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3870/2021

Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln - Quartalsbericht III/2021

Mitteilung Ausschuss 05.11.2021

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln, Sitzung am 08.11.2021, TOP 2.1

Mitteilung Ausschuss

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Anlage - Quartalsbericht III 2021

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Mitteilung Ausschuss

5874 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
II/II/2 
 
Vorlagen-Nummer 05.11.2021 
 3870/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln 08.11.2021 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln 
hier: Quartalsbericht III/2021 
Gemäß § 13 der Betriebssatzung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum 
Köln hat die Betriebsleitung die Oberbürgermeisterin und den Betriebsausschuss vierteljährlich über 
die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen sowie über die Abwicklung des Vermögensplans 
schriftlich zu unterrichten. 
 
Der Wirtschaftsplan 2021 des Veranstaltungszentrums Köln wurde vom Rat der Stadt Köln in seiner 
Sitzung am 23.03.2021 nach Vorberatung im Finanzausschuss am 15.03.2021 festgestellt.  
 
Im Erfolgsplan weist er einen Jahresfehlbetrag von rd. 2,2 Mio. € aus. Das im Vermögensplan aus-
gewiesene Investitionsvolumen beträgt für die Betriebsteile Gürzenich, Kölner Philharmonie, Rhein-
terrassen/Tanzbrunnen insgesamt rd. 5,5 Mio. €. Mit dem Planungsbeschluss zur Generalsanierung 
der Bastei am 07.09.2020 hat der Ausschuss Mittel in Höhe von 600 Tsd. € freigegeben. Der Vermö-
gensplan sieht zur Weiterführung der Maßnahme vorsorglich Mittel in Höhe von 2,0 Mio. € vor. 
 
Darüber hinaus berücksichtigt der Vermögensplan auf der Ausgabenseite Mittel für die Abdeckung 
des o.g. Jahresverlustes von 2,2 Mio. € sowie für die Tilgung der bestehenden Darlehen in Höhe von 
12,0 Mio. €. Ferner hat der Rat der Stadt Köln am 23.03.2021 für den Bau eines neuen Kongress-
zentrums eine Einlage in die Kapitalrücklage der Koelnmesse GmbH in Höhe von 96 Mio. € beschlos-
sen. Zur Finanzierung des voraussichtlichen Mittelbedarfes sieht der Vermögensplan bei einem nega-
tiven Liquiditätsbestand zu Jahresbeginn von rd. 3,8 Mio. € Eigenmittel in Höhe von rd. 9,0 Mio. € und 
eine Neukreditaufnahme in Höhe von 111,0 Mio. € vor. 
 
Das Ergebnis des Erfolgsplans berücksichtigt den aus dem städtischen Haushalt bereitgestellten und 
über den Eigenbetrieb weitergeleiteten Betriebskostenzuschuss an die KölnMusik GmbH, der auf-
grund der Corona-bedingt erhöhten Verlustprognose der KölnMusik per Ratsbeschluss vom 
23.03.2021 in Anpassung an den tatsächlichen Geschäftsverlauf auf bis zu 7,5 Mio. € erhöht wurde. 
Der Plan-Verlust der KölnMusik GmbH wird im Erfolgsplan als Abschreibung auf Finanzanlagen aus-
gewiesen. Des Weiteren beinhaltet der Erfolgsplan einen direkten Zuschuss der Stadt Köln an den 
Eigenbetrieb in Höhe von 2,3 Mio. €. Daneben erhält das Veranstaltungszentrum rd. 2,0 Mio. € 
Schuldendiensthilfe (Zinsanteil) für die Darlehen zur Finanzierung der Kapitalzuführung an die 
Koelnmesse GmbH sowie für die Finanzierung der Florasanierung. 
 
Da der Eigenbetrieb - mit Ausnahme der Verpachtung der Erbbaurechtsgrundstücke und der für den 
Betrieb der Kölner Philharmonie, des Gürzenichs und der Rheinterrassen sowie des Tanzbrunnens 
erforderlichen Immobilien an die jeweiligen Betreiber - keine weiteren eigenen wirtschaftlichen Tätig-
keiten entfaltet, wird das Ergebnis im Erfolgsplan des Eigenbetriebes in der Hauptsache durch die 
Abschreibungen und die Zinsaufwendungen für die in den Betriebsteilen getätigten Investitionen be-
einflusst.

2 
 
Das Geschäftsjahres 2021 steht weiterhin unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Bei den 
Betriebsgesellschaften der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung konnte der Veranstaltungsbetrieb erst 
im Juni unter Beachtung strenger Hygieneauflagen wieder aufgenommen werden. Das Veranstal-
tungszentrum selbst ist als reine Besitzgesellschaft von diesen Auswirkungen nur indirekt betroffen. 
Da alle Tochtergesellschaften ihre jährliche Pacht für die Betriebsobjekte und die Erbbaurechtsgrund-
stücke leisten und die o.a. Unterstützungsmaßnahmen für die Koelnmesse GmbH und die KölnMusik 
GmbH durch die Übernahme des Schuldendienstes und die Aufstockung des BKZ aus allgemeinen 
Haushaltsmitteln ausgeglichen werden, sind derzeit keine negativen Folgen aus den Veranstaltungs-
verboten zu erwarten.  
 
