
de der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Die Sparkasse Darmstadt wendet den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an. 
-500-
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG
Anschrift: Luisenplatz 5 A, 64283 Darmstadt
Kontakt: WDB-KG@darmstadt.de
Gründung: 17. Mai 2005
Handelsregister: HRA 7195, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
HEAG Wohnbau GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH, vertreten durch:
Salber, Lothar Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen der
Wissenschaftsstadt Darmstadt an anderen Unternehmen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
5,01%
-501-

Bilanz (TEUR) 2012 2013 2014
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 68
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 21 21 21
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 47 51 55
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 1.492 1.501
Kapitalanteile 100 100 100
Rücklage 1.438 1.438 1.438
Bilanzergebnis -46 -42 -37 
Rückstellungen 3
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2012 2013 2014
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 1 0 0
Betriebsleistung 1
Betriebsaufwand
Materialaufwand -6 -6 -6 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -0 -0 -0 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -11 -11 -10 
Betriebsergebnis -17 -17 -16 
Finanzergebnis 21 21 21
Erträge aus Beteiligungen 21 21 21
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 4 4 5
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -0 -0 -0 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 4
1.439
3
11
1.510
-17 
11
-16 
1.507
1.439
1
1.510
1.496
0
1.507
1.438
72
0
1
1.438
0
1.514
1.514
75
1.439
11
2
0
0
1.438
-18 
4
00
0
5
-502-
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2012 2013 2014
Bilanz
Anlagendeckungsgrad 2 103,7%
Anlagenintensität 95,5%
Abschreibungsquote 0,0% 0,0%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 474,8%
Eigenkapital 1.492 1.501
davon Gezeichnetes Kapital 100 100
Eigenkapitalquote 99,0% 99,2%
Bankverbindlichkeiten 0 0
Veränderung Verschuldung 0 0
Verschuldungsgrad 1,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Return on Investment (ROI) 0,2%
Eigenkapitalrentabilität 0,2%
Gesamtkapitalrentabilität 0,2% 0,2% 0,3%
Materialintensität >1.000% >1.000%
Rohertrag -6 -6 -6
EBIT 4 4 5
EBITD
A 45
Kostendeckungsgrad 120,8% 130,8%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Beschäftigte - 0,0% 0,0%
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0%
Altersdurchschnitt Beschäftigte - 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte(r) 0 0 0
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsführung / 0,0% 0,0%
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
95,3%
122,4%
1,0%
0
99,1%
104,0%
1.496
0,0%
498,9% 590,3%
104,3%
95,0%
0,2% 0,3%
4
100
0
0,3% 0,3%
0,0% 0,0%
0,8%
>1.000%
-503-
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG (WDB KG) wurde am 
17. Mai 2005 gegründet. Komplementärgesellschaften sind die WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Verwaltungs GmbH, Darmstadt, und die WDB Vermögensverwaltungs GmbH, Darm-
stadt, Kommanditistin ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Gegenstand des Unternehmens 
ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen der Stadt Darmstadt an anderen Unte r-
nehmen. 
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der WDB KG wird durch die Ertragssituation der Beteiligungen 
bestimmt. 
 
Seit dem 23. Juni 2005 hält die WDB KG eine Beteiligung von 5,01  % an der HEAG Wohnbau 
GmbH im Wert von 1.438 TEUR. Risiken aus der Beteiligung an der HEAG Wohnbau GmbH, die 
eine Abwertung der Bet eiligung notwendig machen würden, sind aufgrund des positiven G e-
schäftsverlaufs der HEAG Wohnbau GmbH derzeit nicht ersichtlich. 
 
Mit Vertrag vom 18. August 2009 wurde der Beherrschungs - und Gewinnabführungsvertrag 
zwischen der HEAG Wohnbau GmbH und der BVD Gewerbe GmbH in Bezug auf die Sicherung 
des außenstehenden Gesellschafters, der WDB KG, angepasst. Der Ausgleich für die WDB KG 
als außenstehender Gesellschafter wurde von 4 EUR auf 8 EUR je 100 EUR Geschäftsanteil 
erhöht. 
 
Mit Schreiben des Regierungspräsidiums Darmstadt vom 18. August 2014 wurde die WDB KG 
ab dem Geschäftsjahr 2014 für insgesamt drei Jahre von der Verpflichtung befreit, einen Ja h-
resabschluss und Lagebericht entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden 
Vorschriften des Drit ten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufzustellen und prüfen zu 
lassen. Für diesen Zei traum wird das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der 
Prüfung des Jahresabschlusses beauftragt. 
 
Der Materialaufwand enthält Aufwendungen für Geschäfts führungsleistungen durch die Ko m-
plementärin WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH. Die sonstigen betriebl i-
chen Aufwendungen enthalten die Aufwendungen für die Haftungsübernahme sowie Beträge für 
die Erstellung der Buchführung, des Jahresabschlu sses, der Steuererklärungen der Gesel l-
schaft sowie die Aufwendungen für die Prüfung des Jahresabschlusses. 
 
Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2014 setzt sich aus 100 TEUR Festkapital und         
1.401 TEUR variablen Kapitalanteilen, die die Stadt Darmstadt betreffen, zusammen. 
 
Der WDB KG können Risiken dann entstehen, wenn die von ihr gehaltenen Beteiligungen an 
Wert verlieren und voraussichtlich dauernde Wertminderungen Abschreibungen der Beteiligu n-
gen notwendig machen. 
 
Zum heutigen Zeitpunkt gibt es kei ne Anzeichen für einen Wertverlust bei der Beteiligung an 
der HEAG Wohnbau GmbH. 
 
Für die Folgejahre ist weiterhin mit positiven Ergebnissen zu rechnen. 
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2014 eing e-
treten sind, gibt es nicht. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 erfolgt durch das Revisionsamt 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Beteiligungsberichtes 
liegt jedoch noch kein Testat vor. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Ge-
schäftsjahr 2014 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-504-
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH
Anschrift: Luisenplatz 5 A, 64283 Darmstadt
Kontakt: WDB-GmbH@darmstadt.de
Gründung: 17. Mai 2005
Handelsregister: HRB 9491, Amtsgericht Damstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Salber, Lothar Mitglied 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2012 2013 2014
Gesamtleistung 6
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 39
Bilanzsumme
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0
Gegenstand des Unternehmens ist es, bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma WDB
Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG die Rechtsstellung einer persönlich
haftenden Gesellschafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu führen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
0
0
0
0
43
4544
41
2
41
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge.
6
2
6
-505-

Anhang zum 
Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 2014 
 
 
 
-507-

Darmstädter Beteiligungskodex 
vom 13.09.2012 
in der Fassung vom 16.10.2014 
 
 
 
Entsprechungen und 
Abweichungserläuterungen 
aller abgegebenen 
Entsprechenserklärungen  
für das Geschäftsjahr 2014 
 
 
 
 
 
 
 
 
-508-

Inhaltsübersicht 
 
 
1. Teil: Präambel, Geltungsbereich und Ziele ................................ ................................ ...................  2 
A  Präambel ................................................................................................................................. 2 
B  Geltungsbereich ...................................................................................................................... 3 
C  Ziele ......................................................................................................................................... 4 
 
2. Teil: Entsprechenserklärung ................................ ................................ ................................ ......... 6 
A  Aufsichtsgremium .................................................................................................................. 9 
1 Zusammensetzung ............................................................................................................... 10 
2 Aufgaben und Zuständigkeiten ............................................................................................ 12 
3 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums ...................... 17 
4 Interessenkonflikt ................................................................................................................. 19 
5 Vergütung ............................................................................................................................. 21 
B  Geschäftsleitung ................................................................................................................... 21 
1 Zusammensetzung ............................................................................................................... 22 
2 Aufgaben und Zuständigkeiten ............................................................................................ 25 
3 Interessenkonflikt ................................................................................................................. 34 
4 Vergütung ............................................................................................................................. 36 
5 Führung ................................................................................................................................. 41 
C  Rechnungslegung und Abschlussprüfung ........................................................................... 45 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
-509-

1. Teil: Präambel, Geltungsbereich und Ziele 
 
 
A Präambel 
 
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfordern eine gute und verantwortungsvolle 
Unternehmensführung. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich zur weiteren Verbesserung der Unternehmenslei tung,  
-steuerung und -transparenz entschlossen, eine Richtlinie unter dem Titel "Darmstädter Beteili-
gungskodex" zu erlassen. 
 
Dieser ist als einer der wichtigsten Maßnahmen der am 17. Dezember 2009 von der Stadtveror d-
netenversammlung beschlossenen Stadtwirtschaftsstrategie und dem Beschluss vom 1 5. Mai 
2007 zum Beteiligungsmanagement zu sehen. Zudem werden die Anforderungen d er Komm u-
nalaufsicht und des Landesrechnungshofes berücksichtigt.  
 
Zur Erarbeitung des vorliegenden Darmstädter Beteiligungskodex wurde ein Lenkungskreis - be-
stehend aus dem Beteiligungsdezernenten, dem Stadtwirtschaftskoordinator und Mitgliedern der 
Stadtverordnetenversammlung - eingerichtet, der die Interessen der Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt im Sinne ihrer Bürgerinnen und Bürger verankert hat. Der Kodex ist zudem mit den Fachd e-
zernenten und den wesentlichen Beteiligungen abgestimmt. Der Darmstädter Beteiligungskodex 
wurde somit in einem Dialog mit allen Beteiligten entwickelt. Die HEAG Holding AG - Beteil i-
gungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) war hierbei federführend tätig. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex  orientiert sich an bereits bestehenden Reg elwerken. Neben 
den OECD-Prinzipien, der Richtlinie 2006/46/EG vom 14. Juni 2006, dem Deutschen Corporate 
Governance Kodex und den Grundsätzen für Bundesbeteiligungen sind auch verschiedene Kodizes 
der Bundesländer und Kommunen berücksichtigt.  
 
Während der Deutsche Corporate Governance Kodex insbesondere das Vertrauen der A nleger in 
eine gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung fördern will, steht  bei dem vorliegen-
den Kodex auch die besondere Verantwortung kommunaler Unterneh men für ihre Bürgerinnen 
und Bürger bei der Wahrnehmung von Aufgaben der Daseinsvorsorge im F okus. Der Kodex trägt 
den gesetzlichen Anforderungen an die kommunale Wirtschaft Rechnung. Zu nennen sind  insbe-
-510-

sondere die Pflicht zur sparsamen, vorsichtigen und wirtschaftl ichen Haushaltsführung sowie die 
gestiegenen Anforderungen an Aufsichtsorgane bis hin zur Aufsichtsratshaftung.  
 
Der Begriff Public Corporate Governance wird als Maßstab für gute Unternehmensführung im Si n-
ne von Unternehmensleitung und -steuerung in öffentlichen Unternehmen sowie Transparenz  
dieser Unternehmen verstanden. Angestrebt wird eine Balance zwischen u nternehmerischen, am 
wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen orientierten und den komm unalen, am Gemeinwohl 
ausgerichteten Zielen.  
 
Nach der Stadtwirtschaftsstrategie ist d er Darmstädter Beteiligungskodex eine konsequente Wei-
terentwicklung des Beteiligungsmanagements. Die Transparenz und Vernetzung der Beteiligu n-
gen werden ausgebaut, Chancenpotentiale können erschlossen werden und die frühzeitige Identi-
fikation und der Umgang mit Gefährdungspotentialen werden erleichtert. 
 
Der Kode x soll die Unternehmensführung positiv beeinflussen. So können mangelnde Transp a-
renz, fehlendes Risikobewusstsein und nachlässige Kontrolle komplexer wirtschaftlicher Zusa m-
menhänge und Abhängigkeiten z. B. als Ursachen von Finanzmarkt- und Wirtschaftskrisen identifi-
ziert werden. 
 
Mit der Überarbeitung des Beteiligungskodex in 2014 wurden neue Entwicklungen der Public Cor-
porate Governance berücksichtigt, z. B. Compliance und gleichberechtigte Berücksichtigung von 
Frauen und Männern. 
 
 
B Geltungsbereich 
 
Als Beteiligung im Sinne des Darmstädter Beteiligungskodex werden neben den Personen- und 
Kapitalgesellschaften, wie GmbH & Co. KG bzw. GmbH und AG, auch die Eigenbetriebe als Sonder-
vermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie Zweckverbände, bei denen die Wissenschafts-
stadt Darmstadt gemeinsam mit maximal einer weiteren Gebietskörperschaft Mitglied ist, gese-
hen. Diese Definition ist unabhängig von der juristischen Definition einer Beteiligung. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wirkt darauf  hin, dass der Darmstädter Beteiligungskodex für 
die Beteiligungen der Stadtwirtschaft, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt unmi ttelbar 
oder mittelbar mehr als 50 % der Anteile hält, eine verbindliche Grundlage darstellt.  
 
-511-

Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt, in denen bereits de r Deutsche Corpo rate 
Governance Kodex Anwendung findet, sollen diesem auch künftig folgen. Darüber hinaus wird die 
Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex empfohlen, um die speziellen Anforderungen 
und Empfehlungen an kommunale Unternehmen im Interesse der Wisse nschaftsstadt Darmstadt 
zu sichern. 
 
Den Unternehmen der Stadtwirtschaft, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt unmitte lbar 
oder mittelbar zu 50 % oder weniger beteiligt ist, wird das Regelwerk zur Anwendung empfo h-
len. Dies gilt insbesondere, wenn die Anteilsmehrheit in der Summe Gebietskörperschaften z u-
steht. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex spiegelt die Willensbildung der Wissenschaftsstadt Dar mstadt 
für ihre Stadtwirtschaft wider.  
 
Die Empfehlungen des Darmstädter Beteiligungskodex sind durch die Verwendung des Wo rtes 
"soll" gekennzeichnet und unter dem nachfolgenden Gliederungspunkt „Entsprechense rklärung“ 
aufgeführt. Die Beteiligungen können von den Empfehlungen a bweichen, sind aber verpflichtet, 
dies transparent zu machen und zu erläutern. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex verzichtet auf die Wiedergabe von Regelungen, die als gel-
tendes Recht ohnehin von den Unternehmen zu  beachten sind. Hierzu wurde ein ergänzendes 
„Handbuch zu den gesetzlichen Anforderungen an die Organe kommunaler Unternehmen“ erar-
beitet, das den Geschäftsleitungen der Beteiligungen und allen kommunalen Mitgliedern der Auf-
sichtsgremien zur Verfügung steht. 
 
 
C Ziele 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex soll zu einer verantwortungsvollen, zielgerichteten und nach-
haltigen Unternehmensführung im Sinne von Unter nehmensleitung, -steuerung und -transparenz 
anhalten. Dabei soll er die Umsetzung der Stadtwirtschaftsstrategie fördern. 
 
-512-

Darüber hinaus werden insbesondere folgende Ziele verfolgt: 
 
• Beschreibung der Anforderungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt an  Beteiligungen der 
Stadtwirtschaft und ihren Organen, um  
 
o die effiziente Erfüllung der städtischen Aufgaben zu gewährleisten und  
o die Qualität in der Wahrnehmung der Aufsichtsmandate zu sichern.  
 
• Unterstützung einer effizienten Zusammenarbeit zwischen dem Aufsichtsgremium  ( z. B. 
dem Aufsichtsrat) und der Geschäftsleitung ( z. B. dem Vorstand bzw. der Geschäftsfü h-
rung). 
 
• Förderung des Informationsflusses zwischen Beteiligungen der Stadtwirtschaft  und dem 
Beteiligungsmanagement. 
 
• Steigerung von Transparenz und Vertrauen der Öffentlichkeit in Entscheidungen von Pol i-
tik, Verwaltung, Beteiligungsmanagement und Beteiligungsunternehmen.  
 
  
-513-

2. Teil: Entsprechenserklärung 
 
Die Entsprechenserklärung soll über den Stand der Umsetzung der nachstehenden Empfehlungen 
für eine verantwortungsbewusste und nachhaltige Unternehmensführung im Sinne von Unter-
nehmensleitung, –steuerung und –transparenz Ausku nft geben . Die Beteiligungen können von 
den Empfehlungen abweichen, haben dies jedoch transparent zu machen und zu erläutern. In der 
jährlich von der Geschäftsleitung und, sofern vorhanden, gemeinsam mit dem Aufsichtsgremium 
abzugebenden Entsprechenserklärung ist zu bestätigen, dass den Empfehlungen des Darmstädter 
Beteiligungskodex im vorangegangenen Berichtszeitraum entsprochen wurde bzw. mit Begrü n-
dung zu erläutern, in welchen Punkten hiervon abgew ichen wurde („comply or explain“) . Bei 
Erläuterung der Abweichung ist auch darüber zu informieren, ob künftig eine Änderung ang e-
strebt wird. Eine begründete Abweichung von einer Kodexempfehlung kann im Interesse ei ner 
guten Unternehmensführung liegen. 
 
Das Beteiligungsmanagement wird die Entsprechenserklärungen aller Beteiligungen, die ih m im 
Rahmen der jährlichen Berichterstattung für den Beteiligungsbericht von den Unte rnehmen zu 
überlassen sind, auswerten, in komprimierter Form im Beteiligungsbericht veröffentlichen und im 
Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rahmen der Vorstellung des Beteil igungsberichts 
präsentieren. Die Veröffentlichung umfasst nicht solche Erläuterungen zu Abwei chungen vom 
Kodex, die seitens der Aussteller einer Entsprechenserklärung in dieser als im Unternehmensint e-
resse g eheimhaltungsbedürftig gekennzeichnet sind. Den Unternehmen wird empfohlen, auf 
Nachfrage die aktuelle Entsprechenserklärung zur Verfügung zu stellen bzw. auf ihrer Homepage – 
soweit eine solche vorhanden ist – zu veröffentlichen. 
 
 
-514-

Die HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) hat  
die abgegebenen Entsprechenserklärungen für das Geschäftsjahr 201 4 ausgewertet und auf den 
Folgeseiten in komprimierter Form dargestellt. 
 
Sofern alle Beteiligungen einer Empfehlung entsprochen haben, ist dies mit einem  gekenn-
zeichnet. 
 
Sofern nicht alle Beteiligungen einer Empfehlung entsprochen haben, ist dies mit () gekenn-
zeichnet und jede Abweichung wird nachstehend erläutert.  
Hinweis: Die Erläuterungen der Abweichung sind nicht im mer identisch mit dem Wortlaut der 
Beteiligungen, da sinngemäß gleiche Antworten zusammengefasst wurden. 
 
