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V/0260/2026

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026

Vorlagen 28.04.2026

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 01.07.2026, TOP 3

Berichtsvorlage

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Ansehen

Anlage 1 - Bericht Kommunale Pflegeplanung 2026

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Ansehen

Berichtsvorlage

6519 Zeichen

V/0260/2026 
V/0260/2026 
 
 
Öffentliche  Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
 
Beratungsfolge  
 
   18.05.2026 Kommunale Seniorenvertretung Bericht 
   02.06.2026 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 
   17.06.2026 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Migration Bericht 
   23.06.2026 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Be-
hinderung 
Bericht 
   24.06.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration Bericht 
   01.07.2026 Hauptausschuss Bericht 
 
 
Bericht: 
 
I. Ausgangslage 
 
Die kommunale Pflegeplanung ist in § 7 des Alten- und Pflegegesetzes NRW (APG NRW) verankert. 
Sie verpflichtet die Kommunen, in regelmäßigen Abständen eine Bestandsaufnahme des vorhande-
nen Angebotes vorzunehmen und zu bewerten, ob quantitativ und qualitativ ein ausreichendes Ver-
sorgungsangebot besteht. Darüber hinaus ist festzuhalten, ob und gegebenenfalls welche Maßnah-
men zur Herstellung, Sicherung und Weiterentwicklung pflegerischer Angebote erforderlich sind.  
In Münster besteht ein vielfältiges Angebot an pflegerischer Unterstützung, sowohl im ambulanten als 
auch im teilstationären und im stationären Bereich. Aufgrund der steigenden Anzahl an Personen mit 
Pflegebedarf, dem anhaltenden Arbeitskräftemangel in der Pflege sowie der rückläufigen familiären 
Unterstützungspotenziale wird die Sicherstellung einer bedarfsgerechten Versorgung immer schwieri-
ger.   
Der Pflegeplan hat das Ziel, Versorgungslücken frühzeitig zu erkennen und geeignete Handlungsop-
tionen aufzuzeigen. Er dient der Politik, Verwaltung, Träger*innen und weiteren Akteur*innen als stra-
tegische Planungsgrundlage. Zugleich schafft die „Kommunale Pflegeplanung“ Transparenz für Bür-
ger*innen und trägt dazu bei, die pflegerische Versorgung in Münster zu gestalten. 
 
II. Zentrale Ergebnisse der kommunalen Pflegeplanung 
 
Sozialamt 
 
06.05.2026  
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Stritzke 
Telefon: 492-5988 
StritzkeK@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0260/2026 
Sowohl aktuell als auch perspektivisch besteht in Münster ein zusätzlicher Bedarf an Angeboten der 
pflegerischen Versorgung. Zusätzliche Kapazitäten werden benötigt in den folgenden Bereichen: 
  
• stationäre Pflegeeinrichtungen 
• ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaften 
• solitäre Kurzzeitpflegeangebote 
• ambulante Pflegedienste 
• Angebote zur Unterstützung im Alltag 
• altengerechte Wohnungen und Service-Wohnungen 
Lediglich im Bereich der Tagespflege stehen unter Berücksichtigung der bestehenden Planungen  
ausreichend Plätze zur Verfügung. 
Aufgrund der anhaltend hohen Auslastung vorhandener Angebote besteht vor allem für Menschen in 
herausfordernden Lebenssituationen ein erhöhtes Risiko, aus dem Regelsystem der pflegerischen 
Versorgung herauszufallen. Personen mit komplexeren Unterstützungsbedarfen erhalten zunehmend 
seltener Zugang zu geeigneten Angeboten. Sie benötigen Versorgungsformen, die ihre spezifischen 
Betreuungsbedarfe (z.B. bei psychischen Erkrankungen und/oder Suchtproblematiken, langer Woh-
nungslosigkeit) berücksichtigen.   
Gleichzeitig stagniert der Ausbau der Pflegeinfrastruktur. Neben dem Arbeitskräftemangel in der Pfle-
ge wirken sich insbesondere wirtschaftliche Rahmenbedingungen hemmend aus: Verzögerungen bei 
Pflegesatz- und Investitionskostenverhandlungen, steigende Sach - und Personalkosten sowie ein 
hoher bürokratischer Aufwand erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf Träger*innen. Hinzu kommen 
deutlich gestiegene Baukosten, die die Schaffung neuer Angebote zusätzlich erschweren. Für Pfle-
gebedürftige und Kommunen stellen darüber hinaus die steigenden Eigenanteile bei gleichzeitig ge-
deckelten Leistungen der Pflegeversicherung eine erhebliche Belastung dar.  
Die Sicherstellung einer bedarfsgerechten pflegerischen Versorgung ist angesichts des zunehmen-
den Pflegebedarfs und des anhaltenden Pflegekräftemangels auch in Münster eine zentrale gesell-
schaftliche Aufgabe.  
 
III. Handlungsoptionen zur Stabilisierung der pflegerischen Versorgung 
 
In der „Kommunalen Pflegeplanung“ werden in den Kapiteln 8.1 bis 8.5 aktuelle Handlungsoptionen 
aufgezeigt. Neben dem Ausbau und der Weiterentwicklung der Pflegeinfrastruktur sowie der Siche-
rung und Qualifizierung des Pflegepersonals rückt dabei auch die gezielte Unterstützung pflegebe-
dürftiger Personen und ihrer An - und Zugehörigen stärker in den Fokus. Ergänzend werden Maß-
nahmen im Vor- und Umfeld von Pflege betrachtet, die präventiv wirken und dazu beitragen können, 
Pflegebedürftigkeit zu verzögern oder abzumildern. Insgesamt wird deutlich, dass die Stabilisierung 
der pflegerischen Versorgung nur im Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen, Angebotsbausteine 
und Akteur*innen gelingen kann. 
Mit diesem Vorgehen wird einerseits die Angebotsseite der Pflegeinfrastruktur gestärkt und die Ver-
sorgungssicherheit erhöht. Andererseits wird durch präventive und sozialräumliche Ansätze auch die 
Nachfrageseite beeinflusst. 
Es bleibt kritisch anzumerken, dass mit den dargestellten Maßnahmen zunächst vor allem punktuell 
an einem  stark belasteten System angesetzt wird. Ob diese Impulse ausreichen, um die Versor-
gungssicherheit langfristig zu stabilisieren, bleibt abzuwarten. Angesichts der sich weiter zuspitzen-
den demographischen und personellen Entwicklung ist jedoch klar: Die Herausforderungen werden 
auch in den kommenden Jahren bestehen bleiben und sich weiter verschärfen. Umso mehr gilt es, 
die Einflussmöglichkeiten entschlossen zu nutzen – auch wenn ihre Wirkung für sich genommen be-
grenzt erscheint.

- 3 - 
V/0260/2026 
 
IV. Beratung in der Kommunalen Konferenz Alter und Pflege am 14.04.2026 
 
In der Sitzung der Kommunalen Konferenz Alter und Pflege am 14.04.2026 wurde der Bericht zur 
„Kommunalen Pflegeplanung 2026“ vorgestellt und inhaltlich beraten. 
 
Vor dem Hintergrund des weiterhin bestehenden Bedarfs an zusätzlichen Plätzen in der umfassenden 
Pflege, dessen Deckung derzeit nicht absehbar ist, sprach sich das Gremium für eine Fortführung der 
„örtlichen Planung“ nach § 7 Abs. 1-5 APG NRW aus. Die Umstellung auf die „verbindlichen Planung“ 
gemäß § 7 Abs. 6 APG NRW würde den notwendigen Ausbau durch erhöhten bürokratischen Auf-
wand zusätzlich erschweren. 
 
Die Inhalte des Berichts „Kommunale Pflegeplanung der Stadt Münster 2026“ wurden einstimmig an-
genommen. 
 
 
In Vertretung  
 
 
gez. 
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
Anlagen: 
Anlage 1: Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026

Anlage 1 - Bericht Kommunale Pflegeplanung 2026

196211 Zeichen

Kommunale Pflegeplanung
Sozialamt
Kommunale Pflegeplanung 
 für die Stadt Münster  
2026  
Publication name: Broschüre DIN A4 hoch - KOPIE generated:
2022-09-01T14:27:46+02:00

Impressum  
Herausgeberin: Stadt Münster, Sozialamt 
April 2026 
Redaktion: Karin Stritzke, Sozialplanung 
Kontakt: StritzkeK@stadt-muenster.de

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 3 
 
INHALT  
1 EINLEITUNG ........................................ ................................................... ................................ 5  
2 GRUNDLAGEN UND ZIELE DER KOMMUNALEN PFLEGEPLANUNG ............................................. 5  
3 DEMOGRAFISCHE UND GESELLSCHAFTLICHE ENTWICKLUNGEN ............................................... 6  
4 PFLEGEBEDÜRFTIGE PERSONEN IN MÜNSTER ................................................................. ....... 10  
4.1  INANSPRUCHNAHME VON LEISTUNGEN DER PFLEGEVERSICHERUNG  .................................................... 10  
4.2  ERKENNTNISSE AUS DER BEFRAGUNG „P FLEGE UND UNTERSTÜTZUNG IM ALTER “ ................................. 14  
5 HÄUSLICHE PFLEGE DURCH AN- UND ZUGEHÖRIGE ............................................................ ... 15  
6 EINRICHTUNGEN UND DIENSTE IN MÜNSTER ................................................................. ....... 18  
6.1  VOLLSTATIONÄRE PFLEGEEINRICHTUNGEN  .................................................. ................................. 20  
6.1.1  BESTANDSEINRICHTUNGEN  ............................................................................................................. 20  
6.1.2  BEWERTUNG DER VERSORGUNGSSITUATION  ...................................................................................... 20  
 
6.2  KURZZEITPFLEGE ................................................... ................................................... .............. 23  
6.2.1  BESTANDSEINRICHTUNGEN  ............................................................................................................. 23  
6.2.2  BEWERTUNG DER VERSORGUNGSSITUATION  ...................................................................................... 24  
 
6.3  AMBULANTE PFLEGE -WOHNGEMEINSCHAFTEN  ............................................................................. 24  
6.3.1  BESTANDSEINRICHTUNGEN  ............................................................................................................. 24  
6.3.2  BEWERTUNG DER VERSORGUNGSSITUATION  ...................................................................................... 25  
 
6.4  TAGESPFLEGE  .................................................. ................................................... .................. 26  
6.4.1  BESTANDSEINRICHTUNGEN  ............................................................................................................. 26  
6.4.2  BEWERTUNG DER VERSORGUNGSSITUATION  ...................................................................................... 27  
 
6.5  AMBULANTE PFLEGE  .................................................. ................................................... ......... 28  
6.5.1  BESTANDSEINRICHTUNGEN  ............................................................................................................. 28  
6.5.2  BEWERTUNG DER VERSORGUNGSSITUATION  ...................................................................................... 28  
 
6.6  SERVICE -WOHNEN (B ETREUTES WOHNEN ) .................................................................................. 29  
6.6.1  BESTANDSEINRICHTUNGEN  ............................................................................................................. 29  
6.6.2  BEWERTUNG DER VERSORGUNGSSITUATION  ...................................................................................... 30  
 
6.7  ANGEBOTE ZUR UNTERSTÜTZUNG IM ALLTAG NACH § 45 A SGB  XI .................................................... 30  
6.7.1  BESTANDSEINRICHTUNGEN  ............................................................................................................. 30  
6.7.2  BEWERTUNG DER VERSORGUNGSSITUATION  ...................................................................................... 32

4 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
7 PFLEGERISCHE ANGEBOTE FÜR SPEZIFISCHE ZIELGRUPPEN ....................................................  32  
7.1  JUNGE (ERWACHSENE ) PFLEGEBEDÜRFTIGE  .................................................. ................................ 33  
7.2  MENSCHEN MIT AUßERKLINISCHEM INTENSIVPFLEGEBEDARF  .................................................. .......... 34  
7.3  PERSONEN MIT BEDARF AN GESCHÜTZTER UNTERBRINGUNG  ............................................................ 35  
7.4  ÄLTERE MENSCHEN MIT BEHINDERUNG  .................................................. .................................... 36  
7.5  WOHNUNGSLOSE MENSCHEN MIT PFLEGEBEDARF  .................................................. ....................... 37  
8 HANDLUNGSOPTIONEN ZUR STABILISIERUNG DER PFLEGERISCHEN VERSORGUNG ................ 37  
8.1  AUSBAU UND WEITERENTWICKLUNG DER PFLEGEINFRASTRUKTUR  ..................................................... 38  
8.2  ENTWICKLUNG UND SICHERUNG DES PERSONALS IN DER PFLEGE  .................................................. ..... 38  
8.3  UNTERSTÜTZUNG PFLEGEBEDÜRFTIGER PERSONEN SOWIE IHRER AN- UND ZUGEHÖRIGEN  ....................... 41  
8.4  VERNETZUNG UND KOOPERATION  .................................................. ........................................... 43  
8.5  MAßNAHMEN IM VOR - UND UMFELD VON PFLEGE  .................................................. ...................... 43  
9 AUSBLICK ............................................................................................. ................................ 47  
ANHANG ............................................................................................... ..................................... 50  
1 BERATUNG DER „KOMMUNALEN PFLEGEPLANUNG FÜR DIE STADT MÜNSTER 2026“ IN DER 76. 
SITZUNG DER KONFERENZ ALTER UND PFLEGE AM 14.04.2026 ................................................. ... 50  
2 BESTANDSEINRICHTUNGEN ................................................................................ .................. 52  
2.1  VOLLSTATIONÄRE PFLEGEEINRICHTUNGEN  .................................................. ................................. 52  
2.2  KURZZEITPFLEGE ................................................... ................................................... .............. 56  
2.3  AMBULANTE PFLEGE -WOHNGEMEINSCHAFTEN  ............................................................................. 59  
2.4  TAGESPFLEGE  .................................................. ................................................... .................. 62  
2.5  AMBULANTE PFLEGE  .................................................. ................................................... ......... 65  
2.6  SERVICE -WOHNEN (B ETREUTES WOHNEN ) .................................................................................. 67  
2.7  ANGEBOTE ZUR UNTERSTÜTZUNG IM ALLTAG NACH § 45 A SGB  XI .................................................... 70  
3 SOZIALRÄUMLICHE DARSTELLUNG DER ANGEBOTE ............................................................. .. 71  
3.1  PFLEGEINFRASTRUKTUR IM STADTBEZIRK MÜNSTER -MITTE  .................................................. ........... 72  
3.2  PFLEGEINFRASTRUKTUR IM STADTBEZIRK MÜNSTER -WEST  .................................................. ............ 78  
3.3  PFLEGEINFRASTRUKTUR IM STADTBEZIRK MÜNSTER -NORD ................................................... ........... 82  
3.4  PFLEGEINFRASTRUKTUR IM STADTBEZIRK MÜNSTER -OST  .................................................. .............. 85  
3.5  PFLEGEINFRASTRUKTUR IM STADTBEZIRK MÜNSTER -SÜDOST  .................................................. ......... 88  
3.6  PFLEGEINFRASTRUKTUR IM STADTBEZIRK MÜNSTER -HILTRUP  .................................................. ........ 91

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 5 
 
 
1 Einleitung 
Die Sicherstellung einer flächendeckenden, guten pflegerischen Versorgung ist eine der zent- 
ralen kommunalen Herausforderungen.  
In Münster besteht ein vielfältiges Angebot an pflegerischer Unterstützung, sowohl im ambu- 
lanten als auch im teilstationären und stationären Bereich. Aufgrund der steigenden Anzahl 
an Personen mit Pflegebedarf, dem Arbeitskräftemang el in der Pflege und den sinkenden fa- 
miliären Ressourcen, gestaltet sich die Sicherstellung einer adäquaten Versorgung jedoch im- 
mer schwieriger.   
Der Pflegeplan hat das Ziel, Versorgungslücken frühzeitig zu erkennen und Handlungsoptionen 
aufzuzeigen. Er bietet der Politik, der Verwaltung, den Träger*innen und weiteren Akteur*in- 
nen eine strategische Planungsgrundlage. Gleichzeit ig schafft die Kommunale Pflegeplanung 
Transparenz für Bürger*innen und trägt dazu bei, die Versorgung in Münster zu gestalten. 
Der vorliegende Plan stellt die demographischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Be- 
völkerung in Münster (Kapitel 3) vor und stellt die  aktuelle Situation der pflegebedürftigen 
Personen (Kapitel 4) dar. Neben der Pflegestatistik  der Pflegeversicherung des Landes NRW, 
werden hier auch Ergebnisse der Umfrage „Pflege und Unterstützung im Alter“ vorgestellt, die 
einen Einblick in die konkreten Unterstützungsnetzwerke in der häuslichen Versorgung geben. 
In Kapitel 5 geht es um die pflegenden An- und Zuge hörigen, die einen wesentlichen Beitrag 
zur Versorgungssicherheit in Münster leisten, bevor das Kapitel 6 die aktuellen professionellen 
Angebote darstellt. Nach einer kurzen Beschreibung der aktuellen Situation wird die Versor- 
gungsituation in den einzelnen Sektoren bewertet. Auch wenn die einzelnen Angebotsformen 
zur besseren Übersicht separat betrachtet werden, i st zu berücksichtigen, dass diese mitei- 
nander in enger Wechselwirkung stehen. Die Angebots formen können zum Teil nebeneinan- 
der in Anspruch genommen werden, um eine bestmöglic he Betreuung und pflegerische Ver- 
sorgung zu organisieren.  Veränderungen in einem Bereich haben immer auch Auswirkungen 
auf die anderen Bereiche, z.B. bei Personalveränder ungen oder bei hohen Auslastungen. In 
Kapitel 7 werden besondere Zielgruppen vorgestellt und die aktuelle Versorgungssituation be- 
trachtet.  
In Kapitel 8 werden Handlungsoptionen beschrieben, mit denen die Stadt Münster dem stei- 
genden Bedarf an pflegerischen Leistungen angesicht s des Arbeitskräftemangels begegnen 
kann. Neben Maßnahmen innerhalb der Altenpflege, werden hier auch Einflussmöglichkeiten 
im Vor- und Umfeld von Pflege benannt. 
Im Anhang folgt eine tabellarische Darstellung der bestehenden Angebote nach Angebotsform 
und in sozialräumlicher Darstellung.  
2 Grundlagen und Ziele der kommunalen Pflegeplanung 
Die kommunale Pflegeplanung ist verankert in § 7 de s Alten- und Pflegegesetzes NRW (APG 
NRW). Sie verpflichtet die Kommunen, in regelmäßige n Abständen eine Bestandsaufnahme 
des vorhandenen Angebotes durchzuführen und zu bewe rten, ob quantitativ und qualitativ 
ein ausreichendes Angebot besteht. Darüber hinaus soll festgehalten werden, ob und ggf. wel- 
che Maßnahmen zur Herstellung, Sicherung und Weiter entwicklung von pflegerischen Ange- 
boten notwendig sind.

6 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
In der Zeit von 2014 bis 2024 hat die Stadt Münster  eine sogenannte „verbindliche Bedarfs- 
planung“ durchgeführt. Dies bedeutet, dass die Förd erung zusätzlicher Plätze in vollstationä- 
ren Pflegeeinrichtungen von einer kommunalen Bedarfsbestätigung nach § 7 Abs. 6 APG NRW 
abhängig gemacht wurde. Bei Einführung dieses Steuerungsinstrumentes war es das Ziel, den 
Ausbau großer stationärer Einrichtungen zu vermeide n und kleinteiligere quartiersbezogene 
Wohn- und Pflegeangebote zu fördern. Solange die Pflegeplanung zu dem Ergebnis kam, dass 
kein Bedarf an zusätzlichen stationären Pflegeplätz en bestand, hat dieses Instrument den 
Neubau stationärer Einrichtungen verhindert und zu einem Ausbau von ambulanten Pflege-
Wohngemeinschaften geführt.  Aufgrund des steigenden Bedarfs an pflegerischer Versorgung, 
hat sich die Situation in den vergangenen Jahren jedoch grundlegend verändert. Seit dem Jahr 
2024 besteht ein erheblicher Bedarf an zusätzlichen Plätzen mit umfassender Pflege. Die „ver- 
bindliche Planung“ erschwert den erforderlichen Aus bau durch einen hohen bürokratischen 
Aufwand, insbesondere durch die rechtliche Verpflichtung zur öffentlichen Ausschreibung des 
Bedarfs an stationären Plätzen. Mit Ratsbeschluss vom 11.12.2024 erfolgte daher bis auf Wei- 
teres der Wechsel zur „örtlichen Planung“ (siehe Vorlage V/0639/2024). Eine Bedarfseinschät- 
zung für zusätzliche vollstationäre Pflegeplätze erfolgt nun gemäß § 8 Abs. 2 Nr. 7. nach Vor- 
stellung der Planungen in der Kommunalen Konferenz Alter und Pflege.  
Im Zusammenhang mit der regelmäßigen Pflegeberichte rstattung wird in der Beratung der 
Konferenz Alter und Pflege die aktuelle Situation b ewertet und geprüft, ob eine Wiederein- 
führung der „verbindlichen Planung“ aufgrund geände rter Bedarfssituationen oder Rahmen- 
bedingungen angezeigt ist. 
Der Pflegeplan bietet eine Entscheidungsgrundlage für Beratungsgespräche mit Träger*innen 
und Investor*innen bei der Frage, inwieweit ein zus ätzlicher Bedarf an Angeboten besteht, 
und ermöglicht Akteuren einen guten Überblick über bestehende Angebote sowie konkrete 
Planungen. 
Leitbild der kommunalen Pflegeplanung ist eine viel seitige, bedarfs- wie nachfragegerechte 
Angebotslandschaft, die den verschiedenen Präferenz en pflegebedürftiger Menschen Rech- 
nung trägt, gegenüber geänderten Bedarfen, Struktur - und Qualitätsanforderungen anpas- 
sungsfähig ist und deren Angebote finanzierbar sind. Pflegebedürftigkeit kann alle Menschen 
betreffen, unabhängig von Herkunft, sozialer Stellung, Geschlecht und sexueller Orientierung. 
Angebote der Pflege, aber auch schon vorpflegerische Angebote, müssen sich an die gesamte 
Bevölkerung richten und für alle zugänglich und nutzbar sein. Durch die geplante Verzahnung 
der Pflegeplanung mit der Altenhilfeplanung und der altengerechten, inklusiven Quartiersent- 
wicklung sollen gute Strukturen für das Leben zu Ha use sowie in quartiersbezogenen Wohn- 
und Pflegeangeboten geschaffen werden.
 
3 Demografische und gesellschaftliche Entwicklungen 
Die Entwicklung des Pflege- und Unterstützungsbedar fs hängt eng mit der Altersstruktur der 
Bevölkerung zusammen. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit einer Pflege- 
bedürftigkeit. Darüber hinaus spielen jedoch auch weitere Einflussfaktoren eine Rolle, die sich 
auf die Versorgung und Unterstützung pflegebedürftiger Menschen auswirken. 
Altersstruktur der Bevölkerung 
Münsters Bevölkerungszahl ist im vergangenen Jahr l eicht gesunken. Die städtische Statistik 
weist zum Stichtag 31.12.2025 rund 320.728 Personen mit einem Erst- oder Zeitwohnsitz aus. 
Das sind etwa 1 987 Personen weniger als ein Jahr z uvor. Die Altersgruppe „60 bis 79 Jahre“

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 7 
 
 
ist die Einzige, die von 60.396 auf 62.342 Personen  angewachsen ist (plus von 3,2 %). Alle 
anderen Gruppen verzeichnen rückläufige Zahlen. Die Altersgruppe „80 Jahre und älter“ weist 
dabei den größten Rückgang auf (minus 3,2 %). Ihr g ehören jetzt 19.014 statt zuvor 19.635 
Personen an. Damit bleibt sie die kleinste Altersgruppe, während die Gruppe „20 bis 39 Jahre“ 
trotz leichtem Rückgang von 110.835 auf 109.453 (minus 1,2 %) weiterhin die meisten Perso- 
nen umfasst. Auf Basis der städtischen Daten aus de m Melderegister wird deutlich, dass 
Münster eine vergleichsweise junge Stadt ist.  
Obwohl hohes Alter nicht gleichzusetzen ist mit Pfl egebedürftigkeit, nimmt dennoch das Ri- 
siko, pflegebedürftig zu werden, mit dem Alter deutlich zu. Aktuell macht die Gruppe „80 und 
mehr Jahre“ rund 6 Prozent der gesamtstädtischen Be völkerung aus. In den 45 Stadtteilen 
Münsters variiert der Bevölkerungsanteil im Alter v on 80 und mehr Jahren zwischen 1,4 Pro- 
zent im Bahnhofsviertel und 13,4 Prozent im Stadtte il Buddenturm. Aber auch in Hiltrup-
Mitte, Hiltrup-Ost, Schloss, Aegidii und Herz-Jesu ist rund jede zehnte Person 80 Jahre oder 
älter. 
 
Quelle: Stadt Münster, Stadtplanungsamt  
Das Geschlechterverhältnis in den Altersgruppen ver ändert sich mit steigendem Alter. In der 
folgenden Grafik ist erkennbar, dass es bis zum 70.  Lebensjahr mit einem Anteil zwischen 52 
und 54 Prozent keine signifikanten Unterschiede bei der Anzahl der Männer und Frauen gibt. 
Anschließend nimmt der Anteil der Frauen in der jeweiligen Altersklasse spürbar zu. Mit einem 
Anteil von 70 Prozent leben deutlich mehr hochbetagte Frauen (90 Jahre und älter) in Münster 
als Männer. 
0-19 Jahre 
17% 
20-39 Jahre 
34% 40-59 Jahre 
23% 
60-79 Jahre 
20% 
80 und mehr Jahre 
6% 
Wohnberechtigte Bevölkerung am 31.12.2025 in Münster nach 
Altersgruppen

8 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Quelle: Stadt Münster, Stadtplanungsamt  
Bei einem Blick auf die letzten zehn Jahre ist deut lich, dass sich die Anzahl der älteren Men- 
schen und ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung kontinuierlich erhöht hat. Betrachtet man die 
zahlenmäßige Entwicklung, lässt sich dabei ein Unte rschied zwischen den Altersgruppen be- 
obachten.  
 
Quelle: Stadt Münster, Stadtplanungsamt  
Hier sind die Auswirkungen des 2. Weltkrieges zu er kennen. Bei der Gruppe der 70 bis 79-
Jährigen gibt es eine Reduzierung bis ca. 2022, dan ach steigt die Anzahl wieder an. Die Al- 
terskohorte mündet nun in die Gruppe der 80 bis 89- Jährigen ein, wo es seit 2024 zu einer 
Reduzierung gekommen ist.  
Das nachfolgende Diagramm zeigt die Prognose der Al tersgruppen 60+ in den Jahren 2026, 
2030 und 2035. 
 
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 
60 - 69 Jahre 
70 - 79 Jahre 
80 - 89 Jahre 
90 Jahre und älter 
Prozentualer Anteil der Männer und Frauen in einer 
Altersgruppe am 31.12.2025 
Männer Frauen 
0
5000 
10000 
15000 
20000 
25000 
30000 
35000 
40000 
45000 
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 
Wohnberechtigte Bevölkerung in Münster ab 60 Jahre 
60 - 69 Jahre 70 - 79 Jahre 80 - 89 Jahre 90 Jahre und älter

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 9 
 
 
Quelle: Stadt Münster, Stadtplanungsamt (2025), Kleinräumige Bevölkerungsprognose der Stadt Münster 2025-2035  
Die zahlenmäßig sehr starke Generation der Babyboom er, also der zwischen 1955 bis 1969 
geborenen Personen, wird in den kommenden Jahren zu einem deutlichen Anstieg der Bevöl- 
kerungsgruppe zwischen 60 und 79 Jahren führen. Im Jahr 2030 erreicht die Gruppe der 60 bis 
69-Jährigen den Höhepunkt, anschließend wird sich d ie Anzahl in dieser Altersgruppe wieder 
reduzieren. Die Gruppe der 70 bis 79-Jährigen steigt kontinuierlich bis 2035 weiter an und der 
Anteil der über 90-Jährigen bleibt ab 2030 nahezu stabil.  
Aufgrund der erhöhten Wahrscheinlichkeit einer Pflegebedürftigkeit ab 80 Jahre ist mit einer 
Zunahme der Personen mit Pflegebedarf durch die Generation der Babyboomer nach 2035 zu 
rechnen.  
Gesellschaftliche Entwicklungen 
Neben der sich verändernden Altersstruktur der Bevölkerung beeinflussen auch gesellschaft- 
liche Strukturmerkmale die Versorgung und Unterstüt zung pflegebedürftiger Menschen. Ins- 
besondere veränderte Familienstrukturen – wie klein ere Haushalte und die zunehmende 
Frauenerwerbsquote – wirken sich auf die Unterstütz ungsressourcen von An- und Zugehöri- 
gen aus. Zudem erschweren unsichere Beschäftigungsverhältnisse und fehlende Flexibilität in 
vielen Berufsfelder die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zusätzlich. 
Gleichzeitig ist die Mobilität deutlich gestiegen. Kinder ziehen aus beruflichen oder privaten 
Gründen immer häufiger in andere Städte oder Länder , so dass dadurch auch die räumliche 
Nähe zur Unterstützung der Eltern nicht mehr gegeben ist. Die „Pflege auf Distanz“ wird eine 
wachsende Rolle einnehmen. 
Die starke Bedeutung der individuellen Unabhängigkeit und Autonomie sowie niedrigere Ge- 
burtenraten und veränderte Familienstrukturen sind einige der Faktoren, die landesweit zu 
einer Zunahme der Ein-Personen-Haushalte führen. Na ch einer städtischen Auswertung liegt 
der Anteil insgesamt bei 55 Prozent (31.12.2024). D er Anteil der Senioren-Single-Haushalte 
(Personen ab 75 Jahre) liegt bei 11 Prozent. Zwar lässt die Tatsache, dass eine Person im Alter 
allein lebt, an sich noch keinen Rückschluss darauf  zu, ob soziale Unterstützungsnetzwerke 
0
10000 
20000 
30000 
40000 
50000 
60 - 69 Jahre 70 - 79 Jahre 80 - 89 Jahre 90 Jahre und  älter 
Kleinräumige Bevölkerungsprognose der Stadt Münster 
2025-2035 
2026 2030 2035

10 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
vorhanden sind. Gleichwohl kann dies aber ein Hinweis auf einen steigenden Bedarf an haus- 
haltsnahen Dienstleistungen und professioneller Pflege sein.  
Die Generation der Babyboomer setzt sich aktuell vorrangig in der Rolle als pflegende An- und 
Zugehörige mit dem Thema Pflege auseinander. Wenn sie im Laufe der Jahre selbst betroffen 
sein wird, tritt eine Generation in die pflegerisch e Versorgung, die sich deutlich von den vor- 
herigen unterscheidet. Die Babyboomer haben durchsc hnittlich weniger Kinder und leben 
häufiger allein oder in kinderlosen Partnerschaften . Das familiäre Unterstützungspotential 
wird dadurch abnehmen. Es ist davon auszugehen, das s die Zielgruppe der alleinlebenden 
Menschen mit Hilfe- und Unterstützungsbedarf weiter anwachsen wird. Die informelle Pflege 
von Freund*innen und eine begleitende Unterstützung  durch Nachbarschaft wird wichtiger. 
Gleichzeitig ist aber auch davon auszugehen, dass d ie Lebensphase mit Unterstützungs- und 
Pflegebedarf zukünftig aktiver und bewusster durch die betroffenen Personen selbst gestaltet 
wird. 
4 Pflegebedürftige Personen in Münster 
4.1  Inanspruchnahme von Leistungen der Pflegeversicherung 
Der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein -Westfalen, IT.NRW, erstellt alle zwei 
Jahre eine Statistik der Leistungsempfängerinnen un d Leistungsempfänger der Pflegeversi- 
cherung. Im Dezember 2024 erfolgte die Veröffentlic hung der neuesten Zahlen auf Basis der 
Datenerhebung zum 15. bzw. 31.12.2023.  
In Münster erhielten Ende Dezember 2023 insgesamt 1 3.695 Menschen Leistungen der Pfle- 
geversicherung. Aus der nachfolgenden Abbildung ist zu erkennen, dass die Inanspruchnahme 
von Leistungen der Pflegeversicherung in Münster in den vergangenen Jahren insgesamt deut- 
lich gestiegen ist. Dabei ist die Steigerung fast a usschließlich auf den ambulanten Bereich zu- 
rückzuführen. Insbesondere die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Pflegegeld und 
der Inanspruchnahme von Unterstützung im Alter für Menschen mit Pflegegrad 1 haben sich 
in Münster deutlich erhöht.

