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2017/0141

Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017 des Jobcenter Darmstadt (gE)

Magistratsvorlage 03.05.2017

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2017/0141

4717 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
04.05.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Dezernat V 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magis trat 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0141 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017 des Jobcenter Darmstadt (gE)  
 
Vorlage vom: 03.05.2017  
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung nehmen das Arbeitsmarkt - und 
Integrationsprogramm 2017 des Jobcenter Darmstadt (gE) zur Kenntnis. 
 
 
Anlagen:  AMIP_2017 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 03.05.2017:  
 
Dem § 44 c Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) ist zu entnehmen, dass ein 
Arbeitsmarkt- und Integrationspr ogramm zu erstellen ist. Die Fort - und Weiterentwicklung 
Arbeitsmarktprogramms be im Jobcenter Darmstadt als gemeinsamer Einrichtung der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Bundesagentur für Arbeit erfolgt im jäh rlichen 
Rhythmus. 
 
Das Arbeitsmarkt - und Integrationsprogramm 2017 des Jobcenter Darmstadt wurde in der 
Trägerversammlung des  Jobcenters am 18.04.2017 abgestimmt. Der Fachbeirat des 
Jobcenters wird das vorliegende Programm in seiner Si tzung am 09.06.2017 erörtern.  
 
Das Arbeitsmarkt - und Integrationsprogramm stellt ein fortlaufendes Programminstrument 
dar. Die Aktualisierung erfolgt durch eine regelmäßige Beteiligung und Information der 
Organe der gemeinsamen Einrichtung , des Magistrats der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
sowie weiteren fachpolitischen Gremien mit Bezug zum Arbeitsmarkt (Trägerversammlung, 
Fachbeirat und weiteren so zialfachpolitischen Ausschü ssen).  
 
Neben den bereits in 2016 benannten lokalen arbeitsmarktpolitischen Schwerpunkten wie  
 
1. Inklusion und Integration als sozialpolitische uns sozialplanerische Strategie  
2. Armut bekämpfen – Existenz sichern  
3. Zielgruppen passgenau fördern  
4. Lokale und regionale Netzwerke stärken  
5. Lokalen (sozialen) Arbeitsmarkt / Ausbildungsmarkt sichern  
6. Bildungs- und Teilhabepaket (BUT)  
7. Flucht und Asyl  
 
hat die Bundesagentur für Arbeit auch für 2017 die weiteren Ziele für die g emeinsamen 
Einrichtungen benannt:  
  
1. Langzeitbezieher innen und Langzeitbezieher  aktivieren und I ntegrationschancen erhöhen  
2. Jugendliche und junge Erwachsene in den Ausbildungs - und Arbeitsmarkt integrieren  
3. Marktnähe leben, Arbeitgeber innen und Arbeitgeber erschließen und   
    Beschäftigungschancen für schwerbehinderte Menschen verbessern  
4. Leistungsberechtigte ohne Ausbildung zu Fachkräften ausbilden und in den Markt  
    integrieren 
5. Herausforderung durch Zuwanderung, Flucht und Asyl bewältigen  
6. Rechtmäßigkeit und Qualität der operativen Umsetzung sicherstellen  
  
Wie auch im vergangenen Jahr werden insbesondere drei Aufgabenschwerpunkte die Arbeit 
des Jobcenters bestimmen. Neben der notwendigen Integration von 
Langzeitleistungsbezieherinnen un d Langzeitleistungsbeziehern sowie langzeitarbeitslosen  
Menschen und einer stetigen Fort - u. Weiterentwic klung des Jobcenters im Sinne eines 
ständigen Verbesserungsprozesses wird die Versorgung, Betreuung und die Integr ation in 
den Arbeitsmarkt von Mensche n mit Fluchthintergrund die Arbeit im Jobcenter verstärkt 
bestimmen. Hierzu zählen z.B.  Integrations- bzw. Qualifizierungsangebot e in Form von 
speziellen Maßnahmen und Projekten (berufsorientierte Sprachkurse, Praktikum im 
Handwerk, Aktivierungsang ebote, Bewerbungstraining). Dabei ist eine gesunde Balance 
zwischen den damit einhergehenden neuen Herausfo rderungen und den bisher gesetzten 
Arbeitsschwerpunkten zu finden.

- 4 - 
 
Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik kann nur dann erfolgreich sein, wenn vers chiedene 
Akteurinnen und Akteure  auf lokaler und regionaler Ebene zusammenwirken und ihre 
Potenziale bündeln und aufeinander abstimmen. Das Arbeitsmarkt - und 
Integrationsprogramm 2017 des Jobcenter s Darmstadt stellt diese Grundlage für eine solche 
Zusammenarbeit dar. Zudem versteht es sich als Han dlungsleitlinie für die Beschäftigten des 
Jobcenters Darmstadt. 
 
Darmstadt, 03.05.2017 
 
Dezernat V 
 
 
 
Barbara Akdeniz  
Stadträtin

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1 
 
 
 
 
 
ARBEITSMARKT- UND 
 
INTEGRATIONSPROGRAMM 
 
2017
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herausgeber: 
 
Jobcenter Darmstadt 
Zentrum für Existenzsicherung und Beschäftigung 
Groß-Gerauer-Weg 3 
64295 Darmstadt                                                       
Stand: Februar 2017

2 
Inhalt 
1. Einleitung ................................ ................................ ................................ ................................ . 4 
2. Arbeitsmarkt - Lokale Ausgangssituation ................................ ................................ ................. 6 
2.1. Konjunktur und Arbeitsmarkt ................................ ................................ ...............................  6 
2.2 Bevölkerungs- und Beschäftigungsentwicklung ................................ ................................ .. 9 
2.3. Ausbildungsmarkt ................................ ................................ ................................ ............... 9 
2.4. Lokaler Arbeitsmarkt ................................ ................................ ................................ ......... 10 
2.5. Entwicklung Jobcenter ................................ ................................ ................................ ...... 11 
2.6. Kundenstruktur ................................ ................................ ................................ ................. 11 
2.6.1. Integrationsprognose ................................ ................................ ................................ ........ 11 
2.6.2. Profile nach ausgewählten Merkmalen ................................ ................................ ............. 13 
3. Zielsystem des SGB II ................................ ................................ ................................ ........... 14 
3.1 Was haben wir erreicht? -  Rückblick 2016 - ................................ ................................ .......... 15 
3.2 Kennzahlen und Angebotswerte 2017 ................................ ................................ ................... 16 
3.3 Prozess- und Qualitätsziele ................................ ................................ ................................  18 
3.4. Lokale Zielvereinbarung mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt: ................................ .......... 20 
4. Aktive Förderung durch das Jobcenter Darmstadt – Planung 2017 ................................ ........ 22 
4.1. Haushalt- und Finanzsituation 2017: Eingliederungs- und Verwaltungsbudget ..................... 22 
4.2. Budgetausstattung und Eintrittsplanung 2017 ................................ ................................ ...... 23 
5. Geschäftspolitische Schwerpunkte ................................ ................................ ........................ 25 
5.1. Marktchancen bei Arbeitgebern erschließen und Integrationen realisieren                                                 
Unser gemeinsamer Arbeitgeberservice (gAGS) ................................ ................................ ......... 28 
5.2. Beschäftigungschancen für Alleinerziehende nutzen ................................ ............................ 29 
5.3. Jugendliche in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integrieren – Die Jugendberufsagentur . 30 
6. Rechtmäßigkeit und Qualität der operativen Umsetzung sicherstellen ................................ ... 32 
6.1. Rechtmäßigkeit der Leistungsgewährung sicherstellen ................................ .................... 32 
6.1.1. Bildungs- und Teilhabepaket ................................ ................................ ..................... 32 
6.1.2. Die neue eAkte SGB II ................................ ................................ ...............................  32 
6.1.3 Das neunte Änderungsgesetz zum SGB II –Rechtsvereinfachung ................................ .. 34 
7. Flüchtlinge ................................ ................................ ................................ ............................. 35 
8. Kommunale Arbeitsmarkt- u. Ausbildungsstrategie 2017 der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt ................................ ................................ ................................ ................................ .... 37 
8.1. Kofinanzierung des lokalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktprogramms .................. 40 
9. Lokale Aktivitäten ................................ ................................ ................................ ................... 42 
9.1. Bewerbungscenter „dabei“ ................................ ................................ ................................ ... 42 
9.2. Jobakademie ................................ ................................ ................................ ........................ 42 
9.3. Übergabemanagement SGB II/SGB III ................................ ................................ ................. 43 
9.4. Arbeitskreis Migration & Soziales Kooperationsvereinbarung/Handlungsempfehlung ........... 43 
9.5. Projekt: „Einsatz von interkulturellen Vermittlungskräften (IKuV) im Jobcenter Darmstadt .... 44 
9.6. JOBLINGE ................................ ................................ ................................ ........................... 44

3 
9.7. Grundbildungszentrum (GBZ) ................................ ................................ ...............................  44 
10. Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt ................................ ..............................  46 
Anlagen ................................ ................................ ................................ ................................ ........ 47 
Bildungs- und Maßnahmeplanung 2017 ................................ ................................ .................. 47 
Netzwerke und Arbeitskreise ................................ ................................ ................................ ... 48 
ZAAF- Zentrale Anlaufstelle Asyl und Flüchtlinge ................................ ................................ .... 50

4 
1. Einleitung 
 
Das Jobcenter Darmstadt informiert mit dem Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017 über die 
geschäftspolitischen Ziele und über die strategischen Ansätze in der Arbeit mit den erwerbsfähigen 
Leistungsberechtigten in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Bei der Bewältigung unseres Auftrages die Grundsicherung sicher zu stellen und die Integration in 
den Arbeitsmarkt zu fördern stehen Dienstleistungsorientierung und eine Bürger – und 
Kundenfreundlichkeit stets im Mittelpunkt. 
    
Wenn wir auf das vergangene Jahr 2016 zurückblicken können wir feststellen, dass es uns u.a. 
gelungen ist   
 
- die Zahl der Langzeitleistungsbezieherinnen und Langzeitleistungsbezieher um ca. 120 
Personen  zu reduzieren, 
- 2136 Integrationen für er werbsfähige Leistungsberechtigte mit den Leistungsberechtigten 
zusammen erbracht haben, 
- ca. 5350 Bewilligungen im Rahmen des Bildungs – und Teilhabepaketes erteilt haben und 
somit insbesondere den Kindern in diesen Familien eine Teilhabe ermöglicht haben  
- 42 abschlussorientierte Maßnahmen finanziert haben und diese erfolgreich durchgeführt 
wurden 
- für ca. 14.300 Menschen in ca. 6.800 Bedarfsgemeinschaften jeden Monat die Leistungen 
erbracht  haben. 
 
Damit haben wir einen nicht unerheblichen Beitrag zum sozia len Frieden in der Stadt Darmstadt 
beigetragen.  
 
Das vergangene Jahr war geprägt durch die Herausforderung, die durch die Stadt Darmstadt 
aufgenommenen Flüchtlinge, die Anspruch auf Leistungen aus dem SGB II haben, zu betreuen und 
auf ihrem Weg in Arbeit oder Ausbildung zu begleiten. 
 
Mit der zentralen Anlaufstelle ZAAF (zentrale Anlaufstelle Flüchtlinge und Asyl) in unserem 
Jobcenter haben wir eine Anlaufstelle eingerichtet die den Flüchtenden Personen Hilfe aus einer 
Hand gewährt und dafür sorgt, dass de r zu betreuenden Personenkreis eine optimale Betreuung 
und Versorgung erfährt.  
 
Grundsätzlich knüpft das Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017 an die Arbeitsmarktplanung 
des Vorjahres an, da wir weiter Kontinuität als Grundlage für eine  erfolgreiche Integrationsarbeit, 
besonders im Rechtskreis SGB II, schätzen. Wir sind überzeugt, dass sich diese 
arbeitsmarktpolitische Konzeption im Wesentlichen bewährt hat. Und da die wirtschaftlichen 
Rahmenbedingungen in Darmstadt weiterhin relativ gut sind, liegt bei der Planung der 
Mittelverwendung der Schwerpunkt erneut bei den integrationsorientierten Instrumenten. 
 
Die Schwerpunkte des Jahres 2017 liegen natürlich weiterhin in der Verbesserung der Integration 
in Arbeit und Ausbildung, der Bewältigung der Heraus forderungen durch Flucht und Asyl sowie der 
Vermeidung bzw. Reduzierung von Langzeitarbeitslosigkeit und Langzeitleistungsbezug.  
 
Eine besondere Herausforderung für uns alle ist die Einführung einer neuen „Arbeitskultur“ durch 
die elektronische Akte. Der Aufschalttermin für die elektronische Akte steht mit dem 18.06.2017 
bereits fest. Das Jobcenter wird ab diesem Zeitpunkt dann mit der elektronische Akte arbeiten. Dies 
ist ein weiterer Meilenstein zur Fort - und Weiterentwicklung des Jobcenters hin zu einer  modernen 
Dienstleistungsbehörde.

5 
Mit dieser Fort – und Weiterentwicklung der bisherigen Programme  wird gegenüber den Trägern 
der Grundsicherung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jobcenters, den Trägern der 
Wohlfahrtspflege, den Kammern und Verbänden sowie letztlich auch der inte ressierten 
Öffentlichkeit Transparenz über die Arbeit des Jobcenters hergestellt. Es dient somit auch als 
Grundlage für einen notwendigen, fachlichen Austausch mit allen handelnden Personen im 
Aufgabenfeld der Grundsicherung.  
 
Impulse und Anregungen, aber  auch fachlich, fundierte Kritik sind daher selbstverständlich 
erwünscht. 
 
Darmstadt, März 2017

6 
 
 
2. Arbeitsmarkt - Lokale 
Ausgangssituation  
2.1. Konjunktur und Arbeitsmarkt  
Der IAB -Bericht 20/2016 geht in seiner Deutschland -Prognose für 2016/2017 davo n aus, 
dass die Wirtschaft in Deutschland ihren moderaten Aufschwung fortsetzen wird. Für 2017 
wird ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts um 1,3 Prozent erwartet (2016: 1,8 
Prozent).  
Der Aufwärtstrend der Erwerbstätigkeit wird anhalten und ein Plu s von 480.000 Personen in 
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erwartet (deutschlandweit 1,6 Prozent, Hessen 
1,7 Prozent).  
 
Die Arbeitslosigkeit wird im kommenden Jahr nach Prognosen des IAB um 70.000 Personen 
sinken (deutschlandweit -2,7 Prozent). Hier muss allerdings eine gegenläufige Entwicklung 
im Rechtskreis SGBIII und SGBII berücksichtigt werden. Mit dem 9. Änderungsgeset z zum 
SGBII werden ab 01.01.2017 Personen, die einen Anspruch auf ALGI und ergänzendem 
ALGII haben, künftig von der Arbeitsagentur und nicht mehr durch das Jobcenter betreut 
und erhöhen dort zukünftig das Kundenpotential. Damit ergibt sich ein Bruch in der  
Entwicklung der Arbeitslosigkeit zwischen den Rechtskreisen (Hessen SGBIII: +0,2 Prozent, 
SGBII: -4,1 Prozent).  
 
Für Hessen insgesamt wird ein Wert von -2,8 Prozent prognostiziert. Allerdings wird mit den 
zunehmenden Eintritten von Flüchtlingen in den Ar beitsmarkt auch (ggf. nur 
vorrübergehend) die Arbeitslosigkeit ansteigen.  
Durch die Zuwanderung wächst das Erwerbspersonenpotential in 2017 noch einmal um 
360.000 Personen (2016: um 380.000 Personen). Insgesamt schätzt das IAB ein, dass sich 
die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt im Rechtskreis SGBIII als auch im Rechtskreis 
SGBII widerspiegeln wird.  
 
