Mandari Insight

2624/2024

Bevölkerungsbewegungen in Köln 2023 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge

Mitteilung Ausschuss 19.09.2024

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 07.11.2024, TOP 18.6

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

KSN_12_2024_Bevoelkerungsbewegungen_2023

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

6063 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/153/1 
 
Vorlagen-Nummer 19.09.2024 
 2624/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 08.10.2024 
Wirtschaftsausschuss 10.10.2024 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 10.10.2024 
Stadtentwicklungsausschuss 07.11.2024 
 
Bevölkerungsbewegungen in Köln 2023 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
Der vorliegende Bericht beleuchtet die jährlichen Bevölkerungsbewegungen, die für die Fort-
schreibung der amtlichen Bevölkerungszahl genutzt werden. Der Fokus liegt auf den jüngsten 
Bewegungen in Köln während des Jahres 2023, jeweils im Vergleich zu den vorangegange-
nen zehn Jahren. 
  
Im Jahr 2023 starben mehr Menschen in Köln als geboren wurden (-1 482). Die Zahl der Ge-
burten sank 2023 im Vergleich zu 2022 weiter auf 9 099 (-7,3 %) während die Sterbefälle 
leicht auf 10 581 zurückgingen (-0,9 %). Da im Jahr 2023 jedoch mehr Menschen nach Köln 
zugezogen als von Köln fortgezogen sind, ist die Zahl der Kölnerinnen und Kölner trotz rück-
läufiger natürlicher Bevölkerungsentwicklung gestiegen. Die Zuzüge nach Köln insgesamt gin-
gen zwar im Vergleich zu 2022 – dem Ausnahmejahr mit vielen Zuziehenden aus der Ukraine 
– um rund 8 000 deutlich auf 58 189 zurück (-12,3 %) und die Fortzüge blieben mit 53 690 
(+0,9 %) relativ konstant, woraus dennoch weiter ein Wanderungsplus von 4 499 resultierte.

2 
 
 
Grafik 1: Bevölkerungsbewegungen in Köln 2013 bis 2023 
Quelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistik und Informationsmanagement)  
 
Mit Blick auf die Altersgruppen waren wie in der Vergangenheit vor allem Wanderungsge-
winne bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und unter 30 Jahren (Saldo: +10 106) für das Be-
völkerungswachstum in Köln ausschlaggebend. 
 
Hinsichtlich der Herkunftsregion sorgten die Zuzüge aus dem Ausland für das Wanderungs-
plus. Sie gingen zwar im Vergleich zu 2022 deutlich um fast 7 000 auf 21 244 zurück, übertra-
fen aber die die Fortzüge dorthin (7 275) weiter am stärksten (Saldo: +13 969). Die Zahl der 
nichtdeutschen Zuziehenden sank entsprechend im Jahr 2023 auf 27 880. Die deutschen Zu-
ziehenden (30 309) machten damit wieder mehr als die Hälfte der Zuziehenden aus (52,1 %). 
Die stärkste ausländische Zuzugsgruppe blieben 2023 wie im Vorjahr die Ukrainer*innen 
(2 893), gefolgt von Türk*innen (2 556) und Syrer*innen (2 193). Im Jahr 2023 gab es mit 
3 672 Einbürgerungen einen neuen Höchststand. Auch die Zahl der eingebürgerten Personen 
insgesamt ist in Köln weiter angestiegen: 149 536 Personen im Jahr 2023. 
 
Die meisten Fortzüge aus Köln erfolgten nicht mehr wie in früheren Jahren in die angrenzende 
Wohnungsmarktregion (13 576), sondern in weiter entfernte Regionen in Nordrhein-Westfalen 
(15 715). Der Anteil der Kinder an allen Fortziehenden in die Wohnungsmarktregion war mit 
16,1 Prozent überdurchschnittlich hoch (Durchschnitt: 13 %), während es in das übrige Nord-
rhein-Westfalen und das übrige Bundesgebiet mit einem Anteil von 40,2 beziehungsweise 
43,8 Prozent überdurchschnittlich viele junge Erwachsene zwischen 18 und unter 30 Jahre 
(Durchschnitt: 36 %) zog. 
 
Weiterhin, wenngleich mit sinkender Tendenz, verzeichnete Köln das größte Wanderungsmi-
nus mit dem angrenzenden Rhein-Erft-Kreis (-2 144). Wanderungsgewinne wurden dagegen 
mit weiter entfernten Kreisen und kreisfreien Städten erzielt. Das stärkste Wanderungsplus 
gab es mit der Stadt Aachen (+364). 
 
 
 
 
 
 
 
58 189
53 690
4 499
- 20 000
- 10 000
 10 000
 20 000
 30 000
 40 000
 50 000
 60 000
 70 000
 80 000
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Zuzug nach Köln Fortzug aus Köln Saldo Zu- und Fortzüge

3 
 
Hinweise zu den Kölner Bevölkerungszahlen 
Alle Auswertungen in diesem Bericht beziehen sich auf die wohnberechtigte Bevölkerung  
(Personen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Köln). Datengrundlage ist das Melderegister der 
Stadt Köln mit Stand 31.12. des jeweiligen Jahres.  
Der vorliegende Bericht dient der rein deskriptiven Beschreibung der Bevölkerungsbewegun-
gen in Köln. Es können dabei keine Aussagen zu beispielsweise Wanderungsmotiven, Er-
werbstätigkeit, Bildungsabschluss der zu- und fortziehenden Personen getroffen werden, da 
diese Informationen nicht im Melderegister enthalten sind. Auch ist es nicht möglich, die Be-
wegungsdaten der Stadt Köln mit Daten anderer Quellen (Beispiel: Bundesagentur für Arbeit) 
zu verschneiden. 
 