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 11 
 
 
Quelle: IT.NRW (2024), Pflegestatistik über die Pflegeversicherung am 31.12.2023 
Im stationären Bereich kam es, trotz gleichbleibend er Anzahl an Plätzen, zu einer Reduktion 
von 102 pflegebedürftigen Personen. Es ist davon au szugehen, dass sich hier die Auswirkun- 
gen des Arbeitskräftemangels widerspiegeln, die dafür sorgten, dass Plätze für bestimmte Zeit 
nicht oder nur zeitverzögert wiederbelegt wurden. Eine Abfrage der stationären Einrichtungen 
in Münster hat ergeben, dass zum 01.04.2024 rund 97  Plätze in bestehenden Einrichtungen 
leer geblieben sind, aufgrund von fehlendem Pflegepersonal. 
Die nachfolgende Tabelle zeigt zusammenfassend die Auswertung für das Land NRW, den Re- 
gierungsbezirk und die Stadt Münster. Insgesamt leb en 18,64 Prozent der pflegebedürftigen 
Menschen in einer stationären Pflegeeinrichtung und 81,35 Prozent in der eigenen Wohnung. 
Die Pflege-Wohngemeinschaften gelten als ambulante Angebote, so dass die Bewohnerinnen 
und Bewohner dieser Wohnform im Bereich der ambulanten Pflege erfasst werden. Die stati- 
onäre Versorgungsquote in Münster liegt weiter deut lich über dem Durchschnitt des Landes 
und des Regierungsbezirkes Münster. Umgekehrt verhält es sich beim ausschließlichen Bezug 
von Pflegegeld. Hier liegt Münster mit einer Quote von 47,03 Prozent nahezu zwölf Prozent 
unter dem landesweiten Durchschnitt.  
0
5.000 
10.000 
15.000 
2011 2013 2015 2017 2019 2021 2023 
Entwicklung der Zahl der Leistungsempfänger*innen nach Leistungsart 
2011-2023 
mit Pflegegrad 1 und andere Leistungen Pflegegeld 
ambulante Pflege stationäre Pflege 
Verwaltungsbezirk  
––––––––––––––– 
Pflegegrad 
Leistungsempfänger/-innen der Pflegeversicherung 
insgesamt 
davon  
in ambulan- 
ter Pflege 
in voll- 
stationärer 
Pflege 
mit  
Pflegegeld 
mit Pflege- 
grad 1 und 
anderen 
Leistungen 1 
Nordrhein-Westfalen       
 Pflegegrad 1  177 847  17 731  296  - 159 820  
 Pflegegrad 2 568 538  96 881  21 542  450 115  -

12 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Tabelle: Leistungsempfänger/-innen der Pflegeversicherung in Nordrhein-Westfalen  
(im Dezember 2023)
 
Quelle: IT NRW (2024), Pflegestatistik über die Pflegeversicherung am 31.12.2023 
1) Personen mit Pflegegrad 1 und teilstationärer Pflege plus Personen mit Pflegegrad 1 und ausschließlich lan- 
desrechtlichen bzw. ohne Leistungen 
Die Wahrscheinlichkeit, pflegebedürftig zu werden, steigt mit zunehmendem Alter an. Vom 
70. bis zum 79. Lebensjahr ist die Wahrscheinlichke it, pflegebedürftig zu werden noch eher 
gering. In der Altersgruppe 80 - 89 Jahre ist dann bereits nahezu ein Drittel der Menschen 
betroffen. Bei den Personen ab 90 Jahren erhöht sic h die Wahrscheinlichkeit sprunghaft auf 
67,3 Prozent bei den Männern und 79 Prozent bei den Frauen.  
  
Verwaltungsbezirk  
––––––––––––––– 
Pflegegrad 
Leistungsempfänger/-innen der Pflegeversicherung 
insgesamt 
davon  
in ambulan- 
ter Pflege 
in voll- 
stationärer 
Pflege 
mit  
Pflegegeld 
mit Pflege- 
grad 1 und 
anderen 
Leistungen 1 
 Pflegegrad 3 415 899  82 084  61 910  271 905  - 
 Pflegegrad 4 164 209  31 841  57 434  74 934  - 
 Pflegegrad 5 60 446  11 541  27 836  21 069  - 
noch keine Zuordnung  195  - 195  - - 
 Insgesamt  1 387 134  240 078  169 213  818 023  159 820  
  100 %  17,31 %  12,20 %  58,97 %  11,52 %  
Reg.-Bez. Münster        
 Pflegegrad 1 29 433  4 485  69  - 24 879  
 Pflegegrad 2 78 795  17 625  4 035  57 135  - 
 Pflegegrad 3 49 590  11 961  9 549  28 083  - 
 Pflegegrad 4 19 764  4 311  7 857  7 596  - 
 Pflegegrad 5 7 335  1 491  3 534  2 310  - 
noch keine Zuordnung  27  - 27  - - 
 Insgesamt  184 944  39 873  25 068  95 127  24 879  
  100 %  21,56 %  13,55 %  51,44 %  13,45 %  
Münster, Stadt        
 Pflegegrad 1  2 151  297  9 - 1845  
 Pflegegrad 2  5 361  1 224  480  3 660  - 
 Pflegegrad 3  3 858  852  966  2 037  - 
 Pflegegrad 4  1 626  327  738  561  - 
 Pflegegrad 5  690  156  351  183  - 
noch keine Zuordnung  6 - 6 - - 
 Insgesamt  13 695  2856  2553  6441  1845  
  100 %  20,85 %  18,64 %  47,03 %  13,47 %

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 13 
 
 
Tabelle:  Pflegequote nach Alter 
Alter Pflegequote insgesamt 
Männlich  Weiblich  
unter 60 Jahre  1,02%  0,85%  
60 - 69 Jahre 3,62%  3,26%  
70 - 79 Jahre  9,29%  10,56%  
80 - 89 Jahre  28,51%  37,43%  
90 Jahre und älter  67,26%  78,96%  
Quelle: IT.NRW - Pflegestatistik, Bevölkerungsdaten des Stadtplanungsamtes, eigene Berechnung 
Bei einer Betrachtung der Inanspruchnahme von Leistungen nach Pflegegraden (nachfolgende 
Grafik) wird deutlich, dass insbesondere die ausschließliche Nutzung des Pflegegeldes und die 
stationäre Pflege durch die Höhe der Pflegebedürftigkeit beeinflusst wird. Bei Pflegegrad 2 ist 
der Anteil derjenigen, die ausschließlich Pflegegeld in Anspruch nehmen, mit rund 68 Prozent 
sehr hoch und mit neun Prozent die Inanspruchnahme von stationärer Pflege gering. Umge- 
kehrt verhält es sich bei Pflegegrad 5. Dort nehmen  rund 51 Prozent der pflegebedürftigen 
Personen die stationäre Pflege in Anspruch und 27 P rozent das Pflegegeld.  Die ambulante 
Pflege und die Tagespflege sind Angebote, die durchgängig weniger abhängig vom bestehen- 
den Pflegegrad in Anspruch genommen werden. 
Quelle: IT NRW (2024), Pflegestatistik über die Pflegeversicherung am 31.12.2023 
Bei der Betrachtung der Inanspruchnahme von Leistun gen der Pflegeversicherung nach Ge- 
schlecht gibt es bei dem Vergleich der absoluten Za hlen deutliche Unterschiede. Mit insge- 
samt 8.481 pflegebedürftigen Frauen ist deren Antei l deutlich höher als der der Männer mit 
5.211 Personen. Dies setzt sich fort bei der Auswertung der einzelnen Leistungsangebote. Der 
Anteil der Frauen überwiegt.  
In der nachfolgenden Tabelle wird die prozentuale I nanspruchnahme verschiedener Leistun- 
gen nach Männern und Frauen differenziert dargestel lt. Die Angebote der Tagespflege 
0% 
10% 
20% 
30% 
40% 
50% 
60% 
70% 
80% 
Pflegegrad 1 Pflegegrad 2 Pflegegrad 3 Pflegegrad 4 Pfl egegrad 5 
Inanspruchnahme von Leistungen in Prozent 
nach Pflegegraden 
Ambulante Pflege Stationäre Pflege Pflegegeld Tagespflege

14 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
(m=4 %; w= 5 %) und der ambulanten Pflege (m=17,5 % ; w=22,9 %) werden anteilsmäßig na- 
hezu gleichermaßen von beiden Geschlechtern in Ansp ruch genommen. Mehr als die Hälfte 
aller pflegebedürftigen Männer (54,3 %) nutzen ausschließlich Pflegegeld, bei den Frauen sind 
es mit 42,5 Prozent deutlich weniger. In der stationären Pflege ist es umgekehrt. Mit 20,8 Pro- 
zent der pflegebedürftigen Frauen ist der Anteil deutlich höher als bei den Männern mit 14,2 
Prozent.  
Quelle: IT NRW (2024), Pflegestatistik über die Pflegeversicherung am 31.12.2023 
*Personen mit der Geschlechtsangabe „divers“ oder „ ohne Angabe“ (Geschlecht nach § 22 Abs. 3 PStG) sin d 
zufällig auf männlich oder weiblich verteilt. 
Es ist anzunehmen, dass Frauen, aufgrund eines oftmals geringeren Alters und einer höheren 
Lebenserwartung, ihre Partner bei zunehmender Pfleg ebedürftigkeit unterstützen und pfle- 
gen, so dass die Inanspruchnahme von Pflegegeld bei Männern höher ausfällt und die Nutzung 
der stationären Dauerpflege seltener notwendig wird.  
4.2  Erkenntnisse aus der Befragung „Pflege und Unterstützung im Alter“ 
Im Juni 2025 wurden die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage „Pflege und Unterstützung 
im Alter“ veröffentlicht, die gemeinsam vom Stadtpl anungsamt und Sozialamt in Münster 
durchgeführt wurde. Am 18.09.2023 erhielten insgesa mt 5.012 Münsteraner*innen ab 60 
Jahre per Zufallsstichprobe aus dem Melderegister e inen Fragebogen, eine Erinnerung er- 
folgte am 09.10.2023. Mit 1.542 Rückläufen per Post und 366 online ausgefüllten Fragebögen 
gab es eine sehr gute Beteiligung. Die Rücklaufquote lag bei insgesamt 38,06 Prozent. Die Er- 
gebnisse wurden in einer Berichtsvorlage (V/0164/2025) und auf der Seite des Stadtplanungs- 
amtes zu den Kommunalen Umfragen veröffentlicht ( http://www.stadt-muenster.de/statis- 
tik-stadtforschung/kommunale-umfragen.html ). 
Diese Befragung liefert u.a. Auskünfte über die kon krete Situation von pflegebedürftigen 
Münsteraner*innen (Personen mit Pflegegrad). Insges amt geben 192 Personen (von 1.908 
Rückmeldungen) an, dass sie einen Pflegegrad haben, der sich wie folgt verteilt: PG 1: 21,88 %, 
PG 2: 42,19 %, PG 3: 23,44 % und PG 4+5: 12,50 %. D amit waren 10 Prozent der befragten 
Personen zum Zeitpunkt der Umfrage pflegebedürftig.  Es ist davon auszugehen, dass Perso- 
nen ohne gesundheitliche Einschränkungen proportion al häufiger an einer Umfrage teilneh- 
men als Personen mit Unterstützungsbedarf. Nach der  Statistik der Pflegeversicherung von 
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 
Ambulante Pflege 
stationäre Dauerpflege 
 Pflegegeld 
Tagespflege 
Inanspruchnahme von Leistungen in Prozent 
nach Geschlecht* 
Frauen Männer

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 15 
 
 
IT.NRW waren zum Stichtag 31.12.2023 rund 14,59 Prozent der Bevölkerung ab 60 Jahre pfle- 
gebedürftig. Das sind 4,5 Prozent mehr als in der s tädtischen Umfrage. Dennoch liefern die 
Ergebnisse Einblicke insbesondere in die Versorgungsstrukturen in Münster, die einen wesent- 
lichen Einfluss auf die benötigte Pflegeinfrastruktur haben.  
Um Informationen zu bestehenden Versorgungsnetzwerken zu erhalten, wurde gefragt, durch 
wen die Personen mit einer festgestellten Pflegebed ürftigkeit Hilfe und Unterstützung erhal- 
ten. Eine Mehrfachnennung war möglich. Rund jede dr itte pflegebedürftige Person (32,9 %) 
erhält ausschließlich Unterstützung durch private Personen, während 10,2 Prozent ausschließ- 
lich durch externe Hilfe (ehrenamtliche und bezahlte Helfer*innen/Dienste) versorgt werden. 
Der Großteil mit 56,3 Prozent hat ein Versorgungsnetzwerk aus privaten und externen Unter- 
stützern aufgebaut. 4,2 Prozent der befragten Personen haben eine so genannte „24-Stunden-
Pflege“/“Live-in-Care“ im eigenen Haushalt und 12 P rozent der pflegebedürftigen Personen 
leben in einer Einrichtung mit umfassender Betreuung und pflegerischen Versorgung. 
Bei den Personen, die im eigenen Haushalt leben und Unterstützung erhalten (ohne Personen 
in stationären Einrichtungen oder Pflege-Wohngemein schaften), ist erkennbar, dass Männer 
(41,2 %) häufiger nur private Unterstützung erhalte n als Frauen (23 %). Neben Geschlechts- 
unterschieden zeigen sich auch Unterschiede in Bezug auf die Wohnsituation. Bei alleinleben- 
den Personen ist der Anteil ausschließlich privat g eleisteter Unterstützung mit 18,5 Prozent 
deutlich geringer als bei Personen, die in Gemeinschaft wohnen (42,7 %).  
Auf die Frage, wie weit die Person entfernt wohnt, die die größte private Hilfe und Unterstüt- 
zung leistet, geben 42,7 Prozent der Personen an, d ass die Person im gleichen Haus wohnt. 
Weitere 26,6 Prozent haben private Unterstützung im  Umkreis bis zu 5 Kilometer und 15,1 
Prozent bis zu 30 Kilometer. 6,3 Prozent der Personen mit Pflegegrad erhalten private Unter- 
stützung auf größerer Distanz von über 30 Kilometer n. 3,1 Prozent der Befragten geben an, 
dass sie keine private Hilfe erhalten und somit auf die professionelle Unterstützung angewie- 
sen sind. Dies beinhaltet neben der pflegerischen Versorgung und Unterstützung in der Haus- 
haltsführung auch die Organisation von Versorgungsnetzwerken, die für einen Verbleib in der 
eigenen Häuslichkeit zwingend erforderlich ist. 
Von den befragten Personen mit Pflegegrad geben 76 Prozent an, dass sie zum Zeitpunkt der 
Umfrage genügend Unterstützung und Hilfe erhalten haben. 14,6 Prozent der pflegebedürfti- 
gen Personen wünschen sich mehr Unterstützung. Von dieser Gruppe begründen 46,7 Prozent 
die fehlende Unterstützung mit fehlenden finanziellen Möglichkeiten und 66,7 Prozent geben 
an, dass Angebote nicht zur Verfügung stehen, insbe sondere Hilfe im Haushalt (46,7 %) und 
eine stundenweise Betreuung und Begleitung (80 %). 
Die Ergebnisse der Befragung verdeutlichen die zent rale Bedeutung privater Unterstützungs- 
netzwerke für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Münster, häufig in Kombination 
mit professionellen Angeboten. Gleichzeitig zeigt s ich, dass ein Teil der Betroffenen zusätzli- 
chen Unterstützungsbedarf hat, insbesondere bei haushaltsnahen Dienstleistungen sowie bei 
stundenweiser Betreuung und Begleitung.  
5 Häusliche Pflege durch An- und Zugehörige 
Die Unterstützung pflegebedürftiger An- und Zugehöriger ist für viele Personen eine Aufgabe, 
die zur zweiten Lebenshälfte dazugehört. Häufig beginnt diese Phase mit der Übernahme von 
Unterstützungs- und Pflegeleistungen für die eigene n Eltern. Mit zunehmendem Alter rückt

16 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
nicht selten auch die Pflege der Partnerin oder des  Partners in den Vordergrund. Häusliche 
Pflege ist damit ein prägendes Element innerhalb von Familien und zeigt eine gelebte Verant- 
wortung und Solidarität in unserer Gesellschaft.  
Die Pflege wird häufig nicht isoliert von einzelnen Personen geleistet, sondern ist eingebettet 
in ein Netzwerk aus familiären, informellen und pro fessionellen Unterstützungsstrukturen. 
Neben weiteren Familienangehörigen tragen ambulante Dienste, Angebote zur Unterstützung 
im Alltag, Tagespflegeeinrichtungen, Beratungsstellen, ehrenamtlich Engagierte sowie soziale 
Kontakte im Umfeld, wie Nachbarschaft, Freundschaften und Bekannte zur Stabilisierung der 
Versorgungssituation bei. Dennoch liegt die Hauptverantwortung für Organisation, Koordina- 
tion und alltägliche Pflegeleistungen überwiegend bei den An- und Zugehörigen selbst.  
An- und Zugehörige sichern damit auch in Münster ma ßgeblich die Versorgung pflege- und 
hilfsbedürftiger Menschen im häuslichen Umfeld. Sie  übernehmen eine tragende Rolle im 
Pflegesystem und stellen zugleich dessen größte Ressource dar. Gleichzeitig sind sie aufgrund 
der hohen zeitlichen, emotionalen und häufig auch f inanziellen Belastungen eine besonders 
verletzliche Gruppe. Die Vereinbarkeit von Pflege, Beruf und eigenen gesundheitlichen Be- 
dürfnissen stellt viele Pflegende vor erhebliche Herausforderungen.  
Vor diesem Hintergrund kommt der häuslichen Pflege durch An- und Zugehörige im Rahmen 
der Pflegeplanung eine besondere Bedeutung zu. Eine differenzierte Betrachtung ihrer Situa- 
tion, ihrer Unterstützungsbedarfe und der bestehenden Entlastungsangebote ist zentrale Vo- 
raussetzung für eine nachhaltige Sicherung der pflegerischen Versorgung. 
Pflegestatistik über die Pflegeversicherung von IT.NRW 
In Münster beziehen mehr als 6.440 Personen ausschließlich Pflegegeld, das heißt, sie nehmen 
keine zusätzlichen Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch. Dies entspricht einem An- 
teil von 47 Prozent aller pflegebedürftigen Personen.  
Im Vergleich zum Jahr 2021 (5.350 Personen) ist die Zahl der Personen, die ausschließlich Pfle- 
gegeld beziehen, weiter deutlich gestiegen. Mit 20,4 Prozent ist das der stärkste Anstieg unter 
den Leistungsarten. Anteiliges Pflegegeld erhalten zudem Personen, die Pflegegeld in Kombi- 
nation mit Sachleistung erhalten (1.269 Personen) o der ergänzend Leistungen der Verhinde- 
rungs- bzw. Kurzzeitpflege (456 Personen) in Anspruch nehmen.  
Der nachfolgenden Abbildung kann man entnehmen, das s mehr als die Hälfte der Personen 
über 60 Jahre, die von An- und Zugehörigen versorgt werden, den Pflegegrad 2 haben. Es wer- 
den jedoch auch noch schwer pflegebedürftige Person en der Pflegegrade 4 und 5 vorrangig 
von An- und Zugehörigen versorgt. Ihr Anteil hat sich im Vergleich zum Jahr 2021 (10 %) erhöht 
und beträgt nun 12 Prozent der Pflegegeldempfänger*innen.

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 17 
 
 
Quelle: IT.NRW (2024), Pflegestatistik über die Pflegeversicherung am 31.12.2023 
Situation der pflegenden An- und Zugehörigen in Münster 
Etwa jede fünfte Person (n = 414, 22,6 %) ab 60 Jah re in Münster leistet bei einer oder meh- 
reren privaten Bezugsperson/en regelmäßig aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes 
Hilfe. Dies geht hervor aus der repräsentativen Umf rage zur „Pflege und Unterstützung im 
Alter“ des Sozialamtes in Kooperation mit dem Stadtplanungsamt. Dabei gibt ein höherer An- 
teil der Frauen (25,3 %) als Männer (18.9 %) an, da ss sie aktuell regelmäßig jemanden be- 
treuen und/oder pflegen. Bei Personen mit Migration svorgeschichte geben 20,9 Prozent an, 
dass es Personen gibt, die von ihnen privat betreut bzw. gepflegt werden. Auch wenn der An- 
teil der pflegenden An- und Zugehörigen mit zunehmendem Alter abnimmt, gibt es selbst bis 
ins hohe Alter pflegende An- und Zugehörige. In der  Altersgruppe der 60 bis 64-Jährigen ist 
der Anteil der pflegenden An- und Zugehörigen mit 32,5 Prozent am größten, gefolgt von den 
75 bis 79-Jährigen mit 24,1 Prozent.  
Bei den 60 bis 69-Jährigen sind es in der Regel die  Eltern (69,8 %) die unterstützt werden. In 
den nachfolgenden Altersgruppen sind es vorrangig Partner*innen. Auch die Doppelbelastung 
durch die Pflege mehrerer An- und Zugehöriger findet sich in allen Altersgruppen.  
Übernehmen Kinder oder Lebenspartner*innen die Unterstützung, machen sie dies in der Re- 
gel nicht allein, sondern können zu 87 Prozent auf weitere Personengruppen zurückgreifen, 
die bei der Pflege und Betreuung entlasten. Dies si nd weitere An- und Zugehörige (38,7 %), 
ambulante Pflegedienste (27 %), stationäre Einrichtungen (13,2 %), Tagespflegeeinrichtungen 
(6,2 %), Unterstützung durch Alltags- /Nachbarschaf tshelfer*innen (6 %), 24-Stunden-
Pflege/Betreuung zuhause (3,8 %), ehrenamtliche Helfer*innen (3,6 %) und die Teilnahme der 
betroffenen Person an Betreuungsgruppen (1,5 %). Das Versorgungsnetzwerk verändert sich, 
wenn eine Pflegebedürftigkeit festgestellt wird. Die Unterstützung durch weitere An- und Zu- 
gehörige verringert sich auf 29,6 Prozent und die Unterstützung durch Leistungen, die von der 
Pflegekasse refinanziert werden können, steigen an:  Unterstützung durch Alltags- und Nach- 
barschaftshelfer*innen (9,9 %), Teilnahme an Betreu ungsgruppen (5,6 %), Unterstützung 
durch einen ambulanten Pflegedienst (35,2 %) oder durch Tagespflegeeinrichtungen (11,3 %).  
56% 
32% 
10% 
2% 
Pflegegeldempfänger/-innen ab 60 Jahre nach Pflegegrad in Prozent 
Pflegegrad 2 
Pflegegrad 3 
Pflegegrad 4 
Pflegegrad 5

18 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Bei der Frage, seit wann Personen Unterstützung und  Betreuung leisten, gaben 11,4 Prozent 
bis zu ein Jahr an, 15,5 Prozent bis zu 2 Jahren, 2 0,2 Prozent bis zu 4 Jahre, 19,9 Prozent zwi- 
schen 5 und 7 Jahre und mehr an. Die Durchschnittsd auer einer Unterstützung oder Pflege 
durch An- und Zugehörige von Eltern liegt bei 7 Jah re, bei Partner*innen bei 8 Jahre und bei 
Geschwistern und Kindern deutlich höher mit 11 bis 26 Jahren. Die Unterstützung durch An- 
und Zugehörige umfasst somit in der Regel lange Zeiträume.  
An- und Zugehörige, die Personen mit einem Pflegegrad unterstützen, geben mit 10,6 Prozent 
an, dass sie die Belastung durch die Pflege und Hil fe als stark und 39,2 Prozent als eher stark 
einstufen. 40,4 Prozent geben an eher geringe und 6 ,7 Prozent keine Belastung zu erleben. 
Der Pflegegrad der betroffenen Person ist dabei jedoch weniger ausschlaggebend. Bei Pflege- 
grad 2 (7,0 %) ist die starke Belastung seltener als bei den Pflegegraden 3, 4 und 5. Hier ist der 
Belastungsgrad nahezu gleichbleibend mit 15,0 Prozent (PG 3) und 15,4 Prozent (PG 4+5). Mit 
zunehmendem Alter der pflegenden An- und Zugehörigen und auch mit der Verschlechterung 
des eigenen Gesundheitszustandes steigt die empfundene Belastung.  
Die pflegenden An- und Zugehörigen von Personen mit einem festgestellten Pflegebedarf ge- 
ben an, dass ihnen mit 45,8 Prozent Erholung und Regeneration fehlt. Nicht genügend Zeit für 
Hobbies, Freizeitaktivitäten und Sport haben 35,6 P rozent und 29,8 Prozent geben an, nicht 
genug Zeit für die Pflege von Freund- und Bekanntsc haften zu haben. Bei 20,4 Prozent fehle 
es aufgrund der Unterstützungsleistungen an Zeit fü r die Familie und 12,7 Prozent geben an, 
dass sie gerne mehr Zeit für die Erwerbstätigkeit h ätten (Mehrfachnennungen waren mög- 
lich). 27,6 Prozent der pflegenden An- und Zugehörigen geben an, dass ihnen nichts fehle.  
6 Einrichtungen und Dienste in Münster 
In Münster gibt es ein ausdifferenziertes Angebot a n pflegerischen und pflegeergänzenden 
Angeboten. Im Folgenden werden die vorhandenen stationären, teilstationären und ambulan- 
ten Angebote, deren Entwicklung sowie zu erwartende  Bedarfe dargestellt. Die benannten 
Angebote sind der Datenbank PfAD.wtg, dem elektronischen Anzeigeverfahren für Wohn- und 
Betreuungsangebote nach dem Wohn- und Teilhabegeset z Nordrhein-Westfalen, entnom- 
men. 
In der folgenden Tabelle erfolgt einleitend die Dar stellung der Entwicklung der Pflegeinfra- 
struktur je 1.000 Einwohner*innen ab 80 Jahre. 
 
Tabelle:  Pflegeinfrastruktur je 1.000 Einwohner/-innen ab 80 Jahre 
Am  
31.12. 
Bevölke- 
rung ab 80 
Jahre 
Plätze pro 1.000 Einwohner/-innen ab 80 Jahre 
Stationäre 
Pflege- 
plätze 
Ambulant betreute 
Wohngemeinschaf- 
ten 
Tagespfle- 
geplätze 
Kurzzeit- 
pflege- 
plätze 
2016  16.262  162,71  12,67  11,87  14,33  
2017  16.808  157,43  13,56  11,48  15,83  
2018  17.394  152,12  12,94  11,21  16,10  
2019  18.178  145,40  13,75  10,73  15,79  
2020  18.908  138,51  13,22  13,49  15,18  
2021  19.410  135,34  14,99  13,45  14,89  
2022  19.448  134,98  15,89  15,07  14,50

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 19 
 
 
Am  
31.12. 
Bevölke- 
rung ab 80 
Jahre 
Plätze pro 1.000 Einwohner/-innen ab 80 Jahre 
Stationäre 
Pflege- 
plätze 
Ambulant betreute 
Wohngemeinschaf- 
ten 
Tagespfle- 
geplätze 
Kurzzeit- 
pflege- 
plätze 
2023  19.571  133,82  15,79  14,05  14,41  
2024  19.635  133,38  15,33  14,41  14,36  
2025  19.014  137,74  15,83  14,88  14,83  
Quelle: Stadt Münster, Bevölkerungsdaten des Stadtp lanungsamtes; eigene Berechnung des Sozialamtes 
Pflegemodellrechnung von IT.NRW 
IT.NRW hat im März 2026 eine neue Pflegemodellrechnung zur Entwicklung der Pflegebedürf- 
tigkeit in NRW, eine Statistik zur Einschätzung der zukünftigen Nachfrageentwicklung, zur Ver- 
fügung gestellt. Die Berechnung beruht auf Daten au s der Pflegestatistik 2021 und 2023 und 
der Bevölkerungsvorausberechnung für NRW 2024 bis 2050/2070. 
Die Modellrechnung bezieht sich auf die verschiedenen Arten der Pflegeleistungen nach Alter, 
Geschlecht und Pflegegrad. Es erfolgt eine konstant e Hochrechnung bis 2050 in den Kreisen 
und kreisfreien Städten. Für die ambulante sowie st ationäre Pflege wurde die durchschnittli- 
che Pflegequote aus den Jahren 2021 und 2023 verwen det. Für die Berechnung der Pflege- 
geldleistungen wurde ausschließlich die Pflegequote aus dem Jahr 2023 genutzt, um den Ein- 
führungseffekten des im Jahr 2017 eingeführten Pfle gebedürftigkeitsbegriffs entgegenzuwir- 
ken. Das Ergebnis stellt keine fest zu erwartende E ntwicklung dar. Es wird eine „Wenn-dann-
Aussagen“ getroffen, die eine Orientierung für die Kommunen darstellt. 
In Münster steigt nach der Pflegemodellrechnung die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen 
bis 2050 überdurchschnittlich stark, um 36,5 Prozent, an (NRW: 21 %).  
Quelle: IT.NRW (2026) Pflegemodellrechnung 2024-2050  
2.600 2.900 3.000 3.200 3.600 3.900 
2.800 3.000 3.200 3.400 3.800 4.000 
6.500 6.800 7.200 7.700 
8.200 8.600 1.800 1.900 2.000 
2.100 
2.200 
2.300 
0
2.000 
4.000 
6.000 
8.000 
10.000 
12.000 
14.000 
16.000 
18.000 
20.000 
2025 2030 2035 2040 2045 2050 
Pflegemodellrechnung, IT.NRW 
Entwicklung der Leistungsempfänger*innen von 2025-2050 
Stationäre Pflege Ambulante Pflege Pflegegeld mit Pflegegrad 1

20 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Die konstante Hochrechnung berücksichtigt nur die d emographische Entwicklung der Bevöl- 
kerung. Die Weiterentwicklung und Veränderung von Angeboten, Auswirkungen durch Ände- 
rungen der gesetzlichen Regelungen sowie Annahmen z ur Personalentwicklung werden hier 
nicht berücksichtigt. Langfristige Prognosen sind a us diesem Grund nur bedingt aussagekräf- 
tig 
. 
6.1  Vollstationäre Pflegeeinrichtungen 
6.1.1  Bestandseinrichtungen 
Aktuell stehen in Münster 32 vollstationäre Pflegee inrichtungen mit insgesamt 2.601 Dauer- 
pflegeplätzen zur Verfügung. Ergänzend kommt eine stationäre Einrichtung für Menschen mit 
Intensivpflegebedarf mit 18 Plätzen hinzu.  
Die Anzahl der vorhandenen Plätze ist nach einem zunächst kontinuierlichen Anstieg seit dem 
Jahr 2012 nahezu stabil geblieben ist. Dies ist u.a . damit zu begründen, dass in der verbindli- 
chen Pflegebedarfsplanung vom Jahr 2015 bis 2023 keine Bedarfsbestätigungen für die Errich- 
tung neuer Pflegeeinrichtungen erteilt wurden. Seit 2024 ist der Ausbau von zusätzlichen sta- 
tionären Plätzen nicht mehr abhängig von einer kommunalen Bedarfsbestätigung.  
Im Frühjahr 2024 wurden für die in der nachfolgenden Tabelle genannten stationären Einrich- 
tungen Bedarfsbestätigungen zur Erweiterung der Pla tzzahl ausgestellt. Drei der vier Einrich- 
tungen haben bisher einen Antrag auf das Abstimmungsverfahren nach § 10 Abs. 3 APG DVO 
gestellt. Eine Umsetzung wird von allen Einrichtungen weiterverfolgt. 
 