 
 
Die Entsprechenserklärung für das Geschäftsjahr 2014 wurde von den Mehrheitsbeteiligungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt in der Rechtsform von Kapital- und Personen gesellschaften, den 
Eigenbetrieben sowie den Zweckverbänden abgegeben mit folgenden Ausnahmen: 
 
• Folgende Beteiligungen wenden den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an und geben d a-
her auch keine Entsprechenserklärung ab: 
- bauvereint gemeinnützige Gesellschaft mbH 
- BVD Freiberg GmbH 
- BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 
- BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 
- Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
- HSE AVG Beteiligungs-GmbH i. L. 
- Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
- Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg GmbH i. L. 
 
• Der Darmstädter Beteiligungskodex wird erstmalig für das Geschäftsjahr 201 5 bei folgenden 
Beteiligungen angewendet: 
- Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
- Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH 
 
-515-

• Die Entsprech enserklärung wird bei folgender Beteiligung erst nach Erstellung des Beteil i-
gungsberichts abgegeben: 
- Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg 
 
• Obschon der Darmstädter Beteiligungskodex angewendet w urde, wird auf eine Abgabe der 
Entsprechenserklärung für folgende Beteiligung verzichtet, da diese zwischenzeitlich verkauft  
wurde: 
- Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG 
 
• Eine Entsprechenserklärung für folgende Beteiligung wird in diesem Ja hr nur von der G e-
schäftsleitung abgegeben, da das Aufsichtsgremium der Abgabe nicht mehr rechtzeitig z u-
stimmen konnte:  
- HSE Netz AG 
 
• Folgende Beteiligung hat angegeben, kein eigenes Personal und kein op eratives Geschäft zu 
haben. Dadurch entfällt ein Teil der Empfehlungen, die daher nicht beantwortet wurden:  
- Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
-516-

A Aufsichtsgremium 
 
Als Aufsichtsgremium gelten im Folgenden Aufsichtsrat, Verwaltungsrat, Betriebskommission und Zw eckverbandsver-
sammlung. 
 
Folgende Beteiligungen haben kein Aufsichtsgremium. Dementsprechend ist der Abschnitt A der 
Entsprechenserklärung für diese nicht relevant. 
 
BVD Gewerbe GmbH BVD Heimbau GmbH & Co. KG 
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG bvd Mittelhessen GmbH 
BVD New Living GmbH & Co. KG BVD Südhessen GmbH 
BVD Verwaltungs-GmbH COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA GmbH & Co. KG ENTEGA Verwaltungs-GmbH 
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 
HEAG mobiServ GmbH HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH HEAG Versicherungsservice GmbH 
HEAG Wohnbau GmbH HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH HSE Medianet Verwaltungs GmbH 
HSE Medianet GmbH HSE Regenerativ GmbH 
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH HSE Windpark Erksdorf GmbH 
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 
HSE Windpark Schlüchtern GmbH HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH ImmoSelect GmbH 
Klinikum Catering Service GmbH Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen 
mbH 
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH Medianet Breitband GmbH & Co. KG 
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum 
Darmstadt GmbH Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz ge-
meinnützige GmbH PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
-517-

PEB Breitband GmbH & Co. KG SOPHIA Hessen GmbH 
SSG Starkenburg Service GmbH Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar 
GmbH & Co. KG 
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Ver-
waltungs-GmbH 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs 
GmbH & Co. KG 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs 
GmbH 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt 
GmbH & Co. KG 
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhes-
sen KG  
 
 
1 Zusammensetzung 
 
1.1 Mitglieder des Aufsichtsgremiums sollen über die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der 
Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen oder 
sich diese durch angebotene Schulungen und Informationsveranstaltungen für Mitglieder 
von Aufsichtsgremien aneignen bzw. diese vertiefen.  
 
1.2 Dem Aufsichtsgremium sollen keine ehemaligen Mitglieder der Geschäft sleitung 
angehören. Falls davon abgewichen wird, dürfen ehemalige Mitglieder der Geschäftsleitung 
frühestens 3 Jahre nach Beendigung ihrer Geschäftsleitungstätigkeit dem Aufsichtsgremium 
angehören. 
 
1.3 Bei der Zusammensetzung des Aufsichtsgremiums soll auf eine Beteiligung von Frauen und 
Männern zu gleichen Anteilen hingewirkt werden. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr keine Änderung der Zusammensetzung des Aufsichtsgremiums statt, wird die 
Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
Aufgrund der Neueinführung dieser Empfehlung im Oktober 2014 konnte diese im Geschäftsjahr 
2014 nicht explizit berücksichtigt werden. Es wird aber au f Ziffer 5.4.1 DCGK hingewiesen, die das 
Thema Diversity ohnehin betrifft. Künftig wird im HSE -Konzern das Gesetz für die gleichberechtigte 
Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen 
Dienst vom 06.03.2015 berücksichtigt werden. 
 
• HSE NATURpur Energie AG ; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; citi-
works AG; HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 
Aufgrund der Neueinführung dieser Empfehlung im Oktober 2014 konnte diese im Geschäftsjahr 
2014 nicht explizit berücksichtigt werden. Künftig wird im HSE -Konzern das Gesetz für die gleichb e-
rechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öf-
fentlichen Dienst vom 06.03.2015 berücksichtigt werden.
 
 
 
 
 
 
()
 
-518-

1.4 Insgesamt sollen von einem Mitglied des Aufsichtsgremiums maximal 5 Mandate in Au f-
sichtsgremien unmittelbarer und mittelbarer Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt wahrgenommen werden. 
Ausnahme: Dezernenten und Dezernentinnen der Wissenschaftsstadt Darmst adt und Vertreter/innen des Betei-
ligungsmanagements sowie Vertreter/innen des Landkreises Darmstadt-Dieburg. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HSE NATURpur Energie AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; citiworks AG; HSE Wasserversorgung Biblis 
GmbH 
Hiervon wurde für die Vorstände der HSE AG im Geschäftsjahr 2014 und wird auch zukünftig abgewi-
chen, da diese aufgrund der Vielzahl von Tochtergesellschaften zur Wahrung der Interessen des HSE -
Konzerns einer hohen Anzahl von Gremien angehören. 
 
• Klinikum Darmstadt GmbH; Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Ein Mitglied des Aufsichtsgremiums hat in 2014 sechs Mandate ausgeübt. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Kontrolle muss durch bestellende Gremien erfolgen. In 2014 nahmen zwei Mitglieder sechs  Mandate 
wahr.  
 
1.5 Sachverständige oder Auskunftspersonen sollen vom Vorsitzenden / der Vorsitzenden des 
Aufsichtsgremiums nur zu einzelnen Gegenständen und auf den erforderlichen Umfang b e-
schränkt hinzugezogen werden. 
Ausnahme: Teilnahme des Beteiligungsmanage ments auf Wunsch des Beteiligungsdezernenten  / der Beteil i-
gungsdezernentin und Prokuristen/Prokuristinnen, Bereichsleiter/innen und Juristen/Juristinnen o. a. des Unte r-
nehmens mit Zustimmung des Aufsichtsgremiums. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Südhessische Energie AG (HSE); e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Über die Teilnahme von Sachverständigen oder Auskunftspersonen entscheidet das Pl enum. 
 
1.6 Die Vertreterinnen/die Vertreter der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Stadtwirtschaft 
sollen ihr Mandat niederlegen, wenn sie das Amt, das  Grundlage für  ihre Wahl oder 
Entsendung in das Überwachungsorgan war, nicht mehr ausüben. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Ein Mitglied ist nicht mehr Mitglied der Stadtverordnetenversammlung  / des Magistrats. Aufgrund se i-
ner umfangreichen Expertise wurde von einer Abwahl abgesehen. 
 
• HEAG mobilo GmbH 
Ein Mitglied des Aufsichtsrats ist nicht mehr Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. 
 
 
()
 
()
 
()
 
-519-

2 Aufgaben und Zuständigkeiten 
 
2.1 Die Satzung soll bestimmen, dass die Anteilseignerversam mlung auch die Mitglieder des 
Aufsichtsgremiums entlasten soll (entsprechend AktG). 
Ausnahme: Eigenbetriebe, Zweckverbände. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Nicht im Gesellschaftsvertrag aufgeführt. 
 
2.2 Das Aufsichtsgremium soll über eine Geschäftsordnung verfügen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH 
Liegt der Gesellschafterversammlung zum Beschluss seit Juli 2014 vor. 
 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen, Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
k. A. 
 
• Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Die Geschäftsordnung ist in der Satzung vorgegeben. 
 
Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Satzung enthält weitgehende Regelungen für den Aufsichtsrat. 
 
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Der Verwaltungsrat hat derzeit keine Geschäftsordnung, da eine Geschäftsordnung für das freiwillige 
Aufsichtsgremium aus historischen Gründen und aus Gründen der guten Zusammenarbeit nicht not-
wendig ist.  
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft ist eine Geschäftsordnung nicht erforderlich. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Eine Geschäftsordnung für den Vorstand soll erarbeitet werden. 
 
• HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 
Aufgrund der Größe der Gesellschaft wird dies nicht für erforderlich gehalten. 
 
• Klinikum Darmstadt GmbH 
Wegen der ausführlichen Regelungen im Gesellschaftsvertrag hinsichtlich Zuständigkeiten, Aufgaben 
und Pflichten sowie zur Bildung des Aufsichtsrates ist keine gesonderte Geschäftsordnung notwendig.  
 
• Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH 
Aufgrund detaillierter Auflistung der Aufgaben des Aufsichtsrats nach § 9 des Gesellschaftsvertrages 
sowie der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder nicht erforderlich. 
 
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Noch nicht vorhanden. 
 
()
 
()
 
-520-

2.3 Das Aufsichtsgremium soll der Geschäftsleitung eine Geschäftsordnung geben, die insb e-
sondere die Ressortzuständigkeiten einzelner Geschäftsleitungsmitglieder, die der Gesam t-
geschäftsleitung vorbehaltenen Angelegenhei ten sowie die erforderliche Beschlussmehr-
heit bei Geschäftsleitungsbeschlüssen (Einstimmigkeit oder Mehrheitsbeschluss) regelt. Die 
Geschäftsleitung kann dazu dem Aufsichtsgremium ggf. einen Vorschlag unterbreiten. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH 
Liegt dem Aufsichtsrat zur Beschlussfassung seit Juli 2014 vor. 
 
• Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Die Geschäftsordnung ist in der Satzung vorgegeben. 
 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Eine Geschäftsordnung für die Geschäftsleitung ist aufgrund des Umfangs der Geschäftstätigkeit nicht 
vorgesehen. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft ist eine Geschäftsordnung nicht erforderlich. 
 
• HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 
Aufgrund der Größe der Gesellschaft wird dies nicht für erforderlich gehalten. 
 
• Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH 
Nicht notwendig, da nur ein Geschäftsführungsmitglied bestellt. 
 
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Noch nicht vorhanden. 
 
2.4 Sofern nicht bereits d ie Satzung entsprechende Regelungen enthält, soll das Aufsichtsgre-
mium bestimmen, dass bestimmte Arten von Geschäften oder Maßnahmen, die die Vermö-
gens-, Finanz - und Ertragslage des Unternehmens wesentlich verändern oder verändern 
können, nur mit seiner vorherigen Zustimmung vorgenommen werden dürfen. Der Zustän-
digkeitskatalog soll in der Geschäftsordnung der Geschäftsleitung festgelegt werden und in 
regelmäßigen Abständen auf Zweckmäßigkeit und Praktikabilität überprüft werden.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich. 
 
()
 
()
 
-521-

2.5 Sofern nicht bereits die Satzung entsprechende Regelungen enthält, soll d as Aufsichtsgre-
mium unter Festlegung geeigneter Wertgrenzen für die jeweilige Gesellschaft in  der Ge-
schäftsordnung für die Geschäftsleitung bestimmen, dass folgende Geschäfte seiner  vorhe-
rigen Zustimmung bedürfen: 
 
1. Änderung der Grundsätze der Geschäftspolitik und wesentliche Änderung oder Erweiterung der Geschäft s-
felder, sofern nicht ohnehin geltendes Recht, 
 
2. Verabschiedung der Unternehmensplanung bestehend aus einer Erfolgs-, Bilanz-, Investitions*-, Kapitalfluss- 
sowie Personalplanung sowie wesentliche Änderungen der Unternehmensplanung, 
 
3. Geplante Investitionen*, Desinvestitionen und Finanzierungsmaßnahmen ab einer Höhe von _ ___ EUR b e-
dürfen zusätzlich der Einzelzustimmung des Aufsichtsrates, 
 
4. Investitionen*, Desinvestitionen und Finanzierungsmaßnahmen ab einer Höhe von __ __ EUR, die nicht in 
den Planungen des Unternehmens enthalten sind,  
 
5. Errichtung, Erwerb, Veräußerung oder Auflösung v on Unternehmen oder von Beteiligungen an Unterne h-
men, 
 
6. Abschluss, Änderung und Beendigung von Unternehmensverträgen im Sinne des § 291 ff. AktG (Ausnahme 
Eigenbetrieb und Zweckverband), 
 
7. Bestellung von Sicherheiten für Dritte, wie zum Beispiel Grundsicherheiten, Bürgschaften oder Patronatser-
klärungen ab einer Höhe von ____ EUR, 
 
8. Einleitung von Rechtsstreitigkeiten mit einem Gegenstandswert von über ____ EUR, 
 
9. Verzicht auf fällige Ansprüche und Abschluss von Vergleichen ab einer Höhe von ____ EUR, 
 
10. Erteilung von Prokuren und Generalvollmachten, zusätzlich bei einschlägigen Beteiligungsverhältnissen,  
 
11. Stimmabgabe in Gesellschafterversammlungen von unmittelbaren Mehrheitsbeteiligungen, sofern sie für 
die Gesellschaft oder die unmittelbare Beteiligung von wesentlicher Bedeutung sind, (Ausnahme Zweckver-
band), 
 
12. Aufstellung von strategisch relevanten Konzernrichtlinien. 
 
 
*Zu den Investitionen zählen die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen , Sachanlagen und Finanzanlagen. Dazu zählen auch 
 die Gewährung von langfristigen Darlehen sowie Grundstücksgeschäfte. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH 
1. + 2. s.o.; 3. ab 125.000 €; 4. bereits ab 1 €; 5. -6. s.o.; 7. ab 1 €; 8. keine Regelung; 9. ab 5.000 €; 10. 
- 12. s.o. gemäß gültigem Gesellschaftsvertrag. 
 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Der ausführliche Bericht der Geschäftsleitung ist Bestandteil jeder Sitzung der Betriebskommission des 
EAD. Die Themen werden besprochen und protokolliert. 
 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Satzung enthält bereits einen abschließenden Katalog von Geschäftsvorgängen, die der Zusti m-
mung des Aufsichtsrates bedürfen. Einer weitergehende n Verlagerung der Zustän digkeiten bedarf es 
aufgrund der Gesellschaftsstruktur nicht.  
 
 
 
()
 
-522-

• HEAG Südhessische Energie AG (HSE); HSE NATURpur Energie AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; 
MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; citiworks AG; HSE Wasserversorgung Biblis GmbH  
Im HSE-Konzern gilt ein in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat der HSE AG entwickelter Zustimmungsk a-
talog, der dem hier aufgeführten Katalog im W esentlichen entspricht. Unternehmensspezifische Beso n-
derheiten werden jeweils berücksichtigt. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Teilweise ist dies in der Geschäftsordnung für die Geschäftsführung enthalten, die meisten Punkte li e-
gen in der Zuständigkeit des Aufsichtsgremiums. 
 
• bauverein AG 
Finanzierungsmaßnahmen werden bereits bei den sonstigen Punkten berücksichtigt und werden daher 
nicht gesondert aufgenommen. Das Wort "Einleitung" wird bei nächster Gelegenheit in der Geschäft s-
ordnung für den Vorstand eingesetzt.  
 
2.6 Je nach Unternehmensgegenstand und Lage des Unternehmens soll das Aufsichtsgremium 
weitere zustimmungsbedürftige Geschäfte und Maßnahmen beschließen. Handlungsmax i-
me ist hierbei, Risiken für das Unternehmen und – soweit möglich – auch für die Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu erkennen und abzuwenden. 
Hinweis: Wenn seitens der Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Hinweise vorliegen, dass ein Widerspruch geg e-
ben ist, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• bauverein AG; Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Überwachungsfunktion des Aufsichtsrats ist gesetzlich geregelt und bezieht sich auf die Risiken und 
das Wohl des Unternehmens. Der Aufsichtsrat kann da bei nicht gleichzeitig die Risiken der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt erkennen und abwenden. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es sollen auch Risiken für den Landkreis Darmstadt-Dieburg erkannt und abgewendet werden. 
 
2.7 Das Aufsichtsgremium soll die Informations - und Berichtspflichten der Gesch äftsleitung an 
das Aufsichtsgremium eindeutig festlegen.  
Hinweis: Siehe auch A bschnitt B Geschäftsleitung  / 2.3. Liegt eine Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat vor, 
wird diese Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Auch dies ergibt sich aus der Satzung.  
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes und der Regelungen in der Satzung der Gesellschaft nicht erfo r-
derlich. 
 
()
 
()
 
-523-

2.8 Das Aufsichtsgremium soll die in der Regel schriftlich abzufassende n Informationen und 
Berichte von der Geschäftsleitung einfordern, intensiv würdigen, dazu in Sitzungen Stellung 
nehmen und in einen intensiven Dialog mit der Geschäftsleitung treten. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
k. A. 
 
2.9 Das Aufsichtsgremium soll im Rahmen seiner Überwachungsfunktion darauf achten, dass 
die operativen Ziele, die das Unternehmen verfolgt, den strategischen Zielen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt nicht widersprechen, soweit dem vorrangige 
Unternehmensinteressen nicht entgegenstehen. 
Hinweis: Wenn seitens der Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Hinweise vorliegen, dass ein Widerspruch geg e-
ben ist, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Überwachungsfunktion des Aufsichtsrates ist gesetzlich geregelt und bezieht sich auf die Interessen 
und das Wohl des Unternehmens. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); HEAG mobilo GmbH 
Ebenso sind die strategischen Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg zu beachten. 
 
2.10 Das Aufsichtsgremium soll sich - im Rahmen der gesetzl ichen Möglichkeiten - aktiv für die 
Umsetzung des Darmstädter Beteiligungskodex einsetzen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Die Beteiligungsrichtlinie des Landkreises Darmstadt-Dieburg soll ebenfalls berücksichtigt werden. 
 
