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2018/0349

Gesamtraumprogramm Christoph-Graupner-Schule, Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung Sanierung des Bestandsgebäudes inkl. Therapiebad und Erweiterungsneubau aufgrund steigender Zahlen der Schülerinnen und Schüler und gewachsener Anforderungen an Ganztag und Betreuung

Magistratsvorlage 20.12.2018

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Punkt 3: Gesamtraumprogramm Christoph-Graupner-Schule,   
Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung 
Sanierung des Bestandsgebäudes inkl. Therapiebad und Erweiterungsneubau 
aufgrund steigender Zahlen der Schülerinnen und Schüler und gewachsener 
Anforderungen an Ganztag und Betreuung 
 (V-Nr. 2018/0349) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen.  
  
Stimmenthaltung: AfD

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223 Zeichen

Christoph-Graupner-Schule Datum: 21.11.2018
Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung mit Abt. körperlich-motorische Schulamt_Planungsreferat

Wissenschaftsstadt Entwicklung

Darmstadt

Maßstab 1: 750

7,5 15  22,5m

1cm =7,5m

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Punkt 3: Gesamtraumprogramm Christoph-Graupner-Schule,   
Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung 
Sanierung des Bestandsgebäudes inkl. Therapiebad und Erweiterungsneubau 
aufgrund steigender Zahlen der Schülerinnen und Schüler und gewachsener 
Anforderungen an Ganztag und Betreuung 
 (V-Nr. 2018/0349) 
 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der 
Vorlage zuzustimmen.

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3538 Zeichen

Wissenschaftsstadt Darmstadt | Schulamt Planungsreferat | Anlage 1
Gesamtaumprogramm Neubau Christop-Graupner-Schule | Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, Stand 02.10.2018
Anzahl qm NF
1.0 Lern- und Unterrichtsbereiche  | Ganztag 29 1545
1.1 Basisraum Klasse 20 60 1200 B+N zw. 50-60 m² Individuell auf Lerngruppe zugeschnitten
(auch zur Nachmittagsbetreuung)
1.2 Differenzierung (Time-Out, Therapie, etc.) 4 30 120
1.3 Basisraum Betreuung 2 50 100
1.3 Basisraum Betreuung, Therapie Physio | Logo  | Ergo 2 50 100 Doppelnutzung Therapie 3.3 und 3.4
1.4 Nebenraum Betreuung, Teeküche, Büro 1 25 25
2.0 Fachunterrichtsräume (FUR) 530
2.1 Werkraum Ton  | Holz  | Metall 3 50 150 B
2.2 Maschinenraum + Lager 2 25 50 B
2.3 Gewächshaus Biologie 1 20 20 B Außenraum unbeheizt
2.4 Fachraum Garten 1 50 50
2.5 Kunst  | Textiles Gestalten 1 60 60
2.6 Kunst Nebenraum 1 20 20
2.7 IT-Raum  | PC 1 50 50
2.8 Bibliothek Schüler | Mediathek | Unterstützte Kommunikation 1 50 50
2.9 Musikraum inkl NR (60 + 20 qm) 1 80 80
3.0 Therapiebereich 120
3.1 Snoezelen 1 40 40 B unbelichtet
3.2 Physiotherapie 2 40 80
3.3 Sprachheilraum  | Logopädie  | Sehrestförderung 2 25
3.4 Ergotherapie 1 25
3.6 Hygieneraum  | WC | Therapiebadewanne B+N
3.7 Sanitär  | WC  | Duschen B+N Ermittlung über BGF und Schülerzahlen
4.0 Arbeits- und Verwaltungsräume 455
4.1 Pädagogenbereich, Aufenthalt (Lehrer, Teilhabe, FSJler, etc.) 1 100 100 B+N
Pädogogenbereich Arbeitsplätze, Stützpunkt 2 50 100 B+N
42 VZ-Lehrerstellen, 22 FSJler, 32 THA
4.2 Schulleiter/in 1 20 20
4.3 Stv. Schulleiter/in 2 20 40
4.4 Stufenleitung 1 15 15
4.5 Sekretariat 1 20 20
4.6.1 Besprechung 1 15 15
4.6.2 Arzt  |  Erste Hilfe 1 15 15
4.7.1 Beratung BFZ (Beratungs- und Förderzentrum) 1 15 15
4.7.2 Beratung Schulsozialarbeit 1 15 15
4.8 Hausmeisterdienstraum 1 15 15
4.9 Archiv 1 20 20
4.10 Lernmittel | Lehrmittel 1 50 50
4.11 Fotokopieren 1 15 15
5.0 Gemeinschaftsflächen 205
5.1 Regenerierküche | Getränke 1 40 40 B
5.1.2 Lager Küche 1 20 20 B
5.3 Cafeteria  | Mensa 1 115 115 B
5.4 Hauswirtschaft Mensa | Nebenraum 1 30 30 B
6.0 Wirtschaftsflächen 185  
6.1 Hausmeisterwerkstatt 1 20 20
6.2 Lager  | Material 1 30 30
6.3 Reinigungspersonal 1 15 15
6.4 Stuhllager 1 20 20
6.5 Lager Hilfsmittel  | Rollstuhl 5 20 100 5 qm (Anteil VF) je Klassenraum für Hilfsmittel/Rollstuhl
Aufteilung entwurfsabhängig
7.0 Sportflächen 935
7.1 Physio Bewegungszentrum, reine Bewegungsfläche 1 450 450 B Aula-Funktion, nur schulintern
7.2 Physio Bewegungszentrum, Nebenfläche Geräte, Umkleiden, WC, etc. 1 150 150 B+ WC, Umkleiden, Anpassung an Schülerzahl, NF Geräte
7.3 Warmwasser-Nichtschwimmerbecken, Variante sanierung 1 235 235 B Bestandsbecken, WW-Becken plus Umlaufflächen 
Warmwasser-Nichtschwimmerbecken, Variante Neubau 1 120
7.4 Multifunktion  | Psychomotorik 1 100 100 B
Summe Programmfläche Christoph-GraupnerSchule 3975
Anlieferung TK-Kost, Zubereitung über Konvektomat
B = Bestand    N = Neubau
pro Geschosse, Zuordnung Unerrichtsbereich
2 x 25 qm 
Therapie funktionale Anbindung an Betreuung
Pädagogenbereiche sowohl Im Bestand als auch NB
vorsehen (konkrete Flächenverteilung noch offen)
Schrankelement inkl. Küchenzeile
dezentrale Verteilung der Flächen
analog Panoramaschule, Wasserfläche 5,00 x 7,00 m
plus Umlaufflächen und NR Geräte
funktionale Anbindung an IT-Raum?
funktionale Anbindung an Bibliothek | Mediathek?
BemerkungenChristoph-Graupner-Schule
pro Geschoss ein Hygieneraum, mindestens 3 Räume
Doppelnutzung Basisraum Betreuung 1.3
Doppelnutzung Basisraum Betreuung 1.3

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Punkt 4: Gesamtraumprogramm Christoph-Graupner-Schule,   
Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung 
Sanierung des Bestandsgebäudes inkl. Therapiebad und Erweiterungsneubau 
aufgrund steigender Zahlen der Schülerinnen und Schüler und gewachsener 
Anforderungen an Ganztag und Betreuung 
 (V-Nr. 2018/0349) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der 
Vorlage zuzustimmen.

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Punkt 20: Gesamtraumprogramm Christoph-Graupner-Schule,   
Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung 
Sanierung des Bestandsgebäudes inkl. Therapiebad und Erweiterungsneubau 
aufgrund steigender Zahlen der Schülerinnen und Schüler und gewachsener 
Anforderungen an Ganztag und Betreuung 
 (V-Nr. 2018/0349) 
 
Der Vorlage wird einstimmig zugestimmt.

2018/0349

20225 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
23.01.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
Dezernat III 
Dezernat IV 
Dezernat V 
 
Amt: Schulamt 
 
 OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2018/0349 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 221010 
Kostenstelle:  040-020-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  221011 Sachkonto:       
 
Betreff: Gesamtraumprogramm Christoph -Graupner-Schule,   
Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung  
Sanierung des Bestandsgebäudes inkl. Therapiebad und Erweiterungsneubau au f-
grund steigender Zahlen  der Schülerinnen und Schüler und gewachsener Anford e-
rungen an Ganztag und Betreuung  
 
Vorlage vom: 20.12.2018  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Fortentwicklung des Gesamtraumprogramms für die Christoph -Graupner-Schule wird im 
Hinblick auf die kontinuierlich steigenden Zahlen der Schülerinnen und Schüler  und Anforde-
rungen an Ganztag und Betreuung zugestimmt.   
 