Grundsätzlich muss zwischen der amtlichen Bevölkerungszahl, sowie deren Fortschreibung 
und der stichtagsbezogenen Auswertung der kommunalen Melderegister unterschieden wer-
den. Die amtliche Bevölkerungszahl basiert zwar auf den Einträgen in den Kommunalen Mel-
deregistern, wird aber durch regelmäßige Volkzählungen (seit 2011 der Zensus genannt) vali-
diert. Die letzte Validierung erfolgte mit dem Zensus 2022. 
Abweichungen zwischen amtlicher Bevölkerungszahl und stichtagsbezogener Auswertung 
des Melderegisters sind vor diesem Hintergrund unvermeidlich. Danach lag die amtliche Be-
völkerungszahl von Köln, die alle Personen mit Hauptwohnsitz in der Stadt abbildet, zum 
Stichtag 15. Mai 2022 bei 1 017 355 Einwohnerinnen und Einwohnern; ein Plus von 11 580 
Einwohnerinnen und Einwohnern gegenüber dem Zensus 2011. Die amtliche Bevölkerungs-
zahl ist seit 2011 also weiter gestiegen, liegt aber um rund 7 Prozent unter der Zahl, die sich 
aus dem städtischen Melderegister ergibt. 
Das Ergebnis des Zensus ist die Basis für die Fortschreibung der amtlichen Bevölkerungs-
zahl. Auf Basis der im Zensus ermittelten Zahl wird der Bevölkerungsstand monatlich fortge-
schrieben, das heißt, Geburten und Zuzüge werden addiert, Sterbefälle und Fortzüge werden 
abgezogen. Der vorliegende Bericht beleuchtet die jährlichen Bevölkerungsbewegungen, die 
für die Fortschreibung der amtlichen Bevölkerungszahl genutzt werden. 
 
 
 
 
Gez. Haack 
 
Anlagen 
 
Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik (2024): Bevölkerungsbewegungen in Köln 
2023 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge. Kölner Statistische Nachrichten 
12/2024.

KSN_12_2024_Bevoelkerungsbewegungen_2023

34593 Zeichen

1 
 
Bevölkerungsbewegungen 
in Köln 2023 
Wanderungsplus trotz Rückgang 
der Zuzüge  
 
Kölner Statistische Nachrichten 12/2024

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
2 
Zusammenfassung 
Die Entwicklung der Anzahl an Kölnerinnen und Kölnern hängt von den Geburten und Sterbefällen 
(natürliche Bevölkerungsbewegungen) in Köln und vor allem von den Wanderungsbewegungen 
(Zu- und Fortzüge) ab. Der vorliegende Bericht beleuchtet diese Bewegungen in Köln während des 
Jahres 2023 im Detail und im Vergleich zu den letzten zehn Jahren. 
2023 starben mehr Menschen in Köln als geboren wurden (-1 482). Die Zahl der Geburten sank 
2023 im Vergleich zu 2022 weiter auf 9 099 (-7,3 %) während die Sterbefälle leicht auf 10 581 zu-
rückgingen (-0,9 %). Mit 1,06 Kindern pro Frau lag die zusammengefasste Geburtenziffer auf dem 
niedrigsten Wert in Köln seit jeher. Da im Jahr 2023 jedoch mehr Menschen nach Köln zugezogen 
als von Köln fortgezogen sind, ist die Zahl der Kölnerinnen und Kölner trotz rückläufiger natürlicher 
Bevölkerungsentwicklung gestiegen. Mit Blick auf die Altersgruppen waren wie in der Vergangen-
heit vor allem Wanderungsgewinne bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und unter 30 Jahren 
(Saldo: +10 106) für das Bevölkerungswachstum in Köln ausschlaggebend. 
Die Zuzüge nach Köln insgesamt gingen zwar im Vergleich zu 2022 – dem Ausnahmejahr mit vielen 
Zuziehenden aus der Ukraine – um rund 8 000 deutlich auf 58 189 zurück (-12,3 %) und die Fort-
züge blieben mit 53 690 (+0,9 %) relativ konstant, woraus dennoch weiter ein Wanderungsplus von 
4 499 resultierte. Ausschlaggebend für dieses Wanderungsplus waren mit Blick auf die Herkunftsre-
gion die Zuzüge aus dem Ausland, die zwar im Vergleich zu 2022 deutlich um fast 7 000 auf 21 244 
zurückgingen, aber die die Fortzüge dorthin (7 275) weiter am stärksten übertrafen (Saldo: 
+13 969). Die Zahl der nichtdeutschen Zuziehenden sank entsprechend im Jahr 2023 auf 27 880. 
Die deutschen Zuziehenden (30 309) machten damit wieder mehr als die Hälfte der Zuziehenden 
aus (52,1 %). Die stärkste ausländische Zuzugsgruppe blieben 2023 wie im Vorjahr die Ukrainer*in-
nen (2 893), gefolgt von Türk*innen (2 556) und Syrer*innen (2 193). Im Jahr 2023 gab es mit 3 672 
Einbürgerungen einen neuen Höchststand. Auch die Zahl der eingebürgerten Personen insgesamt 
ist in Köln weiter angestiegen: 149 536 Personen im Jahr 2023. 
Die meisten Fortzüge aus Köln erfolgten nicht mehr wie in früheren Jahren in die angrenzende 
Wohnungsmarktregion (13 576), sondern in weiter entfernte Regionen in Nordrhein-Westfalen 
(15 715). Der Anteil der Kinder an allen Fortziehenden in die Wohnungsmarktregion war mit 16,1 
Prozent überdurchschnittlich hoch (Durchschnitt: 13 %), während es in das übrige Nordrhein-West-
falen und das übrige Bundesgebiet mit einem Anteil von 40,2 beziehungsweise 43,8 Prozent über-
durchschnittlich viele junge Erwachsene zwischen 18 und unter 30 Jahre (Durchschnitt: 36 %) zog. 
Weiterhin, wenngleich mit sinkender Tendenz, verzeichnete Köln das größte Wanderungsminus mit 
dem angrenzenden Rhein-Erft-Kreis (-2 144). Wanderungsgewinne wurden dagegen mit weiter ent-
fernten Kreisen und kreisfreien Städten erzielt. Das stärkste Wanderungsplus gab es mit der Stadt 
Aachen (+364).  
Diese Publikation enthält einen Datenanhang im Excel-Format mit den Zahlen zu allen dargestellten 
Grafiken, Tabellen und Karten.