 
2.11 Jedes Mitglied des Aufsichtsgremiums soll in einem Geschäftsjahr mindestens an der Hälfte 
der Sitzungen des Aufsichtsgremiums teilnehmen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HSE NATURpur Energie AG 
Ein Mitglied des Aufsichtsrates hat wegen der Neubesetzung zum 20.10.2014 an weniger als der Hälfte 
der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen. 
 
• Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Zwei Mitglieder der Betriebskommission haben nicht an der Hälfte der Sitzungen teilgenommen. 
 
()
 
()
 
()
 
()
 
-524-

2.12 Sofern im Aufsichtsgremium Ausschüsse gebildet wurden, dienen diese der effektiven Vor-
bereitung der Aufsichtsgremiumssitzung und sollen keine Entscheidungskompetenz haben. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfehlung wird dann 
als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG mobilo GmbH 
Der Personalausschuss beschließt Geschäftsführerverträge. 
 
2.13 Ausschüsse sollen in der Aufsichtsgremiumssitzung über die Ausschussarbeit berichten. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfehlung wird dann 
als erfüllt angesehen. 
 
2.14 Das Aufsichtsgremium soll gemeinsam mit der Geschäftsleitung für eine langfristige Nac h-
folgeplanung sorgen. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Die Nachfolgeplanung wird mit den Gesellschaften abgestimmt. 
 
 
3 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums 
 
3.1 Der/Die Aufsichtsgremiumsvorsitzende soll mit der Geschäftsleitung und dem Beteil i-
gungsmanagement regelmäßig Kontakt halten und die Strategie, die Geschäftsentwicklung 
und das Risikomanagement des Unternehmens unter Berücksichtigung der Stadtwir t-
schaftsstrategie beraten. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Der Aufsichtsratsvorsitzende ist, wie der gesamte Aufsichtsrat , gesetzlich dem Wohle des Unterneh-
mens verpflichtet. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es soll ebenfalls Kontakt mit dem Beteiligungsmanage ment des Landkreises Darmstadt -Dieburg gehal-
ten werden, um die strategischen Ziele des Landkreises zu berücksichtigen. 
 
• HEAG mobilo GmbH 
Ebenso sind die strategischen Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg zu beachten. 
 
 
 
()
 
()
 
()
 
 
 
-525-

3.2 Der/Die Aufsichtsgremiumsvorsitzende soll über wichtige Ereignisse, die für die Beurteilung 
der Lage und Entwicklung sowie für die Leitung des Unternehmens von wesentlicher B e-
deutung sind, unverzüglich durch die Geschäftsleitung informier t werden . Der /Die Auf-
sichtsgremiumsvorsitzende soll sodann das Aufsichtsgremium unterrichten und erforderl i-
chenfalls eine außerordentliche Aufsichtsgremiumssitzung einberufen. 
 
3.3 Sofern das Aufsichtsgremium für die Bestellung der Mitglieder der Geschäftsleitung zustän-
dig ist, soll im Vorfeld derartiger Entscheidungen eine Erö rterung des/der Aufsichtsgremi-
umsvorsitzenden mit dem Beteiligungsmanagement erfolgen. 
Ausnahme: HEAG 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, deren Aufsichtsgremium nicht für die Bestellung der Mit-
glieder der Geschäftsleitung zuständig ist. Die Empfehlung wird dann gleichwohl als erfüllt angesehen. 
 
3.4 Sofern ein Personalausschuss vorhanden ist, soll d er/die Vorsitzende des Aufsichtsgrem i-
ums zugleich Vorsitzende/r dieses Ausschusses sein. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht  für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfehlung wird dann 
als erfüllt angesehen. 
 
3.5 Den Vorsitz anderer Ausschüsse soll der /die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums nicht 
übernehmen. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, die keine Ausschüsse haben. Die Empfehlung wird dann 
als erfüllt angesehen. 
 
3.6 Der/Die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums soll dessen Mitglieder auf ihre Verschwiegen-
heitsverpflichtung und auf deren Einhaltung hinweisen. 
 
3.7 Der/Die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums soll dafür Sorge tragen, dass es für die im Au f-
sichtsgremium beschlossenen und noch nicht durchgeführten Maßnahmen einmal jährlich 
einen Bericht über den Stand der Umsetzung gibt. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Die im Geschäftsjahr 2014 beschlossenen Maßnahmen wurden bis spätestens März 2015 durchgeführt.  
 
3.8 Bei einem Wechsel des Aufsichtsgremiums soll der /die Vorsitzende des bisherigen Au f-
sichtsgremiums das neue Gremium über gefasste und noch nicht durchgeführte Beschlüsse 
informieren. 
Hinweis: Hat im Geschäftsjahr kein Wechsel des Aufsichtsgremiums stattgefunden, wird die Empfehlung als er-
füllt angesehen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
()
 
 
 
-526-

4 Interessenkonflikt 
Definition: Ein Interessenkonflikt kann entstehen, wenn ein Aufsichtsgremiumsmitglied aufgrund 
persönlicher oder wirtschaftlicher Verbundenheit zu anderen Gesellschaften, Unte rnehmen oder 
Personen in seiner Entscheidungs- und Handlungsfreiheit eingeschränkt oder beeinflussbar ist. 
 
4.1 Vertreter/innen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sollen bei ihren Entscheidungen die B e-
schlüsse der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats einbeziehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Ob dies so ist, wird seitens der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrats nicht geprüft. 
 
• HEAG Südhessische Energie AG (HSE); HSE NATURpur Energie AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; 
MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; citiworks AG; HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 
Generell ist bei diesem Punkt auf die vorrangig zu beachtenden Unternehmensinteressen der Gesel l-
schaft hinzuweisen. 
 
• bauverein AG 
Die Überwachungsfunktion des A ufsichtsrats ist gesetzlich geregelt und bezieht sich auf die Interessen 
und das Wohl des Unternehmens. 
 
4.2 Aufsichtsgremiumsmitglieder sollen keine Organfunktion oder Beratungsaufgaben bei w e-
sentlichen Wettbewerbern des Unternehmens ausüben. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH 
Einzelne Aufsichtsratsmitglieder sind z. B. im Aufsichtsrat der bauverein AG. 
 
• GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach 
Ist nicht bekannt.  
 
4.3 Jedes Aufsichtsgremiumsmitglied soll Interessenkonflikte, insbesondere solche, die au f-
grund einer Beratung oder Organfunktion bei Kunden, Lieferanten, Kreditgebern oder sons-
tigen Geschäftspartnern entstehen können, dem/der Vorsitzenden des  Aufsichtsgremiums 
gegenüber offen legen. Der/Die Vorsitzende informiert bei Vorliegen eines Interessenko n-
flikts das Aufsichtsgremium. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
Interessenkonflikte werden nach Ziffer 5.5.2 DCGK gegenüber dem Plenum offengelegt.  
 
()
 
()
 
()
 
-527-

4.4 Das Aufsichtsgremium soll in seinem Bericht an die Anteilseignerversammlung über aufg e-
tretene Interessenkonflikte von Mitgliedern des Aufsichtsgremiums und deren Behandlung 
informieren. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Es gibt keine Verpfli chtung zur Erstellung eines Berichts an die Anteilseigner. Somit kann auch nicht 
über Interessenskonflikte informiert werden. 
 
4.5 Ein Aufsichtsgremiumsmitglied soll in keiner geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zu 
der Beteiligung oder deren Geschäftsleitung stehen, die einen wesentlichen und nicht nur  
vorübergehenden Interessenkonflikt begründet. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Ist nicht bekannt. 
 
• HSE NATURpur Energie AG ; e-netz Südhessen Gmb H & Co. KG; MW -Mayer GmbH; Orgabo GmbH ; citi-
works AG; HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 
Diesem Punkt kann wegen der HSE -Konzernstruktur und den damit verbundenen Vertretern im Au f-
sichtsrat grundsätzlich nicht entsprochen werden. 
 
4.6 Wesentliche und nicht nur vorübergehende Interessenkonflikte in der Person eines Au f-
sichtsgremiumsmitglieds sollen zur Beendigung des Mandats führen. 
Hinweis: Liegen keine Interessenkonflikte vor, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HSE NATURpur Energie AG ; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW -Mayer GmbH; Orgabo GmbH; cit i-
works AG; HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 
Diesem Punkt kann wegen der HSE -Konzernstruktur und den damit verbundenen Vertretern im Au f-
sichtsrat grundsätzlich nicht entsprochen werden. 
 
4.7 Berater-, Kredit- und sonstige Dienstleistungsverträge eines Mitgliedes oder ihm/ihr nahe-
stehender Personen oder U nternehmen außerhalb der Stadtwirtschaft mit der Beteiligung 
bzw. einem verbundenen Unternehmen sollen  nicht abgeschlossen oder fortgesetzt we r-
den. Über Ausnahmen soll das Aufsichtsgremium entscheiden. 
Beispiele nahestehender Personen/Unternehmen: Familienangehörige und in häuslicher Gemeinschaft lebende 
Personen; Unternehmen, in denen ein Mitglied des Aufsichtsgremiums oder ein Familienangehöriger wesentl i-
cher Gesellschafter oder in leitender Funktion tätig ist.  
Ausnahme: Hiervon ausgenommen sind Leistungen des täglichen Lebens, die das Aufsichts gremiumsmitglied 
oder die ihm /ihr nahestehende Person oder Unternehmen zu Bedingungen erhält, die die Beteiligung a uch ei-
ner Vielzahl fremder Dritter gewährt.  Gleiches gilt für die Gewährung solcher Leistungen vom Aufsichtsgrem i-
umsmitglied oder einer ihm/ihr nahestehende Person oder Unternehmen an die Beteiligung. 
()
 
()
 
()
 
()
 
-528-

Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH 
Einzelne Mitglieder des Aufsichtsrats  sind als Steuerberater oder Dienstleister auch für Firmen auße r-
halb der Stadtwirtschaft der Stadt Darmstadt tätig. 
 
• HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Ein Mitglied hat als Arbeitnehmer ein zinsloses Arbeitgeberbaudarlehen erhalten.  
 
 
5 Vergütung 
 
5.1 Die Vergütung der Aufsichtsgremiumsmitglieder soll individualisiert im Jahresabschluss und 
Beteiligungsbericht ausgewiesen werden. 
Hinweis: Sofern die Mitglieder des Aufsichtsgremiums keine Vergütung erhalten, wird diese Empfehlung als er-
füllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
Die Vergütung der Aufsichtsgremiumsmitglieder wird in der Entsprechenserklärung nach DCGK individu-
alisiert ausgewiesen. 
 
• HSE NATURpur Energie AG ; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW -Mayer GmbH; Orgabo GmbH; cit i-
works AG; HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 
Die Vergütung der Aufsichtsgremienmitglieder wird aktuell und auch zukünftig nicht individualisiert 
ausgewiesen. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Da nur Entschädigungen gemäß Entschädigungssatzung der DADINA gezahlt werden, wird die Summe  
pauschal angegeben. 
 
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten gem äß Gesellschaftsvertrag eine Aufwandsentschädigung, die 
durch Beschluss der Gesellschafterversammlung festgesetzt wird. Beschluss steht aus. 
 
 
 
B  Geschäftsleitung 
 
Sofern in der Beteiligung kein Aufsichtsgremium eingerichtet ist, nimmt die Gesellschafterversammlung die 
Aufgaben und Funktionen des Aufsichtsgremiums in Bezug auf die Geschäftsleitung wahr. 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als  persönlich haftende und geschäftsführende Gesel l-
schafterin an einer GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft selbst ist nicht operativ tätig. Daher sind die Pun kte 
2.1-2.7, 2.9 sowie der Abschnitt 5 für diese Verwaltungs-GmbH nicht relevant. 
 
()
 
-529-

Persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin der GmbH & Co. KG ist die entsprechende Ve r-
waltungs-GmbH. Die Geschäftsführer, welche für die Verwaltungs -GmbH bestellt sind, sind auch als organ-
schaftliche Vertreter in dieser GmbH & Co. KG tätig. Daher sind für diese GmbH & Co. KG die Abschnitte 1, 3 
und 4 nicht relevant. 
 
 
1 Zusammensetzung 
 
1.1 Die Geschäftsleitung soll aus mindestens zwei Personen bestehen. 
Einzelvertretungsbefugnis soll grundsätzlich nicht erteilt werden, es sei denn , es liegt ein begründeter Ei nzelfall 
vor; dies gilt auch für die Erteilung einer Befreiung vom Verbot des Insich geschäfts gem. § 181 BGB. Sofern bei 
Eigenbetrieben und nach den Kriterien des §  267 HGB kleinen Beteiligungsunternehmen au fgrund des Umfangs 
der Geschäftstätigkeit im Einzelfall nur eine Person für die Geschäftsleitung bestellt wird, soll im Sinne des Vier-
Augen-Prinzips entsprechend der Rechtsform eine stellvertretende Geschäftsleitung bzw. ein/e Prokurist/in (gilt 
nicht für Eigenbetriebe) eingesetzt und im Innenverhältnis auf eine besondere Kontrolle der Geschäftsleitungstä-
tigkeit durch Aufsichtsgremium bzw. Gesellschafterversammlung geachtet werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH 
Es wurden zwei Geschäftsführer bestellt, die gem. § 16 (6) Gesellschaftsvertrag von den Beschränkun-
gen nach § 181 BGB befreit sind. 
 
• NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH; HSE NATURpur Energie AG 
Aufgrund des Geschäftsumfangs und -volumens der Gesellschaf t wird derzeit keine Notwendigkeit für 
eine weitere Besetzung gesehen, das Vier -Augen-Prinzip findet insbesondere entsprechend der Ko n-
zernvorgaben Anwendung. 
 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Gemäß § 4 (2) der Betriebssatzung des EAD besteht die Betriebsleitung aus einem oder mehreren B e-
triebsleitern. 
 
• Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit und des Katalogs der Zustimmung ger e-
gelt durch die in der Satzung festge schriebenen Geschäftsordnung. Das Vier -Augen-Prinzip wird durch 
die Dienstanweisungen und erteilten Handlungsvollmachten gewährleistet. 
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Erteilung der Einzelvertretungsbefugnis an einen der Geschäftsführer erschien ursprü nglich erforder-
lich, da das Geschäftsmodell der Gesellschaft möglicherweise eine Erlaubnis vorausgesetzt hätte, die 
die Vertretung z.  B. durch einen Volljuristen erforderlich gemacht hätte. Nachfolgend hat sich die Ei n-
zelvertretungsbefugnis als sinnvoll erwiesen, da die Geschäftsführerin in Elternzeit war. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen sat zungsmäßigen Geschäftsumfanges besteht die Geschäftsleitung nur aus einer 
Person. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit. 
 
 
()
 
-530-

• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Wegen des Umfangs der Geschäftstätigkeit und der Zahl der Mitarbeiter ist dies bei der DADINA nicht 
erforderlich. 
 
1.2 Die Erstbestellung von Geschäftsleitungsmitgliedern soll auf 3 Jahre beschränkt sein. 
Ausnahme: Bereits vor Beginn des Geschäftsjahres bestehende Verträge. Die Empfehlung ist hier als erfüllt anzu-
sehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• ENTEGA Verwaltungs-GmbH 
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Bestellung der derzeitigen G eschäftsführer bei 
Einführung des Beteiligungskodex bereits erfolgt war. 
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Der Geschäftsführer verfügt nicht über einen Anstellungsvertrag, die Beste llung zum Geschäftsführer 
kann daher jederzeit , ohne wirtschaftliche Nachteile für die Gesellschaft, widerrufen werden. Der A n-
stellungsvertrag der Geschäftsführerin wird auf 3 Jahre begrenzt sein, nach Ablauf dieser Frist ist eine 
Abberufung wiederum ohne wirtschaftliche Nachteile für die Gesellschaft jederzeit möglich. 
 
• e-netz Südhessen Verwaltungs -GmbH; COUNT+CARE Verwaltungs -GmbH; Verteilnetzbetreiber Rhein -
Main-Neckar Verwaltungs -GmbH; HSE Abwasserreinigung Verwaltungs -GmbH, GBGE Ge meinnützige 
Baugesellschaft mbH Erbach; BVD Verwaltungs-GmbH; BVD Gewerbe GmbH 
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Verträge der derzeitigen Ge schäftsführer indi-
viduell ausgehandelt werden. 
 
• NATURpur Institut für Klima - und Umweltschutz gGmbH ; MW-Mayer GmbH ; Orgabo GmbH; ENTEGA 
Energieeffizienz Verwaltungs -GmbH; HSE Wasserversorgung Biblis GmbH ; HSE Wasserversorgung Groß -
Rohrheim GmbH ; HSE Medianet GmbH ; Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH ; PEB Brei t-
band Beteiligungsgesellschaft mbH 
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Bestellung der derzeitigen Geschäftsführer bei 
Einführung des Beteiligungskodex bereits erfolgt war. Die Bestellung kann außerdem jederzeit widerr u-
fen werden. 
 
• HSE Medianet Verwaltungs GmbH 
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Bestellung der derzeitigen Geschäftsführer zum 
Anfang 2015 erfolgt war. Die Bestellung der vorherigen Geschäftsleitung erfolgte vor Beginn des G e-
schäftsjahres.  
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt, weil der Geschäftsführer keinen Anstellungsvertrag hat und die Tätigkeit als Bediensteter der 
Stadt ausübt. 
 
• HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark Erksdorf GmbH 
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Bestellung jederzeit widerrufen werden kann. 
 
1.3 Bei einer neu abzuschließenden Verlängerung der Amtszeit von Geschäftsleitungsmitglie-
dern soll diese jeweils nur für höchstens 5 Jahre und höchstens ein Jahr sowie spätestens 8 
Monate vor Ablauf der Amtszeit erfolgen. 
Ausnahme: Bereits bestehende unbefristete Verträge. Die Empfehlung ist hier als erfüllt anzusehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
()
 
()
 
-531-

• e-netz Südhessen Verwaltungs -GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Energieeffizienz Ve r-
waltungs-GmbH; COUNT+CARE Verwaltungs -GmbH; HSE Abwasserreinigung Verwaltungs -GmbH; HSE 
Medianet Verwaltungs GmbH; Verteilnetzbetreiber Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Verträge der derzeitigen Geschäftsführer indi-
viduell ausgehandelt werden. 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt siehe 1.2. 
 
• HSE Wasserversorgung Biblis GmbH; HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH 
Bei diesem Punkt ist derzeit eine Abweichung zu erklären, da die Bestellung der derzeitigen Geschäft s-
führer unbefristet ist und die Geschäftsführer keine Geschäftsführeranstellungsverträge haben. 
 
