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Straßenlärm macht krank – Lärmeinwirkungen im Bezirk Innenstadt
Anfrage nach § 4 BV1 (Grüne) AN/1107/2021 vom 25.05.2021
Stand: Am 02.09.2021 in der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) beraten. Ein Ergebnis ist nicht angegeben.
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Anfrage (Grüne BV1)
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www.gruenekoeln.de Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/1107/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 10.06.2021 Straßenlärm macht krank – Lärmeinwirkungen im Bezirk Innenstadt Sehr geehrte Frau Reker, sehr geehrte Herren, wir bitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Be- zirksvertretung Innenstadt zu setzen. Im Bericht über die Lärmkartierung für die Stadt Köln1 werden 56 Schulgebäude so- wie 3 Krankenhäuser ausgewiesen, die einer Lärmbelastung von über 55 dB(A) aus- gesetzt sind. 5 Schulen bzw. 2 Krankenhäuser sind sogar über 65 dB(A) ausge- setzt. Ca. 160 tausend Menschen kölnweit tagsüber einer Belastung von über 55 dB(A) ausgesetzt und nachts sind dies 106 tausend Menschen. Unbestritten macht Lärm krank. Zudem stehen viele Einrichtungen in den kommen- den Sommermonaten pandemiebedingt vor der Aufgabe besondere Lüftungskon- zepte zu realisieren. Auch ist nicht ausgeschlossen, dass weiterhin Menschen zu- hause arbeiten bzw. lernen müssen und damit in besonderem Maße Straßenlärm ausgesetzt sind. 1. Die Antragstellerin bittet um die Nennung der Schulen und Krankenhäuser, die laut Bericht im Bezirk Innenstadt derart lärmbelastet sind. 1 Bericht über die Lärmkartierung für die Stadt Köln, 2017, https://www.stadt- koeln.de/mediaasset/content/pdf57/bericht_zur_lärmkartierung_nach_eu_umgebung slärmrichtlinie.pdf Bezirksvertretung Innenstadt Ludwigstraße 8 50667 Köln Tel. 0221 / 221-91309 Antje Kosubek Fraktionsvorsitzende Antje.Kosubek@stadt-koeln.de Claus Vincon stellv. Fraktionsvorsitzender Claus.Vincon@stadt-koeln.de 2. Es wird gebeten die Kindertageseinrichtungen, Altersheime und Sportstätten aufzulisten, die ähnlich den Schulen und Krankenhäusern lärmbelastet sind – aufgegliedert nach den im zitierten Bericht angegebenen Rubriken. 3. Wie viele Menschen, insbesondere Kinder, leben in Haushalten, die Straßen- lärm ausgesetzt sind? Bitte nach Haushalt, Bewohnerzahl, Kinderzahl und Lärmbelastung auflisten. 4. Die Antragstellerin bittet die Verwaltung die aktuellen, wie die in den letzten fünf Jahren beauftragten Lärmgutachten im Bezirk zu nennen. Diese gelistet nach Datum, Grund der Messung/Veranlasser:in, Messergebnis, den Kosten und den daraus abgeleitete Maßnahmen sowie deren Kosten. 5. Tempo 30 gilt nicht zuletzt nach einer Untersuchung der Fachhochschule Je- na2 als signifikante Möglichkeit, den Straßenlärm zu reduzieren. Welche Po- tenziale sieht die Verwaltung in der Anordnung von Tempo 30 in den belaste- ten Gebieten? Antje Kosubek Claus Vinçon Fraktionsvorsitzende stellv. Fraktionsvorsitzender 2 zitiert nach »Tempo 30 macht den Verkehr leiser«, Internetangebot der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/laerm-und- erschuetterungen/strassenlaerm
Beratungsverlauf
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