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
3 
 
Grundsätzliches zu den Kölner Bevölkerungszahlen 
Alle Auswertungen zu den Bevölkerungsbewegungen in diesem Bericht beziehen sich auf die 
wohnberechtigte Bevölkerung (Personen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Köln). Datengrundlage 
ist das Melderegister der Stadt Köln mit Stand 31.12. des jeweiligen Jahres.  
Der vorliegende Bericht dient der rein deskriptiven Beschreibung der Bevölkerungsbewegungen in 
Köln. Es können dabei keine Aussagen zu beispielsweise Wanderungsmotiven, Erwerbs- 
tätigkeit, Bildungsabschluss der zu- und fortziehenden Personen getroffen werden, da diese  
Informationen nicht im Melderegister enthalten sind.  
Auch ist es nicht möglich, die Bewegungsdaten der Stadt Köln mit Daten anderer Quellen  
(Beispiel: Bundesagentur für Arbeit) zu verschneiden.

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
4 
Amtliche Bevölkerungszahl versus Einwohnerbestand im Melderegister 
Grundsätzlich muss zwischen der amtlichen Bevölkerungszahl sowie deren Fortschreibung und  
der stichtagsbezogenen Auswertung der kommunalen Melderegister unterschieden werden.  
Die amtliche Bevölkerungszahl basiert zwar auf den Einträgen in den kommunalen Melderegistern, 
wird aber durch regelmäßige Volkzählungen (seit 2011 Zensus genannt) validiert. Die Validierung 
der Melderegister basierte im letzten Zensus, dem Zensus 2022, auf  
• Hochrechnungen aus einer Stichprobenbefragung von Haushalten (basierte in Köln auf circa 
10 Prozent der Bevölkerung), 
• einer Vollerhebung von Personen, die in sogenannten Sonderbereichen (zum Beispiel in  
Studierendenwohnheimen oder Pflegeheimen) untergebracht sind,  
• sowie einer Prüfung aller Melderegister deutschlandweit auf Mehrfachanmeldungen und  
entsprechender Löschung von Duplikaten. 
Abweichungen zwischen amtlicher Bevölkerungszahl und stichtagsbezogener Auswertung des  
Melderegisters sind daher unvermeidlich. Dennoch bleibt der Einwohnerbestand des Melderegisters 
die zentrale Planungs- und Handlungsgrundlage der Verwaltung, da nur das Melderegister klein- 
räumige, zum Beispiel stadtteilbezogene, Auswertungen ermöglicht. Eine wichtige Aufgabe des 
Meldewesens ist daher die regelmäßige Registerbereinigung, um die Differenz zwischen amtlicher 
Bevölkerungszahl und Einwohnerbestand möglichst gering zu halten. 
Gut zwei Jahre nach der Durchführung des Zensus 2022 haben das Bundesamt für Statistik und die 
statistischen Landesämter am 25. Juni 2024 die ersten Ergebnisse bekanntgegeben. 
Danach lag die amtliche Bevölkerungszahl von Köln, die alle Personen mit Hauptwohnsitz in der 
Stadt abbildet, zum Stichtag 15. Mai 2022 bei 1 017 355 Einwohnerinnen und Einwohnern; ein  
Plus von 11 580 Einwohnerinnen und Einwohnern gegenüber dem Zensus 2011. Die amtliche  
Bevölkerungszahl ist seit 2011 also weiter gestiegen, liegt aber um rund 7 Prozent unter der Zahl, 
die sich aus dem städtischen Melderegister ergibt. Aufgrund des Volkszählungsurteils des Bundes-
verfassungsgerichtes von 1983 dürfen die im Zensus festgestellten Auffälligkeiten einzelner  
Einträge jedoch nicht in das Melderegister übernommen werden (so genanntes Rückspielverbot). 
Das Ergebnis des Zensus ist die Basis für die Fortschreibung der amtlichen Bevölkerungszahl.  
Auf der im Zensus ermittelten Zahl wird der Bevölkerungsstand monatlich fortgeschrieben, das 
heißt, Geburten und Zuzüge werden addiert, Sterbefälle und Fortzüge werden abgezogen. Die  
Informationen über die Geburten und Sterbefälle werden von den Standesämtern geliefert und die 
Grunddaten der Wanderungsstatistik (also die An- und Abmeldungen) stammen aus dem  
kommunalen Melderegister. 
Der vorliegende Bericht beleuchtet die jährlichen Bevölkerungsbewegungen, die für die Fort- 
schreibung der amtlichen Bevölkerungszahl genutzt werden. Der Fokus liegt auf den jüngsten  
Bewegungen in Köln während des Jahres 2023, jeweils im Vergleich zu den vorangegangenen 
zehn Jahren.

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
5 
Weiter deutlich mehr Sterbefälle als Geburten 
Seit 2022 ist ein deutlicher Rückgang der Geburten zu beobachten (Grafik 1). Die Kölner Entwick-
lung entspricht hierbei dem deutschlandweiten Trend, wonach die Geburtenzahl in 2022 im Ver-
gleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent und in 2023 im Vergleich zu 2022 um 6,2 Prozent sank.1  
• Die Zahl der Geburten in Köln sank 2023 weiter um rund 700 auf 9 099 (-7,3 %).  
• Die Sterbefälle gingen um rund 100 leicht auf 10 581 zurück (-0,9 %).  
• Zum zweiten Mal in Folge starben mehr Menschen in Köln als geboren wurden (-1 482), zu-
vor gab es zuletzt im Jahr 2005 mehr Sterbefälle als Geburten. 
Grafik 1: Geburten und Sterbefälle 2013 bis 2023 
 ________________________________________________________________________________________________________  
9 811
9 099
10 682
10 581
- 871
- 1 482
- 4 000
- 2 000
 2 000
 4 000
 6 000
 8 000
 10 000
 12 000
 14 000
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Geburt Sterbefall Saldo
 ________________________________
________________________________________________________________________  
Quelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem) 
  
                                                
1 Statistisches Bundesamt: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Geburten/geburten-
aktuell.html (abgerufen am 02.08.2024).