1.4 Bei der Besetzung der Geschäftsleitung ist im Rahmen von fachlicher und sozialer Eignung 
eine gleichberechtigte Berücksichtigung von Frauen und Männern anzustreben. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr keine Neu - bzw. Wiederbesetzung der Geschäftsleitung statt, wird die Empfeh-
lung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HSE Netz AG; ENTEGA Verwaltungs -GmbH; NATURpur Institut für Klima - und Umweltschutz gGmbH ; e-
netz Südhessen Verwaltungs-GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Energieeffizienz Verwal-
tungs-GmbH; COUNT+CARE Verwaltungs -GmbH; HSE Medianet Verwaltungs GmbH ; HSE Wasserverso r-
gung Biblis GmbH ; HSE Wasserversorgung Groß -Rohrheim GmbH ; HSE Wohnpark Verwaltungs -GmbH; 
Verteilnetzbetreiber Rhein -Main-Neckar Verwaltungs -GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs -
GmbH; HSE Windpark Erksdorf GmbH; HSE Medianet GmbH 
Aufgrund der Neueinführung dieser Empfehlung im Oktober 2014 konnte diese im G eschäftsjahr 2014 
nicht explizit berücksichtigt werden. Künftig wird im HSE -Konzern das Gesetz für die gleichberechtigte 
Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen 
Dienst vom 06.03.2015 berücksichtigt werden. 
 
• HEAG Südhessische Energie AG 
Aufgrund der Neueinführung dieser Empfehlung im Oktober 2014 konnte diese im Geschäftsjahr 2014 
nicht explizit berücksichtigt werden. Es wird daher auf Ziffer 5.1.2 DCGK hingewiesen, die das Thema 
Diversity ohnehin bet rifft. Künftig wird im HSE -Konzern das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe 
von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst vom 
06.03.2015 berücksichtigt werden. 
 
1.5 Neuabschlüsse und Verlängerungen von Anstellungsverträgen mit Geschäftsleitungsmi t-
gliedern sollen nur erfolgen, wenn das jeweilige  Geschäftsleitungsmitglied der Veröffentli-
chung seiner Bezüge zustimmt und dies vertraglich fixiert wird. 
Hinweis: Fanden im Geschäftsjahr keine Neuabschlüsse und/oder Verlängerungen von Anstellungsverträgen 
statt, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HSE Netz AG; ENTEGA Verwaltungs -GmbH; e-netz Südhessen Verwaltungs -GmbH; MW-Mayer GmbH ; 
Orgabo GmbH; ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs -GmbH; COUNT+CARE Verwaltungs -GmbH; HSE Ab-
wasserreinigung Verwaltungs -GmbH; HSE Medianet Verwaltungs GmbH ; HSE Wasserversorgung Biblis 
GmbH; HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH; Verteilnetzbe-
treiber Rh ein-Main-Neckar Verwaltungs -GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs -GmbH; HSE 
Windpark Erksdorf GmbH; HSE Medianet GmbH 
Bei diesem Punkt ist grundsätzlich eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell ausgeha n-
delt werden. 
 
()
 
()
 
-532-

• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Entfällt, da die Geschäftsleitung ihre Bezüge durch die Stadt Darmstadt erhält. 
 
1.6 Als Altersgrenze für Geschäftsleitungsmitglieder soll das gesetzliche Renteneintrittsalter 
eingehalten werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• bauverein AG; Ge meinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung  Erbach; BVD Verwaltungs -
GmbH 
Hier ist eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell ausgehandelt werden. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Die Geschäftsleitung verfügt über hohe Kompetenzen im kulturellen Bereich. 
 
 
2 Aufgaben und Zuständigkeiten 
 
2.1 Die Geschäftsleitung soll bei ihren Entscheidungen die Beschlüsse der jeweiligen Anteil s-
eigner einbeziehen. 
Hinweis: Wenn die Beschlüsse der Anteilseigner den Unternehmensinteressen nicht widersprechen, wird die 
Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Südhessische Energie AG (HSE); HSE Netz AG; NATURpur Institut für Klima - und Umweltschutz 
gGmbH; HSE NATURpur Energie AG ; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Energieeffizienz GmbH & 
Co. KG ; citiworks AG ; HSE Regenerativ GmbH ; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG ; HSE Solarpark 
Leiwen GmbH & Co. KG ; HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG ; HSE Wasserversorgung Biblis GmbH ; 
HSE Wasserversorgung Groß -Rohrheim GmbH; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG ; HSE Windpark Haiger 
GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH & Co. KG ; HSE Windpark Binse l-
berg GmbH & Co. KG ; HSE Windpark Erksdorf GmbH ; HSE Windpark Schlüchtern GmbH ; COUNT+CARE 
GmbH & Co. KG 
Der Empfehlung wird generell entsprochen, soweit die Beschlüsse in die Gremienentscheidungen der 
Gesellschaften einfließen. Bezüglich weiterer Beschlüsse der Anteilseigner ist mangels Kenntnis der G e-
sellschaft eine Ausnahme zu erklären. 
 
• bauverein AG; Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Gewerbe GmbH ; 
HEAG Wohnbau GmbH ; BVD Heimbau GmbH & Co. KG ; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG ; 
BVD Südhessen GmbH ; bvd Mittelhessen GmbH ; BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect GmbH; 
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH 
Soweit die Entscheidungen in B eschlüssen der Anteilseigner gefasst werden, werden diese berücksic h-
tigt. Sofern die Beschlüsse anderweitig gefasst werden, erfolgt die Berücksichtigung, soweit dies mög-
lich und gesetzlich zulässig ist. 
 
2.2 Die Ziele der jeweils gültigen Stadtwirtschaftsstrategie sollen verfolgt werden. 
Hinweis: Wenn die Ziele keinen Widerspruch zu den Unternehmenszielen darstellen, wird die Empfehlung als er-
füllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
()
 
()
 
()
 
-533-

• HEAG Südhessische Energie AG (HSE); HSE Netz AG; NATURpur Institut für Klima - und Umweltschutz 
gGmbH; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Energieeffizienz 
GmbH & Co. KG; citiworks AG; HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG , HSE Regenerativ GmbH; HSE So-
larpark Lauingen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Thüngen GmbH & 
Co. KG; HSE Wasserversorgung Biblis GmbH ; HSE Wasserversorgung Groß- Rohrheim GmbH; HSE Wohn-
park GmbH & Co. KG ; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG; Medianet Breitband GmbH & Co. KG ; PEB 
Breitband GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH & Co. KG; HSE Windpark 
Binselberg GmbH & Co. KG ; HSE Windpark Erksdorf GmbH ; HSE Windpark Schlüchtern Gmb H; ENTEGA 
GmbH & Co. KG; HSE Medianet GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie werden in der Entscheidungsfindung mitberüc ksichtigt. 
 
• bauverein AG; Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Gewerbe GmbH ; 
HEAG Wohnbau GmbH; BVD Heimbau GmbH & Co. KG ; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG ; 
BVD Südhessen GmbH ; bvd Mittelhessen GmbH ; BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect GmbH; 
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG;  
Soweit die Ziele nicht dem Unterneh mensinteresse und den gesetzlichen Vorschriften der Gesellschaft 
widersprechen, werden diese in der Entscheidungsfindung mitberücksichtigt. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Die Ziele der Beteiligungsstrategie des Landkreises Darmstadt-Dieburg sollen ebenfalls erfüllt werden. 
 
2.3 Die Berichtspflicht gegenüber dem Aufsichtsgremium soll  - sofern nicht ohnehin zwingen-
des Recht - sich im Inhalt und Turnus bei allen Rechtsformen nach § 90 AktG richten. Diese 
soll Planung, Jahresabschluss, Quart als- und Risiko bericht, Berichte über  unterjährige G e-
schäfte von wesentlicher Bedeutung  und über die Tochterunternehmen sowie Compliance 
umfassen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Gewerbe Gmb H; BVD Heimbau 
GmbH & Co. KG; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG ; BVD Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen 
GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & 
Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH 
Der sich ergebende A ufwand steht nicht im Verhältnis zur operativen Tätigkeit der Gesellschaft. Die i n-
terne Planungssystematik und das Berichtswesen an die Gesellschafterversammlung werden allerdings 
den konzernüblichen Anforderungen gerecht.  
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der unerwartet verzögerten Aufnahme der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und deren ge-
ringen Umfang wurde hiervon zunächst abgesehen.  
 
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA GmbH & Co. KG 
Zum Gang der Geschäfte wird in jeder Sitzung des Aufsich tsgremiums berichtet. Soweit in einem G e-
schäftsjahr nicht vierteljährlich, sondern nur halbjährlich eine Sitzung stattfindet, ist eine Abweichung 
zu erklären. Dies war bei der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 der Fall und wird voraussichtlich auch 
künftig so sein, so dass eine Abweichung zu erklären ist. 
 
• HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Die HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG verfügt nicht über ein Aufsichtsgremium. Der Gesellschafte-
rin wird jedoch monatlich Bericht erstattet. 
 
• HSE Regenerativ GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
Es erfolgt gemäß den Konzernvorgaben eine regelmäßige Berichterstattung an die Gesel lschafterin HSE 
AG. Dies war bei der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 der Fall und wird voraussichtlich auch künftig 
so sein. 
()
 
-534-

• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es wird als ausreichend angesehen, dass die Quartalsberichte weiterhin von der Geschäftsführung g e-
genüber dem Beteiligungsmanagement abgegeben werden. 
 
• HEAG mobiServ GmbH; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG; Nahverkehr-
Service GmbH (NVS) 
Die Berichtspflicht wird gegenüber dem Aufsichtsrat des Mutterunternehmens, HEAG mobilo GmbH, e r-
füllt. 
 
• HEAG Wohnbau GmbH 
Der sich ergebende Aufwand für einen Quartalsbericht steht nicht im Verhältnis zur op erativen Tätigkeit 
der Gesellschaft. Die interne Planungssystematik und das Berichtswesen an die Gesellschafterversam m-
lung werden den konzernüblichen Anforderungen gerecht. 
 
• HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG 
Eine Berichterstattung findet an den Gesellschafter in den konzernüblichen Abständen statt.  
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG; Medianet Breitband GmbH & Co. KG ; 
PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Es gibt kein Aufsichtsgremium. 
 
• HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Es erfolgt gemäß den Konzernvorgaben eine regelmäßige Berichtserstattung an die G esellschaften HSE 
Regenerativ GmbH und Energiegenossenschaft Starkenburg. Dies war bei der Gesellschaft 2014 der Fall 
und wird voraussichtlich auch zukünftig so sein. 
 
• HSE Windpark Erksdorf GmbH 
Es erfolgt gemäß den Konzernvorgaben eine regelmäßige Berichtserstattung an die G esellschaft HSE -
Regenerativ GmbH. Dies war bei der Gesellschaft 2014 der Fall und wird voraussichtlich künftig g egen-
über HSE-Regenerativ und Stadtwerke Langen GmbH so sein. 
 
2.4 Die Geschäftsleitung soll dem Beteiligungsmanagement nach Verabschiedung in den 
Gremien ihre Fünfjahresplanung zur Verfügung stellen. Dabei ist das erste Planjahr 
quartalsscharf zu unterteilen. 
 Ausnahme: Eigenbetriebe und Zweckverbände. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH; BVD Heimbau GmbH & Co. 
KG 
Da keine Ankäufe für Grundstücksentwicklung mehr vorgenommen werden , wurde im allseitigen Ein-
verständnis aller Gesellschafter auf eine Fünf -Jahres-Planung wegen fehlender Grundlagen einer U m-
satzplanung verzichtet. 
 
• HEAG Südhessische Energie AG (HSE); HSE Netz AG; NATURpur Institut für  Klima- und Umweltschutz 
gGmbH; HSE NATURpur Energie AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; 
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG; citiworks AG; HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; HSE S o-
larpark Lauingen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Thüngen GmbH & 
Co. KG; HSE Wasserversorgung Biblis GmbH; HSE Wasserversorgung Groß -Rohrheim GmbH; HSE Wohn-
park GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG; Medianet Breitband GmbH & Co. KG; PEB 
Breitband GmbH & C o. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH & Co. KG; ENTEGA 
GmbH & Co. KG; HSE Medianet GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG; HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
Die Planjahre werden aktuell und auch zukünftig nicht quartalsscharf dargestellt. Eine quart alsscharfe 
Unterteilung ist momentan aus Konzernsicht nicht notwendig. 
 
()
 
-535-

• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Gewerbe GmbH; HEAG Wohnbau 
GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; 
BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect GmbH ; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Sü d-
hessen KG; SOPHIA Hessen GmbH 
Der sich ergebende Aufwand steht nicht im Verhältnis zur operativen Tätigkeit der Gesellschaft. Die i n-
terne Planungssystematik und das Berichtswesen a n die Gesellschafterversammlung wird allerdings 
den konzernüblichen Anforderungen gerecht.  
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der unerwartet verzögerten Aufnahme der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und deren ge-
ringen Umfang wurde hiervon zunächst abgesehen. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
• HSE Regenerativ GmbH 
Die Weitergabe der Planung erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der HSE AG. Die Planja h-
re werden aktuell un d auch zukünftig nicht quartalsscharf dargestellt. Eine quartalsscharfe Unterteilung 
ist aus Konzernsicht nicht notwendig. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Die quartalsscharfe Unterteilung für das erste Planjahr entfällt aufgrun d des geringen Umfangs der G e-
schäftstätigkeit. 
 
• HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; HSE Windpark Erksdorf GmbH 
Die Weitergabe der Planung erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der HSE AG.  
 
2.5 Die Geschäftsleitung soll bis Mitte Dezember die folgenden Werte dem 
Beteiligungsmanagement zur Verfügung stellen: 
  Trendplanung: 
  Verbale Zielsetzung für Folgejahr, 5- Jahres-Planwerte zu Planungsprämissen, R eturn On 
Capital Employed (ROCE) bzw. Kostendeckungsgrad, Jahresergebnis, Bilanzsumme, Eigenk a-
pitalquote und Investitionsquote. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH 
Die Berichterstattung erfolgt gegenüber  dem Beteiligungsmanagement unter Verzicht auf die Fünf -
Jahres-Planung und deren Abweichungsanalyse 
 
• HEAG Südhessische Energie AG (HSE); HSE Netz AG; NATURpur Institut für Klima - und Umweltschutz 
gGmbH; HSE NATURpur Energie AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; 
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co.  KG; citiworks AG; HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; HSE S o-
larpark Lauingen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Le iwen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Thüngen GmbH & 
Co. KG; HSE Wasserversorgung Biblis GmbH; HSE Wasserversorgung Groß -Rohrheim GmbH; HSE Woh n-
park GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG; Medianet Breitband GmbH & Co. KG; PEB 
Breitband GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH & Co. KG; HSE Windpark 
Schlüchtern GmbH; ENTEGA GmbH & Co. KG; HSE Medianet GmbH; COUNT+CARE G mbH & Co. KG; Ge-
meinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Gewerbe GmbH; HEAG Wohnbau 
GmbH; bauverein AG; BVD Heimbau GmbH & Co. KG; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD 
Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; I mmoSelect GmbH; Woh-
nungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH 
()
 
-536-

Aktuell und auch zukünftig werden nicht alle genannten Planungsmittel angewandt. Eine Anwendung 
aller Planungsmittel ist momentan aus Konzernsicht nicht notwendig. Die  interne Planungssystematik 
wird allerdings allen konzernüblichen Anforderungen und Anforderungen der Gremien gerecht. 
 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Entfällt (siehe 2.4 Kapitel B). 
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der unerwartet verzögerten Aufnahme der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und deren g e-
ringen Umfang wurde hiervon zunächst abgesehen 
 
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
k. A. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
• HSE Regenerativ GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der HSE AG. Aktuell und auch zukün f-
tig werden nicht alle genannten Planungsmittel angewandt. Eine Anwendung aller Planungsmittel ist 
aus Konzernsicht nicht notwendig. Die interne Planungssystematik wird allerdings allen konzernübl i-
chen Anforderungen und Anforderungen der Gremien gerecht. 
 
• HEAG mobiServ GmbH ; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG ; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG ; Nahverkehr-
Service GmbH (NVS) 
Nach Vorgaben des Beteiligungsmanagements wird die Trendplanung für den Teilkonzern erstellt. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Trendplanung entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit. Die normale Ergebnispl a-
nung wird im Dezember für das nachfolgende Geschäftsjahr vorgelegt. 
 
• HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; HSE Windpark Erksdorf GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der HSE AG. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Nur teilweise zutreffend. 
 
• Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Entfällt. 
 
2.6 Die Geschäftsleitung soll bis Mitte Dezember die folgenden Werte dem 
Beteiligungsmanagement zur Verfügung stellen: 
  Szenarioplanung: 
  Verbale Zielsetzung für Folgejahr, szenariospezifische 5- Jahres-Planwerte zu Planungspr ä-
missen, Return On Capital Employed (ROCE) bzw. Kostendeckungsgrad, Jahresergebnis.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH 
Die Berichterstattung erfolgt gegenüber dem Beteiligungsmanagement unter Verzicht auf die 5 -Jahres-
Planung und deren Abweichungsanalyse. 
 
• HEAG Südhessische Energie AG (HSE); HSE Netz AG; NATURpur Institut für Klima - und Umweltschutz 
gGmbH; HSE NATURpur Energie AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; 
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG; citiworks AG; HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; HSE S o-
()
 
-537-

larpark Lauingen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Le iwen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Thüngen GmbH & 
Co. KG; HSE Wasserversorgung Biblis GmbH; HSE Wasserversorgung Groß -Rohrheim GmbH; HSE Wohn-
park GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG; Medianet Breitband GmbH & Co. KG; PEB 
Breitband GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH & Co. KG; HSE Windpark 
Schlüchtern GmbH; ENTEGA GmbH & Co. KG; HSE Medianet GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG; Ge-
meinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Gewerbe GmbH; HEAG Wohnbau 
GmbH; bauverein AG; BVD Heimbau GmbH & Co. KG; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD 
Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect GmbH ; Woh-
nungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH 
Aktuell und auch zukünftig werden nicht alle genannten Planungsmittel angewandt. Eine Anwendung 
aller Planungsmittel ist momentan aus Konzernsicht nicht notwendig. Die i nterne Planungssystematik 
wird allerdings allen konzernüblichen Anforderungen und Anforderungen der Gremien gerecht. 
 
• Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Entfällt (siehe 2.4 Kapitel B). 
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der unerwartet verzögerten Aufnahme der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und deren ge-
ringen Umfang wurde hiervon zunächst abgesehen. Es ist nicht ersichtlich, dass der Geschäfts umfang 
der Gesellschaft die Erarbeitung dieser Werte erforderlich macht. 
 