2. Den Bau- und Projektkosten in Höh e von rd. 17.500.000, -€ (9.500.000,-€ Sanierung und 
8.000.000,-€ Neubau) wird zugestimmt.  
 
3. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement wird beauftragt, die wirtschaftliche Sanierung des 
Wasserbeckens im Rahmen der Grundlagenermittlung untersuchen zu  lassen.

- 2 - 
 
4. Ist eine Sanierung wirtschaftlich nicht zu vertreten, wird ein Warmwasser -
Nichtschwimmerbecken mit reduzierter Wasserfläche im Neubau oder Bestand realisiert.  
 
5. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt wird auf Grundlage des unter 1. b e-
schlossenen Raumprogramms beauftragt, das V ergabeverordnungs -Verfahren (VgV) einzulei-
ten und die notwendigen Planungsschritte zu veranlassen.  
 
6. Der Landkreis Darmstadt -Dieburg ist auf der Grundlage der öffentlich -rechtlichen Vereinb a-
rung vom 09. 02.2014 an den Bau - und Projektkosten zu beteiligen.  
 
 
Anlagen: CGS_20181121_Orthophoto  
CGS_20181025_Anlage 1_Gesamtraumprogramm  
CGS_20181025_Anlage 1_Erläuterungen_Anforderungen  
CGS_20181119_ Anlage 2_Grobkosten  
CGS_20181108_Anlage 3_ Zahlen der Schülerinnen und Schüler  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 20.12.2018 
 
Schulform 
Die Christoph-Graupner-Schule ist eine Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit 
einer Abteilung körperlich-motorische Entwicklung. Auftrag in diesem Förderschwerpunkt ist 
es, bei Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung die kulturelle und gesellschaftliche 
Teilhabe anzustreben.  
 
Seit 2002 ist die Schule zudem regionales, seit 2018 überregionales Beratungs- und Förder-
zentrum für körperbehinderte Schülerinnen und Schüler aus allg. bildenden Schulen und weit e-
ren Förderschulen aus der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. 
 
Städtebau und Schule 
Die Schule liegt im nördlichen Martinsviertel am Rande des Bürgerparks und ist Bestandteil 
der „Schulinsel“ Christian-Morgenstern-Schule (Grundschule), Ernst-Elias-Niebergall-Schule 
(Förderschule mit Förderschwerpunkt Lernen) und Bernhard-Adelung-Schule (Integrierte Ge-
samtschule). Das sich derzeit in Sanierung befindliche Berufsschulzentrum Nord, die gymnasi-
ale Oberstufe Bertolt-Brecht-Schule und der Neubau des Nordbades mit Hallen- und Freibad 
liegen in unmittelbar erreichbarer Nähe.  
Eingebettet in eine vielfältige Schullandschaft und in ein gewachsenes Stadtquartier mit Ein-
kaufsmöglichkeiten und Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr bieten sich der Schule an 
diesem Standort viele Synergien und Möglichkeiten der Kooperation mit anderen Schulformen  
und außerschulischen Partnern.  
 
Die Schule wurde 1978 von Löwer Architekten aus Darmstadt erbaut und wird seit 1979 als 
Ganztagsschule geführt. Es entstand eine Modellschule, die von der baulich-pädagogischen 
Konzeption her die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags angemessen ermöglich-
te. Konzipiert wurde sie für 70 - 100 Schülerinnen und Schüler.  
 
Im Schuljahr 2018/2019 werden 130 Schülerinnen und Schüler (plus 14 SuS Bäre n-
stark/HSU)1 in 19 Klassen (plus 2 Klassen Bärenstark /HSU) untergliedert in Grund-, Mittel-, 
Haupt-, und Berufsorientierungsstufe bis zu 14 Schuljahre unterrichtet. 
47 VZ-Lehrkräfte, 22 Absolvent*innen eines Freiwilligen Sozialen Jahres und 32 Teilhabeassis-
tent*innen arbeiten gemeinsam in multiprofessionellen Teams in der Schule.  
Die Schülerinnen und Schüler der Christoph-Graupner-Schule kommen aus dem gesamten 
Stadtgebiet Darmstadts sowie aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. Die Beförderung der 
Schülerinnen und Schüler erfolgt mit Schulbussen des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben 
und Dienstleistungen (EAD) und mit privaten Kleinbusunternehmen.  
Auf der Grundlage der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung vom 09.10.2014 (gemäß § 140 Hes-
sisches Schulgesetz) zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Dar m-
stadt-Dieburg werden bis zu max. 30 Kinder aus dem Landkreis an der Schule aufgenommen. 
Die Vereinbarung beinhaltet auch die rechtlichen Grundlagen zur Finanzierung von Bauinvest i-
tionen, Unterhaltungs-, und Ausstattungsmaßnahmen.  
 
Bauliche Situation 
Die Schule befindet sich in einem erheblich sanierungsbedürftigen Zustand. 
 
Aufgrund der gestiegenen Zahlen der Schülerinnen und Schüler wurden im Laufe der Jahre 
sechs Fachräume in Klassenräume umgewandelt, um alle möglichen räumlichen Ressourcen 
auszuschöpfen.  
In der Quantität und Qualität der Hygieneräume und in Bezug auf die barrierefreie Erschlie-
ßung und möglichen Evakuierung aller Funktionsbereiche der Schule besteht Handlungsbedarf. 
                                                
1 HSU = Häuslicher Unterricht 
Die Einrichtung Bärenstark ist eine stationäre Intensivpflegeeinrichtung für schwerstpflegebedürftige Kinder und Ju-
gendliche in Darmstadt. Die schulpflichtigen Kinder und Jugendliche sind Schülerinnen und Schüler der Christoph-
Graupner-Schule und besuchen diese auch zeitweise in Begleitung von Krankenpflegepersonal. Ein Großteil dieser 
Kinder wird jedoch aufgrund ihrer schweren Erkrankung außerschulisch in der Einrichtung unterrichtet. 
                           . . .

- 4 - 
Die Anzahl der Verwaltungsflächen für Schule und Beratungszentrum sind unzureichend und 
entsprechen nicht den Schulbauleitlinien der Stadt Darmstadt. Die Arbeit in multiprofes-
sionellen Teams erfordert neben Flächen für Besprechung und Erholung, qualifizierte Lehre r-
arbeitsplätze und Beratungsräume. 
 
Entgegen der ursprünglichen Haltung, das Therapiebad an der Schule zugunsten des neu ent-
stehenden Bewegungsbeckens im Nordbad, aufzugeben, soll eine wirtschaftliche  Sanierung 
des Bades in situ oberste Priorität haben und steht dadurch als zu überplanende Fläche im 
Bestand nicht mehr zur Verfügung.  
 
Beschlüsse 
Mit Beschluss der Betriebskommission IDA, 2014/018 vom 04.06.2014, und Magistratsbe-
schluss Nr. 294 vom 16.07.2014 wurde auf Grundlage der Konzeptstudie des Planungsbüros 
Thomas Schinkel der Fortführung der Planung Sanierung Christoph-Graupner-Schule und Neu-
bau und der Einleitung eines Vergabeverordnungs-Verfahrens (damals VOF) zugestimmt.  
Das Büro a:dk architekten aus Mainz wurde durch den Eigenbetrieb IDA zur Durchführung der 
Verfahrensbetreuung beauftragt. Das VgV-Verfahren für die Bestandssanierung mit Neubauer-
weiterung soll kurzfristig veröffentlicht werden. 
Die prognostizierten steigenden Zahl der Schülerinnen und Schüler und die priorisierte Sanie-
rung des Therapiebades im Bestand erforderten eine Fortschreibung des Raum programms.  
Aufgrund von Flächenmehrungen, einem Zubauvolumen mit deutlich größerer Bruttogeschos s-
fläche und daraus resultierenden gestiegenen Bau- und Projektkosten (s. Anlage 2, IDA) wird 
ein aktueller Magistratsbeschluss erforderlich.  
 