Tabelle: Erweiterungen von stationären Einrichtungen in Bau/in Planung. Stand: 31.12.2025 
Nr.  Stationäre Einrichtung  Träger *innen  Stadt- 
bezirk 
Stadtteil  Plätze  
1 Alwine -Lauterbach -Senioren- 
zentrum 
AWO Bezirk Westliches 
Westfalen e.V. 
West  Albachten  12  
2 DKV -Residenz am Tibusplatz  DKV -Residenz am Tibus- 
platz gGmbH 
Mitte  Budden- 
turm 
4 
3 Haus vom Guten Hirten – 
Pflegebereich 
Guter Hirte Münster 
gGmbH 
Mitte  Herz -Jesu  4 
4 Kardinal -von -Galen -Stift  Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbh 
Südost  Angel- 
modde 
9 
Geplante Plätze stationären Einrichtungen insgesamt 29  
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung 
6.1.2  Bewertung der Versorgungssituation 
Zur Bewertung, inwieweit das bestehende Angebot der  stationären Pflegeeinrichtungen den 
örtlichen Bedarf deckt, wurden unterschiedliche met hodische Herangehensweisen genutzt, 
um sich einer fundierten Einschätzung anzunähern. D ie Ergebnisse dieser Vorgehensweisen 
sind jedoch nicht als abschließende Feststellung zu  verstehen, sondern als belastbare Hin- 
weise, die in ihrer Gesamtschau eine Einordnung ermöglichen. 
Auslastung der Angebote mit umfassender Pflege in Münster 
Durch die Stadt Münster wird seit dem Jahr 2011 regelmäßig die Auslastung der vollstationä- 
ren Pflegeeinrichtungen abgefragt.

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 21 
 
 
Tabelle: Auslastung der vollstationären Pflegeeinrichtungen in Prozent  
Zum  1.1. 1.4. 1.7. 1.10.  
2016 96,5 96,0 96,8 96,5 96,5 
2017 95,8 95,9 96,1 95,8 95,9 
2018 95,7 96,3 95,2 96,0 95,8 
2019 94,5 96,5 96,0 96,1 95,8 
2020 ./.* ./.* ./.* ./.* ./.* 
2021 ./.* ./.* 96,4 96,2 96,3 
2022 95,7 95,3 95,6 95,7 95,6 
2023 93,5 95,0 95,5 94,9 94,7 
2024 93,5 93,7 94,1 93,9 93,8 
2025 92,8 93,6 93,9 94,5 93,7 
2026 94,1 ./. ./. ./. ./. 
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung, eigene Erhebung 
*Die Datenerhebung wurde aufgrund der Corona-Pandemie für diesen Zeitraum ausgesetzt. 
Mit einer Auslastung von durchschnittlich 93,7 Proz ent für das Jahr 2025 ist die Auslastung 
seit 2022 weiter rückläufig. Bei der Betrachtung der durchschnittlichen Auslastung der einzel- 
nen Einrichtungen der letzten Abfrage ist zu sehen, dass 13 der 32 Einrichtungen mit mindes- 
tens 98 Prozent voll ausgelastet und weitere 6 Einrichtungen mit 97 Prozent nahezu ausgelas- 
tet waren. Vier Einrichtungen haben in dem abgefrag ten Zeitraum Baumaßnahmen durchge- 
führt, die zu einer verminderten Belegung geführt h aben, und zwei Einrichtungen gaben an, 
dass aufgrund von Umstrukturierungen kurzzeitig weniger belegt wurde. Eine Einrichtung be- 
gründete die geringere Auslastung mit Personalmange l. Die Situation verbessere sich, eine 
Vollbelegung sei jedoch weiterhin nicht möglich. 
Mit dem Heimfinder ( 
www.heimfinder.nrw.de ) gibt es in NRW seit einiger Zeit die Möglich- 
keit, freie Kapazitäten in stationären Einrichtungen auf einen Blick zu sehen, um eine schnelle 
Versorgung zu organisieren. Stationäre Einrichtunge n sind nach § 23 Abs. 4 WTG DVO ver- 
pflichtet, tagesaktuell freie und belegbare Plätze anzuzeigen; sofern eine Warteliste besteht 
oder ein Platz bereits vergeben ist, ist dieser Platz im Heimfinder nicht anzugeben. Bei einem 
regelmäßigen Blick in den Heimfinder wird deutlich,  dass sich die Situation in Münster etwas 
entspannt im Vergleich zum vorherigen Pflegeplan. I m Jahr 2024 wurden nur vereinzelt freie 
Plätze gemeldet, während zu Beginn des Jahres 2026 mehrere freie Plätze angezeigt wurden 
(13.02.2026: 8 freie Plätze; 17.02.2026: 4 freie Plätze, 16.03.2026: 1 freier Platz).  
Pflegemodellrechnung von IT.NRW  
Die Pflegemodellrechnung von IT.NRW kommt zu dem Ergebnis, dass der Bedarf an stationä- 
ren Plätzen in Münster bis zum Jahr 2050 deutlich a nsteigt. Bis zum Jahr 2050 kommt die 
Prognose auf einen Bedarf an 3.900 Plätzen.

22 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Quelle: IT.NRW 2026: Pflegemodellrechnung NRW 2024-2050  
Für eine aktuelle Bedarfseinschätzung sind jedoch d ie nächsten drei bis fünf Jahre relevant. 
Hier kommt die Modellrechnung in den Jahren 2026-2028 zu einem Bedarf in Höhe von 2.700, 
im Jahr 2029 in Höhe von 2.800 und in den Jahren 2030-2033 in Höhe von 2.900 Plätzen in der 
stationären Pflege 1. Dem gegenüber steht ein aktuelles Angebot an 2.619 Plätzen in stationä- 
ren Einrichtungen. 
Vorausberechnung der Pflegeplanung anhand von Pflegequoten 
Seit dem Jahr 2020 wird für die Ermittlung des Bedarfs an stationären Dauerpflegeplätzen zu- 
sätzlich eine eigene Berechnung auf der Grundlage der Daten der Pflegestatistik (IT.NRW) und 
der kleinräumigen Bevölkerungsprognose der Stadt Mü nster durchgeführt, die die Bevölke- 
rungsentwicklung erfahrungsgemäß genauer abbildet. Dabei wird ebenfalls eine konstante 
Entwicklung unterstellt, indem die Inanspruchnahme der Pflegeleistungen auf dem Niveau des 
Referenzjahres verbleibt (Status-Quo-Berechnung). M it dieser Berechnung wird das aktuelle 
Versorgungsniveau lediglich fortgeschrieben. Eine bestehende Unterdeckung in der aktuellen 
Versorgung und gesetzliche Veränderungen, die einen Effekt auf die Pflegequoten haben, wer- 
den hier nicht berücksichtigt. 
Die Pflegequoten der stationären Pflege in Münster entwickeln sich von 0,03 Prozent bei den 
unter 60-jährigen Personen bis hin zu 27,83 Prozent  bei den über 90-jährigen Frauen, siehe 
nachfolgende Tabelle. 
Tabelle:   
Prozentualer Anteil (Pflegequoten) in stationären Einrichtungen nach Alter und Geschlecht* 
Alter Pflegequote stationäre Dauerpflege 
Männlich Weiblich 
unter 60 Jahre 0,03 % 0,03 % 
60 - 69 Jahre 0,55 % 0,39 % 
70 - 79 Jahre 1,43 % 1,72 % 
 
1 Die Daten werden jeweils auf Hunderter auf- bzw. abgerundet.    
2.600 
2.900 3.000 3.200 
3.600 
3.900 
0
500 
1.000 
1.500 
2.000 
2.500 
3.000 
3.500 
4.000 
4.500 
2025 2030 2035 2040 2045 2050 
Entwicklung der Personenanzahl in der stationären Pflege

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 23 
 
 
80 - 89 Jahre 5,11 % 8,14 % 
90 Jahre und älter 14,98 % 27,83 % 
Gesamt 0,23 % 1,05 % 
Quelle: Pflegestatistik IT.NRW, Bevölkerungsdaten Stadtplanungsamt, eigene Berechnung 
*Personen mit Geschlechtsangabe „divers“ o. „ohne Angabe“ sind zufällig auf männlich oder weiblich verteilt. 
Die Pflegequoten wurden auf der Grundlage der klein räumigen Bevölkerungsprognose der 
Stadt Münster 2025-2035 bis zum Jahr 2029 hochgerechnet (siehe nachfolgende Tabelle) und 
ins Verhältnis zum aktuellen Bestand an stationären Pflegeplätzen gesetzt. Es wird davon aus- 
gegangen, dass mit einer durchschnittlichen Belegung von 98 Prozent eine Vollauslastung er- 
reicht wird. 
Tabelle:  Bedarfsermittlung für die stationäre Pflege 
Jahr Prognose:  
stationärer Bedarf 
Bestand  
stationäre Pflege 
Auslastung  
98 %  
Zusätzlicher 
Bedarf 
2026 2.592  2.619  2.567  25  
2027 2.647  2.619  2.567  80  
2028 2.714  2.619  2.567  147  
2029 2.791  2.619  2.567  224  
Quelle: eigene Berechnung 
 
Auf Grundlage der Berechnung ergibt sich bis zum Ja hr 2029 ein zusätzlicher Bedarf an 224 
Plätzen in stationären Einrichtungen. Nach Abzug der bisherigen Erweiterungspläne, verbleibt 
ein Bedarf in Höhe von 195 Plätzen. 
 
Neben Plätzen in der stationären Pflege, kommt für die Personengruppe auch das Angebot 
von ambulanten Pflege-Wohngemeinschaften in Betrach t, da auch hier eine 24/7-Betreuung 
vorgehalten wird. Ein Ausbau in diesem Sektor, kann  den Bedarf in der stationären Pflege 
kompensieren. 
 
6.2  Kurzzeitpflege 
6.2.1  Bestandseinrichtungen 
Das Angebot der Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorü bergehende stationäre Versorgung und 
ist damit ein wichtiger Baustein zur Sicherung der häuslichen Pflege. Sie bietet pflegenden An- 
und Zugehörigen die Möglichkeit, für einige Tage de n Pflegealltag zu verlassen und die pfle- 
gebedürftige Person gut versorgt zu wissen. Die Kur zzeitpflege ist jedoch auch ein Angebot, 
das bei Akutsituationen zum Einsatz kommt, wenn z.B . die pflegende Person ad hoc ausfällt 
oder die gesundheitliche Situation des Betroffenen eine Rund-um-die-Uhr Betreuung erfor- 
derlich macht. Langzeit-Pflegeplätze stehen oftmals nicht direkt zur Verfügung, so dass für die 
Suche Zeit benötigt wird. Nach Krankenhausaufenthalten, wenn eine stationäre medizinische 
Behandlung nicht weiter notwendig ist, ein erhöhter  Versorgungsbedarf jedoch weiterhin 
über einen befristeten Zeitraum besteht, bietet die  Kurzzeitpflege eine Überbrückung bis zur 
Rückkehr ins eigene zuhause.

24 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Solitäre und eingestreute Kurzzeitpflegeplätze sind  voneinander zu unterscheiden. Solitäre 
Kurzzeitpflegeplätze stehen ausschließlich zu diesem Zweck zur Verfügung. Eingestreute Kurz- 
zeitpflegeplätze können variabel für die Dauer- ode r Kurzzeitpflege genutzt werden. Sie wer- 
den von den meisten Pflegeeinrichtungen angeboten. Eingestreute Kurzzeitpflegeplätze ste- 
hen jedoch nur dann zur Verfügung, wenn die Plätze nicht im Rahmen der Dauerpflege belegt 
sind. Vorrangig werden sie dafür genutzt, Leistungsansprüche gegenüber der Pflegekasse gel- 
tend zu machen, bevor die Dauerpflege beginnt. Der eigentliche Zweck der Kurzzeitpflege wird 
durch dieses Angebot nur nachrangig erfüllt. 
Das Angebot an Kurzzeitpflegeplätzen hat sich in de n letzten Jahren vier Jahren nicht geän- 
dert. Es gibt weiterhin 282 Kurzzeitpflegeplätze, d avon 69 solitäre und 213 eingestreute 
Plätze.  
6.2.2  Bewertung der Versorgungssituation 
Personen, die eine Kurzzeitpflegeeinrichtung suchen , schildern nach wie vor, 
 dass es sehr 
schwierig sei, einen geeigneten Platz zu finden. Wä hrend viele eingestreute Kurzzeitpflege- 
plätze durch stationäre Bewohner*innen belegt sind,  können rund 15 Plätze (Stand: 
01.10.2025) in der solitären Kurzzeitpflege aufgrund von Personalmangel nicht belegt werden. 
Die Auslastungsabfrage spiegelt außerdem eine hohe Fluktuation durch schwankende Auslas- 
tungszahlen wider. 
Gründe der fehlenden Erweiterung um Plätze liegen i nsbesondere an den strukturellen und 
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Träger*innen. Aufgrund der hohen Fluktuation und 
der kurzen Verweildauer ergibt sich für die Einrich tungen ein hoher Koordinations- und Ver- 
waltungsaufwand durch Aufnahme, Pflegeprozessplanun g und die Überleitung zurück in die 
häusliche Versorgung. Zudem ist die Nachfrage nach Kurzzeitpflegeplätzen im Jahresverlauf 
starken Schwankungen unterworfen, so dass eine kont inuierliche Auslastung nicht sicherge- 
stellt ist. Der Aufwand im Vergleich zur stationären Dauerpflege sei wesentlich höher, sowohl 
in der Pflege als auch in der Verwaltung, im sozial en Dienst, in der Hauswirtschaft, bei der 
Reinigung und bei der Instandhaltung. 
In Münster gibt es weiter einen zusätzlichen Bedarf  an solitären Kurzzeitpflegeplätzen. Nur 
die solitären Plätze stehen Personen in Krisensitua tionen oder zur Entlastung pflegender An- 
und Zugehöriger verlässlich zur Verfügung. 
6.3  Ambulante Pflege-Wohngemeinschaften 
6.3.1  Bestandseinrichtungen 
Ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaften ermögli chen ein Leben in häuslicher Ge- 
meinschaft mit umfassender Versorgungssicherheit. D ie Nutzerinnen und Nutzer mieten ein 
Zimmer in einer Wohngemeinschaft und schließen eine n weiteren Vertrag über allgemeine 
Betreuungsleistungen (Rund-um-die-Uhr-Betreuung) ab . Die gesondert zu vereinbarende 
pflegerische Versorgung erfolgt über einen ambulanten Pflegedienst. Perspektivisch soll in je- 
dem Quartier ein solches Wohn- und Versorgungsarran gement umgesetzt werden, um den 
pflegebedürftigen Menschen einen Verbleib im vertrauten Sozialraum zu ermöglichen. 
Das Angebot an Pflege-Wohngemeinschaften wurde bis 2022 stetig ausgebaut. Im Jahr 2024 
wurden vier Pflege-Wohngemeinschaften (32 Plätze) g eschlossen und zwei neue (24 Plätze) 
eröffnet. Seitdem gab es keine Veränderungen.

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 25 
 
 
Zum Stichtag 31.12.2025 gibt es in Münster 28 Pfleg e-Wohngemeinschaften mit insgesamt 
301 Plätzen. Außerdem hat der „Grüne Weiler eG“, eine Wohn-Genossenschaft, eine Cluster-
Wohnung mit 9 Apartments und eigenem Gemeinschaftsr aum für eine selbstorganisierte 
Wohngemeinschaft eröffnet. Hier leben Bewohner*inne n mit sehr unterschiedlichen Beein- 
trächtigungen und verschiedenem Alter zusammen. And ers als in den „Ambulant betreuten 
Pflege-Wohngemeinschaften“ gibt es hier keine umfas sende 24-Stunden-Betreuung. Die Un- 
terstützung wird individuell organisiert. Da eine u mfassende pflegerische Versorgung hier 
nicht gegeben ist, wird dieses Angebot bei den ambulanten Pflege-Wohngemeinschaften nicht 
eingerechnet. 
In Planung befindet sich derzeit eine zusätzliche Pflege-Wohngemeinschaft in Handorf in Trä- 
gerschaft der Diakonie mobil GmbH. Die Planung von zwei zusätzlichen Pflege-WGs mit jeweils 
8 Plätzen in Angelmodde aus dem Jahr 2024 ruht derz eit und wurde deshalb vorerst nicht 
weiter mit aufgeführt. 
Tabelle:  Ambulant betreute Pflege-WGs im Bau/in Planung. Stand: 31.12.2025 
Nr.  Pflege -Wohngemeinschaft  Träger *innen  Stadt- 
bezirk 
Stadtteil  Plätze  
1 Am Kirschgarten  Diakonie mobil GmbH  Ost  Handorf  12  
Geplante Plätze in Pflege -Wohngemeinschaften insgesamt  12  
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung 
6.3.2  Bewertung der Versorgungssituation 
Die Belegung der ambulanten Pflege-Wohngemeinschaft en wird seit Mitte 2021 abgefragt 
und fließt in die Bewertung des Bedarfs an Angeboten der umfassenden Versorgung mit ein. 
Tabelle:  Auslastung der Pflege-Wohngemeinschaften in Prozent 
zum  1.1. 1.4. 1.7. 1.10.  
2021 ./.* ./.* 88,3 88,3 88,3 
2022 90,7 90,0 92,8 88,3 90,5 
2023 89,6 92,5 91,5 92,9 91,6 
2024 93,9 94,9 94,5 94,1 94,4 
2025 96,4 96,0 94,7 92,4 94,9 
2026 94,0 ./. ./. ./. ./. 
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung, eigene Erhebung 
*Die Datenerhebung wurde aufgrund der Corona-Pandemie für diesen Zeitraum ausgesetzt. 
Mit einer durchschnittlichen Auslastung von 94,9 Pr ozent im Jahr 2025 steigt die Auslastung 
der Pflege-Wohngemeinschaften weiter an. Bei der Be trachtung der einzelnen Pflege-Wohn- 
gemeinschaften ist erkennbar, dass insgesamt 23 von  28 Angeboten voll ausgelastet waren 
(maximal ein freier Platz zum Stichtag). 
Das Mathildenstift hat im Oktober 2025 eine Pflege- WG für außerklinische Intensivpflege in 
eine Pflege-WG ohne besonderen Schwerpunkt umgewand elt. Hier werden nun, analog zur 
zweiten Pflege-WG im Haus, pflegebedürftige Personen ab Pflegegrad 2 versorgt.

26 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Ambulante Pflege-Wohngemeinschaften bieten mit ihre m Angebot der 24-Stunden-Betreu- 
ung eine Alternative zur stationären Versorgung. Vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs 
in der stationären Versorgung und dem fehlenden Ausbau neuer Einrichtungen, tragen Pflege-
WGs zur Stabilisierung der Versorgungsstrukturen bei.  
Aus diesem Grund besteht auch bei den Pflege-Wohngemeinschaften ein zusätzlicher Bedarf. 
Angebote der Pflege-WGs können fehlende Plätze in den stationären Einrichtungen kompen- 
sieren, da auch sie eine umfassende Versorgung anbi eten. Bei den Träger*innen- und Inves- 
tor*innenberatungen werden die konkreten Grundstücke und die Bedarfssituation der jewei- 
ligen Stadtteile und Stadtbezirke in der stationären Versorgung betrachtet, um einen bedarfs- 
gerechten Ausbau zu unterstützen.  
6.4  Tagespflege 
6.4.1  Bestandseinrichtungen 
In der Tagespflege werden pflegebedürftige und deme nziell erkrankte Menschen tagsüber 
professionell betreut und gepflegt. Die Tagespflege  ist ein wichtiges Angebot, welches den 
Verbleib in der bekannten Häuslichkeit unterstützt.  Pflegebedürftige Menschen erhalten die 
Möglichkeit, den Tag in Gemeinschaft zu verbringen und sich an Freizeitaktivitäten zu beteili- 
gen. An- und Zugehörige werden durch dieses Angebot tageweise entlastet, was oftmals einen 
längeren Verbleib in der vertrauten Umgebung ermögl icht, und die Selbstständigkeit der Be- 
troffenen stärkt. Alleinlebende Personen haben durc h das Angebot der Tagespflege eine or- 
ganisierte Form, um Gemeinschaft zu erleben und eine Tagesstruktur aufrecht zu erhalten.  
Im November 2024 eröffnete die „Tagespflege Lydia“ der Diakonie in Nienberge mit 13 Plät- 
zen. Aktuell gibt es 20 Tagespflegeeinrichtungen mit insgesamt 283 Plätzen. 
Die Caritas Münster plant die Eröffnung einer neuen  Tagespflegeeinrichtung im Jahr 2028 in 
Kinderhaus. 
Tabelle: Tagespflegeeinrichtungen in Planung, Stand: 31.12.2025  
Nr.  Einrichtung  Träger *innen  Stadt- 
bezirk 
Stadtteil  Plätze  
1 Tagespflege Moldrickx  Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbH 
Nord  Kinderhaus  17  
 
Geplante Tagespflegeplätze gesamt  17  
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung  
Die Zahl der Personen, die Angebote der Tagespflege in Anspruch nehmen, konnte in den ver- 
gangenen Jahren deutlich gesteigert werden. Dies lässt sich zum einen mit der Platzzahlerwei- 
terung erklären. Zum anderen liegt dies darin begrü ndet, dass mehr pflegebedürftige Perso- 
nen die Einrichtungen nur an einzelnen Tagen pro Wo che besuchen. Aufgrund der gestiege- 
nen Kosten ist das Sachleistungsbudget für die Tage spflege schneller ausgeschöpft, was viel- 
fach eine Reduzierung der Anzahl der in Anspruch ge nommenen Betreuungstage zur Folge 
hat. 
Tabelle:  Inanspruchnahme der teilstationären Pflege 
Jahr Platzzahl Gäste 
2019 195 408

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 27 
 
 
2021 261 492 
2023 275 639 
Quelle: IT.NRW: Pflegestatistik über die Pflegeversicherung am 31.12. der Jahre 2019, 2021 und 2023 
6.4.2  Bewertung der Versorgungssituation 
Die jährliche Auslastungsabfrage macht deutlich, da ss die Tagespflege sich nur sehr langsam 
von der zeitweisen Schließung und dem Auslastungsei nbruch während des Zeitraums der 
Corona-Pandemie erholt. Gleichzeitig kam es in dem Zeitraum von 2019 (195 Plätze) bis 2022 
(293 Plätze) zu einer deutlichen Steigerung des Platzzahlangebotes.  
Tabelle:  Auslastung der Tagespflegeeinrichtungen in Prozent 
zum  1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Quartal  
2019 90,8 92,3 91,1 90,6 91,2 
2020 ./.* ./.* ./.* ./.* ./. 
2021 ./.* ./.* 68,9 73,0 71,0 
2022 72,2 69,0 76,5 76,5 73,6 
2023 80,5 82,2 84,7 81,0 82,1 
2024 80,6 83,2 84,3 78,5 81,7 
2025 78,5 81,9 83,3 83,4 81,8 
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung, eigene Erhebung 
* Die Datenerhebung wurde aufgrund der Corona-Pandemie für diesen Zeitraum ausgesetzt. 
Sechs Tagespflegeeinrichtungen haben mit über 90 Pr ozent eine sehr gute Auslastung, wei- 
tere vier Einrichtungen liegen über 80 Prozent. Sie ben Einrichtungen arbeiten mit 70 bis 79 
Prozent nicht wirtschaftlich und zwei Einrichtungen  haben mit unter 60 Prozent eine sehr 
schlechte Auslastung. Die Situation der Tagespflege einrichtungen hat sich in Münster in den 
letzten zwei Jahren leicht verschlechtert. 
Es wird deutlich, dass das Angebot der Tagespflege immer noch nicht von allen pflegebedürf- 
tigen Personen bzw. den Angehörigen als unterstützendes Angebot oder geeignete Entlastung 
wahrgenommen wird. Die Ursachen hierfür sind vielfältig.  
Ein zentraler Faktor ist die unzureichende Bekanntheit des Angebotes und der Finanzierungs- 
möglichkeiten durch die Pflegekasse. Vielen ist nic ht bekannt, dass auch bei Bezug von Pfle- 
gegeld das Budget für die Tagespflege weiterhin zur Verfügung steht.  
Hinzu kommen strukturelle und organisatorische Hera usforderungen. Kurzfristige Absagen 
führen bei den Anbieter*innen häufig zu einer gerin geren Auslastung, da frei gewordene 
Plätze nicht zeitnah nachbesetzt werden können. Es ist schwer, eine Verbindlichkeit herzustel- 
len.  
Ein weiterer Aspekt ist die Wahrnehmung und die gesellschaftliche Akzeptanz des Angebotes. 
Der Begriff „Pflege“ kann abschreckend wirken, insb esondere für Menschen, die erst begin- 
nende Einschränkungen haben. Dass die Körperpflege hier nicht im Vordergrund steht, son- 
dern die Teilhabe, Aktivität und Freizeitgestaltung, erfahren die Gäste erst, wenn sie sich dem 
Angebot öffnen.

28 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Neben den bereits geplanten Vorhaben besteht kein z usätzlicher Bedarf an Tagespflegeplät- 
zen in Münster. Ein Ausbau weiterer Einrichtungen im Stadtgebiet würde sich negativ auf die 
Auslastungssituation der bestehenden Einrichtungen auswirken.  
6.5  Ambulante Pflege 
6.5.1  Bestandseinrichtungen 
Die ambulante Pflege ist die pflegerische Versorgun g zuhause, welche durch einen ambulan- 
ten Pflegedienst erbracht wird. Diese Versorgungsform wird von 21 Prozent der pflegebedürf- 
tigen Menschen in Münster in Anspruch genommen (Pfl egestatistik IT NRW, 2024). Pflege- 
dienste bieten über die pflegerische Versorgung hinaus auch Unterstützung bei der hauswirt- 
schaftlichen Versorgung, medizinische Leistungen so wie Angebote zur Entlastung im Alltag 
nach § 45a SGB XI an.  
Zum 31.12.2025 gab es insgesamt 42 ambulante Pflege dienste in Münster. Hinzu kommen 
einzelne Dienste von außerhalb, die auch Kund*innen in Münster betreuen. Dabei ist das Ein- 
zugsgebiet in der Regel auf bestimmte Stadtteile be schränkt. Einige Pflegedienste verfügen 
über mehrere Stützpunkte in der Stadt zur besseren Erreichbarkeit der Pflegebedürftigen. Im 
Jahr 2025 wurden insgesamt zwei neue ambulante Pfle gedienste eröffnet und ein Dienst 
wurde am 01.02.2026 geschlossen. 
6.5.2  Bewertung der Versorgungssituation 
Die ambulante Pflege ist ein wachsender Sektor in der pflegerischen Versorgung. Während am 
31.12.2021 noch 2.709 Personen versorgt wurden, sti eg die Anzahl am 31.12.2023 auf 2.856 
Personen an. 
Der „Marktplatz Ambulante Pflege Münster“ bietet ei nen Einblick in die Versorgung von be- 
troffenen Personen, die einen ambulanten Pflegedienst über die digitale Plattform suchen.  
Nach Einführung des „Marktplatzes“ im Oktober 2024 hat sich die digitale Plattform zur digi- 
talen Suche nach einem ambulanten Pflegedienst in d er Bevölkerung etabliert. Es gehen mo- 
natlich zwischen 40 und 60 Anfragen ein, die von 37  registrierten Pflegediensten bearbeitet 
werden. Insgesamt wurden bereits 465 ambulante Pflegeverträge über diesen Weg vermittelt 
(Stand: 10.03.2026).