Der Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Darmstadt verhält sich im Wesentlichen analog der 
hessenweiten und bundesweiten Entwicklung. Lt. Prognose des IAB ist im Agentu rbezirk 
Darmstadt mit einer Wachstumsrate von 1,7 Prozent zu rechnen und somit im Mittel von 
insgesamt 273.400 Beschäftigten auszugehen. Im Agenturbezirk Darmstadt arbeiten rund 
260.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, circa die Hälfte davon in 11 Branchen.

7 
 
 
 
 
 
  
 
 
Mehr als 70 Prozent der Beschäftigten arbeiten bei Klein- und Mittelständigen Unternehmen (KMU). 
Die prozentuale Verteilung der Unternehmensstruktur nach Anzahl der 
Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (SvB) stellt sich wie folgt dar: 
 
 
 
 
 
Zur Struktur des Arbeitsmarktes ist festzustellen, dass die Angebote für Helfertätigkeiten weiter 
rückläufig sind; die Arbeitgeber suchen vorrangig Fachkräfte mit Berufsabschluss. Auch im Bereich  
der Personaldienstleister (PDL) werden verstärkt Fachkräfte gesucht. Die Einstellungspraxis lässt 
jedoch erkennen, dass die Arbeitgeber auch bei vorherrschendem Fachkräftebedarf nicht 
flächendeckend bereit sind, die Anforderung der Bewerberstruktur anzupassen.  
 
(„Es wird immer hä ufiger passieren, dass offene Stellen unbesetzt bleiben weil der Arbeitsmarkt leer gefegt 
ist. Oder Stellen werden notgedrungen besetzt und bald wieder frei, weil das Bewerberprofil eigentlich nicht 
gepasst hat.“ Zitat: Konjunkturexperte der IHK). 
 
Daher kommt auch weiterhin der qualifizierten Weiterbildungsberatung eine besondere Bedeutung 
zu.  
 
Die Integration von geflüchteten Menschen ist auch bei günstigen Marktbedingungen kein 
Selbstläufer. Es sind ganz besondere Anstrengungen erforderlich, um diesen P ersonenkreis im 
Markt zu  platzieren. Von einer ausgleichenden Wirkung auf den Arbeitsmarkt ist diesem Kontext (in 
beiden Rechtskreisen) in den nächsten fünf Jahren nicht auszugehen. 
 
Agentur für Arbeit Darmstadt (Gebietsstand September 2016)
Betriebe und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) nach ausgewählten 
Wirtschaftsabteilungen der WZ 2008
Betriebe SvB Anteil SvB an 
Insgesamt
1 2 3
Insgesamt 21.103                266.860              100,0                  
dar. 47 Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) 2.524                  21.441                8,0                      
86 Gesundheitsw esen 1.482                  16.370                6,1                      
84 Öffentliche Verw altung, Verteidigung; Sozialversicherung 225                     13.742                5,1                      
85 Erziehung und Unterricht 717                     13.598                5,1                      
46 Großhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) 959                     13.162                4,9                      
21 Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen 11                       12.315                4,6                      
43 Vorbereitende Baustellenarbeiten, Bauinstallation und sonstiges Ausbaugew erbe 1.952                  11.687                4,4                      
88 Sozialw esen (ohne Heime) 379                     10.843                4,1                      
62 Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie 549                     9.055                  3,4                      
22 Herstellung von Gummi- und Kunststoffw aren 97                       8.099                  3,0                      
87 Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 181                     7.819                  2,9                      
WZ 2008
Agentur für Arbeit Darmstadt (Gebietsstand September 2016)
Betriebe und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) nach 
Betriebsgrößenklassen
Betriebe SvB Anteil SvB an 
Insgesamt
1 2 3
Insgesamt 21.103                       266.860                     100,0                         
dav. 1-9 Beschäftigte 16.825                       48.840                       18,3                           
10-99 Beschäftigte 3.872                         99.138                       37,1                           
100-249 Beschäftigte 289                            43.281                       16,2                           
250 und mehr Beschäftigte 117                            75.601                       28,3                           
Betriebsgrößenklassen

8 
Insgesamt werden sich die Trends der vergangen Jahre fortsetzen und der Bestand an 
erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ELB) sich im nächsten Jahr weiter erhöhen; der Bestand an 
arbeitslosen ALGII-Empfängern wird eher stagnieren bzw. sehr moderat sinken.   
 
Arbeitslose, erwerbsfähige und nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach ausgewählten Merkmalen 
Jobcenter Darmstadt, Wissenschaftsstadt           
Ausgewählte Berichtsmonate1)             
 
Merkmale 2011 2012 2013 2014 2015 2016 
1 2 3 4 5 6 
Arbeitsmarktstatistik (Berichtsmonat: September) 
Arbeitslose im 
Rechtskreis 
SGB II 
          
3.410 
          
3.590 
          
3.860 
          
3.834 
          
3.914           3.829 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nennenswerte Investitionen in Form von neu geschaffenen Arbeitsplätzen zeichnen sich für 2017 
im Agenturbezirk Darmstadt nicht ab, ebenso wenig wie ein nennenswerter Arbeitsplatzabbau.  
  
2011 2012 2013 2015 2016
1 2 3 5 6
Erwerbsfähige 
Leistungsberechtigte (ELB) 8.121 8.071 8.605 9.112 9.248
15 bis unter 25 Jahre 1.466 1.479 1.653 1.724 1.830
arbeitslos 3.287 3.332 3.681 3.662 3.763
Langzeitarbeitslos2) 1.331 1.401 1.561 1.685 1.714
Schwerbehindert 172 153 171 159 176
Langzeitleistungsbezieher3) 5.246 5.059 5.244 5.715 5.750
Alleinerziehende4) 1.217 1.221 1.292 1.371 1.381
Asyl Flucht (8HKL) 516 556 610 703 992
Nichterwerbsfähige 
Leistungsberechtigte (NEF) 4.067 4.093 4.154 4.546 4.596
bis unter 15 Jahre 3.672 3.690 3.809 4.194 4.217
15 Jahre und älter 395 403 345 352 379
Asyl Flucht (8HKL) 205 206 213 272 389
Merkmale

9 
 
 
 
2.2 Bevölkerungs- und 
Beschäftigungsentwicklung  
Die positive Prognos e im lokalen Bezug Rhein -Main Neckar wird durch positive Annahmen für die 
Stadt Darmstadt, auf der lokalen Ebene unterstützt.  
 
Die Bevölkerung der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist in den letzten Jahren stetig angestiegen. In 
Jahr 2014 stieg die Bevölkerun gszahl von 151.944 (01.01.2014) auf 154.002 (31.12.2014). Zum 
Stichtag 30.04.2015 betrug die Bevölkerungszahl 154.432 Personen – die Tendenz ist weiterhin 
steigend. Durch Ausweisung neuer Entwicklungsgebiete (z.B. ehemalige Militärgelände mit ca. 
2.000 Wohneinheiten) wird diese Bevölkerungszahl weiterhin ansteigen. 
  
Auch die Beschäftigungspläne der südhessischen Unternehmen sind positiv. Laut IHK 
Konjunkturbericht Herbst 2015 überwiegen die einstellungswilligen Unternehmen (17%) gegenüber 
den Unternehmen, die sich von Personal trennen wollen (11%). Den Personalbestand halten wollen 
zumindest 72% der Unternehmen. Auch durch die Rückkehr eines weltweit operierenden 
Kosmetikunternehmens an den Standort Darmstadt wird sich die Beschäftigungsentwicklung positiv 
darstellen.  
 
Darmstadt zeichnet sich durch eine hohe Standortattraktivität und Innovationspotenzial aus. 
Darmstadt verzeichnet seit dem Jahr 2000 das höchste Bevölkerungswachstum in ganz Hessen 
und hat mit einer Jugend -Alter-Relation von 71,4 einen weit ü ber dem Bundesdurchschnitt 
liegenden Wert. Dabei profitiert Darmstadt auch von seiner zentralen Lage im Rhein -Main-Gebiet 
und ist durch Autobahnen, Zugverbindungen und dem sehr schnell erreichbaren Flughafen 
Frankfurt/Main an die gesamte Welt angebunden.  
 
Als Wirtschaftsstandort beheimatet die Wissenschaftsstadt Darmstadt über 30 wissenschaftliche 
Einrichtungen und forschende Unternehmen mit internationaler Bedeutung, hat rund 120.000 
Erwerbstätige bei über 150.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, ist ein at traktiver 
Einzelhandelsstandort - kompakte City mit kurzen Wegen - Kaufkraftkennziffer 109,8, besitzt großes 
akademisches Nachwuchs -Potenzial durch die Studierenden an der TU Darmstadt, Hochschule 
Darmstadt und der  Evangelischen Hochschule Darmstadt. 
 
2.3. Ausbildungsmarkt  
Die Lage am Ausbildungsmarkt in Südhessen ist für die Jugendlichen weiterhin positiv. Aktuell ist 
die Zahl betrieblicher Ausbildungsangebote wieder gestiegen und auch die Zahl der Bewerber ist 
trotz leichtem Rückgang immer noch auf hohem Niveau.  
Die Unternehmen in der Region Südhessen stehen vor einer großen Herausforderung, präventives 
Handeln ist erforderlich. Um in Zukunft die offenen Stellen besetzen zu können, müssen 
Unternehmen auch Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigen, die erst auf den zweiten Blick 
zur „Idealbesetzung“ werden. 
Die Unternehmen in Südhessen haben  im Berichtsjahr 94 ( +2,4 Prozent ) betriebliche 
Ausbildungsstellen mehr gemeldet als im Vorjahr. Damit belief sich die Gesamtzahl betrieblicher 
Lehrstellen auf 4.02 3. Seit Beginn des Berichtsjahres haben sich trotz des ungebrochenen Trends 
nach einem höherwertigen Schulabschluss 5.612 Bewerber bei der Arbeitsagentur gemeldet. Dies 
sind 145 ( -2,5 Prozent) Bewerber weniger als im Vorjahr. Am 30. September, dem Ende des  
Beratungsjahres und damit Bilanzstichtag für die Situation auf dem Ausbildungsmarkt waren im

10 
Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt noch 211 (Vorjahr 164) junge Menschen als Bewerber um 
Ausbildungsstellen gemeldet. Gleichzeitig hielten die Betriebe der R egion noch 279 ( Vorjahr 331 ) 
Ausbildungsplätze zur sofortigen Besetzung zur Verfügung. 
Obwohl Berufsbilder in der IT und Technik bessere Zukunftschancen versprechen und hier auch die 
späteren Gehaltsaussichten in der Regel sehr gut sind, entscheiden sich  weniger Schulabgänger 
für eine duale Ausbildung in diesem Bereich. Und auch die klassischen Handwerksberufe haben es 
zunehmend schwer (z. B. Gastronomie- und  Bäckerberufe).  
 
2.4. Lokaler Arbeitsmarkt 
 
Nach vorläufigen Zahlen beläuft sich der aktuelle Bestand  an Arbeitslosen im Jobcenter Darmstadt 
im Monat Januar 2017 auf 3.494 Personen. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat 
(3.902) um 408 gefallen. Die Arbeitslosenquote im Rechtskreis SGB II liegt im Januar 2017 bei 
4,2% und ist damit niedriger als im Vormonat (4,4%) und im Vorjahr (4,8%).1 
 
 
Abbildung: Entwicklung der Arbeitslosenquote; Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarktreport für Kreise und kreisfreie Städte, 
Januar 2016 bis Januar 2017 
  
                                                
1 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarktreport für Kreise und kreisfreie Städte, Januar 2017

11 
 
2.5. Entwicklung Jobcenter  
Für die Belastungssituation und die Entwicklung im Jobcenter sind zwei Schlüsselfaktoren relevant: 
Die Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ELB) sowie die Anzahl der zu betreuenden 
Bedarfsgemeinschaften (BG). 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im vergangenen Jahr weiter angestiegen. Im 
Dezember 2015 betrug die Anzahl 8.964 Personen, im Dezember 2016 bereits 9.161. Insoweit kann 
ein weiterer Anstieg von rund 2,2%  festgestellt werden. Der moderate Anstieg in 2016 ist eine 
Fortsetzung einer Entwicklung, die seit dem Jahr 2012 anhält. 
 
Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei den zu betreuenden Bedarfsgemeinschaften im 
Leistungsbezug festzustellen. So ist ebenfalls im Jahr 2016 ein Anstieg (rund 1,2%) von 6.770 
Bedarfsgemeinschaften (Dezember 2015) auf 6.850 Bedarfsgemeinschaft en ein Jahr später 
festzustellen. Ein Trend, der sich wie in den Vorjahren ab 2012 beginnend, auch in 2016 fortgesetzt 
hat. 
 
2.6. Kundenstruktur 
Wer sind die Kunden des Jobcenters? Welcher Personenkreis ist auf 
Leistungen bzw. auf eine Förderung im Sinne des SGB II angewiesen? 
 
2.6.1. Integrationsprognose 
Im Zuge der Weiterentwicklung des Vermittlungsprozesses wurde das       
Profiling im November 2016 vereinfacht. Die Profillagen sind entfallen und   
Abbildung: Entwicklung BG und ELB; Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Eckwerte für Jobcenter, 
Dezember 2016 (vorläufige, hochgerechnete Werte für die letzten drei Monate

12 
stattdessen erfolgt eine Integrationsprognose. 
Zukünftig sollen die zunehmend komplexen Problemlagen über differenzierte 
Auswertungen von Handlungsstrategien und Kundenstrukturmerkmalen 
abgebildet werden.  
 
Im Rahmen der Integrationsprognose sind folgende Auswahlmöglichkeiten 
vorhanden: 
 
 Marktnah 
 Nicht marktnah 
 Zuordnung nicht erforderlich 
 Integriert, aber hilfebedürftig 
 
Somit werden die integrationsnahen Profillagen Markt -, Aktivierungs - und 
Förderprofil zu der Integrationsprognose marktnah und die komplexen 
Profillagen Entwicklungs -, Stabilisierungsp rofil unter der 
Integrationsprognose nicht marktnah zusammengefasst. 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abbildung: Integrationsprognose; Quelle: VerBIS, Stand 02.02.2017 
 
In der vorherigen Unterteilung der Profillagen in integrationsnahe und komplexe Profillage lag der 
Schwerpunkt bei den komplexen Profillagen. Vom Gesamtbestand befanden sich ca. 47% in den 
komplexen und ca. 13 % in den integrationsnahen Profillagen. 
 
Dieses Verhältnis ist auch nach Umstellung auf die Integrationsprognose so geblieben. Wie in der 
obigen Abbildung zu erkennen, besteht das Verhältnis von der nicht marktnahen zu der marktnahen 
Integrationsprognose fort. Im Gesamtbestand (9.885) besteht bei ca. 47% eine nicht marktnahe 
(4.592) und bei ca. 11% eine marktnahe Integrationsprognose (1.056). 
 
Dies macht die überaus schwierige Arbeit der Integrationsfachkräfte deutlich. Der Schwerpunkt ihrer 
Arbeit liegt in der Verbesserung der Integrationsfähigkeit bzw. dem Erreichen von 
Integrationsfortschritten. Der überwiegend zu betreuende Personenkreis mus s zunächst durch 
geeignete Maßnahmen aktiviert und qualifiziert werden, um eine verbesserte Marktfähigkeit zu 
erreichen.