Vielmehr zeichnen sich Einsparungen in Höhe von rd. 77 Tsd. € im Bereich der Bewachung des Hein-
rich-Böll-Platzes ab, die aufgrund der Einstellung des Konzertbetriebes in der Philharmonie nur noch 
während des Probenbetriebes erforderlich war. Auch auf die Energiekosten wirkt sich die Schließung 
der Philharmonie positiv aus (-42 Tsd. €). Ferner sind leichte Einsparungen bei den Rechts- und Be-
ratungskosten (-30 Tsd. €) und den sonstigen Kosten (-50 Tsd. €) zu erwarten. Im Bereich der Bauun-
terhaltung wird der Planansatz voraussichtlich um 175 Tsd. € untertroffen.  
 
Die lange Schließung der Philharmonie führte durch die Möglichkeit der Vertragsstornierungen auch 
bei der KölnMusik GmbH zu einer Reduzierung des prognostizierten Verlustes um rd. 706 Tsd. € auf 
6.780 Tsd. € und damit in der Erfolgsrechnung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zu einer Re-
duzierung der Abschreibungen auf Finanzanlagen in gleicher Höhe. Da, wie im o.g. Ratsbeschluss 
vorgesehen, auch der aufgestockte Betriebskostenzuschuss in entsprechender Höhe abgesenkt wird, 
ergibt sich aus diesem Effekt keine Ergebnisveränderung beim Eigenbetrieb. Ebenso verhält es sich 
bei den Einsparungen im Bereich der Zinsaufwendungen. Hier wurden die Planansätze für die Zin-
sen, die aus der Darlehensaufnahme zur Finanzierung der Kapitalstärkung der Koelnmesse in Höhe 
96 Mio. € resultieren, durch günstigere Zinskonditionen sowie spätere Zahlungstermine im Ist um rd. 
540 Tsd. € unterschritten. Auf der Ertragsseite reduziert sich jedoch auch die städtische Schulden-
diensthilfe entsprechend. 
 
Insgesamt verringert sich der voraussichtliche Fehlbetrag damit um rd. 356 Tsd. € (-16,1%) von 
2.206 Tsd. € auf 1.850 Tsd. € (siehe Anlage). 
 
 
Anlage 
 
- Hochrechnung zum 30.09.2021 
 
 
Gez. Prof. Dr. Diemert

Anlage - Quartalsbericht III 2021

2503 Zeichen

Anlage 
Wirtschaftsplan 2021 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln 
Quartalsbericht zum 30.09.2021 
Erfolgsplan 
Plan Hochrechnung 
2021 2021 
Euro Euro Euro %
Umsatzerlöse (Pachtentgelte etc.) 3.135.855 3.135.855 0 -          
Sonstige betriebliche Erträge 
    Betriebskostenzuschuss Stadt Köln 2.300.000 2.300.000 0 -          
1.250.000 708.933 -541.067 43,3 -      
743.876 743.876 0 -          
    Erträge aus der Aufl. SoPo m. Rücklageanteil 386.058 386.058 0 -          
    Verlustübernahme KölnMusik durch die Stadt 7.495.800 6.789.500 -706.300 9,4 -        
    Sonstige Erträge 8.640 14.665 6.025 69,7       
Summe 12.184.374 10.943.032 -1.241.341 10,2 -      
Bezogene Leistungen, Sachaufwand 0 0 0 -          
Abschreibungen 3.770.000 3.770.000 0 -          
Sonstige betriebliche Aufwendungen 
     Grünpflege Tanzbrunnen 72.000 72.000 0 -          
     Bewachung Heinrich-Böll-Platz 273.000 196.000 -77.000 28,2 -      
     Instandhaltung Betriebs- und Geschäftsausstattg. 1.125.000 950.000 -175.000 15,6 -      
     Instandhaltung technische Anlagen 350.000 350.000 0 -          
     Anteil Energiekosten Philharmonie 600.000 558.000 -42.000 7,0 -        
     Versicherungen 91.300 91.300 0 -          
     Leistungsentgelte BKE städt.Dienstst. 18.500 18.500 0 -          
     Leistungsentgelte Personalgestellung 24.300 32.300 8.000 32,9       
     Rechts- und Beratungskosten 100.000 70.000 -30.000 30,0 -      
     Nebenkosten Geldverkehr 1.000 15.000 14.000 > 100,0 
     Sonstige 200.000 150.000 -50.000 25,0 -      
Summe 2.855.100 2.503.100 -352.000 12,3 -      
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 
     Bankzinsen, etc. 0 123 123 > 100,0 
    Zinsertrag aus Abzinsung von Rückstellungen 0 0 0 -          
Summe 0 0 0 -          
Abschreibungen auf Finanzanlagen 
und Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.485.800 6.779.5 00 -706.300 9,4 -        
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 
    Darlehenszinsen 3.365.000 2.825.000 -540.000 16,0 -      
    Sonstige Zinsen 50.000 45.000 -5.000 10,0 -      
Summe 3.415.000 2.870.000 -545.000 16,0 -      
Ergebnis der gewöhnlichen 
Geschäftstätigkeit -2.205.672 -1.843.713 361.959 16,4 -      
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -409 -409 > 100,0 
Sonstige Steuern 0 6.470 6.470 > 100,0 
Jahresergebnis -2.205.672 -1.849.774 355.898 16,1 -      
    Schuldendiensthilfe Stadt (Zinsanteil) für 
     a) Darlehen Kapitaleinlage Koelnmesse 
     b) Darlehen zur Finanzierung Florasanierung 
Abweichung

Beratungsverlauf (1)

08.11.2021 Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln
TOP 2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Heinrich-Böll-Platz 273

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Details

Vorlagen-Nr.
3870/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
05.11.2021
Erstellt
04.11.2021 08:15