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 29 
 
 
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, eigene Statistik 
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 580 Anfragen von Bürg er*innen der Stadt Münster gestellt. 
Mit 327 Personen konnten, innerhalb kürzester Zeit und mit geringem Aufwand für die anfra- 
genden Personen, Pflegeverträge abgeschlossen werde n. Bei 253 Personen wurde nach fünf 
Werktagen eine automatische „Negativ-Meldung“ ausge löst, die die anfragende Person auf- 
fordert, erneut eine Anfrage zu stellen oder Beratu ngsangebote für alternative Versorgungs- 
möglichkeiten aufzusuchen. Bei der genaueren Betrac htung der Anfragen ohne Vertragsab- 
schluss wird deutlich, dass 24 Prozent medizinische  Unterstützung und 32 Prozent Körper- 
pflege benötigten. 33 Prozent suchten eine Hilfe im Haushalt und rund 10 Prozent eine Beglei- 
tung/Betreuung. Bei der kommunalen Pflegeberatung „ Infobüro Pflege“ ist seit Einführung 
des „Marktplatzes“ kein signifikanter Anstieg der B eratungen zu verzeichnen, die auf die au- 
tomatisierten „Negativ-Meldungen“ zurückzuführen sind. 
Auch wenn ein Anteil der Personen, die eine „Negati v-Meldung“ erhalten haben, vermutlich 
über andere Wege eine ambulante Unterstützung organ isierten konnten, bleibt es für einige 
Personen schwierig eine ambulante pflegerische Vers orgung zu organisieren. Gleichzeitig ist 
mit einem weiteren Anstieg der Personen zu rechnen,  die zur häuslichen Versorgung einen 
ambulanten Pflegedienst benötigen. 
In Münster gibt es weiterhin einen Bedarf an zusätzlichen ambulanten Pflegeleistungen. 
6.6  Service-Wohnen (Betreutes Wohnen) 
6.6.1  Bestandseinrichtungen 
Service-Wohnen verbindet das eigenständige Wohnen mit einem Betreuungsangebot vor Ort. 
In der Regel handelt es sich um mehrere altengerech te Wohnungen in einem Gebäudekom- 
0
10 
20 
30 
40 
50 
60 
70 
Jan 25 Feb 25 Mrz 25 Apr 25 Mai 25 Jun 25 Jul 25 Aug 25 Sep  25 Okt 25 Nov 25 Dez 25 
Auswertung der Anfragen und Vermittlung im Jahr 2025 
Anfragen ungedeckte Anfragen Vertragsabschlüsse

30 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
plex, die von Seniorinnen und Senioren angemietet w erden können. Das Wohn- und Teilha- 
begesetz versteht unter Service-Wohnen ausschließli ch solche Angebote, bei denen die Mie- 
terinnen und Mieter bestimmte Serviceleistungen als  Grundleistungen abnehmen müssen. 
Hierzu gehören z. B. allgemeine Unterstützungsleist ungen wie die Vermittlung von Betreu- 
ungsleistungen, Beratung, Notrufdienste oder kleinere Freizeitangebote. Wahlleistungen wie 
z. B. Reinigungsdienst, Wäscheservice, Mahlzeitendienst oder Pflegeleistungen können in der 
Regel je nach Bedarf dazu gebucht werden.  
Diese Wohnform ermöglicht es vielen Seniorinnen und  Senioren, frühzeitig einen guten Aus- 
gangspunkt zu wählen, indem eine einsetzende Pflege bedürftigkeit aufgefangen werden 
kann. Eine selbstständige Lebensführung ist dort au fgrund der räumlichen Gegebenheiten, 
der Ausstattung und natürlich der Unterstützungsstrukturen ggf. länger möglich als in anderen 
Wohnungen. 
Anbieter von Service-Wohnen sind nach dem Wohn- und Teilhabegesetz verpflichtet, das An- 
gebot in dem elektronischen Anzeigeverfahren PfAD.wtg zu registrieren. Zum 31.12.2025 gab 
es 34 Anbieter mit insgesamt 1.465 Wohneinheiten. Über die Angebote des Service-Wohnens 
hinaus gibt es in Münster weitere altengerechte und barrierefreie Wohnungen, bei denen die 
Abnahme von Serviceleistungen jedoch nicht mit dem Mietvertrag gekoppelt ist. Ein vollstän- 
diger Überblick über alle seniorengerechten Wohnang ebote kann hier leider nicht geleistet 
werden.  
Das Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung berät mit dem Team „Hilfen beim 
Umzug“ Menschen ab 60 Jahren, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen allgemein 
über verschiedene Wohnformen, wie Seniorenwohnungen , barrierefreies Wohnen und Ser- 
vice-Wohnen. Die Broschüre des Amtes für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung ist im 
„Downloadbereich“ des Infobüros Pflege des Sozialam tes zu finden (
https://www.stadt-mu- 
enster.de/pflege/downloadbereich ). 
6.6.2  Bewertung der Versorgungssituation 
Öffentlich geförderte Service-Wohneinheiten (Wohnbe rechtigungsschein erforderlich) wer- 
den nach Aussagen des Amtes für Wohnungswesen und Q uartiersentwicklung gut nachge- 
fragt. Hier gibt es Wartezeiten, bis eine Aufnahme erfolgen kann. Es ist davon auszugehen, 
dass analog dazu auch im frei finanzierten Bereich eine Nachfrage besteht. Wichtig für Mie- 
ter*innen sind eine gut erreichbare Infrastruktur, wie Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und 
ÖPNV-Verbindungen. 
Für eine aussagekräftigere Bewertung sind zusätzliche Daten erforderlich. Das Thema Service-
Wohnen liegt dabei an der Schnittstelle zwischen Al tenhilfeplanung und Pflegeplanung. Per- 
spektivisch soll das Angebot daher, auch in enger A bstimmung mit dem Amt für Wohnungs- 
wesen und Quartiersentwicklung, bearbeitet werden, um Angebotsstrukturen und Bedarfe 
gemeinsam zu analysieren. 
6.7  Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI 
6.7.1  Bestandseinrichtungen 
Angebote zur Unterstützung im Alltag tragen dazu be i, pflegebedürftigen Personen dabei zu 
helfen, möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebun g zu bleiben, soziale Kontakte aufrecht- 
zuerhalten und ihren Alltag weiterhin möglichst sel bständig zu bewältigen. Zudem dienen

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 31 
 
 
diese Angebote dazu, die Pflegepersonen zu entlaste n und zu unterstützen. Pflegebedürftige 
Personen können den Entlastungsbetrag in Höhe von maximal 131 Euro im Monat einsetzen. 
Darüber hinaus können bis 
 40 Prozent der ambulanten Pflegesachleistungen für zusätzliche 
Entlastungsleistungen umgewandelt werden. 
Angebote zur Unterstützung im Alltag bieten verschiedene Leistungsformen, die für pflegebe- 
dürftige Personen oder pflegende An- und Zugehörige in Betracht kommen: 
Die Einzelbetreuung und Gruppenbetreuung bietet Betreuung für pflegebedürftige Personen 
an zur Alltagsbeschäftigung und Freizeitgestaltung.  Diese kann individuell oder in Form von 
Freizeitgruppen erfolgen. Angebote zur Entlastung s ind über individuelle Hilfen möglich, die 
dazu befähigen die Anforderungen des Alltags zu bew ältigen und ihre gesellschaftliche Teil- 
habe zu sichern. Dazu gehören Begleitung und Unters tützung bei der Wahrnehmung von so- 
zialen Kontakten, kulturellen Veranstaltungen, Behö rdenangelegenheiten, Einkäufen oder 
Arztbesuchen. Eine weitere Leistungsform ist die En tlastung in der Haushaltsführung. Hierzu 
gehört die hauswirtschaftliche Unterstützung z.B. d ie Reinigung der Wohnung, die Reinigung 
der Wäsche oder das Zubereiten von Speisen. Darüber hinaus gibt es Angebote zur Entlastung 
von pflegenden An- und Zugehörigen. Diese richten sich an die pflegende Person. Dies können 
z.B. Beratungsangebote sein, um die Anforderungen d es Pflegealltags besser bewältigen zu 
können oder Angehörigengruppen, die von Anbieter*in nen angeleitet und organisiert wer- 
den. 
Angebote zur Unterstützung im Alltag werden von drei verschiedenen Leistungserbringern an- 
geboten: Anerkannte Angebote zur Unterstützung im A lltag, Nachbarschaftshilfe und ambu- 
lante Pflegedienste. 
1.  Angebote zur Unterstützung im Alltag werden behördlich auf Grundlage der Anerken- 
nungs- und Förderungsverordnung des Landes NRW (AnFöVO) in der Sozialplanung des 
Sozialamtes anerkannt. Anbieter*innen, die in Münster einen Antrag auf Anerkennung 
als Unterstützungsangebot stellen wollen, erhalten Beratung und Information vom Re- 
gionalbüro Alter, Pflege und Demenz sowie in der Sozialplanung der Stadt Münster. 
Über den Angebotsfinder des Ministeriums für Arbeit , Gesundheit und Soziales des 
Landes Nordrhein-Westfalen ( 
https://angebotsfinder.nrw.de/ ) ist eine gezielte Suche 
auch nach den verschiedenen Angebotsformen möglich. 
Aktuell gibt es in Münster 59 anerkannte Angebote d er Einzelbetreuung und drei Be- 
treuungsgruppen. Im Jahr 2025 wurden sechs Angebote  neu anerkannt und fünf An- 
gebote widerrufen. 
2.  Die Nachbarschaftshilfe ist eine ehrenamtliche Form  der Unterstützung im Alltag und 
kann durch beispielsweise Nachbar*innen und Bekannt e angeboten werden. In NRW 
ist eine Grundqualifizierung durch einen Nachbarsch aftshilfe- oder Pflegekurs nach 
§ 45 SGB XI oder ein Nachweis, dass das Informationsangebot der Regionalbüros Alter, 
Pflege und Demenz bekannt ist, notwendig. 
 
3.  Ambulante Pflegedienste bieten ebenfalls häufig Angebot zur Unterstützung im Alltag 
an.

32 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
6.7.2  Bewertung der Versorgungssituation 
Angebote zur Unterstützung im Alltag bieten pflegeb edürftigen Personen Entlastung und da- 
mit auch die Möglichkeit länger in der häuslichen V ersorgung zu verbleiben. Die Ergebnisse 
der Umfrage „Pflege und Unterstützung im Alter“ bes tätigen dies. So äußerten Personen mit 
Unterstützungsbedarf, bei nicht ausreichender Unterstützung aufgrund von fehlenden Ange- 
boten, dass sie sich insbesondere Hilfe im Haushalt  und eine stundenweise Betreuung und 
Begleitung wünschten (siehe Kapitel 4.1). Angebote zur Unterstützung im Alltag können damit 
eine Versorgungslücke schließen. 
 
Es besteht Bedarf für einen weiteren Ausbau der Angebote. 
7 Pflegerische Angebote für spezifische Zielgruppen 
Die Gruppe der pflegebedürftigen Menschen ist so vielfältig wie die übrige Bevölkerung. Pfle- 
gebedürftigkeit kann grundsätzlich in allen Altersg ruppen auftreten, auch wenn die Wahr- 
scheinlichkeit mit steigendem Alter deutlich zunimmt. Pflegebedürftigkeit kann alle Menschen 
betreffen, unabhängig von Herkunft, sozialer Stellung, Geschlecht und sexueller Orientierung. 
Angebote der Pflege, aber auch schon vorpflegerische Angebote, müssen sich an die gesamte 
Bevölkerung richten und für alle zugänglich und nutzbar sein. Um das zu erreichen, ist es not- 
wendig, dass sich Träger*innen und Mitarbeitende mit der Vielfalt an Lebenswelten auseinan- 
dersetzen und ihre Konzepte, Arbeitsabläufe und Strukturen regelmäßig überprüfen.  
Menschen mit Einwanderungsgeschichte 
2,7 Prozent der münsterschen Bevölkerung im Alter v on 80 und mehr Jahren sind Auslän- 
der*innen, über eine Einwanderungsgeschichte verfügen rund 20 Prozent (Stand 31.12.2025).  
Die Bevölkerungsgruppe mit Einwanderungsgeschichte ist nach wie vor jünger als der Bevöl- 
kerungsdurchschnitt. Gleichwohl ist auch hier eine Steigerung der Anzahl älterer Menschen, 
insbesondere in der Altersgruppe 60 - 69 Jahre und 70 - 79 Jahre zu verzeichnen. Damit steigt 
auch hier die Wahrscheinlichkeit, pflegebedürftig z u werden, kontinuierlich an. In dieser 
Gruppe sind 4,8 Prozent der Menschen 80 Jahre und älter. 
Es liegen derzeit keine Erkenntnisse darüber vor, w ie viele Menschen mit Migrationsvorge- 
schichte in Münster pflegerische Angebote benötigen bzw. in Anspruch nehmen. Es ist davon 
auszugehen, dass nach wie vor Zugangshürden und Inf ormationsbarrieren bestehen, die die 
Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten erschwe ren. Öffentliche Angebote der Be- 
ratung oder Veranstaltungen werden in der Regel wenig von dieser Zielgruppe genutzt. Wich- 
tig ist eine direkte Ansprache bzw. eine Ansprache durch Multiplikatorinnen und Multiplika- 
toren. Ein wichtiges Thema für Einrichtungen und Dienste bei der Gestaltung von Wohn- und 
Betreuungsangeboten sind fehlende sprachliche Verst ändigungsmöglichkeiten. Gerade im 
Verlauf von demenziellen Erkrankungen können auch b ei zugewanderten Personen, die vor- 
her gut Deutsch gesprochen haben, erlernte Sprachke nntnisse verloren gehen. Viele Trä- 
ger*innen profitieren hier von der Vielfalt im Team  der Pflegenden. Hinzu kommen Themen 
wie der Umgang mit Diskriminierung und Rassismuserf ahrungen, denen diese Personen- 
gruppe vermehrt ausgesetzt war und ist. Es gilt, systematisch einen Prozess der interkulturel- 
len Öffnung zu gestalten und mögliche Zugangshürden zu identifizieren und abzubauen. 
Lesbische, schwule, bisexuelle und trans*, inter* und queere Menschen (LSBTIQ*)

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 33 
 
 
Ein Großteil der heute alten und hochaltrigen lesbi schen und schwulen, trans- und interge- 
schlechtlichen Menschen haben in jungen Jahren ständige Kriminalisierung, Ausgrenzung und 
Gewalt aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlich en Identität erfahren. Aufgrund von z.T. 
traumatisierenden Diskriminierungs- und Gewalterfah rungen, bestehen Sorgen und Ängste, 
im Alter mit ihren Bedürfnissen nicht ernst genomme n zu werden, so dass sie ihre sexuelle 
und geschlechtliche Identität (wieder) verbergen. In der Pflege befürchten sie z.B. Ablehnung 
und Diskriminierung aufgrund „nicht normgerechter“ Körperlichkeit oder eine Ansprache, die 
nicht ihrer geschlechtlichen Identität entspricht.  
Im Aktionsplan LSBTIQ wurde unter dem Handlungsfeld  „Selbstbestimmtes Älterwerden und 
Pflege“ ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, um insbeso ndere die Sichtbarkeit älterer queerer 
Menschen zu erhöhen und bestehende Strukturen LSBTIQ-freundlich zu gestalten und auszu- 
bauen. Der Aktionsplan ist zu finden auf der Homepa ge des Amtes für Gleichstellung 
(
https://www.stadt-muenster.de/gleichstellung/gleichstellung-in-muenster/aktionsplan-lsb- 
tiq ). 
Zielgruppen mit einem besonderen Pflege- und Betreuungsbedarf 
Unter den pflegebedürftigen Personen gibt es aber auch Zielgruppen, die eine besondere pfle- 
gerische Versorgung und Betreuung sowie speziell ausgerichtete Konzepte benötigen. Für be- 
sondere Zielgruppen pflegebedürftiger Menschen könn en im Rahmen der Vergütungsver- 
handlungen der stationären Einrichtungen besondere Anforderungen an das Personal berück- 
sichtigt werden. Die Verhandlungen dazu sind auf Landesebene leider noch nicht abgeschlos- 
sen, so dass es aktuell noch keine Klarheit zu der Ausgestaltung gibt (Stand Februar 2026). 
Dies sorgt aktuell für Unsicherheiten in der Träger schaft und hemmt aufgrund der fehlenden 
Perspektive einen Ausbau zusätzlicher Plätze. 
In den folgenden Abschnitten werden die Besonderhei ten verschiedener Zielgruppen darge- 
stellt, für die es immer schwieriger wird in der Regelversorgung einmünden bzw. dort adäquat 
versorgt zu werden. Vorhandene pflegerische Angebot e für diese Zielgruppen werden be- 
nannt. 
7.1  Junge (erwachsene) Pflegebedürftige 
Die Wahrscheinlichkeit pflegebedürftig zu werden, i st in der Altersgruppe unter 60 Jahren 
eher gering (siehe Kapitel 3). Dennoch gibt es viel fältige Situationen, in denen auch jüngere 
Menschen aufgrund von Erkrankungen oder Unfällen vo n Pflegebedürftigkeit betroffen sein 
können, sei es vorübergehend oder auf Dauer. Zu der Gruppe gehören Personen, die aufgrund 
von fortschreitenden Erkrankungen oder Unfällen auf Betreuung und pflegerische Versorgung 
angewiesen sind, wie z.B. Personen mit Multipler Sklerose, Querschnittslähmungen, neurolo- 
gischen Erkrankungen oder erworbenen Hirnschädigung en. Darüber hinaus sind in dieser 
Gruppe auch Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf vertreten, die im jüngeren und 
mittleren Lebensalter oftmals bei ihren Eltern lebe n und von diesen unterstützt werden. Ne- 
ben einem pflegerischen Bedarf haben junge pflegebe dürftige Menschen oftmals zusätzlich 
einen Anspruch auf Teilhabeleistungen der Eingliederungshilfe (SGB IX). 
Im Jahr 2023 waren insgesamt 1.383 Personen zwische n 20 und 60 Jahre in Münster pflege- 
bedürftig. 94,8 Prozent dieser Personengruppe bezie hen Pflegegeld oder nutzen Angebote 
der ambulanten Versorgung. Neben der Unterstützung durch An- und Zugehörigen, gibt es 
Angebote an Pflege- und Assistenzdiensten, die ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen 
Wohnung möglich machen. Wo der Verbleib in der eige nen Häuslichkeit nicht möglich oder

34 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
sinnvoll ist, werden Angebote benötigt, in denen ei ne umfassende Pflege sichergestellt ist. 
2023 lebten 72 Personen (5,2 Prozent) der jungen Pflegebedürftigen in einer stationären Pfle- 
geeinrichtung. Hauptsächlich nimmt die Gruppe der 5 0 bis 59-Jährigen das Angebot in An- 
spruch (51 Personen). Die Versorgung in einer regul ären vollstationären Pflegeeinrichtung 
entspricht in der Regel nicht den Wünschen und dem Bedarf der Menschen unter 65 Jahren. 
Eigene Wohngruppen oder Wohnbereiche können sich so wohl räumlich als auch konzeptio- 
nell besser an die Bedürfnisse der Zielgruppe anpassen.  
In Münster ist eine stationäre Pflege im Achatius-Haus mit 18 Plätzen möglich. Eine adäquate 
Unterstützung von Teilen der Zielgruppe ist ebenfal ls in den Einrichtungen für pflegebedürf- 
tige Personen mit Behinderungen möglich, siehe Kapitel 7.4. Darüber hinaus gibt es ambulante 
Wohngemeinschaften mit umfassender Versorgungssicherheit. 
Aktuell stehen 48 Plätze mit umfassender Versorgung für junge pflegebedürftige Personen zur 
Verfügung.  
Tabelle: Junge Pflege in Münster, Stand: 31.12.2025  
Nr.  Einrichtung  Angebotsform  Stadtbe- 
zirk 
Stadtteil  Plätze  
1 Achatius -Haus , 
Alexianer Münster 
stationäre Dauerpflege  Südost  Wolbeck  18  
2 Haus Margareta (EG) , 
Alexianer Münster 
Ambulante Wohngemein- 
schaft 
Ost  Mauritz -Ost  12  
3 Haus Margareta (OG) , 
Alexianer Münster 
Ambulante Wohngemein- 
schaft 
Ost  Mauritz -Ost  12  
4 Wohngruppe Leo ISB , 
Alexianer Münster  
 
Ambulante Wohngemein- 
schaft 
Hiltrup  Amelsbüren  6 
Gesamt  48  
Quelle: PfAD.wtg 
Über die bestehenden Plätze hinaus gibt es einen we iteren Bedarf an Angeboten mit einer 
umfassenden Versorgung für junge pflegebedürftige Menschen in Münster. 
7.2  Menschen mit außerklinischem Intensivpflegebedarf 
Menschen mit außerklinischem Intensivpflegebedarf b enötigen spezielle Betreuung und 
Pflege, so dass für eine stationäre Pflege nur Einrichtungen mit besonders geschultem Perso- 
nal in Frage kommen. In Münster gibt es aktuell 25 Plätze in Wohnformen für Menschen mit 
einem Intensivpflegebedarf.  
  
Tabelle: Angebote für Menschen mit außerklinischem Intensivpflegebedarf,  
Stand: 31.12.2025 
Nr.  Einrichtung  Angebotsform  Stadt - 
bezirk 
Stadtteil  Plätze  
1 Christopher Haus,  
air vital Kranken- und Inten- 
sivpflege GmbH 
Ambulant betreute 
Wohngemeinschaft 
Hiltrup  Hiltrup -
Mitte 
17

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 35 
 
 
Nr.  Einrichtung  Angebotsform  Stadt - 
bezirk 
Stadtteil  Plätze  
2 Haus Augustinus,  
Alexianer Münster 
Vollstationäre  
Pflegeeinrichtung 
Hiltrup  Amelsbüren  18  
Gesamt  25  
Quelle: PfAD.wtg 
Die DRK-Schwesternschaft Westfalen e.V. hat das Ang ebot einer ambulanten Wohngemein- 
schaft für Menschen mit Intensivpflegebedarf im Jahr 2025 aufgegeben. Die betroffenen Per- 
sonen haben eine Anschlussversorgung in anderen Einrichtungen gefunden. In den Räumlich- 
keiten befindet sich nun eine reguläre Pflege-Wohngemeinschaft der DRK-Schwesternschaft. 
Das aktuelle Angebot für Menschen mit Intensivpfleg ebedarf ist voll belegt. Es gibt Wartelis- 
ten. Vorrangig werden Personen aus Münster versorgt , die Anfragen kommen jedoch auch 
aus anderen Kreisgebieten und Städten. Es gibt eine n zusätzlichen Bedarf an einzelnen Plät- 
zen. 
7.3  Personen mit Bedarf an geschützter Unterbringung 
Einige gerontopsychiatrisch erkrankte Menschen benö tigen aufgrund selbst- und fremdge- 
fährdender Verhaltensweisen eine geschützte (geschlossene) Unterbringung. In Münster gibt 
es aktuell drei stationäre Pflegeeinrichtungen, die  einzelne Wohnbereiche geschlossen füh- 
ren. Voraussetzung für die Aufnahme in geschützte W ohnbereiche ist jeweils das Vorliegen 
einer richterlichen Genehmigung für die Unterbringung. Grundsätzlich ist hier eine hohe Nach- 
frage zu verzeichnen. 
Tabelle: Geschützte Plätze, Stand: 31.12.2025 
Nr.  Einrichtung  Angebotsform  Stadt - 
bezirk 
Stadtteil  Plätze  
1 LWL -Pflegezentrum Münster 
“Ernst-Kirchner-Haus“ 
Vollstationäre  
Pflegeeinrichtung 
Mitte  Uppenberg  20  
2 Martin -Luther -Haus , 
Diakonie Münster 
Vollstationäre  
Pflegeeinrichtung 
West  Sentrup  19  
3 Wohnstift am Südpark , 
Caritas-Betriebsführungs- und 
Trägergesellschaft Münster 
mbH 
Vollstationäre  
Pflegeeinrichtung 
Mitte  Schützen- 
hof 
14  
Gesamt  53  
 
Im Austausch mit Träger*innen der drei Pflegeeinrichtungen sowie Vertreter*innen von Klini- 
ken, die häufig die Unterbringung für diese Personengruppe organisieren, wird deutlich, dass 
der Bedarf weiter ansteigt und die vorhandenen Kapa zitäten bereits heute nicht ausreichen. 
Gleichzeitig sehen die Träger*innen derzeit von einer Ausweitung der Platzzahl ab. Als Gründe 
werden insbesondere die schwierigen Refinanzierungsbedingungen sowie die sehr hohen An- 
forderungen an das Personal genannt. Teilweise best ehen sogar Überlegungen, bestehende 
Angebote einzustellen.

36 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Zeitnah sollen auf Landesebene Verhandlungen über d ie Rahmenkonzeptionen nach 
§ 75 SGB XI für besondere Pflege- und Betreuungsbed arfe aufgenommen werden. Diese bil- 
den eine wichtige Grundlage für die individuellen V ergütungsvereinbarungen nach 
§ 85 SGB XI. Von den Ergebnissen dieser Verhandlung en hängt maßgeblich ab, ob die Ange- 
bote für die Träger wirtschaftlich tragfähig sind u nd daher langfristig aufrechterhalten oder 
weiter ausgebaut werden können.  
Unabhängig davon zeigt sich bereits jetzt ein Bedar f an zusätzlichen Plätzen über das derzei- 
tige Angebot hinaus. 
7.4  Ältere Menschen mit Behinderung 
Immer mehr Menschen, die mit einer Beeinträchtigung geboren worden sind oder diese sehr 
früh im Leben erworben haben, erreichen heute ein h ohes Lebensalter. Der Anstieg an älte- 
ren, pflegebedürftigen Bewohner*innen stellt die An gebote der Eingliederungshilfe (SGB IX) 
vor Herausforderungen, da für eine angemessene Betr euung und Versorgung zunehmend 
pflegefachliche Qualifikationen und Ressourcen erforderlich sind. Umzüge in reguläre Pflege- 
einrichtungen sind oftmals keine adäquate Lösung, da diese nicht auf die besonderen Bedarfe 
von Menschen mit psychischen Erkrankungen und/oder kognitiven Einschränkungen ausge- 
richtet sind.  
Ziel sollte es sein, eine pflegerische Versorgung im zuhause der Menschen umzusetzen, sei es 
in der eigenen Wohnung, in ambulanten Versorgungsfo rmen der Eingliederungshilfe oder in 
besonderen Wohnformen. Es ist individuell die Frage zu klären, welche Ansprüche eine Person 
gegenüber der Pflegeversicherung (SGB XI) geltend m achen kann und welcher Teilhabean- 
spruch (SGB IX) besteht. Die Schnittstelle ist flie ßend und durch die verschiedenen Sozialge- 
setzbücher und Zielrichtungen nicht einfach zu erfa ssen. Trägerunabhängige Beratung erhal- 
ten Betroffene z.B. durch die Ergänzende unabhängig e Teilhabeberatung (EUTB) Le- 
bens(t)raum Münster. 
Aktuell gibt es in Münster drei stationäre Einrichtungen mit insgesamt 154 Plätzen für pflege- 
bedürftige Menschen mit geistigen Behinderungen und/oder psychischen Erkrankungen. Das 
Haus vom Guten Hirten plant eine Erweiterung um vier Plätze. 
Tabelle: Angebote für Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf, Stand 31.12.2025 
Nr.  Einrichtung  Angebotsform  Stadtbezirk  Stadtteil  Plätze  
1 Haus Thomas , 
Alexianer Münster 
Stationäre 
Dauerpflege 
Hiltrup  Amelsbüren  54  
2 Haus vom Guten Hirten – 
Pflegebereich,  
Guter Hirte Münster gGmbH 
Stationäre 
Dauerpflege 
Mitte  Herz -Jesu  20  
3 LWL -Pflegezentrum Münster  
"Ernst-Kirchner-Haus" 
Stationäre 
Dauerpflege 
Mitte  Uppenberg  80  
Gesamt  154  
Quelle: PfAD.wtg 
 
Es gibt einen zusätzlichen Bedarf an Plätzen in sta tionären Wohneinrichtungen mit pflegeri- 
scher Versorgung (SGB XI) insbesondere vor dem Hintergrund, dass bestehende Versorgungs- 
formen der Eingliederungshilfe (SGB IX) bei erhöhtem Pflegebedarf an ihre Grenzen stoßen.

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 37 
 
 
7.5  Wohnungslose Menschen mit Pflegebedarf 
Angebote der Wohnungslosenhilfe sehen sich immer hä ufiger mit einem steigenden Pflege- 
bedarf der Zielgruppe konfrontiert. Der Fokus der A ngebote liegt in der Tagesstrukturierung, 
bei Freizeitangeboten und einer hauswirtschaftlichen Versorgung. Rückt die pflegerische Ver- 
sorgung der Menschen in Einrichtungen der Wohnungsl osenhilfe in den Vordergrund, ist in 
der Regel ein Übergang in eine Anschlussversorgung notwendig.  
Die Angebote des Pflegesystems kommen ihrerseits jedoch auch an ihre Grenzen, dies betrifft 
wohnungslose Personen ohne Unterkunft und auch Personen aus Angeboten der Wohnungs- 
losenhilfe. Ein erhöhter Bedarf an sozialer Betreuu ng sowie notwendige Aushandlungspro- 
zesse zur pflegerischen Versorgung sind unter den bestehenden Rahmenbedingungen nur ver- 
einzelt zu leisten. Hinzu kommt in vielen Fällen ein Suchtmittelkonsum, der in stationären Pfle- 
geeinrichtungen nur begrenzt begleitet werden kann, so ist eine Substitution in der Regel nicht 
möglich. Notwendig sind spezialisierte Einrichtunge n, die sich auf die Bedürfnisse von woh- 
nungslosen und/oder suchterkrankten Personen mit zu nehmendem Pflegebedarf einstellen 
können, wie z.B. das Haus Maria Veen und das St. Antoniusheim im Kreis Borken. 
In Münster gibt es bislang kein pflegerisches Angeb ot für wohnungslose Menschen. Mit den 
Wohngemeinschaften „Wohnen 60 plus“ stehen jedoch Wohnangebote für ältere wohnungs- 
lose und hilfebedürftige Menschen in Trägerschaft d er Bischof-Hermann-Stiftung zur Verfü- 
gung. Es handelt sich dabei um betreute Wohnformen zur Überwindung besonderer sozialer 
Schwierigkeiten gem. §§ 67 ff. SGB XII. Zielgruppe sind Personen aus den Strukturen der Woh- 
nungslosenhilfe, die einen Bedarf an sozialer Betre uung sowie einen hauswirtschaftlichen 
und/oder gesundheitsfördernden Bedarf haben. Für Be wohner*innen mit einem pflegeri- 
schen Bedarf werden ambulante Pflegeleistungen über einen Pflegedienst organisiert. Anders 
als in ambulanten Pflege-Wohngemeinschaften ist keine 24-Stunden-Betreuung vorgesehen. 
Tabelle:  Angebote für ältere wohnungslose Menschen, Stand 31.12.2025 
Nr.  Einrichtung  Angebotsform  Stadtbezirk  Stadtteil  Plätze  
1 Dreifaltigkeitskirche  
Wohnen 60 Plus 
Ambulant  Mitte  Uppenberg  8 
2 Yorkhöfe  
Wohnen 60Plus 
Ambulant  Mitte  
 
Neutor  11  
Gesamt  19  
Quelle: Sozialamt, Sozialplanung  
Die Anzahl älterer wohnungsloser Personen mit Hilfe- und Pflegebedarf steigt tendenziell auch 
in Münster weiter an. Um eine Versorgung sicherzustellen, werden pflegerische Angebote be- 
nötigt, die konzeptionell und personell auf diese Zielgruppe ausgerichtet sind. 
8 Handlungsoptionen zur Stabilisierung der pflegerischen Versorgung 
Die Sicherstellung einer bedarfsgerechten pflegeris chen Versorgung stellt angesichts des zu- 
nehmenden Pflegebedarfs und des anhaltenden Pflegek räftemangels auch in Münster eine 
zentrale gesellschaftliche Herausforderung dar. Um die pflegerische Versorgung langfristig zu 
stabilisieren und weiterzuentwickeln, bedarf es gan zheitlicher Ansätze, die sowohl den Aus- 
bau und die Weiterentwicklung der pflegerischen Inf rastruktur in den Blick nehmen als auch 
Einfluss auf die Nachfrage nach professioneller pflegerischer Unterstützung ausüben.