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
6 
• Als Folge des Geburtenrückgangs ist in den letzten beiden Jahren auch die zusammen- 
gefasste Geburtenziffer2 zurückgegangen (Grafik 2). Sie lag 2023 auf dem niedrigsten Wert 
seit jeher in Köln mit 1,06 Kindern pro Frau im Alter zwischen 15 und 49 Jahren. 
• Dabei ist die Geburtenziffer sowohl von nichtdeutschen (1,29) als auch deutschen (1,01) 
Frauen in 2023 weiter zurückgegangen und ist in den 2020er Jahren angeglichener als  
zuvor.  
• Die höchste Geburtenziffer insgesamt lag in den letzten zehn Jahren bei 1,40 im Jahr 2016. 
Der höchste Wert für die nichtdeutschen Frauen betrug 1,81 im Jahr 2017 und 1,29 für die 
deutschen Frauen im Jahr 2015. 
Grafik 2: Zusammengefasste Geburtenziffer nach Nationalität 2013 bis 2023 
 ________________________________________________________________________________________________________  
1,40
1,32
1,15
1,06
1,29 1,28
1,09 1,01
1,81
1,54
1,41
1,29
0,60
0,80
1,00
1,20
1,40
1,60
1,80
2,00
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
insgesamt deutsch nicht-deutsch
 ________________________________________________________________________________________________________
  
Quelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem) 
  
                                                
2 Die zusammengefasste Geburtenziffer (TFR: total fertility rate) gibt die durchschnittliche Zahl der Kinder an, die eine 
Frau vom 15. bis 49. Lebensjahr (lebend) zur Welt bringt. Grundlage sind Frauen mit Hauptwohnung in Köln.

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
7 
Zweites Jahr mit Wanderungsplus  
Das Bevölkerungsplus der Stadt Köln im Jahr 2023 ist ausschließlich auf die Wanderungen zurück-
zuführen, hier gab es mehr Zuzüge als Fortzüge. Diese Wanderungsbewegungen über die Kölner 
Stadtgrenze unterlagen in den letzten zehn Jahren deutlichen Schwankungen (Grafik 3). Dies betraf 
vor allem die Zuzüge: 
• Die Zuzüge sanken im Vergleich zum Vorjahr um rund 8 000 auf 58 189. 2022 war jedoch 
ein Ausnahmejahr mit vielen Zuziehenden aus der Ukraine. So lag denn auch die Zuzugs-
zahl 2023 nur leicht unter dem Schnitt der letzten zehn Jahre (2013 bis 2022: 58 794), der 
die hohen Zuzugszahlen von Flüchtlingen in den Jahren 2015 und 2016 sowie 2022 mit um-
fasst. 
• Die Fortzüge blieben mit 53 690 im Vergleich zum Vorjahr (53 186) relativ konstant und la-
gen leicht unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre (2013 bis 2022: 54 616), was unter 
dem Strich in Köln zu einem Wanderungsplus (mehr Zuzüge als Fortzüge) von 4 499 führte. 
Grafik 3: Zuzüge und Fortzüge 2013 bis 2023 
 ________________________________________________________________________________________________  
58 189
53 690
4 499
- 20 000
- 10 000
 10 000
 20 000
 30 000
 40 000
 50 000
 60 000
 70 000
 80 000
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Zuzug nach Köln Fortzug aus Köln Saldo Zu- und Fortzüge
 ________________________________________________________________________________________________
  
Quelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem)

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
8 
18- bis unter 30-Jährige stabil mit Wanderungsplus 
Wie in den meisten Jahren waren die 18- bis unter 30-Jährigen im Jahr 2023 die einzige Alters-
gruppe mit einem Wanderungsplus (+10 106; Grafik 4)  
• Das Wanderungsplus dieser jungen Erwachsenen (18 bis unter 30 Jahre) lag ungefähr im 
Mittel der Jahre 2013 bis 2022 (+10 397) 
• Ausschließlich in Jahren mit vielen „Flüchtlings-Zuzügen“ (2015, 2016, 2022) gab es ein Plus 
bei den Kindern (unter 18 Jahre)  
Grafik 4: Wanderungssaldo nach Altersgruppen 2013 bis 2023  
 ________________________________________________________________________________________________  
-672
+10 106
- 2 687
-1.259
-634
-355
- 10 000
- 5 000
 5 000
 10 000
 15 000
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
unter 18 18 bis unter 30 30 bis unter 45 45 bis unter 60 60 bis unter 75 75 und älter
 ________________________________
________________________________________________________________  
Quelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem)