13 
2.6.2. Profile nach ausgewählten Merkmalen  
Neben der Einteilung in Profillagen ist eine Differenzierung der Kundinnen und Kunden nach 
weiteren personenzentrierten Merkmalen interessant. Die untenstehende Abbildung macht den 
stetigen Anstieg der im Hilfesystem SGB II zu betreuenden Personen deutlich . So ist die Zahl der 
Personen in Bedarfsgemeinschaften (PERS) um 1,87% angestiegen. Dies ist in nahezu allen 
Altersklassen zu beobachten. Ein überdurchschnittlicher Anstieg ist dabei in der Altersklasse der 
erwerbsfähigen Leistungsberechtigten unter 25 Ja hre, mit einer Steigerung von 12,79% zu 
erkennen.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abbildung: Veränderungen im Bereich PERS, ELB, NEF; Quelle: Statistik der Bundesagentur für 
Arbeit, Zeitreihe der Strukturen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Monatszahlen), Oktober 
2016

14 
3. Zielsystem des SGB II 
 
Das Zielsystem der Grundsicherung besteht für das Jahr 2017 weitgehend unverändert fort. 
In Ableitung aus § 1 SGB II i. V. m. § 48a SGB II sind für die Zielvereinbarungen nach § 48b SGB II 
im Aufgabenbereich der Bundesagentur für Ar beit die Steuerungsziele „Verringerung der 
Hilfebedürftigkeit“, „Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit“ und „Vermeidung von 
langfristigem Leistungsbezug“ maßgeblich.  
Sie werden durch die Zielindikatoren „Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt “, 
„Integrationsquote“ und „Veränderung des Bestands an Langzeitleistungsbeziehern“ beschrieben. 
 
Die Zielindikatoren „ Integrationsquote“ und „ Veränderung des Bestands an 
Langzeitleistungsbeziehern“ werden sowohl durch Zielwerte als auch durch ein qualitat ives                   
Monitoring gesteuert. Zur Bestimmung der Zielwerte wird durch das Jobcenter zu beiden 
Zielindikatoren eine dezentrale Planung durchgeführt. Diese Angebotswerte werden anschließend 
an die Regionaldirektion Hessen gemeldet und geprüft.  Die Zielwerte fließen in die gesetzlich 
vorgeschriebenen Zielvereinbarungen nach § 48b SGB II für den Verantwortungsbereich der BA 
ein. 
 
Für die „Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt“ werden keine Zielwerte vereinbart, so dass 
der Indikator nicht Gege nstand der Planung ist und ausschließlich über ein Monitoring in die 
Zielnachhaltung eingebunden wird. Im Rahmen des Monitorings wird die Bundesagentur für Arbeit 
für die „Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt“ einen Prognosewert ermitteln. Dieser 
Prognosewert für die „Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt“ ist nicht Teil der 
Zielvereinbarung nach § 48b SGB II, findet jedoch für die Zielnachhaltung im Rahmen des 
qualitativen Monitorings Berücksichtigung. 
 
Die Qualitätskennzahlen bilden die Ergebnis- und Prozessqualität im Jobcenter ab und werden in 
die Zielnachhaltung und Steuerung einbezogen, jedoch nicht separat beplant.

15 
3.1 Was haben wir erreicht? -  Rückblick 2016 -  
Für das Jahr 2016 war, wie auch bereits in den vergangenen Jahren, folgendes Zielsystem 
maßgebend: 
 
 Ziel  Zielindikator  
Verringerung der Hilfebedürftigkeit  Summe passive Leistungen 2  
Verbesserung der Integration in 
Erwerbstätigkeit  Integrationsquote 3   
Langzeitbezug vermeiden  
 
Anzahl der Langzeitleistungsbezieher 
 (LZB) 4 
 
 
 
Das Jahresziel im Bereich der Integrationsquote (IQ) konnte 2016 nicht erreicht werden. Die 
erreichte IQ liegt im Dezember 2016 (im Jahresfortschrittwert) bei 23,3%. Die zu erfüllende Quote 
von 24,5% wurde nicht erreicht, es fehlen 107 Integrationen zur Zielerreichung. 
 
Zum Jahresabschluss 2016 wird das Ziel Langzeitbezug vermeiden erreicht und damit die geplante 
Anzahl der Langzeitleistungsbezieher (LZB) unterschritten. Im Dezember 2016 konnte ein Ist -Wert 
von 5. 715 erreicht werden, dieser liegt somit mit -116 unter dem prognostizierten Zielwert von 
5.831. 
 
Der Prognosewert bezüglich der Verringerung der Hilfebedürftigkeit wird in 2016 unterschritten, es 
wurde demnach weniger passive Leistungen gezahlt als prognostiziert.   
  
                                                
2 Die Summe passiver Leistungen ist definiert als die Summe der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes (ohne kommunale 
Leistungen nach § 7 Abs. 1 Ziffer 2 SGB II sowie Beiträge zur Sozialversicherung). 
 
3 Die Integrationsquote gibt das Verhältnis der innerhalb des betrachteten Berichtsmonats in Erwerbstätigkeit oder Ausbildung integrierten 
erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (eLb) zum Bestand aller eLb des Vormonats in Prozent an. 
  
4 Als LZB gelten eLb, die in den vergangenen 24 Monaten mindestens 21 Monate gem. § 9 SGB II hilfebedürftig waren und zum 
Messzeitpunkt bestandsrelevant sind.

16 
 
Die bisher vorliegenden Ergebnisse und Zahlen für das Jobcenters Darmstadt sehen im Dezember 
2016 wie folgt aus: 
 
Ziel Zielerreichung 2016  
Ist 12/2016 
Zielerreichung 2016  
Soll 12/2016 
 
Verringerung der 
Hilfebedürftigkeit 
 
 
32.230 Mio. Euro 
 
33.632 Mio. Euro 5  
 
Verbesserung der 
Integration in 
Erwerbstätigkeit 
(Integrationsquote) 
 
 
 
23,3% = 2.136 
 
 
24,5 % = 2.243 4 
 
Langzeitbezug vermeiden 
 
5.715 (JDW)  
 
 
5.831 (JDW) 4 
 
 
3.2 Kennzahlen und Angebotswerte 2017 
Das Jobcenter Darmstadt hat im Ergebnis des Planungsprozesses für das Jahr 2017 folgende 
Angebotswerte erarbeitet. Sie leiten sich aus den zu erwartenden Rahmenbedingungen  ab:  
 
Planung Integrationsquote (IQ) gesamt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Für 2017 wird ein Zielwert von 2.097 Integrationen auf der Basis von 9.722 erwerbsfähigen 
Leistungsberechtigten im Bestand für das Jobcenter Darmstadt geplant. Dies entspricht einem 
Angebotswert von -1,1 %. 
 
Zu beachten ist, dass auch 2017 zusätzlich eine Integrationsquote (IQ) für die Kundengruppe der 
Flüchtlinge/Asylberechtigten festzulegen war. Im Ergebnis wurde eine Integrationsquote für das 
Jobcenter von 21,6% geplant. Darin enthalten sind eine IQ Flucht/Asyl von 14,5% sowie eine IQ 
ohne Flucht/Asyl von 27,7% - siehe nachfolgende Darstellung A+B: 
 
 
 
                                                
5 Quelle:  Controllingsystem der BA (Cockpit SGB II), Geschäftsergebnisse SGB II 12/2016; vorläufiger Stand 12/2016; revidierte Daten 
stehen erst mit einer Wartezeit von 3 Monaten zur Verfügung; Prognose 
Plan 2017
  Integrationen JFW 2.097
  Bestand erwerbsfähige Leistungsberechtigte JDW 9.722
  Integrationsquote in % JFW 21,6
3. Planungsergebnis
Ergebnis
  Angebotswert in % -1,1

17 
 
IQ Flucht/Asyl 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
A) Für die IQ im Bereich der Flüchtlinge/Asylberechtigte geht das Jobcenter Darmstadt von 
1.362 erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Bestand und 197 Integrationen aus. 
 
IQ ohne Flucht/Asyl 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
B) Diese Darstellung zeigt die IQ ohne Flüchtlinge/Asylberechtigte. 
 
 
  
Bestand Langzeitleistungsbezieher 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Angebotswert bei dem Bestand der Langzeitleistungsbezieher liegt für 2017 bei 2,5%, dies 
entspricht einem Bestand an Langzeitleistungsbeziehern von 5.864 im Jahresdurchschnitt und einer 
Steigerung gegenüber 2016 um 145 Langzeitleistungsbezieher im Jahresdurchschnitt.  
 
 
Prognose 2017
  Bestand erwerbsfähige Leistungsberechtigte JDW 1.340
Plan 2017
  Integrationen JFW 197
  Bestand erwerbsfähige Leistungsberechtigte JDW 1.362
  Integrationsquote in % JFW 14,5
Plan 2017
  Integrationen JFW 1.900
  Bestand erwerbsfähige Leistungsberechtigte JDW 8.360
  Integrationsquote in % JFW 22,7
3. Planungsergebnis
Ergebnis
  Angebotswert in % 0,8
1. Prognose
Prognose Jahresendwert 2016
  Bestand Langzeitleistungsbezieher JDW 5.719
2. Planung
Erwartung 2016
  Bestand Langzeitleistungsbezieher JDW 5.719
Plan 2017
  Bestand Langzeitleistungsbezieher JDW 5.864
3. Planungsergebnis
Ergebnis
  Angebotswert in % 2,5

18 
3.3 Prozess- und Qualitätsziele  
 
Auch im Jahr 2016 wurden die Prozess - und Qualitätsziele „ Index aus Prozessqualität “ und 
„Index aus Kundenzufriedenheit“ nachgehalten.  
 
Als übergeordnete Kennzahl zur Abbildung der Prozesse im Jobcenter wird der „Index aus 
Prozessqualität“ herangezogen. Wie in den Vorjahren umfasst er als Teilgrößen die operativen 
Mindeststandards sowie den fachlichen Standard „Eingliederungsvereinbarung im Bestand“.  
Die vier operativen Mindeststandards (MDS)  „Bearbeitungsdauer“, „Erstberatung Ü25“,                   
„Erstberatung U25“ und „Angebot U25“ sowie der fachliche Qualitätsstandard (QS)  
„Eingliederungsvereinbarung im Bestand“ werden mit jeweils 20% in den Index einfließen. 
 
Nachfolgender Grafik  kann die Zusammenstellung und Gewichtung der zum „ Index aus 
Prozessqualität“ gehörenden Operativen Mindeststandards entnommen werden. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im Jahresverlauf konnte das Jobcenter Darmstadt hier durchgängig gute Ergebnisse erzielen und 
auch im Vergleich mit anderen Jobcentern bestehen. Ein abschließendes Jahresendergebnis 
konnte noch nicht ausgewertet werden, da aufgrund gesetzlicher Änderungen (im Bereich der 
Eingliederungsvereinbarung) für den Berichtsmonat Dezember 2016 noch keine endgültigen Daten 
zur Verfügung stehen.   
 
Um die Qualität der Dienstleistungen bewerten und weiterhin optimieren zu können, ist ein 
wesentlicher Bestandteil die Wah rnehmung der Kundinnen und Kunden zu erheben. Auch in 2016 
wurde jedes Halbjahr eine Kundenbefragung durchgeführt, deren Ergebnisse über den „ Index aus 
Kundenzufriedenheit“ in der Schulnotensystematik abgebildet werden.

19 
Auf die Festlegung eines Zielwerte s wird auch in diesem Bereich verzichtet, die Einbindung in den 
Prozess der Zielnachhaltung erfolgt über das Monitoring. In der nachfolgenden Grafik 6 ist das 
Ergebnis für 2016 dargestellt. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
                                                
6 Quelle: Cockpit SGB II, Stand Dezember 2016

20 
3.4. Lokale Zielvereinbarung mit der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt:  
Neben den geschäftspolitischen Zielen nach § 48a SGB II gibt es weitere lokale Ziele zwischen 
Jobcenter und Agentur für Arbeit. 
Diesbezüglich wurden für das Jahr 2017 folgende Ziele vereinbart: 
 
Investitionen: Budget – und marktwirksame Umsetzung der Maßnahmezielplanung und 
Maßnahmeeintrittsplanung 2017 
 
Aktivierung: Umsetzung der Aktivitätenpläne zur 
1.) Aktivierung marktnaher Kundinnen und Kunden 
2.) Reduzierung und Vermeidung des Langzeitbezuges 
3.) Einsteuerung in abschlussorientierte Förderung der beruflichen Weiterbildung 
 
Jugendarbeitslosigkeit: 
a. Spezielle Einmündung SGB II in Ausbildung des dualen System: 217 
b. Gewinnung Bewerberinnen und Bewerbern für eine Berufsausbildung: 580 
 
Asyl/Flucht: Zielgerichteter Mitteleinsatz der personellen Ressourcen und zur Verfügung 
gestellten finanziellen Mittel für den Personenkreis der Flüchtlinge 
 
Zielnachhalteprozess: 
 
Durch § 48b Abs. 1 S.1. Nr. 2 SGB II wird der Zielvereinbarungsprozess in der Grundsicherung 
institutionalisiert. Der Stand der Zielerreichung des Jobcenters wird in regelmäßigen Gesprächen 
zwischen der Agentur für Arbeit und der Geschäftsführerin oder des Geschäftsführers des 
Jobcenters erörtert; sofern notwendig, werden Steuerungsmaßnahmen vereinbart und 
nachgehalten. Dazu wird ein zentrales Berichtsformat von der Bundesagentur für Arbeit 
(Performancebericht) zur Verfügung gestellt. Die Jobcenter kommentieren darin die Zielerreichung 
und bewerten die Umsetzung der lokalen Planungsdokumente sowie die 
Maßnahmevereinbarungen. 
 
 
Zwischen dem Jobcenter und dem kommunalen Träger wurden folgende Ziele vereinbart: 
 
1. Inklusion und Integration als sozialpolitische und sozialplanerische Strategie  
2. Armut bekämpfen - Existenz sichern 
3. Zielgruppen passgenau fördern 
4. Lokale und regionale Netzwerke stärken 
5. Lokalen (sozialen) Arbeitsmarkt / Ausbildungsmarkt sichern 
6. Bildung und Teilhabepaket (BuT) 
7. Flucht und Asyl 
 
 
Neben de n quantitativen Zielen auf der lokalen Ebene hat die kommunale Arbeitsmarkt - und 
Ausbildungsstrategie 2017 hohe Priorität. 
Insbesondere sind hierbei zielgruppenspezifische Angebote auf dem Sozialen Arbeitsmarkt zur 
Erhöhung der Chancengleichheit für sozial , benachteiligte Menschen von zentraler Bedeutung. 
Durch flankierende, zielgruppenspezifische beschäftigungspolitische Projekte werden die  
Chancen auf Teilhabe am Arbeitsleben in die soziale Gemeinschaft für Langzeitarbeitslose und 
besonders benachteiligte  Gruppen, wie bspw.  Alleinerziehende, Ältere und Menschen mit 
Behinderung erhöht.

21 
Die Sozial-, Beschäftigungs-, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik in Darmstadt verfolgt 
interdisziplinär diese Ziele, die auf den Grundsätzen Prävention, Partizipation und  
Sozialraumordnung basieren. 
Eine bestmögliche Umsetzung des BuT-Paketes ist hat hervorgehobene Priorität. Ziel muss es sein, 
allen Leistungsberechtigten schnell und reibungslos die Unterstützungsleistungen zu gewähren.  
Für Flüchtlinge und Asylsuchende ist der nahtlose Übergang aus dem Asylbewerberleistungsgesetz 
in den Rechtskreis SGB II sicher zu stellen.

22 
 
 
4. Aktive Förderung durch das Jobcenter 
Darmstadt – Planung 2017 
 
Die arbeitsmarktpolitische Jahresplanung des Jobcenters Darmstadt ist mit den vorhandenen 
Finanzmitteln in Bezug auf die vereinbarten lokalen und allgemeinen Zielsetzungen abzustimmen. 
Das Jobcenter Darmstadt ist hierbei bestrebt die vorhandenen Finanzressourcen so effizient 
einzusetzen, dass die Zielsetzungen maximal erreicht werden. 
 
Die Planung stellt sich demnach wie folgt für das Jahr 2017 dar:  
 
4.1. Haushalt- und Finanzsituation 2017: Eingliederungs- 
und Verwaltungsbudget 
 
Für das Haushaltsjahr 2017  steht dem Jobcenter Darmstadt voraussichtlich ein Gesamtbudget von 
insgesamt 16,7 Mio. Euro zur Verfügung. Das entspricht einem Anstieg der Mittelzuteilung um rd. 4 
% (Zuteilung 2016: 16,1 Mio. Euro). 
 