Prognose Zahlen der Schülerinnen und Schüler|Fakten und Hintergrund 
Auch seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention sind die Schülerzahlen an der 
Christoph-Graupner-Schule kontinuierlich steigend (s. Anlage 3, Quelle Schulleitung Christoph-
Graupner-Schule). 
Die prognostische Annahme, dass die Zahlen der Schülerinnen und Schüler der Christoph-
Graupner-Schule im Zuge der inklusiven Beschulung rückläufig sein könnten, hat sich nicht 
bestätigt. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Schulen mit Förderschw erpunkt Geis-
tige Entwicklung als Förderort gerade von Eltern mit komplex beeinträchtigten Kindern und 
Jugendlichen und solchen mit herausforderndem Verhalten auch in Zukunft bevorzugt werden. 
Eine inklusive Beschulung der Kinder mit komplexen Beeinträchtigungen wird von den Schullei-
tungen und Kollegien der Grund- und weiterführenden Schulen perspektivisch als überfordernd 
und unrealistisch angesehen. Die Entfaltung und Förderung dieser Kinder auch im Regeschu l-
bereich muss nach wie vor offensiv verfolgt werden, bedingt aber grundlegende strukturelle 
Änderungen im System, auf die die Stadt Darmstadt als Schulträger nur unwesentlich Einfluss 
nehmen kann. 
Neben dem grundsätzlichen Wachstum der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Zuwanderung 
und der damit verbundenen wachsenden Anzahl an Einschulungen ist der kontinuierliche Fort-
schritt im Bereich der Frühgeborenen-Intensivmedizin ein weiterer Faktor für die steigenden 
Zahlen der Schülerinnen und Schüler dieser Schulform.  
Dies spiegelt die Grafik der ansteigenden Zahlen der Schülerinnen und Schüler mit sehr hohem 
Unterstützungsbedarf wider. 
So ist die Zahl der nicht mobilen Schülerinnen und Schüler und derjenigen, die in nahezu allen 
lebenspraktischen Tätigkeiten Unterstützung benötigen, in den letzten Jahren kontin uierlich 
gestiegen. Auch hierauf musste im Zuge der Entwicklung das Raumprogramm in einigen Funk-
tionsbereichen angepasst bzw. erweitert werden. 
 
Erläuterungen zum Raumprogramm, Anforderungen Bauaufgabe 
In Absprache mit dem Staatlichen Schulamt, den Vertretungen der Schulleitung und dem 
Schulträger wird die Organisationsgröße der Schule aufgrund der begrenzten Erweiterung s-
möglichkeiten auf dem vorhandenen Grundstück auf 140 Schülerinnen und Schüler in max. 20 
Klassen begrenzt. 
Die Schwierigkeit, die Schulgemeinde während der Bauphase in einer adäquaten Interimsun-
terkunft unterzubringen, verbunden mit der Prognose der steigenden Zahlen der Schülerinnen  
 
            . . .

- 5 - 
und Schüler ließen im Laufe des Prozesses die Diskussion über einen alternativen Neubau -
standort aufkommen. Die bereits beschriebene Attraktivität des Standortes in der Vogelsber g-
straße hatte jedoch im Rahmen der Diskussion für die Schulgemeinde Priorität. Im R ahmen 
des VgV-Verfahrens sollen von den beauftragten Arbeitsgemeinschaften (Architekten und 
Fachingenieure) auf Grundlage des zu beschließenden Raumprogramms Vorschläge für eine  
A – funktionale Neustrukturierung des Bestandes  
B – daraus resultierend Planung des Erweiterungsbaus 
C – mögliche Bauabschnittsbildung der Sanierung 
erarbeitet werden. 
 
Mit den Projektbeteiligten wurde vereinbart, keine Funktionszuordnungen für den Neubau fes t-
zulegen, um für die Aufgabenstellung unterschiedliche Lösungsansätze als Entscheidungs-
grundlage zu erhalten. 
Die erforderlichen Anforderungen für den Neubau, der den 1.Bauabschnitt darstellen wird, 
werden in der Veröffentlichung benannt. Eine bauliche Anbindung an den Bestand ist erforde r-
lich. Für alle neu zu planenden Gebäude und Freiflächen ist Barrierefreiheit und eine Gesta l-
tung der Orientierungs- und Informationssysteme nach dem „Mehr-Sinne-Prinzip“ sicherzustel-
len.  
 
Die anschließende, vom Neubau zunächst unabhängige Sanierung, muss in mehreren Bauab-
schnitten erfolgen, um einen laufenden Schulbetrieb zu gewährleisten. Während der Sanierung 
steht der erstellte Neubau als Interimsunterkunft zur Verfügung.  
Die Frage nach der wirtschaftlichen Sanierung des Therapiebades im Bestand ist im Verfa h-
rensprozess zu klären und bedingt, abhängig von den Untersuchungsergebnissen, ev tl. neue 
Flächenanforderungen hinsichtlich Wasserfläche, Umlauf-, Technik- und Nebenflächen.  
 
Die Gesamtkonferenz der Schule hat im November 2018 dem Raumprogramm und der Beibe-
haltung des Schulstandorts Vogelsbergstraße vorbehaltlos zugestimmt.  
Das Gesamtraumprogramm für die Christoph-Graupner-Schule (Bestand und Neubau) umfasst 
eine Programmfläche vom rd. 3.975 qm (s. Anlage 1). 
 
 Stand 10/2018     
1.0 Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag 
2.0 Fachunterricht 
3.0 Therapiebereich 
4.0 Arbeits- und Verwaltungsflächen 
5.0 Gemeinschaftsflächen 
6.0 Wirtschaftsflächen 
7.0 Sportflächen, inkl. WW-Nichtschwimmerbecken 
 
1.545 
530 
120 
455 
205 
185 
935 
 
Programmfläche in qm, Summe A  3.975 
 
Summe A beziffert die reine Programmfläche in qm der Schule und nicht die Bruttogeschoss-
fläche. Nicht enthalten sind pädagogische Erschließungsflächen, Verkehrsflächen, Technikflä-
chen, Flächen für Sanitär, Hygiene, etc.  
Der Grobkostenschätzung liegt eine errechnete Bruttogeschossfläche zugrunde, die über e ine 
Indexhochrechnung durch den EB Immobilienmanagement Darmstadt ermittelt wurde.  
Demgegenüber steht eine Programmfläche im Bestandsgebäude von rd. 2.725 qm (BGF Be-
stand 4805 qm, ohne Containergebäude?) 
 
Die fehlende Programmfläche von rd. 1.250 qm muss in einem Erweiterungsbau dargestellt 
werden.  
 
1.0 Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag 
Aufgrund der Forderung nach einem Interimsstandort für die Sanierung soll der Lern- und Un-
terrichtsbereich weitestgehend im Neubau dargestellt werden. Ein rhythmisierter Unterricht 
mit Phasen von Lernen, Entspannung, Bewegung und Ruhe ist Teil des pädagogischen Ko n-
zepts der Schule. Die erforderlichen Räume für den Ganztag sollen soweit als möglich bauli  
cher und pädagogischer Bestandteil des Lern- und Unterrichtsbereiches sein, sodass im tägli 
            . . .

- 6 - 
chen Schulrhythmus größtmögliche Synergien und Mehrfachnutzungen der Räume möglich 
sind. In den Vormittagsstunden steht der Bereich Ganztag der Schule zur Verfügung und kann 
für Therapien bzw. Differenzierungsangebote o. ä. genutzt werden.  
 
Time-Out-Räume (Differenzierungsräume) sind ebenso dem Lern- und Unterrichtsbereich zu-
zuordnen und sichern Rückzugsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler mit einem höheren 
Bedarf an Ruhe und Unterstützung, z. B. bei schweren Mehrfachbehinderungen und komple-
xem Assistenzbedarf. 
 
2.0 Fachunterrichtsbereich 
Darstellung weitestgehend im Bestand, Rückführung der ursprünglichen Nutzungen . 
 
3.0 Therapiebereich, Physio | Ergo | Logotherapie 
Zuordnung zum Bereich Ganztag erwünscht.  
 
4.0 Arbeits- und Verwaltungsflächen 
Der Ausbau und die stetige Entwicklung hin zur Ganztagsschule ist eine Antwort auf die verä n-
derten Lebens- und Arbeitswelten von Familien. Der gesellschaftliche Auftrag, Schule als Lern- 
und Lebensort zu begreifen, bedingt höhere Präsenzzeiten des Personals an der Schule und 
fordert quantitativ und qualitativ verbesserte Flächenangebote im Verwaltungsbereich.  
Die täglich erforderliche Arbeit in multiprofessionellen Teams (Förderschullehrer*innen, Päda-
gog*innen, Erzieher*innen, Krankenpflege, Teilhabeassistent*innen, FSJler*innen, etc.) führt im 
Vergleich zur Regelgrundschule zu einem deutlich höheren Personalstand an der Christoph -
Graupner-Schule.  
 