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
9 
• Insgesamt gingen die Zuzüge im Vergleich zum Vorjahr um rund 12 Prozent zurück. Über-
durchschnittlich sank vor allem die Zahl der Zuzüge der 60- bis unter 75-Jährigen (-28,3 %), 
der unter 18-Jährigen (-28,0 %) sowie der 45- bis unter 60-Jährigen (-23,6 %). Zu beachten 
ist dabei, dass im Jahr 2022 die Zuzüge aufgrund des Ukraine-Kriegs auf einem Höchststand 
waren (Tabelle 1). 
• Bei insgesamt konstant gebliebenen Fortzügen haben 2023 besonders die 18- bis unter  
30-Jährigen verstärkt die Stadt verlassen (+8,2 % im Vergleich zu 2022). Mit 19 327 Fort- 
zügen lagen sie jedoch immer noch unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre  
(2013 bis 2022: 20 239). Die Fortzüge der Kinder verringerten sich in 2023 im Vergleich zu 
2022 um genau 660 (-8,7 %). 
Tabelle 1: Bewegungen nach Altersgruppen 2023 und 2022 
Zuzüge Fortzüge Saldo Zuzüge Fortzüge Saldo
unter 18 6 285 6 957 - 672 8 735 7 617 +1 118
18 bis unter 30 29 433 19 327 +10 106 30 984 17 864 +13 120
30 bis unter 45 15 187 17 874 -2 687 17 008 18 108 -1 100
45 bis unter 60 4 621 5 880 -1 259 6 046 5 636 + 410
60 bis unter 65  864 1 162 - 298 1 129 1 266 - 137
65 bis unter 75  949 1 285 - 336 1 399 1 323 + 76
75 und älter  850 1 205 - 355 1 061 1 372 - 311
ges amt 58 189 53 690 +4 499 66 362 53 186 +13 176
Altersgruppe
2023 2022
Q
uelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem)

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
10 
Rückgang der Zuzüge aus allen Regionen 
In Grafik 5 wird deutlich, dass die Zuzüge aus allen Regionen (Wohnungsmarktregion Köln3,  
übriges Nordrhein-Westfalen, übriges Bundesgebiet und Ausland) in 2023 im Vergleich zum Vorjahr  
zurückgegangen sind.  
• Die Zuzüge aus der Wohnungsmarktregion verzeichneten lediglich einen minimalen Rück-
gang von 0,8 Prozent auf 9 305. 
• Aus dem Ausland kam hingegen fast ein Viertel weniger Menschen als im Jahr 2022. Mit 
21 244 Zugezogenen lag der Wert dennoch deutlich über dem Schnitt der Jahre 2013 bis 
2022 (17 939). 
Grafik 5: Zuzüge nach Regionen 2013 bis 2023 
 ________________________________________________________________________________________________  
9 305
14 707
12 933
21 244
 5 000
 10 000
 15 000
 20 000
 25 000
 30 000
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Wohnungsmarktregion Köln übriges NRW übrige BRD Ausland
 ________________________________
________________________________________________________________  
Quelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem) 
  
                                                
3 Zur Wohnungsmarktregion gehören neben Köln: Bedburg, Bergheim, Bergisch Gladbach, Bornheim, Brühl,  
Dormagen, Elsdorf, Engelskirchen, Erftstadt, Euskirchen, Frechen, Gummersbach, Hennef (Sieg), Hürth, Kerpen,  
Kürten, Leverkusen, Lindlar, Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Niederkassel, Nümbrecht, Odenthal, Overath, 
Pulheim, Rommerskirchen, Rösrath, Siegburg, Troisdorf, Weilerswist, Wesseling, Wiehl, Zülpic h.

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
11 
Fortzüge in weiteres Nordrhein-Westfalen steigen 
Die Fortzüge insgesamt blieben im Jahr 2023 mit 53 690 auf einem fast konstanten Niveau im Ver-
gleich zum Vorjahr (53 186); die Verteilung der Fortzüge auf die Zielregionen entwickelte sich aber 
unterschiedlich (Grafik 6): 
• Die Zahl der Fortzüge in die angrenzende Wohnungsmarktregion ging im zweiten Jahr in 
Folge auf nunmehr 13 576 zurück (-4,5 %). Das ist der niedrigste Wert seit 2015. 
• In das weiter entfernte übrige Nordrhein-Westfalen stiegen die Fortzüge dagegen auf 15 715 
an.  
• Die Fortzüge in das übrige Bundesgebiet befanden sich mit 10 782 auf dem niedrigsten 
Stand seit 2004. 
Grafik 6: Fortzüge nach Regionen 2013 bis 2022 
 ________________________________________________________________________________________________  
13 576
15 715
10 782
7 275
 2 000
 4 000
 6 000
 8 000
 10 000
 12 000
 14 000
 16 000
 18 000
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Wohnungsmarktregion Köln übriges NRW übrige BRD Ausland
 ________________________________
________________________________________________________________  
Quelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem)

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
12 
Kinder ziehen mit ihren Familien überdurchschnittlich oft in die Wohnungsmarktregion 
• Von allen Kindern, die Köln verließen, blieben über 4 000, also rund zwei Drittel, in Nord-
rhein-Westfalen (inklusive Wohnungsmarktregion). Der Anteil der Kinder an allen Fortziehen-
den in die Wohnungsmarktregion war mit 16,1 Prozent überdurchschnittlich (Durchschnitt 
über alle Regionen: 13 %). Gleiches gilt für die Elterngeneration, die 30- bis unter 45-Jähri-
gen, mit 36,3 Prozent (Durchschnitt: 33,3 %) (Grafik 7). 
• In das übrige Nordrhein-Westfalen (6 319) und das übrige Bundesgebiet (4 720) zog es da-
gegen mit einem Anteil von 40,2 beziehungsweise 43,8 Prozent überdurchschnittlich viele 
junge Erwachsene zwischen 18 und unter 30 Jahren (Durchschnitt: 36 %). 
Grafik 7: Fortzüge nach Region und Alter 2023 
 ________________________________________________________________________________________________  
2 182 2 161
848 1 072
3 815
6 319
4 720
2 534
4 933
5 168
3 417
2 174
1 558
1 252
1 003
955
655
524
530
403
433
291
264
137
  0
 2 000
 4 000
 6 000
 8 000
 10 000
 12 000
 14 000
 16 000
 18 000
Wohnungsmarktregion übriges NRW übrige BRD Ausland
unter 18 18 bis unter 30 30 bis unter 45 45 bis unter 60 60 bis unter 75 75 und älter
gesamt: 13 575
gesamt: 10 782
gesamt: 15 715
gesamt: 7 275
 ________________________________
________________________________________________________________  
Quelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem)

