AN/0192/2026
Anfrage der SPD-Fraktion, betr.: Wie geht es mit der Bezirkssportanlage Prälat-Ludwig-Wolker in Ehrenfeld weiter?
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Anfrage (SPD BV4)
5157 Zeichen
SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Ehrenfeld SPD-Fraktion Ehrenfeld, Bezirksrathaus Venloer Straße 419 – 421, 50825 Köln spd-bv4@stadt-koeln.de Herrn Bezirksbürgermeister Volker Spelthann Herrn Oberbürgermeister Torsten Burmester Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0192/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 02.02.2026 Anfrage der SPD-Fraktion, betr.: Wie geht es mit der Bezirkssportanlage Prälat-Ludwig-Wolker in Ehrenfeld weiter? Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, die SPD-Fraktion bittet Sie, die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 02.02 2026 zu setzen. Die Bezirkssportanlage Prälat-Ludwig-Wolker in Ehrenfeld wurde im Zusammenhang mit der vom Bund beschlossenen „Sportmilliarde“ von der Stadt Köln priorisiert. Darüber freuen wir uns sehr und hoffen auf eine baldige positive Rückmeldung aus Berlin! Der Planungsbeschluss für die Neukonzeption und Umgestaltung der Prälat-Ludwig-Wolker- Bezirkssportanlage ist im August 2020 (1590/2020) erfolgt. Der letzte Sachstand zur Neugestaltung der Sportanlage wurde der BV-Ehrenfeld auf Anfrage im August (AN/0657/2023) bzw. dem Sportausschuss im Oktober 2023 (3075/2023) mitgeteilt. In der Beantwortung der Anfrage der BV heißt es: Die Neuplanung der Bezirkssportanlage Everhardstraße wurde als Gesamtplanungsaufgabe in fünf Teilbereiche unterteilt: 1. Umwandlung des nördlich zur Subbelrather Straße gelegenen Spielfeldes in ein Kunststoffrasengroßspielfeld. 2. Umwandlung des mittleren Tennenspielfeldes in eine multifunktional nutzbare Fläche. Grundlage der planerischen Ansätze bilden die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung. Es sind hier ein Beachvolleyball- bzw. Beachsoccerfeld, ein Kunststoffrasen -Kleinspielfeld, Basketballfelder, frei nutzbare Bewegungsflächen und Aufenthaltsflächen mit den dazugehörigen Ausstattungsgegenständen vorgesehen. 3. Umwandlung der Asphaltfläche in einen Skatepark (Ergebnis der Bürgerbeteiligung). Hierzu hat es zwei Workshops gegeben. Die Ergebnisse werden in der finalisierten Entwurfsplanung SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Ehrenfeld fortgeschrieben. 4. Planung des Infrastruktur- und Wegeflächenkonzeptes der Gesamtanlage unter Berücksichtigung der bewegungs- und pflegerelevanten Erfordernisse der Einzelflächen. Hier besonders im Hinblick auf synergetische Nutzung sowie nachhaltigen Betrieb, Unterhaltung und Instandhaltung der Bezirkssportanlage. 5. Anschluss bzw. Verzahnung der angrenzenden Flächen rund um die Bezirkssportanlage inkl. dem Feststellen und Fortschreiben von Schnittstellen im Rahmen der Objektplanung Bsp. Anschluss: Fortführung der Ost-West Wegebeziehung als Anschluss zum neugestalteten Siemens Areals im Bereich zwischen dem südlichen Platz und der mittleren Multifunktionalfläche hin zur Inneren Kanalstraße. 2 Bsp. Verzahnung: Spielplatz Everhardstraße/Christian-Schult-Straße synergetische altersübergreifende Nutzbarmachung von Bewegungs- und Spielangeboten durch gegenseitige Erweiterung der Einzelflächen. Nichts davon wurde bisher umgesetzt! Vor dem Hintergrund des aktuell beantragten Zuschusses fragen wir an: 1. Nach unserem Wissen, bezieht sich der von der Stadt Köln eingereichte Förderantrag zur „Sportmilliarde“ auf ein „1. Baufeld“, welches den Skaterpark (3. Teilbereich) zum Gegenstand haben soll. In der Gesamtplanung ist der Skaterpark einer von insgesamt fünf Teilbereichen. Im Haushaltsplan 2020/2021, Teilfinanzplan 0801, Sportförderung/Unterhaltung von Sportstätten, Teilfinanzplanzeile 08, Auszahlungen für Baumaßnahmen, waren im Haushaltsjahr 2020 bei der Finanzstelle 5200-0801-0-5020 (Leitprojekt Sportstätten- entwicklungsplan) Mittel in Höhe von 2.650.000 € für die Neugestaltung der gesamten Anlage veranschlagt. Als Zuschuss aus der „Sportmilliarde“ sind 607,5 Tsd€. für das 1. Baufeld (Teilbereich 3) beantragt. Gemäß Förderrichtlinien werden max. 45% der Gesamtkosten gewährt, d. h. es verbleibt ein Eigenanteil von 55% d. h. 742,5 Tsd€. In Summe betragen die Kosten somit rd. 1,35 Mio €. Unseres Erachtens passen die Zahlen – auch bei einer angenommenen erheblichen Kostensteigerung in den letzten 5 Jahren - nicht zusammen. Was soll daher konkret unter Inanspruchnahme des beantragten Zuschusses realisiert werden? 2. Wann wird die zuletzt für das 2. Quartal 2024 von der Verwaltung angekündigte finalisierte Entwurfsplanung der Bezirksvertretung vorgestellt? 3. Welchen Einfluss auf den geplanten zeitlichen Ablauf zur Umsetzung der Neukonzeption und Umgestaltung der Bezirkssportanlage Prälat-Ludwig-Wolker hat es, falls der beantragte Zuschuss gewährt wird oder falls dieser nicht gewährt wird. 4. Zur Planung der Bezirkssportanlage hat eine breit angelegte Beteiligung der Öffentlichkeit stattgefunden. Beabsichtigt die Verwaltung die Ergebnisse der Entwurfsplanung öffentlich vorzustellen? Mit freundlichen Grüßen Petra Bossinger Mouhamadou Sissoko Fraktionsvorsitzende Bezirksvertreter
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungOrte (5)
- Subbelrather Straße
- Christian-Schult-Straße
- Venloer Straße 419
- Everhardstraße
- Straße 4
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0192/2026
- Typ
- Anfrage nach § 4 BV4 (SPD)
- Datum
- 27.01.2026
- Erstellt
- 27.01.2026 13:17