5.0 Gemeinschaftsflächen 
Das Mittagessenskonzept der Christoph-Graupner-Schule sieht vor, dass in der Regel die Klas-
sen der Berufsorientierung die Cafeteria/Mensa zur Einnahme des Mittagessens nutzen.  
Die weiteren Klassenteams nehmen das Mittagessen in ihren Klassenräumen ein. Hierfür ist 
eine Regenerierküche vorgesehen, d. h. tiefgekühltes Essen wird angeliefert und mittels Kon-
vektomaten zubereitet. Die Ausgabe der Essen erfolgt dezentral in den Klassenräumen.  
 
Bei der Umstrukturierung der Funktionen und der geplanten Erweiterung ist auf ausreichend 
große Bewegungsflächen für nicht mobile Kinder zu achten.  
Die im Bestand bereits vorhandenen großzügigen Erschließungsflächen stellen für die Schule 
ein großes Nutzungspotential dar (Kommunikation und Pause) und sollen weitestgehend erha l-
ten bleiben.  
Ausreichend Abstellflächen und Lagermöglichkeiten für Rollstühle und andere technische Un-
terstützungssysteme sind auf allen Ebenen in unmittelbarer Nähe zu den Unterrichtsbereichen 
nachzuweisen. 
Auf allen Ebenen müssen ausreichend Hygiene- und Sanitärbereiche für Schülerinnen und 
Schüler mit gravierenden Beeinträchtigungen und einem erhöhtem Assistenzbedarf bei der 
Körperpflege sein. Auch hier sei auf die steigende Zahl der nicht mobilen Kinder mit hohem 
Unterstützungsbedarf hingewiesen.  
 
7.0 Sportflächen 
Die im Raumprogramm bezifferten Sportflächen sind Bestandsflächen, deren Erhalt und Sanie-
rung Priorität hat, jedoch im weiteren Planungsprozess auf eine wirtschaftliche und funktionale 
Lösung hin zu untersuchen ist.  
Insbesondere die Frage nach der Sanierung des Warmwasser-Nichtschwimmerbeckens im Be-
stand ist im Planungsprozess zu klären und bedingt, abhängig von den Untersuchungs -
ergebnissen, möglicherweise neue Flächenangaben hinsichtlich einer reduzierten Wasserfläche, 
Umlaufflächen, Neben- und Technikflächen.  
 
Angestrebte Kooperationen 
Im Hinblick auf die wachsende Zahl von Schülerinnen und Schülern mit erheblichem Förderbe - 
darf und dem Anspruch auf Inklusion im Regelschulbereich ist die Schule im Prozess, Koopera - 
 
            . . .

- 7 - 
 
tionsmodelle mit weiterführenden Schulen und Berufsschulen zu entwickeln. 
Hierzu fanden bereits Gespräche mit Staatlichem Schulamt und Schulleitung der Kooperat i-
onsschule statt. Konkrete Ergebnisse und ein Rahmenkonzept zur zeitlichen Umsetzung kö n-
nen zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht genannt werden.  
 
Finanzierung (s. Anlage 3) 
Die im Mag.-Beschluss Nr. 294 vom 16.07.2014 bewilligten Kosten in Höhe von rd. 
7.200.000,-€ Baubeginn 2015 
sind aus den vorstehend geschilderten Gründen nicht zu halten.  
 
Schon heute würden sich die Kosten bei Baubeginn 2020 und einkalkulierten Baukostensteige-
rungen und Risikozuschlägen bei Umsetzung der Raumprogrammvorlage Stand 2014  auf rd. 
11.000.000,- € Baubeginn 2020 
belaufen. 
 
Unter Berücksichtigung der Fortentwicklung des Raumprogramms (Stand 2018), der priorisie r-
ten Sanierung des Bades und der erhöhten Zubaufläche ist laut Aussage des Eigenbetriebs 
Immobilienmanagement Darmstadts eine Kostenentwicklung von bis zu 
17.500.000,- € Baubeginn 2020 
(Sanierung ca. 9.500.000,-€, Neubau ca. 8.000.000,-€) 
zu erwarten.  
 
Im Wirtschaftsplan Immobilienmanagement (IDA) stehen als Planungsmittel und Anschubfi-
nanzierung folgende Mittel zur Verfügung: 
Haushaltsjahr 2018   560.000,- € 
Haushaltsjahr 2019  500.000,- € 
Haushaltsjahr 2019  900.000,- € (als VE) 
 
Diese Mittel sind auskömmlich für notwendige Grundlagenermittlungen, die Durchführung des 
VgV-Verfahrens und die mögliche Beauftragung der ersten Planungsstufe (LPH 1-3). Nach Ab-
schluss der LPH 3 kann eine Kostenberechnung vorgelegt werden. Nach Beschlussfassung der 
Gremien über die Planung und Gesamtkosten erfolgt eine Etatisierung der Jahresansätze im 
Wirtschaftsplan IDA. 
 
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist bei baulichen Investitionen und Grundausstattungen auf 
der Grundlage der öffentlich-rechtlichen Beteiligung vom 9.10.2014 gem. § 2 Finanzierung, zu 
Investitionszuschüssen im Verhältnis der Gastschülerzahl zur Gesamtschülerzahl verpflichtet.  
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg erhält die Vorlage zur Kenntnis und weiteren Veranlassung 
innerhalb der eigenen Organisation. 
 
Darmstadt, 20. Dezember 2018 
-40-, PLR, Zi 
 
Dezernat I   Dezernat II   Dezernat III   
 
 
 
Jochen Partsch  Rafael Reißer   Dr. Barbara Bozcek 
Oberbürgermeister  Bürgermeister   Stadträtin 
 
 
Dezernat IV   Dezernat V 
 
 
 
André Schellenberg  Barbara Akdeniz 
Stadtkämmerer  Stadträtin

anlage 6

20227 Zeichen

- 2 - 
 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
23.01.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
Dezernat III 
Dezernat IV 
Dezernat V 
 
Amt: Schulamt  
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 10.1 65 
II 40 52 
III 61 
IV 20 70 
V Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2018/0349 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
47 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 221010 
Kostenstelle:  040-020-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  221011 Sachkonto:       
 
Betreff: Gesamtraumprogramm Christoph -Graupner-Schule,   
Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung  
Sanierung des Bestandsgebäudes inkl. Therapiebad und Erweiterungsneubau 
aufgrund steigender Zahlen  der Schülerinnen und Schüler und gewachsener 
Anforderungen an Ganztag und Betreuung  
 
Vorlage vom: 20.12.2018  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Fortentwicklung des Gesamtraumprogramms für die Christoph -Graupner-Schule wird im 
Hinblick auf die kontinuierlich steigenden Zahlen der Schülerinnen und Schüler und 
Anforderungen an Ganztag und Betreuung zugestimmt.   
 
2. Den Bau- und Projektkosten in Höh e von rd. 17.500.000, -€ (9.500.000,-€ Sanierung und 
8.000.000,-€ Neubau) wird zugestimmt.

- 3 - 
 
3. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement wird beauftragt, die wirtschaftliche Sanierung des 
Wasserbeckens im Rahmen der Grundlagenermittlung untersuchen zu lassen.  
 
4. Ist eine Sanierung wirtschaftlich nicht zu vertreten, wird ein Warmwasser -
Nichtschwimmerbecken mit reduzierter Wasserfläche im Neubau oder Bestand realisiert.  
 
5. Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt wird auf Grundlage des unter 1. 
beschlossenen Raumprogramms beauftragt, das V ergabeverordnungs -Verfahren (VgV) 
einzuleiten und die notwendigen Planungsschritte zu veranlassen.  
 
6. Der Landkreis Darmstadt -Dieburg ist auf der Grundlage der öffentlich -rechtlichen 
Vereinbarung vom 09.02.2014 an den Bau - und Projektkosten zu beteiligen.  
 
 
Anlagen: CGS_20181121_Orthophoto  
CGS_20181025_Anlage 1_Gesamtraumprogramm  
CGS_20181025_Anlage 1_Erläuterungen_Anforderungen  
CGS_20181119_ Anlage 2_Grobkosten  
CGS_20181108_Anlage 3_ Zahlen der Schülerinnen und Schüler  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 30.01.2019 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 20.12.2018  
 
Schulform 
Die Christoph-Graupner-Schule ist eine Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit 
einer Abteilung körperlich-motorische Entwicklung. Auftrag in diesem Förderschwerpunkt ist 
es, bei Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung die kulturelle und gesellschaftliche 
Teilhabe anzustreben.  
 