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
13 
Deutliches Wanderungsminus auch über Wohnungsmarktregion hinaus 
• Das größte Wanderungsminus bestand 2023 weiter mit der Wohnungsmarktregion (-4 271). 
Es ist aber im Vergleich zum Vorjahr (-4 836) zurückgegangen, was auf die geringere Zahl 
der Fortzüge zurückzuführen ist (Tabelle 2). 
• Das Wanderungsminus mit dem übrigen Nordrhein-Westfalen (-1 008) ist dagegen im Ver-
gleich zum Vorjahr (-103) am deutlichsten gestiegen.  
• Seit dem Jahr 2019 gibt es innerhalb Deutschlands insgesamt mehr Fortzüge aus Köln als 
Zuzüge nach Köln. Das liegt vor allem an den Wanderungsverflechtungen Kölns innerhalb 
Nordrhein-Westfalens. Nur mit dem übrigen Bundesgebiet außerhalb Nordrhein-Westfalens 
gab es 2023 ein Wanderungsplus (+2 151). 
• Die Wanderungsüberschüsse mit dem Ausland sorgten auch 2023 für eine positive Gesamt-
wanderungsbilanz (+13 969) 
Tabelle 2: Bewegungen nach Regionen 2023 und 2022 
Zuzüge Fortzüge Saldo Zuzüge Fortzüge Saldo
Wohnungsmarktregion Köln 9 305 13 576  -4 271 9 377 14 213  -4 836
übriges NRW 14 707 15 715  -1 008 15 253 15 356  - 103
übrige BRD 12 933 10 782 +2 151 13 763 11 195 +2 568
Ausland 21 244 7 275 +13 969 27 969 6 734 +21 235
unbekannt  0 6 342  -6 342  0 5 688  -5 688
ges amt 58 189 53 690 +4 499 66 362 53 186 +13 176
Region
20222023
Quel
le: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem)

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
14 
Wanderungsplus zumeist am stärksten mit anderen Großstädten 
Wanderungsgewinne wurden 2023 aus Kölner Sicht eher mit weiter entfernten Kreisen und kreis-
freien Städten erzielt (Karte 1). Das höchste Wanderungsminus nach allen Kreisen und kreisfreien 
Städten war 2023 dagegen, wie auch in der Vergangenheit, zu großen Teilen in der näheren Umge-
bung von Köln zu beobachten (vergleiche Karte 2). 
• Außerhalb Nordrhein-Westfalens überstiegen am deutlichsten die Fortzüge nach Berlin die 
Zuzüge von dort (-144). Das größte Plus konnte dagegen mit der Region Hannover erzielt 
werden (+114). 
Karte 1: Wanderungssaldo mit den deutschen Kreisen und kreisfreien Städten 2023 
Quel
le: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem)

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
15 
• Weiterhin das größte Wanderungsminus verzeichnete Köln mit dem Rhein-Erft-Kreis (-2 144). 
Der negative Saldo hat sich im Vergleich zum Vorjahr (-2 340) leicht abgeschwächt, blieb aber 
konstant über -2 000. Mehr als -1 000 betrug der Wanderungssaldo mit dem Kreis Euskirchen 
(-1 071). 
• Das stärkste Wanderungsplus erzielte Köln mit der Stadt Aachen (+364), gefolgt vom Kreis 
Siegen-Wittgenstein (+229) und der Stadt Bonn (+214). 
Karte 2: Wanderungssaldo mit den nordrhein-westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten 2023 
Q
uelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem)

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
16 
Angrenzende Gemeinden profitieren am stärksten 
Besonders die direkten Anrainergemeinden links- und rechtsrheinisch verzeichneten deutlich mehr 
Zuzüge aus Köln als Fortzüge dorthin (Karte 3). 
• Das stärkste Wanderungsminus bestand mit der Stadt Leverkusen, was sich im Vergleich 
zum Vorjahr von -316 auf -775 erhöhte. Es folgt das linksrheinische Pulheim aus dem bereits 
erwähnten Rhein-Erft-Kreis mit -536. 
• Vor allem ab dem zweiten Ring um Köln, in Richtung Bergisches Land war die Wanderungs-
bilanz ausgeglichener. Mit sechs Gemeinden der Wohnungsmarktregion (alle rechts- 
rheinisch) bestand jeweils ein sehr leichtes Wanderungsplus. An der Spitze standen  
Siegburg (+39), Kürten (+24) und Gummersbach (+20; siehe auch Tabelle A1 im Anhang). 
Karte 3: Wanderungssaldo mit den Gemeinden der Wohnungsmarktregion 2023  
Quel
le: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem)

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
17 
Deutlich weniger nichtdeutsche Zuziehende als im Vorjahr 
Insgesamt sind die Zuzüge im Vergleich zum Vorjahr um rund 12 Prozent zurückgegangen. Das lag 
vor allem an den Zuzügen von Menschen ohne deutschen Pass (-19,9 %). Deutsche zogen um fast 
vier Prozent weniger nach Köln (Grafik 8 und Tabelle 3). 
• Die Zahl der deutschen Zuziehenden ist in der Vergangenheit relativ konstant zurück- 
gegangen und lag im Jahr 2023 bei 30 309. 
• Der Zuzug von Nichtdeutschen erfolgte in Wellen. Die Ereignisse der letzten Jahre lassen 
sich in Grafik 8 ablesen („Flüchtlings-Krise“ 2015 und 2016, Corona-Pandemie 2020 und 
2021, Ukraine-Krieg 2022 und 2023). Mit einer Zahl von 27 880 kamen im Jahr 2023 jedoch 
immer noch deutlich mehr Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit nach Köln als im 
zehnjährigen Mittel (2013 bis 2022: 24 719). 
Grafik 8: Zuzüge von Deutschen und Nichtdeutschen 2013 bis 2023 
 ________________________________________________________________________________________________  
30 309
27 880
 5 000
 10 000
 15 000
 20 000
 25 000
 30 000
 35 000
 40 000
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Deutsche Nichtdeutsche
 ________________________________________________________________________________________________
  
Quelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem) 
Tabelle 3: Bewegungen nach Nationalität 2023 und 2022 
Zuzüge Fortzüge Saldo Zuzüge Fortzüge Saldo
deutsch 30 309 32 450 -2 141 31 552 34 707 -3 155
nichtdeutsch 27 880 21 240 +6 640 34 810 18 479 +16 331
ges
amt 58 189 53 690 +4 499 66 362 53 186 +13 176
Nationalität
2023 2022
Quel
le: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem )

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
18 
Tabelle 4 zeigt die stärksten Zuzüge nach Nationalität sowie nach Kontinent im Jahr 2023.  
• Im Jahr 2022 gab es erstmals mehr nichtdeutsche als deutsche Zuziehende. Im Jahr 2023 
machten Deutsche dagegen wieder knapp mehr als die Hälfte aus (52,1 %). Es folgen  
Personen mit asiatischer Nationalität (ohne Türkei) (14,5 %) und mit Nationalitäten des  
sonstigen Europas (12,1 %). 
• Die stärkste ausländische Zuzugsgruppe blieben 2023 wie im Vorjahr die Ukrainer*innen,  
obwohl ihre Zuzüge deutlich von 11 539 auf 2 893 zurückgingen. 
Es folgen Türk*innen (2 556) und Syrer*innen (2 193). Diese beiden Nationalitäten erfuhren 
deutliche Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr (+27,7 % beziehungsweise +44,9 %). 
• Die Zahl der Albaner*innen konnte sich auf 1 374 Zuziehende mehr als verdreifachen 
(Rang 4). Auch mehr als doppelt so viele Nordmazedonier*innen zogen 2023 im Vergleich  
zu 2022 nach Köln (819 Personen; Rang 9).  
• Das größte Wanderungsplus (mehr Zu- als Fortzüge) verzeichneten 2023 die Ukrainer*innen 
(+1 279), gefolgt von Albaner*innen (+920) und Iraner*innen (+520) (siehe auch Tabelle A2 
im Anhang). 
• Besonders viele Türk*innen (2 274; Vorjahr: 1 697) und Syrer*innen (2 056; Vorjahr: 1 164) 
verließen Köln. Bei beiden Nationalitäten stieg die Zahl der Fortzüge deutlich; da auch die 
Zuzüge zunahmen, ergab sich unter dem Strich ein Wanderungsplus.

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
19 
Tabelle 4: Stärkste Zuzüge nach Nationalität 2023 und Durchschnitt 2018 bis 2022 
absolut % absolut %
Deutschland 30 309    52,1    32 177    57,8    
Ausland 27 880    47,9    23 527    42,2    
davon
EU-Ausland 6 069    10,4    7 321    13,1    
darunter
Bulgarien  997    1,7    1 233    2,2    
Italien  971    1,7    1 122    2,0    
Rumänien  766    1,3    1 001    1,8    
Polen  680    1,2     964    1,7    
Türkei 2 556    4,4    1 576    2,8    
Sonstiges Europa 7 044    12,1    4 998    9,0    
   darunter 
      Ukraine 2 893    5,0    2 516    4,5    
Asien 8 429    14,5    6 369    11,4    
darunter
Syrien 2 193    3,8    1 053    1,9    
Iran 1 078    1,9     830    1,5    
Indien  972    1,7     775    1,4    
Afghanistan  781    1,3     470    0,8    
Afrika 2 113    3,6    1 650    3,0    
Amerika 1 500    2,6    1 432    2,6    
Sonstige  169    0,3     181    0,3    
ges amt 58 189    100,0    55 704    100,0    
Nationalität
2023 Durchschnitt
2018-2022
Q
uelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem)

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
20 
Nichtdeutsche mit Wanderungsplus über fast alle Altersgruppen 
Grafik 9 zeigt das deutlich unterschiedliche Wanderungsverhalten nach Alter von Deutschen und 
Nichtdeutschen (vergleiche Grafik 4, Seite 8). 
• Die Deutschen verzeichneten 2023 ausschließlich für die 18- bis unter 30-Jährigen einen  
positiven Wanderungssaldo (+6 344). Vor allem bei den 30- bis unter 45-Jährigen gab es mit 
-4 006 einen deutlichen Wanderungsverlust. Insgesamt ging das Wanderungsminus der 
Deutschen im Vergleich zum Vorjahr jedoch von -3 155 auf -2 141 zurück.  
• In der Gruppe Menschen ohne deutschen Pass gab es für fast jede Altersgruppe mehr  
Zuzüge nach Köln als Fortzüge aus Köln heraus. Lediglich bei den ab 75-Jährigen gab es  
ein Wanderungsminus (-47). Auch bei den Nichtdeutschen verzeichneten die 18- bis unter  
30-Jährigen das deutlichste Wanderungsplus (+3 762), gefolgt von den minderjährigen  
Kindern mit +1 434. 
Grafik 9: Wanderungssaldo nach Nationalität und Alter 2013 bis 2023 
 ________________________________________________________________________________________________  
-47
-15 000
-10 000
-5 000
0
5 000
10 000
15 000
20 000
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
unter 18 18 bis unter 30 30 bis unter 45 45 bis unter 60 60 bis unter 75 75 und älter
Deutsche Nichtdeutsche
Saldo
ges amt
-2 141
Saldo
ges amt
+6 640
-8 485
+6 687
+6 344
 ________________________________________________________________________________________________
  
Quelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem)