Dieses Gesamtbudget teilt sich wie folgt auf: 
 
Voraussichtliche Mittelzuteilung nach der Eingliederungsmittelverordnung in Mio. EURO:  
 
Jahr Eingliederungstitel Verwaltungshaushalt 
2016 7,3 8,8 
2017 7,6 9,1 
 
Im Rahmen der Planung der Verwaltungskosten für das Haushaltsjahr 2017 hat sich herausgestellt, 
dass der tatsächlich notwendige Betrag für das Verwaltungsbudget 10,5 Mio. € umfasst. Es müssen 
deshalb rd. 1,335 Mio. Euro aus dem Eingliederungsbudget in das Verwaltungsbudget 
umgeschichtet werden (2016: 1,195 Mio. Euro). 
Für das Neugeschäft im Eingliederungsbudget verbleibt nach Abzug des Umschichtungsbetrages, 
der nicht verausgabten Bindungen aus 2016 und den Vorbindungen ein Gesamtbetrag von 3,351 
Mio. Euro.  
 
 
Eingliederungsmittel 2017 (in EURO)  
 
 
(Stand Januar 2017)  
 
Voraussichtliche Ausgabemittelzuteilung insgesamt  
 
7.617.894 
geplante Umschichtungen zum Verwaltungshaushalt  -1.334.750 
Saldo Forderungseinzug (Durchschnittswert)  1.465 
zur Verfügung stehende Ausgabemittel 2017  6.284.609 
Vorbindungen aus Vorjahren fällig 2017/nicht verausgabte Bindungen 2016  2.932.685 und 10

23 
zur Verfügung stehende Ausgabemittel für Neugeschäft  3.351.914 
 
Geplante Ausgaben für 2017 in Euro (Neugeschäft)  
 
3.351.914 
 
Geplante Ausgaben für 2017 in % (Neugeschäft)  
 
100 
 
In den zur Verfügung stehenden Ausgabemitteln sind bereits 613.575,00 € für den Bereich 
„Flüchtlingsmigration“ im Eingliederungsbudget enthalten. Eine weitere Mittelzuteilung für diesen 
Personenkreis ist für das 2. Quartal 2017 angekündigt.    
Aufgrund des  Haushaltrechts werden in die Planung alle Verpflichtungen aufgenommen. Hieraus 
ergeben sich im Laufe eines Jahres Freirechnungen (z. B. aufgrund von Einsparungen im Einkauf 
oder durch Abbrüche/Fluktuationen bei der Maßnahmebesetzung). Die Bewirtschaftung der zur 
Verfügung stehenden Haushaltsmittel unter den Gesichtspunkten der Bundeshaushaltsordnung 
obliegt dem Beauftragten für den Haushalt (BfdH). Nach einer für Mai 2017 geplanten Revision 
werden der Geschäftsführung ggf. Planungskorrekturen für den Eingliederungstitel vorgeschlagen.   
 
4.2. Budgetausstattung und Eintrittsplanung 2017 
 
Die Vermeidung der Langzeitarbeitslosigkeit ist wie in den vergangenen Jahren eines der 
Hauptziele des Jobcenters Darmstadt. Um dies zu erreichen, wird das Budget für die 
integrationsorientierten Instrumente (Förderung der beruflichen Weiterbildung, 
Eingliederungszuschüsse, Maßnahmen der Aktivierung und beruflichen Eingliederung – MAbE) 
gegenüber 2016 um 3,6 % erhöht (2016 = 58,6 % - 2017 = 62,2 %). Der Umschichtungsbetrag fü r 
den Verwaltungshaushalt beträgt 1.334.750,00 €. Er wird in regelmäßigen Abständen der aktuellen 
Mittelentwicklung angepasst. Die Budgetansätze der übrigen Eingliederungsleistungen entsprechen 
den Erfahrungswerten aus 2016 (Stichwort Effektivität).  
 
Ein Gesamtüberblick kann der folgenden Aufstellung entnommen werden:  
 
 
 
Bei der vorstehenden Tabelle ist zu beachten, dass für 2016 Ist-Werte zugrunde gelegt wurden.   
 
Hinter den 5 Instrumenten mit den größten Anteilen an den Gesamtausgaben steht folgende 
Eintrittsplanung:  
 
Eingliederungsleistungen: 2016
Altgeschäft 
(Vorbindungen) Neugeschäft Ausgaben
Anteil an 
Ausgaben 
in %
Ausgaben 
Stand 
Dezember 
2016
Planung EgT Gesamt (Beträge in EURO) 2.932.695 3.351.914 6.284.609 100 5.017.335
Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) 407.758 478.043 885.801 14,1 926.718
Aktivierung und berufliche Eingliederung (MAbE) 1.354.146 1.288.473 2.642.619 42,0 1.621.621
Arbeitsgelegenheit (AGH) Mehraufwandvariante 42.252 661.712 703.964 11,2 517.866
Berufsausbildung in außerbetriebl. Einrichtungen (BaE) 446.172 57.936 504.108 8,0 411.879
Eingliederungszuschüsse (EGZ) 184.459 198.810 383.269 6,1 462.143
Förderung aus dem Vermittlungsbudget (VB) 0 119.700 119.700 1,9 147.627
Reha Ermessens- und Pflichtleistungen 162.032 306.260 468.292 7,5 410.123
Förderung Arbeitsverhältnisse (FAV) 171.195 22.382 193.577 3,1 218.976
Einstiegsgeld (ESG) 0 6.240 6.240 0,1 6.890
Einstiegsqualifizierung (EQ) 27.413 30.189 57.602 0,9 58.532
Assistierte Ausbildung 26.675 12.150 38.825 0,6 22.510
Sonstige Förderleistungen 110.593 170.019 280.612 4,5 212.450
2017
Budgetausstattung nach Instrumenten

24 
 
  
Eintritte: Die 5 großen EgT Instrumente
Eintritte
Anteil an 
Gesamteintritten 
in %
Ist-Eintritte 
(Stand: 
Dezember)
Anteil an 
Gesamteintritten 
in %
Gesamt 2.916 100 2.281 100
Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) 161 5,5 261 11,4
Aktivierung und berufliche Eingliederung (MAbE) 2.262 77,6 1.480 64,9
Arbeitsgelegenheit (AGH) Mehraufwandvariante 400 13,7 396 17,4
Berufsausbildung in außerbetriebl. Einrichtungen (BaE) 18 0,6 29 1,3
Eingliederungszuschüsse (EGZ) 75 2,6 115 5,0
2017 2016

25 
5. Geschäftspolitische Schwerpunkte  
 
Die Bundesagentur für Arbeit hat sechs geschäftspolitische Schwerpunkte festgelegt. Die jeweilige 
operative U msetzung vor Ort dieser Handlungs - und Geschäftsfelder obliegt den einzelnen 
Jobcentern.  
 
Das Gesamtprogramm für das Jobcenter Darmstadt stellt sich somit wie folgt dar: 
 
Jugendliche in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integrieren 
 
Wir …. 
 
 setzen die erf olgreiche Kooperation mit der Arbeitsagentur im Rahmen der 
Jugendberufsagentur und im gemeinsamen Arbeitgeber-Service –gAGS- kontinuierlich fort 
 stellen mittels einer engen Kontaktdichte und mit gezielten Maßnahmeangeboten  einen 
hohen Aktivierungsgrad sicher 
 wirken zu Beginn des Schulentlass ungsjahres darauf hin, dass Jugendliche Angebote der 
Berufsorientierung und -beratung nutzen 
 ermöglichen förderungsbedürftigen Jugendlichen die Teilnahme an Einstiegsqualifizierung, 
abH, BvB sowie kooperativen und integrativen Berufsausbildungen 
 nutzen die Initiative „Ausbildung hat Vorfahrt“ für lernbeeinträchtigte und sozial 
benachteiligte Jugendliche sowie das Maßnahmeangebot “Assistierte Ausbildung“ 
 beteiligen uns weiterhin an dem Pro jekt „Joblinge“ und bieten dadurch Spätstartern eine 
Perspektive zur Erlangung und Stabilisierung eines Ausbildungsverhältnisses 
 entwickeln, gestalten und besetzen gemeinsam mit dem kommunalen Partner Maßnahmen 
im Rahmen des Ausbildungsmarktbudgets  
 halten für Nichtsesshafte Jugendliche ein besonderes Beratungs - und Maßnahmeangebot 
vor 
 
 
Langzeitleistungsbezieher/Langzeitarbeitslose aktivieren, qualifizieren und 
Integrationschancen erhöhen 
 
Wir …. 
 
 nutzen die DORA -Auswertung 1303, um unterschiedliche Kundengruppen von 
Langzeitleistungsbeziehern zu identifizieren und deren Aktivierung und Integration in den 
Arbeitsmarkt aktiv voran zutreiben 
 identifizieren durch opDs -Abfragen Langzeitleistungsbezieher, die weniger als 200, -€ 
beziehen und forcieren deren Integration 
 motivieren im Rahmen des beschäftigungsorientierten Fallmanagements die 
Langzeitarbeitslosen zur Veränderungsbereitschaft und Perspektivwechsel 
 entwickeln mit ihnen passgenaue Strategien zur Integration bzw. zum Integrationsfortschritt 
und setzen die Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung zielgerichtet und wirtschaftlich ein 
 nutzen alle Möglichkeiten im Rahmen des ESF-Bundesprogramms für Langzeitarbeitslose 
 führen die Kundenkontaktoffensive fort 
 arbeiten eng mit dem kommunalen Partner zusammen 
 richten unser Handeln auf eine hohe Aktivierungsquote aus 
 zeigen unter aktiver Mitwirkung der IHK-Qualifizierungsberatung Langzeitleistungsbeziehern, 
die integriert aber weiterhin hilfebedürftig sind, Möglichkeiten auf, sich zu qualifizieren und 
einen beruflichen (Teil-) Abschluss zu erwerben

26 
Marktentwicklung nutzen, Arbeitgeber erschließen und Beschäftigungschancen für 
Kundinnen und Kunden mit erschwertem Arbeitsmarktzugang verbessern 
 
Wir …. 
 
 forcieren die effiziente Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur Darmstadt im Rahmen des 
gemeinsamen Arbeitgeber-Service  - gAGS – und erschließen uns neue Stellenpotentiale 
 erarbeiten unter Berücksichtigung der günstigen Arbeitsmarktentwicklung mit unseren 
Bewerbern alternative Beschäftigungsmöglichkeiten  
 unterstützen die Stellensuche der Kundinnen und Kunden aktiv durch eine hohe 
Kontaktdichte sowie Vermittlungsvorschläge und setzen den bewerberorientierten 
Vermittlungsansatz um 
 wenden verstärkt die assistierte Vermittlung und begleitende Bewerbung an 
 gleichen mögliche Hemmnisse, die einer Arbeitsaufnahme entgegenstehen, durch den 
flexiblen Einsatz von flankierenden Vermittlungshilfen aus 
 setzen im Rahmen der Saisonbeschäftigung die erfolgreiche Vermittlungsarbeit  mit der 
Beschäftigungsgesellschaft für Ländliche Räume fort 
 gewährleisten durch den Einsatz von zwei Spezialisten eine professionelle Beratung, 
Vermittlung und Förderung von schwerbehinderten Menschen, beziehen dabei die 
Netzwerkpartner ein 
 
 
Kundinnen und Kunden ohne Abschluss zu Fachkräften a usbilden und in den Markt 
integrieren 
 
Wir …. 
 
 identifizieren und fördern geeignete Bewerber für berufliche Umschulungen 
 betreiben ein konsequentes Absolventenmanagement, insbesondere mit Kundinnen und 
Kunden aus abschlussorientierten Maßnahmen und Ausbildung 
 ermöglichen Kundinnen und  Kunden, die für einen Berufsabschluss nicht in Frage kommen, 
eine Teilqualifizierung bzw. berufliche Weiterbildung 
 aktivieren unter Einbeziehung der Beauftragten für Chancengleichheit und den 
Netzwerkpartnern die (Allein-) Erziehenden 
 werben bei Arbeitgebern für die Bereitstellung von betrieblichen Umschulungsplätzen 
 
 
Geflüchtete Menschen in Ausbildung und Arbeit integrieren 
 
Wir …. 
 
 Informieren und qualifizieren bedarfsgerecht unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für 
flüchtlingsspezifische Angelegenheiten 
 passen unsere Organisations- und Ablaufstrukturen bedarfsgerecht an 
 führen die erfolgreiche Implementierung der „Zentralen Anlaufstelle für 
Asylsuchende/Flüchtlinge – ZAAF“ fort 
 besetzen vakante Stellen mit Personen m it Migrationshintergrund und/oder 
Sprachkompetenzen 
 beziehen geeignete Personen aktiv in den Vermittlungsprozess ein  
 entwickeln mit Netzwerkpartnern Integrationsprojekte, insbesondere für Jugendliche 
 richten unser Maßnahmeangebot auf die speziellen Bedarf e dieser Kundinnen und  Kunden 
aus und 
 stellen eine hohe Besetzungsquote dieser Maßnahmen sicher

27 
 
Rechtmäßigkeit und Qualität der operativen Umsetzung 
 
Wir …. 
 
 betreiben ein verantwortungsbewusstes Budget- und Finanzcontrolling 
 besetzen zügig vakante Ste llen und arbeiten neu angesetzte  Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter 
qualifiziert ein 
 gewährleisten auch weiterhin eine konstant hohe Prozessqualität  
 modifizieren unser Datenqualitätsmanagement  und führen die Fachaufsicht nach den 
festgelegten Standards aus 
 intensivieren und optimieren die Zusammenarbeit  der Bereiche Markt & Integration und 
Leistungsgewährung und 
 sorgen damit für einen zielgerichteten Umgang mit den Kundinnen und Kunden 
 
Lokale Ansätze zur prozessualen Ausrichtung auf eine positive Beeinflussung der 
Integrationsquote sowie einer Senkung des Langzeitleistungsbezuges 
 
Die Fach- und Führungskräfte haben auf der Basis der erfolgreichen Umsetzung der strategischen 
Schwerpunkte „Hessen aktiv und des „LZA -Projektes“ folgende Personengruppen  identifiziert, die 
mit  gezielten Umsetzungsstrategien den Erfolg gewährleisten sollen: 
 
 
 
 
Zu jeder dieser Personengruppe wurden die als Anlage aufgeführten wirkungsorientiert 
ausgerichteten Aktivitätenpläne erstellt. Sie sind Bestandteil des Lokalen Planungsdokumentes und 
leiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine erfolgreiche Integrationsarbeit.

28 
Die operative Umsetzung und Nachhaltung der zielgruppenorientierten Aktivitätenpläne findet durch 
den Dreiklang von 
 
 Maßnahmeeintrittsplanung (ausgewogener Instrumentenmix / Investitionsquote) 
 enge Kundenkontakt- und Betreuungsdichte  
 Aktivierungsquote ELB 
 
die notwendige Unterstützung, auch für unsere erfolgreiche Zielerreichung in 2017. 
 
Die Bedingunge n des Marktes sind nicht starr sondern verändern sich in unterschiedlicher 
Ausprägung. Daher werden, je nach Zielgruppe, jeweils 1 x monatlich oder 2 x im Quartal die 
Aktionspläne überprüft und erforderlichenfalls den geänderten Marktbedingungen angepasst.  
 
Die Basis für eine erfolgreiche Integrationsarbeit ist die Nähe zu Kundin nen und Kunden . Damit 
gehen eine enge und qualifizierten Beratung sowie die Unterbreitung von integrationsfördernden 
Maßnahmen einher.  
 