Seit 2002 ist die Schule zudem regionales, seit 2018 überregionales Beratungs- und 
Förderzentrum für körperbehinderte Schülerinnen und Schüler aus allg. bildenden Schulen und 
weiteren Förderschulen aus der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. 
 
Städtebau und Schule 
Die Schule liegt im nördlichen Martinsviertel am Rande des Bürgerparks und ist Bestandteil 
der „Schulinsel“ Christian-Morgenstern-Schule (Grundschule), Ernst-Elias-Niebergall-Schule 
(Förderschule mit Förderschwerpunkt Lernen) und Bernhard-Adelung-Schule (Integrierte 
Gesamtschule). Das sich derzeit in Sanierung befindliche Berufsschulzentrum Nord, die 
gymnasiale Oberstufe Bertolt-Brecht-Schule und der Neubau des Nordbades mit Hallen- und 
Freibad liegen in unmittelbar erreichbarer Nähe.  
Eingebettet in eine vielfältige Schullandschaft und in ein gewachsenes Stadtquartier mit 
Einkaufsmöglichkeiten und Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr bieten sich der  Schule 
an diesem Standort viele Synergien und Möglichkeiten der Kooperation mit anderen 
Schulformen und außerschulischen Partnern.  
 
Die Schule wurde 1978 von Löwer Architekten aus Darmstadt erbaut und wird seit 1979 als 
Ganztagsschule geführt. Es entstand eine Modellschule, die von der baulich-pädagogischen 
Konzeption her die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags angemessen 
ermöglichte. Konzipiert wurde sie für 70 - 100 Schülerinnen und Schüler.  
 
Im Schuljahr 2018/2019 werden 130 Schülerinnen und Schüler (plus 14 SuS 
Bärenstark/HSU)1 in 19 Klassen (plus 2 Klassen Bärenstark /HSU) untergliedert in Grund-, 
Mittel-, Haupt-, und Berufsorientierungsstufe bis zu 14 Schuljahre unterrichtet. 
47 VZ-Lehrkräfte, 22 Absolvent*innen eines Freiwilligen Sozialen Jahres und 32 
Teilhabeassistent*innen arbeiten gemeinsam in multiprofessionellen Teams in der Schule.  
Die Schülerinnen und Schüler der Christoph-Graupner-Schule kommen aus dem gesamten 
Stadtgebiet Darmstadts sowie aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. Die Beförderung der 
Schülerinnen und Schüler erfolgt mit Schulbussen des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben 
und Dienstleistungen (EAD) und mit privaten Kleinbusunternehmen.  
Auf der Grundlage der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung vom 09.10.2014 (gemäß § 140 
Hessisches Schulgesetz) zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis 
Darmstadt-Dieburg werden bis zu max. 30 Kinder aus dem Landkreis an der Schule 
aufgenommen. Die Vereinbarung beinhaltet auch die rechtlichen Grundlagen zur Finanzierung 
von Bauinvestitionen, Unterhaltungs-, und Ausstattungsmaßnahmen.  
 
Bauliche Situation 
Die Schule befindet sich in einem erheblich sanierungsbedürftigen Zustand. 
 
Aufgrund der gestiegenen Zahlen der Schülerinnen und Schüler wurden im Laufe der Jahre 
sechs Fachräume in Klassenräume umgewandelt, um alle möglichen räumlichen Ressourcen 
auszuschöpfen.  
                                                
1 HSU = Häuslicher Unterricht 
Die Einrichtung Bärenstark ist eine stationäre Intensivpflegeeinrichtung für schwerstpflegebedürftige Kinder und 
Jugendliche in Darmstadt. Die schulpflichtigen Kinder und Jugendliche sind Schülerinnen und Schüler der Christoph-
Graupner-Schule und besuchen diese auch zeitweise in Begleitung von Krankenpflegepersonal. Ein Großteil dieser 
Kinder wird jedoch aufgrund ihrer schweren Erkrankung außerschulisch in der Einrichtung unterrichtet. 
                           . . .

- 5 - 
In der Quantität und Qualität der Hygieneräume und in Bezug auf die barrierefreie 
Erschließung und möglichen Evakuierung aller Funktionsbereiche der Schule besteht 
Handlungsbedarf. 
Die Anzahl der Verwaltungsflächen für Schule und Beratungszentrum sind unzureichend und 
entsprechen nicht den Schulbauleitlinien der Stadt Darmstadt. Die Arbeit in multiprofes-
sionellen Teams erfordert neben Flächen für Besprechung und Erholung, qualifizierte 
Lehrerarbeitsplätze und Beratungsräume. 
 
Entgegen der ursprünglichen Haltung, das Therapiebad an der Schule zugunsten des neu 
entstehenden Bewegungsbeckens im Nordbad, aufzugeben, soll eine wirtschaftliche  Sanierung 
des Bades in situ oberste Priorität haben und steht dadurch als zu überplanende Fläche im 
Bestand nicht mehr zur Verfügung.  
 
Beschlüsse 
Mit Beschluss der Betriebskommission IDA, 2014/018 vom 04.06.2014, und 
Magistratsbeschluss Nr. 294 vom 16.07.2014 wurde auf Grundlage der Konzeptstudie des 
Planungsbüros Thomas Schinkel der Fortführung der Planung Sanierung Christoph -Graupner-
Schule und Neubau und der Einleitung eines Vergabeverordnungs-Verfahrens (damals VOF) 
zugestimmt.  
Das Büro a:dk architekten aus Mainz wurde durch den Eigenbetrieb IDA zur Durchführung der 
Verfahrensbetreuung beauftragt. Das VgV-Verfahren für die Bestandssanierung mit 
Neubauerweiterung soll kurzfristig veröffentlicht werden. 
Die prognostizierten steigenden Zahl der Schülerinnen und Schüler und die priorisierte 
Sanierung des Therapiebades im Bestand erforderten eine Fortschreibung des 
Raumprogramms.  
Aufgrund von Flächenmehrungen, einem Zubauvolumen mit deutlich größerer 
Bruttogeschossfläche und daraus resultierenden gestiegenen Bau- und Projektkosten (s. 
Anlage 2, IDA) wird ein aktueller Magistratsbeschluss erforderlich.  
 
Prognose Zahlen der Schülerinnen und Schüler|Fakten und Hintergrund 
Auch seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention sind die Schülerzahlen an der 
Christoph-Graupner-Schule kontinuierlich steigend (s. Anlage 3, Quelle Schulleitung Christoph-
Graupner-Schule). 
Die prognostische Annahme, dass die Zahlen der Schülerinnen und Schüler der Christoph-
Graupner-Schule im Zuge der inklusiven Beschulung rückläufig sein könnten, hat sich nicht 
bestätigt. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Schulen mit Förderschwerpunkt 
Geistige Entwicklung als Förderort gerade von Eltern mit komplex beeinträchtigten Kindern und 
Jugendlichen und solchen mit herausforderndem Verhalten auch in Zukunft bevorzugt werden. 
Eine inklusive Beschulung der Kinder mit komplexen Beeinträchtigungen wird von den 
Schulleitungen und Kollegien der Grund- und weiterführenden Schulen perspektivisch als 
überfordernd und unrealistisch angesehen. Die Entfaltung und Förderung dieser Kinder auch 
im Regeschulbereich muss nach wie vor offensiv verfolgt werden, bedingt aber grundlegende 
strukturelle Änderungen im System, auf die die Stadt Darmstadt als Schulträger nur 
unwesentlich Einfluss nehmen kann. 
Neben dem grundsätzlichen Wachstum der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Zuwanderung 
und der damit verbundenen wachsenden Anzahl an Einschulungen ist der kontinuierliche 
Fortschritt im Bereich der Frühgeborenen-Intensivmedizin ein weiterer Faktor für die 
steigenden Zahlen der Schülerinnen und Schüler dieser Schulform.  
Dies spiegelt die Grafik der ansteigenden Zahlen der Schülerinnen und Schüler mit sehr hohem 
Unterstützungsbedarf wider. 
So ist die Zahl der nicht mobilen Schülerinnen und Schüler und derjenigen, die in nahezu allen 
lebenspraktischen Tätigkeiten Unterstützung benötigen, in den letzten Jahren kontinuierlich 
gestiegen. Auch hierauf musste im Zuge der Entwicklung das Raumprogramm in einigen 
Funktionsbereichen angepasst bzw. erweitert werden. 
 