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
k. A. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
• HSE Regenerativ GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der HSE AG. Aktuell und auch zukün f-
tig werden nicht alle genannten Planungsmittel angewandt. Eine Anwendung aller Planungsmittel ist 
aus Konzernsicht nicht notwendig. Die interne Planungssystematik wird allerdings allen konzernübl i-
chen Anforderungen und Anforderungen der Gremien gerecht. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Die Trendplanung wird für die DADINA als ausreichend erachtet. 
 
• HEAG mobiServ GmbH ; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG ; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG ; Nahverkehr-
Service GmbH (NVS) 
Nach Vorgaben des Beteiligungsmanagements wird die Szenarioplanung für den Teilkon zern erstellt. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Szenarioplanung entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit. 
 
• HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; HSE Windpark Erksdorf GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der HSE AG. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Nur teilweise zutreffend. 
 
• Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Entfällt. 
 
2.7 Die Geschäftsleitung soll jeweils spätestens 6 Wochen nach Beginn jedes Quartals dem 
Beteiligungsmanagement einen aussagekräftigen Quartalsbericht zur Verfügung stellen. 
Darin sollen eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie unternehmensspezifische Kennzahlen 
– jeweils mit der entsprechenden Hochrechnung und Kommentierung – enthalten sein.  
()
 
-538-

Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH 
Die Berichterstattung erfolgt gegenüber  dem Beteiligungsmanagement unter Verzicht auf die Fünf -
Jahres-Planung und deren Abweichungsanalyse. 
 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Gewerbe GmbH ; HEAG Wohnbau 
GmbH; BVD Heimbau GmbH & Co. KG; BVD Immobilien GmbH & Co. Po stsiedlung KG; BVD Südhessen 
GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; ImmoSelect GmbH ; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & 
Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH 
Die Quartalszahlen der Tochterunternehmen werden weiterhin bei der bauverein AG zen tral gesammelt 
und fließen dabei in die Berichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat der bauverein AG ein und 
werden entsprechend der Absprache mit dem Beteiligungsm anagement über die Zurverfügungstellung 
von Kennzahlen dem Beteiligungsmanagement mitgeteilt.  
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der unerwartet verzögerten Aufnahme der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und deren ge-
ringen Umfang wurde hiervon zunächst abgesehen. Es ist nicht ersichtlich, dass der Geschäftsumfang 
der Gesellschaft die Erarbeitung dieser Werte erforderlich macht. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
• ENTEGA GmbH & Co. KG ; HSE Regenerativ GmbH; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG ; HSE Solarpark 
Leiwen GmbH & Co. KG ; HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG ; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG; 
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG; HSE Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüchtern 
GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der HSE AG. 
 
• bauverein AG 
Der Quartalsbericht wird dem Aufsichtsrat zur Verfügung gestellt. Aufgrund der best ehenden Absprache 
mit dem Beteiligungsmanagement werden diesem die wesentlichen Kennzahlen zur Verfügung g e-
stellt. Hochrechnungen werden dabei für das 2. und 3. Quartal erstellt. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Quartalsberichte entfallen aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit.  
 
• Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG 
Die Berichtserstattung der Gesellschaft erfolgt im Rahmen der im Konzern üblichen Abstände. 
 
• Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Quartalsberichte entsprechend Eigenbetriebsgesetz. 
 
2.8 Die Geschäftsleitung stellt dem Beteiligungsmanagement ihre Jahres - und ggf. 
Konzernabschlüsse bis spätestens zum 30.  Juni des Folgejahres zur Verfügung. Sollte bis zu 
diesem Zeitpunkt kein testierter Jahresabschluss vorliegen, sind vorläufige Daten zu liefern. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HSE Regenerativ GmbH ; HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG ; HSE Windpark Binselberg Verwa l-
tungs-GmbH; HSE Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der HSE AG. 
 
()
 
-539-

2.9 Die Geschäftsleitung soll für ein angemessenes Risikomanagement sorgen (entsprechend 
AktG) und regelmäßig das Aufsichtsgremium darüber informieren. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Heimbau GmbH & Co. KG; BVD 
Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; BVD Südhessen GmbH; bv d Mittelhessen GmbH; BVD New 
Living GmbH & Co. KG ; ImmoSelect GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG ; 
SOPHIA Hessen GmbH 
Das Risikomanagement ist in das Risikomanagement der bauverein AG eingebunden, das entsprechend 
an den Vorstand und Aufsichtsrat der bauverein AG informiert.  
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
• HEAG mobiServ GmbH ; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; H EAG mobiBus GmbH & Co. KG ; Nahverkehr-
Service GmbH (NVS) 
Die Berichtspflicht wird gegenüber dem Aufsichtsrat des Mutterunternehmens, HEAG mobilo GmbH, e r-
füllt. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit. 
 
• HSE Windpark Erksdorf GmbH 
Die Gesellschaft hat kein Aufsichtsgremium. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem des 
HSE Konzerns eingebunden. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Wird angestrebt. 
 
2.10 Die Geschäftleitung soll  dem Beteiligungsmanagement rechtzeitig vor Vollzug 
Informationen zu geplanten Veränderungen gemäß § 51 Ziffern 11 und 12 HGO (Errichtung, 
Erweiterung, Übernahme und Veräußerung von wirtschaftlichen Unternehmen sowie 
Beteiligung an diesen, Umwandlung der Rechtsform)  zur Prüfung und Weiterleitung an das 
Referat Stadtwirtschaftskoordination vorlegen. 
Hinweis: Haben sich keine Änderungen oder Ergänzungen im Geschäftsjahr ergeben, wird diese Empfehlung als 
erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Verwaltungs-GmbH; BVD Gewer-
be GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; BVD Heimbau GmbH & Co. KG ; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsie d-
lung KG; BVD Südhessen GmbH ; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG ; ImmoSelect 
GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH 
Diese Informationen werden durch den Bereich Organisation und Recht der bauverein AG weitergele i-
tet. 
 
 
 
 
()
 
()
 
-540-

2.11 Die Geschäftsleitung soll dafür Sorge tragen, dass 
 
− die Vorgaben der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) beachtet werden.  
 
− der Darmstädter Beteiligungskodex Anwendung findet, wenn die Wissenschaftsstadt Darmstadt unmitte l-
bar oder mittelbar mehrheitlich beteiligt ist. 
 
− bei Neugründungen unabhängig von der Rechtsform  ein Aufsichtsgremium mit kommunalen Mit gliedern 
entsprechend den Beteiligungsverhältnissen bei wirtschaftlich bedeutenden Beteiligungen, insbesondere 
bei einer Bilanzsumme über 50 Mio. EUR, eingerichtet wird.  
Sofern ein Aufsichtsgremium nicht eingerichtet wird, soll jedenfalls  sichergestellt sein, dass Geschäfte 
dieser Gesellschaft, die nach Art und Umfang bei der Muttergesellschaft der Zustimmung ihres Aufsicht s-
gremiums unterliegen würden, dem Aufsichtsgremium der Muttergesellschaft zur Beschlussfassung vo r-
gelegt werden. Dies umfasst zumindest die Fünfj ahresplanung der Gesellschaft sowie von der Planung 
abweichende Investitionen. 
 
− sofern rechtlich durchführbar, von der Möglichkeit, Mitglieder der Wissenschaftsstadt Darmstadt in das 
Aufsichtsgremium zu entsenden, möglichst umfassend Gebrauch gemacht und dies in den Satzungen der 
Unternehmen entsprechend festgesetzt wird. Dies gilt auch entsprechend bei mittelbaren Mehrheitsb e-
teiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der Maßgabe, dass der/die  Entsendeberechtigte das 
zwischengeschaltete Unternehmen ist. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Südhessische Energie AG (HSE); HSE Netz AG; ENTEGA Verwaltungs -GmbH; NATURpur Institut für 
Klima- und Umweltschutz gGmbH ; e-netz Südhessen Verwaltungs -GmbH; ENTEGA Energieeffizienz Ve r-
waltungs-GmbH; COUNT+CARE Ve rwaltungs-GmbH; HSE Abwasserreinigung Verwaltungs -GmbH; HSE 
Medianet Verwaltungs GmbH; HSE Regenerativ GmbH; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG; HSE S o-
larpark Lauingen Verwaltungs-GmbH; HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs -GmbH; HSE Solarpark Thüngen 
Verwaltungs-GmbH; HSE Wasserversorgung Biblis GmbH; HSE Wasserversorgung Groß -Rohrheim GmbH; 
HSE Wohnpark Verwaltungs -GmbH; HSE Windpark Haiger Verwaltungs -GmbH; HSE Windpark Binselberg 
Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH; Verteilnetzbetrei-
ber Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH; HSE Medianet GmbH ; HSE NATURpur Energie AG; citiworks 
AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; Medianet Breitband GmbH & Co. KG; PEB Breitband GmbH & Co. 
KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH & Co. KG; HSE Windpark Binselberg GmbH & 
Co. KG; ENTEGA GmbH & Co. KG; COUNT+CARE GmbH & Co. KG ; ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG; 
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Thüngen 
GmbH & Co. KG; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 
Auf den Vorrang der bundesrechtlichen Vorschriften wird hingewiesen. Gremienstrukturen und Zusti m-
mungskataloge sind im HSE -Konzern im Einvernehmen mit dem Aufsicht srat der HSE festgelegt. Die 
Verteilung der Gremienpositionen im HSE -Konzern ist ebenfalls im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat 
der HSE unter Berücksichtigung der Interessen der Gesellschaften und der Anteilseigner und der Mitb e-
stimmung festgelegt. 
 
• MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH 
Auf den Vorrang des GmbHG wird hingewiesen. Gremienstrukturen und Zustimmungsk ataloge sind im 
HSE-Konzern im Einvernehmen mit dem Aufsicht srat der HSE festgelegt. Die Verteilung der Gremienp o-
sitionen im HSE-Konzern ist ebenfalls im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat der HS E unter Berücksich-
tigung der Interessen der Gesellschaften und der Anteilseigner und der Mitbestimmung festgelegt. Die 
Entsprechenserklärung wird nach dem Darmstädter Beteiligungskodex abgegeben. 
 
 
()
 
-541-

• HEAG mobilo GmbH 
Im Gesellschaftsvertrag ist keine Entsendung für Mitglieder der Wissenschaftsstadt Darmstadt vorges e-
hen 
 
• bauverein AG 
Diese Vorgaben werden erfüllt. Allerdings findet der Kodex in einigen Tochtergesellschaften keine A n-
wendung, bei denen die wirtschaftlichen und strukturellen Voraussetzungen nicht gegeben sind. 
 
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Für das Geschäftsjahr 2014 sowie auch zukünftig soll eine Entsprechenserklärung nach dem Darmstäd-
ter Beteiligungskodex abgegeben werden. Es ist zudem nicht geplant , Beteiligungsunternehmen mit 
Aufsichtsratsgremien zu gründen. 
 
2.12 Sofern sich Änderungen oder Ergänzungen bei den Stammdaten, Organen, Beteiligungen, 
Finanzdaten, gesellschaftsrechtlichen Verhältnissen oder Verträgen, steuerlichen 
Verhältnissen sowie Gewinn - und Verlustrechnung und Bilanz der drei letzten 
Geschäftsjahre ergeben, sollen diese dem Beteiligungsmanagement unmittelbar mitgeteilt 
werden.  
Hinweis: Haben sich keine Änderungen oder Ergänzungen im Geschäftsjahr ergeben , wird diese Empfehlung als 
erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Verwaltungs-GmbH; BVD Gewer-
be GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; BVD Heimbau GmbH & Co. KG; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsie d-
lung KG; BVD Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; Wohnung s-
gesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG; SOPHIA Hessen GmbH 
Derartige Mitteilungen erfolgen bereits, sofern die Änderungen in wesentlichen Umfang eintreten, 
durch Mitteilungen an die Gesellschafterversammlung aber auch den Aufsichtsrat der bauverein AG s o-
wie in Zusammenhang mit dem Risikomanagement. 
 
• bauverein AG 
Derartige Mitteilungen erfolgen bereits, sofern Änderungen in wesentlichem Umfang ei ntreten, durch 
Mitteilungen an den Aufsichtsrat, den Aufsichtsratsvorsitzenden sowie in Zusammenhang mit dem Ris i-
komanagement. 
 
 
3 Interessenkonflikt 
Definition: Ein Interessenkonflikt kann entstehen, wenn ein Geschäftsleitungsmitglied au fgrund 
persönlicher oder wirtschaftlicher Verb undenheit zu anderen Gesellschaften, Unte rnehmen oder 
Personen in seiner Entscheidungs- und Handlungsfreiheit eingeschränkt oder beeinflussbar ist. 
 
3.1 Jedes Geschäftsleitungsmitglied soll Interessenkonflikte dem Aufsichtsgremium gegenüber 
unverzüglich offen legen und die anderen Geschäftsleitungsmitglieder hierüber informi e-
ren. 
 
()
 
 
 
-542-

3.2 Geschäfte eines Geschäftsleitungsmitglieds oder ihm /ihr nahestehender Personen oder 
Unternehmen außerhalb der Stad twirtschaft mit der Beteiligung bzw. einem verbundenen 
Unternehmen sollen nicht abgeschlossen oder fortgesetzt werden. Über Ausnahmen soll 
das Aufsichtsgremium entscheiden. 
Beispiele nahestehender Personen/Unternehmen: Familienangehörige und in häuslicher Gemeinschaft lebende 
Personen; Unternehmen, in denen ein Mitglied d er Geschäftsleitung oder ein Familienmitglied wesentlicher Ge-
sellschafter oder in leitender Funktion tätig ist.  
Ausnahme: Hiervon ausgenommen sind Leistungen des täglichen Lebens, die das Geschäftsleitungsmitglied oder 
die ihm /ihr nahestehende Person oder Unternehmen zu Bedingungen erhält, die die Beteiligung auch einer 
Vielzahl fremder Dritter gewährt. Gleiches gilt für die Gewährung solcher Leistungen vom Geschäftsleitungsmi t-
glied oder einer ihm/ihr nahestehende Person oder Unternehmen an die Beteiligung. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH 
Im Rahmen von durch die Gesellschafterversammlung beschlossenen Geschäftsbesorgungsverträgen 
sind die beiden Geschäftsführer jeweils mit  eigenen Unternehmen als Geschäftsbesorger für die GVD 
tätig. Diese Konstruktion ist wesentliche Bedingung für (wirtschaftlich effiziente) Tätigkeit der GVD und 
der Beteiligung der privaten Gesellschafter an der GVD. Geschäftsbesorgungshonorare werden nich t 
mehr gezahlt. 
 
3.3 Geschäftsleitungsmitglieder sollen entgeltliche Nebentätigkeiten, insbesondere Aufsicht s-
ratsmandate außerhalb des Unternehmens , nur mit Zustimmung des Aufsichtsgremiums 
übernehmen.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH 
Die nebenamtlich tätigen Geschäftsführer der GVD sind hauptamtlich Geschäftsführer eigener Gesel l-
schaften, die selbst wiederum (Mit -)Gesellschafter der GVD sind, und stehen dabei allerdings nich t in 
Konkurrenz zur GVD. 
 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Verwaltungs-GmbH; BVD Gewer-
be GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; bauverein AG; BVD Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; I m-
moSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH 
Entgeltliche Nebentätigkeiten werden nur offengelegt, sofern durch die Tätigkeit ein Inte ressenkonflikt 
droht. 
 
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
hier: Genehmigung durch Fachdezernenten 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt; Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Mitteilungspflicht besteht gegenüber dem Magistrat. 
 
3.4 Die Wahrnehmung von Ehrenämtern oder sonstigen Nebentätigkeiten durch Geschäftslei-
tungsmitglieder, die nicht vergütet werden, soll dem Aufsichtsgremium gegenüber offen 
gelegt werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
()
 
()
 
()
 
-543-

• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH 
Wegen unentgeltlicher Tätigkeit der Geschäftsführer ist hierauf verzichtet worden. 
 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Verwaltungs-GmbH; BVD Gewer-
be GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; bauverein AG; BVD Südhessen GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; I m-
moSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH 
Ehrenämter werden nur offengelegt, sofern durch das Ehrenamt ein Interessenkonflikt droht.  
 
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
Hier: Genehmigung durch Fachdezernenten. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt; Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Mitteilungspflicht besteht gegenüber dem Magistrat. 
 
4 Vergütung 
 
4.1 Im Anstellungsvertrag sollen die vom zuständigen Organ definierten Eckpunkte für die Ent-
lohnung der Geschäftsleitung festgelegt werden. 
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine vertraglichen Änderungen vorgenommen, wird die Empfehlung als er-
füllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH 
Momentan gibt es für die Geschäftsführer keinen Anstellungsvertrag, da diese weitere Funktionen im 
HSE-Konzern ausüben. 
 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.  
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin wird nicht von der Gesellschaft geleistet. Der Geschäftsführer hat 
keinen Anstellungsvertrag. 
 
• HSE NATURpur Energie AG 
Momentan gibt es für den Vorstand keinen Anstellungsvertrag, da der Vorstand weitere Funktionen im 
HSE-Konzern ausübt. 
 
• HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
Die Geschäftsführerin hat keinen Anstellungsvertrag bei der Gesellschaft und erhält keine Vergütung.  
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt, weil der Geschäftsführer keinen Anstellungsvertrag hat und die Tätigkeit als Bediensteter der 
Stadt ausübt. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
• HSE Wasserversorgung Biblis GmbH ; HSE Wasserversorgung Groß- Rohrheim GmbH ; HEAG mobiServ 
GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft. 
 
• BVD Südhessen GmbH 
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung. 
 
()
 
-544-

• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Entfällt. 
 
4.2 Die Vergütung der Geschäftsleitung sol l neben fixen auch variable Vergütungsbestandteile 
mit einer entsprechenden schriftlichen Zielvereinbarung, die möglichst messbare Ziel e ent-
hält, haben. 
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine Vertragsänderungen vorgenommen, wird die Empfehlung als erfüllt a n-
gesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt GmbH 
Es erfolgt keine Bezahlung der Geschäftsführer durch die Gesellschaft. 
 
• NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH, HSE NATURpur Energie AG; WDB Wissenschafts-
stadt Darmstadt Verwaltungs GmbH; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Siehe 4.1 
 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.  
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin wird nicht von der Gesellschaft geleistet. Der Geschäftsführer hat 
keinen Anstellungsvertrag. 
 
• BVD Verwaltungs-GmbH, BVD Südhessen GmbH 
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung. 
 
• MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH 
Es wird lediglich eine fixe Vergütung ausgezahlt, die grundsätzliche Vergütung mit fixem und variablem 
Bestandteil wird über das Anstellungsverhältnis bei der HSE AG gezahlt.  
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Die Vergütung ist einer Aufwandsentschädigung gleichzusetzen. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
• HSE Wasserversorgung Biblis GmbH; HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH 
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft. 
 
• HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
Bei diesem Punkt ist eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell ausgehandelt werden.  
 
• ImmoSelect GmbH 
Hier ist eine Ausnahme bei Herrn Nogueira zu erklären, der keine Vergütung erhält.  
 
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
 
 
()
 
-545-

• HSE Windpark Binselberg Verwaltungs -GmbH; HSE Windpark Erksdorf GmbH ; HSE Windpark Schlüchtern 
GmbH 
Es wird lediglich eine Haftungsentschädigung gezahlt. 
 
• Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Die Betriebsleiterin ist Beamtin. Es gelten die einschlägigen Bestimmungen des Beso ldungsgesetzes. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Entfällt. 
 
4.3 Die Zielvereinbarungen sollen auch Ziele im Sinne der Stadtwirtschaftsstrategie enthalten. 
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine vertraglichen Änderungen vorgenommen, wird die Empfehlung als er-
füllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH 
Wegen Ruhens der Geschäftstätigkeit der GVD wird hierauf einvernehmlich verzichtet.  
 
• HEAG Südhessische Energie AG 
Die Zielvereinbarungen werden vom Aufsichtsrat festgelegt, der sich dabei am vorrangigen Unterne h-
mensinteresse ausrichtet. Über die Vert reter der Stadt Darmstadt im Aufsichtsrat ist sichergestellt, dass 
die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie hier mitberücksichtigt werden. 
 
• HSE Netz AG 
Bei diesem Punkt ist eine Abweichung zu erklären, da für die Vorstandsmitglieder der HSE Netz AG ke i-
ne Zielvereinbarung gilt. 
 
• ENTEGA Verwaltungs -GmbH; e -netz Südhessen Verwaltungs -GmbH; MW -Mayer GmbH;  Or gabo GmbH; 
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs -GmbH; citiworks AG; COUNT+CARE Verwaltungs -GmbH; HSE A b-
wasserreinigung Verwaltungs-GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH; PEB Breitband Beteiligungsge-
sellschaft mbH; Verteilnetzbetreiber Rhein -Main-Neckar Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark Schlüchtern 
GmbH 
Es ist auf das vorrangige Unternehmensinteresse hinzuweisen. Vor diesem Hintergrund enthalten Zie l-
vereinbarungen die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie soweit diese auch Ziele des Unternehmens sind.  
 
• NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH; HSE NATURpur Energie AG; WDB Wissenschafts-
stadt Darmstadt Verwaltungs GmbH; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Siehe 4.1 
 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.  
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin wird nicht von der Gesellschaft geleistet. Der Geschäftsführer hat 
keinen Anstellungsvertrag. 
 
• BVD Verwaltungs-GmbH; BVD Südhessen GmbH 
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
• HSE Regenerativ GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark Erksdorf GmbH 
Die Entlohnung richtet sich nach den Vere inbarungen mit dem Arbeitgeber HSE AG, da es sich um eine 
nebenamtliche Tätigkeit handelt. 
 
()
 
-546-

• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
• HSE Wasserversorgung Biblis GmbH; HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH 
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft. 
 
• ImmoSelect GmbH 
Hier ist eine Ausnahme bei Herrn Nogueira zu erklären, der keine Vergütung erhält.  
 
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Entfällt. 
 
4.4 Die Vergütungsvereinbarung soll vorsehen, dass die Bezüge im Rahmen der gesetzlichen 
Möglichkeiten herabgesetzt werden können, wenn die Weitergewährung nach Lage der 
Gesellschaft unbillig wäre.  
 Hinweis: Gilt nur für Aktiengesellschaft , GmbH und GmbH & Co. KG. Für andere Rechtsformen ist die Empfeh-
lung als erfüllt anzusehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt GmbH 
Es erfolgt keine Bezahlung der Geschäftsführer durch die Gesellschaft. 
 
• HEAG Südhessische Energie AG; HSE Netz AG, citiworks AG 
Es ist eine Abweichung zu erklären, da dies die Vergütungsvereinbarung der Geschäftsleitung nicht vo r-
sieht. Allerdings gelten die entsprechenden Regelungen des Aktiengesetzes ohnehin. 
 
• ENTEGA Verwaltungs -GmbH; e -netz Südhessen Verwaltungs -GmbH; MW- Mayer GmbH; Orgabo GmbH; 
BVD Gewerbe GmbH; ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs -GmbH; COUNT+CARE Verwaltungs -GmbH; 
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs -GmbH; HSE Medianet Verwaltungs GmbH ; HEAG Wohnbau GmbH; 
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH; Verteilnetzbetreiber Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 
Bei diesem Punkt ist grundsätzlich eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell ausgeha n-
delt werden. 
 
• NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH; HSE NATURpur Energie AG; WDB Wissenschafts-
stadt Darmstadt Verwaltungs GmbH; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Siehe 4.1. 
 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.  
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin wird nicht von der Gesellschaft geleistet. Der Geschäftsführer hat 
keinen Anstellungsvertrag. 
 
• BVD Verwaltungs-GmbH; BVD Südhessen GmbH 
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung. 
 
• HSE Regenerativ GmbH ; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs -GmbH; HSE Windpark Erksdorf GmbH; 
HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
Die Vergütung richtet sich nach den Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber HSE AG. Bei diesem Punkt ist 
grundsätzlich eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell ausgehandelt werden.  
 
()
 
-547-

• HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs -GmbH; HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs -GmbH; HSE Solarpark 
Thüngen Verwaltungs-GmbH 
Die Geschäftsleitung arbeitet nicht auf Basis eines Geschäftsführeranstellungsvertrags. Die Entlohnung 
richtet sich nach den Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber HSE AG. 
 
• HSE Wasserversorgung Biblis GmbH; HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH 
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft. 
 
• Klinikum Darmstadt GmbH ; Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH ; SSG 
Starkenburg Service GmbH 
Wird noch zwischen der Geschäftsführung und dem Gesellschafter beraten  
 
• bvd Mittelhessen GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH 
Hier ist eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell ausgehandelt werden. 
 
• HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 
Ein Geschäftsführungsmitglied arbeitet auf Basis eines Geschäftsführeranstellungsve rtrags. Die übrigen 
verbleibenden Gesch äftsführer arbeiten nicht auf Basis eines Geschäftsführeranstellungsvertrags. Die 
Entlohnung richtet sich nach den Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber HSE AG. 
 
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
In der Vergütungsvereinbarung nicht enthalten. 
 
• HSE Medianet GmbH 
Die Berücksichtigung der Lage der Gesellschaften erfolgt im Rahmen der Zielvereinb arungen. 
 
4.5 Die Einzelbezüge der Mitglieder der Geschäftsleitung (Gesamtjahresbrutto nach den für die 
Aufstellung des Jahresabschlusses des Unternehmens relevanten Rechtsnormen) sollen im 
Jahresabschluss und Beteiligungsbericht ausgewiesen werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Südhessische Energie AG 
Die Bezüge werden in der Entsprechenserklärung nach DCGK individualisiert ausgewiesen.  
 
• ENTEGA Verwaltungs -GmbH; HSE NATURpur Energie AG; e -netz Südhessen Verwaltungs -GmbH; MW -
Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Energieeffizienz Verwal tungs-GmbH; citiworks AG; COUNT+CARE 
Verwaltungs-GmbH; HSE Medianet Verwaltungs GmbH; HSE Regenerativ GmbH; HSE Solarpark Lauingen 
Verwaltungs-GmbH; HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs -GmbH; HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs -
GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs -GmbH; HSE Windpark Haiger Verwaltungs -GmbH; Verteilnetzbetrei-
ber Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark 
Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH; HSE Medianet GmbH 
Eine Offenlegung der Einzelbezüge der Geschäftsleitung ist wegen der dadurch herstellbaren Vergleic h-
barkeit der Vergütungsstruktur innerhalb des HSE-Konzerns nicht sinnvoll. 
 
• NATURpur Institut für Klima - und Umweltschutz gGmbH ; WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwa l-
tungs GmbH; HEAG mobiServ GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Siehe 4.1. 
 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin wird nicht von der Gesellschaft geleistet. Der Geschäftsführer hat 
keinen Anstellungsvertrag. 
 
()
 
-548-

• HSE Wasserversorgung Biblis GmbH; HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH 
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft. 
 
• Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH ; Krankenhaus-Dienstleistungsgesel-
lschaft Südhessen mbH; SSG Starkenburg Service GmbH 
Nur Gesamtbezüge.  
 
• HEAG mobiBus Verwaltungs -GmbH; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG ; HEAG mobiTram Verwaltungs -
GmbH; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
Vergütungen werden beim Leitunternehmen des Verkehrskonzerns angegeben. 
 
• Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Entfällt. 
 
• Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Vom Grundsatz her wird der Ausweisung zugestimmt. Da aber nur anteilige Bezüge der Geschäftsle i-
tung bzw. über Verwaltungskostenerstattung im Jahresabschluss erscheinen, ist eine Aussagekraft der 
Bezüge nicht gegeben. 
 
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Auf die Angabe im Anhang 2014 wurde verzichtet, im Beteiligungsbericht der HEAG sind die Bezüge 
enthalten. 
 
 
5 Führung 
 
Die Beteiligung hat kein eigenes Personal. Daher sind die Punkte 5.1, 5.2, 5.4, 5.6, 5,7, 5.9 - 5.12 für diese 
nicht relevant. 
 
Die Beteiligung hat kein operatives Geschäft. Daher ist der Abschnitt 5 für diese nicht relevant.  
 
5.1 Die Geschäftsleitung soll ein Leitbild formulieren.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Energieeffizienz GmbH & 
Co. KG; citiworks AG; HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG ; ENTEGA GmbH & Co. KG; HSE Medianet 
GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Es gilt das Leitbild der Konzernmutter HSE AG, die die Ziele der aktuell gültigen Stadtwirtschaft berüc k-
sichtigt. 
 
• Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH ; Klinikum Catering Service Gmb H; 
SSG Starkenburg Service GmbH 
Das Leitbild stellt die Muttergesellschaft sicher.  
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Es gelten die städtischen Vorgaben. 
 
• Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Im Aufbau. 
()
 
-549-

5.2 Die Geschäftsleitung soll jedem der Beschäftigten die Unternehmensziele vermitteln.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
5.3 Das Unternehmen soll sich im Rahmen seiner  Ziele am Gemeinwohl im Sinne des Public 
Value orientieren. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Südhessische Energie AG (HSE); HSE Netz AG; NATURpur Institut für Klima - und Umweltschutz 
gGmbH; HSE NATURpur Energie AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; 
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG ; citiworks AG; HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG ; HSE Re-
generativ GmbH; HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG; HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG; HSE So-
larpark Thüngen GmbH & Co. KG ; HSE Wasserver sorgung Biblis GmbH ; HSE Wasserversorgung Groß -
Rohrheim GmbH; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG ; PEB Breitband 
GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein -Main-Neckar GmbH & Co. KG ; HSE Windpark Binse l-
berg GmbH & Co. KG ; HSE Windpark Erksdorf GmbH ; HSE Windpark Schlüchtern GmbH ; ENTEGA GmbH & 
Co. KG; HSE Medianet GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Aufgrund der Neuaufnahme dieser Empfehlung im Jahr 2014 konnte sie 2014 nicht berücksichtigt we r-
den. Es wird für die Zukunft vorsorgli ch darauf hingewiesen, dass aufgrund der Verwendung der aus 
Sicht der Gesellschaft unbestimmten Formulierung vorsorglich eine Ausnahme zu erklären sein wird. 
 
5.4 Die Geschäftsleitung soll klare und messbare operative Zielvo rgaben zur Umsetzung und 
Realisierung des Unternehmensgegenstands für die Beschäftigten  des Unternehmens und 
der Tochter-, Enkel- oder weiter nachgelagerten Beteiligungsgesellschaften definieren. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
k. A. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Es gelten die städtischen Vorgaben. 
 
5.5 Die Geschäftsleitung soll die Zusammenarbeit in der Stadtwirtschaft förde rn, um gemei n-
sam Synergien zu identifizieren und zu nutzen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Die Geschäftsführung soll auch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Darmstadt -Dieburg fördern, um 
gemeinsame Synergien zu identifizieren und zu nutzen. 
 
• Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Es gelten die städtischen Regelungen. 
()
 
()
 
()
 
()
 
-550-

5.6 Die Geschäftsleitung soll ein betriebliches Vorschlagswesen einrichten und über das Ergeb-
nis dem Aufsichtsgremium berichten.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
• HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
Die Gesellschaft hat zwar ein betriebliches Vor schlagswesen, im Aufsichtsrat wurde das Ergebnis des 
Vorschlagswesens aufgrund der Vielzahl der zu behandelnden Themen allerdings nicht explizit beric h-
tet. 
 
• e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Energieeffizienz GmbH & 
Co. KG; citiworks AG; HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG ; ENTEGA GmbH & Co. KG; HSE Medianet 
GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Es wird aktuell und auch zukünftig das betriebliche Vorschlagswesen der Konzernmutter HSE AG g e-
nutzt.  
 
• Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Hierfür ist das MVZ zu klein.  
 
• ImmoSelect GmbH 
Das Unternehmen hat einen Beschäftigten. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt; Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt ; 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Es gelten die städtischen Vorgaben. 
 
5.7 Die Geschäftsleitung soll eine gute Zusammenarbeit mit der A rbeitnehmervertretung zum 
Wohle des Unternehmens und der Beschäftigten praktizieren.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
• Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Das MVZ hat auf Grund seiner Größe keine Arbeitnehmervertretung.  
 
• BVD Gewerbe GmbH ; HEAG Wohnbau GmbH ; bvd Mittelhessen GmbH ; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hes-
sen GmbH; Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Das Unternehmen hat keine Arbeitnehmervertretung. 
 
5.8 Es soll eine Richtlinie zur Compliance und/oder Antikorruption geben.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; bvd Mittelhessen GmbH 
Es gilt die Antikorruptionsrichtlinie der bauverein AG. 
 
()
 
()
 
()
 
-551-

5.9 Die Geschäftsleitung soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch geeignete Ma ß-
nahmen wie Gleitzeitregelungen oder Teilzeitbeschäftigungen und geeignete Kinderbetreu-
ungsmöglichkeiten fördern. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Es gelten die städtischen Vorgaben. 
 
5.10 Die Geschäftsleitung soll bei der Besetzung von Führungsfunktionen im Unternehmen im 
Rahmen von fachlicher und sozialer Eignung  eine gleichberechtigte Berücksichtigung von 
Frauen und Männern anstreben. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr kein e Besetzung von Führungspositionen statt, wird die Empfehlung als erfüllt 
angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Südhessische Energie AG (HSE); e- netz Südhessen GmbH & Co. KG ; MW-Mayer GmbH ; Orgabo 
GmbH; ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG ; citiworks AG; ENTEGA GmbH & Co. KG; HSE Medianet 
GmbH; COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Aufgrund der Neueinführung dieser Empfehlung im Oktober 2014 konnte diese im Geschäftsjahr 2014 
nicht explizit berücksichtigt werden. Künftig wird im HSE -Konzern das Gesetz für die gleichberechtigte 
Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen 
Dienst vom 06.03.2015 berücksichtigt werden. 
 
5.11 Die Geschäftsleitung soll darauf hinwirken, dass bei allen Planungen und Projekten die 
Rechte von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden und der jeweils zuständige 
Behindertenbeauftragte eingebunden wird. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• SSG Starkenburg Service GmbH 
Sicherstellung über die Muttergesellschaft der Klinikum Darmstadt GmbH.  
 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Gewerbe GmbH; HEAG Wohnbau 
GmbH; bauverein AG; bvd Mittelhessen GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH 
Es ist unklar, wer der jeweilige zuständige Behindertenbeauftragte im Rahmen dieser Vorgabe ist. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Es gelten die städtischen Vorgaben. 
 
5.12 Die Geschäftsleitung soll die Gesundheit der Beschäftigten schützen, fördern und für e inen 
gesunden Lebensstil sensibilisieren.  
 
 
 
()
 
()
 
()
 
-552-

5.13 Die Geschäftsleitung soll für einen effizienten und umweltgerechten Umgang mit natürl i-
chen Ressourcen Sorge tragen. 
 
 
 
C Rechnungslegung und Abschlussprüfung 
 
Sofern in der Beteiligung kein Aufsichtsgremium eingerichtet ist, nimmt die Gesellschafterversammlu ng die Au fgaben 
und Funktionen des Aufsichtsgremiums in Bezug auf die Geschäftsleitung wahr. 
1  
1.1 Die Aufstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse soll en nach den Vorschriften für große 
Kapitalgesellschaften erfolgen, es sei denn, es liegt eine Ausnahmegeneh migung des R e-
gierungspräsidiums Darmstadt vor. 
 
1.2 Unabhängig vom Grad und der Höhe der Beteiligung sollen die Anteilseigner die Rechte 
nach den §§ 53 und 54 HGrG zugunsten der Wissenschaftsstadt Darmstadt in den Satzungen 
bzw. Gesellschaftsverträgen verankern. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH 
Keine Verankerung in den Satzungen oder Gesellschaftsverträgen, jedoch Prüfung im Rahmen des Ja h-
resabschlusses. 
 
• Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Dies soll bei der nächsten Satzungsänderung erfolgen. 
 
1.3 Die Prüfung nach § 53 HGrG soll im Rahmen der Jahresa bschlussprüfung erfolgen, es sei 
denn, es liegt eine Ausnahmegenehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt vor. 
 
1.4 Die Feststellung des Jahresabschlusses s oll innerhalb der ersten 8 Monate bei Personen- 
und Kapitalgesellschaften erfolgen, innerhalb von 1 Jahr bei Eigenbetrieben und Zweckver-
bänden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH 
Die Aufsichtsratssitzung zur Feststellung des Jahresabschlusses 2013 ist erst am 10.06. 2015 durchg e-
führt worden. 
 
 
 
 
 
 
 
()
 
()
 
-553-

1.5 Das Aufsichtsgremium oder  der/die Aufsichtsgremiumsvorsitzende sollen Prüfungsschwer-
punkte für die Abschlussprüfung festlegen. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund des geringen Ausmaßes der Geschäftstätigkeit erschien bislang die Setzung von Prüfungs-
schwerpunkten entbehrlich. 
• Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; BVD Verwaltungs-GmbH; BVD Gewer-
be GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; ImmoSelect GmbH, SOPHIA Hessen GmbH 
Die Prüfungsschwerpunkte werden im Regelfall seitens des Prüfers aufgrund seines p flichtgemäßen 
Ermessens selber festgelegt. 
 
• HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes nicht erforderlich. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH ; WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteil i-
gungs GmbH & Co. KG; Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH ; SSG Starkenburg Se r-
vice GmbH 
Ein Aufsichtsgremium ist nicht vorhanden.  
 
• HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Siehe Punkt 1.6. 
 
• BVD Heimbau GmbH & Co. KG ; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG ; BVD Südhessen GmbH ; 
BVD New Living GmbH & Co. KG; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Die Prüfungsschwerpunkte werden seitens des Prüfers aufgrund seines pflichtgemäßen Ermessens sel-
ber festgelegt. 
 
• Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Durch die Beauftragung einer neuen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in 2012 erfolgten ohnehin neue 
Schwerpunktfestsetzungen. 
 
1.6 Nach 5 Jahren soll ein Wechsel der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (nicht nur des Prüfungs-
teams) erfolgen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt GmbH 
Wegen anstehender Liquidation des Unternehmens wird auf einen Wechsel verzichtet , um die Kosten 
möglichst gering zu halten. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH ; WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteil i-
gungs GmbH & Co. KG 
Entfällt, da die Prüfung durch das städtische Revisionsamt erfolgt. 
 
• HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Die Gesellschaft wird zur Zeit aufgrund einer Sondergenehmigung des Regierungspräs idiums Darmstadt 
durch das Revisionsamt des Wissenschaftsstadt Darmstadt geprüft. 
 
()
 
()
 
-554-

1.7 Bei dem Wechsel der Prüfungsgesellschaft sollen zur Auswahl der  neuen Prüfungsgesel l-
schaft mindestens 3 Angebote eingeholt werden. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr kein Wechsel der Prüfungsgesellschaft statt, wird die Empfehlung als erfüllt a n-
gesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
• citiworks AG 
Die Wahl der letztjährig ausgewählten Pr üfungsgesellschaft wurde in Anlehnung der En tscheidung der 
HSE-Konzernmutter beschlossen, die mindestens 3 Angebote eingeholt hatte. 
 
• WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH; WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteil i-
gungs GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Siehe 1.6. 
 
• Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Erfolgt zentral durch die Stadt Darmstadt. 
 
• Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Beschluss der Betriebskommission. 
()
 
-555-

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
Erläuterungen zu den Positionen von Bilanz sowie Gewinn - und Verlustrechnung 
(GuV) finden Sie in § § 266, 275 Handelsgesetzbuch (HGB) sowie im Internet un ter 
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/bilanz.html beziehungsweise  unter  
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/gewinn-und-verlustrechnung-guv.html. 
 
Bilanz 
 
 
 Anlagendeckungsgrad 2 =   
 
 
Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt Auskunft über die Deckung des Anlagevermögens 
durch Eigenkapital und langfristiges Fremdka pital (Pensionsrückstellungen +  Ver-
bindlichkeiten ggü. Kreditinstitute). Je weiter der Deckungsgrad 2 über 100 % liegt, 
umso mehr ist neben dem Anlagevermögen auch das Umlaufvermögen durch lan g-
fristiges Kapital finanziert und damit eine höhere Stabilität d es Unternehmens geg e-
ben.  
 
 Anlagenintensität =  
 
 
Als Verhältnis zwischen Anlagevermögen und Gesamtvermögen gibt die Kennzahl 
Auskunft über die Kapitalbindung innerhalb eines Unternehmens. Je größer die 
Kennzahl, desto mehr Kapital ist innerhalb des Anla gevermögens gebunden und je 
höher sind die Fixkosten. 
 
 
 Abschreibungsquote =  
 
 
Das Verhältnis zwischen den Abschreibungen eines Geschäftsjahres und dem Anlag e-
vermögen lässt Schlüsse über den Erneuerungszyklus von Anlagegütern (z.B. M a-
schinen) und deren Nutzungsdauer zu. Je höher die Abschreibungsquote, desto eher 
werden Anlagen nach Auslaufen der Abschreibungen weiterhin verwendet. 
 
 
 Eigenkapitalquote =  
 
 
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals am Gesamt kapital 
ist. Je höher die Eigenkapitalquote, umso höher ist die finanzielle Stabilität des U n-
ternehmens und die Unabhängigkeit gegenüber Fremdkapitalgebern. 
 
 
 Investitionen = 
Summe aus den Zugänge n zu Immateriellen Vermögensgegenständen, zu Sach-
anlagen sowie zu Finanzanlagen 
 
Finanzielle Mittel werden u.a. dazu verwendet, um Anlagevermögen (Gegenstände, 
die dem Geschäftsbetrieb auf Dauer dienen, beispielsweise Maschinen oder Betriebs - 
und Geschäftsausstattung) zu beschaffen. Als Investitionen werden alle Zugänge des 
Anlagevermögens ausgewiesen. 
 
 
 Investitionsquote =  
Anlagevermögen 
     x 100 
Bilanzsumme 
Eigenkapital 
    x 100 
Bilanzsumme 
Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital  
       x 100 
Anlagevermögen 
Investitionen 
    x 100 
Anlagevermögen 
Abschreibungen 
        x 100 
Anlagevermögen 
-556-

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
Diese Kennzahl gibt den prozentualen Anteil der Investitionen in das Anlagevermögen 
wieder und ist somit eine Kennzahl, die einen Hinweis auf die Erneuerungsquote gibt. 
Ist die Investitionsquote langfristig hoch, so lässt dies den Schluss zu, dass stä ndig 
in neue Vermögensgegenstände investiert wird. Eine langfristig niedrige Investition s-
quote hingegen kann auf eine Überalterung der Anlagegüter hinweisen. 
 
 
 Liquidität 3. Grades =  
 
 
Diese Kennzahl dient der Beurteilung der Zahlungsfähigkeit (Liquidität ) eines Unte r-
nehmens. Eine Liquidität 3. Grades von beispielsweise 150 % zeigt an, dass die  
Summe aus liquiden Mitteln, kur zfristigen Forderungen und Vorräten ausreicht, um 
150 % der kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken. Eine Liquidität 3. Grades ab 
125 % gilt als empfehlenswert. 
 
 
 Veränderung der Verschuldung =  
Differenz zwischen den Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres und denen des 
Vorjahres  
 
Die Veränderung der Verschuldung zeigt an, in welcher Höhe sich die V erbindlichkei-
ten gegenüber dem Vorjahr verändert haben. 
 
 
 Verschuldungsgrad =  
 
 
Der Sonderposten mit Rücklageanteil (So.Po.) ist eine dem Eigenkapital nah  zuzu-
ordnende Position aus dem Steuerrecht. Es handelt sich hierbei um einen Passivpos-
ten, der im Fall  einer Auflösung das ste uerliche Ergebnis erhöht. Daher um fasst der 
Sonderposten mit Rücklageanteil Fremdkapitalanteile in Höhe der voraussichtl ichen 
Steuerschuld sowie Eigenkapitalanteile in Höhe des Differenzbetrages. Dieser Diffe-
renzbetrag kann als Rücklage betrachtet werden. Die Kennzahl gibt damit Aus kunft 
über die Finanzierungsstruktur. 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
 
 Betriebsergebnis =   
Differenz zwischen der Summe aus allen Betriebserträgen und der Summe aus 
allen Betriebsaufwendungen 
 
Das Betriebsergebnis ist der Teil des Erfolgs, der nach Abzug aller betrieblich 
bedingten Aufwendungen verbleibt. Es ist das auf den eigentlichen Betriebszweck  
zurückzuführende Ergebnis. 
 
 Betriebsleistung =  
Summe aus Gesamtleistung und sonstigen betrieblichen Erträgen 
 
Die Betriebsleistung ist eine wesentliche Größe, die als Bezug für eine Reihe von 
Kennzahlen verwendet wird (z.B. Personalintensität, Materialintensität, usw.).  
(Bilanzsumme – Eigenkapital) + 30 % So.Po. 
          x 100 
Eigenkapital + 70 % So.Po.  
Umlaufvermögen 
      x 100 
kurzfristige Verbindlichkeiten 
-557-

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 EBIT (earnings before interest and taxes) =  
Summe aus Betriebsergebnis, Erträgen aus Beteiligungen, Erträgen aus Gewin n-
abführung, Erträgen aus anderen Finanzanlagen abzüglich Aufwendungen aus 
Verlustübernahme 
 
Hierbei handelt es sich um das Unternehmungsergebnis, bevor Steuern und Zinsen 
hinzugerechnet bzw. abgezogen werden. Die Kennzahl EBIT wird vor allem verwen-
det, um die operative Ertragskraft eines Unternehmens beurteilen zu können. 
 
 EBITDA (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) =  
Summe aus EBIT und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Ve r-
mögensgegenstände 
 
Mit dem EBITDA wird das Betriebsergebnis ohne Verzerrungen durch Steuern, Zinsen 
und Abschreibungen dargestellt. Diese Kennzahl ist also nicht nur um das außero r-
dentliche Ergebnis, Finanze rgebnis und Steuern bereinigt, sondern gegenüber dem 
EBIT zusätzlich noch um die Abschreibunge n. Die Ertragskennzahl EBITDA wird g e-
nutzt, um insbesondere Abschreibungen  im Zusammenhang mit Patenten, Lizenzen 
und dem Goodwill (Geschäfts- oder Firmenwert) aus der Betrachtung der Ertragskraft 
eines Unternehmens zu eliminieren. 
 
 
 Eigenkapitalrentabilität =  
 
 
Diese Kennzahl soll die Verzinsung des Eigenkapitals  vor Ergebnisübernahme bzw. -
abführung zum Ausdruck bringen. Je h öher der Wert der Kennzahl, desto besser ist 
die auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet Rendite. 
 
 
 Gesamtkapitalrentabilität =  
 
 
Durch diese Kennzahl lassen sich die Verzinsung und die Effizienz des gesamten K a-
pitaleinsatzes vor Ergebnisübernahme bzw. -abführung im Unternehmen errechnen. 
Die Fremdkapitalzinsen werden dem Gewinn hinzugerechnet, da sie in der  selben Pe-
riode angefallen sind, jedoch als Aufwand den Gewinn schmälern. Eine Gesamtkap i-
talrentabilität in Höhe von 10 % bedeutet, dass für 1 EUR Kapital, der dem Unte r-
nehmen zur Verfügung stand, im abgelaufenen Jahr 10 Cent erwirtschaftet wurden.  
 
 
 Gesamtleistung =  
Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen sowie aktivierter 
Eigenleistungen  
 
Bestandsveränderungen geben die Änderung innerhalb des Vorratsvermögens  ( u.a. 
bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen) an, aktivierte Eigenleistungen (beispielsweise in 
Form von s elbst erstellte Anlagen) stellen einen Vermögensgegenstand dar . Die Ge-
samtleistung beschreibt daher den Wert , der durch die abgesetzten Produkte / 
Dienstleistungen und die selbst erstellten Gütern innerhalb e iner Periode geschaffen 
wurde.  
 
 
 
 
Jahresergebnis 
    x 100 
Eigenkapital 
Jahresergebnis + Fremdkapitalzinsen 
       x 100 
Bilanzsumme 
-558-

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
 Kostendeckungsgrad =  
 
 
Hier wird die Summe aller Erträge (Gesamtleistung, sonstige betriebliche Erträge, E r-
träge aus Beteiligungen, Erträge aus Gewinnabführung, Erträge aus anderen Finan z-
anlagen und sonstige Zinsen und ähnliche Erträge) ins Verhältnis zu allen Aufwe n-
dungen (Be triebsaufwendungen, Abschreibungen auf Finanzanlagen, Aufwendungen 
aus Verlustübernahmen, Zinsen und ähnl iche Aufwendungen sowie sonstige Steuern) 
gesetzt. Liegt der Kostendeckungsgrad über 100 %, besteht Profitabilität. Liegt der 
Kostendeckungsgrad jedoch unter 100 %, so entsteht eine Kostenunterdeckung (und 
somit ein Zuschussbedarf). 
 
 
 Materialintensität =  
 
 
Die Materialintensität spiegelt die Bedeutung des getätigten Materialeinsatzes wider. 
Zur Erwirtschaftung von 1 EUR Betriebsleistung, wurden X EUR an Materialaufwen-
dungen eingesetzt. Eine hohe Quote lässt auf den Zukauf vieler Teile zur Produktion 
eines Artikels schließen, eine niedrige  Quote hingegen steht für eine hohe Eigene r-
zeugung. 
 
 
 Return On Capital Employed (ROCE) =  
 
 
Im Unterschied zu der Gesamtkapitalrentabilität wird hier nur das langfristige Kap ital 
vor Ergebnisübernahme bzw. -abführung zur Berechnung der Rendite herangezogen. 
Somit w erden mit dieser Kennzahl langfristige Positionen in Relation gesetzt und 
dadurch kur zfristige Schwankungen der Rentabilität ausgeblendet. Der ROCE stellt 
somit die Verzinsung des langfristig eingesetzten Kapitals dar.  Je höher der Wert, 
desto wirtschaftlicher arbeitet das Unternehmen.  
 
 
 Rohertrag =  
Differenz zwischen Gesamtleistung und Materialaufwand 
 
Der Rohertrag zeigt, welcher Betrag für die Begleichung aller übrigen Positionen ve r-
bleibt. Der Rohertrag stellt somit die einfachste Form eines Deckungsbeitrags dar. 
 
 
 Return on Investment (ROI) =  
 
 
 
Der Return in Investment (ROI) ist eine Kenngröße für die Wirtschaftlichkeit einer In-
vestition und beschreibt den Rückfluss des investierten Kapitals vor Ergebnisüber-
nahme bzw.-abführung zurück in das Unternehmen. Zur Berechnung im Rahmen des 
Beteiligungsberichts wurden die Umsatzerlöse aus der Gleichung rausgekürzt. 
 
 
 
 
 
Jahresergebnis                          
                                 x 
Umsatzerlöse 
Jahresergebnis + Zinsaufwendungen 
            x 100 
Bilanzsumme – unverzinsliche Verb. 
Materialaufwand 
    x 100 
Betriebsleistung 
Erträge 
    x 100 
Aufwendungen 
Umsatzerlöse                          
                                       x 100               
Bilanzsumme 
-559-

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
Umsatzrentabilität =  
 
 
Diese Kennzahl lässt erkennen, wie viel das Unternehmen in Bezug auf 1 EUR Um-
satz vor Ergebnisübernahme bzw.-abführung verdient hat. Eine Umsatzrendite von 10 
% bedeutet, dass mit jedem umgesetzten Euro ein Gewinn von 10 Cent erwirtschaftet 
wurde. 
 
 
Personal 
 
 
 Frauenanteil Beschäftigte =  
 
 
 
Die Kennziffer gibt an, wie hoch der Anteil von Frauen an der Gesamtbelegschaft ist.  
 
 
 
 Personalintensität =  
 
 
Mit jedem  EUR Betriebsleistung sind durchschnittlich x EUR Personalaufwand ve r-
bunden. Je höher die Betriebsleistung bei gleichbleibenden Personalaufwendungen, 
desto geringer fällt die Quote aus. Verschlechtert sich diese Kennzahl, muss das 
nicht zwangsläufig auf eine schlechtere Auslastung hindeuten.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich  
      x 100 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 
Personalaufwand 
    x 100 
Betriebsleistung 
Jahresergebnis 
    x 100 
Gesamtleistung 
-560-

Konzessionsabgaben an die Wissenschaftsstadt Darmstadt
TEUR 2012 2013 2014
Strom 6.664 6.971 6.564
%.Anteil 69% 70% 73%
Gas 279 398 410
%-Anteil 3% 4% 5%
Wasser 1
2.660 2.641 2.045
%-Anteil 28% 26% 23%
Summe der Abgaben der HSE 9.603 10.010 9.019
%-Anteil 100% 100% 100%
Zuschüsse an Beteiligungen und Verlustausgleich von Eigenbetrieben
TEUR 2012 2013 2014
Eigenbetrieb Bäder 3.000 3.236 4.564
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 0 700 2.635
Eigenbetrieb für komm. Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 1.138 449 993
Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA) 6.023 10.455 10.050
Eigenbetrieb Kulturinstitute 9.633 6.166 8.508
HEAG mobilo GmbH 13.779 13.286 13.956
Institut Wohnen & Umwelt GmbH 227 237 243
Klinikum Darmstadt GmbH 728 708 200
Wiss.- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co KG 3.410 3.410 3.699
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 1 1.175 1.094 574
Summe 39.113 39.741 45.422
% ggü. Vorjahr -35% 2% 14%
1 inkl. Darmstadt Citymarketing e.V. 
1 Geschäftsjahr 2014: Der Betrag enthält nur die geleisteten Abschlagszahlungen. Die End-
abrechnung lag zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht vor. 
LEISTUNGSBEZIEHUNGEN 
Konzessionsabgaben sind Entgelte, die ein Rechtsträger an einen öffentlich-rechtlichen
Rechtsträger für eingeräumte Konzessionen zahlt. Das städtische Versorungsunternehmen
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) zahlt Konzessionen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
dafür, dass die Stadt dem Unternehmen das Recht einräumt, für die Verlegung und den Betrieb
von Leitungen, die der unmittelbaren Versorgung von Endverbrauchern im Stadtgebiet mit
Strom, Gas und Wasser dienen, öffentliche Wege zu nutzen.
-561-

LEISTUNGSBEZIEHUNGEN 
Bürgschaftsübernahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
 - bauverein AG
 - Heag Holding AG 
 - HEAG mobilo GmbH
 - Klinikum Darmstadt GmbH
 - HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
 - BVD Gewerbe GmbH
 - Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
 - BVD New Living GmbH & Co. KG
Ende 2014 lagen die von der Wissenschaftsstadt Darmstadt insgesamt verbürgten Darlehen von
Beteiligungsunternehmen bei 385.975 TEUR. 
Bürgschaften wurden gegeben für:
-562-