Als Mindeststandards einer eingehaltenen Kundenkontaktdichte bei Personen Ü25 werden folgende 
Werte angesehen: 
 
 innerhalb von 1 Monat 45% 
 innerhalb von 3 Monaten 80% und 
 innerhalb von 6 Monaten 95% 
 
Neben den in der Vergangenheit bewährten Maßnahmen hat das Jobcenter Darmstadt für das Jahr 
2017 mehrere Maßnahmen für Personengruppen vorgesehen, die bislang nur schwer einen Zugang 
zum Arbeitsmarkt hatten.  
 
Mit dieser aufeinander abgestimmten Mischung e ines breit gefächerten Angebotes und der engen 
Kontaktdichte wird auf der Grundlage 2016 eine Erhöhung der durchschnittlichen Aktivierungsquote 
auf mindestens 5,8% im Jahresdurchschnitt angestrebt.  
 
Neben den geschilderten Potentialgruppen gibt es weitere  andere, nicht näher spezifizierte 
Personengruppen im Kundenbestand. Diese werden in alle zur Verfügung stehenden Angebote 
einbezogen und stellen somit ein nicht unwesentliches Potential für die ambitionierte Zielerreichung 
dar. 
 
5.1. Marktchancen bei Arbeitgebern erschließen und 
Integrationen realisieren                                                 
Unser gemeinsamer Arbeitgeberservice (gAGS) 
Das Jobcenter Darmstadt betreibt seit 2009 in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit einen 
gemeinsamen Arbeitgeberservice (gAGS). 
Hier werden Arbeitgeber mit allen Dienstleistungen und Auskünften zum Arbeitskräfte- und 
Förderangebot aus den Rechtskreisen SGB II und SGB III gleichermaßen bedient sowie für unsere 
Kundinnen und Kunden ein umfangreiches Angebot an freien Arbeitsstellen vorgehalten.  
 
Die Zusammenarbeit steht unter dem Motto 
 
 Wir generieren gemeinsam einen Stellenpool. 
 Wir arbeiten gemeinsam an der Vermittlung dieser Stellen. 
 Wir arbeiten gemeinsam rechtsübergreifend an unseren Zielen.

29 
 
Ziel des gemeinsamen Arbeitgeberservice ist eine passgenaue, nachhaltige Vermittlung der 
Kundinnen und Kunden aus dem Jobcenter und ein gutes Dienstleistungsangebot für die Betriebe 
und Unternehmen der Region bereitzuhalten. 
 
Die Zusammenarbeit im gAGS wurde zum 04 . Mai in 2015 insofern weiterentwickelt, dass 2 der 4 
Fallmanagerinnen und Fallmanager ihren Arbeitsplatz ausschließlich im Jobcenter haben. 
Die bewerberorientierte Arbeitstätigkeit beinhaltet vor allen die Betreuung von marktfähigen 
Kundinnen und Kunden i m Rahmen einer assistierten Vermittlung und begleitenden Bewerbung.  
Sie hat sich bewährt und wird auch in 2017 fortgesetzt. 
 
 
5.2. Beschäftigungschancen für Alleinerziehende nutzen 
Im Jobcenter Darmstadt sind 6.893 Bedarfsgemeinschaften mit 9.315 erwerbsfä higen 
Leistungsberechtigten gemeldet, 1.389 davon gehören dem Personenkreis der Alleinerziehenden 
an (1.325 Frauen, 64 Männer).  
Nach wie vor sind unterschiedliche Wege und Handlungsebenen notwendig, um diesen 
Personenkreis bei der Eingliederung in den ers ten Arbeitsmarkt bedarfsgerecht und nachhaltig zu 
unterstützen. 
Auch in diesem Jahr wird die Zielgruppe eine Kundenkontaktoffensive durchlaufen. Innerhalb dieser  
werden die Mütter und Väter in Form von Gruppeninformationsveranstaltungen geschult. Sie 
erhalten Informationen über  Möglichkeiten der Kinderbetreuung in Darmstadt. Spezielle 
Maßnahmen und Bildungsangebote bis hin zum Stellenmarkt, werden durch aufeinander 
abgestimmte Module, der Zielgruppe nahe gebracht.  
Weitere Hilfen zur beruflichen Orientier ung erhalten Alleinerziehende innerhalb der Maßnahme 
„Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ . Als Querschnittsthema wird dem Titel dieser Maßnahme 
über die gesamte Zeitspanne Rechnung getragen. Die Teilnehmenden durchlaufen verschiedene 
Kenntnisvermittlungen, des Weiteren zeichnet sich die Maßnahme durch ein hohes Maß an 
Einzelcoaching aus. Ein ganzheitliches sozialpädagogisches Betreuungs - und Beratungsangebot 
steht den Müttern und Vätern bei Bedarf zur  Verfügung.     Flankierend besteh t für Migrantinnen  
und Migranten die Möglichkeit ein Sprachtraining zu integrieren. Innerhalb der Schulferien wird vom 
Träger ein Kinderbetreuungsangebot vorgehalten.    
Alleinerziehende Frauen mit Fluchthintergrund erhalten in der Teilzeitmaßnahme „Perspektiven für 
weibliche Flüchtlinge“ spezielle Unterstützung. Neben der Förderung der Sprachkenntnisse steht 
die Entwicklung einer Lebens- und Berufsperspektive im Focus. Am Beispiel weiblicher Lebensläufe 
werden den Frauen weibliche Rollenbilder in Deutschland näher gebracht. 
Für gutqualifizierte Alleinerziehende stellt  das aus ESF und Bundesmitteln geförderte Programm 
„Perspektive Wiedereinstieg“  eine Chance dar. 
Ergänzend werden über Aktivier ung- und Vermittlungsgutscheine  unterschiedliche individuell 
zugeschnittene Förderangebote für die Zielgruppe bereitgehaltern: 
 
 DAIA – Darmstädter Initiative für Alleinerziehende (ganzheitliche Beratung / Lernangebote / 
Einzel- und Gruppencoaching)  
 Erwerb des Hauptschulabschlusses mit berufspraktischer Weiterbildung 
 Erwerb des Realschulabschlusses mit berufspraktischer Weiterbildung 
 Vom Minijob zur versicherungspflichtigen Anstellung (Einzelcoaching). 
 
Des Weiteren berücksichtigt die  Bildungszielplanung des Jobcenters Darmstadt Qualifizierungs - 
und Umschulungsangebote, die über  Bildungsgutscheine zugänglich sind in den Berufsparten - 
Erziehung, Pflege, kaufmännische Berufe, Hauswirtschaft und Gastronom ie in Teilzeit wie in 
Vollzeit.

30 
Um dieses Angebot  der Zielgruppe möglichst nahe zu bringen wird im ersten Halbjahr 2017 im 
Mehrgenerationen Haus Darmstadt eine Bildungsbörse für Personen mit Familienpflichten 
stattfinden. Die Beauftragten für Chancenglei chheit am Arbeitsmarkt (BCAs) des Jobcenters 
Darmstadt und der Agentur für Arbeit richten die Veranstaltung gemeinsam mit dem 
Mehrgenerationen Haus aus. Auf die Zielgruppe  spezialisierte Bildungsträger aus Darmstadt 
bewerben im Rahmen dieser Veranstaltung ihr vielfältiges Weiterbildungsangebot. 
Nach wie vor erhalten Alleinerziehende mit Kindern unter 3 Jahren über die BCA des Jobcenters in 
Form von regelmäßigen Informationsveranstaltungen wichtige Hinweise zu den Themen: 
Kinderbetreuung, beruflicher (Wieder-)Einstieg und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.  
Um jungen alleinerziehenden Müttern und Vätern in besonderer Weise gerecht zu werden wird 
auch im Jahr 2017 innerhalb der Jugendberufsagentur  (U -25 Team) das spezialisierte 
Fallmanagement umgesetzt. Ei ne Fallmanagerin widmet sich ausschließlich jungen Müttern und 
Vätern. Diese Form des Fallmanagements  hat sich bereits in anderen Bereichen des SGB II 
bewährt. 
Im Focus des Jobcenters steht weiterhin die Zusammenarbeit mit dem „lokalen Bündnis für 
Familie“, dem Netzwerk Südhessen (bestehend aus den BCAs und den Leiterinnen der Büros für 
Chancengleichheit /Frauenbüro in Südhessen), dem Arbeitskreis Migranten und Sozialarbeit, dem 
Netzwerk TAff (Netzwerk Taff – Berufsabschluss in Teilzeit in Hessen) sowie we iteren 
zielgruppenrelevanten Institutionen und Ämtern innerhalb der Region. 
 
 
 
5.3. Jugendliche in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt 
integrieren – Die Jugendberufsagentur  
 
Selbst bei einer insgesamt positiven Entwicklung am Ausbildungs - und Arbeitsmarkt s tellt die 
berufliche und soziale Integration insbesondere von förderungsbedürftigen jungen Menschen unter 
25 Jahren die beteiligten Sozialleistungsträger vor Herausforderungen.  
Das Jobcenter Darmstadt arbeitet seit Frühjahr 2009 in Kooperation in der Juge ndberufsagentur 
(JBA) in den Räumlichkeiten der AA Darmstadt zusammen. Die gute Zusammenarbeit der letzten 
Jahre hat sich bewährt und zur Vermeidung von Stigmatisierung sowie Verbesserung der Angebote 
und Leistungen für besonders benachteiligte Jugendliche geführt. 
 
Die JBA Darmstadt hat folgende übergeordneten Ziele: 
 
• Optimierung und Verzahnung von Geschäftsprozessen 
• Berufsberatung, Ausbildungs- und Arbeitsvermittlung sind aufeinander abgestimmt 
• Einmündung in den Ausbildungsmarkt 
• gemeinsames Konzept zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (Aktivierungsstrategie) 
• Hilfen für benachteiligte Jugendliche 
 
und bietet Vorteile bei: 
 
• Vermittlung und Beratung für junge Erwachsene aus der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
            trägerunabhängig in einem Haus (kurze Wege) 
• Vermeidung von Doppelstrukturen unter Beibehaltung der jeweiligen gesetzlichen 
            Aufträge 
• Bewerbungstraining im „dabei“ (eigenes Bewerbungscenter Jobcenter  Darmstadt) 
• gemeinsame Strategie mit der Berufsberatung zur Verbesserung der Einmündungsquote 
• Informationsveranstaltungen zur Berufsorientierung für Eltern aus allen Rechtskreisen 
• Gemeinsam geplante und durchgeführte Fachveranstaltungen (z.B. jährliche  
           Ausbildungsmessen, Elternveranstaltungen)

31 
• Gemeinsame Arbeitskreise zur besseren Vernetzung in der Region (AG nach §78 JBH  
           und OloV Steuerungskreis)  
 
Im Rahmen der Weiterentwicklung hatten wir uns für Jahr 2016 die Erhöhung der 
Einmündungsquote von Bewerbern  mit und ohne Hauptschulabschluss sowie die Entwicklung einer 
intensiveren Zusammenarbeit mit den Schulen zum Ziel gesetzt. 
 
Das Ziel konnte mit 85 Einmündungen in diesem Bereich knapp erreicht werden. 
 
Das Hauptschulprojekt im sozialen Brennpunktviertel Eberstadt hat sich nach nunmehr  1,5 Jahren 
Laufzeit sehr gut etabliert und zu einer Verringerung der Hauptschülerinnen und Hauptschüler ohne 
Abschluss geführt. Es wird von allen Beteiligten (Schule, Träger, Jugendamt und Jobcenter/U25) 
als gutes Instrument zur Förderung der Ausbildungsr eife wahrgenommen und soll nach Möglichkeit 
auch in Schuljahr 2017/18 weitergeführt werden. 
 
Wir wollen auch im Jahr 2017 weiter an uns und mit den Jugendlichen arbeiten und die guten 
Ergebnisse verstetigen. 
 
Eine große Herausforderung bleibt auch für das Jahr 2017  die hohe Anzahl von Kundinnen und 
Kunden mit Fluchthintergrund im Bereich U25. 
Diese Kundengruppe hat einen hohen Beratungsbedarf, da sie über wenig oder keine Kenntnisse 
des Deutschen Ausbildungssystems verfügen. 
 
 
Folgende Mittel und Instrumente stehen uns für unsere Arbeit zur Verfügung: 
 
1.) Maßnahmen zur Herstellung der Ausbildungsreife 
2.) Maßnahmen zur Erlangung eines Schulabschlusses 
3.) Beratung und Maßnahmen zur Berufsorientierung 
4.) Vermittlung in Ausbildungsvorbereitung, reguläre und überbetriebliche Ausbildung (mit 
Unterstützung des gAGS) 
5.) Hilfsangebote während der Ausbildung 
6.) Maßnahmen zur Herstellung von Markt- und Vermittlungsfähigkeit 
7.) Maßnahmen zur Kenntnisvermittlung und Teilqualifizierung 
8.) Beratung und Vermittlung in Arbeit (mit Unterstützung des gAGS) 
   
Wir sind bestrebt, alle Instrumente vollumfänglich zu nutzen, um weiterhin eine hohe 
Aktivierungsquote sicher zu stellen.

32 
6. Rechtmäßigkeit und Qualität der 
operativen Umsetzung sicherstellen 
Auch in 2016 ist die Erbringung einer re chtmäßigen, wirtschaftlichen und kundenfreundlichen 
Dienstleistung, die sich an den Zielen des SGB II ausrichtet, insbesondere vor dem Hintergrund von 
verschiedenen neuen Rahmenbedingungen, ein wichtiges Ziel.  
 
6.1. Rechtmäßigkeit der Leistungsgewährung 
sicherstellen 
 
Ein sehr wichtiger Bereich des SGB II ist die Leistungsgewährung. Diese richtet sich an den 
Bedürfnissen der Leistungsberechtigten  aus. Zudem erfolgt die Leistungsgewährung auch im 
Hinblick auf die Summe passiver Leistungen. 
 
 
 
6.1.1. Bildungs- und Teilhabepaket 
 
Im Kalenderjahr 2016 sind die Bemühungen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades im Team 
Bildung und Teilhabe fortgesetzt worden. Der Bekanntheitsgrad ist durch die verschiedenen 
Maßnahmen (Anschreibe Aktionen, Vorstellung bei Gruppeninfos etc.) deutlich gesteigert worden. 
Insgesamt wurde in 2016 der Schulbedarf für über 97 % der Leistungsberechtigten (2787 Fälle) 
ausgezahlt. Darüber hinaus sind die Leistungen, die separat und mit zusätzlichem Antrag begehrt 
werden, von fast 69 % der Anspruchsberech tigten (von 2588 Personen) in Anspruch genommen. 
Dabei werden von vielen Personen mehrere Leistungen in Anspruch genommen, so dass eine 
Vielzahl von Einzelanträgen bew illigt worden sind. Im Einzelnen sind 1009 Ausflüge und 
Klassenfahrten bewilligt worden. In 53 Fällen wurde Schülerbeförderung, in 160 Fällen 
Lernförderung bewilligt. Für die Mittagsverpflegung sind Bewilligungen für 1547 Fälle erfolgt und in 
575 Fällen sind Teilhabeleistungen erbracht worden. 
 
 
6.1.2. Die neue eAkte SGB II 
 
Die e lektronische Akte (sog. eAkte) ist wichtiger Bestandteil der eGovernment -Strategie zur 
Nutzung von digitalen Informations - und Kommunikationstechniken. Sie bereitet den Weg in das 
papierlose Büro und damit in eine moderne und effiziente Verwaltungsarbeit. Die e Akte wird nun im 
Jahre 2017 auch im Jobcenter Darmstadt eingeführt. 
 