38 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Nachfolgend werden aktuelle Handlungsoptionen aufge zeigt. Neben dem Ausbau und der 
Weiterentwicklung der Pflegeinfrastruktur sowie der Sicherung und Qualifizierung des Pflege- 
personals rückt dabei auch die gezielte Unterstützu ng pflegebedürftiger Personen und ihrer 
An- und Zugehörigen in den Fokus. Ergänzend werden Maßnahmen im Vor- und Umfeld von 
Pflege betrachtet, die präventiv wirken und dazu be itragen können, Pflegebedürftigkeit zu 
verzögern oder abzumildern. Insgesamt wird deutlich , dass die Stabilisierung der pflegeri- 
schen Versorgung nur durch ein Zusammenspiel versch iedener Maßnahmen und Akteur*in- 
nen gelingen kann. 
8.1  Ausbau und Weiterentwicklung der Pflegeinfrastruktur 
Die kommunalen Einflussmöglichkeiten auf den Ausbau  und die Weiterentwicklung der Pfle- 
geinfrastruktur beziehen sich insbesondere auf eine regelmäßige Pflegeberichterstattung, Be- 
ratung von Träger*innen und Investor*innen sowie die Beteiligung bei der Entwicklung neuer 
städtischer Baugebiete. 
Der Ausbau der stationären und teilstationären Pflege sowie der Pflege-Wohngemeinschaften 
in Münster stagniert. Im Jahr 2025 sind in diesen Bereichen keine neuen Angebote bzw. Stand- 
orte entstanden. Neben begrenzten Personalressourcen kommt aus Sicht der Trägerschaft ein 
wirtschaftlicher Druck – u.a. bedingt durch den Ver handlungsstau in den Pflegesatz- und In- 
vestitionskostenverhandlungen – sowie ein hoher bürokratischer Aufwand hinzu. Ein weiteres 
Hemmnis ist die Suche nach einem geeigneten Standor t aufgrund der hohen Grundstücks- 
und Baukosten, die schlussfolgernd auch zu hohen Mietpreisen führen. Dies führte im vergan- 
genen Jahr auch dazu, dass bereits bestehende Planu ngen von ambulanten Pflege-Wohnge- 
meinschaften zurückgenommen bzw. erst einmal zurück gestellt wurden. Die Schaffung zu- 
sätzlicher Angebote und Pflegeplätze gestaltet sich  für Träger*innen zunehmend unattraktiv 
und unwirtschaftlich. 
Geplante Angebote, wie z.B. die Tagespflegeeinricht ung in Kinderhaus und die Pflege-Wohn- 
gemeinschaft in Handorf, kommen aktuell vorrangig d urch die Bedarfsmeldungen des Sozial- 
amtes bei der Entwicklung neuer städtischer Baugebiete zu Stande. Im Zuge der Erstellung von 
Vermarktungskonzepten durch das Amt für Immobilienmanagement wird das Sozialamt früh- 
zeitig beteiligt. Bei den o.g. geplanten Vorhaben ist die Wohn + Stadtbau GmbH Investorin und 
vermietet die Flächen an Träger*innen zum Betrieb der pflegerischen Angebote. Die Auswahl 
einer Trägerschaft erfolgt durch die Wohn + Stadtbau auf Basis einer unverbindlichen Interes- 
sensabfrage durch das Sozialamt. 
Weiterhin bleibt die Schaffung jeglicher zusätzlich er Pflegeangebote davon abhängig, dass 
diese nach Einschätzung der Träger*innen wirtschaft lich zu betreiben sind und absehbar ge- 
nug Personal zur Verfügung stehen wird, um die Leistungen umzusetzen. 
8.2  Entwicklung und Sicherung des Personals in der Pflege 
Die Pflegestatistik NRW vom Landesbetrieb Information und Technik gibt alle zwei Jahre Aus- 
kunft über die Anzahl des Personals in der Altenpflege. Bei der folgenden Betrachtung wurden 
die Berufsgruppen berücksichtigt, welche die pflegerische Versorgung übernehmen. Dies sind 
Pflegefachpersonen und Personen mit der Ausbildung zur Pflegefachassistenz, sowie Berufs- 
gruppen die im Jahr 2020 und im Jahr 2022, zu diese n Ausbildungen zusammengeführt wur- 
den.

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 39 
 
 
Die Anzahl der Pflegepersonen in stationären Pflege einrichtungen und bei ambulanten Pfle- 
gediensten ist in der Zeit von 2017 bis 2023 leicht  gestiegen. Während bei der letzten Erhe- 
bung am 31.12.2023 die Anzahl der Personen in der s tationären Pflege zur vorherigen Erhe- 
bung stagniert, gibt es im Bereich der ambulanten Pflege einen leichten Zuwachs.  
Tabelle:  Personalentwicklung in der Altenpflege 
 
Anzahl des Beschäftigten 
Jahr stationär ambulant 
2017  1.014  789  
2019  1.185  834  
2021  1.203  825  
2023  1.203  867  
Quellen: IT.NRW, Pflegestatistik über die Pflegeversicherung am 31.12. im Jahr 2017, 2019, 2021 und 2023 
38 Prozent des Pflegepersonals in der Altenpflege i st älter als 50 Jahre und etwa 15 Prozent 
der Beschäftigten war am 31.12.2023 über 60 Jahre alt. Durch deren Eintritt in den Ruhestand 
in den kommenden Jahren wird sich die Situation des Personalmangels weiter verschärfen. 
Aktuell ist davon auszugehen, dass die Personen, di e nach einer Ausbildung in der Pflege in 
den Arbeitsmarkt eintreten, den Anteil an Beschäfti gten ersetzen können, die aus dem Er- 
werbsleben ausscheiden. Diese Kompensation wird für  NRW laut „Teilbericht zur Bedarfsde- 
ckung und Mangelprognose in der Pflege-, Therapie- und Gesundheitsberufen in NRW“ im 
Rahmen der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2025, herausgegeben vom Mi- 
nisterium für Arbeit Gesundheit und Soziales, noch bis 2030 bestehen. Bis dahin werde die 
Differenz zwischen den einmündenden Pflegenden und den Renteneintritten mit den Jahren 
bereits immer kleiner. Im Anschluss ist ein absolut er Rückgang der Personalressourcen im 
Pflegebereich wahrscheinlich. Die jeweiligen „Kippp unkte“ sind regional unterschiedlich. Vor 
diesem Hintergrund wird deutlich, dass für einen weiteren dynamischen Ausbau der Pflegein- 
frastruktur zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffe n und mehr Pflegende aus anderen Län- 
dern angeworben werden müssen. 
In Münster gibt es neun Pflegeschulen, so dass im Vergleich zu anderen Regionen überdurch- 
schnittlich viele Pflegekräfte ausgebildet werden k önnen. Die Zahlen der Auszubildenden in 
Münster werden in zwei verschiedenen Statistiken er fasst, was eine Gesamtauswertung er- 
schwert. Die Statistik der Schulen des Gesundheitsw esens mit den Fachseminaren für Alten- 
pflege und den (Kinder-)Krankenpflegeschulen dokumentiert die Entwicklung der ehemaligen 
Ausbildungsberufe bis 2022. Die neue Statistik für Auszubildende nach dem Pflegeberufege- 
setz enthält die Angaben zu den Auszubildenden zur Pflegefachpersonen seit dem Jahr 2020. 
In der folgenden Tabelle werden die unterschiedlich en Ausbildungsgänge addiert, um eine 
Entwicklung für Münster abzuleiten. In Münster stie g die Anzahl nach einer Reduzierung im 
Jahr 2023 auf insgesamt 1.545 Personen in Ausbildung im Jahr 2024. 
Tabelle: Auszubildende zur Pflegefachperson in Münster  
Schulen des Gesundheitswe- 
sens 1: 
2019  2020  2021  2022  2023  2024  
Krankenpflegeschule 816  485  245  135  ./.  ./.  
Kinderkrankenpflegeschule 212  130  70  40  ./.  ./.  
Fachseminar für Altenpflege 591  423  220  85  ./.  ./.

40 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Schulen des Gesundheitswe- 
sens 1: 
2019  2020  2021  2022  2023  2024  
Auszubildende nach dem Pflege- 
berufegesetz 2: 
      
Pflegefachfrau/Pflegefachmann - 573  1.086  1.500  1.497  1.545  
Gesamt 1.619  1.611  1.621  1.760  1.497  1.545  
Quellen:  
1) Information und Technik NRW, „Schulen, Klassen, Auszubildende und neu belegte Ausbildungsplätze nach Typ 
an Schulen des Gesundheitswesens“, Stichtag: 15.10. 
2) Information und Technik NRW, Statistik nach der Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung, „A uszu- 
bildende nach dem Pflegeberufe-Gesetz in Münster nach Geschlecht“, Stichtag: 31.12. 
Weitere Zahlen aus der Statistik zeigen darüber hin aus, dass die Anzahl der Auszubildenden 
im 1. Lehrjahr in Münster kontinuierlich von 522 (2022) über 582 (2023) auf 678 (2024) weiter 
ansteigt. 75 Prozent der Auszubildenden sind weibli ch. Eine Auswertung der Altersstruktur 
zeigt deutlich, dass die Pflegeausbildung auch für Menschen attraktiv ist, die bereits andere 
Bildungswege bestritten haben. 2024 waren rund 38 Prozent der Auszubildenden in Münster 
älter als 24 Jahre.  
Der Verein „Starke Pflege in Münster e.V.“ bietet über die Arbeitsgruppe „Berufsorientierung 
in Schulen“ vielfältige Informationsformate für Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gym- 
nasien und Berufskollegs an, um Schüler*innen für d en Pflegeberuf zu interessieren. Diese 
Angebote werden von den Schulen gut angenommen. In den Veranstaltungen informieren 
erfahrende Praktiker*innen über das Berufsbild Pfle ge, inklusive Ausbildungswege, Entwick- 
lungs- und Verdienstmöglichkeiten. Um berufliche An forderungen und Einschränkungen er- 
lebbar zu machen, kommen dabei u.a. Simulationsbril len oder Tremor-Simulatoren zum Ein- 
satz. Alle Formate der AG werden individuell auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt. Neben 
Einzelangeboten für Klassen werden auch Stationsläufe zum Berufsfeld Pflege für ganze Jahr- 
gänge durchgeführt. Die beteiligten Akteur*innen be tonen, dass der enge Zusammenschluss 
innerhalb der Altenpflege dieses Projekt erst ermöglicht hat. Ziel ist nicht die Gewinnung von 
Auszubildenden für einzelne Träger*innen, sondern d ie Stärkung des Berufsbildes Pflege ins- 
gesamt. Darüber hinaus vermitteln die Mitglieder der „Starken Pflege“ Praktikumsplätze, u.a. 
im Rahmen der Betriebsrallye der Stiftung Bürger fü r Münster oder am Girls´/Boys´ Day. Ins- 
besondere Praktika und Bundesfreiwilligendienste er öffnen die Möglichkeit, das Berufsfeld 
authentisch kennenzulernen und junge Menschen nachh altig dafür zu begeistern. Der Erfolg 
guter Praktikumskonzepte zeigt sich deutlich: Positive Erfahrungen werden im Umfeld weiter- 
gegeben und wirken motivierend auf nachfolgende Jahrgänge.  
Die Anwerbung von Auszubildenden und Pflegekräften aus Drittstaaten spielt, anders als in 
der Krankenpflege, in der Altenpflege aktuell noch eine untergeordnete Rolle. Gleichwohl gibt 
es verschiedene Träger*innen, die in diesem Feld die Initiative ergreifen und z.B. über die Zu- 
sammenarbeit mit Agenturen systematisch Arbeitskräf te aus dem Ausland anwerben und 
qualifizieren. Für eine nachhaltige Fachkräftesiche rung gewinnt darüber hinaus die Entwick- 
lung einer ausgeprägten Willkommenskultur zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, dass ange- 
worbene Personen sich vor Ort wohlfühlen, langfristig im Beruf verbleiben und ihren Lebens- 
mittelpunkt in Münster etablieren. Eine solche Willkommenskultur umfasst insbesondere eine 
Begleitung bei Ankunft, Unterstützung bei behördlic hen Angelegenheiten, Wohnraumsuche 
und Alltagsorganisation. Ebenso relevant sind verlässliche Anerkennungs- und Qualifizierungs- 
strukturen, Sprachförderung sowie feste Ansprechpersonen.

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 41 
 
 
Ein regionales Thema ist hierbei der fehlende Wohnr aum für Pflegepersonal und Auszubil- 
dende. Träger*innen bieten zum Teil eigene Wohneinh eiten und/oder Zimmer für Auszubil- 
dende und Mitarbeitende an, damit diese in der Stad t ankommen können. Es gibt aber auch 
gemeinsame Initiativen über das Berufsbild „Pflege“ hinaus, z.B. über die Wirtschaftsinitiative 
Münster (WIN), die sich um Wohnraum für Auszubildende in Münster bemüht. 
8.3  Unterstützung pflegebedürftiger Personen sowie ihrer An- und Zugehörigen 
Ein Großteil, knapp über 80 Prozent, der pflegebedü rftigen Personen in Münster leben in ei- 
nem Privathaushalt und werden durch An- und Zugehörige und/oder ambulante Hilfen unter- 
stützt.  
Zur Stabilisierung der pflegerischen Versorgung ist  die Unterstützung pflegebedürftiger Per- 
sonen sowie ihrer An- und Zugehörigen auf kommunaler Ebene von großer Bedeutung. Ziel ist 
es, häusliche Versorgungsnetzwerke zu stärken, Überforderungssituationen frühzeitig zu ver- 
meiden und sicherzustellen, dass vorhandene Hilfs- und Unterstützungsangebote bekannt 
und erreichbar sind sowie passgenau genutzt werden. 
Ein wesentlicher Handlungsansatz ist die Anpassung der Beratungsstrukturen, um diese mög- 
lichst niedrigschwellig für die Zielgruppe zu gestalten. Durch die Zusammenlegung der Pflege- 
beratung mit der Wohnberatung im Infobüro Pflege de s Sozialamtes wurden Synergien ge- 
schaffen, so dass die Ansprechpersonen nun beide Bereiche gleichzeitig bedienen können und 
nicht mehr aufeinander verweisen müssen. Telefonischen Servicezeiten (dienstags, mittwochs 
und donnerstags von 10-12 Uhr) sowie ein Kontaktfor mular auf der Homepage 
(
https://www.stadt-muenster.de/pflege/startseite ) bieten eine zuverlässige Erreichbarkeit. 
Individuelle Beratungstermine finden nach Vereinbarung telefonisch, persönlich im Büro oder 
auch als Videoberatung statt. Das neue digitale Angebot ermöglicht es pflegebedürftigen Per- 
sonen und ihren An- und Zugehörigen, ortsunabhängig  und zeitlich flexibler Beratung in An- 
spruch zu nehmen. Insbesondere mobilitätseingeschrä nkte Personen, Pflegepersonen und 
Angehörige mit kleinen Kindern machen von dem neuen  Angebot gerne Gebrauch und wer- 
den dadurch von dem hohen Organisationsaufwand für Präsenztermine entlastet.  Beratun- 
gen zu den wohnumfeldverbessernden Maßnahmen finden  in der Regel als Hausbesuche 
statt.  
Um die Reichweite des Angebots weiter zu erhöhen, i st die Öffentlichkeitsarbeit wichtig. So 
werden Informationsmaterialien breiter gestreut und z.B. an Hausarztpraxen und Apotheken 
verschickt. Außerdem bietet das Infobüro Pflege Fachvorträge zur Pflege- und Wohnberatung 
an und nimmt an Veranstaltungen mit einem Informati onsstand teil. Auf der Homepage fin- 
den Interessierte im Downloadbereich Listen der ver schiedenen pflegerischen Angebote und 
einen Link zum „Marktplatz Ambulante Pflege Münster “, um die Suche nach Angeboten zu 
erleichtern.   
Die Fachstelle Sozialplanung des Sozialamtes ist ebenfalls an Veranstaltungen beteiligt, um die 
Öffentlichkeit zu sensibilisieren und zu informiere n. So fand z.B. im Oktober eine Veranstal- 
tung der Kommunalen Seniorenvertretung unter dem Titel „Zu Hause gut Versorgt“ statt. Ne- 
ben konkreten Fachvorträgen konnten sich Teilnehmende an Infostände über Beratungs- und 
Unterstützungsangeboten informieren. In Kooperation mit dem „Arbeitskreis Demenz“ wurde 
außerdem im Jahr 2025 erstmalig die „Woche der Deme nz“ koordiniert, in der Träger*innen 
und andere Anbieter*innen verschiedene Aktionen, Informationsveranstaltungen und Treffen

42 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
für Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen angeboten haben. Im Jahr 2026 soll 
die „Woche der Demenz“ erneut stattfinden.  
Aus der Umfrage „Pflege und Unterstützung im Alter“ wurde u.a. deutlich, dass insbesondere 
die niedrigschwelligen Angebote zur Unterstützung i m Alter wenig bekannt sind und gleich- 
zeitig eine große Entlastung darstellen würden (sie he Kapitel 4.2). Das Regionalbüro Alter, 
Pflege und Demenz hat im vergangenen Jahr viele Inf ormationsveranstaltungen in den Quar- 
tieren und bei Multiplikator*innen in den Arbeitskreisen „Älter werden in…“ durchgeführt, um 
das Angebot zu bewerben. Gleichzeitig wird der Ange botsfinder ( 
http://angebotsfin- 
der.nrw.de ) unter anderem über die Homepage des „Infobüros Pflege“ für die gezielte Suche 
nach Angeboten zur Unterstützung im Alltag beworben. 
Ziel ist es, durch die beschriebene Informations- u nd Austauschveranstaltungen über regio- 
nale Versorgungsstrukturen, Entlastungangebote sowie Beratungsmöglichkeiten zu informie- 
ren. Bürger*innen sollen dazu befähigt werden, pass ende Angebote in Anspruch zu nehmen 
oder betroffene Menschen gezielt darauf hinzuweisen. Diese Formate tragen dazu bei, Wissen 
zu vermitteln, Orientierung zu geben und den Zugang zu Unterstützungsleistungen zu erleich- 
tern. 
Ein weiterer Aspekt zur Unterstützung betroffener P ersonen, aber auch der Pflegepersonen, 
ist die Selbsthilfe. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle vom Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW 
unterstützt bei der Suche oder Gründung von Selbsth ilfegruppen und begleitet diese 
(
https://www.paritaetischer-muenster.de/selbsthilfe-kontaktstelle/ueberblick ). Hier finden 
sich insbesondere Gruppen zu spezifischen Erkrankungen, aber auch Gruppen für Angehörige. 
Außerdem gibt es in Münster das Kontaktbüro Pfleges elbsthilfe (KoPS), gefördert vom Land 
NRW und den Pflegekassen ( https://alzheimer-muenster.de/kontaktbuero-pflegeselbsthilfe-
kops/ ). Hier liegt der Fokus auf Menschen mit Pflegebedarf und ihre pflegenden Angehörigen. 
Auch hier erhalten Betroffene Beratung und Vermittl ung in bestehende Selbsthilfegruppen 
sowie Unterstützung bei der Gründung von neuen Gruppen.  
Darüber hinaus gewinnen präventive Maßnahmen im Vorfeld von und bei bereits bestehender 
Pflegebedürftigkeit zunehmend an Bedeutung. Sie set zen frühzeitig an, stärken vorhandene 
Ressourcen und tragen dazu bei, z.B.  Kraft und Bew eglichkeit aufrechtzuerhalten oder wie- 
derzugewinnen. Ein Beispiel dafür ist ein Angebot der Diakonie Münster. Dieser hat die Tages- 
pflege „Simeon“ Ende 2025 zur Tagespflege „RehaZeit  Simeon“ weiterentwickelt. Durch eine 
Kombination aus Bewegung, Gedächtnistraining, Ergotherapie und Physiotherapie wurde das 
Angebot durch aktivierende und rehabilitative Elemente ergänzt, um die Selbstständigkeit der 
Pflegebedürftigen möglichst lange zu erhalten oder wiederherzustellen.  
Solche und ähnliche Angebote müssen zukünftig verst ärkt in den Fokus genommen werden, 
um Pflegebedürftigkeit zu vermeiden, zu verringern oder hinauszuzögern. Präventive Maß- 
nahmen dienen nicht nur der Entlastung der professi onellen Pflege, sondern haben das Po- 
tential, das Wohlbefinden und die Lebensqualität im Alter wesentlich zu steigern. 
Im Bereich der Beratung, Information, Öffentlichkei tsarbeit und präventiven Angebote kann 
auf kommunaler Ebene ein wesentlicher Beitrag geleistet werden, insbesondere für Personen 
mit einem beginnenden Unterstützungsbedarf. Die Ausgestaltung ist jedoch abhängig von den 
vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen.

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 43 
 
 
8.4  Vernetzung und Kooperation 
Eine weitere Handlungsoption liegt in der gezielten  Vernetzung und Kooperation relevanter 
Akteur*innen. Durch strukturierte Austauschformate,  gemeinsame Projekte und abge- 
stimmte Prozesse können Synergien genutzt, Transparenz geschaffen und Ideen zur Verände- 
rung entwickelt werden. 
Ein zentrales Instrument der Sozialplanung ist der Austausch mit Träger*innen und Anbie- 
ter*innen der Altenpflege in Arbeitskreisen der verschiedenen Sektoren und mit der „Starken 
Pflege in Münster e.V.“. Die Vernetzungsstrukturen ermöglichen einen regelmäßigen Dialog 
zwischen Praxis und Verwaltung, die frühzeitige Identifikation von Herausforderungen, Ideen- 
entwicklung von Lösungsansätzen und eine transparente Kommunikation zu gesetzlichen und 
strukturellen Rahmenbedingungen. Insbesondere in Ze iten der angespannten Versorgungs- 
lage trägt ein direkter Austausch dazu bei, Problem lagen realistisch einzuschätzen und kom- 
munale Perspektiven auszuloten. 
Ein positives Beispiel der Zusammenarbeit ist der „ Marktplatz Ambulante Pflege Münster“, 
der im Oktober 2024 online gegangen ist. Durch die gemeinsame Entwicklung bietet der 
Marktplatz zum einen für Bürger*innen eine einfache Möglichkeit, einen ambulanten Pflege- 
dienst zu suchen, und zum anderen einen tatsächlich en Mehrwert für die Dienste. Aus dem 
Arbeitskreis der Pflegedienste wurde zurückgemeldet , dass einige Dienste ihre Neuaufnah- 
men zu 80 Prozent über den Marktplatz generieren und die Anzahl der Telefonanrufe deutlich 
reduziert werden konnte. Ist eine telefonische Absage doch einmal notwendig, könne auf den 
„Marktplatz“ verwiesen werden und die Suchenden erh alten eine konkrete Perspektive. Ein 
weiteres Beispiel ist die Entwicklung einer Broschüre zu den ambulanten Pflege-Wohngemein- 
schaften in Münster. Die Idee entstand im Rahmen ei nes Austausches mit den Träger*innen. 
Dabei wurde deutlich, dass die Rahmenbedingungen mi t den unterschiedlichen Verträgen zu 
einzelnen Leistungsformen für Interessierte häufig schwer nachvollziehbar sind und als kom- 
plex wahrgenommen werden. Durch eine Erläuterung der verschiedenen Vertragsarten sowie 
der jeweils zugehörigen Leistungen werden diese Str ukturen transparent und verständlich 
dargestellt. Die Broschüre wird von den Anbieter*in nen in Beratungsgesprächen eingesetzt 
und verdeutlicht, welche Aspekte der ambulanten Pflege-WGS in Münster einheitlich geregelt 
sind und welche Regelungen individuell festgelegt w erden (
https://www.stadt-muens- 
ter.de/pflege/downloadbereich  - „Informationen zu ambulanten Pflege-Wohngemeinsc haf- 
ten“). 
Neben der Zusammenarbeit mit Pflegeanbieter*innen s pielt die Kooperation innerhalb der 
Altenhilfe und der Quartiersangebote ebenfalls eine zentrale Rolle. Durch die Vernetzung ein- 
zelner Anbieter*innen gleicher Wirkungsbereiche wie  die Altengerechten inklusiven Quar- 
tiersprojekte, Beratungsanbieter*innen der Sozialar beit im Stadtteil und die Koordinationen 
der Arbeitskreise „Älter werden in…“ erfolgt eine A bstimmung zu Beratungsstrukturen, die 
Nutzung von Synergien sowie die Weiterentwicklung u nd Veränderung der bestehenden An- 
gebote. 
 
8.5  Maßnahmen im Vor- und Umfeld von Pflege 
Maßnahmen im Vor- und Umfeld von Pflege sind wichti g zur Stabilisierung der pflegerischen 
Versorgungsstruktur, weil sie zum Beispiel dazu beitragen,

44 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
 sozialer Isolation im Alter vorzubeugen, 
 die Eigenverantwortung älterer Menschen zu erhalten  und Selbstwirksamkeitserfah- 
rungen zu ermöglichen, 
 die psychische wie physische Gesundheit zu erhalten 
 und insgesamt gesellschaftliche Teilhabe zu stärken. 
Dies kann mittelbar dazu beitragen, Pflegebedarfe z u verzögern oder zumindest Unterstüt- 
zungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und Versorgung zu initiieren. Die Anbieter*innen der 
Maßnahmen im Vor- und Umfeld von Pflege müssen dabe i besonders für Faktoren sozialer 
Ungleichzeit wie beispielsweise Altersarmut, Geschlechterungleichheiten oder ethnische Un- 
gleichheiten sensibilisiert sein. Diese beeinflusse n maßgeblich die Lebenslagen im Alter, Zu- 
gangsmöglichkeiten und Chancengleichheit und stehen in Wechselwirkung mit den o.g. Hand- 
lungsfeldern wie Einsamkeit und Gesundheit. 
In Münster werden Maßnahmen im Vor- und Umfeld von Pflege auch im Rahmen der alters- 
freundlichen Stadt 
2 realisiert. Sie zielen darauf ab, Informationen zu vermitteln und nicht-pfle- 
gerische Hilfen zu koordinieren, informelle Unterstützungspotenziale zu stärken und solidari- 
sche Strukturen im Wohn- und Lebensumfeld zu intensivieren.  
Ein wichtiger Aspekt ist der Zusammenhalt und die „soziale Balance“ zwischen Generationen, 
in Familien, Nachbarschaften und Quartieren. Im Sinne der sorgenden Gemeinschaften ist das 
Ziel, dass Menschen sich kennen und verstehen, sich  gegenseitig im Alltag unterstützen und 
dazu beitragen, Belastungssituationen frühzeitig zu erkennen.  
Die nachfolgende Grafik veranschaulicht einen Aussc hnitt der Struktur und das Zusammen- 
spiel ausgewählter Angebote in Münster.  
 
2 Das „Global Network for Age-friendly Cities and Co mmunities“ (in Münster unter dem Titel „Altersfreun dliche 
Stadt“) ist ein von der WHO initiiertes, weltweites Netzwerk zum Thema demografischer Wandel. Mitglieder sind 
z.B. Städte wie Hamburg oder Gelsenkirchen, wobei Münster eine der ersten deutschen Kommunen ist, die Mit- 
glied wurden. Im Rahmen der „Altersfreundlichen Stadt“ wird die Altenhilfe fokussiert. Es werden unterschiedli- 
che Lebensbereiche wie Wohnen, Mobilität oder Gesundheit, besonders aber soziale Teilhabe und Engagement, 
aus der Perspektive der älteren Bevölkerung in den Blick genommen. Zusammen mit einem Beirat wird durch die 
Kommune die Situation analysiert, Transparenz zum Angebot hergestellt, ggf. Bedarfe erhoben und Maßnahmen 
entwickelt, um ein gutes Altern in Münster zu unterstützen.

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 45 
 
 
 
Die Beratungsangebote bieten neben konkreter Unters tützung zur Verbesserung der 
individuellen Situation ebenfalls Informationen zu Angeboten für ältere Menschen in Münster 
zur Teilhabe und Vernetzung im Quartier. Die „Sozia larbeit im Stadtteil“ der verschiedenen 
Wohlfahrtsverbände und der städtische „Sozialdienst  Alter, Pflege und Teilhabe“ beraten 
Erwachsene in persönlichen und sozialen Notlagen. G emeinsam mit der Fachstelle 
Sozialplanung entwickeln die beiden Dienste das Angebot kontinuierlich weiter. Es wurde z.B. 
eine interaktive Online-Karte (
https://geo.stadt-muenster.de/sozialarbeit_im_stadtteil/ ) 
erarbeitet, die die Suche nach Ansprechpersonen in den Stadtteilen erleichtert. Seit Ende 2025 
gibt es darüber hinaus eine gedruckte Postkarte, di e über die beiden Dienste informiert. Mit 
ihrer Hilfe werden hauptamtliche Multiplikator*inne n für die Beratungsleistungen 
sensibilisiert und können Bürger*innen vereinfacht weiterleiten.  
Die „Präventiven Hausbesuche“ sind ein aufsuchendes  Angebot. Hier erhalten alle 
Bürger*innen nach ihrem 75. Geburtstag ein Anschrei ben vom Oberbürgermeister mit dem 
Angebot für einen kostenlosen Hausbesuch, um passge naue Informationen zu Themen wie 
Gesundheit, Pflege, Soziales, Freizeit, Digitalisie rung, Mobilität und Wohnen zu erhalten. Es 
werden Informationen über zur Verfügung stehende An gebote vermittelt, aber auch 
Anregungen gegeben, wenn sich Personen z.B. im Stadtteil engagieren möchten. 
In den Quartierstreffs und den Begegnungsorten werd en durch Wohlfahrtsverbände, 
Träger*innen, Kirchengemeinden und andere Organisat ionen vielfältige 
Unterstützungsstrukturen, Engagementmöglichkeiten u nd umfangreiche Programme für 
verschiedene Zielgruppen angeboten. Die folgenden B eispiele ausgewählter Angebote 
verdeutlichen eine präventive Wirkung der Angebote vor Ort. Es handelt sich um stark 
vereinfachte, exemplarische Darstellungen von Wirkmechanismen.