Beteiligung Jahr der 
Erstprüfung
BVD Freiberg GmbH 2012
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 2012
Stadtbau Freiberg GmbH 2012
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 2012
BW Partner Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft
HSE AVG Beteiligungs-GmbH i.L. 2011
HSE Medianet GmbH 2009
MediaNet Breitband Beteiligungsgesellschhaft mbH 2012
Odenwald-INTRANET ODINET GmbH n.b.
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 2011
Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
bauverein AG 2011
BVD Gewerbe GmbH 2010
BVD Heimbau GmbH & Co. KG 2011
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 2011
bvd Mittelhessen GmbH 2012
BVD New Living GmbH & Co. KG 2012
BVD Südhessen GmbH 2012
BVD Verwaltungs-GmbH 2011
citiworks AG 2014
COUNT+CARE GmbH  & Co. KG 2014
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 2014
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 2014
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 2014
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 2014
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 2012
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2012
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 2010
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2012
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG 2013
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH 2013
ENTEGA GmbH & Co. KG 2014
ENTEGA Verwaltungs-GmbH 2014
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach 2011
HEAG 2010
HEAG-Konzern 2010
HEAG mobiBus GmbH & Co.KG 2010
HEAG mobilo GmbH 2010
HEAG mobiServ GmbH 2010
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 2010
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 2010
HEAG Wohnbau GmbH 2010
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 2014
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 2014
HSE NATURpur Energie AG 2014
HSE Netz AG 2014
HSE Regenerativ GmbH 2013
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 2013
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2014
CONSULT & CONCEPT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Bavaria Revisions- und Treuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
-563-

Beteiligung Jahr der 
Erstprüfung
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2014
Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 2013
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH 2014
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 2013
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Windpark Erksdorf GmbH 2013
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 2013
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 2013
HSE Windpark Schlüchtern GmbH 2013
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 2013
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 2013
ImmoSelect GmbH 2011
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 2014
Klinikum Catering Service GmbH 2010
Klinikum Darmstadt GmbH 2010
MediaNet Breitband GmbH & Co. KG 2014
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH 2010
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 2012
MW-Mayer GmbH 2013
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemein. GmbH 2013
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 2010
Orgabo GmbH 2014
PEB Breitband GmbH & Co. KG 2014
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 2014
SOPHIA Hessen GmbH 2011
SSG Starkenburg Service GmbH 2010
Teilkonzern bauverein AG 2011
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 2010
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 2011
Verteilnetzbetrieb (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG 2014
Verteilnetzbetrieb (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 2014
WEO GmbH & Co. KG 2010
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG 2012
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 2012
Ebner Stolz Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB 
Global Tech I Offshore Wind GmbH 2013
Ernst & Young GmbH (Frankreich)
HSE Energie France SAS 2010
Parc éolien Baudignécourt SAS 2011
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 2011
Parc éolien le Charmois SAS 2011
Parc éolien Chermisey SAS 2011
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 2011
Parc éolien Montafilant SAS 2011
FALK GmbH & Co KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Centralstation Veranstaltungs-GmbH 2014
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH 2008
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 2012
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 2012
Kanzlei Dr. Michael Drewes
Institut Wohnen und Umwelt GmbH 2011
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing  GmbH 2011
Klug & Engelhard GmbH Klug Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
awaTech GmbH 2008
biolog GmbH 2008
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 2006
-564-

Beteiligung Jahr der 
Erstprüfung
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2014
PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs-GmbH (DED GmbH) 2011
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 2011
Hessenwasser GmbH & Co. KG 2011
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 2011
PricewaterhouseCoopers AG (Polen)
Piecki Sp. Z o.o. 2008
Prüfungsgesellschaft des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt n.b.
Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 2010
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 2008
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 2008
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 2014
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 2005
Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Zweckverband Gesundheitsamt der Stadt DA und des Ldk DA-DI 2010
Solidaris Revisions GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 2009
Gesundheits- und Pflegeberufe DA-GG GmbH 2012
Schüllermann & Partner AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2008
Treuhand Oldenburg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 2009
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 2009
WPH Hofbauer & Maier GmbH
Sanitätshaus am Klinikum Darmstadt GmbH 2012
-565-

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Rechtsquellen 
 
 Gesetz über die Grundsätze des Haushaltsrechts des Bundes und der Länder 
(Haushaltsgrundsätzegesetz – HGrG) vom 19.08.1969, zuletzt geändert durch A r-
tikel 1des Gesetzes vom 15.07.2013 
 
 Gesetz zur Regelung der überörtlichen Prüfung kommunaler Körperschaften in 
Hessen (ÜPKKG) vom 22.12.1993, zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetz es 
vom 08.03.2011 
 
 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG) vom 23.05.1949, zuletzt 
geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 11.07.2012 
 
 Hessisches Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) in der Fassung vom 09.06.1989, z u-
letzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 16.12.2011 
 
 Hessische Gemeindeordnung (HGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 
07.03.2005, zuletzt geändert durch Artikel 18 des Gesetzes vom 27.05.2013 
 
 Verfassung des Landes Hessen (VerfHE) vom 01.12.1946, zuletzt geändert durch 
Gesetz vom 29.04.2011 
 
 
Berichtsgrundlagen der Gesellschaften 
 
 Jahresabschlüsse zum 31.12.2011 , 31.12.2012 und 31.12.2013, Prüf-, Lage- so-
wie Geschäftsberichte der im Beteiligungsbericht dargestellten Unternehmen. 
 
 
Literatur 
 
 Klaus Ade (Hrsg.), Handbuch kommunales Beteiligungsmanagement, Stuttgart,  
2. Auflage 2005 
 
 Prof. Dr. Werner Hoppe (Autor)/ Prof. Dr. Michael Uechtritz/ Hans-Joachim Reck 
(Hrsg.). Handbuch kommunale Unternehmen, Köln, 3. Auflage 2012  
 
 Dr. Michael Kaufmann/ Tobias Tebben, Die Prüfung kommunaler Unternehmen 
gemäß § 53 Abs. 1 HGrG, Düsseldorf, 2. Auflage 2012 
 
 Kuno Schedler/ Roland Müller/ Roger Sonderegger, Führung, Steuerung und Au f-
sicht von öffentlichen Unternehmen: Public Corporate Governance für die Praxis, 
2. Auflage 2013 
 
 Dr. Beatrice Fabry/ Ursula Augusten (Hrsg.), Unternehmen der öffentlichen Hand, 
Handbuch, 2. Auflage 2011 
 
 
 
 
 
 
 
-566-

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Bild- und Textnachweise 
 
Umschlag  
 
 Bild Titelseite  
Badesee Woog: © Claus Völker Fotografie 
 
 Bild Rückseite  
Schaffnerinnen der HEAG im Jahr 1915: Stadtarchiv Darmstadt, Fotoarchiv 
 
 Klappentext Umschlag Vorderseite 
Bilder: © Claus Völker Fotografie 
Texte: 
- Wissenschaftsstadt Darmstadt: 
http://www.darmstadt.de/darmstadt-erleben/freizeit/schwimmbaeder/frei-
und-naturbaeder/naturfreibad-grosser-woog/ 
- Woogsfreunde e.V.: 
http://www.woogsfreunde.de/ 
- Woog-Gastronomie GmbH 
http://woog.me/rechtliches.php 
 
 Klappentext Umschlag Rückseite 
Bilder: HEAG mobilo GmbH 
Texte:  
- Bundesministerium für politische Bildung:  
http://www.bpb.de/gesellschaft/gender/frauenbewegung/35261/erster-
weltkrieg?p=all, 
http://www.bpb.de/gesellschaft/gender/frauenbewegung/35256/aufbauph
ase-im-kaiserreich?p=all 
- Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: 
http://www.digada.de/index.html 
 
Geschäftsfeld Energie 
 
 Bild 1:   © wasserhahn/Udo Kroener - Fotolia.com  
 Bild 2:   HEAG Südhessische Energie AG (HSE), Andreas Arnold   
 Bild 3:  www.hse.ag 
 Bild 4:   HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
 Bild 5:   www.hse.ag 
 Bild 6:   HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
 
Geschäftsfeld Immobilien 
 
 Bild 1:    Wissenschaftsstadt  Darmstadt „Waldspirale“ Hundertwasserhaus,     
 Fotograf Alex Deppert 
 Bild 2:    www.bauvereinag.de 
 Bild 3:    Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2010 
 Bild 4:    Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2010 
 Bild 5:   bauverein AG 
 Bild 6:    Titelseite Geschäftsbericht/ CSR-Report bauverein AG GJ 2013 
 
 
 
 
-567-

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Geschäftsfeld Mobilität 
 
 Bild 1:    HEAG mobilo GmbH 
 Bild 2:    HEAG mobilo GmbH 
 Bild 3:   HEAG mobilo GmbH 
 Bild 4:    HEAG mobilo GmbH 
 Bild 5:    HEAG mobilo GmbH 
 Bild 6:    HEAG mobilo GmbH 
 
Geschäftsfeld Gesundheit 
 
 Bild 1:    Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 2:    Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 3:    Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 4:    Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 5:    HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
 stadt Darmstadt (HEAG), Nikolaus Heiss 
 Bild 6:    Klinikum Darmstadt GmbH 
 
Geschäftsfeld Kultur & Kongresse 
 
 Bild 1:   Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadtium, Ulrich Mathias 
 Bild 2:    Wissenschaftsstadt Darmstadt, Hoetger-Relief, Ulrich Mathias 
 Bild 3:    Wissenschaftsstadt Darmstadt, Orangerie, Ulrich Mathias 
 Bild 4:    Wissenschaftsstadt Darmstadt,  Liebighaus und Stadtmauer, Alex  
 Deppert 
 Bild 5:    Wissenschaftsstadt Darmstadt, Staatstheater , Ulrich Mathias 
 Bild 6:    HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
 Stadt Darmstadt (HEAG), Thomas Klewar 
 
Geschäftsfeld Telekommunikation 
 
 Bild 1:   HSE Medianet GmbH, Simon Motz  
 Bild 2:   HSE Medianet GmbH 
 Bild 3:    HSE Medianet GmbH, Simon Motz 
 Bild 4:    HSE Medianet GmbH, Simon Motz 
 Bild 5:    HSE Medianet GmbH, Simon Motz 
 
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
 Bild 1:   EAD, Christoph Rau (www.christoph-rau.de) 
 Bild 2:    www.ead.darmstadt.de 
 Bild 3:    www.krematorium-waldfrieden.de 
 Bild 4:   www.zas-darmstadt.de 
 Bild 5:   EAD, Christoph Rau (www.christoph-rau.de) 
 
Geschäftsfeld Weitere Aktivitäten 
 
 Bild 1:   www.frm-united.de 
 Bild 2:    www.darmstadt.de 
 Bild 3:    www.darmstadt.de 
 Bild 4:    HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
 stadt Darmstadt (HEAG), Thomas Klewar 
 Bild 5:    © Netz/tom - Fotolia.com 
 Bild 6:    HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
 stadt Darmstadt (HEAG) 
-568-

100 Jahre Schaffnerinnen bei der HEAG 
 
Der erste Frauenbildungsvere in entstand 1865 in 
Leipzig, dies war der Start für die Frauenbewegung 
der nächsten Jahrzehnte.  In Darmstadt  waren es 
besonders Luise Büchner und  Großherzogin Alice 
von Hessen, die sich  für die Frauen stark machten. 
Sie gründeten Vereine für die U nterstützung von 
Frauen sowie die Alice -Schule, eine Einrichtung für 
Frauenbildung. Im Ersten Weltkrieg ve ränderte sich 
die Rolle der Frau.  Durch den Kriegseinsatz  der 
Männer wurden die Frauen von e iner neuen Selbst-
ständigkeit geprägt. Sie mussten sich nicht nur um  
Haushalt und Kin der kümmern, sondern auch das 
Geld für ihre Familien verdienen.  
 
 
 
Um die  Frauen zu unterstüt zen, richtete die Stadt 
Darmstadt im Jahr 1915 die „Arbeits -Zentrale zur 
Beschäftigung von Frauen und Mädchen“ ein. 
Durch die Einrichtung von Kinderkrippen wurden die 
Frauen bei der Kinderbetreuung entlastet und kon n-
ten so einfacher einer Erwerbstätigkeit nachgehen.  
Es wurden Frauen für Bürotätig keiten, die Kinde r-
fürsorge, Ve rteilung von Lebensmitteln oder auch 
als Fabrikarbeiterin nen gesucht.  Da die Nach frage 
an Arbeitskräften groß war, arbeiteten viele Frauen

auch in  Berufen, die vor dem Krieg von Män nern 
dominiert wurden.  
 
 
 
Um den Straßenbahnbetrieb  zu sichern, wu rden 
1915 erstmals Schaffnerinnen ein gestellt. Zwei Ja h-
re später waren bereits ca. 170 von 360 Beschäfti g-
ten Frauen . Sie arbeite ten zunehmend auch als  
Straßenbahnfahrerinnen, Maschinistinnen, Heizerin-
nen und Wartungspersonal in den Werkstätten.  
 
 
 
Frauen übernahmen während des Krieges in allen 
gesellschaftlichen Bereichen die Aufgaben der 
Männer. Nach Kriegsende wurde erwartet, dass die 
Frauen in ihre ursprünglichen Aufgabenfelder z u-
rückkehren und den Männern die  Arbeitsplätze 
wieder überlassen. Der Unmut darüber füh rte zur 
Stärkung einer organisierten Frauenb ewegung, die 
sich für Arbeit von Frauen in Männerberufen ei n-
setzte und als „Hausfrauenorganisation“ neues 
weibliches Selbstbewusstsein in die Nachkriegsg e-
sellschaft einbrachte.

Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2014 ist CO2-
neutral auf Recyclingpapier gedruckt, ermöglicht durch die ENTEGA Energie GmbH & Co. KG 
 
Druck:  HEAG Südhessische Energie AG (HSE), Hausdruckerei 
Bindung:  Justizvollzugsanstalt Darmstadt-Eberstadt

Herausgeberin 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Rechtsamt 
Stadtwirtschaftskoordination 
Luisenplatz 5a 
64283 Darmstadt 
 
E-Mail rechtsamt@darmstadt.de 
Internet www.darmstadt.de
 
 
 
Erstellt von 
 
HEAG Holding AG –  
Beteiligungsmanagement der  
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Im Carree 1 
64283 Darmstadt 
 
E-Mail stadtwirtschaft@heag.de 
Internet www.heag.de

2015/0323

4257 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
24.08.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Rechtsamt - 
Stadtwirtschaftskoordina
tion 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0323 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2014  
(17. Beteiligungs bericht) 
 
Vorlage vom: 20.08.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2014  
(17. Beteiligungsbericht) wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen: Beteiligungsbericht_2014_final  
 
Datenschutzrel evante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 20.08.2015 
 
1. Rechtsgrundlage 
 
Der vorliegende 17. Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2014 wurde von der HEAG 
Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) in 
Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt – Rechtsamt Stadtwirtschafts-
koordination – erstellt.  
 
Gemäß § 123 a der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) hat die Gemeinde zur Information der 
Gemeindevertretung in der Öffentlichkeit jährlich einen Bericht über ihre Beteiligungen an 
Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts zu erstellen, an denen sie mindestens 20 
Prozent mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist.  
 
Der vorliegende Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2014 entspricht inhaltlich den 
Anforderungen des § 123 a HGO. 
 
 
 
2. Inhalt und Aufbau  
 
Die Anzahl der Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist im Berichtsjahr 2014 im 
Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Diese im Bericht vorgestellten Beteiligungen 
haben im vergangen Jahr insgesamt 8.019 Menschen beschäftigt und eine Gesamtleistung von 
insgesamt 2.243 Mio. EUR erbracht. Das Gesamtinvestitionsvolumen lag bei 162 Mio. EUR. 
 
Wie auch in den Vorjahren werden die Gesellschaften beginnend mit dem HEAG Konzern und 
den jeweiligen Teilkonzernen dargestellt. Hierauf folgen die einzelnen Gesellschaften nach 
Geschäftsfeld. Die Einführungsseiten der acht Geschäftsfelder zeigen die wesentlichen 
Gütesiegel, Zertifizierungen bzw. Auszeichnungen, gehen auf wissenschaftliche Kooperationen 
ein und stellen die unternehmensübergreifenden Geschäftsfeldziele dar.  
 
Bei den einzelnen berichteten Unternehmen werden unverändert zunächst auf einer 
Übersichtsseite die wesentlichen Daten, wie beispielsweise die Adresse, der Unternehmens -
zweck, die Beteiligungsverhältnisse, Organe der Gesellschaft und die Geschäftsführung 
benannt. Dem folgen, soweit verfügbar, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie 
ausgewählte Kennzahlen der letzten drei Geschäftsjahre. Der Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
des Unternehmens ist nach folgenden Kriterien gegliedert: Geschäftslage, Absatz, Jahres -
ergebnis, Ausschüttung, Investitionen, Finanzierung, Risiken und Ausblick. Weiterhin ist die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft genannt, die den Jahresabschluss geprüft und den 
Bestätigungsvermerk erteilt hat.

- 4 - 
 
Das Poster „Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ wurde für den Bericht 2014 neu 
aufgelegt und liegt diesem bei. Gleichzeitig wurde die kostenlose „Beteiligungsbericht -App“ 
weiterentwickelt – sie verfügt zusätzlich auch über eine Archiv-Funktion. Anhand dieser kann 
der Beteiligungsbericht auch auf mobilen Endgeräten gelesen werden. Abgerufen werden kann 
die App über die Homepage der HEAG unter www.heag.de oder über den QR-Code auf der 
Titelseite des Beteiligungsberichts. 
 
 
 
Der Vorstand der HEAG wird diesen Beteiligungsbericht in der Sitzung des Magistrats 
vorstellen.  
 
 
Darmstadt, den 20.08.2015 
 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister 
 
Anlage

Beratungsverlauf (3)

TOP 31
TOP 381
TOP 14 zur Kenntnis

Orte (31)

  • Goethestraße 36
  • Frankfurter Straße 110
  • Maulbeerallee
  • Alsfelder Straße 3
  • Taunusstraße 100
  • Darmstädter Straße 25
  • Siemensstraße 20
  • Bad Nauheimer Straße 11
  • Moltkestraße 3
  • Oppenheimer Straße 1
  • Binger Straße 1
  • Bessunger Straße 125
  • Havelstraße 7a
  • Soderstraße 14
  • Rheinstraße 65
  • Klappacher Straße 172
  • Bismarckstraße
  • Dieburger Straße 31
  • Grafenstraße 9
  • Niersteiner Straße 3
  • Dornheimer Weg 24
  • Schlossgraben 1
  • Europaplatz 1
  • Schreberweg 2
  • Luisenplatz 5
  • Marktplatz 1
  • Sensfelderweg 33
  • Im Carree 1
  • Forstweg 65
  • Emilstraße
  • Waldspirale

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Details

Vorlagen-Nr.
2015/0323
Typ
Magistratsvorlage
Datum
20.08.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00