Gründe für die Einführung der eAkte 
Auf der Grundlage des e -Government-Gesetzes (eGovG) ist das Verwaltungshandeln in allen 
Behörden des Bundes, der Länder und der Gemeinden auf elektronische Abläufe  umzustellen. Die 
eAkte wird damit nach und nach in der gesamten öffentlichen Verwaltung zum Standard. Die BA hat 
in Abstimmung mit dem BMAS, den Ländern und kommunalen Spitzenverbänden und auf der Basis 
des § 50 Abs. 3 SGB II entschieden, in allen gemeins amen Einrichtungen die eAkte sukzessive

33 
einzuführen. Der Entscheidung zur Flächeneinführung war eine 6 monatige Pilotierungsphase in 6 
verschiedenen Jobcentern vorausgegangen. 
Funktionsweise der eAkte 
Die eAkte ersetzt in allen operativen Bereichen die heu tigen  Papierakten und Vorgänge, die mit ihr 
zusammenhängen. Die ein - und ausgehende Post sowie der interne Schriftverkehr wird – wie bei 
der Papierakte auch – der jeweiligen Kundenakte zugeordnet, allerdings geschieht dies 
weitestgehend automatisiert und in elektronischer Form.  
Im Rahmen der Digitalisierung wird das Schriftgut mit einer elektronischen Signatur versehen und in 
computerlesbarer Form gespeichert. Mit der Signatur ist das Schriftgut dann auch „Gerichts -fest“. 
Den Scanvorgang übernimmt ein ext erner Dienstleister (derzeit die Deutsche Post AG). Dieser holt 
die Papierpost werktäglich im Jobcenter ab, scannt sie ein und  reichert sie mit sog. Metadaten an 
(z.B. Kundennummer, BG Nummer, Team und Aktentyp). Mithilfe des Dokumenten -Management-
Systems (DMS) werden die eingescannten und damit digitalisierten Dokumente automatisch in die 
jeweiligen eAkten geroutet.  
Anwendungsbereiche der eAkte 
Alle operativen Bereiche, also nicht nur der Bereich Existenzsicherung, sondern auch Markt & 
Integration, Eingl iederungsmanagement, Unterhalt, OWiG und SGG werden die eAkte als 
Hauptanwender nutzen. Aus diesem Grund müssen nicht nur Leistungsangelegenheiten, sondern 
alle Dokumente, die einen Fall oder eine Bedarfsgemeinschaft betreffen, in einer eAkte abgelegt 
werden.  
Vorteile der eAkte (Aufzählung nicht abschließend) 
 Alle Akten und Dokumente sind jederzeit und vollständig verfügbar, auch für andere 
Kolleginnen und Kollegen, die zeitgleich an dem Fall arbeiten. Das bedeutet weniger Lauf -, 
Such- und Transportwege und damit erhebliche Zeitersparnis.  
 
 Datenschutz kann durch entsprechende Zugriffsregelungen besser gewährleistet werden. 
 
 Es werden keine zusätzlichen Lagerflächen mehr für die Aufbewahrung von Papierakten 
benötigt (Flächen- und damit Kosteneinsparung). Das schafft auch mehr Platz in den Büros! 
 
 Telearbeit wird einfacher umsetzbar, weil die eAkte überall für die Bearbeitung auf den 
Bildschirm geholt werden kann – auch außerhalb der Büros. 
 
 Die Auskunftsfähigkeit von Eingangsservice und Servicecenter wird verbessert, weil auch 
diese Stellen auf den Aktenbestand zugreifen und damit Post - und Bearbeitungsvorgänge 
einsehen können. 
 
Vorgehen / Implementierung der eAkte im Jobcenter Darmstadt 
Die Einführung erfolgt bundesweit in mehreren Wellen und soll im Juni 2018 abgeschlossen sein. 
Die Einführung im Jobcenter Darmstadt erfolgt in Hessen zeitgleich mit den JC Werra Meißner und 
Landkreis Kassel in der dritten Welle. Der Einführungsprozess läuft bereits. Die Aufschaltung der 
eAkte für das Jobcenter Darmstadt erf olgt dann am 17. / 18. Juni 2017.  Nach der Aufschaltung – 
also ab 19.06.2017 ist das neue System dann zur ausschließlichen Nutzung vorgesehen. Der 
Einführungsprozess für das JC Darmstadt ist wie folgt geplant (wesentliche Eckdaten): 
Mitte Februar bis Anfa ng März 2017  Qualifizierung der Fachtrainerinnen und Fachtrainer eAkte 
SGB II 
Ende März 2017  Auftaktveranstaltung für alle Beschäftigten des Jobcenters Darmstadt 
Mitte April bis Mitte Juni 2017  Qualifizierung aller Hauptanwender innen und Hauptanwende r 
durch die Fachtrainerinnen und Fachtrainer eAkte SGB II 
Lfd. bis Ende Mai  Durchführung aller notwendigen Vorarbeiten zur Nutzung der eAkte unter 
Beteiligung  eines Einführungsteams, der Führungskräfte, der Fachtrainerinnen und Fachtrainer und  
ggf. von Arbeitsgruppen 
Mitte Juni 2017  Aufschaltung und damit Beginn der Arbeit mit der eAkte in allen operativen 
Bereichen 
Die Einführung der eAkte stellt nicht nur den Einstieg in ein neues IT -Verfahren dar. Sie bedeutet 
vor allem auch eine Veränderung gewohn ter Arbeitsweisen. Die  Herausforderung besteht weniger

34 
darin, Sicherheit im Umgang mit den IT Funktionalitäten zu erhalten, sondern vielmehr in der 
Verknüpfung der IT-Anwendung mit den Jobcenter internen Prozessen. 
 
 
 
 
6.1.3 Das neunte Änderungsgesetz zum SGB II –
Rechtsvereinfachung 
 
Das SGB II ist u.a. mit dem Ziel geschaffen worden, ein transparentes und leicht zu 
administrierendes Sozialrecht zu schaffen, das durch Fordern und Fördern die Hilfebedürftigkeit 
durch Erwerbsintegration überwindet und den no twendigen Lebensunterhalt von 
Leistungsberechtigten sichert. Dieser Anspruch konnte von Anfang an nicht in vollem Umfang 
verwirklicht werden. Durch eine Vielzahl von Gesetzesänderungen hat sich der Umfang der 
Regelungen seit 2005 stark ausgeweitet, die Komplexität wurde erhöht.  
Nach langen und zähen Verhandlungen ist demzufolge nun zum 01.08.2016 das neunte 
Änderungsgesetz zum SGB II in Kraft getreten. Intention dieses Gesetzes sollte die 
Rechtsvereinfachung sowohl im Hinblick auf das Verständnis bei den Leistungsberechtigten als 
auch mit Blick auf die Umsetzung durch die Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter sein. Ob die 
Änderungen im Gese tz tatsächlich eine Vereinfachung der Verwaltungspraxis nach sich ziehen 
werden, wird die Praxis zeigen. Es sind einige Regelungen entfallen, die Weniger Arbeit zur Folge 
haben werden. Andererseits sind auch neue Regelungen hinzugekommen, deren Umsetzung 
Mehrarbeit zur Folge haben wird. 
Auf Grund der fehlenden Informationen zum Inkrafttreten konnten die Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter im Jobcenter erst im Dezember bei einer Inhouseschulung zu den wesentlichen 
Änderungen geschult werden. Da die Rechtsänderu ngen teilweise nicht unerheblich waren, ist 
davon auszugehen, dass in der Praxis noch einige Probleme bei der Umsetzung auftreten werden.

35 
7. Flüchtlinge  
Eine der bestimmenden Aufgabenstellung für das Jahr 2017 wird die Arbeit mit geflüchteten 
Menschen sein. Zum einen muss die reibungslose Aufnahme geflüchteter  Neuantragsteller innen 
und Neuantragsteller in das SGB II gewährleistet werden, zum anderen müssen Sprachförderung 
und berufliche Neuorien tierung für Neukundinnen und Neukunden  und auch für die geflüch teten 
Menschen, die bereits in den vergangenen Monaten in das SGB II gewechselt sind, realisiert 
werden. 
 
Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, hat sich das JC Darmstadt im Mai des 
vergangenen Jahres entschlossen, eine „Zentrale Anlaufstelle für Asyl/Flüchtlinge – ZAAF“ zu 
installieren. Sie ist unmittelbar der Bereichsleitung Markt & Integration unterstellt.  
 
Derzeit sind insgesamt 4 Beschäftigte in der ZAAF angesetzt. Eine weitere Beschäftigung ist für das 
2. Quartal 2017 vorgesehen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über eine 
überdurchschnittliche interkulturelle Kompetenz und haben zum  Teil selbst einen 
Migrationshintergrund. Gespräche mit geflüchteten Menschen können weitestgehend in der 
jeweiligen Landessprache geführt werden.  
 
Die Details zur Aufgabenbeschreibung sowie zur Arbeits - und Ablaufstruktur ist  dem als Anlage 
beigefügten Schaubild zu entnehmen. 
 
Derzeit befinden sich im JC Darmstadt ca. 1.000 Geflüchtete  Personen  im Rechtskreis SGB II. Sie 
stammen zu 75% aus Syrien und zu jeweils ca. 10 % aus Eritrea und Afghanistan. Bis zum 
Jahresende wird ein weiterer Zugang von ca. 400 bis 600 Personen prognostiziert.  
 
Als wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integrationsarbeit werden die Vermittlung 
von Kenntnissen der deutschen Sprache sowie das Heranführen an den Arbeitsmarkt angesehen.  
Hierzu stehen neben den fremdfin anzierten Integrations - und Sprachkursen auch zahlreiche 
eigenfinanzierte Maßnahmen zur Verbesserung der Integrationsfähigkeit zur Verfügung. Diese 
Maßnahmen sind auf die besonderen Erfordernisse für Geflüchtete abgestimmt.  
 
Das umfangreiche Gesamtangebot  an Maßnahmen versetzt das JC Darmstadt in die Lage, durch 
sogenannte Förderketten möglichst rasch und ohne zeitlichen Verzug individuelle Förderangebote 
einzusetzen und so den Integrationsprozess zu beschleunigen.  
Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit d er Regionalstelle des Bundesamtes für Migration und 
Flüchtlinge- BAMF-, den Bildungsträgern, der Arbeitsagentur, den caritativen Einrichtungen sowie 
der Stadt Darmstadt gewährleistet.

36 
Im Rahmen der statistischen Auswertungen ist es zum einen möglich die geflüchteten Menschen 
nach den acht Herkunftsländern 7 und zum anderen seit Mitte 2016 im Kontext Fluchtmigration 1 zu 
erheben.  
Zu den acht Herkunftsländern zählen Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und 
Syrien. Im Gegensatz dazu umfassen Personen im Kontext von Fluchtmigration geflüchtete 
Menschen mit einer Aufenthaltsgestattung, einer Aufenthaltserlaubnis Flucht und einer Duldung. 
In den beiden nachfolgend abgebildeten Zeitreihen (Personen im Kontext Fluchtmigration Zeitreihe 
erst ab Juni 2016 möglich) sieht man im Jahresverlauf einen kontinuierlichen Zuwachs an 
geflüchteten Menschen im Jobcenter Darmstadt.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
                                                
7 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, 15.03.17 
Jobcenter Darmstadt
Zeitreihe
darunter darunter
Männer Frauen 15 bis unter 25 
Jahre Männer Frauen 15 bis unter 25 
Jahre
1 2 3 4 5 6 7 8
Januar 2016 668                     416                     252                     110                     304                     169                     135                     41                       
Februar 2016 687                     433                     254                     128                     305                     171                     134                     55                       
März 2016 683                     433                     250                     131                     308                     176                     132                     62                       
April 2016 712                     454                     258                     140                     314                     181                     133                     58                       
Mai 2016 747                     477                     270                     150                     331                     195                     136                     63                       
Juni 2016 767                     491                     276                     154                     339                     201                     138                     60                       
Juli 2016 794                     510                     284                     161                     341                     206                     135                     60                       
August 2016 818                     532                     286                     167                     348                     214                     134                     67                       
September 2016 832                     531                     301                     168                     340                     201                     139                     62                       
Oktober 2016 838                     534                     304                     161                     316                     192                     124                     43                       
November 2016 895                     573                     322                     174                     323                     196                     127                     44                       
Dezember 2016 921                     595                     326                     193                     305                     178                     127                     43                       
Januar 2017 994                     647                     347                     214                     314                     178                     136                     49                       
Februar 2017 1.056                   683                     373                     221                     305                     176                     129                     37                       
Erstellungsdatum: 1 5.03.201 7, Statistik-Service Südwest, Auftragsnummer 24221 1 © Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Bestand Arbeitsuchende dar. Bestand Arbeitslose 
Berichtsmonat
Bestand an Arbeitsuchenden aus den acht nichteuropäischen Asylherkunftsländern SGBII
Insgesamt
davon
Insgesamt
davon
Jobcenter Darmstadt
Zeitreihe
darunter darunter
Männer Frauen 15 bis unter 25 
Jahre Männer Frauen 15 bis unter 25 
Jahre
1 2 3 4 5 6 7 8
Juni 2016 673                     444                     229                     131                     298                     183                     115                     48                       
Juli 2016 689                     457                     232                     135                     308                     190                     118                     46                       
August 2016 694                     469                     225                     142                     318                     203                     115                     58                       
September 2016 705                     472                     233                     140                     305                     191                     114                     53                       
Oktober 2016 701                     469                     232                     132                     268                     173                     95                       37                       
November 2016 755                     499                     256                     147                     275                     174                     101                     35                       
Dezember 2016 768                     514                     254                     159                     257                     160                     97                       33                       
Januar 2017 740                     511                     229                     168                     226                     146                     80                       37                       
Februar 2017 804                     557                     247                     195                     219                     144                     75                       39                       
Erstellungsdatum: 1 5.03.201 7, Statistik-Service Südwest, Auftragsnummer 24221 1 © Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Bestand an Arbeitsuchenden im Kontext Fluchtmigration
Berichtsmonat
Bestand Arbeitsuchende dar. Bestand Arbeitslose 
Insgesamt
davon
Insgesamt
davon

37 
8. Kommunale Arbeitsmarkt- u. 
Ausbildungsstrategie 2017 der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt  
Eine erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik ist entscheidend davon abhängig, dass die regionalen Akteure 
des Arbeitsmarktes in eine gemeinsame Strategie eingebunden werden. Dafür wird über das 
Hessische Sozialministerium (HSM) das Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Arbeitsmarktbudget der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Verfügung gestellt. 
 
In Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt übernimmt das Jobcenter für einzelne 
Maßnahmen, die im Rahmen des Ausbildungs -, Qualifizierungs - und Arbeitsmarktbudgets 
durchgeführt werden Kofinanzierungen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und das Jobcenter 
stehen hierzu stets in einem regen A ustausch und vereinbaren gemeinsam, für welche Maßnahme 
welche Förderung von Seiten des Jobcenters möglich und realisierbar ist. 
 
Im Rahmen des Arbeitsmarktbudgets ist es z.B. möglich auch weiterhin Arbeitsgelegenheiten mit 
sozialpädagogischer Betreuung an zubieten, da die Kosten für die sozialpädagogische Betreuung  
über das Arbeitsmarktbudget finanziert werden können. Diese Kostenübernahme ist aufgrund der 
gesetzlichen Vorgaben für das Jobcenter nicht mehr möglich. Somit ist aber weiterhin sichergestellt, 
dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer Arbeitsgelegenheit weiterhin intensiv betreut und 
beraten werden. 
 
Auch im Rahmen des Ausbildungsbudgets werden neue Wege eröffnet und in Kombination der 
Mittel aus dem Ausbildungsbudget und der Finanzmittel  des Jobcenters lassen sich Maßnahmen 
realisieren, die alleine über die finanziellen Mittel eines Trägers nicht möglich wären. So kann 
beispielsweise in einer Maßnahme der Erwerb des Hauptschulabschlusses angeboten werden, da 
diese Kosten über das Ausbildu ngsbudget finanziert werden. Eine Kostenübernahme durch das 
Jobcenter wäre auch hier aufgrund gesetzlicher Vorgaben nicht realisierbar. Für die Maßnahmen 
aus dem Ausbildungsbudget haben die  Wissenschaftsstadt Darmstadt und das Jobcenter 
vereinbart, vorwiegend Maßnahmen zur Förderung der Ausbildungsreife und Verselbständigung der 
jungen Menschen zu bezuschussen. 
 