46 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
 Begegnungs- und Freizeitangebote wirken sich auf di e persönlichen und sozialen 
Netzwerke der Teilnehmenden aus und wirken Einsamke itstendenzen entgegen. Da 
die Einsamkeit mit teils erheblichen Gesundheitsris iken in Zusammenhang steht, ist 
hierin dementsprechend langfristig und mittelbar ei n Beitrag zur Prävention von 
Pflegebedürftigkeit zu sehen. Der partizipative Ans atz ist hierbei von großer 
Bedeutung, da er die Menschen aktiv in die Gestaltu ng der Angebote einbezieht und 
sicherstellt, dass die Programme auf die tatsächlichen Interessen und Bedürfnisse der 
Teilnehmer*innen abgestimmt sind. Hinzu kommt, dass  Menschen im Engagement 
Selbstwirksamkeit erleben, was zur psychischen Gesundheit beiträgt. 
 Lern- und Unterstützungsangebote fördern die Nutzun g von digitaler Technik und 
Medien. Dies kann sich wiederum positiv auf die Auf rechterhaltung sozialer Kontakte 
auswirken oder ermöglicht einen vereinfachten Zugan g zu Information und 
Unterstützung, z.B. in die App „Gut versorgt in Mün ster“ oder den „Marktplatz 
Ambulante Pflege Münster“.  
 Sportangebote mit kurzen Anfahrtswegen und unterstü tzt durch Gruppenmotivation 
ermöglichen es Menschen, wieder in Bewegung zu komm en. Dies kann zu positiven 
Veränderungen der Gesundheit führen und die Fähigke iten zur Alltagsbewältigung 
stärken. 
 Gemeinsame Mahlzeiten, z.B. bei einem Mittagstisch,  bieten Gesellschaft und eine 
ausgewogene Ernährung. 
 Quartiersmanager*innen, die in den Quartierstreffs tätig sind, leisten als lokale 
Ansprechpersonen professionelle Beziehungs- und Netzwerkarbeit und können ältere 
Menschen bei Bedarf über weitere Unterstützungsmöglichkeiten informieren sowie in 
weiterführende Beratungsangebote vermitteln. 
Diese Angebote zeigen, dass soziale Aktivitäten, Be ratung, Unterstützungs- und 
Versorgungsangebote im Vor- und Umfeld von Pflege k eineswegs trivial sind. Sie können auf 
die Situation einzelner Menschen erheblichen Einflu ss nehmen, einen Beitrag zur 
Gesundheitserhaltung leisten und das Risiko von Pflegebedürftigkeit beeinflussen. 
Die Träger*innen dieser Angebote sowie Engagierte s ind unter Anderem über die 
Arbeitskreise „Älter werden in…“ innerhalb eines So zialraums miteinander vernetzt. Die 
Arbeitskreise haben unterschiedliche Schwerpunktset zungen, welche auch die Vielfalt von 
Münster widerspiegeln. Die Ziele reichen von allgem einem fachlichem Austausch zur 
Altenhilfe bis hin zu eigens initiierten Projekten für ältere Menschen. Allen gemein ist, dass sie 
sich als Interessensvertretung der älteren und alte n Menschen in dem jeweiligen Quartier 
verstehen. Als Stadtteilexpert*innen aus dem Haupt- und Ehrenamt 
 sind sie im Gespräch zur Lebenssituation der ältere n Menschen vor Ort und tauschen 
sich zu wirksamen Angeboten und zu Bedarfen aus, 
 vertreten sie ein diverses, realistisches Altersbil d und tragen somit dazu bei, 
Altersdiskriminierung vorzubeugen oder entgegenzuwirken, 
 verstehen sie sich als Unterstützer*innen der „cari ng community“ (Sorgende 
Gemeinschaft). 
Mitglieder und Akteure der Arbeitskreise dienen als Multiplikator*innen. 
Vor dem Hintergrund der dargestellten Wirkmechanismen wird deutlich, dass Maßnahmen im 
Vor- und Umfeld von Pflege nicht als freiwillige Zusatzangebote zu verstehen sind, sondern als

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 47 
 
 
strategische Investitionen in der Stabilität der pf legerischen Versorgungsstruktur. Sie wirken 
präventiv, stärken Ressourcen und tragen dazu bei, Unterstützungsbedarfe frühzeitig zu 
erkennen oder Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern. Damit entfalten sie nicht nur eine soziale, 
sondern auch eine ökonomische Wirkung. Jeder vermie dene oder verzögerte Eintritt in eine 
intensive Unterstützungs- oder stationäre Versorgun gsform bedeutet eine Entlastung für 
Betroffene, Angehörige und öffentliche Haushalte un d trägt dazu bei, die begrenzten 
professionellen pflegerischen Ressourcen effiziente r einzusetzen. Gleichzeitig wird 
Lebensqualität erhalten – ein zentraler Zielwert kommunaler Daseinsvorsorge. 
9 Ausblick 
Münster ist eine vergleichsweise junge Stadt mit ei nem hohen Anteil Studierender. Die Zahl 
älterer und hochaltriger Menschen steigt aber auch hier stetig an. Mit dem Eintritt der gebur- 
tenstarken Jahrgänge der Babyboomer-Generation in das Rentenalter wird diese Entwicklung 
weiter an Dynamik gewinnen. Auch wenn davon auszugehen ist, dass künftig mehr Menschen 
länger gesund und selbstständig bleiben, wird die a bsolute Inanspruchnahme von Pflegeleis- 
tungen aufgrund der demografischen Entwicklung zune hmen. Dem steht bereits heute ein 
wachsender Fachkräftemangel gegenüber: Die Ausbildung neuer Pflegekräfte wird die alters- 
bedingten Austritte aus dem Beruf perspektivisch ni cht mehr kompensieren können. Der Be- 
darf an Pflege- und Betreuungskräften steigt, während die personellen Ressourcen stagnieren. 
Die professionelle pflegerische Versorgung kommt dadurch zunehmend an ihre Grenzen. Be- 
reits heute können nicht mehr alle Bedarfe bedient werden. Mittelfristig ist davon auszuge- 
hen, dass bisherige Versorgungsstandards perspektiv isch nicht uneingeschränkt aufrecht- 
erhalten werden können.  
Rückmeldungen des Sozialdienstes Alter, Pflege und Teilhabe sowie weiteren Akteur*innen 
zeigen zudem, dass insbesondere Menschen in herausf ordernden Lebenssituationen ein er- 
höhtes Risiko haben, aus dem Regelsystem der pflege rischen Versorgung herauszufallen. 
Hierzu zählen Personen mit Pflegebedarf, die zusätz lich beispielsweise an einer psychischen 
Erkrankung leiden oder ein Suchtverhalten aufweisen und neben pflegerischer Versorgung ei- 
nen erhöhten Bedarf an sozialer Betreuung haben. In der Belegungspraxis werden Plätze ten- 
denziell eher an Personen vergeben, deren Betreuungsaufwand unter den bestehenden Rah- 
menbedingungen leichter abzubilden ist. Menschen mi t komplexeren Unterstützungsbedar- 
fen erhalten daher seltener Zugang zum Regelsystem.   
Die Kommunale Pflegeplanung kommt zu dem Ergebnis, dass weiterhin zusätzliche Kapazitä- 
ten in folgenden Bereichen erforderlich sind: 
 Stationäre Pflegeeinrichtungen 
 Ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaften 
 Kurzzeitpflegeangebote 
 Ambulante Pflegedienste 
 Angebote zur Unterstützung im Alltag 
 Altengerechte Wohnungen und Service Wohnungen 
Lediglich im Bereich der Tagespflege stehen derzeit ausreichend Plätze zur Verfügung.

48 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Gleichzeitig stagniert der Ausbau der Pflegeinfrast ruktur. Neben dem Arbeitskräftemangel in 
der Pflege wirken sich insbesondere wirtschaftliche Rahmenbedingungen hemmend aus: Ver- 
zögerungen bei Pflegesatz- und Investitionskostenverhandlungen, steigende Sach- und Perso- 
nalkosten sowie ein hoher bürokratischer Aufwand er höhen den wirtschaftlichen Druck auf 
Träger*innen. Hinzu kommen deutlich gestiegenen Baukosten, die die Schaffung neuer Ange- 
bote zusätzlich erschweren. Für Pflegebedürftige un d Kommunen stellen darüber hinaus die 
steigenden Eigenanteile bei gedeckelten Leistungen der Pflegeversicherung eine erhebliche 
Belastung dar.  
Vor diesem Hintergrund bedarf es einer breiten gesellschaftlichen und politischen Diskussion 
darüber, wie Pflege und Unterstützung angesichts st eigender Bedarfe künftig verlässlich ge- 
währleistet werden können.  
Auch wenn die wesentlichen Rahmenbedingungen auf Landes- und Bundesebene gesetzt wer- 
den, bestehen auf kommunaler Ebene Handlungsoptionen.  
Die Pflegeplanung wird weiterhin durch eine frühzei tige Beratung und Begleitung von Trä- 
ger*innen und Investor*innen auf einen bedarfsgerechten Ausbau der Pflegeinfrastruktur hin- 
wirken. Zielorientierung ist und bleibt die Versorg ungssicherheit im Quartier.  Bedarfe in 
neuen kommunalen Baugebieten werden frühzeitig iden tifiziert und kommuniziert, um pfle- 
gerische Infrastruktur von Beginn an mitzudenken. Der enge Austausch mit bestehenden An- 
bieter*innen dient der Sicherstellung der Versorgun g sowie der transparenten Bearbeitung 
struktureller Herausforderungen.  
Die Öffentlichkeitsarbeit wird gezielt fortgeführt,  um Beratungsangebote bekannter zu ma- 
chen und Bürger*innen frühzeitig Unterstützungsmögl ichkeiten aufzuzeigen. Im Zusammen- 
wirken der unterschiedlichen Beratungsangebote soll  geprüft werden, welche Anpassungen 
vorgenommen werden können, damit Personen noch passgenauer die Informationen bekom- 
men, die sie benötigen. Durch eine gezielte Beratun g, z.B. zu Hilfsmitteln, präventiven Ange- 
boten oder Entlastungsmöglichkeiten, können Krankenhausaufenthalte und Überforderungs- 
situationen verringert werden.  
Parallel dazu entwickeln Altenhilfeplanung sowie di e altengerechte inklusive Quartiersent- 
wicklung Angebote im Vor- und Umfeld von Pflege kon sequent weiter. Ziel ist es, Selbststän- 
digkeit möglichst lange zu erhalten, Unterstützungs bedarfe frühzeitig zu erkennen und Pfle- 
gebedarfe nach Möglichkeit zu verzögern oder zu vermeiden. 
Vor diesem Hintergrund gewinnt die quartiersbezogene Versorgung weiter an Bedeutung. Ziel 
ist es, Unterstützungs-, Beratungs- und Pflegeangebote im Sozialraum zu verankern und stär- 
ker mit weiteren Akteuren, wie der Selbsthilfe- und  Nachbarschaftshilfe, zu vernetzen. Eng 
damit verbunden sind lokale Netzwerke im Sinne von „caring communities“. Ziel ist es, Sorge- 
arbeit als gemeinschaftliche Aufgabe im Quartier zu verstehen und tragfähige Unterstützungs- 
netzwerke zu schaffen, die auch bei steigenden Versorgungsbedarfen zur Stabilisation des Ge- 
samtsystems beitragen können. Wohnortnahe Angebote tragen wesentlich dazu bei, pfle- 
gende An- und Zugehörige zu entlasten, Krisen frühz eitig abzufangen und eine umfassende 
Versorgung möglichst lange zu vermeiden oder zu verzögern. 
Mit diesem abgestimmten Vorgehen wird einerseits die Angebotsseite der Pflegeinfrastruktur 
weiter stabilisiert und die Versorgungssicherheit gestärkt. Andererseits wird durch präventive,

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 49 
 
 
sozialräumliche Ansätze auch die Nachfrageseite beeinflusst. Neben einer potenziellen Entlas- 
tung des Pflegesystems, trägt dies zugleich zur Ver besserung der Lebensqualität älterer und 
pflegebedürftiger Menschen bei. 
Es bleibt kritisch anzumerken, dass mit den dargest ellten Maßnahmen zunächst vor allem an 
einzelnen Hebeln eines insgesamt stark beanspruchten Systems angesetzt wird. Ob diese Im- 
pulse ausreichen, um die zukünftige Versorgungssich erheit nachhaltig zu stabilisieren, bleibt 
abzuwarten. Angesichts der sich weiter zuspitzenden demographischen und personellen Ent- 
wicklung ist jedoch klar: Die Herausforderungen wer den auch in den kommenden Jahren be- 
stehen bleiben und sich weiter verschärfen. Umso mehr gilt es, die Einflussmöglichkeiten ent- 
schlossen zu nutzen – auch wenn ihre Wirkung für sich genommen begrenzt erscheint.

50 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Anhang 
1 Beratung der „Kommunalen Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026“ 
in der 76. Sitzung der Konferenz Alter und Pflege am 14.04.2026 
Die Niederschrift der Konferenz Alter und Pflege ist online zu finden im Ratsinformationssys- 
tem der Stadt Münster ( https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/session- 
netbi/si0057.php?__ksinr=14444 ). 
 
Hier ein Auszug aus der Niederschrift: 
 
Punkt 6 der Tagesordnung  
 
Kommunale Pflegeplanung 2026 
 
Frau Schulte-Sienbeck erläuterte kurz die Veränderu ngen im Zuge des Wechsels von der 
früheren „verbindlichen Pflegeplanung“ zur aktuellen „örtlichen Pflegeplanung“. Der wesent- 
liche Unterschied bestehe darin, dass nun keine Aus schreibung des festgestellten Bedarfs an 
stationären Pflegeplätzen erfolge. Das Berichtsform at sei im Wesentlichen unverändert ge- 
blieben und enthalte weiterhin Bedarfseinschätzungen und konkrete Maßnahmen. 
 
Frau Stritzke stellte die wesentlichen Inhalte der „Kommunalen Pflegeplanung 2026“ vor ( An- 
lage 5 ). 
 
Es folgten positive Rückmeldungen zu dem Bericht.  
 
Die Fraktion Bündnis90/die Grünen/GAL hatte vorab b ereits Änderungswünsche an die Ver- 
waltung geschickt. Frau Stritzke fasste diese zusammen und gab dazu eine Rückmeldung: 
 
Die Änderungswünsche wurden weitgehend übernommen: 
 
Im Kapitel „Grundlagen und Ziele der kommunalen Pflegeplanung“ wird die bisherige verbind- 
liche Pflegeplanung einschließlich ihrer früheren Steuerungsfunktion sowie der Übergang zur 
„örtlichen Planung“ ergänzt. Es wird die regelmäßig e Überprüfung zur möglichen Wiederein- 
führung der verbindlichen Planung aufgenommen und a ußerdem das Ziel einer bedarfsge- 
rechten pflegerischen Versorgung für alle Personengruppen formuliert. 
 
In den Bedarfseinschätzungen wird klargestellt, dass stationäre Einrichtungen und ambulante 
Pflege-Wohngemeinschaften als Angebote der umfassenden Pflege zu verstehen sind.  
 
Im Bereich der Kurzzeitpflege wird die Unterscheidu ng zwischen eingestreuten Plätzen und 
solitärer Kurzzeitpflege verdeutlicht und ergänzt, dass insbesondere solitäre Plätze zur Bewäl- 
tigung von Krisensituationen und Entlastungen von An- und Zugehörigen benötigt werden. 
 
Für die Tagespflege werden mögliche Begründungen zu r derzeitigen Auslastung aufgenom- 
men. Anstrengungen zur Verbesserung der Situation durch gezielte Beratung, Öffentlichkeits- 
arbeit und Vernetzung werden im Kapitel 8 ergänzt. 
 
Für die Zielgruppe wohnungsloser Menschen wird aufg enommen, dass Pflegebedarfe im

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 51 
 
 
„Wohnen 60+“ durch ambulante Leistungen gedeckt wer den können, zugleich wird die Ab- 
grenzung zu den Leistungsangeboten nach dem SGB XI weiter beibehalten. 
 
Im Themenfeld Personal wird die Notwendigkeit sowoh l zusätzlicher Ausbildungsplätze als 
auch der Gewinnung internationaler Pflegekräfte betont. Ergänzend werden Aspekte der Will- 
kommenskultur und des Abbaus von bürokratischen Hürden berücksichtigt. 
 
Im Ausblick werden die Bedeutung quartiersbezogener Versorgung („Pflege im Quartier“), der 
Ausbau von Netzwerken im Sinne von „caring communit ies“ sowie die Notwendigkeit von 
wohnortnahen Angeboten hervorgehoben. 
 
 
Auf Nachfrage erläuterten Frau Schulte-Sienbeck und Frau Wilkens, dass bei der Planung von 
städtischen Neubaugebieten alle Ämter mögliche Beda rfe melden können. Anschließend 
werde geprüft, was in dem entstehenden Quartier sozial verträglich und umsetzbar sei. Aktu- 
ell werde eine Tagespflege in Kinderhaus und eine Pflege-Wohngemeinschaft in Handorf auf- 
grund einer Bedarfsmeldung des Sozialamtes errichte t. Eine Umsetzung setze jedoch immer 
voraus, dass ein Träger für das Angebot gefunden werde. 
 
Die Mitglieder stimmten einer Fortführung der „örtlichen Planung“ einstimmig zu. 
 
Die „Kommunale Pflegeplanung 2026“ wurde einstimmig angenommen.

52 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
2 Bestandseinrichtungen 
2.1  Vollstationäre Pflegeeinrichtungen 
Tabelle: Vollstationäre Pflegeeinrichtungen, Stand: 31.12.2025 
Nr.  Einrichtung  Träger  Stadtbe- 
zirk 
Stadtteil  Plätze  
1 Achatius -Haus  
(inkl. Junge Pflege) 
Alexianer Haus Heidhorn 
GmbH 
Südost  Wolbeck  66  
2 Altenheim Friedrichsburg  Stiftung der Schwestern 
von der Göttlichen Vorse- 
hung 
Mitte  Pluggendorf  138  
3 Altenheim Haus  
Heidhorn 
Alexianer Haus Heidhorn 
GmbH 
Hiltrup  Amelsbüren  52  
4 Altenheim St. Elisabeth  Missionsschwestern von 
Hiltrup gGmbH 
West  Gievenbeck  92  
5 Altenhilfe -Zentrum  
Haus Franziska 
Missionsschwestern von 
Hiltrup gGmbH 
Hiltrup  Hiltrup -
Mitte 
60  
6 Altenwohnheim  
Maria-Hötte-Stift 
Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbH 
Mitte  Düesberg  123  
7 Altenzentrum  am 
Südpark 
Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbH 
Mitte  Schützenhof  74  
8 Altenzentrum Klarastift  
 
Altenzentrum Klarastift 
gGmbH 
Mitte  Herz -Jesu  101  
9 Altenzentrum  
St. Lamberti 
Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbH 
Mitte  Pluggendorf  83  
10  Alwine -Lauterbach - 
Seniorenzentrum 
AWO Bezirk Westliches 
Westfalen e.V. 
West  Albachten  66  
11  Cohaus -Vendt -Stift  Cohaus -Vendt -Stiftung  Mitte  Aegidii  82  
12  DKV -Residenz am  
Tibusplatz 
DKV -Residenz am Tibus- 
platz gGmbH 
Mitte  Buddenturm  49  
13  Ev. Seniorenzentrum  
Meckmannshof 
Evangelische Perthes -Stif- 
tung e.V. 
West  Mecklen- 
beck 
171  
14  Friederike -Fliedner -Haus  Diakonissenmutterhaus 
Münster gGmbH 
Mitte  Kreuz  80  
15  Fritz -Krüger -Senioren- 
zentrum  
AWO Bezirk Westliches 
Westfalen e.V. 
West  Gievenbeck  81  
16  Handorfer Hof -  
Seniorenzentrum 
Diakonie Münster - Statio- 
näre Seniorendienste 
GmbH 
Ost  Handorf  78  
17  Haus Simeon  Diakonie Münster - Statio- 
näre Seniorendienste 
GmbH 
Hiltrup  Berg -Fidel  146

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 53 
 
 
Nr.  Einrichtung  Träger  Stadtbe- 
zirk 
Stadtteil  Plätze  
18  Haus Thomas  Alexianer Münster GmbH  Hiltrup  Amelsbüren  54  
19  Haus vom Guten Hirten - 
Pflegebereich 
Guter Hirte Münster 
gGmbH 
Mitte  Herz -Jesu  20  
20  Haus Wilkinghege  Haus Wilkinghege  
Wirbelauer KG  
Nord  Kinderhaus 
West  
65  
21  Johanniter -Stift Münster  Johanniter Seniorenhäu- 
ser GmbH Regionalzent- 
rum West 
Mitte  Geist  80  
22  Kardinal -von -Galen -Stift  Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbH 
Südost  Angelmodde  66  
23  LWL -Pflegezentrum 
Münster "Ernst-Kirchner-
Haus" 
Landschaftsverband  
Westfalen-Lippe 
Mitte  Uppenberg  80  
24  Marienheim  Altenhilfe -Zentrum  
St. Clemens Münster 
Hiltrup  
Hiltrup  Hiltrup -
Mitte 
83  
25  Martin -Luther -Haus  Diakonie Münster - Statio- 
näre Seniorendienste 
GmbH 
West  Sentrup  151  
26  Meyer -Suhrheinrich -Haus  Altenhilfe -Zentrum  
St. Clemens Münster-
Hiltrup gGmbH 
Hiltrup  Hiltrup -
Mitte 
42  
27  Papst -Johannes -Paul -Stift  Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbH 
Nord  Coerde  72  
28  Perthes -Haus  Evangelische Perthes -Stif- 
tung e.V. 
Mitte  Uppenberg  87  
29  Residenz Aaseehof  Alloheim Senioren -Resi- 
denzen Zehnte SE & Co. 
KG 
Mitte  Schloss  80  
30  Seniorenresidenz  
Kastanienhof 
Residenz Kastanienhof 
GmbH 
Mitte  Mauritz -
Mitte 
59  
31  Seniorenzentrum  
Haus Maria Trost 
Genossenschaft der Kran- 
kenschwestern nach der 
III Regel des hl. Franziskus 
Mitte  Herz -Jesu  80  
32  Wohnen in Pastors  
Garten 
Stift Tilbeck GmbH  West  Roxel  40  
Plätze in vollstationären Einrichtungen gesamt   2.601  
Quelle: PfAD.wtg

54 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Tabelle:  Vollstationäre Pflegeeinrichtungen für Menschen mit Intensivpflegebedarf  
Nr.  Einrichtung  Träger  Stadtbe- 
zirk 
Stadtteil  Plätze  
33  Haus Augustinus  Alexianer Münster GmbH  Hiltrup  Amelsbüren  18  
Quelle: PfAD.wtg 
Tabelle: Erweiterungen von stationären Einrichtungen in Bau/in Planung. Stand: 31.12.2025 
Stationäre Einrichtung  Träger *innen  Stadtbezirk  Stadtteil  Plätze  
Alwine -Lauterbach -Senioren- 
zentrum 
AWO Bezirk Westliches 
Westfalen e.V. 
West  Albachten  12  
DKV -Residenz am Tibusplatz  DKV -Residenz am Tibus- 
platz gGmbH 
Mitte  Budden- 
turm 
4 
Haus vom Guten Hirten – Pfle- 
gebereich 
Guter Hirte Münster 
gGmbH 
Mitte  Herz -Jesu  4 
Kardinal -von -Galen -Stift  Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbh 
Südost  Angel- 
modde 
9 
Geplante Plätze stationären Einrichtungen insgesamt 29  
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 55 
 
 
Vollstationäre Pflegeeinrichtungen in Münster

56 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
2.2  Kurzzeitpflege 
Tabelle: Eingestreute Kurzzeitpflege, Stand: 31.12.2025  
Nr.  Einrichtung  Träger  Stadtbe- 
zirk 
Stadtteil  Plätze  
1 Achatius -Haus  
(inkl. Junge Pflege) 
Alexianer Haus Heidhorn 
GmbH 
Südost  Wolbeck  6 
2 Altenheim Friedrichsburg  Stiftung der Schwestern 
von der Göttlichen Vorse- 
hung 
Mitte  Pluggendorf  8 
3 Altenheim Haus  
Heidhorn 
Alexianer Haus Heidhorn 
GmbH 
Hiltrup  Amelsbüren  6 
4 Altenheim St. Elisabeth  Missionsschwestern vom 
Hlst. Herzen Jesu von 
Hiltrup 
West  Gievenbeck  5 
5 Altenhilfe -Zentrum  
Haus Franziska 
Missionsschwestern vom 
Hlst. Herzen Jesu von 
Hiltrup 
Hiltrup  Hiltrup -
Mitte 
2 
6 Altenwohnheim  
Maria-Hötte-Stift 
Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbH 
Mitte  Düesberg  12  
7 Altenzentrum  am 
Südpark 
Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbH 
Mitte  Schützenhof  7 
8 Altenzentrum Klarastift  Altenzentrum Klarastift 
gGmbH 
Mitte  Herz -Jesu  11  
9 Altenzentrum  
St. Lamberti 
Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbH 
Mitte  Pluggendorf  8 
10  Alwine -Lauterbach - 
Seniorenzentrum 
AWO Bezirk Westliches 
Westfalen e.V. 
West  Albachten  10  
11  Cohaus -Vendt -Stift  Cohaus -Vendt -Stiftung  Mitte  Aegidii  3 
12  DKV -Residenz am  
Tibusplatz 
DKV -Residenz am Tibus- 
platz gGmbH 
Mitte  Buddenturm  5 
13  Ev. Seniorenzentrum 
Meckmannshof 
Evangelische Perthes -Stif- 
tung e.V. 
West  Mecklen- 
beck 
15  
14  Friederike -Fliedner -Haus  Diakonissenmutterhaus 
Münster gGmbH 
Mitte  Kreuz  10  
15  Handorfer Hof -  
Seniorenzentrum 
Diakonie Münster - Statio- 
näre Seniorendienste 
GmbH 
Ost  Handorf  8 
16  Haus Simeon  Diakonie Münster - Statio- 
näre Seniorendienste 
GmbH 
Hiltrup  Berg -Fidel  8 
17  Haus Thomas  Alexianer Münster GmbH  Hiltrup  Amelsbüren  4 
18  Johanniter -Stift Münster  Johanniter Seniorenhäuser 
GmbH Regionalzentrum 
West 
Mitte  Geist  10

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 57 
 
 
Nr.  Einrichtung  Träger  Stadtbe- 
zirk 
Stadtteil  Plätze  
19  Kardinal -von -Galen -Stift  Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbH 
Südost  Angelmodde  6 
20  LWL -Pflegezentrum 
Münster  
"Ernst-Kirchner-Haus" 
Landschaftsverband West- 
falen-Lippe 
Mitte  Uppenberg  2 
21  Marienheim  Altenhilfe -Zentrum St. Cle- 
mens Münster Hiltrup  
Hiltrup  Hiltrup -
Mitte 
9 
22  Martin -Luther -Haus  Diakonie Münster - Statio- 
näre Seniorendienste 
GmbH 
West  Sentrup  8 
23  Meyer -Suhrheinrich -Haus  Altenhilfe -Zentrum St. Cle- 
mens Münster-Hiltrup 
gGmbH 
Hiltrup  Hiltrup -
Mitte 
5 
24  Papst -Johannes -Paul -Stift  Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbH 
Nord  Coerde  7 
25  Perthes -Haus  Evangelische Perthes -Stif- 
tung e.V. 
Mitte  Uppenberg  6 
26  Residenz Aaseehof  Alloheim Senioren -Residen- 
zen Zehnte SE & Co. KG 
Mitte  Schloss  15  
27  Seniorenresidenz  
Kastanienhof 
Residenz Kastanienhof 
GmbH 
Mitte  Mauritz -
Mitte 
8 
28  Seniorenzentrum  
Haus Maria Trost 
Genossenschaft der Kran- 
kenschwestern nach der III 
Regel des hl. Franziskus 
Mitte  Herz -Jesu  5 
29  Wohnen in Pastors  
Garten 
Stift Tilbeck GmbH  West  Roxel  4 
Eingestreute Kurzzeitpflegeplätze gesamt  213  
Quelle: PfAD.wtg  
Tabelle : Solitäre Kurzzeitpflege, Stand: 31.12.2025 
Nr.  Einrichtung  Träger  Stadtbe- 
zirk 
Stadtteil  Plätze  
30  Altenhilfe -Zentrum der Missi- 
onsschwestern Kurzzeitpflege 
"Haus Maria" 
Missionsschwestern 
von Hiltrup gGmbH 
Hiltrup  Hiltrup -
Mitte 
20  
31  Fritz -Krüger -Seniorenzentrum 
Solitäre KZP 
AWO Bezirk Westliches 
Westfalen e.V. 
West  Gieven- 
beck 
15  
32  Kurzzeitpflege Haus Ludgera  Alexianer Haus Heid- 
horn GmbH 
Mitte  Dom  34  
Solitäre Kurzzeitpflegeplätze gesamt  69  
Quelle: PfAD.wtg

58 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Kurzzeitpflege in Münster

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 59 
 
 
2.3  Ambulante Pflege-Wohngemeinschaften 
Tabelle: Ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaften, Stand 31.12.2025 
Pflege -Wohngemeinschaften  
Nr.  Pflege -Wohngemeinschaft  Träger / Betreuungsdienst  Stadt -
bezirk 
Stadtteil  Plätze  
1 DRK -Wohngemeinschaft  
Erphobogen 
DRK Münster -  
gemeinnützige Pflege und 
Service GmbH 
Mitte  Schlachthof  12  
2 Haus Elisabeth  Alexianer Münster GmbH  Südost  Wolbeck  12  
3 Haus Genius  miCura Pflegedienste 
Münster GmbH 
Mitte  Buddenturm  9 
4 Hof Schultmann  Alexianer Münster GmbH  West  Mecklen- 
beck 
12  
5 Irmgard Buschmann Haus (1)  Ambulante Dienste  
Klarastift gGmbH 
West  Gievenbeck  11  
6 Irmgard Buschmann Haus (2)  Ambulante Dienste  
Klarastift gGmbH 
West  Gievenbeck  8 
7 Selbstverwaltete Senioren - 
gemeinschaft Villa Kahmann 
Cathamed Pflegedienst  Südost  Gremmen -
dorf-Ost 
11  
8 Senioren Wohngemeinschaft 
Lydia 
Diakonie mobil GmbH  West  Nienberge  12  
9 Taubenstraße  Alexianer Münster GmbH  Mitte  Herz -Jesu  8 
10  Villa Hittorfstraße  Alexianer Münster GmbH  Mitte  Schloss  10  
11  Villa Mauritz  Alexianer Münster GmbH  Mitte  Mauritz -
Mitte 
10  
12  Wohngemeinschaft  
Mitten in Mauritz (1) 
Sander Pflege GmbH  Ost  Mauritz -Ost  10  
13  Wohngemeinschaft  
Mitten in Mauritz (2) 
Sander Pflege GmbH  Ost  Mauritz -Ost  10  
14  Wohngemeinschaft  
Arche Noah 
Ambulante Dienste  
Klarastift gGmbH 
Mitte  Mauritz -
Mitte 
12  
15  Wohngemeinschaft  
Arche Sarah 
Ambulante Dienste  
Klarastift gGmbH 
Mitte  Mauritz -
Mitte 
12  
16  Wohngemeinschaft  
Beim Erdelbach (1) 
Sander Pflege GmbH  Südost  Angelmodde  8 
17  Wohngemeinschaft  
Beim Erdelbach (2) 
Sander Pflege GmbH  Südost  Angelmodde  8 
18  Wohngemeinschaft  
Böckmannplatz 
Sander Pflege GmbH  Nord  Sprakel  12  
19  Wohngemeinschaft  
Casa Mauritz 
Ambulante Dienste  
Klarastift gGmbH 
Mitte  Herz -Jesu  15

60 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Pflege -Wohngemeinschaften  
Nr.  Pflege -Wohngemeinschaft  Träger / Betreuungsdienst  Stadt -
bezirk 
Stadtteil  Plätze  
20  Wohngemeinschaft  
Hüfferstraße (1) 
DRK Münster - gemeinnüt- 
zige Pflege und Service 
GmbH 
Mitte  Schloss  11  
21  Wohngemeinschaft  
Hüfferstraße (2) 
DRK Münster - gemeinnüt- 
zige Pflege und Service 
GmbH 
Mitte  Schloss  11  
22  Wohngemeinschaft  
Uppenberg 
Cathamed Pflege GmbH  Mitte  Uppenberg  12  
23  Wohngemeinschaft  
Mathildenstift (1) 
DRK Schwesternschaft 
Westfalen e.V. 
Mitte  Buddenturm  9 
24  Wohngemeinschaft  
Mathildenstift (2) 
DRK Schwesternschaft 
Westfalen e.V. 
Mitte  Buddenturm  9 
 
Pflege -Wohngemeinschaften für junge Pflegebedürftige  
25  Haus Margareta (1)  Alexianer Münster GmbH  Ost  Mauritz -Ost  12  
26  Haus Margareta (2)  Alexianer Münster GmbH  Ost  Mauritz -Ost  12  
27  Wohngruppe Leo - ISB  Alexianer Münster GmbH  Hiltrup  Amelsbüren  6 
 
Pflege -Wohngemeinschaften für Menschen mit Intensivpflegebedarf/Dauerbeatmung  
28  Christopher Haus  air vital Kranken - und  
Intensivpflege GmbH 
Hiltrup  Hiltrup -Mitte  17  
Plätze in Pflege -Wohngemeinschaften insgesamt  301  
Quelle: PfAD.wtg  
Tabelle:  Geplante Einrichtungen/Erweiterungen, Stand: 31.12.2025 
Nr.  Einrichtung  Träger  Stadt- 
bezirk 
Stadtteil  Plätze  
29  Am Kirschgarten  Diakonie mobil gGmbH  Ost  Handorf  12  
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 61 
 
 
Ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaften in Münster

62 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
2.4  Tagespflege 
Tabelle: Tagespflegeeinrichtungen, Stand: 31.12.2025 
Nr.  Einrichtung  Träger  Stadt- 
bezirk 
Stadtteil  Plätze  
1 Achatius -Haus, Tagespflege  Alexianer Haus Heidhorn 
GmbH 
Südost  Wolbeck  12  
2 Altenheim St. Elisabeth - 
Tagespflege 
Missionsschwestern von 
Hiltrup gGmbH 
West  Gievenbeck  15  
3 Klaras Tagespflege  Ambulante Dienste Klaras- 
tift gGmbH 
Mitte  Herz -Jesu  13  
4 pro.cura Tagespflege  pro.cura Tagespflege GmbH  Ost  Mauritz -
Ost 
16  
5 Tageshaus St. Marien  Altenhilfe -Zentrum St. Cle- 
mens Münster-Hiltrup 
gGmbH 
Hiltrup  Hiltrup -Ost  15  
6 Tagespflege Akticom  Tagespflege Akticom GmbH  Südost  Angel- 
modde 
14  
7 Tagespflege Albachten  Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbH 
West  Albachten  15  
8 Tagespflege Altenzentrum 
am Südpark 
 
Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbH 
Mitte  Schützen- 
hof 
15  
9 Tagespflege am  
Friederike-Fliedner-Haus 
Diakonissenmutterhaus 
Münster gGmbH 
Mitte  Kreuz  12  
10  Tagespflege an der Kreuz 
Christi Kirche 
Alexianer Münster GmbH  Hiltrup  Amelsbü- 
ren 
14  
11  Tagespflege Haus Benteler  Tagespflege  
Haus Benteler e.V. 
Mitte  Mauritz -
Mitte 
12  
12 Tagespflege im  
Clemens-Wallrath-Haus 
Alexianer Münster GmbH  Mitte  Josef  20  
13 Tagespflege im  
Meckmannshof 
Ev. Perthes -Stiftung e.V.  West  Mecklen- 
beck 
24  
14 Tagespflege Kirschgarten  Diakonie mobil GmbH  Ost  Handorf  13  
15  Tagespflege Lydia  Diakonie mobil GmbH  West  Nienberge  13  
16 Tagespflege Miteinander 
Friedrichsburg 
Altenheim Friedrichsburg 
gGmbH 
Mitte  Pluggen- 
dorf 
14  
17 Tagespflege  
Papst-Johannes-Paul-Stift 
Caritas -Betriebsführungs - 
und Trägergesellschaft 
Münster mbH 
Nord  Coerde  15

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 63 
 
 
Nr.  Einrichtung  Träger  Stadt- 
bezirk 
Stadtteil  Plätze  
18  Tagespflege Simeon  Diakonie mobil GmbH  
 
Hiltrup  Berg Fidel  16  
19 Tagespflege St. Clemens  Altenhilfe -Zentrum St. Cle- 
mens Münster-Hiltrup 
gGmbH 
Hiltrup  Hiltrup -
Mitte 
15  
Plätze in Tagespflegeeinrichtungen gesamt    283  
Quelle: PfAD.wtg 
 
Tabelle:  Geplante Einrichtungen/Erweiterungen, Stand: 31.12.2025 
Nr.  Einrichtung  Träger  Stadt- 
bezirk 
Stadtteil  Plätze  
20  Tagespflege Moldrickx  Caritas Münster  Nord  Kinderhaus  17  
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung

64 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Tagespflegeeinrichtungen in Münster

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 65 
 
 
2.5  Ambulante Pflege 
Tabelle: Ambulante Pflegedienste, Stand: 31.12.2025 
Nr.  Name  Straße  PLZ  Ort  
1 ADVITALIS; Pflegedienst  Hanses -Ketteler -Str . 2 48165  Münster  
2 air vital Kranken - und Intensivpflege 
GmbH 
Westfalenstr . 176  48165  Münster  
3 AK mobil Pflegedienst  Münsterstr.  111  48155  Münster  
4 AL Münsterland Care GmbH  An der Alten Ziegelei 30  48157  Münster  
5 Alexianer Münster GmbH - Alexianer Am- 
bulant 
Achtermannstr . 11  48143  Münster  
6 Ambulanter Pflegedienst Akticom GmbH  Dirk -v. -Merveldt -Str . 47  48167  Münster  
7 Ambulante Dienste e.V.  Grevener Str. 102  48159  Münster  
8 Ambulante Dienste Klarastift GmbH  Andreas -Hofer -Str . 72  48145  Münster  
9 Ambulante Dienste Sander Pflege GmbH 
Münster 
Mondstr. 104 -106  48155  Münster  
10  Ambulanter Dienst Füreinander  Offenbergstr . 17  48151  Münster  
11  Ambulanter Krankenpflegedienst Julia 
GmbH 
Rüschhausweg 149  48161  Münster  
12  AP Lindenhof  Idenbrockplatz 21  48159  Münster  
13  Arbeiter -Samariter -Bund Regionalver- 
band Münster e.V.; Pflegedienst 
Gustav -Stresemann -Weg 62  48155  Münster  
14  Böckis Pflegeteam  An der Alten Ziegelei 20  48157  Münster  
15  Caritas Münster Ambulante Pflege  Josefstr . 2 48151  Münster  
16  Comfort -Pflege Ostviertel GmbH  Hohenzollernring 67  48145  Münster  
17  Cura Westfalia - Ambulanter Pflegedienst  Drensteinfurtweg 31  48163  Münster  
18  Diakonie Münster – Diakonie mobil 
gGmbH  
Wienburgstr. 171 a  48147  Münster

66 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Nr.  Name  Straße  PLZ  Ort  
19  DRK -Pflegedienst Münster  Hüfferstr. 20  481 49  Münster  
20  Erste Hilfe Ambulanter Pflegedienst 
GmbH 
Kardinalstr . 26  48165  Münster  
21  Everybody’s Care GmbH  
(geschlossen 01.02.2026) 
Otto -Hahn -Str. 36  48161  Münster  
22  Häusliche Pflege der DRK -Schwestern- 
schaft Westfalen e.V. 
Münzstr . 38  48143  Münster  
23  Home Instead  
Münster und Kreis Warendorf 
Scheibenstr . 117  48153  Münster  
24  Johanniter Pflege - und Gesundheits- 
dienste 
Geringhoffstraße 45/47  48163  Münster  
25  KV Ambulanter Pflegedienst  UG  Zumbuschstr. 10  48167  Münster  
26  LEBEN - ERLEBEN; Ambulante Kranken - 
u. Altenpflege GmbH 
Wolbecker Str. 140  b 48155  Münster  
27  MiCura Pflegedienste Münster GmbH  Tibusplatz 6  48143  Münster  
28  NÄCHSTENLIEBE Betreuung & Pflege 
GmbH 
Marktallee 56  48165  Münster  
29  Panda Pflege  Warendorfer Str. 183  48145  Münster  
30  Perthes -Pflegedienst  Marktallee 19  a 48165  Münster  
31  Pflegebüro Bahrenberg Münster GmbH 
& Co.KG 
Augustastraße 34  48153  Münster  
32  Pflegebüro Schmidt  Marktallee 66  48165  Münster  
33  Pflegedienst Niculae  Warendorfer Str. 139  48145  Münster  
34  Pflegedienst P3 GmbH  Roxeler Str.  559  48161  Münster  
35  Pflegedienst Strube GmbH  Welsingheide 10  48161  Münster  
36  Pflegefreunde GmbH  Feldstiege 100  48161  Münster  
37  Pflegelokal GmbH  Steinkuhle 18  48163  Münster

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 67 
 
 
Nr.  Name  Straße  PLZ  Ort  
38  Pflegeteam miteinander GmbH  Coerdestr. 45  48147  Münster  
39  RD Münster Pflege GmbH  Gartenbreie 62  48161  Münster  
40  Regenbogen Außerklinische Intensiv- 
pflege und Heimbeatmung GbR 
An der Alten Ziegelei 5  48157  Münster  
41  VITA.MED Pflegedienst GmbH  Krögerweg 14  48155  Münster  
42  VITA.Pflege!  Rudolf -Diesel -Str. 40  48157  Münster  
Quelle: PfAD.wtg  
2.6  Service-Wohnen (Betreutes Wohnen) 
Tabelle: Service-Wohnen, Stand: 31.12.2025  
Nr.  Name  Anbieter der Service leistun- 
gen 
Stadt- 
bezirk 
Stadtteil  Anzahl der 
Wohnun- 
gen 
1 Achatius -Haus /  
Servicewohnen 
Alexianer Haus Heidhorn 
GmbH 
Südost  Wolbeck  35  
2 Altenheim St. Elisabeth - 
Heimverbundenes  
Wohnen 
Missionsschwestern von 
Hiltrup gGmbH 
West  Gieven- 
beck 
15  
3 Altenwohnungen am 
Meckmannshof 
Evangelische Perthes -Stif- 
tung e.V. 
West  Mecklen- 
beck 
37 
4 AWO Münster Gievenbeck  Arbeiterwohlfahrt Bezirks- 
verband Westliches Westfa- 
len e.V. 
West  Gieven- 
beck 
32  
5 Betreutes Wohnen am 
Marienheim 
Altenhilfe -Zentrum St. Cle- 
mens Münster-Hiltrup 
gGmbH 
Hiltrup  Hiltrup -
Mitte 
3 
6 Betreutes Wohnen beim 
Erdelbach 
Sander Pflege GmbH  Südost  Angel- 
modde 
21  
7 Betreutes Wohnen Böck- 
mannplatz 
Sander Pflege GmbH  Nord  Sprakel  34  
8 Betreutes Wohnen  
Hofmann von Fallersle- 
bens Weg 
Altenhilfe -Zentrum St. Cle- 
mens Münster-Hiltrup 
gGmbH 
Hiltrup  Hiltrup -
Mitte 
25  
9 Betreutes Wohnen Werse- 
winkel 1+2 
Diakonie Münster -Statio- 
näre Seniorendienste GmbH  
Ost  Handorf  22  
10  Brüningheide /Killingstr.  AWO  Nord  Kinder- 
haus West 
80  
11  Domicil Aaseehof  Kirchliche Zusatzversor- 
gungskasse Rheinland-
Westfalen 
Mitte  Schloss  76  
12  Domicil im Kreuzviertel  Diakonissenmutterhaus 
Münster GmbH 
Mitte  Kreuz  39

68 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Nr.  Name  Anbieter der Service leistun- 
gen 
Stadt- 
bezirk 
Stadtteil  Anzahl der 
Wohnun- 
gen 
13  Handorfer Hof /  
Servicewohnen 
Diakonie Münster - Statio- 
näre Seniorendienste GmbH  
Ost  Handorf  22  
14  Haus Simeon /  
Servicewohnen - Bunga- 
low 
Diakonie Münster - Statio- 
näre Seniorendienste GmbH  
Hiltrup  Berg Fidel  48  
15  Johanniter Stift Münster  Johanniter Seniorenhäuser 
GmbH Regionalzentrum 
West 
Mitte  Geist  13  
16  Martin -Luther -Haus / Ser- 
vicewohnen 
Diakonie Münster - Statio- 
näre Seniorendienste GmbH  
West  Sentrup  10  
17  Pankokstr. 14 / Service- 
wohnen 
Diakonie Münster - Statio- 
näre Seniorendienste GmbH  
Hiltrup  Berg Fidel  15  
18  Paulinum Zentrum Nord 
Münster – Service Woh- 
nen 
AWO  Mitte  Rump -
horst 
35  
19  Pension Plus  Bischof -Hermann -Stiftung  Mitte  Hansa- 
platz 
16  
20  Residenz Aaseehof Service 
Wohnen 
Alloheim Senioren -Residen- 
zen Zehnte SE & Co.KG 
Mitte  Schloss  48  
21 Rottkamp  AWO  West  Albachten  35  
22  Seniorenzentrum  
"Mitten in Mauritz" 
Sander Pflege GmbH  Ost  Mauritz 
Ost 
19  
23  Service Wohnen im Zent- 
rum Kinderhaus 
H+S Wohnkonzept GmbH & 
Co. KG 
Nord  Kinder- 
haus West 
10 0 
24  Servicewohnen DKV -Resi- 
denz am Tibusplatz 
DKV -Residenz am Tibusplatz 
gGmbH 
Mitte  Budden- 
turm 
258  
25 Servicewohnen Lukas 
Zentrum 
Diakonie Münster – Diako- 
niestation GmbH 
West  Gieven- 
beck 
52  
26  Servicewohnen  
Tönne-Vormann-Weg 
Ambulanter Pflegedienst 
Akticom GmbH 
Südost  Wolbeck  16  
27  Wohnen am Lohausbach  H+S Wohnkonzept GmbH & 
Co. KG 
Ost  Mauritz 
Ost 
53 
28  Wohnen im Klarapark  Ambulante Dienste Klaras- 
tift gGmbH 
Mitte  Herz -Jesu  81  
29 Wohnen mit Service an 
der Meyerbeerstraße 
H+S Wohnkonzept GmbH & 
Co. KG 
West  Mecklen- 
beck 
44  
30  Wohnpark Mecklenbeck  H+S Wohnkonzept GmbH & 
Co. KG 
West  Mecklen- 
beck 
60  
31 Wohnresidenz  
Gasselstiege 
Wohnresidenz Sentruper 
Höhe GmbH 
Mitte  Uppen- 
berg 
26  
32 Wohnresidenz Sentruper 
Höhe 
Wohnresidenz Sentruper 
Höhe GmbH 
West  Sentrup  56  
33 Wohnresidenz Yorkhouse  Wohnresidenz Sentruper 
Höhe GmbH 
Mitte  Uppen- 
berg 
16

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 69 
 
 
Nr.  Name  Anbieter der Service leistun- 
gen 
Stadt- 
bezirk 
Stadtteil  Anzahl der 
Wohnun- 
gen 
34  Wohnungseigentümerge- 
meinschaft Junker-Jörg-
Platz 17/18 
Diakonie Münster – Diako- 
nie mobil gGmbH 
Südost  Angel- 
modde 
23  
Service-Wohnen, Wohnungen insgesamt    1.465  
Quelle: PfAD.wtg 
 
Service-Wohnen (Betreutes Wohnen) in Münster

70 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
2.7  Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI 
Anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag kön nen über den Angebotsfinder des Mi- 
nisteriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gesucht wer- 
den: 
https://angebotsfinder.nrw.de/  
Aktuell gibt es drei Betreuungsgruppen, die über das Sozialamt anerkannt wurden und deren 
Angebot im Stadtgebiet Münster stattfindet. 
Tabelle: Betreuungsgruppen nach § 45a SGB XI, Stand: 31.12.2025 
Nr.  Angebot  Träger  Stadtbezirk  Stadtteil  
1 Betreuungsgruppe Marie  Meyer -Suhrheinrich Stiftung  Hiltrup  Hiltrup -Ost  
2 Gruppe D   Arbeiter Samariter -Bund  
RV Münsterland e.V. 
Südost  Gremmen- 
dorf-Ost 
3 Pferdegestützte Bet reu- 
ung für pflegebedürftige 
Personen in Kleingruppen 
Claudia Augenstein  West  Gievenbeck  
Quelle: Pfad.uia 
Betreuungsgruppen in Münster

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 71 
 
 
3 Sozialräumliche Darstellung der Angebote 
In den nachfolgenden Kapiteln wird auf Stadtbezirksebene die bestehende Pflegeinfrastruktur 
dargestellt. Dadurch ist ein erster Überblick über die Versorgungsstruktur in den einzelnen 
Bezirken möglich. Die ambulante Pflege kann nicht m it abgebildet werden, da nicht alle Pfle- 
gedienste eine Einteilung nach Stadtbezirk bzw. Stadtteil vornehmen.  
Zur Einschätzung des Bedarfs folgt eine Übersicht ü ber die städtische Bevölkerungsentwick- 
lung nach Altersstruktur von 2026 bis 2030. Die Gru ppe der über 80-Jährigen erhöht sich bis 
zum Jahr 2030 um insgesamt 431 Personen. Personen dieser Altersgruppe haben ein deutlich 
höheres Risiko pflegebedürftig zu werden als die jüngeren Altersgruppen, siehe Kapitel 4.1. 
Altersgruppe  2026  2027  2028  2029  2030  
0-59 Jahre  238.510  238.076  238.442  238.789  239.597  
60 -69 Jahre  39.114  39.837  40.194  40.350  40.103  
70 -79 Jahre  24.854  25.749  26.608  27.393  28.160  
80 -89 Jahre  15.147  14.759  14.477  14.415  14.388  
Über 90 Jahre  3.739  4.036  4.360  4.668  4.929  
Gesamt  321.365  322.458  324.081  325.612  327.175  
Quelle: Stadt Münster, Stadtplanungsamt (2025), Kleinräumige Bevölkerungsprognose der Stadt Münster 2025-2035  
Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die bestehenden Pflegeangebote in den einzel- 
nen Stadtteilen. Anschließend folgt eine Darstellung der Angebote je 1.000 Einwohner*innen 
ab 80 Jahren. 
Tabelle: Pflegeinfrastruktur nach Stadtbezirken, Stand: 31.12.2025 
Stadtbezirk  Vollstationäre 
Pflege 
Kurzzeitpflege  ambulant betreute Wohn- 
gemeinschaften 
Tagespflege  
Mitte  1.216  144  140  86  
West  601  57  43  67  
Nord  137  7 12  15  
Ost  78  8 44  29  
Südost  132  12  39  26  
Hiltrup  455  54  23  60  
Gesamt  2.619  282  301  283  
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung

72 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
 
Tabelle:  Pflegeinfrastruktur je 1.000 Einwohner*innen ab 80  Jahre je Stadtbezirk,  
Stand 31.12.2025 
Bezirk  Einwohner *in- 
nen ab 80 
Jahre 
(31.12.2025) 
Plätze pro 1.000 Einwohner *innen ab 80 Jahre  
Vollstationäre 
Pflege  
Kurzzeitpflege  ambulant betreute 
Pflege-Wohnge- 
meinschaften  
Tagespflege  
Mitte  6.752  180,1  21,3  20,7  12,7  
West  3.424  175,5  16,6  12,6  19,6  
Nord  1.884  72,7  3,7  6,4  8,0  
Ost  1.777  43,9  4,5  24,8  16,3  
Südost  2.067  63,9  5,8  18,9  12,6  
Hiltrup  3.110  146,3  17,4  7,4  19,3  
Gesamt  19.014  137,7  14,8  15,8  14,9  
Quelle: Bevölkerungsdaten: Stadt Münster, Stadtplan ungsamt; eigene Berechnung  
 
3.1  Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Mitte  
Zum Stadtbezirk Mitte gehören insgesamt 23 Stadttei le (statistische Bezirke). Allein die Alt- 
stadt hat fünf Stadtteile: Aegidii, Überwasser, Dom, Buddenturm und Martini. Der Innenstadt- 
ring setzt sich aus neun Stadtteilen zusammen: Pluggendorf, Josef, Bahnhof, Hansaplatz, Mau- 
ritz-West, Schlachthof, Kreuz, Neutor und Schloss. Mitte-Süd umfasst die Stadtteile Aasee- 
stadt, Geist, Schützenhof und Düesberg. Der Teilbereich Innenstadt-Nordost besteht aus den 
Stadtteilen Hafen, Herz-Jesu, Mauritz-Mitte, Rumphorst und Uppenberg. 
Die folgende Tabelle zeigt die Bevölkerungsprognose für die Jahre 2026 bis 2030 des Stadtbe- 
zirkes Mitte. Der Anteil der Personen über 80 Jahre  erhöht sich bis 2030 um insgesamt 299 
Personen.  
Tabelle:  Bevölkerungsprognose im Stadtbezirk Mitte von 2026 – 2030 
Altersgruppe  2026  2027  2028  2029  2030  
0-59 Jahre  100.885  48.079  99.627  99.355  99.494  
60 -69 Jahre  13.973  7.696  14.407  14.474  14.384  
70 -79 Jahre  8.622  4.875  9.266  9.584  9.911  
80 -89 Jahre  5.268  2.732  5.154  5.142  5.122  
Über 90 Jahre  1.481  673  1.688  1.814  1.926  
Gesamt 0 -90+  130.229  64.055  130.142  130.370  130.835  
Quelle: Stadt Münster, Stadtplanungsamt, Kleinräumige Bevölkerungsprognose der Stadt Münster 2025-2035 
In Münster-Mitte finden sich alle Pflegeformen wieder. Das Angebot ist hier im Vergleich mit 
den anderen Stadtteilen am dichtesten. Die stationä ren Einrichtungen „DKV-Residenz am Ti- 
busplatz“ und das „Haus vom Guten Hirten“ planen beide eine Erweiterung um vier Plätze.

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 73 
 
 
Tabelle: Pflegeinfrastruktur in Münster-Mitte, Stand: 31.12.2025 
Vollstationäre Pflegeeinrichtungen  
Einrichtung  Träger  Straße  PLZ  Stadtteil  Plätze  
Altenheim Friedrichs- 
burg 
Stiftung der Schwes- 
tern von der Göttlichen 
Vorsehung 
Offenberg- 
str.  19 
48151  Pluggendorf  138  
Altenwohnheim  
Maria-Hötte-Stift 
Caritas -Betriebsfüh- 
rungs- und Trägerge- 
sellschaft Münster 
mbH 
Düesberg- 
weg 143 
48153  Düesberg  123  
Altenzentrum  am 
Südpark 
Caritas -Betriebsfüh- 
rungs- und Trägerge- 
sellschaft Münster 
mbH 
Clevornstr. 5  48153  Schützenhof  74  
Altenzentrum  
Klarastift 
Altenzentrum Klarastift 
gGmbH 
Andreas -Hofer -
Str. 70 
48145  Herz -Jesu  101  
Altenzentrum  
St. Lamberti 
Caritas -Betriebsfüh- 
rungs- und Trägerge- 
sellschaft Münster 
mbH 
Scharnhorst- 
str. 4-8 
48151  Pluggendorf  83  
Cohaus -Vendt -Stift  Cohaus -Vendt -Stiftung  Krumme Str. 
39/40 
48143  Aegidii  82  
DKV -Residenz am  
Tibusplatz 
DKV -Residenz am  
Tibusplatz gGmbH 
Tibusplatz 1  48143  Budden- 
turm 
49  
Friederike -Fliedner -
Haus 
Diakonissenmutter- 
haus Münster gGmbH 
Coerdestr. 56  48147  Kreuz  80  
Haus vom Guten Hir- 
ten - Pflegebereich 
Guter Hirte Münster 
gGmbH 
Mauritz -Linden- 
weg 61 
48145  Herz -Jesu  20  
Johanniter -Stift Müns- 
ter 
Johanniter Senioren- 
häuser GmbH Regio- 
nalzentrum West 
Weißenburgstr. 
48 
48151  Geist  80  
LWL Pflegezentrum 
Münster "Ernst-Kirch- 
ner-Haus" 
Landschaftsverband 
Westfalen-Lippe 
Kinderhauser 
Str. 92 
48147  Uppenberg  80  
Perthes -Haus  Evangelische Perthes -
Stiftung e.V. 
Wienburgstr. 60  48147  Uppenberg  87  
Residenz Aaseehof  Alloheim Senioren -Re- 
sidenzen Zehnte SE & 
Co. KG 
Pottkamp 25  48149  Schloss  80  
Seniorenresidenz  
Kastanienhof 
Residenz Kastanienhof 
GmbH 
Ostmarkstr. 9  48145  Mauritz -
Mitte 
59  
Seniorenzentrum 
Haus Maria Trost 
Genossenschaft der 
Krankenschwestern 
nach der III Regel des 
hl. Franziskus 
Sankt -Mauritz -
Freiheit 52 
48145  Herz -Jesu  80  
Gesamt  
    
1.216

74 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Eingestreute Kurzzeitpflege  
Altenheim  
Friedrichsburg 
Stiftung der Schwes- 
tern von der Göttlichen 
Vorsehung 
Offenbergstraße 
19 
48151  Pluggendorf  8 
Altenwohnheim  
Maria-Hötte-Stift 
Caritas -Betriebsfüh- 
rungs- und Trägerge- 
sellschaft Münster 
mbH 
Düesbergweg 
143 
48153  Düesberg  12  
Altenzentrum  am 
Südpark 
Caritas -Betriebsfüh- 
rungs- und Trägerge- 
sellschaft Münster 
mbH 
Clevornstr. 5  48153  Schützenhof  7 
Altenzentrum  
Klarastift  
Altenzentrum Klarastift 
gGmbH 
Andreas -Hofer -
Str. 70 
48145  Herz -Jesu  11  
Altenzentrum  
St. Lamberti 
Caritas -Betriebsfüh- 
rungs- und Trägerge- 
sellschaft Münster 
mbH 
Scharnhorststr. 
4-8 
48151  Pluggendorf  8 
Cohaus -Vendt -Stift  Cohaus -Vendt -Stiftung  Krumme Str. 
39/40 
48143  Aegidii  3 
DKV -Residenz am  
Tibusplatz 
DKV -Residenz am  
Tibusplatz gGmbH 
Tibusplatz 1  48143  Buddenturm  5 
Friederike -Fliedner -
Haus 
Diakonissenmutterhaus 
Münster gGmbH 
Coerdestr. 56  48147  Kreuz  10  
Johanniter -Stift Müns- 
ter 
Johanniter Senioren- 
häuser GmbH Regional- 
zentrum West 
Weißenburgstr. 
48 
48151  Geist  10  
LWL Pflegezentrum 
Münster "Ernst-Kirch- 
ner-Haus" 
Landschaftsverband 
Westfalen-Lippe 
Kinderhauser 
Str. 92 
48147  Uppenberg  2 
Perthes -Haus  Evangelische Perthes -
Stiftung e.V. 
Wienburgstr. 60  48147  Uppenberg  6 
Residenz Aaseehof  Alloheim Senioren -Re- 
sidenzen Zehnte SE & 
Co. KG 
Pottkamp 25  48149  Schloss  15  
Seniorenresidenz  
Kastanienhof 
Residenz Kastanienhof 
GmbH 
Ostmarkstr. 9  48145  Mauritz -
Mitte 
8 
Seniorenzentrum Haus 
Maria Trost 
Genossenschaft der 
Krankenschwestern 
nach der III Regel des 
hl. Franziskus 
Sankt -Mauritz -
Freiheit 52 
48145  Herz -Jesu  5 
Gesamt  
    
110  
 
Solitäre Kurzzeitpflege  
Kurzzeitpflege Haus 
Ludgera 
Alexianer Haus  
Heidhorn GmbH 
Loerstr. 23  48143  Dom  34

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 75 
 
 
Ambulant betreute Pflege -Wohngemeinschaften  
DRK -Wohngemein- 
schaft Erphobogen 
DRK Münster - gemein- 
nützige Pflege und Ser- 
vice GmbH 
Bohlweg 55  48147  Schlachthof  12  
Haus Genius  miCura Pflegedienste 
Münster GmbH 
Tibusplatz 6  48143  Buddenturm  9 
Taubenstraße  Alexianer Münster 
GmbH 
Taubenstraße 
12 
48145  Herz -Jesu  8 
Villa Hittorfstraße  Alexianer Münster 
GmbH 
Hittorfstraße 
10 
48149  Schloss  10  
Villa Mauritz  Alexianer Münster 
GmbH 
Kaiser -Wil- 
helm-Ring 34 
48145  Mauritz -
Mitte 
10  
Wohngemeinschaft 
Arche Noah 
Ambulante Dienste Kla- 
rastift gGmbH 
Manfred -von -
Richthofen-Str. 
45 
48145  Mauritz -
Mitte 
12  
Wohngemeinschaft 
Arche Sarah 
Ambulante Dienste Kla- 
rastift gGmbH 
Manfred -von -
Richthofen-Str. 
45 
48145  Mauritz -
Mitte 
12  
Wohngemeinschaft 
Casa Mauritz 
Ambulante Dienste Kla- 
rastift gGmbH 
Andreas -
Hofer-Str. 86 
48145  Herz -Jesu  15  
Wohngemeinschaft 
Hüfferstraße (1) 
DRK Münster - gemein- 
nützige Pflege und Ser- 
vice GmbH 
Hüfferstr. 20  48149  Schloss  11  
Wohngemeinschaft 
Hüfferstraße (2) 
DRK Münster - gemein- 
nützige Pflege und Ser- 
vice GmbH 
Hüfferstr. 20  48149  Schloss  11  
Wohngemeinschaft 
Uppenberg 
Cathamed Pflege GmbH  Grevener Str. 
248 
48159  Uppenberg  12  
Wohngemeinschaft 
Mathildenstift (1) 
DRK Schwesternschaft 
Westfalen e.V. 
Münzstr. 38  48143  Buddenturm  9 
Wohngemeinschaft 
Mathildenstift (2) 
DRK Schwesternschaft 
Westfalen e.V. 
Münzstr. 38  48143  Buddenturm  9 
Gesamt  
    
140  
 
Tagepflegeeinrichtungen  
Klaras Tagespflege  Ambulante Dienste Kla- 
rastift gGmbH 
Manfred von 
Richthofen Str. 
45 a 
48145  Herz -Jesu  13  
Tagespflege Altenzent- 
rum am Südpark 
Caritas -Betriebsfüh- 
rungs- und Trägergesell- 
schaft Münster mbH 
Clevornstr. 5  48153  Schützen -
hof 
15  
Tagespflege am Frie- 
derike-Fliedner-Haus  
Diakonissenmutterhaus 
Münster gGmbH 
Coerdestr. 56  48147  Kreuz  12  
Tagespflege Haus Ben- 
teler 
Tagespflege Haus Ben- 
teler e.V. 
Prozessions- 
weg 54 
48145  Mauritz -
Mitte 
12  
Tagespflege im Cle- 
mens-Wallrath-Haus 
Alexianer Münster 
GmbH 
Josefstr. 4  48151  Josef  20

76 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Tagepflegeeinrichtungen  
Tagespflege Miteinan- 
der Friedrichsburg 
Altenheim Friedrichs- 
burg gGmbH 
Offenbergstr. 
15 a 
48151  Pluggen -
dorf 
14  
Gesamt  
    
86  
 
Service -Wohnen  
Domicil Aaseehof  Kirchliche Zusatzversor- 
gungskasse Rheinland-
Westfalen 
Pottkamp 15 -
19 
48149  Schloss  76  
Domicil im Kreuzvier- 
tel 
Diakonissenmutterhaus 
Münster GmbH 
Tannenberg -
str. 1-11 
48147  Kreuz  39  
Johanniter Stift  
Münster 
Johanniter Senioren- 
häuser GmbH Regional- 
zentrum West 
Weißenburg -
str. 48 
48151  Geist  13  
Paulinum Zentrum 
Nord Münster 
AWO  Anton -Bruch- 
hausen-Str. 10 
48147  Rumphorst  35  
Pension Plus  Bischof -Hermann -Stif- 
tung 
Gartenstr. 18  48155  Schlachthof  16  
Residenz Aaseehof 
Service Wohnen 
Alloheim Senioren -Resi- 
denzen Zehnte SE & 
Co.KG 
Robert -Koch -
Str. 55 
48149  Schloss  48  
Servicewohnen  
DKV-Residenz am  
Tibusplatz 
DKV -Residenz am Tibus- 
platz gGmbH 
Tibusplatz 1 -7 48143  Budden- 
turm 
258  
Wohnen im Klarapark  Ambulante Dienste Kla- 
rastift gGmbH 
Andreas -
Hofer-Str. 72-
76 
48145  Herz -Jesu  81  
Wohnresidenz Gassel- 
stiege 
Wohnresidenz Sentru- 
per Höhe GmbH 
Prins -Claus -
Str. 56 
48159  Uppenberg  26  
Wohnresidenz York- 
house 
Wohnresidenz Sentru- 
per Höhe GmbH 
York -Ring 1 -3 48159  Uppenberg  16  
Gesamt  
    
608  
Quelle: PfAD.wtg, Stand: 31.12.2025 
Tabelle:  Geplante Einrichtungen/Erweiterungen, Stand 31.12.2025 
Stationäre Einrichtung  
DKV -Residenz  
am Tibusplatz 
DKV -Residenz am Ti- 
busplatz gGmbH 
Tibusplatz 1  48143  Budden -
turm 
4 
Haus vom Guten Hirten – 
Pflegebereich 
Guter Hirte Münster 
gGmbH 
Mauritz -Linden- 
weg 61 
48145  Herz -Jesu  4 
Gesamt      8 
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 77 
 
 
Pflegerische Infrastruktur im Stadtbezirk Münster-Mitte

78 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
3.2  Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-West 
Der Stadtbezirk Münster-West besteht aus den sechs Stadtteilen Gievenbeck, Sentrup, Meck- 
lenbeck, Albachten, Roxel und Nienberge. Der Stadtteil Sentrup grenzt direkt an den Stadtbe- 
zirk Mitte an und orientiert sich auch in diese Ric htung. Die Stadtteile Albachten, Roxel und 
Nienberge liegen im Außenbereich.  
Die folgende Tabelle zeigt die Bevölkerungsprognose für die Jahre 2026 bis 2030 des Stadtbe- 
zirkes West. Der Anteil der Personen über 80 Jahre erhöht sich bis 2030 um insgesamt 156 
Personen. 
 