Erläuterungen zum Raumprogramm, Anforderungen Bauaufgabe 
In Absprache mit dem Staatlichen Schulamt, den Vertretungen der Schulleitung und dem 
Schulträger wird die Organisationsgröße der Schule aufgrund der begrenzten

- 6 - 
Erweiterungsmöglichkeiten auf dem vorhandenen Grundstück auf 140 Schülerinnen und 
Schüler in max. 20 Klassen begrenzt. 
Die Schwierigkeit, die Schulgemeinde während der Bauphase in einer adäquaten 
Interimsunterkunft unterzubringen, verbunden mit der Prognose der steigenden Zahlen der 
Schülerinnen  
 
            . . . 
 
und Schüler ließen im Laufe des Prozesses die Diskussion über einen alternativen Neubau -
standort aufkommen. Die bereits beschriebene Attraktivität des Standortes in der 
Vogelsbergstraße hatte jedoch im Rahmen der Diskussion für die Schulgemeinde Priorität. Im 
Rahmen des VgV-Verfahrens sollen von den beauftragten Arbeitsgemeinschaften (Architekten 
und Fachingenieure) auf Grundlage des zu beschließenden Raumprogramms Vorschläge für 
eine  
A – funktionale Neustrukturierung des Bestandes  
B – daraus resultierend Planung des Erweiterungsbaus 
C – mögliche Bauabschnittsbildung der Sanierung 
erarbeitet werden. 
 
Mit den Projektbeteiligten wurde vereinbart, keine Funktionszuordnungen für den Neubau 
festzulegen, um für die Aufgabenstellung unterschiedliche Lösungsansätze als 
Entscheidungsgrundlage zu erhalten. 
Die erforderlichen Anforderungen für den Neubau, der den 1.Bauabschnitt darstellen wird, 
werden in der Veröffentlichung benannt. Eine bauliche Anbindung an den Bestand ist 
erforderlich. Für alle neu zu planenden Gebäude und Freiflächen ist Barrierefreiheit und eine 
Gestaltung der Orientierungs- und Informationssysteme nach dem „Mehr-Sinne-Prinzip“ 
sicherzustellen.  
 
Die anschließende, vom Neubau zunächst unabhängige Sanierung, muss in mehreren 
Bauabschnitten erfolgen, um einen laufenden Schulbetrieb zu gewährleisten. Während der 
Sanierung steht der erstellte Neubau als Interimsunterkunft zur Verfügung.  
Die Frage nach der wirtschaftlichen Sanierung des Therapiebades im Bestand ist im 
Verfahrensprozess zu klären und bedingt, abhängig von den Untersuchungsergebnissen, evtl. 
neue Flächenanforderungen hinsichtlich Wasserfläche, Umlauf-, Technik- und Nebenflächen.  
 
Die Gesamtkonferenz der Schule hat im November 2018 dem Raumprogramm und der 
Beibehaltung des Schulstandorts Vogelsbergstraße vorbehaltlos zugestimmt.  
Das Gesamtraumprogramm für die Christoph-Graupner-Schule (Bestand und Neubau) umfasst 
eine Programmfläche vom rd. 3.975 qm (s. Anlage 1). 
 
 Stand 10/2018     
1.0 Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag 
2.0 Fachunterricht 
3.0 Therapiebereich 
4.0 Arbeits- und Verwaltungsflächen 
5.0 Gemeinschaftsflächen 
6.0 Wirtschaftsflächen 
7.0 Sportflächen, inkl. WW-Nichtschwimmerbecken 
 
1.545 
530 
120 
455 
205 
185 
935 
 
Programmfläche in qm, Summe A  3.975 
 
Summe A beziffert die reine Programmfläche in qm der Schule und nicht die 
Bruttogeschossfläche. Nicht enthalten sind pädagogische Erschließungsflächen, 
Verkehrsflächen, Technikflächen, Flächen für Sanitär, Hygiene, etc.  
Der Grobkostenschätzung liegt eine errechnete Bruttogeschossfläche zugrunde, die über eine 
Indexhochrechnung durch den EB Immobilienmanagement Darmstadt ermittelt wurde.  
Demgegenüber steht eine Programmfläche im Bestandsgebäude von rd. 2.725 qm (BGF 
Bestand 4805 qm, ohne Containergebäude?)

- 7 - 
Die fehlende Programmfläche von rd. 1.250 qm muss in einem Erweiterungsbau dargestellt 
werden.  
 
1.0 Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag 
Aufgrund der Forderung nach einem Interimsstandort für die Sanierung soll der Lern- und 
Unterrichtsbereich weitestgehend im Neubau dargestellt werden. Ein rhythmisierter Unterricht 
mit Phasen von Lernen, Entspannung, Bewegung und Ruhe ist Teil des pädagogischen 
Konzepts der Schule. Die erforderlichen Räume für den Ganztag sollen soweit als möglich bauli 
cher und pädagogischer Bestandteil des Lern- und Unterrichtsbereiches sein, sodass im tägli 
            . . . 
chen Schulrhythmus größtmögliche Synergien und Mehrfachnutzungen der Räum e möglich 
sind. In den Vormittagsstunden steht der Bereich Ganztag der Schule zur Verfügung und kann 
für Therapien bzw. Differenzierungsangebote o. ä. genutzt werden.  
 
Time-Out-Räume (Differenzierungsräume) sind ebenso dem Lern- und Unterrichtsbereich 
zuzuordnen und sichern Rückzugsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler mit einem 
höheren Bedarf an Ruhe und Unterstützung, z. B. bei schweren Mehrfachbehinderungen und 
komplexem Assistenzbedarf. 
 
2.0 Fachunterrichtsbereich 
Darstellung weitestgehend im Bestand, Rückführung der ursprünglichen Nutzungen. 
 
3.0 Therapiebereich, Physio | Ergo | Logotherapie 
Zuordnung zum Bereich Ganztag erwünscht.  
 
4.0 Arbeits- und Verwaltungsflächen 
Der Ausbau und die stetige Entwicklung hin zur Ganztagsschule ist eine Antwort auf die 
veränderten Lebens- und Arbeitswelten von Familien. Der gesellschaftliche Auftrag, Schule als 
Lern- und Lebensort zu begreifen, bedingt höhere Präsenzzeiten des Personals an der Schule 
und fordert quantitativ und qualitativ verbesserte Flächenangebote im Verwaltungsbereich. 
Die täglich erforderliche Arbeit in multiprofessionellen Teams (Förderschullehrer*innen, 
Pädagog*innen, Erzieher*innen, Krankenpflege, Teilhabeassistent*innen, FSJler *innen, etc.) 
führt im Vergleich zur Regelgrundschule zu einem deutlich höheren Personalstand an der 
Christoph-Graupner-Schule.  
 
5.0 Gemeinschaftsflächen 
Das Mittagessenskonzept der Christoph-Graupner-Schule sieht vor, dass in der Regel die 
Klassen der Berufsorientierung die Cafeteria/Mensa zur Einnahme des Mittagessens nutzen.  
Die weiteren Klassenteams nehmen das Mittagessen in ihren Klassenräumen ein. Hierfür ist 
eine Regenerierküche vorgesehen, d. h. tiefgekühltes Essen wird angeliefert und mittels 
Konvektomaten zubereitet. Die Ausgabe der Essen erfolgt dezentral in den Klassenräumen.  
 
Bei der Umstrukturierung der Funktionen und der geplanten Erweiterung ist auf ausreichend 
große Bewegungsflächen für nicht mobile Kinder zu achten.  
Die im Bestand bereits vorhandenen großzügigen Erschließungsflächen stellen für die Schule 
ein großes Nutzungspotential dar (Kommunikation und Pause) und sollen weitestgehend 
erhalten bleiben.  
Ausreichend Abstellflächen und Lagermöglichkeiten für Rollstühle und andere technis che 
Unterstützungssysteme sind auf allen Ebenen in unmittelbarer Nähe zu den 
Unterrichtsbereichen nachzuweisen. 
Auf allen Ebenen müssen ausreichend Hygiene- und Sanitärbereiche für Schülerinnen und 
Schüler mit gravierenden Beeinträchtigungen und einem erhöhtem Assistenzbedarf bei der 
Körperpflege sein. Auch hier sei auf die steigende Zahl der nicht mobilen Kinder mit hohem 
Unterstützungsbedarf hingewiesen.  
 
7.0 Sportflächen 
Die im Raumprogramm bezifferten Sportflächen sind Bestandsflächen, deren Erhalt und  
Sanierung Priorität hat, jedoch im weiteren Planungsprozess auf eine wirtschaftliche und 
funktionale Lösung hin zu untersuchen ist.