Bezüglich der gemeinsamen Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der 
Ausbildungsreife steht die Teamleitung U25 im Rahmen der geme insamen Arbeit der Kooperation 
der Jugendberufshilfe in der Kinder- und Jugendförderung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und in 
der Jugendberufsagentur in ständigen regelmäßigen Kontakt. Alle eingereichten Maßnahme -
Konzepte werden gemeinsam geprüft und bewertet. Wenn diese der Berufsvorbereitung dienen und 
arbeitsmarktpolitisch sinnvoll sind, wird eine Kofinanzierung durch das Jobcenter geprüft und 
entsprechend den vorhandenen Haushaltsmitteln entschieden.   
 
Bei der Durchführung dieser Maßnahmen gibt es im  Team je eine Patin bzw. Paten, um die 
Besetzung und Auslastung sicherzustellen. Diese bzw. dieser eröffnet zusammen mit dem Träger  
die jeweilige Maßnahme. Während der Dauer der Maßnahme ist die Patin bzw. der Pate 
mindestens einmal monatlich vor Ort um e ine kontinuierliche gemeinsame Betreuung, Steuerung 
und Nachhaltung zu gewährleisten.  
 
A. Grundsätze der strategischen Ausrichtung der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
Die strategische Verknüpfung von Sozial -, Beschäftigungs-, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik ist 
in Darmstadt ein geschäftspolitischer Schwerpunkt und wird sowohl in der kommunalen 
Beschäftigungsförderung der Wissenschaftsstadt Darmstadt als auch im Job center  explizit

38 
ausgewiesen. Diese Strategie ist ebenfalls Bestandteil der kommunalen Jugendhilfe und der 
Integrations- und Gleichstellungspolitik, basierend auf den vier Prinzipien: Prävention, Inklusion, 
Partizipation und Sozialraumorientierung . Mit dem  Beitritt zur „Europäischen Charta zur 
Gleichstellung von Frauen und Männern“ hat sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt dazu 
verpflichtet, die Geschlechterperspektive in alle Aktivitäten, Planungen und Strategien 
einzubeziehen, insbesondere die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen zu analysieren und 
zu berücksichtigen. 
 
Leitlinien zur beruflichen Integration aller Zielgruppen: 
 Ressourcenorientierter Blick  Menschen, die Unterstützung bedürfen, bringen 
Kompetenzen mit.  
 Gemeinsame Zielsetzung  Die Maß nahmen und Ziele werden mit den Menschen 
abgestimmt, Handlungsschritte werden entsprechend festgelegt. 
 Nachhaltigkeit  Handlungsschritte werden auf ihre Wirkungen auf Menschen und Systeme 
überprüft und gegebenenfalls angepasst. 
 Die Umsetzung der Strategie  findet innerhalb eines Handlungskreislaufs aus Planen – 
Ausführen – Überprüfen und Anpassen statt.  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist sich bewusst, dass eine erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik 
entscheidend davon abhängig ist, dass die regionalen Akteure  des Arbeitsmarktes in eine 
gemeinsame Strategie eingebunden sind. 
 
B. Handlungsschwerpunkte und Ziele 
 
1. Inklusion und Integration als sozialpolitische und sozialplanerische Strategie  
 Stärkung von Teilhabe und Verteilungsgerechtigkeit durch sozialpolitische Intervention, wie 
z.B. durch die flächendeckende sozialraumorientierte Schulsozialarbeit  
 Bearbeitung sozialpolitischer Ziele auf der Grundlage kommunaler Sozialberichterstattung 
vor allem durch Erstellung von sozialraumorientierten Analysen und Beteiligungskonzepten 
für Bürgerinnen und Bürger 
 
2. Armut bekämpfen – Existenz sichern  
 Finanzielle Unterstützungsleistungen durch erhöhte Bewilligungen für die Erstausstattungen 
für Säuglinge, erhöhte Angemessenheitsgrenzen bei den Kosten der Unterkunft, z.B. für 
Alleinerziehende, alleinerziehende Schwangere sowie Schwangere  
 Teilhabecard für Leistungsberechtigte von Sozialleistungen, kinderreichen Familien und 
Seniorinnen und Senioren mit geringem Einkommen zur Inanspruchnahme von sozialen und 
kulturellen Vergünstigungen, sowie Bildungs - und Teilhabeleistungen für Kinder und 
Jugendliche 
 Unterstützungsleistungen durch ein gut ausgebautes soziales Beratungs - und 
Dienstleistungsnetzwerk 
 Umsetzung d er Rahmenkonzeption Gemeinwesenarbeit als Strategie gegen Armut und 
soziale Ausgrenzung  
 
3. Zielgruppen passgenau fördern  
Zielgruppenspezifische Angebote zur Erhöhung der Chancengerechtigkeit auf dem 
Ausbildungs- und Arbeitsmarkt für: 
 
 Langzeitarbeitslose 
 Frauen, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung oder Menschen mit 
Migrationshintergrund 
 Benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 – 27 Jahren mit dem Ziel, 
eine Ausbildung zu beginnen oder einen fehlenden Schulabschluss nachzuholen

39 
 Menschen über 27 Jahren mit dem Ziel der Integration in die Erwerbstätigkeit bzw. der 
Erhalt und die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit 
 Menschen mit Fluchterfahrung mit dem Ziel, die Integration in den Ausbildungs - und 
Arbeitsmarkt zu fördern 
 
4. Lokale und regionale Netzwerke stärken 
 Stärkung der Jugendberufsagentur  
 Finanzielle Sicherung und Vernetzung von Beratungsstellen (z.B. Suchtberatung, Schuldner- 
und Insolvenzberatung, Allgemeine Lebensberatung, Beratung für von Gewalt bedrohte und 
betroffene Frauen, Migrationsberatung) 
 Ausweitung von Präventionsangeboten in sozial -, jugend -, gesundheits -, frauen -, und 
migrationsspezifischen Bereichen, z. B. kommunale Mitarbeit an der Entwicklung inklusiver 
Schulen, Stärkung der Bedeutung des Bildungs- und Erziehungsplanes, Bündnis für Familie, 
Angebote der Jugendberufshilfe unabhängig von Leistungsbezug  
 Intensive Einbindung von Bildungsträgern in kommunale Netzwerke 
 Zusammenarbeit mit Betroffenenorganisationen und Gewerkschaften – z. B. 
Magistratskommission „S oziale Brennpunkte“ und Magistratskommission „Soziale 
Sicherung“ 
 Beteiligung des Jugendhilfeausschusses an ausbildungs - und arbeitsmarktstrategischen 
Konzepten und Bildung von sowie Weiterarbeit bestehender Unterarbeitsgruppen wie z. B. 
Arbeitsgruppe nach § 78 SGB VIII Jugendberufshilfe, Neustrukturierung der Kinder - und 
Jugendarbeit und Beirat Creativhof 
 Kooperation mit dem Integrationsfachdienst zur Integration der Menschen mit Behinderung 
in den Arbeitsmarkt 
 Vernetzung und Kooperationen zwischen Wirtschaft, Bildungsträgern, Agentur für Arbeit und 
Jobcenter  
 Weiterentwicklung der regionalen Bildungslandschaft gemeinsam mit dem Landkreis 
Darmstadt-Dieburg und Fortführung der regionalen Bildungskonferenzen 
 Die Olov-Strategie setzt Standards und verzahnt die regionalen Akteure vor Ort durch eine 
regionale Koordination im Jugendamt 
 
5. Lokalen (sozialen) Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sichern 
 Stärkung lokaler Beschäftigungsinitiativen, die – neben der Integration einzelner Menschen 
in den Arbeitsmarkt – die strukturelle Aufwertung benachteiligter Quartiere sichern 
 Unterstützung von Integrationsbetrieben durch kommunale Aufträge 
 Differenzierte Betrachtung von Mädchen/jungen Frauen und Jungen/jungen Männern beim 
Übergang Schule-Beruf (z.B. geschlechtergerechte Berufsberatung) 
 Prognostizierten Engpässen an Arbeits- und Fachkräften frühzeitig begegnen durch:  
o Übernahme von Verantwortung der lokalen Wirtschaft für Ausbildung und 
Qualifizierung zur Deckung des Fachkräftebedarfs – auch für benachteiligte 
Zielgruppen 
o Sensibilisierung der Unternehmen über die Vorteile der Nachqualifizierung 
o Bindung der hochqualifizierten Absolventen der Hochschulen und der Universität 
o Ausbau der Kinderbetreuungsangebote und Unterstützungsangebote beim 
beruflichen Wiedereinstieg nach der Familienphase 
o Gezielte Qualifizierung der Arbeitslosen in aktuellen bzw. absehbaren Mangelberufen

40 
 
8.1. Kofinanzierung des lokalen Ausbildungs- und 
Arbeitsmarktprogramms  
Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt in der kommunalen 
Arbeitsmarkt- und Ausbildungsförderung auf Grundlage der im Jahr 2015 geänderten 
Förderrichtlinie wird auch im Jahr 2017 fortgeführt. So wurde eine Vielzahl von Maßnahme n 
abgestimmt und in die Maßnahmeplanung 2017 integriert.     
 
Die hessische Arbeitsmarktförderung teilt sich hinsichtlich des Einsatzes von Finanzmitteln in 
 
A) Förderangebote aus Mitteln des Landes Hessen und des Europäischen Sozialfonds 
(ESF)  
 
      Hierzu zählen folgende Förderangebote: 
 Arbeitsmarktbudget 
 Qualifizierung und Beschäftigung junger Menschen (QuB)  
 Impulse der Arbeitsmarktpolitik (IdeA) 
 
Arbeitsmarktbudget 
Im Arbeitsmarktbudget erfolgt im Jahr 2017 eine Ko -Finanzierung des Jobcenter   i.H.v. 
17.280,00 Euro (Fallpauschalen) im Projekt Multiflex der Stiftung Waldmühle. 
Die Mitfinanzierung der sogenannten Arbeitsgelegenheiten (AGH) erfolgt auch über das 
Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget. 
 
 
           Qualifizierung und Beschäftigung junger Menschen (QuB) 
  
Projekt Träger Plätze 
Holz und Metall 
 
Werkhof 6 
Hauswirtschaft 
 
IB 6 
Computer für 
Alle 
Initiative Arbeit  3 
 
 
Impulse der Arbeitsmarktpolitik (IdeA) 
Projekte im Rahmen des Förderangebotes IdeA wurden bislang nicht durchgeführt bzw. vom 
Jobcenter Darmstadt kofinanziert. 
 
B) Förderangebote aus Mitteln des Landes Hessen 
      
Hierzu zählen folgende Förderangebote: 
 
Ausbildungsbudget 
 
Projekt Träger Plätze 
Aktivierungsmaßnahme 
mit 
Hauptschulabschluss 
(Eberstadt)  
Ausschreibung 
erfolgt 
10 (5 JC / 5 Stadt) 
+ 3 Plätze 
Sprachförderung 
durch Stadt

41 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Qualifizierungsbudget 
 
Projekt Träger Plätze 
Qualifizierung und 
Beschäftigung GUS 
(AGH) 
ZfW 8 
Einkaufs- und 
Begleitservice (AGH) 
ZfW 10 
Wohnumfeld-
verbesserung (AGH) 
Initiative Arbeit 8 
Computer für Alle Initiative Arbeit  10 
Sozialpädagogische 
Begleitung der AGH 
BAFF 40 
 
Insgesamt werden die benötigten Fördermittel für die Kofinanzierung im Rahmen des Arbeitsmarkt-, 
Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets in dem Eingliederungsetat (EGT) des Jobcenter 
Darmstadt vorgehalten.   
 
 
 
  
Ausbildung 
Industriemechaniker 
(überbetriebliche 
Ausbildung) 
Ausschreibung 
erfolgt 
4 (2 JC / 2 Stadt)

42 
 
9. Lokale Aktivitäten  
Neben den klassischen Instrumenten der aktiven Arbeitsförderung verfügt das Jobcenter Darmstadt 
über rein lokale Aktivitäten, die die Maßnahmenpalette für die Leistungsberechtigten erweitert. 
9.1. Bewerbungscenter „dabei“ 
Im  jobcentereigenen Bewerbungscenter „dabei“ erhalten Leistungsberechtigte nach dem SGB II 
seit April 2012 die Möglichkeit, jederzeit im Rahmen der Öffnungszeiten die Bewerber -PCs zu 
nutzen. Sie können ohne Voranmeldung oder Termin selbständig und kostenfrei im Internet nach 
Stellenangeboten suchen, Informationen zum Bewerbungsverfahren sowie zu Betrieben und 
Unternehmen sammeln und Online-Bewerbungen erstellen.  
Das Serviceangebot des Bewerbungscente r „dabei“ wird auch im Jahr 2017  den 
leistungsberechtigten Bürgerinnen und Bürgern der  Wissenschaftsstadt Stadt Darmstadt in dem 
gewohnten Umfang zur Verfügung stehen:  
 
 es können vollständige Bewerbungen mit allen dazu gehörigen Unterlagen erstellt werden 
 Zeugnisse und andere Nachweise bzw. Bescheinigungen etc. werden durch die 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingescannt  
 Bewerbungsfotos mit einer eigens hierfür vorgesehenen Kamera in einem speziell zu 
diesem Zweck eingerichteten Raum angefertigt 
 Kundinnen und Kunden erhalten Bewerbungsmappen, die sie direkt und ebenfalls kostenfrei 
absenderneutral versenden können 
  
Um die Qualität der Bewerbungsunterlagen stetig zu verbessern und die Kundenanliegen zur vollen 
Zufriedenheit bedienen zu können, stehen dem Bewerbungscenter „dabei“ Farbdrucker  zur 
Verfügung. 
 
9.2. Jobakademie 
Getreu dem Motto „Ihr Job ist es, einen Job zu finden!“ konnte auch im Jahr 2016 die Maßnahme 
„Jobakademie“ erfolgreich durch die intensive Zusammenarbeit zwischen den beiden Fallmanagerin 
und Fallmanager n des Bewerbungszentrums und den drei Job Coaches  des Trä ger TERTIA 
durchgeführt werden.  Ziel der „Jobakademie“ ist es, den Teilnehmenden zu vermitteln, dass 
letztendlich sie selbst es in der Hand haben, wieder in die Arbeitswelt einzumünden.  
 
Die Teilnehmenden lernen innerhalb der 36 Netto -Tage dauernden Maßna hme, ihr Gefühl der 
Macht- und Einflusslosigkeit zu überwinden, ihre eigenen Gestaltungsspielräume und Ressourcen 
wahrzunehmen und zu nutzen. Die Gruppenstärke von vormittags und  nachmittags je 30 
Teilnehmende konnte über das ganze Jahr durch das Jobcenter besetzt werden.  
 
   
Die „Jobakademie“ stellt auch für das Jahr 2017eine feste Konstante in dem Maßnahme -Portfolio 
des Jobcenter Darmstadt, um marktnahe Kunden zu aktivieren und Langzeitarbeitslosigkeit zu 
reduzieren oder gar zu vermeiden.

43 
9.3. Übergabemanagement SGB II/SGB III 
 
Seit nunmehr 5 Jahren besteht das mit der Agentur für Arbeit Darmstadt abgestimmte Konzept des 
„Übergabemanagements SGB III/SGB II“, welches auch 2017 seine Fortführung findet. 
In der Phase des Rechtskreisübertritts aus dem SGB III in den Zuständigkeitsbereich des SGB II 
kommt der durchgehenden Aktivierung und Betreuung der Kundinnen und Kunden eine hohe   
Bedeutung zu. Insbesondere soll ein Rechtskreiswechsel bei den Kundinnen und Kunden nicht zu 
einer Unterbrechung der Vermittlungs- und Integrationsbemühungen führen. 
Das Konzept regelt detailliert das Verfahren beim Wechsel der Zuständigkeit in der Trägerschaft 
durch Beantragung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes  nach dem 
Sozialgesetzbuch II.  
 