Tabelle:  Bevölkerungsprognose im Stadtbezirk West von 2026 – 2030 
Altersgruppe  2026  2027  2028  2029  2030  
0-59 Jahre  48.347  48.079  48.940  49.015  49.080  
60 -69 Jahre  7.535  7.696  7.816  7.884  7.885  
70 -79 Jahre  4.707  4.875  5.052  5.197  5.319  
80 -89 Jahre  2.792  2.732  2.695  2.685  2.719  
Über 90 Jahre  621  673  752  802  850  
Gesamt 0 -90+  64.002  64.055  65.256  65.582  65.853  
Quelle: Stadt Münster, Stadtplanungsamt (2025), Kleinräumige Bevölkerungsprognose der Stadt Münster 2025-2035  
Im Stadtbezirk Münster-West sind alle Pflegeformen vertreten, jedoch ungleichmäßig verteilt. 
Entwicklungen sind in den kommenden Baugebieten ins besondere in Nienberge, Albachten 
und dem Modellquartier an der Steinfurter Straße zu erwarten. Die stationäre Einrichtung „Al- 
wine-Lauterbach-Seniorenzentrum“ plant eine Erweiterung um 12 Plätze.  
Tabelle: Pflegeinfrastruktur in Münster-West, Stand: 31.12.2025 
Vollstationäre Pflegeeinrichtungen  
Einrichtung  Träger  Straße  PLZ  Stadtteil  Plätze  
Altenheim St. Elisabeth  Missionsschwestern 
vom Hlst. Herzen Jesu 
von Hiltrup 
Südlohnweg 1  48161  Gieven -
beck 
92  
Alwine -Lauterbach -Senio- 
renzentrum 
AWO Bezirk Westli- 
ches Westfalen e.V. 
Rottkamp 49  48163  Albachten  66  
Ev. Seniorenzentrum 
Meckmannshof 
Evangelische Perthes -
Stiftung e.V. 
Meckmannweg 
74 
48163  Mecklen -
beck 
171  
Fritz -Krüger -Senioren- 
zentrum  
AWO Bezirk Westli- 
ches Westfalen e.V. 
Gartenbreie 1  48161  Gieven -
beck 
81  
Martin -Luther -Haus  Diakonie Münster - 
Stationäre Senioren- 
dienste GmbH 
Fliednerstr. 17  48149  Sentrup  151  
Wohnen in Pastors Gar- 
ten 
Stift Tilbeck GmbH  Alte Dorfstr. 10  48161  Roxel  40  
Gesamt  
    
601

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 79 
 
 
Eingestreute Kurzzeitpflege  
Altenheim St. Elisabeth  Missionsschwestern 
vom Hlst. Herzen Jesu 
von Hiltrup 
Südlohnweg 1  48161  Gieven -
beck 
5 
Alwine -Lauterbach -Senio- 
renzentrum 
AWO Bezirk Westli- 
ches Westfalen e.V. 
Rottkamp 49  48163  Albachten  10  
Ev. Seniorenzentrum 
Meckmannshof 
Evangelische Perthes -
Stiftung e.V. 
Meckmannweg 
74 
48163  Mecklen -
beck 
15  
Martin -Luther -Haus  Diakonie Münster - 
Stationäre Senioren- 
dienste GmbH 
Fliednerstr. 17  48149  Sentrup  8 
Wohnen in Pastors Gar- 
ten 
Stift Tilbeck GmbH  Alte Dorfstr. 10  48161  Roxel  4 
Gesamt  
    
42  
 
Solitäre Kurzzeitpflege  
Fritz -Krüger -Senioren- 
zentrum Solitäre KZP 
AWO Bezirk Westli- 
ches Westfalen e.V. 
Gartenbreie 1  48161  Gieven -
beck 
15  
 
Ambulant betreute Pflege -Wohngemeinschaften  
Hof Schultmann  Alexianer Münster 
GmbH 
Stratmannweg 
23 
48163  Mecklen -
beck 
12  
Irmgard Buschmann Haus 
(1) 
Ambulante Dienste 
Klarastift gGmbH 
Am Küchen- 
busch 15 
48161  Gieven -
beck 
11  
Irmgard Buschmann Haus 
(2) 
Ambulante Dienste 
Klarastift gGmbH 
Am Küchen- 
busch 15 
48161  Gieven -
beck 
8 
Senioren -Wohngemein- 
schaft Lydia 
Diakonie mobil gGmbH  Plettendorfstr. 5  48161  Nien- 
berge 
12  
Gesamt  
    
43  
 
Tagepflegeeinrichtungen  
Altenheim St. Elisabeth - 
Tagespflege 
Missionsschwestern 
von Hiltrup gGmbH 
Südlohnweg 1  48161  Gieven -
beck 
15  
Tagespflege Albachten  Caritas -Betriebsfüh- 
rungs- und Trägerge- 
sellschaft Münster 
mbH 
Dülmener Str. 9  48163  Albachten  15  
Tagespflege im Meck- 
mannshof 
Ev. Perthes -Stiftung 
e.V. 
Meckmannweg 
74 
48163  Mecklen -
beck 
24  
Tagespflege Lydia  Diakonie mobil 
gGmbH 
Plettendorfstr. 3  48161  Nien- 
berge 
13  
Gesamt  
    
67

80 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Service -Wohnen  
Altenheim St. Elisabeth - 
Heimverbundenes Woh- 
nen 
Missionsschwestern 
von Hiltrup gGmbH 
Südlohnweg 1  48161  Gieven -
beck 
15  
Altenwohnungen am 
Meckmannshof 
Evangelische Perthes -
Stiftung e.V. 
Mecklenbecker 
Str. 421-423 
48163  Mecklen -
beck 
37 
AWO Münster  
Gievenbeck 
Arbeiterwohlfahrt Be- 
zirksverband Westli- 
ches Westfalen e.V. 
Gartenbreie 3  48161  Gieven -
beck 
32  
Martin -Luther -Haus /  
Servicewohnen 
Diakonie Münster - 
Stationäre Senioren- 
dienste GmbH 
Fliednerstr. 17 -
19 
48149  Sentrup  10  
Rottkamp  AWO  Rottkamp  
53-57 a 
48163  Albachten  35  
Servicewohnen Lukas 
Zentrum 
Diakonie Münster - Di- 
akoniestation GmbH 
Rüschhausweg 
17-19 
48161  Gieven -
beck 
52  
Wohnen mit Service an 
der Meyerbeerstraße 
H+S Wohnkonzept 
GmbH & Co. KG 
Meyerbeerstr. 
37-51 
48163  Mecklen -
beck 
44  
Wohnpark Mecklenbeck  H+S Wohnkonzept 
GmbH & Co. KG 
Dingbängerweg 
31-49 
48163  Mecklen -
beck 
60  
Wohnresidenz Sentruper 
Höhe 
Wohnresidenz Sentru- 
per Höhe GmbH 
Schmeddingstr. 
115-121 
48149  Sentrup  56  
Gesamt  
    
341  
Quelle: PfAD.wtg, Stand 31.12.2025 
Wohnortnahe niedrigschwellige Betreuungsgruppen nach § 45a SGB XI  
Pflegegestützte Betreu- 
ung für pflegebedürftige 
Personen in Kleingrup- 
pen 
Hof Krützkemper  Roxeler Str. 466  48161  Gievenbeck  
Quelle: Pfad.uia, Stand 31.12.2025 
Tabelle:  Geplante Einrichtungen/Erweiterungen, Stand: 31.12.2025  
Stationäre Einrichtung  
Alwine -Lauterbach -Senio- 
renzentrum 
AWO Bezirk Westli- 
ches Westfalen e.V. 
Rottkamp 49  48163  Albachten  12  
 
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 81 
 
 
Pflegerische Infrastruktur im Stadtbezirk Münster-West

82 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
3.3  Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Nord 
Der Stadtbezirk Münster-Nord besteht aus den Stadtt eilen Coerde, Kinderhaus-Ost, Kinder- 
haus-West und Sprakel. Bis auf Sprakel grenzen alle  Stadtteile an den Stadtbezirk Mitte an. 
Der Stadtteil Sprakel verfügt über die größten Flächen, diese sind aber ländlicher Struktur mit 
dem verhältnismäßig kleinen Ort Sprakel. 
 
Die folgende Tabelle zeigt die Bevölkerungsprognose für die Jahre 2026 bis 2030 des Stadtbe- 
zirkes Nord. Der Anteil der Personen über 80 Jahre erhöht sich bis 2030 um sieben Personen.  
Tabelle:  Bevölkerungsprognose im Stadtbezirk Nord von 2026 – 2030 
Altersgruppe  2026  2027  2028  2029  2030  
0-59 Jahre  22.409  22.512  22.577  22.721  22.786  
60 -69 Jahre  4.077  4.083  4.036  4.053  3.963  
70 -79 Jahre  2.788  2.894  3.027  3.080  3.133  
80 -89 Jahre  1.454  1.406  1.355  1.369  1.395  
Über 90 Jahre  379  406  424  432  445  
Gesamt  31.108  31.301  31.419  31.654  31.722  
Quelle: Stadt Münster, Stadtplanungsamt (2025), Kleinräumige Bevölkerungsprognose der Stadt Münster 2025-2035  
Einen Überblick über die bestehende Pflegeinfrastruktur in Stadtbezirk Nord geben die nach- 
folgenden Tabellen. Geplant ist eine neue Tagespfle geeinrichtung in Kinderhaus, die voraus- 
sichtlich im Jahr 2028 eröffnen wird. 
Tabelle: Pflegeinfrastruktur in Münster-Nord, Stand: 31.12.2025 
Vollstationäre Pflegeeinrichtungen  
Einrichtung  Träger  Straße  PLZ  Stadtteil  Plätze  
Haus Wilkinghege  Haus Wilkinghege  
Wirbelauer KG 
Wilkinghege 55  48159  Kinder -
haus 
West 
65  
Papst -Johannes -Paul -
Stift 
Caritas -Betriebsfüh- 
rungs- und Trägerge- 
sellschaft Münster 
mbH 
Culmer Str. 16  48157  Coerde  72  
Gesamt  
    
137  
 
Eingestreute Kurzzeitpflege  
Papst -Johannes -Paul -
Stift 
Caritas -Betriebsfüh- 
rungs- und Trägerge- 
sellschaft Münster 
mbH 
Culmer Str. 16  48157  Coerde  7 
 
Ambulant betreute Wohngemeinschaften  
Wohngemeinschaft 
Böckmannplatz 
Sander Pflege GmbH  Böckmannplatz 
2-4 
48155  Sprakel  12  
Gesamt      24

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 83 
 
 
Tagepflegeeinrichtungen  
Tagespflege Papst -Jo- 
hannes-Paul-Stift 
Caritas -Betriebsfüh- 
rungs- und Trägerge- 
sellschaft Münster 
mbH 
Culmer Str. 16  48157  Coerde  15  
 
Service -Wohnen  
Betreutes Wohnen 
Böckmannplatz 
Sander Pflege GmbH  Böckmannplatz 
1 
48159  Sprakel  34  
Brüningheide /Killingstr.  AWO  Brüningheide 
75-77 / 
Killingstr. 1-7 
48159  Kinder- 
haus 
West 
80  
Service -Wohnen Zent- 
rum Kinderhaus 
H+S Wohnkonzept 
GmbH § Co. KG 
Westhoffstr. 
140 
48159  Kinder- 
haus 
West 
10 0 
Gesamt  
    
21 4 
Quelle: PfAD.wtg  
Tabelle:  Geplante Einrichtungen/Erweiterungen, Stand: 31.12.2025 
Tagespflegeeinrichtungen  
Tagespflege Moldrickx  Caritas Münster  Moldrick x-Allee 
11-13 
48149  Kinder -
haus 
West 
17  
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung

84 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Pflegerische Infrastruktur im Stadtbezirk Münster-Nord

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 85 
 
 
3.4  Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Ost 
Der Stadtbezirk Münster-Ost besteht aus den drei St adtteilen Mauritz-Ost, Gelmer-Dyckburg 
und Handorf. Dieser Stadtbezirk ist sehr ländlich g eprägt. Der Stadtteil Mauritz-Ost grenzt an 
den Bezirk Mitte, der Kanal bildet die Grenze. Dies er Stadtteil weist durch die Nähe und di- 
rekte Anbindung an Münster-Mitte noch städtische St rukturen auf und die Orientierung der 
Bewohnerinnen und Bewohner richtet sich auch vorwiegend auf die Innenstadt aus. Im Stadt- 
teil Gelmer-Dyckburg finden sich die Orte Gelmer, Sudmühle und Mariendorf. 
 
Die folgende Tabelle zeigt die Bevölkerungsprognose für die Jahre 2026 bis 2030 des Stadtbe- 
zirkes Ost. Der Anteil der Personen über 80 Jahre r eduziert sich bis 2030 um insgesamt 86 
Personen.  
Tabelle: Bevölkerungsprognose im Stadtbezirk Ost von 2026 – 2030 
Altersgruppe  2026  2027  2028  2029  2030  
0-59 Jahre  16.298  16.323  16.403  16.456  16.420  
60 -69 Jahre  3.364  3.432  3.490  3.466  3.435  
70 -79 Jahre  2.170  2.216  2.257  2.332  2.391  
80 -89 Jahre  1.389  1.329  1.293  1.262  1.250  
Über 90 Jahre  341  357  363  392  394  
Gesamt  23.563  23.658  23.806  23.907  23.890  
Quelle: Stadt Münster, Stadtplanungsamt (2025), Kleinräumige Bevölkerungsprognose der Stadt Münster 2025-2035  
Nachfolgend eine Übersicht der Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Ost. In Handorf. Im Bauge- 
biet Kirschgarten entsteht eine neue ambulante Pflege-Wohngemeinschaft.  
Tabelle: Pflegeinfrastruktur in Münster-Ost, Stand: 31.12.2025 
Vollstationäre Pflegeeinrichtungen  
Einrichtung  Träger  Straße  PLZ  Stadt- 
teil 
Plätze  
Handorfer Hof - Senioren- 
zentrum 
Diakonie Münster - 
Stationäre Senioren- 
dienste GmbH 
Handorfer Str. 
24 
48157  Handorf  78  
 
Eingestreute Kurzzeitpflege  
Handorfer Hof - Senioren- 
zentrum 
Diakonie Münster - 
Stationäre Senioren- 
dienste GmbH 
Handorfer Str. 
24 
48157  Handorf  8 
 
Ambulant betreute Pflege -Wohngemeinschaften  
Haus Margareta (1)  Alexianer Münster 
GmbH 
Hegerskamp 5  48155  Mauritz -
Ost 
12  
Haus Margareta (2)  Alexianer Münster 
GmbH 
Hegerskamp 5  48155  Mauritz -
Ost 
12  
Wohngemeinschaft  
"Mitten in Mauritz" (1) 
Sander Pflege GmbH  Mondstr. 104  48155  Mauritz -
Ost 
10

86 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Ambulant betreute Pflege -Wohngemeinschaften  
Wohngemeinschaft  
"Mitten in Mauritz" (2) 
Sander Pflege GmbH  Mondstr. 104  48155  Mauritz -
Ost 
10  
Gesamt  
    
44  
 
Tagespflegeeinrichtungen  
pro.cura Tagespflege  pro.cura Tagespflege 
GmbH 
Wolbecker Str. 
226 
48155  Mauritz -
Ost 
16  
Tagespflege  
Kirschgarten 
Diakonie mobil 
gGmbH 
Kirschgarten 
28a 
48157  Handorf  13  
Gesamt  
    
29  
 
Service -Wohnen  
Betreutes Wohnen 
Wersewinkel 1+2 
Diakonie Münster -Sta- 
tionäre Senioren- 
dienste GmbH 
Handorfer Str. 
28-30 
48157  Handorf  22  
Handorfer Hof / Service- 
wohnen 
Diakonie Münster - 
Stationäre Senioren- 
dienste GmbH 
Handorfer Str. 
20-24 
48157  Handorf  22 
Seniorenzentrum "Mitten 
in Mauritz" 
Sander Pflege GmbH  Mondstr. 104 -
106 
48155  Mauritz 
Ost 
19  
Wohnen am Lohausbach  H+S Wohnkonzept 
GmbH & Co. KG 
Wolbecker 
Straße 224 
48155  Mauritz 
Ost 
53 
Gesamt  
    
116  
Quelle: PfAD.wtg 
Tabelle:  Geplante Einrichtungen/Erweiterungen, Stand: 31.12.2025 
Ambulante betreute Pflege -WG  
Am Kirschgarten  Diakonie mobil 
gGmbH 
Kirschgarten  48157  Handorf  12  
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 87 
 
 
Pflegerische Infrastruktur im Stadtbezirk Münster-Ost

88 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
 
3.5  Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Südost 
Der Stadtbezirk Münster-Südost besteht aus den vier Stadtteilen Gremmendorf-West, Grem- 
mendorf-Ost, Angelmodde und Wolbeck, wobei einzig Wolbeck als solitärer Stadtteil gesehen 
werden kann. Die anderen drei Stadtteile gehen inei nander über, ausgenommen Alt-Angel- 
modde, welcher mit dörflicher Struktur zwischen Gre mmendorf/Angelmodde und Wolbeck 
liegt. 
 
Die folgende Tabelle zeigt die Bevölkerungsprognose für die Jahre 2026 bis 2030 des Stadtbe- 
zirkes Südost. Der Anteil der Personen über 80 Jahre erhöht sich bis 2030 um 12 Personen.  
Tabelle:  Bevölkerungsprognose im Stadtbezirk Südost von 2026 – 2030 
Altersgruppe  2026  2027  2028  2029  2030  
0-59 Jahre  24.114  24.189  24.718  25.217  25.923  
60 -69 Jahre  4.636  4.697  4.757  4.775  4.808  
70 -79 Jahre  2.806  2.969  3.106  3.225  3.325  
80 -89 Jahre  1.673  1.631  1.576  1.578  1.580  
Über 90 Jahre  355  372  401  436  460  
Gesamt  33.583  33.858  34.557  35.230  36.096  
Quelle: Stadt Münster, Stadtplanungsamt (2025), Kleinräumige Bevölkerungsprognose der Stadt Münster 2025-2035  
Einen Überblick über die bestehende Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Südost geben die fol- 
genden Tabellen. Die stationäre Pflegeeinrichtung „ Kardinal-von-Galen-Stift“ plant einer Er- 
weiterung um 9 Plätze.  
Tabelle: Pflegeinfrastruktur in Münster-Südost, Stand: 31.12.2025 
Vollstationäre Pflegeeinrichtungen  
Einrichtung  Träger  Straße  PLZ  Stadtteil  Plätze  
Achatius -Haus  
(inkl. Junge Pflege) 
Alexianer Haus Heid- 
horn GmbH 
Münsterstr. 24 b  48167  Wolbeck  66  
Kardinal -von -Galen -Stift  Caritas -Betriebsfüh- 
rungs- und Trägerge- 
sellschaft Münster 
mbH 
Clemens -August -
Platz 8a 
48167  Angel -
modde 
66  
Gesamt  
    
132  
 
Eingestreute Kurzzeitpflege  
Achatius -Haus (inkl. 
Junge Pflege) 
Alexianer Haus Heid- 
horn GmbH 
Münsterstr. 24 
b/c 
48167  Wolbeck  6 
Kardinal -von -Galen -Stift  Caritas -Betriebsfüh- 
rungs- und Trägerge- 
sellschaft Münster 
mbH 
Clemens -August -
Platz 8a 
48167  Angel -
modde 
6 
Gesamt  
    
12

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 89 
 
 
Ambulant betreute Wohngemeinschaften  
Haus Elisabeth  Alexianer Münster 
GmbH 
Herrenstr. 10  48167  Wolbeck  12  
Selbstverwaltete Senio- 
rengemeinschaft Villa 
Kahmann 
Cathamed Pflege- 
dienst 
Gremmendorfer 
Weg 44 
48167  Grem- 
mendorf-
Ost 
11  
Wohngemeinschaft 
Beim Erdelbach 
Sander Pflege GmbH  Schlesienstr. 1 -27  48167  Angel -
modde 
8 
Wohngemeinschaft 
Beim Erdelbach 
Sander Pflege GmbH  Schlesienstr. 1 -27  48167  Angel -
modde 
8 
Gesamt  
    
39  
 
Tagepflegeeinrichtungen  
Achatius -Haus, Tages- 
pflege 
Alexianer Haus Heid- 
horn GmbH 
Münsterstr. 24 b  48167  Wolbeck  12  
Tagespflege Akticom  Tagespflege Akticom 
GmbH 
Twenhövenweg 
18 
48167  Angel -
modde 
14  
Gesamt  
    
26  
 
Service -Wohnen  
Achatius -Haus / Service- 
wohnen 
Alexianer Haus Heid- 
horn GmbH 
Münsterstr. 24 c -
d 
48167  Wolbeck  35  
Betreutes Wohnen beim 
Erdelbach 
Sander Pflege GmbH  Schlesienstr. 1  48167  Angel -
modde 
21 
Servicewohnen Tönne -
Vormann-Weg 
Ambulanter Pflege- 
dienst Akticom; 
GmbH 
Tönne -Vormann -
Weg 5 
48167  Wolbeck  16  
Wohnungseigentümer- 
gemeinschaft Junker-
Jörg-Platz 17/18 
Diakonie Münster - 
Diakoniestation 
GmbH 
Junker -Jörg -Platz 
17/18 
48167  Angel -
modde 
23  
Gesamt  
    
95  
Quelle: PfAD.wtg  
Wohnortnahe niedrigschwellige Betreuungsgruppen nach § 45a SGB XI  
Gruppe D  Arbeiter Samariter -
Bund RV Münster- 
land e.V. 
Nachtigallenweg 
25 
48167  Gremmendorf -Ost  
Quelle: Pfad.uia 
 
Tabelle:  Geplante Einrichtungen/Erweiterungen, Stand: 31.12.2025 
Stationäre Einrichtung  
Kardinal -von -Galen -Stift  Caritas -Betriebsfüh- 
rungs- und Trägerge- 
sellschaft Münster 
Clemens -August -
Platz 18 a 
48167  Angel -
modde 
9 
 
Quelle: Stadt Münster, Sozialamt, Pflegeplanung

90 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
 
Pflegerische Infrastruktur im Stadtbezirk Münster-Südost

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 91 
 
 
3.6  Pflegeinfrastruktur im Stadtbezirk Münster-Hiltrup 
Der Stadtbezirk Münster-Hiltrup besteht aus den fün f Stadtteilen Berg Fidel, Hiltrup-Ost, 
Hiltrup-Mitte, Hiltrup-West und Amelsbüren. Der Stadtteil Berg Fidel grenzt an die Innenstadt 
und erfährt durch die durchgehende Bebauung eine direkte Anbindung und auch Orientierung 
der Bewohnerinnen und Bewohner in diese Richtung. O rganisatorisch erfolgt diese verwal- 
tungsseitig allerdings in Richtung Hiltrup. Hiltrup  selbst ist aufgrund seiner Größe in drei sta- 
tistische Bezirke (Stadtteile) eingeteilt. Amelsbüren ist von ländlicher Struktur umgeben. 
 
Die folgende Tabelle zeigt die Bevölkerungsprognose für die Jahre 2026 bis 2030 des Stadtbe- 
zirkes Hiltrup. Der Anteil der Personen über 80 Jah re erhöht sich bis 2030 um insgesamt 43 
Personen.  
Tabelle:  Bevölkerungsprognose im Stadtbezirk Hiltrup von 2026 – 2030 
Altersgruppe  2026  2027  2028  2029  2030  
0-59 Jahre  26.457  26.330  26.177  26.025  25.894  
60 -69 Jahre  5.529  5.670  5.688  5.698  5.628  
70 -79 Jahre  3.761  3.817  3.900  3.975  4.081  
80 -89 Jahre  2.571  2.484  2.404  2.379  2.322  
Über 90 Jahre  562  644  732  792  854  
Gesamt  38.880  38.945  38.901  38.869  38.779  
Quelle: Stadt Münster, Stadtplanungsamt (2025), Kleinräumige Bevölkerungsprognose der Stadt Münster 2025-2035  
Der Stadtbezirk Hiltrup verfügt über eine vielfältige Pflegeinfrastruktur, die sich hauptsächlich 
im Ortsteil Hiltrup befindet. Der Schwerpunkt liegt hier im vollstationären Pflegebereich. 
Tabelle: Pflegeinfrastruktur in Münster-Hiltrup, Stand: 31.12.2025 
Vollstationäre Pflegeeinrichtungen  
Einrichtung  Träger  Straße  PLZ  Stadtteil  Plätze  
Altenheim Haus 
Heidhorn 
Alexianer Haus  
Heidhorn GmbH 
Westfalenstr. 490  48165  Amelsbü- 
ren 
52  
Altenhilfe -Zentrum 
Haus Franziska 
Missionsschwestern 
vom Hlst. Herzen Jesu 
von Hiltrup 
Westfalenstr. 109  48165  Hiltrup -
Mitte 
60  
Haus Augustinus  Alexianer Münster 
GmbH 
Alexianerweg 9  48163  Amelsbü- 
ren 
18  
Haus Simeon  Diakonie Münster - Sta- 
tionäre Seniorendienste 
GmbH 
Am Berg Fidel 70  48153  Berg -Fidel  146  
Haus Thomas  Alexianer Münster 
GmbH 
Alexianerweg 8  48163  Amelsbü- 
ren 
54  
Marienheim  Altenhilfe -Zentrum St. 
Clemens Münster 
Hiltrup  
An der Alten Kirche 
5 
48165  Hiltrup -
Mitte 
83  
Meyer -Suhrhein- 
rich-Haus 
Altenhilfe -Zentrum St. 
Clemens Münster-
Hiltrup gGmbH 
Marktallee 42  48165  Hiltrup -
Mitte 
42  
Gesamt  
    
455

92 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Eingestreute Kurzzeitpflege  
Altenheim Haus 
Heidhorn 
Alexianer Haus  
Heidhorn GmbH 
Westfalenstr. 490  48165  Amels -bü- 
ren 
6 
Altenhilfe -Zentrum 
Haus Franziska 
Missionsschwestern 
vom Hlst. Herzen Jesu 
von Hiltrup 
Westfalenstr. 109  48165  Hiltrup -
Mitte 
2 
Haus Simeon  Diakonie Münster - Sta- 
tionäre Seniorendienste 
GmbH 
Am Berg Fidel 70  48153  Berg -Fidel  8 
Haus Thomas  Alexianer Münster 
GmbH 
Alexianerweg 8  48163  Amels -bü- 
ren 
4 
Marienheim  Altenhilfe -Zentrum St. 
Clemens Münster 
Hiltrup  
An der Alten  
Kirche 5 
48165  Hiltrup -
Mitte 
9 
Meyer -Suhrhein- 
rich-Haus 
Altenhilfe -Zentrum St. 
Clemens Münster-
Hiltrup gGmbH 
Marktallee 42  48165  Hiltrup -
Mitte 
5 
Gesamt  
    
34  
 
Solitäre Kurzzeitpflege  
Altenhilfe -Zentrum 
der Missions-
schwestern Kurz- 
zeitpflege "Haus 
Maria" 
Missionsschwestern 
von Hiltrup gGmbH 
Westfalenstr. 109  48165  Hiltrup -
Mitte 
20  
 
Ambulant betreute Pflege -Wohngemeinschaften  
Christopher Haus  air vital Kranken - und 
Intensivpflege GmbH 
Westfalenstr. 176  48165  Hiltrup -
Mitte 
17  
Wohngruppe Leo - 
ISB 
Alexianer Münster 
GmbH 
Alexianerweg  9 48163  Amels -bü- 
ren 
6 
Gesamt      23  
 
Tagespflegeeinrichtungen  
Tageshaus St. Ma- 
rien 
Altenhilfe -Zentrum St. 
Clemens Münster-
Hiltrup gGmbH 
Loddenweg 10  48165  Hiltrup -
Ost 
15  
Tagespflege an der 
Kreuz Christi Kirche 
Alexianer Münster 
GmbH 
Leisnerstr. 17  48163  Amels -bü- 
ren 
14  
Tagespflege 
Simeon 
Diakonie Münster - Di- 
akoniestation GmbH 
Am Berg Fidel 78  48153  Berg -Fidel  16  
Tagespflege St. Cle- 
mens 
Altenhilfe -Zentrum St. 
Clemens Münster-
Hiltrup gGmbH 
Kortumweg 56  48165  Hiltrup -
Mitte 
15  
Gesamt  
    
60

Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 | 93 
 
 
Service -Wohnen  
Betreutes Wohnen 
am Marienheim 
Altenhilfe -Zentrum St. 
Clemens Münster-
Hiltrup gGmbH 
An der alten Kirche 5  18165  Hiltrup -
Mitte 
3 
Betreutes Wohnen 
Hofmann von Fal- 
lerslebens Weg 
Altenhilfe -Zentrum St. 
Clemens Münster-
Hiltrup gGmbH 
Hofmann von Fallers- 
lebens Weg 30-32 
48165  Hiltrup -
Mitte 
25  
Haus Simeon / Ser- 
vicewohnen - Bun- 
galow 
Diakonie Münster - 
Stationäre Senioren- 
dienste GmbH 
Am Berg Fidel 70  48153  Berg Fidel  48  
Pankokstr. 14 / Ser- 
vicewohnen 
Diakonie Münster - 
Stationäre Senioren- 
dienste GmbH 
Pankokstr. 14  48153  Berg Fidel  15  
Gesamt  
    
91  
Quelle: PfAD.wtg, Stand: 31.12.2025  
Wohnortnahe niedrigschwellige Betreuungsgruppen nach § 45a SGB XI  
Betreuungsgruppe 
Marie 
Meyer -Suhrhein- 
rich Stiftung 
Patronatsstr. 3  48165  Hiltrup -Mitte  
Quelle: Pfad.uia, Stand: 31.12.2025

94 | Kommunale Pflegeplanung für die Stadt Münster 2026 
 
 
Pflegerische Infrastruktur im Stadtbezirk Münster-Hiltrup

Beratungsverlauf (6)

18.05.2026 Kommunale Seniorenvertretung
TOP 2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.06.2026 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 8 Bericht

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.06.2026 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Migration
TOP 14 Bericht

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.06.2026 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung
TOP 7 Bericht

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.06.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
TOP 5.4 Bericht

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
01.07.2026 Hauptausschuss
TOP 3 Bericht

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0260/2026
Typ
Vorlagen
Datum
28.04.2026
Erstellt
17.04.2026 11:05