- 8 - 
Insbesondere die Frage nach der Sanierung des Warmwasser-Nichtschwimmerbeckens im 
Bestand ist im Planungsprozess zu klären und bedingt, abhängig von den Untersuchungs-
ergebnissen, möglicherweise neue Flächenangaben hinsichtlich einer reduzierten Wasserfläche, 
Umlaufflächen, Neben- und Technikflächen.  
 
Angestrebte Kooperationen 
Im Hinblick auf die wachsende Zahl von Schülerinnen und Schülern mit erheblichem Förderbe- 
darf und dem Anspruch auf Inklusion im Regelschulbereich ist die Schule im Prozess, Koopera - 
 
            . . . 
 
 
tionsmodelle mit weiterführenden Schulen und Berufsschulen zu entwickeln. 
Hierzu fanden bereits Gespräche mit Staatlichem Schulamt und Schulleitung der 
Kooperationsschule statt. Konkrete Ergebnisse und ein Rahmenkonzept zur zeitlichen 
Umsetzung können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht genannt werden.  
 
Finanzierung (s. Anlage 3) 
Die im Mag.-Beschluss Nr. 294 vom 16.07.2014 bewilligten Kosten in Höhe von rd. 
7.200.000,-€ Baubeginn 2015 
sind aus den vorstehend geschilderten Gründen nicht zu halten.  
 
Schon heute würden sich die Kosten bei Baubeginn 2020 und einkalkulierten 
Baukostensteigerungen und Risikozuschlägen bei Umsetzung der Raumprogrammvorlage 
Stand 2014  auf rd. 
11.000.000,- € Baubeginn 2020 
belaufen. 
 
Unter Berücksichtigung der Fortentwicklung des Raumprogramms (Stand 2018), der 
priorisierten Sanierung des Bades und der erhöhten Zubaufläche ist laut Aussage des 
Eigenbetriebs Immobilienmanagement Darmstadts eine Kostenentwicklung von bis zu 
17.500.000,- € Baubeginn 2020 
(Sanierung ca. 9.500.000,-€, Neubau ca. 8.000.000,-€) 
zu erwarten.  
 
Im Wirtschaftsplan Immobilienmanagement (IDA) stehen als Planungsmittel und 
Anschubfinanzierung folgende Mittel zur Verfügung: 
Haushaltsjahr 2018   560.000,- € 
Haushaltsjahr 2019  500.000,- € 
Haushaltsjahr 2019  900.000,- € (als VE) 
 
Diese Mittel sind auskömmlich für notwendige Grundlagenermittlungen, die Durchführung des 
VgV-Verfahrens und die mögliche Beauftragung der ersten Planungsstufe (LPH 1-3). Nach 
Abschluss der LPH 3 kann eine Kostenberechnung vorgelegt werden. Nach Beschlussfassung 
der Gremien über die Planung und Gesamtkosten erfolgt eine Etatisierung der Jahresansätze 
im Wirtschaftsplan IDA. 
 
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist bei baulichen Investitionen und Grundausstattungen auf 
der Grundlage der öffentlich-rechtlichen Beteiligung vom 9.10.2014 gem. § 2 Finanzierung, zu 
Investitionszuschüssen im Verhältnis der Gastschülerzahl zur Gesamtschülerzahl verpflichtet. 
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg erhält die Vorlage zur Kenntnis und weiteren Veranlassung 
innerhalb der eigenen Organisation. 
 
Darmstadt, 20. Dezember 2018 
-40-, PLR, Zi 
 
Dezernat I   Dezernat II   Dezernat III

Jochen Partsch  Rafael Reißer   Dr. Barbara Bozcek 
Oberbürgermeister  Bürgermeister   Stadträtin 
 
 
Dezernat IV   Dezernat V 
 
 
 
André Schellenberg  Barbara Akdeniz 
Stadtkämmerer  Stadträtin

anlage 8

422 Zeichen

Punkt 5: Gesamtraumprogramm Christoph-Graupner-Schule,   
Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung 
Sanierung des Bestandsgebäudes inkl. Therapiebad und Erweiterungsneubau 
aufgrund steigender Zahlen der Schülerinnen und Schüler und gewachsener 
Anforderungen an Ganztag und Betreuung 
 (V-Nr. 2018/0349) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
  
Stimmenthaltung: AfD-Fraktion

anlage 4

1847 Zeichen

Eigenbetrieb Immobilienmanagement        
Fachbereich Bauunterhaltung und Projektsteuerung  
 
 
 
 - 1 - 
 
    
 
Anlage 2                   19.11.2018  
Vergleich der Kosten -Sanierung                  BK-Vorlage 19.5.2014 Variante 2                           VGV Verfahren 2018-  Baubeginn 2020                                      
Christoph Graupner-Schule   
Weitere ntwicklung in  situ                      
incl. Therapiebad 
    Ermittlung über cbm/ umbauter Raum Ermittlung über Qm /BGF    
2014 wurde fiktiv der gesamte Therapie 
und Technik- bereich mit Nutzungen be- 
legt und die Kostenansätze für den hier 
relativ kleinen Zubau wurden über um- 
bauten Raum ermittelt. Bei Erhalt des 
Therapiebades(Weiterentwicklung 2018) 
muß für das nun erforderliche  wesent- 
lich größere Zubauvolumen über qm 
/BGF gerechnet werden. 
Masse    
umbauter  
Raum in 
cbm 
BKI faktor 
€/cbm 
300+400+700 
brutto 
Ermittelte 
Grob-Kosten  
Baubeginn 
2015 € 
Variante 2           
Baubeginn.2020  
indiziert mit Baukos- 
tensteigerung  25%        
und Risiko:                  
Bestand 32%      
Neubau 10% 
BGF -
Faktor 
HNF* 
1,79 
Faktor 
BKI  
2015 auf 
2018  
indiziert 
300+400 
netto 
qm/       
BGF in € 
Kgr 
300+400 
indiziert mit 
Nebenkosten  
Kgr 700    Neu- 
bau 25%                           
Sanier. 30% 
Programmfläche  Schulamt  3975 qm         
      
Rechnerische BGF           7115        
BGF Bestand           4805  1.610 €  7.690.403 €  9.973.739 €  
Zubau Variante 2 /Kubikmeter 2920  460 €  1.343.200 €  1.813.320 €          
BGF Zubau voller Ansatz  VGV         2238  2.549 €  5.703.388 €  7.528.329 €  
Sanierungkosten 300/400/700 19760  296 €  5.848.960 €  9.650.784 €          
  300/400/700 ohne Außenanlagen und Interim 
7.192.160 €  11.464.104 €        17.502.067 €  
7.200.000 € 
 11.465.000 €        17.500.000 €