In den von der Agentur für Arbeit und Jobcenter gemeinsam durchgeführten  
Informationsveranstaltungen werden etwa 3 Monate vor Ende des Leistungsbezugs von 
Arbeitslosengeld I Kundinnen und Kunden über die zur Verfügung steh enden 
Unterstützungsangebote der Agentur für Arbeit und die Angebote und Ziele des 
beschäftigungsorientierten Fallmanagements im SGB II Bereich unterrichtet. 
 
Ca. 1-2 Monate vor Ende des Arbeitslosengeld I Bezugs führt die Arbeitsvermittlung der Agentur für 
Arbeit zudem ein persönliches Abschlussgespräch mit den Kundinnen und Kunden und erstellt 
einen Übergabevermerk. 
 
Mit dem Rechtskreisübertritt erfolgt das vermittlerische Erstgespräch zur Standortbestimmung bei 
der Fallmanagerin bzw. dem Fallmanager, zu dessen Vorbereitung das Fallmanagement auf den 
Übergabevermerk zurückgreift und die zuletzt vereinbarten Aktivitäten in den Integrationsprozess im 
Jobcenter einbezieht. Sofern sich keine neuen bzw. geänderten Erkenntnisse ergeben, wird der in 
der Agentur für Arbeit begonnene Integrationsprozess nahtlos fortgesetzt. 
 
Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch ein qualitativ hochwertiges Übergabemanagement und eine 
effektive Zugangssteuerung von Neukundinnen und Neukunden frühzeitig Integrationserfolge erzielt 
werden können und hohe Kosten durch einen längeren Bezug von Arbeitslosengeld II vermieden 
werden.   
9.4. Arbeitskreis Migration & Soziales 
Kooperationsvereinbarung/Handlungsempfehlung 
Auf der Grundlage der im Jahr 2015 modifizierten Kooperationsvereinbarung zwischen dem 
Jobcenter Darmstadt  und den Migrationsberatungsstellen für Erwachsene, dem Caritasverband 
Darmstadt e.V., dem Deutschen Roten Kreuz, dem Diakonischen Werk Darmstadt - Dieburg e.V. 
sowie dem Jugendmigrationsdienst: Internationaler Bund, wurde die Zusammenarbeit kontinuierlich 
weiter entwickelt und fortgeführt. 
 
Die Vereinbarung hat zum Ziel die Integration gemeinsamer Kundinnen und Kunden optimal zu 
gestalten, die Hilfsangebote aller Akteure zielgerichteter und transparenter zu organisieren. 
 
Die Vereinbarung besteht aus sechs einzelnen Bausteinen  
 
a. Information der Kundinnen und Kunden bzw. Klientinnen und Klienten 
b. Informationsaustausch und Absprachen 
c. Datenschutz 
d. Evaluation 
e. Allgemeines

44 
f. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
 
Das Jobcenter stellt mindestens einmal jährlich das bestehende Arbeitsmarktprogramm den 
Migrationsberatungsstellen und dem Jugendmigrationsdienst im Rahmen einer turnusmäßigen 
Zusammenkunft des Arbeitskreises Migration und Soziales vor. Ebenso ist eine ständige Teilnahme 
des Jobcenter am Arbeitskreis sichergestellt. 
9.5. Projekt: „Einsatz von interkulturellen 
Vermittlungskräften (IKuV) im Jobcenter Darmstadt  
Die Unterstützungsleistungen des Projektes „Einsatz von interkulturellen Vermittlungskräften“, 
welche seit 2013 im Jobce nter implementiert ist, werden von den Kundinnen und Kunden des 
Jobcenters auch weiterhin gut angenommen. Daher wird das Projekt auch für das Kalenderjahr 
2017 verlängert und aus dem Budget der Wissenschaftsstadt Darmstadt finanziert.  Das Projekt hat 
sich als Arbeitserleichterung und – ergänzung der Dienstleistungen der Teams etabliert.  Das 
Angebot des Projektes soll in 2016 um eine Sprechzeitenerweiterung  bereichert werden. 
9.6. JOBLINGE 
Die gemeinnützige AG JOBLINGE ist eine Initiative  unter dem Dach der „Boston Consulting 
Group“, welche mit Unterstützung von Partner - Unternehmen (durch Spenden, ehrenamtliche 
Mentoren, Bereitstellung von Stipendien…) versucht, arbeitslose Jugendliche mit 
Vermittlungshemmnissen in Ausbildung oder Arbeit zu vermitteln und zu begleiten. 
 
Seit April 2015 hat die  Initiative „JOBLINGE“ in Südhessen Ihren 5. Standort in Darmstadt eröffnet.  
Von den bislang 20, vom JC Darmstadt zugewiesenen Jugendlichen haben 15 Jugendliche einen 
Ausbildungsplatz erhalten. 
Das Projekt wird auch in 2017 fortgeführt. 
 
 
 
9.7. Grundbildungszentrum (GBZ) 
Der funktionale Analphabetismus bleibt ein Tabuthema. In Deutschland sind schätzungsweise 7,5 
Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen 18 und 64 Jahren, die den gesellschaftlichen 
Mindestanforderungen an die Schriftsprache und grundlegenden Rechentechniken nicht genügen.  
 
Nach vorsichtigen Schätzungen leben allein in Darmstadt mehr als 10.000 Personen, die als 
funktionale Analphabeten zu bezeichnen sind. 57 % dieser Personengruppe mit nicht ausreichender 
Grundbildung ist dennoch erwerbstätig. Jedoch wird die Lebensqualität dieser Menschen durch ihre 
begrenzten Fähigkeiten erheblich beeinträchtigt. Fehlende und nicht ausreichende Lese - und 
Schriftsprachkompetenzen oder mangelnde Rechenfähig keiten erschweren oder verhindern eine 
aktive und selbstbestimmte Teilhabe an Wirtschaft und Gesellschaft und die persönliche 
Entwicklung des Einzelnen. Dies gilt für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund 
gleichermaßen.  
 
Als eines von fünf in Hessen  bestehenden Grundbildungszentren (GBZ) hat das Bildungswerk der 
hessischen Wirtschaft  Darmstadt als Träger des GBZ für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und 
den Landkreis Darmstadt Dieburg seit letztem Jahr die Arbeit aufgenommen. Verbundpartner sind 
die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit dem Sozialdezernat und der Volkshochschule und der 
Landkreis Darmstadt-Dieburg mit der Volkshochschule und dem Hessencampus.

45 
Der Schwerpunkt des GBZ liegt vor allem in der Implementierung und dem Ausbau nachhaltiger 
Strukturen zur Koordination und Vernetzung von Akteuren und Angeboten in der o.g. 
Bildungsregion. 
 
Das Jobcenter Darmstadt hat dies auch als Handlungsfeld erkannt und arbeitet in enger 
Kooperation  mit dem Grundbildungszentrum zusammen. Innerhalb des laufenden J ahres  werden 
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters Darmstadt noch mehr sensibilisiert.  
Das frühe Erkennen der Problematik wie auch die richtige Ansprache innerhalb eines 
Beratungsgespräches sind bedeutende Indikatoren um dem Personenkreis g eeignete 
Hilfestellungen anbieten zu können.

46 
10. Beauftragte für Chancengleichheit am 
Arbeitsmarkt  
Um die Gleichstellung von Frauen und Männern im Außenverhältnis besser gewährleisten zu 
können und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Gewicht zu verleihen, wurde für 2011 auch im 
SGB II, die Rolle der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) implementiert. 
Als operative Impulsgeberin unterstützt sie die Fachkräfte ihres Jobcenters und hilft beim Auf - und 
Ausbau von Netzwerken. Sie setzt sich dafür ein, die Beschäftigungsperspektiven für 
Arbeitssuchende mit familiären Verpflichtungen zu verbessern. 
 
Die Trägerversammlung des Jobcenters Darmstadt bestellte am 14.01.2011 Frau Elke Jokisch zur 
Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt. 
 
Ihre Aufgabenfelder bestehen aus 
 
 der Beratung von Führungs - und Fachkräften sowie externen Partnern zur Förderung der 
Chancengleichheit 
 der Mitwirkung bei der Aufstellung des Arbeitsmarkt - und Integrationsprogram ms des 
Jobcenters Darmstadt 
 der Analyse und Bewertung von geschlechtsspezifischen Daten zum Ausbildungs - und 
Arbeitsmarkt 
 der Planung, Entwicklung und Realisierung von Konzepten und Maßnahmen zur Förderung 
der Chancengleichheit ( z.B. Projekte, Fortbildungen etc.) 
 der Planung und Durchführung von Gruppeninformationsveranstaltung zur Frühaktivierung 
von Alleinerziehenden und Erziehenden 
 der Vertretung des Jobcenters Darmstadt in lokalen Netzwerken 
 
Ein wichtiger Schwerpunkt der Tätigkeit der BCA ist die Förderung von Alleinerziehenden. Hierfür ist 
sie konzeptionell mit zuständig, übernimmt eine  Koordinationsfunktion und arbeitet aktiv in 
vorhandenen Gremien und  Netzwerken mit. Darüber hinaus hat si e ein Informations - Beratungs- 
und Vorschlagsrecht in Fragen, die Auswirkungen auf die Chancengleichheit von Frauen und 
Männern haben.

47 
Anlagen 
 
Bildungs- und Maßnahmeplanung 2017 
 
    Bildungsziel 
abschlussorientierte 
Bildungsziele Erzieherin /Erzieher 
  Erzieherin /Erzieher Flucht/Asyl 
gesamt: 56 betriebliche Einzelumschulung 
  Altenpflegerin /Altenpfleger 
  kaufmännische Berufsabschlüsse 
  Umschulung im sonstigen Einzelfall 
  Umschulung im sonstigen Einzelfall Flucht/Asyl 
  Vorbereitungskurs für Externenprüfung 
Sonstige 
Bildungsziele              
(ohne Abschluss) 
Erwerb Hauptschulabschluss mit 
berufspraktischer Qualifizierung 
  Flughafen-Qualifizierungen 
gesamt: 170 Qualifizierung im Sicherheitsgewerbe mit 
Sachkundeprüfung nach § 34a GewO 
  modulare Fortbildung im Bereich Lager/Logistik/ 
gewerblich-technisch 
  Fahrerausbildung EU Kraftfahrer  Kl. C, CE 
  Fahrerausbildung Güter- und Personenverkehr 
  Englisch für den Beruf 
  modulare kaufmännische Weiterbildung, SAP, 
ECDL 
  Altenpflegehelferin /Altenpfleger 
  Helferin /Helfer in der Pflege 
  Alltagsbegleiterin /Alltagsbegleiter dementer alter 
Menschen/ Betreuungskraft 
  Fortbildungen im Einzelfall 
  Berufspraktische Weiterbildung mit 
"Deutschkenntnissen"

48 
Netzwerke und Arbeitskreise 
 
 
Name von 
Netzwerk/Aktivität/ 
Initiative 
 
 
Träger/Initiator 
 
 
Inhalt 
 
 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt  
 
 
AG 78, OloV 
Steuerungskreis 
 
Abstimmung der Prozesse 
beim Übergang Schule/ 
Beruf 
 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt  
 
 
Jugendgerichtshilfe 
 
 
Kennenlernen, 
Prozessabstimmung bei 
Ableistung von 
Arbeitsstunden 
 
 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt  
 
 
Städtischer Sozialdienst 
 
Kennenlernen, Prozess- 
abstimmung bei Ableistung 
von Arbeitsstunden 
 
 
Jugendhilfeplanungs-
ausschuss 
 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt: 
Unterausschuss vom 
Jugendhilfeausschuss  
 
 
Ideengeber & Unterstützung 
Jugendhilfeausschuss 
 
Arbeitskreis Migration und 
Sozialarbeit (MiSo) 
 
 
Interkulturelles Büro 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt  
 
 
Austausch über diverse 
Themen bezüglich der 
Migrantinnen u.  Migranten in 
Darmstadt 
 
Netzwerktreffen BAMF 
 
 
 
BAMF 
 
Alles rund um das Thema 
Integrationskurse 
 
 
Wasser macht Arbeit 
 
 
 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
 
Initiierung eins Projekts zur 
Gewässerentwicklung ( 
Schaffung eines 
Beschäftigungsprojektes mit 
AGH) 
 
 
Netzwerk 
Chancengleichheit 
Südhessen 
 
BCA SBG III 
 
Austausch u. gemeinsame 
Aktionen der BCA u. 
Frauenbeauftragten im 
Gebiet Südhessen 
 
Lokales Bündnis 
für Familie in Darmstadt 
 
Katholisches Dekanat 
Darmstadt, Frauenbüro 
Darmstadt 
 
 
Austausch, gemeinsame 
Aktionen u. Beteiligung am 
lokalen Bündnis für Familie 
 
Berufsabschluss in Teilzeit 
in Hessen 
 
 
Hess. Sozialministerium 
 
Austausch und Aktionen um 
Berufsabschlüsse in Teilzeit 
zu fördern 
 
Projektgruppe 
Teilhabekarte 
 
 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
AfSuP 
 
 
Teilhabekarte

49 
   
 
Arbeitskreis Migration und 
Sozialarbeit 
 
 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt/ Interkulturelle 
Büro 
 
Treffen von 
Migrationsberatungsstellen 
Stadtverwaltung und 
Jobcenter 
 
 
 
Fachkonferenz 
Wohnungslosigkeit 
 
 
 
Organisation erfolgt 
reihum durch die 
Beteiligten 
 
 
 
Treffen von Beratungsstellen 
für Obdachlose, AfSuP 
 
Fachtagung KiB 
(Konferenz illegale 
Beschäftigung) 
 
 
Organisation erfolgt 
reihum durch die 
Beteiligten 
 
 
Austausch zwischen Zoll, 
Jobcenter, Finanzamt etc. 
zur Eindämmung illegaler 
Beschäftigung 
 
 
AG „Aktionsplan zu UN-
Behindertenrechts-
konvention 
 
Unterarbeitsgruppe „Arbeit 
und Beschäftigung“ der  
AG  
 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt  
 
Erstellung eines 
Aktionsplans zur Stärkung 
der Teilhabe von Menschen 
mit Behinderungen  
 
 
AG Einkommensschwache 
Haushalte 
Klimaschutzkonzept  
der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt  
 
UAG Gerätesubvention  
 
 
 
Wissenschaftsstadt  
Darmstadt 
 
Subvention von 
energieeffizienten 
Elektrogeräte für 
einkommensschwache 
Haushalte  
 
AG Sozialcharta 
 
 
 
Wissenschaftsstadt  
Darmstadt  
 
Austausch zwischen 
bauverein, 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt,  Jobcenter bzgl. 
der ehemals städtischen 
Wohnungen, die in das 
Eigentum der bauverein AG 
übergingen  
 
 
 
Projekt AMViS 
 
Arbeitsmarktintegration 
von Müttern und Vätern in 
SGB II 
 
 
 
Wissenschaftsstadt  
Darmstadt  
 
Arbeitsmarktintegration von 
Müttern und Vätern in SGB 
II, 
u.a. Erarbeitung 
Schnittstellenkonzept  
 
 
AG Integration 
 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
-Büro der 
Flüchtlingsbeauftragten- 
 
Ämterübergreifenden 
Zusammenarbeit zur 
Analyse von Bedarfen, 
Entwicklung und Umsetzung 
geeigneter Maßnahmen, 
Gestaltung von Schnittstellen

50 
ZAAF- Zentrale Anlaufstelle Asyl und Flüchtlinge

Beratungsverlauf (4)

TOP 5
TOP 163
TOP 31
TOP 25

Orte (1)

  • Groß-Gerauer Weg 3

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2017/0141
Typ
Magistratsvorlage
Datum
03.05.2017
Erstellt
29.09.2026 00:00