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Konzept zur Neuaufstellung der Kölner Museen

FDP/KSG Anfrage nach § 4 AN/0516/2018 vom 11.04.2018

Stand: Am 15.05.2018 im Ausschuss Kunst und Kultur beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • FDP Anfrage nach § 4

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    www.FDP-Koeln.de An die Vorsitzende des Ausschusses für Kunst und Kultur Frau Dr. Eva Bürgermeister An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 10.04.2018 AN/0516/2018 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Kunst und Kultur 17.04.2018 Konzept zur Neuaufstellung der Kölner Museen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Dr. Bürgermeister, die FDP-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Aus- schusses für Kunst und Kultur am 17.04.2018 zu setzen. Köln ist einer der wenigen Städte, die sich 9 Museen leistet. Bürgerschaft und Kultur sind stolz darauf. Die Kultur gehört zum Kölner Markenkern. Dies bestätigt die Umfrage des Köl- ner Stadt-Anzeigers vom 09.01.2014. Leider gibt es bis heute in der Kulturmetropole Köln kein überzeugendes Konzept für Kulturmarketing. Am 24.08.2008 hat der Rat mit breiter Mehrheit die Umwandlung des Wallraf-Richartz- Museum & Fondation Corboud in eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung beschlossen und es am 08.04.2014 dann dauerhaft in diese Rechtsform umgewandelt. Alle anderen Museen werden weiterhin als „Regiebetriebe“ geführt. Die Boston Consulting Group hat am 04.12.2012 den Evaluationsbericht im Kulturausschuss vorgelegt und darin überzeugend festgestellt, „dass die Vorteile der Umwandlung der Be- triebsform die Nachteile überwiegen“. Um das Erfolgskonzept Eigenbetrieb auch auf die an- deren Museen zu übertragen, lieferte die BCG am 26.04.2013 konkrete Vorschläge zur Neu- aufstellung der städtischen Museen und diese zuletzt am 26.04.2013 noch einmal in überar- beiteter Fassung. Exakt 5 Jahre sind seit der Studie verstrichen. Seitdem ist nichts mehr geschehen. Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach hat nach ihrem Amtsantritt am 01.09.2013 wiederholt versprochen, sich der Neuordnung der Museen anzunehmen und die Gespräche mit den Museumsdirektorinnen und Museumsdirektoren zu führen. Im Kulturausschuss hat sie am 19.04.2016 angekündigt, darüber mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker zu spre- chen und danach darüber zu berichten. Weitere Anfragen im Kulturausschuss blieben unbe- antwortet bzw. ohne genaue Festlegung in die Zukunft verschoben. FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de Es ist daher jetzt an der Zeit, sich wieder mit der Neuordnung der Museen zu befassen. Auch die von der Oberbürgermeisterin Henriette Reker beim traditionellen „Herrenessen“ der Freunde und Förderer des Kölnischen Stadtmuseums im Jahr 2016 bekannt gegebene Ab- sicht, für die Museen eine Generaldirektion als „Primus inter Pares“, einzurichten ist offen- sichtlich leider wieder im Sande verlaufen. Die FDP-Fraktion bittet in diesem Kontext um Beantwortung folgender Fragen: 1. Wann wird die Verwaltung ein tragbares Konzept zur Neuaufstellung der Kölner Mu- seen vorlegen? 2. Was wurde konkret in dieser Angelegenheit seit den oben genannten Daten unter- nommen und wie ist der Sachstand in den offenen Prozessen? Mit freundlichen Grüßen gez. Ulrich Breite gez. Dr. Ulrich Wackerhagen Fraktionsgeschäftsführer Kulturpolitischer Sprecher

Beratungsverlauf

  1. 15.05.2018

    Ausschuss Kunst und Kultur

    TOP 11.1, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Kenntnis genommen

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