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
21 
Deutlicher Anstieg bei den Einbürgerungen 
Im Jahr 2023 gab es mit 3 672 Einbürgerungen einen neuen Höchststand (Grafik 10). 
• Die jährliche Zahl der Einbürgerungen in Köln stieg im Vergleich zum Vorjahr (3 297) um 
11,4 Prozent an. Im Verlauf der letzten Jahre war mit Ausnahme der „Corona-Jahre“ ein  
stetiger Anstieg zu verzeichnen. 
• Fast jede*r fünfte in 2023 Eingebürgerte hatte vorher die syrische Staatsangehörigkeit 
(20,5 %). Es folgen Personen mit vormals irakischer (14,5 %) und türkischer (13,0 %) Staats-
angehörigkeit.  
• Auch die Zahl der eingebürgerten Kölnerinnen und Kölner insgesamt ist im Jahr 2023 weiter 
auf 149 536 angestiegen. 
Grafik 10: Bestand der Eingebürgerten und jährliche Einbürgerungen 2013 bis 2023 
 ________________________________________________________________________________________________  
149 536
3 672
0
20.000
40.000
60.000
80.000
100.000
120.000
140.000
160.000
  500
 1 000
 1 500
 2 000
 2 500
 3 000
 3 500
 4 000
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Bestand der Eingebürgerten zum 31.12. jährliche Zahl der Einbürgerungen*
*Personen, bei denen im Jahresverlauf laut Einwohnermelderegister die Staatsangehörigkeit in deutsch geändert wurde. Kinder unter 1 Jahr sind nicht berücksichtigt.
 ________________________________
________________________________________________________________  
Quelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem)

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
22 
Anhang 
Tabelle A1: Zuzüge, Fortzüge und Wanderungssaldo nach den Gemeinden der Wohnungsmarktregion 2023  
Bedburg  90  165  -75
Bergheim  347  506  - 159
Bergisch Gladbach 1 200 1 540  -340
Bornheim  251  309  -58
Brühl  340  652  -312
Dormagen  314  409  -95
Elsdorf  65  108  -43
Engelskirchen  69  114  -45
Erftstadt  243  362  -119
Euskirchen  178  429  -251
Frechen  619  889  -270
Gummersbach  173  153 +20
Hennef (Sieg)  131  184  -53
Hürth  972 1 317  -345
Kerpen  389  534  -145
Kürten  102  78 +24
Leverkusen  816 1 591  -775
Lindlar  72  104  -32
Lohmar  134  205  -71
Muc h  57  77  -20
Neunkirchen-Seelscheid  85  83 +2
Niederkassel  290  380  -90
Nümbrecht  43  60  -17
Odenthal  104  92 +12
Overath  178  223  -45
Pulheim  586 1 122  -536
Rommerskirchen  49  100  -51
Rösrath  312  460  -148
Siegburg  218  179 +39
Troisdorf  398  448  -50
Weilersw ist  73  119  -46
Wesseling  282  422  -140
Wiehl  80  78 +2
Zülpich  45  84  -39
Wohnungsmarktregion 9 305 13 576  -4 271
Gemeinde Zuzüge Fortzüge Saldo
Q
uelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem)

Kölner Statistische Nachrichten 12/2024 – Wanderungsplus trotz Rückgang der Zuzüge 
23 
Tabelle A2: Bewegungen nach TOP 20 Nationalitäten 2023 und 2022 (sortiert nach Wanderungssaldo) 
Saldo Zuzüge Fortzüge Sa ldo Zuzüge Fortzüge
Ukraine +1 279 2 893 1 614 + 10 331 11 539 1 208
Albanien + 920 1 374  454 +  220  454  234
Iran + 520 1 078  558 +  597 1 078  481
Nordmazedonien + 474  819  345 +  48  373  325
Indien + 369  972  603 +  457  997  540
Türkei + 282 2 556 2 274 +  304 2 001 1 697
Irak + 179  683  504 +  181  833  652
Republik Serbien + 144  525  381 -  27  297  324
Syrien + 137 2 193 2 056 +  349 1 513 1 164
China (Volksrepublik) + 132  466  334 +  6  355  349
Afghanistan + 131  781  650 +  473 1 006  533
Marokko + 126  362  236 +  152  362  210
Vietnam + 116  241  125 +  111  214  103
Bangladesch + 114  226  112 +  90  194  104
Russische Föderation + 109  486  377 +  311  632  321
Bulgarien + 90  997  907 +  285 1 210  925
Spanien + 83  502  419 +  71  546  475
Chile + 82  140  58 +  39  76  37
Brasilien + 79  281  202 +  121  325  204
Ghana + 78  167  89 +  64  138  74
…
Mauritius - 3  5  8 - 5  4  9
Saudi-Arabien - 3  10  13 - 7  6  13
Algerien - 5  114  119 +  30  125  95
Island - 5  4  9 - 1  6  7
Lettland - 5  33  38 - 8  29  37
Libyen - 6  12  18 -  32  14  46
Großbritannien - 7  160  167 -  28  191  219
Kongo - 7  14  21 +  9  25  16
Estland - 8  6  14 - 2  9  11
Libanon - 8  73  81 +  30  94  64
Somalia - 8  71  79 +  4  80  76
Litauen - 9  50  59 - 5  59  64
Italien - 11  971  982 +  33 1 035 1 002
Zypern (griechisch) - 15  7  22 -  18  9  27
Serbien und Montenegro - 18  3  21 -  26  0  26
Burundi - 23  14  37 +  27  30  3
Rumänien - 27  766  793 +  250  840  590
Griechenland - 39  264  303 +  34  338  304
Kroatien - 40  192  232 +  28  240  212
Polen - 77  680  757 -  85  733  818
2023 2022
Nationalität
Q
uelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem)

Amt für Stadtentwicklung und Statistik  
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  
ISSN 2192-9726 © Nachdruck (auch 
auszugsweise) nur mit Quellenangabe 
13/15/0/08.2024 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Willy-Brandt-Platz 2  
50679 Köln  
E-Mail: statistik@stadt-koeln.de
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/

Beratungsverlauf (4)

08.10.2024 Integrationsrat
TOP 5.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.10.2024 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.10.2024 Wirtschaftsausschuss
TOP 4.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.11.2024 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2624/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
19.09.2024
Erstellt
28.08.2024 11:14