anlage 3

6376 Zeichen

Wissenschaftsstadt Darmstadt | Schulamt Planungsreferat | Anlage 1
Anforderungen Wettbewerb | Erläuterungen zum Raumprogramm, Stand 11.9.2018
Das Gesamtraumprogramm für die Christoph-Graupner-Schule umfasst eine Programmfläche von rd. 3975 qm
Diese gliedert sich in den
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag 1545
Fachunterricht 530
Therapiebereich 120
Arbeits- und Verwaltungsflächen 455
Gemeinschaftsflächen 205
Wirtschaftsflächen 185
Sportflächen 935
Programmfläche Gesamt 3975
Nebenflächen, wie Sanitär-, Hygieneräume, Technikflächen und auch pädagogische Erschließungsflächen sind unberücksichtigt.
Anforderungen an die Planung | Bauaufgabe | Funktionszuordnungen
Für die Umsetzung des Raumprgramms sollen  im Rahmen des Wettbewerbs Vorschläge für 
A - eine funktionale  Neustrukturierung des Bestandes
B - daraus resultierend Planung des Erweiterungsbaus
C - mögliche Bauabschnittsbildungen der Sanierung
erarbeitet werden. 
Folgende Anforderungen sind hierbei zu erfüllen:
Die geplante Erweiterung sollte aus diesem Grund im wesentlichen die Funktionen Lern- und Unterrichtsbereich beinhalten.
Eine räumliche Anbindung des Erweiterungsbaus an den Bestand ist erforderlich.
Die anschließende vom Neubau zunächst unabhängige Sanierung muss in mehreren Bauabschnitten erfolgen, um einen laufenden 
Schulbetrieb zu gewährleisten. 
Mögliche funktionale Szenarien:
Ein mögliches Szenario ist, die bereits im Bestand umgenutzten Fachräume zu Unterrichtsräumen ihrer ursprünglichen Nutzung
im weiteren Planungsprozess  auf eine funktionale und wirtschaftliche Lösung hin zu untersuchen ist.
1.1 Lern- und Unterrichtsbereiche | Ganztag Anforderungen
Die Organisationsgröße der Schule wird auf max. 140 SuS festgelegt. 
Barrierefreie Nutzbarkeit aller Funktionsbereiche der Schule. Gestaltung der 
Informations- und Orientierungssysteme nach dem "Mehr-Sinne-Prinzip
1.1 Lern- und Unterrichtsbereich / Basis (LuB) Darstellung weitestgehend im Neubau / Erweiterung
Funktionale Aussattung Klassenraum, inkl. Küchenzeile
Wie sieht ein "Klassenraum der Zukunft" für Kinder mit Einschränkunen aus?
1.2 Ganztag | Betreuung Die erforderlichen Räume für Betreuung sollen integraler Bestandteil des 
gesamten Schulkomplexes werden, so dass im täglichen Schulrhythmus
größtmögliche Synergien und Mehrfachnutzungen der Räume möglich sind.
In den Vormittagsstunden steht der Bereich Ganztag der Schule zur Verfügung
und kann für Therapien bzw. Differenzierungsangebote o.ä. genutzt werden
1.3 Time-Out | Rückzug und Ruhe Zuordnung zu dem Lern- und Unterrichtsbereich / pro Geschoss
Abgeschirmte Räume für Schüler mit einem höheren Bedarf an Ruhe- und
Rückzugszeiten, z.B. bei schweren Mehrfachbehinderungen und komplexem 
Assistenzbedarf
2.0 Fachunterrichtsbereich Darstellung der Fachunterrichtsräume weitestgehend im Bestand
3.0 Therapiebereich
Physio | Logo | Ergotherapie Zuordnung der Therapieräume zu dem Bereich Ganztag erwünscht
Teilweise Doppelnutzung der geplanten Räume
Physio | Bewegungszentrum Bestand
Therapiebad Sanierung im Bestand ist zu untersuchen, evtl neue Flächenanforderungen
Medizinische Versorgung Erste-Hilfe-Raum zur Lagerung von Arzneimitteln für SuS mit spezieller
Arzneimittelversorgung
Demgegenüber steht eine Programmfläche im Bestandsgebäude von ca. 2725 qm (ohne Containergebäude)
Die im Raumprogramm bezifferten Sport- und Freiflächen sind Bestandsflächen, deren Erhalt und Sanierung Priorität hat, jedoch
Insbesondere die Frage nach der Sanierung des Therapiebades im Bestand ist im Planungsprozess zu klären und bedingt, abhängig
von den Untersuchungsergebnissen, möglicherweise neue Flächenanforderungen, hinsichtlich Wasserfläche, Umlaufflächen, Neben-, 
und Technikflächen.
als Fachraum zurückgeführt werden, so dass im sanierten Bestand zukünftig der Fachraumtrakt verortet wäre.
Eine weitere Überlegung ist, die Räume der Verwaltung ebenso im Bestand zu verorten und, wenn funktional möglich
durch einen Lehrerstützpunkt mit Arbeitsplätzen zu erweitern. Ein Lehrerstützpukt sollte bei allen Lösungen auch im NB sein. 
Der Neubau hat oberste Priorität muss für den Zeitraum der anschließenden Bestandssanierung als Interimsgebäude dienen. 
CGS_20181025_Raumprogramm _Erläuterungen

Wissenschaftsstadt Darmstadt | Schulamt Planungsreferat | Anlage 1
4.0 Arbeits- und Verwaltungsräume
Die Entwicklung hin zu Ganztag erfordert auch für das Personal höhere Präsenz-
zeiten an der Schule und erfordert quantitativ und qualitativ veränderte Flächen-
bedarfe im Verwaltungsbereich.
Erweiterung des Verwaltungsbereiches um einen Lehrerstützpunkt mit
Arbeitsplätzen, 42 VZ-Stellen, 22 FSJler. 32 THA im SJ 2018/2019
5.0 Gemeinschaftsflächen
5.1 Cafeteria | Mensa Die Schülerinnen und Schüler essen in der Regel mit ihrem Team in den 
Klassenräumen, 3 Klasse der BO-Stufe essen derzeit in der Mensa
5.2 Regenerierküche Das momentane Küchenkonzept sieht eine Regenerierküche vor, d.h. tiefgekühltes
Essen wird angeliefert und mittels Konvektomaten zubereitet. Die Ausgabe der 
Essen erfolgt dezentral an die Klassenräume. Ausreichend Lagerfläche für TK-Kost 
ist vorzusehen. 
Bewegungsflächen | Erschließungsflächen Bei der Umstrukturierung der Funktionen und der geplanten  Erweiterung ist auf 
ausreichend große Bewegungsflächen für nicht mobile Kinder zu achten.
Durch Aktivierung von Erschließungsflächen sollen Synergien und multifunktionale
Nutzungen geschaffen werden (z.B. zusätzliche Rückzugsbereiche, etc.)
Die im Bestand vorhandenen großzügigen Erschließungsflächen stellen ein 
großes Nutzungspotential für die Schule dar (Kommunikation und Pause)
und sollen weitestgehend erhalten bleiben.
Ausreichend Abstellflächen für Rollstühle oder andere technische Unterstützungs-
systeme auf allen Geschossen in unmittelbarer Nähe zu den Klassenräumen
Hygiene Spezifische Sanitäranlagen für SuS mit gravierenden Beeinträchtigungen
und einem erhöhtem Assistenzbedarf bei der Körperpflege / pro Geschoss
In jedem Geschoss müssen ausreichend Sanitär-, und Hygienebereiche vorhanden
sein, möglichst nicht innenliegend.
WC´s, Dusche, Liege, Waschbecken, 1x Therapiebadewanne 
im SJ 2018/2019 133 SuS 36 SuS, nicht mobil (Rollstuhl oder andere Hilfssysteme)
61 SuS, erhöhter Hygienebefdarf (Wickeln)
39 SuS, erhöhter Bedarf LPF (Hilfe beim Essen)
11 SuS, erhöhter Bedarf LPF (Sondieren)
30 SuS, herausforderndes Verhalten
CGS_20181025_Raumprogramm _Erläuterungen

anlage 5

1390 Zeichen

Anlage 3 
Schulleitung Christoph-Graupner-Schule, 2018-08 
 
1 1 2 2 2 
17 18 18 18 18 
18 18 
18 19 20 
0
5
10
15
20
25
2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 
Entwicklung der Anzahl der Klassen 
Bärenstark/HSU CGS
18 
17 
18 18 18 
19 19 
20 
21 
22 
4 
2 1 1 1 
3 2 
15 
12 
12 
5 
17 
5 
9 
14 
9 
15 
7 
7 
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13/14
Schüler*innen im Schulbesuchsjahr ... 
Bärenstark/HSU CGS

Anlage 3 
Schulleitung Christoph-Graupner-Schule, 2018-08 
 
 
 
 
30 30 30 33 33 
27 26 29 27 
29 
90 93 91 
95 98 
103 105 
109 117 
123 
121 123 121 
128 
131 130 
131 
138 
144 
152 
2 2 2 2 3 3 3 3 4 2 
5 7 9 11 13 
1 
4 
7 8 8 
0
20
40
60
80
100
120
140
160
2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20
Entwicklung der Schüler*innenzahlen  
an der Christoph-Graupner-Schule 
Landkreis Stadt Darmstadt HSU Bärenstark Flüchtlinge

Anlage 3 
Schulleitung Christoph-Graupner-Schule, 2018-08 
 
35 
42 
38 37 
40 
42 
49 
57 
61 
21 
26 26 25 24 24 
31 
37 
39 
17 
21 
18 
22 
24 24 
27 
35 36 
12 
14 
16 
21 21 
28 
30 29 30 
3 2 3 2 3 
6 
3 
10 11 
0
10
20
30
40
50
60
70
2010/11 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15 2015/16 2016/17 2017/18 2018/19
Entwicklung der Unterstützungsbedarfe  
an der Christoph-Graupner-Schule 
Wickeln Füttern Rollstühle herausforderndes Verhalten Sonde

Beratungsverlauf (6)

TOP 20
TOP 4
TOP 3
TOP 47
TOP 3
TOP 5

Orte (1)

  • Vogelsbergstraße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2018/0349
Typ
Magistratsvorlage
Datum
20.12.2018
Erstellt
29.09.2026 00:00